AT122370B - Anordnung von Wälzlagern auf heißen Wellen. - Google Patents
Anordnung von Wälzlagern auf heißen Wellen.Info
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Description
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Anordnung von Wälzlagern auf heissen Wellen.
Die Verwendung von Wälzlagern für heisse Wellen bietet oft Schwierigkeiten. da die Wärme der Welle sich direkt auf den inneren Ring des Lagers überträgt. Dadurch dehnt dieser sich aus und übt eine nach aussen wirkende Kraft auf Kugeln oder Rollen aus, wodurch das Lager gewissermassen gesprengt wird, da der äussere Ring eine niedrigere Temperatur beibehält und daher die Vergrösserung des Durchmessers nicht mitmacht. Die Folge dieser Erscheinung ist ein Klemmen des Lagers und vergrösserte Abnutzung desselben. Nun lässt sich diesem Pbelstand zum Teil dadurch abhelfen, dass das Lager mit einem verhältnismässig grossen Spiel gewählt wird. Dies bedingt aber ein abnormales Wälzlager und birgt noch die Gefahr des unruhigen Ganges bei kalter Welle in sich.
Vorliegende Erfindung vermeidet diesen Übelstand dadurch, dass das Walzlager mittels einer dünnwandigen Büchse als Träger, von einem inneren Durchmesser grösser als dem Wellendurchmesser an dieser Stelle, in einem gewissen Abstand seitlich vom Lager mit der Welle verbunden ist und besonders gekühlt wird, so dass sich Wälzlager und Welle unabhängig voneinander ausdehnen und trotzdem genau zentriert bleiben.
Ausserdem wird erreicht, dass der innere Ring des Lagers nur durch die nach aussen gerichtete Kraftwirkung der dünnwandigen Büchse belastet wird. Wird die Büchse sehr dünn gewählt, so wird auch die auf das Lager ausgeübte inwendige Druckspannung nur ganz unbedeutend sein.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einigen Ausführungen beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 zeigt ein Wälzlager mit Büchse, Fig. 2 das Wälzlager mit Schmiervorrichtung, Fig. 3 einen Querschnitt A-A zu Fig. 2 und Fig. 4 ein Wälzlager mit nur einseitig gelagerter Büchse.
1 stellt die Welle dar, 2 die dünnwandige Buchse,. 3 das Lager, t/die Schmiermittelzufuhrröhrchen und 5 die Abschirmscheiben.
Durch diese Anordnung wird erreicht, dass die Büchse in der Nähe des Lagers eine niedrige Temperatur behält, wodurch die Sprengwirkung nur in geringem Masse auftreten kann. Es ist offenbar nützlich, die Temperatur der Büchse in der Nähe des Lagers so niedrig als möglich zu halten. Dies kann noch
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schlecht leitet. Endlich kann auch die Berührungsfläche der Büchse mit der Welle auf ein Minimum reduziert werden. Dies letztere ist in Fig. 3. welche einen Schnitt durch der der Fig. 2 bildet, dar- gestellt.
Da nun fast immer aus Festigkeitsgründen eine gewisse Dicke der Büchse notwendig ist. muss die vorteilhafte Wirkung der elastischen Büchse dadurch erhöht und voll ausgenutzt werden, dass ein Teil des Lagerschmiermittels durch die Röhrchen 4 zu beiden Seiten des Lagers auf die Büchse zwecks Kühlung derselben geleitet wird ; es werden dann Abspritzringe 5 vorgesehen, welche verhüten, dass das Schmiermittel in ungeeigneter Weise in das Lager 3 eintritt und dasselbe mit der Zeit beschädigt.
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Welle 1 in Berührung kommt. Dies ist in Fig. 4 dargestellt. Dabei wird das Schmiermittel durch die Röhrchen 4 vorteilhaft unter die Büchse 2 gespritzt, also nur von einer Seite her. Hier geneigte demzufolge auch nur eine Absehirmscheibe.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Anordnung von Wälzlagern auf heissen Wellen, dadurch gekennzeichnet, dass das Wälzlager von einer dünnwandigen Büchse, deren innerer Durchmesser grösser als der Wellendurchmesser an dieser Stelle ist und die in einem gewissen Abstand seitlich vom Lager mit der Welle verbunden ist und besonders gekühlt wird, getragen wird, zu dem Zweck, dass sieh Wälzlager und Welle unabhängig voneinander ausdehnen können und trotzdem genau zentriert bleiben.2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem Lager Schmiermittel auf die tragende Büchse geleitet wird, damit diese gekühlt wird.3. Anordnung nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich des Lagers mitrotierende Scheiben angebracht sind, welche verhindern, dass das herumspritzende Schmiermittel die Wälzkörper trifft.4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Berührungsflächeii der Büchse mit der Welle durch geeignete, noch einen guten Sitz gewährleistende Aussparungen ver- ldeinert sind, damit die Wärmeleitung von der Welle in die Büchse auf ein Mindestmass beschränkt wird.5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die das Lager tragende Büchse aus schlecht wärmeleitendem Material hergestellt ist.6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dünnwandige Büchse nur an einer Seite des Lagers auf der Welle befestigt ist und das Kühlmittel in den Zwischenraum zwischen Büchse und Lager eingespritzt wird. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
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