AT13461U1 - Trainingsanordnung - Google Patents

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AT13461U1
AT13461U1 ATGM430/2012U AT4302012U AT13461U1 AT 13461 U1 AT13461 U1 AT 13461U1 AT 4302012 U AT4302012 U AT 4302012U AT 13461 U1 AT13461 U1 AT 13461U1
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Tockner Josef
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Trainingsanordnung (1), durch die ein Raumbereich (3) definiert wird, den eine Person während des Trainings einnimmt.Um einen hohen Trainingseffekt bereits bei kurzen Trainingszeiten zu erreichen umfasst die Trainingsanordnung (1) zumindest eine Infrarot-Strahlereinrichtung (4) mit zumindest einem Infrarot-Strahler (5), dessen Abstrahlbereich (6) dem von einer Person während des Trainings eingenommenen Raumbereich (3) zugewandt ist.

Description

österreichisches Patentamt AT13 461 U1 2013-12-15
Beschreibung
GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Trainingsanordnung, durch die ein Raumbereich definiert wird, den eine Person während des Trainings einnimmt.
STAND DER TECHNIK
[0002] Fitnesscenter und Heimtrainingsgeräte erfreuen sich großer Beliebtheit, da sie einen Ausgleich schaffen zu einem meist bewegungslosen Arbeitstag in sitzender Stellung meist vor dem PC. Allerdings ist die für das Training zur Verfügung stehende Zeit meist stark beschränkt und reicht nicht aus, um den eigenen Körper in die gewünschte Form zu bringen. Um beim Training alle Körperbereiche zu erreichen und dort den Stoffwechsel und Muskelaufbau zu fördern, müssen lange Trainingszeiten in Kauf genommen und eine Vielzahl verschiedener Trainingsgeräte, die jeweils unterschiedliche Körperpartien ansprechen, abgearbeitet werden.
[0003] Da ein derart zeitintensives Training im Alltag nicht möglich ist, bleiben wichtige, vor allem tiefergelegene Körper- und Muskelbereiche vom Trainingseffekt mehr oder weniger unberührt. Folge sind Verspannungen, schlecht aktivierter Stoffwechsel, unzureichende Sauerstoffversorgung und Fehlen eines ganzkörperlichen Wohlbefindens. Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Trainingsanordnung bereitzustellen, die diese Nachteile nicht aufweist und ein hocheffektives Training auch bei verkürzten Trainingseinheiten ermöglicht. Das Training selbst sowie die Zeit danach soll für die trainierende Person angenehm empfunden werden. Verbesserte Durchblutung, erhöhter Stoffwechsel und ausreichende Sauerstoffversorgung soll auch in tiefergelegenen Körperpartien gewährleistet sein. Derselbe Trainingseffekt, der mit einer herkömmlichen Trainingsanordnung bei einer vorgegebenen Trainingszeit erzielt werden kann, soll bei einer erfindungsgemäßen Trainingsanordnung bereits bei verkürzter Trainingszeit auftreten. Eine derartige Trainingsanordnung soll auf einfache und kostengünstige Weise herstellbar sein. Die Bedienung und Anwendung soll für die trainierende Person keine Schwierigkeiten bereiten.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0004] Dieses Ziel wird mit einer eingangs erwähnten Trainingsanordnung dadurch erreicht, dass die Trainingsanordnung zumindest eine Infrarot-Strahlereinrichtung mit zumindest einem Infrarot-Strahler umfasst, dessen Abstrahlbereich dem von einer Person während des Trainings eingenommenen Raumbereich zugewandt ist.
[0005] Durch diese Maßnahme wird eine Trainingsanordnung geschaffen, bei der eine Person während des Trainings, d.h. bei körperlicher Betätigung, mit IR-Strahlung bestrahlt werden kann.
[0006] Der Raumbereich, in dem sich eine Person während des Trainings befindet, wird durch die Trainingsanordnung vorgegeben. Dieser Raumbereich kann z.B. durch eine Unterlage (Turnmatte) oder den Boden selbst definiert sein. Wird das Training bzw. die körperliche Betätigung auf einem Sportgerät durchgeführt, so wird der Raumbereich, in dem sich eine Person während des Trainings befindet, durch den bestimmungsgemäßen Gebrauchs des Sportgerätes und somit durch die Art des Sportgerätes selbst definiert. Bei einem Laufband ist es ein Bereich oberhalb der Lauffläche, bei einem Fahrradergometer ist es der Bereich zwischen Pedalen und Sitz sowie oberhalb des Sitzes.
[0007] Durch die Infrarot-Strahlung entsteht sogenannte Tiefenwärme mit all ihren leistungsför-dernden Effekten. Zu diesen zählen insbesondere: Belebung der Zellen, Förderung des Blutflusses, Anregung des Stoffwechsels, verbesserte Sauerstoffversorgung und Erhöhung der Trainingseffizienz. Beim erfindungsgemäßen, IR-unterstützten Training werden Gewebe und Muskel sehr schnell erwärmt und gestärkt, wird die Durchblutung und der Stoffwechsel angeregt sowie die Verbrennung von Fett und die Reduzierung der Cellulite gefördert. 1 /11 österreichisches Patentamt AT 13 461 U1 2013-12-15 [0008] Die IR-Bestrahlung während des körperlichen Trainings sorgt dafür, dass die Muskeln und das Gewebe weniger Zeit zum Aufwärmen benötigen und ein schnellerer Muskelaufbau erfolgen kann. Die zuvor aufgezählten physiologischen Reaktionen des Körpers ermöglichen auch bei verkürzten Trainingszeiten einen hohen Trainingseffekt.
[0009] Die Trainingsanordnung eignet sich insbesondere auch, um nach Verletzungen und/oder während einer Regenerations- bzw. Rehabilitationsphase eingesetzt zu werden, da die IR-Strahlung das körperliche Training maßgeblich unterstützt.
[0010] Schlussendlich werden durch eine IR-Bestrahlung während des Trainings auch die unangenehmen Nachwirkungen nach dem Training, wie Muskelkater, Schmerzen, Verspannungen, Übersäuerung, etc., beseitigt oder zumindest stark reduziert. All diese positiven Wirkungen sind gesundheitsfördernd und reduzieren (psychischen) Stress, sodass sich ein allgemeines Wohlbefinden einstellt.
[0011] Bevorzugt umfasst die Trainingsanordnung ein Sportgerät, wobei der von einer Person während des Trainings eingenommene Raumbereich durch das Sportgerät definiert wird. Diese Maßnahme erlaubt kontrolliertes und gegebenenfalls überwachtes Training auch auf engstem Raum.
[0012] Bevorzugt weist die Trainingsanordnung zumindest zwei Infrarot-Strahlereinrichtungen auf, deren Abstrahlbereiche einander zugewandt sind, wobei sich der von einer Person während des Trainings eingenommene Raumbereich oder das Sportgerät bzw. der von einer Person während der Benützung des Sportgerätes eingenommene Raumbereich zwischen den IR-Strahlereinrichtungen befindet. Durch diese Maßnahme kann die trainierende Person von zwei gegenüberliegenden Seiten gleichzeitig bestrahlt werden, wodurch sich nicht nur eine homogene Erwärmung einstellt, sondern auch das positive subjektive Empfinden der trainierenden Person gesteigert wird. Es versteht sich von selbst, dass die vorangegangenen und folgenden bevorzugten Merkmale bei der Ausführungsform mit zumindest zwei einander gegenüberliegenden, das Sportgerät zwischen sich einschließenden IR-Strahlereinrichtungen jeweils auf beide IR-Strahlereinrichtungen Anwendung finden können. Bevorzugt beträgt der Abstand zwischen der zumindest einen Infrarot-Strahlereinrichtung und dem Sportgerät weniger als 100 cm, vorzugsweise weniger als 50 cm. Abgesehen von einer platzsparenden Lösung kann dadurch die Wärme effizient auf die trainierende Person übertragen werden. Der Tiefenwärmeeffekt stellt sich durch die räumliche Nähe der IR-Strahlereinrichtung zur trainierenden Person schneller ein.
[0013] Bevorzugt steht die zumindest eine Infrarot-Strahlereinrichtung neben dem Sportgerät auf dem Boden, wodurch keine zusätzlichen Befestigungs-, Auflage- oder Positioniermittel erforderlich sind.
[0014] Bevorzugt ist die zumindest eine Infrarot-Strahlereinrichtung in Form einer Wand ausgebildet und weist vorzugsweise mehrere, nebeneinander angeordnete (vorzugsweise vertikal verlaufende) Infrarot-Strahler auf. Die wandförmige Strahlereinrichtung erlaubt nicht nur die einfache Integration mehrerer IR-Strahler, sondern stellt eine räumliche Abgrenzung dar, die den bestrahlten Bereich vom dahinterliegenden, nicht bestrahlten Bereich trennt. Dies fördert das subjektive Wärmeempfinden und verhindert kalte Luftströmungen aus der Richtung, aus der auch die IR-Strahlen kommen.
[0015] Bevorzugt weist die Infrarot-Strahlereinrichtung einen verbreiterten Sockel auf, wodurch die Stabilität der Anordnung durch eine Vergrößerung der Standfläche zuverlässig gewährleistet wird.
[0016] Bevorzugt ist die dem von einer Person während des Trainings eingenommenen Raumbereich bzw. dem Sportgerät zugewandte Seite der Infrarot-Strahlereinrichtung konkav ausgebildet. Durch diese Maßnahme kann die IR-Strahlung besser auf die trainierende Person bzw. auf den von ihr eingenommenen Raumbereich fokussiert werden. Vorzugsweise liegen die IR-Strahler auf einer konkaven Fläche. Die Abstände zum von einer Person während der Benützung des Sportgerätes eingenommenen Raumbereich und somit auch die Wirkungen eines 2/11 österreichisches Patentamt AT 13 461 U1 2013-12-15 jeden IR-Strahlers können auf diese Weise zumindest annähernd aufeinander angeglichen werden.
[0017] Bevorzugt beträgt die Erstreckung des Abstrahlbereiches der zumindest einen Infrarot-Strahlereinrichtung in vertikaler Richtung zumindest 75 cm, vorzugsweise zumindest 100 cm. Dadurch können die für die Einstellung der Tiefenwärme wichtigsten Köperbereiche zuverlässig bestrahlt werden. Diese Maße eignen sich insbesondere für Sportgeräte, bei denen sich eine Person in zumindest teilweise aufrechter Haltung befindet, z.B. bei Laufbändern oder Fahrradergometern.
[0018] Bevorzugt erstreckt sich der Abstrahlbereich der zumindest einen Infrarot-Strahlereinrichtung zumindest in jenem Höhenbereich, der 50 cm über dem Boden, auf dem das Sportgerät steht, beginnt und 160 cm über dem Boden, auf dem das Sportgerät steht, endet. Dieser bevorzugte Bereich sorgt für eine effiziente Bestrahlung jener Körperpartien, die sich zwischen Füßen und Kopf erstrecken, insbesondere Thorax, Bauch, Hüft- und Oberschenkelbereich.
[0019] Bevorzugt weist die zumindest eine Infrarot-Strahlereinrichtung an ihrer Unterseite vorzugsweise feststellbare Räder auf, mit denen die Infrarot-Strahlereinrichtung verfahrbar ist. Dies ermöglicht die individuelle Zusammenstellung einer oder mehrerer Infrarot-Strahlereinrichtungen mit einem gewünschten Sportgerät.
[0020] Bevorzugt weist die Infrarot-Strahlereinrichtung zumindest einen Griff auf, um von einer Person in ihrer Position verändert zu werden, wodurch die Handhabbarkeit der IR-Strahlerein-richtung verbessert wird.
[0021] Bevorzugt weist die Infrarot-Strahlereinrichtung zumindest einen Ventilator auf. Dieser kann sowohl zur Kühlung der IR-Strahler als auch zum Erzeugen einer warmen Luftströmung in Richtung trainierender Person verwendet werden.
[0022] Bevorzugt ist zumindest ein Infrarot-Strahler einer Infrarot-Strahlereinrichtung zu einem anderen Infrarot-Strahler derselben Infrarot-Strahlereinrichtung in der Höhe versetzt. Dies erlaubt eine Anpassung des Abstrahlbereiches an die Kontur einer Person, wodurch auch empfindliche Körperbereiche, wie z.B. der Kopf, von der Bestrahlung ausgespart werden kann.
[0023] Bevorzugt ist zumindest ein Infrarot-Strahler der Infrarot-Strahlereinrichtung unabhängig von den anderen Infrarot-Strahlern derselben Infrarot-Strahlereinrichtung schaltbar. Dadurch kann der tatsächlich aktivierte Abstrahlbereich der IR-Strahlereinrichtung an die individuelle Körpergröße und -form angepasst werden.
[0024] Bevorzugt ist der zumindest eine Infrarot-Strahler der Infrarot-Strahlereinrichtung ein ABC-Vollspektrum-Strahler, wodurch alle Körperschichten homogen erwärmt werden können. Unter Infrarot A wird kurzwellige IR-Strahlung, unter Infrarot B mittelwellige IR-Strahlung und unter Infrarot C langwellige IR-Strahlung verstanden. Kurzwellige Infrarotstrahlen (IR-A) dringen wesentlich tiefer in die Haut ein als langwellige IR-C Strahlung, deren Eindringtiefe in die Haut wenige mm beträgt. Durch die Verwendung eines Vollspektrum-Wärmestrahlers werden nicht nur Hautschichten, sondern auch tiefer liegende, stärker durchblutete Körperschichten erfasst. Dies bewirkt ein noch intensiveres Schwitzen und somit eine effiziente Entschlackung.
[0025] Bevorzugt sind die Anteile der einzelnen Infrarot-Komponenten wie folgt: Spektrum A bis 45%.
[0026] Bevorzugt ist das Sportgerät ein Laufband, ein Fahrradergometer, ein Crosstrainer, ein Rudergerät oder eine Vibraplatte. Bei diesen Sportgeräten bleibt die Position der trainierenden Person im Wesentlichen unverändert, sodass platzsparende IR-Strahlereinrichtungen ersetzbar sind.
[0027] Grundsätzlich sind jedoch alle Arten von Sportgeräten, bei denen eine eigene körperliche Betätigung erfolgt, in einer erfindungsgemäßen Trainingsanordnung denkbar. Bevorzugt wird die Infrarot-Strahlereinrichtung aus einem Gerüst mit vorzugsweise vertikal verlaufenden Zwischenwänden gebildet, die die Infrarot-Strahler einer Infrarot-Strahlereinrichtung voneinander trennen, wobei vorzugsweise die Zwischenwände Lüftungsöffnungen aufweisen. Diese 3/11 österreichisches Patentamt AT 13 461 U1 2013-12-15
Maßnahme vereint eine hohe mechanische Stabilität mit einer einfachen Unterbringung und Befestigung der IR-Strahler (gegebenenfalls auch mit einer optimalen Durchlüftung der Kammern).
[0028] Bevorzugt ist der Infrarot-Strahler länglich, vorzugsweise als Heizstab, ausgebildet und vertikal ausgerichtet. Dies ermöglicht eine kostengünstige Lösung, gleichzeitig hat sich die vertikale Anordnung im Zusammenhang mit den meisten Sportgeräten bewährt, um eine effiziente und homogene Erwärmung zu erreichen. Der Infrarot-Strahler kann aber auch horizontal ausgerichtet sein.
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0029] Im Folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben. Dabei zeigt [0030] Fig. 1 eine erfindungsgemäße Trainingsanordnung, [0031] Fig. 2 eine IR-Strahlereinrichtung [0032] Fig. 3 das Gerüst einer IR-Strahlereinrichtung [0033] Fig. 4 das Gerüst aus Fig. 3 im in einem horizontalen Schnitt.
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0034] Die in Fig. 1 dargestellte Trainingsanordnung 1 umfasst ein Sportgerät 2 in Form eines Laufbandes. Das Sportgerät 2 ist beidseits flankiert von IR-Strahlereinrichtungen 4. Durch die Anordnung von IR-Strahlern 5 in den IR-Strahlereinrichtungen 4 werden jeweils Abstrahlbereiche 6 definiert. Diese sind im Wesentlichen einem durch das Sportgerät 2 definierten Raumbereich 3 zugewandt, den eine Person während der bestimmungsgemäßen Benützung des Sportgerätes 2, also während des Trainings einnimmt. In dieser bevorzugten Trainingsanordnung 1 mit zumindest zwei Infrarot-Strahlereinrichtungen 4 sind deren Abstrahlbereiche 6 einander zugewandt, wobei sich das Sportgerät 2 bzw. der von einer Person während der Benützung des Sportgerätes 2 eingenommene Raumbereich 3 zwischen den Strahlereinrichtungen 4 befindet.
[0035] In einer alternativen Ausführungsform könnte anstelle einer zweiten, gegenüberliegenden IR-Strahlereinrichtung ein auf IR-Strahlung optimierter Spiegel zur Anwendung kommen, der der einen IR-Strahlereinrichtung gegenüberliegend angeordnet ist und die IR-Strahlung reflektiert.
[0036] Die IR-Strahlereinrichtungen 4 sind jeweils neben dem Sportgerät 2 auf dem Boden angeordnet und in Form einer Wand ausgebildet. In der Wand sind mehrere, nebeneinander angeordnete Infrarot-Strahler 5 untergebracht, sodass sich ein flächiger Abstrahlbereich ergibt. Die IR-Strahler 5 können z.B. als längliche Heizstäbe ausgebildet und/oder vertikal ausgerichtet sein. Eine vertikale Ausrichtung eignet sich insbesondere bei Sportgeräten, bei denen die trainierende Person eine zumindest teilweise aufrechte Haltung einnimmt. Wie in der dargestellten Ausführungsform ist es möglich, dass zumindest ein Infrarot-Strahler 5 einer Infrarot-Strahlereinrichtung 4 zu einem anderen Infrarot-Strahler 5 derselben Infrarot-Strahlereinrichtung 4 in der Höhe versetzt ist (siehe Fig. 1). Dadurch kann die Bestrahlung besser auf die Konturen des menschlichen Körpers angepasst werden, wobei auch empfindlichere Körperbereiche, insbesondere der Kopfbereich, von der Bestrahlung ausgespart bleiben können.
[0037] In der dargestellten Ausführungsform weist die Wand einen verbreiterten Sockel 9 auf, wodurch sich eine größere Standfläche ergibt. Die jeweils dem Sportgerät 2 zugewandten Seiten der Infrarot-Strahlereinrichtungen 4 sind konkav ausgebildet, d.h. sie besitzen eine nach innen gekrümmte Fläche, in der die IR-Strahler 5 sitzen. Dadurch wird eine bessere Fokussierung der IR-Strahlung auf die trainierende Person erreicht.
[0038] Die Erstreckung des Abstrahlbereiches 6 einer Infrarot-Strahlereinrichtung 4 in vertikaler Richtung beträgt vorzugsweise zumindest 75 cm, vorzugsweise zumindest 100 cm. Der Abstrahlbereich 6 einer Infrarot-Strahlereinrichtung 4 erstreckt sich vorzugsweise zumindest in 4/11 österreichisches Patentamt AT 13 461 U1 2013-12-15 jenem Höhenbereich, der 50 cm über dem Boden, auf dem das Sportgerät 2 steht, beginnt und 160 cm über dem Boden endet.
[0039] Der Abstand zwischen einer Infrarot-Strahlereinrichtung 4 und dem Sportgerät 2 beträgt vorzugsweise weniger als 100 cm, vorzugsweise weniger als 50 cm.
[0040] Fig. 2 zeigt eine IR-Strahlereinrichtung 4 zur Verwendung in einer Trainingsanordnung 1. Die wandförmige IR-Strahlereinrichtung 4 weist an ihrer Unterseite Räder 7 auf, die ein Verfahren der IR-Strahlereinrichtung 4 erlaubt. Ein Griff 8 in Greifhöhe ermöglicht es einer Person die IR-Strahlereinrichtung 4 zu einem gewünschten Sportgerät 2 zu verschieben. Die IR-Strahlereinrichtungen 4 können wie in der dargestellten Ausführungsform vom Sportgerät 2 getrennt ausgebildet sein, also auch unabhängig vom Sportgerät 2 verschiebbar sein. Alternativ wäre es auch denkbar, die IR-Strahlereinrichtungen 4 integral mit dem Sportgerät 2 herzustellen.
[0041] Ebenfalls kann die Infrarot-Strahlereinrichtung 4 einen oder mehrere Ventilator(en) aufweisen, z.B. zur Kühlung der IR-Strahler 5 und/oder zur Erzeugung eines warmen Luftstromes in Richtung trainierender Person.
[0042] Um die Bestrahlung an die individuelle Körpergröße und/oder Körperform und/oder an ein bestimmtes Sportgerät anzupassen, kann zumindest ein Infrarot-Strahler 5 der Infrarot-Strahlereinrichtung 4 unabhängig von den anderen Infrarot-Strahlern 5 derselben Infrarot-Strahlereinrichtung 4 schaltbar sein. Auch wäre es denkbar, die IR-Strahler 5 in ihrer Position auf der IR-Strahlereinrichtung 4 verstellbar zu gestalten.
[0043] Bevorzugt sind Infrarot-Strahler 5, die das gesamte IR-Spektrum abdecken (ABC-Vollspektrum-Strahler). Es hat sich herausgestellt, dass eine Anteilsverteilung der einzelnen Infrarot-Komponenten mit Spektrum A bis 45% besonders wirkungsvoll ist. Fig. 3 und 4 zeigen eine bevorzugte Ausführung des Innenlebens einer IR-Strahlereinrichtung 4. Sie umfasst hier ein Gerüst mit vertikal verlaufenden Zwischenwänden 10, die die einzelnen Infrarot-Strahler 5 räumlich voneinander trennen. Die Zwischenwände 10 weisen Lüftungsöffnungen 11 auf, die die für die IR-Strahler 5 vorgesehenen Kammern miteinander verbinden. Auch die Seiten- bzw. Außenwände weisen Lüftungsöffnungen auf, die zur Kühlung der IR-Strahler 5 beitragen.
[0044] Fig. 4 zeigt schließlich in einem horizontalen Schnitt durch das in Fig. 3 gezeigte Gerüst die bereits erwähnte Krümmung der wandförmigen IR-Strahlereinrichtung 4. Dadurch erhält die Abstrahlfläche eine konkave Krümmung bzw. sitzen die IR-Strahler 5 auf einer konkav gekrümmten Fläche, wodurch eine stärkere Fokussierung der IR-Bestrahlung auf die trainierende Person erreicht wird.
[0045] Das Sportgerät 2 kann z.B. ein Laufband, ein Fahrradergometer, ein Crosstrainer, ein Rudergerät, eine Vibraplatte oder jedes andere Sportgerät sein, dessen bestimmungsgemäßer Gebrauch eine körperliche Betätigung der trainierenden Person erfordert.
[0046] Abschließend wird hervorgehoben, dass eine erfindungsgemäße Trainingsanordnung auch ohne Sportgerät verwirklicht sein kann, z.B. wenn eine körperliche Betätigung ohne gerätemäßige Trainingsmittel erfolgt. Der Kern der Erfindung ist die Kombination von körperlicher Betätigung und gleichzeitiger Bestrahlung.
[0047] Die Erfindung ist nicht auf die beschriebene Ausführungsformen und die darin hervorgehobenen Aspekte beschränkt. Vielmehr ist innerhalb des Erfindungsgedankens eine Vielzahl von Abwandlungen möglich, die im Rahmen fachmännischen Handelns liegen. Ebenso ist es möglich, durch Kombination der genannten Mittel und Merkmale weitere Ausführungsvarianten zu realisieren, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. 5/11

Claims (20)

  1. österreichisches Patentamt AT 13 461 U1 2013-12-15 Ansprüche 1. Trainingsanordnung (1), durch die ein Raumbereich (3) definiert wird, den eine Person während des Trainings einnimmt, dadurch gekennzeichnet, dass die Trainingsanordnung (1) zumindest eine Infrarot-Strahlereinrichtung (4) mit zumindest einem Infrarot-Strahler (5) umfasst, dessen Abstrahlbereich (6) dem von einer Person während des Trainings eingenommenen Raumbereich (3) zugewandt ist.
  2. 2. Trainingsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trainingsanordnung (1) ein Sportgerät (2) umfasst, wobei der von einer Person während des Trainings eingenommene Raumbereich (3) durch das Sportgerät (2) definiert wird.
  3. 3. Trainingsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trainingsanordnung (1) zumindest zwei Infrarot-Strahlereinrichtungen (4) aufweist, deren Abstrahlbereiche (6) einander zugewandt sind, wobei sich der von einer Person während des Trainings eingenommene Raumbereich (3) zwischen den Strahlereinrichtungen (4) befindet.
  4. 4. Trainingsanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen der zumindest einen Infrarot-Strahlereinrichtung (4) und dem Sportgerät (2) weniger als 100 cm, vorzugsweise weniger als 50 cm beträgt.
  5. 5. Trainingsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Infrarot-Strahlereinrichtung (4) neben dem Sportgerät (2) auf dem Boden steht.
  6. 6. Trainingsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Infrarot-Strahlereinrichtung (4) in Form einer Wand ausgebildet ist und vorzugsweise mehrere, nebeneinander angeordnete Infrarot-Strahler (5) aufweist.
  7. 7. Trainingsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Infrarot-Strahlereinrichtung (4) einen verbreiterten Sockel (9) aufweist.
  8. 8. Trainingsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die dem von einer Person während des Trainings eingenommenen Raumbereich (3) zugewandte Seite der Infrarot-Strahlereinrichtung (4) konkav ausgebildet ist.
  9. 9. Trainingsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Erstreckung des Abstrahlbereiches (6) der zumindest einen Infrarot-Strahlereinrichtung (4) in vertikaler Richtung zumindest 75 cm, vorzugsweise zumindest 100 cm beträgt.
  10. 10. Trainingsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Abstrahlbereich (6) der zumindest einen Infrarot-Strahlereinrichtung (4) zumindest in jenem Höhenbereich erstreckt, der 50 cm über dem Boden beginnt und 160 cm über dem Boden endet.
  11. 11. Trainingsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Infrarot-Strahlereinrichtung (4) an ihrer Unterseite vorzugsweise feststellbare Räder (7) aufweist, mit denen die Infrarot-Strahlereinrichtung (4) verfahrbar ist.
  12. 12. Trainingsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Infrarot-Strahlereinrichtung (4) zumindest einen Griff (8) aufweist, um von einer Person in ihrer Position verändert zu werden.
  13. 13. Trainingsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Infrarot-Strahlereinrichtung (4) zumindest einen Ventilator aufweist. 6/11 österreichisches Patentamt AT 13 461 U1 2013-12-15
  14. 14. Trainingsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Infrarot-Strahler (5) einer Infrarot-Strahlereinrichtung (4) zu einem anderen Infrarot-Strahler (5) derselben Infrarot-Strahlereinrichtung (4) in der Höhe versetzt ist.
  15. 15. Trainingsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Infrarot-Strahler (5) der Infrarot-Strahlereinrichtung (4) unabhängig von den anderen Infrarot-Strahlern (5) derselben Infrarot-Strahlereinrichtung (4) schaltbar ist.
  16. 16. Trainingsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Infrarot-Strahler (5) der Infrarot-Strahlereinrichtung (4) ein ABC-Vollspektrum-Strahler ist.
  17. 17. Trainingsanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil des Spektrums A bis zu 45% beträgt.
  18. 18. Trainingsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Sportgerät (2) ein Laufband, ein Fahrradergometer, ein Crosstrainer oder ein Rudergerät ist.
  19. 19. Trainingsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Infrarot-Strahlereinrichtung (4) aus einem Gerüst mit vorzugsweise vertikal verlaufenden Zwischenwänden (10) gebildet wird, die die Infrarot-Strahler (5) einer Infrarot-Strahlereinrichtung (4) voneinander trennen, wobei vorzugsweise die Zwischenwände (10) Lüftungsöffnungen (11) aufweisen.
  20. 20. Trainingsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Infrarot-Strahler (5) länglich, vorzugsweise als Heizstab, ausgebildet und vertikal oder horizontal ausgerichtet ist. Hierzu 4 Blatt Zeichnungen 7/11
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