EP4751630A1 - Scheuersauger - Google Patents
ScheuersaugerInfo
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- EP4751630A1 EP4751630A1 EP25218546.7A EP25218546A EP4751630A1 EP 4751630 A1 EP4751630 A1 EP 4751630A1 EP 25218546 A EP25218546 A EP 25218546A EP 4751630 A1 EP4751630 A1 EP 4751630A1
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- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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- A47L11/29—Floor-scrubbing machines characterised by means for taking-up dirty liquid
- A47L11/30—Floor-scrubbing machines characterised by means for taking-up dirty liquid by suction
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- A47L11/40—Parts or details of machines not provided for in groups A47L11/02 - A47L11/38, or not restricted to one of these groups, e.g. handles, arrangements of switches, skirts, buffers, levers
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- A47L11/4083—Liquid supply reservoirs; Preparation of the agents, e.g. mixing devices
Landscapes
- Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft einen Scheuersauger zur Reinigung von Verkehrsflächen in Industrie, Logistik, Handel, Verwaltung, Krankenhäusern oder allgemeinen Gewerbeflächen, zumindest umfassend:
- ein Bedienfeld zur Steuerung, Bedienung und Aktivierung gegebenenfalls unterschiedlicher Reinigungsprogramme,
- ein Chassis und ein elektromotorisches Antriebssystem, welches von im Gehäuse angeordneten Akkus gespeist wird,
- ein Gehäuse, welches folgende Teile umgibt oder überdeckt,
- einen Wassertank zur Aufnahme von Frischwasser und gegebenenfalls Reinigungsmittel,
- einen Schmutzwasserbehälter zur Aufnahme von aufgesaugtem Schmutzwasser,
- Bodenbearbeitungswerkzeuge wie eine oder mehrere Bürsten oder Walzen zur mechanischen Reinigung des Bodens,
- einen Saugfuß zur Aufnahme der Schmutzflotte hinter den Bodenbearbeitungswerkzeugen,
bei dem eine schnelle und einfache und dabei kostengünstig auch von Laien durchzuführende Reinigung sowohl des Schutzwasserbehälters als auch des Reinwasserbehälters ermöglicht ist, bei dem die Oberflächen der Behälterinnenseiten derart verbessert sind, dass ein Ansiedeln von Pilzen und Erregern und Verschleimen durch Tensid-Umwandlungen und Bioauffilmung weitestgehend verhindert ist.
- ein Bedienfeld zur Steuerung, Bedienung und Aktivierung gegebenenfalls unterschiedlicher Reinigungsprogramme,
- ein Chassis und ein elektromotorisches Antriebssystem, welches von im Gehäuse angeordneten Akkus gespeist wird,
- ein Gehäuse, welches folgende Teile umgibt oder überdeckt,
- einen Wassertank zur Aufnahme von Frischwasser und gegebenenfalls Reinigungsmittel,
- einen Schmutzwasserbehälter zur Aufnahme von aufgesaugtem Schmutzwasser,
- Bodenbearbeitungswerkzeuge wie eine oder mehrere Bürsten oder Walzen zur mechanischen Reinigung des Bodens,
- einen Saugfuß zur Aufnahme der Schmutzflotte hinter den Bodenbearbeitungswerkzeugen,
bei dem eine schnelle und einfache und dabei kostengünstig auch von Laien durchzuführende Reinigung sowohl des Schutzwasserbehälters als auch des Reinwasserbehälters ermöglicht ist, bei dem die Oberflächen der Behälterinnenseiten derart verbessert sind, dass ein Ansiedeln von Pilzen und Erregern und Verschleimen durch Tensid-Umwandlungen und Bioauffilmung weitestgehend verhindert ist.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Scheuersauger zur Reinigung von Verkehrsflächen in Industrie, Logistik, Handel, Verwaltung, Krankenhäusern oder allgemeinen Gewerbeflächen, zumindest umfassend:
- ein Bedienfeld zur Steuerung, Bedienung und Aktivierung gegebenenfalls unterschiedlicher Reinigungsprogramme,
- ein Chassis und ein elektromotorisches Antriebssystem, welches von im Gehäuse angeordneten Akkus gespeist wird,
- ein Gehäuse, welches folgende Teile umgibt oder überdeckt,
- einen Wassertank zur Aufnahme von Frischwasser und gegebenenfalls Reinigungsmittel,
- einen Schmutzwasserbehälter zur Aufnahme von aufgesaugtem Schmutzwasser,
- Bodenbearbeitungswerkzeuge wie eine oder mehrere Bürsten oder Walzen zur mechanischen Reinigung des Bodens,
- einen Saugfuß zur Aufnahme der Schmutzflotte hinter den Bodenbearbeitungswerkzeugen.
- Derartige Scheuersauger gehören zur Gattung der Fußbodenreinigungs- und Poliermaschinen und sind in der Lage, auch größere Verkehrsflächen schnell und gründlich, und falls erforderlich auch unter Einhaltung besonderer Hygienevorschriften zu reinigen.
- Dabei wird in einem ersten Schritt Wasser gegebenenfalls mit Reinigungsmittel auf die Verkehrsflächenoberfläche aufgetragen, anschließend diese Fläche mit je nach Ausführungsform des Scheuersaugers einer oder mehrerer Bürsten oder Walzen gereinigt und in einem weiteren Schritt das Wasser mit gelöster Verschmutzung wieder mit einem Saugfuß aufgenommen und in einen Schmutzwassertank des Scheuersaugers befördert.
- Mittels derartiger Scheuersauger kann innerhalb von kürzester Zeit durch nur eine diesen Scheuersauger bedienende Person eine große Verkehrsfläche gründlich und auch unter Einhaltung von entsprechenden Vorschriften, wie beispielsweise in Krankenhäusern oder dergleichen, gereinigt werden.
- Aufgrund der genannten Vorteile sind derartige Scheuersauger in den verschiedensten Anwendungsgebieten weit verbreitet.
- Die im Stand der Technik bekannten Scheuersauger aus Kunststoff weisen dabei allesamt übereinander angeordnete Hohlkörper als Frischwassertank und Schmutzwasserbehälter auf. Üblicherweise ist der oben angeordnete Hohlkörper als Schmutzwasserbehälter ausgebildet und der darunter angeordnete Hohlkörper als Reinwasserbehälter ausgebildet. Der Reinwasserbehälter ist dabei häufig als Umhüllung der zum Antrieb des Scheuersaugers dienenden Akkus ausgeformt. Der oben angeordnete Schmutzwasserbehälter ist bei vielen im Stand der Technik bekannten Lösungen durch einen Klappdeckel, der ein vakuumdichtes Verschließen ermöglicht, abgedeckt. Zur Befüllung mit Frischwasser sind am Reinwassertank vorderseitige Öffnungen an der Oberkante oder rückwärtige Einfüllöffnungen mit Schraubverschluss, beide unterhalb des Schmutzwasserbehälters in dort angeordneten Ausnehmungen ausgebildet.
- Der Reinwassertank ist mit Ausnahme der Einfüllöffnungen nicht zugänglich und kann somit in der Regel nicht gründlich gereinigt werden. Der Reinwassertank weist lediglich beispielsweise rückseitige Schraubverschlüsse oder Ablassöffnungen oder Ablassschläuche auf, durch die nicht mehr benötigtes oder aus anderen Gründen abzulassendes Wasser aus dem Reinwassertank abgelassen werden kann.
- Die im Stand der Technik bekannten und beschriebenen Scheuersauger bestehen üblicherweise aus dem Werkstoff Polyethylen-Low Density (PE-LD) und werden in Rotationsformen hergestellt. Dabei ist beiden Hohlkörpern die strukturierte äußere Oberfläche gemein, die zugleich die mit Partikeln gestrahlte Forminnenseite der Hohlkörper abbildet. Diese strukturierte Oberfläche soll die beim Herstellen entstehenden Schlieren des Flusses der Schmelze kaschieren.
- Bedingt durch den Werkstoff und das. Herstellungsverfahren sind die Behälterinnenseiten von zahllosen Kapillaren durchzogen, die sich durch das Ausgasen von Wasserdampf und den Gasaustritten der PE-Schmelze durch das Aufheizen der Rotationsgussformen bilden. Dies ist dadurch bedingt, dass ein Austritt zur anderen Seite, also der Forminnenseite, durch die Formenwand aus Aluminiumguss blockiert ist. In den Kapillaren siedeln sich in der Praxis nach kurzer Zeit Pilze und Keime an, und die Innenwände, die die Behälterinnenseiten bilden, verschleimen durch Tensid-Umwandlungen und Bioauffilmung innerhalb kurzer Zeit.
- Hierdurch erfolgt innerhalb eines recht kurzen Zeitraums, wie beispielsweise 3 Jahren, ein sukzessives Verstopfen der Frischwasserabläufe aus dem Reinwasserbehälter zu den Bürsten oder Walzen. Dadurch, dass der Reinwasserbehälter nicht von außen zugänglich ist, und somit eine Reinigung nicht möglich ist, ist häufig der Austausch des Reinwasserbehälters der einzig mögliche Weg, den Frischwasserzulauf zur Bürste oder Walze wieder herzustellen. Der Kostenaufwand ist auch durch einen zusätzlichen Lohnaufwand beträchtlich, da der Reinwassertank unten auf einem Maschinengrundchassis angeordnet ist.
- Aufgrund des eingangs genannten Standes der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Scheuersauger der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem eine schnelle und einfache und dabei kostengünstig auch von Laien durchzuführende Reinigung sowohl des Schutzwasserbehälters als auch des Reinwasserbehälters ermöglicht ist, bei dem die Oberflächen der Behälterinnenseiten derart verbessert sind, dass ein Ansiedeln von Pilzen und Erregern und Verschleimen durch Tensid-Umwandlungen und Bioauffilmung weitestgehend verhindert ist.
- Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, dass der Wassertank und der Schmutzwasserbehälter, in dem der Aufstandsebene gegenüberliegenden oberen Bereich in Fahrtrichtung des Scheuersaugers längs nebeneinander angeordnet sind, wobei das Gehäuse mit Wassertank und Schmutzwasserbehälter aus einem hoch dichten polymeren Werkstoff wie PE-HD besteht.
- Insbesondere durch die erfindungsgemäß in Fahrtrichtung des Scheuersaugers längs nebeneinander angeordneten Behälter ist es sichergestellt, dass nicht durch den Schmutzwasserbehälter der Wassertank unzugreiflich überdeckt ist, und ein Reinigen des Wassertanks auf eine schnelle und einfache Art und Weise ermöglicht ist.
- Insbesondere kann dabei besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass der Wassertank oder der Schmutzwasserbehälter oder der Wassertank und der Schmutzwasserbehälter von oben gänzlich zugänglich istbeziehungsweise sind.
- Durch die Zugänglichkeit des Wassertanks und/oder des Schmutzwasserbehälters von oben ist ein besonders einfaches Reinigen insbesondere des Wassertanks, aber falls gewünscht auch des Schmutzwasserbehälters ermöglicht. Dadurch dass der Wassertank und der Schmutzwasserbehälter gänzlich von oben zugänglich ausgebildet ist beziehungsweise sind, kann durch Einführen eines entsprechenden Reinigungsmittels und ggfs. eines Gegenstandes zum Reinigen, die gesamte innere Oberfläche des jeweiligen Behälters schnell und einfach erfolgen. Hierzu wird kein besonders ausgebildetes Fachpersonal benötigt, da lediglich die von oben zugänglichen Schmutzwasserbehälter und Wassertank auf einfache und schnelle Art und Weise gereinigt werden können.
- Die Verwendung des an sich bekannten Werkstoffes PE-HD in dem technischen Bereich der Herstellung von Scheuersaugern ist gänzlich neu und stellt eine Ausgestaltung von deutlich gegenüber im Stand der Technik bekannten Tankoberflächen dar. Dies bedeutet, dass durch den im Vergleich zum Werkstoff PE-LD härteren Oberflächen neue hygienische und mechanische Voraussetzungen gegeben sind, die bedingt durch die deutlich gesteigerte Oberflächenhärte und Glanzstruktur dazu folgen, dass sich deutlich weniger Pilze und Erreger an der Oberfläche insbesondere des Frischwassertanks ansiedeln können. Zudem ist die Verschleimung der Oberfläche durch Tensid-Umwandlungen Bioauffilmung deutlich verringert beziehungsweise nach entsprechenden Reinigungsintervallen des Frischwassertanks vernachlässigbar.
- Dabei kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass der Wassertank, der Schmutzwasserbehälter oder der Wassertank und der Schmutzwasserbehälter mitsamt des Gehäuses oder Teilen des Gehäuses entgegen der Fahrtrichtung verschwenkbar oder verschwenkt ist.
- Eine derartige Verschwenkung ermöglicht das schnelle und einfache Entfernen von Reinigungsmitteln oder Restflüssigkeiten, die sich entweder im Wassertank oder im Schmutzwasserbehälter befinden. Eine nahezu vollständige oder vollständige Entleerung ist durch das Verschwenken und dabei Ablassen durch an sich bekannte Verschlauchungen oder Schmutzwasserabläufe infolge eines starken Gefälles abermals vereinfacht beziehungsweise verbessert.
- Weiter kann dabei besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass die Verschwenkung nach hinten über ein am Gehäuse angeordnetes Scharnier erfolgt, wobei zusätzliche Wasserabläufe am Gehäuse angeordnet sind, die ein Ablaufen von Flüssigkeit nach einer Reinigung ermöglichen.
- Durch eine derartige Anordnung eines Scharniers ist ein besonders einfaches und dabei sicheres und über viele Betriebsjahre häufiges Verschwenken ermöglicht, wobei durch das Scharnier auch eine Fehlbedienung nahezu ausgeschlossen ist.
- Dabei kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass das Gehäuse mit Wassertank und Schmutzwasserbehälter einen äußeren hohlen Ringkörper aufweist und in einem ganzheitlichen Körper und in einem Rotationsprozess einlagig oder zweilagig in PE-HD geformt ist.
- Ein im Rotationsguss, also durch Rotationsformen hergestelltes Gehäuse, welches zumindest den Wassertank und den Schmutzwassertank umfasst, vermeidet die bei im Stand der Technik periodisch wie beispielsweise alle drei Jahre anfallenden Kosten zur Erneuerung des Reinwassertanks.
- Zudem sind die bereits genannten Vorteile, wie einfaches Reinigen und einfacher Zugriff durch ein derart hergestelltes Gehäuse kostengünstig und einfach realisierbar.
- Darüber hinaus kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass das Gehäuse ein Gehäuseunterteil und ein Gehäuseoberteil aufweist, wobei das Gehäuseunterteil und das Gehäuseoberteil in der Montagesolllage miteinander verschmolzen und somit unlösbar miteinander verbunden sind, wobei das Gehäuseunterteil die Akkus überdeckt und ein Widerlager für das Gehäuseoberteil im Bereich unterhalb des Wassertanks und des Schmutzwasserbehälters bildet, wobei dieses Widerlager durch einen am Gehäuseunterteil ausgebildeten Sandwichboden mit kräfteverteilender Trapezversteifung besteht, wobei die Unterseite des Gehäuseoberteils eine der Trapezkontur des Gehäuseunterteils angepasste Form aufweist, bei der vorragende Bereiche in die Vertiefungen des trapezartig ausgebildeten Sandwichbodens hineinragen und dort halbkugelförmige Elemente aufweisen, die die beim Verschmelzen von Gehäuseunterteil und Gehäuseoberteil auftretenden Kraftvektoren aufnehmen und ableiten, wobei die halbkugelförmigen Elemente das Hilfsmittel für die partielle Verschmelzung bilden.
- Dabei kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass die halbkugelförmigen Elemente derart angeordnet sind, dass bei aufliegendem Gehäuseoberteil mit Wassertank und Schmutzwasserbehälter eine äußerst homogene und dabei nur mäßig belastende Kraftaufnahme ermöglicht ist.
- Die Anordnung der halbkugelförmigen Elemente in der Vormontagelage des Gehäuseoberteils und des Gehäuseunterteils bildet dabei eine konzeptionelle Lösung, um das immanente Fließverhalten der polymeren Kristallgitter bei konstant einwirkenden Kraftvektoren aufzunehmen beziehungsweise zu kompensieren. Dabei bildet das Wasser sowohl im Schmutzwasserbehälter als auch im Frischwassertank den Kraftvektor, der das polymere Fließverhalten bei statischer Belastung auslöst.
- Auch kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass die halbkugelförmigen Elemente formgebunden sind und einen Durchmesser von 8 bis 12, vorzugsweise von 10mm aufweisen.
- Schließlich kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass die halbkugelförmigen Elemente etwa 5 bis 8 mm über die Oberfläche des Sandwichboden hervorragen.
- In der Praxis hat sich ein Durchmesser von etwa 10 mm der halbkugelförmigen Elemente bei einem Vorstand beziehungsweise Vorragen über die Oberfläche des Sandwichbodens von etwa 5 bis 8 mm über die Oberfläche besonders bewährt. Die beiden Teile, nämlich Gehäuseunterteil und Gehäuseoberteil mit dazwischen angeordneten halbkugelförmigen Elementen fließen punktuell mit der Schmelze bei der Herstellung zusammen und sind anschließend kraftschlüssig in Halbkugelstrukturen miteinander verbunden. Hierdurch entsteht eine statisch belastbare Trapezstruktur, vergleichbar mit einer statischen Fachwerkstruktur, welche ein statisch wirksam belastbares, neutralisierendes Widerlager für die durch die oben angeordneten Behälter (Schmutzwasserbehälter und Wassertank) entstehenden Kräfte kompensieren beziehungsweise aufnehmen.
- Hierdurch ist eine besonders lange Lebensdauer des derart hergestellten Gehäuses ermöglicht.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figuren dargestellt und im Folgenden näher beschrieben.
- Es zeigt:
- Figur 1
- einen erfindungsgemäßen Scheuersauger in perspektivischer Ansicht;
- Figur 2
- das Gehäuse aus
Figur 1 in geschlossener Stellung; - Figur 3
- desselben aus
Figur 2 in geöffneter Darstellung; - Figur 4
- eine Schnittansicht des Gehäuses in der Vormontagelage mit angedeuteten Kraftvektoren;
- Figur 5
- eine Ausschnittsvergrößerung des Gehäuseoberteils mit dargestellten Vertiefungen und Kraftvektoren.
- In den Figuren ist ein Scheuersauger 1 zur Reinigung von Verkehrsflächen in Industrie, Logistik, Handel, Verwaltung, Krankenhäusern oder allgemeinen Gewerbeflächen gezeigt. Die vollständige Darstellung des erfindungsgemäßen Scheuersaugers 1 ist in
Figur 1 gezeigt. DieFiguren 2 bis 5 zeigen erfindungsgemäße Einzelteildarstellungen des Scheuersaugers 1. - Der Scheuersauger 1 umfasst dabei zumindest ein Bedienfeld 2 zur Steuerung, Bedienung und Aktivierung gegebenenfalls unterschiedlicher Reinigungsprogramme, wobei nahe des Bedienfelds 2 auch ein Handgriff angeordnet ist.
- Zudem umfasst der Scheuersauger 1 ein Chassis und ein elektromotorisches Antriebssystem, welches von im Gehäuse 3 angeordneten beziehungsweise vom Gehäuse 3 überdeckten Akkus gespeist wird. Darüber hinaus umfasst der Scheuersauger 1 einen Wassertank 4 zur Aufnahme von Frischwasser und gegebenenfalls Reinigungsmittel, einen Schmutzwasserbehälter 5 zur Aufnahme von aufgesaugtem Schmutzwasser und eine oder mehrere Bürsten 6 oder alternativ und in den Figuren nicht dargestellte Walzen zur mechanischen Reinigung des Bodens.
- Erfindungsgemäß sind der Wassertank 4 und der Schmutzwasserbehälter 5 in dem der Aufstandsebene des Scheuersaugers 1 gegenüberliegenden oberen Bereich in Fahrtrichtung des Scheuersaugers 1 längs nebeneinander angeordnet. Bei einer derartigen erfindungsgemäßen Anordnung des Wassertanks 4 und des Schmutzwasserbehälters 5 längs nebeneinander überdeckt nicht der Schmutzwasserbehälter 5 den Wassertank 4 wie bei im Stand der Technik bekannten Lösungen. Hierdurch ist ein schneller und einfacher Zugriff auf die längs nebeneinander angeordneten Behälter (Wassertank 4 und Schmutzwasserbehälter 5) ermöglicht, ohne dass wesentliche Teile des Gehäuses 3 und/oder des Chassis voneinander getrennt werden müssen, um beispielsweise an den im Stand der Technik unten angeordneten Frischwassertank 4 zu gelangen.
- Im Ausführungsbeispiel sind, wie aus
Figur 3 ersichtlich, der Wassertank 4 und der Schmutzwasserbehälter 5 von oben gänzlich zugänglich ausgebildet beziehungsweise angeordnet. Hierdurch ist eine besonders einfache Reinigung sowohl des Wassertanks 4 als auch des Schmutzwasserbehälters 5 von oben ermöglicht. Beispielsweise kann eine entsprechende Klappe oder ein Deckelteil 11, welches inFiguren 1 und2 in einer Schließstellung gezeigt und in derFigur 3 vollständig entfernt wurde, vorgesehen sein, welches sowohl den Wassertank 4 als auch den Schmutzwasserbehälter 5 verschließt. Nach Entfernen beziehungsweise Öffnen des Deckelteils 11 ist ein schneller und einfacher Zugang bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung sowohl zum Wassertank 4 als auch zum Schmutzwasserbehälter 5 gegeben. Anschließend kann somit auf einfache Art und Weise auch von einem Laien sowohl der Wassertank 4 als auch gegebenenfalls der Schmutzwasserbehälter 5 gereinigt werden. - In einem alternativen und in den Figuren nicht gezeigten Ausführungsbeispiel kann das Deckelteil 11 beispielsweise ausschließlich den Wassertank 4 abdecken und diesen verschließen.
- Bevorzugt wird jedoch die Ausführungsform angesehen, bei der das Deckelteil 11 sowohl den Wassertank 4 als auch den Schmutzwasserbehälter 5 verdeckt und verschließt und einen schnellen Zugriff sowohl auf den Wassertank 4 als auch den Schmutzwasserbehälter 5 ermöglicht.
- Im Ausführungsbeispiel sind der Wassertank 4 und der Schmutzwasserbehälter 5 integraler Bestandteil des Gehäuses 3. Dies bedeutet, dass keine separaten Behälter mehr angeordnet werden müssen, sondern dass das Gehäuse 3 sowohl den Wassertank 4 als auch den Schmutzwasserbehälter 5 bildet.
- Zudem ist der Teil des Gehäuses 3, der den Wassertank 4 und den Schmutzwasserbehälter 5 umfasst, im Ausführungsbeispiel über ein nach hinten eine Verschwenkung ermöglichendes Scharnier an beispielsweise Chassisteilen angeordnet. Somit kann zur schnellen und vollständigen Entleerung, beispielsweise nach einer Reinigung, sowohl der Wassertank 4 als auch der Schmutzwasserbehälter 5 durch Verschwenken des Gehäuses 3 in eine Lage verbracht werden, in der sämtliche sich innerhalb des Wassertanks 4 oder Schmutzwasserbehälters 5 befindlichen Flüssigkeiten auslaufen können. Hierzu sind entsprechende Abläufe am Gehäuse 3 angeordnet.
- Das in den Figuren gezeigte Gehäuse 3 des Scheuersaugers 1 besteht aus dem polymeren Werkstoff PE-HD.
- Dabei weist das Gehäuse 3 einen äußeren hohlen Ringkörper auf und ist in einem ganzheitlichen Körper in einem Rotationsprozess durch Rotationsformen einlagig oder zweilagig in PE-HD geformt beziehungsweise hergestellt.
- In einer Vormontagelage weist das Gehäuse 3 ein Gehäuseunterteil 3a und ein Gehäuseoberteil 3b auf. Dabei sind das Gehäuseunterteil 3a und das Gehäuseoberteil 3b in der Montagesolllage miteinander verschmolzen und somit unlösbar miteinander verbunden. In der Montagesolllage überdeckt das Gehäuseunterteil 3a die Akkus und bildet ein Widerlager für das Gehäuseoberteil 3b im Bereich unterhalb des Wassertanks 4 und des Schmutzwasserbehälters 5. Dieses Widerlager besteht im Ausführungsbeispiel aus einem am Gehäuseunterteil 3a ausgebildeten Sandwichboden 9 mit kräfteverteilender Trapezversteifung. Dabei weist die Unterseite des Gehäuseoberteils 3b eine der Trapezkontur des Gehäuseunterteils 3a angepasste Form auf, bei der vorragende Bereiche in Vertiefungen 7 des trapezartig ausgebildeten Sandwichbodens 9 hineinragen. Die vorragenden Bereiche sind dabei durch halbkugelförmige Elemente 8 gebildet, die die beim Verschmelzen von Gehäuseunterteil 3a und Gehäuseoberteil 3b auftretenden Kraftvektoren 10 aufnehmen und ableiten. Die halbkugelförmigen Elemente 8 bilden dabei ein Hilfsmittel für die Verschmelzung des Gehäuseunterteils. 3a mit dem Gehäuseoberteil 3b.
- Die halbkugelförmigen Elemente 8 sind dabei derart angeordnet, dass bei aufliegendem Gehäuseoberteil 3b auf dem Gehäuseunterteil 3a eine äußerst homogene und dabei nur das Gehäuseunterteil 3a mäßig belastende Kraftaufnahme ermöglicht ist. Je nach Füllungsgrad des Wassertanks 4 und/oder des Schmutzwasserbehälters 5, welche im Gehäuseoberteil 3b angeordnet sind, ist somit eine äußerst gleichmäßige Kraftübergabe auf das Gehäuseunterteil 3a ermöglicht.
- Die halbkugelförmigen Elemente 8 sind formgebunden und weisen im Ausführungsbeispiel einen Durchmesser von 10mm auf. Alternativ können die halbkugelförmigen Elemente 8 auch einen Durchmesser von ca. 8 bis 12 mm aufweisen..
- Zudem ragen die halbkugelförmigen Elementen 8 im Ausführungsbeispiel 6 mm über die Oberfläche des Sandwichbodens 9 hervor um in den Vertiefungen 7 aufgenommen werden zu können.
- Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Scheuersaugers 1 ist ein wartungsfreier Betrieb des Scheuersaugers 1 gegenüber bekannten Lösungen deutlich verlängert. Dies bedeutet, dass nicht beispielsweise nach einem Zeitraum von 3 Jahren durch einen aufwändigen mechanischen Prozess der Wassertank 4 erneuert werden muss. Die vollständige Zugänglichkeit, durch beispielsweise Entfernen oder Aufklappen eines Deckelteils, zu dem Wassertank 4 und dem Schmutzwassertank 5 erlaubt es auch fachlich ungeübten Personen, diesen erfindungsgemäßen Scheuersauger 1 zu reinigen, um eine lange Einsatzdauer zu ermöglichen.
- Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach variabel.
- Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen.
-
- 1) Scheuersauger
- 2) Bedienfeld
- 3) Gehäuse
- 3a) Gehäuseunterteil
- 3b) Gehäuseoberteil
- 4) Wassertank
- 5) Schmutzwasserbehälter
- 6) Bürste
- 7) Vertiefungen
- 8) Halbkugelförmige Elemente
- 9) Sandwichboden
- 10) Kraftvektoren
- 11) Deckelteil auf 3
Claims (9)
- Scheuersauger (1) zur Reinigung von Verkehrsflächen in Industrie, Logistik, Handel, Verwaltung, Krankenhäusern oder allgemeinen Gewerbeflächen, zumindest umfassend:- ein Bedienfeld (2) zur Steuerung, Bedienung und Aktivierung gegebenenfalls unterschiedlicher Reinigungsprogramme,- ein Chassis und ein elektromotorisches Antriebssystem, welches von im Gehäuse (3) angeordneten Akkus gespeist wird,- ein Gehäuse (3), welches folgende Teile umgibt oder überdeckt,- einen Wassertank (4) zur Aufnahme von Frischwasser und gegebenenfalls Reinigungsmittel,- einen Schmutzwasserbehälter (5) zur Aufnahme von aufgesaugtem Schmutzwasser,- Bodenbearbeitungswerkzeuge wie eine oder mehrere Bürsten oder Walzen zur mechanischen Reinigung des Bodens,- einen Saugfuß zur Aufnahme der Schmutzflotte hinter den Bodenbearbeitungswerkzeugen,dadurch gekennzeichnet, dass der Wassertank (4) und der Schmutzwasserbehälter (5) in dem der Aufstandsebene gegenüberliegenden oberen Bereich in Fahrtrichtung des Scheuersaugers längs nebeneinander angeordnet sind, wobei das Gehäuse (3) mit Wassertank (4) und Schmutzwasserbehälter (4) aus einem hoch dichten polymeren Werkstoff wie PE-HD besteht.
- Scheuersauger (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wassertank (4) oder der Schmutzwasserbehälter (5) oder der Wassertank (4) und der Schmutzwasserbehälter (5) von oben gänzlich zugänglich ist beziehungsweise sind.
- Scheuersauger (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wassertank (4), der Schmutzwasserbehälter (5) oder der Wassertank (4) und der Schmutzwasserbehälter (5) mitsamt des Gehäuses (3) oder Teilen des Gehäuses (3) entgegen der Fahrtrichtung verschwenkbar oder verschwenkt ist.
- Scheuersauger (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschwenkung nach hinten über ein am Gehäuse (3) angeordnetes Scharnier erfolgt, wobei zusätzliche Wasserabläufe am Gehäuse (3) angeordnet sind, die ein Ablaufen von Flüssigkeit nach einer Reinigung ermöglichen.
- Scheuersauger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (3) mit Wassertank (4) und Schmutzwasserbehälter (5) einen äußeren hohlen Ringkörper aufweist und in einem ganzheitlichen Körper und in einem Rotationsprozess einlagig oder zweilagig in PE-HD geformt ist.
- Scheuersauger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (3) ein Gehäuseunterteil (3a) und ein Gehäuseoberteil (3b) aufweist, wobei das Gehäuseunterteil (3a) und das Gehäuseoberteil (3b) in der Montagesolllage miteinander verschmolzen und somit unlösbar miteinander verbunden sind, wobei das Gehäuseunterteil (3a) die Akkus überdeckt und ein Widerlager für das Gehäuseoberteil (3b) im Bereich unterhalb des Wassertanks (4) und des Schmutzwasserbehälters (5) bildet, wobei dieses Widerlager durch einen am Gehäuseunterteil (3a) ausgebildeten Sandwichboden (9) mit kräfteverteilender Trapezversteifung besteht, wobei die Unterseite des Gehäuseoberteils (3b) eine der Trapezkontur des Gehäuseunterteils (3a) angepasste Form aufweist, bei der vorragende Bereiche in die Vertiefungen (7) des trapezartig ausgebildeten Sandwichbodens (9) hineinragen und dort halbkugelförmige Elemente (8) aufweisen, die die beim Verschmelzen von Gehäuseunterteil (3a) und Gehäuseoberteil (3b) auftretenden Kraftvektoren (10) aufnehmen und ableiten, wobei die halbkugelförmigen Elemente (8) ein Hilfsmittel für die Verschmelzung bilden.
- Scheuersauger (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die halbkugelförmigen Elemente (8) derart angeordnet sind, dass bei aufliegendem Gehäuseoberteil (3b) mit Wassertank (4) und Schmutzwasserbehälter (5) eine äußerst homogene und dabei nur mäßig belastende Kraftaufnahme ermöglicht ist.
- Scheuersauger (1) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die halbkugelförmigen Elemente (8) formgebunden sind und einen Durchmesser von 8 bis 12mm, vorzugsweise von 10mm aufweisen.
- Scheuersauger (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die halbkugelförmigen Elemente (8) etwa 5 bis 8mm über die Oberfläche des Sandwichbodens (9) hervorragen.
Applications Claiming Priority (1)
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| EP4751630A1 true EP4751630A1 (de) | 2026-06-03 |
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| EP25218546.7A Pending EP4751630A1 (de) | 2024-11-28 | 2025-11-26 | Scheuersauger |
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Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
| CA1171610A (en) * | 1979-12-28 | 1984-07-31 | Clarke-Gravely Corporation | Floor scrubber with combined solution and recovery tank |
| US4464810A (en) * | 1982-07-23 | 1984-08-14 | The Scott & Fetzer Company | Scrubbing machine with liquid recirculation |
-
2025
- 2025-11-26 EP EP25218546.7A patent/EP4751630A1/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CA1171610A (en) * | 1979-12-28 | 1984-07-31 | Clarke-Gravely Corporation | Floor scrubber with combined solution and recovery tank |
| US4464810A (en) * | 1982-07-23 | 1984-08-14 | The Scott & Fetzer Company | Scrubbing machine with liquid recirculation |
Legal Events
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