Beschreibung: 03111P PCT
Vorrichtung zur Lagerung eines optischen Elementes, insbesondere einer Linse in einem Objektiv
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Lagerung einer Linse in einem Objektiv, insbesondere eines Projektionsobjektivs der Mikrolithographie zur Herstellung von Halbleiterelementen, wobei die Linse direkt oder über ein Zwischenelement mittels mehrerer Auflageelemente mit einer Fassung verbunden ist. Die Erfindung betrifft auch allgemein eine Vorrichtung zur Lagerung eines optischen Elementes in einem Objektiv.
Um Linsen, insbesondere im Bereich der Mikrolithographie zur Herstellung von Halbleiterelementen möglichst deformationsarm zu lagern bzw. von eventuell auftretenden Deformationen der Linsenfassung zu entkoppeln, ist in der DE 198 59 63 AI bereits vorgeschlagen worden, die Linsen auf möglichst vielen weichen Federbeinchen zu lagern, welche über den Umfang der Linse verteilt angeordnet sind. Aufgrund von Fertigungstoleranzen und aufgeprägten Verformungen der Fassung lassen sich trotzdem nicht immer geringe Deformationen der Linse vermeiden. Die Aufhängung der Linse über die vielen weichen Federbeinchen ist zwar sehr gut deformationsentkoppelt , nachteilig aber ist jedoch, dass durch diese Lagerungsart eine hohe Weichheit der Lagerung für die Linse in Kauf genommen werden uss .
Aus der DE 196 37 563 AI ist bereits eine doppelbrechende Planplattenanordnung bekannt, wobei eine Planplatte, welche als sogenannte Viertelwellenplatte ausgebildet ist, mittels Zugvorrichtungen in einem Spannrahmen gelagert ist. Um die erforderliche großflächige homogene Zugspannung in der Planplatte zu erreichen, ist auf einer Seite eine Reihe von Federn zwischen der Planplatte und dem Spannrahmen vorgesehen, während auf der gegenüberliegenden Seite eine Verbindung der Planplatte mit dem Spannrahmen über eine Waagbalken-Kaskade
erfolgt .
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit der Aufhängung einer Linse oder eines Spiegels, insbesondere einer Linse in einem Projektionsobjektiv der Mikrolithographie, zu schaffen, die einerseits deformationsarm ausgebildet ist bzw. Deformationen der Linsen- bzw. Spiegelfassung von der Linse bzw. dem Spiegel selbst fernhält, die jedoch andererseits gegenüber von bekannten Lagerungen, z.B. über weiche Federbeinchen eine höhere Steifheit besitzt. Ein zusätzlicher Zweck der Erfindung besteht ganz allgemein in einer deformationsarmen jedoch steifen Lagerung. Ein weiterer Zweck besteht in einem verbesserten Projektionsobjektiv der Mikrolithographie bezüglich der Lagerung von Linsen oder Spiegeln.
Erfindungsgemäß wird die genannte Aufgabe dadurch gelöst, dass an der Linse bzw. dem Spiegel mehrere Auflagestellen angreifen, wobei jede Auflagestelle über Verbindungspunkte jeweils mit einem Ende eines Waagbalkens einer ersten Serie von Waagbalken verbunden ist, wobei die erste Serie von Waagbalken so angeordnet sind, dass sich zur Befestigung an der Fassung wenigstens drei Anlenkpunkte ergeben.
Gemäß Anspruch 9 wird diese Aufgabe in gleicher Weise für ein optisches Element, insbesondere einem Projektionsobjektiv der Mikrolithographie, gelöst. Das optische Element kann dabei z.B. auch ein Spiegel sein.
Eines der wesentlichen Vorteile der erfindungsgemäßen Lösung besteht darin, dass durch die wenigstens drei Anlenkpunkte, welche über die Waagbalken mit den Auflagestellen an der Linse bzw. an dem optischen Element verbunden sind, eine Deformation der Fassung nicht auf die Linse bzw. ganz allgemein auf das optische Element durchschlagen kann. Gleichzeitig ist jedoch eine im Vergleich zu der Lagerung über Federbeinchen deutlich höhere Steifheit der Lagerung gegeben.
Erfindungsgemäß kann dabei die Kraft jedes der wenigstens drei Anlenkpunkte an der Fassung über einen Waagbalken in zwei Kräfte aufgeteilt werden. Jeder der dabei entstehenden sechs Kräfte (bei drei Anlenkpunkten) kann über einen weiteren Waagbalken wiederum in zwei Kräfte aufgeteilt werden, so dass man anschließend an der Linse bzw. dem Spiegel zwölf Auflagestellen erhält. Wenn eine weitere Reihe von Waagbalken dazwischen- geschaltet wird, erhält man sogar vierundzwanzig Auflagestel- len, die bei idealen weichen gelenkigen Verbindungspunkten der Waagbalken exakt am Umfang verteilt die gleichen Kräfte in die Linse einleiten und zwar unabhängig von der axialen Lage (z-Richtung) der Anlenkpunkte. Die wenigstens drei Anlenkpunkte können sich entweder direkt an der Fassung befinden oder auch über Zwischenglieder mit der Fassung verbunden sein.
Als Zwischenglieder sind z.B. Aktuatoren möglich, durch welche die Lage der Linse gegenüber der Fassung noch beeinflusst werden kann, z.B. die Lage der Linse entlang der optischen Achse (z-Achse) und/oder eine Kippmanipulation.
In einer sehr vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Verbindung der wenigstens drei Anlenkpunkte mit der Fassung über weitere Zwischenglieder in Form einer weiteren Waagbalken-Kaskade derart erfolgt, dass in den drei Anlenkpunkten wirkende Kräfte über mehrere Anlenk- stellen in der Fassung abgestützt sind.
Durch eine derartige Ausgestaltung, welche z.B. durch eine In- einanderfaltung von zwei Waagbalken-Kaskaden erfolgen kann, kann die äußere Fassung z.B. in z-Richtung beliebig verformt sein, ohne dass sich dadurch die Gestalt des Innenringes ver- ändert .
Als gelenkige Verbindungspunkte der Waagbalken können Festkör-
pergelenke vorgesehen sein. In diesem Fall sind die mehreren miteinander verbundenen Waagbalken einstückig, womit eine sehr gleichmäßige Kraftverteilung gewährleistet ist.
Selbstverständlich können zusätzlich oder statt Festkörpergelenken auch Kugelgelenke an einigen oder auch an allen Verbindungsstellen vorgesehen sein. Gleiches gilt für die Anlenkpunkte an der Fassung und/oder die Koppelpunkte der Waagbalken.
Beim Auftreten von Kräften und Deformationen auf den Außenring bzw. die Fassung verbleibt durch die erfindungsgemäße Lage- rungs- bzw. Verbindungstechnik ein Innenring bzw. das optische Element, wie z.B. eine Linse oder ein Spiegel, eben. Falls ü- ber Manipulatoren Kräfte eingeleitet werden sollen, so wird eine gezielte gleichmäßig verteilte Krafteinleitung erreicht.
Erfindungsgemäß kann entweder das optische Element direkt über die Waagbalken mit ihren Verbindungspunkten und Auflagestellen mit einer Fassung verbunden werden. Selbstverständlich ist es im Rahmen der Erfindung jedoch auch möglich, eine Aufteilung vorzunehmen durch ein dazwischen geschaltetes Zwischenelement in Form eines Innenringes. In diesem Falle wird die erfindungsgemäße Lagerungs- und Verbindungstechnik mit den Waagbai- ken zwischen dem Innenring und einer entsprechend dazwischen geschalteten ersten und/oder zweiten Reihe von Waagbalken erreicht. Die Lagerung des optischen Elementes, z.B. einer Linse, bzw. dessen Verbindung mit dem Innenring kann dann auf beliebige Weise erfolgen.
Vorteilhafte weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen und aus dem nachfolgend anhand der Zeichnung prinzipmäßig beschriebenen Ausführungsbeispiel.
Es zeigt:
Figur 1 eine Prinzipdarstellung einer Projektionsbelichtungs-
anläge mit einem Projektionsobjektiv zur Herstellung von Halbleiterelementen;
Figur 2 ausschnittsweise in Prinzipdarstellung einen Umfangs- abschnitt der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer ersten Ausgestaltung;
Figur 3 ausschnittsweise in Prinzipdarstellung einen Umfangs- abschnitt der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer zweiten Ausgestaltung;
Figur 4 ausschnittsweise in Prinzipdarstellung einen Umfangs- abschnitt der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer dritten Ausgestaltung;
Figur 5 ausschnittsweise eine perspektivische Darstellung der Ausführung nach der Figur 2 in einer Gesamtdarstellung; und
Figur 6 eine perspektivische Darstellung der erfirfdungsgemä- ßen Vorrichtung in einer Ausgestaltung, wobei ein Zwischenelement in Form eines Innenringes zwischen einer Linse und einer Außenfassung vorgesehen ist.
In Figur 1 ist eine Projektionsbelichtungsanlage 1 für die Mikrolithographie dargestellt. Diese dient zur Belichtung von Strukturen auf mit photosensitiven Materialien beschichtetes Substrat, welches im allgemeinen überwiegend aus Silizium besteht und als Wafer 2 bezeichnet wird, zur Herstellung von Halbleiterbauelementen, wie z.B. Computerchips.
Die Projektionsbelichtungsanlage 1 besteht dabei im wesentlichen aus einer Beleuchtungseinrichtung 3, einer Einrichtung 4 zur Aufnahme und exakten Positionierung einer mit einer git- terartigen Struktur versehenen Maske, einem sogenannten Retic- le 5, durch welches die späteren Strukturen auf dem Wafer 2 bestimmt werden, einer Einrichtung 6 zur Halterung, Bewegung
und exakten Positionierung eben dieses Wafers 2 und einer Ab- bildungseinrichtung nämlich einem Projektionsobjektiv 7 mit mehreren optischen Elementen, wie z.B. Linsen 12, die über Fassungen 9 in einem Objektivgehäuse 10 des Projektionsobjek- tives 7 gelagert sind.
Das grundsätzliche Funktionsprinzip sieht dabei vor, dass die in das Reticle 5 eingebrachten Strukturen auf den Wafer 2 mit einer Verkleinerung der Strukturen belichtet werden.
Nach einer erfolgten Belichtung wird der Wafer 2 in Pfeilrichtung weiterbewegt, so dass auf dem selben Wafer 2 eine Vielzahl von einzelnen Feldern, jeweils mit der durch das Reticle 5 vorgegebenen Struktur, belichtet wird. Aufgrund der schritt- weisen Vorschubbewegung des Wafers 2 in der Projektionsbelichtungsanlage 1 wird -diese häufig auch als Stepper bezeichnet.
Die Beleuchtungseinrichtung 3 stellt einen für die Abbildung des Reticles 5 auf dem Wafer 2 benötigten Projektionsstrahl 11, beispielsweise Licht oder eine ähnliche elektromagnetische Strahlung, bereit. Als Quelle für diese Strahlung kann ein Laser oder dergleichen Verwendung finden. Die Strahlung wird in der Beleuchtungseinrichtung 3 über optische Elemente so geformt, dass der Projektionsstrahl 11 beim Auftreffen auf das Reticle 5 die gewünschten Eigenschaften hinsichtlich Durchmesser, Polarisation, Form der Wellenfront und dergleichen aufweist .
Über den Projektionsstrahl 11 wird ein Bild des Reticles 5 er- zeugt und von dem Projektionsobjektiv 7 entsprechend verkleinert auf den Wafer 2 übertragen, wie bereits vorstehend erläutert wurde. Das Projektionsobjektiv 7 weist eine Vielzahl von einzelnen refraktiven und/oder reflektiven optischen Elementen, wie z.B. Linsen, Spiegel, Prismen, Abschlussplatten und dergleichen auf. Lediglich beispielsweise ist in die Figur 1 eine Linse 12 eingezeichnet.
In den Figuren 2 bis 5 sind jeweils schematisch Umfangsab- schnitte von möglichen Lagerungen bzw. möglichen Verbindungstechniken einer Linse 12 in dem Objektivgehäuse 10 des Projektionsobjektives 7 dargestellt. Anstelle der nachfolgend be- schriebenen Lagerungsart der Linse ist selbstverständlich auch die Lagerung eines Spiegels in gleicher Weise möglich.
Figur 2 zeigt die Lagerung der Linse 12 über drei gleichmäßig am Umfang einer Fassung 13 verteilt 'angeordnete Anlenkpunkte 14. In der Figur 2 ist nur einer der drei Anlenkpunkte 14 dargestellt. Die beiden anderen Anlenkpunkte liegen jeweils im Abstand von 120° am Umfang verteilt zueinander. Die Verbindung der Fassung 13 mit dem Objektivgehäuse 10 kann auf beliebige Weise, z.B. durch eine Schraubverbindung erfolgen. Die drei Anlenkpunkte 14 stellen Koppelpunkte zur schwenk- bzw. kippbaren Verbindung mit der Linse 12 dar. Wie ersichtlich, erfolgt die Koppelung mit der Linse 12 über ein Waagbalkensystem. So sind an der Linse mehrere Auflagestellen 15 vorgesehen, wobei jede Auflagestelle 15 über Verbindungspunkte 16 jeweils mit einem Ende eines Waagbalkens 17 einer ersten Serie von Waagbalken verbunden ist. Jeder Waagbalken 17 stellt einen Teil einer Art Waage dar, wobei zwei im allgemeinen gleicharmige Hebel den Waagbalken 17 im Gleichgewicht bzw. einem Kippzustand halten. Alle Waagbalken 17 der ersten Serie, wobei diese im Falle der Figur 2 insgesamt sechs sind, sind mit einem weiteren Waagbalken 18 ü er die Hebel, die die Waagbalken tragen, einer zweiten Serie von Waagbalken verbunden. Die Verbindung der Waagbalken 17 der ersten Waagbalkenserie erfolgt dabei jeweils mittig über die Hebel an deren Schnittpunkt und zwar je- weils wiederum mit einem Ende des zugeordneten Waagbalkens 18 der zweiten Waagbalkenserie. Wie ersichtlich bedeutet dies, dass jeweils zwei Waagbalken 17 der ersten Waagbalkenserie ü- ber die Hebel mit einem Waagbalken 18 der zweiten Waagbalken- serie verbunden sind. Bei der Ausgestaltung nach der Figur 2 liegen somit drei über den Umfang verteilt angeordnete Waagbalken 18 der zweiten Serie vor, die an ihrem Scheitel bzw. über die Hebel jeweils gelenkig den Anlenkpunkt 14 zur Fassung
13 besitzen .
Für die Lagerung der Linse 12 bedeutet dies, dass die Kraft jedes der drei Anlenkpunkte 14 in zwei Kräfte an den Enden der Waagbalken 18 der zweiten Waagbalkenserie aufgeteilt wird. Auf diese Weise entstehen sechs über den Umfang verteilt angeordnete Kräfte, welche wiederum über die Waagbalken 17 der ersten Waagbalkenserie in zwei Kräfte aufgeteilt werden, so dass man an der Linse 12 insgesamt zwölf Lagerungspunkte erhält. Falls man noch eine weitere Waagbalkenserie dazwischen schaltet, erhält man sogar vierundzwanzig Lagerungspunkte bzw. Verbindungspunkte 16 an der Linse 12. Wie ersichtlich, verdoppelt sich mit jeder Serie von weiteren Waagbalken die Anzahl der Verbindungspunkte 16.
Dies bedeutet, dass man bei ideal weichen Biegegelenken der Waagbalken - unabhängig von der axialen Lage (optische Achse) der drei Anlenkpunkte 14 - jeweils exakt die gleichen Kräfte in die Linse 12 einleitet.
Die drei Anlenkpunkte 14 können sich entweder direkt an der Fassung 13 befinden oder auch über Aktuatoren mit der Fassung 13 verbunden sein. Durch - nicht dargestellte - Aktuatoren lässt sich eine Manipulation bzw. Lageänderung der Linse 12 in z-Richtung (optische Achse) und/oder Kippmanipulationen erreichen.
Wie ersichtlich, ergibt sich durch die Waagbalkenkaskade eine sanfte aber trotzdem steife Lagerung. Über die drei Anlenk- punkte 14 kann eine Deformation von dem Objektivgehäuse 10 o- der der Fassung 13 nicht auf die Linse 12 durchschlagen.
Die Figur 3 zeigt eine Ausgestaltung einer Verbindung über eine Vielzahl von Waagbalken, wobei zu einer ersten Waagbalken- kaskade mit ersten Waagbalken 17 und zweiten Waagbalken 18 eine zweite Waagbalkenkaskade mit wiederum ersten Waagbalken 17' einer ersten Serie und zweiten Waagbalken 18 ' einer zweiten
Serie gegeneinander geschaltet sind. Wie ersichtlich, liegen in diesem Falle nicht nur drei Anlenkpunkte 14 an der Fassung 13 vor, sondern pro Auflagestelle vier Anlenkpunkte 14 und somit bei einer Verteilung von drei Lagerstellen über den Umfang insgesamt zwölf Anlenkpunkte 14'. Wie ersichtlich, liegt dabei die Krafteinleitung bzw. der Weiterleitungspunkt "F" in diesem Falle zwischen den beiden Waagbalkenkaskaden. An der Fassung 13 und auch an der Linse 12 liegen jeweils nur F/4 vor. Der Vorteil dieser Ausgestaltung besteht darin, dass sich in diesem Falle die Fassung 13 in z-Richtung (optische Achse) beliebig verformen kann, ohne dass sich dadurch die Gestalt bzw. Form der Linse 12 ändert (in der Figur 3 ist die Verformung der Fassung 13 übertrieben dargestellt) . ■
Die Figur 4 zeigt eine Ausgestaltung in einer dritten Ausführungsform, wobei eine Aufteilung der Kraft "F" auf drei Auflagestellen 15 mit jeweils F/3 vorgesehen ist. Auch in diesem Falle liegt eine erste Serie von Waagbalken 17 und eine zweite Serie von Waagbalken 18 vor. Unterschiedlich ist jedoch, dass der Waagbalken 17 an einem Ende des Waagbalkens 18 angreift, während das andere Ende des Waagbalkens 18 als Auflagestelle 15 mit einem Verbindungspunkt 16 an der Linse 12 vorgesehen ist.
Auch hier sind drei derartige Ausgestaltungen gleichmäßig über den Umfang verteilt zwischen der Fassung 13 und der Linse 12 angeordnet .
Die Figur 5 zeigt eine konstruktive Ausgestaltung mit zwei Waagbalkenkaskaden entsprechend der schematischen Darstellung nach der Figur 2.
Die Verbindungspunkte 16 an den Enden der Waagbalken mit der Linse 12 bzw. dem daran angreifenden anderen Waagbalken und auch die Anlenkpunkte an der Fassung sind im allgemeinen gelenkig auszubilden. Die Gelenkigkeit kann entweder durch Fest-
körpergelenke oder auch durch Kugelgelenke erfolgen. Bei der Ausbildung über Festkörpergelenke bedeutet dies, dass die Waagbalken und gegebenenfalls auch die Fassung einstückig ausgebildet sind.
Wie ersichtlich, kann die Waagbalkensrie mit den einzelnen Waagbalken symmetrisch ausgebildet sein, wie aus den Figuren 2 und 3 ersichtlich ist, oder auch asymmetrisch, wie aus der Figur 4 ersichtlich ist. Eine Einstückigkeit mit Festkörperge- lenken kann z.B. durch Erodierschnitte erfolgen, durch die eine entsprechende Schwächung des Materials bzw. Gelenkigkeit an den Verbindungspunkten und Verbindungsstellen geschaffen wird.
Selbstverständlich sind im Rahmen der Erfindung jedoch auch andere Verbindungstechniken möglich, wie z.B. Klemmen, Löten, Kleben oder Schweißen.
Aus der Figur 6 ist in perspektivischer Darstellung eine Ausgestaltung der Erfindung entsprechend der schematischen Dar- Stellung gemäß Fig. 3 ersichtlich. Ein Unterschied besteht jedoch darin, dass zwischen der Linse 12 und der Fassung 13 ein Zwischenelement in Form einer Innenfassung 19 vorgesehen ist, die über die in den Figur 3 schematisch dargestellte Waagbalkenserien mit der Fassung 13, die in diesem Falle eine Außen- fassung darstellt, verbunden ist.
Die Linse 12 selbst ist dabei in nicht näher dargestellter Weise mit der Innenfassung 19 verbunden.
Aus der perspektivischen Darstellung ist ersichtlich, dass die beiden Waagbalkenkaskaden mit den Waagbalken 17, 18 und 17', 18' entsprechend der Darstellung von Fig. 3 ineinander gefaltet sind, wobei die Waagbalken 17 mit der Innenfassung 19 über die Verbindungspunkte verbunden sind und die Waagbalken 17 ' mit der Außenfassung 13. Auf diese Weise ergibt sich eine erhebliche Platzeinsparung. Die Ineinanderfaltung erfolgt über drei Verbindungsstellen, in der die Kraft "F" wirkt.