AT111634B - Selbsttätig wirkender Ventilator-Verschluß. - Google Patents

Selbsttätig wirkender Ventilator-Verschluß.

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  Selbsttätig wirkender   Ventilator-Verschluss,   
Bei dem bekannten selbsttätigen Ventilatorversehluss (Jalousie) wird die Öffnung durch mehrere, um horizontale Achsen drehbare, etwas übergewichtige   Weissblech- oder Aluminiumstreifen abgedeckt,   wenn der Ventilator steht, um so den   unerwünschten   Frischluftzutritt bzw. das Entweichen der Wärme zu verhindern. Ein solcher Abschluss ist aber wegen den vielen Streifen mangelhaft. Schon eine etwas   grössere Ubergewichtigkeit   und nur leichtes Verschmutzen der Achsenlager verhindert das selbsttätige Öffnen bzw. Schliessen, da nur die Differenz des Luftdruckes auf die beiden Flächen der Streifen, die durch die Drehachsen in zwei ungleiche Teile geteilt werden, zur Wirkung kommen kann und die Übergewichtigkeit überwinden muss.

   Je mehr sich aber die Jalousie öffnet, desto stärker wirkt die Übergewiehtigkeit, weil das Schliessmoment sich vergrössert, der   Differenzluftdruck   nimmt aber wegen der immer kleiner werdenden senkrechten Druckkomponente weiter ab. Die Jalousien öffnen sich daher nur teilweise und deshalb legt sich an ihnen Staub an, was besonders bei Glasjalousien wegen des   gewünschten   Luftzutrittes nachteilig ist. Da Glasjalousien überdies schwer sind, wirken sie als selbsttätige Jalousien nur mangelhaft und es kommen daher praktisch nur Aluminiumjalousien in Betracht, die aber stark verdunkeln, was oft unerwünscht ist. 



   Beim selbsttätigen Verschluss nach der Erfindung, der in den Zeichnungen dargestellt ist, wird die   erforderliche Übergewichtigkeit   für das selbsttätige Schliessen der Flügel dadurch erzielt, dass deren Achsen nicht genau vertikal, sondern ein wenig geneigt stehen. Die kreisrunde oder quadratische Öffnung wird hiebei durch zwei mit Blech eingefasste Glasscheiben   a   abgeschlossen. Diese Flügel (Fig. 1) sind um zwei nahe nebeneinander liegende, parallele, nahezu vertikale Achsen h drehbar. Durch die geringe Srhrägstellung der Flügel   a   wird die   erforderliche Übergewiehtigkeit erzielt,   so dass die Flügel beim Abstellen des Ventilators sich von selbst wieder schliessen.

   Das Schliessmoment bei nahezu geschlossenen Flügeln, aber auch das   Öffnungsmoment   durch den Luftdruck sind hier gleichzeitig am grössten und beide nehmen mit zunehmender Eröffnung ab, wodurch selbst bei   grösserer Übergewichtigkeit   ein starkes und verlässliches Öffnen der Flügel erzielt wird. Das Druckmoment durch den Luftstrom wird hier auch grösser, weil die Fläche, auf die er wirkt, viel grösser und die Lagerreibung bei guter Lagerung gering ist. Die   Übergewiehtigkeit zum   selbsttätigen Schliessen besteht aber nur, wenn sich die Flügel nicht ganz um 900 öffnen ; daher ist zur Verhinderung der   Weiteröffnung   der   wellenförmige   Draht e vorgesehen.

   Die Dreh-   achsen li   sind oben und unten in durchlochten   Blechblättchen   b geführt und laufen zur Verminderung der Reibung unten auf dem Glasblättchen f. Damit die in der Mittelebene strömende Luft aber nicht durch den unvermeidlichen Spalt zwischen den beiden Achsen entweichen und zur Öffnung mit herangezogen werden kann, verläuft in der Mittelebene ein   keilförmiger Blechstreifen ss   (Fig. 4), der oben und unten am Gehäusering angelötet ist, die Luft auf die Flügel ablenkt und zudem den Abschluss verbessert. Der Abschluss kann durch Unterlage eines Gummiringes verbessert werden. Da die Glasflügel sich verlässlich sehr weit öffnen, verschmutzen sie nicht durch die staubbeladene Luft und lassen auch in geschlossenem Zustand das Licht gut durch. 



   Die Wirkungsweise eines solchen Verschlusses ist aus dem Vorstehenden ersichtlich. Die starke Luftströmung auf die grossen Flächen überwindet leicht das   Schliessmoment.   Dieses wird nur durch die geringe,   zirkal0% betragende Schiefstellung der Flügelflächen   erzielt. Die Flügel öffnen sieh bis zum Anschlag an den Draht   c.   Wird der Ventilator abgestellt, so schliessen sieh die Flügel wegen des kleinen, noch verbleibenden Schliessmomentes anfangs langsam, doch durch das stets zunehmende Moment immer rascher, bis zum sicheren Abschluss. An Stelle der zwei Flügel   könnte,   insbesondere bei   quadratischer   Öffnung, auch nur ein Flügel vorgesehen werden.

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