AT115994B - Sprechkapsel, insbesondere für Lautsprecher. - Google Patents
Sprechkapsel, insbesondere für Lautsprecher.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Sprechkapsel, insbesondere für Lautsprecher. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine auf dem Johnson-Rahbek-Effekt beruhende Sprech- kapsel, die vorzugsweise bei Lautsprechern Verwendung findet, da nach dem Johnson-Rahbek-Effekt EMI1.1 ein für diesen Effekt gebauter Lautsprecher bekannt geworden, bei dem eine in Drehung versetzte Achatwalze infolge der wechselnden Klebkraft eine Metallfolie mehr oder minder mitnimmt, wodurch eine Membran in Schwingungen versetzt wird. Ein grosser Nachteil dieser Lautsprecher ist der Umstand, dass ein Motor für den Antrieb der Walze erforderlich ist. EMI1.2 Wesen der Erfindung besteht darin, dass eine leitende Membran beliebiger Bauart-so beispielsweise eine Metallmembran oder metallisierte Gummimembran-auf einem Halbleiterstabpaar oder auf einem einen rechteckigen oder kreisförmigen Rahmen bildenden Halbleiter aus Achat, Schiefer od. dgl. aufliegt, dessen Unter-oder Rückseite einen an die Weehselstromquelle (Sprechstrom) angeschlossenen Metall- belag trägt und dessen der Membran zugekehrte Fläche gegen die Mitte abfällt oder gewölbt ist, so zwar, dass die mit dem andern Pol der Wechselstromquelle verbundene Membran nur nach einer Linie (Geraden oder Kreis) beriihrt wird. Längs einer solchen Linie, in der Membran und Halbleiter sich berühren, verläuft die Zone, in der die anziehenden Kräfte wirken. Die Membran wird also nicht, wie bei den bisherigen Spreehkapseln zentral bzw. punktförmig erregt, sondern die Kräfte greifen am Rande an, wodurch einer Verbiegung der Membran und Verringerung der schallstrahlenden Fläche vorgebeugt wird. Bei der Membran gemäss der Erfindung treten grössere Kräfte als bei magnetisch in Schwingung versetzten Membranen oder elektrostatischen Lautsprechern auf, weshalb die Anordnung gemäss der Erfindung diesen an Lautstärke weit überlegen ist. Die Zeichnung zeigt beispielsweise Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung. In der grundsätzlichen Anordnung nach Fig. 1 im lotrechten Schnitt und nach dem Grundriss, Fig. 4, ist 1 die polierte Membran,. 3 der ebenfalls polierte Halbleiter, dessen obere Fläche 10 gegen die Mitte zu abfällt und 6 sein Metallbelag. Fig. 2 stellt eine zweiseitige Bauart dar, bei welcher symmetrisch an der Ober-und Unterseite des Halbleiters 4 je eine Membran r und 2 angeordnet ist, wodurch der Metallbelag auf der RÜckseite des Halbleiters entfällt, da die zweite Membran seine Rolle übernimmt. Die untere Fläche 11 des Halbleiters verläuft ebenso wie dessen obere Fläche 10 gegen die Mitte zu nach einwärts. Bei dieser Anordnung tritt auch eine gegenläufige Bewegung beider Membranen ein, was akustisch von grossem Vorteil ist, da dadurch der Schlupf der Schallwellen um den Rand der Membran herum vermieden wird. Um eine zu hohe Pressung der zwischen den beiden Membranen 1 und 2 eingeschlossenen Luft zu vermeiden, sind die Membranen 1 und 2 entweder in S gelocht oder es werden im Halbleiter 4 radiale Kanäle 9 vorgesehen. Hiebei muss aber sehr vorsichtig verfahren werden, um nicht akustische Störungen zu verursachen. Unter Umständen kann jedoch eine geringe Kompression der Luft vorteilhaft sein, um die Adhäsion beim Rückgang der E M K zu überwinden. Die beiden Membranen 1 und 2 können auch in der Mitte oder bei entsprechender Exzentrizität der Kegelstumpffläche 10 nach Fig. 5 exzentrisch gegeneinander verspannt werden. In letzterem Falle ist eine Teilung des Durchmessers nach dem goldenen Schnitt besonders vorteilhaft. Fig. 3 veranschaulicht eine sehr billig herstellbare Ausführungsform, wobei auf eine gestanzte MetaIIunterlaxe 7 der Halbleiter in Form eirer Schicht J durch Anstrich. Aufpressen od. dgl. aufgebracht <Desc/Clms Page number 2> ist. Dieser Belag bekommt dann den erforderlichen Schliff, wodurch das kostspielige und viel Ausschuss ergebende Steinsehleifen vermieden wird. EMI2.1 eine geringe Dehnbarkeit zu geben. Auch können mehrere vorhin beschriebene Elemente in gleicher oder verschiedener Grösse auf einer Ebene, der Oberfläche eines Körpers, z. B. einer Kugel verteilt angeordnet werden, weiche Ausführungsform sich besonders für Lautsprecher bewährt hat. PATENT-ANSPRUCHE : 1. Sprechkapsel, insbesondere für Lautspreeher, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit einem Pol des Sprechstromes verbundene leitende Membran (1) beliebiger Bauart auf einem Halbleiterstab- EMI2.2 rührt wird.
Claims (1)
- 2. Sprechkapsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Halbleiter (4) ober-und unterseits symmetrisch ausgebildet ist und beiderseits eine Membran (1, 2) trägt, wodurch bei Entfall EMI2.3 wellen um den Rand der Membranen herum vermieden wird.3. Sprechkapsel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Membranen (1, 2) in der Mitte (bei 8) gelocht sind, um eine zu hohe Pressung der zwischen den zwei Membranen liegenden Luftschicht zu vermeiden.4. Sprechkapsel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum gleichen Zwecke der Entlüftung im Halbleiter (4) radiale Kanäle (9) angeordnet sind.5. Sprechkapsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der unter-oder rückseitige Metallbelag eine vorzugsweise gestanzte Metallplatte (7) bildet, wobei der Halbleiter (5) auf die Metallplatte EMI2.46. Sprechkapsel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Membranen (1, 2) in der Mitte oder bei Exzentrizität der Halbleiterkegelmantelflächen (10) exzentrisch, z. B. nach Teilung'des Durchmessers im goldenen Schnitt, gegeneinander verspannt sind.7. Lautsprecher mit Sprechkapseln nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Ebene oder auf der Oberfläche eines Körpers, vorzugsweise einer Kugel, mehrere gleich-oder EMI2.5
Applications Claiming Priority (1)
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