EP4732742A1 - Trocknungseinrichtung, insbesondere umlufttrocknungseinrichtung - Google Patents

Trocknungseinrichtung, insbesondere umlufttrocknungseinrichtung

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EP4732742A1
EP4732742A1 EP25208202.9A EP25208202A EP4732742A1 EP 4732742 A1 EP4732742 A1 EP 4732742A1 EP 25208202 A EP25208202 A EP 25208202A EP 4732742 A1 EP4732742 A1 EP 4732742A1
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EP
European Patent Office
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drying device
housing
blower
collection
bearing
Prior art date
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Pending
Application number
EP25208202.9A
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English (en)
French (fr)
Inventor
Stefan Havermann
Nils SCHRÖDER
Thorsten Schütte
Horst Lintelmann
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Miele und Cie KG
Original Assignee
Miele und Cie KG
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L15/00Washing or rinsing machines for crockery or tableware
    • A47L15/42Details
    • A47L15/48Drying arrangements
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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  • Washing And Drying Of Tableware (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Trocknungseinrichtung, insbesondere Umlufttrocknungseinrichtung, für eine Geschirrspülmaschine, mit einem eine Luftansaugöffnung (11) bereitstellenden Ansaugkanal (10) und einem eine Luftauslassöffnung (13) bereitstellenden Auslasskanal (12), sowie mit einem Gebläse (14), an das luftansaugseitig der Ansaugkanal (10) und luftauslassseitig der Auslasskanal (12) strömungstechnisch angeschlossen sind, wobei das Gebläse (14) ein Gehäuse (23) und ein darin verdrehbar angeordnetes Gebläserad (24) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (23) eine Überlauföffnung (26) für sich im Gehäuse (23) ansammelndes Kondensat aufweist und dass unterhalb des Gehäuses (23) eine Auffang- und Verdunstungsschale (25) angeordnet ist, die in strömungstechnischer Wirkverbindung mit der gehäuseseitigen Überlauföffnung (26) steht.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Trocknungseinrichtung, insbesondere eine Umlufttrocknungseinrichtung, für eine Geschirrspülmaschine, mit einem eine Luftansaugöffnung bereitstellenden Ansaugkanal, einem eine Luftauslassöffnung bereitstellenden Auslasskanal, sowie mit einem Gebläse, an das luftansaugseitig der Ansaugkanal und luftauslassseitig der Auslasskanal strömungstechnisch angeschlossen sind, wobei das Gebläse ein Gehäuse und ein darin verdrehbar angeordnetes Gebläserad aufweist.
  • Geschirrspülmaschinen im Allgemeinen sowie solche mit einer Trocknungseinrichtung der eingangs genannten Art im Speziellen sind aus dem Stand der Technik an sich gut bekannt, weshalb es eines gesonderten druckschriftlichen Nachweises an dieser Stelle nicht bedarf.
  • Eine Geschirrspülmaschine, insbesondere eine Haushaltsgeschirrspülmaschine, der typischen Bauart verfügt über einen einen Spülraum bereitstellenden Spülbehälter, der der Aufnahme von zu reinigendem Spülgut dient. Im Falle einer Haushaltsgeschirrspülmaschine handelt es sich bei dem Spülgut insbesondere um Geschirr- und Besteckteile.
  • Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall einer Geschirrspülmaschine findet im Nachgang einer Spülgutreinigung eine Spülguttrocknung statt. Es sind aus dem Stand der Technik unterschiedliche Trocknungsverfahren bekannt, so auch die Heißlufttrocknung, gemäß welcher das zu trocknende Spülgut mit zuvor aufgeheizter Trocknungsluft beaufschlagt wird. Als Trocknungsluft kann die im Spülbehälter der Geschirrspülmaschine befindliche Luft verwendet werden, in welchem Fall eine Heißlufttrocknung im Umluftbetrieb stattfindet. Alternativ und/oder in Kombination hierzu kann zur Trocknung auch Frischluft verwendet werden, die aus der die Geschirrspülmaschine umgebenden Atmosphäre bezogen wird.
  • Unabhängig davon, ob eine Heißlufttrocknung mittels Umluft und/oder mittels Frischluft durchgeführt wird, kommt zur Luftführung und -aufheizung eine Trocknungseinrichtung zum Einsatz, die entsprechende Luftführungen bereitstellt und über ein Gebläse und ein Heizelement verfügt. Des Weiteren können Temperatursensoren vorgesehen sein, die einer Regelung der Heizleistung und einer Systemüberwachung dienen.
  • Eine gattungsgemäße Trocknungseinrichtung zur Durchführung einer Heißlufttrocknung verfügt über einen Ansaugkanal einerseits und einen Auslasskanal andererseits. Der Ansaugkanal stellt eine Luftansaugöffnung bereit, wohingegen der Auslasskanal über eine Luftauslassöffnung verfügt. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall erfolgt eine Beschickung des Ansaugkanals mit Trocknungsluft durch die Luftansaugöffnung hindurch, die dann im Weiteren durch den Auslasskanal bis hin zur Luftauslassöffnung gefördert wird. Die die Trocknungseinrichtung durch die Luftauslassöffnung hindurch verlassende Trocknungsluft gelangt alsdann in einen Spülbehälter einer mit der Trocknungseinrichtung zusammenwirkenden Geschirrspülmaschine.
  • Zwecks einer Förderung der Trocknungsluft verfügt die Trocknungseinrichtung über ein Gebläse. An dieses Gebläse sind luftansaugseitig der Ansaugkanal und luftauslassseitig der Auslasskanal strömungstechnisch angeschlossen. Dabei verfügt das Gebläse über ein Gehäuse sowie über ein Gebläserad, welches innerhalb des Gehäuses verdrehbar angeordnet ist. Ein Drehantrieb des Gebläserads erfolgt im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall mittels einer entsprechenden elektrischen Antriebseinheit. Das Gebläse ist bevorzugterweise als Radialgebläse ausgebildet.
  • Zwecks Erwärmung der Trocknungsluft verfügt die Trocknungseinrichtung des Weiteren über ein Heizelement. Dieses ist typischerweise im Auslasskanal angeordnet, das heißt die vom Gebläse angesogene Luft passiert vor einem Verlassen der Trocknungseinrichtung durch die Luftauslassöffnung hindurch das Heizelement.
  • Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall einer Geschirrspülmaschine kann Spritzwasser aus dem Spülbehälter in die Trocknungseinrichtung gelangen, und zwar durch die Luftauslassöffnung und/oder die Luftansaugöffnung hindurch. Ferner kann während eines Spülprozesses im Spülbehälter entstehender Dampf über die trocknungseinrichtungsseitigen Öffnungen in die Trocknungseinrichtung gelangen, der sich dann innenseitig der Kanäle niederschlägt, infolge dessen sich Kondensat bildet.
  • Um einen Ausfall des Gebläses der Trocknungseinrichtung zu vermeiden, ist es aus dem Stand der Technik bekannt, eine entsprechende Ablauföffnung vorzusehen, durch die hindurch sich etwaiges im Gehäuse des Gebläses ansammelndes Kondensat abfließen kann. Die Ablauföffnung wirkt mit einer von der Geschirrspülmaschine bereitgestellten Auffangwanne zusammen, in der sich das Kondensat ansammeln kann, was dann im Weiteren eine Verdunstung desselben ermöglicht. Dabei dient die geschirrspülmaschinenseitige Auffangwanne typischerweise dazu, aus der Geschirrspülmaschine im Defektfall austretende Flüssigkeiten aufnehmen zu können. Die Auffangwanne ist deshalb auch mit einem Schalter ausgerüstet, der mit Erreichen eines bestimmten Füllstandes innerhalb der Auffangwanne aktiviert wird, und zwar mit der Folge, dass es zu einer sofortigen Unterbrechung eines von der Geschirrspülmaschine absolvierten Spülprogramms kommt.
  • Obgleich sich die vorbeschriebene Konstruktion im alltäglichen Praxiseinsatz bewährt hat, besteht Verbesserungsbedarf. Denn bei aus der Trocknungseinrichtung austretendem Kondensat kann es zu einer ungewollten Aktivierung des als Schutzschalter dienenden Schalters der Auffangwanne kommen. In diesem Fall wird fälschlicherweise von einer Undichtigkeit oder einer sonstigen Fehlfunktion der Geschirrspülmaschine ausgegangen, so dass es zu einem sofortigen Abschalten der Geschirrspülmaschine kommt, obgleich lediglich in der Trocknungseinrichtung entstandenes Kondensat bestimmungsgemäß abgeführt worden ist. Eine solche Fehlinterpretation gilt es zu vermeiden, weshalb es die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe ist, eine Trocknungseinrichtung der eingangs genannten Art konstruktiv dahingehend weiterzuentwickeln, dass ein sicherer Betrieb ermöglicht ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung eine Trocknungseinrichtung der eingangs genannten Art vorgeschlagen, die sich dadurch auszeichnet, dass das Gehäuse eine Überlauföffnung für sich im Gehäuse ansammelndes Kondensat aufweist und dass unterhalb des Gehäuses eine Auffang- und Verdunstungsschale angeordnet ist, die in strömungstechnischer Wirkverbindung mit der gehäuseseitigen Überlauföffnung steht.
  • Erfindungsgemäß verfügt die Trocknungseinrichtung selbst über eine Auffang- und Verdunstungsschale, in die im Bedarfsfall in der Trocknungseinrichtung anfallendes Kondensat eingeleitet werden kann. In Abkehr zum Stand der Technik wird also nicht eine geräteseitige Auffangwanne genutzt, sondern es ist eine zur geräteseitigen Auffangwanne separat ausgebildete Auffang- und Verdunstungsschale vorgesehen. Damit ist in wirkungsvoller Weise verhindert, dass ein mit der geräteseitigen Auffangwanne zusammenwirkender Schutzschalter aktiviert wird, wenn aus der Trocknungseinrichtung Kondensat austritt. Denn dieses Kondensat wird in Abkehr zum Stand der Technik nicht in die geräteseitige Auffangwanne überführt, sondern in die dafür vorgesehene Auffang- und Verdunstungsschale, die von der Trocknungseinrichtung selbst bereitgestellt ist.
  • Das Gebläse der Trocknungseinrichtung verfügt in an sich bekannter Weise über ein Gehäuse und ein darin verdrehbar angeordnetes Gebläserad. Das Gehäuse ist mit einer Überlauföffnung ausgerüstet. Diese Überlauföffnung dient dazu, sich im Gehäuse ansammelndes Kondensat abführen zu können. Dabei steht diese Überlauföffnung in strömungstechnischer Wirkverbindung mit der Auffang- und Verdunstungsschale, so dass im Falle der Kondensatbildung selbiges über die Überlauföffnung abgeführt und in die Auffang- und Verdunstungsschale überführt werden kann.
  • Die Auffang- und Verdunstungsschale ist erfindungsgemäß unterhalb des Gehäuses angeordnet, so dass durch die Überlauföffnung hindurch abgegebenes Kondensat der Schwerkraft folgend nach unten abströmen und sich in der Auffang- und Verdunstungsschale ansammeln kann. Es ist insofern eine denkbar einfache, gleichwohl aber effektive Konstruktion gegeben, die im Falle einer Kondensatbildung dafür Sorge trägt, dass sich im Gehäuse des Gebläses der Trocknungseinrichtung ansammelndes Kondensat zwecks Verdunstung in die dafür vorgesehene Auffang- und Verdunstungsschale der Trocknungseinrichtung überführt wird. Dabei kann vorgesehen sein, wie dies im Weiteren noch näher beschrieben werden wird, dass das Gehäuse des Gebläses selbst eine gewisse Kondensatmenge beherbergen kann, bevor ein Abströmen über die dafür vorgesehene Überlauföffnung stattfindet.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Auffang- und Verdunstungsschale eine Rasteinrichtung zur lösbaren Anordnung an einem Gegenstück, vorzugsweise an einem Maschinensockel einer Geschirrspülmaschine, aufweist.
  • Die Auffang- und Verdunstungsschale ist mit einer Rasteinrichtung ausgebildet. Diese Rasteinrichtung dient dazu, die Auffang- und Verdunstungsschale an einem Gegenstück anzuordnen, und zwar lösbar. Von Vorteil dieser Ausgestaltung ist zum einen, dass eine Montage werkzeuglos erfolgen kann und dass zum anderen auch eine Demontage ermöglicht ist, da mittels der erfindungsgemäßen Rasteinrichtung eine lösbare Anordnung gestattet ist, so dass im Bedarfsfall auch eine zerstörungsfreie Trennung der Auffang- und Verdunstungsschale vom Gegenstück stattfinden kann. Als Gegenstück, an dem die Auffang- und Verdunstungsschale im Bedarfsfall angeordnet wird, kommt insbesondere der Maschinensockel einer Geschirrspülmaschine zum Einsatz. Dabei ist von Vorteil, dass der Maschinensockel einer Geschirrspülmaschine typischerweise über eine Mehrzahl von im Detail unterschiedlich ausgebildeten Geschirrspülmaschinen identisch ausgebildet ist, so dass die mit der erfindungsgemäß vorgesehenen Rasteinrichtung ausgestattete Auffang- und Verdunstungsschale gleichermaßen für eine Vielzahl von im Detail unterschiedlich ausgebildeten Geschirrspülmaschinen genutzt werden kann. Damit lässt sich die erfindungsgemäße Auffang- und Verdunstungsschale baugleich für unterschiedliche Geschirrspülmaschinentypen einsetzen. Ein breites Anwendungsspektrum ist damit geschaffen.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Auffang- und Verdunstungsschale eine Lagereinrichtung zur abstützenden Aufnahme des Gebläses aufweist. Gemäß dieser besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein synergetischer Effekt dadurch erreicht, dass die Auffang- und Verdunstungsschale nicht nur in schon vorbeschriebener Weise dazu dient, etwaiges in der Trocknungseinrichtung entstehendes Kondensat aufnehmen zu können, sondern auch dazu, als Lagerung für das Gebläse der Trocknungseinrichtung dienen zu können. Die Auffang- und Verdunstungsschale nach der Erfindung erfüllt mithin zwei Funktionen. Im Ergebnis wird so eine vereinfachte und gleichzeitig auch im Gesamtaufbau wenig Platz einnehmende Konstruktion vorgeschlagen.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist in diesem Zusammenhang vorgesehen, dass die Lagereinrichtung dazu ausgebildet ist, das Gebläse in Höhenrichtung der Trocknungseinrichtung schwimmend abzustützen. Dabei meint "schwimmend" im Sinne der Erfindung, dass die von der Auffang- und Verdunstungsschale bereitgestellte Lagereinrichtung in Höhenrichtung ein Loslager bereitstellt, was in Höhenrichtung eine Relativbewegung zwischen Gebläse und Auffang- und Verdunstungsschale gestattet.
  • Die Trocknungseinrichtung besteht in ihrem Grundaufbau aus drei Komponenten. Es sind erstens Luftführungen für noch nicht erwärmte Trocknungsluft, zweitens Luftführungen für erwärmte Trocknungsluft und drittens das Gebläse vorgesehen. Dabei stehen die Luftführungen für noch nicht erwärmte Trocknungsluft ebenso wie die Luftführungen für erwärmte Trocknungsluft in strömungstechnischer Wirkverbindung mit dem Gebläse. Infolge eines bestimmungsgemäßen Betriebs kann es insbesondere zu thermisch bedingten Ausdehnungen kommen, was eine positionsfeste Verbindung aller drei Baukomponenten der Trocknungseinrichtung mit der Geschirrspülmaschine verbietet. Ansonsten könnte es im bestimmungsgemäßen Betrieb zu spannungsbedingten Beschädigungen kommen. Mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung wird dem Rechnung getragen, da es die in Höhenrichtung schwimmende Lagerung des Gebläses gestattet, dass thermisch bedingte Ausdehnungen abgefangen werden können. Dabei ist die mittels der erfindungsgemäß vorgesehenen Lagereinrichtung gegebene Abstützung des Gebläses nur in Höhenrichtung schwimmend ausgebildet. Quer hierzu stellt die Lagereinrichtung ein Festlager dar, so dass das Gebläse nicht ungewollt in Relation zu den übrigen Bauteilen der Trocknungseinrichtung auswandern kann. Die Luftführungswege der Trocknungseinrichtung sind beispielsweise an der Seitenwand eines Spülbehälters der Geschirrspülmaschine angeordnet. Das Gebläse ist indes durch die erfindungsgemäß vorgesehene Lagereinrichtung der Auffang- und Verdunstungsschale abgestützt, und zwar in Höhenrichtung schwimmend, so dass in dieser Richtung auch ein Toleranzausgleich stattfinden kann, insbesondere um thermisch bedingte Längenausdehnungen kompensieren zu können. Aber auch herstellungsbedingte Toleranzen können so in vorteilhafter Weise ausgeglichen werden.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist in diesem Zusammenhang vorgesehen, dass die Lagereinrichtung eine Lagerbohrung aufweist. Diese Lagerbohrung stellt eine erste Lagerbaukomponente dar.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung weist das Gehäuse des Gebläses einen mit der Lagerbohrung zusammenwirkenden Lagerzapfen auf. Dieser stellt eine zweite Lagerbaukomponente bereit. Im endmontierten Zustand greift der gehäuseseitige Lagerzapfen in die zugehörige Lagerbohrung der Lagereinrichtung ein. Hierdurch ist eine in schon vorbeschriebener Weise in Höhenrichtung schwimmende Lagerung gegeben. Quer hierzu, das heißt quer zur Längserstreckung des Lagerzapfens findet indes eine Positionsfixierung statt. Im Ergebnis ist ein Toleranzausgleich in Längsrichtung des Lagerzapfens gestattet, quer hierzu nicht.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Lagerbohrung von einem Dämpferelement bereitgestellt ist. Ein solches Dämpferelement kann beispielsweise aus einem weich elastischen Kunststoffmaterial gebildet sein, wie zum Beispiel einem Elastomer. Kontaktgeräusche, insbesondere im Bewegungsfall können so in vorteilhafter Weise vermieden werden. Ferner sorgt das Dämpferelement für eine federelastische Abstützung des Gehäuses, was zur Langlebigkeit der gesamten Konstruktion beiträgt.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Auffang- und Verdunstungsschale eine Aufnahme zur Anordnung des Dämpferelements aufweist. Im endmontierten Zustand ist das Dämpferelement in der dafür vorgesehenen Aufnahme in Relation zur Auffang- und Verdunstungsschale positionsgesichert. Das Dämpferelement stellt wiederum die Lagerbohrung bereit, durch die hindurch der Lagerzapfen des Gebläsegehäuses greift. Im Ergebnis ist so das Gebläsegehäuse gegenüber der Auffang- und Verdunstungsschale lagegesichert, und zwar unter Zwischenordnung des Dämpferelements. Es ist so eine insgesamt einfache und zugleich kompakte Bauform gegeben.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist in diesem Zusammenhang vorgesehen, dass das Dämpferelement schalenseitig eine Rastkontur aufweist. Hierdurch wird insbesondere im ersten Montagefall eine vereinfachte Handhabung gewährleistet, da das Dämpferelement lediglich in die dafür vorgesehene Aufnahme der Auffang- und Verdunstungsschale einzusetzen ist, die vom Dämpferelement bereitgestellte Rastkontur alsdann dafür sorgt, dass eine positionssichere Anordnung des Dämpferelements an der Auffang- und Verdunstungsschale gegeben ist.
  • Insgesamt wird mit der vorbeschriebenen Konstruktion eine minimierte Baugröße realisiert, so dass ein nur geringer Einbauraum benötigt ist. Insbesondere mit Blick auf den insbesondere bei einer Geschirrspülmaschine ohnehin knapp bemessenen Einbauraum ist dies von Vorteil.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der Lagerzapfen lagerbohrungsseitig einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt aufweist. So kann der Lagerzapfen im Bereich seiner Überdeckung mit der Lagerbohrung insbesondere im Querschnitt sternenförmig oder kreuzförmig ausgebildet sein. Es ist so in vorteilhafter Weise im Steckbereich zwischen Lagerzapfen und Lagerbohrung ein Überlauf geschaffen, durch den hindurch von der Auffang- und Verdunstungsschale aufgenommenes Kondensat hindurchtreten kann. Es ist so in vorteilhafter Weise sichergestellt, dass im Falle einer Menge an anfallendem Kondensat, das von der Auffang- und Verdunstungsschale nicht mehr vollständig aufgenommen werden kann, ein unkontrollierter Kondensatabfluss aus der Auffang- und Verdunstungsschale unterbunden ist. Es ist vielmehr durch die vorbeschriebene Ausgestaltung ein Soll-Überlauf geschaffen, der für ein kontrolliertes Abfließen von überschüssigem Kondensat sorgt. Dieses überschüssige Kondensat kann dann in eine maschinenseitig ohnehin vorgesehene Auffangwanne überführt werden. Es ist mithin durch die geometrische Ausgestaltung des Lagerzapfens in konstruktiv einfacher Weise ein Überlauf realisiert, der im Falle einer typischerweise nicht erwartbaren Menge an Kondensat ein Abströmen desselben in die maschinenseitige Auffangwanne ermöglicht, so dass ggfls. auch ein mit der Auffangwanne in Wirkverbindung stehender Schutzschalter aktiviert werden kann. Dabei ist das Auffangvolumen der erfindungsgemäßen Auffang- und Verdunstungsschale so bemessen, dass im bestimmungsgemäßen Betrieb einer Geschirrspülmaschine ein Überlauf von Kondensat in die maschinenseitige Auffangwanne typischerweise nicht stattfindet. Für den Defekt- oder Fehlerfall ist aber gleichwohl sichergestellt, dass im Falle einer außergewöhnlich großen Menge an anfallendem Kondensat eine geschirrspülmaschinenseitig ohnehin vorgesehene Schutzeinrichtung greift.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass das Dämpferelement gehäuseseitig eine geneigt ausgebildete Oberfläche bereitstellt. Diese geneigt ausgebildete Oberfläche stellt sicher, dass der konstruktiv vorgesehene Überlauf der vorbeschriebenen Art tatsächlich erst dann greift, wenn der Füllstand innerhalb der Auffang- und Verdunstungsschale eine solche Höhe erreicht hat, dass die Gefahr eines Überlaufs über die die Auffang- und Verdunstungsschale begrenzende Randkante gegeben ist.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Überlauföffnung in Höhenrichtung des Gehäuses unter Ausbildung eines gehäuseseitigen Kondensatreservoirs oberhalb einer vom Gehäuse bereitgestellten tiefsten Gehäusestelle angeordnet ist.
  • Diese Ausgestaltung macht sich die Erkenntnis zunutze, dass das Gehäuse des Gebläses eine gewisse Kondensatmenge aufnehmen kann, ohne einen Funktionsausfall des Gebläses zu riskieren. Ein Funktionsausfall steht erst dann zu befürchten, wenn sich im Gebläsegehäuse eine derartige Menge an Kondensat ansammelt, dass das vom Gehäuse verdrehbar aufgenommene Gebläserad nicht mehr frei durchdrehen kann. Insofern ist es ohne Ausfallrisiko möglich, den konstruktiv zwischen Gebläsegehäuse und Gebläserad vorgesehenen Spaltraum für eine Kondensataufnahme zu nutzen.
  • Bei dem Gebläse handelt es sich bevorzugterweise um ein Radialgebläse. Dieses verfügt konstruktionsbedingt über ein Schneckengehäuse, das heißt ein Gehäuse, das einen in Richtung auf den Gehäuseauslass anwachsenden Gehäuseradius aufweist, mithin über ein in Richtung auf den Gehäuseauslass anwachsendes Spaltmaß zwischen Gebläserad und Gehäuse verfügt. Dieser ohnehin zwischen Gebläserad und Gehäuse vorgesehene Volumenraum kann für eine Zwischenspeicherung von Kondensat genutzt werden, ohne dass sich für das Gebläse eine ungewollte Funktionseinschränkung ergibt.
  • Aus diesem Grunde ist auch erfindungsgemäß vorgesehen, dass die für eine Abfuhr von Kondensat vorgesehene Überlauföffnung in Höhenrichtung des Gehäuses unter Ausbildung eines gehäuseseitigen Kondensatreservoirs oberhalb einer vom Gehäuse bereitgestellten tiefsten Gehäusestelle angeordnet ist.
  • Mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung werden mithin im Ergebnis drei Rückhaltestufen für anfallendes Kondensat bereitgestellt. Zum einen ist ein gebläseseitiges Reservoir vorgesehen, das eine erste Menge an Kondensat aufnehmen kann. Fällt mehr Kondensat an, als es vom gehäuseeigenen Reservoir aufgenommen werden kann, finden ein Abströmen von überschüssigem Kondensat über die dafür vorgesehene Überlauföffnung statt. Dieses über die Überlauföffnung abgeführte Kondensat gelangt in die trocknungseinrichtungsseitige Auffang- und Verdunstungsschale. Diese stellt ein gewisses Aufnahmevolumen zur Verfügung. Sofern ein Mehr an Kondensat anfällt, findet über den schalenseitigen Überlauf ein Abströmen von Kondensat in die maschinenseitige Auffangwanne statt. Diese ist in an sich bekannter Weise mit einem Schutzschalter ausgerüstet, der bei einem zu hohen Füllstand innerhalb der Auffangwanne aktiviert wird.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Überlauföffnung endseitig eines gehäusewandseitigen Stutzens ausgebildet ist. Es ist so eine zielgerichtete Kondensatabführung ermöglicht. Darüber hinaus ist es gestattet, konstruktiv für einen Druckausgleich im Bereich der Überlauföffnung Sorge zu tragen, was eine verbesserte Trocknungsluftführung innerhalb des Gebläsegehäuses ermöglicht.
  • Mit der Erfindung wird des Weiteren eine Geschirrspülmaschine vorgeschlagen, die über eine Trocknungseinrichtung der erfindungsgemäßen Art verfügt. Eine solche Geschirrspülmaschine weist die schon vorbeschriebenen Vorteile auf.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Geschirrspülmaschine eine maschinenseitige Auffangwanne aufweist, die in Höhenrichtung der Trocknungseinrichtung unterhalb der Auffang- und Verdunstungsschale der Trocknungseinrichtung angeordnet ist. Hierdurch wird in schon vorbeschriebener Weise gewährleistet, dass im Falle eines etwaigen Überlaufs der Auffang- und Verdunstungsschale abströmendes Kondensat in die dafür vorgesehene maschinenseitige Auffangwanne gelangen kann. Insbesondere aus Sicherheitsgründen ist dies von Vorteil, da die Auffangwanne mit einem Schutzschalter ausgerüstet ist.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung anhand der Figuren. Dabei zeigen
  • Fig. 1
    in schematischer Perspektivansicht eine erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine;
    Fig. 2
    in schematischer Seitenansicht die Geschirrspülmaschine nach Fig. 1;
    Fig. 3
    in einer weiteren schematischen Seitenansicht eine erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine;
    Fig. 4
    in schematischer Perspektivansicht ausschnittsweise das Gebläse einer erfindungsgemäßen Trocknungseinrichtung;
    Fig. 5
    in schematischer Teilschnittdarstellung das Gebläse nach Fig. 4;
    Fig. 6
    in einer schematischen Explosionsdarstellung ausschnittsweise den Sockel einer erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine von unten und
    Fig. 7
    in schematischer Perspektivansicht ausschnittsweise die Lagerung des Gebläses der erfindungsgemäßen Trocknungseinrichtung.
  • Fig. 1 zeigt in schematischer Perspektivansicht eine erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine 1.
  • Die Geschirrspülmaschine 1 verfügt in an sich bekannter Weise über einen einen Spülraum 3 bereitstellenden Spülbehälter 2, der im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall der Aufnahme von zu reinigendem Spülgut dient.
  • Zwecks Heißlufttrocknung von im Spülbehälter 2 befindlichem Spülgut verfügt die Geschirrspülmaschine 1 über eine Trocknungseinrichtung 9.
  • Wie sich aus einer Zusammenschau insbesondere der Figuren 1 und 2 ergibt, weist die Trocknungseinrichtung 9 für die Führung von Trocknungsluft einen Ansaugkanal 10 einerseits und einen Auslasskanal 12 andererseits auf. Ferner verfügt die Trocknungseinrichtung 9 über ein Gebläse 14, an das luftansaugseitig der Ansaugkanal 10 und luftauslassseitig der Auslasskanal 12 strömungstechnisch angeschlossen sind.
  • Das Gebläse 14 der Trocknungseinrichtung 9 ist im Sockelbereich 18 der Geschirrspülmaschine 1 angeordnet, d. h. in Höhenrichtung 8 unterhalb des Spülbehälters 2. Die beiden Kanäle, d. h. der Ansaugkanal 10 und der Auslasskanal 12 sind außenseitig des Spülbehälters 2 an einer Spülbehälterseitenwand 4 des Spülbehälters 2 angeordnet.
  • Wie sich insbesondere aus der Darstellung nach Fig. 1 ergibt, verfügt der Spülbehälter 2 über zwei Spülbehälterseitenwände 4, ein Deckenteil 5, ein Bodenteil 6 und eine Rückwand 16. Der Rückwand 16 gegenüberliegend ist eine Beschickungsöffnung vorgesehen, durch die hindurch im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall eine Beschickung des Spülbehälters 2 mit Spülgut stattfinden kann.
  • Wie sich des Weiteren aus einer Zusammenschau der Fign. 1 und 2 ergibt, stellt der Ansaugkanal 10 der Trocknungseinrichtung 9 eine Luftansaugöffnung 11 bereit. Dementsprechend verfügt der Auslasskanal 12 über eine Luftauslassöffnung 13. Beide Öffnungen, d. h. die Luftansaugöffnung 11 sowie die Luftauslassöffnung 13 münden beide jeweils in den Spülraum 3 ein. Dementsprechend kann im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall eine Luftströmung stattfinden, wie dies die in Fig. 2 eingezeichneten Pfeile 17 erkennen lassen, die mithin die Durchströmungsrichtung wiedergeben.
  • In Entsprechung der Darstellung nach Fig. 2 findet im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall der Trocknungseinrichtung 9 ein Umluftbetrieb statt. Das Gebläse 14 saugt über die Luftansaugöffnung 11 Trocknungsluft aus dem Spülraum 3 an. Diese Trocknungsluft gelangt über den Ansaugkanal 10 und durch das Gebläse 14 hindurch zum Auslasskanal 12. In den Auslasskanal ist eine in den Fign. nicht näher dargestellte Rohrheizkörperanordnung einer Heizeinrichtung 15 integriert, mittels welcher Anordnung die den Auslasskanal 12 passierende Trocknungsluft aufgeheizt wird. Die aufgeheizte Trocknungsluft verlässt die Trocknungseinrichtung 9 über die vom Auslasskanal 12 bereitgestellte Auslassöffnung 13, womit sie in den Spülraum 3 zurückgeführt wird.
  • Wie die Fign. 1 und 2 im Übrigen erkennen lassen, weisen sowohl der Ansaugkanal 10 als auch der Auslasskanal 12 jeweils einen Überhub 19 bzw. 21 auf, und zwar jeweils mit einer teilkreisförmig ausgebildeten Kanalumlenkung 20 bzw. 22.
  • Die Überhübe 19 bzw. 21 dienen jeweils dazu, etwaiges über die jeweils zugehörige Öffnung 11 bzw. 13 in einen Kanal 10 bzw. 12 eindringendes Wasser davor zurückzuhalten, bis zum Gebläse 14 zu strömen. Denn etwaiges über die Öffnungen 11 bzw. 13 in die Kanäle 10 bzw. 12 eingeschleustes Wasser kann dank des jeweiligen Überhubs 19 bzw. 21, d. h. dank der jeweils vorgesehenen Kanalumlenkungen 20 bzw. 22 entgegen der einwirkenden Schwerkraft nicht nach oben wandern, sondern wird vielmehr unter Einwirkung der Schwerkraft durch die jeweils zugehörige Öffnung 11 bzw. 13 zurück in den Spülraum 3 geführt.
  • Wie insbesondere eine Zusammenschau der Fign. 2 und 3 erkennen lässt, weist das Gebläse 14 ein Gehäuse 23 und ein darin verdrehbar angeordnetes Gebläserad 24 auf. Vorzugsweise handelt es sich bei dem Gebläse 14 um ein Radialgebläse, wie dies auch in den Fign. dargestellt ist.
  • Die Trocknungseinrichtung 9 verfügt erfindungsgemäß über eine Auffang- und Verdunstungsschale 25, wie dies in schematischer Darstellung Fig. 3 erkennen lässt. Diese Auffang- und Verdunstungsschale 25 ist in Höhenrichtung 8 unterhalb des Gehäuses 23 des Gebläses 14 angeordnet.
  • Wie insbesondere die Darstellung nach Fig. 5 erkennen lässt, weist das Gehäuse 23 eine Überlauföffnung 26 für sich im Gehäuse 23 ansammelndes Kondensat auf. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist diese Überlauföffnung 26 von einem Stutzen 27 bereitgestellt.
  • Die Auffang- und Verdunstungsschale 25 steht in strömungstechnischer Wirkverbindung mit der gehäuseseitigen Überlauföffnung 26, wie sich dies insbesondere aus einer Zusammenschau der Fign. 3 bis 5 ergibt. Sich im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall im Gehäuse 23 ansammelndes Kondensat kann mithin durch die dafür vorgesehene Überlauföffnung 26 aus dem Gehäuse 23 abgeführt werden, wobei es der Schwerkraft folgend in Höhenrichtung 8 nach unten abströmt und von der Auffang- und Verdunstungsschale 25 aufgenommen wird.
  • Zwecks Positionssicherung verfügt die Auffang- und Verdunstungsschale 25 über eine Rasteinrichtung 34. Dies ergibt sich insbesondere aus einer Zusammenschau der Fign. 5 und 6. Diese Rasteinrichtung 34 dient der lösbaren Anordnung der Auffang- und Verdunstungsschale 25 an einem Gegenstück, bei dem es sich im gezeigten Ausführungsbeispiel über einen von der Geschirrspülmaschine 1 bereitgestellten Maschinensockel handelt. Dabei verfügt die Rasteinrichtung 34 über zwei schienenartig ausgebildete Halteelemente, die im endmontierten Zustand in entsprechend ausgebildete Aufnahmen des Maschinensockels 33 eingreifen. Die Fign. 5 und 6 lassen dies erkennen.
  • Die Auffang- und Verdunstungsschale 25 weist des Weiteren eine Lagereinrichtung 28 auf, die dazu dient, das Gebläse 14 abstützend aufzunehmen. Diesen Sachzusammenhang geben insbesondere die Fign. 3, 4, und 5 wieder.
  • Die Lagereinrichtung 28 ist dazu ausgebildet, das Gebläse 14 in Höhenrichtung 8 der Trocknungseinrichtung schwimmend abzustützen. "Schwimmend" meint dabei, dass das Gebläse 14 gegenüber der Auffang- und Verdunstungsschale 25 in Höhenrichtung 8 frei beweglich ist, die Lagereinrichtung 28 insofern mit Bezug auf die Höhenrichtung 8 ein Loslager bereitstellt. Quer zur Höhenrichtung 8 stellt die Lagereinrichtung 28 ein Festlager bereit, so dass eine Relativbewegung des Gebläses 14 in Relation zur Auffang- und Verdunstungsschale 25 in dieser Richtung nicht möglich ist.
  • Diese schwimmende Lagerung des Gebläses 14 hat den Vorteil, dass insbesondere ein temperaturbedingter Toleranzausgleich in Höhenrichtung 8 gestattet ist. Dieser ist erforderlich, da die Kanäle 10 und 12 der Trocknungseinrichtung 9 an der zugehörigen Seitenwand 4 des Spülbehälters 2 angeordnet sind, so dass es infolge temperaturbedingter Ausdehnungen zu ungewollten Spannungen innerhalb der Trocknungseinrichtung 9 käme, wenn auch das Gebläse 14 in Höhenrichtung 8 positionsfest gehalten werden würde. Die mit der Auffang- und Verdunstungsschale 25 bereitgestellte Lagereinrichtung 28 schafft hier Abhilfe und ermöglicht es der erfindungsgemäßen Konstruktion, temperaturbedingte Ausdehnungen, insbesondere der Luftführungskanäle 10 und 12 der Trocknungseinrichtung 9 ausgleichen zu können. Unnötige Spannungen in den einzelnen Bauteilen werden so vermieden, was zur Langlebigkeit der gesamten Konstruktion beiträgt.
  • Hinsichtlich der Lagereinrichtung 28 ist im Übrigen vorgesehen, dass diese eine Lagerbohrung 29 bereitstellt. Im endmontierten Zustand wird mit dieser Lagerbohrung 29 ein vom Gehäuse 23 bereitgestellter Lagerzapfen 30 zusammen, der von der Lagerbohrung 29 aufgenommen ist, wie beispielsweise die Fign. 4 und 5 erkennen lassen. Die Lagerbohrung 29 ist dabei von einem Dämpferelement 31 bereitgestellt, das aus einem elastomeren Werkstoff gebildet ist. Das Dämpferelement 31 ist selbst von einer Aufnahme 32 der Auffang- und Verdunstungsschale 25 aufgenommen, bei welcher Aufnahme es sich beispielsweise um eine Durchgangsbohrung handelt, wie dies den Fign. 6 und 7 zu entnehmen ist. Zwecks positionssicherer Anordnung des Dämpferelements 31 an der Auffang- und Verdunstungsschale 25 verfügt das Dämpferelement 31 schalenseitig über eine Rastkontur 35. Diese wirkt mit einer mit Hinterschnitt ausgerüsteten Randkante der von der Auffang- und Verdunstungsschale 25 bereitgestellten Aufnahme 32 zusammen, wie dies insbesondere Fig. 7 zu entnehmen ist. Im Ergebnis dieser Konstruktion ist der gehäuseseitige Lagerzapfen 30 unter Zwischenordnung des Dämpferelements 31 an der Auffang- und Verdunstungsschalte 25 angeordnet. Die Auffang- und Verdunstungsschale 25 vereint mithin zwei Funktionen in einem Bauteil. Zum einen dient sie im Falle von Kondensatbildung dazu, aus dem Gehäuse 23 des Gebläses 14 austretendes Kondensat aufzunehmen. Zum anderen stellt sie die Lagereinrichtung 28 zur Verfügung, die dazu eingerichtet ist, das Gebläse 14 in Höhenrichtung 8 schwimmend abzustützen.
  • Wie sich insbesondere aus der Darstellung nach Fig. 7 ergibt, weist der Lagerzapfen 30 lagerbohrungsseitig einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt auf. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Querschnitt des Lagerzapfens 30 kreuzförmig ausgebildet. Hierdurch bedingt ergeben sich im Kontaktbereich zwischen Lagerzapfen 30 und Dämpferelement 31 Führungskanäle, die als Überlauf 36 dienen. Wie sich insbesondere aus Fig. 7 ergibt, kann im Falle eines zu hohen Füllstandes an Kondensat innerhalb der Auffang- und Verdunstungsschale 25 Kondensat über den Kontaktbereich zwischen Lagerzapfen 30 und Dämpferelement 31, nämlich durch den durch die Führungskanäle gebildeten Überlauf 36 hindurch abströmen. Das durch den Überlauf 36 abgeführte Kondensat gelangt in eine maschinenseitig vorgesehene Auffangwanne 38, die in Höhenrichtung 8 unterhalb der Auffang- und Verdunstungsschale 25 angeordnet ist, wie dies insbesondere die schematische Darstellung nach Fig. 3 erkennen lässt.
  • Um eine Beschickung des Überlaufs 36 mit überschüssigem Kondensat tatsächlich erst dann zu ermöglichen, wenn die Aufnahmekapazität der Auffang- und Verdunstungsschale 25 erreicht ist, verfügt das Dämpferelement 31 über eine geneigt ausgebildete Oberfläche 37, die ausgehend von der vom Dämpferelement 31 bereitgestellten Lagerbohrung 29 in radialer Richtung nach außen abfällt, was insbesondere den Darstellungen nach den Fign. 5 und 6 zu entnehmen ist.
  • Im Ergebnis der vorbeschriebenen Konstruktion wird mit der erfindungsgemäßen Auffang- und Verdunstungsschale 25 ein Bauteil bereitgestellt, das die Funktionen "Gebläse 14 fixieren" und "Kondensat auffangen" miteinander kombiniert. Dabei findet eine Anordnung der Auffang- und Verdunstungsschale 29 am Maschinensockel 33 der Geschirrspülmaschine 1 nur dann statt, wenn diese auch mit einer erfindungsgemäßen Trocknungseinrichtung 9 ausgerüstet ist. Ansonsten ist ein Vorsehen der Auffang- und Verdunstungsschale 25 nicht erforderlich, so dass sie entfallen kann und der von der Geschirrspülmaschine 1 bereitgestellte Bauraum für andere Komponenten genutzt werden kann.
  • Bezugszeichen
  • 1
    Geschirrspülmaschine
    2
    Spülbehälter
    3
    Spülraum
    4
    Spülbehälterseitenwand
    5
    Deckenteil
    6
    Bodenteil
    7
    Beschickungsöffnung
    8
    Höhenrichtung
    9
    Trocknungseinrichtung
    10
    Ansaugkanal
    11
    Luftansaugöffnung
    12
    Auslasskanal
    13
    Luftauslassöffnung
    14
    Gebläse
    15
    Heizeinrichtung
    16
    Rückwand
    17
    Pfeil (Kanaldurchströmungsrichtung)
    18
    Sockelbereich
    19
    Überhub
    20
    Kanalumlenkung
    21
    Überhub
    22
    Kanalumlenkung
    23
    Gehäuse
    24
    Gebläserad
    25
    Auffang- und Verdunstungsschale
    26
    Überlauföffnung
    27
    Stutzen
    28
    Lagereinrichtung
    29
    Lagerbohrung
    30
    Lagerzapfen
    31
    Dämpferelement
    32
    Aufnahme
    33
    Gegenstück
    34
    Rasteinrichtung
    35
    Rastkontur
    36
    Überlauf
    37
    Oberfläche
    38
    Auffangwanne

Claims (15)

  1. Trocknungseinrichtung, insbesondere Umlufttrocknungseinrichtung, für eine Geschirrspülmaschine, mit einem eine Luftansaugöffnung (11) bereitstellenden Ansaugkanal (10) und einem eine Luftauslassöffnung (13) bereitstellenden Auslasskanal (12), sowie mit einem Gebläse (14), an das luftansaugseitig der Ansaugkanal (10) und luftauslassseitig der Auslasskanal (12) strömungstechnisch angeschlossen sind, wobei das Gebläse (14) ein Gehäuse (23) und ein darin verdrehbar angeordnetes Gebläserad (24) aufweist,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Gehäuse (23) eine Überlauföffnung (26) für sich im Gehäuse (23) ansammelndes Kondensat aufweist und dass unterhalb des Gehäuses (23) eine Auffang- und Verdunstungsschale (25) angeordnet ist, die in strömungstechnischer Wirkverbindung mit der gehäuseseitigen Überlauföffnung (26) steht.
  2. Trocknungseinrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Auffang- und Verdunstungsschale (25) eine Rasteinrichtung (34) zur lösbaren Anordnung an einem Gegenstück, vorzugsweise an einem Maschinensockel einer Geschirrspülmaschine (1), aufweist.
  3. Trocknungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Auffang- und Verdunstungsschale (25) eine Lagereinrichtung (28) zur abstützenden Aufnahme des Gebläses (14) aufweist.
  4. Trocknungseinrichtung nach Anspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Lagereinrichtung (28) dazu ausgebildet ist, das Gebläse (14) in Höhenrichtung (8) der Trocknungseinrichtung (9) schwimmend abzustützen.
  5. Trocknungseinrichtung nach Anspruch 3 oder 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Lagereinrichtung (28) eine Lagerbohrung (29) aufweist.
  6. Trocknungseinrichtung nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Gehäuse (23) des Gebläses (14) einen mit der Lagerbohrung (29) zusammenwirkenden Lagerzapfen (30) aufweist.
  7. Trocknungseinrichtung nach Anspruch 5 oder 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Lagerbohrung (29) von einem Dämpferelement (31) bereitgestellt ist.
  8. Trocknungseinrichtung nach Anspruch 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Auffang- und Verdunstungsschale (25) eine Aufnahme (32) zur Anordnung des Dämpferelements (31) aufweist.
  9. Trocknungseinrichtung nach Anspruch 7 oder 8,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Dämpferelement (31) schalenseitig eine Rastkontur (35) aufweist.
  10. Trocknungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
    dass zwischen der Lagerbohrung (29) und dem Lagerzapfen (30) ein Überlauf (36) ausgebildet ist.
  11. Trocknungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
    dass der Lagerzapfen (30) lagerbohrungsseitig einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt aufweist.
  12. Trocknungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
    dass das Dämpferelement (31) gehäuseseitig eine geneigt ausgebildete Oberfläche (37) bereitstellt.
  13. Trocknungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Überlauföffnung (26) in Höhenrichtung (8) des Gehäuses (23) unter Ausbildung eines gehäuseseitigen Kondensatreservoirs oberhalb einer vom Gehäuse (23) bereitgestellten tiefsten Gehäusestelle angeordnet ist.
  14. Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine mit einer Trocknungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 13.
  15. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 14,
    gekennzeichnet durch
    eine maschinenseitige Auffangwanne (38), die in Höhenrichtung (8) der Trocknungseinrichtung (9) unterhalb der Auffang- und Verdunstungsschale (25) der Trocknungseinrichtung (9) angeordnet ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2008029867A1 (fr) * 2006-09-08 2008-03-13 Calsonic Kansei Corporation Structure de drainage pour climatiseur de véhicule
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