AT101547B - Wicklungsanordnung für polumschaltbare Wechselstrommaschinen. - Google Patents

Wicklungsanordnung für polumschaltbare Wechselstrommaschinen.

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AT101547B
AT101547B AT101547DA AT101547B AT 101547 B AT101547 B AT 101547B AT 101547D A AT101547D A AT 101547DA AT 101547 B AT101547 B AT 101547B
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Austria
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pole
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poles
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machines
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C47/00Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
    • B21C47/34Feeding or guiding devices not specially adapted to a particular type of apparatus
    • B21C47/3433Feeding or guiding devices not specially adapted to a particular type of apparatus for guiding the leading end of the material, e.g. from or to a coiler
    • B21C47/3441Diverting the leading end, e.g. from main flow to a coiling device

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  WicklungsanordnungfürpolumschaltbareWechselstrommaschinen. 



   Bei der bisherigen Bauart polumschaltbarer Motoren wählte man als Nutenzahl eine Zahl gleich dem Produkte aus Polpaarzahl bei grosser Geschwindigkeit mal Polpaarzahl bei kleiner Geschwindigkeit mal der Phasenzahl oder ein Vielfaches dieses Produktes. 



   Es ist nun häufig besonders bei kleineren Motoren ausserordentlich schwierig, eine so grosse Nutenzahl auszuführen, die sich aus dem obgenannten Produkte ergibt, weil man hiedurch auf so kleine Nuten geführt wird, dass die Ausnutzung des Materials darunter leidet. Anderseits ist es in manchen Fällen erwünscht, die Nutenzahl zwar zu vergrössern, aber nicht auf den doppelten oder mehrfachen Wert, da auch dann wieder die Nutenzahl zu gross würde. 



   Um diese Übelstände zu vermeiden, soll der Erfindung gemäss die Wicklungsanordnung für polumschaltbare Maschinen derart getroffen werden, dass die Gesamtnutenzahl abweicht vom Produkte aus den Polpaarzahlen bei den verschiedenen Geschwindigkeiten mal der Phasenzahl oder einem Vielfachen dieses Produktes. 



   Die allgemeine Regel werde an Hand des beispielsweise gewählten in kleinsten ganzen Zahlen ausgedrückten Polzahlverhältnisses   x   : y = 8 : 5 bzw. des Geschwindigkeitsverhältnisses y :   sus =5   : 8 abgeleitet. Bei der bisherigen Bauart polumschaltbarer Motoren gemäss dieser Verhältnisse wählte man als kleinste Gesamtnutenzahl pro Phase die Zahl 40. Bei 4-Phasenstrom z. B. also mindestens 160 Nuten. 



   Die Nutenunterteilung, d. i. jene mittlere Nutenzahl eines Polbogens, über den die Leiter einer Spulenseite und einer Phase verteilt sind, war also beim obigen   Geschwindigkeitsverhältnisse   für die hohe Polzahl z = 5 und für die kleine Polzahl   y = 89 Hiebei   ist unter Spulenseite die Gesamtheit aller Leiter für einen Pol und eine Phase verstanden. 



   Gemäss vorliegender Erfindung wird die Wicklung eines polumschaltbaren Motors gemäss obigem Geschwindigkeitsverhältnis für die Wicklung mit kleiner Geschwindigkeit nicht mit der 5fachen Nutenunterteilung   P.,   = 5, sondern beispielsweise nur mit einer dreifachen Nutenunterteilung also mit   +   3 ausgeführt. Für die Wicklung mit höherer Geschwindigkeit, die früher mit einer Nutenunterteilung   ss11 =   8 ausgeführt wurde, ergibt sich nunmehr eine mittlere Unterteilung   ssy = 8. == 44. l   ganzen sind jetzt bei einer Phasenzahl 4 nur mehr 
 EMI1.1 
 Nuten erforderlich, also erheblich weniger, als nach den üblichen Anordnungen.

   Wünscht man noch geringere Nutenzahlen, so kann man für die grosse Polzahl auch eine zweifache Nutenunterteilung annehmen, so dass sich für die kleinere Polzahl eine   anfache Unterteilung   ergibt. 



   Die angegebenen Verhältnisse dienen nur als Beispiel. Allgemein sollen für ein Polzahlverhältnis x : y oder ein Geschwindigkeitsverhältnis   y : x   in kleinsten ganzen Zahlen ausgedrückt die unter sich gleichen   Produkte $. p y   aus Zähler   x   bzw.

   Nenner   y des Polzahlverhältnisses   und den zugehörigen 
 EMI1.2 
 

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 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> Wird <SEP> angeschlossen <SEP> an <SEP> die <SEP> Netzphase
<tb> Spulengruppe <SEP> bei <SEP> kleiner <SEP> Geschwindigkeit <SEP> (Fig. <SEP> 1) <SEP> bei <SEP> grsser <SEP> Geschwindigkeit <SEP> (Fig. <SEP> 2)
<tb> 1 <SEP> a <SEP> A
<tb> 2 <SEP> b <SEP> A
<tb> 3-a <SEP> B
<tb> 4.-b <SEP> B
<tb> 5 <SEP> a-JL
<tb> 6 <SEP> b-A
<tb> 7-a-B
<tb> 8-b-B
<tb> 
 Durch Pfeile in den   Ober- und Unterstäben   sind in den beiden Figuren die Stromrichtungen und damit auch die Anzahl der Pole angedeutet, u.   zw.'sind in   Fig. 1 in der oberen Zeile die Pfeile für den Strom der Phase b, in der unteren Zeile die Pfeile für den Strom der Phase a eingezeichnet.

   In Fig. 2 ebenso in der oberen Zeile die Pfeile für den Strom der Phase B, in der unteren die für den Strom der Phase A. 
 EMI2.3 
 paar) eine Phase mit 4facher Nutenunterteilung ausgeführt wird, die drei anderen Phasen 5fache Nutenunterteilung erhalten. Im zweiten Polpaar wird die zweite Phase mit vierfacher Unterteilung ausgeführt, beim dritten Polpaar die dritte Phase, beim vierten Polpaar die vierte Phase, bis schliesslich im fünften Polpaar alle Phasen mit 5facher Unterteilung ausgeführt werden. Es entfällt somit rechnungsmässig auf jedes Polpaar und jede Phase eine Nutenunterteilung von ssr = 44/5 = 4-8. 



   Wie aus den Strompfeilen der Zeichnung zu ersehen ist, ergibt Fig. 1 ein einwandfreies   16poliges   Strombild, während sich in Fig. 2 eine 10polige Anordnung ergibt. Das Phasensystem a bzw.   A   (voll ausgezogen) besitzt dabei gegenüber dem Phasensystem b bzw. B (gestriehelt gezeichnet) in beiden Figuren eine Phasenverschiebung von 90 . 



   In diesem Beispiel, bei dem also z'= 24 gewählt wurde, ergibt sich für die Wicklung für grosse Polzahl, die mit dreifacher Nutenunterteilung ausgeführt wird, wiederum ein vollständig reguläres Drehfeld, während die für kleine Polzahl mit   4-8facher   Unterteilung wegen der Abweichung dieser Ziffer von einer ganzen Zahl ein etwas unregelmässiges mit Unterfeldern behaftetes Drehfeld ergibt. Dies ist bei der kleinen Polzahl, die an sich eine geringere Streuung besitzt, mit Rücksicht auf guten Betrieb zulässig. 



  Auch bei einer 2fachen Nutenunterteilung für die grosse Polzahl ergeben sich günstige Verhältnisse. 



   Während man also mit   Rücksicht   auf die Streuung besonders bei vielpoligen   Maschinen   zweckmässigerweise die der grossen Polzahl entsprechende Nutenunterteilung ganzzahlig wählt, kann es auch aus Gründen guten mechanischen Laufes insbesondere bei kleiner Polzahl zweckmässig sein, die der kleinen Polzahl entsprechende Nutenunterteilung   ganzzahlig auszuführen.   Z. B. kann man für das obenstehende 
 EMI2.4 
 und für die grosse Polzahl eine 33/4fache Nutenunterteilung. 



   In allen Fällen ist es zweckmässig, die Zahl z so zu wählen, dass die Nutenunterteilungen   ssj.   und möglichst in der Nähe ganzer Zahlen liegen, weil dann die   Unregelmässigkeiten   der Felder nur gering sind. 



   Wie schon erwähnt, ist es bei Polzahlverhältnissen, bei denen   a : und y kleine   Zahlen, z. B. 2 oder 3 oder   ähnlich   sind, wünschenswert, die Nutenzahl des Motors zu vergrössern, um keine zu groben Nuten zu erhalten. Da eine einfache ganzzahlige Vervielfachung der   Ideinstmöglichen   Unterteilung häufig schon zu grosse Nutenzahlen ergibt, so bietet die Wicklungsanordnung gemäss der Erfindung ein einfaches Mittel, um auch hier zu bequemen Nutenzahlen zu gelangen.

   Man wählt auch hier die Zahl z abweichend von dem Produkt x. y, jedoch grösser als diese Zahlen, beispielsweise für eine Polumschaltung im Verhältnis 2 : 3 gleich 8, so dass sich an Stelle der 2-und 3faehen Unterteilung eine 22/3-und 4fache Unterteilung ergibt oder für   z   = 9 eine   3- und 4#fache Nutenunterteilung   für den Fall, dass die   4-und 6fache Unter-   teilung bereits zu feine Nutenteilung ergibt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Wicklungs anordnung für polumschaltbare Wechselstrommaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass bei bestimmtem Polzahlverhältnis x : y - in kleinsten ganzen Zahlen ausgedrückt-die unter sich gleichen Produkte x. ssx und y. ssy aus Zähler x bzw. Nenner y des Polzahlverhältnisses und der zugehörigen Nutenunterteilung ssx bzw. ssy gleich einer beliebigen Zahl sind, die verschieden ist vom Produkte x. y oder einem ganzen Vielfachen desselben.
    2. Wicklungs anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nutenunterteilung der grossen Polzahl ganzzahlig ist.
    3. Wicklungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nutenunterteilung der kleinen Polzahl ganzzahlig ist.
    4. Anordnung nach Anspruch 1 vorzugsweise für kleinere Maschinen, dadurch gekennzeichnet, EMI3.1 nisses und zugehöriger Nutenunterteilung ssx bzw. ssy kleiner sind als das Produkt x. y aus Zähler und Nenner des Polzahlverhältnisses.
    5. Anordnung nach Anspruch 1 vorzugsweise für grössere Maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die unter sich gleichen Produkte x. ssx bzw. y. ssy aus Zähler x bzw. Nenner y des Polzahlverhältnisses und zugehöriger Nutenunterteilung ssx bzw. ssy grösser sind als das Produkt a ?. y aus Zähler und Nenner des Polzahlverhältnisses.
AT101547D 1918-04-13 1918-09-20 Wicklungsanordnung für polumschaltbare Wechselstrommaschinen. AT101547B (de)

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