EP4725666A1 - Messer - Google Patents

Messer

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Publication number
EP4725666A1
EP4725666A1 EP25203057.2A EP25203057A EP4725666A1 EP 4725666 A1 EP4725666 A1 EP 4725666A1 EP 25203057 A EP25203057 A EP 25203057A EP 4725666 A1 EP4725666 A1 EP 4725666A1
Authority
EP
European Patent Office
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blade
handle
knife according
protective element
holder
Prior art date
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Pending
Application number
EP25203057.2A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Martin Rohrbach
Oliver Brechtel
Martin Herlitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Martor KG
Original Assignee
Martor KG
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Filing date
Publication date
Application filed by Martor KG filed Critical Martor KG
Publication of EP4725666A1 publication Critical patent/EP4725666A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B29/00Guards or sheaths or guides for hand cutting tools; Arrangements for guiding hand cutting tools
    • B26B29/02Guards or sheaths for knives
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B5/00Hand knives with one or more detachable blades
    • B26B5/001Hand knives with one or more detachable blades with blades being slid out of handle immediately prior to use

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Messer mit einem Halter (11) mit einem Griffbereich (12) und mit einem Schneidkopf (13) an welchem eine Klinge (14) mit einer Schneide (15) gelagert ist, wobei der Schneide (15) über einen Schneidkanal (32) mit einer Breite (B) Schneidmaterial zuführbar ist, welcher Schneidkanal (32) von einer ersten Wandfläche (19) und einer zweiten Wandfläche (20) begrenzt ist.
Die Besonderheit besteht darin, dass wenigstens ein Bereich der ersten Wandfläche (19) einem bewegbaren Schutzelement (22) zugeordnet ist, so dass der Schneidkanal (32) in der ersten Position des Schutzelements (22) eine erste Breite (B1) und in einer zweiten Position eine zweite Breite (B2) aufweist, wobei die zweite Breite (B2) in Bezug auf die erste Breite (B1) größer ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Messer.
  • Ein solches Messer ist aus offenkundiger Vorbenutzung bekannt. Es umfasst einen Griffbereich sowie einen Schneidkopf, an welchem eine Klinge gehalten ist. Eine Schneide der Klinge ist über einen Schneidkanal zugänglich. Der Schneidkanal ist z.B. derart ausgebildet, dass Körperteile des Benutzers nicht mit der Schneide in Kontakt geraten können.
  • In der US 2010/0293796 A1 ist ein Messer beschrieben, wobei eine Klinge bewegbar an einem Halter gelagert ist. Die Klinge weist Einzugskanäle auf, welche mit einer Schneide versehen sind. Die Klinge ist relativ zu dem Halter zwischen einer ersten Position, in welcher ein Schneidvorgang durchführbar ist und einer zweiten Position, in welcher die Schneide von dem Halter verdeckt ist und ein Schneidvorgang nicht möglich ist, bewegbar.
  • Es war Aufgabe der Erfindung, ein Messer mit einem Schneidkanal zu schaffen, welcher den Zugang zur Schneide begrenzt, das aber weitere Schneidanwendungen zulässt, und hohen Sicherheitsanforderungen gerecht wird. Des Weiteren war es Aufgabe der Erfindung, ein robustes Messer zu schaffen.
  • Die Aufgabe wurde gelöst durch ein Messer mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
  • Das erfindungsgemäße Messer umfasst einen Halter mit einem Griffbereich und einen Schneidkopf, an welchem eine Klinge mit einer Schneide gelagert ist. An dem Griffbereich kann das Messer gehalten werden. Die Klinge ragt in Bezug auf den Schneidkopf vor. Die Schneide ist lediglich über einen Schneidkanal zugänglich. Der Schneidkanal ist von beabstandeten Wandflächen begrenzt. Außerdem ist der Kanal an einem Ende durch einen Bereich der Klinge begrenzt. Durch den zwischen den Wandflächen ausgebildeten Schneidkanal ist Schneidmaterial der Schneide zuführbar.
  • Wenigstens ein Bereich eines ersten Wandbereichs ist von einem bewegbaren Schutzelement gebildet. Das Schutzelement ist derart bewegbar, dass der Schneidkanal zwischen einer ersten Breite und einer zweiten Breite verstellbar ist. Die Bewegung des Schutzelements kann von einer rotatorischen, einer translatorischen oder einer gemischten Bewegung mit rotatorischen und translatorischen Anteilen gebildet sein.
  • Die erste Breite, die z.B. einen Abstand von 4mm aufweist, kann z.B. derart sein, dass ein GS-Prüffinger nicht durch den Schneidkanal zu der Schneide bewegt werden kann. Das bedeutet, dass keine Körperteile mit der Schneide in Kontakt kommen können. Es können auch lediglich Schneidmaterialien bis zu einer gewissen Dicke geschnitten werden.
  • Die zweite Breite ist derart, dass auch dickere Materialien geschnitten werden können. Die Sicherheit ist in dieser Position geringer, weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch schmale Körperteile in den Schneidkanal bewegt werden könnten. Nach dem Schneiden von dicken Materialien kann das Schutzelement manuell oder automatisch in die erste Position zurückgestellt werden, so dass die hohe Sicherheit wieder hergestellt ist.
  • Das erfindungsgemäße Messer gewährleistet mit dem in der ersten Position befindlichen Schutzelement grundsätzlich eine hohe Sicherheit, weil der Zugang zu der Schneide so durch einen Kanal begrenzt ist, dass Körperteile des Benutzers ihn nicht passieren können. In dem Fall, dass dickere Materialien geschnitten werden sollen, als es bei einem schmalen Schneidkanal möglich ist, kann für die Dauer des Schnittes das Schutzelement in eine zweite Position verstellt werden, in welcher der Schneidkanal breiter ist. Das Messer bietet also ein größeres Anwendungsspektrum. Da die Verbreiterung des Schneidkanals aktiv von dem Benutzer vorgenommen wird, ist er sich der höheren Gefahr bewusst und führt die Arbeit deshalb mit der gebotenen Vorsicht durch. Aufgrund der an dem Halter in einem Sitz lösbar oder unlösbar befestigbaren Klinge weist das Messer eine hohe Robustheit auf.
  • Das Schutzelement ist zwischen einer ersten Position, in welcher der Spalt eine erste Breite aufweist und einer zweiten Position, in welcher der Spalt eine zweite Breite aufweist, verstellbar, wobei die zweite Breite in Bezug auf die erste Breite größer ist.
  • Das Schutzelement ist z.B. mittels einer Handhabe bewegbar, die Teil einer Betätigungsvorrichtung ist. Die Handhabe kann in allen geeigneten Formen ausgebildet sein. Beispielsweise ist die Handhabe z.B. als Schieber, als Druckknopf oder als Hebel ausgebildet. Wenn die Handhabe z.B. als Schieber ausgestaltet ist, kann das Messer sehr kompakt gebaut werden.
  • Eine Handhabe in Form eines Hebels kann z.B. als Zangenbetätigung ausgebildet sein, wobei ein erster Hebel mit einem zweiten Hebel ein Schwenkgelenk bildet, so dass die Hebel relativ zueinander schwenkbar sind. Befindet sich die Handhabe in einer inaktiven Position ist z.B. das Schutzelement in der ersten Position angeordnet. Wenn die Handhabe in einer aktiven Position ist, ist z.B. das Schutzelement in der zweiten Position angeordnet. Eine Ausgestaltung der Handhabe als Hebel kann z.B. ergonomische Vorteile haben.
  • Das Schutzelement führt z.B. bei der Bewegung zwischen der ersten Position und der zweiten Position eine translatorische und / oder eine rotatorische Bewegung durch. Zwischen der Handhabe und dem Schutzelement kann z.B. eine Mechanik ausgebildet sein. Die Bewegung der Handhabe unterscheidet sich z.B. von der Bewegung des Schutzelements oder entspricht alternativ der Bewegung des Schutzelements.
  • Ein Bewegungswandler ist z.B. Teil der Betätigungsvorrichtung und kann z.B. die Bewegung der Handhabe in eine andere Bewegung des Schutzelements umwandeln. Beispielsweise weist die Handhabe eine translatorische Bewegung auf, die mittels eines Bewegungswandlers in eine rotatorische Bewegung des Schutzelements umgewandelt wird. Alternativ könnte die Bewegung der Handhabe rotatorisch sein und das Schutzelement translatorisch bewegen.
  • Die Handhabe kann z.B. durch eine Mechanik mit dem Schutzelement verbunden sein, die ebenfalls Teil der Betätigungsvorrichtung ist. Wenn die Handhabe in einer inaktiven Position ist, befindet sich das Schutzelement in der ersten Position und wenn das Schutzelement in der aktiven Position ist, befindet sich das Schutzelement in der zweiten Position.
  • Grundsätzlich kann das Schutzelement oder die Handhabe in der ersten Position und / oder in der zweiten Position verrastet oder verriegelt werden. In Bezug auf die Sicherheit ist es vorteilhaft, wenn sich das Schutzelement automatisch in die erste Position verstellt, sobald die Betätigungsvorrichtung der Handhabe in die zweite Position beendet wird. In diesem Fall ist das Schutzelement nicht in der zweiten Position verriegelbar, sondern kann sich frei zurück in die erste Position bewegen. Auch kann es gemäß einer Ausführungsform möglich sein, zwischen einer Verriegelung in der zweiten Position und einer automatischen Rückstellung zu wählen.
  • Das Schutzelement ist z.B. mittels Rückstellmitteln in die erste Position rückstellbelastet. Die Rückstellmittel umfassen z.B. wenigstens eine Feder. Indem das Schutzelement in die erste Position belastet ist, bewegt sich das Schutzelement bei inaktiver Betätigungsvorrichtung automatisch wieder aus der zweiten Position in die erste Position und stellt die hohe Sicherheit wieder her. Es kann dann nicht der Fall eintreten, dass die Rückstellung versäumt wird und das Messer aus diesem Grund bei erneuter Verwendung ein höheres Verletzungspotential aufweist.
  • Die Bewegung des Schutzelements aus der ersten Position in die zweite Position ist z.B. mittels eines Blockierelements blockierbar, welches zwischen einer Blockierposition und einer Passierposition bewegbar ist. Es kann dadurch verhindert werden, dass eine Kraft auf das Schutzelement das Schutzelement ungewollt in Richtung der zweiten Position verstellt und damit den Schneidkanal vergrößert. Mit dem Blockierelement wird das Blockierelement lediglich bei einer willentlichen Betätigungsvorrichtung der Handhabe in die Passierposition bewegt, so dass sich das Schutzelement bewegen kann. Das Blockierelement kann bei seiner Bewegung zwischen der Blockierposition und der Passierposition eine translatorische, eine rotatorische oder eine gemischte Bewegung mit translatorischen und rotatorischen Anteilen durchführen. Die Bewegung des Blockierelements kann sich z.B. von der Bewegung des Schutzelements unterscheiden. Eine ungewollte Betätigung kann in diesem Fall z.B. durch Trägheitskräfte erfolgen, welche in eine bestimmte Richtung gerichtet sind.
  • Das Blockierelement ist z.B. mit der Betätigungsvorrichtung bewegungsgekoppelt, so dass es sich bei der Bewegung der Betätigungsvorrichtung zwischen der inaktiven Position in die aktive Position aus der Blockierposition in die Passierposition bewegt. Es bewegt sich z.B. in dieselbe Richtung, wie die Handhabe. Alternativ kann es sich auch in eine bzgl. der Handhabe unterschiedliche Bewegungsrichtung bewegen.
  • Mittels eines ersten Bewegungsbereichs der Handhabe ist das Blockierelement z.B. aus der Blockierposition in die Passierposition bewegbar und mittels eines zweiten Bewegungsbereichs ist das Schutzelement z.B. von der ersten Position in die zweite Position bewegbar. Ist das Blockierelement mit der Handhabe gekoppelt, hat es z.B. in Bezug auf die Betätigungsvorrichtung des Schutzelements einen Vorlauf, so dass das Blockierelement in die Passierposition bewegt wird, bevor das Schutzelement in die zweite Position bewegt wird. Bei der Bewegung der Handhabe in die aktive Position wird dann z.B. zunächst das Blockierelement in die Passierposition bewegt und anschließend das Schutzelement von der ersten Position in die zweite Position bewegt. Sobald sich das Schutzelement dann in der Passierposition befindet, kann das Schutzelement auch passiv in die zweite Position bewegt werden. Das hat den Vorteil, dass der Benutzer die Handhabe nicht entgegen der Kraft eines Rückstellelements in der aktiven Position halten muss, sondern lediglich bis in eine Zwischenposition betätigen muss, in welcher sich das Blockierelement in der Passierposition befindet. Mit diesen Merkmalen kann einer Ermüdung vorgebeugt werden.
  • Die Handhabe ist z.B. an dem Griffbereich ausgebildet. Eine einfache und ergonomisch vorteilhafte Bedienung ist gewährleistet, wenn die Handhabe an dem Griffbereich ausgebildet ist. Wenigstens eine Handhabe kann z.B. einseitig oder an gegenüberliegenden Seiten des Griffbereichs angeordnet sein. Beispielsweise ist auf einer Seite des Halters eine erste Handhabe und auf einer gegenüberliegenden Seite eine zweite Handhabe angeordnet. Ein gehäuseartig ausgebildeter Griffbereich kann z.B. wenigstens ein Fenster aufweisen, durch welches die Handhabe mit dem Schutzelement verbunden ist. Bei mehreren Handhaben kann der Griffbereich mehrere Fenster aufweisen. Die Handhabe kann eine translatorische Bewegung und / oder durch eine rotatorische Bewegung ausführen, um das Schutzelement zwischen der ersten Position und der zweiten Position zu verstellen.
  • Eine Längsachse der Schneide erstreckt sich z.B. in eine Richtung rechtwinklig zu einer Längsmittelachse des Messergriffs. Alternativ erstreckt sich die Längsachse der Schneide z.B. in einem stumpfen Winkel zu der Längsachse. Die Schneide befindet sich z.B. an einer dem Messergriff zugewandten Seite der Klinge. Anders ausgedrückt, die Schneide weist z.B. zu einem hinteren Ende des Halters. Es ist dann mit dem Messer ein ziehender Schnitt möglich.
  • Die Klinge ist grundsätzlich fest oder lösbar an dem Messerkopf gehalten. Bei einer fest an dem Messerkopf gehaltenen Klinge kann diese z.B. in den Halter eingespritzt sein oder auf andere Weise unlösbar fest mit dem Halter verbunden sein.
  • Z.B. ist die Klinge lösbar an dem Halter gelagert. Beispielsweise ist die Klinge mittels einer Klingenverriegelung, umfassend einen Riegel, in einem Klingensitz verriegelbar. Der Klingensitz ist z.B. von einem Schacht oder einer formschlüssigen Aufnahme gebildet. In dem Klingensitz ist die Klinge dann mit dem Riegel verriegelbar.
  • Die Klinge ist z.B. an einem Klingenhalter gelagert. Ein Klingenhalter gewährleistet eine einfache Montage und Demontage der Klinge. Der Klingenhalter kann ein separates Teil sein oder an dem Halter angeformt sein. Der Klingenhalter weist z.B. Haltemittel auf, welche die Klinge in einer Sollposition halten. Die Klinge kann z.B. fest mit dem Klingenhalter verbunden, z.B. eingespritzt sein oder aber lösbar an dem Klingenhalter befestigbar sein. In letzterem Fall ist der Klingenhalter wiederverwendbar.
  • Der Riegel ist z.B. zwischen einer Sperrposition und einer Freigabeposition bewegbar ausgebildet. In diesem Fall liegen definierte Positionen für den Klingenwechsel und für die Schneidarbeit vor. Damit kann eine hohe Sicherheit bei beiden Zuständen des Messers gewährleistet werden. In der Sperrposition sind die ersten Sperrmittel und die zweiten Sperrmittel in Eingriff und in der Freigabeposition sind sie außer Eingriff.
  • Die Klingenverriegelung umfasst z.B. dem Riegel zugeordnete erste Sperrmittel und der Klinge zugeordnete zweite Sperrmittel. Die zusammenwirkenden Sperrmittel sind z.B. von Formschlussmitteln oder Kraftschlussmitteln, wie z.B. einem Vorsprung und einer Aussparung, gebildet. Die zweiten Sperrmittel sind z.B. unmittelbar an der Klinge oder an einem mit der Klinge verbundenen Teil ausgebildet. Beispielsweise ist ein Bereich der Klinge mit einem Kunststoff umspritzt. Die zweiten Sperrmittel sind z.B. in dem umspritzten Bereich ausgebildet.
  • Der Riegel ist z.B. als Hebel ausgebildet. Er kann z.B. in der Sperrposition derart in eine Aussparung des Halters eingelegt sein, dass er weder die Schneidarbeit noch die Ergonomie des Griffbereichs beeinträchtigt. Beispielsweise weist der Halter eine Aussparung auf, in welcher der Riegel in der Sperrposition aufgenommen ist, so dass er nicht oder lediglich unwesentlich über die Außenkontur des Halters vorsteht. Der Riegel ist vorteilhaft zwischen der Sperrposition und der Freigabeposition bewegbar, wenn er als Hebel ausgebildet ist.
  • Ein Bereich der Klinge ist z.B. mit einem Schutz versehen, welcher eine Greiffläche ausbildet. Die Klinge kann dann an der Greiffläche ohne Verletzungsrisiko sicher angefasst und z.B. aus einem Klingensitz entnommen oder in diesen eingesetzt werden. Der Schutz ist z.B. aus Kunststoff gebildet. Die Klinge ist z.B. mit Kunststoff umspritzt.
  • Beispielsweise sind die zweiten Sperrmittel an dem Schutz ausgebildet. Die zweiten Sperrmittel können auf diese Weise unabhängig von der Klinge geformt werden. Damit verbessern sich die Möglichkeiten zur Anordnung und Ausbildung der zweiten Sperrmittel.
  • Der Riegel weist z.B. ein Rastelement auf und der Halter weist eine Konterraste auf, wobei das Rastelement und die Konterraste in der Sperrposition lösbar in Eingriff bringbar sind. Diese Merkmale verhindern, dass sich der Riegel unbeabsichtigt bewegt, und gewährleisten ein unbeabsichtigtes Verstellen der Klingenverriegelung in die Freigabeposition. Die Verrastung kann z.B. durch Überwindung einer Schwellenkraft auf den Riegel gelöst werden. Alternativ könnte der Riegel auch in der Sperrposition verriegelt werden. Anstelle der Rastelemente würden der Halter und der Riegel in diesem Fall Riegelelemente aufweisen.
  • Der Halter und das Schutzelement sind z.B. aus Kunststoff geformt. Alternativ kommt eine Herstellung aus Metall, insbesondere aus einem Metallguss, in Betracht, ebenso wie eine Herstellung aus einem Verbundwerkstoff, insbesondere einem Verbundkunststoff.
  • Eine Wandfläche des Schneidkanals ist z.B. von einem Wulst gebildet, welcher an einen Endbereich der Klinge angeformt ist. Der Wulst ist z.B. aus Kunststoff ausgebildet. Eine erste Seitenwand ist z.B. dem Griffbereich zugewandt. Eine zweite Seitenwand liegt der ersten Seitenwand in Bezug auf die Schneide gegenüber. Indem ein Kunststoffwulst die zweite Seitenwand bildet, kann Material des Schneidkopfes eingespart werden, welches ansonsten zwischen dem Schneidkopf und dem Wulst ausgebildet ist. Damit können Kosten reduziert werden. Alternativ bildet z.B. der Schneidkopf die erste Wandfläche und die zweite Wandfläche aus.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der nachfolgenden Figurenbeschreibung, auch unter Bezugnahme auf die Zeichnungen, beispielhaft beschrieben. Dabei werden der Übersichtlichkeit halber - auch soweit unterschiedliche Ausführungsbespiele betroffen sind - gleiche oder vergleichbare Teile oder Elemente oder Bereiche mit gleichen Bezugszeichen, teilweise unter Hinzufügung kleiner Buchstaben, bezeichnet.
  • Merkmale, die nur in Bezug zu einem Ausführungsbeispiel beschrieben sind, können im Rahmen der Erfindung auch bei jedem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen werden. Derartig geänderte Ausführungsbeispiele sind - auch wenn sie in den Zeichnungen nicht dargestellt sind - von der Erfindung mit umfasst.
  • Alle offenbarten Merkmale sind für sich erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zitierten Druckschriften und der beschriebenen Vorrichtungen des Standes der Technik vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, einzelne oder mehrere Merkmale dieser Unterlagen in einen oder in mehrere Ansprüche der vorliegenden Anmeldung mit aufzunehmen.
  • Es zeigen:
    • Fig. 1 eine Seitenansicht des Messers, wobei sich ein Schutzelement in der ersten Position und die Handhabe in einer inaktiven Position befindet,
    • Fig. 2 die Seitenansicht des Messers in Anlehnung an Fig. 1, wobei die Handhabe in eine Zwischenposition bewegt ist,
    • Fig. 3 eine Seitenansicht in Anlehnung an Fig. 1, wobei die Handhabe in die aktive Position betätigt ist und sich das Schutzelement in der zweiten Position befindet,
    • Fig. 4 eine Ansicht gemäß Ansichtspfeil A in Fig. 1,
    • Fig. 5 eine Schnittansicht gemäß Schnittlinie B - B in Fig. 4,
    • Fig. 6 eine Schnittansicht in Anlehnung Fig. 5, wobei sich die Handhabe in einer Zwischenposition befindet,
    • Fig. 7 eine Schnittansicht in Anlehnung an Fig. 6, wobei sich die Handhabe in der aktiven Position und das Schutzelement in der zweiten Position befinden,
    • Fig. 8 eine Längsschnittansicht eines zweites Ausführungsbeispiels des Messers, wobei sich ein Schutzelement in der ersten Position und die Handhabe in einer inaktiven Position befindet,
    • Fig. 9 eine Schnittansicht gemäß Fig. 8, wobei sich das Schutzelement in der ersten Position und die Handhabe in einer Zwischenposition befindet, und
    • Fig. 10 eine Schnittansicht gemäß Fig. 9, wobei sich das Schutzelement in der ersten Position und die Handhabe in einer aktiven Position befindet.
  • Das Messer insgesamt ist in den Fig. mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet. In Fig. 1 ist eine Seitenansicht des Messers 10 gezeigt. Das Messer umfasst einen Halter 11 mit einem Griffbereich 12 sowie einem Schneidkopf 13. Der Halter 11 umfasst einen oberen Endbereich 17, einen unteren Endbereich 18, einen vorderen Endbereich 23 und einen hinteren Endbereich 24. Zwischen dem oberen Endbereich 17 und dem unteren Endbereich 18 erstrecken sich Seitenflächen 16a und 16b.
  • An dem vorderen Endbereich 23 des Halters 11 ist der Schneidkopf 13 ausgebildet, welcher eine Klinge 14 umfasst. Ein Teilbereich der Klinge 14 ist in dem Halter 11 in einem Klingensitz angeordnet und von dem Halter 11 abgedeckt. Ein anderer Teil der Klinge 14 tritt aus dem Halter 11 aus und erstreckt sich gemäß Fig. 1 in einer Richtung z2 etwa rechtwinklig zu einer Längsmittelachse m des Halters 11. Die Klinge 14 ist unbewegbar relativ zu dem Halter 11 an dem Halter 11 gelagert.
  • Ein Endbereich 29 der Klinge 14 ist mit einem Schutz 28 versehen, welcher eine Greiffläche 47 bildet. Bei einem Klingenwechsel kann die Klinge 14 and dem Schutz 28 gegriffen werden, ohne dass die Gefahr einer Verletzung an einer Schneide 15 der Klinge 14 besteht. Ein anderer Endbereich 31 der Klinge 14 ist mit einem Wulst 21 versehen und bildet eine zweite Wandfläche 20 eines Schneidkanals 32 durch welchen Schneidmaterial einer Schneide 15 der Klinge 14 zugeführt werden kann. Der Wulst 21 ist in diesem Beispiel aus Kunststoff gebildet und wurde an die Klinge 14 angeformt. Eine erste Wandfläche 19 des Schneidkanals 32 ist von einem Schutzelement 22 gebildet.
  • Es ist in Fig. 1 zu erkennen, dass die Schneide 15 der Klinge 14 zwischen der Wandfläche 19 des Schutzelements 22 und der Wandfläche 20 des Wulsts 21 freiliegt. Eine Breite des Schneidkanals 32 beschränkt die Abmessung des zu der Schneide 15 geführten Schneidmaterials bezüglich einer Dimension und trägt daher auch zu der Sicherheit des Messers 10 bei. Je größer die Breite des Schneidkanals 32 ist, um so dickeres Schneidmaterial kann zu der Schneide 15 gelangen. Gemäß der Fig. 1 und 2 hat der Schneidkanal eine Breite B1, die derart bemessen ist, dass - bezogen auf Durchschnittswerte - kein Körperteil eines Benutzers durch den Schneidkanal 32 zu der Schneide 15 gelangen kann.
  • Der Schneidkanal 32 des Messers 10 ist in Bezug auf die Breite des Schneidkanals 32 variabel ausgebildet. Er kann durch eine Bewegung des Schutzelements 22 verändert werden. Das Schutzelement 22 ist zwischen einer in Fig. 1 dargestellten ersten Position und einer in Fig. 3 dargestellten zweiten Position verstellbar. In diesem Beispiel ist das Schutzelement 22 um die Schwenkachse a1 schwenkbar gelagert. In der ersten Position weist der Schneidkanal 32 die Breite B1 und in der zweiten Position (siehe Fig. 3) eine Breite B2 auf. Die Breite B1 beträgt z.B. etwa 4mm, die Breite B2 beträgt z.B. etwa 15mm. Diese Werte für die Breite B1 und B2 können alternativ anders gewählt sein.
  • In Fig. 1 und 2 ist ein virtueller Prüffinger 52 mit einem Durchmesser von 6mm eingezeichnet, welcher in der ersten Position nicht den Schneidkanal 32 passieren und die Schneide 15 erreichen kann. In der zweiten Position des Schutzelements 22 (siehe Fig. 3) können dickere Materialien geschnitten werden. Das Messer 10 weist in der zweiten Position einen geringeren Sicherheitsstatus auf als in der ersten Position. Aus diesem Grund ist das Schutzelement 22 von einem in Fig. 2 nicht erkennbaren Rückstellelement, z.B. einer Feder, in die erste Position belastet. Das bedeutet, dass sich das Schutzelement 22 automatisch in die erste Position zurückstellt.
  • Das Schutzelement 22 kann sich nicht unbeabsichtigt in die zweite Position verstellen. Anders ausgedrückt, wenn ein Körperteil oder ein breites Schneidmaterial in den Schneidkanal 32 gezwängt wird, bewegt sich das Schutzelement 22 nicht aus der ersten Position heraus, wird also nicht passiv - d.h. unbeabsichtigt - von der ersten Position in die zweite Position bewegt. Das wird durch Mittel verhindert, die weiter untern erläutert werden.
  • Gemäß Fig. 2 ist zu erkennen, dass eine Handhabe 25 einer Betätigung 30 aus der ersten Position in Richtung x1 in eine Zwischenstellung bewegt wurde. Aufgrund dieses ersten Bewegungsbereichs der Handhabe 25 wird ein in Fig. 2 nicht erkennbares Blockierelement 35 (siehe die Fig. 5 bis 7) einer Sicherungsvorrichtung 50 aus der Bewegungsbahn eines Elements der Betätigung 30 bewegt, so dass das Schutzelement 22 von der Betätigung 30 in die zweite Position verstellbar ist. In Fig. 6, die der Position der Betätigung 30 gemäß Fig. 2 entspricht, ist erkennbar, dass in der Zwischenstellung der Handhabe 25 die Sicherungsvorrichtung 50 in der Passierposition angeordnet ist, das Schutzelement 22 sich daher frei in die zweite Position bewegen kann. Das Blockierelement 35 hat die Funktion, dass es in einer Blockierposition eine Bewegung des Schutzelements 22 aus der ersten Position heraus verhindert und in einer Passierposition die Bewegung des Schutzelements 22 freigibt.
  • Sobald das Blockierelement 35 in der Passierposition das Schutzelement 22 freigibt, kann das Schutzelement 22 aktiv, d.h. durch Betätigung der Handhabe 25 in einem zweiten Bewegungsbereich in die aktive Position, oder passiv, d.h. durch eine Kraft auf das Schutzelement 22 (die so gerichtet ist, dass dieses in die zweite Position bewegt wird), von der ersten Position in die zweite Position bewegt werden. Da die Handhabe 25 federbelastet ist, muss weniger Kraft zur Betätigung aufgewendet werden.
  • In Fig. 3 ist das Messer 10 in der zweiten Position des Schutzelements 22 dargestellt. Die Handhabe 25 befindet sich gemäß Fig. 3 in der aktiven Position. Die Verstellung des Schutzelements 22 in die zweite Position erfolgt entgegen der Rückstellkraft des Rückstellelements. Das Schutzelement 22 muss während des Schneidvorgangs durch Betätigung der Handhabe 25 der Betätigung 30 in der aktiven Position gemäß Fig. 3 gehalten werden, um die automatische Bewegung des Schutzelements 22 aus der zweiten Position in die erste Position zu verhindern. In Fig. 3 ist erkennbar, dass der Prüffinger 52 bei der Breite B2 des Schneidkanals 32 nicht von dem Schneidkanal 32 abgehalten wird, zu der Schneide 15 zu gelangen. In der zweiten Position des Schutzelements 22 ist daher die Sicherheit geringer als in der ersten Position.
  • Sobald die Kraft auf die Handhabe 25 nachgelassen wird, wird das Schutzelement 22 aus der zweiten Position in die erste Position zurückgestellt und die Handhabe 25 bewegt sich aus der aktiven Position in die inaktive Position, in welcher das Messer wieder die höchste Sicherheitsstufe aufweist. Die automatische Bewegung in die sichere erste Position des Schutzelements, verursacht von dem Rückstellelement, ist also jederzeit möglich. Dabei wird auch das Blockierelement 35 automatisch wieder aus der Passierposition in die Blockierposition versetzt.
  • In Fig. 4 ist eine Draufsicht auf das obere Ende 17 des Messers 10 gezeigt. In einer Aussparung 33 des Halters 11 ist ein Riegel 34 angeordnet, welcher in diesem Beispiel um eine Schwenkachse a2 schwenkbar ist, der Teil einer Klingenverriegelung 40 ist. Mit dem Riegel 34 kann die Klinge 14 in dem Klingensitz 36 verriegelt werden, wie weiter unten noch genauer beschrieben. Beide Seitenflächen 16a und 16b sind erkennbar.
  • Das bereits oben erwähnte Blockierelement 35 (siehe Fig. 5) dient der Verhinderung einer unbeabsichtigten Bewegung des Schutzelements 22 in Schwenkrichtung p2 aus der ersten Position in die zweite Position. Eine Kraft auf das Schutzelement 35 in Richtung p2 kann dieses nicht unbeabsichtigt in die zweite Position bewegen. Das Blockierelement 35 ist gemäß Fig. 5 in der Blockierposition gezeigt, während sich die Handhabe 25 in der inaktiven Position gemäß Fig. 1 befindet.
  • Ein Fortsatz 39 des Schutzelements 22 ist mit einer Betätigungsfläche 41 versehen. Mit der Betätigungsfläche 41 wirkt das mit der Handhabe 25 gekoppelte Betätigungselement 26 der Betätigungsvorrichtung zusammen, welches in diesem Beispiel fest mit der Handhabe 25 bewegungsverbunden ist.
  • In der inaktiven Position der Handhabe 25 (siehe die Fig. 1 und 5) ist ein mit der Handhabe 25 verbundenes Betätigungselement 26 in der gezeigten Position außer Eingriff mit der Betätigungsfläche 41 des Schutzelements 22 angeordnet. Gemäß Fig. 5 liegt eine Sperrfläche 37 des Blockierelements 35 an einer Anschlagfläche 38 des Schutzelements 22 an und verhindert eine Verstellung des Schutzelements 22 in Richtung p2 in die zweite Position. Die Sperrfläche 37 ist durch eine Bewegung des Blockierelements 35 in Richtung x1 in die Passierposition aus der Bewegungsbahn des Schutzelements 22 bewegbar.
  • Das Blockierelement 35 ist in diesem Beispiel mit der Handhabe 25 gekoppelt. Bei einer Bewegung der Handhabe 25 in Richtung x1 in eine Zwischenposition gemäß Fig. 6, wird das Blockierelement 35 in Richtung x1 aus der Blockierposition in die Passierposition bewegt, bevor das Schutzelement 22 bewegt wird. Gemäß alternativer Ausführungen kann z.B. das Blockierelement 35 in Bezug auf die Bewegung der Handhabe 25 in unterschiedliche Bewegungsrichtung bewegbar sein. Auch kann die Bewegungsart (translatorisch oder rotatorisch) sich von der der Handhabe 25 unterscheiden.
  • Es ist erkennbar, dass sich gemäß Fig. 5 der Riegel 34 einer Klingenverriegelung 40 in einer Sperrposition befindet. Erste Sperrmittel 48 - in diesem Beispiel in Form eines Vorsprungs des vorderen Endbereichs 42 des Riegels 34 - stehen in Eingriff mit zweiten Sperrmitteln 43 - hier in Form einer Aussparung des Schutzes 28 - und arretieren damit die Klinge 14 in dem Klingensitz 36. In der Sperrposition ist der Riegel 34 in der Aussparung 33 des Halters 11 angeordnet und ragt somit nicht über die Außenkontur des Halters 11 hinaus. Indem der Riegel 34 in Richtung u1 in eine Freigabeposition geschwenkt wird (siehe gestrichelte Linie in Fig. 5), werden die ersten Sperrmittel 48 außer Eingriff mit den zweiten Sperrmitteln 43 bewegt. Die Klinge 14 kann dann aus dem Klingensitz 36 entnommen werden.
  • Es ist erkennbar, dass der Schutz 28 die Greiffläche 47 ausbildet, an welcher die Klinge 14 aus dem Klingensitz 36 entfernt bzw. darin montiert werden kann. Eine Verletzung an der Klinge 14 ist daher ausgeschlossen.
  • An einem hinteren Endbereich 44 des Riegels 34 ist ein Rastelement 45 gehalten, in diesem Beispiel an den Riegel 34 angeformt, welches gemäß Fig. 5 mit einer Konterraste 46 des Halters 11 verriegelnd in Eingriff ist. Das Rastelement 45 ist elastisch verformbar ausgebildet und kann durch Überschreiten einer Mindestkraft in Schwenkrichtung u1 außer Eingriff mit der Konterraste 46 gebracht werden.
  • Der Halter 11 ist als Gehäuse ausgebildet und weist einen Aufnahmeraum 49 auf, in welchem der Riegel 34 sowie Elemente der Betätigung 30, ein Bereich des Schutzelements 22 und ein Bereich der Klinge 14 aufgenommen sind. Der Aufnahmeraum 49 weist Fenster 27a und 27b sowie eine Öffnung 51 an dem hinteren Endbereich 24 auf. Durch die vorgenannten Öffnungen können in den Aufnahmeraum eingetretene Schmutzpartikel wieder hinausgelangen und damit die Messerfunktion nicht beeinträchtigen.
  • Gemäß der Fig. 1 und 5 ist die Handhabe 25 inaktiv. Das Schutzelement 22 ist in der ersten Position angeordnet und das Blockierelement 35 befindet sich in der Blockierposition. Bei einer Bewegung der Handhabe 25 in die Zwischenposition gemäß der Fig. 2 und 6 verlagert sich das Blockierelement 35 aus der Blockierposition in die in Fig. 6 gezeigte Passierposition. Bei weiterer Bewegung der Handhabe 25 in Richtung x1 kann sich nun das Schutzelement 22 bewegen, weil es nicht mehr von dem Blockierelement 35 blockiert ist.
  • Bei einem Vergleich der Fig. 5 und 6 ist erkennbar, dass sich das Betätigungselement 26 mit der Handhabe 25 aus der Position gemäß Fig. 5 in Richtung x1 in Kontakt mit einer Betätigungsfläche 41 des Fortsatzes 39 bewegt hat. Die Betätigungsfläche 41 ist derart ausgebildet, dass sie die in Richtung x1 wirkende Kraft auf die Handhabe 25 so umlenkt, dass ein Moment auf das Schutzelement 22 in Richtung p1 um die Drehachse a1 wirkt, welches das Schutzelement 22 in Richtung p1 in die zweite Position schwenkt. Mit anderen Worten, die Betätigungsfläche 41 bildet mit dem Betätigungselement 26 einen Bewegungswandler. Wird die Handhabe 25 in die aktive Position gemäß der Fig. 3 und 7 bewegt, bewegt sich das Schutzelement 22 in die zweite Position (siehe Fig. 7).
  • Sobald die Kraft auf die Handhabe 25 nachlässt, wird das Schutzelement 22 von dem Rückstellelement in Richtung p2 geschwenkt und dabei mittels der Betätigungsfläche 41 das Betätigungselement 26 und damit die Handhabe 25 aus der aktiven in Richtung x2 die inaktive Position bewegt. Mit der Handhabe 25 bewegt sich auch das Blockierelement 35 in Richtung x2 aus der Passierposition in die Blockierposition.
  • Um die Klinge 14 zu tauschen, wird der Endbereich 44 des Riegels 34 in Richtung u1 geschwenkt (siehe gestrichelte Linie in Fig. 5), wobei der Eingriff des Rastelements 45 von der Konterraste 46 gelöst wird und sich die ersten Sperrmittel 48 und zweiten Sperrmitteln 43 außer Eingriff bewegen. Die Klinge 14 kann dann in Richtung z1 aus dem Klingensitz 36 entfernt und eine neue Klinge 14 in Richtung z2 in den Klingensitz 36 eingesetzt werden. Wenn sich die Klinge 14 in dem Klingensitz 36 befindet, kann der Riegel 34 in Richtung u2 in die Sperrposition geschwenkt werden, wobei sich die ersten Sperrmittel 48 und die zweiten Sperrmittel 43 wieder in Eingriff bewegen und das Rastelement 45 sowie die Konterraste 46 sich in Eingriff bewegen.
  • In den Fig. 4 bis 7 ist erkennbar, dass der Riegel 34 in der Sperrposition in der Aussparung 33 angeordnet ist. Der Riegel ist derart in die Aussparung 33 eingelassen, dass er lediglich geringfügig aus dieser herausragt. Zur Betätigung des Riegels 34 ist an dem Endbereich 44 eine Betätigungsfläche 53 auf die Seitenflächen 16a und 16b heruntergezogen.
  • Ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Messers ist in den Fig. 8 bis 10 dargestellt und mit dem Bezugszeichen 110 bezeichnet. Das Messer umfasst einen Halter 111 mit einem Schneidkopf und einer Klinge. Die Klinge ist z.B. lösbar, z.B. entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel oder alternativ unlösbar an dem Halter 111 gelagert. Eine Handhabe 125 bildet an einem ersten Endbereich mit dem Halter 111 ein Schwenkgelenk. Die Handhabe 125 ist von einer nicht dargestellten Feder in die inaktive Position belastet.
  • An einem zweiten Endbereich ist die Handhabe 125 mit einem Schutzelement 122 versehen, welches einen ersten Wandbereich 119 des Schneidkanals 132 bildet. Ein zweiter Wandbereich ist von einem Wulst 121 gebildet. In der ersten Position des Schutzelements 122 gemäß Fig. 8 weist der Schneidkanal 132 eine Breite B1 auf. Die Handhabe 125 ist von einem Rückstellelement 166, hier von einer nicht dargestellten Feder, in die erste Position belastet, wie in Fig. 8 dargestellt.
  • An der Handhabe 125 ist ein Blockierelement 135 bewegbar gelagert. Es ist aus einer Blockierposition gemäß Fig. 8 in eine Passierposition gemäß der Fig. 9 und 10 verlagerbar. Mittels einer Feder 163 ist das Blockierelement 135 in die Blockierposition belastet. In der Blockierposition wirkt das Blockierelement 135 mit einer ersten Struktur 164 zusammen. Eine Anschlagfläche 162 gerät mit einer Gegenfläche 165 der ersten Struktur 164 derart zusammen, dass die Handhabe 125 nicht aus der ersten Position in die zweite Position bewegbar ist. In der Passierposition kann sich das Blockierelement 135 an der Gegenfläche 162 vorbeibewegen, derart, dass die Handhabe 125 mit dem Schutzelement 122 und dem Blockierelement 135 aktiv oder passiv in die zweite Position bewegbar ist (siehe Fig. 10). In diesem Ausführungsbeispiel taucht das Blockierelement 135 dabei in eine zweite Struktur 160 des Halters 111 ein.

Claims (15)

  1. Messer mit einem Halter (11) und mit einem Schneidkopf (13) an welchem eine Klinge (14) mit einer Schneide (15) gelagert ist, wobei der Schneide (15) über einen Schneidkanal (32) mit einer Breite (B) Schneidmaterial zuführbar ist, welcher Schneidkanal (32) von einer ersten Wandfläche (19) und einer zweiten Wandfläche (20) begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Bereich der ersten Wandfläche (19) einem bewegbaren Schutzelement (22) zugeordnet ist, so dass der Schneidkanal (32) in der ersten Position des Schutzelements (22) eine erste Breite (B1) und in einer zweiten Position eine zweite Breite (B2) aufweist, wobei die zweite Breite (B2) in Bezug auf die erste Breite (B1) größer ist.
  2. Messer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzelement (22) mittels einer Betätigung (30) umfassend eine Handhabe (25) bewegbar ist.
  3. Messer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Handhabe (25) als Schieber ausgebildet ist, welcher relativ zu dem Halter bewegbar ist.
  4. Messer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Handhabe (25) mit dem Halter (11) ein Schwenkgelenk bildet und relativ zu dem Halter (11) schwenkbar ist.
  5. Messer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzelement (22) in die erste Position mittels Rückstellmitteln rückstellbelastet ist.
  6. Messer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Schutzelements (22) aus der ersten Position in die zweite Position mittels eines Blockierelements (35) blockierbar ist, welches zwischen einer Blockierposition und einer Passierposition bewegbar ist.
  7. Messer nach Anspruch 3, soweit dieser auf Anspruch 2 rückbezogen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Blockierelement (35) derart mit der Betätigung (30) bewegungsgekoppelt ist, dass es sich bei der Bewegung der Betätigung (30) von der inaktiven Position in die aktive Position aus der Blockierposition in die Passierposition bewegt.
  8. Messer nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines ersten Bewegungsbereichs der Handhabe (25) das Blockierelement (35) aus der Blockierposition in die Passierposition bewegbar ist und mittels eines zweiten Bewegungsbereichs das Schutzelement (22) von der ersten Position in die zweite Position bewegbar ist.
  9. Messer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Handhabe (25) an dem Halter (11) ausgebildet ist.
  10. Messer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Schneide (15) etwa rechtwinklig oder in einem stumpfen Winkel zu einer Längsmittelachse (m) des Griffbereichs (12) erstreckt.
  11. Messer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinge (15) fest oder lösbar an dem Halter (11) gehalten ist und dass die Klinge (15) mit einer Klingenverriegelung (40) umfassend einen Riegel (34) in einem Klingensitz (36) verriegelbar ist.
  12. Messer nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Klingenverriegelung (40) dem Riegel (34) zugeordnete erste Sperrmittel (48) und der Klinge (14) zugeordnete zweite Sperrmittel (43) aufweist.
  13. Messer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klinge (14) ein Schutz (28) zugeordnet ist, welcher eine Greiffläche (47) ausbildet.
  14. Messer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Wandflächen (19, 20) von einem Wulst (21) gebildet ist, welcher an einen Endbereich der Klinge (14) angeformt ist.
  15. Messer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzelement (22) von einem Rückstellelement in die erste Position belastet ist.
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