AT119664B - Bleiakkumulatoren. - Google Patents
Bleiakkumulatoren.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Bleiakkumulatoren. Es wurde gefunden, dass man aus einzelnen Stäben, welche aus einer Bleiseele und aktiver Masse bestehen, zusammengesetzte Akkumulatorplatten noch hochwertiger machen kann, wenn man alle Bleiteile, insbesondere die Seelen der einzelnen Stäbe, in derartigen Platten nicht durch Spritzguss oder durch Giessen erzeugt, sondern durch Pressen in einer Strangpresse. Diese Arbeitsweise bewährt sich besonders bei Akkumulatorplatten, bei welchen die aktive Masse aus Hohlkörpern aus einer Bleilegierung hergestellt ist. Man füllt die Hohlräume der Stäbe, welche eine runde, eckige oder ovale Form haben können, mit einem aus der Strangpresse erzeugten Hartbleidraht von entsprechender Form aus. Es wurde ferner gefunden, dass es vorteilhaft ist, auch sämtliche sonstigen bisher aus gegossenem Hartblei hergestellten Teile an Elektroden aus Hartblei anzufertigen, das in einer Strangpresse bearbeitet ist. Als solche Teile kommen z. B. in Betracht : die Pole, die Aufhängenasen oder auch die Gitter und Rahmen der Gitterelektroden usw. Durch die Verwendung des in einer Strangpresse gepressten Hartbleies an Stelle des gegossenen ist man in der Lage, die Stärke solcher Teile zu verringern und damit das tote Gewicht der Elektrode zu vermindern. Aus einer Reihe von Vergleichsversuchen hat sich die Überlegenheit des so bearbeiteten Hartbleies für den vorgenannten Zweck, besonders hinsichtlich der Dehnbarkeit ergeben. Ausserdem wurde festgestellt, dass das in der Presse behandelte Material unter dem Einfluss des elektrolysierenden Stromes viel geringere Veränderungen erleidet, als das gegossene. Der Angriff des in einer Strangpresse gepressten Hartbleies ist ausserdem absolut gleichmässig, während beim gegossenen Material an einzelnen Stellen eine sehr starke Korrosion einsetzt, wodurch ein solches Hartblei weitgehend geschwächt und vorzeitig unbrauchbar wird. Weiter wurde gefunden, dass man bei der Verwendung von in der Strangpresse hergestelltem Antimonhartblei den Gehalt an Antimon auf ungefähr 3% und darunter herabdrücken kann. Die Festigkeiten des Antimonhartbleies erreichen in diesem Falle ein Maximum, sind also grösser als die eines Hartbleies mit höherem Antimongehalt. Im gegossenen und im spritzgegossenen Hartblei des Handels beträgt der Antimongehalt ungefähr 8% und darüber. Es bedeutet daher die obige Erfindung infolge der Materialverbilligung bei der Herstellung von Akkumulatorplatten einen wesentlichen Fortschritt gegenüber dem bisherigen Verfahren. Ferner hat sich gezeigt, dass sich die Gitter für solche Akkumulatorplatten, die Pole, die Aufhängenasen usw. leicht dadurch herstellen lassen, dass man aus einer Strangpresse ein Band in der Breite des gewünschten Gitters heratlspresst und aus diesem Band in heissem Zustande die Gitter mit Hilfe einer geeigneten Form und Presse aus dem Gesenke schmiede oder ausstanzt. Bei dieser Arbeitsweise wird das Hartbleigitter vergütet, so dass das tote Gewicht der Elektroden vermindert werden kann. Es wurde weiter gefunden, dass man die stranggepressten Teile dadurch veredeln kann, dass man sie nachträglich, gegebenenfalls in heissem Zustande, hämmert oder presst. Beispielsweise bei Panzerplatten (d. s. Platten, welche aus einer Anzahl zylindrischer Stäbe bestehen, von denen jeder eine von aktiver Masse umgebene Seele aus Hartblei und eine perforierte oder geschlitzte Umhüllung besitzt, EMI1.1 kann man die Verbindungsbrücken aus einzelnen stranggepressten Teilen in der Weise erzeugen, dass man die mit der aktiven Masse zusammen zentrisch in Röhrchenform angeordneten, in einer Strangpresse <Desc/Clms Page number 2> hergestellten Hartbleidrähte mit den durch ebenfalls aus einer Strangpresse erhaltenen gewellten Hart. bleibändern durch Hämmern so innig verbindet, dass ein guter, leitfähiger Kontakt und gleichzeitig ein einheitliches Polmaterial entsteht. Es kann auch in der Weise gearbeitet werden, dass die einzelnen mit der Strangpresse hergestellten Hartbleidrähte von Panzerplattenröhrehen in der oben erwähnten Weise zuerst durch Guss verbunden werden, u, zw. in einer etwas breiteren, als der gewünschten Dicke, worauf die Verbindungsbrücke noch in heissem Zustande in einer geeigneten Form einem einzigen, kontinuierlichen Pressdruck ausgesetzt wird. EMI2.1 EMI2.2
Claims (1)
- 2, Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Bleiantimonhartblei von zirka 3% Antpnongehalt und darunter verwendet.3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man aus einem als einer Strangpresse verpressten Hartbleiband die Hartbleiteile herausschmiedet oder ausstanzt.4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die Hartbleiteile nachträglich durch Hämmern oder Pressen vergütet. EMI2.3
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE119664X | 1928-05-12 |
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| AT119664B true AT119664B (de) | 1930-11-10 |
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|---|---|---|---|
| AT119664D AT119664B (de) | 1928-05-12 | 1929-04-08 | Bleiakkumulatoren. |
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| AT (1) | AT119664B (de) |
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1929
- 1929-04-08 AT AT119664D patent/AT119664B/de active
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