EP4719828A1 - Heckleuchte und verfahren zu deren betrieb sowie fahrzeug - Google Patents
Heckleuchte und verfahren zu deren betrieb sowie fahrzeugInfo
- Publication number
- EP4719828A1 EP4719828A1 EP24723036.0A EP24723036A EP4719828A1 EP 4719828 A1 EP4719828 A1 EP 4719828A1 EP 24723036 A EP24723036 A EP 24723036A EP 4719828 A1 EP4719828 A1 EP 4719828A1
- Authority
- EP
- European Patent Office
- Prior art keywords
- light
- vehicle
- lighting means
- pattern
- rear light
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60Q—ARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
- B60Q1/00—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
- B60Q1/26—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
- B60Q1/2607—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic comprising at least two indicating lamps
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60Q—ARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
- B60Q1/00—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
- B60Q1/26—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
- B60Q1/2696—Mounting of devices using LEDs
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60Q—ARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
- B60Q1/00—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
- B60Q1/26—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
- B60Q1/30—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating rear of vehicle, e.g. by means of reflecting surfaces
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60Q—ARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
- B60Q11/00—Arrangement of monitoring devices for devices provided for in groups B60Q1/00 - B60Q9/00
- B60Q11/005—Arrangement of monitoring devices for devices provided for in groups B60Q1/00 - B60Q9/00 for lighting devices, e.g. indicating if lamps are burning or not
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60Q—ARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
- B60Q2400/00—Special features or arrangements of exterior signal lamps for vehicles
- B60Q2400/20—Multi-color single source or LED matrix, e.g. yellow blinker and red brake lamp generated by single lamp
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Heckleuchte (1) für ein Fahrzeug (2), umfassend eine Vielzahl nach einem Muster (6) nebeneinander angeordneter Leuchtmittel (3). Die erfindungsgemäße Heckleuchte (1) ist dadurch gekennzeichnet, dass jedem Leuchtmittel (3) in Abhängigkeit einer Spiegelsymmetrie oder Punktsymmetrie im Muster (6) wenigstens ein Partnerleuchtmittel (3P) zugeordnet ist, wobei ein respektiver Mittelpunkt einer Spiegelachse (4) oder ein Spiegelpunkt (5) im geometrischen Mittelpunkt des Musters (6) liegt, und wobei ein jeweiliges Partnerleuchtmittel (3P) dazu eingerichtet ist abgeschaltet zu werden, wenn das Leuchtmittel (3) dem das Partnerleuchtmittel (3P) zugeordnete ist, ausfällt.
Description
Heckleuchte und Verfahren zu deren Betrieb sowie Fahrzeug
Die Erfindung betrifft eine Heckleuchte für ein Fahrzeug nach der im Oberbegriff von Anspruch 1 näher definierten Art, ein Verfahren zum Betrieb einer solchen Heckleuchte sowie ein Fahrzeug mit einer solchen Heckleuchte.
Moderne LEDs erlauben die Bereitstellung von besonders kleinen und dennoch hellen Leuchtmitteln. Die hieraus entstehende Gestaltungsfreiheit wird von Fahrzeugherstellern genutzt, um das visuelle Erscheinungsbild von Fahrzeugen gezielt anzupassen. Mithilfe von LEDs ist es dabei möglich, nicht nur punktförmige Lichtquellen an einem Fahrzeug vorzusehen, sondern auch eine flächenförmige, streifenförmige oder matrixartige Beleuchtung vorzusehen.
Hierzu werden mehrere LEDs nebeneinander in bestimmten Mustern angeordnet. Zur Ausbildung einer solchen Leuchte ist also eine Vielzahl an Einzelleuchtmitteln erforderlich. LEDs zeichnen sich durch eine hohe Lebensdauer aus. Dennoch kann es vorkommen, dass einzelne LEDs vorzeitig ausfallen. In einem solchen Fall wird das optische Erscheinungsbild entsprechender Leuchten durch das Aufweisen von dunklen Arealen nachteilig beeinflusst. Auch kann die Erkennbarkeit eines entsprechenden Fahrzeugs bei Dunkelheit beeinträchtigt werden.
Dies erfordert einen Austausch der Fahrzeugleuchte, was mit einigen Nachteilen einhergeht. So muss der Fahrzeughalter eine Werkstatt aufsuchen, was mit Aufwand verbunden ist. Zudem muss die neue Leuchte bezahlt werden, wodurch Kosten entstehen. Die defekte Leuchte muss entsorgt werden, was die Umwelt belastet. Insbesondere da eine entsprechende Leuchte noch funktionstüchtige LEDs aufweist,
werden Möglichkeiten gesucht, die es erlauben, beim Ausfall einzelner LEDs auf einen Austausch der gesamten Fahrzeugleuchte zu verzichten.
Hierzu offenbart die DE 202010 004 874 U1 ein LED-Modul mit Passiv-LED. Die Druckschrift beschreibt ein LED-Modul bestehend aus mehreren auf einer Leiterplatte angeordneten LEDs. Jede LED ist mit einem Lichteinkopplungselement eines Lichtleitkörpers gekoppelt, um von den LEDs abgegebenes Licht nach außen abzustrahlen. Neben den LEDs ist auf der Leiterplatte wenigstens eine Passiv-LED vorgesehen, welche in einem üblichen Betriebsmodus des LED-Moduls deaktiviert ist und bei Ausfall zumindest einer der LEDs aktiviert wird, um als Ersatz zu fungieren. Durch das Integrieren zusätzlicher LEDs lässt sich das LED-Modul auch dann zuverlässig betreiben, wenn einzelne LEDs ausfallen. Nachteilig ist dabei jedoch das Erfordernis, zusätzliche LEDs in das LED-Modul zu integrieren.
Zudem offenbart die EP 1 000 806 B1 ein Diagnosesystem für eine LED-Leuchte in einem Kraftfahrzeug. Die LEDs der LED-Leuchte können in einer Matrix angeordnet sein. Die Matrix kann mehrere parallel miteinander verschaltete LED-Stränge aufweisen, wobei in einem LED-Strang mehrere LEDs in Reihe geschaltet sind. Fällt eine einzelne LED aus, so fällt auch der gesamte die defekte LED aufweisende LED-Strang aus.
Zudem offenbart die DE 102022 115 153 A1 ein Verfahren und System zur Erkennung von LED-Ausfällen in einem Fahrzeugbeleuchtungssystem. Das Fahrzeugbeleuchtungssystem umfasst eine erste und eine zweite Leuchte. Fällt eine LED in einer der beiden Leuchten aus, so werden beide Leuchten deaktiviert.
Zudem offenbart die DE 102018201 102 A1 ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Funktionsprüfen einer Matrix-Lichtquellenanordnung und einen Scheinwerfer damit. Zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit der Lichtquellenanordnung wird ein Energiewert einer von zwei Lichtquellen der Lichtquellenanordnung erfasst und dieser mit einem Vergleichswert verglichen.
Zudem offenbart die DE 102012 003200 B4 ein Lichtdurchlässiges Karosserieteil der Außenhaut eines Kraftfahrzeugs. Eine Funktionsbeleuchtung des Fahrzeugs ist dabei zweiteilig ausgeführt, wobei ein erster Teil eine in ein Scheinwerfergehäuse integrierte Lichtquelle nutzt und ein zweiter Teil das hinterleuchtete lichtdurchlässige Karosserieteil
nutzt. Das lichtdurchlässige Karosserieteil kann sich über die vollständige Breite des Kraftfahrzeugs erstrecken.
Ferner ist aus der DE 102009 019 752 A1 ein Beleuchtungssystem für ein Fahrzeug bekannt. Das Beleuchtungssystem umfasst eine Fahrzeugleuchte mit zumindest zwei LEDs. Ein Steuergerät ist dazu in der Lage einen Ausfall einer der LEDs festzustellen und in Abhängigkeit dessen einen Warnhinweis an einen Fahrzeugnutzer auszugeben.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Heckleuchte für ein Fahrzeug sowie ein Verfahren zu deren Betrieb anzugeben, mit deren Hilfe es möglich ist, die Heckleuchte auch beim Ausfall einzelner Leuchtmittel weiterzubetreiben.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Heckleuchte für ein Fahrzeug mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren zu deren Betrieb mit den Merkmalen des Anspruchs 5 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sowie ein Fahrzeug mit einer solchen Heckleuchte ergeben sich aus den hiervon abhängigen Ansprüchen.
Eine gattungsgemäße Heckleuchte für ein Fahrzeug, umfassend eine Vielzahl nach einem Muster nebeneinander angeordneter Leuchtmittel, wird erfindungsgemäß dadurch weitergebildet, dass jedem Leuchtmittel in Abhängigkeit einer Spiegelsymmetrie oder Punktsymmetrie im Muster wenigstens ein Partnerleuchtmittel zugeordnet ist, wobei ein respektiver Mittelpunkt einer Spiegelachse oder ein Spiegelpunkt im geometrischen Mittelpunkt des Musters liegt, und wobei ein jeweiliges Partnerleuchtmittel dazu eingerichtet ist, abgeschaltet zu werden, wenn das Leuchtmittel, dem das Partnerleuchtmittel zugeordnete ist, ausfällt, sodass die Symmetrie des Musters gewahrt bleibt.
Fallen einzelne Leuchtmittel einer Heckleuchte aus, so wird dies vergleichsweise schnell von einem Betrachter festgestellt. So weist eine entsprechende von der Heckleuchte abgegebene Lichtcharakteristik einzelne dunkle Areale auf. Der erfindungsgemäßen Heckleuchte liegt die Idee zugrunde, einzelne Leuchtmittel der Heckleuchte zum Abgeben von Licht zu deaktivieren, sodass die Symmetrie des Musters, in dem die Leuchtmittel angeordnet sind, gewahrt bleibt. Somit ist es auf den ersten Blick nicht ersichtlich, dass einzelne Leuchtmittel der Heckleuchte ausgefallen sind. Entsprechend lässt sich die
erfindungsgemäße Heckleuchte weiterbetreiben und muss nicht durch eine neue ausgetauscht werden.
Besonders bevorzugt sind dabei die einzelnen Leuchtmittel in einem zweidimensionalen Feld angeordnet. Ein solches Feld kann auch als Array oder Matrix bezeichnet werden.
Die Zuordnung von Leuchtmitteln zu Partnerleuchtmitteln ist einfach möglich. So ist das Muster in dem die Leuchtmittel angeordnet sind, also die geometrische Verteilung der Leuchtmittel, bekannt. Entsprechend lassen sich in Abhängigkeit der jeweiligen Symmetrie Partnerleuchtmittel auffinden. Die jeweilige Zuordnung kann dann in Form digitaler Daten in einem computerlesbaren Speichermedium einer Recheneinheit abgespeichert werden. Kommt es zum Ausfall wenigstens eines Leuchtmittels, so greift eine entsprechende Steuereinheit zum Überwachen und/oder Ansteuern der Leuchtmittel auf diesen Datenspeicher zu und kann hierdurch leicht bestimmen, welches Partnerleuchtmittel generell abgeschaltet werden muss.
„Abschalten“ meint in diesem Zusammenhang, dass beim Ausfall des jeweiligen Leuchtmittels das Partnerleuchtmittel nicht mehr zum Abstrahlen von Licht angesteuert wird. Das Partnerleuchtmittel bleibt also zu jeder Zeit deaktiviert. Dabei kann die Heckleuchte über das Muster statische Lichtcharakteristiken oder auch dynamische Lichtcharakteristiken in die Umgebung werfen.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Heckleuchte sieht vor, dass zumindest ein Leuchtmittel von einer LED ausgebildet ist. Wie bereits erwähnt, lassen sich LEDs mit besonders geringen Dimensionen und hoher Leuchtkraft herstellen, was das Erzeugen besonders aufwändiger Muster und damit visuell ansprechender Heckleuchten erlaubt. LEDs sind zudem vergleichsweise günstig und zeichnen sich durch eine hohe Lebensdauer aus. Generell könnte es sich bei den Leuchtmitteln jedoch auch um Glühbirnen, Xenonlampen, Gasentladungslampen, Laser und dergleichen handeln.
Entsprechend einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Heckleuchte, weist diese eine integrierte Steuereinheit zum Überwachen und/oder Ansteuern der Leuchtmittel auf. Um den Betrieb der erfindungsgemäßen Heckleuchte sicherzustellen, müssen die einzelnen Leuchtmittel überwacht und gezielt angesteuert werden. Sowohl die Überwachungs- als auch die Ansteuerungsfunktion können dabei in
eine gemeinsame Steuereinheit integriert sein. Die Steuereinheit kann Teil des Fahrzeugs sein oder auch bevorzugt in die Heckleuchte selbst integriert sein. Somit ist es möglich, eine einfach zu installierende und in Betrieb zu nehmende Baugruppe bereitzustellen. Die Überwachungs- und Ansteuerungsfunktionalität können jedoch auch auf mehrere Computersysteme bzw. Module aufgespalten sein. Beispielsweise kann die Überwachungsfunktionalität in ein Computersystem der Heckleuchte integriert sein und eine Ansteuerungsfunktionalität in eine Steuereinheit des Fahrzeugs oder umgekehrt. Besonders bevorzugt sind jedoch beide Funktionalitäten durch eine in eine jeweilige Heckleuchte integrierte Steuereinheit bereitgestellt.
Insbesondere weist eine jeweilige Steuereinheit ein computerlesbares Speichermedium auf, in welchem die Zuordnung der Leuchtmittel zu jeweiligen Partnerleuchtmitteln abgespeichert ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Heckleuchte sieht ferner vor, dass das Muster derart ausgestaltet ist, dass für wenigstens einen Ort im Muster und einen korrespondierenden Partnerort, Licht mit wenigstens zwei unterschiedlichen Farben von den Leuchtmitteln abstrahlbar ist. Hierdurch lassen sich besonders aufwändige Lichtcharakteristiken von der Heckleuchte in die Umgebung werfen. Sind die Leuchtmittel zu einem Feld angeordnet, so kann „der Ort“ auch als einzelnes Pixel des Feldes bzw. der Matrix verstanden werden. In einem solchen Pixel können dann mehrere unterschiedlich farbige Leuchtmittel installiert sein oder auch mit ein und demselben Leuchtmittel verschiedene Farben in die Umgebung abgestrahlt werden. Der Partnerort wird zum Ort analog der Partnerleuchtmittel zu den jeweiligen Leuchtmitteln bestimmt. Beispielsweise können an ein und demselben Ort die folgenden drei Farben in die Umgebung abgestrahlt werden: Rot, Orange und Weiß oder Rot, Grün und Blau. Rot wird von Fahrzeugen typischerweise als Rücklicht oder Bremslicht verwendet. Ein Fahrtrichtungsanzeiger gibt typischerweise orangenes bzw. gelbes Licht ab. Weißes Licht kann dazu verwendet werden, ein Rückfahrlicht auszubilden. Beispielsweise können an einem jeweiligen Ort des Musters, beziehungsweise in jedem Pixel, jeweils eine rote, grüne und blaue LED vorgesehen werden. Durch gezieltes Ansteuern der Helligkeit der jeweiligen farbigen LED lassen sich dann die unterschiedlichsten Farben durch Farbaddition bilden, insbesondere Rot, Orange und Weiß.
Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Betrieb einer im Vorigen beschriebenen Heckleuchte weist erfindungsgemäß die folgenden Verfahrensschritte auf:
- Überwachen der korrekten Funktionstüchtigkeit der Leuchtmittel; und nach Detektieren eines Ausfalls zumindest eines Leuchtmittels:
- Deaktivieren des dem ausgefallenen Leuchtmittel zugeordneten Partnerleuchtmittels für eine Lichtabgabe.
Das Überwachen der korrekten Funktionstüchtigkeit ist mit einer der jeweiligen Heckleuchte internen oder externen Überwachungseinheit möglich. Die Überwachungseinheit kann beispielsweise Teil der Steuereinheit sein oder in diese integriert sein. Das jeweilige Partnerleuchtmittel lässt sich dann sowohl für das Abgeben von statischer als auch dynamischer Beleuchtung deaktivieren.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des Verfahrens sieht vor, dass zum Detektieren des Ausfalls eines Leuchtmittels ein Überwachungsmodul eine elektrische Spannung, einen elektrischen Strom und/oder einen Widerstand zumindest eines Teils einer elektrischen Schaltung der Heckleuchte überwacht. Fällt ein einzelnes Leuchtmittel des Heckscheinwerfers aus, so beeinflusst dies die Art und Weise, wie elektrischer Strom durch die Schaltungen der Heckleuchte fließt. Zwischen einzelnen Komponenten können dann höhere oder niedrigere Spannungen beziehungsweise Ströme fließen. Insbesondere ändert sich auch der Widerstand einzelner Komponenten. Das Überwachungsmodul ist dazu in der Lage, die jeweiligen Komponenten der elektrischen Schaltung der Heckleuchte zu überwachen und dadurch das Ausfallen von Leuchtmitteln festzustellen. Je nachdem, welche Teile der elektrischen Schaltung ihr Verhalten ändern, ist das Überwachungsmodul dazu in der Lage festzustellen, welches Leuchtmittel ausgefallen ist. So ist beispielsweise jedes Leuchtmittel über einen individuellen Schaltkreis in die elektrische Schaltung integriert. Durch Analyse, welcher Schaltkreis sein elektrisches Verhalten ändert, kann dann das ausgefallene Leuchtmittel bestimmt werden.
Bei dem Überwachungsmodul kann es sich um besagte Überwachungseinheit handeln. Das Überwachungsmodul kann somit in die Steuereinheit integriert sein oder auch extern dazu ausgeführt sein. Ebenfalls kann das Überwachungsmodul Teil der Heckleuchte sein oder auch Teil des Fahrzeugs.
Ein erfindungsgemäßes Fahrzeug weist eine im Vorigen beschriebene Heckleuchte auf. Die vom Fahrzeug umfasste Heckleuchte wird bevorzugt mit einem erfindungsgemäßen Verfahren betrieben. Bei dem Fahrzeug kann es sich um ein beliebiges Fahrzeug wie etwa einen Pkw, Lkw, Transporter, Bus, ein Motorrad oder dergleichen handeln.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des Fahrzeugs sieht dabei vor, dass die Heckleuchte zur Abgabe der Lichtcharakteristik eines Rücklichts, eines Rückfahrlichts, eines Bremslichts und/oder eines Fahrtrichtungsanzeigers eingerichtet ist. Die Heckleuchte ist erfindungsgemäß also dazu eingerichtet, als entsprechendes Rücklicht, Rückfahrlicht, Bremslicht und/oder Fahrtrichtungsanzeiger zu fungieren. Bei einem Betrieb als Rücklicht wird mäßig helles rotes Licht statisch in die Umgebung geworfen. Bei einer Funktion als Bremslicht wird das rote in die Umgebung geworfene Licht beim Betätigen eines Bremspedals mit einer höheren Helligkeit in die Umgebung geworfen. Bei einer Funktion als Rückfahrlicht wird nach Einlegen eines Rückwärtsgangs weißes Licht in die Umgebung geworfen. Bei einer Funktion als Fahrtrichtungsanzeiger wird beim Betätigen eines Blinkerhebels im Fahrzeug ein entsprechendes orangenes beziehungsweise gelbes Blinklicht bereitgestellt.
Für jede Funktion kann eine individuelle Heckleuchte am Fahrzeug vorgesehen sein, also beispielsweise eine erfindungsgemäße Heckleuchte zur Bereitstellung eines Rückfahrlichts und eine erfindungsgemäße Heckleuchte als Bremslicht. Die jeweiligen Heckleuchten können dabei doppelt vorgesehen sein, einmal für eine linke Fahrzeughälfte und einmal für eine rechte Fahrzeughälfte. Besonders bevorzugt ist jedoch eine Heckleuchte vorhanden, in die sämtliche Funktionen integriert sind.
Entsprechend einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Fahrzeugs weist dieses eine sich horizontal über das Fahrzeugheck erstreckende zusammenhängende Heckleuchte auf, wobei die Heckleuchte dazu eingerichtet ist, zumindest über einen ersten Teil des Musters eine erste Lichtcharakteristik und über einen zweiten Teil des Musters eine zur ersten Lichtcharakteristik korrespondierende Lichtcharakteristik abzustrahlen. Bei der ersten Lichtcharakteristik kann es sich beispielsweise um die Lichtcharakteristik eines Bremslichts oder eines Rückfahrlichts handeln. Der erste Teil des Musters kann dann beispielsweise in dem Bereich des Fahrzeughecks liegen, in dem ansonsten die linken Bremslichter beziehungsweise Rückfahrlichter angeordnet sind. Der zweite Teil des Musters kann entsprechend in dem
Bereich des Fahrzeughecks liegen, in dem ansonsten die rechten Bremslichter beziehungsweise Rückfahrlichter angeordnet sind. Das erfindungsgemäße Fahrzeug weist somit bevorzugt eine erfindungsgemäße Heckleuchte auf, über die mehrere Lichtcharakteristiken unterschiedlicher Leuchtfunktionen bereitgestellt werden können. Dabei kann beispielsweise nicht nur das linke hintere und rechte hintere Bremslicht bereitgestellt werden, sondern beispielsweise auch noch ein drittes, zusätzliches Bremslicht, welches in Richtung der Fahrzeugquerachse betrachtet, zwischen dem ersten Teil des Musters und dem zweiten Teil des Musters in die Umgebung geworfen wird, insbesondere mittig zwischen dem ersten Teil des Musters und dem zweiten Teil des Musters.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Fahrzeugs sieht ferner vor, dass ein Überwachungsmodul zum Detektieren des Ausfalls eines Leuchtmittels dazu eingerichtet ist, nach Detektion des Ausfalls zumindest eines Leuchtmittels die Ausgabe einer Hinweisnachricht an einen Nutzer über fahrzeuginterne Ausgabemittel zu bewirken, wobei insbesondere die Leuchtmittel in Abhängigkeit einer Anordnung im Muster in eine erste Anzahl an Leuchtmitteln und eine zweite Anzahl an Leuchtmitteln unterteilt sind und das Überwachungsmodul beim Ausfall eines Leuchtmittels der ersten Anzahl die Ausgabe einer unterschiedlichen Hinweisnachricht bewirkt, als beim Ausfall eines Leuchtmittels der zweiten Anzahl. Eine fahrzeugführende Person beziehungsweise der Fahrzeughalter überprüft typischerweise die korrekte Funktionsweise seiner Heckleuchten nur unregelmäßig oder gar nicht. Entsprechend kann es passieren, dass die entsprechende Person vergleichsweise lange mit einer defekten Heckleuchte fährt. Erfindungsgemäß kann das Überwachungsmodul jedoch die Ausgabe von Hinweisnachrichten bewirken, sollte zumindest ein Leuchtmittel ausfallen, sodass der jeweilige Nutzer auf den Defekt aufmerksam gemacht werden kann. Es können dabei visuelle, akustische und/oder haptische Hinweisnachrichten über korrespondierende Ausgabemittel ausgegeben werden. Beispielsweise können erläuternde Textnachrichten und/oder Piktogramme auf einer Anzeigevorrichtung im Fahrzeug ausgegeben werden, wie beispielsweise dem Kombiinstrument, der Head-Unit, einem Head-up-Display oder dergleichen. Es können akustische Warntöne über Lautsprecher ausgegeben werden, wie beispielsweise das Erklingen einer Glocke oder einer Sirene und/oder entsprechende Textnachrichten von einer Computerstimme vorgelesen werden. Zudem können häufig von einem Fahrzeuginsassen berührte Strukturen des Fahrzeugs, wie das Lenkrad, Bedienelemente, der Fahrzeugsitz, Pedale oder dergleichen zu Schwingungen angeregt werden.
Entsprechende Hinweisnachrichten können auch an ein mit dem Fahrzeug gekoppeltes mobiles Endgerät, wie das Smartphone des Nutzers weitergeleitet werden.
Im einfachsten Fall wird der entsprechende Nutzer lediglich über den allgemeinen Ausfall wenigstens eines Leuchtmittels hingewiesen. Die Hinweisnachricht kann jedoch für unterschiedliche Leuchtmittel unterschiedlich ausgeführt werden. Dies ist insbesondere der Fall bei einer einzigen Heckleuchte, welche sich über die gesamte Breite des Fahrzeughecks erstreckt. Damit ein Fahrzeug zugelassen werden kann, ist es erforderlich, dass an bestimmten Positionen des Fahrzeugs bestimmte Leuchten vorhanden sind. Beispielsweise müssen sich die Bremsleuchten oder Rückfahrleuchten, Fahrtrichtungsanzeiger und dergleichen an bestimmten Positionen befinden und dabei das Werfen ganz bestimmter Lichtcharakteristiken in die Umgebung ermöglichen. Fällt ein solches Leuchtmittel aus, welches speziell der Funktion des Bremslichts, Rückfahrlichts, Fahrtrichtungsanzeigers oder dergleichen dient, so wird die Verkehrstauglichkeit des Fahrzeugs nachteilig beeinträchtigt. Bei einem solchen Fall kann die Hinweisnachricht eine Aufforderung dazu enthalten, eine Werkstatt aufzusuchen, um den Schaden schnellstmöglich instand zu setzen. Hierdurch lässt sich die Fahrtüchtigkeit des Fahrzeugs wahren, beziehungsweise schnellstmöglich wiederherstellen. Fällt hingegen ein Leuchtmittel aus, welches nicht zur Bereitstellung einer entsprechenden Lichtcharakteristik dient, so muss nicht zwangsweise besonders schnell eine Werkstatt aufgesucht werden. Entsprechend kann die Hinweisnachricht lediglich die Information umfassen, dass ein Leuchtmittel ausgefallen ist. Ergänzend kann auch hier eine Information dargestellt werden, welches Leuchtmittel genau ausgefallen ist. Beispielsweise kann auf einer Anzeigevorrichtung im Fahrzeug ein Bild einer erfindungsgemäßen Heckleuchte dargestellt werden, wobei das ausgefallene Leuchtmittel hervorgehoben dargestellt wird.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Heckleuchte, des erfindungsgemäßen Verfahrens zu deren Betrieb und des erfindungsgemäßen Fahrzeugs ergeben sich auch aus den Ausführungsbeispielen, welche nachfolgend unter Bezugnahme auf die Figuren näher beschrieben werden.
Dabei zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Heckleuchte; und
Fig. 2 eine schematische Ansicht auf das Heck eines erfindungsgemäßen Fahrzeugs.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Heckleuchte 1 für ein in Fig. 2 gezeigtes Fahrzeug 2. Die Heckleuchte 1 umfasst eine Vielzahl nach einem Muster 6 angeordneter Leuchtmittel 3. Zur Wahrung der Übersichtlichkeit sind dabei nur einige Elemente mit einem Bezugszeichen versehen. In dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Leuchtmittel 3, beispielsweise LEDs, quadratisch zu einem Feld oder einer Matrix angeordnet. Eine jeweilige Position, an der ein jeweiliges Leuchtmittel 3 angeordnet ist, kann dann auch als Pixel bezeichnet werden.
Im Betrieb der Heckleuchte 1 kann es vorkommen, dass einzelne Leuchtmittel 3 ausfallen. In Fig. 1 sind ausgefallene Leuchtmittel 3 durch eine Schraffur angedeutet. Diejenigen Leuchtmittel 3, die ausgefallen sind, sind mit einer durchgehenden Linie dick umrandet.
Durch das Ausfallen einzelner Leuchtmittel 3, kann das optische Erscheinungsbild der Heckleuchte 1 nachteilig beeinträchtigt werden. Entsprechend muss eine aus dem Stand der Technik bekannte Heckleuchte 1 ausgetauscht werden. Um dies erfindungsgemäß zu verhindern, besteht eine Zuordnung eines jeweiligen Leuchtmittels 3 zu korrespondierenden Partnerleuchtmitteln 3P. Das Muster 6, in dem die Leuchtmittel 3 angeordnet ist, weist zumindest eine Symmetrieeigenschaft auf. In Fig. 1 handelt es sich um ein quadratisches Muster, wodurch vier Spiegelachsen 4 und ein Spiegelpunkt 5 vorhanden sind. Die jeweiligen Partnerleuchtmittel 3P der Leuchtmittel 3 sind durch passende Schraffur sowie eine gestrichelte Umrandung angedeutet. Fig. 1 zeigt dabei den Fall, dass für jedes Leuchtmittel 3 genau ein Partnerleuchtmittel 3P abgeschaltet wird. Aufgrund der Symmetrie des in Fig. 1 dargestellten Musters 6 können für jedes Leuchtmittel 3 jedoch mehrere Partnerleuchtmittel 3P aufgefunden werden, beispielsweise ein Partnerleuchtmittel 3P für die horizontale Spiegelachse 4 und die vertikale Spiegelachse 4. Somit wäre es möglich, für jedes Leuchtmittel 3 nicht nur ein einziges Partnerleuchtmittel 3P abzuschalten, sondern mehrere (nicht dargestellt).
Durch das Abschalten der jeweiligen Partnerleuchtmittel 3P lässt sich die Symmetrie des Musters 6 beim Abgeben von Licht wahren, sodass die Heckleuchte 1 beim Betrachten nicht als defekt erachtet wird. Somit besteht auch nicht das Erfordernis, die Heckleuchte 1 austauschen zu müssen. Somit lassen sich Kosten für den Fahrzeughalter reduzieren und die Umwelt aufgrund des Reduzierens anfallenden Mülls schonen.
Fig. 2 zeigt die Ansicht auf das Fahrzeugheck 7 eines erfindungsgemäßen Fahrzeugs 2. Die Heckleuchte 1 ist hier horizontal über das Fahrzeugheck 7 durchgängig ausgeführt. Das Muster 6 lässt sich dabei bevorzugt in wenigstens einen ersten Teil 6.1, einen zweiten Teil 6.2 und einen dritten Teil 6.3 unterteilen. Die über die Leuchtmittel 3 ausgegebene Lichtcharakteristik wird bevorzugt im ersten Teil 6.1 und im zweiten Teil 6.2 des Musters 6 gleich ausgeführt. Die Ausgestaltung der Lichtcharakteristik im dritten Teil 6.3 ist zunächst unerheblich. Somit ist es möglich, über eine Heckleuchte 1 mehrere unterschiedliche funktionale Beleuchtungen, wie beispielsweise einen Fahrtrichtungsanzeiger, ein Bremslicht, ein Rückfahrlicht und dergleichen in den jeweiligen Teilen 6.1 , 6.2, 6.3 bereitzustellen. Beispielsweise können die Leuchtmittel 3 über das gesamte Muster 6 gleichmäßig rot leuchten. Bremst das Fahrzeug 2, kann die Helligkeit des roten Lichts im ersten Teil 6.1 und im zweiten Teil 6.2 erhöht werden, sodass hierüber ein Bremslicht ausgegeben werden kann. Optional könnte im dritten Teil 6.3 des Musters 6 ein zusätzliches Bremslicht dargestellt werden.
Ferner können Hinweisnachrichten an die fahrzeugführende Person des Fahrzeugs 2 ausgegeben werden, sollte wenigstens ein Leuchtmittel 3 ausfallen. Die Leuchtmittel 3 der Heckleuchte 1 können in eine erste Anzahl 8.1 und eine zweite Anzahl 8.2 unterteilt sein. Die Unterteilung erfolgt insbesondere in Abhängigkeit rechtlicher Rahmenbedingungen. So müssen in bestimmten Regionen des Fahrzeughecks 7 bestimmte funktionale Leuchten vorgesehen sein und entsprechende Lichtcharakteristiken erzeugbar sein. Dies ist mittels der erfindungsgemäßen Heckleuchte 1 einfach möglich. So dienen die Leuchtmittel 3 der ersten Anzahl 8.1 insbesondere zur Ausbildung eines Bremslichts, Rückfahrlichts und/oder Fahrtrichtungsanzeigers. Mittels der Leuchtmittel 3 der zweiten Anzahl 8.2 kann dann eine beliebige Lichtcharakteristik in die Umgebung geworfen werden, sofern in Übereinstimmung mit geltendem Recht. Fällt nun ein Leuchtmittel 3 der zweiten Anzahl 8.2 aus, sind zunächst einmal keine weiteren Maßnahmen für den Fahrzeughalter zu treffen. Fällt hingegen ein Leuchtmittel 3 der ersten Anzahl 8.1 aus, so muss die Heckleuchte 1 gegebenenfalls repariert oder ausgetauscht werden, um die Verkehrstüchtigkeit des Fahrzeugs 2 zu wahren. Entsprechend können beim Ausfall eines Leuchtmittels 3 der ersten Anzahl 8.1 solche Hinweisnachrichten an einen Nutzer des Fahrzeugs 2 ausgegeben werden, die eine Aufforderung zum Besuch einer Werkstatt enthalten.
Claims
1. Heckleuchte (1) für ein Fahrzeug (2), umfassend eine Vielzahl nach einem Muster (6) nebeneinander angeordneter Leuchtmittel (3), dadurch gekennzeichnet, dass jedem Leuchtmittel (3) in Abhängigkeit einer Spiegelsymmetrie oder Punktsymmetrie im Muster (6) wenigstens ein Partnerleuchtmittel (3P) zugeordnet ist, wobei ein respektiver Mittelpunkt einer Spiegelachse (4) oder ein Spiegelpunkt (5) im geometrischen Mittelpunkt des Musters (6) liegt, und wobei ein jeweiliges Partnerleuchtmittel (3P) dazu eingerichtet ist abgeschaltet zu werden, wenn das Leuchtmittel (3) dem das Partnerleuchtmittel (3P) zugeordnet ist, ausfällt, sodass die Symmetrie des Musters (6) gewahrt bleibt.
2. Heckleuchte (1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Leuchtmittel (3) von einer LED ausgebildet ist.
3. Heckleuchte (1) nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine integrierte Steuereinheit zum Überwachen und/oder Ansteuern der Leuchtmittel (3).
4. Heckleuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Muster (6) derart ausgestaltet ist, dass für wenigstens einen Ort im Muster (6) und einen korrespondierenden Partnerort, Licht mit wenigstens zwei
unterschiedlichen Farben von den Leuchtmitteln (3) abstrahlbar ist.
5. Verfahren zum Betrieb einer Heckleuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:
Überwachen der korrekten Funktionstüchtigkeit der Leuchtmittel (3); und nach Detektieren eines Ausfalls zumindest eines Leuchtmittels (3):
Deaktivieren des dem ausgefallenen Leuchtmittel (3) zugeordneten Partnerleuchtmittels (3P) für eine Lichtabgabe.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zum Detektieren des Ausfalls eines Leuchtmittels (3) ein Überwachungsmodul eine elektrische Spannung, einen elektrischen Strom und/oder einen Widerstand zumindest eines Teils einer elektrischen Schaltung der Heckleuchte (1) überwacht.
7. Fahrzeug (2), gekennzeichnet durch wenigstens eine Heckleuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4.
8. Fahrzeug (2) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Heckleuchte (1) zur Abgabe der Lichtcharakteristik eines Rücklichts, eines Rückfahrlichts, eines Bremslichts und/oder eines Fahrtrichtungsanzeigers eingerichtet ist.
9. Fahrzeug (2) nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine sich horizontal über das Fahrzeugheck (7) erstreckende zusammenhängende Heckleuchte (1), wobei die Heckleuchte (1) dazu eingerichtet ist zumindest über einen ersten Teil (6.1) des Musters (6) eine erste Lichtcharakteristik und über einen zweiten Teil (6.2) des Musters (6) eine zur ersten Lichtcharakteristik korrespondierende Lichtcharakteristik abzustrahlen.
10. Fahrzeug (2) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass
ein Überwachungsmodul zum Detektieren des Ausfalls eines Leuchtmittels (3) dazu eingerichtet ist nach Detektion des Ausfalls zumindest eines Leuchtmittels (3) die Ausgabe einer Hinweisnachricht an einen Nutzer über fahrzeuginterne Ausgabemittel zu bewirken, wobei insbesondere die Leuchtmittel (3) in Abhängigkeit einer Anordnung im Muster (6) in eine erste Anzahl (8.1) an Leuchtmitteln (3) und eine zweite Anzahl (8.2) an Leuchtmitteln (3) unterteilt sind und das Überwachungsmodul beim Ausfall eines Leuchtmittels (3) der ersten Anzahl (8.1) die Ausgabe einer unterschiedlichen Hinweisnachricht bewirkt, als beim Ausfall eines Leuchtmittels (3) der zweiten Anzahl (8.2).
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102023002272.1A DE102023002272A1 (de) | 2023-06-05 | 2023-06-05 | Heckleuchte und Verfahren zu deren Betrieb sowie Fahrzeug |
| PCT/EP2024/061422 WO2024251430A1 (de) | 2023-06-05 | 2024-04-25 | Heckleuchte und verfahren zu deren betrieb sowie fahrzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| EP4719828A1 true EP4719828A1 (de) | 2026-04-08 |
Family
ID=90924834
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| EP24723036.0A Pending EP4719828A1 (de) | 2023-06-05 | 2024-04-25 | Heckleuchte und verfahren zu deren betrieb sowie fahrzeug |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP4719828A1 (de) |
| KR (1) | KR20250174063A (de) |
| CN (1) | CN121194901A (de) |
| DE (1) | DE102023002272A1 (de) |
| WO (1) | WO2024251430A1 (de) |
Family Cites Families (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19852351A1 (de) | 1998-11-13 | 2000-05-18 | Hella Kg Hueck & Co | Diagnosesystem für eine LED-Leuchte in einem Kraftfahrzeug |
| GB0319423D0 (en) * | 2003-08-19 | 2003-09-17 | Nissan Technical Ct Europ Ltd | Lamp |
| DE102009019752A1 (de) | 2009-05-02 | 2009-12-24 | Daimler Ag | Beleuchtungssystem für ein Fahrzeug |
| DE202010004874U1 (de) | 2010-04-11 | 2010-07-22 | Lightdesign Solutions Gmbh | LED-Modul mit Passiv-LED |
| US8982578B2 (en) * | 2010-10-14 | 2015-03-17 | Tyco Electronics Corporation | Connector system and assembly having integrated protection circuitry |
| DE102012003200B4 (de) | 2012-02-17 | 2021-04-22 | Audi Ag | Lichtdurchlässiges Karosserieteil der Außenhaut eines Kraftfahrzeugs |
| DE102013020753A1 (de) * | 2013-12-11 | 2015-06-11 | Audi Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Überprüfen einer Funktionsfähigkeit einer Beleuchtungseinrichtung einer Kraftfahrzeugaußenbeleuchtung |
| DE102018201102A1 (de) | 2018-01-24 | 2019-07-25 | Osram Gmbh | Verfahren und vorrichtung zum funktionsprüfen einer matrix-lichtquellenanordnung und scheinwerfer damit |
| JP7521363B2 (ja) * | 2020-09-30 | 2024-07-24 | 市光工業株式会社 | 車両用灯具システム |
| DE102022115153A1 (de) | 2021-07-19 | 2023-01-19 | Varroc Lighting Systems, s.r.o | Verfahren und system zur erkennung von led-ausfällen in einem fahrzeugbeleuchtungssystem |
-
2023
- 2023-06-05 DE DE102023002272.1A patent/DE102023002272A1/de active Pending
-
2024
- 2024-04-25 KR KR1020257037697A patent/KR20250174063A/ko active Pending
- 2024-04-25 WO PCT/EP2024/061422 patent/WO2024251430A1/de not_active Ceased
- 2024-04-25 CN CN202480035025.7A patent/CN121194901A/zh active Pending
- 2024-04-25 EP EP24723036.0A patent/EP4719828A1/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO2024251430A1 (de) | 2024-12-12 |
| CN121194901A (zh) | 2025-12-23 |
| KR20250174063A (ko) | 2025-12-11 |
| DE102023002272A1 (de) | 2024-12-05 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2000358B1 (de) | Schaltungsanordnung zur Versorgung von Leuchtdioden in einem Anhänger | |
| DE102004045435A1 (de) | Überwachung der Funktion von Glühlampen oder LED-Leuchten in Kraftfahrzeugen | |
| DE102005044598A1 (de) | Hinteres Beleuchtungssystem für Kraftfahrzeuge | |
| DE102008025530A1 (de) | Einrichtung zur Prüfung der Funktion einer Leuchteinrichtung eines Kraftfahrzeugs | |
| DE102005010671B4 (de) | Vorrichtung zur Überwachung der Funktion eines Anzeigeelements | |
| DE102011006423A1 (de) | Lichtsteuereinrichtung für ein Kraftfahrzeug und Verfahren zum Steuern der Funktion eines Blinklichts und eines Tagfahrlichts | |
| EP4719828A1 (de) | Heckleuchte und verfahren zu deren betrieb sowie fahrzeug | |
| DE102009021110A1 (de) | Heckleuchte eines Kraftfahrzeugs und Kraftfahrzeug | |
| DE19911901C5 (de) | Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung mit fahrsituationsabhängiger Beleuchtungssteuerung | |
| DE102008000086B4 (de) | Verfahren zur Ausfallkontrolle von Lichtfunktionen in einem Kraftfahrzeugbordnetz | |
| EP2050619A2 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Ermitteln eines Betriebsparameters von zumindest einem Leuchtmittel einer Lichtquelle eines Kraftfahrzeuges | |
| DE102011113080A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Diagnose von Leuchtmitteln in einem Fahrzeug | |
| EP2744680A1 (de) | Anzeigevorrichtung für ein fahrzeug | |
| DE102020102671A1 (de) | Geschwindigkeitsabhängiger dunkelmodus für polizeifahrzeuge | |
| DE102004024515A1 (de) | Fahrerinformationssystem für ein Kraftfahrzeug | |
| DE102012222013B4 (de) | Kombinierte Steuervorrichtung und Verfahren für eine Leuchte eines Fahrzeugs | |
| DE102005012460B3 (de) | Verfahren und Steuerung zum Ansteuern parallel betreibbarer Leuchten | |
| DE10261621B4 (de) | Vorrichtung zur Überwachung der toten Winkel eines Kraftfahrzeugs | |
| DE102020005845A1 (de) | Verfahren zum Betrieb zumindest eines Frontscheinwerfers eines Fahrzeuges | |
| DE102006015873B4 (de) | Kraftfahrzeug mit einer Nebelschlussleuchte | |
| DE202012000097U1 (de) | Baugruppe zur Fahrzeugbeleuchtung | |
| EP1205360B1 (de) | Schaltungsanordnung für ein selbstleuchtendes Kennzeichen | |
| DE102024106757A1 (de) | Verfahren zum Betreiben wenigstens einer Außenleuchtvorrichtung eines Fahrzeugs und Außenleuchtvorrichtung für ein Fahrzeug | |
| WO2019238155A1 (de) | Fortbewegungsmittel und vorrichtung zur ausgabe einer aufforderung zur übernahme einer fahrzeugführung | |
| WO2015135741A1 (de) | Verfahren zur steuerung einer beleuchtungseinrichtung in einem kraftfahrzeug |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| STAA | Information on the status of an ep patent application or granted ep patent |
Free format text: STATUS: UNKNOWN |
|
| STAA | Information on the status of an ep patent application or granted ep patent |
Free format text: STATUS: THE INTERNATIONAL PUBLICATION HAS BEEN MADE |
|
| PUAI | Public reference made under article 153(3) epc to a published international application that has entered the european phase |
Free format text: ORIGINAL CODE: 0009012 |
|
| STAA | Information on the status of an ep patent application or granted ep patent |
Free format text: STATUS: REQUEST FOR EXAMINATION WAS MADE |
|
| 17P | Request for examination filed |
Effective date: 20251010 |
|
| AK | Designated contracting states |
Kind code of ref document: A1 Designated state(s): AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC ME MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |