EP4763370A1 - Reinigungsvorrichtung für einen container, insbesondere einen schüttgutcontainer - Google Patents

Reinigungsvorrichtung für einen container, insbesondere einen schüttgutcontainer

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EP4763370A1
EP4763370A1 EP24222274.3A EP24222274A EP4763370A1 EP 4763370 A1 EP4763370 A1 EP 4763370A1 EP 24222274 A EP24222274 A EP 24222274A EP 4763370 A1 EP4763370 A1 EP 4763370A1
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EP
European Patent Office
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cleaning device
cleaning
container
pipe
distribution pipes
Prior art date
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Pending
Application number
EP24222274.3A
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English (en)
French (fr)
Inventor
Ulrich LAUSTER
Ernst ALBACH
Javier TERÉS FLORES
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Ucon Container System GmbH
Original Assignee
Ucon Container System GmbH
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • B08B9/00—Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08—Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/093—Cleaning containers, e.g. tanks by the force of jets or sprays
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung (10) für einen Container (120), insbesondere einen Schüttgutcontainer, mit einem Zuführrohr (20) aufweisend eine Zuführrohrlängsachse (ZA), ein erstes Ende (21) und einen zweites Ende (22) sowie eine Wandung (23), durch welches ein Reinigungsmedium führbar ist, wobei an dem Zuführrohr (20) wenigstens zwei Verteilerrohre (30) aufweisend jeweils eine Verteilerrohrlängsachse (VA), ein erstes Ende (31) und ein zweites Ende (32) sowie eine Verteilerrohrlänge (VL) jeweils mit ihrem ersten Ende (31) angeordnet sind, wobei an dem zweiten Ende (32) jedes Verteilerrohrs (30) eine Austrittsdüse (37) angeordnet ist und wobei jedes Verteilerrohr (30) mittels eines Verstellmechanismus (40) relativ zu dem Zuführrohr (20) zwischen einer eingeklappten Position und einer ausgeklappten Position bewegbar angeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für einen Container, insbesondere einen Schüttgutcontainer.
  • Bekannt sind Container zur Lagerung und zum Transport von flüssigen oder rieselfähigen Materialien, welche in der Regel in der Oberseite eine Einlassöffnung aufweisen. Schüttgutcontainer sind regelmäßig als Container mit einem integrierten Auslasstrichter ausgebildet, an dessen verjüngtem Ende ein Auslass mit einer Auslassöffnung angeordnet ist. Üblicherweise ist der Auslasstrichter vertikal nach unten weisend ausgerichtet, sodass bei geöffnetem Auslass Schüttgut durch die Auslassöffnung aus dem Schüttgutcontainer herausfließen kann.
  • Grundsätzlich besteht das Problem, Container oder Schüttgutcontainer zu reinigen, wenn sich an der Innenwandung des Containers Material festgesetzt hat.
  • Bekannt ist es, eine rotierende Düse an einem Stab durch die Einlassöffnung einzuführen. Durch die Düse kann ein Reinigungsmedium an die Innenwandung des Containers gesprüht werden. Dabei besteht jedoch das Problem, dass je nach Form des Containers die Innenwandung nicht an allen Stellen gleichmäßig gereinigt werden kann. Insbesondere kann bei gleichmäßiger Beaufschlagung des Reinigungsmediums zwar die Seitenwandung eines kreiszylindrischen Containers gereinigt werden, die Bodenwandung oder Deckelwandung sind jedoch kaum zugänglich. Bei rechteckigen Containern ergibt sich insbesondere das Problem, dass die Ecken aufgrund des größeren Abstands zu der rotierenden Düse nicht zuverlässig gereinigt werden.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Reinigungsvorrichtung bereitzustellen, mit welcher eine verbesserte Reinigung der Innenwandung eines Containers ermöglicht werden kann.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Reinigungsvorrichtung für Container mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Die erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung für einen Container, insbesondere einen Schüttgutcontainer, umfasst ein Zuführrohr aufweisend eine Zuführrohrlängsachse, ein erstes Ende und einen zweites Ende, durch welches ein Reinigungsmedium führbar ist, wobei an dem Zuführrohr wenigstens zwei Verteilerrohre aufweisend jeweils eine Verteilerrohrlängsachse, ein erstes Ende und ein zweites Ende sowie eine Verteilerrohrlänge jeweils mit ihrem ersten Ende angeordnet sind, wobei an dem zweiten Ende jedes Verteilerrohrs eine Austrittsdüse angeordnet ist und wobei jedes Verteilerrohr mittels eines Verstellmechanismus relativ zu dem Zuführrohr zwischen einer eingeklappten Position und einer ausgeklappten Position bewegbar angeordnet ist. Die Bewegung der Verteilerrohre zwischen der eingeklappten und der ausgeklappten Position ermöglicht es, die Reinigungsvorrichtung mit eingeklappten Verteilerrohre in den Container einzuführen und die Verteilerrohre erst im Innenraum des Containers auszuklappen. Durch das Zuführrohr und die anschließenden Verteilerrohre kann das Reinigungsmedium bis zu den Austrittsdüsen geführt werden, durch die es austritt und bei entsprechender Geschwindigkeit bzw. entsprechendem Druck versprüht werden kann. In der ausgeklappten Position können die an den zweiten Enden der Verteilerrohre angeordneten Austrittsdüsen näher an die Innenwandung des Containers herangeführt werden, wodurch eine verbesserte Reinigungswirkung ermöglicht werden kann. Die Verwendung von wenigstens zwei, vorzugsweise mehreren, Verteilerrohren ermöglicht das Aufsprühen von Reinigungsmedium in unterschiedlichen Richtungen.
  • Vorzugsweise ist in der eingeklappten Position das Verteilerrohr im Wesentlichen an der Wandung des Zuführrohrs anliegend angeordnet. Dadurch kann ein möglichst geringer Außendurchmesser der Reinigungsvorrichtung ermöglicht werden, um die Reinigungsvorrichtung gut durch eine Einlassöffnung in den Innenraum des Containers einführen zu können.
  • Vorzugsweise ist in der ausgeklappten Position die Verteilerrohrlängsachse in einem Winkel zwischen 10° und 180° zur Zuführrohrlängsachse verlaufend angeordnet. Dadurch kann einerseits die Austrittsdüse des Verteilerrohrs in eine gewünschte Entfernung zur Innenwandung des Containers gebracht werden. Andererseits können Winkel zwischen 10° und 30° eine Reinigung der Innenseite der Deckfläche des Containers, und Winkel zwischen 150° und 180° eine Reinigung der Bodenwandung des Containers, insbesondere auch eine Reinigung eines in der Bodenwandung des Containers angeordneten Auslasstrichters, ermöglichen.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind an dem Zuführrohr mehrere Verteilerrohre, vorzugsweise vier bis vierzig Verteilerrohre, besonders bevorzugt acht bis vierzig Verteilerrohre, besonders bevorzugt sechzehn bis vierzig Verteilerrohre, beispielsweise vierundzwanzig Verteilerrohre, angeordnet. Eine derartige Anzahl an Verteilerrohren ermöglicht eine gute Reinigung über den gesamten Innenumfang des Containers, insbesondere ohne dass eine Rotation der Reinigungsvorrichtung um die Zuführrohrlängsachse erforderlich wäre.
  • Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die Verteilerrohrlänge von zumindest zwei der Verteilerrohre unterschiedlich ist. Dadurch wird es ermöglicht, die Austrittsdüsen auch bei unrunder Querschnittsform des Containers jeweils im Wesentlichen in gleichem Abstand zur Innenwandung zu positionieren. Soll beispielsweise ein Container mit quadratischem oder rechteckigen Querschnitt gereinigt werden, können die Verteilerrohre, die in Richtung der Längskanten des Containers ausgerichtet sind, eine größere Länge aufweisen als die Verteilerrohre, die senkrecht auf die Seitenflächen des Containers ausgerichtet sind. Insbesondere kann durch entsprechende Wahl der Verteilerrohrlänge erreicht werden, dass in der ausgeklappten Position der Verteilerrohre die Austrittsdüsen der Verteilerrohre auf der Umfangslinie eines gedachten Quadrats oder Rechtecks angeordnet sind. Dadurch wird ermöglicht, dass die Austrittsdüsen der Verteilerrohre alle im Wesentlichen im gleichen Abstand zur Innenwandung des Containers positioniert werden können, so dass auch ein Container mit unrundem Querschnitt über die gesamte Innenwandung gleichmäßig gereinigt werden kann.
  • Vorzugsweise ist der Verstellmechanismus nach Art eines Schirmgestänges ausgebildet, wodurch ein konstruktiv einfacher Aufbau ermöglicht werden kann.
  • Vorteilhafterweise umfasst der Verstellmechanismus einen an dem Zuführrohr längsverschieblich angeordneten Schieber, an welchem ein erstes Ende einer Strebe gelenkig angeordnet ist, wobei ein zweites Ende der Strebe entlang der Verteilerrohrlängsachse verschiebbar an dem Verteilerrohr angeordnet ist. Durch einen derartigen Aufbau kann auf einfache Art und Weise ein Verschwenken der Verteilerrohre erreicht werden. Dabei wird es insbesondere ermöglicht, die Streben sämtlicher Verteilerrohre an einem einzigen Schieber, welcher beispielsweise umlaufend um das Zuführrohr angeordnet ist, anzuordnen, wodurch auf einfache Art und Weise alle Verteilerrohre gleichzeitig bewegt werden können.
  • Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist die Austrittsdüse an dem Verteilerrohr relativ zu dem Verteilerrohr bewegbar angeordnet ist. Dies ermöglicht es insbesondere, auch in unterschiedlichen Winkel des Verteilerrohrs relativ zur zu reinigenden Wandung die Austrittsdüse möglichst gut, beispielsweise möglichst senkrecht, auf die Wandung auszurichten, um die Reinigungswirkung weiter verbessern zu können. Die Bewegung der Austrittsdüse kann beispielsweise elektromechanisch ansteuerbar sind und insbesondere durch eine Steuereinheit der Reinigungsvorrichtung gesteuert werden.
  • Das Reinigungsmedium ist vorzugsweise ein Gas, insbesondere Luft, oder eine Flüssigkeit, insbesondere Wasser. Je nach zu reinigendem Material kann das geeignete Reinigungsmedium gewählt werden, wobei selbstverständlich auch entsprechende reinigende Zusätze insbesondere bei Verwendung von Wasser als Reinigungsmedium denkbar sind. Dabei ist auch denkbar, dass in einem ersten Reinigungsschritt ein erstes Reinigungsmedium und in einem zweiten Reinigungsschritt ein zweites Reinigungsmedium zur Anwendung kommen kann.
  • Vorteilhafterweise umfasst die Reinigungsvorrichtung eine Temperiervorrichtung zur Temperierung des Reinigungsmediums, wodurch eine Reinigung beispielsweise auch mit heißem Reinigungsmedium, insbesondere heißem Wasser, ermöglicht werden kann. Dabei ist beispielsweise auch denkbar, dass in einem ersten Reinigungsschritt eine Reinigung mit heißem oder kaltem Wasser und in einem zweiten Reinigungsschritt eine Trocknung mit heißer Luft erfolgen kann.
  • Vorzugsweise ist das Reinigungsmedium gepulst durch die Austrittsdüsen der Verteilerrohre abgebbar. Auf diese Weise kann eine höhere Kraft beim Auftreffen des Reinigungsmediums an der Wandung des Containers erreicht werden, so dass die Reinigungswirkung erhöht werden kann. Gleichzeitig kann der Verbrauch an Reinigungsmedium verringert werden.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass jedes Verteilerrohr ein Ventil aufweist, welches insbesondere elektromechanisch ansteuerbar ist. Mittels des Ventils kann das Verteilerrohr geöffnet oder geschlossen werden, so dass die Zufuhr von Reinigungsmedium möglich ist oder unterbunden werden kann, wodurch insbesondere bei entsprechenden Öffnungs- und Verschlusszeiten eine gepulste Abgabe von Reinigungsmedium ermöglicht werden kann.
  • Vorzugsweise umfasst die Reinigungsvorrichtung eine Steuereinheit, mittels welcher die Ventile derart angesteuert werden können, dass zu einem Zeitpunkt ein Teil der Ventile geöffnet und ein anderer Teil der Ventile geschlossen ist, wobei insbesondere die Ventile wechselnd geöffnet und geschlossen sind. Wenn immer nur ein Teil der Ventile, beispielsweise vier von vierundzwanzig oder acht von vierzig, geöffnet ist, während die übrigen Ventile, also der andere Teil der Ventile, geschlossen sind, kann das Reinigungsmedium aus den wenigen geöffneten Verteilerrohren mit höherem Druck bzw. höherer Geschwindigkeit austreten als wenn sämtliche Ventile gleichzeitig geöffnet sind. Die wechselnde Öffnung der Ventile ermöglicht dabei jedoch eine Reinigung über den gesamten Umfang des Containers. Angenommen, die Reinigungsvorrichtung würde vierundzwanzig von 1 bis 24 durchnummerierte Verteilerrohre mit Ventilen umfassen. Eine Ansteuerung beispielsweise derart, dass in einem ersten Zeitraum die Verteilerrohre mit den Nummern 1, 7, 13 und 19 geöffnet und sämtliche andere Verteilerrohre geschlossen, in einem daran anschließenden zweiten Zeitraum die Verteilerrohre mit den Nummern 2, 8, 14 und 20 geöffnet und sämtliche andere Verteilerrohre geschlossen, in einem daran anschließenden dritten Zeitraum die Verteilerrohre mit den Nummern 3, 9, 15 und 21 geöffnet und sämtliche andere Verteilerrohre geschlossen und so weiter sind, kann eine Art umlaufende gepulste Reinigung mit hoher Reinigungswirkung ermöglichen.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Reinigungsvorrichtung ein Gehäuse aufweist und das Zuführrohr mit den daran angeordneten Verteilerrohren relativ zu dem Gehäuse verschiebbar angeordnet ist. Das Gehäuse kann beispielsweise auf den Container aufgesetzt und an diesem befestigt werden, wodurch eine definierte Positionierung des Zuführrohrs und der Verteilerrohre nach Einfahren in den Innenraum des Containers ermöglicht werden kann.
  • Um die Reinigungsvorrichtung nach einer Reinigung des Containers ebenfalls reinigen zu können, kann die Reinigungsvorrichtung wenigstens eine, beispielsweise zwei, Reinigungsdüsen aufweisen.
  • Eine erfindungsgemäße Reinigungsstation mit einem auf einem Gestell montierten Container mit einer Einlassöffnung und mit einem integrierten Auslasstrichter, an dessen verjüngtem Ende ein Auslass mit einer Auslassöffnung angeordnet ist, weist eine erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung auf, welche an der Einlassöffnung anordenbar ist. Auf diese Weise kann eine definierte Positionierung des Zuführrohrs und der Verteilerrohre nach Einfahren in den Innenraum des Containers ermöglicht werden.
  • Vorzugsweise ist an dem Gestell wenigstens ein Mechanismus zur Erzeugung von Vibrationen des Gestells und/oder wenigstens ein Mechanismus zur Erzeugung von Schlägen auf das Gestell und/oder den Container angeordnet. Derartige Mechanismen können das Abtragen von Verunreinigungen von der Innenwandung des Containers weiter verbessern.
  • Vorteilhafterweise ist während eines Reinigungsvorgangs an der geöffneten Auslassöffnung eine Absaugvorrichtung angeordnet, mit welcher die Abfuhr des Reinigungsmediums und der abgetragenen Verunreinigungen verbessert werden kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der nachfolgenden Figuren ausführlich erläutert. Es zeigen
  • Fig. 1
    eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung mit mehreren Verteilerrohren für Container, welche an einem Container angeordnet ist, der teilweise geschnitten dargestellt ist, wobei die Verteilerrohre in einer eingeklappten Position angeordnet sind,
    Fig. 2
    eine Ausschnittvergrößerung aus Fig. 1,
    Fig. 3
    die Darstellung gemäß Fig. 2, wobei die Verteilerrohre in einer ausgeklappten Position angeordnet sind,
    Fig. 4
    eine Ansicht von unten auf die Reinigungsvorrichtung gemäß Fig. 3,
    Fig. 5
    die Darstellung gemäß Fig. 4, in welcher schematisch die Austrittskegel eines Reinigungsmediums dargestellt sind,
    Fig. 6
    eine Ausschnittvergrößerung aus Fig. 1, wobei die Reinigungsvorrichtung weiter in den Container eingefahren ist und die Verteilerrohre in einer weiteren ausgeklappten Position angeordnet sind,
    Fig. 7
    eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer Reinigungsstation mit einem Container und einer Reinigungsvorrichtung gemäß Fig. 1, wobei die Reinigungsvorrichtung oberhalb des Containers angeordnet ist, und mit einem Gestell und einer Absaugvorrichtung,
    Fig. 8
    eine Seitenansicht der Reinigungsstation gemäß Fig. 7,
    Fig. 9
    eine Ansicht von vorne auf die Reinigungsstation gemäß Fig. 7, wobei die Reinigungsvorrichtung auf den Container aufgesetzt ist.
  • Die Figuren 1 bis 9 zeigen verschiedene Ansichten eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung 10 zur Reinigung des Innenraums eines Containers 100, wobei in den Figuren 7 bis 9 zusätzlich eine Reinigungsstation 100 mit dem Container 120, einem Gestell 140 und einer Absaugvorrichtung 160 dargestellt ist, und in den Figuren 1 bis 6 zusätzlich der Container 120 dargestellt ist.
  • Der Container 120 kann zumindest einen Behälter 121 mit einer Seitenwandung 121a, einer Deckelwandung 121b und einer Bodenwandung 121c aufweisen, wobei in der Deckelwandung 121b eine Einlassöffnung 123 angeordnet ist. Ist der Container 120 als Schüttgutcontainer ausgebildet, kann in der Bodenwandung 121c ein Auslasstrichter 124 mit einer Auslassöffnung 125 angeordnet sein.
  • Die Reinigungsvorrichtung 10 weist ein Zuführrohr 20 aufweisend eine Zuführrohrlängsachse ZA, ein erstes Ende 21 und einen zweites Ende 22 sowie eine Wandung 23 auf. Das Zuführrohr 20 kann beispielsweise aus Metall gefertigt sein. An dem Zuführrohr 20 sind wenigstens zwei Verteilerrohre 30 aufweisend jeweils eine Verteilerrohrlängsachse VA, ein erstes Ende 31 und ein zweites Ende 32 sowie eine Verteilerrohrlänge VL jeweils mit ihrem ersten Ende 31 angeordnet. Die Verteilerrohre 30 sind insbesondere in Nähe zu dem zweiten Ende 22 des Zuführrohrs 20 angeordnet, beispielsweise in zwei umlaufenden Reihen. Dabei sind die Verteilerrohre 30 mit dem ersten Ende 31 insbesondere abgedichtet, aber beweglich an dem Zuführrohr 20 angeordnet. An dem Zuführrohr 20 können mehrere Verteilerrohre 30, vorzugsweise vier bis vierzig Verteilerrohre 30, besonders bevorzugt acht bis vierzig Verteilerrohre 30, besonders bevorzugt sechzehn bis vierzig Verteilerrohre 30, insbesondere gleichmäßig über den Umfang des Zuführrohrs 20 verteile angeordnet sein. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind vierundzwanzig Verteilerrohre 30 an dem Zuführrohr 20 angeordnet. In Fig. 5 erkennbar sind die einzelnen Verteilerrohre 30 umlaufend nummeriert mit 30-1, 30-2, 30-3, ... 30-24, um im nachfolgenden auch einzelne Verteilerrohre 30 unterscheiden zu können. Wenn im Folgenden allgemein auf sämtliche Verteilerrohre 30 Bezug genommen wird, wird der besseren Übersicht halber lediglich die Bezugsziffer 30 verwendet.
  • An dem zweiten Ende 32 jedes Verteilerrohrs 30 ist eine Austrittsdüse 37 angeordnet. Diese kann starr relativ zum Verteilerrohr 30 oder alternativ auch beweglich relativ zum Verteilerrohr 30 angeordnet sein.
  • Durch die Reinigungsvorrichtung 10, insbesondere durch das Zuführrohr 10 und die anschließenden Verteilerrohre ist ein Reinigungsmedium führbar, welches insbesondere durch die Austrittsdüsen 37 austritt. Je nach Druck und Geschwindigkeit kann das Reinigungsmedium mit großer Kraft auf die Innenwandung des Containers 120 auftreffen, um diese zu reinigen. Dabei tritt das Reinigungsmedium insbesondere in einem Austrittskegel 38 aus der Austrittsdüse 37 aus. Als Reinigungsmedium kann beispielsweise ein Gas, insbesondere Luft, oder eine Flüssigkeit, insbesondere Wasser, verwendet werden. Bei Verwendung von Luft ist dabei insbesondere Druckluft zu bevorzugen. Ein Vorratsbehälter mit Reinigungsmedium und die entsprechende Vorrichtung zur Förderung des Reinigungsmediums durch die Reinigungsvorrichtung 10 kann an dem ersten Ende des Zuführrohrs 20 angeschlossen werden. Die Reinigungsvorrichtung 10 kann eine Temperiervorrichtung zur Temperierung des Reinigungsmediums umfassen, um beispielsweise je nach Erfordernis kaltes oder heißes Reinigungsmedium zur Reinigung verwenden zu können.
  • Jedes Verteilerrohr 30 ist mittels eines Verstellmechanismus 40 relativ zu dem Zuführrohr 20 zwischen einer eingeklappten Position (vgl. Fig. 1 und 2) und einer ausgeklappten Position (vgl. Fig. 3 bis 6) bewegbar angeordnet. In der eingeklappten Position ist das Verteilerrohr 30 im Wesentlichen an der Wandung 23 des Zuführrohrs 20 anliegend angeordnet, oder anders ausgedrückt ist in der eingeklappten Position die Verteilerrohrlängsachse VA im Wesentlichen parallel zur Zuführrohrlängsachse ZA angeordnet (vgl. Fig. 1 und 2). In der ausgeklappten Position ist die Verteilerrohrlängsachse VA in einem Winkel α zwischen 10° und 180° zur Zuführrohrlängsachse ZA verlaufend angeordnet.
  • Die Reinigungsvorrichtung 10 kann auf einfache Art und Weise durch die Einlassöffnung 123 in den Container 120 eingeführt werden, wenn die Verteilerrohre 30 in der eingeklappten Position angeordnet sind (vgl. Fig. 1). Insbesondere kann dazu ein Gehäuse 15 der Reinigungsvorrichtung 10 an der Einlassöffnung 123 angeordnet werden. Anschließend kann das Zuführrohr 20 mit den daran angeordneten Verteilerrohren 30 relativ zu dem Gehäuse 15 bewegt, insbesondere abgesenkt, und auf diese Weise in den Container 120 eingeführt werden. Die Reinigungsvorrichtung 10 kann mittels eines Haltearms 142 an dem Gestell 140, an welchem auch der Container 120 fixiert ist, befestigt und zunächst oberhalb des Containers 120 positioniert sein (vgl. Fig. 7 und 8). Um eine Reinigung vorzunehmen, kann die Reinigungsvorrichtung 10 abgesenkt werden, bis sie insbesondere mit ihrem Gehäuse 15 an der Einlassöffnung 123 angeordnet ist (vgl. Fig. 9). Nach Einführen der Reinigungsvorrichtung 10 in den Container 120 können die Verteilerrohre 30 ausgeklappt werden (vgl. Fig. 3 bis 6).
  • Der Verstellmechanismus 40 kann beispielsweise nach Art eines Schirmgestänges ausgebildet sein. Beispielsweise kann der Verstellmechanismus 40 einen an dem Zuführrohr 20 längsverschieblich angeordneten Schieber 41 umfassen, an welchem ein erstes Ende 42a einer Strebe 42 gelenkig angeordnet ist, wobei ein zweites Ende 42b der Strebe 42 entlang der Verteilerrohrlängsachse VA verschiebbar an dem Verteilerrohr 30 angeordnet ist (vgl. insbesondere Fig. 3 und 6). Der Schieber 41 kann elektromechanisch entlang des Zuführrohrs 20 bewegt werden, um die Verteilerrohre 30 in die unterschiedlichen Positionen bringen zu können.
  • Wie insbesondere in den Figuren 4 und 5 erkennbar, können die Verteilerrohrlängen VL von zumindest zwei der Verteilerrohre 30 unterschiedlich ausgebildet sein. Beispielsweise kann die Verteilerrohrlänge VL des in eine der Ecken des Containers 120 ausgerichteten Verteilerrohrs 30-1 größer sein als die Verteilerrohrlänge LV des im Wesentlichen senkrecht auf die Seitenwandung des Containers 120 ausgerichteten Verteilerrohrs 30-21 (vgl. Fig. 5). Durch Anpassung der Verteilerrohrlängen VL kann die Reinigungsvorrichtung 10 an unterschiedliche Querschnittsformen des Containers 120 angepasst werden, um für jede Art des Containers 120 ein möglichst optimales Reinigungsergebnis erzielen zu können.
  • Durch die Anpassung des Winkels in der ausgeklappten Position kann zudem nicht nur die Seitenwandung 121a des Containers 120, sondern auch die Innenseite der Deckelwandung 121b und/oder der Bodenwandung 121c besser gereinigt werden. Bei vergleichsweise kleinen Winkel α, beispielsweise im Bereich von 10° bis 30°, sind die Verteilerrohre 30 nach dem Einführen der Reinigungsvorrichtung 10 in den Container 120 eher Richtung Deckelwandung 121b gerichtet. Werden die Verteilerrohre 30 weiter ausgeklappt, kann die Seitenwandung 121a gereinigt werden (vgl. Fig. 3). Zudem kann die Reinigungsvorrichtung 10 weiter in den Container 120 abgesenkt werden, um den Container 120 über die ganze Höhe reinigen zu können. Zur Reinigung der Bodenwandung 121c werden die Verteilerrohre 30 noch weiter ausgeklappt, beispielsweise, bis der Winkel α im Bereich von 150° bis 180° liegt (vgl. Fig. 6). Dadurch wird eine gute Reinigung der Bodenwandung 121c, insbesondere aber auch der schrägen Seitenflächen des Auslasstrichters 124 (vgl. Fig. 6) ermöglicht.
  • Material, beispielsweise Schüttgut, das sich an der Innenwandung des Containers 120 festgesetzt hat, kann durch Beaufschlagung mit dem Reinigungsmedium gelöst und durch die Auslassöffnung 125 des Containers 120 gemeinsam mit dem Reinigungsmedium entfernt werden. Zur verbesserten Entfernung kann an die geöffnete Auslassöffnung 125 des Containers 120 die Absaugvorrichtung 160 angeschlossen werden, mit welcher Material und Reinigungsmedium abgesaugt werden können. Das Lösen des Materials und somit die Effektivität der Reinigung kann weiter verbessert werden, wenn an dem Gestell 140, auf welchem der Container 120 angeordnet ist, wenigstens ein Mechanismus zur Erzeugung von Vibrationen des Gestells 140 und/oder wenigstens ein Mechanismus zur Erzeugung von Schlägen auf das Gestell 140 und/oder den Container 120 angeordnet ist.
  • Es besteht die Möglichkeit, durch beim Reinigungsvorgang durch jede der Austrittsdüsen 37 kontinuierlich Reinigungsmedium abzugeben. Die benötigte Menge an Reinigungsmedium sowie die zum Betrieb der Reinigungsvorrichtung 10 erforderliche Energie kann jedoch verringert werden, wenn das Reinigungsmedium gepulst durch die Austrittsdüsen 37 der Verteilerrohre 30 abgebbar ist.
  • Jedes Verteilerrohr 30 kann ein Ventil 35 aufweise, welches insbesondere elektromechanisch ansteuerbar ist. Das Ventil 35 kann beispielsweise am ersten Ende 31 des Verteilerrohrs 30 angeordnet sein. Mittels des Ventils 31 kann das Verteilerrohr 30 geöffnet oder geschlossen werden, so dass die Zufuhr von Reinigungsmedium möglich ist oder unterbunden werden kann, wodurch insbesondere bei entsprechenden Öffnungs- und Verschlusszeiten eine gepulste Abgabe von Reinigungsmedium ermöglicht werden kann.
  • Die Reinigungsvorrichtung 10 weist eine Steuereinheit auf, mittels welcher die Ventile 35 derart angesteuert werden können, dass zu einem Zeitpunkt ein Teil der Ventile 35 und damit ein Teil der Verteilerrohre 30 geöffnet und ein anderer Teil der Ventile 35 und damit ein anderer Teil der Verteilerrohre 30 geschlossen ist, wobei insbesondere die Ventile 35 bzw. die Verteilerrohre 30 wechselnd geöffnet und geschlossen sind. Beispielsweise kann die Ansteuerung durch die Steuereinheit derart erfolgen, dass in einem ersten Zeitraum die Verteilerrohre 30-1, 30-7, 30-13 und 30-19 geöffnet und sämtliche andere Verteilerrohre 30-2 bis 30-6, 30-8 bis 30-12, 30-14 bis 30-18 und 30-20 bis 30-24 geschlossen sind, in einem darauf folgenden zweiten Zeitraum die Verteilerrohre 30-2, 30-8, 30-14 und 30-20 geöffnet und sämtliche andere Verteilerrohre 30-1, 30-3 bis 30-7, 30-9 bis 30-13, 30-15 bis 30-19 und 30-21 bis 30-24 geschlossen, in einem darauf folgenden dritten Zeitraum die Verteilerrohre 30-3, 30-9, 30-15 und 30-21 geöffnet und sämtliche andere Verteilerrohre 30-1, 30-2, 30-4 bis 30-8, 30-10 bis 30-14, 30-16 bis 30-20 und 30-22 bis 30-24 geschlossen und so weiter sind, kann eine Art umlaufende gepulste Reinigung mit hoher Reinigungswirkung ermöglichen. Die Zeitdauer der einzelnen Zeiträume kann dabei beispielsweise lediglich wenige Sekunden oder weniger, beispielsweise nur eine Zehntelsekunde, betragen.
  • Mittels der Steuereinheit kann auch gesteuert werden, in welchem Winkel α die Verteilerrohre 30 ausgeklappt sind und wie weit das Zuführrohr 20 mit den daran angeordneten Verteilerrohren 30 aus dem Gehäuse 15 der Reinigungsvorrichtung 10 ausgefahren und damit wie weit in den Container 120 eingefahren wird, sowie gegebenenfalls auch, in welcher Stellung relativ zum Verteilerrohr die Austrittsdüse 37 angeordnet ist, um darüber eine Reinigung möglichst der vollständigen Innenwandung des Containers 120 ermöglichen zu können.
  • Während eines Reinigungsprozesses kann innerhalb des Containers 120 Material und Reinigungsmedium aufgewirbelt werden, welches nicht nur durch die Auslassöffnung 125 aus dem Container 120 entfernt wird, sondern sich auch auf der Reinigungsvorrichtung 10 selbst absetzen kann. Um die Reinigungsvorrichtung 10 nach einer Reinigung des Containers 120 ebenfalls reinigen zu können, kann die Reinigungsvorrichtung 10 wenigstens eine, beispielsweise zwei, Reinigungsdüsen 17 aufweisen, welche beispielsweise an dem Zuführrohr 20 oder an dem Verstellmechanismus 40, beispielsweise an dem um das Zuführrohr 20 umlaufenden Schieber 41, insbesondere in Richtung auf die Verteilerrohre 30 ausgerichtet angeordnet sein können. Die Reinigungsdüse 17 kann beispielsweise ringförmig oder ringsegmentförmig ausgebildet sein. Auch die Reinigungsdüsen 17 können jeweils ein Ventil aufweisen, welches insbesondere durch die Steuereinheit ansteuerbar ist, um die Reinigungsdüsen 17 zur Durchführung einer Reinigung der Reinigungsvorrichtung 10 gezielt öffnen und schließen zu können.
  • Bezugszeichenliste
  • 10
    Reinigungsvorrichtung
    15
    Gehäuse
    17
    Reinigungsdüse
    20
    Zuführrohr
    21
    erstes Ende
    22
    zweites Ende
    23
    Wandung
    30
    Verteilerrohr
    31
    erstes Ende
    32
    zweites Ende
    35
    Ventil
    37
    Austrittsdüse
    38
    Austrittskegel
    40
    Verstellmechanismus
    41
    Schieber
    42
    Strebe
    42a
    erstes Ende
    42b
    zweites Ende
    100
    Reinigungsstation
    120
    Container
    121
    Behälter
    121a
    Wandung
    121b
    Deckelwandung
    121c
    Bodenwandung
    123
    Einlassöffnung
    124
    Auslasstrichter
    125
    Auslassöffnung
    140
    Gestell
    142
    Haltearm
    160
    Absaugvorrichtung
    ZA
    Zuführrohrlängsachse
    VA
    Verteilerrohrlängsachse
    VL
    Verteilerrohrlänge
    α
    Winkel

Claims (16)

  1. Reinigungsvorrichtung (10) für einen Container (120), insbesondere einen Schüttgutcontainer, mit einem Zuführrohr (20) aufweisend eine Zuführrohrlängsachse (ZA), ein erstes Ende (21) und einen zweites Ende (22) sowie eine Wandung (23), durch welches ein Reinigungsmedium führbar ist, wobei an dem Zuführrohr (20) wenigstens zwei Verteilerrohre (30) aufweisend jeweils eine Verteilerrohrlängsachse (VA), ein erstes Ende (31) und ein zweites Ende (32) sowie eine Verteilerrohrlänge (VL) jeweils mit ihrem ersten Ende (31) angeordnet sind, wobei an dem zweiten Ende (32) jedes Verteilerrohrs (30) eine Austrittsdüse (37) angeordnet ist und wobei jedes Verteilerrohr (30) mittels eines Verstellmechanismus (40) relativ zu dem Zuführrohr (20) zwischen einer eingeklappten Position und einer ausgeklappten Position bewegbar angeordnet ist.
  2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass in der eingeklappten Position das Verteilerrohr (30) im Wesentlichen an der Wandung (23) des Zuführrohrs (20) anliegend angeordnet ist.
  3. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass in der ausgeklappten Position die Verteilerrohrlängsachse (VA) in einem Winkel (α) zwischen 10° und 180° zur Zuführrohrlängsachse (ZA) verlaufend angeordnet ist.
  4. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass an dem Zuführrohr (20) mehrere Verteilerrohre (30), vorzugsweise vier bis vierzig Verteilerrohre (30), besonders bevorzugt acht bis vierzig Verteilerrohre (30), besonders bevorzugt sechzehn bis vierzig Verteilerrohre (30), beispielsweise vierundzwanzig Verteilerrohre (30), angeordnet sind.
  5. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilerrohrlänge (VL) von zumindest zwei der Verteilerrohre (30) unterschiedlich ist.
  6. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass der Verstellmechanismus (40) einen an dem Zuführrohr (20) längsverschieblich angeordneten Schieber (41) umfasst, an welchem ein erstes Ende (42a) einer Strebe (42) gelenkig angeordnet ist, wobei ein zweites Ende (42b) der Strebe (42) entlang der Verteilerrohrlängsachse (VA) verschiebbar an dem Verteilerrohr (30) angeordnet ist.
  7. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsdüse (37) an dem Verteilerrohr (30) relativ zu dem Verteilerrohr (30) bewegbar angeordnet ist.
  8. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungsmedium ein Gas, insbesondere Luft, oder eine Flüssigkeit, insbesondere Wasser, ist.
  9. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsvorrichtung eine Temperiervorrichtung zur Temperierung des Reinigungsmediums umfasst.
  10. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungsmedium gepulst durch die Austrittsdüsen (37) der Verteilerrohre (30) abgebbar ist.
  11. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass jedes Verteilerrohr (30) ein Ventil (35) aufweist, welches insbesondere elektromechanisch ansteuerbar ist.
  12. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 11,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsvorrichtung (10) eine Steuereinheit umfasst, mittels welcher die Ventile (35) derart angesteuert werden können, dass zu einem Zeitpunkt ein Teil der Ventile (35) geöffnet und ein anderer Teil der Ventile (35) geschlossen ist, wobei insbesondere die Ventile (35) wechselnd geöffnet und geschlossen sind.
  13. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsvorrichtung (10) ein Gehäuse (15) aufweist und das Zuführrohr (20) mit den daran angeordneten Verteilerrohren (30) relativ zu dem Gehäuse (15) verschiebbar angeordnet ist.
  14. Reinigungsstation (100) mit einem auf einem Gestell (140) montierten Container (120) mit einer Einlassöffnung (123) und mit einem integrierten Auslasstrichter (124), an dessen verjüngtem Ende ein Auslass mit einer Auslassöffnung (125) angeordnet ist, wobei eine Reinigungsvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche an der Einlassöffnung (123) anordenbar ist.
  15. Reinigungsstation nach Anspruch 14,
    dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gestell (140) wenigstens ein Mechanismus zur Erzeugung von Vibrationen des Gestells (140) und/oder wenigstens ein Mechanismus zur Erzeugung von Schlägen auf das Gestell (140) und/oder den Container (120) angeordnet ist.
  16. Reinigungsstation nach Anspruch 14 oder 15,
    dadurch gekennzeichnet, dass während eines Reinigungsvorgangs an der geöffneten Auslassöffnung (125) eine Absaugvorrichtung (160) angeordnet ist.
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