AT126610B - Vorrichtung zum Aufdrucken der Geldbeträge auf Schecks, Anweisungen u. dgl. mit Einrichtung zur Verhütung von Fälschungen. - Google Patents

Vorrichtung zum Aufdrucken der Geldbeträge auf Schecks, Anweisungen u. dgl. mit Einrichtung zur Verhütung von Fälschungen.

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AT126610B
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Ghino De Giorgio
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Ghino De Giorgio
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   Abgesehen von den einfachsten Formen der Fälschung von Anweisungen und ähulichen   durch Ausradierung von Worten   oder Zahlen des Betrages und deren Ersatz durch andere Worte und Zahlen, oder durch Hinzufügen derselben, kommt insbesondere bei   maschinell   beschrifteten Anweisungen eine schwierigere, aber dennoch recht häufige Form der Fälschung vor. nämlich das Ausschneiden von Worten oder Zahlen des Betrages aus Anweisungen über niedere Beträge, und deren Zusammenstellung zu einem hohen Betrag. In den Anweisungen. die mit einer Maschine beschriftet werden. erfolgt der Ersatz in der Weise. dass Zahlen eines   bestimmten   Stellenwertes in   der Fälschung an einem   Platz eingesetzt werden. an dem sie einen   höheren   Stellenwert erhalten.

   Es folgt daraus, dass   Fälschungen   dadurch verhütet werden können. dass das Einsetzen von Zahlen niederen Stellenwertes an Stellen, die für höhere Stellenwerte   vorgesehen sind, unmöglich gemacht wird.   



   Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass die Beschriftungsmaschine mit ihren   beweglichen Typenträgern   ausser den Zahlen zugleich je nach dem Stellenwert verschieden grosse oder verschieden geformte Zeichen oder Lettern mit   aufdruckt.   und dass   sie ausserdem   
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   Diese Zeichen können z. B. aus   Monogrammen   oder anderen besonderen Zeichen der Bank oder des   Emissionsinstitutes bestehen, oder   es können eventuell zu dem   Zweck die Buch-   staben verwendet werden, welche den ganzen oder abgekürzten Namen des Institutes oder ein Kennwort für dasselbe bilden. 
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 erfindungsgemäss   ausgeführt wurden.   



   Nach der Erfindung kann über jede Zahl eine je nach deren Stellenwert   seiner Grösse   oder Form nach verschiedenes Zeichen zu stehen kommen, wie dies in Fig. 1 und 2 beispiels weise gezeigt ist. In Fig. 1 besteht die Verschiedenheit in der verschiedenen Höhe eines und 
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 denken. 



   Es leuchtet ein, dass man beim Fehlen einer höheren Stelle an diesem Platz nicht das übliche Zeichen verwenden und den Platz für die Zahl unter denselben leer lassen darf, denn 
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 verfügbaren Raum mit einem nach Grösse oder Form ganz verschiedenen Zeichen ausfüllen. welches das Fehlen der betreffenden Stelle im Betrag anzeigt, etwa inj der Weise, wie dies 
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 wenn der Fälscher echte oder gefälschte Formulare eines Bankinstitutes besitzt, da er dann mit im Handel befindlichen Maschinen der vorbeschriebenen Art gefälsche Anweisungen herstellen kann. 



   Gegen solche Fälschungen   kann sich eine Bank   nur dadurch einigermassen   schützen.   
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 Die Spezialisierung der Maschinen für eine bestimmte Bank   kann   leicht dadurch erreicht werden, dass man als Kennzeichen für die verschiedenen Stellen des Betrages Monogramme oder andere die Bank ausschliesslich charakterisierende Zeichen verwendet. Dieselbe Form können auch die   Annulierungszeichen   für etwa fehlende, höhere Stellen erhalten. Eine Beschriftung dieser spezialisierten Art ist in Fig. 5 dargestellt, wo die Zeichen zur   Kenntlichmaclung'des Stellen-   wertes der Ziffern aus verschieden hohen   Monogrammen   der Buchstaben I S bestehen, welche eine bestimmte Bank kennzeichnen. 



   In den Fig. 6 und 7 sind die den Namen des Bankinstitutes zusammensetzenden Buchstaben zur Kennzeichnung des Stellenwertes der Ziffern benutzt, was einen noch höheren Schutz darstellt, insbesondere mit Rücksicht auf Dritte, die nur eine beschränkte Kenntnis vom Aussehen der Anweisungen einer bestimmten Bank haben. 



   Zur Durchführung dieser Beschriftungsart können Scheckdruckmaschinen verschiedenen Systems Verwendung finden, so können z. B. die Zeichen, welche die Zahlen begleiten, gleichzeitig mit diesen, oder vorher, oder nachher aufgedruckt werden. 



   Am einfachsten und praktischsten erscheint es, für jede Stelle des Betrages ein be-   wegliches   Organ (z. B. ein um seine Achse drehbares Rad) vorzusehen. auf dem die Typen der Zahlen 0-9 vorhanden und jeweils von dem die Stelle kennzeichnenden Zeichen begleitet sind. Durch passende Einstellung   dieser Typenträger (z.   B.   Verdrehung   der Räder) kann man dann jede Zahl gleichzeitig mit. dem ihren Stellenwert charakterisierenden Zeichen drucken. 



   Jeder Typenträger besitzt ausserdem   das Annullierungszeichen.   mit   dem   die Stelle bedruckt wird. wenn keine Zahl sie ausfüllt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
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 Patent Nr. 122990, dadurch gekennzeichnet, dass sie auf beweglichen Typenträgern ausser den Zahlen für jeden Stellenwert nach Grösse. Form oder beidem verschiedene Zeichen besitzt.   sowie verschiedene Annullierungszeichen für   jede im Betrag fehlende Stelle. 
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Claims (1)

  1. Bankinstitut charakterisierenden Zeichen bestehen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die das Bankinstitut charakterisierenden Zeichen aus den Buchstaben bestehen, welche den ganzen, oder den ab- gekürzten. oder den konventionellen Namen desselben zusammensetzen. EMI2.4
AT126610D 1928-01-04 1930-03-24 Vorrichtung zum Aufdrucken der Geldbeträge auf Schecks, Anweisungen u. dgl. mit Einrichtung zur Verhütung von Fälschungen. AT126610B (de)

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