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Die Erfindung betrifft eine Filtereinheit für einen Wäschetrockner, ein Verfahren zum Betreiben der Filtereinheit und einen Wäschetrockner mit Filtereinheit.
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Die
WO 2024123479 A1 beschreibt einen Wäschetrockner mit einer extern angebrachten Filtereinheit. Fliehkraftabscheider können auch in Staubsaugern, Sandfallen im KFZ-Bereich zum Beispiel im Bereich des Motorluftfilters bei Geländefahrzeugen oder als Fliehkraftabscheider in großen Industrieanlagen eingesetzt werden.
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Der hier vorgestellte Ansatz stellt sich die Aufgabe, eine verbesserte Filtereinheit für einen Wäschetrockner, ein verbessertes Verfahren zum Betreiben der Filtereinheit und einen verbesserten Wäschetrockner mit einer Filtereinheit gemäß den Hauptansprüchen zu schaffen.
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Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Filtereinheit für einen Wäschetrockner, ein Verfahren zum Betreiben der Filtereinheit und einen Wäschetrockner mit einer Filtereinheit mit den Merkmalen der Hauptansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
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Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen aus einer berührungslosen Sensierung von Flusen und einer damit eingehenden erhöhten Lebensdauer der Filtereinheit.
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Es wird eine Filtereinheit zur Ausfilterung von Flusen aus Prozessluft eines Wäschetrockners vorgestellt, wobei die Filtereinheit zumindest ein Filterelement zum Filtern von Flusen aus geförderter Prozessluft, einen Sammelbehälter, der derart an dem Filterelement angeordnet ist, dass Flusen die durch das Filterelement herausgefiltert werden in den Sammelbehälter geleitet werden, und eine Sensoreinheit umfasst, die dazu ausgeformt ist, eine Füllstandhöhe von Flusen in dem Sammelbehälter zu erfassen, und ein entsprechendes Füllstandsammelsignal auszugeben.
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Die Filtereinheit kann dazu ausgeformt sein, um Textilflusen, Staubpartikel oder Ähnliches aus Luft oder Prozessluft zu filtern. Die Filtereinheit kann beispielsweise aus Kunststoff oder Metall ausgeformt sein. Alternativ kann die Filtereinheit auch aus einer Mischung aus Kunststoff- und Metallteilen ausgeformt sein. Der Wäschetrockner kann dabei als ein Wärmepumpentrockner ausgeformt sein. Stattdessen kann der Wäschetrockner auch als ein Ablufttrockner ausgeformt sein. Das Filterelement kann dabei als ein Fliehkraftabscheider ausgeformt sein, welcher Flusen aus dem Luftstrom ableitet. Der Sammelbehälter kann dazu ausgeformt sein, um Flusen aufzunehmen, und zu verhindern, dass diese wieder in einen Luftstrom des Wäschetrockners gelangen. Durch das Erkennen der Flusenmenge und dem Füllstandsammelsignal, kann ein Nutzer immer sehen bzw. erkennen, wie voll der Sammelbehälter ist, ohne diesen selber öffnen zu müssen. Das führt zu einem erhöhten Komfort des Nutzers. Somit kann auch ein reduzierter Kontakt des Nutzers mit Flusen erreicht werden. Dies wiederum kann den Arbeitsschutz und den Gesundheitsschutz des Nutzers erhöhen.
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Dabei kann die Sensoreinheit gemäß einer Ausführungsform ausgebildet sein, die Füllstandhöhe von Flusen unter Verwendung eines Sendesignals zu bestimmen, welche auf eine Oberfläche der in dem Sammelbehälter gesammelten Flusen eingestrahlt wird. Das Sendesignal kann dabei beispielsweise ein Geräusch bzw. ein Akustiksignal und/oder ein Lichtsignal sein. Dadurch kann eine berührungslose Sensierung der Füllmenge im Sammelbehälter des Fliehkraftabscheiders technisch einfach und zuverlässig von einer Decke des Sammelbehälters realisiert werden. Durch den hier vorgestellten Ansatz kann eine Sensierung der tatsächlichen Füllmenge unabhängig von der Anzahl der ausgeführten Programme erfolgen. Somit wird einem Nutzer stets vermittelt, wie voll der Sammelbehälter ist, und wann dieser geleert werden muss bzw. sollte.
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Das Sendesignal kann dabei gemäß einer Ausführungsform ein Ultraschallsignal oder ein Lichtsignal sein. Dabei kann die Sensoreinheit beispielsweise als eine mit einer Kamera bzw. einem Fotosensor gekoppelte Lichtquelle oder als ein mit einem Mikrofon gekoppelter Lautsprecher ausgebildet sein. Somit kann auf bereits vorhandene Ausführungsformen für entsprechende Sensoreinheiten zurückgegriffen werden, was Herstellungskosten vermindert.
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Die Sensoreinheit kann dabei gemäß einer Ausführungsform dazu ausgebildet sein, um die Füllstandhöhe unter Verwendung eines Empfangssignals zu bestimmen, welches ansprechend auf das Sendesignal nach einer vorbestimmten Zeit und/oder von einer vorbestimmten Position erhalten wird. Durch die zwei Ausführungsformen kann beispielsweise ein bestimmtes Niveau oder aber eine Gesamtmenge der Flusen überwacht werden. Dadurch kann die Sensoreinheit besonders genau erkennen, wann der Sammelbehälter voll ist. Dadurch kann eine Leerung des Sammelbehälters erst dann ausgeführt werden, wenn der Sammelbehälter tatsächlich voll ist. In Summe damit einhergehend kann ein geringerer Wartungsaufwand erforderlich sein, da unnötige Leerungen vermieden werden.
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Dabei kann die Sensoreinheit gemäß einer Ausführungsform zumindest eine Lichtschranke aufweisen, insbesondere wobei die Lichtschranke derart angeordnet ist, dass ein Lichtstrahl der Lichtschranke von Flusen ab einer bestimmten Füllstandhöhe unterbrochen ist. Die Lichtschranke kann beispielsweise schräg durch den Sammelbehälter verlaufen oder ausgerichtet sein. Alternativ kann die Lichtschranke auch parallel zu einem Boden des Sammelbehälters verlaufen oder ausgerichtet sein. Somit kann unabhängig von der Form des Sammelbehälters bestimmt werden, wann dieser voll ist.
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Die Sensoreinheit kann beispielsweise gemäß einer Ausführungsform in dem Sammelbehälter angeordnet sein. Alternativ kann die Sensoreinheit auch außerhalb des Sammelbehälters angeordnet sein, und nur in den Sammelbehälter hineinschauen bzw. sensieren. Durch die Sensoreinheit kann eine berührungslose Sensierung realisiert werden, wodurch keine weiteren bewegten Teile, welche schnell defekt werden können, in dem Wäschetrockner vorhanden sind. Dadurch kann auch kein mechanischer Verschleiß solcher beweglichen Teile stattfinden, was den Wäschetrockner wartungsfreier als andere macht.
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Die Filtereinheit kann gemäß einer Ausführungsform eine Warneinrichtung aufweisen, die ausgebildet ist, um ein Warnsignal auszugeben, wenn die Füllstandhöhe der Flusen in dem Sammelbehälter eine vordefinierte Schwelle überschreitet. Die Warneinrichtung kann beispielsweise eine Lichtquelle umfassen. Alternativ oder zusätzlich kann die Warneinrichtung auch einen Bildschirm oder einen Lautsprecher umfassen. Ein Nutzer kann somit eine Mitteilung bekommen, wenn der Sammelbehälter wirklich geleert werden sollte. Dadurch können überflüssige Reinigungen und eine Abnutzung der Bestandteile verringert werden.
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Das Filterelement kann gemäß einer Ausführungsform als ein Fliehkraftabscheider ausgeformt ist. Der Fliehkraftabscheider kann beispielsweise vorteilhaft sein, da man diesen im Falle eines Defekts gut ausbauen und ersetzen kann. Zugleich kann ein solcher Fliehkraftabscheider zuverlässig entsprechende Partikel oder Flusen aus dem Prozessluftstrom abtrennen.
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Ferner wird gemäß einer Ausführungsform ein Verfahren zum Betreiben der Filtereinheit vorgestellt, wobei das Verfahren einen Schritt des Erfassens der Füllstandhöhe von Flusen in dem Sammelbehälter aufweist. Über eine Auswertung der tatsächlichen Flusenmenge, können einem Nutzer mögliche Informationen und weitere Aussagen zu seinen Wäscheposten gegeben werde. Beispielsweise kann so auf eine Qualität der Reinigung, Rückschlüsse auf Probleme im Waschprozess, die zu einer vermehrten Flusenbildung führen können, hingewiesen werden. Vermehrte Flusenbildung kann beispielsweise durch einen beschädigten Wäschetrockner oder eine beschädigte Waschmaschine entstehen, woraufhin der Nutzer dem schnell entgegenwirken kann.
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Der hier vorgestellte Ansatz schafft ferner eine Steuereinheit, die ausgebildet ist, um den Schritt einer Variante eines hier vorgestellten Verfahrens in zumindest einer entsprechenden Einrichtung durchzuführen, anzusteuern bzw. umzusetzen. Auch durch diese Ausführungsvariante der Erfindung in Form einer Steuereinheit kann die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe schnell und effizient gelöst werden.
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Die Steuereinheit kann ausgebildet sein, um Eingangssignale einzulesen und unter Verwendung der Eingangssignale Ausgangssignale zu bestimmen und bereitzustellen. Ein Eingangssignal kann beispielsweise ein über eine Eingangsschnittstelle der Steuereinheit einlesbares Sensorsignal darstellen. Ein Ausgangssignal kann ein Steuersignal oder ein Datensignal darstellen, das an einer Ausgangsschnittstelle der Steuereinheit bereitgestellt werden kann. Die Steuereinheit kann ausgebildet sein, um die Ausgangssignale unter Verwendung einer in Hardware oder Software umgesetzten Verarbeitungsvorschrift zu bestimmen. Beispielsweise kann die Steuereinheit dazu eine Logikschaltung, einen integrierten Schaltkreis oder ein Softwaremodul umfassen und beispielsweise als ein diskretes Bauelement realisiert sein oder von einem diskreten Bauelement umfasst sein.
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Von Vorteil ist auch ein Computer-Programmprodukt oder Computerprogramm mit Programmcode, der auf einem maschinenlesbaren Träger oder Speichermedium wie einem Halbleiterspeicher, einem Festplattenspeicher oder einem optischen Speicher gespeichert sein kann. Wird das Programmprodukt oder Programm auf einem Computer oder einer Steuereinheit ausgeführt, so kann das Programmprodukt oder Programm zur Durchführung, Umsetzung und/oder Ansteuerung der Schritte des Verfahrens nach einer der hier beschriebenen Ausführungsformen verwendet werden.
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Außerdem wird gemäß einer Ausführungsform ein Wäschetrockner mit einer Trommel zum Aufnehmen von Wäsche und einer Lüftereinheit zum Fördern von Prozessluft aus der Trommel vorgestellt, wobei der Wäschetrockner ferner eine Variante einer hier vorgestellten Filtereinheit aufweist, die zwischen der Trommel und der Lüftereinheit angeordnet ist, und/oder wobei der Wäschetrockner eine Variante einer hier vorgestellten Steuereinheit aufweist. Dadurch kann ein unnötiger Trocknerstillstand für Reinigungen oder Wartungen vermieden werden. Durch verminderte Trocknerstillstände können beispielsweise eine höhere Geräteverfügbarkeit, und geringere Ausgaben für Servicezeiten erzielt werden.
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Der Wäschetrockner kann gemäß einer Ausführungsform ein Bedienoberflächenelement umfassen, das ausgebildet ist, um den Füllstand des Sammelbehälters anzuzeigen. Das Bedienoberflächenelement kann auch zu ausgebildet sein, um eine Information zur Entleerung des Sammelbehälters auszugeben, wenn der Sammelbehälter voll ist. Somit kann ein nicht notwendiges Entleeren des Sammelbehälters vermieden werden.
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Auch wenn der beschriebene Ansatz anhand eines Haushaltgeräts beschrieben wird, kann der hier beschriebene Ansatz entsprechend im Zusammenhang mit einem gewerblichen oder professionellen Gerät, beispielsweise einem medizinischen Gerät, wie einem Reinigungs- oder Desinfektionsgerät, einem Kleinsterilisator, einem Großraumdesinfektor oder einer Container-Waschanlage eingesetzt werden.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
- Figur 1
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Wäschetrockners;
- Figur 2
- eine perspektivische Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels eines Wäschetrockners;
- Figur 3
- eine Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels eines Wäschetrockners;
- Figur 4
- eine schematische Darstellung einer Vorgehensweise zum Betreiben der Sensoreinheit;
- Figur 5
- eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Filtereinheit des Wäschetrockners;
- Figur 6
- eine weitere schematische Darstellung einer Vorgehensweise zum Betreiben der Sensoreinheit; und
- Figur 7
- ein Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines Verfahrens zum Betreiben einer Filtereinheit.
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Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Wäschetrockners 100. Der Wäschetrockner 100 kann als Hausgerät oder auch als gewerbliches Gerät ausgestaltet sein. Der Wäschetrockner 100 hat wie übliche Wäschetrockner eine Trommel 110 zur Aufnahme von Textilien. Durch die Trommel 110 wird ein Strom von Prozessluft geführt, welcher Textilien in der Trommel 110 trocknet. Dabei wird die Prozessluft in dem Wäschetrockner 100 von einer Lüftereinheit 120 gefördert. Zwischen der Lüftereinheit 120 und der Trommel 110 ist dabei eine Filtereinheit 130 angeordnet. Die Filtereinheit 130 ist dazu vorgesehen, um Flusen, Fussel, Partikel oder Ähnliches aus der Prozessluft zu filtern oder abzuscheiden. Die Filtereinheit 130 umfasst hierfür beispielsweise einen Fliehkraftabscheider. Des Weiteren umfasst der Wäschetrockner 100 eine Steuereinheit 140, welche dazu vorgesehen ist, um Textilien in dem Wäschetrockner 100 zu trocknen, indem die Steuereinheit 140 die Lüftereinheit 120 ansteuert, um Prozessluft von der Trommel 110 durch die Filtereinheit 130 zu fördern.
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Der Wäschetrockner 100 umfasst eine Öffnung 150, durch welche frische Luft eingesaugt wird. Die frische Luft wird dann von einer Wärme- oder Heizeinrichtung 160 erhitzt. Die erwärmte Luft wird in die Trommel 110 geführt, in der diese nasse Textilien trocknet. Anschließend wird die Prozessluft von der Lüftereinheit 120 durch die Filtereinheit 130 geführt oder gesaugt. Die Filtereinheit 130 ist dabei beispielsweise in einem Flusenraum 170 angeordnet. Die gefilterte Luft kann nach einem Passieren der Filtereinheit 130 entweder durch einen Ausgang 180 aus dem Wäschetrockner 100 herausgeführt werden. Alternativ wird die gefilterte Luft für einen weiteren Trocknungsvorgang wiederverwendet.
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Die Filtereinheit 130 umfasst dabei zumindest ein Filterelement zum Filtern von Flusen aus geförderter Prozessluft. Die Flusen werden dann anschließend in einem Sammelbehälter gesammelt, der so an dem Filterelement angeordnet ist, dass Flusen, die durch das Filterelement herausgefiltert werden, in den Sammelbehälter geleitet werden. Außerdem hat die Filtereinheit 130 eine Sensoreinheit, die dazu ausgeformt ist, eine Füllstandhöhe von Flusen in dem Sammelbehälter zu erfassen, und ein Füllstandsammelsignal auszugeben.
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Außerdem hat der Wäschetrockner 100 gemäß diesem Ausführungsbeispiel ein Bedienoberflächenelement 190, das ausgebildet ist, um den Füllstand des Sammelbehälters anzuzeigen. Dabei kann das Bedienoberflächenelement 190 eine Information zur Entleerung des Sammelbehälters ausgeben, wenn der Sammelbehälter voll ist oder als voll erkannt wird.
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Figur 2 zeigt eine perspektivische Schnittdarstellung durch einen Teil eines Ausführungsbeispiels eines Wäschetrockners 100. Dabei ist der Wäschetrockner 100 wie der in Figur 1 beschriebene Wäschetrockner ausgeformt. Der Wäschetrockner 100 umfasst hier die Filtereinheit 130 mit einem Filterelement 200 in dem Flusenraum 170, und die Lüftereinheit 120.
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Das Filterelement 200 ist hierbei beispielsweise als ein Fliehkraftabscheider ausgeformt. Dabei sind sechs Filterelemente 200 nebeneinander angeordnet. Die Verwendung von Fliehkraftabscheidern bzw. Zyklonfiltern im Wäschetrockner 100 ermöglicht es, Flusen ohne Einsatz eines Gewebefilters abzuscheiden. Der Fliehkraftabscheider scheidet die Flusen und Fremdpartikel an einer durch seine Geometrie definierte Stelle aus. Somit ist es möglich, die Flusen in einem entsprechenden Volumen zu sammeln. Anders als bei Gewebefiltern, die sich mit jedem Trocknungsprogramm zusetzten (und hierdurch eine Bildung von dem so genannten Flusenteppich ermöglichen), fallen hier die Flusen lose in einen dafür vorgesehenen Raum herunter. Beim Gewebefilter kann der Grad der Flusenanhaftung auf dem Gewebefilter über eine Druckdifferenz festgestellt werden. Je mehr Flusen den Gewebefilter zusetzen, desto höher ist die Druckdifferenz zwischen den beiden Seiten des Flusenfilters. Allerdings kann bei einer sehr hohen Druckdifferenz, d. h. bei einem hohen Zusetzungsgrad des Flusenfilters kein ausreichender Durchsatz von Prozessluft mehr erfolgen, sodass der Flusenfilter dann mechanisch gereinigt werden muss, was aufwendig ist und gegebenenfalls den Flusenfilter beschädigen kann.
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Während des Trocknungsprozesses wird somit die Prozessluft durch die Lüftereinheit 120 aus der Trommel 110 gesaugt. Auf diesem Wege wird sie durch den Flusenraum 170 geleitet und hier von den in der Prozessluft befindlichen Flusen gereinigt. Die Art der Flusenabscheidung ist dabei zweitrangig, die Flusen sollten jedoch gemäß einer hier vorgestellten Variante alle in einem Sammelbehälter aufgefangen werden. Dies kann z. B. über einen Fliehkraftabscheider erfolgen. Für die Filterung der Flusen aus der Prozessluft werden in diesem Beispiel parallel zueinander montierte Fliehkraftabscheider eingesetzt. In der Figur 2 sind beispielhaft sechs Fliehkraftabscheider als Filterelement 200 parallel dargestellt. Die abgeschiedenen Flusen fallen durch eine Auswurföffnung aus dem Fliehkraftabscheider und gelangen somit in den Sammelbehälter.
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Eine Zusetzung des Filterelementes wie bei einem Gewebefilter ist bei einer Flusenabscheidung durch einen Fliehkraftabscheider nicht gegeben. Der Fliehkraftabscheider setzt sich mit der Zeit nicht zu. Die abgeschiedenen Flusen fallen in den Sammelbehälter und füllen mit jedem Programm das Volumen des Sammelbehälters entsprechend auf. Überschreitet die Menge an Flusen eine gewisse Füllhöhe, kann der Fliehkraftabscheider nicht alle Fremdpartikel oder Flusen aus der Prozessluft heraustrennen und die Flusen, die sich durch das Anhäufen der Auswurföffnung nähern, können dadurch in den Fliehkraftabscheider zurück gesaugt werden. Da eine effektive Abscheidung der Flusen unter diesen Umständen nicht mehr gewährleistet ist, kann es vorkommen, dass die Flusen durch die Lüftereinheit 120 angesaugt und entweder in die Abluftleitung oder (bei Wäschetrocknern mit einem Umluftanteil, z. B. Wärmepumpentrockner) wieder dem Trocknungsprozess hinzugeführt werden. So können z. B. Abluftleitungen, Wärmetauscher oder Heizregister mit Flusen verunreinigt werden, was die Leistung des Wäschetrockners 100 stark reduziert und im schlimmsten Falle sogar zu einem Wäschetrocknerbrand führen kann.
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Figur 3 zeigt eine Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels eines Wäschetrockners 100. Der Wäschetrockner 100 ist dabei beispielsweise wie der in Figur 1 oder 2 beschrieben Wäschetrockner ausgeformt. Prozessluft 300 wird hierbei aus der Trommel 110 in den Flusenraum 170 geleitet. Genauer wird die Prozessluft 300 in das Filterelement 200 geleitet, welches die Prozessluft 300 tangential zu einer bisherigen Strömungsrichtung weiterleitet. Die Filtereinheit 130 ist dazu ausgeformt, um Flusen 305 und andere, sich von Flusen 305 unterscheidende Stoffe oder Partikel aus der Prozessluft 300 herauszufiltern. Der Wäschetrockner 100 umfasst hierbei auch einen Sammelbehälter 310, und eine Sensoreinheit 320, die beispielsweise ein Sendeeinheit 320a zum Aussenden eines akustischen oder optischen Signals und eine Empfangseinheit 320b zum Empfangen eines akustischen oder optischen Signals umfasst.
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Der Sammelbehälter 310 ist dabei ein innerhalb des Flusenraumes 170 angeordneter Bereich, in welchem Flusen 305 gesammelt werden, sobald diese aus der Luft gefiltert sind. Dabei werden Flusen 305 zunächst durch das Filterelement 200 geführt, und anschließend in den Sammelbehälter 310 geleitet. Der Sammelbehälter 310 ist dabei beispielsweise unterhalb des Filterelements 200 angeordnet, sodass die Flusen 305 einfach von dem Filterelement 200 aus direkt in den Sammelbehälter 310 fallen. Die Flusen 305 häufen sich dabei in dem Sammelbehälter 310 an. Um zu messen, wie viele Flusen 305 in dem Sammelbehälter 310 sind, hat die Filtereinheit 130 die Sensoreinheit 320a. Die Sensoreinheit 320a ist beispielsweise an einer Decke des Sammelbehälters 310 angeordnet. Dabei sendet die Sensoreinheit 320 mittels einer Sendeeinheit 320a ein Sendesignal 330 aus, welches auf die Flusen 305 auf dem Boden des Sammelbehälters 310 trifft. Das Sendesignal 330 ist gemäß diesem Ausführungsbeispiel ein Ultraschallsignal. Wenn das Sendesignal 330 auf Flusen 305 trifft, wird das Sendesignal 330 als ein Empfangssignal 340 reflektiert, welches zurück an die Empfangseinheit 320b der Sensoreinheit 320 reflektiert wird. Wenn das Empfangssignal 340 vor einer vorbestimmten Zeit von der Empfangseinheit 320b erkannt oder erfasst wird, kann die Füllstandhöhe unter Verwendung des Empfangssignals 340 bestimmt werden. Die vorbestimmte Zeit entspricht dabei eine Zeit, welche das Empfangssignal 340 minimal brauchen darf, um nach einer Aussendung von der Sendeeinheit 320a durch einen noch freien Bereich über den Flusen zu laufen, an der Oberfläche der in dem Sammelbehälter 310 befindlichen Flusen reflektiert und zur Empfangseinheit 320b zurück zu laufen benötigt, wenn der Sammelbehälter 310 fast voll ist. Wird die vorbestimmte (lauf-) Zeit durch das Empfangssignal 340 unterschritten, kann davon ausgegangen werden, dass der Füllstand der Flusen in dem Sammelbehälter 310 zu hoch ist, sodass die Laufzeit des Empfangssignals 340 zu kurz ist.
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Wenn ein vorbestimmtes Niveau oder eine vorbestimmte Schwelle überschritten wird, also in diesem Fall, wenn das Empfangssignal 340 sehr schnell erkannt wird, wird beispielsweise gemäß einem Ausführungsbeispiel ein Warnsignal 350 von der Filtereinheit 130 ausgegeben. Dafür umfasst die Filtereinheit 130 eine Warneinrichtung 360. Die Warneinrichtung 360 gibt dabei das Warnsignal 350 beispielsweise als ein Geräusch aus. Alternativ kann die Warneinrichtung 360 auch einen visuellen Reiz, wie ein Leuchten einer Lampe ausgeben. Dieser visuelle Reiz kann beispielsweise auch mittels des Bedienoberflächenelementes 190 erfolgen oder ausgegeben werden. Die berührungslose Sensierung der Flusen 305 kann somit auf verschiedene Arten erfolgen. Diese sind weitestgehend unabhängig von der Ausführung des Fliehkraftabscheiders bzw. der Geometrie des Sammelbehälters 310.
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Bei dem hier vorgestellten Sensierungsprinzip sendet somit die Sensoreinheit 320a das Sendesignal 330 (beispielsweise als ein Ultraschallsignal) aus. Alternativ kann die Sensoreinheit 320a ein Time-of-flight-Sensor oder auch ein entsprechender PDC (park distance control) Sensor sein, wie er beispielsweise im Heckbereich von Fahrzeugen verbaut werden kann.
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Trifft dieses von der Sendeeinheit 320a ausgesandte Sendesignal 330 auf eine Oberfläche, in diesem Fall der Flusenteppich, wird es entsprechend reflektiert. Ein Empfänger neben dem Sender empfängt das reflektierte Empfängersignal 340, wobei Sender und Empfänger in einem Gehäuse untergebracht sein können. Über die Laufzeit t des reflektierten Empfängersignals 340 wird somit Rückschluss auf die Luftstrecke gezogen, welche das Empfängersignal durchlaufen hat. Mit steigendem Flusenteppich nimmt die freie Luftstrecke entsprechend ab, wodurch sich die Laufzeit t verkürzt. Erreicht das Empfängersignal 340 ein entsprechendes Niveau, kann dem Betreiber des Wäschetrockners 100 eine entsprechende Meldung angezeigt werden (z. B. über einen Text im Display oder eine Lampe). Der Vorteil dieser Art der Detektion kann darin gesehen werden, dass das Füllstandsniveau im Sammelbehälter 310 kontinuierlich überwacht werden kann. Es können somit unabhängig vom im Wäschetrockner ausgeführten Programm oder von den behandelten Textilien verschiedene Schwellwerte mit nur einer Sensoreinheit als Sender-Empfänger-Paar ausgegeben werden.
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Figur 4 zeigt eine schematische Darstellung einer Vorgehensweise 400 zum Betreiben der Sensoreinheit. Die Vorgehensweise 400 beschreibt dabei ein Ausführungsbeispiel für die in Figur 3 beschriebene Sensoreinheit 320a welche ein Sendesignal 330 in Form eines Ultraschallsignals aussendet.
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Dabei wird ein Abfragesignal 410 an die Sensoreinheit 320a gesendet, um eine Messung der Füllstandshöhe im Sammelbehälter 310 zu erfassen. Daraufhin sendet die Sensoreinheit 320a das Sendesignal 330 hier beispielsweise in Form eines Ultraschallsignals. Das Sendesignal 330 braucht dabei einen Zeitraum T, bis es als Empfangssignal bei der Empfangseinheit 320b angekommen ist. Wenn der Zeitraum T mit einer vorbestimmten Zeit Ts übereinstimmt (oder größer ist), ist der Sammelbehälter noch nicht voll und das Sendesignal 330 wird weiterhin gesendet. Wenn der Zeitraum T kleiner als die vorbestimmte Zeit Ts ist, wird ein Ausgabesignal 420 gesendet, welches signalisiert, dass der Sammelbehälter voll bzw. über die entsprechende Füllstandshöhe gefüllt ist und geleert werden muss/sollte.
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Figur 5 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer weiteren Filtereinheit 130 in dem Wäschetrockner 100. Die Filtereinheit 130 hat auch hier sechs Filterelemente 200 in dem Flusenraum 170, und den Sammelbehälter 310 mit der Sensoreinheit 320, die die Sendeeinheit 320a und die Empfangseinheit 320b umfasst.
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Hierbei ist die Sendeeinheit 320a getrennt von der Empfangseinheit 320b angeordnet. Dabei befinden sich die Sensoreinheit 320a und die Empfangseinheit 320b auf gegenüberliegenden Seiten des Sammelbehälters 310. Die Sensoreinheit 320a sendet dabei das Sendesignal 330 in Form eines Lichtstrahls aus. Dadurch wird eine Lichtschranke 500 zwischen der Sensoreinheit 320a und der Empfangseinheit 320b geschaffen.
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Bei dieser Variante der Flusendetektion wird die Lichtschranke 500 in den Bereich des Sammelbehälters 310 eingebaut. Die Position der Lichtschranke 500 ist dabei maßgeblich von der Geometrie des Sammelbehälters 310 und dem auszulösenden Flusenniveau abhängig. Die Lichtschranke 500 besteht ebenfalls aus einem Sender und einem Empfänger. Der Sender bzw. die Sendeeinheit 320a sendet dabei Licht (beispielsweise im sichtbaren oder unsichtbaren Bereich, z. B. Infrarot) aus. Solange der Lichtstrahl auf den Empfänger trifft, ist die Lichtschranke 500 geschlossen (ähnlich einem mechanischen Schalter). Wird der Lichtstrahl durch einen angewachsenen dauerhaft Flusenteppich unterbrochen, ist die Lichtschranke 500 geöffnet und es wird eine entsprechende Meldung an den Bediener herausgegeben. Dies Meldung kann ebenfalls wieder textuell oder als Piktogramm auf einem Display erscheinen oder als akustisches Signal ausgegeben werden. Die Herausgabe in Form von z. B. einer Warnlampe wäre ebenso möglich. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass je Lichtschranke 500 als Sensoreinheit 320 ein Sender-Empfänger-Paar nur ein Niveau überwacht werden kann.
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Figur 6 zeigt eine weitere schematische Darstellung einer Vorgehensweise 600 zum Betreiben der Sensoreinheit 320. Die Vorgehensweise 600 beschreibt dabei ein Ausführungsbeispiel für die in Figur 5 beschriebene Sensoreinheit 320a, welche als eine Lichtschranke 500 mit einer Sendeeinheit 320a und einer Empfangseinheit 320b ausgebildet ist.
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Dabei wird ein Abfragesignal 610 an die Sendeeinheit 320a gesendet. Daraufhin schickt die Sendeeinheit 320a ein Lichtsignal 615 an die Empfangseinheit 320b. Wenn das Lichtsignal 615 an der Empfangseinheit 320b ankommt, wird die Lichtschranke gebildet. Das bedeutet, dass der Sammelbehälter noch nicht voll bzw. bis oder über die entsprechende Füllstandshöhe gefüllt ist. Wenn das Lichtsignal 615 nicht von der Empfangseinheit 320b registriert wird, wird ein Ausgabesignal 620 gesendet, welches signalisiert, dass der Sammelbehälter geleert werden muss/sollte.
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Figur 7 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines Verfahrens 700 zum Betreiben einer Filtereinheit. Das Verfahren 700 zum Betreiben der Filtereinheit hat einen Schritt 701 des Erfassens der Füllstandhöhe von Flusen in dem Sammelbehälter.
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Der hier vorgestellte Ansatz ist gegenüber bisherigen Verfahren, bei welchen die Flusen und andere Fremdkörper im Luftstrom durch Flusensiebe mechanisch aus dem Luftstrom entfernt werden, vorteilhaft, da auf keine kontinuierliche Verschlechterung des Filterungsergebnisses gewartet werden braucht, bis eine Reinigung des Filters erforderlich wird. Des Weiteren werden im vorliegenden Ansatz keine teilweise mehrstufigen mechanischen Filter verwendet, welche im Grunde jedoch aus einer Reihenschaltung von Filtern mit unterschiedlicher Maschenweiten bestehen. Die Reinigung solcher Filter müsste in den meisten Fällen manuell z. B. mittels Besen erfolgen. Bei diesen Systemen wird die Belegung des Filters durch einen Differenzdruck ermittelt. Mit steigender Belegung des Filters reduziert sich der Luftstrom, der den Filter passiert. Somit steigt die Druckdifferenz zwischen den beiden Seiten des Filters. Im Haushaltsbereich wird bei Kondenstrocknern ein "intelligent cleaning system" eingesetzt, welches Flusen auf dem Flusenfilter mittels Wasser in ein Depot spült. Dies erfolgt nach bzw. während des Trocknungsprogramms. Somit ist zwar hier keine Sensierung erforderlich, ein zugesetzter Wärmetauscher wäre jedoch auch hier nur wieder über eine Differenzdruckmessung detektierbar.
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Bekannte Differenzdruckmessung bei Flusenfiltern sind bei einem Fliehkraftabscheider physikalisch nicht anwendbar bzw. erforderlich, da der Fliehkraftabscheider sich nicht zusetzt. Ein einfacher "Zähler" in der Steuerung könnte dem Bediener mitteilen, dass der Sammelbehälter geleert werden müsste. Dies würde aber anhand von unterschiedlichen vom Wäschetrockner ausführbaren Programmen bzw. eventuell unterschiedlichen Trocknungsprozessen in der Trommel nicht immer oder zwangsläufig der realen Flusenmenge im Sammelbehälter entsprechen. Vor allem im gewerblichen Bereich ist die Stillstandzeit des Wäschetrockners entscheidend, da in dieser Zeit keine weiteren Wäscheposten getrocknet werden können. Ein Zähler müsste so ausgelegt werden, dass im "worst case szenario" (Wäsche mit hoher Flusenlast) keine Flusen zurück gesaugt werden. Dies bedeutet eine hohe Sicherheit. Somit müsste jedoch häufiger der Sammelbehälter geleert werden, als in den meisten Fällen wirklich notwendig (wenn z. B. vermehrt Wäsche mit geringerer Flusenbelastung getrocknet würde). Hierdurch wäre der Aufwand für den Betrieb eines solchen Wäschetrockners erhöht und würde aus wirtschaftlichen Aspekten ungünstig sein. Der hier vorgestellte Ansatz ermöglicht jedoch einen deutlich einfacheren und wirtschaftlicheren Betrieb eines Wäschetrockners.