AT133799B - Reibungskupplung. - Google Patents

Reibungskupplung.

Info

Publication number
AT133799B
AT133799B AT133799DA AT133799B AT 133799 B AT133799 B AT 133799B AT 133799D A AT133799D A AT 133799DA AT 133799 B AT133799 B AT 133799B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
chamber
disk
shaft
friction clutch
disks
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Poul Arne Scott-Iversen
Original Assignee
Poul Arne Scott-Iversen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Poul Arne Scott-Iversen filed Critical Poul Arne Scott-Iversen
Application granted granted Critical
Publication of AT133799B publication Critical patent/AT133799B/de

Links

Landscapes

  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Reibungskupplung. 



   Die Erfindung betrifft eine Reibungskupplung mit einer auf der treibenden Welle befestigten
Kammer und mit darin drehbar gelagerten Scheiben, welche in einem aus Einzelteilchen bestehenden
Stoff mit innerer Reibung, wie z. B. Sand, Metallpulver, Späne, Drahtstücke od. dgl., laufen. 



   Eine solche Reibungskupplung wirkt in der Weise, dass der in ihr enthaltene Stoff eine gewisse
Reibung gegen die inneren Wände der Kammer und gegen die   Aussenflächen   der Scheibe oder Scheiben ausübt. Diese Reibung ist ganz gering, solange der Stoff nur der Wirkung der Schwere unterworfen ist. 



  Wird die Kammer auf der treibenden Welle in Umdrehung mit wachsender Drehungszahl versetzt, so wird der Stoff auch der Wirkung der Zentrifugalkraft unterworfen. Hiebei   drückt   er sich fester gegen die Wände der Kammer und die Reibungskraft zwischen dem Stoff und diesen Wänden wird dementsprechend wachsen. Als Folge hievon nimmt die Kammer den Stoff mit sich herum, und dieser wird sehr fest gegen die innere Wandung der Kammer durch die Zentrifugalkraft gedrückt. Mittlerweile wächst aber auch die Reibung zwischen dem auf diese Art herumgeführten Stoff und der oder den auf der getriebenen Welle angebrachten Scheiben, welche ganz in den Stoff eingebettet sind. Zuletzt wird diese Reibungskraft so stark gewachsen sein, dass der Stoff die Scheiben mitnehmen kann, wonach die getriebene Welle in Umdrehung gelangt.

   Der Stoff benimmt sich hiebei als eine durch die Zentrifugalkraft fest zusammengedrückte einheitliche Masse. 



   Wenn angehalten oder gebremst werden soll, ist das Pulvermaterial wieder gegen die Achse zu bringen. Weil das Gehäuse sich aber in Drehung befindet, wirkt die hiebei auftretende Zentrifugalkraft der gewünschten Bewegung entgegen. Um die Kupplung verwendungsfähig zu machen, ist es nun hiebei notwendig, dass das Pulvermaterial augenblicklich, sobald die Bewegungsverhältnisse geändert werden, anfängt, sich gegen die Achse zu zu bewegen, um eine neue Gleichgewichtsstellung zu suchen. Dieses ist aber nur möglich, wenn das Gehäuse und die Scheibe eine solche Form zueinander aufweisen, dass dem Pulvermaterial auf dieser Bewegung kein Widerstand entgegengesetzt wird. 



   Die erste Bedingung hiefür ist, dass die Scheibe scharfkantig ausgebildet wird, so dass sich Pulvermaterial zwischen der äussersten Scheibenkante und dem Gehäuse nicht festklemmt und hier eine Übertragung des auf die Scheibe wirkenden Bremsmomentes auf das Gehäuse übergeleitet wird, wobei der mit geringem Drehmoment laufende Motor Gefahr läuft, stillgesetzt zu werden. 



   Zweitens muss das von aussen nach innen sich bewegende Pulvermaterial stets wenigstens einen gleichen oder besser einen grösseren Aufnahmeraum finden, um Stauungen in der Bewegung zu verhindern. 



   Drittens muss die Scheibe ganz glatt sein und eine geringe Reibungsfläche im Verhältnis zur Innenfläche des Gehäuses haben, um das Bremsmoment von der Scheibe nicht auf das Gehäuse zu übertragen. 



  Speziell darf die Scheibe keine Löcher (Speichen) aufweisen. 



   Diese Bedingungen werden erfindungsgemäss dadurch erfüllt, dass die in an sich bekannter Weise vorzugsweise doppelkonisch ausgebildete Kammer eine oder mehrere einzelne, auf zugeordneten koaxial getriebenen Wellen angebrachte ebene, scharfkantige Scheiben mit glatter Oberfläche umschliesst. 



   Die Erfindung lässt sich in vielen verschiedenen Ausführungsformen und zu vielen verschiedenen Zwecken verwenden. 



   Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen dargestellt. Fig. 1 zeigt die konstruktive Ausbildung einer Ausführungsform von der Seite gesehen, teilweise in axialem Schnitt, und in Fig. 2 ist schematisch ein axialer Schnitt durch eine geänderte Ausführungsform dargestellt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Auf der treibenden Welle 1 ist eine Kammer 2 fest angebracht, welche ganz oder teilweise mit einem aus Einzelteilen bestehenden Stoff 3 mit innerer Reibung, z. B. Sand, gefüllt ist. 



   In der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform umgibt der Sand 3 eine auf der getriebenen Welle 4 angebrachte Scheibe 5. Die Kammer 2 besteht aus zwei Halbteilen, die längs des äussersten Randes durch Schrauben 16 zusammengeschraubt sind. Auf der Welle 1 ist ein Flansch 17 angebracht, welcher mit der Kammer 2 durch Nieten 18 fest vernietet ist. Auf der Welle 4 ist ein fester Flansch 19 angebracht. gegen 
 EMI2.1 
 



  In der   Sehliessmutter   22 sind eine Rinne 23 für Fett und zwei Rinnen 24 für Dichtungsmaterial eingedreht. 



  Die Fettrinne 23 kann durch einen   Sehmiernippel 2'5 gefüllt   werden. 



   In der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform sind zwei getriebene Wellen 4 und 8 vorgesehen. Die Welle 8 ist hohl und   umschliesst   die Welle 4. Auf den Wellen 4 und 8 sind Scheiben 54 bzw. 58 angebracht. 
 EMI2.2 
 der einen Richtung frei drehbar, nicht aber in der andern Richtung. Das Radsystem 9, 11, 12,   13 bildet   ein Getriebe, welches bewirkt, dass die Scheibe 58 leichter die Welle 4 mitnimmt als die   Scheibe. 54.   Diese
Anordnung wirkt derart, dass der Sand die Scheibe 58 leichter drehen kann als die Scheibe 54. Wenn daher die Kupplung zu laufen anfängt und immer noch mit einer niedrigen Umdrehungszahl läuft, wird die Welle 4 erst durch die Scheibe 58 mitgenommen und dreht sich dementsprechend mit einer niedrigen Umdrehungszahl.

   Wenn die Kammer 2 nach und nach mit einer grösseren Unidrehungszahl gedreht wird, wird der Sand so fest gegen die Scheibe gedrückt, dass er auch die Scheibe 54 mitzunehmen vermag, wonach die Welle 4 direkt getrieben wird und das Zahnradgetriebe nur leer mitläuft, wobei das Rad   13   langsamer läuft als die Welle 4, was durch den Freilaufmechanismus 14 ermöglicht wird. Diese Anordnung wirkt wie ein selbsttätiges Übersetzungsgetriebe, indem die Welle   4,   wenn sie variierender Belastung ausgesetzt wird, bei niedrigen Belastungen durch die Scheibe 54, bei grösseren Belastungen aber durch die   Scheibe   mitgenommen wird, ohne dass es notwendig ist, irgendeine Umschaltung vorzunehmen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Reibungskupplung mit einer auf der treibenden Welle befestigten Kammer und darin drehbar gelagerten Scheiben, welche in einem aus Einzelteilchen bestehenden Stoff mit innerer Reibung, wie. z. B.
    Sand, Metallpulver, Späne, Drahtstücke od. dgl., laufen, dadurch gekennzeichnet, dass die in an sich bekannter Weise vorzugsweise doppelkonisch ausgebildete Kammer (2) eine oder mehrere einzelne. auf zugeordneten koaxial getriebenen Wellen (4 bzw. 4, 8) angebrachte ebene, scharfkantige Scheiben (J bzw.
    54, 58) mit glatter Oberfläche umschliesst.
AT133799D 1932-08-16 1932-08-16 Reibungskupplung. AT133799B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE133799T 1932-08-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT133799B true AT133799B (de) 1933-06-10

Family

ID=29277780

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT133799D AT133799B (de) 1932-08-16 1932-08-16 Reibungskupplung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT133799B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE882373C (de) Antriebstrommel, insbesondere fuer Bandfoerderer
DE1450208A1 (de) Einrichtung zur Kraftuebertragung
DE557774C (de) Fluessigkeitsgetriebe nach Art des Foettinger-Getriebes mit Umschaltvorrichtung fuerdirekten Antrieb, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE1575956A1 (de) Selbsttaetige Kupplung
DE2332997C2 (de)
AT133799B (de) Reibungskupplung.
DE2759315C2 (de) Rotor für eine Füllgutkupplung
DE10313375B4 (de) Vorrichtung zum Absenken einer absenkbaren Gepäckablage
DE2614151B2 (de) Reibungskupplung
DE3412026C2 (de) Kupplung mit Lastmomentsperre
DE2135552B2 (de) Mittels Fliehkraft betätigbare Scheibenreibungskupplung
DE568596C (de) Reibungskupplung
DE1006231B (de) Umschaltgetriebe
DE3039684C2 (de) Naßlaufende Mehrscheiben-Reibungsbremse
DE2151293A1 (de) Progressiv schaltender Freilauf
CH624745A5 (en) Clutch, in particular for small electric hoists
DE820688C (de) Stufenloses Getriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE1246556B (de) Bremsrolle
DE819045C (de) Fliehkraftkupplung mit Schaltbeeinflussung, insbesondere zur selbsttaetigen Verbindung einer Stufe eines Zahnraederwechsel-getriebes mit dem Motor von Kraftfahrzeugen
DE620732C (de) Stufenlos regelbares Umlaufraedergetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE1775184B1 (de) Hydrodynamische kupplung mit einer fliehkraftbetaetigten reibungskupplung zum ueberbruecken des hydrodynamischen arbeitskreises
AT157621B (de) Reibräderübersetzungsgetriebe mit stetig veränderlichem Übersetzungsverhältnis.
DE380470C (de) Differentialgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
AT129987B (de) Pulverschlupfkupplung.
AT148034B (de) Umlaufräder-Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge.