EP4736275A1 - Modulare steckvorrichtungsanordnung zur übertragung elektrischer energie und/oder elektrischer signale - Google Patents
Modulare steckvorrichtungsanordnung zur übertragung elektrischer energie und/oder elektrischer signaleInfo
- Publication number
- EP4736275A1 EP4736275A1 EP24732941.0A EP24732941A EP4736275A1 EP 4736275 A1 EP4736275 A1 EP 4736275A1 EP 24732941 A EP24732941 A EP 24732941A EP 4736275 A1 EP4736275 A1 EP 4736275A1
- Authority
- EP
- European Patent Office
- Prior art keywords
- housing module
- connection
- plug
- device arrangement
- module
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R9/00—Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, e.g. terminal strips or terminal blocks; Terminals or binding posts mounted upon a base or in a case; Bases therefor
- H01R9/22—Bases, e.g. strip, block, panel
- H01R9/24—Terminal blocks
- H01R9/26—Clip-on terminal blocks for side-by-side rail- or strip-mounting
- H01R9/2625—Clip-on terminal blocks for side-by-side rail- or strip-mounting with built-in electrical component
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
- H01R13/46—Bases; Cases
- H01R13/502—Bases; Cases composed of different pieces
- H01R13/506—Bases; Cases composed of different pieces assembled by snap action of the parts
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R9/00—Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, e.g. terminal strips or terminal blocks; Terminals or binding posts mounted upon a base or in a case; Bases therefor
- H01R9/22—Bases, e.g. strip, block, panel
- H01R9/24—Terminal blocks
- H01R9/2491—Terminal blocks structurally associated with plugs or sockets
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R25/00—Coupling parts adapted for simultaneous co-operation with two or more identical counterparts, e.g. for distributing energy to two or more circuits
- H01R25/006—Coupling parts adapted for simultaneous co-operation with two or more identical counterparts, e.g. for distributing energy to two or more circuits the coupling part being secured to apparatus or structure, e.g. duplex wall receptacle
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R27/00—Coupling parts adapted for co-operation with two or more dissimilar counterparts
- H01R27/02—Coupling parts adapted for co-operation with two or more dissimilar counterparts for simultaneous co-operation with two or more dissimilar counterparts
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R9/00—Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, e.g. terminal strips or terminal blocks; Terminals or binding posts mounted upon a base or in a case; Bases therefor
- H01R9/22—Bases, e.g. strip, block, panel
- H01R9/24—Terminal blocks
- H01R9/2408—Modular blocks
Landscapes
- Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft ein modulare Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4), welche zur Übertragung elektrischer Energie und/oder elektrischer Signale unterschiedlich modifizierbar ist, wobei die modulare Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) ein Trägergehäusemodul (100), ein Anschlussgehäusemodul (210, 220) und ein Steckgehäusemodul (310, 320, 330, 340) umfasst, wobei das Trägergehäusemodul (100), das Anschlussgehäusemodul (210, 220) und das Steckgehäusemodul (310, 320, 330, 340) jeweils als separate Einzelteile ausgebildet sind und konfiguriert sind, um zur Montage der modularen Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) jeweils zumindest eine formschlüssige Verbindung auszubilden, vorzugsweise jeweils in einer Montagerichtung (X) der Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) zusammengesteckt zu werden.
Description
MODULARE STECKVORRICHTUNGSANORDNUNG ZUR ÜBERTRAGUNG ELEKTRISCHER ENERGIE UND/ODER ELEKTRISCHER SIGNALE
BESCHREIBUNG
Die vorliegende Erfindung liegt auf dem Gebiet der elektrischen Anschlusstechnik und betrifft eine modulare Steckvorrichtungsanordnung zur Übertragung elektrischer Energie und/oder elektrischer Signale, welche aufgrund eines modularen Aufbaus individuell und/oder spezifisch konfiguriert werden kann.
Industriell eingesetzte Steckvorrichtungen in Form von Steckdosen kommen in vielen unterschiedlichen Bereichen zur Anwendung, beispielsweise in der Prozess- und/oder Fertigungsindustrie oder im Gebäudemanagement, und dienen zum elektrischen Anschluss und Betrieb einer Vielzahl unterschiedlicher elektrischer Geräte. Die zu betreibenden elektrischen Geräte können beispielsweise Feldgeräte in Form von Sensoreinrichtungen oder Endgeräte in Form von stationären Bedieneinrichtungen sein.
Um die Steckdose für das jeweilige elektrische Gerät mit elektrischer Energie und/oder mit elektrischen Signalen zu versorgen, ist wiederum eine entsprechende Anschlusseinrichtung für jeweilige elektrische Leiter notwendig. Eine Technologie für Anschlusseinrichtungen ist beispielsweise die so genannte „Push-In-Anschlusstechnik". Bei der Push-In-Anschlusstechnik, welche auch unter der Bezeichnung „Direktstecktechnik" bekannt ist, handelt es sich um eine bekannte Anschlusstechnologie vor allem zum direkten Stecken und selbsttätigen Klemmen von eindrähtigen oder mehrdrähtigen elektrischen Leitern, wobei beispielsweise bei einem formstabilen oder starren elektrischen Leiter kein Werkzeug, das heißt Betätigungswerkzeug mehr benötigt wird, um eine Klemmverbindung auszubilden (siehe hierzu beispielsweise die deutsche Offenlegungsschrift Nr. DE 10 2015 105 757 Al).
Zukünftig sollen beispielsweise auch weitere Endgeräte in Form mobiler Bedieneinrichtungen mittels der Steckdosen betrieben werden können. Zu mobilen Endgeräten zählen beispielsweise Tablets, Laptops oder Smartphones.
Darüber hinaus erhöhen beispielsweise auch länderspezifische Vorgaben die Vielfalt und somit die Anforderungen, welche industriell eingesetzte Steckdosensysteme erfüllen müssen. Beispielsweise
gibt es zur Übertragung elektrischer Energie eine Vielzahl unterschiedlicher Steckgesichter, welche von dem jeweiligen Land abhängig ist. Industriell eingesetzte Steckdosen sollen beispielsweise auch als Ladestationen für mobile Endgeräte dienen.
Um den oben genannten Anforderungen zu begegnen, sind aus der Patentliteratur des Stands der Technik verschiedene Ansätze für variable oder modulare Steckdoseneinrichtungen und Steckdosensysteme bekannt.
So betrifft beispielsweide die deutsche Offenlegungsschrift Nr. DE 10 2015 100 040 Al ein Mehrfachsteckdosensystem für einen Computerarbeitsplatz, welches mit einem Stromversorgungsnetz elektrisch verbindbar ist. Das Mehrfachsteckdosensystem weist eine Mehrzahl modularer Steckdosenelemente mit jeweils mindestens einem Steckplatz auf. Das System verfügt über mechanische Kopplungsmittel, mittels derer die Steckdosenelemente mechanischen miteinander koppelbar sind, sowie über elektrische Verbindungsmittel, mittels derer die Steckdosenelemente elektrisch leitend miteinander verbindbar sind. Ferner ist eine programmierbare Steuereinrichtung zum selektiven Ein- und Ausschalten einzelner Steckdosenelemente und/oder Steckplätze vorgesehen.
Ferner ist aus dem US-Patent Nr. US 8,622,756 B2 eine Multifunktions-Steckdosenleiste bekannt, welche eine Schiene zur Montage verschiedener modularer, separater Komponenten umfasst. Bei den Komponenten kann es sich um Netzwerkmodule, USB-Module, Transformatormodule, Stromanschlussmodule, Sicherungsmodule oder Schaltmodule handeln.
Die bekannten Lösungen haben beispielsweise allesamt den Nachteil, dass zur Realisierung der jeweiligen Funktion jeweils ein separates Modul mit einem eigenen Gehäuse zur Verfügung gestellt werden muss, was ferner zu einer Erhöhung der Bauteilvielfalt führt und somit zu höheren Kosten führt.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine modulare Steckvorrichtungsanordnung zur Übertragung elektrischer Energie und/oder elektrischer Signale bereitzustellen, welche vor allem in Bezug auf Konfigurierbarkeit und Anpassbarkeit sowie hinsichtlich Montage verbessert ist.
Die Aufgabe wird durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst. Weitere Ausführungsbeispiele und Anwendungen der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den
abhängigen Ansprüchen und werden in der folgenden Beschreibung unter teilweiser Bezugnahme auf die Figuren näher erläutert.
Die vorliegende Erfindung betrifft nach einem ersten allgemeinen Gesichtspunkt eine modulare Steckvorrichtungsanordnung, welche zur Übertragung elektrischer Energie und/oder elektrischer Signale unterschiedlich modifizierbar und/oder anpassbar ist, wobei die modulare Steckvorrichtungsanordnung ein Trägergehäusemodul, ein Anschlussgehäusemodul und ein Steckgehäusemodul umfasst, wobei das Trägergehäusemodul, das Anschlussgehäusemodul und das Steckgehäusemodul jeweils als separate Einzelteile ausgebildet sind und konfiguriert sind, um zur Montage und/oder zur Herstellung der modularen Steckvorrichtungsanordnung jeweils zumindest eine im Wesentlichen formschlüssige Verbindung auszubilden, vorzugsweise jeweils im Wesentlichen in einer Montagerichtung der Steckvorrichtungsanordnung zusammengesteckt zu werden.
Mit anderen Worten bildet oder repräsentiert die modulare Steckvorrichtungsanordnung ein System, das heißt ein Steckvorrichtungssystem aus mehreren, vorzugsweise zumindest drei separaten Gehäuseteilen, welche zur Montage und/oder zur Herstellung des modularen Steckvorrichtungssystems entsprechend zueinander konfiguriert sind, um jeweilige im Wesentlichen formschlüssige Verbindungen auszubilden.
Der modulare Aufbau und die Ausbildung von separaten Gehäusemodulen, welche zur jeweiligen Verbindung miteinander konfiguriert sind, gewährleisten vor allem eine individuell oder je nach Einsatzgebiet spezifisch modifizierbare und/oder anpassbare modulare Steckvorrichtungsanordnung.
Die modulare Steckvorrichtungsanordnung ist beispielsweise zur Integration in einen Schaltschrank konfiguriert und kann somit in einem breiten industriellen Umfeld eingesetzt werden, unter anderem auch länderübergreifend, was nachfolgend noch näher erläutert wird.
Nachfolgend wird die modulare Steckvorrichtungsanordnung auch abgekürzt als „Steckvorrichtungsanordnung" bezeichnet.
Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Trägergehäusemodul, das Anschlussgehäusemodul und das Steckgehäusemodul konfiguriert sind, um zur Montage und/oder zur Herstellung der Steckvorrichtungsanordnung jeweils zumindest eine
im Wesentlichen kraftschlüssige Verbindung auszubilden, vorzugsweise jeweils eine im Wesentlichen lösbare kraftschlüssige Verbindung auszubilden.
Dadurch kann beispielsweise die Haltbarkeit der jeweiligen Verbindungen zwischen den jeweiligen Gehäusemodulen erhöht werden.
Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Anschlussgehäusemodul als ein austauschbares oder wechselbares Anschlussgehäusemodul einer Vielzahl von Anschlussgehäusemodulen konfiguriert ist, und/oder dass das Steckgehäusemodul als ein austauschbares oder wechselbares Steckgehäusemodul einer Vielzahl von Steckgehäusemodulen konfiguriert ist; und/oder dass das Trägergehäusemodul zur Verbindung mit einem Anschlussgehäusemodul einer Vielzahl von Anschlussgehäusemodulen, vorzugsweise austauschbaren oder wechselbaren Anschlussgehäusemodulen, konfiguriert ist, um die Steckvorrichtungsanordnung jeweils unterschiedlich modifiziert oder angepasst zu montieren.
Die Anschlussgehäusemodule der Vielzahl von Anschlussgehäusemodulen sind hinsichtlich ihrer Verbindungsabschnitte zur Verbindung mit dem Trägergehäusemodul und/oder dem Steckgehäusemodul jeweils im Wesentlichen identisch ausgebildet. Entsprechendes gilt für Wände und/oder Wandabschnitte und/oder Flächen, welche zur Realisierung der jeweiligen Verbindung vorgesehen sind.
Die Steckgehäusemodule der Vielzahl von Steckgehäusemodulen sind hinsichtlich ihrer Verbindungsabschnitte zur Verbindung mit dem Anschlussgehäusemodul jeweils im Wesentlichen identisch ausgebildet. Entsprechendes gilt für Wände und/oder Wandabschnitte und/oder Flächen, welche zur Realisierung der jeweiligen Verbindung vorgesehen sind.
Dadurch kann eine vergleichsweise hohe Modularität und somit ein hoher Grad an Modifikation oder Anpassung gewährleistet werden, durch welche die modulare Steckvorrichtungsanordnung gekennzeichnet ist.
Es ist möglich, dass das Trägergehäusemodul einen Montageabschnitt umfasst, welcher zur Montage der Steckvorrichtungsanordnung an eine Tragschiene, vorzugsweise mit einem Hutprofil, konfiguriert ist und sich im Wesentlichen in einer Längsrichtung der Steckvorrichtungsanordnung entlang des Trägergehäusemoduls erstreckt; und/oder dass in einer Frontansicht (Hauptansicht), vorzugsweise in einer Montagerichtung der Steckvorrichtungsanordnung, das Trägergehäusemodul
durch einen im Wesentlichen quadratischen Umriss oder durch einen im Wesentlichen rechteckigen Umriss gekennzeichnet ist, welcher vorzugsweise durch vier Außenwände des Trägergehäusemoduls definiert wird. Jede der vier Außenwände kann beispielsweise im Wesentlichen eben und/oder im Wesentlichen plattenförmig ausgebildet sein.
Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Trägergehäusemodul abschnittsweise in Form eines ersten Containers oder einer ersten Wanne ausgebildet ist, oder einen ersten Container oder eine erste Wanne umfasst, um zumindest ein Leiterplattenmodul zur Umwandlung elektrischer Energie und/oder elektrischer Signale aufzunehmen und/oder darin und/oder daran zu montieren; und/oder dass das Trägergehäusemodul zur Aufnahme zumindest eines Anschlussmoduls für einen elektrischen Leiter zumindest einen Montageschacht oder zumindest eine Montagekammer umfasst.
Es ist möglich, dass das Trägergehäusemodul zumindest einen Verbindungsabschnitt umfasst, welcher zur Ausbildung der zumindest einen im Wesentlichen formschlüssigen und/oder zumindest einer im Wesentlichen kraftschlüssigen Verbindung mit dem Anschlussgehäusemodul konfiguriert ist, wobei vorzugsweise die zumindest eine im Wesentlichen formschlüssige Verbindung eine Rastverbindung, besonders bevorzugt eine Schnappverbindung, umfasst, und/oder wobei vorzugsweise die zumindest eine im Wesentlichen kraftschlüssige Verbindung eine Klemmverbindung umfasst.
Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass sich der zumindest eine Verbindungsabschnitt des Trägergehäusemoduls im Wesentlichen in einer Montagerichtung der Steckvorrichtungsanordnung erstreckt; und/oder dass der zumindest eine Verbindungsabschnitt des Trägergehäusemoduls als Rastelement ausgebildet ist oder ein Rastelement umfasst; und/oder dass der zumindest eine Verbindungsabschnitt des Trägergehäusemoduls an einer Außenwand des Trägergehäusemoduls angeordnet ist.
Es ist möglich, dass das Trägergehäusemodul im Wesentlichen in einer Montagerichtung der Steckvorrichtungsanordnung an einer Stirnseite zumindest abschnittsweise einen Absatz, eine Nut oder eine Feder umfasst, wobei der Absatz, die Nut oder die Feder zur im Wesentlichen formschlüssigen Aufnahme des Anschlussgehäusemoduls in der Montagerichtung konfiguriert ist, und/oder wobei das Anschlussgehäusemodul einen zu dem Absatz komplementär ausgebildeten Absatz umfasst, oder eine zu der Nut komplementär ausgebildete Feder, oder eine zu der Feder komplementär ausgebildete Nut umfasst.
Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass in einer Frontansicht (Hauptansicht), vorzugsweise im Wesentlichen in einer Montagerichtung der Steckvorrichtungsanordnung, das Anschlussgehäusemodul durch einen im Wesentlichen quadratischen Umriss oder durch einen im Wesentlichen rechteckigen Umriss gekennzeichnet ist, welcher vorzugsweise durch vier Außenwände des Anschlussgehäusemoduls definiert wird, wobei vorzugsweise in der Frontansicht der Umriss des Anschlussgehäusemoduls im Wesentlichen identisch oder ähnlich zu einem Umriss des Trägergehäusemoduls ist. Jede der vier Außenwände kann beispielsweise im Wesentlichen eben und/oder im Wesentlichen plattenförmig ausgebildet sein.
Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Anschlussgehäusemodul zumindest einen Verbindungsabschnitt umfasst, welcher zur Ausbildung der zumindest einen im Wesentlichen formschlüssigen und/oder zumindest einer im Wesentlichen kraftschlüssigen Verbindung mit dem Trägergehäusemodul und/oder mit dem Steckgehäusemodul konfiguriert ist.
Es ist möglich, dass sich der zumindest eine Verbindungsabschnitt des Anschlussgehäusemoduls im Wesentlichen in einer Montagerichtung der Steckvorrichtungsanordnung erstreckt; und/oder dass der zumindest eine Verbindungsabschnitt des Anschlussgehäusemoduls als Aussparung ausgebildet ist oder eine Aussparung umfasst; und/oder dass der zumindest eine Verbindungsabschnitt des Anschlussgehäusemoduls an einer Außenwand des Anschlussgehäusemoduls angeordnet ist.
Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Anschlussgehäusemodul in Form einer Schale oder zumindest abschnittsweise schalenförmig ausgebildet ist, um zumindest ein Anschlussmodul der Steckvorrichtungsanordnung und/oder zumindest ein Leiterplattenmodul der Steckvorrichtungsanordnung zumindest teilweise oder vollständig abzudecken; und/oder dass das Anschlussgehäusemodul zur Betätigung zumindest eines Anschlussmoduls der Steckvorrichtungsanordnung und/oder zum Anschluss zumindest eines Leiters an zumindest ein Anschlussmodul der Steckvorrichtungsanordnung jeweils eine Aussparung umfasst.
Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass das
Steckgehäusemodul zur Bildung eines Steckgesichts einen Steckabschnitt umfasst, wobei der
Steckabschnitt zur Ausbildung einer Steckverbindung mit einem Gegensteckverbinder konfiguriert ist, um in einem Betriebszustand elektrische Energie und/oder elektrische Signale zu übertragen.
Vorzugsweise kann bei der Vielzahl von Steckgehäusemodulen jeweils der Steckabschnitt unterschiedlich ausgebildet sein. Der Steckabschnitt kann beispielsweise nach länderspezifischen Anforderungen entsprechend ausgebildet sein, womit ein jeweils unterschiedliches Steckgesicht einhergeht.
Die Steckvorrichtungsanordnung kann zur Übertragung elektrischer Energie und/oder elektrischer Signale jeweilige oder entsprechende Kontaktelemente umfassen.
Es ist möglich, dass das Steckgehäusemodul zumindest einen Verbindungsabschnitt umfasst, welcher zur Ausbildung der zumindest einen im Wesentlichen formschlüssigen und/oder zumindest einer im Wesentlichen kraftschlüssigen Verbindung mit dem Anschlussgehäusemodul konfiguriert ist, wobei vorzugsweise die zumindest eine im Wesentlichen formschlüssige Verbindung eine Rastverbindung, besonders bevorzugt eine Schnappverbindung, umfasst, und/oder wobei vorzugsweise die zumindest eine im Wesentlichen kraftschlüssige Verbindung eine Klemmverbindung umfasst.
Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass sich der zumindest eine Verbindungsabschnitt des Steckgehäusemoduls im Wesentlichen in einer Montagerichtung der Steckvorrichtungsanordnung erstreckt; und/oder dass der zumindest eine Verbindungsabschnitt des Steckgehäusemoduls als Rastelement ausgebildet ist oder ein Rastelement umfasst; und/oder dass der zumindest eine Verbindungsabschnitt an einer Außenwand des Steckgehäusemoduls angeordnet ist.
Es ist möglich, dass das Trägergehäusemodul zur Ausbildung zumindest einer im Wesentlichen formschlüssigen und/oder zumindest einer im Wesentlichen kraftschlüssigen Verbindung mit einem Schnittstellengehäusemodul konfiguriert ist, und/oder dass das Trägergehäusemodul abschnittsweise in Form eines zweiten Containers oder einer zweiten Wanne ausgebildet ist, oder einen zweiten Container oder eine zweite Wanne umfasst, um zumindest ein Schnittstellenmodul zur Umwandlung elektrischer Signale aufzunehmen und/oder darin und/oder daran zu montieren.
Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Trägergehäusemodul, das Anschlussgehäusemodul und das Steckgehäusemodul jeweils integral
einstückig aus einem Werkstoff ausgebildet und/oder hergestellt sind, vorzugsweise auf Basis eines Kunststoffs. Der Kunststoff ist vorzugsweise ein Isolierstoff.
Die zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele und Merkmale der vorliegenden Erfindung sind beliebig miteinander kombinierbar. Weitere oder andere Einzelheiten und vorteilhafte Wirkungen der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 in einer Explosionsdarstellung ein erstes Ausführungsbeispiel der modularen Steckvorrichtungsanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung in einer perspektivischen Ansicht;
Fig. 2 das Trägergehäusemodul mit einem montierten Schnittstellengehäusemodul der modularen Steckvorrichtungsanordnung aus Figur 1;
Fig. 3 die Steckvorrichtungsanordnung aus Figur 1 und ein zweites Ausführungsbeispiel einer modularen Steckvorrichtungsanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung in einem jeweils teilweise montierten Zustand;
Fig. 4 die Steckvorrichtungsanordnung aus Figur 1 zusammen mit drei weiteren Ausführungsbeispielen der modularen Steckvorrichtungsanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung in einem montierten Zustand und in einer perspektivischen Ansicht.
Gleiche oder funktional äquivalente Komponenten oder Elemente sind in den Figuren mit denselben Bezugszeichen gekennzeichnet. Zu deren Erläuterung wird teilweise auch auf die Beschreibung anderer Ausführungsbeispiele und/oder Figuren verwiesen, um Wiederholungen zu vermeiden.
Die folgende detaillierte Beschreibung der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele dient zur näheren Veranschaulichung oder Verdeutlichung und soll den Umfang der vorliegenden Erfindung in keiner Weise beschränken.
Figur 1 zeigt in einer Explosionsdarstellung ein erstes Ausführungsbeispiel der modularen Steckvorrichtungsanordnung 1 gemäß der vorliegenden Erfindung in einer perspektivischen Ansicht. Nachfolgend wird die modulare Steckvorrichtungsanordnung 1 abgekürzt auch als „Steckvorrichtungsanordnung 1" bezeichnet.
Die Steckvorrichtungsanordnung 1 gemäß der vorliegenden Erfindung ist zur Übertragung elektrischer Energie und/oder elektrischer Signale unterschiedlich modifizierbar oder anpassbar, und somit unterschiedlich montierbar, um eine Vielzahl unterschiedlicher Steckvorrichtungsanordnungen 1, vor allem zur Übertragung elektrischer Energie, realisieren zu können.
Die Steckvorrichtungsanordnung 1 ist als System vor allem durch modulare Gehäuseteile und somit durch einen modularen Aufbau gekennzeichnet, welche ferner über die Gestaltung der Gehäuseteile hinausgeht und vorzugsweise Anschlusstechnik und/oder Schnittstellentechnik betrifft. Die Steckvorrichtungsanordnung 1 ist aufgrund ihrer Modularität individuell oder auf das jeweilige Einsatzgebiet zugeschnitten montierbar oder anpassbar.
Nachfolgend wird der konstruktive Aufbau des ersten Ausführungsbeispiels der
Steckvorrichtungsanordnung 1 anhand Figur 1 näher erläutert.
Die Steckvorrichtungsanordnung 1 umfasst ein Trägergehäusemodul 100, ein Anschlussgehäusemodul 210 und ein Steckgehäusemodul 310. Das Trägergehäusemodul 100, das Anschlussgehäusemodul 210 und das Steckgehäusemodul 310 sind jeweils als separate Einzelteile ausgebildet und somit beispielsweise voneinander unabhängig hergestellt. Die Gehäusemodule 100, 210 und 310 bilden insgesamt das Gehäuse der Steckvorrichtungsanordnung 1, vorzugsweise in einem montierten oder hergestellten Zustand.
Vorzugsweise ist jedes der Gehäusemodule 100, 210 und 310 aus einem Werkstoff auf Basis eines isolierenden Kunststoffs (Isolierstoff) ausgebildet und/oder hergestellt, beispielsweise durch zumindest einen Gießvorgang und/oder durch zumindest einen Spritzvorgang. Es ist zusätzlich oder alternativ möglich, dass die Gehäusemodule 100, 210, 310 durch zumindest einen 3D-Druckvorgang und/oder durch zumindest einen Sintervorgang hergestellt sind.
Das Trägergehäusemodul 100, das Anschlussgehäusemodul 210 und das Steckgehäusemodul 310 sind konfiguriert, um zur Montage und/oder zur Herstellung der Steckvorrichtungsanordnung 1
jeweils zumindest eine im Wesentlichen formschlüssige Verbindung auszubilden, vorzugsweise jeweils im Wesentlichen in einer Montagerichtung X der Steckvorrichtungsanordnung 1 zusammengesteckt zu werden.
Die Montagerichtung X ist vorzugsweise eine Richtung, in welcher die Steckvorrichtungsanordnung 1 im Wesentlichen montiert und somit hergestellt und/oder zusammengebaut werden kann.
Es ist zusätzlich möglich, das Trägergehäusemodul 100, das Anschlussgehäusemodul 210 und das Steckgehäusemodul 310 konfiguriert sind, um zur Montage und/oder Herstellung der Steckvorrichtungsanordnung 1 jeweils zumindest eine im Wesentlichen kraftschlüssige Verbindung auszubilden, vorzugsweise jeweils eine im Wesentlichen lösbare kraftschlüssige Verbindung auszubilden.
Die Steckvorrichtungsanordnung 1 gemäß der vorliegenden Erfindung ist vorzugsweise durch drei separate Gehäusemodule 100, 210, 310, das heißt jeweils eigenständige Gehäuseteile gekennzeichnet, welche konfiguriert sind, im Zuge der Montage und/oder Herstellung der Steckvorrichtungsanordnung 1 im Wesentlichen formschlüssige Verbindungen auszubilden, vorzugsweise Steckverbindungen. Die Gehäusemodule 100, 210, 310 umfassen hierbei entsprechend zueinander konfigurierte und/oder aufeinander abgestimmte Verbindungen und/oder Verbindungabschnitte, um vor allem eine Austauschbarkeit oder eine Wechselbarkeit des Anschlussgehäusemoduls 210 und/oder des Steckgehäusemoduls 310 zu gewährleisten, damit eine unterschiedliche Modifikation oder Anpassung der Steckvorrichtungsanordnung 1 an das jeweilige Einsatzgebiet realisiert werden kann. Dies wird im Folgenden noch näher erläutert.
Das Trägergehäusemodul 100 dient als Basisgehäusemodul oder Befestigungsgehäusemodul der Steckvorrichtungsanordnung 1. Das Trägergehäusemodul 100 umfasst einen Montageabschnitt 106. Der Montageabschnitt 106 ist zur Montage der Steckvorrichtungsanordnung 1 an eine Tragschiene 800, vorzugsweise mit einem Hutprofil, konfiguriert. Die Tragschiene 800 ist in Figur 4 dargestellt. Der Montageabschnitt 106 erstreckt sich im Wesentlichen in einer Längsrichtung L der Steckvorrichtungsanordnung 1 entlang des Trägergehäusemoduls 100, das heißt von einer ersten Stirnseite zu einer gegenüberliegenden zweiten Stirnseite in der Längsrichtung L.
Mit anderen Worten bildet das Trägergehäusemodul 100 einerseits die Tragstruktur der Steckvorrichtungsanordnung 1 als auch andererseits die Montagestruktur der Steckvorrichtungsanordnung 1 zur Befestigung an einer Tragschiene 800. Die Tragschiene 800 kann
beispielweise Bestandteil eines Schaltschranks sein, welcher in den Figuren aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt ist.
Das Trägergehäusemodul 100 ist in einer Frontansicht (Hauptansicht), vorzugsweise in der Montagerichtung X, durch einen im Wesentlichen quadratischen Umriss oder durch einen im Wesentlichen rechteckigen Umriss gekennzeichnet. Der Umriss wird vorzugsweise durch vier Außenwände des Trägergehäusemoduls 100 definiert, welche jeweils abschnittsweise im Wesentlichen eben und/oder im Wesentlichen plattenförmig ausgebildet sind und sich im Wesentlichen in der Montagerichtung X erstrecken. Die Außenwände sowie weitere Wände und/oder Wandabschnitte des Trägergehäusemoduls 100 sind in den Figuren aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht näher gekennzeichnet
Das Trägergehäusemodul 100 ist abschnittsweise in Form einer ersten Wanne oder eines ersten Containers ausgebildet oder umfasst eine erste Wanne oder einen ersten Container, um zumindest ein Leiterplattenmodul 700 aufzunehmen, vorzugsweise formschlüssig zu halten. Das zumindest eine Leiterplattenmodul 700 ist zur Umwandlung elektrischer Energie und/oder elektrischer Signale konfiguriert und umfasst hierzu beispielsweise jeweilige elektrische und/oder elektronische Komponenten und Elemente (Schaltkreise, Kondensatoren, Dioden, Transistoren, etc.). Die elektrische Energie und/oder die elektrischen Signale werden vorzugsweise über eindrähtige oder mehrdrähtige elektrische Leiter übertragen.
Das Trägergehäusemodul 100 umfasst zur Aufnahme zumindest eines Anschlussmoduls 600 für einen elektrischen Leiter zumindest einen Montageschacht 107 oder zumindest eine Montagekammer. Der zumindest eine Montageschacht 107 erstreckt sich vorzugsweise im Wesentlichen in der Montagerichtung X. Das zumindest eine Anschlussmodul 600 umfasst ein Leiteranschlusselement 610 zur Einführung eines elektrischen Leiters in das zumindest eine Anschlussmodul 600. Ferner umfasst das zumindest eine Anschlussmodul 600 ein Betätigungselement 620 zum Öffnen oder zum Lösen des Anschlussmoduls 600, sodass ein angeschlossener, vorzugsweise angeklemmter, elektrischer Leiter, in dem Anschlussmodul 600 gelöst und der elektrische Leiter somit aus dem Anschlussmodul 600 entfernt, das heißt abgezogen werden kann. In den Figuren ist aus Gründen der Übersichtlichkeit ein Leiteranschlusselement 610 und ein Betätigungselement 620 sowie auch nur ein Anschlussmodul 600 gekennzeichnet.
Das zumindest eine Anschlussmodul 600 kann beispielsweise nach der sogenannten Push-In- Anschlusstechnologie ausgebildet sein, wobei das Betätigungselement 620 in Form eines Drückers
(„Pusher") ausgebildet ist. Alternativ kann das Betätigungselement 620 auch als Schraube eines
Anschlussmoduls 600 in Form einer Schraubklemme ausgebildet sein.
Das Trägergehäusemodul 100 umfasst zumindest einen Verbindungsabschnitt 102. Der zumindest eine Verbindungsabschnitt 102 ist zur Ausbildung der zumindest einen im Wesentlichen formschlüssigen Verbindung und im Weiteren zumindest einer im Wesentlichen kraftschlüssigen Verbindung mit dem Anschlussgehäusemodul 210 konfiguriert. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der zumindest eine Verbindungsabschnitt 102 als Rastelement in Form eines Rasthaken ausgebildet, welcher an einer Außenwand des Trägergehäusemoduls 100 angeordnet ist. Der zumindest eine Verbindungsabschnitt 102 erstreckt sich im Wesentlichen in der Montagerichtung X.
Es versteht sich, dass der zumindest eine Verbindungsabschnitt 102 auch anders ausgebildet sein kann. Beispielsweise kann der zumindest eine Verbindungsabschnitt 102 als Klemmbügel, beispielweise mit einem U-förmigen oder bogenförmigen Verlauf, ausgebildet sein oder einen solchen umfassen.
Der zumindest eine Verbindungsabschnitt 102 ist vorzugsweise zur Ausbildung einer lösbaren Rastverbindung, vorzugsweise einer lösbaren Schnappverbindung, konfiguriert. Demnach kann neben einer im Wesentlichen formschlüssigen Verbindung zusätzlich eine im Wesentlichen kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Trägergehäusemodul 100 und dem Anschlussgehäusemodul 210 realisiert werden, was beispielsweise zu einer erhöhten Haltbarkeit der Verbindung beiträgt.
Das Anschlussgehäusemodul 210 umfasst zur Realisierung der Rastverbindung mit dem Trägergehäusemodul 100 zumindest einen Verbindungsabschnitt 212, welcher im Falle des Anschlussgehäusemoduls 210 als Aussparung ausgebildet ist oder eine Aussparung umfasst, vorzugsweise an einer Außenwand des Anschlussgehäusemoduls 210. Die Aussparung ist vorzugsweise als Durchgangsloch mit einem im Wesentlichen rechteckförmige Querschnitt ausgebildet. Die Außenwände sowie weitere Wände und/oder Wandabschnitte des Anschlussgehäusemoduls 210 sind in den Figuren aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht näher gekennzeichnet.
Um das Anschlussgehäusemodul 210 im Zuge der Montage und/oder Herstellung der Steckvorrichtungsanordnung 1 gegenüber und/oder an dem Trägergehäusemodul 100 zu platzieren
und von dem Trägergehäusemodul 100 aufgenommen zu werden, umfasst das Trägergehäusemodul 100 in der Montagerichtung X an einer Stirnseite zumindest abschnittsweise einen Absatz 101, vorzugsweise einen zumindest abschnittsweise umlaufenden Absatz 101. Der Absatz 101 ist zur im Wesentlichen formschlüssigen Aufnahme des Anschlussgehäusemoduls 210 in der Montagerichtung X konfiguriert. Ferner umfasst auch das Anschlussgehäusemodul 210 einen zu dem Absatz 101 komplementär ausgebildeten Absatz 211.
Analog zu dem Trägergehäusemodul 100 ist auch das Anschlussgehäusemodul 210 in einer Frontansicht in der Montagerichtung X durch einen im Wesentlichen quadratischen Umriss oder durch einen im Wesentlichen rechteckigen Umriss gekennzeichnet, welcher vorzugsweise durch vier Außenwände des Anschlussgehäusemoduls 210 definiert wird. Jeder der Außenwände sind im Wesentlichen eben und/oder im Wesentlichen plattenförmig ausgebildet.
Das Trägergehäusemodul 100 und das Anschlussgehäusemodul 210 bilden in einem montierten Zustand eine im Wesentlichen formschlüssige und im Weiteren eine im Wesentlichen kraftschlüssige Verbindung aus und gehen in der Montagerichtung X im Wesentlichen bündig ineinander über.
Das Anschlussgehäusemodul 210 ist als ein austauschbares oder wechselbares Anschlussgehäusemodul einer Vielzahl von Anschlussgehäusemodulen 210, 220 konfiguriert., welche allerdings mehr oder weniger durch eine standardisierte Grundkonfiguration hinsichtlich Aufbau gekennzeichnet sind, vor allem hinsichtlich der Ausbildung von Verbindungen mit dem Trägergehäusemodul 100 und im Weiteren mit dem Steckgehäusemodul 310.
Zur Ausbildung einer im Wesentlichen formschlüssigen und/oder einer im Wesentlichen kraftschlüssigen Verbindung mit dem Steckgehäusemodul 310 umfasst das Anschlussgehäusemodul 210 ferner zumindest einen Verbindungsabschnitt 213, vorzugsweise mehrere Verbindungsabschnitte 213. Der zumindest eine Verbindungsabschnitt 213 ist als Aussparung in Form eines Durchgangslochs mit einem im Wesentlichen quadratischen Querschnitt ausgebildet.
Das Anschlussgehäusemodul 210 ist in Form einer Schale oder zumindest abschnittsweise schalenförmig ausgebildet, um das zumindest eine Anschlussmodul 600 und/oder das zumindest eine Leiterplattenmodul 700 zumindest teilweise oder vollständig abzudecken. Zur Betätigung des zumindest einen Anschlussmoduls 600, das heißt des Betätigungselements 620 und/oder zum
Anschluss zumindest eines Leiters an das zumindest eine Anschlussmodul 600 über das zumindest eine Leiteranschlusselement 610 umfasst das Anschlussgehäusemodul 210 jeweils eine Aussparung 215, 215. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist in den Figuren eine Aussparung 214 für ein Betätigungselement 620 sowie eine Aussparung 125 für ein Leiteranschlusselement 610 gekennzeichnet.
Je nach Ausbildung und/oder Konfiguration des Anschlussmoduls 600, vorzugsweise des zumindest einen Betätigungselements 620, kann oder braucht nur die zumindest eine Aussparung 214 des Anschlussgehäusemoduls 210 hinsichtlich ihrer Konfiguration unterschiedlich ausgebildet sein. Die zumindest eine Aussparung 214 kann beispielsweise in Form eines Durchgangslochs mit einem im Wesentlichen runden, rechteckförmigen oder quadratischen Querschnitt ausgebildet sein.
Das Anschlussgehäusemodul 210 stellt mehr oder weniger ein austauschbares Gehäuseteil dar, welches zur Modifikation oder Anpassung der Steckvorrichtungsanordnung 1 in Abhängigkeit des jeweiligen Einsatzgebiets beiträgt.
Das Steckgehäusemodul 310 umfasst zur Bildung eines Steckgesichts einen Steckabschnitt 311, wobei der Steckabschnitt 311 zur Ausbildung einer Steckverbindung mit einem Gegensteckverbinder im Wesentlichen in einer Steckrichtung konfiguriert ist, um in einem Betriebszustand elektrische Energie und/oder elektrische Signale zu übertragen.
Das Steckgehäusemodul 310 umfasst zumindest einen Verbindungsabschnitt 312, welcher zur Ausbildung der zumindest einen im Wesentlichen formschlüssigen und/oder zumindest einer im Wesentlichen kraftschlüssigen Verbindung mit dem Anschlussgehäusemodul 210 konfiguriert ist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Steckvorrichtungsanordnung 1 ist der zumindest eine Verbindungsabschnitt 312 als Rastelement ausgebildet oder umfasst ein Rastelement in Form eines Rasthakens. Der zumindest eine Verbindungsabschnitt 312 ist an einer Außenwand des Steckgehäusemoduls 310 angeordnet. Die Außenwände sowie weitere Wände und/oder Wandabschnitte des Steckgehäusemoduls 310 sind in den Figuren aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht näher gekennzeichnet.
Je nach Einsatzgebiet, beispielsweise je nach Land, kann das Steckgesicht 311 des Steckgehäusemoduls 310 variieren.
Das Steckgehäusemodul 310 ist in unterschiedlichen Ausbildungen und somit Varianten zumindest abschnittsweise im Wesentlichen identisch ausgebildet, vorzugsweise in Bezug auf die Verbindung und den zumindest einen Verbindungsabschnitt 312 zur Montage mit dem Anschlussgehäusemodul 210, jedoch mit Ausnahme des Steckabschnitts 311.
Dadurch kann eine Variantenvielfalt der Steckvorrichtungsanordnung 1 im Zuge entsprechender Modifikation oder Anpassung durch Austausch der Wechselung des jeweiligen Steckgehäusemoduls 310 realisiert werden. Das Steckgehäusemodul 310 ist als ein austauschbares oder wechselbares Steckgehäusemodul 310 einer Vielzahl von Steckgehäusemodulen 310, 320, 330, 340 konfiguriert (siehe hierzu Figur 4).
Ferner ist das Trägergehäusemodul 100 der Steckvorrichtungsanordnung 1 gemäß der vorliegenden Erfindung zur Ausbildung zumindest einer im Wesentlichen formschlüssigen und/oder zumindest einer im Wesentlichen kraftschlüssigen Verbindung mit einem Schnittstellengehäusemodul 500 konfiguriert. Das Trägergehäusemodul 100 ist abschnittsweise in Form eines zweiten Containers oder einer zweiten Wanne ausgebildet ist, oder umfasst einen zweiten Container oder eine zweite Wanne, um zumindest ein Schnittstellenmodul 400 zur Umwandlung elektrischer Signale aufzunehmen.
Zur Verbindung des Trägergehäusemoduls 100 mit dem Schnittstellengehäusemodul 500 umfasst das Trägergehäusemodul 100 zumindest einen Verbindungsabschnitt 105, welcher ein Rastelement umfasst oder als ein Rastelement ausgebildet ist, vorzugsweise in Form eines Rasthakens. Ferner umfasst das Schnittstellengehäusemodul 500 einen Verbindungsabschnitt 501, welche als Aussparung ausgebildet ist oder eine Aussparung umfasst, vorzugsweise in Form eines Durchgangslochs mit einem im Wesentlichen rechteckförmigen Querschnitt.
Das zumindest eine Schnittstellenmodul 400 kann vorzugsweise in Form eines USB- Leiterplattenmoduls ausgebildet sein. Das Schnittstellengehäusemodul 500 kann zwei Aussparungen für beispielsweise jeweils ein USB-Anschlusselement 510 und 520 umfassen. Das erste USB-Anschlusselement 510 kann beispielsweise nach dem USB Typ-A-Format und/oder dem USB Typ-B-Format konfiguriert sein, das zweite USB-Anschlusselement 520 kann nach USB Typ-C- Format konfiguriert sein. Es ist möglich, dass das Schnittstellengehäusemodul 500 und/oder das Schnittstellenmodul 400 nach einer anderen Spezifikation ausgebildet und/oder konfiguriert ist. Beispielweise kann das Schnittstellenmodul 400 zur Kommunikation nach dem sogenannten Single- Pair-Ethernet (abgekürzt „SPE") oder dem so genannten Power Over Ethernet (abgekürzt „POE")
ausgebildet und/oder konfiguriert sein. Die Anschlüsse 510 und 520 können beispielsweise in Form von RJ45-Ports ausgebildet sein.
Dadurch wird beispielsweise gewährleistet, dass mittels der Steckvorrichtungsanordnung 1 elektrische Signale und/elektrische Energie auch an mobile Endgeräte in Form von Smartphones oder Tabletts übertragen werden können, beispielsweise im Rahmen eines Ladevorgangs.
Figur 2 zeigt das Trägergehäusemodul 100 mit dem montierten Schnittstellengehäusemodul 500 der modularen Steckvorrichtungsanordnung 1 aus Figur 1.
Gut erkennbar ist die abschnittsweise Ausbildung des Trägergehäusemoduls 100 als Container oder als Wanne zur Aufnahme von zumindest einem Leiterplattenmodul 700 wie hierin offenbart, sowie Montageschächte 107 zur Aufnahme von Anschlussmodulen 600 wie hierin offenbart. Mit anderen Worten werden im Zuge der Montage der Steckvorrichtungsanordnung 1 das zumindest eine Leiterplattenmodul 700 sowie das zumindest eine Anschlussmodul 600 in das Trägergehäusemodul 100 durch einen Steckvorgang im Wesentlichen in der Steckrichtung X in dem und/oder an dem Trägergehäusemodul 100 montiert.
Ferner erkennt man bei der Darstellung in Figur 2 eine ausgebildete Rastverbindung, vorzugsweise eine Schnappverbindung, zwischen einem Verbindungsabschnitt 105 des Trägergehäusemoduls 100 und einem Verbindungsabschnitt 501 des Schnittstellengehäusemoduls 500.
Figur 3 zeigt die Steckvorrichtungsanordnung 1 aus Figur 1 und ein zweites Ausführungsbeispiel einer modularen Steckvorrichtungsanordnung 2 gemäß der vorliegenden Erfindung in einem jeweils teilweise montierten Zustand.
Mit anderen Worten zeigt Figur 3 das Trägergehäusemodul 100, das Anschlussgehäusemodul 210 und das Schnittstellengehäusemodul 500 der modularen Steckvorrichtungsanordnung 1 aus Figur 1 zusammen mit einem Trägergehäusemodul 100, einem Anschlussgehäusemodul 220 und einem Schnittstellengehäusemodul 500 eines zweiten Ausführungsbeispiels der modularen Steckvorrichtungsanordnung 2 gemäß der vorliegenden Erfindung in einer perspektivischen Ansicht und in einem montierten Zustand.
Das Trägergehäusemodul 100 der zweiten Steckvorrichtungsanordnung 2 ist zu dem Trägergehäusemodul 100 der ersten Steckvorrichtungsanordnung 1 identisch ausgebildet.
Das Anschlussgehäusemodul 220 der zweiten Steckvorrichtungsanordnung 2 ist zu dem Anschlussgehäusemodul 210 der ersten Steckvorrichtungsanordnung 1 im Wesentlichen und bis auf entsprechende Aussparungen 214 identisch ausgebildet, um eine Austauschbarkeit oder Wechselbarkeit gewährleisten zu können. Mit anderen Worten kann das Anschlussgehäusemodul 220 an das Trägergehäusemodul 100 der ersten Steckvorrichtungsanordnung 1 montiert und das Anschlussgehäusemodul 210 der ersten Steckvorrichtungsanordnung 1 ausgetauscht werden. Umgekehrt kann auch das Anschlussgehäusemodul 210 der ersten Steckvorrichtungsanordnung 1 an das Trägergehäusemodul 100 der zweiten Steckvorrichtungsanordnung 2 montiert werden.
Wie bereits beschrieben, unterscheidet sich das Anschlussgehäusemodul 220 von dem Anschlussgehäusemodul 210 durch die Ausbildung der Aussparungen 214 für die Betätigungselemente 620. Anstelle von Aussparungen 214 mit im Wesentlichen rechteckförmigen Querschnitt sind bei dem Anschlussgehäusemodul 220 Aussparungen 214 mit im Wesentlichen kreisrunden Querschnitt ausgebildet, nachdem bei der Steckvorrichtungsanordnung 2 Betätigungselemente 620 in Form von Schrauben verwendet werden.
Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist in Figur 3 jeweils nur ein Betätigungselement 620 und jeweils nur ein Leiteranschlusselement 610 pro Anschlussgehäusemodul 210, 220 gekennzeichnet. Sowohl die erste Steckvorrichtungsanordnung 1 als auch die zweite Steckvorrichtungsanordnung 2 umfasst jeweils drei Betätigungselemente 620 und jeweils drei ihnen zugeordnete Leiteranschlusselemente 610.
Figur 4 die erste Steckvorrichtungsanordnung 1 aus Figur 1 zusammen mit drei weiteren Ausführungsbeispielen der modularen Steckvorrichtungsanordnung 2, 3, 4 gemäß der vorliegenden Erfindung in einem montierten Zustand und in einer perspektivischen Ansicht.
Mit anderen Worten sind in Figur 4 neben der ersten Steckvorrichtungsanordnung 1, eine zweite Steckvorrichtungsanordnung 2, eine dritte Steckvorrichtungsanordnung 3 und eine vierte Steckvorrichtungsanordnung 4 dargestellt.
Die Steckvorrichtungsanordnungen 1, 2, 3, 4 umfassen zueinander identische
Trägergehäusemodule 100, um als Basisgehäuseteile oder einheitliche Montageplattformen eine Modularität zur gewährleisten. Jedes der Trägergehäusemodule 100 ist über den jeweiligen Montageabschnitt 106 an der Tragschiene 800 montiert.
Ferner sind die Schnittstellengehäusemodule 500 der Steckvorrichtungsanordnungen 1, 2, 3, 4 zueinander identisch ausgebildet und an den jeweiligen Basisgehäusemodulen 100 über die jeweiligen Verbindungsabschnitte 105 und 501 montiert. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist in Figur 4 nur ein Verbindungsabschnitt 105 und ein Verbindungsabschnitt 501 bei der Steckvorrichtungsanordnung 1 gekennzeichnet
Die Anschlussgehäusemodule 210 der Steckvorrichtungsanordnungen 1 und 2 sind jeweils identisch zueinander ausgebildet, und die Anschlussgehäusemodule 220 der Steckvorrichtungsanordnungen 3 und 4 sind ebenfalls jeweils identisch zueinander ausgebildet. Gemäß der vorliegenden Erfindung sind die Anschlussmodule 210, 220 konfiguriert, zur Montage und/oder Herstellung einer modifizierten oder angepassten Steckvorrichtungsanordnung 1, 2, 3, 4 je nach Einsatzgebiet entsprechend ausgetauscht werden zu können.
Ferner sind bei den Steckgehäusemodulen 310, 320, 330 und 340 lediglich die Steckabschnitte 311, 321, 331 und 341 jeweils unterschiedlich zueinander ausgebildet. Mit anderen Worten sind die Steckgehäusemodule 310, 320, 330, 340 mit ihren jeweiligen Steckgesichtern, welche durch die Steckabschnitte 311, 321, 331 und 341 ausgebildet werden, an länderspezifische Vorgaben angepasst.
Die Steckgehäusemodule 310, 320, 330 und 340 dienen vorzugsweise zur Übertragung elektrischer Energie durch Ausbildung einer Steckverbindung mit einem jeweiligen Gegensteckverbinder und gewährleisten aufgrund ihrer unterschiedlichen Konfiguration in Bezug auf die Steckabschnitte 311, 321, 331 und 341 und aufgrund ihrer Austauschbarkeit entsprechende Möglichkeiten der Modifikation oder Anpassung der jeweiligen Steckvorrichtungsanordnung 1, 2, 3, 4.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Vielmehr ist eine Vielzahl von Varianten und Abwandlungen möglich, die ebenfalls von dem Erfindungsgedanken Gebrauch machen und deshalb in den Schutzbereich fallen. Vorzugsweise beansprucht die vorliegende Erfindung auch Schutz für den Gegenstand und die Merkmale der Unteransprüche unabhängig von den in Bezug genommenen Ansprüchen.
Bezugszeichenliste
1 Steckvorrichtungsanordnung
2 Steckvorrichtungsanordnung
3 Steckvorrichtungsanordnung
4 Steckvorrichtungsanordnung
100 Trägergehäusemodul
101 Absatz
102 Verbindungsabschnitt
105 Verbindungsabschnitt
106 Montageabschnitt
107 Montageschacht
210 Anschlussgehäusemodul
211 Absatz
212 Verbindungsabschnitt
213 Verbindungsabschnitt
214 Aussparung
215 Aussparung
220 Anschlussgehäusemodul
310 Steckgehäusemodul
311 Steckabschnitt
312 Verbindungsabschnitt
320 Steckgehäusemodul
321 Steckabschnitt
330 Steckgehäusemodul
331 Steckabschnitt
340 Steckgehäusemodul
341 Steckabschnitt
500 Schnittstellengehäusemodul
501 Verbindungsabschnitt
510 USB-Anschlusselement
520 USB-Anschlusselement
600 Anschlussmodul
610 Leiteranschlusselement
620 Betätigungselement
700 Leiterplattenmodul
800 Tragschiene
L Längsrichtung X Montagerichtung
* * * *
Claims
1. Modulare Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4), welche zur Übertragung elektrischer Energie und/oder elektrischer Signale unterschiedlich modifizierbar ist, wobei die modulare Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) ein Trägergehäusemodul (100), ein Anschlussgehäusemodul (210, 220) und ein Steckgehäusemodul (310, 320, 330, 340) umfasst, wobei das Trägergehäusemodul (100), das Anschlussgehäusemodul (210, 220) und das Steckgehäusemodul (310, 320, 330, 340) jeweils als separate Einzelteile ausgebildet sind und konfiguriert sind, um zur Montage der modularen Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) jeweils zumindest eine formschlüssige Verbindung auszubilden, vorzugsweise jeweils in einer Montagerichtung (X) der Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) zusammengesteckt zu werden.
2. Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) nach Anspruch 1, wobei das Trägergehäusemodul (100), das Anschlussgehäusemodul (210, 220) und das Steckgehäusemodul (310, 320, 330, 340) konfiguriert sind, um zur Montage der Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) jeweils zumindest eine kraftschlüssige Verbindung auszubilden, vorzugsweise jeweils eine lösbare kraftschlüssige Verbindung auszubilden.
3. Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Anschlussgehäusemodul (210, 220) als ein austauschbares
Anschlussgehäusemodul (210, 220) einer Vielzahl von Anschlussgehäusemodulen (210, 220) konfiguriert ist, und/oder wobei das Steckgehäusemodul (310, 320, 330, 340) als ein austauschbares Steckgehäusemodul (310, 320, 320, 330) einer Vielzahl von Steckgehäusemodulen (310, 320, 330, 340) konfiguriert ist; und/oder wobei das Trägergehäusemodul (100) zur Verbindung mit einem Anschlussgehäusemodul (210, 220) einer Vielzahl von Anschlussgehäusemodulen (210, 220) konfiguriert ist, um die Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) jeweils unterschiedlich modifiziert zu montieren.
4. Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei das Trägergehäusemodul (100) einen Montageabschnitt (106) umfasst, welcher zur Montage der Steckvorrichtungsanordnung (1, 1, 3, 4) an eine Tragschiene (800), vorzugsweise mit einem Hutprofil, konfiguriert ist und sich in einer Längsrichtung (L) der Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) entlang des Trägergehäusemoduls (100) erstreckt; und/oder wobei in einer Frontansicht, vorzugsweise in einer Montagerichtung (X) der Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4), das Trägergehäusemodul (100) durch einen quadratischen Umriss oder durch einen rechteckigen Umriss gekennzeichnet ist, welcher vorzugsweise durch vier Außenwände des Trägergehäusemoduls (100) definiert wird.
5. Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Trägergehäusemodul (100) abschnittsweise in Form eines ersten Containers ausgebildet ist oder einen ersten Container umfasst, um zumindest ein Leiterplattenmodul (700) zur Umwandlung elektrischer Energie und/oder elektrischer Signale aufzunehmen; und/oder wobei das Trägergehäusemodul (100) zur Aufnahme zumindest eines Anschlussmoduls (600) für einen elektrischen Leiter zumindest einen Montageschacht (107) umfasst.
6. Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Trägergehäusemodul (100) zumindest einen Verbindungsabschnitt (102) umfasst, welcher zur Ausbildung der zumindest einen formschlüssigen und/oder zumindest einer kraftschlüssigen Verbindung mit dem Anschlussgehäusemodul (210, 220) konfiguriert ist, wobei vorzugsweise die zumindest eine formschlüssige Verbindung eine
Rastverbindung, besonders bevorzugt eine Schnappverbindung, umfasst, und/oder wobei vorzugsweise die zumindest eine kraftschlüssige Verbindung eine
Klemmverbindung umfasst.
7. Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) nach Anspruch 6, wobei sich der zumindest eine Verbindungsabschnitt (102) in einer Montagerichtung (X) der Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) erstreckt; und/oder wobei der zumindest eine Verbindungsabschnitt (102) als Rastelement ausgebildet ist oder ein Rastelement umfasst; und/oder
wobei der zumindest eine Verbindungsabschnitt (102) an einer Außenwand des
Trägergehäusemoduls (100) angeordnet ist.
8. Steckvorrichtungsanordnung (1, 1, 3, 4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Trägergehäusemodul (100) in einer Montagerichtung (X) der Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) an einer Stirnseite zumindest abschnittsweise einen Absatz (101), eine Nut oder eine Feder umfasst, wobei der Absatz (101), die Nut oder die Feder zur formschlüssigen Aufnahme des Anschlussgehäusemoduls (210, 220) in der Montagerichtung (X) konfiguriert ist, und/oder wobei das Anschlussgehäusemodul (210, 220) einen zu dem Absatz (101) komplementär ausgebildeten Absatz (211) umfasst, oder eine zu der Nut komplementär ausgebildete Feder, oder eine zu der Feder komplementär ausgebildete Nut umfasst.
9. Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei in einer Frontansicht, vorzugsweise in einer Montagerichtung (X) der Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4), das Anschlussgehäusemodul (210, 220) durch einen quadratischen Umriss oder durch einen rechteckigen Umriss gekennzeichnet ist, welcher vorzugsweise durch vier Außenwände des Anschlussgehäusemoduls (210, 220) definiert wird, wobei vorzugsweise in der Frontansicht der Umriss des Anschlussgehäusemoduls (210, 220) identisch oder ähnlich zu einem Umriss des Trägergehäusemoduls (100) ist.
10. Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Anschlussgehäusemodul (210, 220) zumindest einen Verbindungsabschnitt (212, 213) umfasst, welcher zur Ausbildung der zumindest einen formschlüssigen und/oder zumindest einer kraftschlüssigen Verbindung mit dem Trägergehäusemodul (100) und/oder mit dem Steckgehäusemodul (310, 320) konfiguriert ist.
11. Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) nach Anspruch 10, wobei sich der zumindest eine Verbindungsabschnitt (212, 213) in einer Montagerichtung (X) der Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) erstreckt; und/oder wobei der zumindest eine Verbindungsabschnitt (212, 213) als Aussparung ausgebildet ist oder eine Aussparung umfasst; und/oder wobei der zumindest eine Verbindungsabschnitt (102) an einer Außenwand des Anschlussgehäusemoduls (210, 220) angeordnet ist.
12. Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Anschlussgehäusemodul (210, 220) in Form einer Schale ausgebildet ist, um zumindest ein Anschlussmodul (600) und/oder zumindest ein Leiterplattenmodul (700) der Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) zumindest teilweise oder vollständig abzudecken; und/oder wobei das Anschlussgehäusemodul (210, 220) zur Betätigung zumindest eines Anschlussmoduls (600) der Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) und/oder zum Anschluss zumindest eines Leiters an zumindest ein Anschlussmodul (600) der Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) jeweils eine Aussparung (214, 215) umfasst.
13. Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Steckgehäusemodul (310, 320, 330, 340) zur Bildung eines Steckgesichts einen Steckabschnitt (311, 321, 331, 341) umfasst, wobei der Steckabschnitt (311, 321, 331, 341) zur Ausbildung einer Steckverbindung mit einem Gegensteckverbinder konfiguriert ist, um in einem Betriebszustand elektrische Energie und/oder elektrische Signale zu übertragen.
14. Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Steckgehäusemodul (310, 320, 330, 340) zumindest einen Verbindungsabschnitt (312) umfasst, welcher zur Ausbildung der zumindest einen formschlüssigen und/oder zumindest einer kraftschlüssigen Verbindung mit dem Anschlussgehäusemodul (210, 220) konfiguriert ist, wobei vorzugsweise die zumindest eine formschlüssige Verbindung eine
Rastverbindung, besonders bevorzugt eine Schnappverbindung, umfasst, und/oder wobei vorzugsweise die zumindest eine kraftschlüssige Verbindung eine
Klemmverbindung umfasst.
15. Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei sich der zumindest eine Verbindungsabschnitt (312) in einer Montagerichtung (X) der Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) erstreckt; und/oder wobei der zumindest eine Verbindungsabschnitt (312) als Rastelement ausgebildet ist oder ein Rastelement umfasst; und/oder wobei der zumindest eine Verbindungsabschnitt (312) an einer Außenwand des Steckgehäusemoduls (310, 320, 330, 340) angeordnet ist.
16. Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das Trägergehäusemodul (100) zur Ausbildung zumindest einer formschlüssigen und/oder zumindest einer kraftschlüssigen Verbindung mit einem Schnittstellengehäusemodul (500) konfiguriert ist, und/oder wobei das Trägergehäusemodul (100) abschnittsweise in Form eines zweiten
Containers ausgebildet ist oder einen zweiten Container umfasst, um zumindest ein Schnittstellenmodul (400) zur Umwandlung elektrischer Signale aufzunehmen.
17. Steckvorrichtungsanordnung (1, 2, 3, 4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Trägergehäusemodul (100), das Anschlussgehäusemodul (210, 220) und das
Steckgehäusemodul (310, 320, 330, 340) jeweils integral einstückig aus einem Werkstoff ausgebildet sind, vorzugsweise auf Basis eines Kunststoffs.
* * * *
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102023117323.5A DE102023117323A1 (de) | 2023-06-30 | 2023-06-30 | Modulare steckvorrichtungsanordnung zur übertragung elektrischer energie und/oder elektrischer signale |
| PCT/EP2024/066307 WO2025002818A1 (de) | 2023-06-30 | 2024-06-13 | Modulare steckvorrichtungsanordnung zur übertragung elektrischer energie und/oder elektrischer signale |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| EP4736275A1 true EP4736275A1 (de) | 2026-05-06 |
Family
ID=91539863
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| EP24732941.0A Pending EP4736275A1 (de) | 2023-06-30 | 2024-06-13 | Modulare steckvorrichtungsanordnung zur übertragung elektrischer energie und/oder elektrischer signale |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP4736275A1 (de) |
| CN (1) | CN121532909A (de) |
| DE (1) | DE102023117323A1 (de) |
| WO (1) | WO2025002818A1 (de) |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2703845B1 (fr) * | 1993-04-05 | 1995-06-30 | Arnould App Electr | Socle de prise de courant. |
| DE60001549T2 (de) * | 1999-04-14 | 2003-12-24 | Whitaker Corp | Elektrischer verbinder für ein ein/ausgabemodul |
| US8622756B2 (en) | 2011-05-18 | 2014-01-07 | Ole Falk Smed | Multi-function power strip |
| US9246317B2 (en) * | 2013-04-02 | 2016-01-26 | Norman R. Byrne | Electrical receptacle with frames for mounting in a support |
| DE102015100040B4 (de) | 2015-01-05 | 2018-12-27 | Stefan Borchert | Mehrfachsteckdosensystem und Verfahren zum Betrieb desselben |
| DE102015105757A1 (de) | 2015-04-15 | 2016-10-20 | Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg | Federklemme |
| US20220051864A1 (en) * | 2020-01-19 | 2022-02-17 | Daniel J. Daoura | Breaker Plug, Network Systems and Methods |
-
2023
- 2023-06-30 DE DE102023117323.5A patent/DE102023117323A1/de active Pending
-
2024
- 2024-06-13 WO PCT/EP2024/066307 patent/WO2025002818A1/de not_active Ceased
- 2024-06-13 CN CN202480043788.6A patent/CN121532909A/zh active Pending
- 2024-06-13 EP EP24732941.0A patent/EP4736275A1/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CN121532909A (zh) | 2026-02-13 |
| DE102023117323A1 (de) | 2025-01-02 |
| WO2025002818A1 (de) | 2025-01-02 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2260543B1 (de) | Mehrfachkoaxialverbinder | |
| EP1022809B1 (de) | Elektrisches Gerät | |
| EP1584126B1 (de) | Modulares installationsgerät | |
| EP3057387B1 (de) | Kommunikationseinheit, insbesondere smartmeter-gateway | |
| DE19902745B4 (de) | Elektrisches Gerät | |
| EP3066903B1 (de) | Komponentenaufbausystem | |
| EP2351154B1 (de) | Reihenklemmenanordnung mit querverbindern und prüfsteckern | |
| EP2057719A2 (de) | Adapter und steckverbindungssystem | |
| DE202014100115U1 (de) | Anordnung mit einem Modul und einer Elektronikanordnung | |
| EP1815728A1 (de) | Modulares automatisierungssystem | |
| EP1584128B1 (de) | Modulares installationsgerät | |
| BE1025564B1 (de) | Modularer Anschlussblock mit einer Mehrzahl von Anschlussmodulen für ein Elektronikbauteil | |
| EP0153632B1 (de) | Anordnung einer Steckverbindung an einem Messgerät | |
| DE102012012087B4 (de) | Elektrischer Steckverbinder | |
| EP4736275A1 (de) | Modulare steckvorrichtungsanordnung zur übertragung elektrischer energie und/oder elektrischer signale | |
| EP1154521B1 (de) | Steckverbinder und Verfahren zur Montage eines Steckverbinders | |
| WO2022053104A1 (de) | Optoelektronisches modul, optoelektronischer steckverbinder und optoelektronische unterverteilung | |
| EP1564848A1 (de) | Installationsgerät mit kodierbarer Steckschnittstelle und entsprechendes Zusatzmodul | |
| DE10108948A1 (de) | Steckverbindung | |
| EP4277248A1 (de) | Modulträger zur aufnahme eines moduls für türanlagen, moduleinheit und türanlage | |
| EP3625855A1 (de) | Elektrischer rangierverteiler, trägeranordnung eines rangierverteilers und verwendung eines mehrpoligen elektrischen steckverbinders | |
| DE60016105T2 (de) | Elektrisches Anschlussgehäuse | |
| DE102017203142B4 (de) | Verkettungsmodul | |
| EP2780991B1 (de) | Adapter zur montage von als steckmodule ausgeführten überspannungsschutzgeräten auf einem verdrahtungsträger | |
| EP1037474B1 (de) | Elektronisches Gerät, insbesondere Fermeldevermittlungsanlage |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| STAA | Information on the status of an ep patent application or granted ep patent |
Free format text: STATUS: UNKNOWN |
|
| STAA | Information on the status of an ep patent application or granted ep patent |
Free format text: STATUS: THE INTERNATIONAL PUBLICATION HAS BEEN MADE |
|
| PUAI | Public reference made under article 153(3) epc to a published international application that has entered the european phase |
Free format text: ORIGINAL CODE: 0009012 |
|
| STAA | Information on the status of an ep patent application or granted ep patent |
Free format text: STATUS: REQUEST FOR EXAMINATION WAS MADE |