EP4726299A1 - Verfahren zum betrieb eines kältegeräts und ein kältegerät - Google Patents

Verfahren zum betrieb eines kältegeräts und ein kältegerät

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EP4726299A1
EP4726299A1 EP25204016.7A EP25204016A EP4726299A1 EP 4726299 A1 EP4726299 A1 EP 4726299A1 EP 25204016 A EP25204016 A EP 25204016A EP 4726299 A1 EP4726299 A1 EP 4726299A1
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EP
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pressure
unit
door
opening
detected
Prior art date
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Pending
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EP25204016.7A
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English (en)
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Inventor
Matthias Hagmayer
Michael Schneider
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BSH Hausgeraete GmbH
Original Assignee
BSH Hausgeraete GmbH
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Publication date
Application filed by BSH Hausgeraete GmbH filed Critical BSH Hausgeraete GmbH
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Abstract

Die Erfindung geht von einem Verfahren (10a; 10b) zum Betrieb eines Kältegeräts (12a) aus, wobei in zumindest einem Erfassungsschritt (14a; 14b) mittels zumindest einer Sensoreinheit (16a) des Kältegeräts (12a) ein Druck in zumindest einem Innenraum (18a) des Kältegeräts (12a) erfasst wird, wobei in zumindest einem Analyseschritt (20a; 20b) der erfasste Druck mittels zumindest einer Auswerteeinheit (22a) des Kältegeräts (12a) ausgewertet wird, und wobei in Abhängigkeit eines Ergebnisses des zumindest einen Analyseschritts (20a; 20b) zumindest ein Türöffnungsschritt (24a) zu einem Öffnen zumindest einer Kältegerätetür (26a) des Kältegeräts (12a) ausgelöst wird.
Um ein gattungsgemäßes Verfahren (10a; 10b) mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich eines Benutzerkomforts und/oder einer Nutzungseffizienz bereitzustellen, wird vorgeschlagen, dass der zumindest eine Analyseschritt (20a; 20b) eingeleitet wird, wenn der erfasste Druck einen Aktivierschwellenwert (28a; 28b) überschreitet, wobei in dem zumindest einen Analyseschritt (20a; 20b) ein Druckverlauf oberhalb eines von dem Aktivierschwellenwert (28a; 28b) unterschiedlichen Öffnungsschwellenwerts (30a; 30b) ausgewertet wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines Kältegeräts sowie ein Kältegerät.
  • Aus dem Stand der Technik, beispielsweise der DE 10 2014 203 683 A1 , ist bereits ein Verfahren zum Betrieb eines Kältegeräts bekannt, wobei in zumindest einem Erfassungsschritt, insbesondere mittels zumindest einer Sensoreinheit des Kältegeräts, ein Druck eines Innenraums des Kältegeräts erfasst wird, und wobei in zumindest einem Analyseschritt der erfasste Druck mittels zumindest einer Auswerteeinheit des Kältegeräts ausgewertet wird, und wobei in Abhängigkeit eines Ergebnisses des Analyseschritts ein Öffnen einer Kältegerätetür des Kältegeräts ausgelöst wird.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere, aber nicht beschränkt darauf, darin, ein gattungsgemäßes Verfahren mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich eines Benutzerkomforts und/oder einer Nutzungseffizienz bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 11 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
  • Die Erfindung geht von einem Verfahren zum Betrieb eines Kältegeräts aus, wobei in zumindest einem Erfassungsschritt mittels zumindest einer Sensoreinheit des Kältegeräts ein Druck in zumindest einem Innenraum des Kältegeräts erfasst wird, wobei in zumindest einem Analyseschritt der erfasste Druck mittels zumindest einer Auswerteeinheit des Kältegeräts ausgewertet wird, und wobei in Abhängigkeit eines Ergebnisses des zumindest einen Analyseschritts zumindest ein Türöffnungsschritt zu einem Öffnen zumindest einer Kältegerätetür des Kältegeräts ausgelöst wird.
  • Es wird vorgeschlagen, dass der zumindest eine Analyseschritt eingeleitet wird, wenn der erfasste Druck einen Aktivierschwellenwert überschreitet, wobei in dem zumindest einen Analyseschritt ein Druckverlauf oberhalb eines von dem Aktivierschwellenwert unterschiedlichen Öffnungsschwellenwerts ausgewertet wird.
  • Durch eine derartige Ausgestaltung des Verfahrens zum Betrieb des Kältegeräts kann eine vorteilhaft hohe Nutzungseffizienz, insbesondere eine vorteilhaft hohe Energieeffizienz, bereitgestellt werden. Es kann eine vorteilhaft geringe Durchschnitts-Rechenleistung der Auswerteeinheit bereitgestellt werden, da insbesondere die Auswerteeinheit nicht durchgängig den erfassten Druck analysieren muss, sondern lediglich, wenn der erfasste Druck vorbestimmte Bedingungen erfüllt. Ferner kann eine vorteilhaft exakte Ermittlung eines Türöffnungswunsches des Benutzers ermöglicht werden, wodurch insbesondere ein vorteilhaft hoher Benutzerkomfort bereitgestellt werden kann.
  • Vorzugsweise wird eine Druckänderung mittels eines Bewegens der zumindest einen Kältegerätetür des Kältegeräts, insbesondere durch einen Benutzer des Kältegeräts, erzeugt. Vorteilhaft wird die Druckänderung mittels einer ausgeübten Druckkraft durch den Bediener auf die zumindest eine Kältegerätetür erzeugt. Vorzugsweise wird in dem zumindest einen Erfassungsschritt mittels der zumindest einen Sensoreinheit ein absoluter Druck in dem zumindest einen Innenraum des Kältegeräts erfasst. Alternativ ist denkbar, dass in dem zumindest einen Erfassungsschritt ein relativer Druck oder ein Differentialdruck, insbesondere relativ zu dem Atmosphärendruck am Aufstellungsort des Kältegeräts, erfasst wird.
  • In dem zumindest einen Türöffnungsschritt des Verfahrens wird vorzugsweise die zumindest eine Kältegerätetür mittels zumindest einer Türöffnungseinheit des Kältegeräts von einer geschlossenen Stellung der Kältegerätetür zu einer geöffneten, insbesondere nicht-geschlossenen, Stellung der Kältegerätetür bewegt. Unter einer "geschlossenen Stellung" der zumindest einen Kältegerätetür soll insbesondere verstanden werden, dass die zumindest eine Kältegerätetür den zumindest einen Innenraum des Kältegeräts dichtend, insbesondere gegenüber einer äußeren Umgebungsluft des Kältegeräts, abschließt. Unter einer "geöffneten Stellung" der zumindest einen Kältegerätetür soll insbesondere verstanden werden, dass die zumindest eine Kältegerätetür den zumindest einen Innenraum nicht dichtend abschließt. Insbesondere wird in dem zumindest einen Türöffnungsschritt die zumindest eine Kältegerätetür mittels der zumindest einen Türöffnungseinheit so weit geöffnet, dass ein Benutzer die zumindest eine Kältegerätetür, vorzugsweise ohne ein spezielles Griffelement, weiter öffnen kann.
  • Vorzugsweise ist der Aktivierschwellenwert in einer Speichereinheit der Auswerteeinheit und/oder in einer Speichereinheit der Sensoreinheit hinterlegt. Vorzugsweise wird in zumindest einem Vergleichsschritt des Verfahrens, insbesondere mittels der zumindest einen Sensoreinheit oder einem zwischen der zumindest einen Sensoreinheit und der zumindest einen Auswerteeinheit zwischengeschalteten Komparator, der erfasste Druck mit dem Aktivierschwellenwert verglichen. Vorzugsweise wird in Abhängigkeit eines in dem zumindest einen Vergleichsschritt erkannten Überschreitens des erfassten Drucks über den Aktivierschwellenwert ein Aktiviersignal zum Einleiten des zumindest einen Analyseschritts an die zumindest eine Auswerteeinheit gesendet. Vorzugsweise ist der Öffnungsschwellenwert in der zumindest einen Speichereinheit der Auswerteeinheit hinterlegt. Vorzugsweise ist der Öffnungsschwellenwert größer als der Aktivierschwellenwert.
  • Vorzugsweise wird in zumindest einem weiteren Erfassungsschritt, insbesondere mittels zumindest eines weiteren Sensors des Kältegeräts, zumindest ein Stellungsparameter der zumindest einen Kältegerätetür erfasst. Vorzugsweise wird in zumindest einem Innenraumzustand-Ermittlungsschritt des Verfahrens, insbesondere mittels der zumindest einen Auswerteeinheit oder einer Steuerelektronik des zumindest einen weiteren Sensors, ein mittels der zumindest einen Kältegerätetür geöffneter Zustand und/oder ein mittels der zumindest einen Kältegerätetür geschlossener Zustand des zumindest einen Innenraums in Abhängigkeit des erfassten Stellungsparameters der zumindest einen Kältegerätetür erkannt. Insbesondere wird in Abhängigkeit des erfassten Stellungsparameters der zumindest einen Kältegerätetür ein Offen-Signal oder ein Geschlossen-Signal an die zumindest eine Auswerteeinheit gesendet. Beispielsweise umfasst der zumindest eine Stellungsparameter der zumindest einen Kältegerätetür einen erfassten Winkel zwischen der zumindest einen Kältegerätetür relativ zu einer Befestigungsachse der zumindest einen Kältegerätetür an zumindest einem Korpus des Kältegeräts und dem zumindest einen Korpus oder einen erfassten Abstand einer der Befestigungsachse gegenüberliegenden, insbesondere parallelen, Kante, insbesondere einem Türrahmen, der zumindest einen Kältegerätetür zu dem zumindest einen Korpus oder einen Türkontaktstatus eines Kontaktschalters oder Magnetschalters oder einen Widerstand oder eine Kapazität. Ein mittels der zumindest einen Kältegerätetür geöffneter Zustand des zumindest einen Innenraums kann in dem zumindest einen Innenraumzustand-Ermittlungsschritt erkannt werden, wenn beispielsweise ein erfasster Winkel 10° zwischen der zumindest einen Kältegerätetür relativ zu der Befestigungsachse der zumindest einen Kältegerätetür an dem zumindest einen Korpus und dem zumindest einen Korpus größer gleich 10° beträgt oder ein mittels des zumindest einen Sensors erfasstes Widerstandssignal insbesondere zumindest zu 70%, vorteilhaft zumindest zu 80%, bevorzugt zumindest zu 90% einem Ursprungswiderstandswert entspricht. Insbesondere kann in dem zumindest einen Innenraumzustand-Ermittlungsschritt ein mittels der zumindest einen Kältegerätetür geschlossener Zustand des zumindest einen Innenraums mittels der zumindest einen Auswerteeinheit erkannt werden, wenn beispielsweise der erfasste Winkel kleiner als 10° ist oder das mittels des zumindest einen Sensors erfasste Widerstandssignal kleiner als 70%, vorteilhaft kleiner als 80%, bevorzugt kleiner als 90% im Vergleich zu dem Ursprungswiderstandswert ist.
  • Denkbar ist, dass in der Speichereinheit der zumindest einen Auswerteeinheit ein Druckreferenzwert hinterlegt ist. Vorzugsweise wird der Druckreferenzwert in zumindest einem Druckreferenzermittlungsschritt des Verfahrens, insbesondere mittels der zumindest einen Auswerteeinheit und/oder der zumindest einen Sensoreinheit, als ein Atmosphärendruck am Aufstellungsort des Kältegeräts festgelegt. Insbesondere wird der Atmosphärendruck am Aufstellungsort des Kältegeräts nur erfasst, wenn der mittels der zumindest einen Kältegerätetür geöffnete Zustand des zumindest einen Innenraums in Abhängigkeit des erfassten Stellungsparameters der zumindest einen Kältegerätetür in dem zumindest einen Innenraumzustand-Ermittlungsschritt erkannt wird. Vorteilhaft wird der Druckreferenzwert in dem zumindest einen Druckreferenzermittlungsschritt mittels eines Bildens eines Mittelwerts des erfassten Drucks über einen Zeitraum von zumindest 1 s, besonders vorteilhaft von zumindest 3 s, bevorzugt von zumindest 5 s, besonders bevorzugt von zumindest 10 s ermittelt. Insbesondere wird der Mittelwert des erfassten Drucks nur ermittelt, wenn der mittels der zumindest einen Kältegerätetür geschlossene Zustand des zumindest einen Innenraums in Abhängigkeit des erfassten Stellungsparameters der zumindest einen Kältegerätetür in dem zumindest einen Innenraumzustand-Ermittlungsschritt erkannt wird. Denkbar ist, dass der zumindest eine Druckreferenzermittlungsschritt zum Festlegen des Druckreferenzwerts einmal nach einer Erstinbetriebnahme des Kältegeräts an dem Aufstellungsort oder ein Mal pro Tag, beispielsweise jede 24 Stunden ausgeführt wird. Vorzugsweise wird der zumindest eine Druckreferenzermittlungsschritt zumindest einmal pro Stunde, vorteilhaft zumindest einmal pro 10 Minuten, besonders vorteilhaft zumindest einmal pro 1 Minute, bevorzugt zumindest einmal pro 30 Sekunden ausgeführt, um den Druckreferenzwert zu aktualisieren. Vorzugsweise wird in zumindest einem Druckschwellenwertermittlungsschritt des Verfahrens der Aktivierschwellenwert und/oder der Öffnungsschwellenwert in Abhängigkeit des Druckreferenzwerts festgelegt. Denkbar ist, dass der zumindest eine Druckschwellenwertermittlungsschritt zum Festlegen des Aktivierschwellenwerts und/oder des Öffnungsschwellenwerts einmal nach einer Erstinbetriebnahme des Kältegeräts an dem Aufstellungsort oder ein Mal pro Tag, beispielsweise jede 24 Stunden ausgeführt wird. Vorzugsweise wird der zumindest eine Druckschwellenwertermittlungsschritt zumindest einmal pro Stunde, vorteilhaft zumindest einmal pro 10 Minuten, besonders vorteilhaft zumindest einmal pro 1 Minute, bevorzugt zumindest einmal pro 30 Sekunden ausgeführt, um den Aktivierschwellenwert und/oder den Öffnungsschwellenwert zu aktualisieren. Bevorzugt folgt auf jeden Druckreferenzermittlungsschritt eine Ausführung des zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritts, um insbesondere den Aktivierschwellenwert und/oder den Öffnungsschwellenwert in Abhängigkeit des Druckreferenzwerts zu ermitteln.
  • Vorzugsweise wird in dem zumindest einen Analyseschritt in Abhängigkeit des Druckverlaufs oberhalb des Öffnungsschwellenwerts ein Türöffnungswunsch erkannt. Unter einem "Türöffnungswunsch" soll insbesondere ein erkannter Zustand verstanden werden, welcher anzeigt, dass die zumindest einen Kältegerätetür des Kältegeräts mittels der Türöffnungseinheit geöffnet werden soll. Vorzugsweise wird der zumindest eine Türöffnungsschritt in Abhängigkeit eines in dem zumindest einen Analyseschritt, insbesondere mittels der Auswertung des Druckverlaufs oberhalb des Öffnungsschwellenwerts, erkannten Türöffnungswunsches eingeleitet. Denkbar ist, dass der zumindest eine Türöffnungsschritt mit einer Zeitverzögerung von vorzugsweise maximal 5 s, vorteilhaft maximal 4 s, besonders vorteilhaft maximal 3 s, bevorzugt maximal 2 s, besonders bevorzugt maximal 1 s, nachdem in dem zumindest einen Analyseschritt ein Türöffnungswunsch erkannt wurde, eingeleitet wird.
  • Weiter wird vorgeschlagen, dass der Aktivierschwellenwert in zumindest einem, insbesondere dem oben genannten, Druckschwellenwertermittlungsschritt, insbesondere mittels der zumindest einen Auswerteeinheit und/oder mittels der zumindest einen Sensoreinheit, um mindestens 2Pa höher festgelegt wird als ein, insbesondere der oben genannte, Druckreferenzwert. Durch eine derartige Ausgestaltung kann ein Risiko einer nicht nötigen Einleitung des Analyseschritts vorteilhaft gering gehalten werden, wodurch insbesondere eine vorteilhaft hohe Energieeffizienz und/oder ein vorteilhaft hoher Benutzerkomfort ermöglicht werden kann. Vorteilhaft wird der Aktivierschwellenwert in dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt um mindestens 3 Pa, besonders vorteilhaft um mindestens 4 Pa, bevorzugt um mindestens 5 Pa höher festgelegt als der Druckreferenzwert. Vorzugsweise wird der Aktivierschwellenwert in dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt um maximal 8 Pa, vorteilhaft um maximal 10 Pa größer festgelegt als der Druckreferenzwert.
  • Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass der Öffnungsschwellenwert in zumindest einem, insbesondere dem oben genannten, Druckschwellenwertermittlungsschritt, insbesondere mittels der zumindest einen Auswerteeinheit, um mindestens 2 Pa höher festgelegt wird als der Aktivierschwellenwert. Durch eine derartige Ausgestaltung kann ein Risiko einer Fehlermittlung eines Türöffnungswunsches vorteilhaft gering gehalten werden, wodurch insbesondere ein vorteilhaft hoher Benutzerkomfort ermöglicht werden kann. Vorteilhaft wird der Öffnungsschwellenwert in dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt um mindestens 3 Pa, besonders vorteilhaft um mindestens 4 Pa, bevorzugt um mindestens 5 Pa höher festgelegt als der Aktivierschwellenwert. Vorzugsweise wird der Öffnungsschwellenwert in dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt um maximal 8 Pa, vorteilhaft um maximal 10 Pa größer festgelegt als der Aktivierschwellenwert.
  • Ferner wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem, insbesondere dem oben genannten, Druckreferenzermittlungsschritt ein gleitender Mittelwert des erfassten Drucks, insbesondere mittels der zumindest einen Auswerteeinheit und/oder mittels der zumindest einen Sensoreinheit, gebildet wird, um den Öffnungsschwellenwert und/oder den Aktivierschwellenwert in Abhängigkeit des gleitenden Mittelwerts des erfassten Drucks im laufenden Betrieb des Kältegeräts zu aktualisieren. Durch eine derartige Ausgestaltung kann ein Einfluss beispielsweise einer Temperaturänderung im Innenraum des Kältegeräts bei der Auswertung des erfassten Drucks vorteilhaft berücksichtigt werden. Ferner kann ein Risiko einer Fehlermittlung eines Türöffnungswunsches vorteilhaft klein gehalten werden. Vorzugsweise wird der in dem zumindest einen Druckreferenzermittlungsschritt gebildete gleitende Mittelwert als Druckreferenzwert zur Ermittlung des Aktivierschwellenwerts und/oder des Öffnungsschwellenwerts verwendet. Vorzugsweise wird in dem zumindest einen Druckreferenzermittlungsschritt der gleitende Mittelwert vorzugsweise zumindest der letzten fünf Werte, vorteilhaft zumindest der letzten vier Werte und bevorzugt zumindest der letzten drei Werte des erfassten Drucks, insbesondere mittels der zumindest einen Auswerteeinheit, gebildet. Vorzugsweise wird der zumindest eine Druckreferenzermittlungsschritt zum Bilden des gleitenden Mittelwerts des erfassten Drucks von der zumindest einen Auswerteeinheit nur ausgeführt, wenn ein mittels der Kältegerätetür geschlossener Zustand des Innenraums in Abhängigkeit des erfassten Stellungsparameters der Kältegerätetür in dem zumindest einen Innenraumzustand-Ermittlungsschritt erkannt wird. Bevorzugt folgt auf jeden Druckreferenzermittlungsschritt eine Ausführung des zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritts, um insbesondere den Aktivierschwellenwert und/oder den Öffnungsschwellenwert in Abhängigkeit des gleitenden Mittelwerts des erfassten Drucks dynamisch zu ermitteln.
  • Weiter wird vorgeschlagen, dass der zumindest eine Türöffnungsschritt zum Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür des Kältegeräts, insbesondere mittels der zumindest einen Auswerteeinheit, eingeleitet wird, wenn in dem zumindest einen Analyseschritt zumindest ein Druckwert oberhalb des Öffnungsschwellenwerts erfasst wird. Durch eine derartige Ausgestaltung kann eine vorteilhaft schnelle Reaktionseffizienz ermöglicht werden, da insbesondere vorteilhaft schnell ein Türöffnungswunsch des Benutzers erkennbar ist. Insbesondere soll unter einem "Druckwert oberhalb des Öffnungsschwellenwerts" ein Druckwert größer gleich dem Öffnungsschwellenwert verstanden werden. Vorzugsweise wird der zumindest eine Türöffnungsschritt, insbesondere mittels der zumindest einen Auswerteeinheit, eingeleitet, wenn in dem zumindest einen Analyseschritt zumindest zwei, vorteilhaft zumindest drei Druckwerte oberhalb des Öffnungsschwellwerts erfasst werden. Bevorzugt wird der zumindest eine Türöffnungsschritt, insbesondere mittels der zumindest einen Auswerteeinheit, eingeleitet, wenn in dem zumindest einen Analyseschritt genau ein Druckwert oberhalb des Öffnungsschwellwerts erfasst wird.
  • Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass der zumindest eine Türöffnungsschritt zum Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür des Kältegeräts, insbesondere mittels der zumindest einen Auswerteeinheit, vorteilhaft nur, eingeleitet wird, wenn, insbesondere zusätzlich, eine Zeitspanne zwischen einem Zeitpunkt eines Überschreitens und einem Zeitpunkt eines Unterschreitens des Öffnungsschwellenwerts von minimal 0,1 s und/oder maximal 2 s erfasst wird. Durch eine derartige Ausgestaltung kann ein Risiko einer Fehlermittlung eines Türöffnungswunsches vorteilhaft gering gehalten werden, wodurch insbesondere ein vorteilhaft hoher Benutzerkomfort ermöglicht wird. Insbesondere können Messartefakte oder beispielsweise durch Temperaturänderungen im Innenraum des Kältegeräts oder Umwelteinflüsse, insbesondere ein Schließen einer Tür oder eines Fensters in der Nähe des Aufstellungsorts des Kältegeräts, hervorgerufene schnelle oder langsame Druckschwankungen bei einer Erkennung des Türöffnungswunsches vorteilhaft berücksichtigt werden. Vorzugsweise wird der zumindest eine Türöffnungsschritt zum Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür des Kältegeräts eingeleitet, wenn die Zeitspanne zwischen einem Zeitpunkt eines Überschreitens und einem Zeitpunkt eines Unterschreitens des Öffnungsschwellenwerts von minimal 0,1 s und maximal 2 s, vorteilhaft maximal 1,5 s, besonders vorteilhaft maximal 1 s, bevorzugt maximal 0,8 s, besonders bevorzugt maximal 0,6 s, erfasst wird.
  • Ferner wird vorgeschlagen, dass der zumindest eine Türöffnungsschritt zum Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür des Kältegeräts, insbesondere nur, eingeleitet wird, wenn in dem zumindest einen Analyseschritt, insbesondere zusätzlich, eine, insbesondere betragsmäßige, Steigung zwischen zumindest zwei Druckwerten oberhalb des Öffnungsschwellenwerts von minimal 25 Pa/ s und/oder maximal 150 Pa/s erfasst wird. Durch eine derartige Ausgestaltung kann ein Risiko von falsch-positiven Auswertungen des Drucks zur Erkennung eines Türöffnungswunsches, beispielsweise verursacht durch zu langsame oder zu schnelle Druckänderungen innerhalb des Innenraums, vorteilhaft gering gehalten werden. Hierdurch kann ein vorteilhaft hoher Benutzerkomfort ermöglicht werden. Vorzugsweise wird der zumindest eine Türöffnungsschritt zum Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür des Kältegeräts, insbesondere nur, eingeleitet, wenn in dem zumindest einen Analyseschritt eine, insbesondere betragsmäßige, Steigung zwischen zumindest drei, vorteilhaft zumindest vier Druckwerten oberhalb des Öffnungsschwellenwerts von minimal 25 Pa/ s und/oder maximal 150 Pa/s erfasst wird.
  • Weiter wird vorgeschlagen, dass der zumindest eine Türöffnungsschritt zum Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür des Kältegeräts, insbesondere nur, eingeleitet wird, wenn in dem zumindest einen Analyseschritt, insbesondere zusätzlich, eine maximale Amplitude, insbesondere relativ zu einem Druckreferenzwert, des erfassten Drucks von maximal 70 Pa erfasst wird. Durch eine derartige Ausgestaltung kann ein Risiko von falsch-positiven Auswertungen des Drucks zur Erkennung eines Türöffnungswunsches, beispielsweise verursacht durch Messartefakte bei der Druckerfassung oder einem Missbrauch des Kältegeräts, insbesondere einer Anwendung einer zu harten Druckkraft auf die Kältegerätetür, vorteilhaft gering gehalten werden. Hierdurch kann ein vorteilhaft hoher Benutzerkomfort ermöglicht werden. Vorzugsweise ist der Druckreferenzwert der in dem zumindest einen Druckreferenzermittlungsschritt gebildete Druckreferenzwert, insbesondere der gleitende Mittelwert des erfassten Drucks. Alternativ kann der Druckreferenzwert der Öffnungsschwellenwert oder der Aktivierschwellenwert sein. Unter einer "maximalen Amplitude" soll insbesondere eine maximale absolute Differenz des erfassten Drucks zu dem Druckreferenzwert verstanden werden. Vorzugsweise umfasst die maximale Amplitude einen Wert von maximal 60 Pa, vorteilhaft maximal 55 Pa, bevorzugt von maximal 50 Pa.
  • Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass der zumindest eine Türöffnungsschritt zum Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür des Kältegeräts, insbesondere mittels der zumindest einen Auswerteeinheit, eingeleitet wird, wenn in dem zumindest einen Analyseschritt zumindest zwei zumindest im Wesentlichen unmittelbar aufeinander folgende Überschreitungen des Öffnungsschwellenwerts erfasst werden. Durch eine derartige Ausgestaltung kann ein Risiko einer Fehlermittlung eines Türöffnungswunsches vorteilhaft gering gehalten werden, da insbesondere der erfasste Druck zur Erkennung eines Türöffnungswunsches ein vorbestimmtes Muster aufweisen muss. Hierdurch kann ein vorteilhaft hoher Benutzerkomfort ermöglicht werden. Darunter, dass "ein erstes zeitliches Ereignis einem zweiten zeitlichen Ereignis zumindest im Wesentlichen unmittelbar folgt", soll insbesondere verstanden werden, dass eine maximale Zeitspanne von vorzugsweise maximal 3 s, vorteilhaft maximal 2 s, bevorzugt maximal 1 s und besonders bevorzugt maximal 0,5 s zwischen dem ersten und dem zweiten zeitlichen Ereignis liegt. Insbesondere muss der erfasste Druck zwischen zwei Überschreitungen des Öffnungsschwellenwerts den Öffnungsschwellenwert zumindest einmal unterschreiten. Denkbar ist, dass der zumindest eine Türöffnungsschritt zum Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür des Kältegeräts eingeleitet wird, wenn in dem zumindest einen Analyseschritt genau drei oder vier oder fünf zumindest im Wesentlichen unmittelbar aufeinander folgende Überschreitungen des Öffnungsschwellenwerts erfasst werden. Bevorzugt wird der zumindest eine Türöffnungsschritt zum Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür des Kältegeräts eingeleitet, wenn in dem zumindest einen Analyseschritt genau zwei zumindest im Wesentlichen unmittelbar aufeinander folgende Überschreitungen des Öffnungsschwellenwerts erfasst werden.
  • Ferner wird vorgeschlagen, dass der Druck in dem zumindest einen Erfassungsschritt mit einer Abtastrate von zumindest 15 Hz erfasst wird. Durch eine derartige Ausgestaltung kann der Druck zur Erkennung des Türöffnungswunsches vorteilhaft genau ausgewertet werden, wodurch insbesondere ein vorteilhaft hoher Benutzerkomfort ermöglicht wird. Vorzugsweise wird der Druck in dem zumindest einen Erfassungsschritt mit einer Abtastrate von zumindest 50 Hz, vorteilhaft zumindest 100 Hz, besonders vorteilhaft von zumindest 150 Hz, bevorzugt von zumindest 200 Hz, besonders bevorzugt von zumindest 240 Hz erfasst. Vorzugsweise wird in dem zumindest einen Erfassungsschritt der Druck mit einer Abtastrate von maximal 1000 Hz, vorteilhaft maximal 750 Hz, besonders vorteilhaft maximal 500 Hz, bevorzugt maximal 250 Hz, erfasst.
  • Weiter geht die Erfindung aus von einem, insbesondere dem oben genannten, Kältegerät zur Durchführung des oben beschriebenen Verfahrens, mit zumindest einem Innenbehälter, welcher den zumindest einen Innenraum begrenzt, mit der zumindest einen Kältegerätetür zu einem Verschließen des zumindest einen Innenraums, mit zumindest einer, insbesondere der oben genannten, Türöffnungseinheit zu einem automatischen Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür, mit zumindest einer Steuereinheit zu einem Steuern der zumindest einen Türöffnungseinheit, mit der zumindest einen Auswerteeinheit zur Auswertung des erfassten Drucks, und mit der Sensoreinheit, welche zumindest einen Drucksensor zur Erfassung des Drucks des Innenraums aufweist.
  • Vorteilhaft ist das Kältegerät dazu vorgesehen, in wenigstens einem Betriebszustand Lagergut, beispielsweise Lebensmittel, wie insbesondere Getränke, Fleisch, Fisch, Milch und/oder Milchprodukte, oder Medikamente oder Impfstoffe oder Chemikalien oder Kosmetikprodukte oder Pflanzen, insbesondere Blumen oder Pflanzensamen, zu kühlen, insbesondere um eine längere Haltbarkeit oder bestehende Qualität des Lagerguts zu bewirken. Bei dem Kältegerät kann es sich um ein Haushaltskältegerät, insbesondere um eine Kühltruhe und vorteilhaft um einen Kühlschrank und/oder Gefrierschrank, handeln.
  • Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell programmiert, ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.
  • Vorzugsweise weist das Kältegerät zumindest einen Korpus auf. Der zumindest eine Korpus des Kältegeräts bildet vorzugsweise ein äußeres Gehäuse des Kältegeräts aus. Vorzugsweise ist der zumindest eine Korpus und der zumindest eine Innenbehälter separat voneinander ausgebildet. Der zumindest eine Innenbehälter ist vorzugsweise in dem zumindest einen Korpus aufgenommen. Alternativ wäre denkbar, dass der zumindest eine Innenbehälter und der zumindest eine Korpus einteilig miteinander ausgebildet sind. Der zumindest eine Innenbehälter weist vorzugsweise zumindest eine Wand, vorteilhaft eine Mehrzahl von Wänden, auf. Vorzugsweise ist der zumindest eine Innenraum mittels der Wände des zumindest einen Innenbehälters begrenzt. Der zumindest eine Innenbehälter ist beispielsweise aus zumindest einem Kunststoff oder aus zumindest einem Metall oder aus zumindest einem Verbundwerkstoff ausgebildet.
  • Unter "einteilig" soll insbesondere in einem Stück geformt verstanden werden. Vorzugsweise wird dieses eine Stück aus einem einzelnen Rohling, einer Masse und/oder einem Guss, besonders bevorzugt in einem Spritzgussverfahren, insbesondere einem Ein- und/oder Mehrkomponenten-Spritzgussverfahren, hergestellt.
  • Der zumindest eine Innenraum kann in mehrere Bereiche aufgeteilt sein, beispielsweise einen Aufnahmebereich und einen Verdampferbereich. Vorzugsweise ist der Aufnahmebereich dazu vorgesehen, von einem Bediener in den zumindest einen Aufnahmebereich platziertes Lagergut, beispielsweise Lebensmittel, aufzunehmen. Vorzugsweise weist das Kältegerät zumindest einen Kältemittelkreislauf zur Kühlung des zumindest einen Innenraums des Kältegeräts auf. Vorzugsweise umfasst der zumindest eine Kältemittelkreislauf einen Verdampfer. Vorzugsweise ist der Verdampfer in dem Verdampferbereich angeordnet. Vorzugsweise weist das Kältegerät zumindest ein Trennelement auf, um den Aufnahmebereich und den Verdampferbereich räumlich zu trennen.
  • Vorzugsweise ist die zumindest eine Kältegerätetür dazu vorgesehen, einem Austreten von Wärme oder Kälte oder Fluiden aus dem zumindest einen Innenraum des Kältegeräts oder einem Eintritt von Staub oder Fremdkörpern in den zumindest einen Innenraum, insbesondere in den Aufnahmebereich, des Kältegeräts entgegenzuwirken, insbesondere zu verhindern. Vorzugsweise weist das Kältegerät zumindest ein Scharnierelement auf. Insbesondere ist die zumindest eine Kältegerätetür mittels des zumindest einen Scharnierelements mit dem zumindest einen Korpus verbunden. Vorzugsweise definiert das zumindest eine Scharnierelement eine Befestigungsachse, insbesondere eine Schwenkachse, zu einem Öffnen und/oder Schließen der zumindest einen Kältegerätetür. Die zumindest eine Kältegerätetür und/oder der zumindest eine Korpus weist/weisen vorzugsweise zumindest ein, insbesondere magnetisches, Abdichtelement auf. Vorzugsweise ist das zumindest eine Abdichtelement der zumindest einen Kältegerätetür und/oder des zumindest einen Korpus dazu vorgesehen, den durch die zumindest eine Kältegerätetür verschlossenen zumindest einen Innenraum des Kältegeräts gegenüber einem außerhalb des Kältegeräts befindlichen Raum abzudichten. Vorzugsweise ist das zumindest eine Abdichtelement dazu vorgesehen, insbesondere in einem mittels der zumindest einen Kältegerätetür geschlossenen Zustand des zumindest einen Innenraums, eine Leckagerate unterhalb eines für das Kältegerät spezifisch festgelegten Grenzwerts beizubehalten.
  • Unter einer "Türöffnungseinheit" soll insbesondere eine Einheit zur automatischen zumindest teilweisen Öffnung der zumindest einen Kältegerätetür des Kältegeräts verstanden werden. Vorzugsweise bildet die Türöffnungseinheit zumindest ein Teil, insbesondere eine Unterbaugruppe, des Kältegeräts aus.
  • Vorzugsweise umfasst die zumindest eine Türöffnungseinheit zumindest eine Antriebseinheit. Vorzugsweise ist die zumindest eine Antriebseinheit als elektrische Antriebseinheit ausgebildet. Vorzugsweise umfasst die zumindest eine Antriebseinheit zumindest einen elektrischen Motor. Vorzugsweise umfasst die zumindest eine Antriebseinheit zumindest ein Getriebe. Vorzugsweise umfasst die zumindest eine Türöffnungseinheit zur Öffnung der zumindest einen Kältegerätetür zumindest einen mittels der zumindest einen Antriebseinheit antriebbaren Stößel.
  • Vorzugsweise ist der zumindest eine Stößel stabförmig ausgebildet. Insbesondere ist eine Länge des zumindest einen Stößels größer als eine Breite und eine Höhe des Stößels. Vorzugsweise weist der zumindest eine Stößel einen kreisförmigen Querschnitt auf. Alternativ ist denkbar, dass der Stößel einen rechteckigen oder ovalen oder elliptischen Querschnitt aufweist. Vorzugsweise weist der zumindest eine Stößel in einer Haupterstreckungsrichtung des zumindest einen Stößels eine geradlinige Form auf. Alternativ ist denkbar, dass der zumindest eine Stößel bezüglich der Haupterstreckungsrichtung des zumindest einen Stößels eine Krümmung oder Biegung aufweist. Beispielsweise ist der zumindest eine Stößel aus einem Metall und/oder einem Kunststoff und/oder einem Glas und/oder einem Verbundwerkstoff ausgebildet.
  • Unter einer "Haupterstreckungsrichtung" eines Objekts soll dabei insbesondere eine Richtung verstanden werden, welche parallel zu einer längsten Kante eines kleinsten geometrischen Quaders verläuft, welcher das Objekt gerade noch vollständig umschließt.
  • Vorzugsweise weist die zumindest eine Türöffnungseinheit zumindest eine Gehäuseeinheit auf. Vorzugsweise ist die zumindest eine Antriebseinheit zumindest teilweise, vorteilhaft zu wenigstens einem Großteil vollständig, bevorzugt vollständig, innerhalb der zumindest einen Gehäuseeinheit der zumindest einen Türöffnungseinheit angeordnet. Unter dem Ausdruck "zu wenigstens einem Großteil vollständig" soll dabei insbesondere zumindest 55 %, vorteilhaft zumindest 65 %, vorzugsweise zumindest 75 %, besonders bevorzugt zumindest 85 % und besonders vorteilhaft zumindest 95 % vollständig verstanden werden. Vorzugsweise ist die zumindest eine Antriebseinheit dazu vorgesehen, den zumindest einen Stößel, insbesondere zumindest teilweise, aus der zumindest einen Gehäuseeinheit auszufahren und/oder einzufahren.
  • Die zumindest eine Türöffnungseinheit ist vorzugsweise zumindest teilweise, insbesondere vollständig, innerhalb eines mittels des zumindest einen Korpus und dem zumindest einen Innenbehälter des Kältegeräts begrenzten Zwischenraums angeordnet. Alternativ ist denkbar, dass die zumindest eine Türöffnungseinheit zumindest teilweise an dem zumindest einen Korpus, insbesondere dem äußeren Gehäuse des Kältegeräts, angeordnet ist. Alternativ ist ebenfalls denkbar, dass die Türöffnungseinheit zumindest teilweise, insbesondere vollständig, innerhalb der zumindest einen Kältegerätetür, oder an der zumindest einen Kältegerätetür, insbesondere an einer dem zumindest einen Innenraum des Kältegeräts zugewandten Seite der zumindest einen Kältegerätetür, angeordnet ist.
  • Die zumindest eine Auswerteeinheit ist vorzugsweise dazu vorgesehen, den mittels der zumindest einen Sensoreinheit, insbesondere mittels dem zumindest einen Drucksensor, erfassten Druck auszuwerten, um insbesondere einen Türöffnungswunsch in Abhängigkeit des erfassten Drucks zu erkennen. Vorzugsweise umfasst die zumindest eine Auswerteeinheit zumindest eine Recheneinheit und insbesondere zusätzlich zu der zumindest einen Recheneinheit zumindest eine Speichereinheit mit einem darin gespeicherten Auswerteprogramm zur Auswertung des erfassten Drucks, insbesondere gemäß dem oben beschriebenen Verfahren. Vorzugsweise ist das Auswerteprogramm dazu vorgesehen, von der zumindest einen Recheneinheit ausgeführt zu werden. Vorzugsweise sind die zumindest eine Sensoreinheit und die zumindest eine Auswerteeinheit signaltechnisch miteinander verbunden, um insbesondere einen Datenaustausch bereitzustellen.
  • Vorzugsweise ist die zumindest eine Auswerteeinheit Teil der zumindest einen Steuereinheit zur Steuerung der zumindest einen Türöffnungseinheit. Denkbar ist, dass die zumindest eine Auswerteeinheit die zumindest eine Steuereinheit zumindest teilweise, insbesondere vollständig, ausbildet. Unter einer "Steuereinheit" soll insbesondere eine Einheit mit zumindest einem elektronischen Steuergerät verstanden werden. Die zumindest eine Steuereinheit kann dabei grundsätzlich auch als eine Regeleinheit ausgebildet sein. Unter einem elektronischen "Steuergerät" soll insbesondere eine Einheit mit zumindest einer, insbesondere der oben genannten, Recheneinheit, insbesondere einer Prozessoreinheit, und mit zumindest einer, insbesondere der oben genannten, Speichereinheit sowie mit einem in der Speichereinheit gespeicherten Steuerprogramm verstanden werden. Grundsätzlich kann die zumindest eine Steuer- und/oder Regeleinheit mehrere untereinander verbundene Steuergeräte aufweisen, die vorzugsweise dazu vorgesehen sind, über ein Bus-System oder über ein geeignetes kabelgebundenes Datenübertragungssystem oder über ein anderes Datenübertragungssystem, wie insbesondere ein kabelloses Datenübertragungssystem, miteinander zu kommunizieren. Die zumindest eine Steuereinheit ist vorzugsweise zumindest dazu vorgesehen, die zumindest eine Türöffnungseinheit zu steuern und/oder zu regeln. Denkbar ist, dass die zumindest eine Steuereinheit dazu vorgesehen ist, mehrere Komponenten des Kältegeräts zu steuern und/oder zu regeln, beispielsweise eine Ansteuerung eines Leuchtmittels des Kältegeräts oder eine Ansteuerung eines Kompressors des Kältegeräts. Vorzugsweise weist die zumindest eine Steuereinheit eine Steuerplatine auf, auf welcher insbesondere die zumindest eine Recheneinheit und die zumindest eine Speichereinheit angeordnet sind. Vorteilhaft ist die zumindest eine Auswerteeinheit auf der Steuerplatine der zumindest einen Steuereinheit angeordnet.
  • Die zumindest eine Sensoreinheit ist vorzugsweise zumindest teilweise, vorteilhaft vollständig, in dem zumindest einen Innenraum angeordnet. Die zumindest eine Sensoreinheit kann insbesondere zumindest teilweise, vorteilhaft vollständig, in dem Aufnahmebereich oder dem Verdampferbereich angeordnet sein.
  • Vorzugsweise ist der zumindest eine Drucksensor der zumindest einen Sensoreinheit dazu vorgesehen, einen, insbesondere absoluten, Luftdruck oder eine dem Luftdruck entsprechende Messgröße innerhalb des zumindest einen Innenraums des Kältegeräts zu erfassen. Der zumindest eine Drucksensor ist vorzugsweise als barometrischer Drucksensor ausgebildet. Bevorzugt ist der Drucksensor als MEMS-basierter barometrischer Drucksensor ausgebildet. Alternativ wäre jedoch ebenfalls denkbar, dass der zumindest eine Drucksensor als piezoresistiver Drucksensor oder als kapazitiver Drucksensor oder als Resonanzdrucksensor oder als optischer Drucksensor oder als keramischer Drucksensor ausgebildet ist. Vorzugsweise ist die zumindest eine Sensoreinheit, insbesondere der zumindest eine Drucksensor, elektrisch mit der zumindest einen Auswerteeinheit verbunden, um insbesondere den erfassten Druck an die zumindest eine Auswerteeinheit zu übermitteln. Vorzugsweise umfasst der zumindest eine Drucksensor eine Steuerelektronik. Die Steuerelektronik des zumindest einen Drucksensors ist insbesondere dazu vorgesehen, den erfassten Druck mit dem Aktivierschwellenwert zu vergleichen. Insbesondere ist die Steuerelektronik des zumindest einen Drucksensors dazu vorgesehen, ein, insbesondere das oben genannte, Aktiviersignal an die zumindest eine Auswerteeinheit zu senden, wenn der erfasste Druck den Aktivierschwellenwert überschreitet, um insbesondere den Analyseschritt zur Auswertung des erfassten Drucks einzuleiten. Alternativ ist denkbar, dass das Kältegerät einen Komparator umfasst, welcher schaltungstechnisch zwischen dem zumindest einen Drucksensor und der zumindest einen Auswerteeinheit angeordnet ist. Vorzugsweise ist der Komparator dazu vorgesehen, den erfassten Druck mit dem Aktivierschwellenwert zu vergleichen und in Abhängigkeit eines erkannten Überschreitens des Aktivierschwellenwerts das Aktiviersignal an die zumindest eine Auswerteeinheit zu senden, um insbesondere den zumindest einen Analyseschritt zur Auswertung des erfassten Drucks einzuleiten.
  • Vorzugsweise ist der zumindest eine Drucksensor innerhalb des zumindest einen Innenraums angeordnet. Vorteilhaft ist der zumindest eine Drucksensor mittelbar oder unmittelbar an einer zu dem Innenraum zugewandten Seite der zumindest einen Wand des zumindest einen Innenbehälters angeordnet. Vorteilhaft ist der zumindest eine Drucksensor auf einer elektronischen Einheit des Kältegeräts angeordnet. Bevorzugt ist der zumindest eine Drucksensor auf der Steuerplatine der zumindest einen Steuereinheit angeordnet
  • Vorzugsweise weist das Kältegerät zumindest einen Sensor zur Erfassung eines Stellungsparameters der zumindest einen Kältegerätetür auf. Der zumindest eine Sensor zur Erfassung des Stellungsparameters der zumindest einen Kältegerätetür ist vorzugsweise als ein magnetoresistiver-Sensor ausgebildet. Alternativ ist denkbar, dass der zumindest eine Sensor zur Erfassung des Stellungsparameters der zumindest einen Kältegerätetür als Hall-Effekt-Sensor oder als Infrarot-Sensor oder als kapazitiver Näherungssensor oder als induktiver Näherungssensor oder als Drehwinkelsensor oder als Ultraschallsensor oder als Kontaktschalter ausgebildet ist. Insbesondere ist der zumindest eine Sensor zur Erfassung des Stellungsparameters der zumindest einen Kältegerätetür signaltechnisch mit der zumindest einen Auswerteeinheit verbunden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zum Betrieb des erfindungsgemäßen Kältegeräts und das erfindungsgemäße Kältegerät sollen hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann das erfindungsgemäße Verfahren zum Betrieb des erfindungsgemäßen Kältegeräts und das erfindungsgemäße Kältegerät zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen, Einheiten und/oder Verfahrensschritten abweichende Anzahl aufweisen.
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
  • Es zeigen:
  • Fig. 1
    eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Kältegeräts,
    Fig. 2
    eine schematische Schnittansicht des erfindungsgemäßen Kältegeräts,
    Fig. 3
    ein schematisches Ablaufdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens zu einem Betrieb des erfindungsgemäßen Kältegeräts,
    Fig. 4
    ein beispielhaftes Druck-Zeit-Diagramm eines erfassten Druckverlaufs im Zuge des erfindungsgemäßen Verfahrens,
    Fig. 5
    ein schematisches Ablaufdiagramm eines alternativen Verfahrens zu einem Betrieb des erfindungsgemäßen Kältegeräts und
    Fig. 6
    ein beispielhaftes Druck-Zeit-Diagramm eines erfassten Druckverlaufs im Zuge des alternativen Verfahrens.
  • Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Kältegeräts 12a. Vorliegend ist das Kältegerät 12a als ein Kühlschrank ausgebildet. Alternativ wären jedoch auch andere Ausgestaltungen des Kältegeräts 12a denkbar, wie beispielsweise als ein Gefrierschrank oder als eine Gefriertruhe.
  • Das Kältegerät 12a weist zumindest einen Korpus 44a auf. Der zumindest eine Korpus 44a bildet ein äußeres Gehäuse des Kältegeräts 12a aus. Das Kältegerät 12a weist zumindest einen Innenbehälter 36a auf. Der zumindest eine Innenbehälter 36a begrenzt zumindest einen Innenraum 18a des Kältegeräts 12a. Der zumindest eine Innenbehälter 36a ist in dem zumindest einen Korpus 44a aufgenommen. Der zumindest eine Innenbehälter 36a und der zumindest eine Korpus 44a sind vorliegend separat voneinander ausgebildet. Das Kältegerät 12a weist zumindest eine Kältegerätetür 26a zu einem Verschließen des Innenraums 18a auf. Der zumindest eine Innenbehälter 36a weist eine Mehrzahl von Wänden auf. Der Innenbehälter 36a weist eine Rückwand auf, welche insbesondere einer durch die Kältegerätetür 26a verschließbaren Öffnung des Korpus 44a gegenüberliegend angeordnet ist. Ferner weist der Innenbehälter 36a eine Bodenwand 46a, eine Deckenwand, eine Seitenwand 48a und eine weitere Seitenwand auf. Der zumindest eine Innenraum 18a ist mittels der Wände des zumindest einen Innenbehälters 36a begrenzt. Der zumindest eine Innenbehälter 36a ist vorliegend zumindest teilweise, insbesondere vollständig, aus zumindest einem Kunststoff ausgebildet. Alternativ wäre jedoch auch denkbar, dass der zumindest eine Innenbehälter 36a zumindest teilweise, insbesondere vollständig, aus einem Metall oder einem Verbundwerkstoff ausgebildet ist. In einem Zwischenraum 50a zwischen dem zumindest einen Korpus 44a, insbesondere dem äußeren Gehäuse, und dem zumindest einen Innenbehälter 36a, insbesondere den Wänden des Innenbehälters 36a, ist ein thermisch isolierendes Material, insbesondere ein thermisch isolierender Schaum, eingebracht (nicht dargestellt).
  • Der zumindest eine Innenraum 18a des Kältegeräts 12a weist einen Aufnahmebereich 52a auf. Der Aufnahmebereich 52a ist dazu vorgesehen, von einem Bediener in den zumindest einen Aufnahmebereich 52a platziertes Lagergut, beispielsweise Lebensmittel, aufzunehmen und zu kühlen. Das Kältegerät 12a weist zumindest einen Kältemittelkreislauf zur Kühlung des Innenraums 18a des Kältegeräts 12a auf (nicht dargestellt).
  • Die zumindest eine Kältegerätetür 26a ist dazu vorgesehen, einem Austreten von Wärme oder Kälte oder Fluiden aus dem zumindest einen Innenraum 18a des Kältegeräts 12a oder einem Eintritt von Staub oder Fremdkörpern in den zumindest einen Innenraum 18a, insbesondere in den Aufnahmebereich 52a, des Kältegeräts 12a entgegenzuwirken, insbesondere zu verhindern.
  • Das Kältegerät 12a weist zumindest ein Scharnierelement auf (nicht dargestellt). Die zumindest eine Kältegerätetür 26a ist mittels des zumindest einen Scharnierelements mit dem zumindest einen Korpus 44a verbunden. Das zumindest eine Scharnierelement definiert eine Befestigungsachse, insbesondere eine Schwenkachse, zu einem Öffnen und/oder Schließen der Kältegerätetür 26a.
  • Das Kältegerät 12a weist zumindest ein magnetisches Abdichtelement 54a auf (vgl. Figur 2). Das zumindest eine magnetische Abdichtelement 54a ist vorliegend an der zumindest einen Kältegerätetür 26a angeordnet. Das zumindest eine Abdichtelement 54a ist dazu vorgesehen, den durch die zumindest eine Kältegerätetür 26a verschlossenen zumindest einen Innenraum 18a des Kältegeräts 12a gegenüber einem außerhalb des Kältegeräts 12a befindlichen Raum abzudichten. Das zumindest eine magnetische Abdichtelement 54a ist dazu vorgesehen, insbesondere in einem mittels der zumindest einen Kältegerätetür 26a geschlossenen Zustand des zumindest einen Innenraums 18a, eine Leckagerate unterhalb eines für das als Kühlschrank ausgebildete Kältegerät 12a spezifisch festgelegten Grenzwerts beizubehalten, um beispielsweise die Norm nach ISO 15502 oder EN 62552 zu erfüllen.
  • Das Kältegerät 12a umfasst zumindest eine Türöffnungseinheit 38a. Die zumindest eine Türöffnungseinheit 38a weist zumindest eine Antriebseinheit 56a auf (vgl. Figur 2). Vorliegend ist die zumindest eine Antriebseinheit 56a als elektrische Antriebseinheit ausgebildet. Die zumindest eine Antriebseinheit 56a umfasst einen elektrischen Motor (nicht dargestellt). Die zumindest eine Antriebseinheit 56a umfasst zumindest ein Getriebe (nicht dargestellt).
  • Die zumindest eine Türöffnungseinheit 38a ist zumindest teilweise innerhalb des Zwischenraums 50a zwischen dem zumindest einen Korpus 44a des Kältegeräts 12a und dem zumindest einen Innenbehälter 36a, insbesondere der Bodenwand 46a des zumindest einen Innenbehälters 36a, des Kältegeräts 12a angeordnet (vgl. Figur 2). Alternativ wäre ebenfalls denkbar, dass die zumindest eine Türöffnungseinheit 38a zumindest teilweise an dem zumindest einen Korpus 44a, insbesondere dem äußeren Gehäuse des Kältegeräts 12a, angeordnet ist. Alternativ wäre jedoch auch denkbar, dass die zumindest eine Türöffnungseinheit 38a in dem Zwischenraum 50a zwischen dem zumindest einen Korpus 44a und einer Seitenwand des Innenbehälters 36a oder einer Deckenwand des Innenbehälters 36a angeordnet ist. Alternativ wäre ferner denkbar, dass die zumindest eine Türöffnungseinheit 38a an oder zumindest teilweise innerhalb der zumindest einen Kältegerätetür 26a angeordnet ist.
  • Die zumindest eine Türöffnungseinheit 38a umfasst zur Öffnung der zumindest einen Kältegerätetür 26a zumindest einen mittels der zumindest einen Antriebseinheit 56a antreibbaren Stößel 58a. Die zumindest eine Türöffnungseinheit 38a weist zumindest eine Gehäuseeinheit auf (nicht dargestellt). Der zumindest eine Stößel 58a ist zumindest teilweise innerhalb der zumindest einen Gehäuseeinheit angeordnet. Denkbar wäre, dass der zumindest eine Stößel 58a in einem vollständig eingefahrenen Zustand vollständig innerhalb der Gehäuseeinheit angeordnet ist. Die zumindest eine Antriebseinheit 56a ist dazu vorgesehen, den zumindest einen Stößel 58a, insbesondere zumindest teilweise, aus der zumindest einen Gehäuseeinheit einzufahren und/oder auszufahren.
  • Das Kältegerät 12a umfasst zumindest eine Sensoreinheit 16a (vgl. Figur 2). Die zumindest eine Sensoreinheit 16s umfasst vorliegend zumindest einen Drucksensor zur Erfassung eines Drucks des zumindest einen Innenraums 18a des Kältegeräts 12a (nicht dargestellt). Der zumindest eine Drucksensor ist vorliegend als MEMS-basierter barometrischer Drucksensor ausgebildet. Der zumindest eine Drucksensor der zumindest einen Sensoreinheit 16a ist dazu vorgesehen, einen absoluten Luftdruck innerhalb des Innenraums 18a des Kältegeräts 12a zu erfassen. Alternativ wäre jedoch ebenfalls denkbar, dass der zumindest eine Drucksensor als piezoresistiver Drucksensor oder als kapazitiver Drucksensor oder als Resonanzdrucksensor oder als optischer Drucksensor oder als keramischer Drucksensor ausgebildet ist.
  • Das Kältegerät 12a umfasst zumindest eine Steuereinheit 40a zur Steuerung der zumindest einen Türöffnungseinheit 38a (vgl. Figur 2). Denkbar ist, dass die zumindest eine Steuereinheit 40a zusätzlich dazu vorgesehen ist, mehrere Komponenten des Kältegeräts 12a zu steuern und/oder zu regeln, beispielsweise eine Ansteuerung eines Leuchtmittels des Kältegeräts 12a oder eine Ansteuerung des zumindest einen Kältemittelkreislaufs des Kältegeräts 12a. Die zumindest eine Steuereinheit 40a umfasst eine Steuerplatine (nicht dargestellt). Die zumindest eine Steuereinheit 40a des Kältegeräts 12a ist an einer zu dem zumindest einen Innenraum 18a zugewandten Wand, vorliegend an der Seitenwand 48a, des zumindest einen Innenbehälters 36a des Kältegeräts 12a angeordnet. Insbesondere weist das Kältegerät 12a zumindest ein Verblendelement auf, um die zumindest eine Steuereinheit 40a für einen Benutzer optisch abzudecken und/oder zu schützen (nicht dargestellt).
  • Das Kältegerät 12a umfasst zumindest eine Auswerteeinheit 22a. Die zumindest eine Auswerteeinheit 22a ist dazu vorgesehen, den mittels dem zumindest einen Drucksensor erfassten Druck auszuwerten. Die zumindest eine Auswerteeinheit 22a ist vorliegend ein Teil der zumindest einen Steuereinheit 40a des Kältegeräts 12a. Die zumindest eine Auswerteeinheit 22a ist auf der Steuerplatine der zumindest einen Steuereinheit 40a angeordnet. Die zumindest eine Sensoreinheit 16a, insbesondere der zumindest eine Drucksensor, ist auf der Steuerplatine der zumindest einen Steuereinheit 40a angeordnet. Die zumindest eine Auswerteeinheit 22a ist dazu vorgesehen, den mittels der zumindest einen Sensoreinheit 16a, insbesondere mittels dem zumindest einen Drucksensor, erfassten Druck auszuwerten, um insbesondere einen Türöffnungswunsch in Abhängigkeit des erfassten Drucks zu erkennen. Die zumindest eine Auswerteeinheit 22a umfasst eine Recheneinheit und insbesondere zusätzlich zur Recheneinheit eine Speichereinheit mit einem darin gespeicherten Auswerteprogramm zur Auswertung des erfassten Drucks, das dazu vorgesehen ist, von der Recheneinheit ausgeführt zu werden (nicht dargestellt). Die zumindest eine Auswerteeinheit 22a ist beispielsweise als ein MicroController ausgebildet. Die zumindest eine Sensoreinheit 16a, insbesondere der zumindest eine Drucksensor, ist elektrisch mit der zumindest einen Auswerteeinheit 22a verbunden, um insbesondere den erfassten Druck an die zumindest eine Auswerteeinheit 22a zu übermitteln. Die zumindest eine Sensoreinheit 16a, insbesondere der zumindest eine Drucksensor, ist mittels der Steuerplatine der zumindest einen Steuereinheit 40a elektrisch mit der zumindest einen Auswerteeinheit 22a verbunden.
  • Der zumindest eine Drucksensor der zumindest einen Sensoreinheit 16a weist eine Steuerelektronik auf (nicht dargestellt). Die Steuerelektronik des zumindest einen Drucksensors ist dazu vorgesehen, den erfassten Druck mit einem vorbestimmten Druckschwellenwert, insbesondere einem Aktivierschwellenwert 28a, zu vergleichen. Die Steuerelektronik des zumindest einen Drucksensors ist ferner dazu vorgesehen, ein Aktiviersignal an die zumindest eine Auswerteeinheit 22a zu senden, wenn der erfasste Druck den vorbestimmten Druckschwellenwert, insbesondere den Aktivierschwellenwert 28a, überschreitet.
  • Das Kältegerät 12a weist zumindest einen Sensor 60a zur Erfassung eines Stellungsparameters der zumindest einen Kältegerätetür 26a auf. Der zumindest eine Sensor 60a zur Erfassung des Stellungsparameters der zumindest einen Kältegerätetür 26a ist vorliegend als magnetoresistiver Sensor ausgebildet. Alternativ ist denkbar, dass der zumindest eine Sensor 60a zur Erfassung des Stellungsparameters der zumindest einen Kältegerätetür 26a als Hall-Effekt-Sensor oder als Infrarot-Sensor oder als kapazitiver Näherungssensor oder als induktiver Näherungssensor oder als Drehwinkelsensor oder als Ultraschallsensor oder als Kontaktschalter ausgebildet ist. Insbesondere ist der zumindest eine Sensor 60a zur Erfassung des Stellungsparameters der Kältegerätetür 26a signaltechnisch mit der zumindest einen Auswerteeinheit 22a verbunden.
  • Figur 3 zeigt ein schematisches Ablaufdiagramm eines Verfahrens 10a zu einem Betrieb des als Kühlschrank ausgebildeten Kältegeräts 12a.
  • Das Verfahren 10a umfasst zumindest einen Erfassungsschritt 14a zu einem Erfassen des Drucks mittels der zumindest einen Sensoreinheit 16a, insbesondere mittels dem zumindest einen Drucksensor der zumindest einen Sensoreinheit 16a, innerhalb des zumindest einen Innenraums 18a des Kältegeräts 12a. In dem zumindest einen Erfassungsschritt 14a des Verfahrens 10a wird der Druck vorliegend mit einer Abtastrate von 20 Hz erfasst. In dem zumindest einen Erfassungsschritt 14a wird ein absoluter Druck in dem zumindest einen Innenraum 18a des Kältegeräts 12a erfasst.
  • Das Verfahren 10a umfasst zumindest einen Druckreferenzermittlungsschritt 34a, welcher insbesondere von der zumindest einen Auswerteeinheit 22a und/oder der zumindest einen Sensoreinheit 16a, insbesondere von der Steuerelektronik des zumindest einen Drucksensors, ausgeführt wird. In dem zumindest einen Druckreferenzermittlungsschritt 34a wird ein gleitender Mittelwert des erfassten Drucks gebildet, um einen Öffnungsschwellenwert 30a und/oder den Aktivierschwellenwert 28a in Abhängigkeit des gleitenden Mittelwerts des erfassten Drucks im laufenden Betrieb des Kältegeräts 12a zu ermitteln und/oder zu aktualisieren. In dem zumindest einen Druckreferenzermittlungsschritt 34a wird vorliegend der gleitende Mittelwert der letzten vier Werte des erfassten Drucks gebildet.
  • Der in dem zumindest einen Druckreferenzermittlungsschritt 34a gebildete gleitende Mittelwert wird als Druckreferenzwert 62a zur Ermittlung des Aktivierschwellenwerts 28a und/oder des Öffnungsschwellenwerts 30a in zumindest einem Druckschwellenwertermittlungsschritt 32a des Verfahrens 10a verwendet. Der zumindest eine Druckschwellenwertermittlungsschritt 32a wird insbesondere von der zumindest einen Auswerteeinheit 22a und/oder der zumindest einen Sensoreinheit 16a, insbesondere von der Steuerelektronik des zumindest einen Drucksensors, ausgeführt. Vorliegend folgt auf jeden Druckreferenzermittlungsschritt 34a eine Ausführung des Druckschwellenwertermittlungsschritts 32a, um insbesondere den Aktivierschwellenwert 28a und/oder den Öffnungsschwellenwert 30a in Abhängigkeit des Druckreferenzwerts 62a, insbesondere des gleitenden Mittelwerts des erfassten Drucks, zu ermitteln.
  • In zumindest einem weiteren Erfassungsschritt des Verfahrens 10a wird, insbesondere mittels des zumindest einen Sensors 60a zur Erfassung des Stellungsparameters der Kältegerätetür 26a, der zumindest eine Stellungsparameter der zumindest einen Kältegerätetür 26a erfasst (nicht dargestellt). In zumindest einem Innenraumzustand-Ermittlungsschritt des Verfahrens 10a wird, insbesondere mittels der zumindest einen Auswerteeinheit 22a oder einer Steuerelektronik des zumindest einen Sensors 60a, ein mittels der zumindest einen Kältegerätetür 26a geöffneter Zustand und/oder ein mittels der zumindest einen Kältegerätetür 26a geschlossener Zustand des zumindest einen Innenraums 18a in Abhängigkeit des erfassten Stellungsparameters der zumindest einen Kältegerätetür 26a erkannt (nicht dargestellt). In Abhängigkeit des erfassten Stellungsparameters der zumindest einen Kältegerätetür 26a wird in dem zumindest einen Innenraumzustand-Ermittlungsschritt ein Offen-Signal oder ein Geschlossen-Signal an die zumindest eine Auswerteeinheit 22a und/oder die zumindest eine Sensoreinheit 16a gesendet. Insbesondere umfasst der zumindest eine Stellungsparameter der zumindest einen Kältegerätetür 26s ein Widerstandssignal. Ein mittels der zumindest einen Kältegerätetür 26a geöffneter Zustand des zumindest einen Innenraums 18a kann in dem zumindest einen Innenraumzustand-Ermittlungsschritt erkannt werden, wenn beispielsweise das mittels des Sensors 60a, insbesondere des magnetoresistiven-Sensors, erfasste Widerstandssignal zumindest 90% eines Ursprungswiderstandswerts entspricht. Insbesondere kann in dem zumindest einen Innenraumzustand-Ermittlungsschritt ein mittels der zumindest einen Kältegerätetür 26a geschlossener Zustand des zumindest einen Innenraums 18a erkannt werden, wenn das mittels des magnetoresistiven Sensors erfasste Widerstandssignals kleiner als 90% des Ursprungswiderstandswerts ist.
  • Denkbar ist, dass der zumindest eine Druckreferenzermittlungsschritt 34a des Verfahrens 10a zum Bilden des gleitenden Mittelwerts des erfassten Drucks nur ausgeführt wird, wenn ein mittels der zumindest einen Kältegerätetür 26a geschlossener Zustand des zumindest einen Innenraums 18a in Abhängigkeit des erfassten Stellungsparameters der zumindest einen Kältegerätetür 26a in dem zumindest einen Innenraumzustand-Ermittlungsschritt erkannt wird. Insbesondere verbleibt der ermittelte Druckreferenzwert 62a in einem in dem zumindest einen Innenraumzustand-Ermittlungsschritt erkannten mittels der zumindest einen Kältegerätetür 26a geöffneten Zustand des zumindest einen Innenraums 18a auf dem in dem zumindest einen Druckreferenzermittlungsschritt 34a zuletzt gebildeten Wert des gleitenden Mittelwerts des erfassten Drucks.
  • Der Aktivierschwellenwert 28a wird in dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt 32a um mindestens 2 Pa, insbesondere vorliegend 4 Pa, höher festgelegt als der Druckreferenzwert 62a, insbesondere der in dem zumindest einen Druckreferenzermittlungsschritt 34a gebildete gleitende Mittelwert des erfassten Drucks. In zumindest einem Vergleichsschritt 64a des Verfahrens 10a wird, insbesondere mittels der zumindest einen Sensoreinheit 16a, insbesondere der Steuerelektronik des zumindest einen Drucksensors, der erfasste Druck mit dem Aktivierschwellenwert 28a verglichen. In Abhängigkeit eines in dem zumindest einen Vergleichsschritt 64a erkannten Überschreitens des erfassten Drucks über den Aktivierschwellenwert 28a wird ein Aktiviersignal zum Einleiten zumindest eines Analyseschritts 20a des Verfahrens 10a an die zumindest eine Auswerteeinheit 22a gesendet.
  • In dem zumindest einen Analyseschritt 20a des Verfahrens 10a wird der erfasste Druck mittels der zumindest einen Auswerteeinheit 22a ausgewertet. Der zumindest eine Analyseschritt 20a wird eingeleitet, wenn der erfasste Druck den Aktivierschwellenwert 28a überschreitet. In dem zumindest einen Analyseschritt 20a wird ein Druckverlauf oberhalb eines von dem Aktivierschwellenwert 28a unterschiedlichen Öffnungsschwellenwerts 30a ausgewertet. Insbesondere ist der Öffnungsschwellenwert 30a größer als der Aktivierschwellenwert 28a. In dem zumindest einen Analyseschritt 20a wird in Abhängigkeit des Druckverlaufs oberhalb des Öffnungsschwellenwerts 30a ein Türöffnungswunsch erkannt.
  • Der Öffnungsschwellenwert 30a wird in dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt 32a um mindestens 2Pa, insbesondere vorliegend 4 Pa, höher festgelegt wird als der Aktivierschwellenwert 28a.
  • In Abhängigkeit eines Ergebnisses des zumindest einen Analyseschritts 20a des Verfahrens 10a, insbesondere in Abhängigkeit eines erkannten Türöffnungswunsches, wird zumindest ein Türöffnungsschritt 24a des Verfahrens 10a zu einem Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür 26a des Kältegeräts 12a ausgelöst. In dem zumindest einen Türöffnungsschritt 24a wird die zumindest eine Kältegerätetür 26a mittels der zumindest einen Türöffnungseinheit 38a des Kältegeräts 12a von einer geschlossenen Stellung der Kältegerätetür 26a zu einer geöffneten, insbesondere nicht-geschlossenen, Stellung der Kältegerätetür 26a bewegt. Insbesondere wird in dem zumindest einen Türöffnungsschritt 24a die zumindest eine Kältegerätetür 26a mittels der zumindest einen Türöffnungseinheit 38a so weit geöffnet, dass ein Benutzer die zumindest eine Kältegerätetür 26a, vorzugsweise ohne ein spezielles Griffelement, weiter öffnen kann. Denkbar ist, dass der zumindest eine Türöffnungsschritt 24a mit einer Zeitverzögerung von vorzugsweise maximal 5 s, vorteilhaft maximal 4 s, besonders vorteilhaft maximal 3 s, bevorzugt maximal 2 s, besonders bevorzugt maximal 1 s, nachdem in dem zumindest einen Analyseschritt 20a ein Türöffnungswunsch erkannt wurde, eingeleitet wird.
  • Der zumindest eine Türöffnungsschritt 38a zum Öffnen der Kältegerätetür 26a des Kältegeräts 12a wird mittels der zumindest einen Auswerteeinheit 22a eingeleitet, wenn in dem zumindest einen Analyseschritt 20a zumindest ein Druckwert oberhalb des Öffnungsschwellenwerts 30a erfasst wird. Vorliegend wird der zumindest eine Türöffnungsschritt 24a zum Öffnen der Kältegerätetür 26a des Kältegeräts 12a eingeleitet, wenn alternativ oder zusätzlich eine Zeitspanne zwischen einem Zeitpunkt eines Überschreitens und einem Zeitpunkt eines Unterschreitens des Öffnungsschwellenwerts 30a von minimal 0,1 s und maximal 1 s erfasst wird. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass der zumindest eine Türöffnungsschritt 24a zum Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür 26a des Kältegeräts 12a eingeleitet wird, wenn in dem zumindest einen Analyseschritt 20a eine Steigung zwischen zumindest zwei, vorliegend von drei, Druckwerten oberhalb des Öffnungsschwellenwerts 30a von minimal 25 Pa/s und/oder maximal 150 Pa/s erfasst wird. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass der zumindest eine Türöffnungsschritt 24a zum Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür 26a des Kältegeräts 12a eingeleitet wird, wenn in dem zumindest einen Analyseschritt 20a eine maximale Amplitude relativ zu dem Druckreferenzwert 62a, insbesondere dem gleitenden Mittelwert, des erfassten Drucks von maximal 60 Pa erfasst wird.
  • Denkbar ist, dass das Verfahren 10a zumindest einen Anpass-Schritt aufweist (nicht dargestellt). Der zumindest eine Anpass-Schritt kann beispielsweise von einem Benutzer des Kältegeräts 12a und/oder von der zumindest einen Auswerteeinheit 22a eingeleitet werden. Vorzugsweise kann ein Benutzer zwischen einem sensitiven Betriebsmodus und einem weniger sensitiven Betriebsmodus auswählen. Vorzugsweise wird in dem zumindest einen Anpass-Schritt, insbesondere durch ein Wählen eines Betriebsmodus, eine Sensitivität des Einleitens des zumindest einen Analyseschritts 20a und/oder des Erkennens eines Türöffnungswunsches angepasst. Vorzugsweise bezieht sich die Sensitivität auf die jeweiligen Bedingungen, die erfüllt werden müssen, um den zumindest einen Analyseschritt 20a einzuleiten und/oder den Türöffnungswunsch in dem zumindest einen Analyseschritt 20a zu erkennen. Beispielsweise kann eine Bedingung eine Höhe eines Druckschwellenwerts, insbesondere des Aktivierschwellenwerts 28a und/oder des Öffnungsschwellenwerts 30a, oder eine Steigung des Drucks innerhalb eines Zeitfensters oder eine maximale Amplitude des Drucks sein. Zusätzlich ist denkbar, dass die zumindest eine Auswerteeinheit 22a den zumindest einen Anpass-Schritt automatisch einleitet, insbesondere um eine Sensitivität zu verringern, wenn nach einer Einleitung des zumindest einen Türöffnungsschritts 24a vorzugsweise zumindest zwei Mal, vorteilhaft zumindest drei Mal, bevorzugt zumindest vier Mal kein mittels der zumindest einen Kältegerätetür 26a geöffneter Zustand des zumindest einen Innenraums 18a in Abhängigkeit des Stellungsparameters der zumindest einen Kältegerätetür 26a erkannt wird. Alternativ oder zusätzlich ist weiter denkbar, dass in dem zumindest einen Anpass-Schritt der Aktivierschwellenwert 28a und/oder der Öffnungsschwellenwert 30a vorzugsweise um zumindest 0,1 Pa, vorteilhaft um zumindest 0,5 Pa, bevorzugt um zumindest 1 Pa, bezüglich des ursprünglichen Werts vergrößert und/oder verringert wird, um die Sensitivität anzupassen.
  • Figur 4 zeigt ein Zeit-Druck-Diagramm zu einer Beschreibung eines beispielhaften Druckverlaufs 66a im Zuge des Verfahrens 10a. Der Druckverlauf 66a beschreibt einen mittels der zumindest einen Sensoreinheit 16a, insbesondere dem zumindest einen Drucksensor, in dem zumindest einen Erfassungsschritt 14a erfassten absoluten Druck im Innenraum 18a des Kältegeräts 12a in Abhängigkeit einer Zeit. Der erfasste absolute Druck ist auf einer Achse 68a über einer Achse 70a der Zeit aufgetragen.
  • Der Druckverlauf 66a startet mit einem zumindest im Wesentlichen konstanten Druck, welcher dem Atmosphärendruck am Aufstellungsort des Kältegeräts 12a entspricht. Der Innenraum 18a befindet sich in einem mittels der Kältegerätetür 26a verschlossenen Zustand. In dem zumindest einen Druckreferenzermittlungsschritt 34a des Verfahrens 10a wird ein gleitender Mittelwert des erfassten Drucks ermittelt. Der gleitende Mittelwert des erfassten Drucks wird als Druckreferenzwert 62a verwendet. In dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt 32a wird der Aktivierschwellenwert 28a und der Öffnungsschwellenwert 30a in Abhängigkeit des Druckreferenzwerts 62a, insbesondere in Abhängigkeit des gleitenden Mittelwerts des erfassten Drucks, ermittelt. In dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt 32a wird der Aktivierschwellenwert 28a um 4 Pa größer als der Druckreferenzwert 62a festgelegt. In dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt 32a wird der Öffnungsschwellenwert 30a um 4 Pa größer als der Aktivierschwellenwert 28a festgelegt.
  • In einem Zeitraum 42a übt ein Benutzer eine Druckkraft auf die zumindest eine Kältegerätetür 26a aus, beispielsweise durch ein kurzzeitiges Drücken gegen die zumindest eine Kältegerätetür 26a. Mittels der ausgeübten Druckkraft durch den Benutzer auf die zumindest eine Kältegerätetür 26a wird eine Druckänderung in dem zumindest einen Innenraum 18a des Kältegeräts 12a erzeugt. Insbesondere wird mittels der ausgeübten Druckkraft auf die zumindest eine Kältegerätetür 26a das zumindest eine Abdichtelement 54a des Kältegeräts 12a komprimiert, wodurch sich ein Volumen des zumindest einen Innenraums 18a verkleinert und einen Druckanstieg erzeugt. Wenn der Benutzer keine Druckkraft mehr auf die zumindest eine Kältegerätetür 26a ausübt, dehnt sich das zumindest eine Abdichtelement 54a wieder aus, wodurch sich das Volumen des Innenraums 18a wieder vergrößert, was wiederum einen Druckabfall erzeugt. Das zumindest eine Abdichtelement 54a ist vorzugsweise elastisch ausgebildet, wodurch insbesondere eine gedämpfte Schwingung aus einem sich wechselnden Komprimieren und Ausdehnen des zumindest einen Abdichtelements 54a entstehen kann.
  • In dem zumindest einen Vergleichsschritt 64a wird mittels der zumindest einen Sensoreinheit 16a ein Übersteigen des Aktivierschwellenwerts 28a erkannt. Ein Aktiviersignal wird an die zumindest eine Auswerteeinheit 22a gesendet, um den zumindest einen Analyseschritt 20a einzuleiten. In dem zumindest einen Analyseschritt 20a wird mittels der zumindest einen Auswerteeinheit 22a der Druckverlauf oberhalb des Öffnungsschwellenwerts 30 ausgewertet.
  • Für den Zeitraum 42a wird in dem zumindest einen Analyseschritt 20a erkannt, dass zumindest ein Druckwert den Öffnungsschwellenwert übersteigt. In dem zumindest einen Analyseschritt 20a wird zusätzlich erkannt, dass eine Zeitspanne zwischen einem Zeitpunkt des Überschreitens und einem Zeitpunkt des Unterschreitens des Öffnungsschwellenwerts 30a größer als 0,1 s und kleiner als 1 s ist. Hierdurch wird in dem zumindest einen Analyseschritt 20a ein Türöffnungswunsch erkannt, wodurch die zumindest eine Auswerteeinheit 22a den zumindest einen Türöffnungsschritt 24a zur Öffnung der zumindest einen Kältegerätetür 26a auslöst.
  • In den Figur 5 und 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt. Die nachfolgende Beschreibung beschränkt sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleichbleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen auf die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Figuren 1 bis 4 verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe a in den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis 4 durch den Buchstaben b in den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels der Figuren 5 und 6 ersetzt. Bezüglich gleich bezeichneter Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, kann grundsätzlich auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Figuren 1 bis 4 verwiesen werden.
  • In Figur 5 ist ein schematisches Ablaufdiagramm eines Verfahrens 10b zum Betrieb eines Kältegeräts dargestellt. In zumindest einem Erfassungsschritt 14b des Verfahrens 10b wird mittels zumindest einer Sensoreinheit des Kältegeräts ein Druck in zumindest einem Innenraum des Kältegeräts erfasst, wobei in zumindest einem Analyseschritt 20b der erfasste Druck mittels zumindest einer Auswerteeinheit des Kältegeräts ausgewertet wird. In zumindest einem Vergleichsschritt 64b des Verfahrens 10b wird, insbesondere mittels der zumindest einen Sensoreinheit der erfasste Druck mit einem Aktivierschwellenwert 28b verglichen. In Abhängigkeit eines in dem zumindest einen Vergleichsschritt 64b erkannten Überschreitens des erfassten Drucks über den Aktivierschwellenwert 28b wird ein Aktiviersignal zum Einleiten des zumindest einen Analyseschritts 20b des Verfahrens 10b an die zumindest eine Auswerteeinheit gesendet. In dem zumindest einen Analyseschritt 20b wird ein Druckverlauf oberhalb eines von dem Aktivierschwellenwert 28b unterschiedlichen Öffnungsschwellenwerts 30b ausgewertet. In Abhängigkeit eines Ergebnisses des zumindest einen Analyseschritts 20b, insbesondere einem erkannten Türöffnungswunsch, wird zumindest ein Türöffnungsschritt 24b zu einem Öffnen zumindest einer Kältegerätetür des Kältegeräts ausgelöst. Der zumindest eine Türöffnungsschritt 24b zum Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür des Kältegeräts, wird eingeleitet, wenn in dem zumindest einen Analyseschritt 20b zumindest zwei zumindest im Wesentlichen unmittelbar aufeinander folgende Überschreitungen des Öffnungsschwellenwerts 30b, insbesondere innerhalb einer maximalen Zeitspanne von maximal 1s erfasst werden.
  • Figur 6 zeigt ein Zeit-Druck-Diagramm zu einer Beschreibung eines beispielhaften Druckverlaufs 66b im Zuge des Verfahrens 10b. Der Druckverlauf 66b beschreibt einen mittels der zumindest einen Sensoreinheit in dem zumindest einen Erfassungsschritt 14b erfassten absoluten Druck in dem zumindest einen Innenraum des Kältegeräts in Abhängigkeit einer Zeit. Der erfasste absolute Druck ist auf einer Achse 68b über einer Achse 70b der Zeit aufgetragen.
  • Der Druckverlauf 66b startet mit einem zumindest im Wesentlichen konstanten Druck, welcher zumindest im Wesentlichen dem Atmosphärendruck am Aufstellungsort des Kältegeräts entspricht. Der zumindest eine Innenraum befindet sich in einem mittels der zumindest einen Kältegerätetür verschlossenen Zustand. In zumindest einem Druckreferenzermittlungsschritt 34b des Verfahrens 10b wird ein gleitender Mittelwert des erfassten Drucks ermittelt. Der gleitende Mittelwert des erfassten Drucks wird als Druckreferenzwert 62b verwendet. In dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt 32b des Verfahrens 10b wird der Aktivierschwellenwert 28b und der Öffnungsschwellenwert 30b in Abhängigkeit des Druckreferenzwerts 62b, insbesondere in Abhängigkeit des gleitenden Mittelwerts des erfassten Drucks, ermittelt. In dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt 32b wird der Aktivierschwellenwert 28b um 4 Pa größer als der Druckreferenzwert 62b festgelegt. In dem zumindest einen Druckschwellenwertermittlungsschritt 32b wird der Öffnungsschwellenwert 30b um 4 Pa größer als der Aktivierschwellenwert 28b festgelegt.
  • In einem Zeitraum 42b übt ein Benutzer eine Druckkraft auf die zumindest eine Kältegerätetür aus, insbesondere durch ein kurzzeitiges zweifaches Drücken gegen die zumindest eine Kältegerätetür. Durch das zweifache Drücken gegen die zumindest eine Kältegerätetür entsteht eine Abfolge einer Komprimierung, gefolgt von einer Ausdehnung, gefolgt von einer weiteren Komprimierung, gefolgt von einer weiteren Ausdehnung eines Abdichtelements des Kältegeräts. Dies führt insbesondere zu einem Druckanstieg, gefolgt von einem Druckabfall, gefolgt von einem weiteren Druckanstieg, gefolgt von einem weiteren Druckabfall.
  • In dem zumindest einen Vergleichsschritt 64b wird mittels der zumindest einen Sensoreinheit ein Übersteigen des Aktivierschwellenwerts 28b erkannt. Ein Aktiviersignal wird an die zumindest eine Auswerteeinheit gesendet, um den zumindest einen Analyseschritt 20b einzuleiten. In dem zumindest einen Analyseschritt 20b wird mittels der zumindest einen Auswerteeinheit der Druckverlauf oberhalb des Öffnungsschwellenwerts 30b ausgewertet.
  • Für den Zeitraum 42b werden in dem zumindest einen Analyseschritt 20b zwei zumindest im Wesentlichen unmittelbar aufeinander folgende Überschreitungen des Öffnungsschwellenwerts 30b, insbesondere innerhalb einer maximalen Zeitspanne von maximal 1 s, erfasst. Hierdurch wird in dem zumindest einen Analyseschritt 20b ein Türöffnungswunsch erkannt, wodurch die zumindest eine Auswerteeinheit 22b den zumindest einen Türöffnungsschritt 24b zur Öffnung der zumindest einen Kältegerätetür auslöst.
  • Für weitere Merkmale des Verfahrens 10b sei auf die Figuren 1 bis 4 und deren Beschreibung verwiesen.
  • Bezugszeichen
  • 10
    Verfahren
    12
    Kältegerät
    14
    Erfassungsschritt
    16
    Sensoreinheit
    18
    Innenraum
    20
    Analyseschritt
    22
    Auswerteeinheit
    24
    Türöffnungsschritt
    26
    Kältegerätetür
    28
    Aktivierschwellenwert
    30
    Öffnungsschwellenwert
    32
    Druckschwellenwertermittlungsschritt
    34
    Druckreferenzermittlungsschritt
    36
    Innenbehälter
    38
    Türöffnungseinheit
    40
    Steuereinheit
    42
    Zeitraum
    44
    Korpus
    46
    Bodenwand
    48
    Seitenwand
    50
    Zwischenraum
    52
    Aufnahmebereich
    54
    Abdichtelement
    56
    Antriebseinheit
    58
    Stößel
    60
    Sensor
    62
    Druckreferenzwert
    64
    Vergleichsschritt
    66
    Druckverlauf
    68
    Achse
    70
    Achse

Claims (11)

  1. Verfahren (10a; 10b) zum Betrieb eines Kältegeräts (12a), wobei in zumindest einem Erfassungsschritt (14a; 14b) mittels einer Sensoreinheit (16a) des Kältegeräts (12a) ein Druck in zumindest einem Innenraum (18a) des Kältegeräts (12a) erfasst wird, wobei in zumindest einem Analyseschritt (20a; 20b) der erfasste Druck mittels zumindest einer Auswerteeinheit (22a) des Kältegeräts (12a) ausgewertet wird, und wobei in Abhängigkeit eines Ergebnisses des zumindest einen Analyseschritts (20a, 20b) zumindest ein Türöffnungsschritt (24a) zu einem Öffnen zumindest einer Kältegerätetür (26a) des Kältegeräts (12a) ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Analyseschritt (20a; 20b) eingeleitet wird, wenn der erfasste Druck einen Aktivierschwellenwert (28a, 28b) überschreitet, wobei in dem zumindest einen Analyseschritt (20a; 20b) ein Druckverlauf oberhalb eines von dem Aktivierschwellenwert (28a, 28b) unterschiedlichen Öffnungsschwellenwerts (30a; 30b) ausgewertet wird.
  2. Verfahren (10a; 10b) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktivierschwellenwert (28a; 28b) in zumindest einem Druckschwellenwertermittlungsschritt (32a; 32b) um mindestens 2 Pa höher festgelegt wird als ein Druckreferenzwert (62a; 62b).
  3. Verfahren (10a; 10b) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungsschwellenwert (30a; 30b) in zumindest einem Druckschwellenwertermittlungsschritt (32a; 32b) um mindestens 2 Pa höher festgelegt wird als der Aktivierschwellenwert (28a; 28b).
  4. Verfahren (10a; 10b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Druckreferenzermittlungsschritt (34a; 34b) ein gleitender Mittelwert des erfassten Drucks gebildet wird, um den Öffnungsschwellenwert (30a; 30b) und/oder den Aktivierschwellenwert (28a; 28b) in Abhängigkeit des gleitenden Mittelwerts des erfassten Drucks im laufenden Betrieb des Kältegeräts (12a; 12b) zu aktualisieren.
  5. Verfahren (10a; 10b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Türöffnungsschritt (24a; 24b) zum Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür (26a) des Kältegeräts (12a) eingeleitet wird, wenn in dem zumindest einen Analyseschritt (20a) zumindest ein Druckwert oberhalb des Öffnungsschwellenwerts (30a; 30b) erfasst wird.
  6. Verfahren (10a; 10b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Türöffnungsschritt (24a; 24b) zum Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür (26a) des Kältegeräts (12a) eingeleitet wird, wenn in dem zumindest einen Analyseschritt (20a) eine Zeitspanne zwischen einem Zeitpunkt eines Überschreitens und einem Zeitpunkt eines Unterschreitens des Öffnungsschwellenwerts (30a; 30b) von minimal 0,1 s und/oder maximal 2 s erfasst wird.
  7. Verfahren (10a; 10b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Türöffnungsschritt (24a; 24b) zum Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür (26a) des Kältegeräts (12a) eingeleitet wird, wenn in dem zumindest einen Analyseschritt (20a) eine Steigung zwischen zumindest zwei Druckwerten oberhalb des Öffnungsschwellenwerts (30a; 30b) von minimal 25 Pa/s und/oder maximal 150 Pa/s erfasst wird.
  8. Verfahren (10a; 10b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Türöffnungsschritt (24a; 24b) zum Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür (26a) des Kältegeräts (12a) eingeleitet wird, wenn in dem zumindest einen Analyseschritt (20a) eine maximale Amplitude, insbesondere relativ zu einem Druckreferenzwert (62a; 62b), des erfassten Drucks von maximal 70 Pa erfasst wird.
  9. Verfahren (10a; 10b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Türöffnungsschritt (24a; 24b) zum Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür (26a) des Kältegeräts (12a) eingeleitet wird, wenn in dem zumindest einen Analyseschritt (20b) zumindest zwei zumindest im Wesentlichen unmittelbar aufeinander folgende Überschreitungen des Öffnungsschwellenwerts (30a; 30b) erfasst werden.
  10. Verfahren (10a; 10b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck in dem zumindest einen Erfassungsschritt (14a; 14b) mit einer Abtastrate von zumindest 15 Hz erfasst wird.
  11. Kältegerät (12a) zur Durchführung des Verfahrens (10a) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit zumindest einem Innenbehälter (36a), welcher den zumindest einen Innenraum (18a) begrenzt, mit der zumindest einen Kältegerätetür (26a) zu einem Verschließen des zumindest einen Innenraums (18a), mit zumindest einer Türöffnungseinheit (38a) zu einem automatischen Öffnen der zumindest einen Kältegerätetür (26a), mit zumindest einer Steuereinheit (40a) zu einem Steuern der zumindest einen Türöffnungseinheit (38a), mit der zumindest einen Auswerteeinheit (22a) zur Auswertung des erfassten Drucks, und mit der zumindest einen Sensoreinheit (16a), welche zumindest einen Drucksensor zur Erfassung des Drucks des Innenraums (18a) aufweist.
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