EP4717366A1 - Verarbeitungsmaschine und verfahren zum reinigen einer zu reinigenden komponente einer verarbeitungsmaschine - Google Patents

Verarbeitungsmaschine und verfahren zum reinigen einer zu reinigenden komponente einer verarbeitungsmaschine

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Publication number
EP4717366A1
EP4717366A1 EP25188776.6A EP25188776A EP4717366A1 EP 4717366 A1 EP4717366 A1 EP 4717366A1 EP 25188776 A EP25188776 A EP 25188776A EP 4717366 A1 EP4717366 A1 EP 4717366A1
Authority
EP
European Patent Office
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media
processing machine
cleaning medium
dispensing
component
Prior art date
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Pending
Application number
EP25188776.6A
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English (en)
French (fr)
Inventor
Dennis Aberle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Multivac Sepp Haggenmueller GmbH and Co KG
Original Assignee
Multivac Sepp Haggenmueller GmbH and Co KG
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Filing date
Publication date
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Publication of EP4717366A1 publication Critical patent/EP4717366A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B3/00Cleaning by methods involving the use or presence of liquid or steam
    • B08B3/02Cleaning by the force of jets or sprays
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B3/00Cleaning by methods involving the use or presence of liquid or steam
    • B08B3/006Cabinets or cupboards specially adapted for cleaning articles by hand
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B3/00Cleaning by methods involving the use or presence of liquid or steam
    • B08B3/04Cleaning involving contact with liquid

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Abstract

Verarbeitungsmaschine (100), insbesondere für Produkte wie Lebensmittel und/oder Verpackungen für Lebensmittel, die Verarbeitungsmaschine (100) umfassend eine zu reinigende Komponente (103,104), einen Zugangsbereich (101) für einen Bediener, und eine Medienleitung (102), wobei die Medienleitung wenigstens eine mit der zu reinigenden Komponente (103,104) korrespondierende Ausbringöffnung (121,122) zum Ausbringen von Reinigungsmedium (130) umfasst und wobei die Medienleitung ausgebildet ist, durch einen Bediener im Zugangsbereich mit einer Medienzufuhr (105) für Reinigungsmedium verbunden zu werden und das Reinigungsmedium in Richtung der Ausbringöffnung (121,122) zu leiten.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verarbeitungsmaschine insbesondere für Produkte wie Lebensmittel und/oder Verpackungen für Lebensmittel gemäß Anspruch 1, sowie ein Verfahren zum Reinigen einer zu reinigenden Komponente einer Verarbeitungsmaschine gemäß Anspruch 9.
  • Stand der Technik
  • Verarbeitungsmaschinen und Möglichkeiten zum Reinigen von Komponenten dieser Verarbeitungsmaschinen sind aus dem Stand der Technik grundsätzlich bekannt.
  • So ist es bekannt, dass Reinigungsarbeiten durch Bedienpersonal ausgeführt werden, indem diese bspw. mit einem Schlauch oder anderer Zuführleitung Reinigungsmedien auf zu reinigende Komponenten ausbringen. Bei den Reinigungsmedien kann es sich bekanntermaßen bspw. um Wasser oder mit Reinigungsmitteln angereichertes Wasser handeln. Hierzu zählen bspw. leicht basische oder leicht saure Reinigungsmedien. Aber auch mit Ozon oder Chlor versetzte Reinigungsmedien, insbesondere auf Wasserbasis, können eingesetzt werden.
  • Alternativ zur manuellen Reinigung sind sogenannte Clean-in-Place (CIP) Einrichtungen bekannt, bei denen das Reinigungsmedium auf die zu reinigenden Komponenten mithilfe von in der Maschine angeordneten, festverbauten Reinigungseinrichtungen gereinigt werden kann.
  • Die bekannten Clean-in-Place-Systeme sind jedoch aufwendig, da sie komplexe Steuerungselektronik sowie umfangreiche Systeme zur Medienzufuhr benötigen. Die manuelle Reinigung ist andererseits aufwendig und für Bediener teilweise nur unter großen Anstrengungen in Bereichen möglich, in denen die Zugänglichkeit nicht gegeben ist.
  • Aufgabe
  • Ausgehend vom bekannten Stand der Technik, besteht die zu lösende technische Aufgabe somit darin, eine Verarbeitungsmaschine sowie ein Verfahren zum Reinigen einer zu reinigenden Komponente einer Verarbeitungsmaschine anzugeben, mit denen eine vollständige Reinigung auch schwer zugänglicher Bereiche bei gleichzeitig geringem Komponentenaufwand und insbesondere Steuerungsaufwand möglich ist.
  • Lösung
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Verarbeitungsmaschine gemäß Anspruch 1 und das Verfahren zum Reinigen einer zu reinigenden Komponente einer Verarbeitungsmaschine gemäß Anspruch 9 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen erfasst.
  • Die erfindungsgemäße Verarbeitungsmaschine, insbesondere für Produkte wie Lebensmittel und/oder Verpackungen für Lebensmittel, umfasst eine zu reinigende Komponente, einen Zugangsbereich für einen Bediener, und eine Medienleitung, wobei die Medienleitung wenigstens eine mit der zu reinigenden Komponente korrespondierende Ausbringöffnung zum Ausbringen von Reinigungsmedium umfasst und wobei die Medienleitung ausgebildet ist, durch einen Bediener im Zugangsbereich mit einer Medienzufuhr für Reinigungsmedium verbunden zu werden und das Reinigungsmedium in Richtung der Ausbringöffnung zu leiten.
  • Unter der zu reinigenden Komponente ist jeder Bestandteil der Verarbeitungsmaschine zu verstehen, die mit einem Reinigungsmedium beaufschlagt werden muss. Beispielsweise kann es sich dabei um produktführende oder produkttransportierende oder mit Produkten interagierende Komponenten handeln. Die Erfindung ist hinsichtlich der genauen Ausgestaltung der zu reinigenden Komponente jedoch nicht beschränkt.
  • Der Zugangsbereich ist als ein solcher Bereich zu verstehen, der für einen Bediener grundsätzlich zugänglich ist. Hierbei kann es sich bspw. um einen freien Bereich der Maschine handeln, der eine lichte Höhe von wenigstens 1,90 Meter oder wenigstens 2 Metern aufweist. Dieser kann, muss jedoch nicht durch eine Sicherheitstür oder andere Einrichtungen von der äußeren Umgebung getrennt sein. Bevorzugt umfasst der Zugangsbereich jedoch keine sich im Betrieb der Maschine bewegenden Komponenten, sodass für einen Bediener, der den Zugangsbereich betritt, auch im Betrieb der Maschine kein oder ein stark reduziertes Verletzungsrisiko besteht.
  • Das Reinigungsmedium kann jedes zur Reinigung der zu reinigenden Komponente geeignete Medium sein und die Erfindung ist hinsichtlich der genauen Ausgestaltung nicht beschränkt. Insbesondere können jedoch wasserbasierte Reinigungsmedien zum Einsatz kommen, die bspw. mit Chlor oder Ozon oder einer leichten Säure oder einer leichten Base versetzt sind.
  • Die Medienzufuhr kann insbesondere eine von einem Bediener einfach zu transportierende Medienzufuhr sein, die bspw. als Schlauch oder als Sprühlanze ausgeführt ist und die Medienleitung ist bevorzugt so ausgebildet, dass sie mit dieser Medienzufuhr verbunden werden kann, wobei in verbundenem Zustand ein Festhalten der Medienzufuhr, bevorzugt nicht erforderlich ist. Eine Steuerung der Durchflussmenge an Reinigungsmedium von der Medienzufuhr in die Medienleitung kann jedoch weiterhin manuell oder automatisiert erfolgen.
  • Mit dieser Verarbeitungsmaschine können auch für einen Bediener schwer zugängliche Bereiche mit derselben Medienzufuhr erreicht werden, sodass das Einbringen des Reinigungsmediums durch den Bediener bewirkt werden kann, ohne dass dieser selbst in für ihn nur schwer zugängliche Bereiche der Verarbeitungsmaschine eindringen muss. Gleichzeitig wird das Reinigen zu reinigender Komponenten flexibler und mit reduziertem Steuerungsaufwand und Komponentenaufwand realisiert.
  • Die Ausbringöffnung kann eine Düse umfassen. Mittels einer Düse kann ein gerichteter und unter Druck stehender Strahl des Reinigungsmediums erzeugt werden, sodass die Reinigungswirkung verbessert wird.
  • Die Düse kann eine veränderbare Ausbringrichtung für das Reinigungsmedium umfassen. Die Ausbringrichtung kann bspw. automatisch oder manuell einstellbar sein, sodass diese je nach Notwendigkeit verändert werden kann, um bspw. einen bestimmten Teil der zu reinigenden Komponente zu reinigen. Insbesondere bei automatischer Ausgestaltung der veränderbaren Ausbringrichtung kann ein Antriebselement wie bspw. ein Servoantrieb oder ähnliches mit der Düse verbunden sein, das die Ausbringrichtung der Düse bspw. durch Verändern eines Anstellwinkels der Düse relativ zur Medienleitung verändern kann. Hierdurch kann bspw. während eines bestimmten Zeitraums während des Reinigungsvorgangs Reinigungsmedium zuerst in eine erste Richtung und während eines weiteren Zeitraums im Anschluss Reinigungsmedium in eine zweite Richtung ausgebracht werden, um durch Einsatz möglichst weniger Komponenten (hier insbesondere weniger Düsen) einen möglichst großen Bereich der zu reinigenden Komponente reinigen zu können.
  • Es kann vorgesehen sein, dass die Medienleitung eine Anschlussstelle für die Medienzufuhr umfasst und wobei die Anschlussstelle ausgebildet ist, mit der Medienzufuhr eine mediendichte Verbindung einzugehen. Die mediendichte Verbindung kann bspw. durch ein oder mehr Dichtelemente an der Anschlussstelle bewirkt werden, die bei Verbindung der Anschlussstelle mit der Medienzufuhr den Bereich der Verbindung mediendicht abdichten. Die Anforderungen an die mediendichte Verbindung können vom Reinigungsmedium abhängen. Insbesondere kann die mediendichte Verbindung flüssigkeitsdicht ausgeführt sein. Aber auch eine gasdichte Verbindung kann vorgesehen sein. Hierdurch kann ein zuverlässiges Einleiten des Reinigungsmediums in die Medienleitung bewirkt und damit ein gutes Reinigungsergebnis erzielt werden.
  • Die Anschlussstelle kann ein Sicherungselement zum Sichern der Verbindung zwischen der Medienzufuhr und der Medienleitung umfassen. Mit dieser Ausführungsform kann sichergestellt werden, dass kein unbeabsichtigtes Lösen der Verbindung zwischen Medienzufuhr und Medienleitung erfolgt, was zu einem unerwünschten Verteilen von Reinigungsmedium führen könnte. Auch hierdurch wird die zuverlässige Reinigung weiter verbessert.
  • Das Sicherungselement kann einen Teil eines Bajonettverschlusses bilden. Ein Bajonettverschluss kann technisch einfach, aber zuverlässig ein unabsichtliches Lösen der Verbindung zwischen Medienzufuhr und Medienleitung verhindern. Weiterhin kann ein Bajonettverschluss von einem Bediener einfach geschlossen und gelöst werden.
  • In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Medienleitung wenigstens zwei Ausbringöffnungen umfasst und wobei die Ausbringöffnungen unabhängig voneinander zwischen einer geöffneten und einer geschlossenen Stellung schaltbar sind. Durch Vorsehen wenigstens zweier Ausbringöffnungen kann zuverlässig das Reinigungsmedium verteilt werden. Durch die Schaltbarkeit kann weiterhin der zeitliche Ablauf der Reinigung von Teilen der zu reinigenden Komponente zuverlässig gesteuert werden.
  • Es kann vorgesehen sein, dass die Verarbeitungsmaschine wenigstens eines von einer Schneidmaschine zum Schneiden von Produkten, einer Verpackungsmaschine zum Einbringen von Produkt in Verpackungen, einer Transporteinrichtung zum Transportieren von Produkten umfasst. Im Zusammenhang mit diesen Maschinen ist üblicherweise eine Reinigung von für einen Bediener nur schwierig zugänglichen Komponenten, wie bspw. Schneidelementen, erforderlich. Mit der erfindungsgemäßen Verarbeitungsmaschine kann diese Reinigung effizient und zeitsparend für einen Bediener realisiert werden.
  • Erfindungsgemäß ist weiterhin ein Verfahren zum Reinigen einer zu reinigenden Komponente einer Verarbeitungsmaschine, insbesondere für Produkte wie Lebensmittel und/oder Verpackungen für Lebensmittel, vorgesehen, die Verarbeitungsmaschine umfassend die zu reinigende Komponente, einen Zugangsbereich für einen Bediener, und eine Medienleitung, wobei die Medienleitung wenigstens eine mit der zu reinigenden Komponente korrespondierende Ausbringöffnung zum Ausbringen von Reinigungsmedium umfasst und wobei die Medienleitung ausgebildet ist, durch einen Bediener im Zugangsbereich mit einer Medienzufuhr für Reinigungsmedium verbunden zu werden und das Reinigungsmedium in Richtung der Ausbringöffnung zu leiten, wobei das Verfahren ein Leiten des Reinigungsmediums durch die Medienleitung und Ausbringen des Reinigungsmediums durch die Ausbringöffnung auf die zu reinigende Komponente umfasst.
  • Mit diesem Verfahren wird eine zuverlässige Reinigung bei geringem Komponentenaufwand und Steuerungsaufwand realisiert.
  • Die Ausbringöffnung kann eine Düse umfassen. Hiermit kann das Reinigungsergebnis insbesondere durch Erhöhen des Drucks, mit dem das Reinigungsmedium ausgebracht wird, verbessert werden.
  • Es kann vorgesehen sein, dass die Düse eine veränderbare Ausbringrichtung für das Reinigungsmedium umfasst, wobei das Verfahren ein Verändern der Ausbringrichtung während des Ausbringens des Reinigungsmediums auf die zu reinigende Komponente umfasst.
  • Durch eine veränderbare Ausbringrichtung bzw. das Verändern der Ausbringrichtung während des Ausbringens des Reinigungsmediums kann die Reichweite der Düse vergrößert werden, sodass die Anzahl notwendiger Düsen zum Reinigen der zu reinigenden Komponente reduziert werden kann.
  • In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Medienleitung eine Anschlussstelle für die Medienzufuhr umfasst und wobei die Anschlussstelle ausgebildet ist, mit der Medienzufuhr eine mediendichte Verbindung einzugehen. Hiermit kann zuverlässig ein Einleiten des Reinigungsmediums in die Medienleitung erfolgen.
  • Die Anschlussstelle kann ein Sicherungselement zum Sichern der Verbindung zwischen der Medienzufuhr und der Medienleitung umfassen. Diese Ausführungsform verbessert weiter die Zuverlässigkeit, mit der das Reinigungsmedium der Medienleitung zugeführt werden kann.
  • Das Sicherungselement kann einen Teil eines Bajonettverschlusses bilden. Mit dieser Ausführungsform ist das sichere Verbinden zwischen Medienzufuhr und Medienleitung einfach möglich und gleichzeitig kann ein Lösen der Medienzufuhr von der Medienleitung einfach bewirkt werden.
  • Es kann vorgesehen sein, dass die Medienleitung wenigstens zwei Ausbringöffnungen umfasst und wobei die Ausbringöffnungen unabhängig voneinander zwischen einer geöffneten und einer geschlossenen Stellung schaltbar sind und wobei das Verfahren ein Schalten wenigstens einer der wenigstens zwei Ausbringöffnungen für wenigstens einen Zeitraum während des Ausbringens des Reinigungsmediums in die geöffnete und die geschlossene Stellung umfasst.
  • Hiermit kann die Dauer und Position der Zuführung des Reinigungsmediums einfach gesteuert werden.
  • Kurze Beschreibung der Figuren
  • Figur 1
    zeigt eine schematische Ansicht einer Verarbeitungsmaschine gemäß einer Ausführungsform,
    Figur 2
    zeigt eine schematische Ansicht einer Medienleitung gemäß einer Ausführungsform.
    Ausführliche Beschreibung
  • Figur 1 zeigt eine Verarbeitungsmaschine 100, insbesondere für Produkte wie Lebensmittel und/oder Verpackungen für Lebensmittel gemäß einer Ausführungsform.
  • Die Verarbeitungsmaschine kann eine Vielzahl von Komponenten 103 und 104 umfassen, die ggf. im Zuge des Betriebs der Verarbeitungsmaschine bspw. mit Produkt in Kontakt kommen. Dabei kann es sich um produktführende Leitungen, Schneidelemente, Greifer oder Auflageflächen oder auch sonstige Teile etwa eines Gehäuses der Verpackungsmaschine 100 handeln, die im Betrieb absichtlich oder ggf. auch unabsichtlich (bspw. durch Umherspritzen des Produktes) mit einem Produkt, wie einem flüssigen oder festen Lebensmittel, in Kontakt kommen. Die Erfindung ist hinsichtlich der genauen Ausgestaltung der Verarbeitungsmaschine nicht beschränkt, sie kann jedoch beispielsweise als eine Schneidmaschinen zum Schneiden von Produkten, eine Verpackungsmaschine zum Einbringen von Produkt in Verpackungen oder eine Transporteinrichtung zum Transportieren von Produkten ausgebildet sein oder die Verarbeitungsmaschine kann eine oder mehrere dieser Maschinen umfassen.
  • Da die Komponenten 103 und 104 ggf. mit Produkten in Kontakt kommen, ist es üblicherweise erforderlich, dass diese regelmäßig gereinigt werden. Es handelt sich mithin bei den Komponenten 103 und 104 im Folgenden um zu reinigende Komponenten, wobei die Begriffe Komponente und zu reinigende Komponente im Folgenden austauschbar verwendet werden.
  • Um die Komponenten 103 und 104 zu reinigen, ist es erforderlich, diese mit einem flüssigen oder gasförmigen Medium zu beaufschlagen. Bspw. kann eine Reinigung mit Wasser (insbesondere Heißwasser) oder mit lebensmittelverträglichen Chemikalien versetztem Wasser in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden.
  • Abhängig von den räumlichen Gegebenheiten im Bereich der Verarbeitungsmaschine 100 kann jedoch eine oder auch mehrere der Komponenten 103 und 104 für einen Bediener von außen nur schwierig zugänglich sein. Hingegen umfasst die Verarbeitungsmaschine einen Zugangsbereich 101, der von einem Bediener erreicht werden kann, indem er diesen bspw. betritt. Der Zugangsbereich 101 kann bspw. innerhalb von Sicherheitstüren 151 und 152 gelegen sein und den Zutritt eines Bedieners in den Innenraum (beispielsweise in einen Bereich innerhalb einer Verkleidung oder eines Gehäuses) der Verarbeitungsmaschine 100 zumindest teilweise ermöglichen.
  • Der Zugangsbereich kann insbesondere ein Bereich sein, der für den Bediener ohne Verletzungsrisiko zugänglich ist. Es kann bspw. auch vorgesehen sein, dass durch ein Öffnen der Türen 151 und 152 eine Sicherungseinrichtung der Verarbeitungsmaschine 100 aktiviert wird, die einen weiteren Betrieb der Verarbeitungsmaschine verhindert oder zumindest ein Betreiben von Komponenten im Zugangsbereich verhindert, sodass das Verletzungsrisiko für den Bediener sinkt.
  • Der Zugangsbereich kann bspw. dadurch ausgezeichnet sein, dass er sofern er sich innerhalb eines Gehäuses oder einer Verkleidung der Verarbeitungsmaschine 100 befindet, so ausgestaltet ist, dass seine geometrischen Abmessungen (also Höhe, Breite und Tiefe) so ausgestaltet sind, dass ein Mensch den Zugangsbereich 101 betreten kann.
  • Komponenten im Zugangsbereich 101 oder in der unmittelbaren Umgebung des Zugangsbereichs 101 können von einem Bediener daher unter Verwendung einer Medienzufuhr 105, wie bspw. einer Medienlanze mit einer Ausbringöffnung oder Ausbringdüse, problemlos erreicht und gereinigt werden. Die Medienzufuhr 105 kann bspw. mit einem Medienvorrat (hier nicht dargestellt) in Form eines Tanks, über einen flexiblen Schlauch (ebenfalls nicht gezeigt) verbunden sein. Der Tank kann mit der Medienzufuhr über eine Pumpe verbunden sein, die Reinigungsmedium aus dem Tank der Medienzufuhr zuleitet, so dass diese bevorzugt unter variablem Druck von einem Bediener ausgebracht werden kann. Die Medienzufuhr 105 kann als Teil der Verarbeitungsmaschine oder auch als separate Komponente angesehen werden.
  • Eine oder mehrere der Komponenten 103 und 104 können jedoch in der Verarbeitungsmaschine 100, wie bereits beschrieben, so angeordnet sein, dass sie für einen Bediener nicht oder nur sehr schwierig oder mit erhöhtem Verletzungsrisiko erreicht werden können. Eine Reinigung dieser ist somit für den Bediener zunächst nicht oder nur schwierig möglich.
  • Erfindungsgemäß ist jedoch vorgesehen, dass die Verarbeitungsmaschine 100 eine Medienleitung 102 umfasst, die im Zugangsbereich mit der Medienzufuhr 105 verbunden werden kann. Durch diese Verbindung kann das aus der Medienzufuhr 105 von dem Bediener abgegebene Reinigungsmedium der Medienleitung 102 zugeführt werden. Die Medienleitung 102 umfasst erfindungsgemäß wenigstens eine Ausbringöffnung 121 und 122, die erfindungsgemäß mit einer zu reinigenden Komponente 103 bzw. 104 korrespondiert.
  • Dies ist so zu verstehen, dass die Ausbringöffnung bzw. die Ausbringöffnungen 121 und 122 so angeordnet sind, dass sie Reinigungsmedium 130 in Richtung auf die zu reinigende(n) Komponente(n) ausbringen können. Die Ausbringöffnungen 121 und 122 können bspw. oberhalb der jeweils zu reinigenden Komponente angeordnet sein oder neben dieser und so ausgerichtet sein, dass eine Ausbringrichtung des Reinigungsmediums aus der Ausbringöffnung in Richtung der zu reinigenden Komponente weist.
  • Hierdurch kann der Bediener mit der Medienzufuhr 105 Reinigungsmedium der Medienleitung 102 zum Reinigen schwer zugänglicher zu reinigender Komponenten 103 und 104 zuführen, ohne dass für den Bediener eine erhöhte Verletzungsgefahr bestünde. Gleichzeitig ist es nicht länger erforderlich, dass die Reinigung vollständig automatisch gesteuert wird, indem bspw. ein komplettes Reinigungssystem für die zu reinigenden Komponenten 103 und 104 bereitgestellt werden muss, das mit einem Medienvorrat mit Reinigungsmedium sowie geeigneten Steuereinrichtungen und Antriebselementen ausgestaltet ist, um ein Reinigen der Komponenten 103 und 104 zu bewirken.
  • Die Medienleitung 102 kann eine Anschlussstelle 106 im Zugangsbereich 101 umfassen, mit der die Medienzufuhr 105 verbunden werden kann, sodass das Reinigungsmedium in die Medienleitung 102 eingebracht werden kann. Die Position der Anschlussstelle 106 ist grundsätzlich nicht beschränkt, kann jedoch bevorzugt so ausgeführt sein, dass sie von einem Bediener auf ergonomisch einfache Weise erreicht werden kann. Beispielsweise kann die Anschlussstelle in einer Höhe von 0,65m bis 1,50m oder bis 1,20m über dem Boden angeordnet sein. Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass die Anschlussstelle oberhalb eines Bedieners angeordnet ist, sodass der Bediener die Medienzufuhr nach oben bewegen muss, um diese mit der Anschlussstelle 106 zu verbinden. Dies kann vorteilhaft sein, um zu verhindern, dass die Anschlussstelle beim Reinigen des Zugangsbereichs unbeabsichtigt mit Reinigungsmedium beaufschlagt wird und dieses unkontrolliert abtropft oder trocknet, was ein unerwünschtes Kontaminationsrisiko an der Anschlussstelle darstellen könnte. Insbesondere, wenn das mit der Anschlussstelle in Kontakt kommende Reinigungsmedium bereits durch Produktreste oder andere Verschmutzungen verunreinigt ist oder sein kann, kann diese Ausführungsform vorteilhaft sein.
  • Unabhängig von ihrer Position kann die Anschlussstelle 106 ausgebildet sein, um mit der Medienzufuhr 105 eine mediendichte Verbindung einzugehen. Dies bedeutet, dass, wenn die Medienzufuhr mit der Anschlussstelle verbunden ist, das Reinigungsmedium von der Reinigungszufuhr über die Anschlussstelle in die Medienleitung ohne austretendes Reinigungsmedium aus der Anschlussstelle in den Außenraum eingebracht werden kann. Beispielsweise kann die Anschlussstelle 106 ein Dichtelement 161 bspw. in Form eines O-Ringes oder anderer grundsätzlich bekannter Dichtungen umfassen. Insbesondere kann das Dichtelement aus einem flexiblen Material bestehen oder ein flexibles Material umfassen, um bspw. auch bei geringfügigen Bewegungen der Medienzufuhr 105 relativ zur Anschlussstelle 106 eine mediendichte Verbindung sicherzustellen.
  • Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass die Anschlussstelle ein Sicherungselement 162 zum Sichern einer Verbindung zwischen der Medienzufuhr 105 und der Medienleitung 102 umfasst. Das Sicherungselement 162 kann so ausgestaltet sein, dass es mit einem korrespondierenden Sicherungselement 163, das mit der Medienzufuhr 105 (fest) verbunden sein kann, in Eingriff gebracht werden kann oder auf sonstige Weise so mit dem Sicherungselement 163 verbunden werden kann, dass ein unbeabsichtigtes Lösen der Verbindung zwischen Medienzufuhr 105 und Medienleitung 102 vermieden wird.
  • Beispielsweise kann das Sicherungselement 162 als Teil eines Bajonettverschlusses ausgebildet sein, sodass es zusammen mit dem Sicherungselement 163 der Medienzufuhr 105 einen Bajonettverschluss bildet, der von einem Bediener verschlossen und gelöst werden kann, um zum einen die Verbindung zwischen der Medienzufuhr und der Medienleitung herzustellen und zum anderen diese wieder zu lösen. Alternativ oder zusätzlich können die Sicherungselemente auch Magnete sein, die hinsichtlich ihrer Anziehungskraft so ausgeführt sind, dass ein Halten der Medienzufuhr 105 auch bei Durchströmen von Reinigungsmedium in die Medienleitung 102 im verbundenen Zustand mit der Anschlussstelle 106 gewährleistet ist. Auch andere mechanische Verbindungen, wie bspw. ein Schraubverschluss oder ähnliches, können als Sicherungselement 162 vorgesehen sein, um eine lösbare aber sichere Verbindung zwischen der Medienzufuhr 105 und der Anschlussstelle 106 bzw. der Medienleitung 102 zu bewirken.
  • Die Ausbringöffnungen 121 und 122 können grundsätzlich beliebig geformt sein. Es kann sich dabei bspw. um Bohrungen oder anderweitig in die Medienleitung eingebrachte Öffnungen handeln, durch die das Reinigungsmedium austreten kann. Ist die Medienleitung bspw. als Rohr (Rundrohr oder Mehrkantrohr, wie bspw. Dreikant-, Vierkant-, Fünfkant- oder Sechskantrohr) ausgeführt, kann es sich um Materialbohrungen durch die Wandstärke des Rohres handeln. Die Medienleitung 102 kann auch bspw. als mittels 3D-Druck oder einem sonstigen generativen Herstellungsverfahren hergestellte Medienleitung ausgeführt sein. In einem solchen Fall können bereits während des Herstellungsverfahrens die Ausbringöffnung(en) in der Medienleitung 102 vorgesehen und strukturiert werden. Dies erlaubt bspw. auch spezielle Geometrien für die Ausbringöffnung(en), die ein gewünschtes Strömungsverhalten des Reinigungsmediums durch die Ausbringöffnung(en) ermöglichen.
  • Figur 2 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Medienleitung 202, in der die Ausbringöffnung oder die Ausbringöffnungen 221 bis 223 als Düsen ausgeführt sind. Es versteht sich im Zusammenhang mit der Figur 2, aber auch im Zusammenhang mit der Beschreibung der Figur 1, dass die Erfindung hinsichtlich der Anzahl der Ausbringöffnungen nicht beschränkt ist. Wenigstens ist jedoch eine Ausbringöffnung in der Medienleitung 202 vorgesehen.
  • Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass mehr als eine Ausbringöffnung für jede zu reinigende Komponente vorgesehen ist. So können bspw. zwei, drei, vier oder mehr Ausbringöffnungen für eine zu reinigende Komponente vorgesehen sein, um verschiedene Bereiche der zu reinigenden Komponente mit Reinigungsmedium zu beaufschlagen. Die Anzahl der jeder zu reinigenden Komponente zugeordneten Ausbringöffnungen ist weiterhin nicht beschränkt. So kann einer zu reinigenden Komponente eine erste Anzahl an Ausbringöffnungen zugeordnet sein (bspw. nur eine oder zwei oder mehr) wohingegen einer anderen zu reinigenden Komponente eine zweite Anzahl (bspw. sieben oder zehn oder mehr oder weniger) Ausbringöffnungen zugeordnet sind, die jeweils so positioniert sind, dass sie einen bestimmten Bereich der zu reinigenden Komponente reinigen können.
  • Insgesamt kann vorgesehen sein, dass die Anzahl und Position der Ausbringöffnungen in der Medienleitung so gewählt sind, dass der gesamte zu reinigende Bereich der zu reinigenden Komponente mit Reinigungsmedium durch die Gesamtheit der der zu reinigenden Komponente zugeordneten Ausbringöffnungen in der Medienleitung beaufschlagt werden kann. Der zu reinigende Bereich der zu reinigen Komponente kann dabei die gesamte Oberfläche der zu reinigenden Komponente sein oder nur eine echte Teilmenge der Oberfläche (also weniger als die gesamte Oberfläche) der zu reinigenden Komponente sein.
  • In der Figur 2 sind, wie bereits erwähnt, die Ausbringöffnungen 221 bis 223 als Düsen ausgestaltet. Hierbei kann es sich insbesondere um Injektordüsen handeln, mit denen Medium unter hohem Druck ausgebracht werden kann. Hierdurch kann das Reinigungsergebnis günstig beeinflusst werden, da starke Verschmutzungen besser entfernt werden können als mit geringem Mediendruck. Diese Ausführung ist jedoch nicht beschränkend zu verstehen und auch andere Ausgestaltungen der Düsen sind denkbar.
  • Jeder Düse ist in der hier gezeigten Ausführungsform ein Antriebselement 231 bis 233 zugeordnet. Hierbei kann es sich bspw. um mechanische oder elektromechanische Antriebselemente wie bspw. Servoantriebe handeln. Diese sind vorgesehen, um die Position und insbesondere die Ausbringrichtung von Reinigungsmedium 230 durch die jeweiligen Ausbringöffnungen zu verändern. Es kann in der in Figur 2 gezeigten Ausführungsform vorgesehen sein, dass jedes Antriebselement genau einer Düse zugeordnet ist oder dass wenigstens zwei Düsen mit demselben Antriebselement verbunden sind, sodass das Verändern der Ausbringrichtung dieser Düsen gemeinsam durch das Antriebselement bewirkt wird. Es kann auch vorgesehen sein, dass lediglich ein Antriebselement mit allen Düsen verbunden ist, sodass ein Verändern der Ausbringrichtung der jeweiligen Düsen gekoppelt erfolgt.
  • Zum Steuern der Ausbringrichtung kann eine Steuereinheit 280, wie bspw. ein Computer mit zugeordnetem Prozessor und Speicher, vorgesehen sein, die durch Ausgeben geeigneter Steuersignale das oder die Antriebselemente so ansteuert bzw. ansteuern kann, dass diese die Ausbringrichtung der ihnen zugeordneten Düse oder Düsen verändern.
  • Alternativ oder zusätzlich kann auch vorgesehen sein, dass eine oder mehrere der Düsen oder allgemeiner Ausbringöffnungen in den beschriebenen Ausführungsformen selektiv zwischen einer offenen und einer geschlossenen Position schaltbar sind. In der offenen Position bringen die Ausbringöffnungen Reinigungsmedium in Richtung der zu reinigenden Komponente aus. In der geschlossenen Position ist ein Ausbringen von Reinigungsmedium unterbunden. Es kann vorgesehen sein, dass die Ausbringöffnungen oder Düsen nur binär zwischen der geöffneten und der geschlossenen Position schaltbar sind. Dies bedeutet, dass sie entweder maximal offen (in der geöffneten Position) oder geschlossen (in der geschlossenen Position) sind. Alternativ kann jedoch auch vorgesehen sein, dass die Menge ausgebrachten Reinigungsmediums durch Steuern des Öffnungsgrades oder Durchleitungsgrades der jeweiligen Ausbringöffnung gesteuert wird. Dies kann bspw. durch Anordnen eines steuerbaren Ventils in der Ausbringöffnung oder in einem Zuleitungsbereich stromauf der Ausbringöffnung, in dem aus der Medienleitung Reinigungsmedium gezielt einer Ausbringöffnung zuströmt, bewirkt werden, das bspw. ebenfalls durch die Steuereinheit 280 und zugeordnete Aktorik angesteuert werden kann, um ein Öffnen oder Schließen der Ausbringöffnung graduell oder binär zu bewirken.
  • Mit den in Figur 2 beschriebenen Ausführungsformen und insbesondere der variablen Ausbringrichtung der einzelnen Ausbringöffnungen bzw. Düsen kann eine zu reinigende Komponente 203 flexibel mit Reinigungsmedium beaufschlagt werden, wobei insbesondere die Anzahl der Ausbringöffnungen verglichen mit nicht hinsichtlich ihrer Ausbringrichtung steuerbaren Ausbringöffnungen reduziert werden kann.
  • Während des Reinigens kann vorgesehen sein, dass die Steuereinheit 280 die Ausbringrichtung der jeweiligen Ausbringöffnungen bspw. zeitabhängig steuert, sodass für einen bestimmten Zeitraum die Ausbringrichtung in eine erste Richtung weist und für einen anderen Zeitraum in eine zweite Richtung weist. Dies kann für zwei oder mehr oder auch für alle Ausbringöffnungen gekoppelt oder unabhängig voneinander erfolgen.
  • Auch das Öffnen und Schließen kann zeitgesteuert erfolgen, sodass eine oder mehrere erste Ausbringöffnungen während eines ersten Zeitraums während des Reinigungsvorgangs geschlossen sind und eine zweite oder mehrere zweite Ausbringöffnungen während dieses Zeitraums geöffnet sind. Während eines weiteren Zeitraums können dann die ersten Ausbringöffnungen geöffnet und die zweiten Ausbringöffnungen geschlossen werden oder die Ausbringöffnungen können während eines (weiteren) Zeitraums gemeinsam bzw. gleichzeitig geöffnet sein. So kann gezielt die Menge des durch jede Ausbringöffnung abgegebenen Reinigungsmediums gesteuert werden und bspw. der Zeitraum während dem Reinigungsmedium auf nur geringfügig verschmutzte Bereiche der zu reinigenden Komponente ausgebracht werden, kürzer gewählt werden als ein Zeitraum während dem Reinigungsmedium auf stärker verschmutzte Bereiche der zu reinigenden Komponente ausgebracht wird.

Claims (15)

  1. Verarbeitungsmaschine (100), insbesondere für Produkte wie Lebensmittel und/oder Verpackungen für Lebensmittel, die Verarbeitungsmaschine (100) umfassend eine zu reinigende Komponente (103, 104), einen Zugangsbereich (101) für einen Bediener, und eine Medienleitung (102), wobei die Medienleitung wenigstens eine mit der zu reinigenden Komponente (103, 104) korrespondierende Ausbringöffnung (121, 122) zum Ausbringen von Reinigungsmedium (130) umfasst und wobei die Medienleitung ausgebildet ist, durch einen Bediener im Zugangsbereich mit einer Medienzufuhr (105) für Reinigungsmedium verbunden zu werden und das Reinigungsmedium in Richtung der Ausbringöffnung (121, 122) zu leiten.
  2. Verarbeitungsmaschine (100) nach Anspruch 1, wobei die Ausbringöffnung (121, 122) eine Düse (221-223) umfasst.
  3. Verarbeitungsmaschine (100) nach Anspruch 2, wobei die Düse (221-223) eine veränderbare Ausbringrichtung für das Reinigungsmedium (230) umfasst.
  4. Verarbeitungsmaschine (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Medienleitung (102) eine Anschlussstelle (106) für die Medienzufuhr (105) umfasst und wobei die Anschlussstelle ausgebildet ist, mit der Medienzufuhr eine mediendichte Verbindung einzugehen.
  5. Verarbeitungsmaschine (100) nach Anspruch 4, wobei die Anschlussstelle (106) ein Sicherungselement (162) zum Sichern der Verbindung zwischen der Medienzufuhr (105) und der Medienleitung (102) umfasst.
  6. Verarbeitungsmaschine (100) nach Anspruch 5, wobei das Sicherungselement (162) einen Teil eines Bajonettverschlusses bildet.
  7. Verarbeitungsmaschine (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Medienleitung (102) wenigstens zwei Ausbringöffnungen (121, 122) umfasst und wobei die Ausbringöffnungen unabhängig voneinander zwischen einer geöffneten und einer geschlossenen Stellung schaltbar sind.
  8. Verarbeitungsmaschine (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Verarbeitungsmaschine (100) wenigstens eines von einer Schneidmaschine zum Schneiden von Produkten, einer Verpackungsmaschine zum Einbringen von Produkt in Verpackungen, einer Transporteinrichtung zum Transportieren von Produkten umfasst.
  9. Verfahren zum Reinigen einer zu reinigenden Komponente (103, 104) einer Verarbeitungsmaschine (100), insbesondere für Produkte wie Lebensmittel und/oder Verpackungen für Lebensmittel, die Verarbeitungsmaschine (100) umfassend die zu reinigende Komponente (103, 104), einen Zugangsbereich (101) für einen Bediener, und eine Medienleitung (102), wobei die Medienleitung (102) wenigstens eine mit der zu reinigenden Komponente (103, 104) korrespondierende Ausbringöffnung (121, 122) zum Ausbringen von Reinigungsmedium (130) umfasst und wobei die Medienleitung ausgebildet ist, durch einen Bediener im Zugangsbereich (101) mit einer Medienzufuhr (105) für Reinigungsmedium verbunden zu werden und das Reinigungsmedium in Richtung der Ausbringöffnung (121, 122) zu leiten, wobei das Verfahren ein Leiten des Reinigungsmediums (130) durch die Medienleitung (102) und Ausbringen des Reinigungsmediums durch die Ausbringöffnung (121, 122) auf die zu reinigende Komponente (103, 104) umfasst.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei die Ausbringöffnung (121, 122) eine Düse (221-223) umfasst.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei die Düse (221-223) eine veränderbare Ausbringrichtung für das Reinigungsmedium (230) umfasst und wobei das Verfahren ein Verändern der Ausbringrichtung während des Ausbringens des Reinigungsmediums auf die zu reinigende Komponente (103, 104) umfasst.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11, wobei die Medienleitung (102) eine Anschlussstelle (106) für die Medienzufuhr (105) umfasst und wobei die Anschlussstelle (106) ausgebildet ist, mit der Medienzufuhr (105) eine mediendichte Verbindung einzugehen.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei die Anschlussstelle (106) ein Sicherungselement (162) zum Sichern der Verbindung zwischen der Medienzufuhr (105) und der Medienleitung (102) umfasst.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, wobei das Sicherungselement (162) einen Teil eines Bajonettverschlusses bildet.
  15. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 14, wobei die Medienleitung (102) wenigstens zwei Ausbringöffnungen (121, 122) umfasst und wobei die Ausbringöffnungen unabhängig voneinander zwischen einer geöffneten und einer geschlossenen Stellung schaltbar sind und wobei das Verfahren ein Schalten wenigstens einer der wenigstens zwei Ausbringöffnungen für wenigstens einen Zeitraum während des Ausbringens des Reinigungsmediums in die geöffnete und die geschlossene Stellung umfasst.
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US6405738B1 (en) * 1999-10-22 2002-06-18 Ultrafryer Systems, Inc. Spray cleaning apparatus for deep fryer
DE102021124219A1 (de) * 2021-09-20 2023-03-23 Sig Technology Ag Reinigungsverfahren zur Reinigung einer Füllmaschine und Füllmaschine zur Durchführung des Reinigungsverfahrens

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