EP4719321A1 - Kosmetische oder dermatologische gel-zubereitung - Google Patents
Kosmetische oder dermatologische gel-zubereitungInfo
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Abstract
Eine Zubereitung umfassend ein oder mehrere Emollientien gewählt aus der Gruppe bestehend aus Cetearyl Isononanoat, Decyl Oleate, Undecan und/oder Tridecan sowie bis zu 10 Gew.% lipophile Treibgase ermöglicht die Bereitstellung eines bis zu 40°C morphologisch formstabilen Rasiergels.
Description
Kosmetische oder dermatologische Gel-Zubereitung
Die Erfindung ist eine kosmetische oder dermatologische Gel-Zubereitung enthaltend natürliche Emollientien, gewählt aus der Gruppe bestehend aus Cetearyl Isononanoat, Decyl Oleate, Undecan und/oder Tridecan, sowie bis zu 10 Gew.% Treibgase. Die Zubereitung ist frei von Polyisobuten, Acrylatverbindungen und Silikonverbindungen und vorteilhaft auch frei von Polyethylenglykolen (PEGs). Die Gelzubereitung ist bis 40°C morphologisch formstabil und ermöglicht insbesondere die Bereitstellung eines transparenten Rasiergels.
Die Bereitstellung von nachhaltigen, sustainable, kosmetischen Produkte ist eine verpflichtende Aufgabe, wobei Akzeptanz beim Verbraucher, die Produkteigenschaften, wie insbesondere angenehme Sensorik, Optik, Haptik und Verträglichkeit unverändert gegeben sein müssen.
Nachhaltig sind Rohstoffe und Produkte, wenn sie überwiegend dem Prinzip folgen, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, regeneriert bzw. künftig wieder bereitgestellt werden kann.
In der Naturkosmetik werden natürliche Rohstoffe, naturnahe Rohstoffe und auch naturidentische Rohstoffe zur Bereitstellung nachhaltiger Produkte verwendet.
Naturnahe sind chemisch veränderte natürliche Rohstoffe, wobei die chemischen Reaktionen ein Vorbild in der Natur haben (z.B. Verseifung, Veresterung). Zur Sicherstellung der mikrobiellen Sicherheit des Produktes können auch naturidentische d.h. vollsynthetische bspw. Konservierungsstoffe eingesetzt werden, die eine dritte Klasse an Naturkosmetikrohstoffen darstellen. Naturidentische Rohstoffe sind synthetisch hergestellt jedoch mit dem natürlich vorkommenden Rohstoffen identisch. Hierunter fallen insbesondere organische Säuren.
Eine gesetzliche Definition des Begriffs „Nachhaltig“ oder „Naturkosmetik“ gibt es weder national noch europaweit. Es gibt jedoch formelle Kriterien, welche Anforderungen an derartige Produkte zu stellen sind. Sie sind überwiegend oder ausschließlich aus Naturstoffen herzustellen. Naturstoffe sind Substanzen pflanzlichen, tierischen und/oder mineralischen Ursprungs sowie deren Gemische und Reaktionsprodukte.
Deren Bereitstellung ist auch bei Rasurprodukten, insbesondere in Gelform, eine sich stellenden Herausforderung.
Gelartige Formulierungen sind häufig im Markt zu finden. Für den Verbraucher stellen u. a. die gute Handhabbarkeit und Sensorik wichtige Eigenschaften gelartiger Produkte dar. Bei der Zusammenstellung der Formulierung muss deshalb darauf geachtet werden, dass die Viskosität der Formulierung angemessen ist.
Zudem ist die Sprühapplikation eines hochviskosen Gels mit Problemen verbunden. Eine hohe Viskosität schränkt die Auswahl der zur Verfügung stehenden Applikationsmöglichkeiten ein.
Sowohl für die Rheologie der Formulierung als auch für Sensorik, Optik und Haptik ist die Auswahl der sie enthaltenden Rohstoffe von enormer Bedeutung.
Als Rasiermittel sind Rasiergele und -schäume bekannt, die mit Treibgasen versetzt, gelförmig oder schaumig aus einer Dose appliziert werden können.
Bei Rasierschaum handelt es sich meist um flüssige Rasierseifen, die zusammen mit Treibgasen abgefüllt werden. Um die Aufschäumung zu verbessern, werden häufig Tenside zugesetzt. Damit die Rasierklinge besser gleitet, werden außerdem Öle oder Wachse zugesetzt. Häufig sind den Formulierungen Verdicker aus Acrylatbasis oder Silikone zur Gleitverbesserung und damit Schutz vor Verletzungen durch die Rasierklinge zugesetzt. Während Rasierschäume sofort anwendbar aus der Dose quellen, entwickelt sich bei nachschäumenden Rasiergelen der Schaum erst beim Aufträgen auf die Haut. Die Gel- Produkte werden auf die Hand aufgesprüht und schäumen beim Verteilen auf der Bartfläche innerhalb von einigen Sekunden auf.
Die Festigkeit des Gels ist dabei sehr stark von äußerlichen Parametern, wie insbesondere Temperatur, abhängig.
Wünschenswert ist es ein nachhaltiges Rasiergel zur Verfügung zu stellen, dass auch bei höheren Temperaturen formstabil bleibt. Ebenfalls ist es wünschenswert ein Gel bereit zu stellen, dass in einer morphologischen formstabilen, gelartigen Konsistenz ausgegeben werden kann und erst auf der Haut in Verbindung mit Wasser zu einem Schaum verrieben werden kann.
Die Erfindung ist eine kosmetische oder dermatologische Gel-Zubereitung umfassend ein oder mehrere Emollientien gewählt aus der Gruppe bestehend aus Cetearyl Isononanoat, Decyl Oleate, Undecan und/oder Tridecan, und bis zu 10 Gew.% lipophile Treibgase, insbesondere 2-10 Gew.% einer Treibgasmischung aus l-PENTAN und l-BUTAN , bevorzugt in einem Gewichtsverhältnis 3:1.
Anteilsangaben beziehen sich auf die Gesamtmasse der jeweiligen Zubereitung, wobei diese auch als Wirkstofflösung ohne Treibgase oder als Zubereitung mit Treibgasen bezeichnet werden kann.
Die erfindungsgemäßen Emollientien sind natürliche, nachhaltige Rohstoffe. Die Zubereitung ist zudem frei von Polyisobuten, Acrylatverbindungen und Silikonverbindungen und ebenso vorteilhaft frei von Polyethylenglykolen (PEGs).
Erfindungsgemäß wird auf den Einsatz von Polyisobuten, Acrylatverbindungen und Silikonverbindungen sowie ggf. Polyethylenglykolen (PEGs) verzichtet. Erfindungsgemäß bedeutet der Verzicht, dass der Anteil an diesen Stoffen in der Zubereitung weniger als 0,1 Gew.% beträgt, so dass mögliche geringfügige Anteile, beispielsweise durch Verunreinigungen oder Einschleppungen, weiterhin erfindungsgemäß sind.
Bevorzugt liegt der Anteil an diesen Stoffen unter 0,01 Gew.%, insbesondere unter 0,001 Gew.%, vorteilhaft 0 Gew.%, bezogen auf die Gesamtmasse der Zubereitung.
Überraschenderweise zeigte sich, dass das erfindungsgemäße Rasiergel durch den Einsatz an den erfindungsgemäßen Emollientien, insbesondere Cetearyl Isononanoate, transparent bereitgestellt werden kann. Dies ist eine für den Verbraucher wesentliche Eigenschaft, die nun erstmalig in einem Sensitive Shaving Gel eingesetzt werden kann. Ein transparentes Shaving Gel deutet auf wenig Rohstoffe und somit auf ein sensitives Produkt hin und kann daher in vielfältiger Weise und zahlreichen Gelprodukten Verwendung finden
Weiterer erfindungsgemäßer Vorteil und damit die Lösung der gestellten Aufgabe ist, dass das erfindungsgemäße Gel noch bei 40°C morphologisch formstabil ist und damit auch bei bis zu 40°C gelagert werden kann, im Gegensatz zu üblichen Gelen, die bei diesen Temperaturen flüssig sind.
Emollientien sind Mittel, die die Haut weich und geschmeidig machen (erweichen) sollen. Bei den Emollientien handelt es sich um Substanzen, die die Hautrauigkeit reduzieren und die Haut so weicher und glatter erscheinen lassen. Sie wirken durch „Auffüllen“ der Räume zwischen den sich abschilfernden Korneozyten, erhöhen die Kohäsion zwischen den Hornzellen und „glätten“ die aufgeworfenen Ecken der einzelnen Korneozyten. Beispiele häufig eingesetzter Emollientien sind Öle und Fette, wie Lanolin, Mineralöl und Vaseline. Einige Emollienten sind beispielsweise pflanzliche Öle, synthetische und halbsynthetische Öle, wie Cetylethylhexanoat, Isopropylmyristat, Ethylhexylpalmitat, Capryl- / Capric- triglycerid und einige Silikone.
Erfindungsgemäß werden jedoch nur natürliche Emollientien aus der Gruppe Cetearylisononanoat, Decyl Oleate, Undecan und/oder Tridecan gewählt.
Cetearylisononanoat, auch Cetylstearylisononanoat, ist ein aus pflanzlichen Rohstoffen gewonnenes Wachs. Es handelt sich um eine Mischung von Estern der Isononansäure (hauptsächlich 3,5,5-Trimethylhexansäure) mit Cetearylalkohol.
Cetearylisononanoat ist auch bekannt als Bürzeldrüsenöl und ist erhältlich beispielsweise als Cetiol SN® der BASF.
Decyl Oleate ist ein traditionelles, mittel spreitendes Emollient für die kosmetische Anwendungen. Es ist ein klares, leicht gelbliches polares Öl mit einem charakteristischen Geruch. Decyl Oleate ist erhältlich beispielsweise als Cetiol® V der BASF.
Undecan wird natürlich in der Kokosnuss, Palme, Kaktusfeige, Stachelbeeren, Algen und Pilzen gefunden.
Tridecan ist vornehmlich in Okra (Gemüse-Eibisch) und anderen natürlichen Quellen enthalten.
Vorteilhaft kommt die Mischung aus Undecan und Tridecan zum Einsatz.
Die Mischung Undecane/Tridecan ist ein unpolares, klares Öl aus 100% nachwachsenden Rohstoffen und ist beispielsweise als Cetiol® Ultimate der BASF erhältlich.
Vorteilhaft beträgt der Anteil an ein oder mehreren erfindungsgemäßen Emollientien 0,1 bis 5 Gew.%, insbesondere 0,3 bis 2 Gew.%, bevorzugt 0,4 bis 1 Gew.%, jeweils bezogen auf die Gesamtmasse der Zubereitung ohne Treibgase (Wirkstofflösung).
Die erfindungsgemäßen Gel-Zubereitungen umfassen vorzugsweise nur Naturstoffe, natürliche, naturnahe und/oder naturidentische Rohstoffe. Naturstoffe sind Substanzen pflanzlichen, tierischen und/oder mineralischen Ursprungs sowie deren Gemische und Reaktionsprodukte. Als natürliche, naturnahe und/oder naturidentische Rohstoffe sind Stoffe anzusehen, die aus Naturstoffen nur durch physikalische Mittel gewonnen werden, nur chemisch verändert werden bzw. naturidentisch hergestellt werden.
Als Zubereitung wird je nach Ausführungsform die Wirkstofflösung ohne Treibgase oder die Gesamtformulierung, Wirkstofflösung und Treibgase, verstanden.
Die erfindungsgemäße Zubereitung ohne Treibgase wird vorteilhaft als O/W Emulsion dargeboten. Sie ist bei der Herstellung flüssig. Die Viskosität der Formel liegt bei ca. 1200 mPas (20°) und hat vorteilhaft eine Dichte von ca. 1 g/cm3
Aus der flüssigen erfindungsgemäßen Zubereitung, der Wirkstofflösung, wird überraschenderweise bei Zugabe von lipohilen Treibgase, insbesondere bei Zugabe der Mischung bestehend aus l-PENTAN und l-BUTAN im Gewichtsverhältniss von 3:1 , ein morphologisch-formstabiles transparentes Shaving Gel.
Die erfindungsgemäße Zubereitung umfassend ein oder mehrere Emollientien gewählt aus der Gruppe bestehend aus Cetearyl Isononanoat, Decyl Oleate, Undecan und/oder Tridecan sowie bis zu 10 Gew.% lipophile Treibgase ermöglicht somit die Bereitstellung eines bis zu 40°C morphologisch formstabilen Rasiergels.
Es wurden dazu Vergleichstests durchgeführt.
Es wurden dabei ein Stand der Technik Rasiergel mit Polyisobutene und einem erfindungsgemäßen Rasiergel mit Cetearyl Isononanoate hinsichtlich der Temperaturstabilität verglichen (s. Tabelle I).
Das bekannte Gel wird nach ca. einer Stunde bei einer Temperatur von über 35°C bereits flüssig.
Um wieder ein formstabiles Shaving Gel zu erhalten, muss dann eine Akklimatisierung von ca. 12 Stunden bei Raumtemperatur erfolgen. Bei dem Test wurde die Gelstruktur bei 6°C, RT, bei 35°C und 40°C untersucht. Bei 35° konnte das Stand der Technik Produkt nicht als Gel ausgegeben werden, weil es zu flüssig war.
Das erfindungsgemäße Rasiergel mit Cetearyl Isononanoate wird bei über 35°C etwas weicher, aber nicht flüssig. D.h. die Anwendung auch bei höheren Temperaturen ist erfindungsgemäß nun möglich. Zudem verringert sich bei noch höheren Temperaturen die notwendige Akklimatisierungszeit um das Rasiergel wieder formstabil werden zu lassen.
Der Stabilitätstest zu den beiden Formeln wurde über einen Zeitraum von 8 Monaten bei 6°C, Raumtemperatur, 35°C und 40°C durchgeführt. Es wurden die Gelstrukturen der Formeln verglichen und bewertet.
Die erfindungsgemäße Formel wies eine klare/ transparente Gelstruktur sowohl bei 6°C, RT, >35°C und 40°C auf, sowie eine deutlich überlegende Haltbarkeit in der Gelstruktur (Testzeitraum 8 Monate).
Tabelle I: Rezeptur, Wirkstofflösung
Im erfindungsgemäßen Rasiergel wird als Treibgas bevorzugt Propan, Propen, n-Butan, iso- Butan, iso-Buten, n-Pentan, n-Penten, iso-Pentan, iso-Penten, Methan und Ethan einzeln oder in Kombination eingesetzt. Auch hydrophile Treibgase, wie z. B. Kohlendioxid, können vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung eingesetzt werden, wenn der Anteil an hydrophilen Gasen gering gewählt wird und lipophiles Treibgas (z. B. Propan/Butan) im Überschuss vorliegt. Da der lipophile Treibgasanteil dann überwiegt, wird erfindungsgemäß von lipophilen Treibgase gesprochen, die erfindungsgemäß zum Einsatz kommen.
Der Treibgasanteil beträgt vorteilhaft bis zu 10 Gew.%, insbesondere 2 bis 10 Gew.%, vorteilhaft 3 bis 8 Gew.%, bezogen auf die Gesamtmasse der Zubereitung inklusive Treibgase.
Bevorzugt werden I-Pentan und I-Butan als Treibmittel eingesetzt. Vorteilhaft wird eine Mischung aus I-Pentan und I-Butan eingesetzt mit einem Gewichtsverhältnis von I-Pentan zu I-Butan von 3 zu 1 .
Sind lediglich geringe Mengen (<1%) anderer Treibmittel, in Spuren oder eingeschleppt, in der Aerosolgelzubereitung enthalten, so gilt die Gelzubereitung weiterhin als nur mit einem bzw. dem erfindungsgemäßen Treibmittel versehen.
Die erfindungsgemäßen anspruchsvollen kosmetischen Zusammensetzungen können gegebenenfalls weitere übliche Hilfs- und Zusatzstoffe umfassen, wie beispielweise Konsistenzgeber, Füllstoffe, Parfum, Farbstoffe, Wirkstoffe, Vitamine, Proteine, Lichtschutzmittel, Stabilisatoren, Insektenrepellentien, Salze, EDTA, antimikrobiell, proteolytisch oder keratolytisch wirksame Substanzen usw., sofern sie erfindungsgemäß nicht ausgeschlossen sind.
Gegenüber bekannten Formulierungen ist erfindungsgemäß eine spezielle Kombination einer Gel-Formulierung und einem spezifischen Treibgas gefunden worden, die den Nachteilen des Standes Technik abhilft.
Die erfindungsgemäßen Emollientien, gewählt aus der Gruppe bestehend aus Cetearyl Isononanoat, Decyl Oleate, Undecan und/oder Tridecan, ermöglichen in Kombination mit bis zu 10 Gew.% lipophilen Treibgasen, bezogen auf die Gesamtmasse der Zubereitung, die Herstellung eines morphologisch formstabilen Rasiergels bis zu einer Temperatur von 40°C.
Morphologisch, die äußere Gestalt, die Form und Struktur betreffend, ist das erfindungsgemäße Gel formstabil. D.h. das Gel ist schwammartig, kein Schaum, aber stabil in seiner Gelform und lässt sich so einfach auf der Haut verreiben.
Nachstehende Beispiele erläutern die erfindungsgemäßen Wirkstofflösungen. Die Zahlenangaben sind Gewichtsprozent bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung ohne Treibgase.
Beispiele:
Die Zubereitungen werden anschließend in geeigneten Applikationsmitteln mit Treibgasen versetzt. Der Anteil an Treibgasen bezogen auf die Gesamtmasse der Zubereitung inklusive der Treibgase beträgt vorteilhaft 2 bis 10 Gew.% und es können selbst bei hohen Temperaturen (bis 40°C) formstabile Gele ausgegeben werden.
Claims
1 . Kosmetische oder dermatologische Gel-Zubereitung umfassend ein oder mehrere Emollientien gewählt aus der Gruppe bestehend aus Cetearyl Isononanoat, Decyl Oleate, Undecan und/oder Tridecan dadurch gekennzeichnet, dass die Zubereitung bis zu 10 Gew.% lipophile Treibgase, bezogen auf die Gesamtmasse der Zubereitung, umfasst und frei von Polyisobuten, Acrylatverbindungen und Silikonverbindungen ist.
2. Zubereitung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass als Emollient Cetearyl Isononanoat gewählt wird.
3. Zubereitung nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil an ein oder mehreren Emollientien 0,1 bis 5 Gew.%, insbesondere 0,3 bis 2 Gew.%, bevorzugt 0,4 bis 1 Gew.%, bezogen auf die Gesamtmasse der Zubereitung ohne Treibgase, gewählt wird.
4. Zubereitung nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass als Treibgase Isobutan und/oder Isopentan gewählt wird.
5. Zubereitung nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, dass als Treibgase eine Mischung aus Isobutan und Isopentan im Gewichtsverhältnis 1 : 3 gewählt wird.
6. Zubereitung nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Zubereitung frei von Polytehylenglykolen (PEGs) ist.
7. Zubereitung nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass nur natürliche, naturnahe und/oder naturidentische Rohstoffe enthalten sind.
8. Verwendung von ein oder mehreren Emollientien gewählt aus der Gruppe bestehend aus Cetearyl Isononanoat, Decyl Oleate, Undecan und/oder Tridecan sowie bis zu 10 Gew.% lipophile Treibgase, bezogen auf die Gesamtmasse der Zubereitung, zur Herstellung eines morphologisch formstabilen Gels bis zu einer Temperatur von 40°C.
9. Verwendung von ein oder mehreren Emollientien gewählt aus der Gruppe bestehend aus Cetearyl Isononanoat, Decyl Oleate, Undecan und/oder Tridecan sowie bis zu 10 Gew.% lipophile Treibgase, bezogen auf die Gesamtmasse der Zubereitung, zur Herstellung eines transparentes Geles.
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