EP4727800A1 - Sitzteilanordnung für einen fahrzeugsitz, fahrzeugsitz, kraftfahrzeug - Google Patents

Sitzteilanordnung für einen fahrzeugsitz, fahrzeugsitz, kraftfahrzeug

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EP4727800A1
EP4727800A1 EP24731563.3A EP24731563A EP4727800A1 EP 4727800 A1 EP4727800 A1 EP 4727800A1 EP 24731563 A EP24731563 A EP 24731563A EP 4727800 A1 EP4727800 A1 EP 4727800A1
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EP
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seat
support element
part arrangement
seat part
cushion
Prior art date
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Pending
Application number
EP24731563.3A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Martin Kosche
Johann GIGGEL
Ralph Böttger
Viktor PETKER
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Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/90Details or parts not otherwise provided for
    • B60N2/976Details or parts not otherwise provided for massaging systems
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Sitzteilanordnung (1) für einen Fahrzeugsitz (2), mit zumindest einem elastisch verformbaren Sitzpolster (3) und mit zumindest einem daran anordenbaren oder angeordneten Luftkissen (4), insbesondere einer Massagevorrichtung. Es ist vorgesehen, dass die Sitzteilanordnung (1) ein elastisch verformbares, textiles Tragelement (5) aufweist, dass das Luftkissen (4) zwischen dem Tragelement (5) und dem Sitzpolster (3) anordenbar oder angeordnet ist, und dass das Tragelement (5) eine Nachgiebigkeit aufweist, die mindestens so hoch ist wie die Nachgiebigkeit des Sitzpolsters (3).

Description

Beschreibung
Sitzteilanordnung für einen Fahrzeugsitz, Fahrzeugsitz, Kraftfahrzeug
Die Erfindung betrifft eine Sitzteilanordnung für einen Fahrzeugsitz, mit zumindest einem elastisch verformbaren Sitzpolster und mit zumindest einem daran anordenbaren oder angeordneten Luftkissen, insbesondere einer Massagevorrichtung.
Außerdem betrifft die Erfindung einen Fahrzeugsitz mit einer derartigen Sitzteilanordnung sowie ein Kraftfahrzeug mit einem derartigen Fahrzeugsitz.
Sitzteilanordnungen der eingangs genannten Art sind aus dem Stand der Technik bekannt. So ist beispielsweise aus der Patentschrift EP 3 031 666 B1 eine Polsterkörperanordnung für einen Fahrzeugsitz bekannt, umfassend einen Polsterkörper mit einem Sitzbezugmaterial und/oder mit einem Polstermaterial, wobei der Polsterkörper mit einem Fluid oder Gas befüllbar und zwischen dem Sitzbezugmaterial und dem Polstermaterial oder zwischen dem Polstermaterial und einem Fahrzeugsitzgestell anordenbar ist.
Ebenfalls bekannt sind pneumatische Lordosenschildanordnungen, die eine Verstellung der Lendenwirbelsäulenstütze (Lordose) für eine benutzerspezifische natürliche Kontur der Wirbelsäule im Lendenbereich (S-Kontur der Wirbelsäule) über die Befüllung von sich insbesondere bereichsweise überdeckenden Luftkissen oder Luftblasen ermöglichen. Dabei wird die Luftzufuhr üblicherweise durch eine Pumpenanordnung vorgenommen. Über Steuereinrichtungen sowie Ventilanordnungen werden Befüllung, Entlüftung und Halten des Luftdrucks gesteuert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Sitzteilanordnung zu schaffen, die bei zumindest gleichbleibendem Sitzkomfort für einen Benutzer des Fahrzeugsitzes einen erhöhten Bauteilschutz für das oder die Luftkissen sicherstellt.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird durch eine Sitzteilanordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Erfindungsgemäß ist hierbei vorgesehen, dass die Sitzteilanordnung ein elastisch verformbares, textiles Tragelement aufweist, dass das Luftkissen zwischen dem Tragelement und dem Sitzpolster anordenbar oder angeordnet ist, und dass das Tragelement eine Nachgiebigkeit aufweist, die mindestens so hoch ist wie die Nachgiebigkeit des Sitzpolsters. Dadurch ein derartiges Tragelement ist eine besonders vorteilhafte, zu der eingangs genannten Sitzteilanordnung alternative Lösung für eine Sitzteilanordnung geschaffen, die durch die entsprechende Nachgiebigkeit des Tragelements und dessen Anordnung sicher gewährleistet, dass das oder die Luftkissen bei bestimmungsgemäßem Einbau vor Beschädigung geschützt sind. Insbesondere bilden zumindest das Tragelement und das oder die Luftkissen eine vorteilhafte Vormontageeinheit. Vorzugsweise weist das Luftkissen zumindest im Wesentlichen einen rechteckförmigen Querschnitt auf. Insbesondere verlaufen zwei einander gegenüberliegende Außenkanten des Luftkissens mäanderförmig oder wellenförmig. Das Sitzpolster weist insbesondere einen elastisch verformbaren Schaum auf. Besonders bevorzugt ist zumindest das Tragelement, insbesondere die Sitzteilanordnung insgesamt, zumindest in Bezug auf seine Außenkontur im Wesentlichen spiegelsymmetrisch zu seiner Längsmittelachse ausgebildet. Vorzugsweise ist das Luftkissen mit einer pneumatischen Pumpenanordnung leitungstechnisch verbindbar oder verbunden, wobei die Pumpenanordnung insbesondere einen, beispielsweise in einem Pumpengehäuse angeordneten, Pumpenmotor aufweist. Besonders bevorzugt weist das Tragelement eine Stärke/Dicke von höchstens 5 mm, insbesondere von höchstens 2,5 mm, auf. Beispielsweise weist das Tragelement eine Nennstärke von 2 mm ± 0,5 mm auf.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Tragelement ein Filz aufweist, insbesondere aus Filz gefertigt ist. Durch die Ausbildung des Tragelements aus oder zumindest mit einem Filz ergibt sich der Vorteil, dass eine entsprechende Nachgiebigkeit sicher gewährleistet ist.
Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass das Tragelement einen Polyesteranteil, insbesondere von zumindest 50 %, vorzugsweise von 100 %, aufweist. Durch einen derartigen Polyesteranteil ist das Tragelement besonders robust. Vorzugsweise ist das Tragelement aus reinem Polyester (Anteil 100 %), insbesondere einem Polyester-Filz, gefertigt.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Sitzteilanordnung einen Sitzrahmen aufweist, und dass das Tragelement an dem Sitzrahmen anordenbar oder angeordnet ist. Durch eine derartige Anordnung ergibt sich der Vorteil, dass das oder die Luftkissen durch das Tragelement vor Beschädigung durch den Sitzrahmen sicher geschützt ist oder sind. Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass das Tragelement zumindest eine Befestigungsstelle für das Luftkissen, für einen Sitzrahmen und/oder für eine Anschlussleitung des Luftkissens aufweist. Durch eine derartige Befestigungsstelle ist eine besonders vorteilhafte Möglichkeit zum einfachen Verbinden des Tragelements mit zumindest einer weiteren Komponente geschaffen.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Befestigungsstelle eine, insbesondere freigestanzte, Befestigungslasche aufweist. Die Befestigungslasche bildet insoweit ein Hintergriffselement aus. Durch eine derartige Befestigungslasche ergibt sich der Vorteil, dass die Befestigungsstelle geometrisch besonders einfach aufgebaut und dennoch ein sicheres, durch Hintergriff formschlüssiges, Verbinden mit zumindest einer weiteren Komponente ermöglicht ist. Beispielsweise ist die Befestigungslasche zum Einklemmen in eine Sitzunterfederung des Sitzrahmens ausgebildet.
Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass die Befestigungsstelle ein Durchgangsloch für die Anschlussleitung und/oder ein Befestigungselement, insbesondere Tannenbaumclip, Niet, und/oder Schraube, aufweist. Durch ein derartiges Durchgangsloch ist eine besonders vorteilhafte Möglichkeit zum formschlüssigen Verbinden des Tragelements mit zumindest einer weiteren Komponente geschaffen. Beispielsweise ist das Durchgangsloch mit dem Befestigungselement zum Befestigen des Tragelements an dem Sitzrahmen ausgebildet.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Durchgangsloch innerhalb der Befestigungslasche angeordnet ist. Dadurch ist die Befestigungsstelle besonders vorteilhaft platzsparend ausgebildet.
Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass die Sitzteilanordnung zwei Luftkissen aufweist, die zwischen dem Tragelement und dem Sitzpolster angeordnet sind. Dadurch ist eine besonders vorteilhafte Möglichkeit zum optimierten flächigen Anordnen der Luftkissen an und/oder auf dem Tragelement und dem Sitzpolster geschaffen. Vorzugsweise sind die Luftkissen auf dem Tragelement voneinander beabstandet angeordnet. Besonders bevorzugt sind die Luftkissen jeweils geometrisch zumindest annähernd identisch ausgebildet. Vorzugsweise sind die Luftkissen, insbesondere in Bezug auf ihre jeweilige Längsmittelachse, spiegelsymmetrisch ausgebildet und/oder parallel zueinander ausgerichtet.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Tragelement zumindest im Wesentlichen U-förmig ausgebildet ist, und dass jedem der Schenkel jeweils eines der beiden Luftkissen zugeordnet ist. Durch eine derartige Ausbildung des Tragelements ergibt sich der Vorteil, dass die Luftkissen spiegelsymmetrisch beabstandet voneinander angeordnet sind. Vorzugsweise sind die Schenkel jeweils einer Längsseite des Sitzpolsters zugeordnet, sodass die Luftkissen bei bestimmungsgemäßem Einbau links und rechts in Bezug auf eine Längserstreckung des Sitzpolsters verlaufen.
Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass das Tragelement, insbesondere zwischen den beiden Luftkissen, zumindest eine Aussparung für eine Lüfteranordnung aufweist. Dadurch ist eine besonders vorteilhafte Möglichkeit zum Anordnen der Lüfteranordnung geschaffen.
Der Fahrzeugsitz für ein Kraftfahrzeug mit den Merkmalen des Anspruchs 12 zeichnet sich durch die erfindungsgemäße Sitzteilanordnung aus. Daraus ergeben sich die bereits genannten Vorteile. Bei einem Einsatz des Fahrzeugsitzes in anderen Fortbewegungsmitteln, insbesondere Flugzeugen, sowie bei einer Verwendung der erfindungsgemäßen Sitzteilanordnung in nicht in Fortbewegungsmitteln verbauten Sitzen, beispielsweise Massagesitzen, ergeben sich die gleichen Vorteile.
Das Kraftfahrzeug mit den Merkmalen des Anspruchs 13 zeichnet sich durch den erfindungsgemäßen Fahrzeugsitz aus. Auch daraus ergeben sich die bereits genannten Vorteile. Insbesondere weist das Kraftfahrzeug den Fahrzeugsitz als Fahrersitz auf.
Weitere Vorteile und bevorzugte Merkmale und Merkmalskombinationen ergeben sich insbesondere aus dem zuvor Beschriebenen sowie aus den Ansprüchen. Im Folgenden soll die Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert werden. Dazu zeigen
Figur 1 eine vorteilhafte Sitzteilanordnung in einer Explosionsdarstellung,
Figur 2 die Sitzteilanordnung in einer Schnittansicht,
Figur 3 die Sitzteilanordnung in einer Draufsicht, und
Figur 4 ein T ragelement der Sitzteilanordnung in einer Draufsicht.
Die Figur 1 zeigt eine vorteilhafte Sitzteilanordnung 1 für einen Fahrzeugsitz 2 in einer Explosionsdarstellung. Der Fahrzeugsitz 2 weist insbesondere eine nicht dargestellte Rückenlehne auf. Die Sitzteilanordnung 1 weist ein elastisch verformbares, beispielsweise einen Schaum aufweisendes, Sitzpolster 3 auf. Weiter weist die Sitzteilanordnung 1 zwei an dem Sitzpolster anordenbare oder angeordnete Luftkissen 4 auf. Die Luftkissen 4 sind insbesondere Teil einer Massagevorrichtung und leitungstechnisch mit einer nicht dargestellten Pumpenanordnung verbindbar oder verbunden.
Die Sitzteilanordnung 1 weist weiter ein elastisch verformbaren, textiles Tragelement 5 auf. Die Luftkissen 4 sind zwischen dem Tragelement 5 und dem Sitzpolster 3 anordenbar oder angeordnet. Das Tragelement 5 weist dabei eine Nachgiebigkeit auf, die mindestens so ist die Nachgiebigkeit des Sitzpolsters 3. Das Tragelement 3 weist dazu ein Filz und/oder einen Polyesteranteil auf, insbesondere ist es vollständig aus einem Polyester-Filz gefertigt.
Weiter weist die Sitzteilanordnung 1 einen Sitzrahmen 6 auf. Das Tragelement 5 ist an dem Sitzrahmen 6 anordenbar oder angeordnet. An dem Sitzrahmen 6 sind vorliegend außerdem eine Lüfteranordnung 7, ein weiteres Sitzpolster 8 sowie Verkleidungselemente 9 angeordnet. Der Sitzrahmen 6 selbst ist wiederum verschiebbar an Sitzschienen 10 gelagert. Die Luftkissen 4 sind derart an der Sitzteilanordnung 1 anordenbar oder angeordnet, dass sie entlang von Seitenwangen 11 des Sitzpolsters 3 verlaufen, wobei zwischen den beiden Luftkissen 4 die Lüfteranordnung 7 anordenbar oder angeordnet ist.
Der sich dadurch ergebende sandwichartige Aufbau der Sitzteilanordnung 1 ist in der Figur 2 in einem zusammengebauten Zustand in einer Schnittansicht durch eine in der Figur 1 eingezeichnete Schnittebene A-A dargestellt. So ist das Tragelement 5 an dem Sitzrahmen 6 angeordnet. An dem Tragelement 5 sind die Luftkissen 4 angeordnet. An den Luftkissen 4 ist das Sitzpolster 3 angeordnet.
In der Figur 3 ist die Sitzteilanordnung 1 in einer Draufsicht dargestellt, in einem montierten Zustand ohne das Sitzpolster 3. Die Luftkissen 4 sind geometrisch zumindest im Wesentlichen identisch und vorliegend rechteckförmig ausgebildet, wobei jeweils gegenüberliegende Kanten mäanderförmig verlaufen beziehungsweise eine identische Wellenform aufweisen. Die Luftkissen 4 sind spiegelsymmetrisch zu ihrer jeweiligen Längsmittelachse.
Die beiden Luftkissen 4 sind jeweils voneinander abgewandten Seiten des Sitzrahmens 6 zugeordnet, bei bestimmungsgemäßem Gebrauch ist ein Luftkissen 4 einer linken und das andere Luftkissen 4 einer rechten Seite zugeordnet. Zwischen den beiden Luftkissen 4 weist das Tragelement 5 eine Aussparung 12 für die Lüfteranordnung 7 auf. Das Tragelement 5 ist zumindest im Wesentlichen U-förmig ausgebildet und weist zwei zueinander parallele Schenkel 13 auf. Jedem der Schenkel 13 ist jeweils eines der beiden Luftkissen 4 zugeordnet.
Das Tragelement 5 weist zwei erste Befestigungsstellen 14 auf, mit denen das Tragelement 5 ein einer als Drahtgestell 14 ausgebildeten Sitzunterfederung befestigbar oder befestigt ist. Das Drahtgestell 15 ist wiederum mit dem Sitzrahmen 6 verbunden. Weiter weist das Tragelement 5 zwei zweite Befestigungsstellen 16 für den Sitzrahmen 6 auf, mit denen das Tragelement 5 mittels, beispielsweise als Tannenbaumclips ausgebildeten, Befestigungselementen 17 an dem Sitzrahmen 6 direkt befestigbar oder befestigt ist.
Für die Luftkissen 4 weist das Tragelement 5 insgesamt vier, also zwei pro Luftkissen 4, dritte Befestigungsstellen 18 auf, wobei die Befestigungsstellen 18 voneinander abgewandten Enden der Luftkissen 4 zugeordnet sind. Schließlich weist das Tragelement 5 noch zwei vierte Befestigungsstellen 19 für eine Anschlussleitung 20 eines der Luftkissen 4 auf.
Wie die jeweiligen Befestigungsstellen genau ausgebildet sind, ist in der Figur 4 dargestellt, die das Tragelement 5 alleine in einer Draufsicht zeigt. In der Figur 4 ist erkennbar, dass die ersten Befestigungsstellen 14 jeweils eine erste, insbesondere freigestanzte, Befestigungslasche 21 aufweisen, die insoweit als Hintergriffselement für das Drahtgestell 15 dient. Die zweiten Befestigungsstellen 16 weisen jeweils ein erstes Durchgangsloch 22 für das Befestigungselement 17 auf.
Die dritten Befestigungsstellen 18 weisen jeweils eine zweite, insbesondere freigestanzte, Befestigungslasche 23 auf. Innerhalb der jeweiligen Befestigungslasche 23 sind mehrere zweite Durchgangslöcher 24 zur Adaption an unterschiedliche Luftkissen 4 angeordnet. Schließlich weisen die vierten Befestigungsstellen 19 jeweils eine dritte, insbesondere freigestanzte, Befestigungslasche 25 auf. Innerhalb der jeweiligen Befestigungslaschen 25 ist jeweils ein, vorliegend als Langloch ausgebildetes, drittes Durchgangsloch 26 angeordnet. Bezugszeichenliste
Sitzteilanordnung Fahrzeugsitz Sitzpolster Luftkissen Tragelement Sitzrahmen Lüfteranordnung weiteres Sitzpolster Verkleidungselement Sitzschiene Seitenwange Aussparung Schenkel erste Befestigungsstelle Drahtgestell zweite Befestigungsstelle Befestigungselement dritte Befestigungsstelle vierte Befestigungsstelle Anschlussleitung erste Befestigungslasche erstes Durchgangsloch zweite Befestigungslasche zweites Durchgangsloch dritte Befestigungslasche drittes Durchgangsloch

Claims

Patentansprüche
1. Sitzteilanordnung (1) für einen Fahrzeugsitz (2), mit zumindest einem elastisch verformbaren Sitzpolster (3) und mit zumindest einem daran anordenbaren oder angeordneten Luftkissen (4), insbesondere einer Massagevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzteilanordnung (1) ein elastisch verformbares, textiles Tragelement (5) aufweist, dass das Luftkissen (4) zwischen dem Tragelement (5) und dem Sitzpolster (3) anordenbar oder angeordnet ist, und dass das Tragelement (5) eine Nachgiebigkeit aufweist, die mindestens so hoch ist wie die Nachgiebigkeit des Sitzpolsters (3).
2. Sitzteilanordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (5) ein Filz aufweist, insbesondere aus Filz gefertigt ist.
3. Sitzteilanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (5) einen Polyesteranteil, insbesondere von zumindest 50 %, vorzugsweise von 100 %, aufweist.
4. Sitzteilanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzteilanordnung (1) einen Sitzrahmen (6) aufweist, und dass das Tragelement (5) an dem Sitzrahmen (6) anordenbar oder angeordnet ist.
5. Sitzteilanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (5) zumindest eine Befestigungsstelle (14,16,18,19) für das Luftkissen (4), für einen Sitzrahmen (6) und/oder für eine Anschlussleitung (20) des Luftkissens (4) aufweist.
6. Sitzteilanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsstelle (14,16,18,19) eine, insbesondere freigestanzte, Befestigungslasche (21 ,23,25) aufweist.
7. Sitzteilanordnung nach einem der Ansprüche 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsstelle (14,16,18,19) ein Durchgangsloch (22,24,26) für die Anschlussleitung (20) und/oder ein Befestigungselement (17), insbesondere Tannenbaumclip, Niet, und/oder Schraube, aufweist.
8. Sitzteilanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Durchgangsloch (22,24,26) innerhalb der Befestigungslasche (21,23,25) angeordnet ist.
9. Sitzteilanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzteilanordnung (1) zwei Luftkissen (4) aufweist, die zwischen dem Tragelement (5) und dem Sitzpolster (3) angeordnet sind.
10. Sitzteilanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (5) zumindest im Wesentlichen U-förmig ausgebildet ist, und dass jedem der Schenkel (13) jeweils eines der beiden Luftkissen (4) zugeordnet ist.
11. Sitzteilanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (5), insbesondere zwischen den beiden Luftkissen (4), zumindest eine Aussparung(12) für eine Lüfteranordnung (7) aufweist.
12. Fahrzeugsitz (2) für ein Kraftfahrzeug, gekennzeichnet durch eine Sitzteilanordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11.
13. Kraftfahrzeug, gekennzeichnet durch zumindest einen Fahrzeugsitz (2) nach Anspruch
EP24731563.3A 2023-06-15 2024-06-06 Sitzteilanordnung für einen fahrzeugsitz, fahrzeugsitz, kraftfahrzeug Pending EP4727800A1 (de)

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