LU506429B1 - Computerimplementiertes verfahren zur spielifizierten zufallsincentivierung - Google Patents

Computerimplementiertes verfahren zur spielifizierten zufallsincentivierung

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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur spielifizierten und zufallsbasierten Incentivierung von Nutzern einer omputerimplementierten 0nwendung. Hierbei werden Nutzer durch ein zufallsbasiertes Incentivierungsangebot zur Teilnahme am erfindungsgemässen Verfahren incentiviert. Durch zumindest eine Spielinteraktion mit einem interaktiven Medium verschiedenster Medientypen wird die Chance auf die zufallsbasierte Incentivierungsprämie gesteigert. Die vorliegende Erfindung bezieht sich somit im Allgemeinen auf den des Onlinemarketings und spezifischer auf die Bereiche Gücksspiele und Onlinespiele. Die Vorteile dieser Erfindung liegen einerseits darin, dass durch das erfindungsgemässe Verfahren eine Angebotsplattform für Incentivierungsangebote geschaffen wird. Darüber hinaus stellt das erfindungsgemässe Verfahren über das Marketing durch das Incentivierungsangebot selbst hinaus die Möglichkeit bereit, innovative Werbemassnahmen als interaktive Medien zu platzieren."

Description

COMPUTERIMPLEMENTIERTES VERFAHREN ZUR SPIELIFIZIERTEN LU506429
ZUFALLSINCENTIVIERUNG
TECHNISCHES GEBIET
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur spielifizierten und zufallsbasierten
Incentivierung von Nutzern einer computerimplementierten Anwendung. Hierbei werden
Nutzer durch ein zufallsbasiertes Incentivierungsangebot zur Teilnahme am erfindungsgemäBen Verfahren incentiviert. Durch zumindest eine Spielinteraktion mit einem interaktiven Medium verschiedenster Medientypen wird die Chance auf die zufallsbasierte
Incentivierungspramie gesteigert. Die vorliegende Erfindung bezieht sich somit im
Allgemeinen auf den des Onlinemarketings und spezifischer auf die Bereiche Glücksspiele und Onlinespiele.
STAND DER TECHNIK
In einer Ära fortschreitender Digitalisierung manifestieren sich Online-Glücks- und
Gewinnspiele als ein bedeutsamer Eckpfeiler für innovative Marketingstrategien von
Unternehmen, die darauf abzielen, in einem dynamischen und hochkompetitiven Umfeld herauszustechen. Online-Glücks- und Gewinnspiele sind ein effektiver Kanal für
Markenpromotion. Gleichzeitige bieten Online-Glücks- und Gewinnspiele die Möglichkeit der
Integration von Gamification als bedeutende Maßnahme zur Steigerung der
Nutzeraufmerksamkeit.
Die Dynamik des globalen Online-Glücksspielmarktes zeichnet sich durch ein beeindruckendes Wachstum aus, wie durch statistische Daten belegt wird. In den vergangenen Jahren hat dieser Markt eine Expansion erlebt und wird laut Prognosen des
Global Online Gambling & Betting Market Reports bis 2025 einen Umsatz von über 92
Milliarden US-Dollar generieren. Dies unterstreicht nicht nur die anhaltende Anziehungskraft dieser Branche, sondern signalisiert auch das enorme Potenzial für Marken, sich in diesem
Umfeld zu positionieren und ihre Zielgruppe gezielt anzusprechen.
Online-Gewinnspiele im Speziellen kombinieren Zufallsverfahren zur Incentivierung von
Nutzern mit der Môglichkeit, marken- oder nutzerspezifische Gewinne zu offerieren.
Zufallsverfahren, insbesondere im Kontext von Gewinnspielen, besitzen eine psychologische
Anziehungskraft, die eine erhôhte Teilnahmebereitschaft und Aufmerksamkeit generiert. Das white ip | Patent & Legal
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Konzept des Unvorhersehbaren und des Glücksreizes spricht direkt menschliche Neugier und LU506429 den Wunsch nach Incentivierungsprämie an. Dabei aktivieren Zufallsverfahren das
Incentivierungsprämieszentrum im Gehirn, wodurch der Anreiz, an einem Gewinnspiel teilzunehmen, verstärkt wird. Die Unvorhersehbarkeit des Ergebnisses erzeugt eine
Spannung, die die emotionale Bindung und die Teilnahmebereitschaft steigert. Darüber hinaus kann durch das Verändern der Zufallsverfahren bzw. der Gewinnbedingung auf Basis der Zufallsverfahren ein Nutzer weiter für das Gewinnspiel incentiviert werden, beispielsweise indem eine deutlich gestiegene Gewinnchance transparent dargestellt wird.
Dieser psychologische Mechanismus von Zufallsverfahren kann geschickt in
Marketingstrategien integriert werden, um die Teilnahme an Gewinnspielen zu fördern und die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu maximieren.
Ein besonders hervorstechendes Phänomen innerhalb dieses Marktes ist der verstärkte
Einsatz von Gamification, einer Strategie, die darauf abzielt, spielerische Elemente in nicht- spielerische Kontexte zu integrieren. Gamification hat sich als äußerst wirksam erwiesen, um die Interaktion und Bindung der Nutzer zu intensivieren. Studien des Interactive Advertising
Bureau (IAB) zeigen, dass gamifizierte Inhalte erhebliche Anstiege der Interaktionsraten verzeichnen. Diese Erkenntnisse weisen darauf hin, dass Gamification nicht nur ein Trend, sondern eine effektive MaBnahme ist, um das Interesse und die Loyalität einer Zielgruppe zu steigern.
In Anbetracht dieser Entwicklungen und des stetig wachsenden Interesses am Online-
Glücks- und Gewinnspiel wird deutlich, dass Unternehmen vermehrt nach innovativen
Ansätzen suchen, um ihre Markenpräsenz zu stärken und die Aufmerksamkeit ihrer
Zielgruppe zu gewinnen. Während reine Glücksspiele bereits zu weiten Teilen durch
Gamification Elemente ergänzt werden, beispielsweise bei Slot Machines, stellt die
Kombination von Online-Gewinnspielen und Gamification eine vielversprechende und innovative Môglichkeit dar, diese Ziele zu erreichen, indem sie eine einzigartige Plattform für brandspezifische und aufmerksamkeitsstarke Marketingstrategien schafft.
Nachfolgend werden Verôffentlichungen beschrieben, welche sich auf verschiedene
Varianten der Synergie zwischen Online-Gewinnspiel und Gamification als effektiven
Marketingkanal beziehen.
Die amerikanische Patentanmeldung US 9,205,325 B2 offenbart ein preisbasiertes digitales
Werbesystem, welches Spielmôglichkeiten und Werbung verbindet. Nutzern von ôffentlichen white ip | Patent & Legal
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Spielgeräten wird dabei gezielte Werbung, unter anderem für Produkte, ausgespielt. Das LU506429
Verfahren kombiniert die Performance der Nutzer im Spiel mit dieser Werbung, indem die
Nutzer durch Spielerfolge Rabatte auf oder die beworbenen Produkte selbst als Preis erhalten kônnen. Die Patentanmeldung offenbart allerdings keine zufallsbasierte
Incentivierung.
Die amerikanische Patentanmeldung US 2014/0163706 A1 offenbart Merkmale eines
Verfahrens, welches eine ganze Werbekampagne mit Spielelementen für Nutzer von internetfähigen Geräten verbindet. Die Werbekampagne umfasst dabei verschiedene
Medientypen, unter anderem auch Video- und Audiowerbung. Weiterhin umfasst das
Verfahren als Spielelement das Beantworten von Fragen über Inhalte der Werbeelemente, um die Aufmerksamkeit von Nutzern für die Werbeelemente zu steigern. Nutzer erhalten Punkte, unter anderem für korrekt beantwortete Fragen oder vollständig geschaute Werbevideos.
Diese Punkte kônnen wiederum für verschiedenste monetäre Gewinne eingelôst werden. Die
Patentanmeldung offenbart allerdings wiederum keine zufallsbasierte Incentivierung.
Die amerikanische Patentanmeldungen US 2014/0058813 A1, US 8,029,361 B2 und
US 2009/0197675 A1 offenbaren Verfahren, welche Werbung mit Spielen verbinden, wobei die Spielelemente in beiden Fällen beinhalten, dass Nutzer einen bestimmten Ort besuchen.
Dieser Ortsbesuch wird entweder per GPS basiertem Geofencing aufgezeichnet und führt zu ortsbasierten Incentivierungsprämieen (US 2014/0058813 A1) oder führt dazu, dass eine
Frage des Spiels durch Nutzer beantwortet werden kann (US 2009/0197675 A1). In beiden
Fällen wird allerdings kein Zufallsverfahren zur Incentivierung offenbart. Auch die
Patentanmeldung US 8,029,361 B2 offenbart ein Verfahren zur Incentivierung von Nutzern zum Besuch des Ortes einer Spielothek. Dabei offenbart das Verfahren allerdings keine
Incentivierung des Nutzers durch den Besuch des Ortes, indem in einem Zufallsverfahren die
Chancen erhöht werden.
In den amerikanischen Patentanmeldungen US 2020/0043277 A1 und US 2014/0058812 A1 werden Verfahren offenbart, welche Interaktionen der Nutzer auf sozialen Netzwerken incentivieren und dies mit Glücks- und Gewinnspielen bzw. mit Werbeanzeigen verbinden. In beiden Fällen werden Interaktionen der Nutzer auf sozialen Medien als Spielelement eingesetzt, welches durch Glücksspiel bzw. durch Gewinne incentiviert wird. In beiden Fällen werden solche Interaktionen auf sozialen Medien allerdings nicht als Teilnahmebedingung oder zur Verbesserung der Chance in einem Zufallsverfahren eingesetzt. white ip | Patent & Legal
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Die Patentanmeldungen WO 2006/031766 A2, US 2014/0282676 A1 und LU506429
US 2007/0293307 A1 offenbaren Verfahren, welche Nutzer zur Interaktion mit verschiedenen Medien, wie Video-, Audio-, oder Spielinhalte incentivieren. Dabei werden
Gewinnspiele auf Basis von Zufallsverfahren eingesetzt. In allen Patentanmeldungen wird offenbart, dass die Interaktionen mit den verschiedenen Medien die Chance erhöhen, mit dem Zufallsverfahren die Gewinnbedingung zu erfüllen. Es wird allerdings nicht offenbart, dass Nutzern diese erhôhte Bedingung auch offensichtlich und unmittelbar erkennbar angezeigt wird. Dies ist aber notwendig, um Nutzer besonders in das Gewinnspiel und die
Medieninteraktionen zu involvieren.
Die Patentanmeldungen US 8,512,134 B2 offenbart ein ähnliches Verfahren zur
Incentivierung von Nutzern. Hierbei wird implizit offenbart, dass Nutzern erkenntlich ist, dass ihre Chance, mit dem Zufallsverfahren die Gewinnbedingung zu erfüllen, erhôht wird. Es wird allerdings keine Weise beschrieben, wie dies einem Nutzer kenntlich gemacht wird. Die
Patentanmeldung WO 2008/121706 A1 offenbart dagegen ein ähnliches Verfahren, bei dem die durch ein Zufallsverfahren zu erfüllende Gewinnbedingung die korrekte Kombination einer Zeichenkette ist. Aus der Patentanmeldung geht allerdings ebenfalls keine explizite
Weise hervor, wie genau auf eine für Nutzer unmittelbar erkennbare Weise die Chance zum
Erfüllen der Gewinnbedingung erhôht wird.
AUFGABE
Ausgehend von diesem Stand der Technik besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, ein Verfahren bereitzustellen, mit welchem Nutzer effektiv incentiviert werden sollen, an Incentivierungsangeboten wie Gewinnspielen, Verlosungen, Rabattangeboten oder anderen interaktiven Werbemodellenteilzunehmen. Dabei sollen Nutzern eine bezüglich der
Bedingungen und Gewinnchancen ihrer Teilnahme besonders transparente und vertrauenswürdige Plattform bereitgestellt werden. Nutzer sollen weiterhin einen aktiven
Einfluss auf ihre Gewinnchancen bzw. Teilnahmechancen haben, um eine erhöhte Motivation für ein Incentivierungsangebot zu erzielen. Darüber hinaus soll die erhöhte Aufmerksamkeit der Nutzer zum Zweck der Einflussnahme auf ihre Gewinnchancen für innovative, interaktive
Medientypen als Marketinginstrumente genutzt werden. Durch diese Kombination an
Anforderungen soll ein Verfahren entstehen, welches ein involvierendes und vertrauensvolles
Erlebnis für Nutzer mit besonders hoher Aufmerksamkeit für Incentivierungsangebote und interaktive Medien kombiniert. white ip | Patent & Legal
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LOSUNG LU506429
Die Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelôst:
Computerimplementiertes Verfahren zur spielifizierten Zufallsincentivierung zumindest eines
Nutzers, umfassend die Schritte:
S01) Bereitstellen zumindest eines Incentivierungsangebotes eines
Incentivierungsanbieters, umfassend jeweils zumindest eine
Incentivierungsprämie, zumindest eine Incentivierungsbedingung, ein
Zufallsverfahren zur Erfüllung der Incentivierungsbedingung, zumindest eine
Teilnahmebedingung, sowie zumindest ein interaktives Medium von einem
Angebotsserver an ein Endgerät,
S02) Anzeigen des zumindest einen Incentivierungsangebotes auf dem Endgerät,
S03) Auswählen eines Incentivierungsangebotes durch den zumindest einen Nutzer auf dem Endgerät,
S04) Eindeutiges Darstellen der zumindest einen Incentivierungsprämie, der zumindest einen Incentivierungsbedingung, des Zufallsverfahrens sowie der zumindest einen
Teilnahmebedingung auf dem Endgerät,
S05) Umsetzen der Teilnahmebedingungen mit maximal 10 Eingabeaktionen des zumindest einen Nutzers auf dem Endgerät,
S06) Ausspielen des zumindest einen interaktiven Mediums auf dem mobilen Endgerät, wobei das interaktive Medium zumindest eine Spielinteraktion mit dem zumindest einen Nutzer umfasst, wobei jede erfolgreiche Spielinteraktion zu einem
Incentivierungsereignis führt,
S07) Erstellen eines Incentivierungsergebnisses durch Anwenden des Zufallsverfahrens auf die Incentivierungsbedingung,
S08) Anzeigen des Incentivierungsergebnisses auf dem mobilen Endgerät, wobei im Fall eines positiven Incentivierungsergebnisses Nutzerdaten des zumindest einen
Nutzers an den Angebotsserver und den Incentivierungsanbieter übertragen werden, wobei die Incentivierungsbedingung das korrekte Ausfüllen einer Zeichenkette von spezifischer Länge an Zeichen umfasst und in Verfahrensschritt S06) und S07) jedes white ip | Patent & Legal
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Incentivierungsereignis die Zeichenkette oder das Zufallsverfahren so verändert, dass sich LU506429 auf eine für den zumindest einen Nutzer unmittelbar erkennbare Weise die
Wahrscheinlichkeit erhôht, mit dem Zufallsverfahren die Incentivierungsbedingung zu erfüllen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen ergeben sich aus den
Unteransprüchen sowie aus der Beschreibung unter Bezugnahme auf die Figuren.
ALLGEMEINE VORTEILE
Das erfindungsgemäße Verfahren führt im Allgemeinen zu Vorteilen auf Seiten sowohl der
Incentivierungsanbieter als auch der Nutzer. Die Vorteile für die Incentivierungsanbieter lassen sich in zwei Teile unterteilen.
Einerseits wird durch das erfindungsgemäße Verfahren eine Angebotsplattform für
Incentivierungsangebote geschaffen. Diese werden beispielsweise zum Zweck des Brand-
Marketings genutzt, oder um einen reizvollen Kontaktpunkt durch die Incentivierungsprämie herzustellen. Diese Angebotsplattform ist nach dem erfindungsgemäßen Verfahren und darüber hinaus in der Lage, generelle Vorteile für den Effekt dieser Incentivierungsangebote und für die Plattform selbst zu generieren. Einerseits wird durch die Plattform eine zentrale
Anlaufstelle mit einem umfangreichen Inventar an Incentivierungsangeboten erschaffen.
Dadurch ergeben sich Netzwerkeffekte, indem mehr mehr Angebote mehr Nutzer anziehen.
Darüber hinaus erlauben es die im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens anfallenden
Nutzerdaten, eine besonders attraktive Auswahl an Incentivierungsangeboten für die Nutzer bereitzustellen, was wiederum die Effektivität des Brand-Marketing erhöht.
Ein zweiter Vorteil aus Sicht eines Incentivierungsanbieters ist, dass das erfindungsgemäße
Verfahren über das Marketing durch das Incentivierungsangebot selbst hinaus die
Möglichkeit bereitstellt, innovative Werbemaßnahmen als interaktive Medien zu platzieren.
Interaktionen mit diesen Werbemaßnahmen führen zu Belohnungsereignissen, sodass davon _ ausgegangen werden kann, dass die Aufmerksamkeit der Nutzer für diese
Werbemaßnahmen weit überdurchschnittlich hoch ist. Insbesondere im Vergleich zu
Unterbrechungen durch Videowerbung in Fernsehen und auf Streamingportalen ist ein sehr positiver Eindruck der Werbemaßnahmen durch die Interaktionen zu erwarten. Verschiedene ausgespielte Typen von interaktiven Medien führen darüber hinaus zu mehr Aufmerksamkeit. white ip | Patent & Legal
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Die interaktiven Medien kônnen darüber hinaus im Sinne eines gezielten Ansprechens eines LU506429
Nutzer auf Basis von dessen Interessen mit Incentivierungsangeboten anderer
Incentivierungsanbieter kombiniert werden, insofern eine solche Maßnahme von den beteiligten Incentivierungsanbietern gewünscht wird. Für die gezielte Werbung ergeben sich insofern Synergieeffekte.
Aus Sicht des Nutzer bieten sich für die Plattform an Incentivierungsangeboten nach dem erfindungsgemäBen Verfahren ebenfalls allgemeine Vorteile. Beispielsweise können
Incentivierungsprämien besonders spielerisch erreicht werden. Die Chance auf eine
Incentivierungsprämie sowie die Benachrichtigung über einen Gewinn können transparent und in Echtzeit eingesehen werden, sodass eine hohe Incentivierung besteht, nach einem
Incentivierungsangebot das nächste zu nutzen. Mithilfe der Nutzerdaten können besonders relevante Incentivierungsangebote sowie interaktive Medien ausgespielt werden.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
In der nachfolgenden Beschreibung schließen Verweise in der Einzahl die Mehrzahl ein und umgekehrt, sofern nicht anders angegeben. Insbesondere, aber nicht ausschließlich, gilt dies für solche Merkmale, welche durch die Formulierung „zumindest ein“ insofern quantifiziert werden, dass die Erfindung entweder genau ein, oder aber mehrere solcher Merkmale umfasst. Sofern in dieser Anmeldung der Begriff "kann" verwendet wird, handelt es sich sowohl um die technische Möglichkeit als auch um die tatsächliche technische Umsetzung.
Unter spielifizierter Zufallsinventivierung wird nachfolgend der Effekt jedes erfindungsgemäß computerimplementiertem Verfahren beschrieben, der erreicht, dass ein Nutzer durch erfindungsgemäß beschriebene Merkmale der Spielifizierung einen erhöhten Anreiz (Incentivierung) erfährt, an einer zufallsbasierten Aktion, insbesondere einem Gewinnspiel, einer Verlosung, einem Rabattangebot oder einem interaktiven Werbemodell, teilzunehmen.
Nachfolgend bezeichnet ein Incentivierungsangebot die Gesamtheit einer
Incentivierungsprämie, zumindest eine Incentivierungsbedingung, ein Zufallsverfahren zur
Erfüllung der Incentivierungsbedingung, zumindest eine Teilnahmebedingung, sowie zumindest ein interaktives Medium. Diese Komponenten sind in ihrer Kombination nicht zwingend spezifisch oder einmalig. Beispielsweise kann ein interaktives Medium mehreren
Incentivierungsangeboten zugeordnet sein, oder eine Incentivierungsbedingung kann bei white ip | Patent & Legal
TESU-0002-P-LU 22.02.2024 Luxemburgische Patentanmeldung einem sonst gleichen Incentivierungsangebot eingesetzt werden. Der Begriff LU506429
Incentivierungsangebot bezeichnet eine Instanz, die als Kombination der Gesamtheit ihrer
Komponenten zu verstehen ist. Neben den unmittelbar zugeordneten Komponenten eines
Incentivierungsangebotes ist diesem weiterhin zumindest ein Incentivierungsanbieter zugeordnet. Bevorzugt umfassen das Incentivierungsangebot bzw. dessen Komponenten weitere Informationen, beispielsweise digitale Bilder bzw. kleinere digitale Vorschaubilder der
Incentivierungsprämie, Animationen, Kategorien zur inhaltlichen Einordnung oder
Verknüpfungen zu Nutzerdaten, welche an dem Spiel teilgenommen haben.
Incentivierungsangebot bezeichnet einen Überbegriff, welcher die Merkmale des erfindungsgemäßen Verfahrens zusammenfasst. Ein Nutzer kann einer
Incentivierungsprämie durch Zufall bzw. Glück, aber auch durch Zeit, Aufmerksamkeit,
Geschicklichkeit, Wissen, das Aufsuchen eines Ortes oder weitere Aktionen näherkommen.
Insofern umfasst ein Incentivierungsangebot im Sinne des Begriffes verschiedenste Arten spielerischer Interaktionen.
Der Begriff „bestimmt“ bezeichnet nachfolgend eine konkrete Instanz eines Merkmals, also eine Ausgestaltungsform eines allgemeinen Begriffs. Beispielsweise kann ein bestimmtes interaktives Medium ein konkretes Werbevideo eines Incentivierungsanbieters bezeichnen, _ während ein interaktives Medium eine beliebige Instanz aus der Gesamtheit aller möglichen beschriebenen interaktiven Medien bezeichnet.
Kategorie 1 (Verfahren)
Der Begriff ,Verfahrensschritt Bereitstellen“ bezeichnet nachfolgend im Sinne der Erfindung das Bereitstellen zumindest eines Incentivierungsangebotes eines Incentivierungsanbieters, umfassend jeweils zumindest eine Incentivierungsprämie, zumindest eine
Incentivierungsbedingung, ein Zufallsverfahren zur Erfüllung der Incentivierungsbedingung, zumindest eine Teilnahmebedingung, sowie zumindest ein interaktives Medium von einem
Angebotsserver auf ein Endgerät in Verfahrensschritt S01). Der Verfahrensschritt
Bereitstellen dient verfahrensgemäß der Datenübertragung von dem Angebotsserver, welcher in der nachfolgenden Anmeldung weiter beschrieben wird, auf das Endgerät eines
Nutzers. Das Endgerät ist hierbei als allgemeines Mittel der Datenverarbeitung zu verstehen.
Bevorzugt wird als Endgerät ein PC oder besonders bevorzugt ein Tablet oder Smartphone verwendet. Die Kompatibilität mit einer Vielzahl von Endgeräten ermöglicht eine breite
Zugänglichkeit des Incentivierungsangebotes. Die besondere Eignung für Tablets und white ip | Patent & Legal
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Smartphones trägt der zunehmenden Mobilität und der Präferenz für mobile Endgeräte in der LU506429 heutigen Gesellschaft Rechnung, was vorteilhaft die Wahrscheinlichkeit erhôht, dass Nutzer das Incentivierungsangebot jederzeit und überall wahrnehmen kônnen. Das Bereitstellen des zumindest einen Incentivierungsangebotes per Datenübertragung erfordert hierbei eine
Internetverbindung und erfolgt bevorzugt per Anfrage des Endgeräts an den Angebotsserver mittels gemeinhin bekannter Netzwerkkommunikationsstandards. Dies ermôglicht eine schnelle und sichere Übermittlung der Angebotsdaten, was für die Effizienz des gesamten
Incentivierungsverfahrens entscheidend ist. Die Anwendung allgemein bekannter Standards fôrdert die Interoperabilität und Nutzerakzeptanz, da keine speziellen technischen
Voraussetzungen seitens des Nutzers erforderlich sind. Das Incentivierungsangebot wurde als Begriff mitsamt seiner Komponenten umrissen und wird in der nachfolgenden
Anmeldung weiter detailliert beschrieben.
Jedes Incentivierungsangebot lässt sich im Sinne des Verfahrensschrittes Bereitstellen genau einem bestimmten Incentivierungsanbieter zuordnen, welcher dieses
Incentivierungsangebot Nutzern anzubieten versucht und hierfür das vorliegende Verfahren nutzt. Dem gegenüber kann in einer bevorzugten Ausführungsform ein bestimmter
Incentivierungsanbieter mehrere Incentivierungsangebote anbieten, sodass die Zuordnung zwischen Incentivierungsangebot und Incentivierungsanbieter eindeutig, aber nicht eineindeutig ist.
Jedes Incentivierungsangebot umfasst im Sinne des Verfahrensschrittes Bereitstellen genau eine Kombination aus zumindest einer bestimmten Teilnahmebedingung, zumindest einer bestimmten Incentivierungsbedingung, einem bestimmten Zufallsverfahren und zumindest einer bestimmten Incentivierungsprämie. Dem gegenüber können in einer bevorzugten
Ausführungsform Teilnahmebedingungen, Incentivierungsbedingungen, Zufallsverfahren und
Incentivierungsprämien einzeln und in ihrer Kombination mehreren Incentivierungsangeboten zugeordnet werden, sodass die Zuordnung zwischen Incentivierungsangebot und der
Kombination dieser Komponenten eindeutig, aber nicht eineindeutig ist.
Jedes Incentivierungsangebot umfasst im Sinne des Verfahrensschrittes Bereitstellen zumindest ein interaktives Medium. Dieses interaktive Medium ist in einer bevorzugten
Ausführungsform unbestimmt, das heißt, einem Incentivierungsangebot können verschiedene bestimmte interaktive Medien zugeordnet werden. Dem gegenüber können in einer bevorzugten Ausführungsform auch einem bestimmten interaktiven Medium verschiedene Incentivierungsangebote zugeordnet werden. Die Zuordnung zwischen white ip | Patent & Legal
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Incentivierungsangebot und interaktivem Medium ist insofern nicht eindeutig, sondern LU506429 bevorzugt variabel.
In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der Verfahrensschrittes Bereitstellen in
Verfahrensschritt S01) das Auswählen eines für einen spezifischen Nutzer geeigneten interaktiven Mediums. Dies führt zu einer personalisierte Ansprache des Nutzers, die die
Relevanz und das Nutzerengagement vorteilhaft erhôht. In einer besonders bevorzugten
Ausführungsform ist dieses Auswählen eines für einen spezifischen Nutzer geeigneten interaktiven Mediums abhängig von Nutzerdaten des aktuellen Nutzers. In einer weiterhin besonders bevorzugten Ausführungsform ist dieses Auswählen eines für einen spezifischen
Nutzer geeigneten interaktiven Mediums abhängig von den Nutzerdaten der Kohorte der
Nutzer, welche bereits mit diesem oder ähnlichen Incentivierungsangeboten interagiert haben oder welche ähnliche Nutzerdaten wie der aktuelle Nutzer aufweisen. Dies nutzt kollektive Erfahrungen zur Optimierung der Auswahl, vorteilhaft die Effektivität der
Incentivierung durch erhöhte Personalisierung steigernd. Die beschriebenen Nutzerdaten umfassen bevorzugt zumindest Präferenzen bei vorherigen Teilnahmen an
Incentivierungsangeboten, Alter, vorherigen Interaktionen mit anderen interaktiven Medien,
Präferenzen auf sozialen Medien sowie weitere personalisierte Nutzerdaten. Die Integration dieser Daten ermöglicht eine umfassende und tiefgreifende Personalisierung der
Incentivierungsangebote, was vorteilhaft die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Nutzer mit dem
Angebot interagieren und sich engagieren, indem ihre spezifischen Interessen und
Verhaltensmuster berücksichtigt werden.
In einer weiterhin besonders bevorzugten Ausführungsform ist dieses Auswählen eines für einen spezifischen Nutzer geeigneten interaktiven Mediums abhängig von Spezifika des
Incentivierungsangebotes, beispielsweise dem Incentivierungsanbieter und dessen
Präferenzen in Bezug auf ausgespielte interaktive Medien, der Incentivierungsprämie sowie
Kategorien zur inhaltlichen Einordnung des Incentivierungsangebotes. Die Berücksichtigung der Spezifika des Incentivierungsangebotes ermöglicht eine gezielte Auswahl des interaktiven Mediums, die nicht nur den Nutzerpräferenzen, sondern auch den strategischen
Ausrichtungen des Incentivierungsanbieters gerecht wird. Dies führt vorteilhaft zu einer höheren Kohärenz zwischen Incentivierungsangebot und Präsentationsmedium, was die
Attraktivität des Angebots für den Nutzer steigert und die Markenidentität des Anbieters stärkt. white ip | Patent & Legal
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In einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform ist dieses Auswählen eines für einen LU506429 spezifischen Nutzer geeigneten interaktiven Mediums abhängig von Nutzerdaten des aktuellen Nutzers, der Kohorte der Nutzer, welche bereits mit diesem oder ähnlichen
Incentivierungsangeboten interagiert haben, sowie den Spezifika des
Incentivierungsangebotes. Die kombinierte Berücksichtigung von Nutzerdaten, Erfahrungen ähnlicher Nutzergruppen und den Besonderheiten des Incentivierungsangebotes optimiert die Auswahl des interaktiven Mediums auf Basis eines umfassenden Verständnisses der
Zielgruppe und des Angebotskontextes. Diese integrierte Herangehensweise ist vorteilhaft, da sie die Relevanz und Personalisierung des Incentivierungsangebots maximiert.
In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der Verfahrensschritt Bereitstellen das
Bereitstellen zumindest eines Incentivierungsangebotes eines Incentivierungsanbieters von einem Angebotsserver auf ein Endgerät in zwei separaten Teilverfahrensschritten S01a) und
S01b).
Hierbei dient der Teilverfahrensschritt S01a) dem Bereitstellen nur solcher Komponenten des
Incentivierungsangebotes, welche für die Erstellung einer Übersicht mehrerer
Incentivierungsangebote, besonders bevorzugt in Form eines Endlosfeeds, notwendig sind.
Dies ermöglicht eine effiziente Initialdarstellung von Angeboten durch Fokussierung auf essentielle Daten, was vorteilhaft die Nutzererfahrung durch schnelles Laden und einfache
Navigation verbessert. Diese Komponenten umfassen bevorzugt ein kleines und vorteilhaft speicherplatzoptimiertes Vorschaumedium der Incentivierungsprämie wie beispielsweise ein
Bild oder eine Animation, sowie Auszüge aus den Teilnahmebedingungen, den
Incentivierungsbedingungen und dem Zufallsverfahren, dem Incentivierungsanbieter und den
Informationen zur Incentivierungsprämie. Besonders bevorzugt umfassen diese in
Teilverfahrensschritt S01a) bereitgestellten Komponenten eines Incentivierungsangebotes solche Daten, welche ausschließlich zur Darstellung sowie nutzerbasierten Sortierung und
Filterung der Ubersicht mehrerer Incentivierungsangebote in Form eines Endlosfeeds notwendig sind, insbesondere Kategorien zur inhaltlichen Einordnung des
Incentivierungsangebotes. Dadurch kann die Datenmenge, welche in Teilverfahrensschritt 5S01a) von Angebotsserver and Endgerät übertragen wird, so weit reduziert werden, sodass die Zeit des Bereitstellens jeweils eines Incentivierungsangebotes reduziert wird. Vorteilhaft wird hiermit ein schnelles Laden, Nachladen und Durchscrollen bzw. Durchsuchen der
Ubersicht mehrerer Incentivierungsangebote in Form eines Endlosfeeds erméglicht.
Der Teilverfahrensschritt S01b) dient dem Bereitstellen der restlichen, in
Teilverfahrensschritt S01a) noch nicht übertragenen Komponenten eines white ip | Patent & Legal
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Incentivierungsangebotes. Dies umfasst insbesondere und bevorzugt das zumindest eine LU506429 interaktive Medium. Weiterhin bevorzugt umfasst dies außerdem ein Vorschaumedium der
Incentivierungsprämie, welches vorteilhaft in hoher Qualität und dafür nicht speicherplatzoptimiert bereitgestellt wird. Die gezielte Nachlieferung dieser Inhalte optimiert die Datenübertragungseffizienz und passt die Nutzererfahrung durch gesteigerte
Interaktivität an. Vorteilhaft ermöglicht dies eine hochwertige Präsentation der
Incentivierungsprämie, was die Attraktivität des Angebots erhöht und das Nutzerinteresse steigert. In einer Ausführungsform des Teilverfahrensschrittes S01b) umfasst dieser weiterhin ein verschlüsseltes Bereitstellen der zumindest einen Incentivierungsbedingung sowie des Zufallsverfahrens. Diese Ausführungsform erlaubt das Erstellen eines
Incentivierungsergebnisses in Schritt S07) auf dem Endgerät auszuführen. Vorteilhaft wird durch eine geeignete Verschlüsselung sichergestellt, dass das Incentivierungsergebnis nicht manipuliert werden kann, was die Integrität und Vertrauenswürdigkeit des Verfahrens stärkt.
Bevorzugt wird dabei ein Incentivierungsergebnis errechnet, für welche kryptografisch nachweisbar ist, dass es mithilfe des Zufallsverfahrens und der zumindest einen
Incentivierungsbedingung erstellt wurde.
Der Begriff ,Verfahrensschritt Anzeigen Incentivierungsangebot” bezeichnet nachfolgend im
Sinne der Erfindung das Anzeigen des zumindest einen Incentivierungsangebotes auf dem
Endgerät in Verfahrensschritt S02). Unter Verfahrensschritt Bereitstellen wurden bereits
Ausführungsformen der bereitgestellten Komponenten des zumindest einen
Incentivierungsangebotes beschrieben, welche entsprechend im Verfahrensschritt Anzeigen
Incentivierungsangebot für den Nutzer angezeigt werden. Das Anzeigen umfasst das
Darstellen einer ersten grafischen Benutzeroberfläche des zumindest einen
Incentivierungsangebotes auf dem Endgerät, wobei diese erste grafische Benutzeroberfläche für jedes Angebot eine Auswahl aus den für das Angebot bereitgestellten Komponenten entsprechend Verfahrensschritt Bereitstellen umfasst. Vorteilhaft erlaubt dies dem Nutzer, eine informierte Auswahl aus den verfügbaren Incentivierungsangeboten zu treffen.
In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der Verfahrensschritt Anzeigen
Incentivierungsangebot das Anzeigen mehrerer Incentivierungsangebote für den Nutzer zur
Auswahl. Dies ermöglicht eine breite Übersicht über die verfügbaren
Incentivierungsangebote, wodurch Nutzer durch die Auswahlmöglichkeiten vorteilhaft ihre
Präferenzen effektiv abgleichen und eine fundierte Entscheidung treffen können. white ip | Patent & Legal
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In einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird das Anzeigen mehrerer LU506429
Incentivierungsangebote auf das Anzeigen nur der entsprechend Verfahrensschritt
Bereitstellen bevorzugt in Teilverfahrensschritt S01a) übertragenen Komponenten der
Incentivierungsangebote beschränkt. Diese Beschränkung auf speicherplatzoptimierte
Vorschaumedien sowie wesentliche Auszüge aus den Teilnahme- und
Incentivierungsbedingungen, dem Zufallsverfahren, dem Incentivierungsanbieter und
Informationen zur Incentivierungsprämie optimiert die Datenübertragung und
Verarbeitungsgeschwindigkeit. Besonders vorteilhaft ermöglicht dies ein schnelles Laden und flüssiges Durchscrollen der Angebotsübersicht, was die Nutzererfahrung durch reduzierte Wartezeiten und eine effiziente Navigation verbessert. Ganz besonders bevorzugt wird die Darstellung auf ein speicherplatzoptimiertes Vorschaumedium sowie die wesentlichen Auszüge beschränkt, vorteilhaft die Klarheit und Übersichtlichkeit der Angebote maximierend, ohne die Nutzer mit zu vielen Informationen zu überfrachten.
In einer weiterhin besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst der Verfahrensschritt
Anzeigen Incentivierungsangebot das Anzeigen des zumindest einen
Incentivierungsangebotes innerhalb eines Endlosfeeds an Incentivierungsangeboten. Diese
Darstellungsform erlaubt es dem Nutzer, in einer einzigen Ansicht die Gesamtheit der
Incentivierungsangebote zu durchsuchen, indem er durch die Ansicht scrollt oder wischt, je nach Bedienungskonzept des Endgerätes. Vorteilhaft wird hierdurch der Nutzer incentiviert, weitere Incentivierungsangebote zu erkunden, eine Technik, die erfolgreich in sozialen
Medien eingesetzt wird und das Nutzerengagement steigert. Hierbei kann ein Nutzer in einer einzelnen Ansicht die Gesamtheit der Incentivierungsangebote durchsuchen, indem er durch die Ansicht scrollt oder wischt, je nach Bedienungskonzept des Endgerätes. Vorteilhaft wird hierdurch der Nutzer incentiviert, weitere Incentivierungsangebote zu durchsuchen, eine
Technik, welche in sozialen Medien erfolgreich eingesetzt wird.
Ganz besonders bevorzugt werden Incentivierungsangebote in diesem Endlosfeed dynamisch nachgeladen durch ein Bereitstellen dieser entsprechend Teilverfahrensschritt
S01) bzw. S01a), sobald die Auswahl an bereits auf dem Endgerät bereitgestellten
Incentivierungsangeboten vom Nutzer durchsucht ist. Dies ermöglicht ein kontinuierliches und nahtloses Erlebnis beim Durchsuchen der Incentivierungsangebote, ohne
Unterbrechungen für das Nachladen von Daten. Vorteilhaft ermöglicht dies ein dynamisches und stockungsfreies Scrollen oder Wischen durch den Endlosfeed, was die Nutzererfahrung verbessert und die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Nutzer länger im Angebot verweilen und mehr Incentivierungsangebote entdecken. white ip | Patent & Legal
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In einer weiterhin besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst der Verfahrensschritt
Anzeigen Incentivierungsangebot das Anzeigen des zumindest einen
Incentivierungsangebotes innerhalb eines nach nutzerbasierten Kriterien sortierten
Endlosfeeds an Incentivierungsangeboten. Diese personalisierte Sortierung ermöglicht eine maßgeschneiderte Präsentation der Incentivierungsangebote, basierend auf den individuellen Präferenzen und dem Verhalten des Nutzers sowie der Analyse ähnlicher
Nutzerprofile. Vorteilhaft verbessert dies die Relevanz der angezeigten
Incentivierungsangebote für den Nutzer, was die Nutzerinteraktion signifikant erhöht.
Die Sortierung des Endlosfeeds nach nutzerbasierten Kriterien ist einerseits abhängig von
Nutzerdaten des aktuellen Nutzers sowie bevorzugt von den Nutzerdaten der Kohorte der
Nutzer, welche bereits mit diesem oder ähnlichen Incentivierungsangeboten interagiert haben oder welche ähnliche Nutzerdaten wie der aktuelle Nutzer aufweisen. Die beschriebenen Nutzerdaten umfassen bevorzugt zumindest Präferenzen bei vorherigen
Teilnahmen an Incentivierungsangeboten, Alter, vorherigen Interaktionen mit anderen interaktiven Medien, Präferenzen auf sozialen Medien sowie weitere personalisierte
Nutzerdaten. Dies führt zu einer verfeinerten Anpassung der Inhalte, die sowohl individuelle als auch kollektive Erfahrungen berücksichtigt. Der vorteilhafte Einsatz dieser Daten fördert eine noch stärkere Personalisierung des Nutzererlebnisses.
Die Sortierung des Endlosfeeds nach nutzerbasierten Kriterien ist weiterhin bevorzugt abhängig von für das Incentivierungsangebotes und den Incentivierungsanbieter spezifizierten Präferenzen für nutzerbasierte Kriterien. So kann ein Incentivierungsangebot oder alle Incentivierungsangebote eines Incentivierungsanbieters bevorzugt auf Basis festgelegter und bereits beschriebener nutzerbasierter Kriterien im Endlosfeed umsortiert werden. Dies erlaubt eine dynamische Anpassung des Endlosfeeds basierend auf vordefinierten Präferenzen, die sowohl die Interessen des Anbieters als auch die des Nutzers reflektieren. Vorteilhaft ermöglicht dies eine zielgerichtete Ausrichtung der
Incentivierungsangebote, die die Effektivität des Incentivierungsangebotes für den Anbieter maximiert.
Der Begriff „Verfahrensschritt Auswählen“ bezeichnet im Sinne der Erfindung das Auswählen eines Incentivierungsangebotes durch den Nutzer auf dem Endgerät in Verfahrensschritt
S03). Durch das Auswählen eines Incentivierungsangebotes kann der Nutzer vorteilhaft das
Interesse an der Anzeige von mehr Details zu dem Incentivierungsangebot oder seinen Willen zur Teilnahme signalisieren. Das Incentivierungsangebot wird hierbei aus dem zumindest white ip | Patent & Legal
TESU-0002-P-LU 22.02.2024 Luxemburgische Patentanmeldung einen angezeigten Incentivierungsangebot, bevorzugt aber mehreren LU506429
Incentivierungsangeboten in einem Endlosfeed, ausgewählt.
In einer bevorzugten Ausführungsform geschieht der Verfahrensschritt Auswählen durch ein
Antippen der Anzeige des Incentivierungsangebotes innerhalb einer ersten grafischen
Nutzeroberfläche entsprechend dem Verfahrensschritt Anzeigen Incentivierungsangebot auf einem Touchscreen des Endgerätes für den Fall, dass das Endgerät mittels Touchscreens steuerbar ist. Diese Interaktionsmethode nutzt die intuitive Bedienbarkeit von Touchscreens, was vorteilhaft eine schnelle und einfache Auswahl von Incentivierungsangeboten durch den
Nutzer ermöglicht. In einer alternativen, bevorzugten Ausführungsform geschieht das
Auswählen eines Incentivierungsangebotes durch Anklicken der Anzeige des
Incentivierungsangebotes innerhalb der ersten grafischen Nutzeroberfläche entsprechend dem Verfahrensschritt Anzeigen Incentivierungsangebot auf dem Endgerät für den Fall, dass das Endgerät mittels Klicks steuerbar ist. Diese Interaktionsform ermöglicht eine Auswahl von Incentivierungsangeboten in Umgebungen, in denen eine traditionelle Point-and-Click-
Steuerung verwendet wird. Vorteilhaft ermöglicht dies eine Interaktion mit dem System, die besonders in Desktop-Umgebungen oder bei Endgeräten ohne Touchscreen-Funktionalität zugänglich ist.
In einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform löst der Verfahrensschritt Auswählen den bevorzugten Teilschritt S01b) in Verfahrensschritt Bereitstellen aus. Durch das Auswählen signalisiert der Nutzer Interesse an mehr Details des Incentivierungsangebotes. Diese Details werden in S01b) vom Angebotsserver bereitgestellt. Diese gestufte Bereitstellung von
Informationen optimiert den Datenverkehr, indem umfangreichere Datenmengen, wie hochauflösende Bilder oder detaillierte Beschreibungen, erst nach expliziter
Interessensbekundung des Nutzers übertragen werden. Vorteilhaft minimiert dies die
Übertragung unnötiger Daten und verbessert die Systemeffizienz.
Der Begriff ,Verfahrensschritt Darstellen Incentivierungsprämie“ bezeichnet im Sinne der
Erfindung das eindeutige Darstellen der zumindest einen Incentivierungsprämie auf dem
Endgerät in Verfahrensschritt S04). Der Verfahrensschritt Darstellen Incentivierungsprämie umfasst das Darstellen der zumindest einen Incentivierungsprämie innerhalb einer zweiten grafischen Benutzeroberfläche. Diese dedizierte Darstellung ermöglicht eine detaillierte
Präsentation der Incentivierungsprämie, was vorteilhaft der Incentivierung der Nutzer dient, indem die Incentivierungsprämie für ihre Teilnahme auf eine Weise präsentiert wird, die ansprechend und motivierend ist. white ip | Patent & Legal
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Der Verfahrensschritt Darstellen Incentivierungsprämie wird bevorzugt durch zumindest ein
Bild der zumindest einen Incentivierungsprämie umgesetzt. Weiterhin bevorzugt wird der
Verfahrensschritt Darstellen durch zumindest eine Darstellungsmedium aus den Kategorien
Animation, Video, Kurzvideo oder Dauerschleifenvideo umgesetzt. Die Verwendung von
Bildmaterial dient der visuellen Veranschaulichung und macht die Prämie für den Nutzer greifbarer und attraktiver. Vorteilhaft wird durch bewegliches Bildmaterial die
Incentivierungsprämie noch ansprechender und anziehender für Nutzer dargestellt. Weiterhin bevorzugt wird das eindeutige Darstellen der zumindest einen Incentivierungsprämie durch mehrere Bilder, Animationen, Videos, Kurzvideos oder Dauerschleifenvideos umgesetzt.
Besonders bevorzugt kann ein Nutzer durch die mehreren Darstellungen scrollen oder wischen. Vorteilhaft entsteht dadurch eine vielfach auf sozialen Medien und Onlineshops bekannte Nutzererfahrung, bei der das Incentivierungsangebot in den Vordergrund rückt.
Der Verfahrensschritt Darstellen Incentivierungsprämie mittels zumindest eines
Darstellungsmediums aus den Kategorien Bild, Animation, Video, Kurzvideo oder
Dauerschleifenvideo auf dem Endgerät wird bevorzugt dergestalt umgesetzt, dass das zumindest eine Darstellungsmedium innerhalb der zweiten grafischen Benutzeroberflache in deren obersten Bereich angeordnet wird. Weiterhin bevorzugt wird das zumindest eine
Darstellungsmedium über die gesamte Breite der zweiten grafischen Benutzeroberflache dargestellt. Diese Präsentation ermöglicht eine umfassende und dynamische Darstellung der
Prämie, die verschiedene Aspekte und Details hervorhebt. Besonders bevorzugt kann ein
Nutzer durch die mehreren Darstellungen scrollen oder wischen. Diese
Interaktionsmöglichkeit schafft eine Nutzererfahrung, die aus sozialen Medien und
Onlineshops bekannt ist und vorteilhaft das Incentivierungsangebot in den Vordergrund rückt.
Der Begriff ,Verfahrensschritt Darstellen Teilnahmebedingung“ bezeichnet im Sinne der
Erfindung das eindeutige Darstellen der zumindest einen Teilnahmebedingung auf dem
Endgerät in Verfahrensschritt S04). Der Verfahrensschritt Darstellen Teilnahmebedingung umfasst das Darstellen der zumindest einen Teilnahmebedingung innerhalb der zweiten grafischen Benutzeroberfläche.
Der Verfahrensschritt Darstellen Teilnahmebedingung dient der Incentivierung der Nutzer, indem die notwendigen Anforderungen zur Teilnahme an dem Incentivierungsangebot transparent und simpel aufbereitet werden. Dies signalisiert Nutzern vorteilhaft die
Einfachheit der Teilnahme und sorgt für Vertrauen für das erfindungsgemäße Verfahren. white ip | Patent & Legal
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Der Verfahrensschritt Darstellen Teilnahmebedingung wird in einer bevorzugten
Ausführungsform durch eine Auflistung aller Teilnahmebedingungen erreicht. Diese klare und strukturierte Präsentation gewährleistet, dass alle relevanten Informationen bezüglich der Teilnahme an dem Incentivierungsangebot transparent und verständlich kommuniziert werden. Besonders bevorzugt wird die Auflistung der Teilnahmebedingungen durch bekannte grafische Symbole unterstützt. Die Unterstützung durch grafische Symbole, wie beispielsweise ein Logo des entsprechenden sozialen Mediums für eine soziale-Medien-
Interaktion oder ein Brieflogo für die Registrierung der E-Mail Adresse, gestaltet die
Darstellung der Teilnahmebedingungen besonders intuitiv für den Nutzer. Diese visuellen
Hinweise erhöhen die Benutzerfreundlichkeit, indem sie die Teilnahmebedingungen auf einen
Blick erkennbar und leicht verständlich machen, was vorteilhaft die Zugänglichkeit und
Akzeptanz des Incentivierungsangebotes bei den Nutzern steigert.
Der Verfahrensschritt Darstellen Teilnahmebedingung wird in einer bevorzugten
Ausführungsform dergestalt umgesetzt, dass die zumindest eine Teilnahmebedingung innerhalb der zweiten grafischen Benutzeroberfläche unterhalb der Darstellung der zumindest einen Incentivierungsprämie angeordnet wird. Diese Anordnung ermöglicht eine übersichtliche Strukturierung der Informationen, wobei die Aufmerksamkeit zunächst auf die
Incentivierungspramie gelenkt wird, gefolgt von den notwendigen Schritten zur Teilnahme.
Vorteilhaft erleichtert dies den Nutzern die Erfassung und das Verständnis der
Teilnahmevoraussetzungen unmittelbar nach der Betrachtung der Incentivierungsprämie, sodass die Wahrscheinlichkeit erhöht wird, dass Nutzer informierte Entscheidungen über ihre
Teilnahme treffen können.
Der Begriff ,Verfahrensschritt Darstellen Incentivierungsbedingung” bezeichnet im Sinne der
Erfindung das eindeutige Darstellen der zumindest einen Incentivierungsbedingung und des
Zufallsverfahrens auf dem Endgerät in Verfahrensschritt S04). Der Verfahrensschritt
Darstellen Incentivierungsbedingung umfasst das Darstellen der zumindest einen
Incentivierungsbedingung und des Zufallsverfahrens innerhalb der zweiten grafischen
Benutzeroberfläche. Weiterhin umfasst der Verfahrensschritt Darstellen
Incentivierungsbedingung das Darstellen der Incentivierungsbedingung, wobei die
Incentivierungsbedingung das korrekte Ausfüllen einer Zeichenkette von spezifischer Länge an Zeichen umfasst. white ip | Patent & Legal
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Der Verfahrensschritt Darstellen Incentivierungsbedingung dient der Incentivierung der LU506429
Nutzer, indem die Chancen auf ein positives Incentivierungsergebnis transparent und simpel aufbereitet werden. Dies schafft bei Nutzern vorteilhaft Vertrauen für das erfindungsgemäße
Verfahren. Weiterhin vorteilhaft werden durch den Verfahrensschritt Darstellen
Incentivierungsbedingung etwaige gesetzliche Transparenzanforderungen in Bezug auf
Glücks- oder Gewinnspiele erfüllt.
Der Verfahrensschritt Darstellen Incentivierungsbedingung wird in einer bevorzugten
Ausführungsform durch Darstellen eines Alias-Namens für die Incentivierungsbedingung umgesetzt, beispielsweise „Knacke die 5 Zufallszeichen!“. Die Verwendung eines Alias-
Namens bietet eine vereinfachte Beschreibung der Incentivierungsbedingung, die das
Interesse und die Neugier der Nutzer weckt. Weiterhin bevorzugt wird die in der
Incentivierungsbedingung umfasste Zeichenkette beispielhaft dargestellt. In der beispielshaften Ausführungsform der Incentivierungsbedingung mit dem Alias-Namen „Knacke die 5 Zufallszeichen!“ werden dann bevorzugt 5 beispielhafte Zufallsziffern dargestellt. Vorteilhaft ermöglicht diese konkrete Visualisierung der
Incentivierungsbedingung den Nutzern ein besseres Verständnis der Aufgabe, die sie meistern müssen, um die Prämie zu erhalten. Durch die anschauliche Darstellung wird die
Teilnahmebedingung greifbarer gestaltet, was die Teilnahmebereitschaft und das
Engagement der Nutzer signifikant steigern kann.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform geht aus dem Verfahrensschritt Darstellen
Incentivierungsbedingung eindeutig hervor, wo genau im erfindungsgemäßen Verfahren das
Zufallsverfahren eingesetzt wird. Ganz besonders bevorzugt geschieht dies mittels des
Alias-Namens, Piktogrammen, Bildern, Animationen oder Kurzvideos. In einer beispielshaften
Ausführungsvariante ordnet der Alias-Name „Knacke die 5 Zufallszeichen!“ das Wort „Zufall“ der korrekt auszufüllenden Zeichenkette zu, für den Fall, dass diese Zeichen der Zeichenkette zufällig generiert werden. Diese visuellen und textuellen Mittel dienen dazu, die Rolle des
Zufallsverfahrens innerhalb der Incentivierungsbedingung klar zu kommunizieren. Ein Nutzer erkennt vorteilhaft eindeutig, dass er die zufällig generierte Zeichenkette durch manuelles
Eingeben der Zeichen in eine Eingabemaske korrekt ausfüllen kann. In einer alternativen beispielhaften Ausführungsvariante zeigt ein Bild eine Darstellung einer korrekt auszufüllenden Zeichenkette mit bekannten, vollständig dargestellten Zeichen, sowie eine
Eingabemaske mit per Zufallsverfahren generierten Zeichen. Vorteilhaft geht aus dieser
Darstellung eindeutig hervor, dass das Zufallsverfahren sich auf die Eingabemaske bezieht und dessen Zeichen damit generiert werden, um die bekannte Zeichenkette auszufüllen. white ip | Patent & Legal
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In einer weiterhin besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst der Verfahrensschritt
Darstellen Incentivierungsbedingung zumindest Piktogramme, Bilder, besonders bevorzugt aber Animationen oder Kurzvideos. Diese visuellen Hilfsmittel dienen dazu, komplexe
Sachverhalte wie das Zufallsverfahren, die zur Auswahl stehenden Zeichen für die
Zeichenkette und die Interaktion des Nutzers mit diesen Elementen auf eine einfach verständliche und ansprechende Weise darzustellen. Insbesondere Animationen und
Kurzvideos bieten den Vorteil, dynamische Prozesse interaktiv und lebendig zu vermitteln
Dabei stellen die Piktogramme, Bilder, Animationen oder Kurzvideos unter anderem, aber nicht ausschließlich, dar, wie das Zufallsverfahren angewandt wird, welche Zeichen zur
Auswahl für die Zeichenkette stehen und ob ein Nutzer Zeichen manuell auswählt, um eine zufällig generierte Zeichenkette korrekt auszufüllen oder ein Zufallsverfahren anwendet, um eine bestimmte Zeichenkette korrekt auszufüllen. Vorteilhaft ermöglicht diese
Darstellungsform den Nutzern, die Incentivierungsbedingungen schnell und intuitiv zu erfassen, was die Teilnahmebarrieren senkt.
In einer weiterhin besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst der Verfahrensschritt
Darstellen Incentivierungsbedingung, wobei die Incentivierungsbedingung das korrekte
Ausfüllen einer Zeichenkette von spezifischer Länge an Zeichen umfasst, das Darstellen der gesamten oder eines Teil der Auswahl an Zeichen, welche zur Auswahl für die Zeichenkette stehen. In dieser Ausführungsform erkennt ein Nutzer vorteilhaft unmittelbar, welche
Eingabevarianten er hat und weiterhin implizit, welche Chancen er auf das korrekte Ausfüllen der Zeichenkette hat. In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst diese Auswahl an
Zeichen ASCII-Zeichen. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst diese
Auswahl an Zeichen Ziffern oder zweistellige Zahlen oder Buchstaben oder Ziffern und
Buchstaben. In einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform umfasst diese Auswahl an
Zeichen aus Spielen, Spielzubehör oder von Eingabegeräten bekannte Zeichen, insbesondere, aber nicht beschränkt auf, die Tastensymbole eines Playstation- oder X-Box-Controllers, eine
Auswahl von Emojis oder eine Auswahl von in Spielautomaten (sogenannten „Slot-
Machines”) typischerweise genutzten Piktogrammen von Objekten wie beispielsweise
Obstsorten. Diese Vielfalt in der Auswahl steigert die Flexibilität und den Spielraum für die
Nutzer bei der Eingabe und erhöht die Interaktivität des Verfahrens, insbesondere für Nutzer, die Erfahrungen im Gaming-Bereich haben.
In einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst der Verfahrensschritt
Darstellen Incentivierungsbedingung solche Piktogramme, Bilder, Animationen oder white ip | Patent & Legal
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Kurzvideos, die geeignet sind darzustellen, wie die Zeichenkette oder das Zufallsverfahren LU506429 erfindungsgemäß so verändert wird, dass sich auf eine für den zumindest einen Nutzer unmittelbar erkennbare Weise die Wahrscheinlichkeit erhôht, mit dem Zufallsverfahren die
Incentivierungsbedingung zu erfüllen. Vorteilhaft wird dadurch die Transparenz des
Incentivierungsprozesses erhöht und das Vertrauen der Nutzer in die Fairness und
Nachvollziehbarkeit des Verfahrens gestärkt. Eine konkretere Beschreibung dieses Merkmals findet sich nachfolgend in der Beschreibung von Verfahrensschritt S07).
Der Verfahrensschritt Darstellen Incentivierungsbedingung auf dem Endgerät wird bevorzugt dergestalt umgesetzt, dass die zumindest eine Teilnahmebedingung innerhalb der zweiten grafischen Benutzeroberfläche unterhalb der Darstellung der zumindest einen
Incentivierungsprämie angeordnet wird, was zu bereits beschriebenen Effekten und Vorteilen führt.
Der Begriff ,Verfahrensschritt Umsetzen“ bezeichnet im Sinne der Erfindung das Umsetzen der Teilnahmebedingungen mit maximal 10 Eingabeaktionen des zumindest einen Nutzers auf dem Endgerät in Verfahrensschritt S05). Der Verfahrensschritt Umsetzen umfasst das
Umsetzen der Teilnahmebedingungen mit maximal 10 Eingabeaktionen des zumindest einen
Nutzers innerhalb der zweiten grafischen Benutzeroberfläche.
Durch den Verfahrensschritt Umsetzen wird erreicht, dass die Teilnahmebedingungen besonders friktionslos und nachvollziehbar aus Sicht der Nutzererfahrung sind und ein
Nutzer durch die Einfachheit und Schnelligkeit des Teilschrittes vorteilhaft zur Teilnahme an dem erfindungsgemäßen Verfahren incentiviert wird.
In einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrensschrittes Umsetzen wird das
Umsetzen der Teilnahmebedingungen auf dem Endgerät mit maximal 5 Eingabeaktionen erreicht. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform des Verfahrensschrittes
Umsetzen wird das Umsetzen der Teilnahmebedingungen auf dem Endgerät mit maximal 3
Eingabeaktionen erreicht. Diese Begrenzung der erforderlichen Eingabeaktionen minimiert den Aufwand für den Nutzer bei der Teilnahme am Incentivierungsverfahren. Vorteilhaft wird hierdurch die Nutzerfahrung weiter verbessert.
In einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform des Verfahrensschrittes Umsetzen sind alle
Eingabeaktionen des Nutzers auf dem Endgerät durch einfach Eingabeaktionen, das heißt insbesondere entweder durch Mausklicks oder das Antippen eines Touchscreens des white ip | Patent & Legal
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Endgerätes, durchzuführen. In dieser bevorzugten Ausführungsform werden keine Text- oder LU506429
Zeicheneingaben oder eine Navigation durch eine zusätzliche oder dritte Benutzeroberfläche oder zusätzlich eingeblendete Eingabemethode notwendig. Vorteilhaft kann hierdurch das
Umsetzen der Teilnahmebedingungen besonders einfach und kurz gehalten werden. Dies ist weiterhin vorteilhaft im Sinne des Verfahrens dem Umstand zuträglich, dass das Umsetzen der Teilnahmebedingungen eine Voraussetzung für den Kern des erfindungsgemäßen
Verfahrens, der spielerischen Incentivierung, ist.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform des Verfahrensschritt Umsetzen durch einfache Eingabeaktionen sind jegliche Nutzerdaten, die zum Umsetzen der
Teilnahmebedingungen notwendig sind, bereits innerhalb der gespeichert. Hierdurch wird erreicht, dass keine Nutzerdaten über Eingabemedien wie eine Tastatur mit größerem
Zeitaufwand eingegeben werden müssen. In einer ganz besonders bevorzugten
Ausführungsform wird der Nutzer einmalig nach dem Eingeben von noch nicht vorher bei
Nutzung des erfindungsgemäßen Verfahren angegebenen Nutzerdaten in einem zusätzlichen Verfahrensschritt aufgefordert, diese Nutzerdaten für das erfindungsgemäße
Verfahren und zukünftige Incentivierungsangebote zu speichern. In einer weiterhin ganz besonders bevorzugten Ausführungsform wird der Nutzer in einem zusätzlichen
Verfahrensschritt einmalig für jedes Incentivierungsangebot als erste Eingabeaktion des
Umsetzens der Teilnahmebedingungen auf dem Endgerät aufgefordert, die gespeicherten
Nutzerdaten automatisiert ausfüllen zu lassen und anzugeben. Diese Maßnahme verringert langfristig den Aufwand für die Nutzer bei jeder weiteren Teilnahme am Verfahren, indem sie die Notwendigkeit wiederholter Dateneingaben eliminiert. Vorteilhaft kann durch diese zusätzlichen Verfahrensschritte langfristig die Summe aller Eingabeaktionen zum Umsetzen der Teilnahmebedingungen deutlich reduziert werden, was die Effizienz des Verfahrens maximiert. Beide zusätzlichen Verfahrensschritte verstehen sich als Teilschritte des
Umsetzens der Teilnahmebedingungen auf dem Endgerät entsprechend des
Verfahrensschrittes Umsetzen sowie als Teil der maximal 10 Eingabeaktionen.
In einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform des Verfahrensschrittes Umsetzen umfasst das Umsetzen der Teilnahmebedingungen zumindest eine soziale-Medien-Interaktion des zumindest einen Nutzers. Vorteilhaft aus Sicht eines Incentivierungsanbieters kann durch eine soziale-Medien-Interaktion die Reichweite des Incentivierungsanbieters oder des
Incentivierungsangebotes gesteigert werden, während für Nutzer eine soziale-Medien-
Interaktion eine intuitive und kostenfreie Eingabeaktion darstellt. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der soziale-Medien-Interaktion ist innerhalb der zweiten white ip | Patent & Legal
TESU-0002-P-LU 22.02.2024 Luxemburgische Patentanmeldung grafischen Benutzeroberflache ein grafisches Element dargestellt, welches bei einem LU506429
Antippen oder Anklicken durch den Nutzer die soziale-Medien-Interaktion unmittelbar initialisiert. Unmittelbar bedeutet in diesem Kontext, dass bevorzugt ein Link zu einer entsprechenden Seite, einem Post, einer Story, einem Video, einem Bild, einem Profil, einer
Gruppe oder einem vergleichbaren Inhalt auf einem sozialen Medium geöffnet wird.
Besonders bevorzugt wird, wenn vorhanden, eine App oder Webseite des sozialen
Netzwerkes mit einer offenen Sitzung des Nutzers separat oder innerhalb des
Computerprogrammproduktes À des erfindungsgemäBen Verfahrens integriert geôffnet.
Hierdurch muss sich der Nutzer vorteilhaft nicht separat anmelden, sodass eine minimale
Anzahl an Eingabeaktionen im Verfahrensschritt Umsetzen erreicht wird. In einer weiterhin besonders bevorzugten Ausführungsform der soziale-Medien-Interaktion mittels des grafischen Elementes innerhalb der zweiten grafischen Benutzeroberfläche ist innerhalb oder direkt neben dem grafischen Element ein Logo des sozialen Mediums dargestellt, zu dem der
Link hinter dem grafischen Element führt. Ein Nutzer erkennt intuitiv ein Logo des sozialen
Mediums, wodurch vorteilhaft Vertrauen für den Verfahrensschritt geschaffen wird.
Der Begriff „Verfahrensschritt Ausspielen“ bezeichnet im Sinne der Erfindung das Ausspielen des zumindest einen interaktiven Mediums auf dem mobilen Endgerät, wobei das interaktive
Medium zumindest eine Spielinteraktion mit dem zumindest einen Nutzer umfasst, in
Verfahrensschritt S06). Der Verfahrensschritt Ausspielen umfasst das Ausspielen des zumindest einen interaktiven Mediums innerhalb der zweiten grafischen Benutzeroberfläche.
Der Verfahrensschritt Ausspielen, wobei das interaktive Medium zumindest eine
Spielinteraktion mit dem zumindest einen Nutzer umfasst, stellt ein Kernmerkmal des erfindungsgemäßen Verfahrens dar. Durch das interaktive Medium mitsamt der
Spielinteraktion wird die Aufmerksamkeit des Nutzers, vorteilhaft für den
Incentivierungsanbieter, gebündelt.
In einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrensschrittes Ausspielen umfasst das interaktive Medium einen Video- oder Audioinhalt. Die Integration von Video- oder
Audioinhalten in das interaktive Medium ermöglicht eine dynamische und engagierte
Interaktion mit dem Nutzer, die über traditionelle text- oder bildbasierte Inhalte hinausgeht.
Vorteilhaft erhöht dies die Attraktivität und das Engagement des Nutzers mit dem
Incentivierungsangebot, da audiovisuelle Inhalte oft als ansprechender und informativer wahrgenommen werden. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst der
Video- oder Audioinhalt Werbung. Deren Impressionen auf den Nutzer erzeugt vorteilhaft für white ip | Patent & Legal
TESU-0002-P-LU 22.02.2024 Luxemburgische Patentanmeldung den Incentivierungsanbieter einen Mehrwert, da die gezielte Platzierung von Werbung LU506429 innerhalb des Incentivierungsverfahrens die Aufmerksamkeit für die beworbenen Produkte oder Dienstleistungen erhöht.
In einer weiterhin besonders bevorzugten Ausführungsform des Verfahrensschrittes
Ausspielen umfasst der Video- oder Audioinhalt außerdem zumindest eine Video- oder
Audioinformation, welche von einem Nutzer gemerkt und wiedergegeben werden kann. Eine beispielhafte, bevorzugte Video- oder Audioinformation ist eine bestimmte, in dem Video- oder Audioinhalt erwähnte Zahl oder Anzahl, ein Name, ein Produkt oder ein Fakt. Die
Integration solcher spezifischen Informationen in den Video- oder Audioinhalt schafft potenzielle Spielinteraktionen für den Nutzer, die über das bloße Ansehen oder Anhören hinausgehen. Vorteilhaft fördert das Inkludieren der Video- oder Audioinformation die aktive
Beteiligung des Nutzers am Inhalt, indem es eine Herausforderung bietet, die zur Interaktion einlädt. In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der Video- oder Audioinhalt, welcher zumindest eine Video- oder Audioinformation umfasst, weiterhin zumindest eine
Spielinteraktion, die das Wiedergeben der Video- oder Audioinformation durch den zumindest einen Nutzer nach dem Ausspielen des interaktiven Mediums umfasst. Diese
Ausführungsform der Spielinteraktion incentiviert den Nutzer, dem Video- oder Audioinhalt besonders große Aufmerksamkeit entgegenzubringen, um die Video- oder Audioinformation korrekt zu identifizieren. Vorteilhaft aus Sicht des Incentivierungsanbieters wird dabei die
Stärke der Impression auf den Nutzer erhöht, sodass die Werbemaßnahme mit weniger
Kontaktpunkten zum Nutzer effektiv wirken kann. In einer besonders bevorzugten
Ausführungsform des Verfahrensschrittes Ausspielen besteht die Spielinteraktion, die das
Wiedergeben der Video- oder Audioinformation durch den zumindest einen Nutzer nach dem
Ausspielen des interaktiven Mediums umfasst, in einer Quizabfrage innerhalb der zweiten
Benutzeroberfläche, die zeitlich unmittelbar nach dem Ausspielen des Video- oder
Audioinhaltes eingeblendet wird. Die unmittelbare Einblendung einer Quizabfrage nach dem
Ausspielen des Inhalts schafft eine direkte Verbindung zwischen dem gerade konsumierten
Inhalt und der Interaktionsaufforderung, was vorteilhaft die Erinnerung und das Engagement des Nutzers fördert. In einer weiteren Ausführungsform des Verfahrensschrittes Ausspielen wird die Quizabfrage bereits während des Ausspielens des Video- oder Audioinhaltes eingeblendet. In einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrensschrittes Ausspielen werden mehrere potenzielle Antwortmöglichkeit der Quizfrage für den Nutzer angezeigt.
Diese simultane Darstellung von Inhalt und Quizfrage kann die Aufmerksamkeit und das
Engagement des Nutzers weiter steigern, indem sie eine kontinuierliche Interaktion während des gesamten Ausspielens des Inhalts fordert. Weiterhin vorteilhaft entsteht dadurch eine für white ip | Patent & Legal
TESU-0002-P-LU 22.02.2024 Luxemburgische Patentanmeldung den Nutzer bekannte Optik einer Quizshow. In einer alternativen Ausführungsform des LU506429
Verfahrensschrittes Ausspielen werden keine potenzielle Antwortmôglichkeiten der
Quizfrage für den Nutzer eingeblendet, sondern dieser muss eine Eingabe über eine freie
Eingabemaske tätigen, um die Quizfrage zu beantworten. Diese Ausführungsform fordert vom Nutzer eine aktivere Gedächtnisleistung und Interaktion, da er die Antwort aus dem
Gedächtnis rekonstruieren und manuell eingeben muss, anstatt aus vorgegebenen Optionen zu wählen. Vorteilhaft erhöht diese Methode die kognitive Beteiligung des Nutzers beim
Verarbeiten des Inhalts und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Nutzer die Information genau verstanden hat, was die Tiefe der Impression auf den Nutzer steigern kann.
In einer weiterhin besonders bevorzugten Ausführungsform des Verfahrensschrittes
Ausspielen umfasst der Videoinhalt einen interaktiven Bildinhalt sowie außerdem zumindest eine Spielinteraktion, welche das Antippen des interaktiven Bildinhalts durch den zumindest einen Nutzer während des Ausspielens des interaktiven Mediums umfasst. Dieser interaktive
Bildinhalt wird ganz besonders bevorzugt als digitales Overlay oder als eine Animation über dem Videoinhalt eingeblendet und schafft eine zusätzliche Ebene der Interaktion und
Aufmerksamkeit. Vorteilhaft wird der Nutzer durch die Spielinteraktion in Form des
Antippens des interaktiven Bildinhaltes dazu incentiviert, den Videoinhalt intensiv zu beobachten. Der interaktive Bildinhalt kann dabei sowohl statisch, als auch bezüglich seiner
Position und Optik veränderlich sein. Die Möglichkeit, den Inhalt zu verändern und an verschiedene Stellen des Videos anzupassen, ermöglicht es den Incentivierungsanbietern vorteilhaft, die Interaktionen gezielt zu platzieren und die Effektivität der Spielinteraktionen zu maximieren.
In einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform des Verfahrensschrittes Ausspielen umfasst das interaktive Medium ein digitales Spiel. Die Integration eines digitalen Spiels in das interaktive Medium schafft eine unmittelbare und einnehmende Form der Interaktion, die über traditionelle Inhalte wie Texte oder Videos hinausgeht. In einer bevorzugten
Ausführungsform ist das digitale Spiel als ein gemeinhin bekanntes Computer- oder — Handyspiel ausgestaltet, indem ein solches bekanntes Computer- oder Handyspiel in die zweite Benutzeroberfläche integriert wird. Der Wiedererkennungswert eines bekannten Spiels fördert vorteilhaft das sofortige Engagement und Interesse des Nutzers, da die vertraute
Umgebung und Spielmechanik eine schnelle Orientierung ermöglicht und zur Teilnahme motiviert. In einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform ist das digitale Spiel als ein durch einen Incentivierungsanbieter spezifiziertes Computer- oder Handyspiel ausgestaltet, welches einer gemeinhin bekannten Spielmechanik unterliegt. Auch diese Ausgestaltung white ip | Patent & Legal
TESU-0002-P-LU 22.02.2024 Luxemburgische Patentanmeldung nutzt die Vorteile bekannter Spielmechaniken, um das Engagement zu steigern. Indem LU506429
Nutzer die Spielmechanik intuitiv wiedererkennen, wird vorteilhaft die Einarbeitungszeit reduziert und die persönliche Bindung zum erfindungsgemalen Verfahren gesteigert. Durch die Ausgestaltung des interaktiven Mediums als digitales Spiel, wird vorteilhaft nicht nur die
Aufmerksamkeit und das Engagement des Nutzers gesteigert, sondern kann auch die
Markenwahrnehmung positiv beeinflusst und die Erinnerung an das Incentivierungsangebot verstärkt.
In einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform des Verfahrensschrittes Ausspielen ist das digitale Spiel derart ausgestaltet, dass es mittels Geofencingdaten zumindest einen bestimmten Aufenthaltsort des Nutzers abfragt. Durch die Integration von Geofencingdaten in das digitale Spiel werden reale Orte in die Spielmechanik einbezogen, was eine innovative
Verbindung zwischen der digitalen und der physischen Welt schafft. Vorteilhaft ergeben sich dadurch neue Formen des digitalen Spiels, die durch die Einbindung realer Orte eine potenziell deutlich erhöhte Werbe- oder Markenimpression beim Nutzer erreichen können. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird mittels Geofencingdaten überprüft, ob der Nutzer zumindest einmalig den Ort eines lokalen Geschäftes, einer Veranstaltung oder
Ähnlichem aufsucht. Dies incentiviert den Nutzer, physische Standorte zu besuchen, was die lokale Wirtschaft stärken und direkte Interaktionen mit Marken oder Veranstaltungen fördern kann. In einer weiterhin besonders bevorzugten Ausführungsform des Verfahrensschrittes
Ausspielen ist das digitale Spiel derart ausgestaltet, dass der Nutzer zumindest eine
Interaktion mit einem lokalen Geschäft, einer Veranstaltung oder Ähnlichem nachweist, beispielsweise das Kaufen eines Produktes oder einer Dienstleistung oder die Teilnahme an der Veranstaltung. Der Nachweis wird dabei beispielsweise durch das Scannen eines QR-
Codes auf einer Rechnung erreicht. Dies ermöglicht eine direkte Verknüpfung von digitalen
Spielaktionen mit realen wirtschaftlichen oder kulturellen Aktivitäten, wodurch das
Engagement des Nutzers gesteigert und die Markenbindung vertieft werden kann. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform des digitalen Spiels, welches mittels
Geofencingdaten zumindest einen bestimmten Aufenthaltsort des Nutzers abfragt, wird dieses digitale Spiel in einer dritten grafischen Benutzeroberfläche dargestellt. Die
Verwendung einer separaten Benutzeroberfläche erlaubt vorteilhaft eine erhöhte Flexibilität im Frontend für verschiedenartige solcher digitaler Spiele. Dies kann den Nutzer effektiv durch das Spiel leiten, spezielle Kartenmaterialien einbinden und spielspezifische
Schnittstellen zur Validierung des erfolgreichen Spielausgangs bereitstellen. In einer alternativen Ausführungsform des digitalen Spiels, welches mittels Geofencingdaten zumindest einen bestimmten Aufenthaltsort des Nutzers abfragt, wird dieses digitale Spiel in white ip | Patent & Legal
TESU-0002-P-LU 22.02.2024 Luxemburgische Patentanmeldung der zweiten grafischen Benutzeroberfläche dargestellt. Die Integration des Spiels in die LU506429 bereits bestehende Benutzeroberfläche kann die Zugänglichkeit und die
Benutzerfreundlichkeit erhöhen, indem sie den Nutzern ein kohärentes und nahtloses
Erlebnis bietet, ohne dass sie zwischen verschiedenen Oberflächen wechseln müssen.
In einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform des Verfahrensschrittes Ausspielen umfasst das interaktive Medium zumindest eine Spielinteraktion, welche zumindest eine soziale-Medien-Interaktion des zumindest einen Nutzers umfasst. Die Merkmale der soziale-
Medien-Interaktion sind äquivalent zu Verfahrensschritt Umsetzen und wurden hinlänglich beschrieben. Diese Einbindung einer sozialen-Medien-Interaktion in das interaktive Medium erweitert das Spektrum der Nutzerinteraktionen, indem es die digitale Engagement-Ebene mit der sozialen Vernetzung der Nutzer verknüpft. Vorteilhaft ermöglicht diese Form der
Spielinteraktion eine Erhöhung der Sichtbarkeit und Reichweite des Incentivierungsangebots durch die Nutzung sozialer Netzwerke.
Der Begriff ,Verfahrensschritt Incentivierungsereignis“ bezeichnet im Sinne der Erfindung eine Besonderheit des Verfahrensschrittes Ausspielen, wobei jede erfolgreiche
Spielinteraktion zu einem Incentivierungsereignis führt, in Verfahrensschritt S06).
Da Nutzer des erfindungsgemäßen Verfahrens durch das transparente Darstellen der
Incentivierungsbedingung in Verfahrensschritt Darstellen Incentivierungsbedingung und durch das Grundkonzept des erfindungsgemäßen Verfahrens wissen, dass erfolgreiche
Spielinteraktionen zu einem Incentivierungsereignis führen, welches wiederum einer
Verbesserung der Chance auf die Incentivierungsprämie gleichkommt, wird durch den
Verfahrensschritt Incentivierungsereignis vorteilhaft die Aufmerksamkeit des Nutzer für das
Incentivierungsangebot im Allgemeinen und das interaktive Medium im Speziellen weiter gesteigert.
In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der Verfahrensschritt Incentivierungsereignis eine Veränderung in der zweiten grafischen Benutzeroberfläche und wird entsprechend vorteilhaft für den Nutzer ersichtlich angezeigt. In einer besonders bevorzugten
Ausführungsform umfasst diese Veränderung in der zweiten grafischen Benutzeroberfläche zumindest einen Farbeffekt, ein Ein- oder Ausblenden zumindest eines grafischen Elementes oder eine bewegliche Animation eines grafischen Elementes. In einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst das zumindest eine grafische Element zumindest eine Darstellung eines direkt mit dem Incentivierungsangebot verwandten Objektes, white ip | Patent & Legal
TESU-0002-P-LU 22.02.2024 Luxemburgische Patentanmeldung insbesondere aber nicht beschränkt auf: Einen Schlüssel, eine geschlossene oder geöffnete LU506429
Truhe oder Box, eine Bombe oder ein ausgewähltes Zeichen der Zeichenkette. In einer weiterhin ganz besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst das Ein- oder Ausblenden oder die bewegliche Animation des grafischen Elementes eine solche Darstellung, welche dem Nutzer intuitiv anzeigt, dass das grafische Element für ihn vorteilhaft eingesammelt und gespeichert wurde. Dies kann insbesondere, aber nicht darauf beschränkt, durch ein
Ausfliegen des grafischen Elementes aus dem Rand der zweiten grafischen
Benutzeroberfläche oder durch ein Auftauchen und Verblassen des grafischen Elementes geschehen. Diese visuellen Rückmeldungen signalisiert dem Nutzer unmittelbar das
Eintreten eines relevanten Ereignisses im Rahmen des Incentivierungsverfahrens. Diese
Gestaltung fördert ein tiefes Eintauchen in das Spielgeschehen und verstärkt das
Erfolgserlebnis des Nutzers, indem sie eine visuelle Bestätigung für die erfolgreiche
Interaktion bietet. Die intuitive Darstellung des „Einsammelns“ oder „Speicherns“ von
Elementen trägt vorteilhaft zur Klarheit und zur Steigerung der Motivation bei, indem sie den
Fortschritt und die Errungenschaften des Nutzers im Spielverlauf sichtbar macht.
In einer weiterhin besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst der Verfahrensschritt
Incentivierungsereignis weiterhin ein Tonsignal, welches dem Nutzer vorteilhaft auditiv den
Erfolg signalisiert. Die Einbindung eines Tonsignals bietet eine direkte und unmittelbare
Rückmeldung, die den visuellen Effekten eine zusätzliche Dimension hinzufügt. Vorteilhaft verstärkt das Tonsignal die emotionale Wirkung des Incentivierungsereignisses und erhöht die Wahrnehmung des Erfolges beim Nutzer.
In einer weiterhin besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst der Verfahrensschritt
Incentivierungsereignis mehrere Teilschritte zum Darstellen oder Signalisieren dieses
Incentivierungsereignisses für den Nutzer, welche den beschriebenen Ausführungsformen, zeitlich nacheinander oder parallel ausgespielt, bestehen. Die Kombination mehrerer
Teilschritte ermöglicht eine multidimensionale Ansprache des Nutzers. Durch die
Kombination unterschiedlicher Stimuli wird die Erinnerung an das Ereignis und die damit verbundene Marke oder Botschaft nachhaltig im Bewusstsein des Nutzers verankert.
Der Begriff ,Verfahrensschritt Zeichenkettenveränderung“ bezeichnet im Sinne der Erfindung die Besonderheit von Verfahrensschritt Ausspielen und Verfahrensschritt
Incentivierungsereignis, wobei jedes Incentivierungsereignis die Zeichenkette oder das
Zufallsverfahren so verändert, dass sich auf eine für den zumindest einen Nutzer unmittelbar erkennbare Weise die Wahrscheinlichkeit erhöht, mit dem Zufallsverfahren die white ip | Patent & Legal
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Incentivierungsbedingung zu erfüllen, in Verfahrensschritt S06). In einer bevorzugten LU506429
Ausführungsform umfasst der Verfahrensschritt Zeichenkettenveränderung das Darstellen dieser Veränderung innerhalb der zweiten grafischen Benutzeroberfläche.
Die Ausgestaltung und Ausführungsformen der Zeichenkette bzw. des Zufallsverfahrens wurde insbesondere unter Verfahrensschritt Darstellen Incentivierungsbedingung bereits hinlänglich beschrieben. Die Ausgestaltung und Ausführungsformen des
Incentivierungsereignisses wurden insbesondere unter Verfahrensschritt
Incentivierungsereignis bereits hinlänglich beschrieben.
In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der Verfahrensschritt
Zeichenkettenveränderung das Wiederverwenden der Veränderung in der zweiten grafischen
Benutzeroberfläche im Verfahrensschritt Incentivierungsereignis. Besonders bevorzugt betrifft dies den zumindest einen Farbeffekt, das ein Ein- oder Ausblenden des zumindest einen grafischen Elementes oder die bewegliche Animation des zumindest einen grafischen
Elementes. Vorteilhaft ergibt sich durch das Wiederverwenden dieser Veränderung die direkte Wiedererkennung dieses Erfolgserlebnisses durch den Nutzer. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird der zumindest eine Farbeffekt, das ein Ein- oder
Ausblenden des zumindest einen grafischen Elementes oder die bewegliche Animation des zumindest einen grafischen Elementes im Verfahrensschritt Incentivierungsereignis abgeschlossen und im Verfahrensschritt Zeichenkettenveränderung separat wieder verwendet. Diese Methode schafft vorteilhaft eine visuelle Brücke zwischen den
Verfahrensschritten und verstärkt das Gefühl der Kontinuität und des Fortschritts für den
Nutzer. Insbesondere und beispielsweise wird ein im Verfahrensschritt
Incentivierungsereignis aus dem Rand der zweiten grafischen Benutzeroberfläche ausgeflogenes grafisches Element im Verfahrensschritt Zeichenkettenveränderung wieder über den Rand der zweiten grafischen Benutzeroberfläche eingeflogen. Dieses Vorgehen nutzt die visuelle Wahrnehmung und das Erinnerungsvermögen des Nutzers, um die
Motivation zur weiteren Teilnahme durch das Wiedererkennen von erfolgreichen
Incentivierungereignissen zu steigern.
In einer weiterhin besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst das Wiederverwenden der Veränderung in der zweiten grafischen Benutzeroberfläche im Verfahrensschritt
Incentivierungsereignis eine Animation, die zeitlich unmittelbar auf das Wiederverwenden der
Veränderung folgt. Diese Animation illustriert, dass sich die Zeichenkette oder das
Zufallsverfahren derart verändert, dass für den mindestens einen Nutzer unmittelbar white ip | Patent & Legal
TESU-0002-P-LU 22.02.2024 Luxemburgische Patentanmeldung erkennbar die Wahrscheinlichkeit erhöht wird, mit dem Zufallsverfahren die LU506429
Incentivierungsbedingung zu erfüllen. Diese spezifische Animation dient dazu, dem Nutzer auf visuelle Weise die Verbesserung seiner Erfolgschancen im Rahmen des
Incentivierungsverfahrens zu verdeutlichen. Vorteilhaft ermôglicht diese Darstellung eine klare und intuitive Kommunikation über die positive Veränderung im Spielprozess.
In einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrensschrittes Zeichenkettenveränderung verändert jedes Incentivierungsereignis die Zeichenkette derart, dass zumindest ein Zeichen der Zeichenkette vorgegeben oder die Zeichenkette um zumindest ein Zeichen verkürzt wird.
Diese Anpassung direkt an der Zeichenkette bewirkt, dass Fachleute und Nutzer vorteilhaft unmittelbar erkennen, dass durch das Incentivierungsereignis die Wahrscheinlichkeit, die
Incentivierungsbedingung mit dem Zufallsverfahren zu erfüllen, erhöht wird. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform werden dabei 1 bis 3 Zeichen der Zeichenkette vorgegeben oder die Zeichenkette um 1 bis 3 Zeichen verkürzt. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird dabei genau 1 der Zeichenkette vorgegeben oder die
Zeichenkette um genau 1 Zeichen verkürzt. In einer bevorzugten Ausführungsform erhöht sich die Wahrscheinlichkeit um einen festen Faktor. In einer weiterhin besonders bevorzugten Ausführungsform erhöht sich die Wahrscheinlichkeit um den Faktor 5 bis 50.
Diese quantifizierbare Verbesserung der Erfolgschancen vermittelt den Nutzern ein klares
Verständnis des Nutzens jedes Incentivierungsereignisses. Weiterhin vorteilhaft ergeben sich somit Erhöhungen der Wahrscheinlichkeit, welche die Spielinteraktionen und
Teilnahmebedingungen aus Sicht des Nutzers rechtfertigen und dennoch die
Wahrscheinlichkeit nicht so weit erhöhen, dass die Incentivierungsprämie zu einfach zu erhalten ist. In einer weiterhin besonders bevorzugten Ausführungsform erhöht sich die
Wahrscheinlichkeit derart, dass der Exponent des Nenners der Wahrscheinlichkeit um ein
Viertel, ein Fünftel oder ein Sechstel verringert wird. Im Fall von 5 Zufallszeichen mit gleichen
Zeichenausprägungen verändert sich in dieser Ausführungsform die Wahrscheinlichkeit p = n®zup = n©-V, wobei n die Anzahl verschiedener Zeichenausprägungen ist. Diese mathematisch präzise Definition repräsentiert vorteilhaft das Weglassen genau eines von in diesem Fall 5 Zufallszeichen, In einer besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst das
Incentivierungsereignis eine bewegliche Animation eines grafischen Elementes, ganz besonders bevorzugt eines Schlüssels im Fall, dass ein Zeichen der Zeichenkette vorgegeben wird, oder einer Bombe eines inhaltlich verwandten grafischen Elementes, im
Fall, dass die Zeichenkette um zumindest ein Zeichen verkürzt wird. Die grafischen Elemente erklären dem Nutzer unmittelbar ihren Effekt auf die Zeichenkette und führen somit zu
Verständnis und Einbindung des Nutzers in das Verfahren. In weiteren Ausführungsvarianten white ip | Patent & Legal
TESU-0002-P-LU 22.02.2024 Luxemburgische Patentanmeldung kônnen andere inhaltlich geeignete grafische Elemente das Vorgeben von Zeichen oder LU506429 verkürzen der Zeichenkette visualisieren.
In einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrensschrittes Zeichenkettenveränderung verändert jedes Incentivierungsereignis das Zufallsverfahren derart, dass das
Zufallsverfahren mehrfach ausgeführt oder in der Zeichenkette nicht vorhandene Zeichen im
Zufallsverfahren ausgeschlossen werden. Vorteilhaft erkennt der Fachmann sowie der
Nutzer unmittelbar, dass in diesem Fall durch das Incentivierungsereignis die
Wahrscheinlichkeit erhôht wird, mit dem Zufallsverfahren die Incentivierungsbedingung zu erfüllen. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst das
Incentivierungsereignis hierbei eine bewegliche Animation eines grafischen Elementes, ganz besonders bevorzugt eines Symbols, welches gemeinhin für eine Wiederholung verwendet wird, oder eines Symbols, welches die eine Darstellung der Anzahl der zusätzlichen
Ausführungen des Zufallsverfahrens umfasst. Diese visuelle Darstellung, beispielsweise durch ein Wiederholungssymbol oder ein spezifisches Symbol, das zusätzliche Durchläufe des Zufallsverfahrens anzeigt, bietet den Nutzern eine klare und intuitive Verständnishilfe bezüglich der durch das Incentivierungsereignis induzierten Veränderungen. Die Verwendung solcher Symbole steigert das Nutzerengagement und erleichtert das Verständnis für die
Mechanik des Spiels.
Der Begriff ,Verfahrensschritt Erstellen“ bezeichnet im Sinne der Erfindung das Erstellen eines Incentivierungsergebnisses durch Anwenden des Zufallsverfahrens auf die
Incentivierungsbedingung, in Verfahrensschritt S07). In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der Verfahrensschritt Erstellen das Darstellen dieses Erstellungsprozesses innerhalb der zweiten grafischen Benutzeroberfläche.
In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der Verfahrensschritt Erstellen das Prüfen, ob das Erfüllen der Incentivierungsbedingung durch den Erfüllungsversuch des Nutzers, welcher alle vorgehenden Verfahrensschritte S01) bis S06) umfasst, gegeben ist. Dabei kann das Zufallsverfahren wie im Verfahrensschritt Darstellen Incentivierungsbedingung beschrieben sowohl beim Erstellen eines Erfüllungsversuches des Nutzers angewandt werden, beispielsweise indem Zufallszeichen als Eingabe einer Eingabemaske erstellt werden, oder beim Erstellen der Incentivierungsbedingung, indem die korrekt auszufüllende
Zeichenkette zufallsgeneriert wurde. Diese flexible Anwendung des Zufallsverfahrens erhöht vorteilhaft die Vielfalt und die Dynamik des Incentivierungsverfahrens. Beim Erstellen eines
Erfüllungsversuches ermöglicht die Verwendung von Zufallszeichen als Teil der white ip | Patent & Legal
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Nutzereingabe eine unvoreingenommene und spannende Herausforderung für den Nutzer. LU506429
Beim Erstellen der Incentivierungsbedingung sorgt die zufällige Generierung der
Zeichenkette dafür, dass jede Incentivierungseinheit einzigartig und nicht vorhersehbar ist, was das Engagement und die Motivation des Nutzers steigert.
In einer Ausführungsform wird der Verfahrensschritt Erstellen auf dem Angebotsserver durchgeführt. Das bedeutet, dass das Anwenden des Zufallsverfahrens auf die
Incentivierungsbedingung nicht auf dem Endgerät stattfindet. Durch die Verlagerung dieses
Prozesses auf den Server wird die Verarbeitung und Prüfung der Nutzereingaben zentralisiert. Die Durchführung des Prüfprozesses in einer gesicherten Serverumgebung bietet einen effektiven Schutz gegen Manipulationsversuche, da sensible Teile der
Incentivierungsbedingung, wie die korrekt ausgefüllte Zeichenkette oder ein Hashwert dieser, nicht an das Endgerät übertragen werden. Hierfür wird in einem Teilschritt der
Erfüllungsversuch des Nutzers, insbesondere die Eingaben der Eingabemaske, an den
Angebotsserver übertragen. Das Prüfen, ob das Erfüllen der Incentivierungsbedingung durch den Erfüllungsversuch des Nutzers gegeben ist, findet vorteilhaft auf dem Server in gesicherter Umgebung statt, ohne kritische Informationen preiszugeben, die für die
Sicherheit des Verfahrens von Bedeutung sind. Insbesondere vorteilhaft wird nicht der wichtige Teil der Incentivierungsbedingung an das Endgerät übertragen, welcher die korrekt — ausgefüllte Zeichenkette oder einen Hashwert dieser enthält.
In einer bevorzugten Ausführungsform wird das Prüfen, ob das Erfüllen der
Incentivierungsbedingung durch den Erfüllungsversuch des Nutzers gegeben ist, immer mit
Hashwerten der Zeichenkette des Erfüllungsversuches des Nutzers sowie mit Hashwerten der korrekt auszufüllenden Zeichenkette durchgeführt. Der Einsatz von Hashfunktionen ermôglicht eine sichere und eindeutige Überprüfung der Übereinstimmung, ohne die eigentlichen Inhalte der Zeichenketten preiszugeben. Dies macht das Verfahren manipulationssicher, da aus dem Hashwert der korrekt ausgefüllten Zeichenkette nicht auf die Zeichenkette selbst rückgeschlossen werden kann. Die Unumkehrbarkeit der _ Hashfunktion schützt die sensiblen Daten vor unautorisiertem Zugriff und Missbrauch. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist in dieser Form der Verfahrensschritt
Erstellen vorteilhaft auch weitgehend manipulationssicher auf dem Endgerät durchführbar, da das Einsehen des Hashes der korrekt ausgefüllten Zeichenkette nicht die korrekt ausgefüllte Zeichenkette selbst offenbart. Dies erhöht die Flexibilität und Skalierbarkeit des
Verfahrens, da es die Möglichkeit bietet, einen Teil der Datenverarbeitung sicher auf das
Endgerät des Nutzers zu verlagern, ohne die Integrität des Verfahrens zu gefährden. white ip | Patent & Legal
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In einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrensschrittes Erstellen wird ein positives
Incentivierungsergebnis unmittelbar zeitlich nach dessen Erstellen an den Angebotsserver gemeldet. Diese sofortige Rückmeldung ermöglicht es dem Angebotsserver, auf das positive
Ergebnis in Echtzeit zu reagieren und entsprechende Anpassungen am
Incentivierungsangebot vorzunehmen. Vorteilhaft ermöglicht dies eine dynamische und flexible Steuerung des Incentivierungsverfahrens, indem beispielsweise das
Incentivierungsangebot eingestellt, potenziell verbleibende Incentivierungsprämien für dieses Incentivierungsangebot angepasst oder die zukünftige Incentivierungsbedingung verändert werden kann. Diese Flexibilität ermöglicht wiederum eine Optimierung der
Ressourcenallokation und eine Anpassung der Incentivierungsbedingungen an das
Nutzerverhalten.
Der Begriff ,Verfahrensschritt Anzeigen Incentivierungsergebnis“ bezeichnet im Sinne der
Erfindung Anzeigen des Incentivierungsergebnisses auf dem mobilen Endgerät, wobei im Fall eines positiven Incentivierungsergebnisses Nutzerdaten des zumindest einen Nutzers an den
Angebotsserver und den Incentivierungsanbieter übertragen werden, in Verfahrensschritt
S08). In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der Verfahrensschritt Anzeigen
Incentivierungsergebnis das Anzeigen des Incentivierungsergebnisses auf dem mobilen
Endgerät innerhalb der zweiten grafischen Benutzeroberflache.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform des Verfahrensschrittes Anzeigen
Incentivierungsergebnis wird im Fall eines positiven Incentivierungsergebnisses unmittelbar zeitlich nach dessen Anzeigen an den für den Nutzer das Incentivierungsergebnis mitsamt
Nutzerdaten des zumindest einen Nutzers an den Angebotsserver übertragen, wobei auf dem
Angebotsserver die Nutzerdaten mit dem positiven Incentivierungsergebnis ergänzt werden und/oder das Incentivierungsangebot mit Nutzerdaten des Nutzers mit dem positiven
Incentivierungsergebnis. Diese unmittelbare Rückmeldung ermöglicht eine effiziente
Verarbeitung und Nutzung der Erfolgsdaten, was sowohl für die administrative Verwaltung als auch für die strategische Planung von weiteren Incentivierungsmaßnahmen von Vorteil ist.
In einer weiterhin besonders bevorzugten Ausführungsform wird im Fall eines positiven
Incentivierungsergebnis unmittelbar nach dessen Erstellen entsprechend des
Verfahrensschrittes Erstellen und noch vor oder zeitgleich mit dem Anzeigen des
Incentivierungsergebnisses entsprechend dem Verfahrensschritt Anzeigen white ip | Patent & Legal
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Incentivierungsergebnis an den Angebotsserver übertragen. Dieses Vorgehen stellt LU506429 vorteilhaft sicher, dass alle relevanten Daten in Echtzeit verarbeitet werden kônnen, was die
Effizienz des gesamten Incentivierungssystems steigert. In einer weiterhin besonders bevorzugten Ausführungsform wird das Incentivierungsergebnis unmittelbar vom
Angebotsserver an den Incentivierungsanbieter übertragen, unter Nutzung eines
Computerprogrammproduktes C. Die direkte Übertragung der Ergebnisse an den
Incentivierungsanbieter ermôglicht eine unmittelbare Auswertung und Reaktion auf die
Incentivierungsergebnisse, was für die kontinuierliche Optimierung des Angebots aus Sicht des Incentivierungsanbieters essentiell ist. Durch die Verwendung eines spezifischen
Computerprogrammproduktes C nutzt der Incentivierungsanbieter eine einheitliche die
Supply-Side Plattform für seine Incentivierungsangebote.
Kategorie 2 (Computerprogrammprodukte)
Die Erfindung umfasst weiterhin Computerprogrammprodukte A, B und C, welche jeweils
Teilschritte des erfindungsgemäßen Verfahrens implementieren.
Computerprogrammprodukt A umfasst Befehle, die bei deren Ausführung durch das
Endgerät dieses dazu veranlassen, zumindest die Schritte S02) bis S06) und das Anzeigen des Incentivierungsergebnisses in Schritt S08) des erfindungsgemäßen Verfahrens auszuführen. Computerprogrammprodukt A wird durch das Endgerät ausgeführt, welches ein allgemeines Mittel der Datenverarbeitung, Dateneingabe und Anzeige ist.
Computerprogrammprodukt A umfasst weiterhin Befehle, die bei deren Ausführung durch das Endgerät dieses dazu veranlassen, zumindest die erste und die zweite, in einer bevorzugten Ausführungsform außerdem die dritte grafische Benutzeroberfläche zu generieren.
In einer bevorzugten Ausführungsform des Computerprogrammproduktes A umfasst dieses
Befehle, die bei deren Ausführung durch das Endgerät dieses dazu veranlassen, die Schritte
S02) bis S06) und das Anzeigen des Incentivierungsergebnisses in Schritt S08) des erfindungsgemäßen Verfahrens auszuführen, wobei Schritt S07) nicht Teil von
Computerprogrammprodukt A ist und auf dem Angebotsserver durchgeführt wird.
Computerprogrammprodukt A umfasst in dieser Ausführungsform Mittel, die geeignet sind vor Schritt S07) Daten an den Angebotsserver zu übertragen und nach Schritt S07) Daten white ip | Patent & Legal
TESU-0002-P-LU 22.02.2024 Luxemburgische Patentanmeldung vom Angebotsserver abzurufen. Die Vorteile dieser Ausführungsform, bei der das Erstellen LU506429 des Incentivierungsergebnisses auf dem Angebotsserver ausgeführt wird, wurden im
Verfahrensschritt Erstellen hinlänglich beschrieben.
In einer alternativen Ausführungsform des Computerprogrammproduktes À umfasst dieses
Befehle, die bei deren Ausführung durch das Endgerät dieses dazu veranlassen, die Schritte
S02) bis S07) und das Anzeigen des Incentivierungsergebnisses in Schritt S08) des erfindungsgemäBen Verfahrens auszuführen. Computerprogrammprodukt A umfasst in dieser Ausführungsform Mittel, die geeignet sind, das Zufallsverfahren auszuführen oder nach einer anderen Vorschrift das Incentivierungsergebnis zu erstellen. Insbesondere umfasst das Computerprogrammprodukt A in dieser Ausführungsform Mittel, die geeignet sind, Hashwerte aus Zeichenketten zu generieren, um vorteilhaft manipulationsfrei
Incentivierungsergebnisse zu erstellen. Die Vorteile dieser Ausführungsform, bei der das
Erstellen des Incentivierungsergebnisses auf dem Endgerät ausgeführt wird, wurden im
Verfahrensschritt Erstellen hinlänglich beschrieben.
Computerprogrammprodukt B umfasst Befehle, die bei deren Ausführung durch den
Angebotsserver diesen dazu veranlassen, zumindest den Schritt S01) des erfindungsgemäßen Verfahrens auszuführen. Computerprogrammprodukt B wird durch eine
Recheneinheit auf dem Angebotsserver ausgeführt, welcher nachfolgend beschrieben wird.
In einer bevorzugten Ausführungsform des Computerprogrammproduktes B umfasst dieses
Befehle, die bei deren Ausführung durch den Angebotsserver diesen dazu veranlassen, die
Schritte S01) sowie das Übertragen der Nutzerdaten und des Incentivierungsergebnisses in
Schritt S08) auszuführen. Vorteile dieser Ausführungsform, bei der das Erstellen des
Incentivierungsergebnisses auf dem Endgerät ausgeführt wird, wurden im Verfahrensschritt
Erstellen hinlänglich beschrieben.
In einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform des Computerprogrammproduktes B umfasst dieses Befehle, die bei deren Ausführung durch den Angebotsserver diesen dazu veranlassen, zumindest den Schritte S01) derart auszuführen, dass dieser die Teilschritte
S01a) sowie S01b) umfasst, entsprechend deren Beschreibung nach Merkmal 1. Die Vorteile dieser Ausführungsform wurden im Verfahrensschritt Bereitstellen hinlänglich beschrieben.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform des Computerprogrammproduktes B umfasst dieses Befehle, die bei deren Ausführung durch den Angebotsserver diesen dazu white ip | Patent & Legal
TESU-0002-P-LU 22.02.2024 Luxemburgische Patentanmeldung veranlassen, die Schritte S01), S07) sowie das Übertragen der Nutzerdaten und des LU506429
Incentivierungsergebnisses in Schritt S08) auszuführen. Die Vorteile dieser
Ausführungsform, bei der das Erstellen des Incentivierungsergebnisses auf dem
Angebotsserver ausgeführt wird, wurden im Verfahrensschritt Erstellen hinlänglich beschrieben.
Computerprogrammprodukt C umfasst Befehle, die bei deren Ausführung durch den
Angebotsserver diesen dazu veranlassen, zumindest das Bereitstellen des zumindest einen
Incentivierungsangebotes des Incentivierungsanbieters in Schritt S01) sowie das Übertragen der Nutzerdaten an den Incentivierungsanbieter in Schritt S08) auszuführen. Durch die in
Computerprogrammprodukt C enthaltenen Befehle wird der Angebotsserver dazu befähigt,
Schlüsselaufgaben im Rahmen des Incentivierungsverfahrens auszuführen.
Computerprogrammprodukt C versteht sich als ein optionales Computerprogrammprodukt, welches als Schnittstelle zwischen dem Incentivierungsanbieter und dem Angebotsserver dient und vorteilhaft eine reibungslose Kommunikation und Datenübertragung zwischen diesen Parteien ermöglicht. Insbesondere erleichtert es die Implementierung und Verwaltung von Incentivierungsangeboten sowie die sichere Handhabung von Nutzerdaten, was für die
Integrität und Effektivität des gesamten Incentivierungsverfahrens von entscheidender
Bedeutung ist.Computerprogrammprodukt C umfasst insofern die Supply-Side Plattform für die Incentivierungsangebote im Sinne des erfindungsgemäßen Verfahrens.
In einer Ausführungsform ist Computerprogrammprodukt C in Computerprogrammprodukt B integriert. Diese Ausführungsform wird dann eingesetzt, wenn die Gesamtheit der
Incentivierungsangebote und interaktiven Medien sowie der Nutzerdaten in ihrer Anzahl und
Komplexität begrenzt sind. Der Hauptvorteil dieser Ausführungsform liegt in der Minimierung des Aufwands für die Erstellung und Verwaltung der Computerprogrammprodukte, besonders wenn die Anzahl und Komplexität der Incentivierungsangebote sowie der interaktiven Medien und Nutzerdaten begrenzt sind. Diese Lösung eignet sich besonders gut für Szenarien, in denen noch keine umfangreichen Zielgruppendaten vorhanden sind und die
Medieninhalte für große, automatisierte Marketingkampagnen noch nicht in ausreichendem
Maße zur Verfügung stehen.
In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst Computerprogrammprodukt C weiterhin eine grafische Benutzeroberfläche sowie Funktionen der Initialisierung und Verwaltung von _Marketingkampagnen mithilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens, ausschließlich für registrierte Incentivierungsanbieter. Die Integration einer grafischen Benutzeroberfläche white ip | Patent & Legal
TESU-0002-P-LU 22.02.2024 Luxemburgische Patentanmeldung sowie spezialisierter Verwaltungsfunktionen in Computerprogrammprodukt C ermöglicht LU506429 eine intuitive und effiziente Steuerung des gesamten Prozesses von der Kampagnenplanung bis zur Auswertung der Ergebnisse. Für Incentivierungsanbieter ergibt sich daraus ein deutlicher Mehrwert, da sie über eine zentrale Plattform verfügen, die folgende Funktionen umfasst: Zahlungsabwicklung, das Buchen von Kampagnen, das Spezifizieren der
Kampagnen, das Abrufen von Marketing- und Nutzerdaten, das Bearbeiten oder Abbrechen von Kampagnen, das Hochladen von Incentivierungsangeboten und interaktiven Medien und
Automatisierungsvarianten der beschriebenen Funktionen. Dem Fachmann im Bereich
Marketing sind solche Funktionen im Grundsatz bekannt, weshalb sie an dieser Stelle nicht im Detail beschrieben werden.
Kategorie 3 (Vorrichtung)
Die vorliegende Erfindung betrifft zudem den Angebotsserver als Vorrichtung. Der
Angebotsserver umfasst zumindest eine Recheneinheit zum Ausführen der
Computerprogrammprodukte B und C sowie zumindest ein Speichermedium zum Speichern von zumindest Incentivierungsangeboten und Nutzerdaten. Dem Fachmann ist weiterhin gemeinhin bekannt, dass der Angebotsserver Netzwerkanbindungen umfassen muss, um seine Dienste in einem Netzwerk bereitzustellen.
In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der Angebotsserver zumindest ein zweites
Speichermedium, auf welchem zumindest die Nutzerdaten im Sinne des erfindungsgemäßen
Verfahrens gespeichert werden. Dieses zweite Speichermedium unterliegt besonders bevorzugt höheren Standards der IT-Sicherheit, insbesondere wird Verschlüsselung und/oder
Benutzerverwaltung und/oder Zugriffsschutz und/oder Gefahren- bzw. Angriffserkennung eingesetzt, welche dem Stand der Technik entspricht. Vorteilhaft wird somit den vorgegebenen und von Nutzern gewünschten erhöhten Sicherheitsstandards von
Nutzerdaten entsprochen.
In einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform umfasst der Angebotsserver zumindest separate Partitionen auf dem zumindest einen Speichermedium für Nutzerdaten,
Incentivierungsangebotsdaten, interaktive Mediendaten, Geofencingdaten und
Drittanbieterdaten. Alle dieser Datenarten unterscheiden sich in ihrer Beschaffenheit oder ihren Anforderungen. Vorteilhaft kann durch die Trennung in separate Partitionen die
Datenhaltung modularer aufgebaut werden, was hinsichtlich des
Anforderungsmanagements, der Instandhaltung sowie der Erweiterung des Angebotsservers white ip | Patent & Legal
TESU-0002-P-LU 22.02.2024 Luxemburgische Patentanmeldung vorteilhaft ist. Insbesondere können in dieser Ausführungsform der Partition für die LU506429
Nutzerdaten erhöhte Anforderungen für die IT-Sicherheit, z.B. bezüglich Verschlüsselung, zugewiesen werden. Weiterhin kann der Partition für interaktive Mediendaten besonders hoher und erweiterbarer Speicherplatz für große Mediendaten wie Videos zugewiesen werden. Weiterhin kann der Partition für Incentivierungsangebotsdaten eine
Datenbankstruktur zugewiesen werden, aus der unkompliziert und direkt die Informationen für die erste und zweite grafische Benutzeroberfläche in Schritt S01) bereitgestellt werden können. Weiterhin kann der Partition für Geofencingdaten ebenfalls erhöhte Anforderungen für die IT-Sicherheit zugewiesen werden und die entsprechende Datenbank kann adaptiver aufgebaut werden, um verschiedenste Arten der spielifizierten interaktiven Medien unter
Nutzung der Geofencingdaten, insbesondere dargestellt in der dritten grafischen
Benutzeroberfläche, zu ermöglichen. Weiterhin können der Partition für Drittanbieterdaten verschiedene Schnittstellen zum insbesondere automatisierten Abgleich von Daten mit
Drittanbietern zugeordnet werden, während die Daten von durch das erfindungsgemäße
Verfahren erfassten Daten klar getrennt werden. Dies führt zu Vorteilen bei der Auslegung der Benutzerverwaltung und Berechtigungsverwaltung sowie der Datensicherheit.
In einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform umfasst der Angebotsserver einen
Kontrollserver. Dieser ist insbesondere für den Abgleich von Drittanbieterdaten mit durch das erfindungsgemäße Verfahren erfassten Daten zuständig. In einer weiterhin bevorzugten
Ausführungsform ist der Kontrollserver außerdem für weitere Aufgaben des Datenabgleiches zuständig, welche besonders häufig durchgeführt werden. Vorteilhaft kann der Kontrollserver modular gewartet und erweitert werden, ohne dass der Kern des erfindungsgemäßen
Verfahrens auf dem Angebotsserver eingeschränkt wird. Weiterhin vorteilhaft kann der
Kontrollserver für bestimmte, insbesondere repetitive Aufgaben, spezifisch konfiguriert werden.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform existieren zumindest zwei Kontrollserver.
In einer weiterhin besonders bevorzugten Ausführungsform ist der zumindest eine
Kontrollserver redundant ausgelegt. In einer weiterhin besonders bevorzugten
Ausführungsform ist der Angebotsserver redundant ausgelegt. Redundanz erlaubt den
Weiterbetrieb des Verfahrens, selbst wenn ein Server nicht arbeitsfähig ist und erlaubt vorteilhaft eine hohe Ausfallsicherheit. In einer weiterhin besonders bevorzugten
Ausführungsform ist zumindest einer der Kontrollserver nicht redundant ausgelegt und ist für
Datenabgleichaufgaben zuständig, welche für das erfindungsgemäße Verfahren nicht zwingend erforderlich sind, beispielsweise den Abgleich von Drittanbieterdaten. Vorteilhaft white ip | Patent & Legal
TESU-0002-P-LU 22.02.2024 Luxemburgische Patentanmeldung ist diese Ausführungsform günstiger, wartungsärmer und ordnet den wichtigen LU506429
Verfahrensschritten die meisten Ressourcen zu.
Kategorie 4 (System)
Die vorliegende Erfindung betrifft zudem ein System, umfassend Computerprogrammprodukt
A, Computerprogrammprodukt B, Computerprogrammprodukt C und den Angebotsserver.
Abschließend sei angemerkt, dass sämtlichen Merkmalen, die in den Anmeldungsunterlagen und insbesondere in den abhängigen Ansprüchen genannt sind, trotz des vorgenommenen formalen Rückbezugs auf einen oder mehrere bestimmte Ansprüche, auch einzeln oder in beliebiger Kombination eigenständiger Schutz zukommen soll.
Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich auch aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und den
Zeichnungen. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung, auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbezügen.
Dabei können die in den Ansprüchen und in der Beschreibung erwähnten Merkmale jeweils einzeln für sich oder in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein.
Zudem ist darauf hinzuweisen, dass der Fachmann zweifelsohne erkennt, dass sich die einzelnen Merkmale, die in den vorstehenden konkreten Ausführungsformen beschrieben sind, auf angemessene Weise miteinander kombinieren lassen, soweit kein Widerspruch vorliegt, wobei zum Vermeiden unnötiger Wiederholung auf eine separate Beschreibung verschiedener möglicher Kombinationen verzichtet wird.
AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
Anhand folgender Figuren und Ausführungsbeispiele wird die vorliegende Erfindung näher erläutert, ohne die Erfindung auf diese zu beschränken. Insbesondere sind in den einzelnen
Figuren gezeigte und zu dem jeweiligen Beispiel beschriebene Merkmale nicht auf das jeweilige Einzelbeispiel beschränkt. Der Fachmann erkennt, dass Variationen und
Modifikationen vorgenommen werden können, ohne dass der wahre Umfang der Erfindung, wie er durch die Ansprüche und Beschreibung definiert ist, verlassen wird. Es ist daher beabsichtigt, im Rahmen der Erfindung alle Variationen und Modifikationen, die in den white ip | Patent & Legal
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Anwendungsbereich der beigefügten Ansprüche und deren Âquivalente fallen, LU506429 einzuschlieBen.
Es ist zu beachten, dass Merkmale, die in Struktur und/oder Funktion ähnlich sind, in verschiedenen Ausführungsformen mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet werden.
Wenn also ein bestimmtes Merkmal nicht im Detail unter Bezugnahme auf eine bestimmte
Ausführungsform beschrieben wird, kann eine Beschreibung dieses Merkmals aus der
Beschreibung einer anderen Ausführungsform übernommen werden.
Fig. 1: Fig. 1 illustriert in einer beispielhaften Ausführungsform den wesentlichen
Datenfluss und die wesentlichen Module sowie deren Zuordnung zu den
Computerprogrammprodukte A, B und C im erfindungsgemäßen Verfahren.
Das Endgerät (3.0) umfasst das Computerprogrammprodukt A (4.0) mit dessen wesentlichen Modulen. Als ein wesentliches Modul stellt das
Computerprogrammprodukt A (4.0) eine erste grafische Benutzeroberfläche zur Verfügung, auf welcher in dieser bevorzugten Ausführungsform über einen Endlosfeed Incentivierungsangebote ausgewählt werden können.
Weiterhin umfasst das Computerprogrammprodukt A (4.0) eine zweite grafische Benutzeroberfläche für die Spielifizierung, welches konkrete
Incentivierungsangebote im Frontend des Endgerätes (3.0) darstellt. Davon separat umfasst das Computerprogrammprodukt A (4.0) in dieser
Ausführungsform eine dritte grafische Benutzeroberfläche für das
Geofencing, sowie eine vierte grafische Benutzeroberfläche “Transparente
Nutzererfahrung”, durch die Nutzer ihre Nutzerdaten übersichtlich abfragen und anzeigen lassen können. Der Angebotsserver (3.1) umfasst das
Computerprogrammprodukt B (4.1). Dieses umfasst Module, um serverseitig in Schritt S01) die erste grafische Benutzeroberfläche mit dem Endlosfeed oder ein von einem Nutzer ausgewähltes Incentivierungsangebot bereitzustellen. In dieser bevorzugten Ausführungsform sind beide Module getrennt, wobei der Anbieter Endlosfeed bevorzugt kleinere Datenmengen für jedes Incentivierungsangebot bereitstellt (bspw. Thumbnail Bilder) und insbesondere mit der nutzerbasierten Sortierung und Filterung der
Incentivierungsangebote betraut ist. Das Modul Anbieter
Incentivierungsangebot lädt bevorzugt alle weiteren notwendigen Daten eines durch den Nutzer ausgewählten Incentivierungsangebotes nach. Beide
Module nutzen ein Modul zur Datenanalyse aller auf dem Speichermedium white ip | Patent & Legal
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(3.2) des Angebotsservers (3.1) gespeicherten Daten, um Personalisierungen, LU506429 insbesondere des Endlosfeeds und der für ein Incentivierungsangebot ausgespielten interaktiven Medien vorzunehmen. Als viertes Modul des
Computerprogrammproduktes B (4.1) dient ein Verarbeiter Nutzerdaten der
Aufnahme aller Nutzerdaten auf Seite des Angebotsservers und deren
Zuordnung in Datenbanken auf dem Speichermedium (3.2). Umgekehrt fragt der Verarbeiter Nutzerdaten von diesem Speichermedium (3.2) Nutzerdaten ab, um diese bei Abfrage über die vierte grafische Benutzeroberfläche bereitzustellen. In dieser Ausführungsform ist sowohl môglich, dass das
Incentivierungsergebnis auf Seiten des Endgerätes (3.0) als auch auf Seiten des Angebotsservers (3.1) ermittelt wird. In letzterem Fall kônnen die
Interaktionen des Nutzers mit dem Incentivierungsangebotes vom
Verarbeiter Nutzerdaten in die entsprechende Datenbank auf dem
Speichermedium (3.2) eingetragen, mit dem Modul Datenanalyse das
Incentivierungsergebnis ermittelt und dieses mittels des Moduls Anbieter
Incentivierungsangebot an das Endgerät (3.0) übertragen werden. Der
Angebotsserver umfasst weiterhin das Computerprogrammprodukt C (4.2), welches eine Angebotsplattform umfasst. Diese dient dazu,
Incentivierungsangebote oder einzelne interaktive Medien sowie deren
Ergebnisse zwischen Incentivierungsanbietern und dem Angebotsserver (3.1) bzw. den Datenbanken auf dessen Speichermedium (3.2) auszutauschen.
Weiterhin umfasst in dieser Ausführungsform der Angebotsserver (3.1) einen
Kontrollserver (3.3). Dieser dient dem Austausch von Daten von
Drittanbietern mit dem Angebotsserver (3.1) bzw. den Datenbanken auf dessen Speichermedium (3.2). Dessen Computerprogrammprodukte und
Schnittstellen zu dritten Datenanbietern sind nicht Teil dieser Anmeldung. Der
Kontrollserver (3.3) ist insbesondere für soziale-Medien-Interaktionen als
Incentivierungs- oder Teilnahmebedingung bzw. für die externe Validierung von Geofencing-basierten interaktiven Medien notwendig, darüber kônnen aber bevorzugt auch weitere Daten ausgetauscht werden, um die
Personalisierung des erfindungsgemäBen Verfahrens für die Nutzer zu verbessern.
Fig. 2: Fig. 2 zeigt in einer bevorzugten Ausführungsform die
Computerprogrammprodukte A, B und C, deren Zuordnung zu den für die
Erfindung relevanten Vorrichtungen, sowie die bevorzugte Aufteilung des white ip | Patent & Legal
TESU-0002-P-LU 22.02.2024 Luxemburgische Patentanmeldung zumindest einen, aber in dieser Ausführungsform genau einen, LU506429
Speichermediums (3.2) in einzelne Speicherelemente. Hierbei ist nicht weiter spezifiziert, ob die Speicherelemente unterschiedlichen physischen
Speichermedien zugehôrig sind oder nur verschiedene Datenbanken zuzuordnen sind. Diese genaue Ausgestaltung hängt von der notwendigen
Skala des Speichermediums (3.2), von hôheren
Verschlüsselungsanforderungen bei Nutzerdaten (3.2.1) und von den verwendeten Datentypen ab. In dieser bevorzugten Ausführungsform wird insbesondere zwischen 5 Speicherelementen unterschieden, die das
Speichermedium umfasst. Nutzerdaten (3.2.1) erhalten ein separates
Speicherelement, welches bevorzugt hôheren Verschlüsselungs- und
Berechtigungsstandards bezüglich IT-Sicherheit unterliegt.
Incentivierungsangebotsdaten (3.2.2) sind in einem eigenen Speicherelement angeordnet, welches der Zuordnung aller Komponenten eines
Incentivierungsangebotes dient. Bevorzugt werden hier auch historische
Ergebnisse, Bilder, teilnehmende Nutzer und Kategorien der
Incentivierungsangebote hinterlegt. Interaktive Mediendaten (3.2.3) sind bevorzugt in einem eigenen Speicherelement hinterlegt, welches besonders auf Medientypen wie Video, Audio oder Spiele optimiert ist. Die interaktiven
Medien können dynamisch und veränderbar mit den
Incentivierungsangeboten ausgespielt werden und sind nicht fest zugeordnet.
Weiterhin existieren eigene Speicherelemente für Geofencingdaten (3.2.4) und Drittanbieterdaten (3.2.5). Eine Separierung dieser Speicherelemente kann vorteilhaft ein einfacheres Berechtigungsmanagement, beispielsweise für die Zugriffe des Kontrollservers (3.3), bieten.
Fig. 3: Fig. 3 zeigt die Zuordnung der Verfahrensschritte S01) bis S08) des erfindungsgemäßen Verfahrens zu Computerprogrammprodukt A (4.0) und dem Endgerät (3.0) bzw. Computerprogrammprodukt B (4.1) und dem
Angebotsserver (3.1) in einer beispielhaften Ausführungsform. In dieser
Ausführungsform werden die meisten Schritt durch das
Computerprogrammprodukt A (4.0) auf dem Endgerät (3.0) ausgeführt.
Vorteilhaft kann diese Ausführungsform mehr Offlinefunktionen auf dem
Endgerät bereitstellen und beim Öffnen von Incentivierungsangeboten performanter sein. white ip | Patent & Legal
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Fig. 4: Fig. 4 zeigt die Zuordnung der Verfahrensschritte S01) bis S08) des LU506429 erfindungsgemaRen Verfahrens zu Computerprogrammprodukt A (4.0) und dem Endgerät (3.0) bzw. Computerprogrammprodukt B (4.1) und dem
Angebotsserver (3.1) in einer alternativen, bevorzugten Ausführungsform. In dieser Ausführungsform wird der Verfahrensschritt (S01) in zwei Teile geteilt, wobei „Details“, wie insbesondere hochauflösende Bilder, Teilnahme- und
Incentivierungsbedingungen und Zufallsverfahren des
Incentivierungsangebotes erst nach dem Auswählen dieses Angebotes durch den Nutzer für das Endgerät (3.0) bereitgestellt werden. Weiterhin wird das
Erstellen des Belohnungsergebnisses S07) auf dem Angebotsserver (3.1) ausgeführt. Insgesamt werden im Vergleich zu Fig.4 mehr Verfahrensschritte durch das Computerprogrammprodukt B (4.1) auf dem Angebotsserver (3.1) ausgeführt. Vorteilhaft kann diese Ausführungsform mehr die erste grafische
Benutzeroberfläche bzw. den Endlosfeed schneller laden. Außerdem vorteilhaft müssen die Algorithmen zur Erstellung des
Incentivierungsergebnisses nicht aufwendig auf dem Endgerät verschlüsselt werden, um Manipulationsfreiheit zu gewährleisten.
Fig. 5: Fig. 5 stellt eine Ausführungsform der ersten grafischen Benutzeroberfläche bzw. den Endlosfeed (1.8) vor dem Auswählen eines
Incentivierungsangebotes (1.0) durch den Nutzer in Schritt S03) beispielhaft dar. Fig. 5 illustriert damit ein Modul des Computerprogrammproduktes A (4.0). Incentivierungsangebote (1.0) werden in einem nach unten durchsuchbaren Endlosfeed dargestellt und sind bevorzugt nach nutzerbasierten Kriterien geordnet und filterbar. Die Incentivierungsprämie (1.2) ist bevorzugt als Vorschaubild dargestellt.
Fig. 6: Fig. 6 stellt eine Ausführungsform der zweiten grafischen Benutzeroberfläche beispielhaft dar, welches den Verfahrensschritt S04) nach dem Auswählen eines Incentivierungsangebotes (1.0) durch den Nutzer in Schritt S03) übernimmt. Fig. 6 illustriert damit ein Modul des
Computerprogrammproduktes A (4.0). Dem Nutzer werden vorteilhaft eindeutig ein Bild oder Video der Incentivierungsprämie (1.2), alle
Teilnahmebedingungen (1.5), und eine transparente erste Übersicht der
Incentivierungsbedingung (1.3) und des Zufallsverfahrens (1.4) dargestellt.
Die transparente erste Übersicht der Incentivierungsbedingungen (1.3) und des Zufallsverfahrens (1.4) können bevorzugt durch eine Darstellung der white ip | Patent & Legal
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Chancen, mit dem Zufallsverfahren (1.4) die Incentivierungsbedingung (1.3) LU506429 zu erfüllen, umgesetzt werden.
Fig. 7: Fig. 7 stellt eine Ausführungsform der zweiten grafischen Benutzeroberfläche beispielhaft dar, welches den Verfahrensschritt S06) nach dem Erfüllen der
Teilnahmebedingungen eines Incentivierungsangebotes (1.0) durch den
Nutzer in Schritt S05) übernimmt. Fig. 7 illustriert damit ein Modul des
Computerprogrammproduktes A (4.0). Dem Nutzer wird ein interaktives
Medium (2.0), in dieser bevorzugten Ausführungsform ein Videoinhalt (2.0.1), ausgespielt. Die Fig. 7 offenbart zwei bevorzugt môgliche Spielinteraktionen (2.1) mit dem interaktiven Medium (2.0). Einerseits wird ein interaktiver
Bildinhalt (2.1.1) in den Videoinhalt (2.0.1) eingefügt. Diesen kann der Nutzer bevorzugt für einen kurzen Zeitraum antippen, verschieben bzw. einsammeln.
Andererseits wird ein Eingabefeld für eine Videoinformation (2.1.2) eingeblendet, in welches der Nutzer eine bestimmte aus dem Videoinhalt extrahierte Information eingibt. Beide Spielinteraktionen (2.1) führen, wenn sie erfolgreich ausgeführt werden, zu einem Incentivierungsereignis welches hier nicht dargestellt ist. Beispielsweise und bevorzugt ist ein solches
Incentivierungsereignis eine belohnende Animation.
Fig. 8: Fig. 8 stellt eine Ausführungsform der zweiten grafischen Benutzeroberfläche beispielhaft dar, welches die Umsetzung des Verfahrensschrittes S07) im
Frontend und das Anzeigen des Incentivierungsergebnisses in
Verfahrensschritt S08) nach dem Erstellen des Incentivierungsergebnisses in
Schritt S07) übernimmt. Fig. 8 illustriert damit ein Modul des
Computerprogrammproduktes A (4.0). In dieser Ausführungsform der zweiten grafischen Benutzeroberfläche wird ein Bild der
Incentivierungsprämie (1.2), die Incentivierungsbedingung (1.3) und das
Zufallsverfahren (1.4) vorteilhaft auf transparente und spielerische Weise dargestellt. Die Darstellung der Incentivierungsbedingung (1.3) umfasst in diesem Fall eine Zeichenkette (1.6) sowie implizit das Zufallsverfahren (1.4), indem die Zeichenkette (1.6) zufällige Zeichen (1.7) umfasst. Die Regeln der
Erstellung der zufälligen Zeichen (1.7) wurden in dieser bevorzugten
Ausführungsform dem Nutzer in vorherigen Schritten oder in dieser zweiten grafischen Benutzeroberfläche zusätzlich transparent dargestellt. Der Nutzer hat durch diese Ausführungsform vorteilhaft die Kontrolle über seinen
Versuch, mit einer Eingabemaske von Zeichen (1.7) die zufälligen Zeichen white ip | Patent & Legal
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(1.7) der Zeichenkette (1.6) zu treffen und damit die LU506429
Incentivierungsbedingung (1.3) zu erfüllen. Weiterhin führt eine erfolgreiche
Spielinteraktion aus Verfahrensschritt S06) zu einem Incentivierungsereignis (2.2), in diesem Fall dargestellt durch eine Animation oder ein bildliches
Overlay. Dieses Incentivierungsereignis (2.2) signalisiert dem Nutzer eindeutig das Erhöhen seiner Chancen, mit dem Zufallsverfahren (1.4), dessen Ergebnis er vorherzusagen versucht, die Incentivierungsbedingung (1.3) zu erfüllen. Das Erhöhen der Chancen wird in dieser bevorzugten
Ausführungsform durch das Verkürzen der Zeichenkette (1.6) um ein Zeichen (1.7) durch ein Incentivierungsereignis (2.2) umgesetzt. Andere bevorzugte
Ausführungsformen des Erhöhens der Chancen beinhalten das Ausschließen von in der Zeichenkette (1.6) nicht vorhandenen Zeichen. In einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform gibt der Nutzer keine Zeichen (1.7) manuell ein, sondern generiert diese mit dem Zufallsverfahren (1.4).
Incentivierungsereignisse (1.3) führen in dieser Ausführungsform besonders bevorzugt zu mehr Versuchen für den Nutzer oder das korrekte Ausfüllen einzelner Zeichen vor einem Versuch. Durch das eindeutige Darstellen der
Incentivierungsprämie (1.2), der Incentivierungsbedingung (1.3), des
Zufallsverfahrens (1.4) und des Incentivierungsereignisses (2.2) wird vorteilhaft die Incentivierung des Nutzers für derartige
Incentivierungsangebote erhöht. white ip | Patent & Legal
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BEZUGSZEICHENLISTE LU506429 (1.0) Incentivierungsangebot (1.1) Incentivierungsanbieter (1.2) Incentivierungsprämie (1.3) Incentivierungsbedingung (1.4) Zufallsverfahren (1.5) Teilnahmebedingung (1.6) Zeichenkette (1.7) Zeichen (1.8) Endlosfeed (2.0) interaktives Medium (2.0.1) Video- oder Audioinhalt (2.0.2) Digitales Spiel (2.1) Spielinteraktion (2.1.1) interaktiver Bildinhalt (2.1.2) Video- oder Audioinformation (2.2) Incentivierungsereignis (2.3) soziale-Medien-Interaktion (2.4) Incentivierungsergebnis (3.0) Endgerät (3.1) Angebotsserver (3.2) Speichermedium (3.2.1) Nutzerdaten (3.2.2) Incentivierungsangebotsdaten (3.2.3) Interaktive Mediendaten white ip | Patent & Legal
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(3.2.4) Geofencingdaten LU506429 (3.2.5) Drittanbieterdaten (3.3) Kontrollserver (4.0) Computerprogrammprodukt A (4.1) Computerprogrammprodukt B (4.2) Computerprogrammprodukt C white ip | Patent & Legal
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Claims (14)

PATENTANSPRÜCHE
1. Computerimplementiertes Verfahren zur spielifizierten Zufallsincentivierung zumindest eines Nutzers, umfassend die Schritte: S09) Bereitstellen zumindest eines Incentivierungsangebotes (1.0) eines Incentivierungsanbieters (1.1), umfassend jeweils zumindest eine Incentivierungspramie (1.2), zumindest eine Incentivierungsbedingung (1.3), ein Zufallsverfahren (1.4) zur Erfiillung der Incentivierungsbedingung, zumindest eine Teilnahmebedingung (1.5), sowie zumindest ein interaktives Medium (2.0) von einem Angebotsserver (3.1) an ein Endgerät (3.0), S010) Anzeigen des zumindest einen Incentivierungsangebotes (1.0) auf dem Endgerät (3.0), S011) Auswählen eines Incentivierungsangebotes (1.0) durch den zumindest einen Nutzer auf dem Endgerät (3.0), S012) Eindeutiges Darstellen der zumindest einen Incentivierungspramie (1.2), der zumindest einen Incentivierungsbedingung (1.3), des Zufallsverfahrens (1.4) sowie der zumindest einen Teilnahmebedingung (1.5) auf dem Endgerät (3.0), S013) Umsetzen der Teilnahmebedingungen (1.5) mit maximal 10 Eingabeaktionen des zumindest einen Nutzers auf dem Endgerät (3.0), S014) Ausspielen des zumindest einen interaktiven Mediums (2.0) auf dem mobilen Endgerät (3.0), wobei das interaktive Medium (2.0) zumindest eine Spielinteraktion
(2.1) mit dem zumindest einen Nutzer umfasst, wobei jede erfolgreiche Spielinteraktion (2.1) zu einem Incentivierungsereignis (2.2) führt, S015) Erstellen eines Incentivierungsergebnisses (2.4) durch Anwenden des Zufallsverfahrens (1.4) auf die Incentivierungsbedingung (1.3), S016) Anzeigen des Incentivierungsergebnisses (2.4) auf dem mobilen Endgerät
(3.0), wobei im Fall eines positiven Incentivierungsergebnisses (2.4) Nutzerdaten
(3.2.1) des zumindest einen Nutzers an den Angebotsserver (3.1) und den Incentivierungsanbieter (1.1) übertragen werden, white ip | Patent & Legal TESU-0002-P-LU 22.02.2024 Luxemburgische Patentanmeldung dadurch gekennzeichnet, dass LU506429 die Incentivierungsbedingung (1.3) das korrekte Ausfüllen einer Zeichenkette (1.6) von spezifischer Länge an Zeichen (1.7) umfasst und in Verfahrensschritt S06) und S07) jedes Incentivierungsereignis (2.2) die Zeichenkette
(1.6) oder das Zufallsverfahren (1.4) so verändert, dass sich auf eine für den zumindest einen Nutzer unmittelbar erkennbare Weise die Wahrscheinlichkeit erhöht, mit dem Zufallsverfahren (1.4) die Incentivierungsbedingung (1.3) zu erfüllen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das interaktive Medium (2.0) einen Video- oder Audioinhalt (2.0.1) oder ein digitales Spiel (2.0.2) umfasst.
3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei das digitale Spiel (2.0.4) mittels Geofencingdaten
(3.2.4) einen bestimmten Aufenthaltsort des zumindest einen Nutzers abfragt.
4. Verfahren nach Anspruch 2, wobei der Videoinhalt (2.0.1) zumindest einen interaktiven Bildinhalt (2.1.1) umfasst, wobei zumindest eine Spielinteraktion (2.1) das Antippen des interaktiven Bildinhalts (2.1.1) durch den zumindest einen Nutzer während des Ausspielens des interaktiven Mediums (2.0) umfasst.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei das interaktive Medium (2.0) zumindest eine Video- oder Audioinformation (2.1.1) umfasst, wobei zumindest eine Spielinteraktion
(2.1) das Wiedergeben der Video- oder Audioinformation (2.1.1) durch den zumindest einen Nutzer nach dem Ausspielen des interaktiven Mediums (2.0) umfasst.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Anzeigen des zumindest einen Incentivierungsangebotes (1.0) innerhalb eines nach nutzerbasierten Kriterien sortierten Endlosfeeds (1.8) an Incentivierungsangeboten (1.0) geschieht.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das Umsetzen der Teilnahmebedingungen (1.5) und/oder die zumindest eine Spielinteraktion (2.1) zumindest eine soziale-Medien-Interaktion (2.3) des zumindest einen Nutzers umfasst.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei jedes Incentivierungsereignis (2.2) die Zeichenkette (1.6) derart verändert, dass zumindest ein Zeichen (1.7) der Zeichenkette (1.6) vorgegeben oder die Zeichenkette (1.6) um zumindest ein Zeichen
(1.7) verkürzt wird. white ip | Patent & Legal TESU-0002-P-LU 22.02.2024 Luxemburgische Patentanmeldung
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei jedes Incentivierungsereignis (2.2) LU506429 das Zufallsverfahren (1.4) derart verändert, dass das Zufallsverfahren (1.4) mehrfach ausgeführt oder in der Zeichenkette (1.6) nicht vorhandene Zeichen (1.7) im Zufallsverfahren (1.4) ausgeschlossen werden.
10. Computerprogrammprodukt A (4.0), umfassend Befehle, die bei deren Ausführung durch das Endgerät (3.0) dieses dazu veranlassen, zumindest die Schritte S02) bis S06) und das Anzeigen des Incentivierungsergebnisses (2.4) in Schritt S08) des erfindungsgemäßen Verfahrens auszuführen.
11. Computerprogrammprodukt B (4.1), umfassend Befehle, die bei deren Ausführung durch den Angebotsserver (3.1) diesen dazu veranlassen, zumindest den Schritt S01) des erfindungsgemäßen Verfahrens auszuführen.
12. Computerprogrammprodukt C (4.2), umfassend Befehle, die bei deren Ausführung durch den Angebotsserver (3.1) diesen dazu veranlassen, zumindest das Bereitstellen des zumindest einen Incentivierungsangebotes (1.0) des Incentivierungsanbieters (1.1) in Schritt S01) sowie das Übertragen der Nutzerdaten (3.2.1) an den Incentivierungsanbieter (1.1) in Schritt S08) auszuführen.
13. Angebotsserver (3.1), umfassend zumindest eine Recheneinheit zum Ausführen von Computerprogrammprodukt B (4.1) und C (4.2) sowie zumindest ein Speichermedium
(3.2) zum Speichern von zumindest Incentivierungsangeboten (1.0) und Nutzerdaten
(3.2.1).
14. System, umfassend Computerprogrammprodukt A (4.0), Computerprogrammprodukt B
(4.1), Computerprogrammprodukt C (4.2) und den Angebotsserver (3.1). white ip | Patent & Legal TESU-0002-P-LU 22.02.2024 Luxemburgische Patentanmeldung
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