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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein System zum Tragen mindestens eines Behälterbehandlungsmoduls.
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Behälterbehandlungsmodule können an Behälterbehandlungsmaschinen montiert und flexibel wieder demontiert werden, um beispielsweise andere Behälterbehandlungsmodule an der entsprechenden Behälterbehandlungsmaschine zu verwenden. Üblicherweise können Etikettierstationen als Module ausgebildet sein und an Etikettiermaschinen angekoppelt werden. In der Regel ist jedoch der Behandlungsplatz, an dem die Etikettierstation beispielsweise Behälter etikettieren soll, nicht auf der Transportebene der Etikettierstation angeordnet. Es kann daher notwendig sein, das Modul zunächst anzuheben, damit die Etikettierstation an der Etikettiermaschine befestigt werden kann, wie beispielsweise in
DE 103 29670 A1 beschrieben ist.
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Aus
EP 2 133 275 A1 ist weiter bekannt, einen freischwebenden Endabschnitt des Moduls mittels Stützbeinen abzustützen.
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Eine Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Tragen eines Behälterbehandlungsmoduls bereitzustellen, die mit geringem Aufwand abgestützt werden kann und eine hohe Stabilität aufweist.
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Die Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche sowie der folgenden Beschreibung.
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Gemäß einem ersten Aspekt wird eine Vorrichtung zum Tragen mindestens eines Behälterbehandlungsmoduls, insbesondere eines Etikettiermoduls, für eine Behälterbehandlungsmaschine beschrieben, umfassend mindestens eine Trageinheit zum Tragen und Bewegen des Behälterbehandlungsmoduls, mindestens ein Kopplungselement zum Ankoppeln an mindestens eine Hubeinheit zum Heben der mindestens einen Trageinheit, mindestens ein an der mindestens einen Trageinheit befestigtes Stützelement, das zwischen einer Einfahrstellung und einer Stützstellung, in der das mindestens eine Stützelement die mindestens eine Trageinheit in einem angehobenen Zustand stützt, beweglich ist, wobei gemäß der Erfindung vorgesehen ist, dass die Vorrichtung weiter mindestens ein Betätigungselement zum Ankoppeln an mindestens ein stationäres Halteelement, wenn das mindestens eine Kopplungselement an mindestens eine Hubeinheit koppelt, aufweist, wobei das Betätigungselement in einem Zustand, in dem das mindestens eine Kopplungselement an die mindestens eine Hubeinheit angekoppelt ist, und während eines Anhebens der mindestens einen Trageinheit mittels der mindestens einen Hubeinheit zum Bewegen des mindestens einen Stützelements von der Einfahrstellung in die Stützstellung ausgebildet ist.
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Mit der Vorrichtung wird damit während des Anhebens der Trageinheit das Stützelement von der Einfahrstellung in die Stützstellung bewegt. Es findet damit durch die Anhebe-Bewegung der Hubeinheit gesteuert ein Ausfahren des Stützelements statt. Die Trageinheit wird damit nicht lediglich mit dem Kopplungselement an der Hubeinheit gehalten, sondern zusätzlich durch das ausgefahrene Stützelement abgestützt. Die Trageinheit kann zum Tragen eines Behälterbehandlungsmoduls ausgebildet sein. Damit kann ein Behälterbehandlungsmodul auf der Trageinheit montiert werden. Die Trageinheit kann weiter mobil, insbesondere fahrbar, ausgebildet sein. Zur Montage der Trageinheit bzw. des von ihr gehaltenen Behälterbehandlungsmoduls kann zunächst das Kopplungselement mit einer Hubeinheit der Behälterbehandlungsmaschine gekoppelt werden, an der das Behälterbehandlungsmodul angebracht werden soll. Die Hubeinheit ist dabei zum Anheben der Trageinheit inklusive des Behälterbehandlungsmoduls ausgebildet. Während der Ankopplung des Kopplungselements an die Hubeinheit kann das Betätigungselement an einem stationären Halteelement ankoppeln, das vorzugsweise an der Hubeinheit befestigt sein kann. Das Halteelement verbleibt bei einem Anheben der Trageinheit durch die Hubeinheit an seiner Position, d. h. das Halteelement wird nicht angehoben. Beim Anheben der Trageinheit mittels der Hubeinheit kann über das von dem am Halteelement gehaltene Betätigungselement das Stützelement von der Einfahrstellung die Stützstellung bewegt werden. Das Ausfahren des Stützelements in die Stützstellung kann damit synchronisiert zu der Hebebewegung erfolgen. Damit kann in im Wesentlichen jeder Höhenebene das Hubvorgangs eine Stützung der Trageinheit durch das Stützelement erfolgen. Die Stützung des Tragelements kann damit mit geringem Aufwand durchgeführt werden und weist gleichzeitigen hohe Stabilität auf. Die Vorrichtung ist weiter leicht aufgebaut und kann Schwingungen der angehobenen Trageinheit dämpfen oder vermeiden. Weiter ist die Vorrichtung kostengünstig und einfach aufgebaut.
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Gemäß einigen Ausführungsbeispielen ist denkbar, dass das mindestens eine Stützelement schwenkbar an der mindestens einen Trageinheit gelagert sein kann, vorzugweise als ein- und ausklappbare Stützrolle, und in der Einfahrstellung zu der Trageinheit geschwenkt und in der Stützstellung von der Trageinheit weg geschwenkt sein kann.
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Das Stützelement kann damit mit seiner Schwenkbewegung zwischen der Einfahrstellung und der Stützstellung bewegt werden. In der Einfahrstellung kann das Stützelement beispielsweise zu der Trageinheit geschwenkt sein und in der Stützstellung von der Trageinheit abragen. In den Stellungen zwischen der Einfahrstellung und der Stützstellung kann das Stützelement durch die Schwenkbewegung während des Hubvorgangs jederzeit soweit geschwenkt sein, dass es auf einfache Weise eine Stützwirkung für die Trageinheit bereitstellen kann.
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Gemäß einigen Ausführungsbeispielen ist denkbar, dass das mindestens eine Stützelement mindestens einen ersten Hebelarm zum Schwenken des mindestens einen Stützelements aufweisen kann.
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Das Stützelement kann damit mittels des ersten Hebelarms geschwenkt werden, um eine Schwenkbewegung zwischen der Einfahrstellung und der Stützstellung durchführen zu können. Dies vereinfacht den Aufbau weiter und kann die Kosten für die Betätigung des Stützelements weiter senken.
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Gemäß einigen Ausführungsbeispielen ist denkbar, dass das mindestens eine Betätigungselement schwenkbar an der mindestens einen Trageinheit gelagert sein kann und vorzugsweise einen zweiten Hebelarm zum Ankoppeln an das mindestens eine Halteelement und einen dritten Hebelarm zum Verbinden mit dem Stützelement aufweisen kann, wobei der zweite und der dritte Hebelarm weiter vorzugsweise L-förmig zueinander orientiert sein können.
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Das Betätigungselement kann damit über eine Schwenkbewegung eine Betätigung des Stützelements bewirken. Insbesondere, wenn das Betätigungselement während des Hubvorgangs von dem stationären Halteelement gehalten wird, kann durch den Haltevorgang während des Anhebens der Trageinheit eine Schwenkbewegung des Betätigungselements bewirkt werden. Durch die Schwenkbewegung des Betätigungselements kann eine Bewegung des Stützelements zwischen der Einfahrstellung und der Stützstellung bewirkt werden. Vorzugsweise weist das Betätigungselement zwei Hebelarme auf, die zur Abgrenzung zu einem möglichen Hebelarm des Stützelements als zweiter Hebelarm und dritter Hebelarm bezeichnet werden können. Der zweite Hebelarm kann für eine Kopplung mit dem stationären Halteelement ausgebildet sein. Der dritte Hebelarm kann eine Schwenkbewegung des Betätigungselements an das Stützelement übertragen. Weiter vorteilhaft ist es, wenn der zweite Hebelarm und der dritte Hebelarm L-förmig zueinander orientiert sind. Auf diese Weise kann eine Schwenkbewegung besonders einfach auf das Stützelement übertragen werden.
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Gemäß einigen Ausführungsbeispielen ist denkbar, dass das mindestens eine Betätigungselement und das mindestens eine Stützelement mechanisch miteinander bewegungsgekoppelt sein können.
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In diesem Ausführungsbeispiel kann das Betätigungselement mechanisch mit dem Stützelement bewegungsgekoppelt sein. Dabei kann durch die mechanische Bewegungskopplung eine Bewegung des Betätigungselements unmittelbar in eine Bewegung des Stützelements umgesetzt werden. Auf diese Weise kann auf einen zusätzlichen Antrieb des Stützelements, der durch das Betätigungselement gesteuert wird, verzichtet werden. Die Vorrichtung kann damit weiter vereinfacht werden, sodass die Kosten weiter verringert werden können.
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Gemäß einigen Ausführungsbeispielen ist denkbar, dass mindestens eine Schubstange das mindestens eine Betätigungselement und das mindestens eine Stützelement miteinander bewegungskoppelt sein können.
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Die Schubstange kann das Betätigungselement und das Stützelement miteinander verbinden. Weiter kann die Schubstange in einigen Ausführungsbeispielen sowohl mit dem Stützelement als auch dem Betätigungselements gelenkig verbunden sein. Wenn das Stützelement und das Betätigungselement schwenkbar an der Trageinheit gelagert sind, kann dann über die Gelenkverbindung mit der Schubstange eine Schwenkbewegung des Betätigungselements mechanisch über die Schubstange in eine Schwenkbewegung des Stützelements umgewandelt werden.
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Gemäß einigen Ausführungsbeispielen ist denkbar, dass die Trageinheit mobil, insbesondere verfahrbar, ausgebildet sein kann. Vorzugsweise kann die Trageinheit mindestens ein Rad zum Fahren der Trageinheit aufweisen.
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Die Trageinheit kann beispielsweise als Wagen ausgebildet sein, auf dem das Behälterbehandlungsmodul montiert werden kann. Beim Anheben der Trageinheit mittels der Hubeinheit kann das mindestens eine Rad des Wagens vom Boden abgehoben werden. Lediglich das Stützelement kann dann für die Trageinheit einen abstützenden Kontakt mit dem Boden bereitstellen.
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Gemäß einem zweiten Aspekt wird ein System zum Tragen mindestens eines Behälterbehandlungsmoduls, insbesondere eines Etikettiermoduls, für eine Behälterbehandlungsmaschine beschrieben, umfassend mindestens eine Hubeinheit, mindestens ein stationäres Halteelement und eine Vorrichtung gemäß der vorangegangenen Beschreibung, wobei das mindestens eine Halteelement zum schwenkbaren Lagern des Betätigungselements ausgebildet ist.
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Vorteile und Wirkungen sowie Weiterbildungen des Systems ergeben sich aus den Vorteilen und Wirkungen sowie Weiterbildungen der oben beschriebenen Vorrichtung. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird daher in dieser Hinsicht auf die vorangegangene Beschreibung verwiesen.
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Gemäß einem dritten Aspekt wird eine Anlage zum Herstellen und/oder Behandeln von Behältern beschrieben, umfassend mindestens eine Behälterbehandlungsmaschine, die dazu ausgebildet ist, Behälter entlang eines Transportpfads zu transportieren, mindestens eine Vorrichtung gemäß der vorangegangenen Beschreibung und/oder mindestens ein System gemäß der vorangegangenen Beschreibung, wobei die Vorrichtung zum Anordnen an einen Behandlungsplatz an dem Transportpfad mittels der mindestens einen Hubeinheit ausgebildet ist.
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Vorteile und Wirkungen sowie Weiterbildungen der Anlage ergeben sich aus den Vorteilen und Wirkungen sowie Weiterbildungen der oben beschriebenen Vorrichtung und des oben beschriebenen Systems. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird daher in dieser Hinsicht auf die vorangegangene Beschreibung verwiesen.
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Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer beispielhaften Ausführungsform mittels der beigefügten Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1a, b
- eine schematische Darstellung des Systems zum Tragen mindestens eines Behälterbehandlungsmoduls;
- Figur 2a, b
- eine schematische Darstellung des Systems in einem angekoppelten Zustand;
- Figur 3
- eine schematische Darstellung des Systems in einem teilweise angehobenen Zustand;
- Figur 4
- eine schematische Darstellung des Systems in einem vollständig angehobenen Zustand;
- Figur 5a, b
- eine schematische Darstellung der Bewegungskopplung des Betätigungselements mit dem Stützelement; und
- Figur 6
- eine schematische Darstellung der Anlage.
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Die Vorrichtung zum Tragen mindestens eines Behälterbehandlungsmoduls für mindestens eine Behälterbehandlungsmaschine wird im Folgenden wie in Figur 1a dargestellt in ihrer Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 10 referenziert.
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Die Vorrichtung 10 ist zum Tragen mindestens eines Behälterbehandlungsmoduls 12 für mindestens eine Behälterbehandlungsmaschine 50 ausgebildet. Das Behälterbehandlungsmodul 12 kann ein Etikettiermodul für eine als Etikettiermaschine ausgebildete Behälterbehandlungsmaschine 50 sein.
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Weiter umfasst die Vorrichtung 10 mindestens eine Trageinheit 14, von der das Behälterbehandlungsmodul 12 getragen und bewegt werden kann. Für den Bewegungsvorgang kann die Trageinheit 14 beispielsweise Räder 36 aufweisen. Das Behälterbehandlungsmodul 12 kann auf der Trageinheit 14 montiert werden. Es können verschiedene Behälterbehandlungsmodule 12 von der Trageinheit 14 getragen werden.
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Die Vorrichtung 10 weist weiter mindestens ein Kopplungselement 16 zum Ankoppeln an mindestens eine Hubeinheit 52 an. Die Hubeinheit 52 kann dazu ausgebildet sein, die mindestens eine Trageinheit 14 anzuheben. Weiter kann die Hubeinheit 52 mindestens einen Hub-Arm 54 aufweisen, an den das Kopplungselement 16 der Vorrichtung 10 ankoppeln kann. So kann das Kopplungselement 16 beispielsweise eine nach unten weisende Fläche aufweisen, unter die der Hub-Arm 54 geschoben werden kann, um die Trageinheit 14 anzuheben.
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Das Kopplungselement 16 kann weiter erste Zentrierungselemente aufweist, die beispielsweise auf passenden zweiten Zentrierungselementen des Hub-Arms 54 angeordnet werden können. Die zweiten Zentrierungselement können beispielsweise kalottenförmig sein. Auf diese Weise kann die Trageinheit 14 eine vordefinierte Kopplungsposition an der Hubeinheit 52 angeordnet und durch die Hubeinheit 52 in einer vordefinierte Behandlungsposition an der Behälterbehandlungsmaschine 50 gehoben werden. Der Endabschnitt der Trageinheit 14, an dem das Kopplungselement 16 angeordnet ist, kann als erster Endabschnitt 32 bezeichnet werden.
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Weiter weist die Vorrichtung 10 mindestens ein Stützelement 18 auf, das an der Trageinheit 14 befestigt ist. Das Stützelement 18 kann zwischen einer Einfahrstellung und einer Stützstellung bewegt werden. In der Stützstellung kann das Stützelement 18 die Trageinheit 14 in einem angehobenen Zustand stützen.
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Das Stützelement 18 kann an einen zweiten Endabschnitt 34 der Trageinheit 14 angeordnet sein. Der zweite Endabschnitt 34 ist dabei gegenüberliegend zum ersten Endabschnitt 32 angeordnet, derart dass die Trageinheit 14 sich zwischen dem ersten Endabschnitt 32 und dem zweiten Endabschnitt 34 erstreckt.
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In dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel kann das Stützelement 18 einer Stützrolle 22 aufweisen, die schwenkbar an Trageinheit 14 gelagert ist. In der Einfahrstellung kann das Stützelement 18, insbesondere die Stützrolle 22, zu der Trageinheit 14 geschwenkt sein. In der Stützstellung kann das Stützelement 18, insbesondere die Stützrolle 22, von der Trageinheit 14 weg geschwenkt sein.
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Das Stützelement 18, insbesondere die Stützrolle 22, kann in einigen Ausführungsbeispielen in der Stützstellung höhenverstellbar ausgebildet sein. Auch diese Weise kann den Ausgleich von Bodenunebenheiten durchgeführt werden und eine waagrechte Ausrichtung des Behälterbehandlungsmoduls 12 eingestellt werden.
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Die Stützrolle 22 kann in einigen Ausführungsbeispielen weiter in axialer Richtung zwischen zwei Federelementen (nicht dargestellt) angeordnet sein. Durch die viele Elemente kann eine Zentrierung der Stützrolle 22 erfolgen. Auf diese Weise kann in der Stützstellung eine präzise Ausrichtung des Behälterbehandlungsmoduls 12 erfolgen.
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Wie in Figur 1b dargestellt, kann das Stützelement 18 dabei um eine erste Drehachse 38 schwenkbar gelagert sein. Weiter kann das Stützelement 18 ein ersten Hebelarm 24 aufweisen. Eine Bewegung des ersten Hebelarms 24 um die erste Drehachse 38 kann eine Schwenkbewegung des Stützrolle 22 um die erste Drehachse 38 bewirken.
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Die Vorrichtung 10 kann weiter mindestens ein Betätigungselement 20 für das Stützelement 18 aufweisen. Das Betätigungselement 20 kann an dem ersten Endabschnitt 32 angeordnet sein. Allerdings kann das Betätigungselement 20 auch an einer anderen Position an der Vorrichtung 10 angeordnet sein.
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Das Betätigungselement 20 ist dazu ausgebildet, mit einem Halteelement 56 zu koppeln, das stationär ausgebildet ist. Das Halteelement 56 ändert zumindest seine Höhenposition nicht, wenn die Hubeinheit 52 die Trageinheit 14 anhebt. Weiter ist das Betätigungselements 20 dazu ausgebildet das Stützelement 18 derart zu betätigen, dass es zwischen der Einfahrstellung und der Stützstellung bewegt werden kann.
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Das Halteelement 56 hält zumindest einen Teil des Betätigungselements 20 während einer Hubbewegung der Trageinheit 14. Dadurch kann das mindestens eine Betätigungselement 20 während eines Anhebens der mindestens einen Trageinheit 14 durch die mindestens eine Hubeinheit 52 das mindestens eine Stützelement 18 von der Einfahrstellung in die Stützstellung bewegen.
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Das Betätigungselement 20 kann weiter ebenfalls schwenkbar an der Trageinheit 14 angeordnet sein. Dazu kann es einen zweiten Hebelarm 26 aufweisen, der um eine zweite Drehachse 40 schwenkbar gelagert sein kann. Weiter kann der zweite Hebelarm 26 mit dem Halteelement 56 koppeln. Dazu kann der zweite Hebelarm 26 beispielsweise eine Kopplungsstange 46 aufweisen, die in einer Führung 58 des Halteelement 56 beim Koppeln des Koppelelements 16 mit der Hubeinheit 52 eingeschoben werden kann. Durch das Einschieben in die Führung 58 kann eine Bewegung der Kopplungsstange 56 in vertikaler Richtung durch die Führung 58 unterbunden werden.
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Wenn die Trageinheit 14 mit dem Betätigungselement 20 angehoben wird, wird der zweite Hebelarm 26 von dem Halteelement 56 in einer konstanten vertikalen Höhe gehalten. Durch die schwenkbare Lagerung des zweiten Hebelarms 26 kann das Betätigungselements 20 bei einem Hubvorgang der Trageinheit 14 damit verschwenkt werden.
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Das Betätigungselement 20 kann weiter einen dritten Hebelarm 28 aufweisen, der ebenfalls um die zweite Drehachse 40 geschwenkt werden kann. Der zweite Hebelarm 26 und der dritte Hebelarm 28 können drehfest miteinander verbunden sein und können L-förmig zueinander angeordnet sein. Eine Schwenkbewegung des zweiten Hebelarms 24 beim Anheben der Trageinheit 14 kann damit auf den dritten Hebelarm 28 übertragen werden.
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Das Stützelement 18 und das Betätigungselement 20 können bewegungsgekoppelt miteinander verbunden sein. Dies kann beispielsweise mechanisch über eine Schubstange 30 erfolgen. Die Schubstange 30 kann in einigen Ausführungsbeispielen den ersten Hebelarm 24 und den dritten Hebelarm 28 miteinander verbinden. Dazu kann die Schubstange 30 eine erste Gelenkverbindung 42 mit dem ersten Hebelarm 24 und eine zweite Gelenkverbindung 44 dem dritten Hebelarm 28 aufweisen.
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Wenn das Betätigungselement 20 während des Hubvorgangs der Trageinheit 14 geschwenkt wird, wird über die Schubstange 30 damit ebenfalls das Stützelement 18 geschwenkt. Damit kann eine Bewegungskopplung zwischen den Betätigungselement 20 und dem Stützelement 18 bereitgestellt werden.
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In einigen alternativen Ausführungsbeispielen kann eine Betätigung des Betätigungselements einen Motor zum Ausfahren bzw. Einfahren des Stützelements 18 betätigen.
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Die Vorrichtung 10 ist in Figur 1a von der Trageinheit 52 und dem stationären Halteelement 56 entkoppelt.
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In weiteren anderen alternativen Ausführungsbeispielen (nicht dargestellt) kann das Betätigungselement 20 an der Hubeinheit 52 befestigt sein. Der zweite Hebelarm 26 könnte dann über eine Gelenkverbindung, die anstatt der Kopplungsstange 46 ausgebildet sein kann, an der Hubeinheit 52 gelenkig befestigt sein. Insbesondere wäre diese Gelenkverbindung mit dem stationären Teil der Hubeinheit 52 verbunden. Die zweite Drehachse 40 könnte dann weggelassen werden und anstatt der Gelenkverbindung 44 könnte die Kopplungsstange 46 am dritten Hebel am 28 vorgesehen sein. Die Schubstange 30 könnte dann an die Kopplungsstange 46 gelenksbeweglich koppeln.
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Figur 2a zeigt einen gekoppelten Zustand der Vorrichtung 10, wobei die Trageinheit 14 noch nicht angehoben wurde. Das Stützelement 18 ist hier in der Einfahrstellung dargestellt.
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Die Hubeinheit 52 gekoppelt über den mindestens einen Hub-Arm 54 an das Kopplungselement 16. Weiter koppelt das Betätigungselement 20 an das stationäre Halteelement 56. Dazu kann die Kopplungsstange 46 in die Führung 58 eingeführt worden sein. Die Kopplungsstange 46 kann in der Führung 58 schwenkbar und in horizontaler Richtung gleitend gelagert sein.
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Figur 2b zeigt dabei eine Detaildarstellung der Kopplung zwischen dem Betätigungselement 20 und dem Halteelement 56. Dargestellt ist, dass die Kopplungsstange 46 sich in diesem Ausführungsbeispiel zwischen zwei zweiten Hebelarmen 26 des Betätigungselements 20 erstreckt. Das Halteelement 56 wird mit der Führung zwischen die zweiten Hebelarme 56 angeordnet, so dass die Kopplungsstange 46 in die Führung 58 eingeführt werden kann.
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In Figur 3 ist ein angehobener Zustand der Trageinheit 14 dargestellt. Die Räder 36 der Trageinheit 14 sind vom Boden abgehoben. Die Trageinheit 14 ist dabei noch nicht in ihre endgültige Behandlungsposition angehoben worden.
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Es ist ersichtlich, dass zumindest ein Ende des zweiten Hebelarms 26 durch das stationäre Halteelement 56 in einer konstanten vertikalen Höhe gehalten wird. Entsprechend ist der zweite Hebelarm 26 im Vergleich zu dem Zustand in Figur 2a um die zweite Drehachse 40 geschwenkt. Insgesamt wird damit auch der dritte Hebelarm 28 um die zweite Drehachse 40 geschwenkt. Über die Schubstange 30 wird die Schwenkbewegung auf den ersten Hebelarm 24 des Stützelements 18 übertragen, sodass auch das Stützelement 18 um die erste Drehachse 38 verschwenkt wird.
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Das Stützelement 18 wird dabei derart verschwenkt, dass es in Kontakt mit dem Boden ist und eine Stützwirkung auf die Trageinheit 14 bereitstellt.
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In Figur 4 ist ein vollständig angehobener Zustand der Trageinheit 14 dargestellt. Das Betätigungselement 20 ist dabei weiter geschwenkt als in Figur 3. Entsprechend ist auch das Stützelement 18 weiter als in Figur 3 von der Trageinheit ausgefahren und befindet sich in der Stützstellung.
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In den Figuren 5a und 5b ist der Mechanismus der Bewegungskopplung gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel detaillierter als in den vorhergehenden Figuren dargestellt. Figur 5a und Figur 5b zeigen dazu einen vertikalen Schnitt durch die Trageinheit 14 mit einer Draufsicht auf den Schwenkmechanismus, der in diesem Ausführungsbeispiel aus dem Betätigungselement 20, der Schubstange 30 und dem Stützelement 18 bestehen kann.
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Figur 5a zeigt dabei die Einfahrstellung des Stützelements 18, bei der das Betätigungselement 20 in einer ersten Schwenkstellung angeordnet ist.
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Figur 5b zeigt die Stützstellung des Stützelements 18, bei der das Betätigungselement 20 in einer zweiten Schwenkstellung angeordnet ist. Durch den Übergang zwischen der ersten und zweiten Schwenkstellung des Betätigungselements 20 wird das Stützelement 18 von der Einfahrstellung in Stützstellung überführt.
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In Figur 6 wird als ein Ausführungsbeispiel für eine Anlage, eine Anlage 60 zur Herstellung und/oder Behandlung von Behältern dargestellt. Die Behälter können aus Vorformlingen hergestellt werden, die aus thermoplastischem Kunststoff bestehen können.
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Allerdings soll die Verwendung des Behandlungsmoduls 12 nicht auf derartige Anlagen beschränkt sein. Stattdessen können die oben erläuterten Behandlungsmethode bei beliebigen Behälterbehandlungsmaschinen eingesetzt werden. Die Behälterbehandlungsmaschine kann allein stehen oder verblockt mit anderen Maschinen ausgebildet sein. Weiter kann das Material der Behälter beliebig sein.
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Die Vorformlinge können über eine Zuführeinrichtung 62 und einem Transportrad 64 einer Heizvorrichtung 66 zugeführt werden. Die Pfeile zeigen dabei die Transportrichtung der Vorformling bzw. Behälter. In der Heizvorrichtung 66 können die Vorformlinge thermisch konditioniert werden, damit sie in einem nachgelagerten Schritt zu Behältern umgeformt werden können.
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Aus der Heizvorrichtung 66 können die Vorformlinge über ein weiteres Transportrad 68 einer Behälterherstellungsmaschine 70 zugeführt werden. In der Behälterherstellungsmaschine 70 können die Vorformlinge zu Behältern umgeformt werden, beispielsweise mittels eines Streckblas- oder Formfüllprozesses.
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Über weitere Transporträder 72, 74, 76 können die hergestellten Behälter Behandlungsmaschinen zugeführt werden. In diesem Beispiel kann beispielsweise eine Etikettierung der Behälter stattfinden. Dies kann in einer Behälterbehandlungsmaschine 50, die als Etikettiermaschine ausgebildet sein kann, durchgeführt werden. An der Behälterbehandlungsmaschine 50 kann mindestens eine Vorrichtung 10 gemäß der oben angeführten Beschreibung angeordnet sein. Die Vorrichtung 10 kann mindestens eine Behälterbehandlungsstation 12 tragen, die als Etikettierstation ausgebildet sein kann.
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Auf diese Weise kann eine Behandlung der Behälter der Behälterbehandlungsmaschine 50 mit der Behälterbehandlungsstation 12 durchgeführt werden.
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Die behandelten Behälter können mittels eines weiteren Transportrads 78 weiter transportiert werden. Es können weitere Behälterbehandlungsmaschinen und Transporträder folgen.
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Das oben beschriebene Beispiel dient in keiner Weise einer Beschränkung der Erfindung. Vielmehr kann die Erfindung in vielfältiger Weise abgewandelt werden. Alle oben beschriebenen Merkmale der Erfindung können allein oder in Kombination miteinander wesentlich für die Erfindung sein.
Bezugszeichenliste
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- 10
- Vorrichtung
- 12
- Behälterbehandlungsmodul
- 14
- Trageinheit
- 16
- Kopplungselement
- 18
- Stützelement
- 20
- Betätigungselement
- 22
- Stützrolle
- 24
- Hebelarm
- 26
- Hebelarm
- 28
- Hebelarm
- 30
- Schubstange
- 32
- erster Endabschnitt
- 34
- zweiter Endabschnitt
- 36
- Rad
- 38
- erste Drehachse
- 40
- zweite Drehachse
- 42
- Gelenkverbindung
- 44
- Gelenkverbindung
- 46
- Kopplungsstange
- 50
- Behälterbehandlungsmaschine
- 52
- Hubeinheit
- 54
- Hub-Arm
- 56
- Halteelement
- 58
- Führung
- 60
- Anlage
- 62
- Zuführeinrichtung
- 64
- Transportrad
- 66
- Heizvorrichtung
- 68
- Transportrad
- 70
- Behälterherstellungsmaschine
- 72
- Transportrad
- 74
- Transportrad
- 76
- Transportrad
- 78
- Transportrad