LU601677B1 - Ein Gerät zur Überwachung von Umweltparametern im Waldgebiet - Google Patents

Ein Gerät zur Überwachung von Umweltparametern im Waldgebiet

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LU601677B1
LU601677B1 LU601677A LU601677A LU601677B1 LU 601677 B1 LU601677 B1 LU 601677B1 LU 601677 A LU601677 A LU 601677A LU 601677 A LU601677 A LU 601677A LU 601677 B1 LU601677 B1 LU 601677B1
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LU
Luxembourg
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protective cover
rainwater collection
monitoring unit
monitoring
support frame
Prior art date
Application number
LU601677A
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English (en)
Inventor
Yingzan Xie
Original Assignee
Chongqing Acad Forestry
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Publication of LU601677B1 publication Critical patent/LU601677B1/de

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01WMETEOROLOGY
    • G01W1/00Meteorology
    • G01W1/02Instruments for indicating weather conditions by measuring two or more variables, e.g. humidity, pressure, temperature, cloud cover or wind speed

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  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Atmospheric Sciences (AREA)
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  • Environmental Sciences (AREA)
  • Underground Structures, Protecting, Testing And Restoring Foundations (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft das technische Gebiet der Umweltüberwachung und offenbart eine Vorrichtung zur Überwachung von Umweltparametern im Wald, die eine Überwachungseinheit sowie einen Tragrahmen zur Installation der Überwachungseinheit umfasst. Der Tragrahmen beinhaltet einen Sockel, einen Hauptpfosten und eine am oberen Ende des Hauptpfostens angeordnete Montageplatte. Die Überwachungseinheit ist fest an der Unterseite der Montageplatte installiert. Am Tragrahmen sind zudem eine Schutzhülle zum Schutz der Überwachungseinheit sowie eine Antriebseinheit vorgesehen, die bei Starkregen die Schutzhülle über die Überwachungseinheit bewegt. Die Schutzhülle befindet sich unterhalb der Montageplatte. Die Antriebseinheit umfasst einen drehbar am Tragrahmen montierten Hebel sowie einen am einen Ende des Hebels angebrachten Regenauffangbehälter. Die Schutzhülle ist am anderen Ende des Hebels angebracht. Am Boden des Regenauffangbehälters sind mehrere Lecklöcher ausgebildet. An der Unterseite der Schutzhülle ist ein Gegengewicht angebracht.Zweck der Erfindung ist es, die Überwachungseinheit bei Starkregen zu schützen und Schäden durch starken Regen an der Überwachungseinheit zu vermeiden.

Description

Ein Gerät zur Überwachung von Umweltparametern im Waldgebiet LU601677
Technischer Bereich
Die Erfindung gehört zum technischen Gebiet der Umweltüberwachung und betrifft insbesondere ein Gerät zur Überwachung von Umweltparametern in
Waldgebieten.
Technologie im Hintergrund
Wälder sind das größte terrestrische Ökosystem der Erde und stellen ein genetisches Reservoir, eine Kohlenstoffsenke, einen Wasserspeicher sowie eine
Energiequelle dar. Sie spielen eine entscheidende Rolle für das ökologische
Gleichgewicht des Planeten und bilden eine lebenswichtige Ressource und
Umweltgrundlage für das Überleben und die Entwicklung der Menschheit. Derzeit bedecken Wälder etwa 31 % der Landfläche der Erde. Im Allgemeinen gilt: Je höher die Waldfläche, desto stabiler ist das Klima. So weist beispielsweise Luxemburg eine relativ hohe Waldfläche von etwa 34,5% auf, mit einer durchschnittlichen
Jahreshöchsttemperatur von 14 °C, einer durchschnittlichen Tiefsttemperatur von 6 °C und einem Jahresniederschlag zwischen 700 und 1000 mm. Die Luftfeuchtigkeit ist entsprechend hoch, was auch zu einer angenehmen Feuchtigkeit im Wald führt. Der hohe Sauerstoffgehalt sowie die angenehme Temperatur- und
Feuchtigkeitsbedingungen im Wald wirken sich positiv auf das menschliche
Wohlbefinden und die Gesundheit aus. Daraus ergibt sich, dass der Schutz von Wäldern von besonderer Bedeutung ist. Für Wartungs- und Schutzmaßnahmen im Wald ist der
Einsatz von Uberwachungsgeriten erforderlich, um Parameter wie Temperatur,
Luftfeuchtigkeit und Sauerstoffgehalt langfristig und in Echtzeit zu überwachen.
Die Patentanmeldung mit der Nummer CN202323293830.1 offenbart beispielsweise ein Gerät zur Überwachung der Waldumgebung, das dem Bereich der
Umweltüberwachung zuzuordnen ist. Es umfasst einen Sockel, eine mittig an der
Oberseite des Sockels angeschweillte Hauptstützstange sowie eine daran befestigte
Uberwachungseinheit. An der Oberseite der Hauptstiitzstange befindet sich eine Nut, in deren Deckwand ein erster Servomotor vertikal eingebaut ist. Dieser benötigt eine externe Stromversorgung. In der oberen Wand der Hauptstützstange ist eine weitere Nut eingearbeitet, wobei die Abtriebswelle des ersten Servomotors koaxial mit einer oberen
Trägerachse verbunden ist. An deren Ende ist eine Drehscheibe angebracht. An der
Unterseite der Drehscheibe befindet sich eine U-fôrmige Halterung, an deren
Seitenwand ein zweiter Servomotor horizontal angebracht ist. Dessen Abtriebswelle ist koaxial mit einer inneren Trägerachse verbunden. Die in diesem Vorschlag vorgesehene
Überwachungseinheit ist jedoch vollständig der Witterung ausgesetzt und könnte bei starkem Regen erheblich beschädigt werden.
Vor diesem Hintergrund hat der Erfinder die genannten Mängel eingehend untersucht und in Folge dessen die vorliegende Erfindung entwickelt.
Inhalt der Erfindung
Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zur
Überwachung von Umweltparametern in Waldgebieten bereitzustellen, die bei
Unwettern mit Starkregen die Überwachungseinheit schützen und Schäden durch starken Regen an der Überwachungseinheit vermeiden kann.
Zur Erreichung des oben genannten technischen Zwecks wird in der vorliegenden LU601677
Erfindung die folgende technische Lösung verwendet:
Eine Vorrichtung zur Überwachung von Umweltparametern in Waldgebieten, die eine Überwachungseinheit sowie einen Tragrahmen zur Installation der
Uberwachungseinheit umfasst, wobei der Tragrahmen einen Sockel, eine Hauptstange sowie eine am oberen Ende der Hauptstange angeordnete Montageplatte umfasst, wobei die Überwachungseinheit fest an der Unterseite der Montageplatte montiert ist, wobei der Tragrahmen weiterhin mit einer Schutzhülle versehen ist, die die
Überwachungseinheit schützen kann, sowie mit einer Antriebseinheit, die die
Schutzhülle bei Starkregen über die Überwachungseinheit bewegt; wobei sich die
Schutzhülle unterhalb der Montageplatte befindet; wobei die Antriebseinheit einen drehbar am Tragrahmen montierten Hebel sowie einen am einen Ende des Hebels angebrachten Regenauffangbehälter umfasst, wobei sich die Schutzhülle am anderen
Ende des Hebels befindet, wobei der Boden des Regenauffangbehälters mit mehreren
Lecklöchern versehen ist, wobei an der Unterseite der Schutzhülle ein Gegengewicht angebracht ist.
Weiterhin umfasst der Tragrahmen einen Träger zur Installation des Hebels, wobei der Träger fest mit der Hauptstange verbunden ist; wobei an einem Ende des Hebels eine mit der Schutzhülle gelenkig verbundene erste Teleskopstange gleitend montiert ist und am anderen Ende eine mit dem Regenauffangbehälter gelenkig verbundene zweite Teleskopstange gleitend montiert ist; wobei an der Unterseite der Montageplatte mehrere erste Führungselemente zur Begrenzung angebracht sind, wobei sich an der
Seitenwand der Schutzhülle Führungsöffnungen befinden, die mit den ersten
Führungselementen zusammenwirken; wobei der Tragrahmen weiterhin mit einem
Montagerahmen versehen ist, wobei sich an dem Montagerahmen auf beiden Seiten des
Regenauffangbehälters zweite Führungselemente zur Begrenzung befinden, wobei sich an beiden Seiten des Regenauffangbehälters Führungshülsen befinden, die gleitend mit den zweiten Führungselementen zusammenwirken. Durch die ersten und zweiten
Führungselemente kann sich die Schutzhülle bzw. der Regenauffangbehälter jeweils in vertikaler Richtung bewegen, sodass die Schutzhülle die Überwachungseinheit präzise schützen kann.
Weiterhin ist innerhalb der Schutzhülle eine Abschirmplatte vorgesehen, wobei die
Abschirmplatte in gleitendem Kontakt mit der Innenwand der Schutzhülle steht, wobei sich an der Innenwand der Schutzhülle eine mit der Führungsöffnung verbundene
Führungskerbe befindet, wobei sich an der Außenwand der Abschirmplatte ein
Verbindungsblock befindet, der durch die Führungskerbe hindurchgeht, sich in der
Führungsöffnung befindet und fest mit dem unteren Ende des ersten Führungselements verbunden ist; wobei sich an der Oberseite der Abschirmplatte mehrere Spikes befinden.
Die Abschirmplatte verhindert, dass Vögel in die Schutzhülle eindringen und darin
Nester bauen.
Weiterhin ist an der Oberseite des Regenauffangbehälters eine bogenförmige
Abdeckung vorgesehen, wobei die Abdeckung gitterförmig aufgebaut ist, wobei die
Abdeckung mehrere gleichmäßig beabstandete erste Sperrleisten sowie mehrere zweite
Sperrleisten umfasst, wobei sich die ersten Sperrleisten entlang der bogenförmigen
Oberfläche der Abdeckung erstrecken und deren Querschnitt oben schmal und unten LU601677 breit dreiecksförmig ist, wobei die zweiten Sperrleisten durch die ersten Sperrleisten hindurch verlaufen und senkrecht zu diesen stehen. Durch die bogenförmige
Abdeckung wird verhindert, dass sich Laub im Regenauffangbehälter ansammelt und die Lecklöcher verstopft.
Weiterhin ist am Montagerahmen eine Vogelscheucheneinheit vorgesehen, wobei sich die Vogelscheucheneinheit oberhalb des Regenauffangbehälters befindet; wobei die Vogelscheucheneinheit eine drehbar mit dem Montagerahmen verbundene
Trägerachse sowie mehrere ringformig auf der Trägerachse angeordnete
Vogelabwehrstäbe umfasst, wobei sich am Ende der Vogelabwehrstäbe Windleitbleche befinden. Die Vogelscheucheneinheit verhindert, dass sich Vögel auf der Abdeckung des Regenauffangbehilters niederlassen, was ein Herabsinken des
Regenauffangbehälters und ein irrtümliches Anheben der Schutzhülle zur Folge hätte, wodurch die Überwachungseinheit ungewollt bedeckt würde.
Weiterhin ist an der Unterseite der Schutzhülle eine Haltestange vorgesehen, auf der das Gegengewicht aufgesteckt ist, wobei das Gegengewicht durch eine mit der
Haltestange verschraubte Mutter fixiert ist. Das Gegengewicht wird auf die Haltestange aufgesteckt und mittels der Mutter fixiert, was die Montage erleichtert.
Weiterhin befinden sich am Sockel mehrere Verankerungspfosten. Durch die
Verankerungspfosten kann der gesamte Tragrahmen stabilisiert werden.
Nach Anwendung der oben beschriebenen Struktur weist die im Rahmen der vorliegenden Erfindung vorgeschlagene Vorrichtung zur Überwachung von
Umweltparametern in Waldgebieten im Vergleich zum Stand der Technik folgende
Merkmale auf: Durch die Anbringung einer Schutzhülle am Tragrahmen wird bei starkem Regen, wenn die Zulaufmenge in den Auffangbehälter größer ist als die
Ablaufmenge, eine zunehmende Menge an Wasser im Behälter gesammelt. Sobald eine bestimmte Menge erreicht ist und das Gewicht des Auffangbehälters das der
Schutzhülle übersteigt, kippt der Hebel, der Auffangbehälter sinkt ab, die Schutzhülle hebt sich an und bedeckt dadurch die Überwachungseinheit, wodurch Schäden durch
Starkregen vermieden werden.
Beschreibung der beigefügten Zeichnungen
Die vorliegende Erfindung kann anhand der in den Zeichnungen dargestellten nicht einschränkenden Ausführungsbeispiele weiter erläutert werden;
Bild 1 ist eine schematische Strukturansicht der vorliegenden Erfindung;
Bild 2 ist eine schematische Strukturansicht der Schutzhülle in der vorliegenden
Erfindung;
Bild 3 ist eine Explosionsdarstellung von Bild 2;
Bild 4 ist eine schematische Strukturansicht des Regenauffangbehälters in der vorliegenden Erfindung;
Bild 5 ist eine weitere perspektivische Ansicht des Regenauffangbehälters in der vorliegenden Erfindung;
Bild 6 ist eine vergrößerte Teilansicht des Bereichs A in Bild 5;
Bild 7 ist eine schematische Strukturansicht des Hebels in der vorliegenden
Erfindung;
Bild 8 ist eine schematische Strukturansicht der Vogelscheucheneinheit in der LU601677 vorliegenden Erfindung.
Die Hauptkomponenten und ihre Bezugszeichen sind wie folgt:
Überwachungseinheit 1, Tragrahmen 2, Sockel 21, Verankerungspfosten 211,
Hauptpfosten 22, Montageplatte 23, erste Führungselemente zur Begrenzung 231,
Träger 24, Montagerahmen 25, zweite Führungselemente zur Begrenzung 251,
Schutzhülle 3, Führungsöffnung 31, Abschirmplatte 32, Verbindungsblock 321, Spikes 322, Führungskerbe 33, Haltestange 34, Antriebseinheit 4, Hebel 41, erste
Teleskopstange 411, zweite Teleskopstange 412, Regenauffangbehälter 42, Leckloch 421, Führungshülse 422, Abdeckung 423, erste Sperrleiste 4231, zweite Sperrleiste 4232, Gegengewicht 5, Vogelscheucheneinheit 6, Trägerachse 61, Vogelabwehrstab 62,
Windleitblech 63, Mutter 7.
Detaillierte Beschreibung
Die vorliegende Erfindung kann anhand der beigefügten Zeichnungen und eines konkreten Ausführungsbeispiels weiter erläutert werden. In den Zeichnungen oder in der Beschreibung werden identische oder ähnliche Teile mit denselben Bezugszeichen bezeichnet. Nicht dargestellte oder nicht beschriebene Ausführungsformen in den
Zeichnungen gehören zu den dem Fachmann in diesem technischen Bereich bekannten
Formen. Die in den Ausführungsbeispielen verwendeten Richtungsangaben wie „oben“, „unten“, „oben“, „unten“, „links“, „rechts“, „vorn“, „hinten“ beziehen sich lediglich auf die Orientierung in den Zeichnungen und dienen nicht zur Einschränkung des
Schutzumfangs der Erfindung.
Wie in den Bildern 1 bis 8 gezeigt, betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur
Überwachung von Umweltparametern im Wald, die eine Überwachungseinheit 1 sowie einen Tragrahmen 2 zur Installation der Überwachungseinheit 1 umfasst. Der
Tragrahmen 2 umfasst einen Sockel 21, einen Hauptpfosten 22 sowie eine am oberen
Ende des Hauptpfostens 22 angebrachte Montageplatte 23. Die Überwachungseinheit 1 ist fest an der Unterseite der Montageplatte 23 installiert. Die Überwachungseinheit 1 besteht hauptsächlich aus einer Kamera, einem Temperatur- und Feuchtigkeitssensor sowie einem Sauerstoffsensor. Am Tragrahmen 2 sind weiterhin eine Schutzhülle 3 zum
Schutz der Überwachungseinheit 1 sowie eine Antriebseinheit 4 angebracht, die bei
Starkregen die Schutzhülle 3 über die Überwachungseinheit 1 bewegt. Die Schutzhülle 3 befindet sich unterhalb der Montageplatte 23. Die Oberseite der Schutzhülle 3 ist offen. Wenn die Schutzhülle 3 die Überwachungseinheit 1 abdeckt, erfolgt der Schutz durch ein feines Netz von oben. Die Antriebseinheit 4 umfasst einen drehbar am
Tragrahmen 2 montierten Hebel 41 sowie einen an einem Ende des Hebels 41 angebrachten Regenauffangbehälter 42. Die Schutzhülle 3 befindet sich am anderen
Ende des Hebels 41. Am Boden des Regenauffangbehälters 42 sind mehrere Lecklöcher 421 ausgebildet. An der Unterseite der Schutzhülle 3 ist ein Gegengewicht 5 angebracht.Bei geringer Regenmenge kann das in den Regenauffangbehälter 42 eintretende Regenwasser rechtzeitig durch die Lecklöcher 421 abfließen, sodass das
Gewicht des Regenauffangbehälters 42 nicht größer ist als das Gewicht der Schutzhülle 3. In diesem Fall bewegt sich die Schutzhülle 3 nicht. Bei starkem Regen ist die in den
Regenauffangbehälter 42 eintretende Wassermenge größer als die Abflussmenge,
wodurch sich im Regenauffangbehälter 42 allmählich Wasser ansammelt. Wenn das LU601677
Gewicht des Regenauffangbehälters 42 das Gewicht der Schutzhülle 3 übersteigt, kippt der Hebel 41, die Schutzhülle 3 hebt sich allmählich an und bedeckt die
Überwachungseinheit 1, wodurch Schäden durch Starkregen an der 5 Uberwachungseinheit 1 vermieden werden.
Um sicherzustellen, dass sich die Schutzhülle 3 und der Regenauffangbehälter 42 nur in vertikaler Richtung bewegen, umfasst der Tragrahmen 2 außerdem einen Träger 24 zur Installation des Hebels 41. Am Hebel 41 ist eine mit dem Träger 24 drehbar verbundene Verbindungsachse ausgebildet, wobei der Träger 24 fest mit dem
Hauptpfosten 22 verbunden ist. An einem Ende des Hebels 41 ist eine mit der
Schutzhülle 3 gelenkig verbundene erste Teleskopstange 411 gleitend montiert, am anderen Ende eine mit dem Regenauffangbehälter 42 gelenkig verbundene zweite
Teleskopstange 412. An den Enden der ersten Teleskopstange 411 und der zweiten
Teleskopstange 412 sind jeweils Drehachsen angebracht, an den Außenwänden der
Schutzhülle 3 und des Regenauffangbehälters 42 sind mit den Drehachsen verbundene
Gelenksitze ausgebildet. An der Unterseite der Montageplatte 23 sind mehrere erste
Führungselemente zur Begrenzung 231 angebracht. An der Seitenwand der Schutzhülle 3 befinden sich Führungsöffnungen 31, die mit den ersten Führungselementen 231 zusammenwirken. Am Tragrahmen 2 ist zudem ein Montagerahmen 25 vorgesehen, auf dem sich beidseitig des Regenauffangbehälters 42 zweite Führungselemente zur
Begrenzung 251 befinden. An beiden Seiten des Regenauffangbehälters 42 sind mit den zweiten Führungselementen 251 gleitend zusammenwirkende Führungshülsen 422 ausgebildet. Durch die ersten Führungselemente 231 und die zweiten
Führungselemente 251 kann erreicht werden, dass sich die Schutzhülle 3 und der
Regenauffangbehälter 42 ausschließlich in vertikaler Richtung bewegen. Durch die erste Teleskopstange 411 und die zweite Teleskopstange 412 kann dabei der sich ändernde Abstand zwischen Schutzhülle 3 und Regenauffangbehälter 42 ausgeglichen werden.
In diesem Ausführungsbeispiel ist zur Verhinderung des Nestbaus von Vögeln im
Inneren der Schutzhülle 3, was die nachfolgende Verwendung der Schutzhülle 3 beeinträchtigen könnte, eine Abschirmplatte 32 in der Schutzhülle 3 vorgesehen. Die
Abschirmplatte 32 steht in gleitendem Kontakt mit der Innenwand der Schutzhülle 3.
In der Innenwand der Schutzhülle 3 ist eine mit der Führungsöffnung 31 verbundene
Führungskerbe 33 ausgebildet. An der Außenwand der Abschirmplatte 32 ist ein
Verbindungsblock 321 ausgebildet, der durch die Führungskerbe 33 hindurch in der
Führungsöffnung 31 sitzt und fest mit dem unteren Ende der ersten Führungselemente 231 verbunden ist. An der Oberseite der Abschirmplatte 32 sind mehrere Spikes 322 vorgesehen. Die Spikes 322 hindern Vögel daran, sich auf der Abschirmplatte 32 niederzulassen und Nester zu bauen. Bei Starkregen wird die Schutzhülle 3 nach oben bewegt. Dabei begrenzen die ersten Führungselemente 231 die Bewegung der
Abschirmplatte 32, sodass sich die Schutzhülle 3 und die Abschirmplatte 32 relativ zueinander bewegen können. Dadurch wird die Abschirmplatte 32 zum Bodeninneren der Schutzhülle 3 verschoben, sodass sie den Schutz der Schutzhülle 3 für die
Überwachungseinheit 1 nicht beeinträchtigt.
In diesem Ausführungsbeispiel ist die Vorrichtung für den Einsatz im Wald LU601677 vorgesehen. Um zu verhindern, dass Laub in den Regenauffangbehälter 42 gelangt und dort die Lecklöcher 421 verstopft, ist an der Oberseite des Regenauffangbehälters 42 eine bogenförmige Abdeckung 423 vorgesehen. Die Abdeckung 423 ist gitterförmig aufgebaut. Die bogenförmige Abdeckung 423 verhindert gleichzeitig, dass sich Laub auf ihrer Oberseite ansammelt. Die gitterförmige Abdeckung 423 ermöglicht zudem einen reibungslosen Eintritt von Regenwasser in den Regenauffangbehälter. Die
Abdeckung 423 umfasst mehrere gleichmäßig angeordnete erste Sperrleisten 4231 sowie mehrere zweite Sperrleisten 4232. Die ersten Sperrleisten 4231 verlaufen entlang der bogenförmigen Oberfläche der Abdeckung 423, und ihr Längsquerschnitt ist keilförmig — oben schmal, unten breit. Die zweiten Sperrleisten 4232 durchqueren die ersten Sperrleisten 4231 und stehen senkrecht zu diesen. Da der Querschnitt der ersten
Sperrleisten dreiecksförmig ist, kann das auf die Abdeckung 423 fallende Regenwasser ebenfalls reibungslos in den Regenauffangbehälter 42 gelangen, sodass kein
Regenwasser an der Abdeckung 423 entlang nach außen abfließt. Dadurch wird eine
Fehlbeurteilung der Regenmenge vermieden, was wiederum die Schutzwirkung der
Schutzhülle 3 auf die Überwachungseinheit 1 verbessert.
In diesem Ausführungsbeispiel kann das Verweilen von Vögeln auf dem
Regenauffangbehälter 42 ebenfalls dazu führen, dass der Hebel 41 aus dem
Gleichgewicht gerät, was wiederum ein irrtümliches Abdecken der
Überwachungseinheit 1 zur Folge hätte. Daher ist auf dem Montagerahmen 25 eine
Vogelscheucheneinheit 6 vorgesehen, die sich oberhalb des Regenauffangbehälters 42 befindet. Die Vogelscheucheneinheit 6 umfasst eine drehbar mit dem Montagerahmen verbundene Trägerachse 61 sowie mehrere ringförmig an der Trägerachse 61 25 angeordnete Vogelabwehrstäbe 62. An den Enden der Vogelabwehrstäbe 62 sind
Windleitbleche 63 angebracht. Durch Windkraft wird die Vogelscheucheneinheit 6 in
Rotation versetzt. Wenn sich Vögel niederlassen, werden sie durch die
Vogelscheucheneinheit 6 vertrieben, wodurch ein irrtümliches Abdecken der
Überwachungseinheit 1 vermieden wird.
Am unteren Ende der Schutzhülle 3 ist in diesem Ausführungsbeispiel eine
Haltestange 34 zur Aufnahme des Gegengewichts 5 vorgesehen. Die Haltestange 34 kann als Gewindestange ausgestaltet sein. Das Gegengewicht 5 ist auf der Haltestange 34 aufgesteckt. Auf der Haltestange 34 ist eine Mutter 7 aufgeschraubt, die das
Gegengewicht 5 fixiert. Beim Zusammenbau kann je nach tatsächlichem Bedarf die
Anzahl der Gegengewichte 5 gewählt werden, um festzulegen, bei welcher
Niederschlagsmenge die Schutzhülle 3 zum Schutz der Überwachungseinheit 1 ausgelöst wird.
In diesem Ausführungsbeispiel sind zur Erhöhung der Stabilität des Tragrahmens 2 mehrere Verankerungspfosten 211 auf dem Sockel 21 vorgesehen.
Das Funktionsprinzip der Erfindung ist wie folgt: Bei Starkregen ist die
Zuflussmenge des Regenwassers in den Auffangbehälter größer als die Abflussmenge.
Dadurch sammelt sich im Auffangbehälter zunehmend Wasser an. Wenn eine bestimmte Menge erreicht ist und das Gewicht des Auffangbehälters das der
Schutzhülle 3 übersteigt, kippt der Hebel 41. Der Auffangbehälter sinkt ab, die
;
Schutzhiille 3 hebt sich an und bedeckt dadurch die Uberwachungseinheit 1. Bei LU601677 geringem Niederschlag ist ein Schutz der Überwachungseinheit 1 in der Regel nicht erforderlich. In diesem Fall ist der Zulauf des Regenwassers in den Auffangbehälter kleiner oder gleich der Leckmenge, sodass sich das Gewicht des Auffangbehälters nicht verändert und die Schutzhülle 3 sich nicht bewegt.
Die oben dargestellte Vorrichtung zur Überwachung von Umweltparametern im
Wald stellt ein konkretes Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Die Beschreibung des konkreten Ausführungsbeispiels dient lediglich dem besseren Verständnis der Methode und des Kerngedankens der Erfindung. Es sei darauf hingewiesen, dass Fachleute auf diesem technischen Gebiet unter Beibehaltung der Prinzipien der Erfindung verschiedene Änderungen und Modifikationen vornehmen können, die ebenfalls in den
Schutzbereich der Patentansprüche dieser Erfindung fallen.

Claims (7)

Ansprüche LU601677
1. Eine Vorrichtung zur Überwachung von Umweltparametern im Wald, umfassend eine Überwachungseinheit (1) sowie einen Tragrahmen (2) zur Installation der Überwachungseinheit (1), wobei der Tragrahmen (2) einen Sockel (21), einen Hauptpfosten (22) und eine am oberen Ende des Hauptpfostens (22) angeordnete Montageplatte (23) umfasst, wobei die Überwachungseinheit (1) fest an der Unterseite der Montageplatte (23) installiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragrahmen (2) weiterhin mit einer Schutzhülle (3) zum Schutz der Überwachungseinheit (1) sowie einer Antriebseinheit (4) versehen ist, die die Schutzhülle (3) bei Starkregen über die Überwachungseinheit bewegt; wobei sich die Schutzhülle (3) unterhalb der Montageplatte (23) befindet; wobei die Antriebseinheit (4) einen drehbar am Tragrahmen (2) montierten Hebel (41) sowie einen an einem Ende des Hebels (41) angebrachten Regenauffangbehälter (42) umfasst, wobei sich die Schutzhülle (3) am anderen Ende des Hebels (41) befindet, wobei sich am Boden des Regenauffangbehälters (42) mehrere Lecklöcher (421) befinden und an der Unterseite der Schutzhülle (3) ein Gegengewicht (5) angebracht ist.
2. Die Vorrichtung zur Überwachung von Umweltparametern im Wald nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragrahmen (2) weiterhin einen Träger (24) zur Installation des Hebels (41) umfasst, wobei der Träger (24) fest mit dem Hauptpfosten (22) verbunden ist; wobei an einem Ende des Hebels (41) eine mit der Schutzhülle (3) gelenkig verbundene erste Teleskopstange (411) gleitend angeordnet ist, und am anderen Ende eine mit dem Regenauffangbehälter (42) gelenkig verbundene zweite Teleskopstange (412) gleitend angeordnet ist; wobei an der Unterseite der Montageplatte (23) mehrere erste Führungselemente zur Begrenzung (231) vorgesehen sind, und an der Seitenwand der Schutzhülle (3) Führungsöffnungen (31) ausgebildet sind, die mit den ersten Führungselementen (231) zusammenwirken; wobei der Tragrahmen (2) weiterhin einen Montagerahmen (25) umfasst, an dem sich auf beiden Seiten des Regenauffangbehälters (42) zweite Führungselemente zur Begrenzung (251) befinden, und an beiden Seiten des Regenauffangbehälters (42) Führungshülsen (422) ausgebildet sind, die gleitend mit den zweiten Führungselementen (251) zusammenwirken.
3. Die Vorrichtung zur Überwachung von Umweltparametern im Wald nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Schutzhülle (3) eine Abschirmplatte (32) vorgesehen ist, wobei die Abschirmplatte (32) in gleitendem Kontakt mit der Innenwand der Schutzhülle (3) steht, wobei die Innenwand der Schutzhülle (3) mit einer mit der Führungsôffnung (31) verbundenen Führungskerbe (33) versehen ist, wobei sich an der AuBenwand der Abschirmplatte (32) ein Verbindungsblock (321) befindet, der durch die Führungskerbe (33) hindurch in der Führungsôffnung (31) sitzt und fest mit dem unteren Ende des ersten Führungselements (231) verbunden ist; wobei sich an der Oberseite der Abschirmplatte (32) mehrere Spikes (322) befinden.
4. Die Vorrichtung zur Überwachung von Umweltparametern im Wald nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberseite des Regenauffangbehälters
(42) eine bogenförmige Abdeckung (423) vorgesehen ist, wobei die Abdeckung (423) LU601677 gitterförmig aufgebaut ist, wobei die Abdeckung (423) mehrere gleichmäßig angeordnete erste Sperrleisten (4231) sowie mehrere zweite Sperrleisten (4232) umfasst, wobei sich die ersten Sperrleisten (4231) entlang der bogenförmigen Oberfläche der Abdeckung (423) erstrecken und deren Querschnitt keilförmig — oben schmal und unten breit — ist, wobei die zweiten Sperrleisten (4232) die ersten Sperrleisten (4231) durchqueren und senkrecht zu diesen stehen.
5. Die Vorrichtung zur Überwachung von Umweltparametern im Wald nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich auf dem Montagerahmen (25) eine Vogelscheucheneinheit (6) befindet, wobei die Vogelscheucheneinheit (6) oberhalb des Regenauffangbehälters (42) angeordnet ist; wobei die Vogelscheucheneinheit (6) eine drehbar mit dem Montagerahmen (25) verbundene Trägerachse (61) sowie mehrere ringförmig auf der Trägerachse (61) angeordnete Vogelabwehrstäbe (62) umfasst, wobei sich an den Enden der Vogelabwehrstäbe (62) Windleitbleche (63) befinden.
6. Die Vorrichtung zur Überwachung von Umweltparametern im Wald nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich an der Unterseite der Schutzhülle (3) eine Haltestange (34) zur Aufnahme des Gegengewichts (5) befindet, wobei das Gegengewicht (5) auf die Haltestange (34) aufgesteckt ist, und auf der Haltestange (34) eine Mutter (7) zur Fixierung des Gegengewichts (5) aufgeschraubt ist.
7. Die Vorrichtung zur Überwachung von Umweltparametern im Wald nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich auf dem Sockel (21) mehrere Verankerungspfosten (211) befinden.
LU601677A 2025-04-01 2025-05-16 Ein Gerät zur Überwachung von Umweltparametern im Waldgebiet LU601677B1 (de)

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