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Die Erfindung betrifft ein Hausgerät und ein Verfahren zur Bereitstellung einer Ressource für einen Reinigungsroboter.
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Ein Reinigungsroboter kann dazu genutzt werden, autonom eine Oberfläche, insbesondere den Boden in einem Haushalt, zu reinigen. Der Reinigungsroboter kann zwischen Betriebsphasen in oder an einer Basisstation angeordnet sein, an der z. B. der elektrische Energiespeicher des Reinigungsroboters geladen wird.
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Das vorliegende Dokument befasst sich mit der technischen Aufgabe, einen besonders effizienten Betrieb eines Reinigungsroboters in einem Haushalt zu ermöglichen.
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Die Aufgabe wird jeweils durch die Gegenstände der einzelnen unabhängigen Patentansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind insbesondere in den abhängigen Patentansprüchen definiert, in nachfolgender Beschreibung beschrieben oder in der beigefügten Zeichnung dargestellt.
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Gemäß einem Aspekt wird ein Hausgerät, insbesondere ein Haushaltsgerät, beschrieben. Beispielhafte Hausgeräte sind ein Ofen, ein (Wäsche-)Trockner, eine Waschmaschine, eine Spülmaschine und/oder ein Kühlgerät. Das Hausgerät kann ausgebildet sein, in einer Küche angeordnet zu werden, insbesondere unterhalb einer Arbeitsplatte in einer Küche. Des Weiteren kann das Hausgerät ausgebildet sein, eine bestimmte Funktion zu bewirken. Beispielhafte Funktionen sind:
- das Garen eines Nahrungsmittels in dem Garraum (d. h. in dem Bearbeitungsraum) des Hausgeräts (insbesondere des Ofens);
- das Trocknen von Wäschestücken in der Trommel (d. h. in dem Bearbeitungsraum) des Hausgeräts (insbesondere des Trockners):
- das Waschen von Wäschestücken in der Waschtrommel (d. h. in dem Bearbeitungsraum) des Hausgeräts (insbesondere der Waschmaschine);
- das Spülen von Geschirr, das in dem Innenraum (d. h. in dem Bearbeitungsraum) des Hausgeräts (insbesondere der Spülmaschine) angeordnet ist; und/oder
- das Kühlen von Nahrungsmitteln in dem Kühlraum (d. h. in dem Bearbeitungsraum) des Hausgeräts (insbesondere des Kühlgeräts).
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Das Hausgerät kann ein oder mehrere Komponenten aufweisen, durch die die Funktion des Hausgeräts bewirkt wird. Beispielhafte Komponenten sind ein Heizelement und/oder ein Kompressor. Die ein oder mehreren Komponenten des Hausgeräts können ausgebildet sein, eine Ressource zu erzeugen, die für die Funktion des Hausgeräts genutzt wird.
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Das Hausgerät ist somit ausgebildet, in Zusammenhang mit der durch das Hausgerät bewirkten Funktion eine Ressource zu erzeugen. Durch einen Ofen (insbesondere durch das Heizelement des Ofens) kann z. B. warme Luft als Ressource erzeugt werden. Durch eine Waschmaschine (insbesondere durch das Heizelement der Waschmaschine) kann z. B. warmes Wasser als Ressource erzeugt werden. Durch eine Spülmaschine (insbesondere durch das Heizelement der Waschmaschine) kann z. B. warmes Wasser als Ressource erzeugt werden. Durch ein Kühlgerät (insbesondere durch den Kompressor des Kühlgeräts) kann z. B. warme oder kalte Luft als Ressource erzeugt werden. Durch einen Trockner (insbesondere durch das Heizelement des Trockners) kann z. B. warme Luft oder Kondenswasser als Ressource erzeugt werden.
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Die von dem Hausgerät bewirkte Funktion kann somit die Bearbeitung von ein oder mehreren Objekten umfassen, die in dem Bearbeitungsraum des Hausgeräts angeordnet sind. Das Hausgerät kann ausgebildet sein, die Ressource dem Bearbeitungsraum zur Bearbeitung der ein oder mehreren Objekte zuzuführen, und/oder die Ressource dem Bearbeitungsraum zu entnehmen.
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Die Ressource kann ein flüssiges und/oder gasförmiges Fluid, insbesondere Wasser und/oder Luft, etwa warmes Wasser und/oder warme Luft, umfassen. In einem Beispiel kann die Ressource während des Betriebs des Hausgeräts erzeugtes Kondenswasser umfassen.
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Es ist zu beachten, dass sich die von dem Hausgerät erzeugte Ressource von elektrischer Energie und/oder von Wasser und/oder Luft unterscheidet, das bzw. die dem Hausgerät über eine Versorgungsleitung (z. B. direkt aus einem Versorgungsnetz) bereitgestellt wird. Die von dem Hausgerät erzeugte Ressource umfasst und ist insbesondere keine elektrische Energie (auch keine elektrische Energie, die durch einen Netzanschluss des Hausgeräts gewandelt wurde).
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Die von dem Hausgerät erzeugte Ressource kann ein Abfallprodukt der von dem Hausgerät bewirkten Funktion sein, wie z. B. das Kondenswasser eines Trockners und/oder die warme Luft des Kompressors eines Kühlgeräts. Alternativ oder ergänzend kann die von dem Hausgerät erzeugte Ressource ein Produkt sein, das durch ein oder mehrere Komponenten des Hausgeräts (z. B. durch ein Heizelement und/oder durch einen Kompressor) für die Bearbeitung von ein oder mehreren Objekten in dem Bearbeitungsraum, d. h. für die Funktion des Hausgeräts, erzeugt wird, wie z. B. warme Luft oder kalte Luft und/oder warmes Wasser. Die Ressource kann somit durch eine Komponente (z. B. durch ein Heizelement und/oder einen Kompressor) des Hausgeräts erzeugt werden.
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Das Hausgerät ist ferner eingerichtet, zumindest einen Teil der erzeugten Ressource zur Nutzung für einen Reinigungsroboter bereitzustellen. Das Hausgerät kann insbesondere ausgebildet sein, zumindest einen Teil der erzeugten Ressource der Basisstation des Reinigungsroboters bereitzustellen. Die Basisstation kann in besonders effizienter Weise Teil des Hausgeräts sein. Insbesondere kann die Basisstation in das Hausgerät, etwa in den Sockel des Hausgeräts, integriert sein. Die erzeugte Ressource kann für den (Reinigungs-)Betrieb des Reinigungsroboters und/oder für die Konditionierung, insbesondere für die Trocknung und/oder die Befeuchtung und/oder die Reinigung, einer Komponente (etwa eines Wischelements) des Reinigungsroboters bereitgestellt werden.
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Es wird somit ein Hausgerät beschrieben, das ausgebildet ist, zumindest einen Teil einer von dem Hausgerät erzeugten Ressource für die Nutzung in Zusammenhang mit einem Reinigungsroboter bereitzustellen. So kann ein besonders effizienter Betrieb des Reinigungsroboters in einem Haushalt bewirkt werden.
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Gemäß einem weiteren Aspekt wird ein System beschrieben, das eine Basisstation für einen Reinigungsroboter und ein Hausgerät umfasst, wobei das Hausgerät wie in diesem Dokument beschrieben ausgebildet ist. Die Basisstation kann ggf. in das Hausgerät, insbesondere in den Sockel des Hausgeräts, integriert sein.
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Das Hausgerät kann ausgebildet sein, zumindest einen Teil der von dem Hausgerät erzeugten Ressource (über eine Fluidleitung) an die Basisstation zu leiten. Die Basisstation kann einen Zwischenbehälter (zur Aufnahme eines Fluids) umfassen. Das Hausgerät kann ausgebildet sein, zumindest einen Teil der von dem Hausgerät erzeugten Ressource (über eine Fluidleitung) in den Zwischenbehälter der Basisstation zu leiten. Dabei kann die bereitgestellte Ressource ggf. gefiltert werden.
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Die Basisstation kann ausgebildet sein, die von dem Hausgerät bereitgestellte Ressource in einen Behälter (z. B. in einen Fluidbehälter) des Reinigungsroboters zu leiten, wenn der Reinigungsroboter an der Basisstation angeordnet ist, um den Reinigungsroboter zu befähigen, die Ressource (z. B. als Wischwasser) während des Reinigungsbetriebs des Reinigungsroboters zu nutzen. Alternativ oder ergänzend kann die Basisstation eingerichtet sein, eine Komponente (z. B. ein Wischelement, etwa ein Wischpad) des Reinigungsroboters anhand der von dem Hausgerät bereitgestellten Ressource zu konditionieren, insbesondere zu reinigen und/oder zu befeuchten und/oder zu trocknen, wenn der Reinigungsroboter an der Basisstation angeordnet ist. So kann ein besonders effizienter und/oder qualitativ hochwertiger Betrieb des Reinigungsroboters bewirkt werden.
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Das Hausgerät umfasst typischerweise einen Netzanschluss zur elektrischen Energieversorgung des Hausgeräts. Die Basisstation kann ausgebildet sein, elektrische Energie für den Betrieb der Basisstation und/oder zum Laden des elektrischen Energiespeichers des Reinigungsroboters über den Netzanschluss des Hausgeräts zu beziehen. Von dem Hausgerät kann somit neben einer von dem Hausgerät erzeugten Ressource auch elektrische Energie für den Reinigungsroboter bereitgestellt werden. So kann eine besonders effiziente Nutzung des Reinigungsroboters in einem Haushalt bewirkt werden.
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Gemäß einem weiteren Aspekt wird ein Verfahren zur Bereitstellung einer Ressource für einen Reinigungsroboter beschrieben. Das Verfahren umfasst das Detektieren, dass der Reinigungsroboter an einer Basisstation für den Reinigungsroboter angeordnet ist, wobei die Basisstation mit einem Hausgerät gekoppelt ist. Des Weiteren umfasst das Verfahren, in Reaktion auf das Detektieren, das Bewirken, dass der Basisstation zumindest ein Teil einer, von dem Hausgerät in Zusammenhang mit einer durch das Hausgerät bewirkten Funktion erzeugten, Ressource zur Nutzung für den Reinigungsroboter bereitgestellt wird.
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Es ist zu beachten, dass jegliche Aspekte des in diesem Dokument beschriebenen Hausgeräts und/oder des in diesem Dokument beschriebenen Systems und/oder des in diesem Dokument beschriebenen Verfahrens in vielfältiger und/oder beliebiger Weise miteinander kombiniert werden können. Insbesondere können die Merkmale der Patentansprüche in vielfältiger und/oder beliebiger Weise miteinander kombiniert werden.
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Im Weiteren wird die Erfindung anhand von in der beigefügten Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben. Dabei zeigen:
- Figuren 1a und 1b
- einen beispielhaften Reinigungsroboter in unterschiedlichen perspektivischen Ansichten;
- Figur 1c
- beispielhafte Komponenten eines Reinigungsroboters;
- Figur 1d
- eine beispielhafte Schnittansicht durch einen Reinigungsroboter;
- Figur 2a
- ein beispielhaftes System mit einem Reinigungsroboter und einem Hausgerät;
- Figuren 2b bis 2d
- unterschiedliche Betriebssituationen des Systems aus Fig. 2a; und
- Figur 3
- ein Ablaufdiagramm eines beispielhaften Verfahrens zur Bereitstellung einer Ressource für einen Reinigungsroboter, insbesondere für den Betrieb eines Reinigungsroboters.
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Wie eingangs dargelegt, befasst sich das vorliegende Dokument damit, einen Reinigungsroboter in besonders effizienter Weise und/oder mit einer besonders hohen Reinigungsgüte innerhalb eines Haushalts zu betreiben. In diesem Zusammenhang zeigen Fig. 1a die Oberseite 121 und Fig. 1b die Unterseite 122 eines Reinigungsroboters 100, insbesondere eines Saugroboters.
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Die Unterseite 122 ist im Saugbetrieb des Reinigungsroboters 100 dem zu reinigenden Boden bzw. der zu reinigenden Fläche eines Reinigungsbereichs, etwa eines Raumes in einem Haushalt, zugewandt. Die Unterseite 122 des Reinigungsroboters 100 weist typischerweise ein oder mehrere Antriebseinheiten 101 (mit ein oder mehreren Antriebsrädern) auf, durch die der Reinigungsroboter 100 selbständig bewegt werden kann, um unterschiedliche Bereiche eines Bodens zu reinigen. Des Weiteren kann der Reinigungsroboter 100 ein oder mehrere Führungs- und/oder Stützelemente 104 (z. B. nicht angetriebene Räder) aufweisen, die eine stabile Bewegung des Reinigungsroboters 100 über den zu reinigenden Boden ermöglichen. Außerdem umfasst ein Reinigungsroboter 100 typischerweise ein oder mehrere Reinigungseinheiten 106 (insbesondere Saugdüsen), die eingerichtet sind, den Boden unter dem Reinigungsroboter 100 zu reinigen.
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Eine Reinigungseinheit 106 (insbesondere eine Saugdüse) kann eine Bürstenwalze 102 aufweisen, die ausgebildet ist, sich um eine Rotationsachse zu drehen, wobei die Rotationsachse typischerweise parallel zu der Unterseite 122 des Reinigungsroboters 100 angeordnet ist. Die Bürstenwalze 102 kann dazu verwendet werden, Staub und/oder Verunreinigungen auf dem zu reinigenden Boden mechanisch von dem Boden zu lösen, sodass der Staub und/oder die Verunreinigungen mit erhöhter Zuverlässigkeit in den Saugmund 107 der Reinigungseinheit 106 gesogen werden können.
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An der Unterseite 122 des Reinigungsroboters 100 können ferner ein oder mehrere Wischelemente 109 angeordnet sein, die jeweils eingerichtet sind, den zu reinigenden Boden zu wischen. Der Reinigungsroboter 100 kann eine Wasserversorgungseinheit (nicht dargestellt) aufweisen, die ausgebildet ist, die ein oder mehreren Wischelemente 109 jeweils mit Wischwasser zu versorgen.
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An der Oberseite 121 des Reinigungsroboters 100 kann eine Benutzerschnittstelle angeordnet sein, die es einem Nutzer des Reinigungsroboters 100 ermöglicht, Steuereingaben zu tätigen. Außerdem kann der Reinigungsroboter 100 an einer Seitenwand 123 (z. B. an einer Seitenwand 123 im Frontbereich des Reinigungsroboters 100) einen Stoßfänger 105 umfassen, wobei an dem Stoßfänger 105 ein Stoßsensor angeordnet sein kann, der eingerichtet ist, Sensordaten zu erfassen, die anzeigen, ob der Reinigungsroboter 100 in Bewegungsrichtung 120 (siehe Fig. 1c) gegen ein Hindernis gestoßen ist oder nicht. Das Auslösen des Stoßsensors (aufgrund der Auslenkung des Stoßfängers 105) durch ein Hindernis kann z. B. bewirken, dass sich der Reinigungsroboter 100 um seine, senkrecht auf dem Boden stehende, Vertikal- bzw. Hochachse dreht, und dadurch die Bewegungsrichtung 120 ändert, um dem Hindernis auszuweichen.
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Des Weiteren weist ein Reinigungsroboter 100 typischerweise ein oder mehrere Umfeldsensoren 110 auf (siehe Fig. 1c), die jeweils eingerichtet sind, Umfeld- bzw. Sensordaten in Bezug auf das Umfeld des Reinigungsroboters 100 zu erfassen. Die ein oder mehreren Umfeldsensoren 110 können umfassen: eine oder mehrere Bildkameras, ein oder mehrere Ultraschallsensoren, ein oder mehrere taktile und/oder optische Abstandssensoren, ein oder mehrere akustische Sensoren, ein oder mehrere Temperatursensoren, ein oder mehrere Lidar- und/oder Radarsensoren, etc. Eine Steuereinheit 130 des Reinigungsroboters 100 kann eingerichtet sein, auf Basis der Umfelddaten digitale Karteninformation in Bezug auf den zu reinigenden Reinigungsbereich zu ermitteln und ggf. auf einer Speichereinheit 111 des Reinigungsroboters 100 zu speichern. Der Reinigungsroboter 100 kann die digitale Karteninformation nutzen, um sich innerhalb des Reinigungsbereichs (z. B. innerhalb eines Raums) selbstständig zu orientieren und/oder um eine Fahrroute zur Reinigung des Reinigungsbereichs festzulegen.
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Fig. 1c zeigt ein kartesisches Koordinatensystem mit einer Längsachse (d. h. mit einer x-Achse), mit einer Querachse (d. h. mit einer y-Achse) und mit einer Hochachse (d. h. mit einer z-Achse). Die Bewegungsrichtung 120 der Reinigungsvorrichtung 100 entspricht typischerweise der Längsachse. Die Rotationsachse der Bürstenwalze 102 verläuft typischerweise entlang der Querachse.
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Fig. 1d zeigt eine Schnittansicht des Reinigungsroboters 100 innerhalb einer durch die Längsachse und die Hochachse aufgespannten Ebene. Durch die Pfeile wird der Strömungsverlauf der Saugluft dargestellt, von der zu reinigenden Fläche, über den Saugmund 107, vorbei an der Reinigungswalze 102, durch einen Saugkanal 142, und in den Sammelbehälter 140. Der Sammelbehälter 140 weist eine Filtereinheit 141 auf, durch die die Schmutzpartikel in der Saugluft in dem Sammelbehälter 140 zurückgehalten werden. Das Gebläse (nicht dargestellt), durch die der Saugluftstrom generiert wird, ist stromabwärts von der Filtereinheit 141 angeordnet.
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Fig. 2a zeigt ein beispielhaftes System 200, das einen Reinigungsroboter 100 und ein Hausgerät 210 umfasst. Beispielhafte Hausgeräte 210 sind eine Waschmaschine, eine Spülmaschine, ein Trockner, ein Ofen, und/oder ein Kühlschrank bzw. eine Kühltruhe.
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Das Hausgerät 210 weist eine Parkposition 211 für den Reinigungsroboter 100 auf, die bevorzugt derart ausgebildet ist, dass der Reinigungsroboters 100 selbständig an die Parkposition 211 fahren und/oder von der Parkposition 211 wegfahren kann. Die Parkposition 211 kann als Basisstation 219, insbesondere als Ladestation, für den Reinigungsroboter 100 ausgebildet sein. Das Hausgerät 210 kann ausgebildet sein, über ein elektrisches Versorgungskabel 213 mit einer elektrischen Stromversorgung verbunden zu werden. Des Weiteren kann das Hausgerät 210 ausgebildet sein, den Reinigungsroboter 100 anhand der über das Versorgungskabel 213 bereitgestellten elektrischen Energie zu laden, wenn der Reinigungsroboter 100 an der Parkposition 211 und/oder an der Basisstation 219 angeordnet ist.
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Das Hausgerät 210 weist typischerweise einen Bearbeitungsraum 212 auf, in dem von einem Nutzer des Hausgeräts 210 ein oder mehrere Objekte platziert werden können, um zu bewirken, dass die ein oder mehreren Objekte in dem Bearbeitungsraum 212 von dem Hausgerät 210 bearbeitet werden. Beispielhafte Objekte sind Wäschestücke, die in dem Bearbeitungsraum 212 einer Waschmaschine oder eines Trockners bearbeitet werden, oder Geschirr, das in dem Bearbeitungsraum 212 einer Spülmaschine bearbeitet wird, oder ein Nahrungsmittel, das in dem Garraum 212 eines Ofens gegart oder in dem Kühlraum 212 eines Kühlschranks gekühlt wird.
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Im Rahmen des Betriebs des Hausgeräts 210 kann von dem Hausgerät 210 eine Ressource erzeugt werden, z. B. als Eingangsprodukt oder aus Ausgangsprodukt, insbesondere als Abfallprodukt, der in dem Bearbeitungsraum 212 des Hausgeräts 210 bewirkten Bearbeitung der ein oder mehreren in dem Bearbeitungsraum 212 angeordneten Objekte. Das Hausgerät 210 kann ausgebildet sein, die im Rahmen des Betriebs des Hausgeräts 210 erzeugte Ressource für den an der Parkposition 211 und/oder an der Basisstation 219 angeordneten Reinigungsroboter 100 zu nutzen. So kann ein besonders effizienter Betrieb des Reinigungsroboters 100 in einem Haushalt bewirkt werden.
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Fig. 2b zeigt einen Wäschetrockner als Beispiel für ein Hausgerät 210, wobei während des Betriebs des Wäschetrockners Kondenswasser 222 entsteht, das in einem Sammelbehälter 225 des Trockners gesammelt werden kann. Das Kondenswasser 222 kann über einen Ablauf 216 aus dem Trockner geleitet werden. Alternativ oder ergänzend kann das Kondenswasser 222 für den Betrieb des Reinigungsroboters 100 genutzt werden. Beispielsweise kann das Kondenswasser 222 in einen Zwischenbehälter 215 geleitet und dort gesammelt werden. Ferner kann das Kondenswasser 222 aus dem Zwischenbehälter 215 zu dem Reinigungsroboter 100 geleitet werden, wenn der Reinigungsroboter 100 an der Parkposition 211 und/oder an der Basisstation 219 angeordnet ist. Das Kondenswasser 222 kann z. B. als Wischwasser für die ein oder mehrere Wischelemente 109 (allgemein für ein oder mehrere Komponenten) des Reinigungsroboters 100 verwendet werden. Alternativ oder ergänzend kann das Kondenswasser 222 zur Reinigung des Reinigungsroboters 100, insbesondere zur Reinigung der ein oder mehreren Wischelemente 109 des Reinigungsroboters 100, verwendet werden.
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In Fig. 2c wird eine Wasch- oder Spülmaschine als Hausgerät 210 dargestellt, bei der anhand eines Heizelements 236 in einem Behälter 225 Warmwasser 232 für den Betrieb der Wasch- oder Spülmaschine erzeugt wird. Das Warmwasser 232 kann auf Basis von Wasser erzeugt werden, das dem Hausgerät 210 über eine Versorgungsleitung 216 bereitgestellt wird. Das Warmwasser 232 kann dem Reinigungsroboter 100, insbesondere über einen Zwischenbehälter 215, bereitgestellt werden, z. B. als Wischwasser für die ein oder mehreren Wischelemente 109 und/oder als Wasser zum Reinigen des Reinigungsroboters 100 und/oder als Wasser zum Reinigen der ein oder mehreren Wischelemente 109.
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Das Hausgerät 210, insbesondere ein Ofen oder ein Wäschetrockner, kann, wie beispielhaft in Fig. 2d dargestellt, ein Heizelemente 236 aufweisen, das ausgebildet ist, warme Luft 242 zu erzeugen, die für den Betrieb des Hausgeräts 210 genutzt wird. Die warme Luft 242 kann dem an der Parkposition 211 und/oder an der Basisstation 219 angeordneten Reinigungsroboter 100 bereitgestellt werden, z. B. um anhand der warmen Luft 242 die ein oder mehreren Wischelemente 109 zu trocknen.
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Es wird somit ein System 200 beschrieben, bei dem die Basisstation 219 eines Reinigungsroboters 100 in ein Hausgerät 210 integriert ist. Das System 200 ist derart ausgebildet, dass eine von dem Hausgerät 210 erzeugte Ressource 222, 232, 242 von dem Reinigungsroboter 100 genutzt und insbesondere mitgenutzt werden kann. Durch die Symbiose und/oder Synergie von Hausgerät 210 und Basisstation 219 kann ein ressourcenschonender, energiesparender und/oder kostengünstigerer Betrieb der Basisstation 219 und/oder des Reinigungsroboters 100 bewirkt werden.
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Der Reinigungsroboter 100 kann eine Trockenreinigungseinheit (z. B. mit einem Saugmund 107, ggf. einer Bürstenwalze 102, einem Sauggebläse und ggf. einer Seitenbürste) und/oder ein Nassreinigungsmodul (z. B. mit einem Wassertank, einer Pumpe, einem Wischpad 109, und/oder ggf. einer Aktorik zur Bewegung des Wischpads 109) aufweisen.
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Die Basisstation 219 des Reinigungsroboters 100 kann ein oder mehrere Servicefunktionen für den Reinigungsroboter 100 aufweisen, z. B. Entleerung des Sammelbehälters 140 durch Absaugen, Befüllen des Wassertanks des Reinigungsroboters 100 mit Wasser, und/oder Reinigen der ein oder mehreren Wischpads 109 durch Umspülen). Die Basisstation 219 und/oder die ein oder mehreren Servicefunktionen können in das Hausgerät 210 integriert und/oder damit kombiniert sein. Die Basisstation 219 und das Hausgerät 210 können sich beispielsweise gemeinsame Hauswasser- und/oder Stromanschlüsse 216, 213 teilen. Ferner können die Basisstation 219 und das Hausgerät 210 ausgebildet sein, direkt oder z. B. über eine Smart-Home-Umgebung miteinander zu kommunizieren.
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Eine beispielhafte Nutzung einer von einem Hausgerät 210 erzeugten Ressource 222, 232, 242 ist das Ableiten des in einem Wäschetrockner entstehenden Kondenswassers 222. Dieses Kondenswasser 222 kann, anstatt im Wassertank 225 des Trockners gesammelt und/oder dem Abwasser zugeführt zu werden, an die Basisstation 219 des Reinigungsroboters 100 geleitet werden und dort (unter Umständen gefiltert) zur Befüllung des Wassertanks des Reinigungsroboters 100 genutzt werden. Auf diese Weise kann in effizienter Weise Wasser bereitgestellt werden, das zur Befüllung des Wassertanks des Roboters 100 und/oder zur Reinigung der ein oder mehreren Wischpads 109 des Reinigungsroboters 100 genutzt werden kann. So kann insbesondere Leitungswasser aus einer Frischwasserleitung 216 eingespart werden.
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Eine weitere beispielhafte nutzbare Ressource 222, 232, 242 ist das in einer Wasch- und/oder Spülmaschine erwärmte bzw. erhitzte Wasser 232. Steht zum Zeitpunkt der Wasseraufbereitung des Hausgerätes 210 ein Reinigungsroboter 100 in der im Hausgerät 210 integrierten Basisstation 219 kann das warme Wasser 232 z. B. für einen Reinigungsvorgang der ein oder mehreren Wischpads 109 des Reinigungsroboters 100 genutzt werden. Das Wasser 232 muss dafür nicht erst durch die Basisstation 219 erwärmt werden, so dass elektrische Energie gespart werden kann. Alternativ oder ergänzend kann das erwärmte Wasser 232 zur Befüllung der Wassertanks des Reinigungsroboters 100 genutzt werden, sodass dieser bei einem zeitnah startenden Reinigungsvorgang warmes Wasser 232 zur Bodenreinigung nutzen kann, wodurch die Reinigungsgüte des Reinigungsroboters 100 erhöht werden kann.
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In einem weiteren Beispiel kann die während der Nutzung eines Wäschetrockners, Kühl- oder Gefrierschranks oder Ofens entwickelte Wärme 242 als Ressource eingesetzt werden, um einen warmen Luftstrom zu erzeugen, der an der Basisstation 219 die ein oder mehreren Wischpads 109 des angedockten Reinigungsroboters 100 überströmt und somit trocknet. Die Basisstation 219 weist dann bevorzugt kein eigenes Heißluftgebläse bzw. keine eigene Heizung auf, sodass elektrische Energie und/oder Bauteile eingespart werden können.
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Fig. 3 zeigt ein Ablaufdiagramm eines beispielhaften (ggf. Computer-implementierten) Verfahrens 300 zur Bereitstellung einer Ressource 222, 232, 242 für einen Reinigungsroboter 100. Das Verfahren 300 kann z. B. durch eine Steuereinheit eines Hausgerät 210 und/oder einer Basisstation 219 ausgeführt werden. Das Verfahren 300 umfasst das Detektieren 301, dass der Reinigungsroboter 100 an der Basisstation 219 für den Reinigungsroboter 100 angeordnet ist, wobei die Basisstation 219 mit einem Hausgerät 210 gekoppelt ist, z. B. über ein oder mehrere Leitungen (zur Übertragung einer Ressource 222, 232, 242).
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Das Verfahren 300 umfasst ferner, in Reaktion auf das Detektieren 301, das Bewirken 302, dass der Basisstation 219 zumindest ein Teil einer, von dem Hausgerät 210 in Zusammenhang mit der durch das Hausgerät 210 bewirkten Funktion erzeugten, Ressource 222, 232, 242 zur Nutzung für den Reinigungsroboter 100 bereitgestellt wird.
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Durch die in diesem Dokument beschriebenen Maßnahmen können die Ressourceneffizienz und/oder die Reinigungsgüte eines Reinigungsroboters 100 in einem Haushalt erhöht werden. Ferner können Bauteile eingespart werden, sodass der erforderliche Bauraum und/oder die Kosten für die Basisstation 219 eines Reinigungsroboters 100 und/oder der erforderliche Bauraum und/oder die Kosten für einen Reinigungsroboter 100 reduziert werden können.
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Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt. Insbesondere ist zu beachten, dass die Beschreibung und die Figuren nur das Prinzip des in diesem Dokument beschriebenen Hausgeräts und/oder des in diesem Dokument beschriebenen Systems und/oder des in diesem Dokument beschriebenen Verfahrens veranschaulichen sollen.
Bezugszeichenliste
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- 100
- Reinigungsroboter
- 101
- Antriebseinheit
- 102
- Bürstenwalze
- 104
- Führungs- und/oder Stützelement
- 105
- Stoßfänger
- 106
- Reinigungseinheit / Saugdüse
- 107
- Saugmund
- 109
- Komponente (Wischelement, insbesondere Wischpad)
- 110
- Umfeldsensor
- 111
- Speichereinheit
- 120
- Bewegungsrichtung / Längsrichtung
- 121
- Oberseite
- 122
- Unterseite
- 123
- Seitenwand
- 130
- Steuereinheit
- 140
- Sammelbehälter
- 141
- Filtereinheit
- 142
- Saugkanal
- 200
- System
- 210
- Hausgerät
- 211
- Parkposition
- 212
- Bearbeitungsraum
- 213
- elektrischer Netzanschluss
- 215
- Zwischenbehälter
- 216
- Leitung
- 219
- Basisstation
- 222
- Kondenswasser (Ressource)
- 225
- Sammelbehälter
- 232
- Warmwasser (Ressource)
- 236
- Komponente (Heizelement)
- 242
- warme Luft (Ressource)
- 300
- Verfahren zur Bereitstellung einer Ressource für einen Reinigungsroboter
- 301, 302
- Verfahrensschritte