EP4735320A1 - Klimagerät für ein spurgeführtes fahrzeug - Google Patents
Klimagerät für ein spurgeführtes fahrzeugInfo
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- EP4735320A1 EP4735320A1 EP24740805.7A EP24740805A EP4735320A1 EP 4735320 A1 EP4735320 A1 EP 4735320A1 EP 24740805 A EP24740805 A EP 24740805A EP 4735320 A1 EP4735320 A1 EP 4735320A1
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Klimagerät 10 für ein spurgeführtes Fahrzeug des Personentransports, umfassend zumindest eine Luftzufuhr 20, 30 und zumindest eine Temperiervorrichtung 40, 50, wobei das Klimagerät 1 eine Partikelmessvorrichtung 60 aufweist, die in einem Luftstrom L zwischen der zumindest einen Luftzufuhr 20, 30 und der zumindest einen Temperiervorrichtung 40, 50 angeordnet ist.
Description
Beschreibung
Klimagerät für ein spurgeführtes Fahrzeug
Die Erfindung betri f ft ein Klimagerät für ein spurgeführtes Fahrzeug des Personentransports , umfassend zumindest eine Luftzufuhr und zumindest eine Temperiervorrichtung .
Ferner betri f ft die Erfindung ein spurgeführtes Fahrzeug des Personentransports , umfassend zumindest ein solches oder wie nachfolgend beschrieben, weitergebildetes Klimagerät .
Weiterhin betri f ft die Erfindung ein Verfahren zum Betreiben eines Klimageräts , zum Einsatz in einem spurgeführten Fahrzeug des Personentransports , wobei das Klimagerät zumindest eine Luftzufuhr und zumindest eine Temperiervorrichtung umfasst .
Außerdem betri f ft die Erfindung ein Computerprogrammprodukt , das in einem Computer eines Klimageräts für ein spurgeführtes Fahrzeug oder in einem Computer eines spurgeführten Fahrzeugs mit einem solchen Klimagerät , zu verwenden ist .
Ferner betri f ft die Erfindung ein computerlesbares Auf zeichnungsmedium, auf dem ein Computerprogrammprodukt aufgezeichnet ist .
Weiterhin betri f ft die Erfindung einen digitalen Zwilling eines solchen Klimageräts oder eines solchen spurgeführten Fahrzeugs .
Die Luftqualität in spurgeführten Fahrzeugen spielt eine große Rolle . Partikel wie Sand, Staub und Schmutz sollen nicht in den Innenraum gelangen bzw . so weit wie möglich reduziert
werden . Um eine Reduktion von Verschmutzungen zu erzielen, werden Abscheider bzw . Filter eingesetzt . Filter haben eine Beladungsgrenze und müssen getauscht werden, sobald diese Grenze erreicht ist . Die Schwierigkeit besteht zumeist darin, den Zeitpunkt des Erreichens der Beladungsgrenze zu bestimmen .
Ausgehend davon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde , ein Klimagerät und ein Verfahren zum Betreiben eines Klimageräts bereitzustellen, welches erlaubt die Leistungs fähigkeit des Klimageräts besser aufrecht zu erhalten .
Diese Aufgabe wird durch das Klimagerät des Anspruchs 1 gelöst . Ferner wird die Aufgabe durch das spurgeführte Fahrzeug nach Anspruch 11 gelöst . Weiterhin wird die Aufgabe durch das Verfahren zum Betreiben eines Klimageräts nach Anspruch 13 , das Computerprogrammprodukt nach Anspruch 23 , das computerlesbare Auf zeichnungsmedium nach Anspruch 24 und den digitalen Zwilling nach Anspruch 25 gelöst .
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der j eweiligen Unteransprüche .
Erfindungsgemäß wird ein Klimagerät für ein spurgeführtes Fahrzeug des Personentransports bereitgestellt , umfassend zumindest eine Luftzufuhr und zumindest eine Temperiervorrichtung . Das Klimagerät weist eine Partikelmessvorrichtung auf , die in einem Luftstrom zwischen der zumindest einen Luftzufuhr und der zumindest einen Temperiervorrichtung angeordnet ist .
Ferner wird erfindungsgemäß ein spurgeführtes Fahrzeug des Personentransports bereitgestellt , umfassend zumindest ein solches oder wie nachfolgend beschrieben weitergebildetes Klimagerät .
Weiterhin wird ein Verfahren zum Betreiben eines Klimageräts , insbesondere umfassend ein solches oder wie nachfolgend beschrieben, weitergebildetes Klimagerät , bereitgestellt , zum Einsatz in einem spurgeführten Fahrzeug des Personentransports , insbesondere , wie vorstehend beschrieben oder nachfolgend, weitergebildet . Das Klimagerät umfasst zumindest eine Luftzufuhr und zumindest eine Temperiervorrichtung . Das Klimagerät weist eine Partikelmessvorrichtung auf , die in einem Luftstrom zwischen der zumindest einen Luftzufuhr und der zumindest einen Temperiervorrichtung angeordnet ist .
Ferner wird erfindungsgemäß ein Computerprogrammprodukt bereitgestellt , das in einem Computer eines Klimageräts für ein spurgeführtes Fahrzeug oder in einem Computer eines spurgeführten Fahrzeugs mit einem solchen Klimagerät zu verwenden ist . Das Computerprogrammprodukt veranlasst bei Aus führung den Computer, ein solches oder wie nachfolgend beschrieben, weitergebildetes Verfahren, durchzuführen .
Weiterhin wird erfindungsgemäß ein computerlesbares Auf zeichnungsmedium bereitgestellt , auf dem ein Computerprogrammprodukt auf gezeichnet ist , wobei das Computerprogrammprodukt bei Aus führung, geeignet ist , in einem Computer eines Klimageräts für ein spurgeführtes Fahrzeug oder in einem Computer des spurgeführten Fahrzeugs mit einem solchen Klimagerät zu veranlassen, ein solches oder wie nachfolgend beschrieben, weitergebildetes Verfahren zum Betreiben eines solchen oder wie nachfolgend beschrieben, weitergebildeten Klimageräts , durchzuführen .
Ferner wird erfindungsgemäß ein digitaler Zwilling eines solchen oder wie nachfolgend beschrieben weitergebildeten Klimageräts oder eines solchen oder wie nachfolgend beschriebenen weitergebildeten spurgeführten Fahrzeugs bereitgestellt , wobei der digitale Zwilling ein digitalisiertes Abbild eines solchen oder wie nachfolgend beschrieben weitergebildeten
Klimageräts oder eines solchen oder wie nachfolgend beschrieben weitergebildeten spurgeführten Fahrzeugs umfasst .
Bei dem spurgeführten Fahrzeug handelt es sich beispielsweise um ein Schienenfahrzeug oder eine Magnetschwebebahn, vorzugsweise zum Personentransport .
Das Klimagerät kann Teil einer Klimatisierungsanlage sein .
Die Partikelmessvorrichtung ist beispielsweise als optischer Sensor zur Erkennung von Partikeln ausgebildet . Diese Arbeiten beispielsweise mit einer Infrarotdiode und einem Fototransistor, welcher anhand des vom Staub reflektierten Lichts einen Wert für die Staubfracht ermitteln kann . Alternativ können auch Sensoren zur Anwendung kommen, die mittels Laser- Technologie eine solche Messung durchführen .
Bei der zumindest einen Luftzufuhr kann es sich um eine Umluftzufuhr und/oder eine Frischluftzufuhr handeln . Die zumindest eine Temperiervorrichtung kann beispielsweise einen Wärmeübertrager und/oder ein Hei zregister umfassen .
In Weiterbildung des Klimageräts kann vorgesehen sein, dass die Partikelmessvorrichtung dazu eingerichtet ist , eine Partikelkonzentration in dem Luftstrom zu bestimmen .
Hierdurch wird ein Maß angegeben, das eine Konzentration an Partikeln im Luftstrom angibt . So wird beispielsweise die Partikelanzahl oder die Partikeldichte im Luftstrom gemessen .
In Ausgestaltung des Verfahrens kann vorgesehen sein, dass die Partikelmessvorrichtung eine Partikelkonzentration in dem Luftstrom bestimmt .
Bei den Partikeln kann es sich beispielsweise um Sand, Staub und/oder Schmutz handeln, die sich entlang eines Fahrwegs eines spurgeführten Fahrzeugs in der Umgebungsluft befinden .
In Ausgestaltung des Klimageräts kann vorgesehen sein, dass das Klimagerät eine der Partikelmessvorrichtung zugeordnete Auswerteeinrichtung aufweist , die dazu eingerichtet ist , die Partikelkonzentration über eine Zeitspanne auf zuzeichnen .
In Ausgestaltung des Verfahrens kann vorgesehen sein, dass das Klimagerät eine der Partikelmessvorrichtung zugeordnete Auswerteeinrichtung aufweist , die die Partikelkonzentration über eine Zeitspanne auf zeichnet .
Die gemessene Partikelkonzentration im Luftstrom korreliert über die Zeit mit der Verschmutzung des Klimageräts . Wird überwiegend „saubere Luft" , mit einer geringen Partikelkonzentration in das Klimagerät gefördert , verschmutzt das Klimagerät langsamer . Uber eine Bestimmung der Partikelkonzentration im Luftstrom kann der aktuelle Beladungs zustand zu j edem Zeitpunkt bestimmt werden . Aus der Ermittlung dieser Daten lässt sich dann durch die Auswerteeinrichtung die Partikelkonzentration über eine Zeitspanne auf zeichnen .
In Weiterbildung des Klimageräts kann vorgesehen sein, dass die Auswerteeinrichtung dazu eingerichtet ist , anhand der über die Zeitspanne auf gezeichneten Partikelkonzentration einen Langzeitpartikelkonzentrationswert zu bilden .
In Weiterbildung des Verfahrens kann ferner vorgesehen sein, dass die Auswerteeinrichtung anhand der über die Zeitspanne auf gezeichneten Partikelkonzentration einen Langzeitpartikelkonzentrationswert bildet .
Durch die Ermittlung eines Langzeitpartikelkonzentrationswerts , anhand der über die Zeitspanne auf gezeichneten Partikelkonzentration, ist es möglich, Rückschlüsse auf den Verschmutzungsgrad des Klimageräts durch Partikel zu ziehen .
Das Klimagerät kann ferner vorsehen, dass die Auswerteeinrichtung dazu eingerichtet ist , den Langzeitpartikelkonzentrationswert mit einem Grenzwert zu vergleichen und bei Überschreiten des Grenzwerts ein Signal erzeugt .
Das Verfahren kann ferner vorsehen, dass die Auswerteeinrichtung den Langzeitpartikelkonzentrationswert mit einem Grenzwert vergleicht und bei Überschreiten des Grenzwerts ein Signal erzeugt .
Hierdurch ist es möglich, dass das Signal ausgegeben wird, bei Erreichen eines vordefinierten Langzeitpartikelkonzentrationswerts . Hierdurch kann bei einem vordefinierten Verschmutzungsgrad des Klimageräts durch Partikel das Signal ausgegeben werden .
Alternativ kann der Langzeitpartikelkonzentrationswert auch von einer anderen Einrichtung als der Auswerteeinrichtung, wie z . B . der Steuerungseinrichtung zur Steuerung des spurgeführten Fahrzeugs , ermittelt und mit einem Grenzwert verglichen werden .
In Ausgestaltung kann das Klimagerät vorsehen, dass das Signal signalisiert , dass das Klimagerät gereinigt und/oder gewartet werden muss .
In Ausgestaltung kann das Verfahren vorsehen, dass durch das Signal signalisiert wird, dass das Klimagerät gereinigt und/oder gewartet werden muss .
Hierdurch wird einerseits ein unnötiges Reinigen oder Warten zu festen Zeitpunkten vermieden und andererseits ein nötiges Reinigen oder Warten zu einem, durch das Signal bestimmten Zeitpunkt , angezeigt .
Das Reinigen oder Warten kann einen Filterwechsel , ein Reinigen oder Warten der zumindest einen Temperiervorrichtung oder der zumindest eine Luftzufuhr der Partikelmessvorrichtung oder anderen sich im Luftstrom befindlichen Komponenten des Klimageräts umfassen .
Es kann in Weiterbildung des Klimageräts ferner vorgesehen sein, dass eine Auswerteeinrichtung dazu eingerichtet ist , das Signal an eine betriebsmäßig mit der Auswerteeinrichtung verbundene Steuerungseinrichtung zur Steuerung des spurgeführten Fahrzeugs , zu senden .
Es kann in Weiterbildung des Verfahrens ferner vorgesehen sein, dass die Auswerteeinrichtung das Signal an eine betriebsmäßig mit der Auswerteeinrichtung verbundene Steuerungseinrichtung zur Steuerung des spurgeführten Fahrzeugs , sendet .
Bei der Steuerungseinrichtung zur Steuerung des spurgeführten Fahrzeugs kann es sich bspw . um eine zentrale Zugsteuerung handeln .
Durch das Übersenden des Signals an die zentrale Zugsteuerung wird das Signal an eine zentrale Einrichtung übersendet , so-
dass dieses zentral , bspw . einem Fahrzeugführer oder Wartungspersonal , angezeigt werden kann .
Weiterhin kann die Steuerungseinrichtung zur Steuerung des spurgeführten Fahrzeugs dazu eingerichtet sein, Daten, wie das Signal , an eine Einrichtung zu übertragen, die außerhalb des Fahrzeugs angeordnet ist , bspw . über Mobil funk oder anderer gängige Übertragungsstandards .
In Ausgestaltung des Klimageräts kann vorgesehen sein, dass das Klimagerät zumindest einen ersten Filter aufweist , der im Luftstrom zwischen der zumindest einen Luftzufuhr und der zumindest einen Temperiervorrichtung, angeordnet ist .
Durch eine derartige Anordnung eines Filters wird erreicht , dass die vor der zumindest einen Temperiervorrichtung anströmende Luft gefiltert wird .
In Ausgestaltung des Klimageräts kann ferner vorgesehen sein, dass das Klimagerät zumindest einen zweiten Filter aufweist , der im Luftstrom hinter der zumindest einen Temperiervorrichtung, angeordnet ist .
Hierdurch wird erreicht , dass die Luft , bevor diese weiter verteilt wird, nochmals gefiltert wird und somit Verschmutzungen im Klimagerät gefiltert und aus diesem extrahiert werden .
Gemäß dem Verfahren kann vorgesehen sein, dass das Klimagerät zumindest einen Filter aufweist , und das Signal einen Filterwechsel signalisiert .
Bei den vorstehend genannten Filtern kann es sich sowohl um Filter als auch um Abscheider handeln .
Das Klimagerät kann ferner einen Luftansaugstutzen aufweisen und die Partikelmessvorrichtung in einem Luftansaugstutzen angeordnet sein .
Hierdurch wird erreicht , dass die kontinuierliche Partikelkonzentration im Ansaugbereich des Klimageräts bestimmt wird .
In Ausgestaltung des spurgeführten Fahrzeugs kann vorgesehen sein, dass das spurgeführte Fahrzeug zumindest eine Steuerungseinrichtung zur Steuerung des spurgeführten Fahrzeugs umfasst , die betriebsmäßig mit der Auswerteeinrichtung des Klimageräts verbunden ist .
Die Steuerungseinrichtung zur Steuerung des spurgeführten Fahrzeugs ist bspw . dazu ausgebildet , das zumindest eine Klimagerät des spurgeführten Fahrzeugs zu steuern . Hierzu ist die Steuerungseinrichtung zur Steuerung des spurgeführten Fahrzeugs betriebsmäßig mit dem Klimagerät verbunden .
Durch die betriebsmäßige Verbindung der Steuerungseinrichtung zur Steuerung des spurgeführten Fahrzeugs mit der Auswerteeinrichtung können die Daten und Signale der Auswerteeinrichtung an zentraler Stelle ausgewertet werden .
Ferner kann in Ausgestaltung des spurgeführten Fahrzeugs vorgesehen sein, dass die Auswerteinrichtung und/oder Steuerungseinrichtung dazu eingerichtet ist , Filterwechsel zu dokumentieren und anhand des Langzeitpartikelkonzentrationswerts und der Partikelkonzentration einen Zeitpunkt für einen Filterwechsel des zumindest einen ersten oder zweiten Filters des zumindest einen Klimageräts anzugeben .
In Weiterbildung des Verfahrens kann vorgesehen sein, dass die Steuerungseinrichtung Filterwechsel dokumentiert und anhand des Langzeitpartikelkonzentrationswerts und der Partikelkonzentration einen Zeitpunkt für einen Filterwechsel des zumindest einen ersten oder zweiten Filters des zumindest einen Klimageräts angibt .
Hierdurch wird erreicht , dass Filterwechsel zum bestmöglichen Zeitpunkt angebbar sind . Weiterhin werden vergangene Filterwechsel dokumentiert und es ist möglich, die so erhaltenen Daten unterschiedlicher Klimageräte , miteinander zu vergleichen . Hierdurch ist es möglich Filterstandzeiten zu ermitteln und den bestmöglichen Zeitpunkt für einen Filterwechsel zu berechnen und anzugeben .
Weiterhin ist es möglich, die Filterstandzeiten unterschiedlicher Klimageräte miteinander zu vergleichen und hierdurch Anomalien hinsichtlich der Filterstandzeiten fest zustellen, sodass festgestellt werden kann, ob ein weitergehender Wartungsbedarf oder der Austausch eines Klimageräts bzw . einzelner Komponenten eines Klimageräts , notwendig ist .
Durch eine optimale Bestimmung des Filterwechsel zeitpunkts können Wartungsintervalle optimiert und Wartungskosten eingespart werden . Unnötige Filterwechsel nach festen Wechselintervallen entfallen damit . Gleiches gilt für die Reinigung der zumindest einen Temperierungsvorrichtung, die nicht bisher in festen Wartungsintervallen von Schmutzablagerungen gereinigt wurde .
Sämtliche verfahrensmäßigen Ausgestaltungen gelten in gleicher Weise für das Klimagerät und das spurgeführte Fahrzeug .
Sämtliche Ausgestaltungen des Klimageräts und/oder des spurgeführten Fahrzeugs gelten in gleicher Weise für das Verfahren .
Nachfolgend soll die Erfindung anhand eines Aus führungsbeispiels mit Bezug auf die Zeichnung erläutert werden .
Es zeigt :
Fig . 1 in einer schematischen Darstellung das erfindungsgemäße spurgeführte Fahrzeug mit einem erfindungsgemäßen Klimagerät ;
Fig . 2 in einer schematischen Darstellung das erfindungsgemäße Klimagerät ; und
Fig . 3 das erfindungsgemäße Verfahren zum Betreiben des erfindungsgemäßen Klimageräts , insbesondere zum Einsatz in dem erfindungsgemäßen spurgeführten Fahrzeug des Personentransports .
Fig . 1 zeigt in einer schematischen Darstellung ein erfindungsgemäßes spurgeführtes Fahrzeug 1 mit einem erfindungsgemäßen Klimagerät 10 .
Das spurgeführte Fahrzeug 1 weist dabei einen Innenraum 2 auf , der durch das Klimagerät 10 temperiert und be- bzw . entlüftet wird .
Das Klimagerät nimmt dabei die Umgebungsluft U rund um das spurgeführte Fahrzeug 1 auf .
Fig . 2 zeigt in einer schematischen Darstellung das erfindungsgemäße Klimagerät 10 .
Das Klimagerät 10 umfasst zumindest eine Luftzufuhr 20 , 30 und zumindest eine Temperiervorrichtung 40 , 50 .
Die zumindest eine Luftzufuhr 20 , 30 weist dabei zumindest eine Frischluftzufuhr 20 und zumindest eine Umluftzufuhr 30 auf .
Die zumindest eine Temperiervorrichtung 40 , 50 umfasst zumindest einen Hei zer 40 und zumindest einen Wärmeübertrager 50 .
Das Klimagerät 1 weist ferner eine Partikelmessvorrichtung 60 auf , die in einem Luftstrom L zwischen der zumindest einen Luftzufuhr 20 , 30 und der zumindest einen Temperiervorrichtung 40 , 50 angeordnet ist .
Der Luftstrom L ist dabei zwischen der zumindest einen Luftzufuhr 20 , 30 und zumindest einer Zuluft 90 zu dem Innenraum 2 des spurgeführten Fahrzeugs 1 ausgebildet .
Die Partikelmessvorrichtung 60 ist dazu eingerichtet eine Partikelkonzentration PK in dem Luftstrom L zu bestimmen .
In Ausgestaltung weist die Partikelmessvorrichtung 60 einen Kanal 62 auf , in welchem sich eine Messeinrichtung, wie ein Messtutzen, angeordnet ist .
Das Klimagerät 10 weist ferner eine der Partikelmessvorrichtung 60 zugeordnete Auswerteeinrichtung 70 auf , die dazu eingerichtet ist , die Partikelkonzentration PKf über eine Zeitspanne , auf zuzeichnen .
Die Auswerteeinrichtung 70 ist dazu eingerichtet , anhand der über die Zeitspanne auf gezeichneten Partikelkonzentration PK einen Langzeitpartikelkonzentrationswert PKL zu bilden .
Weiterhin ist die Auswerteeinrichtung 70 dazu eingerichtet , den Langzeitpartikelkonzentrationswert PKL mit einem Grenzwert zu vergleichen und bei Überschreiten des Grenzwerts , ein Signal S zu erzeugen .
Das Signal S signalisiert , dass das Klimagerät 10 gereinigt und/oder gewartet werden muss .
Die Auswerteeinrichtung 70 ist dazu eingerichtet das Signal an eine betriebsmäßig mit der Auswerteeinrichtung 70 verbundenen Steuerungseinrichtung 80 zur Steuerung des spurgeführten Fahrzeugs zu senden .
Das spurgeführte Fahrzeug 1 umfasst zumindest eine Steuerungseinrichtung 80 zur Steuerung des spurgeführten Fahrzeugs 1 , die betriebsmäßig mit der Auswerteeinrichtung 70 des Klimageräts 10 verbunden ist .
Die Steuerungseinrichtung 80 und/oder die Auswerteeinrichtung 70 ist dazu eingerichtet Filterwechsel zu dokumentieren und anhand des Langzeitpartikelkonzentrationswerts PKL und der Partikelkonzentration PKf einen Zeitpunkt für einen Filterwechsel , des zumindest einen ersten oder zweiten Filters F2 , F2 des zumindest einen Klimageräts 10 , anzugeben .
Das Klimagerät 10 weist zumindest einen ersten Filter F2 auf , der im Luftstrom L, zwischen der zumindest einen Luftzufuhr
20, 30 und der zumindest eine Temperiervorrichtung 40, 50, angeordnet ist.
Das Klimagerät 10 weist ferner gemäß Fig. 2, zumindest einen zweiten Filter F2 auf, der im Luftstrom L hinter der zumindest einen Temperiervorrichtung 40, 50, angeordnet ist.
Das Klimagerät 10 kann ferner einen Luftansaugstutzen (nicht gezeigt) aufweisen und die Partikelmessvorrichtung 60 ist in dem Luftansaugstutzen angeordnet.
Fig.3 zeigt das erfindungsgemäße Verfahren zum Betreiben eines erfindungsgemäßen Klimageräts 10, zum Einsatz in dem erfindungsgemäßen, spurgeführten Fahrzeug 1 des Personentransport .
Das Verfahren umfasst dabei die folgenden Schritte Sl: Bereitstellen und Betreiben des Klimageräts 10, wobei das Klimagerät 10 zumindest eine Luftzufuhr 20, 30 und zumindest eine Temperiervorrichtung 40, 50 umfasst, wobei das Klimagerät 1 eine Partikelmessvorrichtung 60 aufweist, die in einem Luftstrom L zwischen der zumindest einen Luftzufuhr 20, 30 und der zumindest einen Temperiervorrichtung 40, 50 angeordnet ist Sl.
Weiterhin umfasst das Verfahren folgenden Schritt S2 : Bestimmen einer Partikelkonzentration PK in dem Luftstrom L.
Als weiteren Verfahrensschritt S3 ist ein Aufzeichnen der Partikelkonzentration PK über eine Zeitspanne vorgesehen, wozu das Klimagerät 10, die der Partikelmessvorrichtung 60 zugeordneten Auswerteeinrichtung 70, aufweist.
Ferner weist das Verfahren den folgenden Schritt S4 auf :
Bilden eines Langzeitpartikelkonzentrationswerts PKL durch die Auswerteeinrichtung 70 anhand der über die Zeitspanne auf gezeichneten Partikelkonzentration PK .
In einem weiteren Schritt S5 vergleicht die Auswerteeinrichtung 70 den Langzeitpartikelkonzentrationswert PKL mit einem Grenzwert .
Bei Überschreiten des Grenzwerts wird ein Signal S erzeugt S 6 . Wird der Grenzwert nicht überschritten, werden die Schritte S2 bis S5 weiter durchgeführt .
Als weiterer Schritt S7 des Verfahrens ist ein Signalisieren durch das Signal S , dass das Klimagerät 10 gereinigt und/oder gewartet werden muss S7 , vorgesehen .
Als weiterer Verfahrensschritt S 8 ist vorgesehen, dass die Auswerteeinrichtung 70 das Signal S an eine betriebsmäßig mit der Auswerteeinrichtung 70 verbundene Steuerungseinrichtung 80 zur Steuerung des spurgeführten Fahrzeugs 1 , sendet S 8 .
Das Klimagerät 10 weist ferner zumindest einen Filter Fl f F2 auf , und es wird durch das Signal S ein Filterwechsel signalisiert S 9 .
In einem weiteren Schritt S 10 . 1 dokumentiert Die Steuerungseinrichtung 80 einen Filterwechsel und/oder anhand des Langzeitpartikelkonzentrationswerts PKL und der Partikelkonzentration PK einen Zeitpunkt für einen Filterwechsel des zumindest einen ersten oder zweiten Filters F2 , F2 des zumindest einen Klimageräts 10 angibt S 10 . 2 .
Auch wenn vorstehend Verfahrensschritte S 1 bis S 10 . 2 als sequenzielle Abfolge im Aus führungsbeispiel beschrieben und in der Figur 3 gezeigt sind, umfasst diese Of fenbarung auch, dass einzelne Verfahrensschritte weggelassen werden oder Verfahrensschritte nur teilweise implementiert werden .
Die vorstehende Of fenbarung gilt gleichermaßen für ein spurgeführtes Fahrzeug, umfassend zumindest ein, wie vorstehend beschrieben, ausgeführtes Klimagerät . Gleichsam kann sich die vorstehende Of fenbarung auch auf einen einzelnen Wagen eines spurgeführten Fahrzeugs beziehen .
Abschließend sei erwähnt , dass die Merkmale aller oben beschriebenen Aus führungsvarianten untereinander in beliebiger Weise kombiniert werden können, um weitere andere Aus führungsbeispiele der Erfindung zu bilden . Auch können alle Merkmale von Unteransprüchen j eweils für sich, mit j edem Merkmal j edes anderen der Ansprüche kombiniert werden, und zwar j eweils für sich allein oder in beliebiger Kombination, um weitere andere Aus führungsbeispiele zu erhalten .
Obwohl die Erfindung im Detail durch ein Aus führungsbeispiel näher illustriert und beschrieben wurde , so ist die Erfindung nicht durch die of fenbarten Beispiele eingeschränkt und andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen .
Unabhängig vom grammatikalischen Geschlecht eines bestimmten Begri f fes sind Personen mit männlicher, weiblicher oder anderer Geschlechteridentität mit umfasst .
Claims
1. Klimagerät (10) für ein spurgeführtes Fahrzeug (1) des Personentransports, umfassend zumindest eine Luftzufuhr (20, 30) und zumindest eine Temperiervorrichtung (40, 50) , dadurch gekennzeichnet, dass das Klimagerät (1) eine Partikelmessvorrichtung (60) aufweist, die in einem Luftstrom (L) zwischen der zumindest einen Luftzufuhr (20, 30) und der zumindest einen Temperiervorrichtung (40, 50) angeordnet ist.
2. Klimagerät (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Partikelmessvorrichtung (60) dazu eingerichtet ist eine Partikelkonzentration (PK) in dem Luftstrom (L) zu bestimmen .
3. Klimagerät (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Klimagerät (10) eine der Partikelmessvorrichtung (60) zugeordnete Auswerteeinrichtung (70) aufweist, die dazu eingerichtet ist, die Partikelkonzentration (PK) über eine Zeitspanne aufzuzeichnen.
4. Klimagerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinrichtung (70) dazu eingerichtet ist, anhand der über die Zeitspanne auf gezeichneten Partikelkonzentration (PK) einen Langzeitpartikelkonzentrationswert (PKL) ZU bilden.
5. Klimagerät (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinrichtung (70) dazu eingerichtet ist, den Langzeitpartikelkonzentrationswert (PKL) mit einem
Grenzwert zu vergleichen und bei Überschreiten des Grenzwerts ein Signal (S) erzeugt.
6. Klimagerät (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Signal (S) signalisiert, dass das Klimagerät (10) gereinigt und/oder gewartet werden muss.
7. Klimagerät (10) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinrichtung (70) dazu eingerichtet ist, das Signal (S) an eine betriebsmäßig mit der Auswerteeinrichtung (70) verbundenen Steuerungseinrichtung (80) zur Steuerung des spurgeführten Fahrzeugs (1) zu senden .
8. Klimagerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Klimagerät (10) zumindest einen ersten Filter (F2) aufweist, der im Luftstrom (L) zwischen der zumindest einen Luftzufuhr (20, 30) und der zumindest eine Temperiervorrichtung (40, 50) angeordnet ist.
9. Klimagerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Klimagerät (10) zumindest einen zweiten Filter (F2) aufweist, der im Luftstrom (L) hinter der zumindest einen Temperiervorrichtung (40, 50) angeordnet ist.
10. Klimagerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Klimagerät (10) einen Luftansaugstutzen aufweist und die Partikelmessvorrichtung (60) in dem Luftansaugstutzen angeordnet ist.
11. Spurgeführtes Fahrzeug (1) des Personentransport, umfassend zumindest ein Klimagerät (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10.
12. Spurgeführtes Fahrzeug (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das spurgeführte Fahrzeug (1) zumindest eine Steuerungseinrichtung zur Steuerung des spurgeführten Fahrzeugs (1) umfasst, die betriebsmäßig mit der Auswerteeinrichtung (70) des Klimageräts (10) verbunden ist.
13. Spurgeführtes Fahrzeug (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinrichtung (80) dazu eingerichtet ist Filterwechsel zu dokumentieren und/oder anhand des Langzeitpartikelkonzentrationswerts (PKL) und der Partikelkonzentration (PK) einen Zeitpunkt für einen Filterwechsel des zumindest einen ersten oder zweiten Filters
(Fx, F2) des zumindest einen Klimageräts (10) zu anzugeben .
14. Verfahren zum Betreiben eines Klimageräts (10) , insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 10, zum Einsatz in einem spurgeführten Fahrzeug (1) des Personentransport, insbesondere nach einem der Ansprüche 11 bis 13, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst, Bereitstellen und Betreiben des Klimageräts (10) , wobei das Klimagerät (10) zumindest eine Luftzufuhr (20, 30) und zumindest eine Temperiervorrichtung (40, 50) umfasst, wobei das Klimagerät (1) eine Partikelmessvorrichtung (60) aufweist, die in einem Luftstrom (L) zwischen der zumindest einen Luftzufuhr (20, 30) und der zumindest einen Temperiervorrichtung (40, 50) angeordnet ist (S1 ) .
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass
die Partikelmessvorrichtung (60) eine Partikelkonzentration (PK) in dem Luftstrom (L) bestimmt (S2) .
16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Klimagerät (10) eine der Partikelmessvorrichtung (60) zugeordnete Auswerteeinrichtung (70) aufweist, die die Partikelkonzentration (PK) über eine Zeitspanne aufzeichnet (S3) .
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinrichtung (70) anhand der über die Zeitspanne auf gezeichneten Partikelkonzentration (PK) einen Langzeitpartikelkonzentrationswert (PKL) bildet (S4) .
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinrichtung (70) den Langzeitpartikelkonzentrationswert (PKL) mit einem Grenzwert vergleicht (S5) und bei Überschreiten des Grenzwerts ein Signal (S) erzeugt wird (S6) .
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Signal (S) signalisiert wird, dass das Klimagerät (10) gereinigt und/oder gewartet werden muss (S7) .
20. Verfahren nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass Auswerteeinrichtung (70) das Signal (S) an eine betriebsmäßig mit der Auswerteeinrichtung (70) verbundene Steuerungseinrichtung (80) zur Steuerung des spurgeführten Fahrzeugs (1) sendet (S8) .
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass
das Klimagerät (10) zumindest einen Filter (Flf F2) aufweist, und das Signal (S) einen Filterwechsel signalisiert (S9) .
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinrichtung (80) Filterwechsel dokumentiert (S10) und/oder anhand des Langzeitpartikelkonzentrationswerts (PKL) und der Partikelkonzentration (PK) einen Zeitpunkt für einen Filterwechsel des zumindest einen ersten oder zweiten Filters (F2, F2) des zumindest einen Klimageräts (10) angibt.
23. Computerprogrammprodukt, das in einem Computer eines Klimageräts (10) für ein spurgeführtes Fahrzeug (1) oder in einem Computer eines spurgeführten Fahrzeugs (1) mit einem solchen Klimagerät (1) zu verwenden ist, wobei das Computerprogrammprodukt bei Ausführung den Computer veranlasst, ein Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 22 durchzuführen.
24. Computerlesbares Aufzeichnungsmedium, auf dem ein Computerprogrammprodukt auf gezeichnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Computerprogrammprodukt bei Ausführung geeignet ist, in einem Computer eines Klimageräts (10) für ein spurgeführtes Fahrzeug (1) oder in einem Computer des spurgeführten Fahrzeugs (1) mit einem solchen Klimagerät (10) zu veranlassen, ein Verfahren zum Betreiben des Klimageräts (10) nach einem der Ansprüche 14 bis 22 durchzuführen.
25. Digitaler Zwilling eines Klimageräts (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 oder eines spurgeführten Fahrzeugs nach einem der Ansprüche 11 bis 13, wobei der digitale Zwilling ein digitalisiertes Abbild eines Klimageräts (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 oder
ein digitalisiertes Abbild eines spurgeführten Fahrzeugs nach einem der Ansprüche 11 bis 13 umfasst .
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