LU103410B1 - Mobiler Dunstabzug, Induktionsvorrichtung und Verfahren zum Betreiben eines mobilen Dunstabzugs - Google Patents
Mobiler Dunstabzug, Induktionsvorrichtung und Verfahren zum Betreiben eines mobilen DunstabzugsInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine mobile Dunstabzugshaube (100) für eine Arbeitsplatte (105), an der eine senderseitige Induktionsspule (110) zum Bereitstellen eines Eingangsmagnetfelds angeordnet ist, wobei die Dampfabzugshaube ein Gehäuse (145) mit einem Boden (125), zum Aufstellen der mobilen Dunstabzugshaube (100) auf der Arbeitsplatte (105) und mit zumindest einer Ansaugöffnung (135), welche zum Ansaugen von Wrasen ausgeformt ist, eine Ansaugeinheit (130) die ausgebildet ist, um den Wrasen durch die Ansaugöffnung (135) einzusaugen, und eine Energiegewinnungseinrichtung (115), die an dem Boden (125) angeordnet ist und ausgebildet ist, um eine Betriebsspannung zum Betreiben der Ansaugeinheit (130) unter Verwendung des Eingangsmagnetfelds bereitzustellen, umfasst.
Description
Beschreibung
Mobiler Dunstabzug, Induktionsvorrichtung und Verfahren zum Betreiben eines mobilen
Dunstabzugs
Die Erfindung betrifft einen mobilen Dunstabzuge, eine Induktionsvorrichtung und ein
Verfahren zum Betreiben eines mobilen Dunstabzugs.
Dunstabzugshauben sind nahe einem Kochfeld angeordnet, um Wrasen einzusaugen.
Der hier vorgestellte Ansatz stellt sich die Aufgabe, einen verbesserten mobilen Dunstabzug, eine verbesserte Induktionsvorrichtung und ein verbessertes Verfahren zum Betreiben eines mobilen Dunstabzugs zu schaffen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen mobilen Dunstabzug, eine
Induktionsvorrichtung und ein Verfahren zum Betreiben eines mobilen Dunstabzug mit den
Merkmalen der Hauptansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
Der mit der Erfindung erreichbare Vorteil besteht in der Möglichkeit den Dunstabzug direkt ı5 neben einem Gargefäß platzieren zu können, wobei kein störendes Kabel zur
Energieversorgung verlegt zu werden braucht.
Ein mobiler Dunstabzug für eine Arbeitsplatte, an der eine senderseitige Induktionsspule zum
Bereitstellen eines Eingangsmagnetfelds angeordnet ist, weist die folgenden Merkmale auf: ein Gehäuse mit einem Boden, zum Aufstellen des mobilen Dunstabzugs auf der
Arbeitsplatte und mit zumindest einer Ansaugöffnung, welche zum Ansaugen von Wrasen ausgeformt ist; eine Ansaugeinheit die ausgebildet ist, um den Wrasen durch die Ansaugôffnung einzusaugen; und eine Energiegewinnungseinrichtung, die an dem Boden angeordnet ist und ausgebildet ist, um eine Betriebsspannung zum Betreiben der Ansaugeinheit unter Verwendung des
Eingangsmagnetfelds bereitzustellen.
Der mobile Dunstabzug kann gemäß einer Ausführungsform als ein Kleingerät ausgeformt sein, das durch Induktion mit einer zum Betrieb erforderlichen Energie versorgt werden kann.
Dadurch kann auf ein Stromkabel verzichtet werden. Der mobile Dunstabzug kann eine
Größe und Form aufweisen, die es einer Person ermöglicht, der Dunstabzug bei Bedarf,
beispielsweise während eines Kochvorgangs, an einer geeigneten Position zu platzieren und nach Benutzung an einen Aufbewahrungsort zurückzustellen. Gemäß einer Ausführungsform kann der mobile Dunstabzug dazu ausgeformt sein, um beispielsweise auf einer Kochplatte, oder allgemein einer Arbeitsfläche abgestellt zu werden, an der die senderseitige
Induktionsspule angeordnet ist. Die senderseitige Induktionsspule kann verwendet werden, um das Eingangsmagnetfeld zu erzeugen. Gemäß unterschiedlicher Ausführungsform kann die Induktionsspule Teil eines Kochfelds oder auch an einer Arbeitsfläche oder einem Tisch angeordnet sein. Der mobile Dunstabzug kann die Energiegewinnungseinrichtung umfassen, welche gemäß einer Ausführungsform eine Induktionsspule zum Umwandeln des
Eingangsmagnetfelds in die elektrische Betriebsspannung umfasst. Die Ansaugeinheit kann gemäß einer Ausführungsform einen Motor und einem mit einer Motorwelle des Motors gekoppelten Propeller zum Erzeugen eines Luftstroms zum Einsaugen von Wrasen umfassen. Der Motor kann unter Verwendung der Betriebsspannung betrieben werden. Das
Gehäuse kann gemäß einer Ausführungsform aus einem rostfreien Material wie Edelstahl oder Kunststoff ausgeformt sein und die Energiegewinnungseinrichtung und die
Ansaugeinheit umschließen. Der Boden kann gemäß einer Ausführungsform als Teil des
Gehäuses ausgeformt sein. Der Boden kann eine plane Aufstellfläche ausformen oder
Beinchen aufweisen.
Die Energiegewinnungseinrichtung kann eine empfängerseitige Induktionsspule zum
Wandeln des Eingangsmagnetfelds in die Betriebsspannung umfassen. Gemäß einer
Ausführungsform kann die empfängerseitige Induktionsspule in dem mobilen Dunstabzug, an dem Boden angeordnet sein. Durch die induktive Energieübertragung kann auf ein
Stromkabel zum Anschließen des Dunstabzugs an ein Hausstromnetz verzichtet werden.
Der mobile Dunstabzugs kann eine Kommunikationseinheit aufweisen, welche zur drahtlosen
Datenübertragung geeignet ist. Gemäß einer Ausführungsform kann die drahtlose
Datenübertragung der Kommunikationseinrichtung ausgeformt sein, um eine Kommunikation mit einem Kochfeld oder einem mobilen Gerät zu ermöglichen. Daten können beispielsweise
Prozessparameter und/oder Regeldaten betreffen, wie etwa eine Leistungsstufe des
Dunstabzugs, einer Drehzahl oder dergleichen.
Dabei kann die Kommunikationseinheit eine NFC-Antenne umfassen. Gemäß einer
Ausführungsform kann die Kommunikationseinheit hierbei zwischen der empfängerseitigen
Induktionsspule und dem Boden angeordnet sein. Dies ermöglicht eine kompakte Bauweise.
Der mobile Dunstabzugs kann eine Energiespeichereinrichtung aufweisen, beispielsweise einen Akku. Die Energiegewinnungseinrichtung kann ausgebildet sein, um die
Betriebsspannung zum Aufladen der Energiespeichereinrichtung bereitzustellen. Somit wird ein drahtloses Laden ermöglicht. Die Energiespeichereinrichtung kann wiederum dazu ausgebildet sein, um die Betriebsspannung zum Betreiben der Ansaugeinheit bereitzustellen.
Somit kann die Energiespeichereinrichtung zum einen von der Energiegewinnungseinrichtung aufgeladen werden und zum anderen elektrische Energie an die Ansaugeinheit abgeben. Die
Energiespeichereinrichtung ermöglicht einen vorübergehenden Betrieb des Dunstabzugs auch dann, wenn der Dunstabzugs von der Induktionsspule weggeschoben wird.
Eine Induktionsvorrichtung kann eine Arbeitsplatte umfassen, an der eine Induktionsspule zum Bereitstellen eines Eingangsmagnetfelds angeordnet ist. Ferner kann die
Induktionsvorrichtung einen genannten mobilen Dunstabzug umfassen, die auf der
Arbeitsplatte abgestellt ist, wobei die Energiegewinnungseinrichtung mit der Induktionsspule der Arbeitsplatte zusammenwirken kann. Die Induktionsspule ist gemäß einer
Ausführungsform eine senderseitige Induktionsspule, welche das Magnetfeld erzeugt, welches die geräteseitige Induktionsspule in elektrische Spannung umwandelt.
Ein Verfahren zum Betreiben eines mobilen Dunstabzugs kann einen Schritt des
Bereitstellens der Betriebsspannung unter Verwendung des Eingangsmagnetfelds und einen
Schritt des Betreibens der Ansaugeinheit unter Verwendung der Betriebsspannung umfassen, um den Wrasen durch die Ansaugôffnung einzusaugen.
Auch wenn der beschriebene Ansatz anhand eines Haushaltgeräts beschrieben wird, kann der hier beschriebene Ansatz entsprechend im Zusammenhang mit einem gewerblichen oder professionellen Gerät eingesetzt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
Figur 1 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiel einer mobilen
Dunstabzugshaube; und
Figur 2 ein Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines Verfahrens.
Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiel einer mobilen
Dunstabzugshaube 100 als eine bevorzugte Form des erfindungsgemäßen mobilen
Dunstabzugs. Die mobile Dunstabzugshaube 100 ist auf einer Arbeitsplatte 105 angeordnet.
An der Arbeitsplatte 105 ist eine senderseitige Induktionsspule 110 angeordnet.
Beispielsweise ist die senderseitige Induktionsspule 110 an einer Unterseite der Arbeitsplatte 105 befestigt. Lediglich beispielhaft ist die Arbeitsplatte 105 als ein Glaskeramik realisiert.
Die mobile Dunstabzugshaube 100 umfasst eine Energiegewinnungseinrichtung 115 und eine Kommunikationseinheit 120, die beispielsweise beide an einem Boden 125 der mobilen
Dunstabzugshaube 100 angeordnet sind. Weiter umfasst die mobile Dunstabzugshaube 100 eine Ansaugeinheit 130, eine Ansaugôffnung 135, optional eine Benutzeroberfläche 140 und ein Gehäuse 145.
Die mobile Dunstabzugshaube 100 ist gemäß einem Ausführungsbeispiel dazu ausgeformt um Wrasen aus der Umgebung der mobilen Dunstabzugshaube 100 durch die
Ansaugéffnung 135 einzusaugen und gegebenenfalls gefiltert wieder an die Umgebung abzugeben. Die Ansaugôffnung 135 kann dabei eine geeignete Form aufweisen und beispielsweise ein oder mehrere durch eine Wand des Gehäuses 145 geführte Löcher umfassen. Beispielsweise befindet sich die Ansaugöffnung 135 in einem oberen Drittel des
Gehäuses 145, also beispielsweise auf einer dem Boden 125 angewandten Seite einer Wand des Gehäuses 145.
Die Arbeitsplatte 105 und die senderseitige Induktionsspule 110 sind gemäß einem
Ausführungsbeispiel Teil eines Kochfelds. Gemäß einem alternativen Ausführungsbeispiel ist die Arbeitsplatte 105 auch als eine Arbeitsflache ausgeformt. An der Arbeitsplatte 105 ist gemäß diesem Ausführungsbeispiel die senderseitige Induktionsspule 110 angeordnet, ı5 welche dazu ausgeformt ist, um ein Eingangsmagnetfeld zu generieren.
Optional ist, beispielsweise zwischen der senderseitigen Induktionsspule 110 und der
Arbeitsplatte 105, eine weitere Kommunikationseinheit 150 an der Arbeitsplatte 105 angeordnet. Die weitere Kommunikationseinheit 150, ist gemäß einem Ausführungsbeispiel dazu ausgeformt, um eine Near-Field-Communication, im Folgenden als NFC bezeichnet, mit der mobilen Dunstabzugshaube 100 zu ermöglichen. Dazu umfasst die weitere
Kommunikationseinheit 150 beispielsweise eine NFC-Antenne, welche Daten mit der
Kommunikationseinheit 120 der mobilen Dunstabzugshaube 100 austauscht. Dazu umfasst die Kommunikationseinheit 120 ebenfalls eine NFC-Antenne ausgeformt. Beispielsweise umfassen die Kommunikationseinheiten 120, 150 jeweils eine Spule zur drahtlosen
Datenübertragung. Die Kommunikationseinheit 120 ist gemäß einem Ausführungsbeispiel an dem Boden 125 des Gehäuses 145 der mobilen Dunstabzugshaube 100 angeordnet, um eine relative kurze Distanz und somit einen kurzen Ubertragungsweg zwischen der
Kommunikationseinheit 120 und der weiteren Kommunikationseinheit 150 zu ermöglichen.
Der Boden 125 ist gemäß einem Ausführungsbeispiel dazu ausgeformt, um die mobile
Dunstabzugshaube 100 auf der Arbeitsplatte 105 aufzustellen. Gemäß einem
Ausführungsbeispiel ist der Boden 125 als ein Teil des Gehäuses 145 ausgeformt, wobei das
Gehäuse 145 zumindest die zumindest eine Ansaugôffnung 135 umfasst, welche zum
Ansaugen von Wrasen ausgeformt ist. Gemäß einem alternativen Ausführungsbeispiel umfasst das Gehäuse 145 zwei oder mehrere Ansaugôffnungen. Die Ansaugôffnung 135 ist gemäß einem Ausführungsbeispiel dazu ausgeformt, um Wrasen durchzulassen und zu der
Ansaugeinheit 130 zu leiten. Die Ansaugeinheit 130 ist gemäß einem Ausführungsbeispiel ausgeformt, um den Wrasen durch die Ansaugöffnung 135 einzusaugen. Gemäß einem
Ausführungsbeispiel wird die Ansaugeinheit 130 ausschließlich durch die
Energiegewinnungseinrichtung 115 mit Strom versorgt.
Die Energiegewinnungseinrichtung 115 ist gemäß einem Ausführungsbeispiel an dem Boden 5 125 angeordnet und ist ausgebildet, um eine Betriebsspannung zum Betreiben der
Ansaugeinheit 130 unter Verwendung des Eingangsmagnetfelds bereitzustellen. Die
Energiegewinnungseinrichtung 115 umfasst gemäß einem Ausführungsbeispiel eine geräteseitige Induktionsspule.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel ist die Energiegewinnungseinrichtung 115 ebenfalls dazu ausgeformt, um die Benutzeroberfläche 140 mit elektrischer Energie zu versorgen. Dabei ist die Benutzeroberfläche 140 beispielsweise als ein Display ausgeformt. Alternativ kann die
Benutzeroberfläche 140 auch als ein Tastenfeld ausgeformt sein.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel ist die Energiegewinnungseinrichtung 115 mit einer
Energiespeichereinrichtung 155 gekoppelt, die beispielsweise als ein Akku ausgeformt ist. ı5 Die Energiespeichereinrichtung 155 ist als Bestandteil der mobilen Dunstabzugshaube 100 innerhalb des Gehäuses 145 angeordnet. Die Energiegewinnungseinrichtung 115 ist ausgebildet ist, um die Betriebsspannung zum Aufladen der Energiespeichereinrichtung 155 bereitzustellen. Die Energiespeichereinrichtung 155 ist wiederum dazu ausgebildet ist, um die
Betriebsspannung zum Betreiben der Ansaugeinheit 130 bereitzustellen. Je nach
Ausführungsbeispiel kann die Energiespeichereinrichtung 155 als Ergänzung der
Energiegewinnungseinrichtung 115 verwendet werden, beispielsweise um Spitzenlasten abzufangen, oder auch zum alleinigen Bereitstellen der Betriebsspannung verwendet werden, beispielsweise wenn die mobile Dunstabzugshaube 100 von der senderseitigen
Induktionsspule 110 entfernt wird.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel bilden die mobile Dunstabzugshaube 100 und die
Arbeitsplatte 105 zusammen eine Induktionsvorrichtung 160. Die Induktionsvorrichtung 160 umfasst gemäß einem Ausführungsbeispiel die Arbeitsplatte 105, an der die senderseitige
Induktionsspule 110 zum Bereitstellen eines Eingangsmagnetfelds angeordnet ist; und die mobile Dunstabzugshaube 100, die zum Betrieb auf der Arbeitsplatte 105 abgestellt werden kann, um über die senderseitige Induktionsspule 110 mit Energie versorgt zu werden.
Die mobile Dunstabzugshaube 100 eignet sich zum Einsatz in modernen Küchen, in denen
Funktionen den Nutzern immer einfacher zugänglich werden sollen, beispielsweise indem die
Bedienung von Geräten immer intuitiver ermöglicht wird. Hierbei wird gemäß einem
Ausführungsbeispiel erst eine NFC-Kommunikation beispielsweise zwischen einem die senderseitige Induktionsspule 110 umfassenden Kochfeld und einem mobilen Gerät,
beispielsweise der mobilen Dunstabzugshaube 100 oder generell einem Haushaltsgerät, wie eine Kaffeemaschine, ein Wasserkocher, oder ein Mixer, aufgebaut, um dadurch eine
Leistungsversorgung über die senderseitige Induktionsspule 110 oder mehrere senderseitige
Induktionsspulen 110 zu steuern und zudem Informationen auszutauschen.
Hierdurch ergibt sich erstmals die Möglichkeit, eine mobile Dunstabzugsanlage vorzusehen, die nicht über störende Stromkabel mit Strom zu versorgen ist. Dadurch kann die mobile
Dunstabzugshaube 100 leise, leistungsstark und wegen der Vermeidung eines Stromkabels optisch wertig ausgeführt werden. Es kann somit ein guter optischer Eindruck realisiert werden.
Die Energieversorgung mittels einer induktiven Empfangseinheit zum Betrieb der mobilen
Dunstabzugshaube 100 erlaubt einen kabellosen Betrieb, z.B. im Zusammenhang mit in
Kochfeldern integrierten „Dual Use“ Kochzonen, auf denen mit Gargeschirr gekocht oder
Kleingeräte mit Energie versorgt werden können, bzw. unter der Arbeitsplatte 105 oder in
Möbel verbauten Sendeeinheiten zur Energieversorgung von Kleingeräten. Vorzugsweise ist ı5 das die zumindest eine senderseitige Induktionsspule 110 umfassende Sendemodul innerhalb oder in der Nähe eines Kochfeldes verbaut, so dass die mobile Dunstabzugshaube 100 in unmittelbarer Umgebung eines Wrasen-erzeugenden Kochvorgangs verwendet werden kann.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel sind mehrere entsprechende Sendemodule im Bereich eines Kochfeldes vorgesehen, so dass die mobile Dunstabzugshaube 100 sehr nahe in den
Wrasen eingesetzt werden kann. Hierdurch kann auf eine starke Absaugleistung verzichtet werden, wodurch ebenfalls die Geräuschentwicklung durch die mobile Dunstabzugshaube 100 gering bleibt. Insbesondere ist der Abstand der mobilen Dunstabzugshaube 100 zu den
Wrasen deutlich geringer, als es bei klassischen Dunstabzugshauben oder KMDA-Lösungen der Fall ist.
In einem alternativen Ausführungsbeispiel ist die mobile Dunstabzugshaube 100 ein Akku- betriebenes Gerät, welches durch die Energiegewinnungseinrichtung 115 geladen wird, vorzugsweise während eines Betriebs geladen wird. Durch die kabellose Energieübertragung kann die mobile Dunstabzugshaube 100 in unmittelbarer Nähe zu dem Kochprozess angeordnet werden. Dadurch kann einerseits eine geringere Leistung zum Abzug der Wrasen verwendet werden, als dies für andere bekannte Dunstabzugshauben-Lösungen der Fall ist, und es kann außerdem auf zusätzliche Kabel, insbesondere auf Kabel in der Nähe der
Kochfläche, verzichtet werden.
Figur 2 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines Verfahrens 200 zum
Betreiben des mobilen Dunstabzugs, wie sie beispielsweise in Figur 1 dargestellt ist. Das
Verfahren 200 umfasst gemäß einem Ausführungsbeispiel einen Schritt 201 des
Bereitstellens der Betriebsspannung unter Verwendung des Eingangsmagnetfelds.
Außerdem umfasst das Verfahren 200 einen Schritt 203 des Bertreibens der Ansaugeinheit unter Verwendung der Betriebsspannung, um den Wrasen durch die Ansaugöffnung s einzusaugen. In einem optionalen Schritt 205 wird eine sich unterhalb des mobilen
Dunstabzugsbefindliche senderseitige Induktionsspule aktiviert, um das Eingangsmagnetfeld zu generieren.
Vorzugsweise umfasst das erfindungsgemäße Verfahren auch einen Verfahrensschritt, in dem über eine Kommunikationseinheit, insbesondere über eine NFC-
Kommunikationsverbindung, Daten übertragen werden, die beispielsweise Prozessparameter und/oder Regeldaten betreffen, wie etwa eine Leistungsstufe des Dunstabzugs, eine
Drehzahl oder dergleichen.
Claims (8)
1. Mobiler Dunstabzug (100) für eine Arbeitsplatte (105), an der eine senderseitige Induktionsspule (110) zum Bereitstellen eines Eingangsmagnetfelds angeordnet ist, wobei der Dunstabzug folgende Merkmale umfasst: ein Gehäuse (145) mit einem Boden (125) zum Aufstellen des mobilen Dunstabzugs (100) auf der Arbeitsplatte (105) und mit zumindest einer Ansaugôffnung (135), welche zum Ansaugen von Wrasen ausgeformt ist; eine Ansaugeinheit (130) die ausgebildet ist, um den Wrasen durch die Ansaugéffnung (135) einzusaugen; und eine Energiegewinnungseinrichtung (115), die an dem Boden (125) angeordnet ist und ausgebildet ist, um eine Betriebsspannung zum Betreiben der Ansaugeinheit (130) unter Verwendung des Eingangsmagnetfelds bereitzustellen.
2. Mobiler Dunstabzug (100) gemäß Anspruch 1, wobei die Energiegewinnungseinrichtung (115) eine empfängerseitige Induktionsspule zum Wandeln des Eingangsmagnetfelds in die Betriebsspannung umfasst.
3. Mobiler Dunstabzug (100) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, mit einer Kommunikationseinheit (120), zur drahtlosen Datenübertragung.
4. Mobiler Dunstabzug (100) gemäß Anspruch 3, wobei die Kommunikationseinheit (120) eine NFC-Antenne umfasst.
5. Mobiler Dunstabzug (100) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, mit einer Energiespeichereinrichtung (155), wobei die Energiegewinnungseinrichtung (115) ausgebildet ist, um die Betriebsspannung zum Aufladen der Energiespeichereinrichtung (155) bereitzustellen, und wobei die Energiespeichereinrichtung (155) dazu ausgebildet ist, um die Betriebsspannung zum Betreiben der Ansaugeinheit (130) bereitzustellen.
6. Induktionsvorrichtung (160) mit den folgenden Merkmalen: eine Arbeitsplatte (105), an der eine senderseitige Induktionsspule (110) zum Bereitstellen eines Eingangsmagnetfelds angeordnet ist; und einen mobilen Dunstabzug (100) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, die auf der Arbeitsplatte (105) abgestellt ist, wobei die Energiegewinnungseinrichtung (115) mit der senderseitigen Induktionsspule (110) der Arbeitsplatte (105) zusammenwirkt.
7. Verfahren zum Betreiben eines mobilen Dunstabzugs (100) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst: Bereitstellen der Betriebsspannung unter Verwendung des Eingangsmagnetfelds; und Betreiben der Ansaugeinheit (130) unter Verwendung der Betriebsspannung, um den Wrasen durch die Ansaugöffnung (135) einzusaugen.
8. Verfahren gemäß Anspruch 7, wobei über eine Kommunikationseinheit, insbesondere über eine NFC-Verbindung eine auszuführende Leistungsstufe des mobilen Dunstabzugs übertragen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU103410A LU103410B1 (de) | 2024-10-14 | 2024-10-14 | Mobiler Dunstabzug, Induktionsvorrichtung und Verfahren zum Betreiben eines mobilen Dunstabzugs |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU103410A LU103410B1 (de) | 2024-10-14 | 2024-10-14 | Mobiler Dunstabzug, Induktionsvorrichtung und Verfahren zum Betreiben eines mobilen Dunstabzugs |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| LU103410B1 true LU103410B1 (de) | 2026-04-14 |
Family
ID=93100303
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| LU103410A LU103410B1 (de) | 2024-10-14 | 2024-10-14 | Mobiler Dunstabzug, Induktionsvorrichtung und Verfahren zum Betreiben eines mobilen Dunstabzugs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| LU (1) | LU103410B1 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102016116734A1 (de) * | 2016-09-07 | 2018-03-08 | Miele & Cie. Kg | Tragbare Dunstabzugsvorrichtung |
| KR20240097560A (ko) * | 2022-12-20 | 2024-06-27 | 삼성전자주식회사 | 휴대용 후드 및 그 제어 방법 |
-
2024
- 2024-10-14 LU LU103410A patent/LU103410B1/de active
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102016116734A1 (de) * | 2016-09-07 | 2018-03-08 | Miele & Cie. Kg | Tragbare Dunstabzugsvorrichtung |
| KR20240097560A (ko) * | 2022-12-20 | 2024-06-27 | 삼성전자주식회사 | 휴대용 후드 및 그 제어 방법 |
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