TECHNISCHES GEBIET
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sanitäranordnung nach Anspruch 1 und ein Verfahren zur Montage einer Sanitäranordnung nach Anspruch 16.
STAND DER TECHNIK
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Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, bei Toilettenschüsseln vor dem Einlaufbereich in die Toilettenschüssel eine Einlaufrohr vorzusehen. Das Einlaufrohr steht dabei meist mit einem Spülbogen, der seinerseits mit einem Spülkasten in wasserführender Verbindung steht, in Verbindung.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
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Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sanitäranordnung mit einem Sanitärartikel und einem Einlaufrohr für Spülwasser anzugeben, bei welchem die Befestigung des Einlaufrohrs einfacher erfolgen kann.
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Diese und andere Aufgaben löst der Gegenstand nach Anspruch 1. Demgemäss umfasst eine Sanitäranordnung einen Sanitärartikel, insbesondere eine Toilettenschüssel, mit einem Wasserführungsabschnitt, der einen Eingang aufweist, ein Einlaufrohr mit einer Seitenwand, die einen Rohrabschnitt mit einem ersten Rohrende und einem zweiten Rohrende seitlich umgibt, wobei das zweite Rohrende wasserführend mit dem Eingang in Verbindung steht, und einen Haltebügel, mit welchem das Einlaufrohr mit dem Sanitärartikel verbindbar ist. Der Sanitärartikel weist mindestens eine Rastaufnahme auf und der Haltebügel weist mindestens ein Rastelement auf. Im montierten Zustand greift das mindestens eine Rastelement verrastend in die mindestens eine Rastaufnahme ein.
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Die erfindungsgemässe Sanitäranordnung weist den Vorteil auf, dass das Einlaufrohr mit dem Haltebügel direkt mit dem Sanitärartikel in Verbindung steht. Dadurch kann eine einfache Befestigung des Einlaufrohrs erreicht werden.
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Die Rastverbindung zwischen dem Haltebügel und dem Sanitärartikel weist weiterhin den Vorteil auf, dass die Montage werkzeuglos erfolgen kann.
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Der Sanitärartikel ist vorzugsweise aus Keramik hergestellt und der Haltebügel ist vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt. Besonders bevorzugt ist der Haltebügel aus einem Kunststoff mit einer hohen Bruchdehnung, so dass die typischerweise bei keramischen Produkten grossen Toleranzen gut ausgeglichen werden können. Besonders bevorzugt ist der Haltebügel aus Polyoxymethylen (POM).
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Vorzugsweise ragt das Einlaufrohr mit seinem zweiten Rohrende in den Eingang des Wasserführungsabschnitts hinein. Vorzugsweise ist ein Dichtungselement zwischen der Aussenseite des Einlaufrohrs und der Innenseite des Eingangs angeordnet.
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Das erste Rohrende steht vorzugsweise mit einem Spülrohr in wasserführender Verbindung. Das Spülrohr wird mit Spülwasser versorgt, welches über das Einlaufrohr in den Wasserführungsabschnitt des Sanitärartikels fliesst.
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Vorzugsweise ist die Anzahl der Rastelemente gleich der Anzahl der Rastaufnahmen. Vorzugsweise sind zwei Rastelemente und zwei Rastaufnahmen angeordnet. Vorzugsweise liegt je ein Rastelement und je eine Rastaufnahme auf der rechten Seite des Einlaufrohrs und je ein Rastelement und je eine Rastaufnahme liegen auf der linken Seite des Einlaufrohrs.
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Wenn der Sanitärartikel eine Toilette ist, führt der Wasserführungsabschnitt in den Aufnahmebereich der Toilette und dient der Zuführung von Spülwasser.
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In einer bevorzugten Ausführung sind das Einlaufrohr und der Haltebügel separat voneinander ausgebildet. Das Einlaufrohr weist mindestens einen rohrseitigen Halteabschnitt und der Haltebügel weist mindestens einen bügelseitigen Halteabschnitt auf. Der rohrseitige Halteabschnitt und der bügelseitige Halteabschnitt sind miteinander verbindbar, wobei im montierten Zustand die Halteabschnitte derart miteinander im Eingriff sind, dass das Einlaufrohr zum Haltebügel festgelegt ist.
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Vorzugsweise sind der rohrseitige Halteabschnitt und der bügelseitige Halteabschnitt derart ausgebildet, dass die beiden Halteabschnitte miteinander einen Rasteingriff eingehen. Der Rasteingriff kann mit Spiel oder ohne Spiel bereitgestellt werden.
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Bei einer Variante ohne Spiel kann der Rasteingriff beispielsweise durch ein Übermass des rohrseitigen Halteabschnitts gegenüber des bügelseitigen Halteabschnitts bereitgestellt werden. Bei einer Variante mit Spiel ist kein entsprechendes Übermass vorzusehen.
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Bei einer weiteren Variante ist das Übermass derart ausgebildet, dass bei der Montage des Haltebügels der bügelseitige Halteabschnitt relativ zum rohrseitigen Halteabschnitt ausfedert, so dass während der Montage eine leichte Klemmwirkung entsteht. Je nach Dimension des Übermasses kann anschliessend im fertig montierten Zustand die oben genannte Variante mit Spiel oder die Variante ohne Spiel verwirklicht sein.
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In einer ersten Variante ist der mindestens eine rohrseitige Halteabschnitt als Nute bereitgestellt und der mindestens eine bügelseitige Halteabschnitt ist als Kamm bereitgestellt. Der Kamm greift in die Nute ein. In einer zweiten Variante ist der mindestens eine rohrseitige Halteabschnitt als Kamm bereitgestellt und der mindestens eine bügelseitige Halteabschnitt ist als Nute bereitgestellt. Der Kamm greift in die Nute ein.
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In einer Weiterbildung weist bei beiden Varianten der Kamm gegenüber der Nute ein Übermass auf, so dass der Kamm in der Nute geklemmt wird. In einer anderen Weiterbildung weist der Kamm gegenüber der Nute ein Untermass auf, so dass der Kamm mit Spiel in der Nute liegt. Beide Varianten können mit den oben beschriebenen Varianten des Rasteingriffs kombiniert werden.
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Vorzugsweise sind der mindestens eine rohrseitige Halteabschnitt und der mindestens eine bügelseitige Halteabschnitt derart ausgebildet, dass das Einlaufrohr bezüglich einer Bewegung in Richtung der Mittelachse des Rohrabschnitts im Bereich des Haltebügels zum Haltebügel festgelegt ist und/oder dass das Einlaufrohr bezüglich einer Bewegung quer zur Richtung der Mittelachse des Rohrabschnitts im Bereich des Haltebügels zum Haltebügel festgelegt ist.
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Vorzugsweise sind der mindestens eine rohrseitige Halteabschnitt und der mindestens eine bügelseitige Rohrabschnitt derart ausgebildet, dass das Einlaufrohr im Bereich des Haltebügels ohne direkten Kontakt mit dem Sanitärartikel gehalten wird bzw. dass das Einlaufrohr im Bereich des Haltebügels ausschliesslich durch den Haltebügel gehalten wird.
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Vorzugsweise weist der Haltebügel einen mittleren Bügelabschnitt und zwei vom mittleren Bügelabschnitt abstehende seitliche Bügelabschnitte auf. Die Bügelabschnitte definieren einen Aufnahmeraum, durch welchen sich das Einlaufrohr hindurch erstreckt.
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Die seitlichen Bügelabschnitte ragen vorzugsweise von den Endbereichen des mittleren Bügelabschnitts ab.
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Vorzugsweise ist jedem der seitlichen Bügelabschnitte jeweils ein bügelseitiger Halteabschnitt zugeordnet.
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Vorzugsweise ist der mittlere Bügelabschnitt in Einbaulage der Sanitäranordnung unterhalb des Einlaufrohrs positioniert.
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In einer bevorzugten Ausführung sind das Einlaufrohr und der Haltebügel einstückig ausgebildet.
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Vorzugsweise weist der mittlere Bügelabschnitt und die seitlichen Bügelabschnitte eine sich in einer Ebene erstreckende Fläche auf. Das mindestens eine Rastelement erstreckt sich von einer weiteren Fläche, welche bezüglich der genannten Ebene versetzt verläuft. Besonders bevorzugt ist die weitere Fläche, in Richtung der Montage des Haltebügels gesehen, bezüglich der genannten Fläche zurückversetzt.
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Die seitlichen Bügelabschnitte ragen vorzugsweise von den Endbereichen des mittleren Bügelabschnitts ab.
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Vorzugsweise erstrecken sich die mindestens eine Rastaufnahme, das mindestens eine Rastelement, der Eingang in den Wasserführungskanal sowie das zweite Rohrende jeweils in die gleiche Richtung, derart, dass das Einlaufrohr und der Haltebügel, insbesondere wenn die beiden Halteabschnitte im Eingriff miteinander sind, gemeinsam entlang einer Längsbewegung montierbar sind.
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Vorzugsweise weist der Sanitärartikel mindestens eine Lagerlasche auf. Die Rastaufnahme ist eine Öffnung, insbesondere eine Durchgangsöffnung, in der Lagerlasche.
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Vorzugsweise ist die mindestens eine Lagerlasche integral am Sanitärartikel angeformt.
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Vorzugsweise weist der Sanitärartikel einen Innenraum auf, wobei der Haltebügel vollständig im Innenraum angeordnet ist.
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Vorzugsweise ragt die mindestens eine Lagerlasche von einer Wand, die dem Innenraum zugewandt ist, ab und erstreckt sich in den Innenraum herein.
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Vorzugsweise weist das mindestens eine Rastelement mindestens eine federnd ausgebildete Rastlasche auf, welche einen Rasthaken aufweist, wobei die Rastlasche beim Verbindungsvorgang mit der Rastaufnahme von einer Ausgangslage elastisch einfedert und nach erfolgtem Verbindungsvorgang in die Ausgangslage zurück federt.
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Vorzugsweise weist das mindestens eine Rastelement weiterhin eine Lageröffnung auf. Ein Anschlagselement ist durch die Lageröffnung hindurchführbar. Die Lageröffnung ist relativ zur mindestens einen Rastlasche derart positioniert, dass bei eingesetztem Anschlagselement das Anschlagselement in seiner Ausgangslage blockiert ist.
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In einem Verfahren zur Montage einer Sanitäranordnung nach obiger Beschreibung wird in einem ersten Schritt der Sanitärartikel bereitgestellt und in einem zweiten Schritt wird der Haltebügel gemeinsam mit dem Einlaufrohr montiert. Im zweiten Schritt wird das mindestens eine Rastelement verrastend mit der mindestens einen Rastaufnahme verbunden.
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Weitere Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnungen beschrieben, die lediglich zur Erläuterung dienen und nicht einschränkend auszulegen sind. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Explosionsansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemässen Sanitäranordnung vor der Montage;
- Fig. 2
- die Ansicht nach Figur 1 im montierten Zustand;
- Fig. 3
- eine Schnittdarstellung der Sanitäranordnung nach den vorhergehenden Figuren quer zur Mittelachse eines Einlaufrohrs;
- Fig. 4a
- eine perspektivische Explosionsansicht einer ersten bevorzugten Variante der Ausführungsform der Figuren 1 bis 3 von vorne;
- Fig. 4b
- eine Ansicht der Figur 4a von hinten;
- Fig. 4c
- eine Schnittansicht der Figuren 4a bis 4b;
- Fig. 5a
- eine perspektivische Explosionsansicht einer zweiten bevorzugten Variante der Ausführungsform der Figuren 1 bis 3 von vorne;
- Fig. 5b
- eine Ansicht der Figur 5a von hinten; und
- Fig. 5c
- eine Schnittansicht der Figuren 5a bis 5b.
BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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In den Figuren 1 bis 3 wird eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gezeigt. Die Figuren 4a bis 4c zeigen eine erste bevorzugte Variante der genannten Ausführungsform und die Figuren 5a bis 5c zeigen eine zweite bevorzugte Variante der genannten Ausführungsform.
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Die Sanitäranordnung 1 umfasst einen Sanitärartikel 2, ein Einlaufrohr 5 und einen Haltebügel 11.
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Der Sanitärartikel 2 hat hier die Form einer Toilettenschüssel. Der Sanitärartikel 2 weist einen Wasserführungsabschnitt 3 auf. Der Wasserführungsabschnitt 3 weist einen Eingang 4 auf. Der Wasserführungsabschnitt 3 dient beim gezeigten Sanitärartikel 2 der Zuführung von Spülwasser in den Sanitärartikel 2. Der Wasserführungskanal 3 ist umfangsseitig geschlossen und mündet hier in den Aufnahmeraum der Toilettenschüssel zur Spülung derselben.
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Das Einlaufrohr 5 weist eine Seitenwand 6 auf, die einen Rohrabschnitt 7 seitlich umgibt. Der Rohrabschnitt 7 weist ein erstes Rohrende 8 und ein zweites Rohrende 9 auf. Im montierten Zustand, wie von der Figur 2 ersichtlich, steht das zweite Rohrende 9 wasserführend mit dem Eingang 4 in Verbindung. In der gezeigten Ausführungsform weist das zweite Rohrende 9 aussenseitig eine Dichtung 28 auf, welche die Verbindung zwischen dem zweiten Rohrende 9 und dem Eingang 4 wasserdicht abdichtet. Das erste Rohrende 8 steht wasserführend mit mindestens einem weiteren Rohrabschnitt in Verbindung.
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Der Sanitärartikel 2 weist mindestens eine Rastaufnahme 13 auf. Hier sind zwei Rastaufnahmen 13 beabstandet zueinander angeordnet. Der Haltebügel 11 weist mindestens ein Rastelement 14 auf. Hier sind zwei Rastelemente 12 angeordnet. Im montierten Zustand greift das mindestens eine Rastelement 14 verrastend in die mindestens eine Rastaufnahme 13 ein.
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In der gezeigten Ausführungsform sind das Einlaufrohr 5 und der Haltebügel 11 separat voneinander ausgebildet. Das Einlaufrohr 5 und der Haltebügel 11 können miteinander verbunden werden. In anderen Ausführungsformen können das Einlaufrohr 5 und der Haltebügel 11 auch einstückig ausgebildet sein.
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In der gezeigten Ausführungsform weist das Einlaufrohr 5 mindestens einen rohrseitigen Halteabschnitt 10 auf. Weiter weist der Haltebügel 11 mindestens einen bügelseitigen Halteabschnitt 12 auf. Der rohrseitige Halteabschnitt 10 und der bügelseitige Halteabschnitt 12 sind miteinander verbindbar. Im montierten Zustand sind die Halteabschnitte 10, 12 derart miteinander im Eingriff, dass das Einlaufrohr 5 zum Haltebügel 11 festgelegt ist. In den Figuren 4a und 5a wird das Einlaufrohr 5 und der Haltebügel 11 getrennt voneinander gezeigt. Der Haltebügel 11 kann von der dort gezeigten Position zum Einlaufrohr 5 hin bewegt werden und mit dem Einlaufrohr 5 verbunden werden. Die Verbindung zwischen Einlaufrohr 5 und Haltebügel 11 wird in den Figuren 1 und 2 gezeigt.
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Vorzugsweise ist die Verbindung Einlaufrohr 5 und Haltebügel 11 eine feste Verbindung, insbesondere eine Schnappverbindung. In der gezeigten Ausführungsform sind der rohrseitige Halteabschnitt 10 und der bügelseitige Halteabschnitt 12 derart ausgebildet, dass die beiden Halteabschnitte 10, 12 miteinander einen Rasteingriff eingehen. Das heisst, dass das Einlaufrohr 5 und Haltebügel 11 eine Rastverbindung miteinander eingehen.
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In der gezeigten Ausführungsform sind jeweils zwei rohrseitige Halteabschnitt 10 und jeweils zwei bügelseitige Halteabschnitte 12 vorhanden. Bezüglich des Rohrabschnitts 7 liegt jeweils eine Paarung aus rohrseitigem Halteabschnitt 10 und aus bügelseitigem Halteabschnitte 12 links vom Rohrabschnitt 7 und eine weitere Paarung liegt rechts vom Rohrabschnitt 7.
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Von den Figuren 3, 4a und 5a ist ersichtlich, dass der mindestens eine rohrseitige Halteabschnitt 10 als Nute 15 bereitgestellt ist und dass der mindestens eine bügelseitige Halteabschnitt 12 als Kamm 16 bereitgestellt ist. Der Kamm 16 greift jeweils in die Nute 15 ein. In der gezeigten Ausführungsform wird die Nute 15 am Einlaufrohr 5 durch eine Einbuchtung bereitgestellt, welche sich von aussen her in das Einlaufrohr 5 hinein erstreckt.
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In der gezeigten Ausführungsform sind der mindestens eine rohrseitige Halteabschnitt 10 und der mindestens eine bügelseitige Halteabschnitt 12 derart ausgebildet, dass das Einlaufrohr 5 bezüglich einer Bewegung in Richtung der Mittelachse des Rohrabschnitts 7 im Bereich des Haltebügels 11 zum Haltebügel 11 festgelegt ist und dass das Einlaufrohr 5 bezüglich einer Bewegung quer zur Richtung der Mittelachse des Rohrabschnitts 7 im Bereich des Haltebügels 11 zum Haltebügel 11 festgelegt ist. Mit anderen Worten gesagt ist der Haltebügel 11 fest mit dem Einlaufrohr 5 verbunden. Vorzugsweise geklemmt.
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Von den Figuren 2 und 3 ist ersichtlich, dass der mindestens eine rohrseitige Halteabschnitt 10 und der mindestens eine bügelseitige Rohrabschnitt 7 derart ausgebildet sind, dass das Einlaufrohr 5 im Bereich des Haltebügels 11 ohne direkten Kontakt mit dem Sanitärartikel 1 gehalten wird bzw. dass das Einlaufrohr 5 im Bereich des Haltebügels 11 ausschliesslich durch den Haltebügel 11 gehalten wird. Das Einlaufrohr 5 ist weiterhin, wie oben beschrieben, mit dem Eingang 4 des Wasserführungsabschnitts 3 in Kontakt.
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Anhand der Figuren 4a und 5a wird nun die Struktur des Haltebügels 11 genauer erläutert. In der gezeigten Ausführungsform weist der Halterbügel 11 einen mittleren Bügelabschnitt 17 und zwei vom mittleren Bügelabschnitt 17 abstehende seitliche Bügelabschnitte 18 auf. Die seitlichen Bügelabschnitte 18 sind jeweils an den Enden des mittleren Bügelabschnitts 17 angeordnet. Die beiden seitlichen Bügelabschnitt 18 erstrecken sich parallel zueinander. Gegenüber des mittleren Bügelabschnitts 17 ist zwischen den beiden seitlichen Bügelabschnitten 18 ein freier Durchgang angeordnet, durch welchen das Einlaufrohr 5 zwischen die beiden seitlichen Bügelabschnitt 18 eingeführt werden kann. Die Bügelabschnitt 17 definieren einen Aufnahmeraum 19, durch welchen sich das Einlaufrohr 5 hindurch erstreckt.
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In der gezeigten Ausführungsform weist jeder der seitlichen Bügelabschnitt 18 jeweils ein bügelseitiger Halteabschnitt 12 auf.
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In Einbaulage gesehen, so wie in der Figur 2 gezeigt, liegt der mittlere Bügelabschnitt 17 unterhalb der seitlichen Bügelabschnitte 18. Somit kann das Einlaufrohr 5 auf dem mittleren Bügelabschnitt 17 aufliegen.
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Der mittlere Bügelabschnitt 17 und die seitlichen Bügelabschnitte 18 weisen eine sich in einer Ebene erstreckende Fläche 20 auf. Das mindestens eine Rastelement 14 erstreckt sich von einer weiteren Fläche 21, welche bezüglich der genannten Ebene versetzt verläuft. Die weitere Fläche 21 liegt bezüglich der Fläche 20 zurückversetzt.
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Von den Figuren ist weiterhin ersichtlich, dass sich die mindestens eine Rastaufnahme 13, das mindestens eine Rastelement 14, der Eingang 4 sowie das zweite Rohrende 9 jeweils in die gleiche Richtung erstrecken. Das Einlaufrohr 5 und der Haltebügel 11 sind gemeinsam entlang einer Längsbewegung montierbar.
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In den Figuren 1, 2 und 3 wird die Anordnung der mindestens einen Rastaufnahme 13 am Sanitärartikel 2 gezeigt. Der Sanitärartikel 2 weist mindestens eine Lagerlasche 22 auf. Die Rastaufnahme 13 ist eine Öffnung 23, welche sich durch die Lagerlasche 22 hindurch erstreckt. Das mindestens ein Rastelement 14 greift dabei in diese Öffnung 23 ein.
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Die mindestens eine Lagerlasche 22 ist integral am Sanitärartikel 2 angeformt. In der gezeigten Ausführungsform weist der Sanitärartikel 2 einen Innenraum 29 auf, wobei die mindestens eine Lagerlasche 22 sich in den Innenraum 29 hinein erstreckt. Der Haltebügel 11 ist vollständig im Innenraum 29 angeordnet.
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Das mindestens eine Rastelement 14 weist mindestens eine, hier zwei, federnd ausgebildete Rastlasche 24 auf. Die beiden Rastlasche 24 erstrecken sich hier parallel zueinander. Die Rastlasche 24 federt beim Verbindungsvorgang mit der Rastaufnahme 13 von einer Ausgangslage elastisch ein und nach erfolgtem Verbindungsvorgang federt die Rastlasche 24 in die Ausgangslage zurück. Hier federn die beiden Rastlaschen 24 beim Einschieben der Rastlaschen 24 in die Rastaufnahme 13 gegeneinander ein. Die Rastlasche 24 weist einen Rasthaken 25 auf. Der Rasthaken 25 kommt ein eingerasteten Zustand auf die Hinterseite der oben genannten Lagerlasche 22 zu liegen, während die weitere Fläche 21 des Haltebügels 11, von welcher die Rastlaschen 24 abstehen, auf der Vorderseite der Lagerlasche 22 liegen.
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In den Figuren 4a bis 5c wird gezeigt, dass der bügelseitige Halteabschnitt 12 weiterhin eine optionale Lageröffnung 26 aufweist. In den Figuren 5a und 5c wird gezeigt, dass ein Anschlagselement 27 durch die Lageröffnung 26 hindurchführbar ist. Das Anschlagselement 27 ist in der Lageröffnung 26 relativ zur mindestens einen Rastlasche 24 derart positioniert ist, dass bei eingesetztem Anschlagselement 27 das Anschlagselement 27 in seiner Ausgangslage blockiert ist. Dies wird in der Schnittdarstellung der Figur 5c gezeigt. Das Anschlagselement 27 ist beispielsweise eine Schraube, welche in die Lageröffnung 26 eingeschlagen wird. Bei einer Demontage kann ein Installateur die Schraube wieder aus der Lageröffnung 26 herausschrauben.
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Die in den Figuren 4a bis 4c gezeigte Variante ist ohne dem Anschlagselement 27 ausgebildet.
BEZUGSZEICHENLISTE
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- 1
- Sanitäranordnung
- 2
- Sanitärartikel
- 3
- Wasserführungsabschnitt
- 4
- Eingang
- 5
- Einlaufrohr
- 6
- Seitenwand
- 7
- Rohrabschnitt
- 8
- erstes Rohrende
- 9
- zweites Rohrende
- 10
- rohrseitiger Halteabschnitt
- 11
- Haltebügel
- 12
- bügelseitiger Halteabschnitt
- 13
- Rastaufnahme
- 14
- Rastelement
- 15
- Nute
- 16
- Kamm
- 17
- mittlerer Bügelabschnitt
- 18
- seitlicher Bügelabschnitt
- 19
- Aufnahmeraum
- 20
- Fläche
- 21
- weitere Fläche
- 22
- Lagerlasche
- 23
- Öffnung
- 24
- Rastlasche
- 25
- Rasthaken
- 26
- Lageröffnung
- 27
- Anschlagselement
- 28
- Dichtung
- 29
- Innenraum