LU103433B1 - Trocknungseinrichtung, insbesondere Umlufttrocknungseinrichtung - Google Patents

Trocknungseinrichtung, insbesondere Umlufttrocknungseinrichtung

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LU103433B1
LU103433B1 LU103433A LU103433A LU103433B1 LU 103433 B1 LU103433 B1 LU 103433B1 LU 103433 A LU103433 A LU 103433A LU 103433 A LU103433 A LU 103433A LU 103433 B1 LU103433 B1 LU 103433B1
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LU
Luxembourg
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blower
air
drying device
dishwasher
blowers
Prior art date
Application number
LU103433A
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English (en)
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Nils Schröder
Holger Rehme
Stefan Havermann
Eugen Sgurski
Ralph Steinmeier
Nils Chluba
Benjamin Stanke
Horst Lintelmann
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Miele & Cie
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Trocknungseinrichtung, insbesondere Umlufttrocknungseinrichtung, für eine Geschirrspülmaschine, mit einem eine Luftansaugöffnung (11) bereitstellenden Ansaugkanal (10) und einem eine Luftauslassöffnung (13) bereitstellenden Auslasskanal (12), sowie mit einem Gebläse (14), an das luftansaugseitig der Ansaugkanal (10) und luftauslassseitig der Auslasskanal (12) strömungstechnisch angeschlossen sind, wobei das Gebläse (14) ein Gehäuse (23) und ein darin verdrehbar angeordnetes Gebläserad (24) aufweist, gekennzeichnet durch ein weiteres Gebläse (25), das einen Lufteinlass (31) und einen in die Umgebungsatmosphäre mündenden Luftauslass (29) aufweist, wobei das weitere Gebläse (25) ein weiteres Gehäuse (26) und ein darin verdrehbar angeordnetes, weiteres Gebläserad (27) aufweist, und durch eine Motoreinrichtung (30), die mit dem Gebläserad (24) und dem weiteren Gebläserad (27) in Wirkverbindung steht.

Description

Beschreibung
Trocknungseinrichtung, insbesondere Umlufttrocknungseinrichtung
Die Erfindung betrifft eine Trocknungseinrichtung, insbesondere eine
Umlufttrocknungseinrichtung, für eine Geschirrspülmaschine, mit einem eine
Luftansaugôffnung bereitstellenden Ansaugkanal, einem eine Luftauslassöffnung bereitstellenden Auslasskanal, sowie mit einem Gebläse, an das luftansaugseitig der
Ansaugkanal und luftauslassseitig der Auslasskanal strômungstechnisch angeschlossen sind, wobei das Gebläse ein Gehäuse und ein darin verdrehbar angeordnetes Gebläserad aufweist.
Geschirrspülmaschinen im Allgemeinen sowie solche mit einer Trocknungseinrichtung der eingangs genannten Art im Speziellen sind aus dem Stand der Technik an sich gut bekannt, weshalb es eines gesonderten druckschriftlichen Nachweises an dieser Stelle nicht bedarf.
Eine Geschirrspülmaschine, insbesondere eine Haushaltsgeschirrspülmaschine, der typischen Bauart verfügt über einen einen Spülraum bereitstellenden Spülbehälter, der der
Aufnahme von zu reinigendem Spülgut dient. Im Falle einer
Haushaltsgeschirrspülmaschine handelt es sich bei dem Spülgut insbesondere um
Geschirr- und Besteckteile.
Im bestimmungsgemäBen Verwendungsfall einer Geschirrspülmaschine findet im
Nachgang einer Spülgutreinigung eine Spülguttrocknung statt. Es sind aus dem Stand der
Technik unterschiedliche Trocknungsverfahren bekannt, so auch die HeifBlufttrocknung, gemäß welcher das zu trocknende Spülgut mit zuvor aufgeheizter Trocknungsluft beaufschlagt wird. Als Trocknungsluft kann die im Spülbehälter der Geschirrspülmaschine befindliche Luft verwendet werden, in welchem Fall eine HeiBlufttrocknung im
Umluftbetrieb stattfindet. Alternativ und/oder in Kombination hierzu kann zur Trocknung auch Frischluft verwendet werden, die aus der die Geschirrspülmaschine umgebenden
Atmosphäre bezogen wird.
Unabhängig davon, ob eine Heißlufttrocknung mittels Umluft und/oder mittels Frischluft durchgeführt wird, kommt zur Luftführung und -aufheizung eine Trocknungseinrichtung zum Einsatz, die entsprechende Luftführungen bereitstellt und über ein Gebläse und ein
Heizelement verfügt. Des Weiteren können Temperatursensoren vorgesehen sein, die einer Regelung der Heizleistung und einer Systemüberwachung dienen.
Eine gattungsgemäße Trocknungseinrichtung zur Durchführung einer Heißlufttrocknung verfügt über einen Ansaugkanal einerseits und einen Auslasskanal andererseits. Der
Ansaugkanal stellt eine Luftansaugöffnung bereit, wohingegen der Auslasskanal über eine
Luftauslassöffnung verfügt. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall erfolgt eine
Beschickung des Ansaugkanals mit Trocknungsluft durch die Luftansaugôffnung hindurch, die dann im Weiteren durch den Auslasskanal bis hin zur Luftauslassôffnung gefördert wird. Die die Trocknungseinrichtung durch die Luftauslassöffnung hindurch verlassende
Trocknungsluft gelangt alsdann in einen Spülbehälter einer mit der Trocknungseinrichtung zusammenwirkenden Geschirrspülmaschine.
Zwecks einer Förderung der Trocknungsluft verfügt die Trocknungseinrichtung über ein
Gebläse. An dieses Gebläse sind luftansaugseitig der Ansaugkanal und luftauslassseitig ı5 der Auslasskanal strömungstechnisch angeschlossen. Dabei verfügt das Gebläse über ein
Gehäuse sowie über ein Gebläserad, welches innerhalb des Gehäuses verdrehbar angeordnet ist. Ein Drehantrieb des Gebläserads erfolgt im bestimmungsgemäßen
Verwendungsfall mittels einer entsprechenden elektrischen Antriebseinheit. Das Gebläse ist bevorzugterweise als Radialgebläse ausgebildet.
Zwecks Erwärmung der Trocknungsluft verfügt die Trocknungseinrichtung des Weiteren über ein Heizelement. Dieses ist typischerweise im Auslasskanal angeordnet, das heißt die vom Gebläse angesogene Luft passiert vor einem Verlassen der
Trocknungseinrichtung durch die Luftauslassöffnung hindurch das Heizelement.
Obgleich sich die vorbeschriebene Konstruktion im alltäglichen Praxiseinsatz bewährt hat, besteht Verbesserungsbedarf. So hat sich gezeigt, dass bei Geschirrspülmaschinen, die über eine automatische Türöffnung verfügen, trotz Trocknungseinrichtung kein ausreichender Schutz gegen Feuchteschäden durch wiederholte Betauung von zur
Geschirrspülmaschine benachbarten Möbeloberflächen gegeben ist. Dies gilt es zu vermeiden, weshalb es die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe ist, eine
Trocknungseinrichtung der eingangs genannten Art konstruktiv dahingehend weiterzuentwickeln, dass entsprechende Feuchteschäden verhindert werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung eine Trocknungseinrichtung der eingangs genannten Art vorgeschlagen, die sich auszeichnet durch ein weiteres Gebläse, das einen Lufteinlass und einen in die Umgebungsatmosphäre mündenden Luftauslass aufweist, wobei das weitere Gebläse ein weiteres Gehäuse und ein darin verdrehbar angeordnetes weiteres Gebläserad aufweist, und durch eine Motoreinrichtung, die mit dem
Gebläserad und dem weiteren Gebläserad in Wirkverbindung steht.
Es hat sich gezeigt, dass bei Geschirrspülmaschinen mit automatischer Türöffnung trotz
Trocknungseinrichtung erhebliche Wrasenmengen durch den bei geöffneter Tür ausgebildeten Türöffnungsspalt austreten können. Da die umliegenden Möbeloberflächen kälter sind als die austretenden Wrasen, kommt es zu einer unkontrollierten Kondensation der Wrasen auf diesen Möbeloberflächen. Insbesondere die dem Türöffnungsspalt zugewandte Unterseite einer die Geschirrspülmaschine oberseitig abdeckenden
Arbeitsplatte ist in diesem Zusammenhang betroffen. Um hier Abhilfe zu schaffen, verfügt die erfindungsgemäße Trocknungseinrichtung über ein weiteres Gebläse. Dieses weitere ı5 Gebläse weist einen in die Umgebungsatmosphäre mündenden Luftauslass auf. Im
Betriebsfall kann so durch das weitere Gebläse ein Luftstrom erzeugt werden, der in die
Umgebungsatmosphäre entlassend wird und auch über den sich im Falle einer automatischen Türöffnung ergebenden Türöffnungsspalt hinweg strömt. Infolgedessen kommt es zu einer Verdünnung der bei geöffneter Spülraumtür durch den Öffnungsspalt hindurch austretenden Wrasen. Im Ergebnis kann so erreicht werden, dass unerwünschte
Kondensatbildungen an zur Geschirrspülmaschine benachbarten Oberflächen, insbesondere Möbeloberflächen, unterbleiben.
Die erfindungsgemäße Trocknungseinrichtung verfügt über zwei Gebläse. Es sind ein erstes Gebläse und ein zweites Gebläse vorgesehen. Das erste Gebläse dient dazu,
Trocknungsluft anzusaugen und in den Spülraum zwecks Spülguttrocknung zu überführen.
Das zweite Gebläse ist indes dazu eingerichtet, Umgebungsluft anzusaugen und auch wieder in die den Spülbehälter der Geschirrspülmaschine umgebende Atmosphäre zu entlassen. Der Luftauslass des zweiten Gebläses steht mithin nicht in strömungstechnischer Wirkverbindung mit dem vom Spülbehälter bereitgestellten
Spülraum. Die das zweite Gebläse verlassende Luft streicht vielmehr außenseitig des
Spülbehälters an diesem vorbei, sodass bei geöffneter Tür über den Türöffnungsspalt aus dem Spülbehälter austretende Wrasen mittels der um den Spülbehälter herumgeführten
Luftströmung verdünnt werden können. Zudem sorgt der durch das zweite Gebläse erzeugte Luftstrom dafür, dass aus dem Spülbehälter austretende Wrasen abgeführt werden. Es findet mithin nicht nur eine Wrasenverdünnung statt, sondern auch ein
Wrasenabtransport. Beide durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung erzielten Effekte führen dazu, dass eine ungewollte Kondensatbildung an benachbarten Objekt- und/oder
Möbeloberflächen vermieden, zumindest aber minimiert wird.
Beide Gebläse verfügen jeweils über ein Gehäuse und ein davon verdrehbar aufgenommenes Gebläserad. Für einen Antrieb der Gebläseräder verfügt die
Trocknungseinrichtung über eine Motoreinrichtung, wobei erfindungsgemäß vorgesehen ist, dass die Motoreinrichtung sowohl mit dem Gebläserad des ersten Gebläses als auch mit dem Gebläserad des zweiten Gebläses in Wirkverbindung steht. Es sind mithin nicht je
Gebläse eine jeweilige Motoreinrichtung vorgesehen, sondern für beide Gebläse nur eine einzige Motoreinrichtung, die mit den Gebläserädern beider Gebläse gleichermaßen in
Wirkverbindung steht. Es ist so eine insgesamt kompakte Bauform gegeben, die zudem im bestimmungsgemäßen Betrieb eine einfache Ansteuerung und Bedienung ermöglicht. ı5 Die erfindungsgemäß ausgebildete Trocknungseinrichtung erfüllt in vorteilhafter Weise zwei Funktionen. Gemäß einer ersten Funktion findet im bestimmungsgemäßen Betrieb eine Trocknung von Spülgütern mit zuvor aufgeheizter Trocknungsluft statt. Gemäß einer zweiten Funktion wird unerwünschte Kondensatbildung vermieden, indem zuzüglich zur
Trocknungsluft ein weiterer Luftstrom erzeugt wird, der dazu dient, aus dem Spülbehälter austretende Wrasen sowohl zu verdünnen, als auch von der Geschirrspülmaschine und dazu benachbarten Oberflächen wegzuführen. Die erfindungsgemäß ausgebildete
Trocknungseinrichtung eignet sich daher insbesondere für solche Geschirrspülmaschinen, die über eine automatische Türöffnung verfügen und bei denen es aufgrund dessen zum
Ende eines bestimmungsgemäß durchgeführten Trocknungsprozesses zur spaltweisen
Türôffnung mit der Folge eines möglichen Wrasenaustritts kommt. Dabei ist eine automatische Türöffnung deshalb erwünscht, um bei im Spülbehälter befindlichen Wrasen durch die Türöffnung dafür Sorge zu tragen, dass es nicht zu einer Kondensatbildung auf im Spülbehälter befindlichen Spülgütern kommt. Mit der erfindungsgemäßen
Trocknungseinrichtung kann mithin in zweifacher Hinsicht ein optimiertes
Trocknungsergebnis erreicht werden. Zum einen findet durch die Trocknungslufterzeugung eine Spülguttrocknung statt. Zum anderen ist eine spaltweise Spülraumtüröffnung ermöglicht, sodass etwaige Wasserdampfreste aus dem Spülbehälter abziehen können, und dies dank der erfindungsgemäßen Ausgestaltung ohne die Gefahr einer
Kondensatbildung an zur Geschirrspülmaschine benachbarten Objekt- und/oder
Möbeloberflächen.
Dabei ist die erfindungsgemäße Trocknungseinrichtung zugleich kompakt im Aufbau und einfach in der Bedienung, da für einen bestimmungsgemäßen Betrieb beider Gebläse nur 5 eine Motoreinrichtung vorgesehen ist, die mit den Gebläserädern beider Gebläse gleichermaßen in Wirkverbindung steht. Mittels ein und derselben Motoreinrichtung werden im bestimmungsgemäßen Betriebsfall mithin beide Gebläseräder angetrieben.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die beiden Gebläse unter Zwischenordnung der Motoreinrichtung nebeneinander angeordnet sind. Die beiden
Gebläse bilden mithin ein Doppelgebläse aus. Dabei beinhaltet dieses Doppelgebläse die
Motoreinrichtung, die zwischen den beiden Gebläsen angeordnet ist. Es ist so eine insgesamt sehr kompakte Bauform geschaffen und darüber hinaus sichergestellt, dass ein direkter Kraftanschluss der im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall angetriebenen
Gebläseräder an die Motoreinrichtung gestattet ist. ı5 Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die beiden Gehäuse voneinander separiert ausgebildet sind. Es ist mithin je Gebläse ein Gehäuse vorgesehen.
Dabei beherbergt dieses Gehäuse das jeweilige Gebläserad. Diese Ausgestaltung ermöglicht es in vorteilhafter Weise, eine Trocknungseinrichtung wahlweise mit einem weiteren Gebläse auszurüsten, insbesondere dann, wenn das Trocknungsgebläse für den
Einsatz in einer Geschirrspülmaschine bestimmt ist, die über eine automatische
Türöffnung verfügt. Es ist mithin auf diese Weise die konstruktive Möglichkeit gegeben, eine Trocknungseinrichtung wahlweise mit einem weiteren Gebläse ggf. auch nachträglich auszurüsten.
Alternativ kann vorgesehen sein, dass die beiden Gehäuse zu einem Gesamtgehäuse zusammengefasst sind, separat ausgebildete Gehäuse mithin nicht gegeben sind. Im Falle eines Gesamtgehäuses beherbergt dieses die beiden Gebläseräder sowie vorzugsweise auch die Motoreinrichtung.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die beiden Gebläse derart ausgeführt, dass sie jeweils eine Vorzugsdrehrichtung, die im weiteren auch als Betriebsdrehrichtung bezeichnet wird, aufweisen, bei der der geförderte Volumenstrom bei gleicher aufgebrachter Leistung der Motoreinrichtung größer, insbesondere wesentlich größer ist als bei der entgegengesetzten Drehrichtung. Insbesondere können die beiden Gebläse etwa jeweils als Radialgebläse mit einem Spiralgehäuse ausgeführt sein. Unabhängig von der Schaufelradkrümmung, vorwärts / rückwärts, hat diese Bauform eine
Vorzugsdrehrichtung. Bei der Vorzugsdrehrichtung wird der größtmögliche Volumenstrom erzeugt. Dreht das Gebläserad in einem Spiralgehäuse entgegengesetzt der
Vorzugsrichtung, wird ein vergleichsweise geringerer Volumenstrom erzeugt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die beiden Gebläse jeweils als Trommelläufergebläse ausgebildet sind und ein Gebläserad mit vorwärtsgekrümmten Schaufeln aufweisen.
Bei einem „Trommelläufergebläse“ handelt es sich um ein Radialgebläse. Dabei besteht die Besonderheit eines „Trommelläufergebläses“ darin, dass die vom Gebläserad bereitgestellten Schaufeln in Richtung der Betriebsdrehrichtung vorwärtsgekrümmt ausgebildet sind. Die Schaufeln haben mithin eine sichelförmige Ausgestaltung, wobei sich ı5 die Sichelform in Richtung der Betriebsdrehrichtung öffnet. Die Schaufeln haben mithin mit
Bezug auf die Betriebsdrehrichtung eine konkave Ausgestaltung. Aufgrund dieser geometrischen Ausgestaltung der Schaufeln kann im Verhältnis zur aufgebrachten
Leistung der Motoreinrichtung ein vergleichsweise großer Luftvolumenstrom - bei vergleichsweise niedrigen Betriebsgeräuschen - erzeugt werden.
Gemäß einer ersten Alternative der Erfindung ist vorgesehen, dass die Gebläse hinsichtlich ihrer Betriebsdrehrichtung gleichsinnig ausgerichtet sind. Gemäß einer zweiten
Alternative sind die Gebläse indes hinsichtlich ihrer Betriebsdrehrichtung entgegensinnig ausgebildet.
Bei einer gleichsinnigen Ausrichtung der beiden Gebläse wird im bestimmungsgemäßen
Verwendungsfall ein entsprechender Luftstrom sowohl vom ersten Gebläse als auch vom zweiten Gebläse erzeugt. Es findet mithin eine entsprechende Beschickung des
Spülbehälters mit Trocknungsluft einerseits sowie eine Umspülung des Spülbehälters mit einem vom weiteren Gebläse erzeugten Luftstrom andererseits statt. Diese Ausgestaltung erbringt den Vorteil, dass stets ein Wrasenschutz gegeben ist, sodass es keiner steuertechnischen Unterscheidung zwischen geöffneter Spülraumtür und geschlossener
Spülraumtür bedarf. Solange die Trocknungseinrichtung in bestimmungsgemäßer
Verwendung ist, liegt aufgrund des durch das weitere Gebläse erzeugten Luftstroms ein bestimmungsgemäßer Wrasenschutz vor. Von Vorteil dieser Ausgestaltung ist ferner, dass während eines Trocknungsprozesses von im Spülraum befindlichen Spülgütern eine verbesserte Entfeuchtung dadurch erreicht wird, dass aufgrund des durch das weitere
Gebläse erzeugten Luftstroms eine Kühlung der Spülbehälterwände stattfindet.
Als nachteilig dieser Ausführungsalternative ist allerdings anzusehen, dass vergleichsweise laute Betriebsgeräusche erzeugt werden und dass eine erhöhte
Motorleistung hinsichtlich der Motoreinrichtung benötigt wird. Aus diesem Grunde ist auch die mit der Erfindung vorgesehene zweite Alternative bevorzugt.
Die nach der Erfindung vorgesehene zweite Alternative macht sich zunutze, dass ein
Radialgebläse mit einem Spiralgehäuse (oder im speziellen ein Trommelläufergebläse) einen hinreichenden Volumenstrom nur dann erzeugt, wenn das Gebläserad in
Betriebsdrehrichtung dreht. Bei entgegengesetzter Drehrichtung ist der vom Gebläserad erzeugte Luftstrom aufgrund der Schaufelgeometrie quasi bei null, jedenfalls minimiert, ı5 insbesondere deutlich minimiert. Die entgegensinnige Anordnung der beiden Gebläse macht es mithin möglich, die Gebläseräder wahlweise beide im Linkslauf oder beide im
Rechtslauf zu betreiben. Im Ergebnis ist sowohl im Linkslauf als auch im Rechtslauf eines der beiden Gebläse in Betriebsdrehrichtung angetrieben, das andere hingegen nicht.
Folglich wird je nach Antriebsrichtung entweder durch das eine Gebläse oder durch das andere Gebläse jeweils der gewünschte Volumenstrom erzeugt, wohingegen das andere
Gebläse zwar mitläuft, aber keinen nennenswerten Volumenstrom erzeugt. Es ist damit trotz nur einer Motoreinrichtung möglich, zwischen Wrasenschutz einerseits und
Spülguttrocknung andererseits zu unterscheiden. Dieser bringt den Vorteil, dass eine freie
Prozessgestaltung ermöglicht ist, dass hinsichtlich der Motoreinrichtung nur eine vergleichsweise geringe Motorleistung benötigt wird, dass eine erhöhte Kondensation während des Trocknungsbetriebs erzielt ist und dass ein zuverlässiger Wrasenschutz bei tatsächlich geöffneter Spülraumtür sichergestellt ist.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Motoreinrichtung mit Bezug auf ihre Drehrichtung umschaltbar ausgebildet ist. Die Motoreinrichtung kann mithin von Linkslauf auf Rechtslauf umgeschaltet werden und umgekehrt. Im Ergebnis einer Umschaltung der Drehrichtung der Motoreinrichtung findet auch eine Umschaltung der mit der Motoreinrichtung in Wirkverbindung stehenden Gebläseräder statt. Diese werden mithin je nach Schaltstellung der Motoreinrichtung in die eine Richtung drehend angetrieben oder umgekehrt. Sind die beiden Gebläseräder gleichsinnig ausgebildet, so verdrehen sie stets in der gleichen Richtung, d. h. beide entweder im Linkslauf oder beide im Rechtslauf. Bei einer gegensinnigen Anordnung der beiden Gebläseräder läuft das eine s Geblaserad in die eine Drehrichtung und das andere Gebläseräder in die andere
Drehrichtung. Kommt es zu einer Umschaltung der Motoreinrichtung, verkehren sich entsprechend auch die Drehrichtungen der beiden Gebläseräder. Dabei wechselt das eine
Gebläserad von Links- auf Rechtslauf, wohingegen das andere Gebläserad von
Rechtslauf auf Linkslauf wechselt.
Die schaltbare Ausgestaltung der Motoreinrichtung ist insbesondere im Falle gegensinnig drehender Gebläseräder von Vorteil, weil so zwischen einer Trocknungslufterzeugung einerseits und einer Luftstromerzeugung zur Wrasenminimierung andererseits unterschieden werden kann.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann in diesem Zusammenhang ı5 vorgesehen sein, dass die Motoreinrichtung ein Getriebe aufweist. Ein Umschalten der
Motoreinrichtung mit Bezug auf ihre Drehrichtung ist so ermöglicht. Alternativ oder in
Ergänzung hierzu ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass die
Motoreinrichtung einen elektronisch schaltbaren Motor aufweist. Diese Ausführungsform ist bevorzugt, da es in einfacher Weise durch elektronisches Ansteuern der
Motoreinrichtung gestattet ist, die Motordrehrichtung und damit auch die Drehrichtung der
Gebläseräder wahlweise ändern zu können.
Mit der Erfindung wird des Weiteren vorgeschlagen eine Geschirrspülmaschine, insbesondere eine Haushaltsgeschirrspülmaschine, mit einem einen Spülraum bereitstellenden Spülbehälter, der eine mittels einer Tür verschließbare
Beschickungséffnung aufweist, und mit einer Trocknungseinrichtung der vorbeschriebenen
Art. Eine solche Geschirrspülmaschine erzielt die schon vorstehend anhand der erfindungsgemäßen Trocknungseinrichtung erläuterten Vorteile.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die
Trocknungseinrichtung außenseitig des Spülbehälters angeordnet ist. Es ist so eine platzsparende Unterbringung der Trocknungseinrichtung gegeben, ohne dass es zu einer
Beeinträchtigung des vom Spülbehälter beherbergten Spülraums kommt. Dabei ist in diesem Zusammenhang vorgesehen, dass die Gebläse der Trocknungseinrichtung in
Maschinenhöhenrichtung unterhalb des Spülbehälters angeordnet sind, mithin im
Sockelbereich der Geschirrspülmaschine. Im Sockelbereich ist hinreichend Bauraum für die Unterbringung der beiden Gebläse gegeben, sodass die erfindungsgemäße s Ausgestaltung nicht zu einer nachteiligen Verkleinerung des Spülbehälters führt.
Die von der Trocknungseinrichtung bereitgestellten Kanäle sind seitlich des Spülbehälters angeordnet, vorzugsweise einer der beiden den Spülbehälter seitlich begrenzenden
Seitenwand. Dabei sind die Kanäle bis in den Sockelbereich unterhalb des Spülbehälters geführt, sodass ein strömungstechnischer Anschluss der Kanäle an die beiden Gebläse bzw. an das mit den Kanälen in strömungstechnischer Verbindung stehende Gebläse ermöglicht ist.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der Luftauslass des weiteren Gebläses dazu eingerichtet ist, dass den Luftauslass verlassende Luft als
Kühlluftstrom entlang eines Luftweges an einer Außenwand des Spülbehälters vorbeistréomt.
Die den Luftauslass des weiteren Gebläse verlassende Luft wird in die
Umgebungsatmosphäre, d. h. die den Spülbehälter umgebende Atmosphäre entlassen.
Dabei dient diese Luft als Kühlluftstrom, die an der Außenwand des Spülbehälters vorbeistreicht, und zwar entlang eines Luftweges. Dabei ist die Ausgestaltung des
Luftweges maßgeblich durch die geometrische Ausgestaltung des Luftauslasses bestimmt.
Im Ergebnis dieser Konstruktion wird im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall der
Spülbehälter von einem durch das weitere Gebläse erzeugten Luftstrom umspült, wobei die Luft auch oberseitig des Spülbehälters an dessen Deckenteil vorbeistreicht.
Beschickungsöffnungsseitig streicht die den Deckenteil des Spülbehälters passierende
Luft an einem Türöffnungsspalt vorbei, der sich im Falle einer zumindest teilweise geöffneten Spülraumtür ergibt. Im Falle einer automatischen Türôffnung können über den sich dadurch ergebenden Türôffnungsspalt Wrasen aus dem Inneren des Spülbehälters austreten. Diese Wrasen werden vom vorbeiströmenden Luftstrom mitgerissen und/oder verdünnt, sodass ungewollte Kondensatbildungen an benachbarten Objekt- und/oder
Mö6beloberflächen vermieden sind.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der Spülbehälter von einem Gehäuse aufgenommen ist, wobei der Luftauslass in einen Spaltraum zwischen einer Spülbehälterseitenwand und einer zugehörigen Gehäuseseitenwand mündet. Dieser
Spaltraum ist beispielsweise der Spaltraum zwischen Gehäuse und Spülbehälter, der die
Luftführungskanäle der Trocknungseinrichtung beherbergt. Die Luftführungskanäle der s Trocknungseinrichtung sorgen mithin für eine Luftführung des vom weiteren Gebläse abgegebenen Luftstroms in Richtung des den Spülbehälter in Höhenrichtung oberseitig begrenzenden Deckelteils. Der von der Luftströmung beschriebene Luftweg führt mithin direkt zur Oberseite des Spülbehälters und von dort aus zur vorderen Randkante, die die
Beschickungsöffnung des Spülbehälters begrenzt. 10 Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der Spülbehälter mit
Luftleiteinrichtungen ausgerüstet ist. Derartige Luftleiteinrichtungen dienen dazu, den
Luftweg für den vom weiteren Gebläse abgegebenen Luftstrom zu begrenzen und/oder im
Besonderen zu kanalisieren. Dies ermöglicht eine zielgerichtetere Ausrichtung des vom weiteren Gebläse abgegebenen Luftstroms.
Die Geschirrspülmaschine weist darüber hinaus eine Steuereinrichtung auf, die vorzugsweise dazu eingerichtet ist, die Motoreinrichtung des Gebläses der
Trocknungseinrichtung während einer ersten Phase des Trocknungsabschnittes eine
Spülprogramms in einer ersten Drehrichtung zu betreiben, diese dann umzuschalten und die Motoreinrichtung des Gebläses der Trocknungseinrichtung somit in einer zweiten
Phase des Trocknungsabschnittes in einer entgegengesetzten zweiten Drehrichtung zu betreiben.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung anhand der Figuren. Dabei zeigen
Fig. 1 in schematisch perspektivischer Ansicht eine Geschirrspülmaschine;
Fig. 2 in schematischer Seitenansicht die Geschirrspülmaschine nach Fig. 1;
Fig. 3 in schematischer Perspektivansicht eine erfindungsgemäße
Geschirrspülmaschine;
Fig. 4 in einer schematischen Seitenansicht die Geschirrspülmaschine nach Fig. 3;
Fig. 5 in schematischer Darstellung ausschnittsweise das weitere Gebläse mit einem in Betriebsdrehrichtung angetriebenen Gebläserad;
Fig. 6 in schematischer Darstellung das Gebläse nach Fig. 5 mit einem entgegen der
Betriebsdrehrichtung angetriebenen Gebläserad; s Fig. 7 in schematischer Perspektivdarstellung ein erfindungsgemafes Doppelgebläse;
Fig. 8 in schematischer Darstellung das weitere Gebläse;
Fig. 9 in schematischer Perspektivansicht das erste Gebläse;
Fig. 10 in schematischer Perspektivansicht eine erfindungsgemäße
Geschirrspülmaschine in einer ersten Betriebsstellung und 11 Fig. 11 in schematischer Perspektivansicht die Geschirrspülmaschine nach Fig. 10 in einer zweiten Betriebsstellung.
Fig. 1 zeigt in schematischer Perspektivansicht eine Geschirrspülmaschine 1.
Die Geschirrspülmaschine 1 verfügt in an sich bekannter Weise über einen einen
Spülraum 3 bereitstellenden Spülbehälter 2, der im bestimmungsgemäßen
Verwendungsfall der Aufnahme von zu reinigendem Spülgut dient.
Zwecks HeiBlufttrocknung von im Spülbehälter 2 befindlichem Spülgut verfügt die
Geschirrspülmaschine 1 über eine Trocknungseinrichtung 9.
Wie sich aus einer Zusammenschau insbesondere der Figuren 1 und 2 ergibt, weist die
Trocknungseinrichtung 9 für die Führung von Trocknungsluft einen Ansaugkanal 10 einerseits und einen Auslasskanal 12 andererseits auf. Ferner verfügt die
Trocknungseinrichtung 9 über ein Gebläse 14, an das luftansaugseitig der Ansaugkanal 10 und luftauslassseitig der Auslasskanal 12 strômungstechnisch angeschlossen sind.
Das Gebläse 14 der Trocknungseinrichtung 9 ist im Sockelbereich 18 der
Geschirrspülmaschine 1 angeordnet, d. h. in Hôhenrichtung 8 unterhalb des Spülbehälters
2. Die beiden Kanäle, d. h. der Ansaugkanal 10 und der Auslasskanal 12 sind außenseitig des Spülbehälters 2 an einer Spülbehälterseitenwand 4 des Spülbehälters 2 angeordnet.
Wie sich insbesondere aus der Darstellung nach Fig. 1 ergibt, verfügt der Spülbehälter 2 über zwei Spülbehälterseitenwände 4, ein Deckenteil 5, ein Bodenteil 6 und eine
Rückwand 16. Der Rückwand 16 gegenüberliegend ist eine Beschickungsöffnung vorgesehen, durch die hindurch im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall eine
Beschickung des Spülbehälters 2 mit Spülgut stattfinden kann.
Wie sich des Weiteren aus einer Zusammenschau der Fign. 1 und 2 ergibt, stellt der
Ansaugkanal 10 der Trocknungseinrichtung 9 eine Luftansaugôffnung 11 bereit.
Dementsprechend verfügt der Auslasskanal 12 über eine Luftauslassöffnung 13. Beide
Öffnungen, d. h. die Luftansaugöffnung 11 sowie die Luftauslassöffnung 13 münden beide jeweils in den Spülraum 3 ein. Dementsprechend kann im bestimmungsgemäßen
Verwendungsfall eine Luftströmung stattfinden, wie dies die in Fig. 2 eingezeichneten
Pfeile 17 erkennen lassen, die mithin die Durchströmungsrichtung wiedergeben. ı5 In Entsprechung der Darstellung nach Fig. 2 findet im bestimmungsgemäßen
Verwendungsfall der Trocknungseinrichtung 9 ein Umluftbetrieb statt. Das Gebläse 14 saugt über die Luftansaugôffnung 11 Trocknungsluft aus dem Spülraum 3 an. Diese
Trocknungsluft gelangt über den Ansaugkanal 10 und durch das Gebläse 14 hindurch zum
Auslasskanal 12. In den Auslasskanal ist eine in den Fign. nicht näher dargestellte
Rohrheizkörperanordnung einer Heizeinrichtung 15 integriert, mittels welcher Anordnung die den Auslasskanal 12 passierende Trocknungsluft aufgeheizt wird. Die aufgeheizte
Trocknungsluft verlässt die Trocknungseinrichtung 9 über die vom Auslasskanal 12 bereitgestellte Auslassöffnung 13, womit sie in den Spülraum 3 zurückgeführt wird.
Wie die Fign. 1 und 2 im Übrigen erkennen lassen, weisen sowohl der Ansaugkanal 10 als auch der Auslasskanal 12 jeweils einen Überhub 19 bzw. 21 auf, und zwar jeweils mit einer teilkreisförmig ausgebildeten Kanalumlenkung 20 bzw. 22.
Die Überhübe 19 bzw. 21 dienen jeweils dazu, etwaiges über die jeweils zugehörige
Öffnung 11 bzw. 13 in einen Kanal 10 bzw. 12 eindringendes Wasser davor zurückzuhalten, bis zum Gebläse 14 zu strömen. Denn etwaiges über die Öffnungen 11 bzw. 13 in die Kanäle 10 bzw. 12 eingeschleustes Wasser kann dank des jeweiligen
Überhubs 19 bzw. 21, d. h. dank der jeweils vorgesehenen Kanalumlenkungen 20 bzw. 22 entgegen der einwirkenden Schwerkraft nicht nach oben wandern, sondern wird vielmehr unter Einwirkung der Schwerkraft durch die jeweils zugehörige Öffnung 11 bzw. 13 zurück in den Spülraum 3 geführt.
Wie insbesondere Fig. 2 erkennen lässt, weist das Gebläse 14 ein Gehäuse 23 und ein darin verdrehbar angeordnetes Gebläserad 24 auf. Vorzugsweise handelt es sich bei dem
Gebläse 14 um ein Radialgebläse, wie dies auch in der Fig. dargestellt ist.
Fig. 3 lässt eine erfindungsgemäße Trocknungseinrichtung 9 bzw. eine mit einer solchen
Trocknungseinrichtung 9 ausgerüstete Geschirrspülmaschine 1 erkennen.
Die erfindungsgemäße Trocknungseinrichtung 9 verfügt nicht nur über das schon anhand der Fign. 1 und 2 vorbeschriebene Gebläse 14, sondern auch über das weitere Gebläse 25. Die Trocknungseinrichtung 9 weist mithin zwei Gebläse auf, nämlich ein erstes
Gebläse 14 und ein zweites Gebläse 25.
Das zweite Gebläse 25, auch weiteres Gebläse 25 genannt, weist einen Lufteinlass 31 ı5 und einen in die Umgebungsatmosphäre 32 mündenden Luftauslass 29 auf, wie sich dies insbesondere aus der Seitenansicht nach Fig. 4 ergibt. Dabei ist der Luftauslass 29 von einem Kanal 28 bereitgestellt.
Wie auch das erste Gebläse 14 verfügt das weitere Gebläse 25 über ein weiteres
Gehäuse 26 und ein weiteres Gebläserad 27, welches verdrehbar vom weiteren Gehäuse 26 aufgenommen ist. Auch dieser Sachzusammenhang ergibt sich insbesondere aus der
Darstellung nach Fig. 4.
Ein Antrieb der beiden Gebläseräder 24 und 27 erfolgt mittels einer Motoreinrichtung 30.
Diese Motoreinrichtung 30 steht mit den beiden Gebläserädern 24 und 27 in
Wirkverbindung und ist, wie insbesondere die Darstellung nach Fig. 4 erkennen lässt, zwischen den beiden Gebläsen 14 und 25 angeordnet. Dabei sind die beiden Gebläse 14 und 25 unter Zwischenordnung der Motoreinrichtung 30 nebeneinander angeordnet und bilden ein Doppelgebläse aus.
Das Gebläse 14 dient in schon vorbeschriebener Weise dazu, Trocknungsluft in den vom
Spülbehälter 2 beherbergten Spülraum 3 einzuführen. Das weitere Gebläse 25 dient indes dazu, angesogene Luft in die Umgebungsatmosphäre 32 zu führen, wobei ein Luftstrom erzeugt wird, der entlang eines Luftweges um den Spülbehälter 2 herum bis zur oberen vorderen Kante der Beschickungsöffnung 7 führt. Im Falle einer geöffneten s Beschickungséffnung 7 aus dem Spülbehälter 2 austretende Wrasen können so mittels der vom weiteren Gebläse 25 erzeugten Luftströmung verdünnt und abgeführt werden.
Die Fign. 3 und 4 zeigen dabei eine erste alternative Ausführungsform der Erfindung, wonach beide Gebläse 14 und 25 jeweils als Radialgebläse mit einem Spiralgehäuse, insbesondere als Trommelläufergebläse ausgebildet sind und gleichsinnig angetrieben werden. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall wird mithin durch beide Gebläse 14 und 25 ein entsprechender Luftstrom erzeugt, wie dies die in den Fign. 3 und 4 eingezeichneten Pfeile erkennen lassen.
Eine zweite und bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ergibt sich aus einer
Zusammenschau der weiteren Fign. 5 bis 11. ı5 Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die beiden Gebläse 14 und 25 hinsichtlich ihrer Betriebsrichtung gemäß des Pfeils 35 entgegensinnig zueinander ausgerichtet. Die Betriebsrichtung in Entsprechung des Pfeils 37 ergibt sich dabei aufgrund der Schaufeln 33 des Gebläserads 27, die mit Bezug auf die
Betriebsdrehrichtung vorwärtsgekrümmt ausgebildet sind, mithin in Bezug auf die
Betriebsbewegungsrichtung eine konkave Ausgestaltung aufweisen.
Fig. 5 lässt in diesem Zusammenhang erkennen, dass eine Verdrehbewegung des
Gebläserads 27 in Betriebsdrehrichtung 35 dazu führt, dass ein entsprechender
Volumenstrom gemäß der Pfeile 34 angesogen und als Luftstrom gemäß des Pfeils 36 über den Luftauslass 29 abgegeben wird. In Fig. 5 sind in Entsprechung des erzeugten
Volumenstroms die Pfeile 34 und 36 vergleichsweise dick eingezeichnet.
Fig. 6 zeigt im Unterschied zur Darstellung nach Fig. 5 ein Betrieb des Gebläses 25 entgegen der Betriebsdrehrichtung in Entsprechung des Pfeils 37. Infolge dieser
Verdrehbewegungsrichtung wird nur ein verhältnismäßig kleiner Volumenstrom an Luft in
Entsprechung der Pfeile 34 angesogen und als Luftstrom in Entsprechung des Pfeils 36 abgegeben. Aus einem Vergleich der beiden Fign. 5 und 6 ergibt sich mithin, dass der volle Volumenstrom durch das Gebläse 25 nur dann erreicht wird, wenn dieses in
Betriebsdrehrichtung 35 angetrieben wird. Andernfalls, wenn also ein Betrieb des
Gebläses 25 entgegen der Betriebsdrehrichtung in Entsprechung des Pfeils 37 erfolgt, findet nur eine minimierte Luftstromerzeugung statt.
Die Fign. 7, 8 und 9 lassen das Gebläse 14 und das weitere Gebläse 25 jeweils in einer
Einzeldarstellung sowie in einer Zusammenbaustellung erkennen. Dabei ergibt sich aufgrund der eingezeichneten Pfeile, dass die jeweiligen Gebläseräder ihren maximalen
Volumenstrom bei entgegengesetzter Drehrichtung erzeugen. Das Gebläse 14 ist im
Uhrzeigersinn drehend, d. h. rechtslaufend ausgebildet und erzeugt nur bei entsprechendem Antrieb in diesem Sinne den maximalen Volumenstrom. Das weitere
Gebläse 25 ist indes gegensinnig drehend ausgebildet und erzeugt einen maximalen
Volumenstrom nur bei einer Drehbewegung entgegen des Uhrzeigersinns, d. h. bei einem
Linkslauf.
Im endmontierten Zustand werden beiden Gebläse 14 und 25 durch eine Motoreinrichtung 30 angetrieben, wie dies die Fign. 10 und 11 erkennen lassen. Dabei ergibt sich aufgrund der gegensinnig ausgerichteten Anordnung der beiden Gebläse 14 und 25, dass je nach
Drehrichtung der Motoreinrichtung 30 entweder das eine Gebläse oder das andere
Gebläse den maximalen Volumenstrom liefert, wohingegen das jeweils andere Gebläse nur einen minimalen Volumenstrom liefert. So lässt Fig. 10 in einer ersten Betriebsstellung der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine 1 erkennen, dass über das weitere
Gebläse 25 ein maximaler Volumenstrom abgegeben wird, was durch die Pfeile 38 kenntlich gemacht ist. Der vom Gebläse 14 abgegebene Volumenstrom ist indes minimiert, was die nur gestrichelt eingezeichneten Pfeile 39 erkennen lassen.
Fig. 11 zeigt indes eine umgekehrte Funktionsweise. Danach ist die Drehrichtung der
Motoreinrichtung 30 umgeschaltet, infolgedessen das Gebläse 14 einen maximalen
Volumenstrom erzeugt, das Gebläse 25 indes nur einen minimalen Volumenstrom. Es kann so durch Umschaltung der Drehrichtung der Motoreinrichtung 30 in einfacher Weise vom Trocknungsbetrieb nach Fig. 11 in den Luftstrombetrieb zur Vermeidung von Wrasen nach Fig. 10 umgeschaltet werden und umgekehrt.
Wie im Übrigen die Fign. 10 und 11 erkennen lassen, bewegt sich der vom weiteren
Gebläse 25 erzeugte Luftstrom auf einem Luftweg 40, der bis zur oberen vorderen Kante der Beschickungsôffnung 7 reicht.
Hier austretende Wrasen werden mittels des Luftstroms verdünnt und/oder fortbewegt.
Bezugszeichen 1 Geschirrspülmaschine 21 Überhub 2 Spülbehälter 22 Kanalumlenkung 3 Spülraum 25 23 Gehäuse
4 Spülbehälterseitenwand 24 Gebläserad 5 Deckenteil 25 weiteres Gebläse 6 Bodenteil 26 weiteres Gehäuse 7 Beschickungsôffnung 27 weiteres Gebläserad 8 Hôhenrichtung 30 28 Kanal
9 Trocknungseinrichtung 29 Luftauslass 10 Ansaugkanal 30 Motoreinrichtung 11 Luftansaugôffnung 31 Lufteinlass 12 Auslasskanal 32 Umgebungsatmosphäre 13 Luftauslassôffnung 35 33 Schaufel
14 Gebläse 34 Pfeil 15 Heizeinrichtung 35 Pfeil (Betriebsdrehrichtung) 16 Rückwand 36 Pfeil (Luftstrom) 17 Pfeil 37 Pfeil (Gegenbetriebsdrehrichtung)
(Kanaldurchstrômungsrichtung) 40 38 Pfeil
18 Sockelbereich 39 Pfeil 19 Überhub 40 Luftweg 20 Kanalumlenkung

Claims (15)

Patentansprüche
1. Trocknungseinrichtung, insbesondere Umlufttrocknungseinrichtung, für eine Geschirrspülmaschine, mit einem eine Luftansaugöffnung (11) bereitstellenden Ansaugkanal (10) und einem eine Luftauslassöffnung (13) bereitstellenden Auslasskanal (12), sowie mit einem Gebläse (14), an das luftansaugseitig der Ansaugkanal (10) und luftauslassseitig der Auslasskanal (12) strömungstechnisch angeschlossen sind, wobei das Gebläse (14) ein Gehäuse (23) und ein darin verdrehbar angeordnetes Gebläserad (24) aufweist, gekennzeichnet durch ein weiteres Gebläse (25), das einen Lufteinlass (31) und einen in die Umgebungsatmosphäre mündenden Luftauslass (29) aufweist, wobei das weitere Gebläse (25) ein weiteres Gehäuse (26) und ein darin verdrehbar angeordnetes, weiteres Gebläserad (27) aufweist, und durch eine Motoreinrichtung (30), die mit dem Gebläserad (24) und dem weiteren Gebläserad (27) in Wirkverbindung steht.
2. Trocknungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gebläse (14, 25) unter Zwischenordnung der Motoreinrichtung (30) nebeneinander angeordnet sind.
3. Trocknungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gehäuse (23, 26) voneinander separiert ausgebildet sind.
4. Trocknungseinrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gebläse (14, 25) jeweils als Radialgebläse mit einem Spiralgehäuse, insbesondere als Trommelläufergebläse, ausgebildet sind und vorzugweise ein Gebläserad (24, 27) mit vorwärtsgekrümmten Schaufeln (33) aufweisen.
5. Trocknungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gebläse (14, 25) hinsichtlich ihrer Betriebsdrehrichtung (35) gleichsinnig ausgebildet sind.
6. Trocknungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gebläse (14, 25) hinsichtlich ihrer Betriebsdrehrichtung (35) entgegensinnig ausgebildet sind.
7. Trocknungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Motoreinrichtung (30) mit Bezug auf ihre Drehrichtung umschaltbar ausgebildet ist.
8. Trocknungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Motoreinrichtung (30) ein Getriebe aufweist.
9. Trocknungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Motoreinrichtung (30) einen elektronisch schaltbaren Motor aufweist.
10. Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine, mit einem einen Spülraum (3) bereitstellenden Spülbehälter (2), der eine mittels einer Tür verschließbare Beschickungsôffnung (7) aufweist, und mit einer Trocknungseinrichtung (9) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 9.
11. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Trocknungseinrichtung (9) außenseitig des Spülbehälters (2) angeordnet ist.
12. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Gebläse (14, 25) der Trocknungseinrichtung (9) in Maschinenhöhenrichtung (8) unterhalb des Spülbehälters (2) angeordnet sind.
13. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 10, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftauslass (29) des weiteren Gebläses (25) dazu eingerichtet ist, dass die den Luftauslass (29) verlassende Luft als Kühlluftstrom entlang eines Luftweges (40) an einer Außenwand des Spülbehälters (2) vorbeiströmt.
14. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Spülbehälter (2) von einem Gehäuse aufgenommen ist, wobei der Luftauslass (29) in einen Spaltraum zwischen einer Spülbehälterwand und einer zugehörigen Gehäusewand mündet.
15. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Spülbehälter (2) mit Luftleiteinrichtungen ausgerüstet ist.
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