WO2008145484A1 - Schaltanordnung für ein zahnräderwechselgetriebe - Google Patents

Schaltanordnung für ein zahnräderwechselgetriebe Download PDF

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WO2008145484A1
WO2008145484A1 PCT/EP2008/055533 EP2008055533W WO2008145484A1 WO 2008145484 A1 WO2008145484 A1 WO 2008145484A1 EP 2008055533 W EP2008055533 W EP 2008055533W WO 2008145484 A1 WO2008145484 A1 WO 2008145484A1
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Klaus Krämer
Jochen LÖFFELMANN
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16H63/00Control outputs from the control unit to change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion or to other devices than the final output mechanism
    • F16H63/02Final output mechanisms therefor; Actuating means for the final output mechanisms
    • F16H63/30Constructional features of the final output mechanisms
    • F16H63/32Gear shift yokes, e.g. shift forks
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16HGEARING
    • F16H63/00Control outputs from the control unit to change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion or to other devices than the final output mechanism
    • F16H63/02Final output mechanisms therefor; Actuating means for the final output mechanisms
    • F16H63/30Constructional features of the final output mechanisms
    • F16H2063/3079Shift rod assembly, e.g. supporting, assembly or manufacturing of shift rails or rods; Special details thereof

Definitions

  • the shift fork is required to transmit an axial movement from one shift linkage to the shift collar.
  • the shift fork is mounted axially displaceable on a shift rail and engages with drivers in a guide groove of the shift sleeve.
  • the object of this invention is characterized in that a linear guide, which allows a linear displacement of the shift fork in the direction of the axis, is arranged on the shift fork at a location spaced from the at least one guide.
  • the circuit is performed by a shift finger, not shown, engages in a shift jaw 13 of the shift fork 3 and the same moves in the direction of the axis A.
  • Fig. 2 also shows a way how the pin-shaped element 10 can be connected to the shift fork 3.
  • the shift fork 3 has for this purpose a recess or bore 16 into which the pin-shaped element 10 is inserted. In this case, such a tolerance exists that in the assembled state the pin-shaped element 10 is press-fitted into the recess or bore 16.

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Schaltanordnung (1 ) für ein Zahnräderwechselgetriebe, die ein Schaltglied (2) mit einer Achse (A) und eine in eine Schaltmuffe eingreifende Schaltgabel (3) aufweist, wobei die Schaltgabel (3) mindestens eine auf dem Schaltglied (2) angeordnete Führung (4, 4', 4") aufweist, die eine Verdrehung der Schaltgabel (3) um die Achse (A) auf dem Schaltglied (2) zulässt, wobei die Schaltgabel (3) einen Schaltgabelgrundkörper (5) mit sich gegenüberliegenden Gabelenden (6, 7) aufweist, die die Schaltmuffe umgreifen. Um bei ausreichendem Spiel zwischen Gabelenden und Schiebemuffe eine präzise Führung der Schaltgabel auf dem Schaltglied zu gewährleisten, sieht die Erfindung vor, dass an der Schaltgabel (3) an einer von der mindestens einen Führung (4, 4', 4") beabstandeten Stelle (8) eine Linearführung (9) angeordnet ist, die eine lineare Verschiebung der Schaltgabel (3) in Richtung der Achse (A) ermöglicht.

Description

Bezeichnung der Erfindung
Schaltanordnung für ein Zahnräderwechselgetriebe
Beschreibung
Gebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Schaltanordnung für ein Zahnräderwechselgetriebe, die ein Schaltglied mit einer Achse und eine in eine Schaltmuffe eingreifende Schaltgabel aufweist, wobei die Schaltgabel mindestens eine auf dem Schalt- glied angeordnete Führung aufweist, die eine Verdrehung der Schaltgabel um die Achse auf dem Schaltglied zulässt, wobei die Schaltgabel einen Schaltga- belgrundkörper mit sich gegenüberliegenden Gabelenden aufweist, die die Schaltmuffe umgreifen.
Hintergrund der Erfindung
Eine Schaltanordnung dieser Art ist beispielsweise aus der EP 1 693 604 A1 bekannt. In handgeschalteten oder Automatikgetrieben sind zwischen zwei Gangrädern, die drehbar auf einer Getriebewelle gelagert sind, ein Synchronkörper und eine Schaltmuffe angeordnet. Dabei ist die Schaltmuffe mit einer Innenverzahnung versehen; diese greift in eine in den Synchronkörper eingebrachte Außenverzahnung ein. Der Synchronkörper ist drehfest mit der Getriebewelle verbunden.
Soll ein Gang geschaltet werden, wird die Schaltmuffe in axialer Richtung auf eines der Gangräder verschoben, bis die Innenverzahnung in eine am Gangrad angebrachte Kupplungsverzahnung eingreift. Die Innenverzahnung der Schaltmuffe steht dann sowohl mit der Kupplungsverzahnung als auch mit der Außenverzahnung des Synchronkörpers in Eingriff.
Die Schaltgabel wird benötigt, um eine axiale Bewegung von einem Schaltge- stänge auf die Schaltmuffe zu übertragen. Hierzu ist die Schaltgabel axial verschiebbar auf einer Schaltschiene gelagert und greift mit Mitnehmern in eine Führungsnut der Schaltmuffe ein.
Neben der bereits genannten Lösung werden gattungsgemäße Schalt- anordnungen beispielsweise auch in der JP 2003 028296 A, in der DE 196 01 623 A1 und in der DE 10 2004 053 894 A1 beschrieben.
Es hat sich herausgestellt, dass in manchen Anwendungsfällen die Schaltgabel mit ihrem von der Führung entfernten Bereich, insbesondere im Bereich eines Schaltmauls, infolge des benötigten Spiels in der Anordnung eine beachtliche, jedoch unerwünschte Querbewegung ausüben kann, die quer zur Achse des Schaltgliedes erfolgt. Dies beeinflusst in negativer Weise die Schaltbarkeit der Schaltanordnung. Die Reduzierung des Spiels ist zur Abstellung dieser Schwierigkeiten nur bedingt möglich, da ein ausreichendes Spiel für die Betäti- gung des Getriebes benötigt wird.
Aufgabe der Erfindung
Der Erfindung liegt daher die A u f g a b e zugrunde, eine Schaltanordnung der eingangs genannten Art so fortzubilden, dass trotz hinreichendem Spiel im Bereich der Schaltgabel die Beweglichkeit in Querrichtung insbesondere im Bereich eines Schaltmauls, minimiert ist. Damit soll die Schaltanordnung eine verbesserte Schaltbarkeit, insbesondere Querschaltbarkeit, sowie einen exakten Schaltfingereingriff sicherstellen. Zusammenfassung der Erfindung
Die L ö s u n g dieser Aufgabe durch die Erfindung ist dadurch gekenn- zeichnet, dass an der Schaltgabel an einer von der mindestens einen Führung beabstandeten Stelle eine Linearführung angeordnet ist, die eine lineare Verschiebung der Schaltgabel in Richtung der Achse ermöglicht.
Vorzugsweise umfasst die Linearführung ein stiftförmiges Element, das in eine Bohrung einer Lagerbuchse eingreift.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist das stiftförmige Element an der Schaltgabel angeordnet. Die Lagerbuchse kann dabei durch ein Gehäuse oder Gehäuseteil gebildet werden, in das die Bohrung für das stiftförmige Element eingebracht ist.
Alternativ ist es aber auch möglich, dass das stiftförmige Element an einem Gehäuse oder einem Gehäuseteil angeordnet ist. In diesem Falle ist dann bevorzugt vorgesehen, dass die Lagerbuchse durch die Schaltgabel gebildet wird, in die die Bohrung für das stiftförmige Element eingebracht ist.
Die Schaltgabel hat zumeist ein Schaltmaul, wobei das Schaltmaul bevorzugt nahe der Linearführung angeordnet ist.
Die Gabelenden können mit Gleitschuhen versehen sein, die mit Spiel in Richtung der Achse in einer Ringnut in der Schaltmuffe angeordnet sind. Dabei sieht eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung vor, dass das Spiel in Richtung der Achse gegenüber vorbekannten Lösungen größer als üblich gewählt ist. Dies erleichtert die Schaltbarkeit, ohne dass Nachteile zu befürchten sind, da die Linearführung unerwünschte Bewegungen verhindert. Der Schaltgabelgrundkörper besteht bevorzugt aus Blech. Das stiftförmige E- lement kann dann in einer in den Schaltgabelgrundkörper eingebrachten Aus- nehmung oder Bohrung mit Presspassung angeordnet sein.
Das stiftförmige Element kann alternativ auch am Schaltgabelgrundkörper festgeschweißt oder festgelötet sein.
Durch den erfindungsgemäßen Vorschlag ist es möglich, eine Querver- schieblichkeit der Schaltgabel in einem von der Führung beabstandeten Be- reich weitgehend zu unterbinden, wodurch die Funktion der Schaltanordnung verbessert ist, insbesondere die Querschaltbarkeit und der Fingereingriff.
Kurze Beschreibung der Figuren
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Schaltanordnung gemäß einer ersten
Ausführungsform,
Fig. 2 die teilweise geschnittene Draufsicht auf eine Schaltanordnung gemäß einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung und
Fig. 3 die Ansicht „B" gemäß Fig. 2.
Ausführliche Beschreibung der Figuren
In Fig. 1 ist eine Schaltanordnung 1 zu sehen, die zum Schalten eines Getrieberades in einem Zahnräderwechselgetriebe eingesetzt wird. Die Schaltanord- nung 1 weist ein wellenförmiges Schaltglied 2 mit einer Achse A auf. Auf dem Schaltglied 2 ist eine Schaltgabel 3 angeordnet. Die Schaltgabel 3 hat eine hülsenförmige Führung 4, die durch eine Kugellagerung (Kugelhülse) sicherstellt, dass die Führung 4 und damit die Schaltgabel 3 um die Achse A auf dem Schaltglied 2 gedreht werden kann.
Die Schaltgabel 3 hat einen Schaltgabelgrundkörper 5, der halbkreisförmig ausgebildet ist. An den Gabelenden 6 und 7 sind Gleitschuhe 15 und 16 angeordnet. Diese sind ausgebildet, um in eine Ringnut einer nicht dargestellten Schaltmuffe eingreifen zu können.
Die Schaltung erfolgt, indem ein nicht dargestellter Schaltfinger in ein Schaltmaul 13 der Schaltgabel 3 eingreift und dieselbe in Richtung der Achse A verschiebt.
Ohne weitere Maßnahmen ist es infolge des Spiels in der gesamten Anordnung möglich, dass ein von der Führung 4 entfernter Ort 8 eine beachtliche, unerwünschte Beweglichkeit in eine Querrichtung Q hat.
Um dies zu vermeiden, sieht die vorgeschlagene Schaltanordnung vor, dass an der Schaltgabel 3 an der von der Führung 4 beabstandeten Stelle 8 eine Linearführung 9 angeordnet ist. Diese ist so ausgebildet, dass eine lineare Verschiebung der Schaltgabel 3 in Richtung der Achse A ermöglicht wird.
Mit dieser Maßnahme ist verhindert, dass eine nennenswerte Beweglichkeit in Querrichtung Q existiert, was die Schaltbarkeit der Gesamtanordnung verbessert.
Die Linearführung 9 besteht bevorzugt aus einem stiftförmigen Element 10, das in die Bohrung einer Lagerbuchse eingreift (nicht dargestellt in Fig. 1 ). Die La- gerbuchse kann dabei durch ein Gehäuseteil gebildet werden, in dem die Schaltanordnung 1 untergebracht ist. In den Figuren 2 und 3 ist eine alternative Ausgestaltung der Schaltanordnung 1 zu sehen. Hier ist die Führung 4 zweiteilig ausgebildet, d. h. es sind zwei Führungen 4' und 4" im Abstand zueinander angeordnet, die die Schaltgabel 3 führen.
Dargestellt ist in diesen beiden Figuren, wie das stiftförmige Element 10 in der Bohrung 11 einer Lagerbuchse 12 angeordnet ist, um die Querverschieblichkeit in Richtung Q zu verhindern.
Aus Fig. 2 geht auch eine Möglichkeit hervor, wie das stiftförmige Element 10 mit der Schaltgabel 3 verbunden werden kann. Die Schaltgabel 3 hat hierfür eine Ausnehmung oder Bohrung 16, in die das stiftförmige Element 10 eingesetzt ist. Dabei liegt eine solche Tolerierung vor, dass im montierten Zustand das stiftförmige Element 10 mit Presspassung in der Ausnehmung bzw. Boh- rung 16 sitzt.
Die vorgeschlagene Schaltanordnung kann sowohl in einem Handschaltgetriebe als auch in einem Automatikgetriebe eingesetzt werden.
Trotz bevorzugt höherem Spiel zwischen Gleitschuhen und Schaltmuffennut ergeben sich bei der vorgeschlagenen Lösung keine nachteiligen Effekte, da durch die Linearführung eine exakte Führung der Schaltgabel sichergestellt ist.
Bezugszeichenliste
1 Schaltanordnung
2 Schaltglied
3 Schaltgabel
4 Führung
4' Führung
4" Führung
5 Schaltgabelgrundkörper
6 Gabelende
7 Gabelende
8 Ort der Linearführung
9 Linearführung
10 stiftförmiges Element
11 Bohrung
12 Lagerbuchse
13 Schaltmaul
14 Gleitschuh
15 Gleitschuh
16 Ausnehmung / Bohrung
A Achse
Q Querrichtung

Claims

Patentansprüche
1. Schaltanordnung (1 ) für ein Zahnräderwechselgetriebe, die ein Schaltglied (2) mit einer Achse (A) und eine in eine Schaltmuffe eingreifende Schaltgabel (3) aufweist, wobei die Schaltgabel (3) mindestens eine auf dem Schaltglied (2) angeordnete Führung (4, 4', 4") aufweist, die eine Verdrehung der Schaltgabel (3) um die Achse (A) auf dem Schaltglied (2) zulässt, wobei die Schaltgabel (3) einen Schaltgabelgrundkörper (5) mit sich gegenüberliegenden Gabelenden (6, 7) aufweist, die die Schaltmuffe umgreifen, dadurch gekennzeichnet, dass an der Schaltgabel (3) an einer von der mindestens einen Führung (4, 4', 4") beabstandeten Stelle (8) eine Linearführung (9) angeordnet ist, die eine lineare Verschiebung der Schaltgabel (3) in Richtung der Achse (A) ermöglicht.
2. Schaltanordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Linearführung (9) ein stiftförmiges Element (10) umfasst, das in eine Bohrung (11 ) einer Lagerbuchse (12) eingreift.
3. Schaltanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das stiftförmige Element (10) an der Schaltgabel (3) angeordnet ist.
4. Schaltanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerbuchse (12) durch ein Gehäuse oder Gehäuseteil gebildet wird, in das die Bohrung (11 ) für das stiftförmige Element (10) eingebracht ist.
5. Schaltanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das stiftförmige Element (10) an einem Gehäuse oder einem Gehäuseteil an- geordnet ist.
6. Schaltanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerbuchse (12) durch die Schaltgabel (3) gebildet wird, in die die Bohrung (11 ) für das stiftförmige Element (10) eingebracht ist.
7. Schaltanordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltgabel (3) ein Schaltmaul (13) aufweist, wobei das Schaltmaul (13) nahe der Linearführung (9) angeordnet ist.
8. Schaltanordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Gabelenden (6, 7) mit Gleitschuhen (14, 15) versehen sind, die mit Spiel in Richtung der Achse (A) in einer Ringnut in der Schaltmuffe angeordnet sind.
9. Schaltanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Spiel in Richtung der Achse (A) gegenüber vorbekannten Lösungen größer gewählt ist.
10. Schaltanordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltgabelgrundkörper (5) aus Blech besteht.
11. Schaltanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das stiftförmige Element (10) in einer in den Schaltgabelgrundkörper (5) eingebrachten Ausnehmung oder Bohrung (16) mit Presspassung angeordnet ist.
12. Schaltanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das stiftförmige Element (10) am Schaltgabelgrundkörper (5) festgeschweißt ist.
13. Schaltanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das stiftförmige Element (10) am Schaltgabelgrundkörper (5) festgelötet ist.
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