Technisches Gebiet
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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschließen von Dosen.
Technischer Hintergrund
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Bei der Abfüllung von Getränke- oder Lebensmitteldosen durchlaufen die Dosen nach dem Befüllen mit dem Getränk oder Lebensmittel einen Dosenverschließer, wobei die gefüllten Dosenkörper über einen Zuführungsweg und Dosendeckel über einen weiteren Zuführungsweg einlaufen. Ein herkömmlicher Dosenverschließer verfügt in der Regel über mehrere gleichartige, karussellförmig angeordnete Stationen, in denen jeweils eine Dose mit einem Dosendeckel verschlossen wird. Die Stationen können drehbar ausgeführt sein. Die Dosendeckel werden auf die Dosenkörper geführt und bspw. mit einer Halteplatte eines Verschließkopfes auf dem Dosenkörper gehalten. Im Dosenverschließer werden die Dosenkörper mit dem Dosendeckel über Bördelwerkzeuge (Falzwerkzeuge) an den Rändern gefalzt und so verschlossen. Die Dose mit dem Dosendeckel kann dabei zusätzlich um ihre eigene Mittelachse gedreht werden.
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Dosenverschließer und Bördelwerkzeuge sind bspw. aus der
US 2023/0068764 A1 , der
JP-H5-123798 A und der
WO 02/067282 A1 bekannt.
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Nachteilig an herkömmlichen Systemen kann deren schwere Einstellbarkeit, Montierbarkeit und Demontierbarkeit sein. Ferner kann die mangelnde Eignung der Systeme bei besonders hygienischen Anwendungen nachteilig sein. Allenfalls werden bisher Dichtungssystem eingesetzt, die erhebliche Reibungsstrecken überwinden müssen und dadurch relativ schnell verschleißen, sodass es zu Leckagen kommt. Ebenso können die Komponenten nur ungenügend durch eine Maschinenreinigung gesäubert werden.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine verbesserte Vorrichtung zum Verschließen von Dosen zu entwickeln, mit der vorzugsweise zumindest einige der oben genannten Nachteile überwunden werden können.
Zusammenfassung der Erfindung
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Die Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den abhängigen Ansprüchen und der Beschreibung angegeben.
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Ein Aspekt betrifft eine Vorrichtung zum Verschließen von Dosen. Die Vorrichtung weist eine (z. B. Schwenk-) Welle, zwei Bördelwerkzeuge, vorzugsweise ein Vorfalzbördelwerkzeug und ein Endfalzbördelwerkzeug, und ein Verbindungsbauteil auf. Das Verbindungsbauteil verbindet die zwei Bördelwerkzeuge mit der Welle zum Schwenken der zwei Bördelwerkzeuge (z. B. um eine Drehachse der Welle), vorzugsweise zum Hinschwenken zu und Wegschwenken von einem Bördelrand einer Dose. Die zwei Bördelwerkzeuge sind jeweils (z. B. individuell) höhenverstellbar mit dem Verbindungsbauteil verbunden.
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Vorteilhaft ermöglicht die Vorrichtung eine genaue und reproduzierbare Höhenverstellung der Bördelwerkzeuge in einer einfachen und gut zugänglichen Konstruktion direkt an dem Verbindungsbauteil.
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In einem Ausführungsbeispiel weist die Vorrichtung ferner zwei Höheneinstellelemente, vorzugsweise Höheneinstellschrauben, auf. Eines der zwei Höheneinstellelemente verbindet eines der zwei Bördelwerkzeuge höhenverstellbar mit dem Verbindungsbauteil. Das andere der zwei Höheneinstellelemente verbindet das andere der zwei Bördelwerkzeuge höhenverstellbar mit dem Verbindungsbauteil.
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In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist mindestens eines erfüllt von:
- die zwei Höheneinstellelemente sind jeweils an einer Oberseite des Verbindungsbauteils zur Höhenverstellung des jeweiligen Bördelwerkzeugs zugängig;
- die zwei Höheneinstellelemente sind jeweils von oben in einen Schaft des jeweiligen Bördelwerkzeugs eingeschraubt, vorzugsweise jeweils in ein Feingewinde;
- die zwei Höheneinstellelemente sind jeweils an dem Verbindungsbauteil abgestützt, vorzugsweise an einer Oberseite des Verbindungsbauteils;
- die zwei Höheneinstellelemente sind jeweils elastisch gegen das jeweilige Bördelwerkzeug abgestützt, vorzugsweise mittels mindestens einer Druckfeder;
- die zwei Höheneinstellelemente sind jeweils abgedichtet mit dem Verbindungsbauteil verbunden; und
- die zwei Höheneinstellelemente greifen jeweils in eine Außenmantelfläche eines Schafts des jeweiligen Bördelwerkzeugs ein, vorzugsweise mittels eines bund- oder kragenförmigen Eingriffsabschnitts des jeweiligen Höheneinstellelements.
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In einer Ausführungsform weist die Vorrichtung ferner zwei elastische Elemente, vorzugsweise Druckfedern, auf. Eines der zwei elastischen Elemente stützt eines der zwei Bördelwerkzeuge in einer Vertikalrichtung elastisch gegen das Verbindungsbauteil ab. Das andere der zwei elastischen Elemente stützt das andere der zwei Bördelwerkzeuge in einer Vertikalrichtung elastisch gegen das Verbindungsbauteil ab. Vorteilhaft kann somit eine elastische Vorspannung für die Höhenverstellung der zwei Bördelwerkzeuge vorgesehen sein.
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In einer weiteren Ausführungsform ist mindestens eines erfüllt von:
- das Verbindungsbauteil wirkt als ein zweiseitiger Hebel, wobei die zwei Bördelwerkzeuge an entgegengesetzten Hebelarmen des zweiseitigen Hebels angeordnet sind und die Welle in einem Zentrum des zweiseitigen Hebels angeordnet ist;
- das Verbindungsbauteil ist im Wesentlichen blockförmig;
- das Verbindungsbauteil trägt die zwei Bördelwerkzeuge an der Welle;
- die Welle und das Verbindungsbauteil sind über eine Welle-Nabe-Verbindung, vorzugsweise eine Mehrkantverbindung (z. B. Vierkantverbindung), miteinander formschlüssig verbunden; und
- die Vorrichtung weist mindestens eine lösbare Wellen-Klemmschraube auf, die die Welle und das Verbindungsbauteil (z. B. direkt oder indirekt) kraft- und/oder formschlüssig miteinander verklemmt und vorzugsweise abgedichtet mit dem Verbindungsbauteil verbunden ist.
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In einer Ausführungsvariante ist mindestens eines erfüllt von:
- die zwei Bördelwerkzeuge sind jeweils abgedichtet mit dem Verbindungsbauteil verbunden, vorzugsweise unten an dem Verbindungsbauteil (z. B. an Schaftauslässen des Verbindungsbauteils);
- die Welle und das Verbindungsbauteil sind abgedichtet miteinander verbunden, vorzugsweise an einem Welleneinlass und/oder einem Wellenauslass des Verbindungsbauteils; und
- die Welle ist (z. B. hermetisch) abgedichtet mit einem Gehäuse der Vorrichtung verbunden, vorzugsweise mittels eines Wellendichtrings oder eines Torsionsbalgs.
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In einer weiteren Ausführungsvariante sind die zwei Bördelwerkzeuge jeweils verstellbar mit dem Verbindungsbauteil zum Verstellen einer Position des jeweiligen Bördelwerkzeugs in einer Ebene senkrecht zu einer Mittelachse des jeweiligen Bördelwerkzeugs verbunden. Vorteilhaft ermöglicht die Vorrichtung somit zusätzlich eine Horizontalverstellung der Bördelwerkzeuge.
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In einem Ausführungsbeispiel weisen die zwei Bördelwerkzeuge jeweils einen Schaft mit einem Exzenterabschnitt, an dem eine Bördelrolle des jeweiligen Bördelwerkzeugs drehbar gelagert ist, zum Verstellen einer Position der Bördelrolle des jeweiligen Bördelwerkzeugs in einer Ebene senkrecht zu einer Mittelachse des jeweiligen Bördelwerkzeugs auf.
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Vorteilhaft ermöglicht die Vorrichtung somit eine besonders genaue und reproduzierbare Horizontalverstellung der Bördelwerkzeuge.
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In einem weiteren Ausführungsbeispiel weist die Vorrichtung ferner zwei Schneckenelemente (z. B. Schneckenschrauben), die vorzugsweise jeweils abgedichtet mit dem Verbindungsbauteil verbunden sind (z. B. an einer Querseite oder einer Längsseite des Verbindungsbauteils), auf. Eines der zwei Schneckenelemente ist in Eingriff mit einem Schneckenradabschnitt des Schafts eines der zwei Bördelwerkzeuge und verbindet den Schaft drehbar mit dem Verbindungsbauteil. Das andere der zwei Schneckenelemente ist in Eingriff mit einem Schneckenradabschnitt des Schafts des anderen der zwei Bördelwerkzeuge und verbindet den Schaft drehbar mit dem Verbindungsbauteil. Vorteilhaft ermöglichen die Schneckenelemente eine einfache und feinfühlige Einstellung der Exzenterposition.
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Vorzugsweise können die zwei Schneckenelemente jeweils durch einen Sicherungsbolzen in dem Verbindungsbauteil axial gesichert sein.
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In einer Ausführungsform weist die Vorrichtung ferner zwei lösbare Schaft-Klemmschrauben auf, die vorzugsweise abgedichtet mit dem Verbindungsbauteil verbunden sind. Vorzugsweise kann eine der zwei Schaft-Klemmschrauben das Verbindungsbauteil und den Schaft eines der zwei Bördelwerkzeugs kraft- und/oder formschlüssig miteinander verklemmen, bevorzugt zum drehfesten Festlegen des Schafts des einen der zwei Bördelwerkzeuge in dem Verbindungsbauteil. Vorzugsweise kann die andere der zwei Schaft-Klemmschrauben das Verbindungsbauteil und den Schaft des anderen der zwei Bördelwerkzeugs kraft- und/oder formschlüssig miteinander verklemmen, bevorzugt zum drehfesten Festlegen des Schafts des anderen der zwei Bördelwerkzeuge in dem Verbindungsbauteil.
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In einer weiteren Ausführungsform weist die Vorrichtung ferner zwei (z. B. dynamisch-statische) Dichteinrichtungen auf. Eine der zwei Dichteinrichtungen kann zwischen dem Verbindungsbauteil und einem der zwei Bördelwerkzeuge abdichten, vorzugsweise direkt oberhalb von einer Bördelrolle des jeweiligen Bördelwerkzeugs. Die andere der zwei Dichteinrichtungen kann zwischen dem Verbindungsbauteil und dem anderen der zwei Bördelwerkzeug abdichten, vorzugsweise direkt oberhalb von einer Bördelrolle des jeweiligen Bördelwerkzeugs. Vorteilhaft kann mittels der Dichteinrichtungen eine dynamische und statische Abdichtung zwischen dem Verbindungsbauteil und den Bördelwerkzeugen ermöglicht werden. Die Dichteinrichtungen können die Bördelwerkzeuge bspw. vor Reinigungsmedien schützen und einen Schmierstoffaustritt aus den Bördelwerkzeugen verhindern.
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Es wird explizit darauf hingewiesen, dass das Vorhandensein sowie die Konfiguration der zwei Dichteinrichtungen hierin unabhängig von dem Vorhandensein und der Konfiguration der Höhenverstellbarkeit der zwei Bördelwerkzeuge offenbart ist. Es versteht sich, dass der Aspekt bezüglich der Dichteinrichtungen mit allen weiteren hierin offenbarten Merkmalen kombiniert werden kann.
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Entsprechend ist ein weiterer Aspekt auf eine Vorrichtung zum Verschließen von Dosen gerichtet. Die Vorrichtung weist eine (z. B. Schwenk-) Welle, zwei Bördelwerkzeuge, vorzugsweise ein Vorfalzbördelwerkzeug und ein Endfalzbördelwerkzeug, und ein Verbindungsbauteil auf. Das Verbindungsbauteil verbindet die zwei Bördelwerkzeuge mit der Welle zum Schwenken der zwei Bördelwerkzeuge (z. B. um eine Drehachse der Welle), vorzugsweise zum Hinschwenken zu und Wegschwenken von einem Bördelrand einer Dose. Die Vorrichtung weist ferner zwei (z. B. dynamisch-statische) Dichteinrichtungen auf. Eine der zwei Dichteinrichtungen dichtet zwischen dem Verbindungsbauteil und einem der zwei Bördelwerkzeuge ab, vorzugsweise direkt oberhalb von einer Bördelrolle des jeweiligen Bördelwerkzeugs. Die andere der zwei Dichteinrichtungen dichtet zwischen dem Verbindungsbauteil und dem anderen der zwei Bördelwerkzeug ab, vorzugsweise direkt oberhalb von einer Bördelrolle des jeweiligen Bördelwerkzeugs.
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In einer Ausführungsvariante weisen die zwei Dichteinrichtungen jeweils einen ersten, vorzugsweise äußeren, (z. B. dynamischen) Dichtring und einen zweiten, vorzugsweise inneren, (z. B. statischen) Dichtring auf, die vorzugsweise einander kontaktieren und/oder zwischen einem Schaft, vorzugsweise einem Exzenterabschnitt des Schafts, des jeweiligen Bördelwerkzeugs und dem Verbindungsbauteil abdichten.
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In einer weiteren Ausführungsvariante ist mindestens eines erfüllt von:
- der erste Dichtring ist ein elastisch verformbarer O-Ring, vorzugsweise zum Kompensieren eines variablen Spaltmaßes aufgrund eines Exzenterabschnitts des Schafts des jeweiligen Bördelwerkzeugs;
- der erste Dichtring und der zweite Dichtring bilden gemeinsam eine Exzenterdichtung für einen Exzenterabschnitt des Schafts des jeweiligen Bördelwerkzeugs;
- der zweite Dichtring weist eine ringförmige Aufnahme, vorzugsweise Aufnahmenut, auf, in der der erste Dichtring aufgenommen ist;
- der erste Dichtring kontaktiert das Verbindungsbauteil;
- nur der zweite Dichtring kontaktiert das jeweilige Bördelwerkzeug; und
- die zwei Dichteinrichtungen weisen jeweils einen dritten (z. B. statischen) Dichtring, vorzugsweise O-Ring, auf, der zwischen einem Hülsenteil und einer Bördelrolle des jeweiligen Bördelwerkzeugs abdichtet.
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In einem Ausführungsbeispiel weist der zweite Dichtring mindestens eines auf von:
- eine Wellenbrecherkontur an einer Unterseitenfläche des zweiten Dichtrings, vorzugsweise zum Verhindern eines Eindringens eines Mediums zwischen dem zweiten Dichtring und dem jeweiligen Bördelwerkzeug;
- eine nach unten gerichtete Dichtlippe an einer Innenumfangsfläche des zweiten Dichtrings, vorzugsweise zum Verhindern eines Eindringens eines Mediums zwischen dem zweiten Dichtring und dem jeweiligen Bördelwerkzeug;
- eine Blockkontur an einer Innenumfangsfläche des zweiten Dichtrings, vorzugsweise zum Zentrieren des zweiten Dichtrings am Schaft des jeweiligen Bördelwerkzeugs; und
- eine nach oben gerichtete Dichtlippe an einer Innenumfangsfläche des zweiten Dichtrings, vorzugsweise zum Verhindern eines Eindringens eines Mediums in das Bördelwerkzeug und zum Verhindern eines Austretens eines Mediums aus dem Bördelwerkzeug.
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Vorteilhaft kann der zweite Dichtring somit eine Lagerung der Bördelrolle vor von außen eindringenden Reinigungsmedien schützen. Vorteilhaft kann der zweite Dichtring ebenfalls vor einem Schmierstoffaustritt aus der Lagerung in den Produktionsraum schützen. Aufgrund eines geringen Durchmessers kann vorteilhaft nur eine geringe Reibung und somit nur ein geringer Verschleiß am zweiten Dichtring auftreten.
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In einem weiteren Ausführungsbeispiel weisen die zwei Bördelwerkzeuge jeweils einen Lagerraum mit mindestens einem Wälzlager zum Drehlagern einer Bördelrolle des jeweiligen Bördelwerkzeugs auf. Ein innerer Entlüftungspfad verläuft durch die Welle, das Verbindungsbauteil und die zwei Bördelwerkzeuge und ist mit den Lagerräumen zum Entlüften der Lagerräume verbunden. Vorteilhaft können durch den inneren Entlüftungspfad Über-und Unterdrücke ausgeglichen werden, ohne dass beispielsweise Schmierstoff aus den Lagerräumen den Weg in den Produktionsraum / Hygieneraum findet.
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In einer Ausführungsform der Vorrichtung weist die Welle zumindest abschnittsweise eine Mehrkantform, vorzugsweise eine Vierkantform auf. Vorzugsweise kann die Vorrichtung ferner eine lösbare Wellen-Klemmschraube aufweisen, die die Welle und das Verbindungsbauteil kraft- und/oder formschlüssig miteinander verklemmt, wobei die Wellen-Klemmschraube) eine Kante der Mehrkantform der Welle kontaktiert, wobei vorzugsweise die Wellen-Klemmschraube abgedichtet mit dem Verbindungsbauteil verbunden ist. Vorteilhaft kann damit eine besonders spielfreie Sicherung durch einen beim Festklemmen bewirkten Keileffekt ermöglicht werden. Das spielfreie und damit besonders genaue Festklemmen kann auch vorteilhaft sein, wenn über eine Welle-Nabe-Verbindung mindestens ein Schmierfluidpfad einer Durchlaufschmierung (z. B. für Lager in den Bördelwerkzeugen) verbunden wird.
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Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Offenbarung betrifft einen Rundläufer-Dosenverschließer, der mindestens eine Vorrichtung wie hierin offenbart aufweist.
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Die zuvor beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen und Merkmale der Erfindung sind beliebig miteinander kombinierbar.
Kurzbeschreibung der Figuren
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Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden im Folgenden unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zum Verschließen von Dosen gemäß einem Ausführungsbeispiel;
- Figur 2
- eine Schnittansicht durch die beispielhafte Vorrichtung;
- Figur 3
- eine perspektivische Schnittansicht durch einen Abschnitt der beispielhaften Vorrichtung;
- Figur 4
- eine weitere perspektivische Schnittansicht durch einen Abschnitt der beispielhaften Vorrichtung;
- Figur 5
- eine perspektivische Schemadarstellung eines Verstellmechanismus der beispielhaften Vorrichtung (ohne Darstellung des Verbindungsbauteils und der Welle);
- Figur 6
- eine weitere Schemadarstellung des Verstellmechanismus der beispielhaften Vorrichtung (nur Darstellung von Schaft und Schneckenelement);
- Figur 7
- eine weitere Schnittansicht durch einen Abschnitt der beispielhaften Vorrichtung;
- Figur 8
- eine Seitenansicht einer weiteren Vorrichtung zum Verschließen von Dosen gemäß einem Ausführungsbeispiel;
- Figur 9
- eine Draufsicht auf die beispielhafte weitere Vorrichtung;
- Figur 10
- eine Schnittansicht entlang einer Linie A-A in Figur 9; und
- Figur 11
- eine Schnittansicht entlang einer Linie B-B in Figur 9.
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Die in den Figuren gezeigten Ausführungsformen stimmen zumindest teilweise überein, so dass ähnliche oder identische Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind und zu deren Erläuterung auch auf die Beschreibung der anderen Ausführungsformen bzw. Figuren verwiesen wird, um Wiederholungen zu vermeiden.
Detaillierte Beschreibung beispielhafter Ausführungsformen
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Die Figuren 1 bis 7 zeigen eine Vorrichtung 10 zum Verschließen von Dosen, vorzugsweise Getränkedosen.
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Die Vorrichtung 10 kann bspw. als Teil einer Verschließstation in einem Rundläufer-Dosenverschließer umfasst sein. Der Dosenverschließer kann in einer Behälterbehandlungsanlage, z. B. einer Getränkeabfüllanlage, umfasst sein. Beispielsweise kann behälterstromaufwärts von dem Dosenverschließer eine Füllvorrichtung zum Füllen der Dosen mit einem, vorzugsweise flüssigen oder pastösen, Füllgut angeordnet sein. Die gefüllten Dosen können bspw. mit einem Transporteur zu dem Dosenverschließer transportiert und dann von dem Dosenverschließer verschlossen werden.
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Beispielsweise kann der Dosenverschließer mehrere Verschließstation, die jeweils eine Vorrichtung 10 aufweisen, zum gleichzeitigen oder zeitlich überlappenden Verschließen mehrerer Dosen aufweisen. Bevorzugt können die Verschließstation verteilt um einen Umfang eines Karussells des Dosenverschließers herum angeordnet sein, z. B. an einem Karusselloberteil des Dosenverschließers. Die Vorrichtungen 10 können mit einer antreibbaren Rotorplatte zum Drehen der Vorrichtungen 10 um eine Hauptachse des Dosenverschließers verbunden sein.
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Die Vorrichtung 10 weist eine Welle 12, ein Verbindungsbauteil 40 und zwei Bördelwerkzeuge 42, 44 auf.
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Die Welle 12 ist zum Drehen antreibbar. Ein Drehen der Welle 12 um einen Winkelbetrag kann zu einem Verschwenken des Verbindungsbauteils 40 und damit der Bördelwerkzeuge 42, 44 um die Drehachse der Welle 12 führen. Die Welle 12 kann daher als eine Schwenkwelle bezeichnet werden.
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Bevorzugt ist die Welle 12 abgedichtet mit einem Gehäuse 14 der Vorrichtung 10 verbunden (siehe Figuren 1 und 2). Im Gehäuse 14 kann die Welle 12 bspw. drehbar gelagert sein. Zum Abdichten zwischen der Welle 12 und dem Gehäuse 14 kann vorzugsweise ein Dichtelement 16 zwischen der Welle 12 und dem Gehäuse 14 angeordnet sein (siehe Figur 2). Das Dichtelement 16 ist bevorzugt ein Wellendichtring, wie in Figur 2 beispielhaft dargestellt ist. Alternativ kann das Dichtelement 16 beispielsweise eine hermetische Elastomerdichtung, zum Beispiel ein Torsionsbalg, sein.
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Ein Endbereich der Welle 12 ist vorzugsweise in dem Verbindungsbauteil 40 aufgenommen. Bevorzugt ist die Welle 12 zentral im Verbindungsbauteil 40 aufgenommen. Die Welle 12 kann sich bspw. durch das Verbindungsbauteil 40 hindurcherstrecken.
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Bevorzugt sind die Welle 12 und das Verbindungsbauteil 40 über eine Welle-Nabe-Verbindung 18 drehfest und formschlüssig miteinander verbunden. Die Welle-Nabe-Verbindung 18 ist bevorzugt eine Mehrkantverbindung, z. B. eine Vierkantverbindung.
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Vorzugsweise kann die Welle 12 abgedichtet mit dem Verbindungsbauteil 40 verbunden sein. Beispielsweise kann die Welle 12 über ein Dichtelement 20, z. B. O-Ring, abgedichtet mit einem, vorzugsweise oberen, Welleneinlass des Verbindungsbauteils 40 verbunden sein. Beispielsweise kann die Welle 12 über ein Dichtelement 22, z. B. O-Ring, abgedichtet mit einem, vorzugsweise unteren, Wellenauslass des Verbindungsbauteils 40 verbunden sein.
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Vorzugsweise sind die Welle 12 und das Verbindungsbauteil 40 miteinander kraftschlüssig und/oder formschlüssig verklemmt.
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Beispielsweise kann eine (Wellen-) Klemmschraube 24 in ein Durchgangsloch 26 des Verbindungsbauteils 40 einschraubbar sein (siehe Figur 3). Ein stirnseitiges Ende der Klemmschraube 24 kann an einem Ende eines Klemmbolzens 28 anliegen. Ein entgegengesetztes Ende des Klemmbolzens 28 kann wiederum in eine Nut 30 der Welle 12 zum kraftschlüssigen und formschlüssigen Verklemmen der Welle 12 eingreifen. Die Nut 30 kann bspw. im Bereich der Welle-Nabe-Verbindung 18 der Welle 12 angeordnet sein.
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Bevorzugt kann der Klemmbolzen 28 und/oder die Klemmschraube 24 in einer Richtung weg von der Welle 12 elastisch vorgespannt sein. Zum elastischen Vorspannen kann beispielsweise ein elastisches Element 32, zum Beispiel eine Schraubendruckfeder, in dem Durchgangsloch 26 angeordnet sein.
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Die Klemmschraube 24 ist bevorzugt abgedichtet mit dem Verbindungsbauteil 40 verbunden. Beispielsweise kann eine Dichtelement 34, z. B. ein O-Ring, zwischen einem Schraubenkopf der Klemmschraube 24 und dem Verbindungsbauteil 40, zum Beispiel einer Längsseite oder einer Querseite des Verbindungsbauteils 40, abdichten.
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Beispielsweise kann mindestens eine (Wellen-) Klemmschraube 36 direkt mit der Welle 12 kraftschlüssig und/oder formschlüssig verklemmt sein (siehe z. B. Figuren 1 und 3). Die mindestens eine Klemmschraube 36 kann in einem jeweiligen Durchgangsloch des Verbindungsbauteils 40 eingeschraubt sein. Ein stirnseitiges Ende der mindestens einen Klemmschraube 36 kann die Welle 12 direkt kontaktieren, vorzugsweise im Bereich der Welle-Nabe-Verbindung 18.
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Beispielsweise kann die mindestens eine Klemmschraube 36 zum Festklemmen der Welle 12 eingeschraubt werden, wenn die Klemmschraube 24 die Welle 12 bereits über den in die Nut 30 eingreifenden Klemmbolzen 28 festklemmt.
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Bevorzugt sind zwei Klemmschrauben 36 umfasst, die die Welle 12 aus unterschiedlichen Richtungen festklemmen können.
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Die mindestens eine Klemmschraube 36 ist bevorzugt abgedichtet mit dem Verbindungsbauteil 40 verbunden. Beispielsweise kann eine Dichtelement 38, z. B. ein O-Ring, zwischen einem Schraubenkopf der Klemmschraube 36 und dem Verbindungsbauteil 40, zum Beispiel einer Längsseite oder einer Querseite des Verbindungsbauteils 40, abdichten.
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Das Verbindungsbauteil 40 verbindet die zwei Bördelwerkzeuge 42, 44 und die Welle 12 miteinander zum Schwenken der zwei Bördelwerkzeuge 42, 44. Die Bördelwerkzeuge 42, 44 können so nacheinander hin zu einem Bördelrand einer Dose verschwenkt werden. Ein Hinschwenken eines der zwei Bördelwerkzeuge 42, 44 zu dem Bördelrand der Dose kann vorzugsweise mit einem Wegschwenken des anderen der zwei Bördelwerkzeuge 42, 44 von dem Bördelrand einhergehen.
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Vorzugsweise kann das Verbindungsbauteil 40 die zwei Bördelwerkzeuge 42, 44 an der Welle 12 tragen. Das Verbindungsbauteil 40 kann daher auch als Bördelwerkzeug-Halter oder Tragebauteil bezeichnet werden.
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Bevorzugt kann das Verbindungsbauteil 40 als ein zweiseitiger Hebel wirken. Das Verbindungsbauteil 40 kann daher auch als Hebelbauteil bezeichnet werden. Die zwei Bördelwerkzeuge 42, 44 können an entgegengesetzten Hebelarmen des zweiseitigen Hebels / des Verbindungsbauteils 40 angeordnet sein. Die Welle 12 kann in einem Zentrum des zweiseitigen Hebels / des Verbindungsbauteils 40 angeordnet sein.
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Vorzugsweise kann das Verbindungsbauteil 40 im Wesentlichen blockförmig sein. Die Welle 12 kann beispielsweise von oben in das blockförmigen Verbindungsbauteil 40 hineinragen. Die Bördelwerkzeuge 42, 44 können beispielsweise unten aus den blockförmigen Verbindungsbauteil 40 hinausragen.
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Die Bördelwerkzeuge 42, 44 dienen zum Bördeln / Falzen einer Bördelrands der Dose. Eines der Bördelwerkzeuge 42, 44 kann bspw. ein Vorfalzbördelwerkzeug zum Formen einer Vorfalz an dem Bördelrand der Dose sein. Das andere der zwei Bördelwerkzeuge 42, 44 kann beispielsweise ein Endfalzbördelwerkzeug zum Formen der Vorfalz zu einer Endfalz sein.
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Die Bördelwerkzeuge 42, 44 sind jeweils höhenverstellbar mit dem Verbindungsbauteil 40 verbunden. Bevorzugt können die zwei Bördelwerkzeuge 42, 44 individuell höhenverstellt werden.
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Beispielsweise kann je Bördelwerkzeug 42, 44 ein Höheneinstellelement 46 umfasst sein (siehe Figuren 2 und 4). Ein Höheneinstellelement 46 kann ein jeweiliges Bördelwerkzeug 42, 44 höhenverstellbar mit dem Verbindungsbauteil 40 verbinden.
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Die Höheneinstellelemente 46 sind bevorzugt als Höheneinstellschrauben (Höhenjustierschrauben) ausgeführt. Vorzugsweise können die Höheneinstellelemente 46 von oben in einen Schaft 48 des jeweiligen Bördelwerkzeugs 42, 44 eingeschraubt sein, bevorzugt in ein jeweiliges Feingewinde.
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Bevorzugt sind die Höheneinstellelemente 46 jeweils an einer Oberseite des Verbindungsbauteils 40 zur Höhenverstellung des jeweiligen Bördelwerkzeugs 42, 44 zugängig und abgestützt. Beispielsweise können die Schraubenköpfe der Höheneinstellelemente 46 an der Oberseite des Verbindungsbauteils 40 angeordnet sein.
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Vorzugsweise können die Höheneinstellelemente 46 elastisch gegen das jeweilige Bördelwerkzeug 42, 44 abgestützt sein. Beispielsweise kann die elastische Abstützung jeweils mittels einer Druckfeder 50, z. B. ein Tellerfederpaket, erfolgen (siehe Figuren 2 und 4).
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Es ist möglich, dass die Bördelwerkzeuge 42, 44, z. B. deren Schäfte 48, jeweils elastisch gegen das Verbindungsbauteil 40 abgestützt sind. Beispielsweise können hierfür zwei elastische Elemente 52 umfasst sein (siehe Figuren 2, 4, 5 und 7). Die elastischen Elemente 52 können bspw. als Druckfedern ausgeführt sein.
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Die elastischen Elemente 52 können bspw. in einem unteren Abschnitt des Verbindungsbauteils 40 angeordnet sein. Die elastischen Elemente 52 können bspw. an einem jeweiligen Absatz an dem Verbindungsbauteil 40 und an einem Absatz des Schafts 48 des jeweiligen Bördelwerkzeugs 42, 44 abgestützt sein.
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Die Höheneinstellelemente 46 sind bevorzugt jeweils abgedichtet mit dem Verbindungsbauteil 40 verbunden. Beispielsweise kann eine Dichtelement 54, z. B. ein O-Ring, zwischen einem Kopf des jeweiligen Höheneinstellelements 46 und dem Verbindungsbauteil 40, zum Beispiel an einer Einlassöffnung für das jeweilige Höheneinstellelement 46, abdichten.
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Zusätzlich zu der Höhenverstellung der Bördelwerkzeuge 42, 44 ist bevorzugt auch eine Verstellung der Bördelwerkzeuge 42, 44 in einer Ebene senkrecht zur Höhenverstellung möglich. Im Einzelnen können die Bördelwerkzeuge 42, 44 jeweils verstellbar mit dem Verbindungsbauteil 40 zum Verstellen einer Position des jeweiligen Bördelwerkzeugs 42, 44 in einer Ebene senkrecht zu einer Mittelachse des jeweiligen Bördelwerkzeugs 42, 44 verbunden sein.
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Bevorzugt können die Schäfte 48 der Bördelwerkzeuge 42, 44 jeweils einen Exzenterabschnitt 56 aufweisen. Eine Bördelrolle 58 des jeweiligen Bördelwerkzeugs 42, 44 kann drehbar an dem Exzenterabschnitt 56 gelagert sein. Mittels des Exzenterabschnitts 56 kann bei Drehung des Schafts 48 des jeweiligen Bördelwerkzeugs 42, 44 eine Position der Bördelrolle 58 des jeweiligen Bördelwerkzeugs 42, 44 in einer Ebene senkrecht zu einer Mittelachse des jeweiligen Bördelwerkzeugs 42, 44 verstellt werden.
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Zum Drehen der Schäfte 48 können zwei Schneckenelemente 60 umfasst sein (siehe z. B. Figuren 1, 4, 5 und 6). Bevorzugt sind die Schneckenelemente 60 als Schneckenschrauben ausgeführt.
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Ein Schneckenelement 60 ist jeweils im Eingriff mit einem Schneckenradabschnitt 62 des Schafts 48 des jeweiligen Bördelwerkzeugs 42, 44. Das Schneckenelement 60 kann den Schaft 48 drehbar mit dem Verbindungsbauteil 40 verbinden.
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Vorzugsweise kann der Schneckenradabschnitt 62 eine Höhe aufweisen, die eine Höhenverstellbarkeit der Bördelwerkzeuge 42, 44 mittels der Höheneinstellelemente 46 ermöglicht, ohne dass die Schneckenelemente 60 außer Eingriff von den Schneckenradabschnitten 62 gelangen. Beispielsweise kann die Höhe eines Schneckenradabschnitts 62 ≥ 1.5*Schneckenabschnittsdurchmesser des Schneckenelements 60 oder ≥ 2*Schneckenabschnittsdurchmesser des Schneckenelements 60 sein.
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Bevorzugt können die Schneckenelemente 60jeweils axial im Verbindungsbauteil 40 gesichert sein. Beispielsweise können zwei Sicherungsbolzen 64 umfasst sein (siehe Figuren 1, 3 und 5). Ein Sicherungsbolzen 64 kann in eine umlaufende Nut eines Schneckenelements 60 eingreifen und das Schneckenelement 60 so axial in dem Verbindungsbauteil 40 sichern.
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Die Schneckenelemente 60 sind bevorzugt jeweils abgedichtet mit dem Verbindungsbauteil 40 verbunden. Beispielsweise kann eine Dichtelement 66 (siehe z. B. Figur 5), z. B. ein O-Ring, zwischen einem Kopf des jeweiligen Schneckenelements 60 und dem Verbindungsbauteil 40, zum Beispiel an einer Einlassöffnung für das jeweilige Schneckenelement 60, abdichten.
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Bevorzugt sind die Schneckenelemente 60 an einander entgegengesetzten Querseiten oder Längsseiten des Verbindungsbauteils 40 zur Verstellung des jeweiligen Bördelwerkzeugs 42, 44 zugängig und optional abgestützt. Beispielsweise können Köpfe der Schneckenelemente 60 an den Querseiten oder Längsseiten des Verbindungsbauteils 40 angeordnet sein.
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Vorzugsweise können die Schäfte 48 und das Verbindungsbauteil 40 jeweils miteinander kraftschlüssig und/oder formschlüssig verklemmt sein.
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Beispielsweise können zwei (Schaft-) Klemmschrauben 68 umfasst sein (siehe Figuren 1, 4, 5). Die Klemmschrauben 68 können in ein jeweiliges Durchgangsloch des Verbindungsbauteils 40 einschraubbar sein (siehe Figur 4). Die Klemmschraube 68 kann mit ihrem stirnseitigen Ende an einem von zwei Klemmblöcken 70 anliegen. Der Klemmblock 70 kann wiederum an dem Schaft 48 des jeweiligen Bördelwerkzeugs 42, 44 zum kraftschlüssigen Verklemmen des Schafts 48 anliegen, z. B. in einem Bereich unterhalb von dem Schneckenradabschnitt 62 und/oder oberhalb von dem Exzenterabschnitt 56.
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Die Klemmschrauben 68 sind bevorzugt abgedichtet mit dem Verbindungsbauteil 40 verbunden. Beispielsweise kann eine Dichtelement 72, z. B. ein O-Ring, zwischen einem Schraubenkopf der jeweiligen Klemmschraube 68 und dem Verbindungsbauteil 40, zum Beispiel einer Längsseite oder einer Querseite des Verbindungsbauteils 40, abdichten.
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Bevorzugt sind die Klemmschrauben 68 an einer Längsseite oder Querseite des Verbindungsbauteils 40 zur Ein- und Ausschrauben zugängig und abgestützt. Beispielsweise können Köpfe der Klemmschrauben 68 an der Querseite oder Längsseite des Verbindungsbauteils 40 angeordnet sein.
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Bevorzugt sind die zwei Bördelwerkzeuge 42, 44 jeweils abgedichtet mit dem Verbindungsbauteil 40 verbunden, vorzugsweise unten an dem Verbindungsbauteil 40. Beispielsweise können zwei Dichteinrichtungen 74 umfasst sein, die zwischen den Bördelwerkzeugen 42, 44 und dem Verbindungsbauteil 40 abdichten.
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Die Dichteinrichtungen 74 sind vorzugweise jeweils direkt oberhalb von der Bördelrolle 58 des jeweiligen Bördelwerkzeugs 42, 44 angeordnet.
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Beispielsweise können die Dichteinrichtungen 74 an einem jeweiligen Schaftauslass des Verbindungsbauteils 40, aus denen die Schäfte 48 hinausragen, angeordnet sein.
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Bevorzugt können die Dichteinrichtungen 74 mittels eines jeweiligen elastischen Elements 52 abgestützt und/oder axial gesichert sein.
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Eine der Dichteinrichtungen 74 ist beispielhaft im Detail in Figur 7 dargestellt. Beide Dichteinrichtungen 74 sind vorzugsweise gleich aufgebaut.
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Die Dichteinrichtung 74 kann einen erste, vorzugsweise äußeren, Dichtring 76 und einen zweiten, vorzugsweise inneren, Dichtring 78 aufweisen. Die Dichtringe 76 und 78 können einander kontaktieren und zwischen dem Schaft 48, z. B. dessen Exzenterabschnitt 56, und dem Verbindungsbauteil 40 abdichten.
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Vorzugsweise kann der erste Dichtring 76 einerseits das Verbindungsbauteil 40 und andererseits den zweiten Dichtring 78 kontaktieren.
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Der erste Dichtring 76 kann vorzugsweise ein elastisch (stark) verformbarer O-Ring sein. Der erste Dichtring 76 kann ein variables Spaltmaß zwischen dem Exzenterabschnitt 56 und dem Verbindungsbauteil 40 kompensieren. Der erste Dichtring 76 kann somit vorzugsweise eine Exzentereinstellbewegung abdichten. Gemeinsam können der erste und zweite Dichtring 76, 78 somit eine Exzenterdichtung für den Exzenterabschnitt 56 bilden.
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Vorzugsweise kann der erste Dichtring 76 den zweiten Dichtring 78 durch Reibung an dem Verbindungsbauteil 40 halten, z. B. unterstützt durch das elastische Element 52.
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Vorzugsweise kann der zweite Dichtring 78 einerseits den ersten Dichtring 76 und andererseits das jeweilige Bördelwerkzeug 42, 44 kontaktieren. Beispielsweise kann der zweite Dichtring 78 den Exzenterabschnitt 56 und/oder einen den Exzenterabschnitt umgebendes Hülsenteil 80 kontaktieren.
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Der zweite Dichtring 78 kann eine ringförmige Aufnahme, z. B. eine Aufnahmenut, aufweisen, in der der erste Dichtring 76 gehalten ist. Die Aufnahme ist bevorzugt an einem Außenumfang des zweiten Dichtrings 78 angeordnet.
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Vorzugsweise kann eine, vorzugsweise umlaufende, Wellenbrecherkontur 82 an einer Unterseitenfläche des zweiten Dichtrings 78 angeordnet sein. Die Wellenbrecherkontur 82 kann Schutz vor hohem Druck der Reinigungsstrahlen bieten und somit ein Eindringen des Reinigungsmediums zwischen dem zweiten Dichtring 78 und dem jeweiligen Bördelwerkzeug verhindern.
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Bevorzugt kann eine nach unten gerichtete, vorzugsweise umlaufende, Dichtlippe 84 an einer Innenumfangsfläche des zweiten Dichtrings 78 angeordnet sein. Die Dichtlippe 84 kann ebenfalls ein Eindringen des Mediums verhindern.
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Beispielsweise kann eine, vorzugsweise umlaufende, Blockkontur 86 an einer Innenumfangsfläche des zweiten Dichtrings 78 angeordnet sein. Die Blockkontur 86 kann als Anlaufblock dienen, damit der zweite Dichtring 78 zentriert sitzt. Die Blockkontur 86 kann auch als zusätzlicher Schutz gegen beispielsweise Reinigungsstrahlen dienen, die die Wellenbrecherkontur 82 und die Dichtlippe 84 überwunden haben. Eingedrungene Medien können vorzugsweise wieder über die Dichtlippe 84 ablaufen.
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Vorzugsweise kann eine nach oben gerichtete, vorzugsweise umlaufende, Dichtlippe 88 an einer Innenumfangsfläche des zweiten Dichtrings 78 angeordnet sein. Die Dichtlippe 88 kann als letzte Barriere für eingedrungene Medien dienen. Die Dichtlippe 88 kann zudem als Schutzlippe gegen Medien (Fette, Öle, Gase) aus dem Lagerraum des jeweiligen Bördelwerkzeugs 42, 44 dienen.
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Bevorzugt kann der zweite Dichtring 78 die Wellenbrecherkontur 82, die Dichtlippe 84, die Blocckontur 86 und die Dichtlippe 88 in dieser Reihenfolge vertikal übereinander aufweisen.
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Optional können die Dichteinrichtungen 74 jeweils einen dritten Dichtring 90, vorzugsweise O-Ring, aufweisen. Der dritte Dichtring 90 kann zwischen dem Hülsenteil 80 und der Bördelrolle 58 abdichten. Bevorzugt kann der dritte Dichtring 90 in einer umlaufenden Nut außen an einem Außenumfang des Hülsenteils 80 aufgenommen sein.
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Vorzugsweise kann auch das Hülsenteil 80 eine, vorzugsweise umlaufende, Wellenbrecherkontur 92 an einem Außenumfang des Hülsenteils 80 aufweisen, z. B. in Form einer umlaufenden Nut. Die Wellenbrecherkontur 92 kann bspw. im Wesentlichen auf einer Höhe mit einem unteren Ende des zweiten Dichtrings 78 sein.
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Unter erneuter Bezugnahme auf Figur 2 ist noch beispielhaft schematisch dargestellt, dass ein innerer Entlüftungspfad 94 durch die Welle 12, das Verbindungsbauteil 40 und die zwei Bördelwerkzeuge 42, 44, z. B. deren Schäfte 48, verlaufen kann. Der Entlüftungspfad 94 kann mit Lagerräumen, in denen Wälzlager zum drehbaren Lagern der Bördelrolle 58 angeordnet sind, entlüften.
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Die Figuren 8 bis 11 zeigen ein modifiziertes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung 10' zum Verschließen von Dosen, wobei aus Übersichtsgründen nur eines der zwei Bördelwerkzeuge 42, 44 dargestellt ist.
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Es versteht sich, dass die nachfolgend für die Vorrichtung 10' erläuterten Merkmale auch in die Vorrichtung 10 integriert werden können, und umgekehrt.
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Beispielsweise kann eine (Wellen-) Klemmschraube 36' vorgesehen sein.
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Die Klemmschraube 36' kann direkt mit der Welle 12 kraftschlüssig und/oder formschlüssig verklemmt sein (siehe z. B. Figur 10). Die Klemmschraube 36' kann in einem jeweiligen Durchgangsloch des Verbindungsbauteils 40 eingeschraubt sein. Ein stirnseitiges Ende der Klemmschraube 36' kann die Welle 12 direkt kontaktieren, vorzugsweise im Bereich der Welle-Nabe-Verbindung 18.
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Die Welle 12 kann bspw. eine Mehrkantform, vorzugsweise Vierkantform, aufweisen. Ein stirnseitiges Ende der Klemmschraube 36' kann eine Kante der Mehrkantform der Welle 12 zum Festklemmen kontaktieren.
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Bevorzugt ist lediglich eine Klemmschraube 36' umfasst.
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Die Klemmschraube 36' ist bevorzugt abgedichtet mit dem Verbindungsbauteil 40 verbunden. Beispielsweise kann ein Dichtelement 38, z. B. ein O-Ring, zwischen einem Schraubenkopf der Klemmschraube 36 und dem Verbindungsbauteil 40, zum Beispiel einer Längsseite oder einer Querseite des Verbindungsbauteils 40, abdichten.
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Beispielsweise kann eine (Wellen-) Klemmschraube 24' vorgesehen sein.
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Die Klemmschraube 24' kann in ein Durchgangsloch 26 des Verbindungsbauteils 40 einschraubbar sein (siehe Figur 10). Ein stirnseitiges Ende der Klemmschraube 24' kann in einer Bohrung oder Nut 30 der Welle 12 zum kraftschlüssigen und formschlüssigen Verklemmen der Welle 12 eingreifen. Die Bohrung oder Nut 30 kann bspw. im Bereich der Welle-Nabe-Verbindung 18 der Welle 12 angeordnet sein.
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Die Klemmschraube 24' ist bevorzugt abgedichtet mit dem Verbindungsbauteil 40 verbunden. Beispielsweise kann eine Dichtelement 34, z. B. ein O-Ring, zwischen einem Schraubenkopf der Klemmschraube 24' und dem Verbindungsbauteil 40, zum Beispiel einer Längsseite oder einer Querseite des Verbindungsbauteils 40, abdichten.
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Beispielsweise kann je Bördelwerkzeug 44 (nur eines in den Figuren 8 bis 11 dargestellt) ein Höheneinstellelement 46' umfasst sein (siehe Figuren 8, 9 und 11). Das Höheneinstellelement 46' kann ein jeweiliges Bördelwerkzeug 44 höhenverstellbar mit dem Verbindungsbauteil 40 verbinden.
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Die Höheneinstellelemente 46' sind bevorzugt als Höheneinstellschrauben (Höhenjustierschrauben) ausgeführt. Vorzugsweise können die Höheneinstellelemente 46' von unten in das Verbindungsbauteil 40 eingeschraubt sein, bevorzugt in ein jeweiliges Feingewinde, und sich an einer Oberseite des Verbindungsbauteils 40 aus dem Verbindungsbauteil 40 herauserstrecken.
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Vorzugsweise kann ein Eingriffsabschnitt 96 des Höheneinstellelements 46' an einer Unterseite des Verbindungsbauteils 40 angeordnet sein. Der Eingriffsabschnitt 96 kann bspw. unten an dem Höheneinstellelement 46' angeordnet sein. Der Eingriffsabschnitt 96 kann bspw. als ein umlaufender Bund oder Kragen geformt sein. Der Eingriffsabschnitt 96 kann in einen Eingriffsabschnitt 98 des verschiebbaren Schafts 48 eingreifen, vorzugsweise formschlüssig. Der Eingriffsabschnitt 98 kann bspw. als umlaufende Nut ausgeführt sein. Der Eingriffsabschnitt 98 kann bevorzugt an einer Außenmantelfläche des Schafts 48 angeordnet sein. Der Schaft 48 kann somit axial an dem Eingriffsabschnitt 96 des Höheneinstellelements 46' gesichert sein. Beim Höhenverstellen des Höheneinstellelements 46 kann somit eine Höhe des Schafts 48 und damit des Bördelwerkzeugs 44 verstellt werden.
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Bevorzugt sind die Höheneinstellelemente 46' jeweils an einer Oberseite des Verbindungsbauteils 40 zur Höhenverstellung des jeweiligen Bördelwerkzeugs 44 zugängig. Beispielsweise kann ein Werkzeugeingriffsabschnitt, z. B. Mehrkantabschnitt, des Höheneinstellelements 46' an der Oberseite des Verbindungsbauteils 40 angeordnet sein.
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Die Höheneinstellelemente 46' sind bevorzugt jeweils abgedichtet mit dem Verbindungsbauteil 40 verbunden. Beispielsweise kann ein Dichtelement 54, z. B. ein O-Ring, zwischen einem Höheneinstellelement 46' und einer Oberseite des Verbindungsbauteils 40 abdichten. Beispielsweise kann ein Dichtelement 100, z. B. ein O-Ring, zwischen einem Höheneinstellelement 46' und einer Unterseite des Verbindungsbauteils 40 abdichten. Vorzugsweise kann das Dichtelement 100 zusätzlich eine Vorspannung in axialer Richtung auf das Höheneinstellelement 46' bewirken, z. B. um ein Gewindespiel zu entfernen.
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Es ist möglich, dass die Höheneinstellelemente 46' jeweils doppelt in dem Verbindungsbauteil 40 geführt sind, z. B. jeweils in Abschnitten, die an das Dichtelement 54 und an das Dichtelement 100 angrenzen.
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Für beide hierin im Detail offenbarten Varianten (Figuren 1 bis 7 und Figuren 8 bis 11) kann, je nach Anforderung, eine Einmalschmierung oder eine Durchlaufschmierung der Lager in den Bördelwerkzeugen 58 realisiert werden.
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Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiele beschränkt. Vielmehr ist eine Vielzahl von Varianten und Abwandlungen möglich, die ebenfalls von dem Erfindungsgedanken Gebrauch machen und deshalb in den Schutzbereich fallen. Insbesondere beansprucht die Erfindung auch Schutz für den Gegenstand und die Merkmale der Unteransprüche unabhängig von den in Bezug genommenen Ansprüchen. Insbesondere sind die einzelnen Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1 jeweils unabhängig voneinander offenbart. Zusätzlich sind auch die Merkmale der Unteransprüche unabhängig von sämtlichen Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1 und beispielsweise unabhängig von den Merkmalen bezüglich des Vorhandenseins und/oder der Konfiguration der Welle, des Verbindungsbauteils und/oder der zwei Bördelwerkzeuge des unabhängigen Anspruchs 1 offenbart und beanspruchbar. Alle Bereichsangaben hierin sind derart offenbart zu verstehen, dass gleichsam alle in den jeweiligen Bereich fallenden Werte einzeln offenbart und beanspruchbar sind, z. B. auch als jeweils bevorzugte engere Außengrenzen des jeweiligen Bereichs.
Bezugszeichenliste
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| 10 |
Vorrichtung zum Verschließen von Dosen |
56 |
Exzenterabschnitt |
| 58 |
Bördelrolle |
| 12 |
Welle |
60 |
Schneckenelement |
| 14 |
Gehäuse |
62 |
Schneckenradabschnitt |
| 16 |
Dichtelement |
64 |
Sicherungsbolzen |
| 18 |
Welle-Nabe-Verbindung |
66 |
Dichtelement |
| 20 |
Dichtelement |
68 |
Klemmschraube |
| 22 |
Dichtelement |
70 |
Klemmblock |
| 24 |
Klemmschraube |
72 |
Dichtelement |
| 26 |
Durchgangsloch |
74 |
Dichteinrichtung |
| 28 |
Klemmenbolzen |
76 |
erster Dichtring |
| 30 |
Nut |
78 |
zweiter Dichtring |
| 32 |
elastisches Element |
80 |
Hülsenteil |
| 34 |
Dichtelement |
82 |
Wellenbrecherkontur |
| 36 |
Klemmschraube |
84 |
Dichtlippe |
| 38 |
Dichtelement |
86 |
Blockkontur |
| 40 |
Verbindungsbauteil |
88 |
Dichtlippe |
| 42 |
(erstes) Bördelwerkzeug |
90 |
dritter Dichtring |
| 44 |
(zweites) Bördelwerkzeug |
92 |
Wellenbrecherkontur |
| 46 |
Höheneinstellelement |
94 |
innerer Entlüftungspfad |
| 48 |
Schaft |
96 |
Eingriffsabschnitt |
| 50 |
Druckfeder |
98 |
Eingriffsabschnitt |
| 52 |
elastisches Element |
100 |
Dichtelement |
| 54 |
Dichtelement |
|
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