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Maschine mit kreisendem oder schwingendem Kolben.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine mit kreisendem oder schwingendem Kolben, z. B. auf einen Kompressor, der für Kältemaschinen bestimmt ist. Zweck der Erfindung ist, die Abdichtung des Kolbens zu bewirken, u. zw. gleichgültig ob der Kolben als exzentrisch gelagerter Drehkolben, z. B. mit radial versehiebbaren Schiebern, oder als schwingender Kolben ausgebildet ist. Bekanntlich treten durch die Temperaturänderungen Längenänderungen des Kolbens und des Zylindergehäuses auf, so dass ein Spiel zwischen Kolben und Gehäusewandung vorgesehen werden muss, um den Ausdehnungen des Kolbens bei Erwärmung Rechnung zu tragen. Bei auftretender Abkühlung wird dadurch ein verhältnismässig grosser schädlicher Raum erzeugt, der die Leistung der Maschine stark vermindert.
Dieser Nachteil tritt in verstärktem Masse bei Kompressoren für Kälteerzeugungsmaschinen auf.
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änderungen zu vermindern.
Gemäss vorliegender Erf'ndung wird nun diese Büchse an einem Ende festgehalten oder elastisch abgestützt, während am andern Ende Spielraum vorgesehen wird, der der Büchse ermöglicht, bei Tempe- ratursehwankungen den dadurch verursachten Längenänderungen des Kolbens zu folgen ; es wird dadurch die Bildung des schädlichen Raumes und ein Klemmen des Kolbens verhindert. Es kann z. B. die Büchse auch mit einer auf einer Stirnwand des Kolbens abdichtend anliegenden Stirnwand versehen sein, oder es kann die Büchse mit ihrer Stirnwand durch eine Feder auf die Kolbenstirnwand gepresst werden, während das freie Ende in eine Nut des Gehäusedeckels mit axialem Spiel eingreift.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt ; die Fig. 1 und 2 zeigen je einen Axialschnitt durch einen Kompressor gemäss vorliegender Erfindung.
Im Zylinder 1 (Fig. 1) ist eine axialbewegliche Büchse 2 eingebaut, die an der einen Stirnwand durch einen ins äussere Masehinengehäuse ragenden Bund 3 festgehalten wird. Am andern Ende schliesst sie den Zylinder mit einer starren Wand 4 ab. Die Welle 5 ist durch die Wand 4 geführt. An der Aussenseite der Büchse 2 wird ein über deren ganze Länge reichender Keil 6 zwischen Büchse 2 und Zylinder 1 eingelegt, der einerseits bewirkt, dass die Büchse 2 sich nicht drehen kann und ferner, dass die Gase ausserhalb der Büchse 2, in der die nötigen Saug-und Druckkanalsehlitze angebracht sind, nicht vom Druckkanal in den Saugkanal gelangen können.
Sowohl die Büchse 2 als auch der drehbare Kolben 10 dehnen sich bei Erwärmung aus und ziehen sich beim Erkalten wieder zusammen, u. zw. gleichmässig bei richtiger Wahl der zur Verwendung kommenden Metalle. Das Spiel zwischen dem Kolben 10 und der Stirnwand der Büchse ist immer genau das gleiche.
Um auch zu verhindern, dass keine komprimierten Gase oder Luft hinten in den Gehäusedeckel 11
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das bewirkt, dass die Gase oder die Luft nicht durch die Lager 13 hinter die Büchse 2 treten können. Auf diesem VerschlussstÜck 12 ist ein Dichtungsring 14 angebracht, der die Fuge zwischen Verschlussstück 12 und Aussendeckel schliesst.
Im Beispiel nach Fig. 2 ist die Büchse 15 nicht starr mit dem Zylindergehäuse 16 verbunden, sondern sie ragt im vorderen Gehäusedeckel 17 in eine Nut 18. Die Büchse 15 kann in der Axialrichtung
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PATENT-ANSPRÜCHE:
1. Maschine mit kreisendem oder schwingendem Kolben nnd einer in den Zylinder eingesetzten Buchse, dadurch gekennzeichnet, dass diese Buchse bzw. 15) an einem Ende festgehalten (Fig. 1)
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