EP4731858A1 - Flügelelement für ein fahrzeug, insbesondere für ein kraftfahrzeug, sowie fahrzeug - Google Patents
Flügelelement für ein fahrzeug, insbesondere für ein kraftfahrzeug, sowie fahrzeugInfo
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- EP4731858A1 EP4731858A1 EP24733089.7A EP24733089A EP4731858A1 EP 4731858 A1 EP4731858 A1 EP 4731858A1 EP 24733089 A EP24733089 A EP 24733089A EP 4731858 A1 EP4731858 A1 EP 4731858A1
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Flügelelement (2) für ein Fahrzeug (1), mit einem Bedienelement (6), mittels welchem durch Bedienen des Bedienelements (6) ein Schloss (7), mittels welchem das zwischen einer Schließstellung und wenigstens einer Offenstellung bewegbar an einem Aufbau des Fahrzeugs (1) anordenbare Flügelelement (2) in der Schließstellung zu sichern ist, elektrisch entriegelbar ist. Vorgesehen ist eine von dem Bedienelement (6) beabstandete Öffnung (9), welche durch ein ein zum mechanischen Notentriegeln des Schlosses (7) vorgesehenes, von dem Bedienelement (6) beabstandetes Notentriegelungsbedienelement (12) überdeckendes Abdeckelement (10) verschlossen ist, welches separat von dem Notentriegelungsbedienelement (12) ausgebildet und in eine die Öffnung (9) und das Notentriegelungsbedienelement (12) freigebende Freigabestellung bewegbar ist, in welcher zum manuellen Notentriegeln des Schlosses (7) das Notentriegelungsbedienelement (12) manuell betätigbar ist. Vorgesehen ist eine Federeinrichtung (13), welche eine Federkraft (F) bereitstellt, mittels welcher das Abdeckelement (10) in Einbaulage des Flügelelements (2) in Fahrzeugquerrichtung (y) nach außen vorgespannt ist.
Description
Flügelelement für ein Fahrzeug, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, sowie Fahrzeug
Die Erfindung betrifft ein Flügelelement für ein Fahrzeug, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Fahrzeug, insbesondere ein Kraftfahrzeug, mit wenigstens einem solchen Flügelelement.
Die WO 2007/118552 A1 offenbart ein Kraftfahrzeug mit einer Fahrzeugtür, welche ein Türunterteil und ein oberes Fensterteil aufweist, die durch eine Fensterbrüstung getrennt sind. Der WO 2020/01137 A1 ist eine Vorrichtung zur Betätigung einer Fahrzeugtür eines Fahrzeugs als bekannt zu entnehmen, mit einer Sensoreinrichtung, die dazu eingerichtet ist, eine auf die Fahrzeugtür einwirkende Kraft zu erfassen und entsprechende Sensordaten zu erzeugen. Des Weiteren ist aus der DE 102017202 114 A1 ein Kraftfahrzeug bekannt, mit mindestens einer Seitentür, die einen Türkörper aufweist. Außerdem offenbart die WO 2006/007916 A1 eine Kraftwagentür mit einem inneren Modul und einem äußeren Modul.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Fahrzeugtür für einen Kraftwagen, insbesondere Personenkraftwagen, sowie einen Kraftwagen, insbesondere einen Personenkraftwagen, zu schaffen, so dass eine besonders vorteilhafte Bedienung realisiert werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Flügelelement mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 sowie durch ein Fahrzeug mit den Merkmalen des Patentanspruchs 10 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Ein erster Aspekt der Erfindung betrifft ein Flügelelement für ein Fahrzeug, insbesondere für ein Kraftfahrzeug. Dies bedeutet, dass das vorzugsweise als Kraftfahrzeug, insbesondere als Kraftwagen und ganz insbesondere als Personenkraftwagen, ausgebildete Fahrzeug in seinem vollständig hergestellten Zustand das Flügelelement aufweist. Unter dem Flügelelement ist ein Bauelement zu verstehen, welches an einem beispielsweise als selbsttragende Karosserie ausgebildeten Aufbau des Fahrzeugs,
dessen auch als Fahrgastzelle oder Fahrgastraum bezeichneter Innenraum durch den Aufbau gebildet ist, bewegbar, insbesondere verschwenkbar, zu halten oder gehalten, das heißt anordenbar oder angeordnet ist. Das Flügelelement ist somit in vollständig hergestelltem Zustand des Fahrzeugs separat von dem Aufbau ausgebildet und bewegbar, insbesondere verschwenkbar, an dem Aufbau gehalten. Insbesondere ist dem Flügelelement eine Aufbauöffnung des Aufbaus zugeordnet. Das Flügelelement kann relativ zu dem Aufbau zwischen einer Schließstellung und wenigstens einer Offenstellung bewegt, insbesondere verschwenkt, werden. In der Schließstellung ist durch das Flügelelement zumindest ein Teilbereich der Aufbauöffnung verschlossen. In der Offenstellung gibt das Flügelelement den Teilbereich der Aufbauöffnung frei. Insbesondere kann es sich bei dem Flügelelement beispielsweise um eine Tür, insbesondere um eine Seitentür, handeln, sodass die Aufbauöffnung beispielsweise als eine Türöffnung ausgebildet ist. Somit kann beispielsweise in der Offenstellung des Flügelelements eine Person über den freigegebenen Teilbereich der Aufbauöffnung in den Innenraum einsteigen beziehungsweise aus dem Innenraum aussteigen. Ferner ist es denkbar, dass das Flügelelement eine Klappe, wie beispielsweise eine Heckklappe oder eine Frontklappe ist. Beispielsweise kann das Flügelelement eine Kofferraumklappe oder ein Kofferraumdeckel oder eine Motorhaube sein. Somit kann beispielsweise die Aufbauöffnung eine insbesondere seitliche oder aber heckseitige Türöffnung oder eine vordere oder hintere Stauraumöffnung sein, sodass beispielsweise über den in der Offenstellung des Flügelelements freigegebenen Teilbereich der Aufbauöffnung ein beispielsweise frontseitiger oder heckseitiger Stauraum, insbesondere Kofferraum, des Fahrzeugs zugänglich sein kann. Somit ist das Flügelelement ein separat von dem Aufbau ausgebildetes Anbauteil, welches bewegbar, insbesondere verschwenkbar, an dem Aufbau anordenbar oder angeordnet ist.
Das Flügelelement weist ein Bedienelement auf, mittels welchem durch Bedienen, insbesondere Betätigen des Bedienelements ein Schloss elektrisch entriegelbar ist, mittels welchem das zwischen der Schließstellung und der wenigstens einen Offenstellung bewegbar, insbesondere verschwenkbar, an dem Aufbau des Fahrzeugs anordenbare Flügelelement in der Schließstellung zu sichern ist, mithin gesichert werden kann. Beispielsweise dann, wenn das Flügelelement als eine Tür, insbesondere als eine Seitentür, des Fahrzeugs ausgebildet ist, ist das Schloss ein Türschloss beziehungsweise wird das Schloss auch als Türschloss bezeichnet. Insbesondere kann das Schloss Bestandteil des Flügelelements und somit mit dem Flügelelement relativ zu dem Aufbau zwischen der Schließstellung und der wenigstens einen Offenstellung bewegt, insbesondere verschwenkt, werden. Insbesondere kann es sich bei dem Bedienelement
um ein mechanisches Bedienelement, wie beispielsweise einen Knopf, einen Taster oder eine Taste handeln. Beispielsweise kann das Bedienelement relativ zu einem korrespondierenden Basiselement des Flügelelements zwischen einer Ausgangsstellung und einer Betätigungsstellung, insbesondere translatorisch und/oder rotatorisch bewegt werden. Durch Bedienen, insbesondere Betätigen, des Bedienelements wird das Bedienelement beispielsweise aus der Ausgangsstellung relativ zu dem Basiselement in die Betätigungsstellung bewegt, wodurch das Schloss entriegelt werden kann. Das Schloss kann zwischen einem verriegelten Zustand und einem entriegelten Zustand verstellt werden. Durch Entriegeln des Schlosses wird das Schloss aus dem verriegelten Zustand in den entriegelten Zustand gebracht, das heißt überführt. Befindet sich das Flügelelement in der Schließstellung, und befindet sich währenddessen das Schloss in dem verriegelten Zustand, so wird das Flügelelement mittels des Schlosses in der Schließstellung und somit gegen eine unerwünschte, relativ zu dem Aufbau erfolgende Bewegung in die Offenstellung gesichert. Um das Flügelelement zu öffnen, mithin aus der Schließstellung in die Offenstellung zu bewegen, wird das Bedienelement, insbesondere durch eine Person, bedient, insbesondere betätigt. Hierdurch wird das Schloss entriegelt, mithin aus dem verriegelten Zustand in den entriegelten Zustand überführt, sodass das Schloss das Flügelelement für eine relativ zu dem Aufbau erfolgende Bewegung aus der Schließstellung in die Offenstellung freigibt. Beispielsweise ist an dem Aufbau, insbesondere an einer beispielsweise als Türsäule ausgebildeten und auch als Karosserie- oder Aufbausäule bezeichneten Fahrzeugsäule des Aufbaus, ein Verriegelungselement wie beispielsweise ein auch als Schlossbolzen bezeichneter Schließbolzen oder ein auch als Schlossbügel bezeichneter Schließbügel befestigt. In der Schließstellung des Flügelelements und in dem verriegelten Zustand wirkt beispielsweise das Schloss, insbesondere eine Gabelfalle des Schlosses, insbesondere formschlüssig, mit dem Verriegelungselement zusammen, wodurch das Flügelelement in der Schließstellung formschlüssig zu sichern oder gesichert ist. Beispielsweise weist das Schloss ein Schlosselement auf, welches beispielsweise die zuvor genannte Gabelfalle sein kann. In der Schließstellung des Flügelelements und in dem verriegelten Zustand des Schlosses wirkt beispielsweise das Schlosselement mit dem Verriegelungselement, insbesondere formschlüssig, zusammen, wodurch das Flügelelement in der Schließstellung zu sichern oder gesichert ist. Beispielsweise kann das Schlosselement relativ zu einem Grundelement des Schlosses und insbesondere relativ zu dem Verriegelungselement zwischen einer Verriegelungsstellung und einer Entriegelungsstellung, insbesondere translatorisch und/oder rotatorisch bewegt werden. In der Schließstellung des Flügelelements und in der Verrieglungsstellung des Schlosselements wirkt das Schlosselement, insbesondere formschlüssig, mit dem
Verriegelungselement zusammen, wodurch das Flügelelement in der Schließstellung zu sichern oder gesichert ist. Durch das oder bei dem Entriegeln des Schlosses wird beispielsweise das Schlosselement aus der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung bewegt, in welcher ein Zusammenwirken des Schlosselements mit dem Verriegelungselement unterbleibt. Hierdurch wird das Flügelelement für eine relativ zu dem Aufbau erfolgende Bewegung aus der Schließstellung in die Offenstellung freigegeben. Unter dem Merkmal, dass durch das Bedienen, insbesondere Betätigen, des Bedienelements das Schloss elektrisch entriegelbar ist, ist insbesondere zu verstehen, dass beispielsweise infolge des Bedienens des Bedienelements ein elektrisch betreibbarer Aktor, insbesondere ein Elektromotor, insbesondere elektrisch angesteuert wird. Durch die Ansteuerung des Aktors wird der Aktor elektrisch betrieben, sodass mittels des Aktors beispielsweise das Schlosselement, insbesondere unter Nutzung von elektrischer Energie und somit elektrisch, aus der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung bewegt wird. Dies bedeutet, dass das Schlosselement elektrisch aus der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung bewegt wird, wodurch das Schloss elektrisch, das heißt unter Nutzung der zuvor genannten, elektrischen Energie entriegelt wird. Ein auf das elektrische Entriegeln des Türschlosses folgendes Bewegen des Flügelelements aus der Schließstellung in die Offenstellung kann beispielsweise dann manuell von einer Person oder von der zuvor genannten Person bewirkt werden, insbesondere dadurch, dass die Person manuell eine Kraft, insbesondere eine Zugkraft oder eine Druckkraft, auf das Flügelelement ausübt und so das Flügelelement relativ zu dem Aufbau aus der Schließstellung in die Offenstellung bewegt. Ferner ist es denkbar, dass infolge des Bedienens des Bedienelements das Flügelelement elektrisch, das heißt unter Nutzung von elektrischer Energie aus der Schließstellung in die Offenstellung relativ zu dem Aufbau bewegbar ist oder bewegt wird, insbesondere nachdem das Schloss entriegelt wurde. Hierzu ist beispielsweise eine elektrisch betreibbare Bewegungseinrichtung vorgesehen, welche beispielsweise den zuvor genannten, elektrisch betreibbaren Aktor und/oder wenigstens einen weiteren elektrisch betreibbaren Aktor aufweist. Infolge des Bedienens des Bedienelements wird beispielsweise die Bewegungseinrichtung, insbesondere elektrisch, angesteuert, wodurch die Bewegungseinrichtung elektrisch betrieben wird, sodass mittels der Bewegungseinrichtung das Flügelelement unter Nutzung von elektrischer Energie und somit elektrisch relativ zu dem Aufbau aus der Schließstellung in die Offenstellung bewegt, insbesondere verschwenkt, wird. Somit kann das Schloss besonders komfortabel entriegelt werden, und das Flügelelement kann besonders komfortabel geöffnet, mithin aus der Schließstellung in die Offenstellung bewegt werden. Es ist denkbar, dass das Flügelelement wenigstens einen, insbesondere elektrischen oder elektrisch betreibbaren,
Sensor aufweist, mittels welchem ein beispielsweise durch eine Person bewirktes Bedienen des Bedienelements erfasst werden kann. Wird beispielsweise mittels des Sensor ein durch eine Person bewirktes Bedienen des Bedienelements, das heißt insbesondere eine durch eine Person bewirkte Bewegung des Bedienelements aus der Ausgangsstellung in die Betätigungsstellung, erfasst, so wird, insbesondere wie zuvor beschrieben, der erste Aktor angesteuert, sodass mittels des ersten Aktors das Schloss elektrisch entriegelt wird. Wie bereits beschrieben, kann der erste Aktor Bestandteil des Flügelelements sein. Ferner ist es denkbar, dass der Sensor ein Bestandteil des Flügelelements ist. Ferner kann das Schloss Bestandteil des Flügelelements sein.
Grundsätzlich ist es möglich, beispielsweise infolge eines Unfalls des Fahrzeugs, dass das Bedienelement und/oder der Sensor und/oder der erste Aktor nicht mehr mit elektrischer Energie beziehungsweise elektrischem Strom versorgt werden können, da beispielsweise eine Stromversorgung des Bedienelements und/oder des ersten Aktors und/oder des Sensors beschädigt, unterbrochen oder zerstört ist. Dann kann gegebenenfalls das Schloss nicht mehr elektrisch entriegelt werden, da beispielsweise der erste Aktor nicht mehr betrieben werden kann und/oder da beispielsweise mittels des Sensors eine Bedienung beziehungsweise Betätigung des Bedienelements nicht mehr erfasst werden kann.
Um nun eine besonders hohe Sicherheit auf besonders vorteilhafte Weise realisieren zu können, ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Flügelelement eine insbesondere als Durchgangsöffnung ausgebildete Öffnung aufweist. Die Öffnung ist durch ein Abdeckelement des Flügelelements verschlossen, wobei das Abdeckelement beispielsweise in der Öffnung angeordnet ist. Es ist denkbar, dass das Flügelelement ein Verkleidungselement aufweist, welches zumindest einen ersten Teilbereich eines Rohbaus des Flügelelements insbesondere zu einer Umgebung des Flügelelements und insbesondere des Fahrzeugs insgesamt hin überdeckt und somit verkleidet. Das Verkleidungselement ist separat von dem Rohbau ausgebildet und zumindest mittelbar, insbesondere direkt, an dem Rohbau gehalten. Insbesondere dann, wenn das Flügelelement als eine Tür, insbesondere als eine Seitentür ausgebildet ist, wird der Rohbau auch als Türrohbau bezeichnet. Dabei ist es insbesondere denkbar, dass in vollständig hergestelltem Zustand des Fahrzeugs das Flügelelement über den Rohbau bewegbar an dem Aufbau des Fahrzeugs gehalten ist. Hierzu ist es beispielsweise vorgesehen, dass das Flügelelement wenigstens ein erstes Scharnierteil aufweist, welches beispielsweise zumindest mittelbar, insbesondere direkt, an dem Rohbau befestigt, insbesondere festgelegt, ist. Das erste Scharnierteil ist Bestandteil eines
Türscharniers, welches auch ein insbesondere separat von dem ersten Scharnierteil ausgebildetes, zweites Scharnierteil aufweist. Das zweite Scharnierteil ist zumindest mittelbar, insbesondere direkt, an dem Aufbau des Fahrzeugs befestigt. Die Scharnierteile sind bewegbar, insbesondere verschwenkbar, miteinander verbunden, sodass der Rohbau und über den Rohbau das Flügelelement insgesamt bewegbar an dem Aufbau anordenbar oder angeordnet, das heißt zu halten oder gehalten ist. Beispielsweise ist der Rohbau zumindest teilweise aus einem metallischen Werkstoff gebildet. Beispielsweise ist das genannte Verkleidungselement aus einem Kunststoff gebildet. Beispielsweise bildet das Verkleidungselement einen ersten Bereich einer Außenhaut des Flügelelements, dessen Außenhaut von sich in der Umgebung des Flügelelements und des Fahrzeugs insgesamt aufhaltenden Personen optisch und haptisch wahrgenommen, das heißt erblickt und berührt werden kann.
Das Verkleidungselement ist beispielsweise von dem Bedienelement beabstandet. Dabei weist beispielsweise das Verkleidungselement die Öffnung auf, welche dann auch als Verkleidungselementöffnung bezeichnet wird. Beispielsweise ist die Öffnung in ihrer Umfangsrichtung vollständig umlaufend durch den Rohbau des Flügelelements oder durch das Verkleidungselement begrenzt und somit umgeben.
Die Öffnung ist durch das genannte Abdeckelement des Flügelelements verschlossen, wobei das Abdeckelement beispielsweise in der Öffnung angeordnet ist. Dabei ist es insbesondere denkbar, dass das Abdeckelement separat von dem Verkleidungselement ausgebildet ist, wobei das Abdeckelement zumindest mittelbar mit dem Verkleidungselement verbunden sein kann. Insbesondere ist das Abdeckelement separat von dem Rohbau ausgebildet. Ein sich insbesondere an den ersten Teilbereich des Rohbaus anschließender, zweiter Teilbereich des Rohbaus ist, insbesondere zu der genannten Umgebung hin, durch das Abdeckelement überdeckt und somit verkleidet. Beispielsweise ist das Abdeckelement aus einem Kunststoff gebildet. Ferner ist es denkbar, dass ein zweiter Bereich der Außenhaut des Flügelelements durch das Abdeckelement gebildet ist. Insbesondere ist es denkbar, dass der erste Bereich der Außenhaut durch eine erste Oberfläche des Verkleidungselements gebildet ist. Demzufolge ist es denkbar, dass der zweite Bereich der Außenhaut durch eine zweite Oberfläche des Abdeckelements gebildet ist. Dabei ist es insbesondere denkbar, dass die erste Oberfläche des Verkleidungselements bündig zu der zweiten Oberfläche des Abdeckelements angeordnet ist.
Durch das Abdeckelement ist ein zum mechanischen Notentriegeln des Schlosses vorgesehenes, von dem Bedienelement beabstandetes und zusätzlich zu dem Bedienelement vorgesehenes Notentriegelungsbedienelement überdeckt, insbesondere zu der Umgebung hin. Dies bedeutet insbesondere Folgendes: Bezogen auf eine Blickrichtung einer sich in der Umgebung des Flügelelements und insbesondere des Fahrzeugs insgesamt aufhaltenden Person, die mit ihren Augen in die Blickrichtung blickt und dabei das Abdeckelement und beispielsweise auch das Verkleidungselement, insbesondere die genannten Oberflächen, betrachtet und somit optisch wahrnimmt, sind das Notentriegelungsbedienelement, welches auch einfach als Notentriegelung oder Notentriegelungselement bezeichnet wird, und insbesondere auch der zweite Teilbereich des Rohbaus entlang der oder in die Blickrichtung betrachtet hinter dem Abdeckelement angeordnet, sodass die das Abdeckelement und beispielsweise auch das Verkleidungselement und somit insbesondere die Oberflächen betrachtende Person den die Notentriegelung und insbesondere auch den zweiten Teilbereich des Rohbaus optisch nicht wahrnehmen kann.
Um das Notentriegelungselement, insbesondere mechanisch, betätigen und somit insbesondere relativ zu dem Rohbau und auch vorzugsweise relativ zu dem Verkleidungselement sowie vorzugsweise auch relativ zu dem Bedienelement bewegen zu können, um hierdurch das Schloss, insbesondere rein, mechanisch, das heißt vorzugsweise ohne jedwede Nutzung von elektrischer Energie entriegeln zu können, ist das separat von dem Notentriegelungsbedienelement ausgebildete Abdeckelement, insbesondere relativ zu dem Verkleidungselement und vorzugsweise auch relativ zu dem Notentriegelungsbedienelement und/oder relativ zu dem Rohbau, in eine Freigabestellung bewegbar, in welcher das Abdeckelement die Öffnung und das Notentriegelungsbedienelement jeweils zumindest teilweise freigibt. Das Abdeckelement ist separat von dem Notentriegelungsbedienelement ausgebildet, wobei es denkbar ist, dass das Abdeckelement mit dem Notentriegelungsbedienelement verbunden sein kann.
Dies bedeutet insbesondere, dass das Abdeckelement aus einer Abdeckstellung in die Freigabestellung, insbesondere relativ zu dem Verkleidungselement und vorzugsweise auch relativ zu dem Rohbau und/oder relativ zu dem Notentriegelungsbedienelement, bewegbar ist. In der Abdeckstellung ist durch das Abdeckelement die Öffnung, insbesondere zumindest überwiegend, das heißt zu mehr als zur Hälfte oder aber vorzugsweise vollständig, verschlossen. Ferner ist es vorzugsweise vorgesehen, dass in der Abdeckstellung die genannten Oberflächen bündig zueinander angeordnet sind. Ferner ist es denkbar, dass in der Abdeckstellung das Notentriegelungsbedienelement
zumindest überwiegend, das heißt zumindest zu mehr als zur Hälfte oder aber vollständig, durch das Abdeckelement insbesondere zur Umgebung hin überdeckt und somit verkleidet ist. Da in der Abdeckstellung mittels des Abdeckelements vorzugsweise die gesamte Öffnung verschlossen ist, ist in der Abdeckstellung das Notentriegelungsbedienelement insbesondere bezogen auf die zuvor genannte Blickrichtung hinter dem Abdeckelement angeordnet. Somit ist in der Abdeckstellung das Notentriegelungsbedienelement nicht über die Öffnung zugänglich. In der Freigabestellung jedoch gibt das Abdeckelement zumindest einen Teilbereich der Öffnung und vorzugsweise auch zumindest einen Teilbereich des Notentriegelungsbedienelements frei, sodass in der Freigabestellung zumindest der Teilbereich der Öffnung nicht (mehr) durch das Abdeckelement verschlossen beziehungsweise überdeckt ist. In der Folge ist in der Freigabestellung über den freigegebenen Teilbereich der Öffnung, insbesondere über die gesamte Öffnung, das Abdeckelement zugänglich, insbesondere für eine sich in der Umgebung aufhaltende Person. Die Person kann beispielsweise mit wenigstens einem ihrer Finger oder mit mehreren ihrer Finger durch die Öffnung, das heißt durch den freigegebenen Teilbereich der Öffnung, hindurchgreifen und das Notentriegelungsbedienelement, insbesondere direkt, berühren, insbesondere ergreifen, und in der Folge betätigen und hierdurch beispielsweise das Notentriegelungsbedienelement relativ zu dem Verkleidungselement und/oder relativ zu dem Rohbau und/oder relativ zu dem Bedienelement bewegen. Hierdurch kann das Schloss mechanisch entriegelt werden. Zum einen ermöglicht es die Erfindung, das Schloss insbesondere dann, wenn eine Stromversorgung ausgefallen ist, mechanisch entriegeln, das heißt notentriegeln zu können. Hierfür bewegt beispielsweise eine sich in der Umgebung aufhaltende Person das Abdeckelement, insbesondere aus der Abdeckstellung, in die Freigabestellung, woraufhin das zunächst nicht für die Person sichtbare Notentriegelungsbedienelement über die Öffnung für die Person zugänglich ist. In der Folge kann die Person über die Öffnung das Bedienelement betätigen und in der Folge das Schloss, insbesondere rein, mechanisch entriegeln. In der Folge kann das Flügelelement auch dann geöffnet werden, wenn die Stromversorgung ausgefallen ist. Dadurch kann eine besonders hohe Sicherheit realisiert werden. Da, insbesondere in der Abdeckstellung, die Öffnung, insbesondere vollständig, durch das Abdeckelement verschlossen ist, können sich in der Umgebung aufhaltende Personen das Notentriegelungsbedienelement nicht sehen, sodass ein besonders hochwertiger optischer Eindruck des Flügelelements geschaffen werden kann. Außerdem ermöglicht die Erfindung eine bauraumtechnisch besonders günstige Anordnung des Notentriegelungsbedienelements, da es insbesondere nach Bewegen des
Abdeckelements in die Freigabestellung einfach zugänglich und in der Folge einfach betätigbar ist.
Wie oben beschrieben, ist die Öffnung beispielsweise durch ein von dem Bedienelement unterschiedliches und zusätzlich zu dem Bedienelement vorgesehenes Bauteil des Flügelelements, insbesondere in Umfangsrichtung der Öffnung betrachtet, zumindest teilweise begrenzt, wobei das Bauteil beispielsweise auch zusätzlich zu dem Notentriegelungsbedienelement vorgesehen und separat von dem Notentriegelungsbedienelement ausgebildet ist. Insbesondere kann es sich bei dem die Öffnung zumindest teilweise begrenzenden Bauteil um das Verkleidungselement oder um den Rohbau, mithin um ein Rohbauteil des Rohbaus, handeln.
Um eine besonders hohe Sicherheit insbesondere im Falle eines Unfalls oder nach dem Unfall realisieren zu können, weist das Flügelelement außerdem eine Federeinrichtung auf, welche eine Federkraft bereitstellt. Beispielsweise ist die Federeinrichtung, insbesondere genau, eine Feder, oder die Federeinrichtung umfasst, insbesondere wenigstens oder genau, eine Feder. Vorzugsweise ist die genannte Feder als ein Festkörper und somit als eine mechanische Feder, mithin als ein mechanisches Federelement, ausgebildet. Die Federeinrichtung stellt eine Federkraft bereit, welche beispielsweise in Einbaulage des Flügelelements in Fahrzeugquerrichtung des Fahrzeugs nach außen wirkt. Insbesondere nimmt das Flügelelement seine Einbaulage in vollständig hergestelltem Zustand des das Flügelelement aufweisenden Fahrzeugs und insbesondere in der Schließstellung des Flügelelements ein. Mit anderen Worten ist es vorzugsweise vorgesehen, dass beispielsweise die Federkraft in Einbaulage des Flügelelements und in der Schließstellung des Flügelelements in Fahrzeugquerrichtung nach außen wirkt. Mittels der Federkraft ist das Abdeckelement in Einbaulage des Flügelelements und somit insbesondere bezogen auf die Schließstellung des Flügelelements in Fahrzeugquerrichtung nach außen vorgespannt. Hierfür wirkt beispielsweise die Federkraft zumindest mittelbar, insbesondere direkt, auf das Abdeckelement.
Das Flügelelement weist außerdem eine Halteeinrichtung auf, mittels welcher das Abdeckelement entgegen der Federkraft gegen eine durch die Federkraft bewirkbare, in Einbaulage des Flügelelements in Fahrzeugquerrichtung nach außen erfolgende und insbesondere relativ zu dem Bauteil erfolgende Bewegung gesichert ist. Mit anderen Worten wirkt zwar die Federkraft zumindest mittelbar, insbesondere direkt, auf das Abdeckelement, derart, dass die Federkraft, wenn die Halteeinrichtung nicht vorgesehen wäre, das Abdeckelement bezogen auf die Einbaulage des Flügelelements und somit
insbesondere in der Schließstellung des Flügelelements in Fahrzeugquerrichtung des Fahrzeugs nach außen insbesondere relativ zu dem Bauteil bewegen würde. Jedoch ist die Halteeinrichtung vorgesehen, mittels welcher das Abdeckelement insbesondere relativ zu dem Bauteil gesichert ist, derart, dass trotz der Vorspannung des Abdeckelements das Abdeckelement nicht mittels der Federkraft in Einbaulage des Fahrzeugs in Fahrzeugquerrichtung nach außen hin insbesondere relativ zu dem Bauteil bewegt wird. Dabei weist das Flügelelement außerdem eine Betätigungseinrichtung auf, welche beispielsweise als, insbesondere genau, ein Betätigungsaktor ausgebildet ist oder, insbesondere wenigstens oder genau, einen Betätigungsaktor aufweist. Mittels der Betätigungseinrichtung ist durch, insbesondere elektrisches, Ansteuern der Betätigungseinrichtung die mittels der Halteeinrichtung bewirkte Sicherung des Abdeckelements aktiv aufhebbar, wodurch das Abdeckelement mittels der Federkraft in Einbaulage des Flügelelements in Fahrzeugquerrichtung nach außen in die Freigabestellung, insbesondere relativ zu dem Bauteil, bewegbar ist. Unter dem Ansteuern der Betätigungseinrichtung ist insbesondere Folgendes zu verstehen: Die Betätigungseinrichtung kann beispielsweise ein, insbesondere elektrisches, Ansteuersignal zum Ansteuern der Betätigungseinrichtung empfangen, wodurch die Betätigungseinrichtung ansteuerbar ist oder angesteuert wird. Das Ansteuersignal kann beispielsweise von einer auch als Steuergerät bezeichneten oder als Steuergerät ausgebildeten, elektronischen Recheneinrichtung und/oder von einem Unfallsensor bereitgestellt werden. Der Unfallsensor ist beispielsweise dazu ausgebildet, eine unfallbedingte Kraftbeaufschlagung des Fahrzeugs und somit einen Unfall des Kraftfahrzeugs zu erfassen. Erfasst der Unfallsensor eine unfallbedingte Kraftbeaufschlagung, mithin einen Unfall des Fahrzeugs, so wird beispielsweise das Ansteuersignal bereitgestellt, wobei die Betätigungseinrichtung das Ansteuersignal empfängt und dadurch angesteuert wird. Infolge des Ansteuerns der Betätigungseinrichtung hebt die als Stellglied ausgebildete oder wenigstens ein Stellglied umfassende Betätigungseinrichtung die mittels der Halteeinrichtung bewirkte Sicherung des Abdeckelements aktiv auf, wodurch das Abdeckelement nicht mehr mittels der Halteeinrichtung entgegen der Federkraft gegen eine durch die Federkraft bewirkbare, in Einbaulage des Flügelelements in Fahrzeugquerrichtung nach außen erfolgende Bewegung gesichert wird. Somit wird infolge der Aufhebung der mittels der Halteeinrichtung bewirkten Sicherung das Abdeckelement mittels der Federkraft in Fahrzeugquerrichtung nach außen und dabei insbesondere relativ zu dem Bauteil, insbesondere weg von dem Bauteil, bewegt, wodurch das Abdeckelement in die Freigabestellung bewegt wird und somit die Öffnung und in der Folge das Notentriegelungsbedienelement freigibt. In der Folge kann beispielsweise nach dem
Unfall eine Person, die beispielsweise ein Ersthelfer oder eine Ersthelferin ist, die freigegebene Öffnung und in der Folge das Notentriegelungsbedienelement erblicken, und die Person kann nach dem Unfall das Notentriegelungsbedienelement, insbesondere manuell und ganz insbesondere rein manuell, betätigen und in der Folge das Schloss mechanisch, insbesondere rein mechanisch, entriegeln. In der Folge kann die Person das Flügelelement öffnen.
Die mittels der Halteeinrichtung bewirkte Sicherung des Abdeckelements stellt sicher, dass das beispielsweise als Kappe ausgebildete Abdeckelement sicher und fest an dem beispielsweise als Blende oder Verkleidungselement ausgebildeten Bauteil gehalten ist, insbesondere auch dann, wenn das Fahrzeug beispielsweise mit seiner Höchstgeschwindigkeit gefahren wird. Beispielsweise handelt es sich bei der zuvor genannten Fahrzeugsäule um eine B-Säule oder um eine C-Säule, die beispielsweise zumindest teilweise mittels des insbesondere als Blende oder Verkleidungselement ausgebildeten Bauteils überlappt und dadurch verkleidet ist, insbesondere in Einbaulage des Flügelelements in Fahrzeugquerrichtung nach außen hin.
Die Erfindung geht insbesondere davon aus, dass ein Zugriff zu dem oder auf das Notentriegelungsbedienelement nur nach einem Unfall des Fahrzeugs erforderlich ist. Beispielsweise wird das Ansteuersignal bei und/oder unmittelbar nach einem mittels des Unfallsensors erfassten Unfall, insbesondere von der elektronischen Recheneinrichtung oder von dem Unfallsensor, bereitgestellt. Das Ansteuersignal wird beispielsweise genutzt, um wenigstens einen oder mehrere, auch als Luftsäcke bezeichnete Airbags des Fahrzeugs auszulösen. Erfindungsgemäß wird das Ansteuersignal genutzt, um (auch) die Betätigungseinrichtung anzusteuern und hierdurch die mittels der Halteeinrichtung bewirkte Sicherung des Abdeckelements aufzuheben, das heißt zu beenden. Mittels des Ansteuersignals wird die Betätigungseinrichtung angesteuert, wodurch die Betätigungseinrichtung beispielsweise die mittels der Halteeinrichtung bewirkte Sicherung des Abdeckelements aktiv dadurch aufhebt, das heißt beendet, dass die Betätigungseinrichtung die Halteeinrichtung freigibt. In der Folge wird das Abdeckelement mittels der Federkraft in Fahrzeugquerrichtung nach außen in die Freigabestellung bewegt, insbesondere verschwenkt und dabei beispielsweise geklappt.
Um das Abdeckelement einfach und fest gegen eine unerwünschte Bewegung entgegen der Federkraft sichern und andererseits das Abdeckelement einfach für eine Bewegung in die Freigabestellung freigeben zu können, ist es bei einer Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, dass die Halteeinrichtung wenigstens ein Halteelement aufweist.
Dabei hat es sich als besonders vorteilhaft gezeigt, wenn mittels der Betätigungseinrichtung durch Ansteuern der Betätigungseinrichtung das Halteelement durchtrennbar und dadurch zerstörbar ist, wodurch die mittels der Halteeinrichtung bewirkte Sicherung des Abdeckelements aktiv aufhebbar ist. Hierdurch kann die mittels der Halteeinrichtung bewirkte Sicherung des Abdeckelements schnell und bedarfsgerecht aufgehoben werden, sodass eine besonders hohe Sicherheit gewährleistet werden kann. Als besonders vorteilhaft hat es sich gezeigt, wenn das Halteelement als ein biegeschlaffes Zugmittel, insbesondere als ein Seil und ganz insbesondere als ein Bowdenzug, ausgebildet ist. Hierdurch kann das Abdeckelement besonders vorteilhaft gesichert werden, und die mittels der Halteeinrichtung bewirkte Sicherung des Abdeckelements kann besonders einfach aufgehoben werden, beispielsweise dadurch, dass das Zugmittel durchtrennt und dadurch zerstört und/oder freigegeben wird. Dadurch kann eine besonders hohe Sicherheit realisiert werden.
Um das Schloss besonders einfach und somit sicher mechanisch entriegeln zu können, sodass eine besonders hohe Sicherheit realisiert werden kann, ist es bei einer Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, dass das Notentriegelungsbedienelement als eine biegeschlaffe, mithin flexible Schlaufe, insbesondere Bandschlaufe ausgebildet ist. Die Schlaufe wird auch als Schlinge oder Bandschlinge bezeichnet oder kann als Bandschlinge ausgebildet sein, wobei die Schlaufe vorzugsweise eine nicht zuziehende Schlaufe oder Schlinge ist. Ferner ist es denkbar, dass die Schlaufe als eine Seilschlaufe ausgebildet ist.
Um eine besonders hohe Sicherheit realisieren zu können, ist es in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass das Notentriegelungsbedienelement, insbesondere direkt, an dem Rohbau des Flügelelements befestigt ist. Hierdurch kann beispielsweise von einer sich in der Umgebung aufhaltenden Person, die über die Öffnung, das heißt durch die Öffnung hindurch, das Notentriegelungsbedienelement betätigt, eine besonders hohe Kraft, insbesondere Zugkraft, auf das Notentriegelungsbedienelement und über dieses auf den Rohbau des Flügelelements ausgeübt werden, ohne dass es zu einer Zerstörung des Notentriegelungsbedienelements oder des Rohbaus kommt und ohne dass sich das Notentriegelungsbedienelement von dem Rohbau löst. Hierdurch kann beispielsweise die Person, welche beispielsweise ein Ersthelfer oder eine Ersthelferin sein kann, das zunächst in der Schließstellung befindende Flügelelement öffnen, mithin in die Offenstellung bewegen, insbesondere auch dann, wenn das Flügelelement beispielsweise infolge eines Unfalls verblockt ist.
Eine weitere Ausführungsform zeichnet sich durch ein separat von dem Notentriegelungsbedienelement ausgebildetes und mit dem Notentriegelungsbedienelement verbundenes Übertragungselement aus, über welches das Schloss mittels des Notentriegelungsbedienelements durch Betätigen des Notentriegelungsbedienelements entriegelbar, das heißt notentriegelbar ist. Beispielsweise ist das Übertragungselement ein Zugmittel, insbesondere ein Seil und ganz insbesondere ein Drahtseil. Insbesondere kann das Übertragungselement ein Bowden-Zug sein. Die sich in der Umgebung des Flügelelements aufhaltende Person kann somit beispielsweise eine Kraft, insbesondere eine Zugkraft, auf das Notentriegelungsbedienelement ausüben. Die Kraft wird von dem Notentriegelungsbedienelement auf das Übertragungselement und beispielsweise von diesem auf das Schloss, insbesondere auf das Schlosselement, übertragen, wodurch das Schloss, insbesondere rein, mechanisch und besonders sicher notentriegelt werden kann.
Um mittels des Notentriegelungsbedienelements, insbesondere gleichzeitig, sowohl das Schloss, insbesondere rein, mechanisch entriegeln als auch eine Kraft auf den Rohbau ausüben zu können, um hierdurch beispielsweise das Flügelelement insbesondere auch dann öffnen zu können, wenn das Flügelelement beispielsweise infolge eines Unfalls verblockt ist, ist es in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass das Notentriegelungsbedienelement einen ersten Verbindungsbereich aufweist, in welchem das Notentriegelungsbedienelement an dem Rohbau des Flügelelements befestigt ist. Des Weiteren weist das Notentriegelungsbedienelement einen von dem ersten Verbindungsbereich beabstandeten, zweiten Verbindungsbereich auf, in welchem das Notentriegelungsbedienelement mit dem Übertragungselement verbunden ist. Hierdurch kann eine besonders hohe Sicherheit dargestellt werden.
Durch die Verbindung des Notentriegelungsbedienelements sowohl mit dem Rohbau als auch mit dem Übertragungselement kann beispielsweise das Notentriegelungsbedienelement relativ zu dem Rohbau bewegt werden, um hierdurch beispielsweise in einer einzigen Bewegung oder in einem einzigen Zug sowohl das Schloss mechanisch zu entriegeln als auch eine Kraft, insbesondere eine Zugkraft, auf den Rohbau auszuüben und um hierdurch das Flügelelement zu öffnen.
Um dabei einerseits das Schloss mechanisch entriegeln und andererseits eine besonders hohe Kraft von dem Notentriegelungsbedienelement, insbesondere direkt, auf den Rohbau übertragen zu können, um hierdurch das Flügelelement insbesondere auch dann
öffnen zu können, wenn das Flügelelement beispielsweise infolge eines Unfalls verblockt ist, ist es in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass sich sowohl an den ersten Verbindungsbereich als auch an den zweiten Verbindungsbereich jeweils beidseitig jeweilige, die Verbindungsbereiche miteinander verbindende Längenbereiche des Notentriegelungsbedienelements anschließen. Insbesondere ist es denkbar, dass die Verbindungsbereiche durch die Längenbereiche gebildet sind. Beispielsweise sind die Längenbereiche einstückig miteinander ausgebildet, das heißt aus einem einzigen Stück gebildet. Hierdurch ist es möglich, das Notentriegelungsbedienelement einerseits besonders fest mit dem Übertragungselement zu verbinden, um über das Notentriegelungsbedienelement eine hinreichend große Kraft auf das Übertragungselement übertragen zu können, um hierdurch das Schloss sicher mechanisch entriegeln zu können. Andererseits kann eine besonders hohe Kraft von beispielsweise wenigstens 1000 Newton (N) über das Notentriegelungsbedienelement an den Rohbau übertragen werden, sodass das Flügelelement insbesondere auch dann geöffnet werden kann, wenn das Flügelelement beispielsweise infolge eines Unfalls verblockt ist.
Um eine besonders hohe Festigkeit des Notentriegelungsbedienelements realisieren und somit über das Notentriegelungsbedienelement eine besonders hohe Kraft zum Öffnen des Flügelelements an oder auf den Rohbau übertragen zu können, ist es in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass sich die biegeschlaffen Längenbereiche beidseitig an den jeweiligen Verbindungsbereich anschließen und dadurch das Betätigungselement als die genannte, biegeschlaffe, geschlossene Schlaufe ausbilden. Somit kann beispielsweise die sich in der Umgebung aufhaltende Person durch die zumindest teilweise freigegebene Öffnung hindurchgreifen und besonders einfach in die Schlaufe eingreifen und beispielsweise in der Folge an der Schlaufe besonders fest ziehen, um einerseits über das Übertragungselement das Schloss mechanisch zu entriegeln und andererseits eine besonders hohe Kraft, insbesondere Zugkraft, auf den Rohbau ausüben zu können. Somit kann das Flügelelement insbesondere auch dann geöffnet werden, wenn das Flügelelement beispielsweise infolge eines Unfalls verblockt ist.
Bei einer weiteren, besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das Flügelelement als eine Tür, insbesondere als eine Seitentür, mit einer Türbrüstung ausgebildet, welche einfach auch als Brüstung oder Fensterbrüstung bezeichnet wird. Insbesondere ist oder bildet die Brüstung eine Kante, insbesondere eine Unterkante, durch welche beispielsweise eine Fensteröffnung für eine Scheibe, insbesondere eine
Seitenscheibe, des Flügelelements zumindest teilweise begrenzt wird, insbesondere in Einbaulage des Flügelelements in Fahrzeughochrichtung nach unten. Dabei nimmt das Flügelelement seine Einbaulage im vollständig hergestellten Zustand des das Flügelelement aufweisenden Fahrzeugs ein. Um dabei das Schloss besonders einfach und komfortabel mittels des Bedienelements elektrisch entriegeln sowie das Schloss mittels des Notentriegelungsbedienelements vorteilhaft und insbesondere sicher mechanisch entriegeln zu können, ist es vorgesehen, dass das Bedienelement, die Öffnung und das Notentriegelungsbedienelement oberhalb der Türbrüstung angeordnet sind, insbesondere in Einbaulage des Flügelelements und dabei in Fahrzeughochrichtung betrachtet.
Schließlich hat es sich als besonders vorteilhaft gezeigt, wenn das Abdeckelement zumindest teilweise durch ein von dem Abdeckelement beabstandetes Griffelement überlappt ist, welches beispielsweise in Einbaulage des Flügelelements und in der Schließstellung des Flügelelements in Fahrzeugquerrichtung nach außen und somit zu der Umgebung hin von dem Abdeckelement beabstandet ist. Das Griffelement ist von einer Person mit deren Hand ergreifbar, um dadurch eine Kraft, insbesondere eine Zugkraft, zum Bewegen des Flügelelements aus der Schließstellung in die Offenstellung auf das Flügelelement aufzubringen. Dabei ist das Bedienelement an einer dem Abdeckelement zugewandten Seite des Griffelements angeordnet, sodass beispielsweise die Person, die das Griffelement ergreift, insbesondere umgreift, das Bedienelement besonders einfach und ergonomisch bedienen kann.
Ein zweiter Aspekt der Erfindung betrifft ein vorzugsweise als Kraftfahrzeug, insbesondere als Kraftwagen und ganz insbesondere als Personenkraftwagen, ausgebildetes Fahrzeug, welches wenigstens ein Flügelelement gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung aufweist. Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen des ersten Aspekts der Erfindung sind als Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen des zweiten Aspekts der Erfindung anzusehen und umgekehrt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels mit den zugehörigen Zeichnungen. Dabei zeigt:
Fig. 1 ausschnittsweise eine schematische und perspektivische Seitenansicht eines als Personenkraftwagen ausgebildeten Fahrzeugs, mit einem als Seitentür ausgebildeten Flügelelement;
Fig. 2 ausschnittsweise eine weitere schematische und perspektivische
Seitenansicht des Fahrzeugs;
Fig. 3 ausschnittsweise eine weitere schematische und perspektivische
Seitenansicht des Fahrzeugs; und
Fig. 4 ausschnittsweise eine schematische Schnittansicht des Fahrzeugs.
In den Fig. sind gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Fig. 1 bis 3 zeigen jeweils ausschnittsweise eine schematische und perspektivische Seitenansicht eines vorliegend als Personenkraftwagen ausgebildeten Fahrzeugs 1, dessen auch als Fahrgastzelle oder Fahrgastraum bezeichneter Innenraum durch einen insbesondere als selbsttragende Karosserie ausgebildeten Aufbau des Fahrzeugs 1 gebildet ist. Das Fahrzeug 1 weist wenigstens ein Flügelelement 2 auf, welches als eine Tür, insbesondere als eine Seitentür, ausgebildet ist. Dem Flügelelement 2 ist eine Aufbauöffnung des Aufbaus zugeordnet, wobei die Aufbauöffnung vorliegend als seitliche Türöffnung ausgebildet ist. Das Flügelelement 2 ist an dem Aufbau zwischen einer Schließstellung und wenigstens einer Offenstellung relativ zu dem Aufbau bewegbar, insbesondere verschwenkbar, gehalten, mithin angeordnet. In der in Fig. 1 bis 3 gezeigten Schließstellung des Flügelelements 2 ist durch das Flügelelement 2 zumindest ein Teilbereich der Aufbauöffnung verschlossen. In der Offenstellung gibt das Flügelelement 2 zumindest den Teilbereich der Aufbauöffnung frei, sodass beispielsweise eine sich zunächst in einer Umgebung 3 des Flügelelements 2 und des Fahrzeugs 1 insgesamt aufhaltende Person über den freigegebenen Teilbereich der Aufbauöffnung in den Innenraum einsteigen kann. Ferner kann beispielsweise die sich zunächst in dem Innenraum aufhaltende Person über den freigegebenen Teilbereich aus dem Innenraum aussteigen und somit in die Umgebung 3 gelangen.
Wie aus Fig. 4 erkennbar ist, weist das Flügelelement 2 einen Rohbau 4 auf, über welchen das Flügelelement 2 an dem Aufbau des Fahrzeugs 1 bewegbar, insbesondere verschwenkbar, gehalten ist. Da bei dem in den Fig. gezeigten Ausführungsbeispiel das Flügelelement 2 als Tür, insbesondere als Seitentür, ausgebildet ist, wird der Rohbau 4 auch als Türrohbau oder Türkörper bezeichnet. Beispielsweise weist das Flügelelement 2 ein einfach auch als Beplankungselement bezeichnetes Außenbeplankungselement 5 auf,
welches auch besonders gut aus Fig. 1 bis 3 erkennbar ist. Das Außenbeplankungselement 5 ist separat von dem Rohbau 4 ausgebildet und, insbesondere direkt, an dem Rohbau 4 befestigt. Das Außenbeplankungselement 5 wird auch als Türverkleidung oder Türaußenverkleidung bezeichnet.
Aus Fig. 3 ist erkennbar, dass das Flügelelement 2 ein in Fig. 3 besonders schematisch dargestelltes Bedienelement 6 aufweist, mittels welchem durch Bedienen des Bedienelements 6 ein in Fig. 4 besonders schematisch dargestelltes Schloss 7 entriegelt werden kann. Bei dem in den Fig. gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Schloss 7 ein Bestandteil des Flügelelements 2 und somit mit dem Flügelelement 2 relativ zu dem Aufbau des Fahrzeugs 1 zwischen der Offenstellung und der Schließstellung mitbewegbar, insbesondere mitverschwenkbar. Da das Flügelelement 2 bei dem in den Fig. gezeigten Ausführungsbeispiel als eine Tür, insbesondere eine Seitentür, ausgebildet ist, ist das Schloss 7 als ein Türschloss ausgebildet. Mittels des Schlosses 7 kann das Flügelelement 2 relativ zu dem Aufbau in der Schließstellung gehalten und somit in der Schließstellung gesichert werden, sodass das Flügelelement 2 mittels des Schlosses 7 gegen eine relativ zu dem Aufbau erfolgende Bewegung aus der Schließstellung in die Offenstellung gesichert werden kann. Hierzu wird oder ist das Schloss 7 in der Schließstellung des Flügelelements 2 verriegelt, das heißt in einen verriegelten Zustand des Schlosses 7 verstellt. Durch Bedienen des Bedienelements 6 kann das Schloss 7 elektrisch, insbesondere rein elektrisch, entriegelt, das heißt elektrisch, insbesondere rein elektrisch, aus dem verriegelten Zustand in einen entriegelten Zustand des Schlosses 7 gebracht, das heißt überführt, werden. Durch Verbringen des Schlosses 7 aus dem verriegelten Zustand in den entriegelten Zustand des Schlosses 7 gibt das Schloss 7 das sich zunächst in der Schließstellung befindende Flügelelement 2 für eine relativ zu dem Aufbau des Fahrzeugs 1 erfolgende Bewegung aus der Schließstellung in die Offenstellung frei.
Aus Fig. 1 bis 3 ist erkennbar, dass das Flügelelement 2 ein auch als Blende bezeichnetes oder als Blende ausgebildetes Verkleidungselement 8 aufweist, mittels welchem zumindest ein erster Teilbereich des Rohbaus 4 zu der Umgebung 3 hin überdeckt und somit verkleidet ist. Das Verkleidungselement 8 ist beispielsweise als eine Blende ausgebildet oder wird auch als Blende bezeichnet. Insbesondere ist beispielsweise mittels des Verkleidungselements 8 zumindest in der Schließstellung des Flügelelements 2 eine insbesondere als B-Säule ausgebildete Fahrzeugsäule des Aufbaus in Fahrzeugquerrichtung nach außen und somit zu der Umgebung 3 hin zumindest teilweise überlappt und somit verkleidet, sodass das Verkleidungselement 8
beispielsweise auch als B-Säulenblende bezeichnet wird. Das Verkleidungselement 8 weist eine von dem Bedienelement 6 beabstandete Öffnung 9 auf, welche durch ein Abdeckelement 10 des Flügelelements 2, insbesondere vollständig, verschlossen ist, wobei vorzugsweise das Abdeckelement 10 separat von dem Verkleidungselement 8 ausgebildet ist. Das Verkleidungselement 8 ist somit ein Bauteil des Flügelelements 2, wobei das Verkleidungselement 8 ein von dem Bedienelement 6 unterschiedliches, zusätzlich zu dem Bedienelement 6 vorgesehenes und separat von dem Bedienelement 6 ausgebildetes Bauteil des Flügelelements 2 ist. Vorzugsweise sind das Verkleidungselement 8 und das Abdeckelement 10 separat voneinander ausgebildet. Ferner ist es vorzugsweise vorgesehen, dass das Verkleidungselement 8 und/oder das Abdeckelement 10 separat von dem Rohbau 4 ausgebildet sind. Durch das Abdeckelement 10 ist ein zweiter Teilbereich des Rohbaus 4 insbesondere zur Umgebung 3 hin überdeckt und somit verkleidet. Beispielsweise ist die Öffnung 9 dadurch, insbesondere vollständig, durch das Abdeckelement 10 verschlossen, dass das Abdeckelement 10 in der Öffnung 9 angeordnet ist. Beispielsweise ist durch das Verkleidungselement 8 ein erster Bereich B1 einer auch als Türaußenhaut bezeichneten Außenhaut 11 des Flügelelements 2 gebildet, wobei die Außenhaut 11 von einer sich in der Umgebung 3 aufhaltenden Person berührt, das heißt haptisch wahrgenommen sowie optisch wahrgenommen, das heißt erblickt oder betrachtet, werden kann. Ein zweiter Bereich B2 der Außenhaut 11 des Flügelelements 2 ist durch das Abdeckelement 10 gebildet, und beispielsweise ist ein dritter Bereich B3 der Außenhaut 11 durch das Außenbeplankungselement 5 des Flügelelements 2 gebildet.
Aus Fig. 2 und 3 ist erkennbar, dass das Flügelelement 2 auch ein Notentriegelungsbedienelement 12 aufweist, wobei in Fig. 2 eine erste Stellung S1 des Notentriegelungsbedienelements 12 und in Fig. 3 eine zweite Stellung S2 des Notentriegelungsbedienelements 12 gezeigt sind. Das Notentriegelungsbedienelement 12 wird auch als Notentriegelung oder Notentriegelungselement bezeichnet. Das beispielsweise als Kappe oder Abdeckkappe ausgebildete Abdeckelement 10 überdeckt nicht nur den zweiten Teilbereich des Rohbaus 4 zur Umgebung 3 hin, sondern das Abdeckelement 10 überdeckt auch das Notentriegelungsbedienelement 12 zur Umgebung 3 hin, vorliegend derart, dass in Einbaulage des Flügelelements 2 das Notentriegelungsbedienelement 12 in Fahrzeugquerrichtung des Fahrzeugs 1 nach außen hin durch das Abdeckelement 10 überdeckt ist. Die Einbaulage des Flügelelements 2 ist in den Fig. gezeigt, wobei das Flügelelement 2 seine Einbaulage in vollständig hergestelltem Zustand des das Flügelelement 2 aufweisenden Fahrzeugs und in der Schließstellung des Flügelelements 2 einnimmt. Fig. 1 und 4 zeigen das Abdeckelement
10 in einer Abdeckstellung des Abdeckelements 10. In der Abdeckstellung ist durch das Abdeckelement 10 die Öffnung 9, insbesondere vollständig, verschlossen, insbesondere in Einbaulage des Flügelelements 2 in Fahrzeugquerrichtung des Fahrzeugs 1 nach außen hin, und in der Abdeckstellung des Abdeckelements 10 sind durch das Abdeckelement 10 sowohl der zweite Teilbereich des Rohbaus 4 als auch das Notentriegelungsbedienelement 12 zur Umgebung 3 hin und dabei in Einbaulage des Flügelelements 2 in Fahrzeugquerrichtung des Fahrzeugs 1 nach außen hin überdeckt und somit verkleidet. Somit kann eine sich in der Umgebung 3 aufhaltende Person, die in eine Blickrichtung blickt und dadurch das Verkleidungselement 8 und das Abdeckelement 10 betrachtet, das heißt optisch wahrnimmt, weder den zweiten Teilbereich des Rohbaus 4 noch das Notentriegelungsbedienelement 12 optisch wahrnehmen, denn sowohl der zweite Teilbereich des Rohbaus 4 als auch das Notentriegelungsbedienelement 12 sind bezogen auf die Blickrichtung und somit für die Person hinter dem sich in der Abdeckstellung befindenden Abdeckelement 10 angeordnet.
Um nun beispielsweise das Schloss 7, insbesondere rein, mechanische entriegeln und somit notentriegeln zu können, wird, wie im Folgenden noch genauer erläutert wird, das sich zunächst in der Abdeckstellung befindende Abdeckelement 10 aus der Abdeckstellung in eine Freigabestellung relativ zu dem Verkleidungselement 8 bewegt. Dies bedeutet, dass das separat von dem Notentriegelungsbedienelement 12 ausgebildete Abdeckelement 10 relativ zu dem Verkleidungselement 8 und auch relativ zu dem Rohbau 4 aus der Abdeckstellung in die die Öffnung 9 sowie das Notentriegelungsbedienelement 12 freigebende Freigabestellung bewegbar ist. In der Freigabestellung kann die Person mit ihren Fingern durch die von dem Bedienelement 6 beabstandete und zumindest teilweise, insbesondere vollständig, freigegebene Öffnung 9 hindurchgreifen und das Notentriegelungsbedienelement 12 ergreifen, insbesondere umgreifen und in der Folge das Notentriegelungsbedienelement 12 beispielsweise aus der ersten Stellung S1 in die zweite Stellung S2, insbesondere relativ zu dem Verkleidungselement 8, bewegen und in der Folge das Notentriegelungsbedienelement 12 betätigen und dabei insbesondere relativ zu dem Rohbau 4 und beispielsweise auch relativ zu dem Verkleidungselement 8 bewegen. Hierdurch, das heißt durch Betätigen des Notentriegelungsbedienelements 12, wird das Schloss 7, insbesondere rein, mechanisch entriegelt, woraufhin das Flügelelement 2, insbesondere über das Notentriegelungsbedienelement 12, geöffnet, mithin aus der Schließstellung in die Offenstellung bewegt werden kann.
Es ist denkbar, dass das Abdeckelement 10 zwischen der Abdeckstellung und der Freigabestellung relativ zu dem Verkleidungselement 8 bewegbar an dem Verkleidungselement 8 gehalten ist. Es ist denkbar, dass das Abdeckelement 10 in der Abdeckstellung mit dem Verkleidungselement 8 verrastet, das heißt verklipst ist. Bei dem Bewegen des Abdeckelements 10 aus der Abdeckstellung in die Freigabestellung wird beispielsweise das Abdeckelement 10 von dem Verkleidungselement 8 entrastet, das heißt gelöst und beispielsweise weg bewegt. Es ist erkennbar, dass zum manuellen Notentriegeln des Schlosses 7 das Notentriegelungsbedienelement 12 von der sich in der Umgebung 3 aufhaltenden Person manuell betätigbar ist, insbesondere nachdem das Abdeckelement 10 aus der Abdeckstellung in die Freigabestellung bewegt wurde.
Um nun eine besonders hohe Sicherheit insbesondere nach einem Unfall des Fahrzeugs 1 realisieren zu können, weist das Flügelelement 2 eine in Fig. 4 besonders schematisch dargestellte Federeinrichtung 13 auf, welche beispielsweise als, insbesondere genau, eine Feder ausgebildet ist oder wenigstens oder genau eine Feder aufweist. Insbesondere ist die Feder vorzugsweise als ein Festkörper und somit als ein mechanisches Federelement ausgebildet. Mittels der Federeinrichtung 13 ist eine Federkraft F bereitgestellt, die in Einbaulage des Flügelelements 2 und somit in der Schließstellung des Flügelelements 2 in Fahrzeugquerrichtung des Fahrzeugs 1 nach außen wirkt und zumindest mittelbar, insbesondere direkt, auf das sich in der Abdeckstellung befindende Abdeckelement 10 wirkt, mithin ausgeübt wird. Mittels der Federkraft F ist das Abdeckelement 10 in Einbaulage des Flügelelements 2 in Fahrzeugquerrichtung des Fahrzeugs nach außen vorgespannt.
Das Flügelelement 2 weist außerdem eine Halteeinrichtung 14 auf, welche vorliegend, insbesondere genau, ein Halteelement 15 aufweist. Die Fahrzeugquerrichtung des Fahrzeugs 1, dessen Fahrzeughochrichtung auch als z-Richtung oder mit z bezeichnet wird, ist in Fig. 4 veranschaulicht und wird dort mit y bezeichnet. Die Fahrzeugquerrichtung y wird auch als y-Richtung bezeichnet. Die mit z bezeichnete Fahrzeughochrichtung wird auch als z-Richtung bezeichnet.
Mittels des Halteelements 15 und somit mittels der Halteeinrichtung 14 ist das Abdeckelement 10 entgegen der Federkraft F gegen eine durch die Federkraft F bewirkbare, in Einbaulage des Flügelelements 2 in Fahrzeugquerrichtung nach außen erfolgende Bewegung in die Freigabestellung gesichert. Dies bedeutet, dass bei dem in den Fig. gezeigten Ausführungsbeispiel das Abdeckelement 10 mittels des Halteelements
15 entgegen der Federkraft F in der in Fig. 1 und 3 gezeigten Abdeckstellung gesichert ist.
Des Weiteren weist das Flügelelement 2 eine Betätigungseinrichtung 16 auf, welche auch als Aktor oder Betätigungsaktor bezeichnet wird. Der Betätigungsaktor (Betätigungseinrichtung 16) kann beispielsweise mittels eines insbesondere elektrischen Ansteuersignals angesteuert werden. Das Ansteuersignal wird beispielsweise infolge eines Erfassens einer unfallbedingten Kraftbeaufschlagung des Fahrzeugs 1 bereitgestellt, wobei die unfallbedingte Kraftbeaufschlagung und somit ein Unfall des Fahrzeugs 1 beispielsweise mittels eines Unfallsensors erfassbar ist oder erfasst wird. Beispielsweise stellen der Unfallsensor und/oder eine elektronische Recheneinrichtung, insbesondere des Fahrzeugs 1 und/oder des Flügelelements 2, das Ansteuersignal infolge des Erfassens der unfallbedingten Kraftbeaufschlagung bereit. Die Betätigungseinrichtung 16 kann das Ansteuersignal empfangen, wodurch die Betätigungseinrichtung 16 angesteuert wird. Durch das Ansteuern der Betätigungseinrichtung 16, das heißt infolge des Ansteuerns der Betätigungseinrichtung 16, hebt die Betätigungseinrichtung 16 die mittels der Halteeinrichtung 14 bewirkte Sicherung des Abdeckelements 10 auf, wobei infolge des Aufhebens der mittels der Halteeinrichtung 14 bewirkten Sicherung des Abdeckelements 10 das Abdeckelement 10 mittels der Federkraft F bezogen auf die Einbaulage des Flügelelements 2 in Fahrzeugquerrichtung y nach außen relativ zu dem Verkleidungselement 8 in die Freigabestellung bewegbar ist oder bewegt wird. Die sich in der Umgebung 3 aufhaltende Person muss somit nach dem Unfall das Abdeckelement 10 nicht manuell aus der Abdeckstellung in die Freigabestellung bewegen, sondern nach dem Unfall befindet sich das Abdeckelement 10 bereits in der Freigabestellung, sodass nach dem Unfall die Öffnung 9 bereits freigegeben ist. Wieder mit anderen Worten ausgedrückt findet somit die sich in der Umgebung 3 aufhaltende Person das Flügelelement 2 mit der bereits freigegebenen Öffnung 9 vor, sodass die Person einfach das Notentriegelungsbedienelement 12 manuell betätigen und in der Folge das Schloss 7 mechanisch entriegeln kann. In der Folge kann das sich zunächst in der Schließstellung befindende Flügelelement 2 einfach und beispielsweise manuell geöffnet, mithin in die Offenstellung bewegt werden.
Bei dem in den Fig. gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Halteelement 15 als ein Seilzug, insbesondere als ein Bowdenzug, und somit als ein biegeschlaffes Zugmittel vorliegend in Form eines Seils ausgebildet.
Das Halteelement 15 ist beispielsweise einerseits, insbesondere einenends mit dem Abdeckelement 10 und andererseits, insbesondere andernends, zumindest mittelbar mit dem Rohbau 4 und/oder dem Verkleidungselement 8 verbunden. Durch das Ansteuern der Betätigungseinrichtung 16 gibt beispielsweise die Betätigungseinrichtung 16 das Halteelement 15 frei, insbesondere derart, dass die Verbindung des Halteelements 15 mit dem Rohbau 4 und/oder dem Verkleidungselement 8 aufgehoben wird. Alternativ oder zusätzlich ist es denkbar, dass die Betätigungseinrichtung 16 durch das Ansteuern der Betätigungseinrichtung 16 das Halteelement 15 und somit das Abdeckelement 10 für eine mittels der Federkraft F bewirkbare und beispielsweise in Einbaulage des Flügelelements 2 in Fahrzeugquerrichtung nach außen erfolgende sowie insbesondere relativ zu dem Verkleidungselement 8 und relativ zu dem Rohbau 4 erfolgende Bewegung freigibt, sodass beispielsweise das Halteelement 15 sowohl mit dem Abdeckelement 10 als auch mit dem Verkleidungselement 8 und/oder mit dem Rohbau 4 verbunden bleiben kann, jedoch kann hierdurch die Federkraft F das Abdeckelement 10 und mit diesem zumindest ein Teil des Halteelements 15 in Einbaulage des Flügelelements 2 in Fahrzeugquerrichtung nach außen relativ zu dem Verkleidungselement 8 und relativ zu dem Rohbau 4 bewegen und dadurch das Abdeckelement 10 in die Freigabestellung bewegen.
Bei dem in den Fig. gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Notentriegelungsbedienelement 12 als eine biegeschlaffe Schlaufe ausgebildet, welche beispielsweise als eine Bandschlaufe ausgebildet ist. Somit bildet oder begrenzt das Notentriegelungsbedienelement 12 eine Durchgangsöffnung 25. Wird beispielsweise das Abdeckelement 10 insbesondere aus der Abdeckstellung in die Freigabestellung bewegt, so fällt beispielsweise das zunächst hinter dem Abdeckelement 10 angeordnete Notentriegelungsbedienelement 12 aus der dann freigegebenen Öffnung 9 heraus, derart, dass das Notentriegelungsbedienelement 12 die Öffnung 9 durchdringt und somit teilweise außerhalb des Verkleidungselements 8 an oder in der Umgebung 3 und teilweise hinter der Öffnung 9 angeordnet ist. Die sich in der Umgebung 3 aufhaltende Person kann dann beispielsweise zumindest einen ihrer Finger oder mehrere ihrer Finger durch die Durchgangsöffnung 25 hindurch stecken und in der Folge an der Notentriegelung (Notentriegelungsbedienelement 12) ziehen, mithin eine Zugkraft auf die Notentriegelung ausüben. Hierdurch wird das Schloss 7, insbesondere rein, mechanisch entriegelt.
Vorzugsweise ist die Notentriegelung, insbesondere direkt, an dem Rohbau 4 befestigt. Beispielsweise weist das Flügelelement 2 ein separat von dem
Notentriegelungsbedienelement 12 ausgebildetes und mit dem Notentriegelungsbedienelement 12 verbundenes Übertragungselement auf, welches beispielsweise als ein Zugmittel und dabei insbesondere als ein Bowdenzug ausgebildet sein kann. Über das Übertragungselement kann das Schloss 7 mittels des Notentriegelungsbedienelements 12 durch Betätigen des Notentriegelungsbedienelements 12 notentriegelt werden. In einem Normalzustand des Fahrzeugs 1 ist das Übertragungselement von dem Schloss 7 entkoppelt, sodass dann, wenn auf das Übertragungselement beispielsweise über das Notentriegelungsbedienelement 12 eine Kraft, insbesondere eine Zugkraft, ausgeübt würde, dies nicht zu einer mechanischen Entriegelung des Schlosses 7 führen würde. Bei einem Unfall des Fahrzeugs 1 jedoch wird das Übertragungselement mit dem Schloss 7, insbesondere mechanisch, gekoppelt, insbesondere in das Schloss 7 eingekoppelt, beispielsweise infolge des Erfassens der unfallbedingten Kraftbeaufschlagung. Hierdurch ist dann das Übertragungselement mit dem Schloss 7, insbesondere mechanisch, gekoppelt. Wird dann beispielsweise, wie zuvor beschrieben, eine Kraft, insbesondere eine Zugkraft, auf das Notentriegelungsbedienelement 12 ausgeübt, insbesondere dadurch, dass die Person an dem Notentriegelungsbedienelement 12 zieht, so wird diese auf das Notentriegelungsbedienelement 12 wirkende Kraft von der Notentriegelung auf das Übertragungselement übertragen, wodurch das Übertragungselement betätigt wird. Insbesondere wird hierdurch das Übertragungselement relativ zu dem Rohbau 4 bewegt. Hierdurch wird das Schloss 7, insbesondere rein, mechanisch entriegelt.
Das Notentriegelungsbedienelement 12 weist beispielsweise einen ersten Verbindungsbereich V2 auf, in welchem das Notentriegelungsbedienelement 12 an dem Rohbau 4 befestigt ist. Des Weiteren weist beispielsweise das Notentriegelungsbedienelement 12 einen von dem ersten Verbindungsbereich V2 beabstandeten, zweiten Verbindungsbereich auf, in welchem das Notentriegelungsbedienelement 12 mit dem Übertragungselement gekoppelt ist. Dabei schließen sich beispielsweise sowohl an den ersten Verbindungsbereich V2 als auch an den zweiten Verbindungsbereich V2 jeweils beidseitig jeweilige, die Verbindungsbereiche miteinander verbindende Längenbereiche des Notentriegelungsbedienelements 12 an, derart, dass die biegeschlaffen Längenbereiche des Notentriegelungsbedienelements 12 das Notentriegelungsbedienelement 12 als die biegeschlaffe, geschlossene Schlaufe ausbilden, welche die Durchgangsöffnung 25 in Umfangsrichtung der Durchgangsöffnung 25 vollständig umlaufend begrenzt. Hierdurch kann die sich in der Umgebung 3 aufhaltende Person eine besonders hohe Kraft, insbesondere eine besonders hohe Zugkraft, von beispielsweise wenigstens 1000 Newton auf die Notentriegelung und über
die Notentriegelung auf den Rohbau 4 ausüben, ohne dass die Notentriegelung oder der Rohbau 4 beschädigt oder zerstört wird und ohne dass sich die Notentriegelung von dem Rohbau 4 löst. Gleichzeitig kann hierdurch die Person über die Notentriegelung das Übertragungselement betätigen und dadurch das Schloss 7, insbesondere rein, mechanisch entriegeln. Außerdem kann die Person dadurch über die Notentriegelung besonders stark an der zunächst geschlossenen Tür (Flügelelement 2) ziehen, um das Flügelelement 2 beispielsweise insbesondere auch dann öffnen zu können, wenn das Flügelelement 2 infolge eines Unfalls verblockt ist. Mit anderen Worten, durch das Ziehen an der Notentriegelung wird das Übertragungselement gezogen und das Schloss 7 mechanisch entriegelt. Außerdem kann die Person hierdurch die genannte, besonders hohe Kraft von beispielsweise wenigstens oder genau 1000 Newton auf die Notentriegelung und über die Notentriegelung auf den Rohbau 4 ausüben, um dadurch gegebenenfalls die verblockte Tür (Flügelelement 2) zu öffnen.
Besonders gut aus Fig. 1 bis 4 ist erkennbar, dass das als die zuvor genannte Tür ausgebildete Flügelelement 2 eine auch als Brüstung oder Fensterbrüstung bezeichnete Türbrüstung 17 aufweist. Des Weiteren umfasst das Flügelelement 2 eine einfach auch als Scheibe bezeichnete Seitenscheibe 18, welche beispielsweise relativ zu dem Rohbau 4 in Einbaulage des Flügelelements 2 in Fahrzeughochrichtung z verlagerbar ist. Die Fahrzeughochrichtung ist mit z bezeichnet und durch einen Doppelfeil 19 in den Fig. 1 bis 3 veranschaulicht. Insbesondere ist die Seitenscheibe 18 zwischen einer in Fig. 1 bis 3 gezeigten, geschlossenen Stellung und einer geöffneten Stellung relativ zu dem Rohbau 4 bewegbar, das heißt verlagerbar. Dabei ist durch die Türbrüstung 17 ein Scheibenbereich 20 begrenzt, insbesondere ein Einbaulage des Flügelelements 2 in Fahrzeughochrichtung z nach unten hin. Bei dem in den Fig. gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Scheibenbereich 20 eine Fensteröffnung, die durch einen Fensterrahmen des Flügelelements 2 begrenzt ist, wobei der Fensterrahmen beispielsweise die Türbrüstung 17 umfasst. In der geschlossenen Stellung ist die Seitenscheibe 18 in dem Fensterbereich 20 angeordnet, insbesondere derart, dass der Fensterbereich 20 (Fensteröffnung) durch die Seitenscheibe 18 zumindest teilweise, insbesondere zumindest überwiegend und somit zumindest zu mehr als zur Hälfte oder aber vollständig, verschlossen ist. Insbesondere ist es vorgesehen, dass sich in der geschlossenen Stellung der Seitenscheibe 18 die Türbrüstung 17 in Einbaulage des Flügelelements 2 in Fahrzeughochrichtung z nach unten hin anschließt. Das Bedienelement 6, die Öffnung 9, das Abdeckelement 10 und das Notentriegelungsbedienelement 12 sind in Einbaulage des Flügelelements 2 in Fahrzeughochrichtung oberhalb der Türbrüstung 17 angeordnet.
Mit anderen Worten ist zumindest das Bedienelement 6 in Einbaulage des Flügelelements 2 in Fahrzeughochrichtung oberhalb der Türbrüstung 17 angeordnet.
Das Flügelelement 2 weist ein Griffelement 21 auf, welches sich von einem in Einbaulage des Flügelelements 2 in Fahrzeughochrichtung z unterhalb des Abdeckelements 10 angeordneten Bereich B4, insbesondere des Verkleidungselements 8, weg erstreckt und dabei in Fahrzeughochrichtung z nach oben erstreckt, derart, dass das Abdeckelement 10 in Einbaulage des Flügelelements 2 in Fahrzeugquerrichtung nach außen und dabei zur Umgebung 3 hin zumindest teilweise durch das Griffelement 21, insbesondere durch einen Teilbereich TB des Griffelements 21, überlappt ist. Dabei ist das Bedienelement 6 an dem Teilbereich TB angeordnet, derart, dass das Bedienelement 6 an einer dem Abdeckelement 10 zugewandten Seite S3 des Griffelements 21, insbesondere des Teilbereichs TB des Griffelements 21, angeordnet ist. Die sich in der Umgebung 3 aufhaltende Person kann mit ihrer Hand das Griffelement 21 und insbesondere den Teilbereich TB ergreifen, insbesondere umgreifen, und dabei mit einem Finger der Hand das Bedienelement 6 einfach und komfortabel bedienen, insbesondere betätigen. Ferner kann die Person mit ihrer Hand besonders einfach eine Zugkraft auf das Griffelement 21 ausüben und somit insbesondere nach dem Bedienen des Bedienelements 6 das Flügelelement 2 öffnen.
Es ist erkennbar, dass das Notentriegelungsbedienelement 12 besonders vorteilhaft und bauraumgünstig an geordnet und insbesondere zu der Umgebung 3 hin überdeckt und somit verkleidet werden kann. Durch die Möglichkeit, das Schloss 7 mittels des Notentriegelungsbedienelements 12 rein mechanisch notentriegeln zu können, können beispielsweise elektrische Redundanzen wie eine dezentrale Energieversorgung mit insbesondere dezentralen Energiequellen wie beispielsweise Super-Kondensatoren und/oder Batterien vermieden werden, sodass eine kostengünstige, mechanische Notentriegelung des Schlosses 7 darstellbar ist.
Bezugszeichenliste
1 Fahrzeug
2 Flügelelement
3 Umgebung
4 Rohbau
5 Außenbeplankungselement
6 Bedienelement
7 Schloss
8 Verkleidungselement
9 Öffnung
10 Abdeckelement
11 Außenhaut
12 Notentriegelungsbedienelement
13 Federeinrichtung
14 Halteeinrichtung
15 Halteelement
16 Betätigungseinrichtung
17 Türbrüstung
18 Seitenscheibe
19 Doppelpfeil
20 Fensterbereich
21 Griffelement
25 Durchgangsöffnung
B1 Bereich
B2 Bereich
B3 Bereich
B4 Bereich
TB Teilbereich
S1 Stellung
S2 Stellung
S3 Seite y Fahrzeugquerrichtung z Fahrzeughochrichtung
F Federkraft
V2 Verbindungsbereich
Claims
1. Flügelelement (2) für ein Fahrzeug (1), mit einem Bedienelement (6), mittels welchem durch Bedienen des Bedienelements (6) ein Schloss (7), mittels welchem das zwischen einer Schließstellung und wenigstens einer Offenstellung bewegbar an einem Aufbau des Fahrzeugs (1) anordenbare Flügelelement (2) in der Schließstellung zu sichern ist, elektrisch entriegelbar ist, gekennzeichnet durch:
- eine von dem Bedienelement (6) beabstandete Öffnung (9), welche durch ein ein zum mechanischen Notentriegeln des Schlosses (7) vorgesehenes, von dem Bedienelement (6) beabstandetes Notentriegelungsbedienelement (12) überdeckendes Abdeckelement (10) verschlossen ist, welches separat von dem Notentriegelungsbedienelement (12) ausgebildet und in eine die Öffnung (9) und das Notentriegelungsbedienelement (12) freigebende Freigabestellung bewegbar ist, in welcher zum manuellen Notentriegeln des Schlosses (7) das Notentriegelungsbedienelement (12) manuell betätigbar ist;
- eine Federeinrichtung (13), welche eine Federkraft (F) bereitstellt, mittels welcher das Abdeckelement (10) in Einbaulage des Flügelelements (2) in Fahrzeugquerrichtung (y) nach außen vorgespannt ist;
- eine Halteeinrichtung (14), mittels welcher das Abdeckelement (10) entgegen der Federkraft (F) gegen eine durch die Federkraft (F) bewirkbare, in Einbaulage des Flügelelements (2) in Fahrzeugquerrichtung (y) nach außen erfolgende Bewegung gesichert ist; und
- eine Betätigungseinrichtung (16), mittels welcher durch Ansteuern der Betätigungseinrichtung (16) die mittels der Halteeinrichtung (14) bewirkte Sicherung des Abdeckelements (10) aktiv aufhebbar ist, wodurch das Abdeckelement (10) mittels der Federkraft (F) in Einbaulage des Flügelelements (2) in Fahrzeugquerrichtung (y) nach außen in die Freigabestellung bewegbar ist.
2. Flügelelement (2) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (14) wenigstens ein Halteelement (15) aufweist.
3. Flügelelement (2) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Betätigungseinrichtung (16) durch Ansteuern der Betätigungseinrichtung (16) das Halteelement (15) durchtrennbar ist, wodurch die mittels der Halteeinrichtung (14) bewirkte Sicherung des Abdeckelements (10) aktiv aufhebbar ist.
4. Flügelelement (2) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (15) als ein biegeschlaffes Zugmittel ausgebildet ist.
5. Flügelelement (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Notentriegelungsbedienelement (12) als eine biegeschlaffe Schlaufe ausgebildet ist.
6. Flügelelement (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Notentriegelungsbedienelement (12) an einem Rohbau (4) des Flügelelements (2) befestigt ist.
7. Flügelelement (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein separat von dem Notentriegelungsbedienelement (12) ausgebildetes und mit dem Notentriegelungsbedienelement (12) verbundenes Übertragungselement, über welches das Schloss (7) mittels des Notentriegelungsbedienelements (12) durch Betätigen des Notentriegelungsbedienelements (12) notentriegelbar ist.
8. Flügelelement (2) nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Notentriegelungsbedienelement (12) einen ersten Verbindungsbereich (V1), in welchem das Notentriegelungsbedienelement (12) an dem Rohbau (4) des Flügelelements (2) befestigt ist, und einen von dem ersten Verbindungsbereich (V1) beabstandeten, zweiten Verbindungsbereich aufweist, in welchem das Notentriegelungsbedienelement (12) mit dem Übertragungselement verbunden ist.
9. Flügelelement (2) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich sowohl an den ersten Verbindungsbereich (V1) als auch an den zweiten Verbindungsbereich jeweils beidseitig jeweilige, die Verbindungsbereiche (V19 miteinander verbindende Längenbereiche des Notentriegelungsbedienelements (12) anschließen.
10. Flügelelement (2) nach den Ansprüchen 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich die biegeschlaffen Längenbereiche beidseitig an den jeweiligen Verbindungsbereich (V1) anschließen und dadurch das Notentriegelungsbedienelement (12) als die biegeschlaffe, geschlossene Schlaufe ausbilden.
11. Flügelelement (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Flügelelement (2) als eine Tür mit einer Türbrüstung (17) ausgebildet ist, wobei zumindest das Bedienelement (6) und die Öffnung (9) oberhalb der Türbrüstung (17) angeordnet sind.
12. Flügelelement (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (10) zumindest teilweise durch ein von dem Abdeckelement (10) beabstandetes Griffelement (21) überlappt ist, welches von einer Person mit deren Hand ergreifbar ist, um dadurch eine Kraft zum Bewegen des Flügelelements (2) aus der Schließstellung in die Offenstellung auf das Flügelelement (2) aufzubringen, wobei das Bedienelement (6) an einer dem Abdeckelement (10) zugewandten Seite (S3) des Griffelements (21) angeordnet ist.
13. Fahrzeug (1), mit wenigstens einem Flügelelement (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
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