WO2009138254A1 - Auswahl- und personalisierungssystem für medien - Google Patents

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WO2009138254A1
WO2009138254A1 PCT/EP2009/003690 EP2009003690W WO2009138254A1 WO 2009138254 A1 WO2009138254 A1 WO 2009138254A1 EP 2009003690 W EP2009003690 W EP 2009003690W WO 2009138254 A1 WO2009138254 A1 WO 2009138254A1
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film
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Thomas Jörg
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Joerg Thomas
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING; CALCULATING; COUNTING
    • G06QDATA PROCESSING SYSTEMS OR METHODS, SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL, SUPERVISORY OR FORECASTING PURPOSES; SYSTEMS OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL, SUPERVISORY OR FORECASTING PURPOSES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06Q30/00Commerce, e.g. shopping or e-commerce
    • G06Q30/06Buying, selling or leasing transactions

Abstract

Die Erfindung betrifft ein System, über das Filme entdeckt und auf eine Person zugeschnittene Filmpakete zusammengestellt und gekauft werden können.

Description


  AUSWAHL- UND PERSONALISIERUNGSSYSTEM FÜR MEDIEN 

  
Stand der Technik 

  
Wenn Filme nicht im Kino gespielt werden, werden Filmprogramme sequenziell in separaten Kanälen gespielt. Zusätzlich zu analog verbreiteten Kanälen werden immer mehr Programme digital verbreitet. Einzelne Anbieter sind dazu übergegangen, digitale TV Signale mittels Internetprotokollen über das World Wide Web zu verbreiten. Das so genannte Zapping über mehrere Kanäle ist weit verbreitet. Dabei schaltet der Benutzer so lange die verfügbaren Kanäle um, bis ihm ein Angebot gefällt, welches er dann schaut. 

  
So genannte Zuschauerquoten werden über komplizierte statistische Systeme erhoben, welche alle auf einzelnen Stichproben und Hochrechnung beruhen. Es werden Messgeräte bei einer Gruppe von nach demographischen Modellen ausgewählten Referenzzuschauern installiert, welche deren TV Konsum analysiert. Die gewonnenen Daten werden auf die gesamte Bevölkerung hochgerechnet. 

  
Im Internet sind viele Trailer und Filmausschnitte zu Programmen abrufbar. Filme werden in Galerien nach Kategorien geordnet. Sie werden in Fenstern auf 

  
Webseiten gezeigt. Auch ganze Filme können gegen Bezahlung erworben oder gemietet werden. Dabei werden so genannte Digital-Rights-Management-Systeme (DRM) eingesetzt, welche die gekaufte Filmdatei nur für eine gewisse Zeit oder nur auf einem gewissen Gerät zugänglich machen. Die Rechte-Information kann nur mit technischen Modulen (Softoder Hardware) ausgelesen werden. DRM-Systeme arbeiten auf einem technischen für Menschen nicht nachvollziehbaren Level. 

  
Freie Filmlizenzen (so genannte Nicht-Major-Filme) werden auf nationalen und internationalen Märkten gehandelt. Es werden Lizenzen für verschiedene Auswertungsarten in verschiedenen Territorien vergeben. Zum Beispiel: Theatrical, TV und DVD der japanischen Sprachversion für Japan für 5 Jahre. In der Regel wird der Lizenznehmer zur Abrechnung seiner Einnahmen und Ausgaben gegenüber dem Lizenzgeber verpflichtet. In der Praxis ist die Kontrolle dieser Abrechnung sehr schwierig: Für einen deutschen Lizenzgeber ist es unmöglich, nachzuvollziehen, wie viele DVDs nun wirklich in Japan über den Ladentisch gegangen sind.

   Daher spielen auf dem Markt Umsatzgarantien (so genannte Minimumgarantien oder MGs) eine entscheidende Rolle: Der Lizenzgeber garantiert auf Grund von Erfahrungswerten aus seinem Markt einen Mindestumsatz und muss den entsprechenden Lizenzgeberanteil (Licence fee) gleich bei Vertragsabschluss bezahlen. Geld wird vor allem im TV und DVD-Bereich verdient. Die 

  
Marktteilnehmer gehen nicht davon aus, dass sie an der Kinokasse viel Geld verdienen. Dort sind Werbekosten (so genanntes P&A, Press & Advertising) einfach zu hoch. Es werden weltweit immer mehr Filme produziert und der Wettbewerb um das abnehmende Interesse der Zuschauer am Kino ist sehr intensiv. Trotzdem werden nach wie vor Filme ins Kino gebracht. Die Marktteilnehmer tun dies aber vor allem im Hinblick auf eine geplante Auswertung auf DVD; das Kino ist aktuell eine grosse Werbemaschine für den DVD-Verkauf. 

  
Im Blogging-Bereich ist das ordnen von Inhalten nach Stichworten ("Tagging") weit verbreitet. Einem Blogeintrag werden zum Beispiel verschiedene Tags zugeordnet. Die Tags werden in so genannten Tag Clouds gruppiert. Klickt man einen Tag an, werden die zugehörigen Einträge angezeigt. Man kann nur einen Tag anwählen. 

  
Probleme 

  
Das Publikum ist von der unendlichen Angebotsvielfalt zunehmend überfordert. Zusätzlich zu den hunderten über Kabel und Satellit zugänglichen Kanälen, werden die Kunden mit Millionen von über das Internet verbreiteten Programmen bombardiert. In Anbetracht dieser brutalen Angebotsvielfalt verliert der Zuschauer schnell nicht nur den Überblick, sondern auch die Lust an spannenden Inhalten. Ein eigentliches Gemeinschaftsgefühl ("Strassenfeger" im TV) gibt es schon lange nicht mehr. Soziologen sprechen von der "Atomisierung der Gesellschaft". Gleichzeitig wird das Internet als Zweiwegemedium von immer mehr Menschen geschätzt. Es sind Foren und soziale Netzwerke in den verschiedensten Ausprägungen entstanden. Hier wird miteinander kommuniziert und auch inhaltlich diskutiert. Vor allem die so genannte Blogsphäre wächst rasant. Blogs sind persönliche Onlinetagebücher.

   Mit einem ausgeklügelten Adresssystem können Blogger in den von ihnen publizierten Artikeln auf andere bereits an anderer Stelle publizierte Inhalte Bezug nehmen. Im Bereich der Online Filmverkäufe ist dieser Diskussionsbereich jedoch weitestgehend von den Onlineshops getrennt. Die bestehenden Systeme sind proprietär konstruiert und versuchen sich möglichst gegen Diskussionsforen abzuschotten. 

  
Im Internetbereich gibt es keinen einfachen Zugang zu Bewegtbildinhalten, der auf Entdeckung beruht. Das aus dem TV-Bereich bekannte Zapping ist auf das Internet nicht übertragbar. Der Zugang zu Filmen über Links ist umständlich und nicht intuitiv. Es muss zunächst ein Linktext interpretiert oder ein Titelbild angeschaut werden. Dann muss die Entscheidung gefällt werden: Ich will jetzt diesen Film sehen. Filmentdeckungen können nur über den Umweg über Text und Bild stattfinden. 

  
Im Bereich IPTV oder TV kann auf einzelne Kanäle verwiesen werden, jedoch nicht auf einzelne Inhalte oder dynamisch kreierte Zusammenstellungen. 

  
Die in den Onlineshops verbreitete Kategorisierung der Filme nach Genres wird den Filminhalten, den Ambitionen und Aussagen der Filmemacher nicht gerecht. Filme werden nur einer Kategorie zugeordnet. Ein Film ist dann ein Drama oder ein Thriller oder ein Klassiker. Die Idee stammt aus der Zeit der realen Videotheken, in welchen ein Film physisch nur in einem Regal stehen kann. Die Zuordnung zu einer Kategorie ist jedoch gerade bei hochwertigen Erzählstrategien und gut ausgearbeiteten Dramaturgien willkürlich und im Einzelfall sehr schwierig. Der Film "American Beauty" ist Drama, Liebesgeschichte, Coming-of-Age-Film, Sozialdrama, Thriller, Epos, Melodrama und Tragödie gleichzeitig! 

  
Die etablierten DRM-Systeme sind zueinander nicht kompatibel: Eine mit dem sehr verbreiteten Windows-Media-DRM encodierte Filmdatei kann nicht auf Geräten wie Apples iPod oder iPhone gespielt werden. Ein in iTunes erworbener Film funktioniert nicht auf Microsofts Spielkonsole XBOX oder Sonys Playstation. Betriebssysteme wie Linux werden nicht unterstützt. Die Kunden wissen, dass sie sich beim OnlineKauf wegen der technischen Inkompatibilitäten nur Probleme einhandeln und sind zu Recht zurückhaltend. Im Zweifelsfall wird halt doch eine DVD erworben oder illegal heruntergeladen. Die in den Filmdateien versteckte Rechteinformation kann vom Kunden nicht ausgelesen werden. Obwohl Ökonomische Theorien besagen, dass Märkte nur gut funktionieren können, wenn es Transparenz gibt und die Transaktionskosten tief sind, sind die Filmlizenzmärkte von Intransparenz geprägt.

   Im Bereich Theatrical werden zwar Marktdaten veröffentlicht (in Europa eher Zuschauerzahlen, in den USA ausschliesslich Einspielergebnisse "Box-Office"), im ungleich wichtigeren DVD- Bereich werden die Absatzzahlen jedoch von den Vertriebsfirmen geheim gehalten. Es werden nur die Auslieferungszahlen publiziert. Die Intransparenz wird noch dadurch erhöht, dass nicht zeitnah abgerechnet wird. US Majors rechnen wöchentlich ab, normalerweise wird monatlich abgerechnet, Librarytitel werden halbjährlich oder sogar jährlich abgerechnet. 

  
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein System bereitzustellen, das die Mängel und Nachteile des Stands der Technik nicht aufweist. 

  
Überraschenderweise wird diese Aufgabe durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. 

  
Über das vorliegende System können für den Kunden personalisierte Filmfiles oder Filmpakete zusammengestellt, gekauft und ausgeliefert werden. Ein visuelles DRM garantiert gleichzeitig Sicherheit für den Lizenzgeber und technische Kompatibilität für den Kunden (Lizenznehmer). 

  
Es war völlig überraschend, dass die Aufgabe durch das erfindungsgemässe Medienauswahlund Distributionssystem gelöst werden kann. Es werden eine Vielzahl von visuellen auditiven und/oder audivisuellen Medien, umfassend Filme, Bücher, Musikstücke, Hörspiele, Hörbücher, virtuelle Ausstellungen oder Games, mehreren Verwertungsrechteinhabern oder deren Vertretern zur Auswahl und Kauf durch einen Teilnehmer/Zuschauer mittels Medieninformation angeboten. Hierbei kann das Angebot über einen Zugang erfolgen, umfassend einen (a) spielerischen und/oder einen (b) systematischen Zugang. Das System weist eine zentrale Datenbank, ein Live-Encodingsystem, einen Raw-Speicher, einen Medienspeicher, ein Content-Delivery-System ein Zahlungssystem und ein Abrechnungsund Reportingsystem auf. Mittels des erfindungsgemässen Systems kann ein Film einfach und schnell personalisiert werden.

   Hierbei wird der Film (Hauptfilm) encodiert inkl. Metadaten. Danach wird ein vorencodierter Hauptfilm bereitgestellt, wobei Parameter im Wesentlichen Grösse, Dimension, Format oder Datenrate bestimmt werden. Hierdurch wird der Film charakterisiert und eindeutig bestimmbar. Anschliessend werden Trailer vorbereitet, indem Einzelbilder, mit den spezifischen Dimensionen des Hauptfilms, bereitgestellt werden. Durch Einfügen der Personalien eines Kundens und der Signatur des Herausgebers in die erstellten Einzelbilder als gut sichtbaren Titel, wird der Film personalisiert. Hierdurch ist eine eindeutige Zuordnung des Films möglich und seine Identifikation einfach und schnell. 

  
Anschliessend werden die personalisierten und signierten Einzelbilder als Film encodiert, wobei die exakten Parameter des Hauptfilms verwendet werden. Nachdem die Trailer auch in den Hauptfilm eingefügt sind, wird der Film - der individualisierte Film - an den Kunden übertragen. Durch die Personalisierung bekommt der Kunde vermittelt, ein spezielles, auf ihn massgeschneidertes Produkt erworben zu haben. Das erfindungsgemässe System ermöglicht somit die schnelle und einfache Markierung eines Filmes, wobei hierfür die persönlichen Daten des Kundens verwendet werden. Das stellt überraschenderweise einen erheblichen technischen Fortschritt dar, da so digitale Medien, die bedingt durch das Internet schnell ausgetauscht und verteilt werden, persönliche Markierungen enthalten, die vorzugsweise eine Nachverfolgung ermöglichen.

   Auch kann so überraschenderweise eine Automatisierung des Verkaufs von Filmen erreicht werden, die einen schnelleren und effizienteren Verkauf von digitalen Medien als die im Stand der Technik beschriebene System ermöglicht, wobei trotz des Automatisierungsprozess das Individuum - der Kunde - nicht vernachlässigt wird, sondern ein individuelles Produkt erhält. Das führt des Weiteren dazu, dass der Kunde sich mit dem erworbenen Produkt identifiziert und zufrieden mit dem Kauf ist. Zusätzlich bietet das erfindungsgemässe System Vorteile für den Einzelhandel, sowie den Grosshandel, da durch die Personalisierung der Filme ein illegaler Vertrieb reduziert ist. 

  
Es ist bevorzugt, dass das Medienauswahlund Distributionssystem neben der Personalisierung des Films auch eine (i) Auswahl, eine (ii) Bezahlung und (iii) zeitnahes Reporting inkl. (iv) Abrechnung umfasst. Der Kunde oder Interessent bekommt über ein einfach strukturiertes Menü Produkte angeboten, wobei er diese auch für eine kurze Zeit einsehen oder sich einen Trailer anschauen kann. Nachdem der Kunde etwas ausgewählt hat, wird durch ein schnelles System die Auswahl bestätigt und der Kunde erhält eine Information über den zu zahlenden Betrag, wobei der Kunde sich noch gegen den Kauf des Produktes entscheiden kann. Zeitnah erfolgt das Reporting über das Interesse des Kundens an einem bestimmten Produkt, wobei die Informationen an das System weitergeleitet werden.

   Falls es sich hierbei um einen neuen Kunden handelt, kann er sich durch Eingabe seiner persönlichen Daten anmelden , wobei die pesönlichen Daten für die nachfolgende Abrechnung benötigt werden. Die Daten können basierend auf den neusten Verschlüsselungstechniken im System gespeichert werden, um einen weiteren Kauf ggf. schneller abwickeln zu können und bequemer für den Kunden zu gestalten. Dem Kunden wird anschliessend in einer übersichtlichen Darstellung der zu zahlende Betrag angezeigt und der Kunde erhält ggf. eine Kopie des Beleges elektronisch zugestellt. Die bevorzuge Ausführungsform stellt überraschenderweise eine effektive Datenverarbeitung und schnelle Weiterleitung sicher, wodurch Internetgeschäfte für Käufer und Verkäufer optimal ablaufen und kosteneffizient gestaltet sind. 

  
Es ist weiterhin bevorzugt, wenn das System vorzugsweise folgende Schritte umfasst: Aufgrund eines bestehenden Lizenzoder Kooperationsvertrages zwischen dem Verwertungsrechteinhaber oder dessen Vertreter und einem Systembetreiber wird das Medium angeliefert. Das Medium wird einfachshalberweise in dem RawSpeicher abgelegt. Medienausschnitte werden ausgewählt und sowohl Ausschnitte als auch das gesamte Medium in dem Encodingsystem als internettaugliche Dateien encodiert und in dem Medienspeicher abgelegt. Metadaten beispielsweise Titel, Inhaltsangaben, Zusammenfassungen, Listen von Cast und Crew, bevorzugt inklusive Vita, technische Angaben, Auszeichnungen und Kontaktdaten werden in die zentrale Datenbank eingepflegt und ein Konsumentenpreis wird festgesetzt, wobei der Konsumentenpreis auf Grund erhobener statistischer Daten ermittelt wird.

   Dem Kunden wird gemäss (a) bei der Präsentation des Medienausschnittes auf dem Computerbildschirm drei Funktionen angeboten: 

  
o "nächstes Medium", wodurch der nächste Medienausschnitt ausgelöst wird, 

  
o "mehr", wobei die Metadaten einschliesslich des Konsumentenpreises visualisiert werden und/oder o "vormerken", wobei das Medium einer Merkliste hinzugefügt wird. 

  
Eine Analyse der Aktivierung der drei Funktionen erfolgt, wobei ein schnelles Auslösen der Funktion "nächstes Medium" als uninteressantes Medium gespeichert wird und Ausschnitte, die im Wesentlichen vollständig angeschaut und gekauft werden, als interessant gespeichert werden, wodurch eine Gruppe von mehreren Zuschauern und/oder von mehreren Verkäufen einem Medium zu einer besseren Platzierung in einer Trailer-Show verhilft. Die Funktionen "nächstes Medium" und "merken" können beliebig oft angewählt werden. Die Kaufabsicht durch den Zuschauer - dem potentiellen Kunden - wird an das System übermittelt und der bereits kommunizierte Konsumentenpreis wird durch die zentrale Datenbank an das Zahlungssystem übermittelt.

   Die bevorzugte Ausführungsform erlaubt überraschenderweise die schnelle und effektive Automatisierung einer Kaufabwicklung, wobei die Interessen des Kundens bei der Bereitstellung des Angebots berücksichtigt werden. Es findet keine Anonymisierung des Kundens im Internet statt, wodurch eine höhere Zufriedenheit des Kundens erreicht wird, da seine individuellen Wünsche berücksichtigt werden können. Ausserdem ist die bevorzugte Ausführungsform überraschend zuverlässig und flexibel und bietet bei jedem Schritt dem Kunden unterschiedliche Optionen an, wodurch sich der Kunde innerhalb einer kurzen Zeit in einer von dem System vorgeschlagenen Selektion an Medien befindet, die speziell auf seine Wünsche zugeschnitten ist. Durch die bevorzugte Ausführungsform wird so die Kundenfreundlichkeit erheblich verbessert. 

  
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird ein System verwendet, dass gemäss (b) eine Übersicht der durch die Verwertungsrechteinhaber oder deren Vertreter angebotenen Medien auf einem Computerbildschirm eines Zuschauers übermittelt, wobei die Auswahl der Medien mit Stichwörtern assoziiert auf dem Bildschirm erscheint. Hierdurch bekommt der Kunde in einer einfachen und übersichtlichen Darstellung alle relevanten Informationen präsentiert. Der Kunde aktiviert oder klickt Stichwörter an, wobei die Medien aus der Auswahl gelöscht werden, die diesen Stichwörtern nicht zugeordnet werden und der Zuschauer jeweils mehrere Stichwörter aktivieren/anklicken kann.

   Hierdurch wird die Anzahl der angebotenen Medien fortlaufend reduziert und gleichzeitig die Liste der Stichworte mit jedem Klicken/Aktivieren dergestalt aktualisiert, dass nur noch die Stichworte auf dem Computerbildschirm erscheinen, welche den Medien in einer reduzierten Anzahl zugeordnet werden können. Die bevorzugte Verwendung stellt überraschenderweise einen technischen Fortschritt dar, da der Kunde oder Interessent nicht mit unnötigen Information konfrontiert wird, sondern eine Auswahl angezeigt bekommt, das sich mit seinem Interesse deckt. Hierdurch ist für den Kunden eine schnelle, einfache, effektive und kostengünstige Suche möglich. Ausserdem bekommt der Kunde vermittelt, dass seine Bedürfnisse berücksichtigt werden und erfährt somit eine erhöhte Zufriedenheit. 

  
Die Erfindung betrifft insbesondere in einer bevorzugten Ausführungsform auch ein System, das eine Vielzahl von visuellen, auditiven und/oder audiovisuellen Medien, insbesondere Filme, TV-Sendungen, Serien, Bücher, Musikstücke, Hörspiele, Hörbücher, virtuelle Ausstellungen oder Games, mehrerer Verwertungsrechteinhaber oder deren Vertreter zu Auswahl und Kauf und/oder Miete durch einen Teilnehmer/Zuschauer mittels Medieninformation umfassend einen (a) spielerischen und/oder einen (b) systematischen Zugang anbietet. Das System enthält einen Raw-Speicher, ein Encodingsystem, eine Datenbank, einen Medienspeicher, ein Content-Delivery-System, ein Zahlungssystem und ein LiveEncodingsystem mit Titelgenerator, wobei 

  
- aufgrund eines bestehenden Lizenzoder Kooperationsvertrages zwischen dem Verwertungsrechteinhaber oder dessen Vertreter und dem Systembetreiber das Medium angeliefert wird 

  
- das Medium Digitalqualität - analoge Medien werden gegebenenfalls digitalisiert - in dem Raw-Speicher abgelegt wird 

  
- ein Medienausschnitt ausgewählt und sowohl Ausschnitt als auch das gesamte Medium in dem Encodingsystem als internettaugliche Dateien encodiert und in dem Medienspeicher bereitgehalten werden 

  
- Metadaten beispielsweise Titel, Inhaltsangaben, Zusammenfassungen, Listen von Cast und Crew, Produktionsund Verleihfirmen, Festivals, Förerdern und Finanzierern etc, bevorzugt inklusive Vita, technische Angaben, Auszeichnungen und Kontaktdaten in die zentrale Datenbank eingepflegt und ein Konsumentenpreis festgesetzt wird, 

  
- Vornahme einer Adressierung, wobei die Adresse http://eingrenzende_Stichworte.systemname.topleveldomain/ zur Anzeige des optimierten Vorschauprogramms führt und mit http://eingrenzende_Stichworte.systemname.topleveldomain/vorschau+ medientitel ein Kanal mit dem ausgewählten Medium starten kann und mit http://eingrenzende_Stichworte.systemname.topleveldomain/medientitel die Metadaten einschliesslich des Konsumentenpreises visualisiert werden 

  
- gemäss (a) Präsentation des Medienausschnittes auf dem Computerbildschirm, wobei drei Funktionen angeboten werden: 

  
o "nächstes Medium " wodurch der nächste Medienausschnitt ausgelöst wird o "mehr" wobei die Metadaten einschliesslich des Konsumentenpreises visualisiert werden und/oder o "merken" wobei des Medium einer Merkliste hinzugefügt wird 

  
- Analyse der Aktivierung der drei Funktionen, wobei ein schnelles Auslösen der Funktion "nächstes Medium" als uninteressantes Medium gespeichert wird und Ausschnitte, die im wesentlichen vollständig angeschaut und gekauft werden als interessant gespeichert werden, wodurch eine Gruppe von mehreren Verkäufen einem Medium zu einer besseren Platzierung in einer Trailer-Show verhilft und wobei die Funktionen "nächstes Medium " und "merken" beliebig oft angewählt werden können 

  
- Übermittlung einer Kaufabsicht für ein oder mehrere Medien durch den Zuschauer - Übermittlung des bereits kommunizierten Konsumentenpreises durch die zentrale Datenbank an das Zahlungssystem 

  
- Mitteilung einer Zahlungsinformation, des Namens und der Adresse des Zuschauers an das Zahlungssystem und Verifizierung der Zahlung durch das Zahlungssystem und Meldung der Verifizierung des Zahlungssystems an das Distributionssystem. 

  
- Übermittlung von Name und/oder E-Mailadresse des Zuschauers an das Encodingsystem 

  
- Abruf des vollständigen Mediums aus dem Medienspeicher an das Encodingsystem, wobei das Medium durch den genannten Namen und/oder die E-Mailadresse personalisiert wird, wobei die Personalisierung in für Menschen lesbarer Weise erfolgt, insbesondere durch Anzeige des Namens und der E-Mailadresse des Käufers als Titel im Bild und das personalisierte Medium über das Content-DeliveryNetzwerk ausgeliefert und die entstehenden Übermittlungskosten an die Datenbank gemeldet werden oder 

  
- gemäss b) eine Übermittlung einer Übersicht der durch die Verwertungsrechteinhaber oder deren Vertreter angebotenen Medien auf einem Computerbildschirm eines Zuschauers erfolgt, wobei die Auswahl der Medien mit Stichwörtern assoziiert auf dem Bildschirm erscheint 

  
- Aktivieren/Anklicken von Stichwörtern, wobei die Medien aus der Auswahl gelöscht werden, die diesen Stichwörtern nicht zugeordnet werden, wobei der Zuschauer jeweils mehrere Stichwörter aktivieren/anklicken kann, wodurch die Anzahl der angebotenen Medien fortlaufend reduziert wird und gleichzeitig die Liste der Stichworte mit jedem Klicken/Aktivieren dergestalt aktualisiert wird, dass nur noch die Stichworte auf dem Computerbildschirm erscheinen, welche den Medien in einer reduzierten Anzahl zugeordnet werden können - gegebenenfalls Wiederholung dieses Vorgangs, bis sich die Menge der angebotenen Medien auf eine Medium reduziert hat. 

  
Das System erlaubt überraschenderweise eine schnelle und effektive Personifizierung eines digitalen Mediums und stellt somit einen technischen Fortschritt dar. Auch kann solch eine Markierung zur Nachverfolgung von illegalen Kopien verwendet werden. 

  
Fig. 1 beschreibt beispielhaft das Funktionieren eines bevorzugten Systems. 

  
I . Vorbereitungen 

  
1.1. Lizenzvertrag und Lieferung 

  
Nach dem Abschluss eines Lizenzvertrages mit dem Betreiber des beschriebenen Systems liefert der Lizenzgeber einen Film bei der Encodingstation ab. Es kann sich um eine 35mm Kopie, ein Videoband oder auch ein digitaler Datenträger handeln. 

  
1.2. Ausstattung und Encodierung 

  
Die angelieferten Filmdaten werden wenn nötig digitalisiert und zunächst unverändert in einem Speichersystem abgelegt. Metadaten wie Filmtitel, Inhaltsangaben, Zusammenfassungen, Listen von Cast und Crew, Filmplakate, 

  
Untertitel usw. werden in eine Zentrale Datenbank eingepflegt. Die vom Lizenzgeber angelieferten Informationen werden von einer Redaktion in eine konsistente und einheitliche Form gebracht und in verschiedene Sprachen übersetzt. Es wird ein den Film repräsentierender Ausschnitt ausgewählt. Falls ein so genannter Trailer vorhanden ist, wird auch dieser mit verarbeitet. Es wird ein Preis für jede Version und für jedes Territorium, in welches der Film verkauft werden darf, bestimmt. Täglich werden neue Filme zur Promotion ausgewählt. 

  
1.3. Encodierung Im Encoding werden die Filme in gemäss den aktuell gebräuchlichen Standards in als Internet taugliche Dateien encodiert und komprimiert (Vorencoding) und in einem weiteren Speichersystem (Content-Delivery-Network) für den Abruf bereitgehalten. 2. User Story 

  
2.1.A Auswahl eines passenden Filmes über Vorschauzapping 

  
Input: Der Kunde gibt eine Adresse in die Adresszeile seines Browsers ein oder klickt auf einen auf das System verweisenden Link auf einer fremden Webseite. Es wird die IP-Adresse des Kunden an das Auswahlsystem mitgeteilt. Technischer Ablauf: Das System wählt aus der zentralen Datenbank die an diesem Tag zu bewerbenden Filme. Über die IP-Adresse wird der Standort 

  
(Territorium) des Kunden bestimmt. Dem Kunden werden nur Filme angepriesen bzw. verkauft, welche er in seinem Territorium auch kaufen kann. Die Entsprechenden Filmausschnitte werden aus dem Content-Delivery-System abgerufen und in dem im Browser des Kunden geladenen Videoplayer gespielt. Output: Dem Kunden wird Bildschirm füllend ein Filmausschnitt angezeigt. Er kann drei Funktionen anklicken (Fig. 2): 

  
- Nächster Film: Mit dieser Funktion löst man den nächsten Filmausschnitt oder Trailer aus - Filminfo: Mit dieser Funktion gelangt man auf eine Seite, auf welcher man mehr über den Film erfährt. 

  
- Merken: Mit dieser Funktion fügt man den Film zu einer Merkliste hinzu 

  
Nächster Film" und "Merken" können beliebig oft angewählt werden. Die Klicks auf diese drei Funktionen werden analysiert. Filmausschnitte, welche oft mit "Nächster Film" weggeklickt werden, werden nicht mehr so oft angespielt. Filmausschnitte, welche oft gemerkt und später gekauft werden, werden öfter gespielt. So wird das Programm der Promotionsfläche laufend durch das System optimiert. Schnell wegklicken wird als "der Film ist nicht interessant" interpretiert. Ausschnitte, welche oft zu Ende geschaut werden, werden als interessant erkannt. In die Bewertung fliesst ebenfalls die statistische Auswertung des Verhältnisses Trailervorführung / Kauf ein. Trailer deren Vorführung oft zu einem Kauf führen werden als interessant erkannt. Trailer deren Vorführung selten zu einem Kauf führen sind nicht interessant.

   Diese Optimierung beruht auf den direkten Userfeedbacks der Zuschauercommunity. Betont wird die Gemeinschaft der Zuschauer, welche einem guten Film zu einem besseren Platz in der Trailershow verhelfen und ihn so anderen Nutzern gewissermassen gemeinsam empfehlen. Eine Redaktion mischt in dieses rein erfolgsorientierte Chartsystem Neuheiten und Promotionen ein. Wirkung: Der Kunde kann sich so auf einfachste Weise durch ihm angebotene Filme klicken. Auf Grund des Filmausschnittes kann er entscheiden, ob er den Film mag oder nicht. Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Kunde bereits nach wenigen Sekunden Ausschnitt sehen, sagen kann, ob er einen Film weiterverfolgen möchte oder nicht. Bei vielen Klicks und vielen Kunden, wird der Promotionsbereich zudem auch laufend automatisch optimiert. 

  
2.1.B Auswahl eines passenden Filmes über Übersichtssystem/Tagging 

  
Alternativ zum Zapping mittels "Nächster Film" kann der Kunde auf eine übersichtliche systematisch gegliederte Promotionsfläche zugreifen. Hier wird der Benutzer zunächst mit einer Übersicht aller angebotenen Filme konfrontiert. Dieses Auswahlsystem funktioniert nicht nur mit Filmen sondern mit allen möglichen Gegenständen. So z.B. auch mit Möbeln, Autos, Lebensmitteln, Getränken, Personen (z.B. Schauspielern o.a.). Input: Mit einem ausgeklügelten auf Stichwortezuordungen beruhenden System kann er die Menge der Filme reduzieren: 

  
a. Jedem Symbol werden mehrere Stichworte zugeordnet. Ein Symbol repräsentiert einen Gegenstand. In diesem Fall einen Film. Die Anzahl der Stichworte ist unbegrenzt. Es wird ein ausgewogenes Verhältnis zwischen oft benutzen und seltenen Stichworten gepflegt. In einem Übersichtsbereich sind zunächst alle Symbole zu sehen. In einer Liste sind alle Stichworte aufgelistet. Diese Stichwortliste kann durch Kategorien strukturiert sein. Sie sind geordnet nach der Anzahl der Zuordnungen zur aktuellen Menge der Symbole. b. Wenn man mit dem Zeiger ein Stichwort berührt, werden alle mit dem Stichwort markierten Symbole hervorgehoben. c. Durch einen Klick auf das Stichwort wird die Menge der Symbole reduziert: Es sind nun nur noch die Symbole zu sehen, welche das angeklickte Stichwort zugeordnet haben.

   Gleichzeitig wird auch die Liste der Stichworte aktualisiert: Es sind nun nur noch Stichworte zu sehen, welche den Gegenständen der aktuellen (reduzierten) Menge zugeordnet sind. 

  
Dieser Vorgang kann so oft wiederholt werden, bis sich die Menge auf ein Symbol reduziert hat. Es können beliebig viele Stichworte angewählt werden, um die Menge der Symbole zu reduzieren. Bereits selektierte Symbole können jederzeit auch wieder deselektiert werden. Das jeweilige aktualisieren der angezeigten Stichwortliste garantiert, dass nur Stichworte zu sehen sind, welche mit der aktuellen Symbolmenge in Relation stehen.

  
Dieses System gibt es sowohl für Filme als auch für den Filmen zugeordnete Filmemacher. 

  
2.2. Bezahlung Nachdem der Benutzer seine Kaufabsicht kundgetan hat, übermittelt die zentrale Datenbank den Preis für den Film oder das Filmpackage an ein (externes oder auch internes) Zahlungssystem. Es ist auch möglich, ein Guthaben auf dem Auswahlsystem zu haben. In diesem Fall funktioniert der Kauf ganz besonders schnell. Bei der Interaktion mit dem Zahlungssystem wird Vorname und Name des Kunden erfasst (Personalien). 

  
2.3. Personalisierung des Filmfiles 

  
Im Injecting-System wird der neutrale Film personalisiert. Konkret ist wird bei diesem Vorgang ein Titel, welcher den Käufer des Filmes identifiziert, zu Beginn des Filmes in den Film eingefügt. Da der Kunde nach erfolgtem Zahlungsprozess nicht lange auf die Bereitstellung des Filmfiles warten soll, stehen für diese Personalisierung nur wenige Sekunden zur Verfügung. Das Encodieren eines Filmes kann mit konventionllen Methoden mehr als die doppelte Länge eines Filmes an Zeit in Anspruch nehmen. Damit der Kunde nicht stundenlang warten muss, wurde der Hauptfilm bereits fertig vorencodiert (Siehe 1.3). Im Injecting-System wird nun nur noch das kurze Filmstück, in welchem die Personalien des Kunden zu sehen sind, encodiert (Trailer). Dieses wird dann in den vorencodierten Hauptfilm eingefügt. Der gesamte Film muss so nicht neu encodiert werden: Man spart sehr viel Zeit.

   Damit dies funktioniert, muss der kurze neu erstellte personalisierte Trailer exakt die selben Spezifikationen aufweisen, wie der vorencodierte Hauptfilm selbst. Input: An das Injecting-System werden die Personalien des Kunden (z.B. Vorname & Name) in Verbindung mit dem Hinweis auf den zu personalisierenden Film mitgeteilt. Um die Systemperformance zu optimieren können auch mehrere 

  
Injecting-Systeme vorhanden sein. Die Last wird gleichmässig auf die vorhandenen Systeme verteilt. In diesem Fall wird eine Datenbank geführt in welcher vermerkt ist, auf welchem System welche Filme liegen und somit verarbeitet werden können. Technischer Ablauf: a. Bestimmung der Parameter des vorencodierten Hauptfilmes: Es werden die Spezifiktaionen des vorencodierten Hauptfilmes abgefragt: Codec, Pixelauflösung, Pixel Aspect Ratio, Datenrate. Aus diesen Informationen wird der Parameter (Command) rekonstruiert, welcher verwendet wurde, um den langen Hauptfilm vorzuencodieren. b. Der kurze Trailer wird vorbereitet: Dazu werden zunächst Einzelbilder mit den (in Punkt 1 bestimmten) Dimensionen des Hauptfilmes erstellt und die Personalien des Kunden in diese Bilder als Titel eingefügt. c.

   Der kurze Trailer wird erstellt: Die Einzelbilder mit personalisiertem Titel werden mit exakt denselben Parametern encodiert, so dass der Trailer exakt die selben Spezifikationen aufweist wie der vorencodierte Hauptfilm. d. Der kurze Trailer wird in den langen Hauptfilm eingefügt. Hierzu werden nur die Header des neu personalisierten Videofiles neu erstellt. Die Videodaten selbst werden aus den bereits encodiert vorliegenden Files gelesen. 

  
Output: Der neue Header und die Videodaten werden an den auf dem InjectingSystem vorhandenen Webserver zum Download zum Kunden übergeben. Mit dieser Vorgehensweise spart man sich das Neuencodieren des Hauptfilmes. Das neue File muss auch nicht neu auf die Festplatte des Injecting-Systemes geschrieben werden. Das neu personalisierte Filmfile wird über den Webserver direkt an den Kunden übermittelt und dort gespeichert. So muss der auf dem Injecting-System liegende Hauptfilm nicht einmal verändert werden. Der Kurze Trailer kann während dem Download in den vorencodierten Hauptfilm eingefügt werden. Wirkung: Beim Kunden beginnt schon wenige Sekunden nach dem Klick auf den Downloadlink seines Filmes der Download eines personalisierten Filmfiles, ohne dass er lange warten muss.

   Wenn er den Titel mit seinem Namen liest, wird ihm sofort klar, dass es sich bei der vorliegenden Datei um eine Kopie für seinen persönlichen Gebrauch handelt. Jeder Mensch der lesen kann, kann problemlos nachvollziehen, wem die Filmdatei gehört. Es ist zwar technisch möglich diesen Titel auch wieder zu entfernen. Wir gehen aber davon aus, dass der Kunde in der Praxis aber sehr vorsichtig sein wird, da ihm bewusst gemacht wurde, dass das File für ihn personalisiert und modifiziert wurde. Man kann nie mit Sicherheit sagen, ob zusätzlich zu dem Titel noch weitere Identifikationsmerkmale in dem Film versteckt wurden. 

  
2.4 Abrechnung/Reporting 

  
Input: Der Lizenzgeber kann jederzeit einen in Echtzeit aktualisierten Report aufrufen. 

  
Technischer Ablauf: In der Datenbank sind Informationen über die dem 

  
Lizenzgeber zustehenden Erträge aus dem Verkauf (Licence-fee) abgelegt. Diese können je nach (Sprach )version des Filmes und des Territoriums in welchem sich der Kunde befindet, unterschiedlich sein. Der jeweils im Moment des Verkaufes errechnete Licence-Fee wird direkt auf seinem Benutzeraccount des Lizenzgebers gutgeschrieben. 

  
Output: Angezeigt wird dem Lizenzgeber aufgeschlüsselt nach Filmversionen und Territorien: 

  
- Anzahl Trailervorschläge an Benutzer 

  
- Anzahl Besuche auf der Homepage des Films ("mehr") 

  
- Anzahl Verkäufe (inkl. Genauem Verkaufszeitpunkt "Timestamp") 

  
- Aktuelle Abrechnung Wirkung: Der Lizenzgeber kann das System benutzen als wäre es ein eigenes System. Er hat volle Kontrolle über alle Inhalte und hat sein Geld direkt auf seinem Account. 

  
3. Adresssystem 

  
Alle Seiten sind grundsätzlich über logisch erschliessbare und einfach zu merkende oder zu kommunizierende URLs zugänglich. Die in 2.1.B erwähnten Tags sind in der URL enthalten: Eine Vorschau ist erreichbar unter: http://systemname.topleveldomain/vorschau+filmtitel http://cinexe.com/vorschau+fremd 

  
Eine Filmhomepage ist erreichbar unter: http://systemname.topleveldomain/filmtitel http://cinexe.com/fremd 

  
Eine Person ist erreichbar unter http://systemname.topleveldomain/Vorname_Nachname http://cinexe.com/Thomas_Joerg 

  
In diesen URLs können ebenfalls einschränkende Stichworte enthalten sein: http://mehrere_stichworte.systemname.topleveldomain/vorschau+filmtitel http://mehrere_stichworte.systemname.topleveldomain/filmtitel http://mehrere_stichworte.systemname.topleveldomain/vorname_nachname 

  
Beispiele: http://berlin_action.cinexe.com/vorschau+fremd http://berlin_action. cinexe.com/fremd http://berlin_action.cinexe.com/Thomas_Joerg 

  
Diese einfache Adressierung macht das System kompatibel mit allen webbasierten Internetdiensten. Filme können verknüpft werden mit Blogs, sozialen Netzwerken, anderen Webseiten uvm. Es wird nicht ein geschlossenes System etabliert. Das World Wide Web wird als System an sich verstanden. Das vorliegende System fügt sich nahtlos ins www ein.

Claims

Patentansprüche
1. Medienauswahlund Distributionssystem, dass eine Vielzahl von visuellen auditiven und/oder audivisuellen Medien, insbesondere Filmen, Büchern, Musikstücke, Hörspiele, Hörbücher, virtuelle Ausstellungen oder Games, mehrerer Verwertungsrechteinhaber oder deren Vertreter zu Auswahl und Kauf durch einen Teilnehmer/Zuschauer mittels Medieninformation, umfassend einen (a) spielerischen und/oder einen (b) systematischen Zugang, anbietet, gekennzeichnet durch eine zentrale Datenbank, ein Live-Encodingsystem, einen Raw-Speicher, einen
Medienspeicher, ein Content-Delivery-System ein Zahlungssystem und ein Abrechnungsund Reportingsystem wobei ein Film durch folgende Verfahrensschritte personalisiert wird:
<-> Encodierung des Hauptfilms inkl. Metadaten,
- Bereitstellung eines vorencodierten Hauptfilms,
<-> Bestimmung der Parameter des vorencodierten Hauptfilms (Grösse, Dimensionen, Format, Datenrate,
<-> Vorbereitung von Trailern durch Bereitstellung von Einzelbildern, mit den spezifischen Dimensionen des Hauptfilms,
- Einfügen der Personalien eines Kunden und der Signatur des
Herausgebers in die erstellten Einzelbilder als gut sichtbaren Titel,
<-> Encodierung der personalisierten und signierten Einzelbilder als Film mit exakt den selben Parametern wie Hauptfilm und
<-> Einfügen der Trailer in den Hauptfilm.
- Übertragung des individualisierten Filmes zum Kunden.
2. System nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es neben der Verfahrensschritte zur Personalisierung des Films auch eine (i) Auswahl, eine (ii) Bezahlung und (iii) zeitnahes Reporting inkl. (iv) Abrechnung umfasst.
3. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es die folgenden Schritte umfasst:
- Aufgrund eines bestehenden Lizenzoder Kooperationsvertrages zwischen dem Verwertungsrechteinhaber oder dessen Vertreter und einem Systembetreiber wird das Medium angeliefert.
- Das Medium wird in dem Raw-Speicher abgelegt.
- Medienausschnitte werden ausgewählt und sowohl Ausschnitt als auch das gesamte Medium in dem Encodingsystem als internettaugliche Dateien encodiert und in dem Medienspeicher abgelegt.
- Metadaten beispielsweise Titel, Inhaltsangaben, Zusammenfassungen, Listen von Cast und Crew, bevorzugt inklusive Vita, technische Angaben, Auszeichnungen und Kontaktdaten werden in die zentrale Datenbank eingepflegt und ein Konsumentenpreis wird festgesetzt, wobei der Konsumentenpreis auf Grund erhobener statistischer Daten ermittelt wird,
<-> Gemäss (a) bei der Präsentation des Medienausschnittes auf dem Computerbildschirm drei Funktionen angeboten werden:
o "nächstes Medium", wodurch der nächste Medienausschnitt ausgelöst wird,
o "mehr", wobei die Metadaten einschliesslich des Konsumentenpreises visualisiert werden und/oder
o "vormerken", wobei das Medium einer Merkliste hinzugefügt wird und
<-> eine Analyse der Aktivierung der drei Funktionen erfolgt, wobei ein schnelles Auslösen der Funktion "nächstes Medium" als uninteressantes Medium gespeichert wird und Ausschnitte, die im Wesentlichen vollständig angeschaut und gekauft werden, als interessant gespeichert werden, wodurch eine Gruppe von mehreren Zuschauern und/oder von mehreren Verkäufen einem Medium zu einer besseren Platzierung in einer Trailer-Show verhilft und wobei die Funktionen "nächsten Medium" und "merken" beliebig oft angewählt werden können,
<-> eine Übermittlung einer Kaufabsicht durch den Zuschauer erfolgt und
<-> die Übermittlung des bereits kommunizierten Konsumentenpreises durch die zentrale Datenbank an das Zahlungssystem erfolgt.
4. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass
<-> gemäss (b) eine Übermittlung einer Übersicht der durch die Verwertungsrechteinhaber oder deren Vertreter angebotenen Medien auf einem Computerbildschirm eines Zuschauers erfolgt, wobei die Auswahl der Medien mit Stichwörtern assoziiert auf dem Bildschirm erscheint,
- Aktivieren/Anklicken von Stichwörtern, wobei die Medien aus der
Auswahl gelöscht werden, die diesen Stichwörtern nicht zugeordnet werden, wobei der Zuschauer jeweils mehrere Stichwörter aktivieren/anklicken kann, wodurch die Anzahl der angebotenen Medien fortlaufend reduziert wird und gleichzeitig die Liste der Stichworte mit jedem Klicken/Aktivieren dergestalt aktualisiert wird, dass nur noch die
Stichworte auf dem Computerbildschirm erscheinen, welche den Medien in einer reduzierten Anzahl zugeordnet werden können.
5. System, bevorzugt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das eine Vielzahl von visuellen, auditiven und/oder audiovisuellen Medien, insbesondere Filme, TV-Sendungen, Serien, Bücher, Musikstücke, Hörspiele, Hörbücher, virtuelle Ausstellungen oder Games, mehrerer Verwertungsrechteinhaber oder deren Vertreter zu Auswahl und Kauf und/oder Miete durch einen Teilnehmer/Zuschauer mittels Medieninformation umfassend einen (a) spielerischen und/oder einen (b) systematischen Zugang anbietet, gekennzeichnet durch eine einen Raw-Speicher, ein Encodingsystem, eine Datenbank, einen Medienspeicher, ein Content-Delivery-System, ein Zahlungssystem und ein Live-Encodingsystem mit Titelgenerator, wobei
- aufgrund eines bestehenden Lizenzoder Kooperationsvertrages zwischen dem Verwertungsrechteinhaber oder dessen Vertreter und dem Systembetreiber das Medium angeliefert wird
- das Medium in Digitalqualität - analoge Medien werden gegebenenfalls digitalisiert - in dem Raw-Speicher abgelegt wird
- ein Medienausschnitt ausgewählt und sowohl Ausschnitt als auch das gesamte Medium in dem Encodingsystem als internettaugliche Dateien encodiert und in dem Medienspeicher bereitgehalten werden
- Metadaten beispielsweise Titel, Inhaltsangaben, Zusammenfassungen,
Listen von Cast und Crew, Produktionsund Verleihfirmen, Festivals, Förerdern und Finanzierern etc, bevorzugt inklusive Vita, technische Angaben, Auszeichnungen und Kontaktdaten in die zentrale Datenbank eingepflegt und ein Konsumentenpreis festgesetzt wird,
- Vornahme einer Adressierung, wobei die Adresse http://eingrenzende_Stichworte.systemname.topleveldomain/ zur Anzeige des optimierten Vorschauprogramms führt und mit http://eingrenzende_Stichworte.systemname.topleveldomain/vorschau+ medientitel ein Kanal mit dem ausgewählten Medium starten kann und mit http://eingrenzende_Stichworte.systemname.topleveldomain/medientitel die Metadaten einschliesslich des Konsumentenpreises visualisiert werden
- gemäss (a) Präsentation des Medienausschnittes auf dem Computerbildschirm, wobei drei Funktionen angeboten werden: o "nächstes Medium " wodurch der nächste Medienausschnitt ausgelöst wird o "mehr" wobei die Metadaten einschliesslich des Konsumentenpreises visualisiert werden und/oder o "merken" wobei des Medium einer Merkliste hinzugefügt wird
- Analyse der Aktivierung der drei Funktionen, wobei ein schnelles Auslösen der Funktion "nächstes Medium" als uninteressantes Medium gespeichert wird und Ausschnitte, die im wesentlichen vollständig angeschaut und gekauft werden als interessant gespeichert werden, wodurch eine Gruppe von mehreren Verkäufen einem Medium zu einer besseren Platzierung in einer Trailer-Show verhilft und wobei die Funktionen "nächstes Medium " und "merken" beliebig oft angewählt werden können
- Übermittlung einer Kaufabsicht für ein oder mehrere Medien durch den Zuschauer
- Übermittlung des bereits kommunizierten Konsumentenpreises durch die zentrale Datenbank an das Zahlungssystem
- Mitteilung einer Zahlungsinformation, des Namens und der Adresse des Zuschauers an das Zahlungssystem und Verifizierung der Zahlung durch das Zahlungssystem und Meldung der Verifizierung des Zahlungssystems an das Distributionssystem.
- Übermittlung von Name und/oder E-Mailadresse des Zuschauers an das Encodingsystem
- Abruf des vollständigen Mediums aus dem Medienspeicher an das
Encodingsystem, wobei das Medium durch den genannten Namen und/oder die E-Mailadresse personalisiert wird, wobei die Personalisierung in für Menschen lesbarer Weise erfolgt, insbesondere durch Anzeige des Namens und der E-Mailadresse des Käufers als Titel im Bild und das personalisierte Medium über das Content-DeliveryNetzwerk ausgeliefert und die entstehenden Übermittlungskosten an die Datenbank gemeldet werden oder
- gemäss b) eine Übermittlung einer Übersicht der durch die
Verwertungsrechteinhaber oder deren Vertreter angebotenen Medien auf einem Computerbildschirm eines Zuschauers erfolgt, wobei die Auswahl der Medien mit Stichwörtern assoziiert auf dem Bildschirm erscheint
- Aktivieren/Anklicken von Stichwörtern, wobei die Medien aus der
Auswahl gelöscht werden, die diesen Stichwörtern nicht zugeordnet werden, wobei der Zuschauer jeweils mehrere Stichwörter aktivieren/anklicken kann, wodurch die Anzahl der angebotenen Medien fortlaufend reduziert wird und gleichzeitig die Liste der Stichworte mit jedem Klicken/Aktivieren dergestalt aktualisiert wird, dass nur noch die
Stichworte auf dem Computerbildschirm erscheinen, welche den Medien in einer reduzierten Anzahl zugeordnet werden können
- gegebenenfalls Wiederholung dieses Vorgangs, bis sich die Menge der angebotenen Medien auf eine Medium reduziert hat.
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