EP4778439A1 - Spülmaschine in gestalt einer geschirrkorbdurchschubspülmaschine oder haubenspülmaschine mit einem positionier- und/oder ausrichtungssystem - Google Patents

Spülmaschine in gestalt einer geschirrkorbdurchschubspülmaschine oder haubenspülmaschine mit einem positionier- und/oder ausrichtungssystem

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EP4778439A1
EP4778439A1 EP25222664.2A EP25222664A EP4778439A1 EP 4778439 A1 EP4778439 A1 EP 4778439A1 EP 25222664 A EP25222664 A EP 25222664A EP 4778439 A1 EP4778439 A1 EP 4778439A1
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EP
European Patent Office
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basket
hood
treatment chamber
cutlery
dishwasher
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Pending
Application number
EP25222664.2A
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English (en)
French (fr)
Inventor
Matthias KUDERER
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Illinois Tool Works Inc
Original Assignee
Illinois Tool Works Inc
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Publication date
Application filed by Illinois Tool Works Inc filed Critical Illinois Tool Works Inc
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Pending legal-status Critical Current

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    • A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L15/00—Washing or rinsing machines for crockery or tableware
    • A47L15/0076—Washing or rinsing machines for crockery or tableware of non-domestic use type, e.g. commercial dishwashers for bars, hotels, restaurants, canteens or hospitals
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    • A—HUMAN NECESSITIES
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    • A47L15/502—Cutlery baskets

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  • Washing And Drying Of Tableware (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Spülmaschine (1) in Gestalt einer Geschirrkorbdurchschubspülmaschine oder Haubenspülmaschine, welche eine mit einer zumindest im Wesentlichen vertikal bewegbaren Haube (3) verschließbare Behandlungskammer (2) aufweist, in welcher mindestens ein Spülkorb / Besteckkorb / Adapterkorb (6) insbesondere mit entsprechend aufgenommenem Spülgut aufnehmbar ist Erfindungsgemäß ist insbesondere ein Positionier- und/oder Ausrichtungssystem vorgesehen, welches ausgebildet ist, beim Bewegen der Haube (3) in einen Zustand, in welchem die Behandlungskammer (2) mit Hilfe der Haube (3) verschlossen wird oder ist, einen in der Behandlungskammer (2) aufgenommenen Spülkorb / Besteckkorb / Adapterkorb (6) in eine vorab festgelegte oder festlegbare Position und/oder Ausrichtung zu überführen.

Description

  • Die Erfindung betrifft allgemein das Fachgebiet des gewerblichen Spülens. Im Einzelnen betrifft die Erfindung Spülmaschinen, insbesondere gewerbliche Spülmaschinen, die als Programmautomat ausgebildet sind.
  • Programmautomaten sind manuell beladbare und entladbare Spülmaschinen. Die Programmautomaten (auch als "box-type warewashers" oder als "batch dishwashers" bezeichnet) können Geschirrkorbdurchschubspülmaschinen, auch Haubenspülmaschinen ("hood-type warewashers") genannt oder Frontlader ("front loader warewashers") sein. Frontlader können Untertischmaschinen ("undercounter machines"), Auftischmaschinen ("top counter machines") oder freistehende Spülmaschinen mit Frontbeschickung ("free standing front loaders") sein.
  • Eine als Programmautomat ausgebildete Spülmaschine weist üblicherweise eine Behandlungskammer zum Reinigen von Spülgut auf. In der Regel ist unter der Behandlungskammer ein Waschtank angeordnet, in welchem Flüssigkeit aus der Behandlungskammer durch Schwerkraft zurückfließen kann. Im Waschtank befindet sich Waschflüssigkeit, welche üblicherweise Wasser ist, dem ggf. Reiniger zugeführt werden kann.
  • Ferner weist eine als Programmautomat ausgebildete Spülmaschine üblicherweise ein Waschsystem mit einer Waschpumpe, einem mit der Waschpumpe verbundenen Leitungssystem und mit einer Vielzahl von in mindestens einem Wascharm ausgebildeten Sprühdüsen auf. Die sich im Waschtank befindliche Waschflüssigkeit kann von der Waschpumpe über das Leitungssystem zu den Waschdüsen gefördert und durch die Waschdüsen in der Behandlungskammer auf das zu reinigende Spülgut gesprüht werden. Die versprühte Waschflüssigkeit fließt anschließend in den Waschtank zurück.
  • Eine solche als Programmautomat ausgebildete Spülmaschine ist beispielsweise aus der Druckschrift DE 10 2005 023 429 A1 bekannt.
  • Unter dem hierin verwendeten Begriff "Spülgut" ist insbesondere Geschirr, Gläser, Besteck, Kochutensilien, Backutensilien und Servier-Tabletts zu verstehen.
  • Eine als Programmautomat ausgebildete gewerbliche Spülmaschine unterscheidet sich von einer Haushaltsspülmaschine insbesondere dadurch, dass eine gewerbliche Spülmaschine derart konzipiert sein muss, dass - abhängig von dem gewählten Reinigungsprogramm - Programmlaufzeiten zwischen einer und fünf Minuten realisiert werden können, während Haushaltsspülmaschinen in der Regel Laufzeiten von bis zu 2,5 Stunden oder darüber haben. Aufgrund der bei gewerblichen Spülmaschinen geforderten kurzen Programmdauer sind bei Haushaltsspülmaschinen eingesetzte Techniken in der Regel nicht ohne Weiteres auf gewerbliche Spülmaschinen übertragbar.
  • Gewerbliche Spülmaschinen, welche als Programmautomat ausgebildet sind, arbeiten üblicherweise in zwei Hauptprozessschritten: einem ersten Schritt, welcher Waschen mit einer Waschflüssigkeit beinhaltet, und einem zweiten Schritt, welcher das Klarspülen mit erwärmtem Frischwasser und dosiertem Klarspüler beinhaltet.
  • Um diese Prozessschritte durchführen zu können, ist eine als Programmautomat ausgebildete gewerbliche Spülmaschine in der Regel mit zwei unabhängigen Flüssigkeitssystemen ausgestattet, die vollständig voneinander getrennt sind. Das eine Flüssigkeitssystem ist ein Waschwasserkreislauf, welcher für die Waschung des Spülgutes zuständig ist, wobei die Waschung mit rezirkuliertem Wasser aus dem Waschtank der Spülmaschine durchgeführt wird. Das andere Flüssigkeitssystem ist ein Frischwassersystem, das für die Klarspülung zuständig ist. Die Klarspülung wird mit Frischwasser, vorzugsweise mit Frischwasser aus einem Wassererhitzer (engl. "boiler"), durchgeführt. Das Frischwasser wird nach dem Versprühen ebenfalls vom Waschtank der Spülmaschine aufgenommen.
  • Die Hauptaufgabe der Klarspülung ist es, auf dem Spülgut befindliche Lauge zu entfernen. Zusätzlich dient das während des Klarspülschrittes in den Waschtank fließende Klarspülwasser zur Regeneration des im Waschtank vorhandenen Waschwassers.
  • Bevor durch die Klarspülung Frischwasser als Klarspülflüssigkeit versprüht und dadurch in den Waschtank der Spülmaschine geleitet wird, wird eine der Frischwassermenge gleiche Menge an Waschflüssigkeit aus dem Waschtank abgepumpt.
  • Üblicherweise sind gewerbliche Spülmaschinen, die als Programmautomat ausgebildet sind, mit mehreren Programmen ausgestattet. Diese Programme unterscheiden sich hauptsächlich durch verschieden lange Programmlaufzeiten des Waschprozesses. Die Bedienperson hat die Möglichkeit, bei leicht verschmutztem Spülgut ein kurzes Waschprogramm zu wählen oder bei stark verschmutztem Spülgut ein entsprechend längeres Waschprogramm zu wählen.
  • Gewerbliche Spülmaschinen, welche als Programmautomat und zum chargenweisen Beladen und Entladen der Behandlungskammer mit Spülgut ausgebildet sind, sind insbesondere Fronttür-Maschinen oder Korbdurchschub-Maschinen. Bei Fronttür-Maschinen wird das Spülgut in einen Korb gestellt, und der mit Spülgut beladene Korb wird durch eine Fronttür in die Behandlungskammer der Spülmaschine gestellt und nach dem Reinigen wieder durch die Fronttür entnommen. Bei Korbdurchschub-Maschinen werden die mit Spülgut beladenen Geschirrkörbe von einer Eingangsseite manuell in die Behandlungskammer geschoben und nach Beendigung eines Spülprogramms von einer Ausgangsseite aus der Behandlungskammer manuell entnommen. Fronttür-Maschinen und Korbdurchschub-Maschinen enthalten nur eine einzige Behandlungskammer zum Behandeln des Spülguts. Die Fronttür-Maschinen können Untertisch-Maschinen oder Übertisch-Maschinen sein.
  • Bei gewerblichen Spülmaschinen, die als Programmautomat ausgebildet sind, ist es zum Erzielen eines möglichst optimalen Reinigungsergebnisses wünschenswert, dass der Spül- oder Besteckkorb in der Behandlungskammer der Spülmaschine in einer vorab festgelegten oder festlegbaren Position und/oder Ausrichtung vorliegt.
  • Dies ist beispielsweise dann notwendig, wenn es sich bei dem Spülkorb um einen Flaschenspülkorb handelt, welcher in der Behandlungskammer möglichst exakt auszurichten ist, damit die einzelnen Düsen des Flaschenspülsystems möglichst genau unterhalb der Flaschenöffnungen positioniert sind.
  • Aber auch bei anderen Spülkörben ist eine genaue Positionierung und Ausrichtung dieser in der Behandlungskammer der Spülmaschine wünschenswert, damit das von dem Spülkorb entsprechend aufgenommene Spülgut möglichst optimal mit Hilfe der Wasch- und Klarspüldüsen mit Reinigungsflüssigkeit beaufschlagt werden kann.
  • Als weiterer Anwendungsfall, der ebenfalls eine Positionierung und Ausrichtung des Spül- oder Besteckkorbs in einer vorab festgelegten oder festlegbaren Position erfordert, sei die so genannte "Eliminate Polishing"-Technologie genannt, wie dies in der Druckschrift DE 10 2019 114 116 A1 offenbart ist. Hierbei muss eine Besteckaufnahmevorrichtung, bestehend aus einem Adapterkorb mit Abtriebswelle und entnehmbarem, drehbar gelagertem Besteckkorb so in der Behandlungskammer der Spülmaschine platziert werden, dass die Abtriebswelle am Adapterkorb mit der Antriebswelle an der maschinenseitigen Rückwand der Behandlungskammer gekoppelt ist und so eine Kraftübertragung möglich ist.
  • Im Gegensatz zu Untertischspülmaschinen bestehen bei Haubenspülmaschinen hierbei insbesondere Probleme bei der seitlichen Positionierung des Spül- oder Besteckkorbs in der Behandlungskammer.
  • Im Einzelnen gibt es bei Haubenspülmaschinen bei geöffneter Haube keine seitlichen Anschläge oder Positionierhilfen, da die Be- und Entladung der Spül- oder Besteckkörbe üblicherweise seitwärts von rechts nach links oder von links nach rechts erfolgt und seitliche Anschläge somit ein Hindernis für das Hinein- bzw. Herausschieben des Spül- oder Besteckkorbs darstellen würden. Im Gegensatz dazu erfolgt bei Untertischspülmaschinen die Beladung des Spül- oder Besteckkorbs frontseitig über die geöffnete Tür der Untertischspülmaschine, wobei die beiden Seitenwände der Spülmaschine automatisch als seitliche Anschläge oder Positionierhilfen zur korrekten Ausrichtung des Spül- oder Besteckkorbs innerhalb der Behandlungskammer der Spülmaschine dienen. Im Gegensatz dazu wird bei Haubenspülmaschinen der Spül- oder Besteckkorb vom Bediener nur ungefähr (nach Augenmaß) seitlich in die Behandlungskammer der Spülmaschine geschoben.
  • Auf Grundlage dieser Problemstellung liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Spülmaschine, insbesondere eine Spülmaschine in Gestalt einer Geschirrkorbdurchschubspülmaschine oder Haubenspülmaschine, anzugeben, mit welcher eine automatische Positionierung und Ausrichtung eines Spül- oder Besteckkorbs innerhalb der Behandlungskammer möglich ist.
  • Diese Aufgabe wird insbesondere durch den Gegenstand des unabhängigen Patentanspruchs 1 gelöst, wobei vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Spülmaschine in den abhängigen Ansprüchen angegeben sind.
  • Demgemäß betrifft die Erfindung insbesondere eine Spülmaschine in Gestalt einer Geschirrkorbdurchschubspülmaschine oder Haubenspülmaschine, welche eine mit einer zumindest im Wesentlichen vertikal bewegbaren Haube verschließbare Behandlungskammer aufweist, in welcher mindestens ein Spülkorb oder Besteckkorb insbesondere mit entsprechend aufgenommenem Spülgut aufnehmbar ist.
  • Erfindungsgemäß ist insbesondere ein Positionier- und/oder Ausrichtungssystem vorgesehen, welches ausgebildet ist, beim Bewegen der Haube in einen Zustand, in welchem die Behandlungskammer mit Hilfe der Haube verschlossen ist, einen in der Behandlungskammer aufgenommenen Spül- oder Besteckkorb in eine vorab festgelegte oder festlegbare Position und/oder Ausrichtung zu überführen.
  • Gemäß bevorzugten Realisierungen der erfindungsgemäßen Spülmaschine ist vorgesehen, dass das Positionier- und/oder Ausrichtungssystem ausgebildet ist, beim Bewegen der Haube in den Zustand, in welchem die Behandlungskammer mit Hilfe der Haube verschlossen ist, den in der Behandlungskammer aufgenommenen Spül- oder Besteckkorb sequenziell und insbesondere nach einem vorab festgelegten oder festlegbaren Ereignisablauf in die vorab festgelegte oder festlegbare Position und/oder Ausrichtung zu überführen.
  • Bei Ausführungsvarianten der erfindungsgemäßen Spülmaschine ist das Positionier- und/oder Ausrichtungssystem ausgebildet, beim Bewegen der Haube in den Zustand, in welchem die Behandlungskammer mit Hilfe der Haube verschlossen ist, den in der Behandlungskammer aufgenommenen Spül- oder Besteckkorb zunächst in einer ersten zur Bewegungsrichtung der Haube zumindest im Wesentlichen senkrecht verlaufenden Richtung zu bewegen und im Hinblick auf die Behandlungskammer zu positionieren und/oder auszurichten, und dann bei einer Weiterbewegung der Haube in den Zustand, in welchem die Behandlungskammer mit Hilfe der Haube verschlossen ist, den in der Behandlungskammer aufgenommenen Spül- oder Besteckkorb in einer zur ersten Richtung und zur Bewegungsrichtung der Haube senkrechten zweiten Richtung zu bewegen und im Hinblick auf die Behandlungskammer so zu positionieren und/oder auszurichten, dass dann der Spül- oder Besteckkorb in der vorab festgelegten oder festlegbaren Position vorliegt.
  • In diesem Zusammenhang ist es bevorzugt, dass die Spülmaschine eine die Behandlungskammer zumindest teil- oder bereichsweise begrenzende Rückwand aufweist, wobei die erste Richtung zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Längserstreckungsrichtung der Rückwand und die zweite Richtung zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Längserstreckungsrichtung der Rückwand verläuft, wobei beim Bewegen des Spül- oder Besteckkorbs in die zweite Richtung dieser vorzugsweise auf die Rückwand der Spülmaschine zu bewegt wird.
  • Gemäß bevorzugten Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Spülmaschine ist das Positionier- und/oder Ausrichtungssystem ausgebildet, beim Überführen der Haube von dem Zustand, in welchem die Behandlungskammer mit Hilfe der Haube verschlossen ist, in einen Zustand, in welchem die Behandlungskammer nicht mehr mit Hilfe der Haube verschlossen ist, also beim Öffnen der Haube, den Spül- oder Besteckkorb in einer zu der zweiten Richtung entgegengesetzten Richtung zu bewegen.
  • Hierbei bietet es sich insbesondere an, dass das Positionier- und/oder Ausrichtungssystem ausgebildet ist, beim Öffnen der Haube, das heißt beim Überführen der Haube von dem Zustand, in welchem die Behandlungskammer mit Hilfe der Haube verschlossen ist, in einen Zustand, in welchem die Behandlungskammer nicht mehr mit Hilfe der Haube verschlossen ist, den in der Behandlungskammer aufgenommenen Spül- oder Besteckkorb von der vorab festgelegten oder festlegbaren Position in eine Entnahmeposition zu bewegen und/oder auszustoßen.
  • Vorzugsweise sollte das Positionier- und/oder Ausrichtungssystem ausgebildet sein, in dem Zustand, in welchem die Behandlungskammer mit Hilfe der Haube verschlossen ist, den in der Behandlungskammer aufgenommenen und in der vorab festgelegten oder festlegbaren Position überführten Spül- oder Besteckkorb dort zu fixieren und/oder zu arretieren.
  • Andererseits sollte das Positionier- und/oder Ausrichtungssystem ferner ausgebildet sein, beim Öffnen der Haube, das heißt beim Überführen der Haube von dem Zustand, in welchem die Behandlungskammer mit Hilfe der Haube verschlossen ist, in einen Zustand, in welchem die Behandlungskammer nicht mehr mit Hilfe der Haube verschlossen ist, die Fixierung und/oder Arretierung des in der Behandlungskammer aufgenommenen Spül- oder Besteckkorbs freizugeben.
  • Gemäß einer bevorzugten Realisierung des Positionier- und/oder Ausrichtungssystems ist vorgesehen, dass das Positionier- und/oder Ausrichtungssystem eine mit der Haube verbundene oder verbindbare erste Ausrichtungshilfe und eine mit dem Spül- oder Besteckkorb verbundene oder verbindbare zweite Ausrichtungshilfe aufweist. Dabei ist die erste Ausrichtungshilfe derart mit der Haube verbunden oder verbindbar und die zweite Ausrichtungshilfe derart mit dem Spül- oder Besteckkorb verbunden oder verbindbar, dass beim Bewegen der Haube in den Zustand, in welchem die Behandlungskammer mit dem in der Behandlungskammer aufgenommenen Spül- oder Besteckkorb mit Hilfe der Haube verschlossen wird, die erste Ausrichtungshilfe mit der zweiten Ausrichtungshilfe in Wirkverbindung tritt.
  • Für die erste und zweite Ausrichtungshilfe kommen unterschiedliche Ausführungsformen in Frage. Gemäß einer denkbaren Realisierung der ersten und zweiten Ausrichtungshilfe ist vorgesehen, dass die erste Ausrichtungshilfe eine Zentrierschräge mit einer geneigten Zentrierfläche und die zweite Ausrichtungshilfe eine vorzugsweise teil- oder bereichsweise zu der Zentrierschräge der ersten Ausrichtungshilfe komplementär ausgeführte Zentrierschräge mit einer geneigten Zentrierfläche aufweist. Dabei sind die Zentrierschrägen der ersten und zweiten Ausrichtungshilfe derart ausgebildet, dass beim Bewegen der Haube in den Zustand, in welchem die Behandlungskammer mit dem in der Behandlungskammer aufgenommenen Spül- oder Besteckkorb mit Hilfe der Haube verschlossen wird, diese aufeinandertreffen und eine Bewegung des Spül- oder Besteckkorbs relativ zu der Behandlungskammer in der ersten Richtung, das heißt in einer Richtung parallel zur Längserstreckungsrichtung der Rückwand der Spülmaschine, induzieren.
  • Weiterhin ist es denkbar, dass die erste Ausrichtungshilfe eine Positionierschräge mit einer geneigten Positionierfläche und die zweite Ausrichtungshilfe eine vorzugsweise teil- oder bereichsweise zu der Positionierschräge der ersten Ausrichtungshilfe komplementär ausgeführte Positionierschräge mit einer geneigten Positionierfläche aufweist, wobei die Positionierschrägen der ersten und zweiten Ausrichtungshilfe derart ausgebildet sind, dass beim Bewegen der Haube in den Zustand, in welchem die Behandlungskammer mit dem in der Behandlungskammer aufgenommenen Spül- oder Besteckkorb mit Hilfe der Haube verschlossen wird, diese aufeinandertreffen und eine Bewegung des Spül- oder Besteckkorbs relativ zu der Behandlungskammer in der zweiten Richtung, das heißt vorzugsweise auf die Rückwand der Spülmaschine zu, induzieren.
  • Die entsprechenden Ausrichtungshilfen können mit der Haube bzw. dem Spül- oder Besteckkorb integral ausgeführt sein.
  • Vorzugsweise ist jedoch vorgesehen, dass die erste Ausrichtungshilfe austauschbar mit der Haube vorzugsweise lösbar verbunden oder verbindbar ist, und dass die zweite Ausrichtungshilfe austauschbar mit dem Spül- oder Besteckkorb vorzugsweise lösbar verbunden oder verbindbar ist. Diese Ausführungsvariante hat den Vorteil, dass bereits existierende Spülmaschinen ohne einem entsprechenden Positionier- und/oder Ausrichtungssystem nachträglich nachgerüstet werden können.
  • Besonders bevorzugt weist das Positionier- und/oder Ausrichtungssystem zwei seitliche einander gegenüberliegende und mit jeweils einer Seitenwand der Haube verbundene oder verbindbare erste Ausrichtungshilfen und zwei seitliche, einander gegenüberliegende und mit jeweils einem Seitenwandbereich des Spül- oder Besteckkorbs verbundene oder verbindbare zweite Ausrichtungshilfen auf.
  • Vorzugsweise kommt die vorliegende Erfindung und insbesondere das Positionier- und/oder Ausrichtungssystem bei einer Spülmaschine zum Einsatz, die über die bereits eingangs genannte "Eliminate Polishing"-Technologie verfügt, bei welcher in der Behandlungskammer ein Besteckkorb bewegbar gelagert ist, um insbesondere während des Klarspülens die von dem Besteckkorb aufgenommenen Besteckteile mindestens einmal relativ zueinander und/oder relativ zu einer Besteckaufnahmevorrichtung zu bewegen, um auf diese Weise statische Kontaktstellen zwischen den einzelnen Besteckteilen untereinander und/oder zwischen den Besteckteilen und der Besteckaufnahmevorrichtung zu vermeiden oder zumindest zu reduzieren. Dabei ist dem Besteckkorb ein Bewegungsmechanismus zugeordnet, welcher ausgebildet ist, insbesondere bedarfsweise den Besteckkorb bzw. von dem Besteckkorb aufgenommenes Spülgut, relativ zu dem Besteckkorb zu bewegen.
  • Der Bewegungsmechanismus weist eine Abtriebswelle auf, welche beim Überführen des in der Behandlungskammer aufgenommenen Besteckkorbs in die vorab festgelegte oder festlegbare Position und/oder Ausrichtung selbsttätig mit einer Antriebswelle, insbesondere an einer die Behandlungskammer zumindest teil- oder bereichsweise begrenzenden Rückwand der Behandlungskammer, koppelt.
  • Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben.
  • Es zeigen:
  • FIG. 1
    schematisch und in einer Frontansicht eine exemplarische Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spülmaschine, wobei die Spülmaschine als Haubenspülmaschine ausgeführt ist, und wobei in FIG. 1 die Spülmaschine in ihrem geöffneten Zustand gezeigt ist;
    FIG. 2
    schematisch und in einer Seitenansicht die exemplarische Ausführungsform der Spülmaschine gemäß FIG. 1;
    FIG. 3
    schematisch und in einer Draufsicht eine Antriebseinheit, welche in der Behandlungskammer der Spülmaschine gemäß FIG. 1 integriert und ausgebildet ist, eine Besteckaufnahmevorrichtung eines in der Behandlungskammer der Spülmaschine aufgenommenen Besteckkorbs entsprechend zu manipulieren;
    FIG. 4
    schematisch und in einer Draufsicht eine exemplarische Ausführungsform eines in der Behandlungskammer der Spülmaschine gemäß FIG. 1 aufnehmbaren Adapterkorbs einer Besteckaufnahmevorrichtung, wobei der Adapterkorb mit einer in der Behandlungskammer der Spülmaschine integrierten Antriebseinheit wirkverbindbar ist, um einen in FIG. 4 nicht gezeigte Besteck-Köcher der Besteckaufnahmevorrichtung zu manipulieren;
    FIG. 5
    schematisch und in einer isometrischen Ansicht der Adapterkorb gemäß FIG. 4;
    FIG. 6
    schematisch und in einer Seitenansicht der Adapterkorb gemäß FIG. 4;
    FIG. 7
    schematisch und in einer Rückansicht der Adapterkorb gemäß FIG. 4;
    FIG. 8
    schematisch ein Teilbereich einer Rückwand einer als Haubenspülmaschine ausgeführten Spülmaschine gemäß einer exemplarischen Ausführungsform der Erfindung;
    FIG. 9
    schematisch und in einer Vorderansicht den Teilbereich des Rückwandbereichs gemäß FIG. 8;
    FIG. 10
    schematisch und in einer isometrischen Ansicht eine exemplarische Ausführungsform einer ersten Ausrichtungshilfe eines Positionier- und/oder Ausrichtungssystems gemäß der Erfindung;
    FIG. 11
    schematisch und in einer isometrischen Ansicht eine exemplarische Ausführungsform einer zweiten Ausrichtungshilfe des Positionier- und/oder Ausrichtungssystems;
    FIG. 12A
    schematisch und in einer isometrischen Ansicht das Wechselwirken zwischen der ersten Ausrichtungshilfe gemäß FIG. 10 und der zweiten Ausrichtungshilfe gemäß FIG. 11 beim Schließen der Haube einer exemplarischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Haubenspülmaschine, und zwar vor dem Inkontakttreten der ersten und zweiten Ausrichtungshilfen;
    FIG. 12B
    schematisch und in einer Seitenansicht die ersten und zweiten Ausrichtungshilfen gemäß FIG. 12A;
    FIG. 13A
    schematisch und in einer isometrischen Ansicht das Wechselwirken zwischen der ersten und zweiten Ausrichtungshilfe gemäß FIG. 10 und FIG. 11, und zwar beim Inkontakttreten der Ausrichtungshilfen;
    FIG. 13B
    schematisch und in einer Seitenansicht die erste und zweite Ausrichtungshilfe gemäß FIG. 13A;
    FIG. 14
    schematisch Ansichten der ersten und zweiten Ausrichtungshilfen gemäß FIG. 13A, B und zwar bei einem weiteren Schließen der Haube;
    FIG. 15
    schematisch Ansichten der ersten und zweiten Ausrichtungshilfen gemäß FIG. 14, und zwar bei einem weiteren Schließen der Haube; und
    FIG. 16
    schematisch Ansichten der ersten und zweiten Ausrichtungshilfen in einem Zustand, in welchem die Haube in ihrem vollständig verschlossenen Zustand vorliegt.
  • In FIG. 1 und FIG. 2 ist eine exemplarische Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spülmaschine 1 schematisch dargestellt. Hierbei handelt es sich um eine gewerbliche Spülmaschine 1, die als Programmautomat ausgebildet ist.
  • Im Einzelnen betrifft die in FIG. 1 bis FIG. 3 gezeigte exemplarische Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spülmaschine 1 eine als Hauben- oder (Korb-) Durchschub-Spülmaschine 1 ausgeführter Programmautomat.
  • Eine als Programmautomat ausgeführte gewerbliche Spülmaschine 1 weist für gewöhnlich eine Programmsteuereinrichtung 20 auf zur Steuerung von mindestens einem Reinigungsprogramm und eine durch mindestens eine Tür und/oder mindestens einer Haube 3 verschließbare Behandlungskammer 2 in einem Maschinengehäuse zur Aufnahme von zu reinigendem Spülgut, wie beispielsweise Geschirr, Besteck 4, Töpfe, Pfannen, Tablets und/oder Gläser.
  • Obgleich in den Zeichnungen nicht dargestellt, ist es in ergonomischer Hinsicht von Vorteil, wenn insbesondere ein als Durchschub-Spülmaschine 1 ausgeführter Programmautomat an seiner Zu- und Auslaufseite jeweils mit einem Tisch (Zulauftisch bzw. Auslauftisch) ausgestattet ist. Die mit schmutzigem Spülgut beladenen Spülkörbe können somit auf dem Zulauftisch in die Spülmaschine 1 geschoben werden. Nach der Behandlung des Spülguts in der Behandlungskammer 2 der Spülmaschine 1 wird der Spülkorb mit dem dann gereinigten Spülgut aus der Maschine auf den Auslauftisch gefahren.
  • Die Einwirkzeit, d.h. die Zeit während der Reinigungs- oder Waschflüssigkeit das Spülgut innerhalb der Behandlungskammer 2 eines Programmautomaten benetzt, hängt insbesondere von der über das Behandlungsprogramm festgelegten Dauer der Waschphase ab. Für normal verschmutztes Spülgut, wie Teller, Schalen, Tassen und/oder Gläser, erfolgt ein Reinigungszyklus bestehend aus einer Waschphase und einer danach anschließenden Klarspülphase in der Regel zwischen 50 bis 100 Sekunden. Allerdings kann eine längere Behandlung des Spülguts notwendig sein, insbesondere wenn dieses einen höheren Verschmutzungsgrad aufweist.
  • Die in FIG. 1 und FIG. 2 gezeigte exemplarische Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spülmaschine 1 weist eine in der Behandlungskammer 2 der Spülmaschine 1 aufnehmbare Besteckaufnahmevorrichtung 6 auf. Bei der exemplarischen Ausführungsform ist die Besteckaufnahmevorrichtung 6 als Besteck-Köcher ausgebildet. Grundsätzlich wäre es aber auch denkbar, dass die Besteckaufnahmevorrichtung 6 als Flach-Korb ausgebildet ist.
  • Die Besteckaufnahmevorrichtung 6 dient zur Aufnahme von in der Behandlungskammer 2 der Spülmaschine 1 zu reinigendes Besteck 4. Dabei ist die Besteckaufnahmevorrichtung 6 (Besteck-Köcher) ausgebildet, das zu reinigende Besteck 4 derart aufzunehmen, dass die einzelnen Besteckteile relativ zueinander und insbesondere auch relativ zu der Besteckaufnahmevorrichtung 6 selber bewegbar sind.
  • Die schematisch in FIG. 1 und FIG. 2 gezeigte exemplarische Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spülmaschine 1 weist - wie in FIG. 3 schematisch angedeutet - einen Antrieb 5 auf, welcher vorzugsweise vollständig in der Behandlungskammer 2 der Spülmaschine 1 aufgenommen oder aufnehmbar ist, und welcher dazu dient, eine ggf. in der Behandlungskammer 2 aufgenommene Besteckaufnahmevorrichtung 6 entsprechend anzutreiben.
  • Insbesondere ist der Antrieb 5 ausgebildet, bedarfsweise, kontinuierlich, periodisch oder zyklisch in die Besteckaufnahmevorrichtung 6 und somit auch in das von der Besteckaufnahmevorrichtung 6 aufgenommenen Besteck 4 mindestens einen und vorzugsweise eine Vielzahl mechanischer Impulse derart einzuleiten, dass die einzelnen von der Besteckaufnahmevorrichtung 6 aufgenommenen Besteckteile relativ zueinander und relativ zu der Besteckaufnahmevorrichtung 6 selber bewegt werden, so dass auf diese Weise statische Kontaktstellen zwischen den Besteckteilen untereinander aber auch zwischen den Besteckteilen und der Besteckaufnahmevorrichtung 6 wirksam eliminiert werden.
  • Insbesondere kann der der Besteckaufnahmevorrichtung 6 zugeordnete und vorzugsweise in der Behandlungskammer 2 der Spülmaschine 1 aufgenommene Antrieb 5 auch ausgebildet sein, die Besteckaufnahmevorrichtung 6 und somit die in der Besteckaufnahmevorrichtung 6 aufgenommenen Besteckteile bedarfsweise, periodisch, kontinuierlich oder zyklisch derart zu beschleunigen bzw. zu bewegen, dass die ggf. an den Besteckteilen anhaftenden Wassertröpfchen durch Fliehkraft von den Besteckteilen gelöst werden.
  • Wie es der Darstellung in FIG. 3 entnommen werden kann, ist bei der dort gezeigten exemplarischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spülmaschine 1 vorgesehen, dass der Antrieb 5 als Rotationsantrieb ausgebildet ist, wobei mit Hilfe eines Motors eine entsprechende Spindel 8 antreibbar ist, wobei die Spindel 8 wiederum über ein Getriebe 9 eine Antriebsscheibe 10 in der Behandlungskammer 2 der Spülmaschine 1 rotierend antreibt. Auf der Antriebsscheibe 10 ist die insbesondere als Besteck-Köcher ausgeführte Besteckaufnahme (austauschbar) setzbar, um so eine Wirkverbindung zwischen dem Antrieb 5 einerseits und der Besteckaufnahmevorrichtung 6 andererseits zu erzielen.
  • In FIG. 4 ist schematisch und in einer Draufsicht eine exemplarische Ausführungsform eines in der Behandlungskammer 2 der Spülmaschine 1 gemäß FIG. 1 aufnehmbaren Adapterkorbs einer Besteckaufnahmevorrichtung 6 gezeigt, wobei der Adapterkorb mit einer in der Behandlungskammer 2 der Spülmaschine 1 integrierten Antriebseinheit wirkverbindbar ist, um einen in FIG. 4 nicht gezeigte Besteck-Köcher der Besteckaufnahmevorrichtung 6 zu manipulieren.
  • Der Adapterkorb 6 gemäß FIG. 4 ist schematisch und in einer isometrischen Ansicht in FIG. s gezeigt, während in FIG. 6 schematisch und in einer Seitenansicht der Adapterkorb 6 gemäß FIG. 4 und in FIG. 7 schematisch und in einer Rückansicht der Adapterkorb 6 gemäß FIG. 4 gezeigt ist.
  • FIG. 8 zeigt schematisch einen Teilbereich einer Rückwand einer als Haubenspülmaschine ausgeführten Spülmaschine 1 gemäß einer exemplarischen Ausführungsform der Erfindung, und zwar mit der Antriebswelle 5, die mit einer Abtriebswelle 7 des Adapterkorbs 6 gemäß FIG. 4 bis FIG. 7 zu koppeln ist.
  • FIG. 9 zeigt schematisch und in einer Draufsicht den Teilbereich des Rückwandbereichs gemäß FIG. 8.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, bei einer Spülmaschine 1 in Gestalt einer Geschirrkorbdurchschubspülmaschine oder Haubenspülmaschine, welche eine mit einer zumindest im Wesentlichen vertikal bewegbaren Haube 3 verschließbare Behandlungskammer 2 aufweist, in welcher ein Spülkorb / Besteckkorb / Adapterkorb 6 aufnehmbar ist, zu erreichen, dass beim Schließen der Haube 3 bzw. Bewegen der Haube 3 in einen Zustand, in welchem die Behandlungskammer 2 mit Hilfe der Haube 3 verschlossen wird, automatisch ein in der Behandlungskammer 2 aufgenommener Spülkorb/Besteckkorb/Adapterkorb selbsttätig in eine vorab festgelegte oder festlegbare Position und/oder Ausrichtung überführt wird.
  • Dieses Erfordernis ist insbesondere bei Haubenspülmaschinen notwendig, welche - wie beispielsweise in FIG. 1 und FIG. 2 gezeigt - mit der "Eliminate Polishing"-Technologie ausgestattet sind.
  • Bei derartigen Spülmaschinen 1 muss eine Besteckaufnahmevorrichtung bestehend aus einem Adapterkorb 6 mit Abtriebswelle 7 und einem aus dem Adapterkorb 6 entnehmbaren, drehbar gelagerten Besteck-Köcher so in der Behandlungskammer 2 der Haubenspülmaschine 1 platziert werden, dass die Abtriebswelle 7 des Adapterkorbs 6 mit einem maschinenseitig an einer Rückwand 4 der Behandlungskammer 2 angeordneten Antriebswelle 5 gekoppelt wird, um so eine Kraftübertragung zu ermöglichen.
  • Zusätzlich muss gewährleistet sein, dass die Besteckaufnahmevorrichtung während des gesamten Spülprogramms in Position gehalten wird und die Kopplung von Antriebswelle 5 und Abtriebswelle 7 bestehen bleibt.
  • Im Gegensatz zu Untertischspülmaschinen bestehen bei Haubenspülmaschinen hierbei folgende Probleme:
  • 1. Seitliche Positionierung der Besteckaufnahmevorrichtung 6 in der Behandlungskammer 2:
  • Bei Haubenspülmaschinen gibt es bei geöffneter Haube 3 keine seitlichen Anschläge/Positionierhilfen, da die Be- und Entladung der Spül- oder Besteckkörbe 6 und somit auch die Be- und Entladung einer Besteckaufnahmevorrichtung, welche als eine Sonderform eines Besteckkorbs 6anzusehen ist, üblicherweise seitwärts von rechts nach links oder von links nach rechts erfolgt und seitliche Anschläge somit ein Hindernis für das Hinein- bzw. Herausschieben des Spülkorbes/der Besteckaufnahmevorrichtung 6 darstellen würden.
  • Im Gegensatz dazu erfolgt bei Untertischmaschinen die Beladung des Spülkorbs/Besteckkorbs/ Adapterkorbs 6 frontseitig über die geöffnete Tür der Untertischmaschine, wobei die beiden Seitenwände der Maschine automatisch als seitliche Anschläge/Positionierhilfen zur korrekten Ausrichtung des Spülkorbs/Besteckkorbs/ Adapterkorbs 6 innerhalb der Behandlungskammer 2 dienen, so dass die Achsen der Abtriebs- und der Antriebswelle S, 7 zueinander zentriert sind.
  • Im Unterschied dazu wird der Spülkorb / die Besteckaufnahmevorrichtung 6 bei Haubenspülmaschinen vorn Bediener nur ungefähr (nach Augenmaß) seitlich in die Maschine geschoben, d.h. hier besteht immer das Problem, dass die Achsen der Abtriebs- und der Antriebswelle 5, 7 nach dem Einschieben der Besteckaufnahmevorrichtung 6 in die Haubenspülmaschine noch nicht zueinander zentriert sind und ein Ankoppeln somit nicht ohne weiteres möglich ist.
  • 2. Ankoppeln von Abtriebs- und Antriebswelle 5, 7:
  • Falls die Besteckaufnahmevorrichtung 6 bei Untertischmaschinen vom Bediener nicht schon weit genug in die Behandlungskammer 2 hineingeschoben wurde, um ein Ankoppeln von Abtriebs- und Antriebswelle 5, 7 zu gewährleisten, geschieht dies spätestens beim Schließen der Tür. Hierbei es vorteilhaft, dass die Bewegungsrichtung beim Schließen der Tür gleichgerichtet mit der notwendigen Bewegungsrichtung der Besteckaufnahmevorrichtung 6 ist, d.h. beim Schließen der Tür wird die Besteckaufnahmevorrichtung 6 von der sich schließenden Tür in die korrekte Position geschoben, so dass die Abtriebswelle 7 der Besteckaufnahmevorrichtung 6 sicher mit der Antriebswelle 5 der Maschine gekoppelt ist.
  • Dies lässt sich bei Haubenspülmaschinen so nicht ohne weiteres umsetzen, da die Bewegungsrichtung beim Schließen der Haube 3 eine andere Ausrichtung als die notwendige Bewegungsrichtung der Besteckaufnahmevorrichtung 6 hat (Haube 3 = vertikale Bewegungsrichtung; Besteckaufnahmevorrichtung 6 = horizontale Bewegungsrichtung).
  • Um dem Bediener die Arbeit zu erleichtern und eine sichere und zuverlässige Positionierung der Besteckaufnahmevorrichtung 6 zu gewährleisten, soll die seitliche Positionierung sowie das Ankoppeln von Abtriebs- und Antriebswelle 5, 7 nicht durch den Bediener, sondern automatisch beim Schließen der Haube 3 erfolgen.
  • Die Schließbewegung der Haube 3 soll dabei so genutzt werden, dass mit Hilfe von Anbauteilen an Haube 3 und Adapterkorb 6 der Besteckaufnahmevorrichtung 6, die Besteckaufnahmevorrichtung 6 automatisch zentriert und positioniert wird, bzw. die Abtriebswelle 7 am Adapterkorb 6 der Besteckaufnahmevorrichtung 6 mit der Antriebswelle 5 an der Maschinenrückwand 4 gekoppelt wird.
  • Zu diesem Zweck weist die Spülmaschine 1 ein Positionier- und/oder Ausrichtungssystem auf, welches ausgebildet ist, beim Bewegen der Haube 3 in einen Zustand, in welchem die Behandlungskammer 2 mit Hilfe der Haube 3 verschlossen wird oder ist, einen in der Behandlungskammer 2 aufgenommenen Spülkorb/Besteckkorb/Adapterkorb 6 in eine vorab festgelegte oder festlegbare Position und/oder Ausrichtung zu überführen.
  • Dabei ist das Positionier- und/oder Ausrichtungssystem ausgebildet, beim Bewegen der Haube 3 in den Zustand, in welchem die Behandlungskammer 2 mit Hilfe der Haube 3 verschlossen wird oder ist, den in der Behandlungskammer 2 aufgenommenen Spülkorb/Besteckkorb/Adapterkorb 6 sequenziell und insbesondere nach einem vorab festgelegten oder festlegbaren Ereignisablauf in die vorab festgelegte oder festlegbare Position und/oder Ausrichtung zu überführen.
  • Im Einzelnen ist das Positionier- und/oder Ausrichtungssystem ausgebildet, beim Bewegen der Haube 3 in den Zustand, in welchem die Behandlungskammer 2 mit Hilfe der Haube 3 verschlossen wird oder ist, den in der Behandlungskammer 2 aufgenommenen Spülkorb/Besteckkorb/Adapterkorb 6 zunächst in einer ersten zur Bewegungsrichtung VR der Haube 3 zumindest im Wesentlichen senkrecht verlaufenden Richtung R1 zu bewegen und im Hinblick auf die Behandlungskammer 2 zu positionieren und/oder auszurichten, und dann bei einer Weiterbewegung der Haube 3 in den Zustand, in welchem die Behandlungskammer 2 mit Hilfe der Haube 3 verschlossen ist, den in der Behandlungskammer 2 aufgenommenen Spülkorb/Besteckkorb/Adapterkorb 6 in einer zur ersten Richtung R1 und zur Bewegungsrichtung VR der Haube 3 senkrechten zweiten Richtung R2 zu bewegen und im Hinblick auf die Behandlungskammer 2 so zu positionieren und/oder auszurichten, dass dann der Spülkorb/Besteckkorb/Adapterkorb 6 in der vorab festgelegten oder festlegbaren Position vorliegt.
  • Wie beispielsweise in FIG. 8 und FIG. 9 gezeigt, weist die Spülmaschine 1 eine die Behandlungskammer 2 zumindest teil- oder bereichsweise begrenzende Rückwand 4 auf, wobei die erste Richtung R1 zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Längserstreckungsrichtung der Rückwand 4 und die zweite Richtung R2 zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Längserstreckungsrichtung der Rückwand 4 verläuft, wobei beim Bewegen des Spülkorbs / Besteckkorbs / Adapterkorbs 6 in die zweite Richtung R2 dieser vorzugsweise auf die Rückwand 4 zu bewegt wird.
  • Wie insbesondere in FIG. 10 und FIG. 11 gezeigt, weist das Positionier- und/oder Ausrichtungssystem eine mit der Haube 3 verbundene oder verbindbare erste Ausrichtungshilfe 11 und eine mit dem Spülkorb/Besteckkorb/Adapterkorb 6 verbundene oder verbindbare zweite Ausrichtungshilfe 14 auf, wobei die erste Ausrichtungshilfe 11 derart mit der Haube 3 verbunden oder verbindbar und die zweite Ausrichtungshilfe 14 derart mit dem Spülkorb/Besteckkorb/Adapterkorb 6 verbunden oder verbindbar ist, dass beim Bewegen der Haube 3 in den Zustand, in welchem die Behandlungskammer 2 mit dem in der Behandlungskammer 2 aufgenommenen Spülkorb/Besteckkorb/Adapterkorb 6 mit Hilfe der Haube 3 verschlossen wird oder ist, die erste Ausrichtungshilfe 11 mit der zweiten Ausrichtungshilfe in Wirkverbindung tritt.
  • Ferner ist den Darstellungen beispielsweise in FIG. 10 und FIG. 11 zu entnehmen, dass die erste Ausrichtungshilfe 11 eine Zentrierschräge 12 mit einer geneigten Zentrierfläche und die zweite Ausrichtungshilfe 14 eine vorzugsweise teil- oder bereichsweise zu der Zentrierschräge 12 der ersten Ausrichtungshilfe 11 komplementär ausgeführte Zentrierschräge 15 mit einer geneigten Zentrierfläche aufweist, wobei die Zentrierschrägen 12, 15 der ersten und zweiten Ausrichtungshilfe 11, 14 derart ausgebildet sind, dass beim Bewegen der Haube 3 in den Zustand, in welchem die Behandlungskammer 2 mit dem in der Behandlungskammer 2 aufgenommenen Spülkorb/Besteckkorb/Adapterkorb 6 mit Hilfe der Haube 3 verschlossen wird oder ist, diese aufeinandertreffen und eine Bewegung des Spülkorbs/Besteckkorbs/Adapterkorbs 6 relativ zu der Behandlungskammer 2 in der ersten Richtung R1 initiieren.
  • Ferner ist den Darstellungen beispielsweise in FIG. 10 und FIG. 11 zu entnehmen, dass die erste Ausrichtungshilfe 11 eine Positionierschräge 13 mit einer geneigten Positionierfläche und die zweite Ausrichtungshilfe 14 eine vorzugsweise teil- oder bereichsweise zu der Positionierschräge 13 der ersten Ausrichtungshilfe 11 komplementär ausgeführte Positionierschräge 16 mit einer geneigten Positionierfläche aufweist, wobei die Positionierschrägen 13, 16 der ersten und zweiten Ausrichtungshilfe 11, 14 derart ausgebildet sind, dass beim Bewegen der Haube 3 in den Zustand, in welchem die Behandlungskammer 2 mit dem in der Behandlungskammer 2 aufgenommenen Spülkorb/Besteckkorb/Adapterkorb 6 mit Hilfe der Haube 3 verschlossen wird oder ist, diese aufeinandertreffen und eine Bewegung des Spülkorbs/Besteckkorbs/Adapterkorbs 6 relativ zu der Behandlungskammer 2 in der zweiten Richtung R2 initiieren.
  • Die erste Ausrichtungshilfe 11 gemäß FIG. 10 ist rechts und links an der Haube 3 befestigt, wobei die beiden Bauteile (rechts, links) spiegelsymmetrisch zueinander sind. Gleiches gilt im übertragenen Sinne für die zweite Ausrichtungshilfe 14 gemäß FIG. 11. Diese ist rechts und links mit dem Besteckkorb verschraubt, wobei die beiden Bauteile (rechts, links) spiegelsymmetrisch zueinander sind.
  • Die als haubenseitig Zentrierhilfe dienende erste Ausrichtungshilfe 11 ist fest an der Haube 3 montiert und bewegt sich dementsprechend mit der Haube 3 nach oben bzw. nach unten, wenn diese geöffnet oder geschlossen wird: ausschließlich vertikale Bewegung VR. Die als Zentrierhilfe für den Spülkorb / Besteckkorb / Adapterkorb 6 dienende zweite Ausrichtungshilfe 14 ist fest an dem Spülkorb/ Besteckkorb / Adapterkorb 6 montiert, was nur eine horizontale Bewegung zulässt. Über die Zentrier- bzw. Positionierschrägen an beiden Bauteilen wird die vertikale Bewegung der Haube 3 in eine horizontale Bewegung / Positionierung des Spülkorbs/ Besteckkorbs/ Adapterkorbs 6 umgewandelt.
  • Die Wirkungsweise der ersten und zweiten Ausrichtungshilfen wird unter Bezugnahme auf FIG. 12A, B, FIG. 13A, B und FIG. 14 bis FIG. 16 nachfolgend näher beschrieben:
    In 12A, B ist ein Zustand gezeigt, in welchem die Haube 3 geöffnet ist und sich die erste und zweite Ausrichtungshilfen 11, 14 (Zentrierhilfe (Haube 3) und Zentrierhilfe (Korb)) noch nicht berühren.
  • Wenn, wie in FIG. 13A, B gezeigt, die Haube 3 geschlossen wird, macht die erste Ausrichtungshilfe 11 (Zentrierhilfe Haube 3) eine vertikale Bewegung nach unten. Wenn dabei der Besteckkorb außermittig angeordnet ist, wird dieser entsprechend nach rechts oder links verschoben, sobald sich die Zentrierschrägen 12, 15 der ersten und zweiten Ausrichtungshilfe 11, 14 berühren. Dabei wird die Schließkraft der Haube 3 teilweise in eine horizontale Kraftkomponente umgewandelt, die den Besteckkorb 6 zur Seite schiebt.
  • Je weiter die Haube 3 geschlossen wird, desto weiter wird der Besteckkorb 6 verschoben, bis die beiden Zentrierschrägen 12, 15 aneinander vorbeigeglitten sind (vgl. FIG. 14). Die Zentrierung des Besteckkorbes 6 ist damit beendet.
  • Allerdings berühren sich die beiden Positionierschrägen 13, 16 noch nicht, d.h. eine Positionierung / Verschieben in Richtung der Rückwand 4 der Behandlungskammer 2 findet noch nicht statt.
  • Wenn - wie in FIG. 15 angedeutet - die Haube 3 noch weiter geschlossen wird, berühren sich die Positionierschrägen 13, 16. Dadurch wird die vertikale Bewegung der Haube 3 in eine horizontale Bewegung des Besteckkorbs 6 in Richtung der Rückwand 4 der Behandlungskammer 2 umgewandelt, d.h. der Besteckkorb 6 wird nach hinten geschoben.
  • Eine Bewegung des Besteckkorbs 6 nach rechts/links ist nicht möglich, da diese Bewegung durch die erste Ausrichtungshilfe 11 (Zentrierhilfe (Haube 3)) gesperrt ist.
  • Wenn - wie in FIG. 16 gezeigt - die Haube 3 komplett geschlossen ist, sind die beiden Positionierschrägen 13, 16 aneinander vorbeigeglitten und der Besteckkorb 6 wurde so weit wie möglich/nötig in Richtung der Rückwand 4 der Behandlungskammer 2 verschoben. Der Besteckkorb 6 ist nun in der gewünschten Position. Zusätzlich ist die Bewegungsfreiheit des Besteckkorbs 6 sowohl nach recht/links bzw. vorne/hinten eingeschränkt, solange die Haube 3 geschlossen ist.
  • Das Öffnen der Haube 3 hat keine Auswirkungen auf die Position des Besteckkorbs 6, d.h. durch die Aufwärtsbewegung der Haube 3 wird keine Kraft auf den Besteckkorb 6 ausgeübt und dieser bleibt an Ort und Stelle stehen.
  • Die Erfindung ist nicht auf die in der Zeichnung gezeigte Ausführungsform beschränkt, sondern ergibt sich aus einer Zusammenschau sämtlicher hierin offenbarter Merkmale.
  • Insbesondere ist es somit denkbar, dass das Positionier- und/oder Ausrichtungssystem ferner ausgebildet ist, beim Überführen der Haube 3 von dem Zustand, in welchem die Behandlungskammer 2 mit Hilfe der Haube 3 verschlossen ist, in einen Zustand, in welchem die Behandlungskammer 2 nicht mehr mit Hilfe der Haube 3 verschlossen ist, den in der Behandlungskammer 2 aufgenommenen Spülkorb/Besteckkorb/Adapterkorb 6 von der vorab festgelegten oder festlegbaren Position in eine Entnahmeposition zu bewegen und/oder auszustoßen.
  • Nachfolgend werden einige Aspekt der erfindungsgemäßen Spülmaschine 1 zusammengefasst:
    1. 1. die Spülmaschine 1 ist mit einer als Positionier- und/oder Ausrichtungssystem ausgeführten automatischen Korbpositionierhilfe ausgestattet ist, welche einen Spülkorb/Besteckkorb/Adapterkorb 6 beim Schließen der Haube 3 automatisch innerhalb der Maschine positioniert;
    2. 2. die Korbpositionierhilfe besteht aus unterschiedlichen Elementen (erste und zweite Ausrichtungshilfen 11, 14), welche zum einen an der Haube 3 und zum anderem am Spülkorb/Besteckkorb/Adapterkorb 6 angebracht sind;
    3. 3. die Korbpositionierhilfe nutzt beim Schließen der Haube 3 in einem ersten Schritt die vertikale Abwärtsbewegung VR der Haube 3 dazu, den Spülkorb/Besteckkorb/Adapterkorb 6 mittig (rechts/links Ausrichtung des Korbes 6 bei Frontansicht auf die Maschine) auszurichten;
    4. 4. die Korbpositionierhilfe nutzt beim Schließen der Haube 3 in einem zweiten Schritt die vertikale Abwärtsbewegung VR der Haube 3 dazu, den Spülkorb/Besteckkorb/ Adapterkorb 6 nach hinten Richtung Behandlungskammer-Rückwand 4 zu schieben, so dass eine Abtriebswelle 7 am Spülkorb/Besteckkorb/Adapterkorb 6 mit einer Antriebswelle 5 an der Behandlungskammer-Rückwand 4 gekoppelt wird und eine Kraftübertragung stattfinden kann;
    5. 5. der Spülkorb/Besteckkorb/ Adapterkorb 6 wird bei geschlossener Haube 3 durch die Korbpositionierhilfe in Position gehalten, so dass auch bei Krafteinleitung durch die Antriebswelle 5 ein ungewolltes Bewegen / Verschieben des Spülkorbs/Besteckkorbs/ Adapterkorbs 6 während des Reinigungsprozesses vermieden wird;
    6. 6. die Elemente der Korbpositionierung, d.h. die erste und zweite Ausrichtungshilfen 11, 14, welche am Spülkorb/Besteckkorb/Adapterkorb 6 und an der Haube 3 angebracht sind, sind separate Elemente, welche theoretisch auch nachgerüstet werden können;
    7. 7. die Elemente der Korbpositionierung, d.h. die erste und zweite Ausrichtungshilfen 11, 14, welche am Spülkorb/Besteckkorb/Adapterkorb 6 und an der Haube 3 angebracht sind, sind alternativ keine separaten Elemente, sondern fester Bestandteil des Spülkorbs / Besteckkorbs / Adapterkorbs 6 und des Hauben-Designs;
    8. 8. an den Zentrierhilfen, d.h. an der ersten und zweiten Ausrichtungshilfe 11, 14, ist optional eine zusätzliche Geometrie angebracht, welche beim Öffnen der Haube 3 die vertikale Aufwärtsbewegung der Haube 3 dazu nutzt, den Spülkorb/Besteckkorb/ Adapterkorb 6 automatisch nach vorne, d.h. weg von der Behandlungskammer-Rückwand 4, zu schieben und dadurch die Abtriebswelle 7 des Adapterkorbs 6 automatisch von der Antriebswelle 5 zu entkoppeln; und/oder
    9. 9. die Korbpositionierhilfe, d.h. die erste und zweite Ausrichtungshilfe 11, 14, kann an jeden beliebigen Spülkorb/Besteckkorb/Adapterkorb 6 angebracht werden, so dass beispielsweise auch der Flaschenspülkorb exakt in der Maschine ausgerichtet werden kann.
    Bezugszeichenliste
  • 1
    Spülmaschine
    2
    Behandlungskammer
    3
    Haube
    4
    Rückwand der Behandlungskammer
    5
    Antrieb/ Antriebswelle in oder an der Rückwand der Behandlungskammer
    6
    Spülkorb/Besteckkorb/ Besteckaufnahmevorrichtung/Adapterkorb
    7
    Abtrieb/Abtriebswelle im oder am Spülkorb/Besteckkorb/Adapterkorb
    8
    Spindel
    9
    Getriebe
    10
    Antriebsscheibe
    11
    erste Ausrichtungshilfe
    12
    Zentrierschräge der ersten Ausrichtungshilfe
    13
    Positionierschräge der ersten Ausrichtungshilfe
    14
    zweite Ausrichtungshilfe
    15
    Zentrierschräge der zweiten Ausrichtungshilfe
    16
    Positionierschräge der zweiten Ausrichtungshilfe
    20
    Programmsteuereinrichtung
    21
    Spülgut/Besteck/Besteckteil
    R1
    erste Richtung
    R2
    zweite Richtung
    VR
    Bewegungsrichtung der Haube

Claims (14)

  1. Spülmaschine (1) in Gestalt einer Geschirrkorbdurchschubspülmaschine oder Haubenspülmaschine, welche eine mit einer zumindest im Wesentlichen vertikal bewegbaren Haube (3) verschließbare Behandlungskammer (2) aufweist, in welcher mindestens ein Spülkorb / Besteckkorb / Adapterkorb (6) insbesondere mit entsprechend aufgenommenem Spülgut aufnehmbar ist,
    gekennzeichnet durch
    ein Positionier- und/oder Ausrichtungssystem, welches ausgebildet ist, beim Bewegen der Haube (3) in einen Zustand, in welchem die Behandlungskammer (2) mit Hilfe der Haube (3) verschlossen wird oder ist, einen in der Behandlungskammer (2) aufgenommenen Spülkorb / Besteckkorb / Adapterkorb (6) in eine vorab festgelegte oder festlegbare Position und/oder Ausrichtung zu überführen.
  2. Spülmaschine (1) nach Anspruch 1,
    wobei das Positionier- und/oder Ausrichtungssystem ausgebildet ist, beim Bewegen der Haube (3) in den Zustand, in welchem die Behandlungskammer (2) mit Hilfe der Haube (3) verschlossen wird oder ist, den in der Behandlungskammer (2) aufgenommenen Spülkorb / Besteckkorb / Adapterkorb (6) sequenziell und insbesondere nach einem vorab festgelegten oder festlegbaren Ereignisablauf in die vorab festgelegte oder festlegbare Position und/oder Ausrichtung zu überführen.
  3. Spülmaschine (1) nach Anspruch 1 oder 2,
    wobei das Positionier- und/oder Ausrichtungssystem ausgebildet ist, beim Bewegen der Haube (3) in den Zustand, in welchem die Behandlungskammer (2) mit Hilfe der Haube (3) verschlossen wird oder ist, den in der Behandlungskammer (2) aufgenommenen Spülkorb / Besteckkorb / Adapterkorb (6) zunächst in einer ersten zur Bewegungsrichtung (VR) der Haube (3) zumindest im Wesentlichen senkrecht verlaufenden Richtung (R1) zu bewegen und im Hinblick auf die Behandlungskammer (2) zu positionieren und/oder auszurichten, und dann bei einer Weiterbewegung der Haube (3) in den Zustand, in welchem die Behandlungskammer (2) mit Hilfe der Haube (3) verschlossen ist, den in der Behandlungskammer (2) aufgenommenen Spülkorb / Besteckkorb / Adapterkorb (6) in einer zur ersten Richtung (R1) und zur Bewegungsrichtung (VR) der Haube (3) senkrechten zweiten Richtung (R2) zu bewegen und im Hinblick auf die Behandlungskammer (2) so zu positionieren und/oder auszurichten, dass dann der Spülkorb / Besteckkorb / Adapterkorb (6) in der vorab festgelegten oder festlegbaren Position vorliegt.
  4. Spülmaschine (1) nach Anspruch 3,
    wobei die Spülmaschine (1) eine die Behandlungskammer (2) zumindest teil- oder bereichsweise begrenzende Rückwand (4) aufweist, wobei die erste Richtung (R1) zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Längserstreckungsrichtung der Rückwand (4) und die zweite Richtung (R2) zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Längserstreckungsrichtung der Rückwand (4) verläuft, wobei beim Bewegen des Spülkorbs / Besteckkorbs / Adapterkorbs (6) in die zweite Richtung (R2) dieser vorzugsweise auf die Rückwand (4) zu bewegt wird.
  5. Spülmaschine (1) nach Anspruch 3 oder 4,
    wobei das Positionier- und/oder Ausrichtungssystem ausgebildet ist, beim Überführen der Haube (3) von dem Zustand, in welchem die Behandlungskammer (2) mit Hilfe der Haube (3) verschlossen wird oder ist, in einen Zustand, in welchem die Behandlungskammer (2) nicht mehr mit Hilfe der Haube (3) verschlossen ist, den Spülkorb / Besteckkorb / Adapterkorb (6) in einer zu der zweiten Richtung (R2) entgegengesetzten Richtung zu bewegen.
  6. Spülmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
    wobei das Positionier- und/oder Ausrichtungssystem ferner ausgebildet ist, beim Überführen der Haube (3) von dem Zustand, in welchem die Behandlungskammer (2) mit Hilfe der Haube (3) verschlossen ist, in einen Zustand, in welchem die Behandlungskammer (2) nicht mehr mit Hilfe der Haube (3) verschlossen ist, den in der Behandlungskammer (2) aufgenommenen Spülkorb / Besteckkorb / Adapterkorb (6) von der vorab festgelegten oder festlegbaren Position in eine Entnahmeposition zu bewegen und/oder auszustoßen.
  7. Spülmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
    wobei das Positionier- und/oder Ausrichtungssystem ausgebildet ist, in dem Zustand, in welchem die Behandlungskammer (2) mit Hilfe der Haube (3) verschlossen ist, den in der Behandlungskammer (2) aufgenommenen und in der vorab festgelegten oder festlegbaren Position überführten Spülkorb / Besteckkorb / Adapterkorb (6) dort zu fixieren und/oder zu arretieren.
  8. Spülmaschine (1) nach Anspruch 7,
    wobei das Positionier- und/oder Ausrichtungssystem ferner ausgebildet ist, beim Überführen der Haube (3) von dem Zustand, in welchem die Behandlungskammer (2) mit Hilfe der Haube (3) verschlossen ist, in einen Zustand, in welchem die Behandlungskammer (2) nicht mehr mit Hilfe der Haube (3) verschlossen ist, die Fixierung und/oder Arretierung des in der Behandlungskammer (2) aufgenommenen Spülkorbs / Besteckkorbs / Adapterkorbs (6) freizugeben.
  9. Spülmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
    wobei das Positionier- und/oder Ausrichtungssystem eine mit der Haube (3) verbundene oder verbindbare erste Ausrichtungshilfe (11) und eine mit dem Spülkorb / Besteckkorb / Adapterkorb (6) verbundene oder verbindbare zweite Ausrichtungshilfe (14) aufweist, wobei die erste Ausrichtungshilfe (11) derart mit der Haube (3) verbunden oder verbindbar und die zweite Ausrichtungshilfe (14) derart mit dem Spülkorb / Besteckkorb / Adapterkorb (6) verbunden oder verbindbar ist, dass beim Bewegen der Haube (3) in den Zustand, in welchem die Behandlungskammer (2) mit dem in der Behandlungskammer (2) aufgenommenen Spülkorb / Besteckkorb / Adapterkorb (6) mit Hilfe der Haube (3) verschlossen wird oder ist, die erste Ausrichtungshilfe (11) mit der zweiten Ausrichtungshilfe (14) in Wirkverbindung tritt.
  10. Spülmaschine (1) nach Anspruch 9 und zumindest nach Anspruch 3, wobei die erste Ausrichtungshilfe (11) eine Zentrierschräge (12) mit einer geneigten Zentrierfläche und die zweite Ausrichtungshilfe (14) eine vorzugsweise teil- oder bereichsweise zu der Zentrierschräge (12) der ersten Ausrichtungshilfe (11) komplementär ausgeführte Zentrierschräge (15) mit einer geneigten Zentrierfläche aufweist, wobei die Zentrierschrägen (12, 15) der ersten und zweiten Ausrichtungshilfe (11, 14) derart ausgebildet sind, dass beim Bewegen der Haube (3) in den Zustand, in welchem die Behandlungskammer (2) mit dem in der Behandlungskammer (2) aufgenommenen Spülkorb / Besteckkorb / Adapterkorb (6) mit Hilfe der Haube (3) verschlossen wird oder ist, diese aufeinandertreffen und eine Bewegung des Spülkorbs / Besteckkorbs / Adapterkorbs (6) relativ zu der Behandlungskammer (2) in der ersten Richtung (R1) initiieren.
  11. Spülmaschine (1) nach Anspruch 9 oder 10 und zumindest nach Anspruch 3, wobei die erste Ausrichtungshilfe (11) eine Positionierschräge (13) mit einer geneigten Positionierfläche und die zweite Ausrichtungshilfe (14) eine vorzugsweise teil- oder bereichsweise zu der Positionierschräge (13) der ersten Ausrichtungshilfe (11) komplementär ausgeführte Positionierschräge (16) mit einer geneigten Positionierfläche aufweist, wobei die Positionierschrägen (13, 16) der ersten und zweiten Ausrichtungshilfe (11, 14) derart ausgebildet sind, dass beim Bewegen der Haube (3) in den Zustand, in welchem die Behandlungskammer (2) mit dem in der Behandlungskammer (2) aufgenommenen Spülkorb / Besteckkorb / Adapterkorb (6) mit Hilfe der Haube (3) verschlossen wird oder ist, diese aufeinandertreffen und eine Bewegung des Spülkorbs / Besteckkorbs / Adapterkorbs (6) relativ zu der Behandlungskammer (2) in der zweiten Richtung (R2) initiieren.
  12. Spülmaschine (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
    wobei die erste Ausrichtungshilfe (11) austauschbar mit der Haube (3) vorzugsweise lösbar verbunden oder verbindbar ist; und/oder wobei die zweite Ausrichtungshilfe (14) austauschbar mit dem Spülkorb / Besteckkorb / Adapterkorb (6) vorzugsweise lösbar verbunden oder verbindbar ist.
  13. Spülmaschine (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
    wobei das Positionier- und/oder Ausrichtungssystem zwei seitliche, einander gegenüberliegende und mit jeweils einer Seitenwand der Haube (3) verbundene oder verbindbare erste Ausrichtungshilfen (11) und zwei seitliche, einander gegenüberliegende und mit jeweils einem Seitenwandbereich des Spülkorbs / Besteckkorbs / Adapterkorbs (6) verbundene oder verbindbare zweite Ausrichtungshilfen (14) aufweist.
  14. Spülmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
    wobei der Spülkorb / Besteckkorb / Adapterkorb (6) einen Bewegungsmechanismus aufweist, oder wobei dem Spülkorb / Besteckkorb / Adapterkorb (6) ein Bewegungsmechanismus zugeordnet ist, wobei der Bewegungsmechanismus ausgebildet ist, insbesondere bedarfsweise von dem Spülkorb / Besteckkorb / Adapterkorb (6) aufgenommenes oder getragenes/gehaltenes Spülgut, insbesondere Besteck (21), relativ zu dem Spülkorb / Besteckkorb / Adapterkorb (6) zu bewegen, wobei hierzu der Bewegungsmechanismus eine Abtriebswelle (7) aufweist, welche beim Überführen des in der Behandlungskammer (2) aufgenommenen Spülkorbs / Besteckkorbs / Adapterkorbs (6) in die vorab festgelegte oder festlegbare Position und/oder Ausrichtung selbsttätig mit einer Antriebswelle (5), insbesondere an einer die Behandlungskammer (2) zumindest teil- oder bereichsweise begrenzenden Rückwand (4) der Behandlungskammer (2) koppelt.
EP25222664.2A 2025-01-20 2025-12-11 Spülmaschine in gestalt einer geschirrkorbdurchschubspülmaschine oder haubenspülmaschine mit einem positionier- und/oder ausrichtungssystem Pending EP4778439A1 (de)

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Citations (6)

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