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Gasbeheizter Flüssigkeitserhitzer.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der Tragvorrichtung des im Patent Nr. 120952 beschriebenen Flüssigkeitserhitzers, u. zw. insbesondere der dort beschriebenen Anordnung, bei der die Abgasleitung unmittelbar von der Tragvorrichtung getragen wird. Die Erfindung hat zum Zweck, diese Tragvorrichtung so zu gestalten, dass ihre Herstellung erleichtert und verbilligt wird. Ferner soll die Tragvorrichtung, soweit dies erforderlich ist, leicht zerlegbar sein, um dadurch Verpackung und Versand zu erleichtern.
Gemäss der Erfindung wird die Tragvorrichtung als ein aus einzelnen Teilen (z. B. Blechteilen, Profilstäben u. dgL) zusammengesetztes, an der Wand liegendes Gerüst ausgebildet, das (in gleicherweise wie die die Grundplatte nach dem genannten Patent) die Hauptteile des Erhitzers, nämlich Wärmeaustauschkörper, Armaturen, Zuleitungen und-mit seinem oberen Teil-die Abgasleitung trägt. Der der Wand anliegende Teil dieses Gerüstes wird zweckmässig von teils lotrecht, teils waagrecht sich erstreckenden Einzelteilen gebildet, die entweder zu einem rahmenartigen System zusammengefügt oder aber sich überkreuzend angeordnet sind. Diese Einzelteile sind vorteilhaft lösbar miteinander verbunden, so dass das Gerüst leicht zerlegt und wieder zusammengesetzt werden kann.
Der nach vorne vorkragende Gerüstteil, der die Abgasleitung trägt, kann mit dem der Wand anliegenden Gerüstteil aus einem Stück hergestellt oder nachträglich an ihm angesetzt sein. Mit dem Gerüst kann auch eine Ummantelung für die am Gerüst angeordneten Erhitzerteile lösbar verbunden sein, so dass nach Abnahme dieser Ummantelung die einzelnen Erhitzersteile leicht zugänglich sind.
Die Zeichnung stellt mehrere beispielsweise Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung dar. Fig. 1 zeigt im Schaubild eine rahmenartig ausgebildete Tragvorrichtung, Fig. 2 im Schaubild eine Tragvorrichtung, die von einer lotrechtenFlacheisenschiene und waagrechten Querarmen gebildet wird, Fig. 3 dieselbe Tragvorrichtung im lotrechten Schnitt längs der senkrecht zur Aufhängewand verlaufenden Mittelebene mit angesetzten Erhitzerteilen, Fig. 4 im Schaubild eine vorzugsweise aus Winkeleisenschienen hergestellte Tragvorrichtung. Fig. 5 und 6 zeigen im Schaubild bzw. in Seitenansicht eine Tragvorrichtung, die der nach Fig. 2 und 3 ähnlich ist, bei der aber an Stelle einer Flacheisenschiene die zum Brenner führende, lotrecht verlaufende Gasleitung als Gerüstteil benutzt ist.
Nach Fig. 6 sind die Erhitzerteile an die Tragvorrichtung angesetzt.
In allen Figuren sind die dem gleichen Zweck dienenden Teile mit gleichen Ziffern bezeichnet.
Gemäss Fig. 1 ist der an der Wand liegende Teil der Tragvorrichtung rahmenartig aus Winkeleisen hergestellt ; der zum Tragen des Abgasstutzens 3 bestimmte Teil 2 ist aus Flacheisen gebogen und an dem der Wand anliegenden Gerüstteil jf angeschraubt oder angenietet. An den Seitenstellen des rahmenartigen Gerüstes 1 befinden sich Haltestifte 6', 7'zum Anhängen des Wärmeaustauschkorpers des Erhitzers. Zum Aufhängen des Gerüstes an Wandhaken dienen die Löcher 20 und 21 in der oberen Rahmenleiste. An der unteren Rahmenleiste ist die vereinigte Gas-und Wasserarmatur 13 mit dem Brenner 14 angebracht.
Das in Fig. 2 und 3 dargestellte Gerüst besteht aus Flacheisenteilen, u. zw. aus einer lotrechten Mittelschiene 22 und zwei diese Schienen kreuzenden Querarmen 23, 24. Die Mittelschiene 22 ist oben nach vorne und wieder nach unten gebogen ; diese Abbiegung trägt den Abgasstutzen 3. Unten ist die Schiene 22 nach vorn gebogen und bildet so eine Auflage 25, die die vereinigte Gas-und Wasserarmatur. H
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nebst ihren Anschlüssen und dem Brenner 14 trägt. Winkelförmige Abbiegungen 18, 19 und 18', 19'der Querarme 23,24 dienen zum Befestigen des Schutzmantels 17. Die Ösen 6,7 am Querarm 24 und die Öse 8'am Querarm 22 dienen zum Anhängen des Wärmeaustauschkörpers 10 (Fig. 3), der mit in diese Ösen eingreifenden Haken 11i 12 versehen ist.
Das Gerüst nach Fig. 4 besteht aus zwei oben und unten nach vorn abgebogenen Winkeleisen 1', 1", die durch Querleisten 26, 27, 28 miteinanderver1Junden sind. Die oberen Abkröpfungen tragen den Abgas- stutzen 3. An den Querleisten 26,27 sind Ösen 6,7, 8, 9 zum Einhängen des Wärmeaustauschkorpers vorgesehen. Die Gas-und Wasserarmatur kann an dem Verbindungsstück 28 festgelegt werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig.'5 und 6 ist die zum Brenner 14 des Erhitzers führende Gasleitung 22'als Teil der Tragvorrichtung benutzt. An dem oberen Teil des Gaszuführungsrohres ist der Abgasstutzen 3 mittels der Verbindungsglieder 30, 31 befestigt ; ausserdem sind an diesem Gasrohr aus Flacheisen hergestellte Querarme 23,24 fest angebracht. Der Querarm 24 trägt Ösen 6,7 und das Gasrohr 22'eine Öse 8" ; in diese Ösen kann der Wärmeaustauschkörper 10 mittels der an ihm angebrachten Haken 11, 12 eingehängt werden. Auch die Armatur 13 mit dem Brenner 14 wird vom Gasrohr 22'getragen.
Am Ende der Querarme 23 und 24 sind wieder Abbiegungen 18, 18', 19, 19'vorgesehen, an denen der Schutzmantel 17 mittels Schrauben befestigt werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gasbeheizter Flüssigkeitserhitzer mit einer an der Wand anzubringenden Tragvorrichtung, an der die einzelnen Erhitzertei1e lösbar befestigt sind und die zugleich auch die Abgasleitung abstützt, nach Patent Nr. 120952, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragvorrichtung als ein aus einzelnen Teilen zusammengesetztes Gerüst ausgebildet ist.