EP4790671A1 - Verfahren zum steuern eines sperr- oder freigabezustands einer elektrisch betriebenen arbeitsgerätevorrichtung und arbeitsgerätevorrichtungen - Google Patents
Verfahren zum steuern eines sperr- oder freigabezustands einer elektrisch betriebenen arbeitsgerätevorrichtung und arbeitsgerätevorrichtungenInfo
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- EP4790671A1 EP4790671A1 EP26155862.1A EP26155862A EP4790671A1 EP 4790671 A1 EP4790671 A1 EP 4790671A1 EP 26155862 A EP26155862 A EP 26155862A EP 4790671 A1 EP4790671 A1 EP 4790671A1
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Abstract
Vorgeschlagen wird ein Verfahren zum Steuern eines Sperr- oder Freigabezustands einer elektrisch betriebenen Arbeitsgerätevorrichtung (201), wobei die Arbeitsgerätevorrichtung (201) eine selektiv durch eine Bedienperson aktivierbare Funkschnittstelle (203) und eine Bedieneinrichtung (205) zum Aktivieren oder Deaktivieren der Funkschnittstelle (203) umfasst,
- wobei zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung (201) und mindestens einer mobilen Vorrichtung ein funkbasierter Kommunikationskanal hergestellt wird, wenn die Funkschnittstelle (203) aktiviert ist und mittels der mobilen Vorrichtung ein Funksignal (207) der Funkschnittstelle (203) erfassbar ist,
- wobei nach dem Herstellen des Kommunikationskanals ein Lokalisierungsmodus der Arbeitsgerätevorrichtung (201) aktivierbar ist,
- wobei die Arbeitsgerätevorrichtung (201) in einen Sperrzustand, in dem eine spezifische Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung (201) für die Bedienperson gesperrt oder eingeschränkt ist, überführt wird, wenn die Funkschnittstelle (203) bei aktiviertem Lokalisierungsmodus mittels der Bedieneinrichtung (205) deaktiviert wird.
- wobei zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung (201) und mindestens einer mobilen Vorrichtung ein funkbasierter Kommunikationskanal hergestellt wird, wenn die Funkschnittstelle (203) aktiviert ist und mittels der mobilen Vorrichtung ein Funksignal (207) der Funkschnittstelle (203) erfassbar ist,
- wobei nach dem Herstellen des Kommunikationskanals ein Lokalisierungsmodus der Arbeitsgerätevorrichtung (201) aktivierbar ist,
- wobei die Arbeitsgerätevorrichtung (201) in einen Sperrzustand, in dem eine spezifische Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung (201) für die Bedienperson gesperrt oder eingeschränkt ist, überführt wird, wenn die Funkschnittstelle (203) bei aktiviertem Lokalisierungsmodus mittels der Bedieneinrichtung (205) deaktiviert wird.
Ferner betrifft die Erfindung eine Arbeitsgerätevorrichtung (201).
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft Verfahren zum Steuern eines Sperr- oder Freigabezustands einer elektrisch betriebenen Arbeitsgerätevorrichtung. Die vorliegende Erfindung betrifft außerdem Arbeitsgerätevorrichtungen.
- Aufgrund ihres mobilen Charakters können Ausrüstungsgegenstände, die etwa im Bereich des Gartenbaus oder der Landschaftspflege sowie in Straßenmeistereien eingesetzt werden, genauso wie land- oder forstwirtschaftlich genutzte Vorrichtungen, ungewollt abhandenkommen. In diesem Zusammenhang wurde bereits vorgeschlagen, die Ausrüstungsgegenstände mit Ortungsmitteln zu versehen, um ihren Standort feststellen zu können. Diese Ortungsmittel können jedoch oft relativ leicht entfernt werden, so dass eine Ortung anschließend nicht mehr möglich ist. Ungeachtet dessen ist es selbst bei erfolgreicher Ortung oft nicht ohne weiteres möglich, entsprechend ausgestattete Gegenstände wieder in Besitz zu nehmen, wenn sie einmal abhandengekommen sind. Außerdem erhöhen entsprechende Ortungsmittel häufig die Kosten für die jeweiligen Gegenstände.
- Da entsprechende Ausrüstungsgegenstände jedoch relativ hochpreisig sein können, ist ein zuverlässiges Auffinden von großem Interesse.
- Die Erfindung betrifft gemäß einem ersten Aspekt einer ersten Erfindungsgruppe ein Verfahren zum Steuern eines Freigabe- oder Sperrzustands einer elektrisch betriebenen Arbeitsgerätevorrichtung,
- wobei die Arbeitsgerätevorrichtung eine Funkschnittstelle umfasst,
- wobei zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung und mindestens einer mobilen Vorrichtung ein funkbasierter Kommunikationskanal hergestellt wird, wenn mittels der mobilen Vorrichtung ein Funksignal der Funkschnittstelle erfassbar ist,
- wobei ein Zeitbegrenzer der Arbeitsgerätevorrichtung in Abhängigkeit von dem Herstellen des Kommunikationskanals aktiviert wird, so dass die Arbeitsgerätevorrichtung in einen Freigabezustand, in dem eine spezifische Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung für eine Bedienperson freigegeben ist, überführt wird bis zum Ablauf einer definierten Zeitdauer,
- wobei die Arbeitsgerätevorrichtung nach einem Trennen des Kommunikationskanals mittels zumindest einer mobilen Einrichtung lokalisierbar ist, insbesondere lokalisiert wird, wenn mittels der mobilen Einrichtung ein weiteres Funksignal, das insbesondere eine Kennung repräsentiert, erfassbar ist.
- Der Erfindung liegt damit die überraschende Erkenntnis zugrunde, dass das Einbeziehen des Status eines zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung und der mobilen Vorrichtung hergestellten Kommunikationskanals eine zuverlässige Möglichkeit bietet, eine berechtigte Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung zumindest vorübergehend zuzulassen.
- Indem nämlich der Zeitbegrenzer in Abhängigkeit von dem Herstellen des Kommunikationskanals aktiviert und wird dadurch eine zumindest zeitweise spezifische Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung ermöglicht werden kann, kann die mobile Vorrichtung gewissermaßen als Berechtigungsnachweis für eine zumindest vorübergehende Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung eingesetzt werden. Denn bei einer räumlichen Nähe zwischen der mobilen Vorrichtung und der Arbeitsgerätevorrichtung, die das Herstellen des Kommunikationskanals erlaubt, findet insoweit eine Aktivierung des Zeitbegrenzers statt. Dadurch kann eine berechtigte Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung zuverlässig erkannt und ermöglicht werden. Beispielsweise kann eine zur spezifischen Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung berechtigte Bedienperson die mobile Vorrichtung mit sich führen. Da bei einem Einsatz der Arbeitsgerätevorrichtung durch die Bedienperson ein Kommunikationskanal hergestellt werden kann, aufgrund der dann räumlichen Nähe zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung und der mobilen Vorrichtung, bei der mittels der mobilen Vorrichtung ein Funksignal der Schnittstelle erfassbar ist, kann die spezifische Benutzung durch Aktivieren des Zeitgebers entsprechend freigegeben werden.
- Wohingegen eine unberechtigte Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung vermieden werden kann. Denn nach einem etwaigen Abhandenkommen der Arbeitsgerätevorrichtung kann beispielsweise mangels räumlicher Nähe zwischen der mobilen Vorrichtung und der Arbeitsgerätevorrichtung kein Kommunikationskanal hergestellt und daher auch der Zeitbegrenzer nicht aktiviert werden. Daher wird der Zeitbegrenzer in diesem Fall vorteilhaft nicht aktiviert, und eine spezifische Benutzung der Vorrichtung kann somit zuverlässig unterbunden werden.
- Dadurch wird ein Diebstahl der Arbeitsgerätevorrichtung unattraktiver.
- Durch das dem vorgeschlagenen Verfahren zugrunde liegende Funktionsprinzip des Zeitbegrenzers, lässt sich eine spezifische Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung zweckmäßigerweise auch nur durch die mobile Vorrichtung freigeben. Dadurch sind Dritte ohne Zugriff auf die mobile Vorrichtung nicht in der Lage, eine entsprechende Benutzungsmöglichkeit der Arbeitsgerätevorrichtung zu erreichen.
- Gleichzeitig kann nach einem Trennen des Kommunikationskanals (etwa durch einen Verlust der räumlichen Nähe zwischen der mobilen Vorrichtung und der Arbeitsgerätevorrichtung) eine Lokalisierbarkeit der Arbeitsgerätevorrichtung mittels der mobilen Einrichtung (die insbesondere verschieden zu der mobilen Vorrichtung ist) möglich sein. Auf diese Weise kann beispielsweise der Standort einer abhandengekommenen Arbeitsgerätevorrichtung vorteilhaft ermittelt werden. Indem die für die Lokalisierung eingesetzte mobile Einrichtung vorteilhaft unterschiedlich von der mobilen Vorrichtung ist, können auch mobile Einrichtungen von Dritten vorteilhaft dazu genutzt werden, Informationen bereitzustellen, die das Lokalisieren ermöglichen.
- Die Lokalisierbarkeit kann beispielsweise in Abhängigkeit des Zustands des Kommunikationskanals ermöglicht werden. Dadurch kann der Zustand des Kommunikationskanals für mehrere Zwecke vorteilhaft eingesetzt werden.
- Vor allem wenn die Funkschnittstelle integraler Bestandteil der Arbeitsgerätevorrichtung ist, lässt sich vorteilhaft die Lokalisierbarkeit der Arbeitsgerätevorrichtung auch nicht ohne eine Zerstörung der Arbeitsgerätevorrichtung oder Teilen davon verhindern. Dies macht einen Diebstahl der Arbeitsgerätevorrichtung zusätzlich unattraktiv. Insbesondere ist die Funkschnittstelle daher integraler Bestandteil der Arbeitsgerätevorrichtung.
- Beispielsweise kann die Kennung eine uneindeutige Kennung sein und/oder eine einmalig erzeugte Zahl (Nonce) und/oder eine verschlüsselte Nachricht aufweisen.
- Die spezifische Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung kann insbesondere eine gattungsgemäße Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung sein. Beispielsweise kann im Fall einer Motor- oder Kettensäge eine spezifische Benutzung ein Sägen eines Baumstammes sein.
- Der Kommunikationskanal zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung und der mobilen Vorrichtung wird zweckmäßigerweise über die Funkschnittstelle hergestellt.
- Dem Herstellen des Kommunikationskanals geht vorteilhaft ein Erfassen des Funksignals der Funkschnittstelle mittels der mobilen Einrichtung voraus. Das Funksignal der Funkschnittstelle kann in Ausführungsformen ein Broadcasting-Signal der Funkschnittstelle sein. Beispielsweise kann die mobile Vorrichtung ein Funksignal der Funkschnittstelle erfassen, wozu vorteilhafterweise die mobile Vorrichtung das Funksignal empfangen und/oder auswerten kann. In Reaktion auf das Erfassen kann der Kommunikationskanal hergestellt werden.
- Insbesondere wird der Zeitbegrenzer der Arbeitsgerätevorrichtung mit dem Herstellen des Kommunikationskanals aktiviert. Zweckmäßigerweise wird daraufhin die Arbeitsgerätevorrichtung in den Freigabezustand überführt.
- Vorteilhafterweise wird die Arbeitsgerätevorrichtung nach dem Trennen des Kommunikationskanals mittels der mobilen Einrichtung lokalisiert.
- Dem Lokalisieren geht vorteilhaft ein Erfassen des weiteren Funksignals (das insbesondere eine Kennung repräsentiert) mit der mobilen Einrichtung voraus. Das weitere Funksignal kann über dieselbe Funkschnittstelle wie das oben beschriebene Funksignal ausgesendet werden oder über eine andere. Beispielsweise kann die mobile Einrichtung das weitere Funksignal erfassen, wozu vorteilhafterweise die mobile Einrichtung das weitere Funksignal empfangen und/oder auswerten kann. In Reaktion auf das Erfassen kann das Lokalisieren durchgeführt werden.
- Beispielsweise kann die Arbeitsgerätevorrichtung periodisch oder kontinuierlich auf eine Anwesenheit der mobilen Vorrichtung in einer Umgebung der Arbeitsgerätevorrichtung prüfen und, wenn die Anwesenheit der mobilen Vorrichtung in einer Umgebung der Arbeitsgerätevorrichtung festgestellt wird, wird der Kommunikationskanal zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung und der mobilen Vorrichtung hergestellt.
- Umgekehrt kann auch die mobile Vorrichtung periodisch oder kontinuierlich auf eine Anwesenheit der Arbeitsgerätevorrichtung in einer Umgebung der mobilen Vorrichtung prüfen und, wenn die Anwesenheit der Arbeitsgerätevorrichtung in einer Umgebung der mobilen Vorrichtung festgestellt wird, wird Kommunikationskanal zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung und der mobilen Vorrichtung hergestellt.
- Alternativ oder ergänzend kann auch vorgesehen sein, dass das Funksignal und/oder das weitere Funksignal jeweils ein verschlüsseltes Funksignal aufweist und/oder dass die Kennung, die das weitere Funksignal repräsentiert, regelmäßig, insbesondere in periodischen Zeitabständen, erneuert wird.
- Auf diese Weise kann der Austausch von Informationen zwischen beiden Teilnehmern, nämlich der Arbeitsgerätevorrichtung und der mobilen Vorrichtung und/oder der Arbeitsgerätevorrichtung und der mobilen Einrichtung, besonders sicher erfolgen.
- Beispielsweise ist das mit der mobilen Vorrichtung erfasste oder erfassbare Funksignal ein verschlüsseltes Funksignal.
- Beispielsweise ist das mit der mobilen Einrichtung erfasste oder erfassbare weitere Funksignal ein verschlüsseltes Funksignal.
- Indem die Kennung regelmäßig erneuert wird, können zeitabhängige Zusatzinformationen vorteilhaft innerhalb der Kennung vorgesehen und mittels des weiteren Funksignals übertragen werden.
- Alternativ oder ergänzend kann auch vorgesehen sein, dass das weitere Funksignal mittels der mobilen Einrichtung derart verarbeitet wird, dass eine Ortungsinformation durch die mobile Einrichtung bereitgestellt wird.
- Beispielsweise kann die mobile Einrichtung, in Reaktion auf das Erfassen des weiteren Funksignals, das Funksignal auswerten und insbesondere eine in diesem Funksignal kodierte Information ermitteln. Diese kodierte Information kann beispielsweise eine Kennung der Arbeitsgerätevorrichtung sein.
- Die Ortungsinformation kann dann beispielsweise diese Kennung aufweisen. Alternativ oder ergänzend kann die Ortungsinformation eine Standortsinformation hinsichtlich eines Standorts der mobilen Einrichtung und/oder der Arbeitsgerätevorrichtung aufweisen. Beispielsweise kann die Standortsinformation GPS-Daten aufweisen. Die GPS-Daten können von der mobilen Einrichtung und/oder der Arbeitsgerätevorrichtung jeweils etwa über einen GPS-Sensor der mobilen Einrichtung bzw. der Arbeitsgerätevorrichtung erhalten werden. Die GPS-Daten können Teil der in dem weiteren Funksignal kodierten Information sein.
- Die mobile Einrichtung ist insbesondere Teil eines Netzwerkes und/oder mit dem Netzwerk verbunden, über das entsprechende Ortungsinformationen übertragbar sind und beispielsweise von einem Eigentümer der Arbeitsgerätevorrichtung hierüber empfangen werden können. Daher ist die mobile Einrichtung insbesondere dazu eingerichtet, die Ortungsinformation über ein Netzwerk zu versenden. Insbesondere sendet die mobile Vorrichtung die Ortungsinformation über das Netzwerk. Beispielsweise kann das Internet oder ein Intranet Teil des Netzwerks sein. Zweckmäßigerweise ist die mobile Einrichtung mit dem Netzwerk entsprechend verbunden.
- Alternativ oder ergänzend kann auch vorgesehen sein, dass der Zeitbegrenzer unter den weiteren Voraussetzungen aktiviert wird, dass ein Verwaltungsmodus der Arbeitsgerätevorrichtung aktiviert ist und dass die Funkschnittstelle aktiviert ist.
- Der Verwaltungsmodus und die Funkschnittstelle erlauben damit vorteilhaft ein Aktivieren des Zeitbegrenzers zu steuern. Beispielsweise wird der Zeitbegrenzer dann nicht aktiviert, wenn der Verwaltungsmodus nicht aktiviert ist oder die Funkschnittstelle nicht aktiviert ist.
- Alternativ oder ergänzend kann auch vorgesehen sein, dass die Arbeitsgerätevorrichtung in einen Sperrzustand, in dem die spezifische Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung für die Bedienperson gesperrt oder eingeschränkt ist, überführt wird, wenn die definierte Zeitdauer abgelaufen ist.
- Dadurch kann sehr vorteilhaft eine unberechtigte Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung verhindert werden.
- Alternativ oder ergänzend kann auch vorgesehen sein, dass die definierte Zeitdauer auf einen vorbestimmten Wert gesetzt wird, wenn der Kommunikationskanal hergestellt ist.
- Dadurch kann sehr vorteilhaft eine berechtigte Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung ermöglicht werden. Der vorbestimmte Wert kann beispielsweise in einem Speicher der Arbeitsgerätevorrichtung hinterlegt sein und aus diesem abgerufen werden.
- Alternativ oder ergänzend kann auch vorgesehen sein, dass nach dem Trennen des Kommunikationskanals mit Ablauf der definierten Zeitdauer die Arbeitsgerätevorrichtung in den Sperrzustand überführt wird.
- Dadurch kann besonders einfach und dennoch zuverlässig eine unberechtigte Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung verhindert werden. Beispielsweise kann der Kommunikationskanal getrennt werden, da sich die mobile Vorrichtung und die Arbeitsgerätevorrichtung voneinander entfernen, und infolgedessen die mobile Vorrichtung kein Funksignal mehr von der Arbeitsgerätevorrichtung erfasst. Wenn daraufhin die definierte Zeitdauer abläuft, erfolgt die Überführung der Arbeitsgerätevorrichtung in den Sperrzustand.
- Alternativ oder ergänzend kann auch vorgesehen sein, dass die Arbeitsgerätevorrichtung in den Freigabezustand überführt wird, wenn der Zeitbegrenzer aktiviert wird, die definierte Zeitdauer auf einen Wert gesetzt und/oder der Kommunikationskanal hergestellt wird.
- Dadurch kann sehr vorteilhaft eine berechtigte Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung ermöglicht werden.
- Alternativ oder ergänzend kann auch vorgesehen sein, dass die mobile Vorrichtung und/oder die mobile Einrichtung jeweils ein portabler Computer, insbesondere ein Smartphone oder ein Tablet oder eine Smartwatch oder ein Dongle, ist oder aufweist.
- Beispielsweise kann die mobile Vorrichtung ein Smartphone der Bedienperson sein.
- Beispielsweise kann die mobile Einrichtung ein Smartphone einer von der Bedienperson unterschiedlichen dritten Person sein.
- Die Erfindung betrifft gemäß einem zweiten Aspekt der ersten Erfindungsgruppe eine Arbeitsgerätevorrichtung mit einer Funkschnittstelle, wobei die Arbeitsgerätevorrichtung dazu eingerichtet ist, ein Verfahren gemäß dem ersten Aspekt der ersten Erfindungsgruppe auszuführen.
- Alle Vorteile, die in Bezug auf das Verfahren gemäß dem ersten Aspekt der ersten Erfindungsgruppe beschrieben wurden, gelten dabei entsprechend auch für die Vorrichtung gemäß dem zweiten Aspekt der ersten Erfindungsgruppe. Daher kann insoweit an dieser Stelle auf die vorherigen Ausführungen verwiesen werden.
- Die Merkmale, die in Bezug auf das Verfahren gemäß dem ersten Aspekt der ersten Erfindungsgruppe beschrieben wurden, können dabei auch bei der Vorrichtung entsprechend vorgesehen sein, einzeln und in beliebiger Kombination, sofern sich aus dem Zusammenhang nichts anderes ergibt.
- Insbesondere können die im Zusammenhang mit dem Verfahren gemäß dem ersten Aspekt der ersten Erfindungsgruppe beschriebenen körperlichen und funktionalen Ausgestaltungen der einzelnen Teile auch bei der Vorrichtung entsprechend vorgesehen sein, einzeln und in beliebiger Kombination, sofern sich aus dem Zusammenhang nichts anderes ergibt.
- In einer Ausführungsform ist die Arbeitsgerätevorrichtung dazu eingerichtet, das Verfahren gemäß dem ersten Aspekt der ersten Erfindungsgruppe durchzuführen. Die Funkschnittstelle ist vorteilhaft zum Senden und Empfangen der jeweiligen Funksignale eingerichtet.
- Die Erfindung betrifft gemäß einem ersten Aspekt einer zweiten Erfindungsgruppe ein Verfahren zum Steuern eines Sperr- oder Freigabezustands einer elektrisch betriebenen Arbeitsgerätevorrichtung,
- wobei die Arbeitsgerätevorrichtung eine selektiv durch eine Bedienperson aktivierbare Funkschnittstelle und eine Bedieneinrichtung zum Aktivieren oder Deaktivieren der Funkschnittstelle umfasst,
- wobei zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung und mindestens einer mobilen Vorrichtung ein funkbasierter Kommunikationskanal hergestellt wird, wenn die Funkschnittstelle aktiviert ist und mittels der mobilen Vorrichtung ein Funksignal der Funkschnittstelle erfassbar ist,
- wobei nach dem Herstellen des Kommunikationskanals ein Lokalisierungsmodus der Arbeitsgerätevorrichtung aktivierbar ist,
- wobei die Arbeitsgerätevorrichtung in einen Sperrzustand, in dem eine spezifische Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung für die Bedienperson gesperrt oder eingeschränkt ist, überführt wird, wenn die Funkschnittstelle bei aktiviertem Lokalisierungsmodus mittels der Bedieneinrichtung deaktiviert wird.
- Der Erfindung liegt damit die überraschende Erkenntnis zugrunde, dass bei einer aktivierten Funkschnittstelle eine Lokalisierung einer abhandengekommenen Arbeitsgerätevorrichtung mit konventionellen Mitteln möglich ist. Indem daher in Reaktion auf ein Deaktivieren der Funkschnittstelle die Arbeitsgerätevorrichtung in den Sperrzustand überführt wird, lässt sich diese bei unterbundener Ortungsmöglichkeit nicht oder nicht mehr vollständig benutzen.
- Auf diese Weise wird ein Diebstahl der Arbeitsgerätevorrichtung unattraktiver.
- Vor allem, wenn die Funkschnittstelle integraler Bestandteil der Arbeitsgerätevorrichtung ist, lässt sich vorteilhaft die Lokalisierbarkeit der Arbeitsgerätevorrichtung auch nicht ohne eine Zerstörung der Arbeitsgerätevorrichtung oder Teilen davon verhindern (sofern die Lokalisierbarkeit nicht durch eine für diesen Schritt berechtigte Person deaktiviert wird, etwa indem der Lokalisierungsmodus deaktiviert wird). Dies macht einen Diebstahl der Arbeitsgerätevorrichtung zusätzlich unattraktiv. Insbesondere ist die Funkschnittstelle daher integraler Bestandteil der Arbeitsgerätevorrichtung.
- Die spezifische Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung kann insbesondere eine gattungsgemäße Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung sein. Beispielsweise kann im Fall einer Motor- oder Kettensäge eine spezifische Benutzung ein Sägen eines Baumstammes sein.
- Dem Herstellen des Kommunikationskanals geht vorteilhaft ein Erfassen des Funksignals der Funkschnittstelle mittels der mobilen Einrichtung voraus. Das Funksignal der Funkschnittstelle kann in Ausführungsformen ein Broadcasting-Signal der Funkschnittstelle sein. Beispielsweise kann die mobile Vorrichtung ein Funksignal der Funkschnittstelle erfassen, wozu vorteilhafterweise die mobile Vorrichtung das Funksignal empfangen und/oder auswerten kann. In Reaktion auf das Erfassen kann der Kommunikationskanal hergestellt werden.
- Insbesondere wird der Lokalisierungsmodus nach dem Herstellen des Kommunikationskanals aktiviert.
- Der Kommunikationskanal zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung und der mobilen Vorrichtung wird zweckmäßigerweise über die Funkschnittstelle hergestellt.
- Insbesondere ist, wenn die Funkschnittstelle nach einem Trennen des funkbasierten Kommunikationskanals aktiviert ist und/oder wird, die Arbeitsgerätevorrichtung lokalisierbar, wenn der Lokalisierungsmodus aktiviert ist. Der Lokalisierungsmodus ist also vorteilhaft aktiv, auch wenn kein funkbasierter Kommunikationskanal hergestellt ist.
- Alternativ oder ergänzend kann auch vorgesehen sein, dass die Bedieneinrichtung mittels Berührung durch die Bedienperson bedient wird.
- Beispielsweise kann die Bedienung mittels eines Schalters und/oder eines Knopfs erfolgen. Dazu kann die Bedieneinrichtung entsprechend einen Schalter und/oder einen Knopf aufweisen.
- Alternativ oder ergänzend kann die Bedieneinrichtung auch eine berührungsempfindliche Anzeige aufweisen oder darstellen, etwa ein Touch Display. Zweckmäßigerweise erfolgt die Bedienung der Bedieneinrichtung dann mittels der berührungsempfindlichen Anzeige.
- In Ausführungsformen kann die Bedieneinrichtung auch mittels Sprachsteuerung bedient werden. Dazu kann die Bedieneinrichtung entsprechend eingerichtet sein, und insbesondere Sprachbefehle entgegenzunehmen und zu verarbeiten.
- Alternativ oder ergänzend kann auch vorgesehen sein, dass die Arbeitsgerätevorrichtung in einen Freigabezustand, in dem die spezifische Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung für die Bedienperson freigegeben ist, überführt wird, wenn die Funkschnittstelle bei aktiviertem Lokalisierungsmodus aktiviert wird.
- Dadurch kann die spezifische Benutzung zugelassen werden, wenn die Funkschnittstelle aktiviert und damit eine Ortung der Arbeitsgerätevorrichtung hierüber grundsätzlich möglich ist.
- Alternativ oder ergänzend kann auch vorgesehen sein, dass sich die Arbeitsgerätevorrichtung, bevor der Kommunikationskanal hergestellt wird, in einem anderen Zustand als dem Sperrzustand, insbesondere in dem Freigabezustand, befindet.
- Zweckmäßigerweise besteht der besagte andere Zustand, wenn sich die Arbeitsgerätevorrichtung auf den Werkseinstellungen befindet und/oder vor dem ersten Herstellen eines Kommunikationskanals.
- Alternativ oder ergänzend kann auch vorgesehen sein, dass die Arbeitsgerätevorrichtung in einen anderen Zustand als den Sperrzustand, insbesondere in den Freigabezustand, überführt wird, wenn der Lokalisierungsmodus der Arbeitsgerätevorrichtung deaktiviert wird.
- Dadurch können besonders einfach Beschränkungen der Benutzbarkeit aufgehoben werden.
- Vorteilhafterweise erfordert das Deaktivieren des Lokalisierungsmodus ein Erbringen eines Nachweises einer Berechtigung zur Deaktivierung des Lokalisierungsmodus.
- Alternativ oder ergänzend kann auch vorgesehen sein, dass nach dem Herstellen des Kommunikationskanals ein Verwaltungsmodus aktiviert wird.
- Wenn der Verwaltungsmodus aktiviert ist, kann beispielsweise eine unbeschränkte Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung zumindest zeitweise ermöglicht werden. Insbesondere wird auf diese Weise eine einfache Möglichkeit gegeben, etwa eine Wartung der Arbeitsgerätevorrichtung durchzuführen.
- Beispielsweise kann eine bestimmte Nutzungsdauer der Arbeitsgerätevorrichtung vorgegeben werden, die mit Aktivieren des Verwaltungsmodus beginnt abzulaufen. Beispielsweise kann der Wert durch eine Bedienperson oder einen Flottenmanager vorab festgelegt werden.
- Alternativ oder ergänzend kann auch vorgesehen sein, dass ein zumindest abschnittsweise funkbasierter weiterer Kommunikationskanal zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung und zumindest einer mobilen Einrichtung hergestellt wird, wenn sich die Arbeitsgerätevorrichtung und die mobile Einrichtung in einer gemeinsamen Umgebung befinden und die Funkschnittstelle aktiviert ist.
- Ergänzend kann eine weitere Voraussetzung für die Herstellung des weiteren Kommunikationskanals sein, dass der Lokalisierungsmodus aktiviert ist.
- Zweckmäßigerweise geht dem Herstellen des weiteren Kommunikationskanals voraus, dass mittels der mobilen Einrichtung ein weiteres Funksignal, das insbesondere eine Kennung repräsentiert, erfassbar ist. Insbesondere erfolgt ein Erfassen des weiteren Funksignals mit der mobilen Einrichtung. Das weitere Funksignal kann über dieselbe Funkschnittstelle wie das oben beschriebene Funksignal ausgesendet werden oder über eine andere. Beispielsweise kann die mobile Einrichtung das weitere Funksignal erfassen, wozu vorteilhafterweise die mobile Einrichtung das weitere Funksignal empfangen und/oder auswerten kann.
- Beispielsweise kann die mobile Einrichtung, in Reaktion auf das Erfassen des weiteren Funksignals, das Funksignal auswerten und insbesondere eine in diesem Funksignal kodierte Information ermitteln. Diese kodierte Information kann beispielsweise eine Kennung der Arbeitsgerätevorrichtung sein.
- In Reaktion auf das Erfassen kann in Ausführungsfirmen ein Lokalisieren der Arbeitsgerätevorrichtung durchgeführt werden. Auf diese Weise kann beispielsweise der Standort einer abhandengekommenen Arbeitsgerätevorrichtung vorteilhaft ermittelt werden. Indem die für die Lokalisierung eingesetzte mobile Einrichtung vorteilhaft unterschiedlich von der mobilen Vorrichtung ist, können auch mobile Einrichtungen von Dritten vorteilhaft dazu genutzt werden, Informationen bereitzustellen, die das Lokalisieren ermöglichen. Beispielsweise kann die mobile Einrichtung eine Ortungsinformation über den weiteren Kommunikationskanal von der Arbeitsgerätevorrichtung empfangen.
- Besonders vorteilhaft ist dabei, dass auch nach einem Trennen des Kommunikationskanals (etwa durch einen Verlust der räumlichen Nähe zwischen der mobilen Vorrichtung und der Arbeitsgerätevorrichtung) eine Lokalisierbarkeit der Arbeitsgerätevorrichtung mittels der mobilen Einrichtung (die insbesondere verschieden zu der mobilen Vorrichtung ist) möglich ist.
- Vorteilhafterweise wird die Arbeitsgerätevorrichtung, insbesondere nach dem Trennen des Kommunikationskanals und/oder nach dem Herstellen des weiteren Kommunikationskanals, mittels der mobilen Einrichtung lokalisiert.
- Beispielsweise kann die Arbeitsgerätevorrichtung, in Reaktion auf das und/oder im Anschluss an das Herstellen des weiteren Kommunikationskanals, eine Information an die mobile Einrichtung über den weiteren Kommunikationskanal übertragen. Diese Information kann beispielsweise eine Kennung der Arbeitsgerätevorrichtung sein. Die Ortungsinformation kann dann beispielsweise diese Kennung aufweisen. Alternativ oder ergänzend kann die Ortungsinformation eine Standortsinformation hinsichtlich eines Standorts der mobilen Einrichtung und/oder der Arbeitsgerätevorrichtung aufweisen.
- Beispielsweise kann die Standortsinformation GPS-Daten aufweisen. Die GPS-Daten können von der mobilen Einrichtung und/oder der Arbeitsgerätevorrichtung jeweils etwa über einen GPS-Sensor der mobilen Einrichtung bzw. der Arbeitsgerätevorrichtung erhalten werden.
- Die mobile Einrichtung ist insbesondere Teil eines Netzwerkes und/oder mit dem Netzwerk verbunden, über das entsprechende Ortungsinformationen übertragbar sind und beispielsweise von dem Eigentümer der Arbeitsgerätevorrichtung hierüber empfangen werden können. Daher ist die mobile Einrichtung insbesondere dazu eingerichtet, die Ortungsinformation über ein Netzwerk zu versenden. Insbesondere sendet die mobile Einrichtung die Ortungsinformation über das Netzwerk. Beispielsweise kann das Internet oder ein Intranet Teil des Netzwerks sein. Zweckmäßigerweise ist die mobile Einrichtung mit dem Netzwerk entsprechend verbunden.
- Alternativ oder ergänzend kann auch vorgesehen sein, dass die mobile Vorrichtung und die mobile Einrichtung unterschiedliche Geräte sind und/oder unterschiedlichen Personen zugeordnet sind.
- Alternativ oder ergänzend kann auch vorgesehen sein, dass ein Zeitbegrenzer der Arbeitsgerätevorrichtung in Abhängigkeit von dem Herstellen des Kommunikationskanals aktiviert wird, so dass die Arbeitsgerätevorrichtung in den Freigabezustand überführt wird bis zum Ablauf einer definierten Zeitdauer.
- Das Einbeziehen des Status eines zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung und der mobilen Vorrichtung hergestellten Kommunikationskanals bietet eine zuverlässige Möglichkeit, eine berechtigte Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung zumindest vorübergehend zuzulassen.
- Indem der Zeitbegrenzer in Abhängigkeit von dem Herstellen des Kommunikationskanals aktiviert und wird dadurch eine zumindest zeitweise spezifische Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung ermöglicht werden kann, kann die mobile Vorrichtung gewissermaßen als Berechtigungsnachweis für eine zumindest vorübergehende Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung eingesetzt werden. Denn bei einer räumlichen Nähe zwischen der mobilen Vorrichtung und der Arbeitsgerätevorrichtung, die das Herstellen des Kommunikationskanals erlaubt, findet insoweit eine Aktivierung des Zeitbegrenzers statt. Dadurch kann eine berechtigte Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung zuverlässig erkannt und ermöglicht werden. Beispielsweise kann eine zur spezifischen Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung berechtigte Bedienperson die mobile Vorrichtung mit sich führen. Da bei einem Einsatz der Arbeitsgerätevorrichtung durch die Bedienperson ein Kommunikationskanal hergestellt werden kann, aufgrund der dann räumlichen Nähe zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung und der mobilen Vorrichtung, bei der mittels der mobilen Vorrichtung ein Funksignal der Schnittstelle erfassbar ist, kann die spezifische Benutzung durch Aktivieren des Zeitgebers entsprechend freigegeben werden. Diese Freigabe kann insbesondere auch dann zumindest zeitweise gültig sein, wenn die Funkschnittstelle deaktiviert wird, während der Zeitbegrenzer noch nicht abgelaufen ist.
- Wohingegen eine unberechtigte Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung vermieden werden kann. Denn nach einem etwaigen Abhandenkommen der Arbeitsgerätevorrichtung kann beispielsweise mangels räumlicher Nähe zwischen der mobilen Vorrichtung und der Arbeitsgerätevorrichtung kein Kommunikationskanal hergestellt und daher auch der Zeitbegrenzer nicht aktiviert werden. Daher wird der Zeitbegrenzer in diesem Fall vorteilhaft nicht aktiviert, und eine spezifische Benutzung der Vorrichtung kann somit zuverlässig unterbunden werden.
- Dadurch wird ein Diebstahl der Arbeitsgerätevorrichtung unattraktiver.
- Insbesondere wird der Zeitbegrenzer der Arbeitsgerätevorrichtung mit dem Herstellen des Kommunikationskanals aktiviert. Zweckmäßigerweise wird daraufhin die Arbeitsgerätevorrichtung in den Freigabezustand überführt.
- Weitere Merkmale der Erfindung in Bezug auf den und im Zusammenhang mit dem Zeitbegrenzer werden weiter unten beschrieben. Außerdem können die im Rahmen der ersten Erfindungsgruppe beschriebenen Merkmale in Bezug auf den und im Zusammenhang mit dem Zeitbegrenzer auch in der zweiten Erfindungsgruppe entsprechend vorgesehen sein, und umgekehrt, sofern sich aus dem jeweiligen Zusammenhang nichts anderes ergibt.
- Alternativ oder ergänzend kann auch vorgesehen sein, dass das Herstellen des Kommunikationskanals mit der mobilen Vorrichtung erfolgt und/oder dass der Zeitbegrenzer unter den weiteren Voraussetzungen aktiviert wird, dass der Verwaltungsmodus der Arbeitsgerätevorrichtung aktiviert ist und dass die Funkschnittstelle aktiviert ist.
- Der Verwaltungsmodus und die Funkschnittstelle erlauben damit vorteilhaft ein Aktivieren des Zeitbegrenzers zu steuern. Beispielsweise wird der Zeitbegrenzer dann nicht aktiviert, wenn der Verwaltungsmodus nicht aktiviert ist oder die Funkschnittstelle nicht aktiviert ist.
- Alternativ oder ergänzend kann auch vorgesehen sein, dass bei aktiviertem Zeitbegrenzer die für die spezifische Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung für die Bedienperson zur Verfügung stehende definierte Zeitdauer kontinuierlich abnimmt, wobei insbesondere mit Aktivieren des Zeitbegrenzers die definierte Zeitdauer auf einen vorbestimmten Wert gesetzt wird.
- Dadurch kann eine berechtigte Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung ermöglicht werden. Außerdem kann eine unberechtigte Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung verhindert werden, indem nach Ablauf des Zeitbegrenzers eine Benutzungsmöglichkeit eingeschränkt oder unterbunden wird.
- Alternativ oder ergänzend kann auch vorgesehen sein, dass der Zeitbegrenzer aktiviert und/oder die definierte Zeitdauer auf den vorbestimmten Wert gesetzt wird, wenn der Kommunikationskanal hergestellt ist.
- Dadurch kann die Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung sehr einfach und zuverlässig sowie ohne weiteres Zutun von außen ermöglicht werden.
- Alternativ oder ergänzend kann auch vorgesehen sein, dass die Arbeitsgerätevorrichtung in den Freigabezustand überführt wird, wenn der Zeitbegrenzer aktiviert wird, die definierte Zeitdauer auf den vorbestimmten Wert gesetzt und/oder der Kommunikationskanal hergestellt wird.
- Dadurch kann sehr vorteilhaft eine berechtigte Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung ermöglicht werden.
- Alternativ oder ergänzend kann auch vorgesehen sein, dass die Arbeitsgerätevorrichtung in den Sperrzustand überführt wird, wenn die definierte Zeitdauer abgelaufen ist.
- Dadurch kann sehr vorteilhaft eine unberechtigte Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung verhindert werden.
- Alternativ oder ergänzend kann auch vorgesehen sein, dass der vorbestimmte Wert in der Arbeitsgerätevorrichtung fest vorgeben ist.
- Dadurch kann die definierte Zeitdauer sehr einfach eingestellt werden. Der vorbestimmte Wert kann beispielsweise in einem Speicher der Arbeitsgerätevorrichtung hinterlegt sein und aus diesem abgerufen werden.
- Alternativ oder ergänzend kann auch vorgesehen sein, dass der Zeitbegrenzer nach Art eines Timers oder einer Stoppuhr ausgebildet ist.
- Im Fall des Timers kann der Zeitbegrenzer beispielsweise von einem Startwert bis zu einem Endwert herunterzählen. Mit Erreichen des Endwerts ist der Zeitbegrenzer abgelaufen.
- Im Fall der Stoppuhr kann der Zeitbegrenzer beispielsweise von einem Startwert bis zu einem Endwert hochzählen. Mit Erreichen des Endwerts ist der Zeitbegrenzer abgelaufen.
- Alternativ oder ergänzend kann auch vorgesehen sein, dass die Arbeitsgerätevorrichtung periodisch oder kontinuierlich auf eine Anwesenheit der mobilen Vorrichtung in einer Umgebung der Arbeitsgerätevorrichtung prüft und, wenn die Anwesenheit der mobilen Vorrichtung in einer Umgebung der Arbeitsgerätevorrichtung festgestellt wird, der Kommunikationskanal zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung und der mobilen Vorrichtung hergestellt wird.
- Umgekehrt kann auch die mobile Vorrichtung periodisch oder kontinuierlich auf eine Anwesenheit der Arbeitsgerätevorrichtung in einer Umgebung der mobilen Vorrichtung prüfen und, wenn die Anwesenheit der Arbeitsgerätevorrichtung in einer Umgebung der mobilen Vorrichtung festgestellt wird, der Kommunikationskanal zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung und der mobilen Vorrichtung hergestellt wird.
- Alternativ oder ergänzend kann auch vorgesehen sein, dass die Arbeitsgerätevorrichtung ein elektrisches Arbeitsgerät und/oder ein Akku zum Betreiben des elektrischen Arbeitsgeräts, ist oder aufweist.
- Alternativ oder ergänzend kann auch vorgesehen sein, dass die mobile Vorrichtung und/oder die mobile Einrichtung jeweils ein portabler Computer, insbesondere ein Smartphone oder ein Tablet oder eine Smartwatch oder ein Dongle, ist oder aufweist.
- Beispielsweise kann die mobile Vorrichtung ein Smartphone der Bedienperson sein.
- Beispielsweise kann die mobile Einrichtung ein Smartphone einer von der Bedienperson unterschiedlichen dritten Person sein.
- Die Erfindung betrifft gemäß einem zweiten Aspekt der zweiten Erfindungsgruppe eine Arbeitsgerätevorrichtung mit einer Bedieneinrichtung zum selektiven Aktivieren und Deaktivieren einer Funkschnittstelle der Arbeitsgerätevorrichtung, wobei die Arbeitsgerätevorrichtung dazu eingerichtet ist, ein Verfahren gemäß dem ersten Aspekt der zweiten Erfindungsgruppe auszuführen.
- Alle Vorteile, die in Bezug auf das Verfahren gemäß dem ersten Aspekt der zweiten Erfindungsgruppe beschrieben wurden, gelten dabei entsprechend auch für die Vorrichtung gemäß dem zweiten Aspekt der zweiten Erfindungsgruppe. Daher kann insoweit an dieser Stelle auf die vorherigen Ausführungen verwiesen werden.
- Die Merkmale, die in Bezug auf das Verfahren gemäß dem ersten Aspekt der zweiten Erfindungsgruppe beschrieben wurden, können dabei auch bei der Vorrichtung entsprechend vorgesehen sein, einzeln und in beliebiger Kombination, sofern sich aus dem Zusammenhang nichts anderes ergibt.
- Insbesondere können die im Zusammenhang mit dem Verfahren gemäß dem ersten Aspekt der zweiten Erfindungsgruppe beschriebenen körperlichen und funktionalen Ausgestaltungen der einzelnen Teile auch bei der Vorrichtung entsprechend vorgesehen sein, einzeln und in beliebiger Kombination, sofern sich aus dem Zusammenhang nichts anderes ergibt.
- In einer Ausführungsform ist die Arbeitsgerätevorrichtung dazu eingerichtet, das Verfahren gemäß dem ersten Aspekt der zweiten Erfindungsgruppe durchzuführen. Die Funkschnittstelle ist vorteilhaft zum Senden und Empfangen der jeweiligen Funksignale eingerichtet.
- Die Arbeitsgerätevorrichtung weist die Funkschnittstelle zweckmäßigerweise auf.
- An dieser Stelle sei betont, dass die im Zusammenhang mit der ersten Erfindungsgruppe beschriebenen Merkmale einzeln und in beliebiger Kombination auch bei der zweiten Erfindungsgruppe entsprechend vorgesehen werden können, und umgekehrt, sofern sich aus dem jeweiligen Zusammenhang nichts anderes ergibt. Dabei ist die Übertragbarkeit zwischen den einzelnen Erfindungsgruppen nicht auf gleiche Aspekte begrenzt, so dass also beispielsweise Merkmale des Verfahrens gemäß dem ersten Aspekt der ersten Erfindungsgruppe auch für die Vorrichtung gemäß dem zweiten Aspekt der zweiten Erfindungsgruppe verwendet werden können, und umgekehrt. Insbesondere die im Zusammenhang mit dem Zeitbegrenzer, dem Kommunikationskanal und dem Kommunikationskanal beschriebenen Merkmale können, soweit sich aus dem jeweiligen Zusammenhang nichts anderes ergibt, zwischen den einzelnen Erfindungsgruppen übertragbar sein.
- Die folgenden weiteren Ausführungen dieses Abschnitts gelten gleichermaßen für sowohl die Aspekte der ersten Erfindungsgruppe als auch für die Aspekte der zweiten Erfindungsgruppe.
- Der Fachmann versteht, dass bei dem vorgeschlagenen Verfahren zum Steuern eines Freigabe- oder Sperrzustands zwischen diesen beiden Zuständen hin- und hergewechselt werden kann. Es wird also mit anderen Worten vorteilhaft nicht nur ein Freigabezustand oder ein Sperrzustand gesteuert, sondern der in dieser Anmeldung beschriebene Wechsel zwischen diesen ist Teil der Steuerung.
- Insbesondere kann vorgesehen sein, dass bei einem hergestellten Kommunikationskanal der Zeitgeber in regelmäßigen Zeitabständen erneuert wird, insbesondere die definierte Zeitdauer auf den vorbestimmten Wert gesetzt wird.
- Insbesondere weist die Arbeitsgerätevorrichtung ein elektrisch betriebenes Arbeitsgerät und/oder einen Batteriepack für ein elektrisch betriebenes Arbeitsgerät auf, insbesondere einen Batteriepack zum Betreiben des elektrisch betriebenen Arbeitsgeräts. Insbesondere ist die Arbeitsgerätevorrichtung ein elektrisch betriebenes Arbeitsgerät und/oder ein Batteriepack für ein elektrisch betriebenes Arbeitsgerät, insbesondere ein Batteriepack zum Betreiben des elektrisch betriebenen Arbeitsgeräts.
- Um das Herstellen eines Kommunikationskanals zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung und der mobilen Vorrichtung zu ermöglichen, kann vorgesehen sein, dass vor dem ersten Herstellen eines Kommunikationskanals mit der jeweiligen mobilen Vorrichtung, insbesondere einmalig, ein elektronischer Kopplungsvorgang der Arbeitsgerätevorrichtung mit der jeweiligen mobilen Vorrichtung, ein sog. "Pairing" der Arbeitsgerätevorrichtung mit der jeweiligen mobilen Vorrichtung, ausgeführt wird.
- Insbesondere wird die Arbeitsgerätevorrichtung daher mit der mobilen Vorrichtung durch Ausführen eines Kopplungsvorgangs gekoppelt, so dass der funkbasierte Kommunikationskanal zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung und der mobilen Vorrichtung hergestellt wird, wenn sich die Arbeitsgerätevorrichtung und die mobile Vorrichtung in einer gemeinsamen Umgebung befinden und/oder die mobile Vorrichtung das Funksignal von der Schnittstelle erfasst.
- Wenn ein Kopplungsvorgang ausgeführt worden ist, kann zusätzlich oder alternativ vorgesehen sein, dass der Lokalisierungsmodus und/oder der Verwaltungsmodus der Arbeitsgerätevorrichtung deaktiviert wird, wenn die Arbeitsgerätevorrichtung von derjenigen mobilen Vorrichtung, mit der ein Kommunikationskanal hergestellt und/oder der Kopplungsvorgang ausgeführt wurde, durch Ausführen eines Entkopplungsvorgangs entkoppelt wird.
- Ein hergestellter Kommunikationskanal ermöglicht insbesondere ein Empfangen und/oder Senden von Daten von und/oder zu der Arbeitsgerätevorrichtung mittels der Funkschnittstelle. Insbesondere umfassen die Daten Betriebsdaten, Diagnosedaten, Zeitdauern, Zeitstempel, Parameter und/oder Einstellungen, insbesondere jeweils in Form kryptographisch verarbeiteter Daten. Bei dem Senden von Daten zu der Funkschnittstelle der Arbeitsgerätevorrichtung ist vorgesehen, dass die Daten in einem Speicher der Funkschnittstelle und/oder der Arbeitsgerätevorrichtung hinterlegt werden. Ebenso ist bei dem Empfangen von Daten, die mittels der Funkschnittstelle gesendet werden, vorgesehen, dass die Daten aus einem Speicher der Funkschnittstelle und/oder der Arbeitsgerätevorrichtung ausgelesen werden. Zusätzlich oder alternativ verarbeitet die Funkschnittstelle und/oder die Arbeitsgerätevorrichtung die Daten. Die Einstellungen können die definierte Zeitdauer und/oder die verbleibende Nutzungszeitdauer umfassen.
- Das Herstellen des Kommunikationskanals zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung und der mobilen Vorrichtung kann in Ausführungsformen wiederholt erfolgen, wenn ein Funksignal der Funkschnittstelle der Arbeitsgerätevorrichtung wiederholt erfasst wird.
- Über den hergestellten Kommunikationskanal können zweckmäßigerweise Daten, insbesondere Nutzdaten, zwischen den beiden Teilnehmern übertragen werden.
- Insbesondere ist vorgesehen, den funkbasierten Kommunikationskanal (und/oder den funkbasierten weiteren Kommunikationskanal) mittels einer kurzreichweitigen Technologie herzustellen. Insbesondere weisen die Technologie und/oder das Funksignal eine Reichweite von maximal 100 m (Meter), insbesondere maximal 50 m, insbesondere maximal 25 m, insbesondere maximal 15 m, insbesondere maximal 10 m, auf. Insbesondere weist die Technologie und/oder das Funksignal Bluetooth-Technologie und/oder ZigBee-Technologie und/oder Ultra-Breitband-Technologie auf. Die Reichweite des Funksignals ist dabei abhängig von Eigenschaften einer Umgebung, in der sich die Arbeitsgerätevorrichtung und die mobile Vorrichtung und/oder der mobilen Einrichtung befinden. Es ist denkbar, dass die Reichweite des Funksignals in einem Gebäude etwa durch Wände gedämpft und verringert wird, während die Reichweite im Freien wesentlich größer ist, insbesondere einer technologisch bedingten, idealen Reichweite entspricht.
- Zusätzlich oder alternativ wird die Arbeitsgerätevorrichtung in einen anderen Zustand als den Sperrzustand, insbesondere in den Freigabezustand, überführt, wenn der aktivierte Verwaltungsmodus der Arbeitsgerätevorrichtung deaktiviert wird, unabhängig von der Aktivität der Funkschnittstelle und/oder (im Fall der zweiten Erfindungsgruppe) unabhängig von dem Lokalisierungsmodus der Arbeitsgerätevorrichtung.
- Dabei darf das Deaktivieren des Verwaltungsmodus zweckmäßigerweise nur mittels der mobilen Vorrichtung vorgenommen werden und/oder bei einem bestehenden Kommunikationskanal zwischen einerseits der mobilen Vorrichtung und andererseits der Arbeitsgerätevorrichtung.
- Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Arbeitsgerätevorrichtung nach einem Trennen des funkbasierten Kommunikationskanals in dem Freigabezustand ist. Unter einem Trennen des funkbasierten Kommunikationskanals soll insbesondere verstanden werden, dass keine funkbasierte Verbindung zum Senden und/oder Empfangen von Daten zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung und der mobilen Vorrichtung mehr besteht. Das Trennen kann ein Verbindungsabbruch sein, beispielsweise ausgelöst dadurch, dass mittels der mobilen Vorrichtung kein Funksignal der Funkschnittstelle mehr erfassbar ist. Insbesondere wird nach Ablauf der definierten Zeitdauer und/oder nach einem Deaktivieren des Zeitbegrenzers die Arbeitsgerätevorrichtung in den Sperrzustand überführt. Insbesondere wird nach Ablauf der Zeitdauer das Deaktivieren des Zeitbegrenzers durchgeführt, so dass vorteilhaft auch ein Nullsetzen des vorbestimmten Werts das Deaktivieren des Zeitbegrenzers bewirkt. Wenn die Funkschnittstelle nach dem Trennen des funkbasierten Kommunikationskanals aktiviert ist, ist die Arbeitsgerätevorrichtung vorteilhaft lokalisierbar während der Lokalisierungsmodus aktiviert ist.
- In einer zusätzlichen oder alternativen Ausführungsform wird die Arbeitsgerätevorrichtung in den Sperrzustand überführt, wenn die Bedienperson sich von der Arbeitsgerätevorrichtung entfernt, so dass mittels der von der Bedienperson mitgeführten mobilen Vorrichtung kein Funksignal der Funkschnittstelle erfassbar ist, insbesondere kein Funksignal mehr erfassbar ist. Dadurch kann die Arbeitsgerätevorrichtung vorteilhaft gesperrt werden, wenn die Bedienperson beispielsweise eine Bluetooth-Reichweite verlässt.
- Wie mehrfach angemerkt wurde, können Merkmale zwischen den beiden Erfindungsgruppen auch übertragen werden. Insbesondere kann damit eine vorteilhafte Kombination der Verfahren der beiden Erfindungsgruppen vorgenommen werden. Insoweit wird ferner ein Verfahren zum Steuern eines Freigabe- oder Sperrzustands einer elektrisch betriebenen Arbeitsgerätevorrichtung,
- wobei die Arbeitsgerätevorrichtung eine selektiv durch eine Bedienperson aktivierbare Funkschnittstelle und eine Bedieneinrichtung zum Aktivieren oder Deaktivieren der Funkschnittstelle umfasst,
- wobei zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung und mindestens einer mobilen Vorrichtung ein funkbasierter Kommunikationskanal hergestellt wird, wenn die Funkschnittstelle aktiviert ist und mittels der mobilen Vorrichtung ein Funksignal der Funkschnittstelle erfassbar ist,
- wobei ein Zeitbegrenzer der Arbeitsgerätevorrichtung in Abhängigkeit von dem Herstellen des Kommunikationskanals aktiviert wird, so dass die Arbeitsgerätevorrichtung in einen Freigabezustand, in dem eine spezifische Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung für eine Bedienperson freigegeben ist, überführt wird bis zum Ablauf einer definierten Zeitdauer,
- wobei nach dem Herstellen des Kommunikationskanals ein Lokalisierungsmodus der Arbeitsgerätevorrichtung aktivierbar ist,
- wobei die Arbeitsgerätevorrichtung nach einem Trennen des Kommunikationskanals mittels zumindest einer mobilen Einrichtung lokalisierbar ist, insbesondere lokalisiert wird, wenn mittels der mobilen Einrichtung ein weiteres Funksignal, das insbesondere eine Kennung repräsentiert, erfassbar ist,
- wobei die Arbeitsgerätevorrichtung in einen Sperrzustand, in dem eine spezifische Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung für die Bedienperson gesperrt oder eingeschränkt ist, überführt wird, wenn die Funkschnittstelle bei aktiviertem Lokalisierungsmodus mittels der Bedieneinrichtung deaktiviert wird, vorgeschlagen.
- Hierbei können die im Zusammenhang mit den Verfahren der einzelnen Erfindungsgruppen beschriebenen optionalen Merkmale ergänzend vorgesehen werden, um weitere Ausgestaltungen dieses kombinierten Verfahrens zu erhalten.
- Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der im Einzelnen beschriebene Ausführungsformen der Erfindung anhand schematischer Zeichnungen erläutert werden. Es zeigen:
- Fig. 1.1
- eine schematische Darstellung einer Arbeitsgerätevorrichtung gemäß dem zweiten Aspekt der ersten Erfindungsgruppe;
- Fig. 1.2a
- eine erste Situation, in der sich die Arbeitsgerätevorrichtung angenähert zu einer mobilen Vorrichtung befindet;
- Fig. 1.2b
- eine zweite Situation, in der sich die Arbeitsgerätevorrichtung entfernt zu der mobilen Vorrichtung befindet;
- Fig. 1.3
- ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens gemäß dem ersten Aspekt der ersten Erfindungsgruppe;
- Fig. 2.1
- eine schematische Darstellung einer Arbeitsgerätevorrichtung gemäß dem zweiten Aspekt der zweiten Erfindungsgruppe;
- Fig. 2.2
- eine Situation, in der sich die Arbeitsgerätevorrichtung angenähert zu einer mobilen Vorrichtung befindet; und
- Fig. 2.3
- ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens gemäß dem ersten Aspekt der zweiten Erfindungsgruppe.
-
Fig. 1.1 zeigt eine schematische Darstellung einer Arbeitsgerätevorrichtung 1 gemäß dem zweiten Aspekt der ersten Erfindungsgruppe. Die Arbeitsgerätevorrichtung 1 weist eine Funkschnittstelle 3 auf. Wenn die Funkschnittstelle 3 aktiviert ist, sendet diese ein Funksignal 5 aus. -
Fig. 1.2a zeigt eine erste Situation, in der die Arbeitsgerätevorrichtung 1 von einer (inFig. 1.2a nicht dargestellten) Bedienperson gattungsgemäß benutzt wird. Beispielsweise kann die Arbeitsgerätevorrichtung 1 eine Motor- oder Kettensäge sein und dementsprechend die gattungsgemäße Benutzung das Sägen eines Baumstammes darstellen. - Die Bedienperson trägt eine mobile Vorrichtung 7 bei sich. Die mobile Vorrichtung 7 befindet sich daher in der Nähe der Arbeitsgerätevorrichtung 1, wenn die Bedienperson die Arbeitsgerätevorrichtung 1 benutzt. Unter der Bedingung der gegebenen Nähe ist mittels der mobilen Vorrichtung 7 das Funksignal 5 der (aktivierten) Funkschnittstelle 3 erfassbar. Daher wird ein funkbasierter (insbesondere bidirektionaler) Kommunikationskanal 9 zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung 1 und der mobilen Vorrichtung 7 hergestellt. Der Kommunikationskanal ist durch einen Doppelpfeil illustriert.
- In Abhängigkeit von dem Herstellen des Kommunikationskanals wird ein Zeitbegrenzer der Arbeitsgerätevorrichtung 1 aktiviert. Beispielsweise wird mit dem Herstellen des Kommunikationskanals zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung 1 und der mobilen Vorrichtung 7 der Zeitbegrenzer aktiviert. Vermittelt dadurch wird die Arbeitsgerätevorrichtung 1 in einen Freigabezustand überführt, bis zum Ablauf einer definierten Zeitdauer. In dem Freigabezustand ist die gattungsgemäße Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung für die Bedienperson freigegeben.
-
Fig. 1.2b zeigt eine zweite Situation, in der die Arbeitsgerätevorrichtung 1 von der Bedienperson nicht benutzt wird und sich die Bedienperson samt der mobilen Vorrichtung 7 entfernt zu der Arbeitsgerätevorrichtung 1 befindet. Beispielweise kann sich die Arbeitsgerätevorrichtung 1 in einem Lager 11 befinden. - Da unter dieser Bedingung mittels der mobilen Vorrichtung 7 kein oder jedenfalls kein ausreichendes Funksignal der Funkschnittstelle 3 erfassbar ist, kann in diesem Fall auch kein funkbasierter Kommunikationskanal 9 zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung 1 und der mobilen Vorrichtung 7 hergestellt werden.
- Beim Übergang von der in
Fig. 1.2a dargestellten Situation zu der inFig. 1.2b dargestellten Situation, wenn also die Bedienperson samt der mobilen Vorrichtung 7 sich aus der Nähe der Arbeitsgerätevorrichtung 1 zunehmend entfernt, wird der Kommunikationskanal 9 zwischen den beiden Teilnehmern (Arbeitsgerätevorrichtung 1 und mobile Vorrichtung 7) getrennt, wenn mittels der mobilen Vorrichtung 7 keine Funksignale der Funkschnittstelle 3 mehr ausreichend erfassbar sind. - Der nicht hergestellte oder der getrennte, jedenfalls der nicht bestehende Kommunikationskanal 9, ist in
Fig. 1.2b durch eine durchgestrichene und nur gestrichelte Darstellung des Doppelpfeiles illustriert. - Nach dem Trennen des Kommunikationskanals 9 ist die Arbeitsgerätevorrichtung 1 mittels einer mobilen Einrichtung (die insbesondere verschieden zu der mobilen Vorrichtung 7 ist) lokalisierbar. Beispielsweise kann dazu mittels der mobilen Einrichtung ein Funksignal mit einer Kennung der Arbeitsgerätevorrichtung 1 erfassbar sein, das von der Funkschnittstelle 3 ausgesendet wird. Diese Kennung kann zusammen mit GPS-Lokalisierungsdaten, die etwa von der mobilen Einrichtung über einen GPS-Sensor empfangen wurden, über ein separates Netzwerk, mit dem die mobile Einrichtung verbunden ist, gesendet werden. Die hierüber gesendeten Informationen können dem Eigentümer der Arbeitsgerätevorrichtung 1 bereitgestellt werden.
- Ein ungewolltes Abhandenkommen der Arbeitsgerätevorrichtung 1 und/oder eine unberechtigte Benutzung sollen vermieden werden. Zu diesem Zweck ist die Arbeitsgerätevorrichtung 1 dazu eingerichtet, ein Verfahren gemäß dem ersten Aspekt der ersten Erfindungsgruppe auszuführen. Das Verfahren dient zum Steuern eines Freigabe- oder Sperrzustands einer elektrisch betriebenen Arbeitsgerätevorrichtung mit einer Funkschnittstelle. Die Arbeitsgerätevorrichtung kann daher der Arbeitsgerätevorrichtung 1 entsprechen. Aus diesem Grund wird das Verfahren anhand der auf die
Figs. 1.1, 1.2a und 1.2b beschriebenen Arbeitsgerätevorrichtung 1 beschrieben. -
Fig. 1.3 zeigt ein Ablaufdiagramm 100 eines Verfahrens gemäß dem ersten Aspekt der ersten Erfindungsgruppe. - In Schritt 101 wird, wenn mittels der mobilen Vorrichtung 7 ein Funksignal der Funkschnittstelle 3 erfassbar ist, ein funkbasierter Kommunikationskanal 9 zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung 1 und der mobilen Vorrichtung 7 hergestellt.
- In Schritt 103 wird ein Zeitbegrenzer der Arbeitsgerätevorrichtung 1 in Abhängigkeit von dem Herstellen des Kommunikationskanals aktiviert. Mit anderen Worten, mit Herstellen des Kommunikationskanals 3 wird der Zeitbegrenzer aktiviert. Dabei wird die Arbeitsgerätevorrichtung 1 in einen Freigabezustand überführt, bis zum Ablauf einer definierten Zeitdauer. Im Freigabezustand ist eine gattungsgemäße Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung 1 für eine Bedienperson möglich (also im Fall einer Motor- oder Kettensäge beispielsweise das Sägen eines Baumstammes). Wenn die definierte Zeitdauer abgelaufen ist, wird die Arbeitsgerätevorrichtung 1 vorteilhaft in einen Sperrzustand überführt. Im Sperrzustand ist die gattungsgemäße Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung 1 für eine Bedienperson gesperrt oder eingeschränkt.
- In Schritt 105 wird der Kommunikationskanal 3 getrennt. In diesem Fall kann optional, insbesondere unabhängig von dem Zeitbegrenzer, die Arbeitsgerätevorrichtung 1 ebenfalls in den Sperrzustand überführt werden. Im Beispiel der
Figuren 1.2a und 1.2b würde also die Arbeitsgerätevorrichtung 1 in Ausführungsformen in den Sperrzustand überführt werden, sobald der Kommunikationskanal 9 zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung 1 und der mobilen Vorrichtung 7 getrennt wird, etwa wenn sich die Bedienperson (samt der mobilen Vorrichtung 7) von dem Lager 11 entfernt. Ein Diebstahl der Arbeitsgerätevorrichtung 1 ist daher vergleichsweise unattraktiv, da sich die gesperrte Arbeitsgerätevorrichtung 1 nicht oder nur eingeschränkt für die gattungsgemäße Benutzung einsetzen lässt. - In Schritt 107 ist die Arbeitsgerätevorrichtung 1, nachdem der Kommunikationskanal 9 also getrennt wurde, mittels einer mobilen Einrichtung lokalisierbar. Beispielsweise sendet die Arbeitsgerätevorrichtung 1 dazu ein erfassbares weiteres Funksignal aus, das von der mobilen Einrichtung erfasst und ausgewertet wird. Insbesondere wird die Arbeitsgerätevorrichtung 1 daher auch mittels der mobilen Einrichtung lokalisiert. Die mobile Einrichtung ist dabei verschieden von der mobilen Vorrichtung 7 und kann beispielsweise einem beliebigen Dritten gehören. Die mobile Einrichtung kann anhand des erfassten und/oder ausgewerteten Funksignals eine Ortungsinformation bereitstellen. Dazu ist die mobile Einrichtung insbesondere Teil eines Netzwerkes, über das entsprechende Ortungsinformationen übertragbar sind und beispielsweise von dem Eigentümer der Arbeitsgerätevorrichtung 1 empfangen werden können.
- Auf diese Weise können Informationen zum Standort der Arbeitsgerätevorrichtung 1 erhalten werden, wenn diese abhandenkommt. Im Beispiel der
Figuren 1.2a und 1.2b könnte also im Fall eines Diebstahls der Arbeitsgerätevorrichtung 1 aus dem Lager 11 mittels der mobilen Einrichtung Informationen zum Standort des Diebesguts an den Eigentümer der Arbeitsgerätevorrichtung 1 mitgeteilt werden, vermittelt durch die mobile Einrichtung. -
Fig. 2.1 zeigt eine schematische Darstellung einer Arbeitsgerätevorrichtung 201 gemäß dem zweiten Aspekt der zweiten Erfindungsgruppe. Die Arbeitsgerätevorrichtung 201 weist eine Funkschnittstelle 203 auf. Die Funkschnittstelle 203 kann über eine Bedieneinrichtung 205 selektiv aktiviert und deaktiviert werden. Wenn die Funkschnittstelle 203 aktiviert ist, sendet diese ein Funksignal 207 aus. -
Fig. 2.2 zeigt eine Situation, in der sich die Arbeitsgerätevorrichtung 201 angenähert zu einer mobilen Vorrichtung 209 befindet. Beispielsweise trägt eine (inFig. 2.2 nicht dargestellte) Bedienperson die mobile Vorrichtung 209 bei sich, während die Bedienperson die Arbeitsgerätevorrichtung 201 gattungsgemäß benutzt. Die mobile Vorrichtung 209 befindet sich daher in der Nähe der Arbeitsgerätevorrichtung 201, wenn die Bedienperson die Arbeitsgerätevorrichtung 201 benutzt. Beispielsweise kann die Arbeitsgerätevorrichtung 201 eine Motor- oder Kettensäge sein und dementsprechend die gattungsgemäße Benutzung das Sägen eines Baumstammes darstellen. Unter der Bedingung der gegebenen Nähe ist mittels der mobilen Vorrichtung 209 das Funksignal 207 der (aktivierten) Funkschnittstelle 203 erfassbar. Daher wird ein funkbasierter (insbesondere bidirektionaler) Kommunikationskanal 211 zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung 201 und der mobilen Vorrichtung 209 über die Funkschnittstelle 203 hergestellt. Der Kommunikationskanal 211 ist durch einen Doppelpfeil illustriert. - Wenn der Kommunikationskanal erfolgreich hergestellt wurde, ist ein Lokalisierungsmodus der Arbeitsgerätevorrichtung 201 aktivierbar. Wenn der Lokalisierungsmodus aktiviert ist und die Funkschnittstelle 203 währenddessen mittels der Bedieneinrichtung 205 deaktiviert wird, wird die Arbeitsgerätevorrichtung 201 in einen Sperrzustand überführt. In diesem Sperrzustand ist die gattungsgemäße Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung 201 für die Bedienperson gesperrt.
- Solange die Funkschnittstelle 203 aktiviert ist, lässt sich vorteilhaft die Arbeitsgerätevorrichtung 201 mittels einer mobilen Einrichtung lokalisieren. Bei deaktivierter Funkschnittstelle 203 hingegen kann eine Lokalisierbarkeit der Arbeitsgerätevorrichtung 201 unter Umständen nicht möglich sein. Daher kann ein ungewolltes Abhandenkommen der Arbeitsgerätevorrichtung 201 und/oder eine unberechtigte Benutzung vermieden werden, indem die Arbeitsgerätevorrichtung 201 bei einem Deaktivieren der Funkschnittstelle 203 trotz aktiviertem Lokalisierungsmodus in den Sperrzustand überführt wird.
- Zu diesem Zweck ist die Arbeitsgerätevorrichtung 201 dazu eingerichtet, ein Verfahren gemäß dem ersten Aspekt der zweiten Erfindungsgruppe auszuführen. Das Verfahren dient zum Steuern eines Freigabe- oder Sperrzustands einer elektrisch betriebenen Arbeitsgerätevorrichtung, mit einer selektiv durch eine Bedienperson aktivierbaren Funkschnittstelle und einer Bedieneinrichtung zum Aktivieren oder Deaktivieren der Funkschnittstelle. Die Arbeitsgerätevorrichtung kann daher der Arbeitsgerätevorrichtung 201 entsprechen. Aus diesem Grund wird das Verfahren anhand der in Bezug auf die
Figs. 2.1 und 2.2 beschriebenen Arbeitsgerätevorrichtung 201 beschrieben. -
Fig. 2.3 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens 300 gemäß dem ersten Aspekt der zweiten Erfindungsgruppe. - In Schritt 301 wird, wenn mittels der mobilen Vorrichtung 209 ein Funksignal der Funkschnittstelle 203 erfassbar ist (wozu die Funkschnittstelle zuvor aktiviert werden musste), ein funkbasierter Kommunikationskanal 211 zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung 201 und der mobilen Vorrichtung 209 über die Funkschnittstelle 203 hergestellt.
- In Schritt 303 wird nach erfolgreich hergestelltem Kommunikationskanal ein Lokalisierungsmodus der Arbeitsgerätevorrichtung 201 aktiviert.
- In Schritt 305 wird die Funkschnittstelle 203 mittels der Bedieneinrichtung 205 deaktiviert, während der Lokalisierungsmodus aktiviert ist.
- In Schritt 307 wird daraufhin die Arbeitsgerätevorrichtung 201 in einen Sperrzustand überführt. Im Sperrzustand ist die gattungsgemäße Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung 201 für eine Bedienperson gesperrt oder eingeschränkt.
- Auf diese Weise kann bei einer deaktivierten Funkschnittstelle 203 und einer dadurch verhinderten Lokalisierbarkeit der Arbeitsgerätevorrichtung 201 die Nutzbarkeit der Arbeitsgerätevorrichtung 201 eingeschränkt oder sogar ganz unterbunden werden.
- Die in der vorangehenden Beschreibung, in den Zeichnungen und in den Ansprüchen offenbarten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination wesentlich für die Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen sein.
Claims (14)
- Verfahren (300) zum Steuern eines Sperr- oder Freigabezustands einer elektrisch betriebenen Arbeitsgerätevorrichtung (201),- wobei die Arbeitsgerätevorrichtung (201) eine selektiv durch eine Bedienperson aktivierbare Funkschnittstelle (203) und eine Bedieneinrichtung (205) zum Aktivieren oder Deaktivieren der Funkschnittstelle (203) umfasst,- wobei zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung (201) und mindestens einer mobilen Vorrichtung (209) ein funkbasierter Kommunikationskanal (211) hergestellt wird, wenn die Funkschnittstelle (203) aktiviert ist und mittels der mobilen Vorrichtung (209) ein Funksignal (207) der Funkschnittstelle (203) erfassbar ist,- wobei nach dem Herstellen des Kommunikationskanals (211) ein Lokalisierungsmodus der Arbeitsgerätevorrichtung (201) aktivierbar ist,- wobei die Arbeitsgerätevorrichtung (201) in einen Sperrzustand, in dem eine spezifische Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung (201) für die Bedienperson gesperrt oder eingeschränkt ist, überführt wird, wenn die Funkschnittstelle (203) bei aktiviertem Lokalisierungsmodus mittels der Bedieneinrichtung (205) deaktiviert wird.
- Verfahren (300) nach Anspruch 1, wobei die Bedieneinrichtung (205) mittels Berührung durch die Bedienperson bedient wird.
- Verfahren (300) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Arbeitsgerätevorrichtung (201) in einen Freigabezustand, in dem die spezifische Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung (201) für die Bedienperson freigegeben ist, überführt wird, wenn die Funkschnittstelle (203) bei aktiviertem Lokalisierungsmodus aktiviert wird.
- Verfahren (300) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei sich die Arbeitsgerätevorrichtung (201), bevor der Kommunikationskanal (211) hergestellt wird, in einem anderen Zustand als dem Sperrzustand, insbesondere in dem Freigabezustand, befindet.
- Verfahren (300) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Arbeitsgerätevorrichtung (201) in einen anderen Zustand als den Sperrzustand, insbesondere in den Freigabezustand, überführt wird, wenn der Lokalisierungsmodus der Arbeitsgerätevorrichtung (201) deaktiviert wird.
- Verfahren (300) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei nach dem Herstellen des Kommunikationskanals (211) ein Verwaltungsmodus aktiviert wird.
- Verfahren (300) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei ein zumindest abschnittsweise funkbasierter weiterer Kommunikationskanal zwischen der Arbeitsgerätevorrichtung (201) und zumindest einer mobilen Einrichtung hergestellt wird, wenn sich die Arbeitsgerätevorrichtung (201) und die mobile Einrichtung in einer gemeinsamen Umgebung befinden und die Funkschnittstelle (203) aktiviert ist.
- Verfahren (300) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei ein Zeitbegrenzer der Arbeitsgerätevorrichtung (201) in Abhängigkeit von dem Herstellen des Kommunikationskanals (211) aktiviert wird, so dass die Arbeitsgerätevorrichtung (201) in den Freigabezustand überführt wird bis zum Ablauf einer definierten Zeitdauer.
- Verfahren (300) nach Anspruch 8, wobei das Herstellen des Kommunikationskanals mit der mobilen Vorrichtung erfolgt und/oder wobei der Zeitbegrenzer unter den weiteren Voraussetzungen aktiviert wird, dass der Verwaltungsmodus der Arbeitsgerätevorrichtung (201) aktiviert ist und dass die Funkschnittstelle (203) aktiviert ist.
- Verfahren (300) nach einem der Ansprüche 8 bis 9, wobei bei aktiviertem Zeitbegrenzer die für die spezifische Benutzung der Arbeitsgerätevorrichtung (201) für die Bedienperson zur Verfügung stehende definierte Zeitdauer kontinuierlich abnimmt, wobei insbesondere mit Aktivieren des Zeitbegrenzers die definierte Zeitdauer auf einen vorbestimmten Wert gesetzt wird.
- Verfahren (300) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, wobei der Zeitbegrenzer aktiviert und/oder die definierte Zeitdauer auf den vorbestimmten Wert gesetzt wird, wenn der Kommunikationskanal (211) hergestellt ist.
- Verfahren (300) nach einem der Ansprüche 8 bis 11, wobei die Arbeitsgerätevorrichtung (201) in den Freigabezustand überführt wird, wenn der Zeitbegrenzer aktiviert wird, die definierte Zeitdauer auf den vorbestimmten Wert gesetzt und/oder der Kommunikationskanal (211) hergestellt wird.
- Verfahren (300) nach einem der Ansprüche 8 bis 12, wobei die Arbeitsgerätevorrichtung (201) in den Sperrzustand überführt wird, wenn die definierte Zeitdauer abgelaufen ist.
- Arbeitsgerätevorrichtung (201) mit einer Bedieneinrichtung (205) zum selektiven Aktivieren und Deaktivieren einer Funkschnittstelle (203) der Arbeitsgerätevorrichtung (201), wobei die Arbeitsgerätevorrichtung (201) dazu eingerichtet ist, ein Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13 auszuführen.
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