EP4716668A1 - Vorrichtung und verfahren zum trennen von bereichen einer anlage zum herstellen und/oder behandeln von behältern - Google Patents
Vorrichtung und verfahren zum trennen von bereichen einer anlage zum herstellen und/oder behandeln von behälternInfo
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- EP4716668A1 EP4716668A1 EP24725413.9A EP24725413A EP4716668A1 EP 4716668 A1 EP4716668 A1 EP 4716668A1 EP 24725413 A EP24725413 A EP 24725413A EP 4716668 A1 EP4716668 A1 EP 4716668A1
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung (10) zum Trennen von Bereichen (46, 48) einer Anlage (50) zum Herstellen und/oder Behandeln von Behältern, umfassend eine Wand (12) mit einer Öffnung (14), ein drehbar gelagertes erstes Transportrad (16), ein drehbar gelagertes zweites Transportrad (18), und mindestens ein Schottelement (20, 21) für die Öffnung (14), wobei das erste Transportrad (16) und das zweite Transportrad (18) im Wesentlichen auf verschiedenen Seiten der Wand (12) an der Öffnung (14) angeordnet sind, wobei das erste Transportrad (16) und das zweite Transportrad (18) jeweils eine Vielzahl von an einem Umfang (17, 19) des jeweiligen Transportrads (16, 18) angeordnete Ausnehmungen (22) zum Halten von Behältern aufweisen und das Schottelement (20, 21) in einer Schließstellung, in der das mindestens eine Schottelement (20, 21) die Öffnung (14) zumindest teilweise verschließt, zumindest teilweise zwischen dem ersten Transportrad (16) und dem zweiten Transportrad (18) angeordnet ist. Damit stellt die Erfindung eine Vorrichtung (10) zum Trennen von Bereichen eine Anlage zum Herstellen und/oder Behandeln von Behältern bereit, das einfacher als der Stand der Technik aufgebaut und bedienbar ist und insgesamt kostengünstig hergestellt werden kann.
Description
Vorrichtung und Verfahren zum Trennen von Bereichen einer Anlage zum Herstellen und/oder Behandeln von Behältern
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Trennen von Bereichen einer Anlage zum Herstellen und/oder Behandeln von Behältern.
In Anlagen zum Herstellen und/oder Behandeln von Behältern können verschiedene Bereiche voneinander durch Wände getrennt werden. Die Trennung kann durchgeführt werden, um beispielsweise Bereiche, die mit Reinigungsflüssigkeiten oder Steri- lisationsmittel gereinigt oder sterilisiert werden oder verschiedene Atmosphärendrücke aufweisen, voneinander zu trennen. Transportstrecken für Behälter, auf denen die Behälter zwischen verschiedenen Behandlungsvorrichtungen der Anlage transportiert werden, erstrecken sich dabei durch Öffnungen in den Wänden. Entsprechende Transportvorrichtungen reichen die Behälter dabei durch diese Öffnungen durch. Für die Reinigung bzw. die Sterilisation werden diese Öffnungen mit Schotts verschlossen.
Aus EP 3 687 967 B1 ist dabei bekannt, bei Transportvorrichtungen, die Greifer aufweisen, die sich durch die Öffnungen erstrecken und Behälter Greifern einer benachbarten Transportvorrichtung übergeben können, ein Schottelement mit einem Flansch auszustatten, der sich über die Greifer legt, wenn das Schott geschlossen wird. Damit soll eine Abdichtung der Öffnung im Bereich der Greifer bewirkt werden. Allerdings verbleibt zwischen den Greifern jeweils eine Öffnung, die nicht vollständig geschlossen werden kann.
Aus EP 3 131 733 A1 ist weiter bekannt, ein gesamtes Transportrad, dessen Greifer sich durch die Öffnungen erstreckt, aus der Öffnung zu verschwenken, um die Öffnung vollständig schließen zu können.
Weiter ist aus EP 3 831 572 A1 bekannt, einzelne Greifer, die in die Öffnungen hineinragen, vor dem Schließen des Schotts aus den Öffnungen zu verschwenken, um einen vollständigen Verschluss der Öffnung zu bewirken.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Trennen von Bereichen einer Anlage zum Herstellen und/oder Behandeln von Behältern bereitzustellen, die einfacher als der Stand der Technik aufgebaut und verwendbar sind und insgesamt kostengünstig hergestellt bzw. verwendet werden können.
Die Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche sowie der folgenden Beschreibung.
Bei einer Vorrichtung zum Trennen von Bereichen einer Anlage zum Herstellen und/oder Behandeln von Behältern, umfassend eine Wand mit einer Öffnung, ein drehbar gelagertes erstes Transportrad, ein drehbar gelagertes zweites Transportrad, und mindestens ein Schottelement für die Öffnung, wobei das erste Transportrad und das zweite Transportrad im Wesentlichen auf verschiedenen Seiten der Wand an der Öffnung angeordnet sind, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass das erste Transportrad und das zweite Transportrad jeweils eine Vielzahl von an einem Umfang des jeweiligen Transportrads angeordnete Ausnehmungen zum Halten von Behältern aufweisen und das Schottelement in einer Schließstellung, in der das mindestens eine Schottelement die Öffnung zumindest teilweise verschließt, zumindest teilweise zwischen dem ersten Transportrad und dem zweiten Transportrad angeordnet ist.
Mit der Erfindung wird damit eine Vorrichtung mit einem Schottelement bereitgestellt, das zwischen dem ersten Transportrad und dem zweiten Transportrad angeordnet werden kann, um gegebenenfalls mit weiteren Schottelementen die Öffnung vollständig und dicht zu verschließen. Das mindestens eine Schottelement kann dabei als ein abdeckendes Teil eines Schotts oder als das gesamte Schott verstanden werden. Dabei weisen die Transporträder Ausnehmungen auf, mit denen die Behälter an einem Umfang der Transporträder gehalten werden können. Die Ausnehmungen sind direkt am Umfang des Transportrads angeordnet und sind nicht Teil von Greifern. Weiter können die Ausnehmungen derart ausgebildet sein, dass sie relativ zum Transportrad ortsfest an dem Transportrad angeordnet sind. D. h., dass die Behälter
lediglich in die Ausnehmungen eingelegt werden, ohne dass ein Greifvorgang in den Ausnehmungen erfolgt. Wenn ein Behälter in der Ausnehmung angeordnet ist, dann umschließt die Ausnehmung den Behälter lediglich teilweise. Ein Behälter, der von einer Ausnehmung gehalten wird, ragt damit in eine Radialrichtung des Transport- rads aus der Ausnehmung heraus. Die Ausnehmung kann zum Beispiel eine Tasche sein, sodass das Transportrad als Taschenrad ausgebildet sein kann. Das erste Transportrad und das zweite Transportrad sind dabei auf verschiedenen Seiten der Öffnung der Wand angeordnet. Die Behälter werden durch die Transporträder derart transportiert, dass sie unmittelbar von einem der beiden Transporträder zum anderen der beiden Transporträder überführt werden. Die Transportstrecke der Behälter durch die Anlage erstreckt sich daher durch die Öffnung hindurch. Eines der beiden Transporträder kann dabei durch die Öffnung ragen, wobei dann das Schottelement mindestens einen Bereich aufweisen kann, der von der Wand beabstandet ist und sich zwischen die beiden Transporträder erstreckt, wenn das Schottelement in die Schließstellung bewegt wird. Die Bewegung des mindestens ein Schottelements in die Schließstellung kann zum Beispiel durch eine lineare Bewegung oder durch eine Schwenkbewegung erfolgen, wobei die Schwenkachse beispielsweise senkrecht zu der Wand orientiert sein kann. Durch die Verwendung der Ausnehmungen können das erste Transportrad und das zweite Transportrad insbesondere in axialer Richtung keinen Überlapp aufweisen, wie er bei Transporträdern vorliegt, die mit einer Übergabe zwischen Greifern arbeiten. Durch die Vermeidung der Überlappung zwischen den beiden Transporträdern kann das Schottelement in einer Richtung radial zu den Drehachsen der Transporträder zwischen dem ersten Transportrad und dem zweiten Transportrad und insbesondere zwischen die Ausnehmungen der beiden Transporträder angeordnet werden. In der Schließstellung verbleiben damit keine Öffnungen aufgrund von überlappenden Elementen zwischen den beiden Transporträdern. Damit stellt die Erfindung eine Vorrichtung bereit, mit der die Vorrichtung einfacher als der Stand der Technik aufgebaut ist, einfacher bedienbar ist und die kostengünstig ist.
Gemäß einem Beispiel kann das Schottelement in der Schließstellung in einem Transportpfad der Behälter, der sich zwischen dem ersten Transportrad und dem
zweiten Transportrad erstreckt, angeordnet sein und den Transportpfad vorzugsweise blockieren.
Der Transportpfad kann sich entlang einer Transportrichtung der Behälter zwischen dem ersten Transportrad und dem zweiten Transportrad erstrecken. Ein Behälter, der in dem Transportpfad angeordnet wäre, wenn das Schottelement in die Schließstellung bewegt wird, würde dann mit einer Hälfte auf einer Seite des Schottelements mit der anderen Hälfte auf der anderen Seite des Schottelements angeordnet sein. Die Form des Schottelements kann sich dabei zumindest teilweise an einem Abschnitt des Transportpfads orientieren, der sich zwischen dem ersten Transportrad und dem zweiten Transportrad erstreckt.
Gemäß einem weiteren Beispiel kann zwischen dem Umfang des ersten Transport- rads und dem Umfang zweiten Transportrads ein fester Abstand, vorzugsweise ein Schlitz, ausgebildet sein, in dem das Schottelement in der Schließstellung angeordnet sein kann.
Die Ausnehmungen werden dabei nicht das Teil des Schlitzes verstanden, sodass sich der Schlitz im Bereich der Ausnehmungen entlang der gedachten Fortführung des Umfangs des jeweiligen Transportrads erstreckt. Wenn zwei Ausnehmungen der Transporträder auf jeweils einer Seite des Schlitzes angeordnet sind und zueinander orientiert sind, können sie derart ausgebildet sein, dass sie in Kombination miteinander einen Flaschenabschnitt nahezu vollständig umschließen. Lediglich an der Position des Schlitzes findet keine Umschließung statt. Sofern kein Behälter in den Ausnehmungen angeordnet ist, ist der Schlitz frei, sodass das Schottelement in den Schlitz bewegt werden kann.
In einem weiteren Beispiel kann die Öffnung zwischen dem ersten Transportrad und dem zweiten Transportrad angeordnet sein.
D. h., dass keines der beiden Transporträder dann durch die Öffnung ragt, sondern vollständig auf der jeweiligen Seite der Wand angerordnet sind. Wenn die Wand die Öffnung vollständig ausfüllen würde, würde die Wand daher ohne Versatz zwischen
den beiden Transporträdern angeordnet werden können. Das Schottelement kann dann zum Beispiel aus einer ebenen Platte ausgebildet sein, sodass die Herstellung des Schottelements kostengünstig ist.
Weiter kann an dem ersten Transportrad zum Beispiel eine erste Ringführung für die Behälter und an dem zweiten Transportrad eine zweite Ringführung für die Behälter angeordnet sein, wobei vorzugsweise das mindestens eine Schottelement in der Schließstellung an mindestens einer der Ringführungen anliegt.
Die Ringführungen können radial von dem jeweiligen Transportrad beabstandet angeordnet sein, um eine zweite Auflagefläche für die in den Ausnehmungen angeordneten Behältern bereitzustellen. Weiter können die Ringführungen Anweiserelemente aufweisen, die sich über das jeweils andere Transportrad erstrecken. So kann die erste Ringführung ein erstes Anweiserelement aufweisen, das sich über das zweite Transportrad erstreckt. Die zweite Ringführung des zweiten Transportrads kann ein zweites Anweiserelement aufweisen, das sich über das erste Transportrad erstreckt. Mit den Anweiserelementen können die Behälter beim Übergang zwischen den beiden Transporträdern geführt werden.
Die erste und/oder zweite Ringführung kann beispielsweise eine Nut aufweisen, in der das mindestens eine Schottelement in der Schließstellung zumindest teilweise angeordnet ist.
Damit kann eine Abdichtung zwischen der jeweiligen Ringführung und dem Schottelement verbessert werden. Die Nut kann beispielsweise derart ausgebildet sein, dass sie zu dem Schottelement weist, wenn das Schottelement in einer Öffnungsstel- lung ist.
Gemäß einem weiteren Beispiel kann das mindestens eine Schottelement mindestens eine Aussparung aufweisen, in der die erste und/oder zweite Ringführung in der Schließstellung angeordnet sein können.
Das Schottelement ist damit der von der Öffnung und den Ringführungen definierte Kontur angepasst, um in der Schließstellung die Öffnung vollständig zu verschließen. Beim Übergang in die Schließstellung kann die entsprechende Ringführung durch die Bewegung des Schottelements in der Aussparung angeordnet werden.
Weiter kann die Vorrichtung zum Beispiel mindestens zwei Schottelemente aufweisen, wobei zumindest ein erstes Schottelement der mindestens zwei Schottelemente in der Schließstellung zumindest teilweise zwischen Ausnehmungen des ersten Transportrads und des zweiten Transportrads angeordnet sein kann.
Wenn mehrere Schottelemente verwendet werden kann das mindestens eine Schottelement als erstes Schottelement bezeichnet werden. Weiter können weitere Schottelemente als zweites Schottelement, drittes Schottelement usw. bezeichnet werden. Das zweite Schottelement kann beispielsweise entgegengesetzt zu dem ersten Schottelement in die Schließstellung bewegt werden, sodass sich die beiden Schottelemente beim Übergang in die Schließstellung aufeinander zu bewegen. Es können auch mehr als zwei Schottelemente vorgesehen sein. Mindestens eines der Schottelemente kann dann zwischen die beiden Transporträder angeordnet werden.
Gemäß einem weiteren Beispiel kann das Schottelement in axialer Richtung in die Schließstellung und aus der Schließstellung bewegbar sein.
Das Schottelement kann sich damit von oben nach unten oder von unten nach oben bewegen, um in die Schließstellung zu gelangen bzw. aus der Schließstellung bewegt zu werden. Die axiale Richtung bezieht sich dabei auf die Drehrichtung der Transporträder. Falls mindestens zwei Schottelemente bereitgestellt werden, kann ein zweites Schottelement ebenfalls horizontal in die Schließstellung bewegt werden und entgegengesetzt zu dem ersten Schottelement bewegbar sein. Alternativ kann das zweite Schottelement auch in einer nicht zu der Bewegungsrichtung des ersten Schottelements parallelen Richtung, beispielsweise senkrecht, zu dem ersten Schottelement bewegt werden, um in die Schließstellung zu wechseln. Dies kann auch für weiter Schottelemente gelten.
Weiter betrifft die Erfindung eine Anlage zum Herstellen und/oder Behandeln von Behältern, umfassend einen ersten Bereich und einen zweiten Bereich und mindestens eine Vorrichtung nach der vorangegangenen Beschreibung, wobei das erste Transportrad in dem ersten Bereich angeordnet ist und das zweite Transportrad in dem zweiten Bereich angeordnet ist und wobei die Wand die Bereiche voneinander trennt.
Vorteile und Wirkungen sowie Weiterbildungen der Anlage ergeben sich aus den Vorteilen und Wirkungen sowie Weiterbildungen der oben beschriebenen Vorrichtung. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird daher in dieser Hinsicht auf die vorangegangene Be-schreibung verwiesen.
Zusätzlich betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Trennen von Bereichen einer Anlage zum Herstellen und/oder Behandeln von Behältern, umfassend zumindest die folgenden Schritte: Bewegen mindestens eines Schottelements über eine Öffnung einer Wand zwischen einem ersten Transportrad in einem ersten Bereich der Anlage und einem zweiten Transportrad in einem zweiten Bereich der Anlage; Bewegen des mindestens einen Schottelements zwischen das erste Transportrad und das zweite Transportrad zum Trennen der Bereiche.
Vorteile und Wirkungen sowie Weiterbildungen des Verfahrens ergeben sich aus den Vorteilen und Wirkungen sowie Weiterbildungen der oben beschriebenen Vorrichtung. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird daher in dieser Hinsicht auf die vorangegangene Beschreibung verwiesen.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer beispielhaften Ausführungsform mittels der beigefügten Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Figur 1a, b eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zum Trennen von Bereichen;
Figur 2a, b eine schematische Darstellung einer Frontansicht der Vorrichtung;
Figur 3a, b eine schematische Darstellung einer Rückansicht der Vorrichtung;
Figur 4a-c eine schematische Darstellung eines zweiten Beispiels der Vorrichtung;
Figur 5 eine schematische Darstellung eines dritten Beispiels der Vorrichtung;
Figur 6 eine schematische Darstellung einer Anlage zum Herstellen und/oder
Behandeln von Behältern; und
Figur 7 ein Flussdiagramm des Verfahrens zum Trennen von Bereichen.
Die Vorrichtung zum Trennen von Bereichen einer Anlage zum Herstellen und/oder Be-handeln von Behältern wird im Folgenden in ihrer Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet, wie in Figur 1a dargestellt ist.
Die Vorrichtung 10 weist eine Wand 12 mit einer Öffnung 14 auf. Auf einer Seite der Wand 12 weist die Vorrichtung 10 weiter ein erstes drehbar gelagertes Transportrad 16 auf und auf der anderen Seite der Wand 12 ein zweites drehbar gelagertes Transportrad 18. Die Transporträder 16, 18 sind an der Öffnung 14 angeordnet. Eines der Transporträder 16, 18 kann zumindest teilweise durch die Öffnung 14 durchragen, wie in diesem Beispiel nach Figur 1a dargestellt ist. Die Drehachsen der Transporträder sind dabei weiter auf verschiedenen Seiten der Wand 12 und Öffnung 14 angeordnet. D. h., dass die Transporträder 16, 18 im Wesentlichen auf verschiedenen Seiten der Wand 12 an der Öffnung 14 angeordnet sind.
Das erste Transportrad 16 weist einen ersten Umfang 17 und das zweite Transportrad 18 einen zweiten Umfang 19 auf. Die Transporträder 16, 18 können zwischen ihren Umfängen 17, 19 durch einen festen Abstand voneinander getrennt sein. Der feste Abstand kann als Schlitz 26 ausgebildet sein. Der feste Abstand kann sich in radialer Richtung beider Transporträder 16, 18 erstrecken. Weiter können die Transporträder 16, 18 beispielsweise keine Komponenten aufweisen, die den Abstand in radialer Richtung überbrücken, sodass in der Draufsicht kein Überlapp zwischen den Transporträdern 16, 18 oder ihren Komponenten ausgebildet ist.
Jedes Transportrad 16, 18 weist in seinem Umfang 17, 19 eine Vielzahl von Ausnehmungen 22 auf, in denen Behälter gehalten werden können. Die Behälter können dazu Haltekragen 11 aufweisen, die beispielsweise in dem Bereich ihrer Mündung angeordnet sind. In Figur 1a ist in einer der Ausnehmungen 22 beispielhaft die Position eines Haltekragens 11 eines in der Ausnehmung 22 gehaltenen Behälters gestrichelt eingezeichnet. Die Haltekragen 11 können an dem Rand der Ausnehmungen 22 am jeweiligen Transportrad 16, 18 aufliegen. Weiter können die Haltekragen 11 beispielsweise relativ zur Drehachse des jeweiligen Transportrads 16, 18 radial über die Ausnehmungen 22 aufgeschoben werden.
Die Ausnehmungen 22 können als Taschen ausgebildet sein, sodass die Transporträder 16, 18 als Taschenräder für die Behälter ausgebildet sein können.
Weiter können die Ausnehmungen 22 derart ausgebildet sein, dass sie lediglich einen Teil des jeweiligen Haltekragens 11 der Behälter abstützen, d. h., dass ein Umfang der Behälter unterhalb des Haltekragens 11 lediglich teilweise in den Ausnehmungen 22 angeordnet werden kann. Dem ersten Transportrad 16 kann dann eine erste Ringführung 28 zugeordnet sein. Weiter kann dann dem zweiten Transportrad 18 eine zweite Ringführung 32 zugeordnet sein. Jede Ringführung 28, 32 erstreckt sich in einem Abstand um den Umfang 17, 19 des ihm zugeordneten Transportrads 16, 18, wobei der Abstand derart ausgebildet ist, dass ein in eine Ausnehmung 22 angeordneter Behälter zumindest teilweise mit seinem Haltekragen 11 , der nicht in der Ausnehmung 22 angeordnet ist, auf der jeweiligen Ringführung 28, 32 aufliegt. Die Oberfläche der Ringführungen 28, 32, die als Führung für die Haltekragen 11 ausgebildet ist, kann auf gleicher Höhe wie eine Halteoberfläche der Ausnehmungen für die Haltekragen 11 angeordnet sein. Die Ringführungen 28, 32 können daher auf der gleichen Höhe bzw. in der gleichen Ebene wie die Transporträder 16, 18 angeordnet sein.
Ein Transportpfad 24 für Behälter kann sich zwischen den Transporträdern 16, 18 und durch die Öffnung 14 erstrecken. Die Behälter wechseln auf dem Transportrad 24 unmittelbar zwischen den Transporträdern 16, 18. D. h., dass ein Behälter von dem ersten Transportrad 16 zu dem zweiten Transportrad 18 oder umgekehrt
wechseln kann, wobei eine Übergabe des Behälters zwischen den Transporträdern 16, 18 stattfinden kann.
Wenn Ringführungen 28, 32 vorgesehen sind, können die Ringführungen 28, 32 An- weiserelemente 30, 34 aufweisen, die eine Führung der Behälter auf dem Transportpfad 24 im Bereich des jeweils anderen als dem der Ringführung 28, 32 zugeordneten Transportrad 16, 18 bewirken. Die erste Ringführung 28 des ersten Transport- rads 16 kann dazu beispielsweise ein erstes Anweiserelement 30 aufweisen, das sich in axialer Richtung über dem zweiten Transportrad 18 erstreckt. Das erste An- weiserelement 30 kann Behälter in einem Bereich abstützen, den die erste Ringführung 28 nicht erreichen kann, da sie auf der gleichen Höhe wie das zweite Transportrad 18 angeordnet ist. Entsprechend kann das zweite Anweiserelement 34 an der zweiten Ringführung 32 angeordnet sein und Behälter in einem Bereich axial über dem ersten Transportrad 16 führen.
Weiter weist die Vorrichtung 10 mindestens ein Schottelement 20, 21 für die Öffnung 14 auf, wobei in der Ansicht in Figur 1a lediglich ein Schottelement 20 dargestellt ist. Wenn mehrere Schottelemente 20, 21 verwendet werden kann das mindestens eine Schottelement 20 als erstes Schottelement 20 bezeichnet werden. Weiter können weitere Schottelemente 21 als zweites Schottelement, drittes Schottelement usw. bezeichnet werden. Das Schottelement 20, 21 kann die Öffnung 14 in einer Schließstellung zumindest teilweise verschließen und freigeben.
Figur 1a zeigt das mindestens eine Schottelement 20 in der Schließstellung. Das mindestens eine Schottelement 20 ist dabei zwischen dem ersten Transportrad 16 und dem zweiten Transportrad 18 angeordnet. Insbesondere ist das mindestens eine Schottelement 20 in einer radialen Richtung bezüglich der drehbar gelagerten Transporträder 16, 18 zwischen den Transporträdern 16, 18 angeordnet.
Vor dem Wechsel des Schottelements 20 in die Schließstellung kann vorgesehen werden, zunächst die Behälter aus der Transportstrecke 24 zu entfernen. Dies kann zum Beispiel dadurch erfolgen, dass zum Beispiel eine Produktion der Behälter, eine
Zuführung der Behälter in die Transportstrecke gestoppt wird oder die Behälter vor dem Erreichen der Transporträder 16, 18 aussortiert werden.
In diesem Beispiel kann das Schottelement 20 vertikal zwischen die Transporträder 16, 18 bewegt werden, um das Schottelement 20 zwischen den beiden Transporträdern 16, 18 anzuordnen. Dabei wird die Öffnung 14 von dem Schottelement 20 zumindest teilweise verschlossen. Insbesondere kann das mindestens eine Schottelement 20 in axialer Richtung der Transporträder 16, 18 an den Transporträdern 16, 18 vorbei bewegt werden. Wenn das mindestens eine Schottelement 20 in axialer Richtung vollständig an den Transporträdern 16, 18 vorbei bewegt werden kann, kann die Öffnung 14 durch das mindestens eine Schottelement 20 vollständig verschlossen werden.
Gemäß Figur 1 b, in der eine Ansicht der Vorrichtung 10 von schräg unten dargestellt ist, kann die Vorrichtung in diesem Beispiel jedoch noch ein weiteres Schottelement 21 aufweisen, das sich gegenläufig zu dem mindestens einen Schottelement 20 bewegen kann und im Verbund mit dem mindestens einen Schottelement 20 eine vollständige Schließung der Öffnung 14 bewirken kann. Dazu kann das weitere Schottelement 21 in der Schließstellung zumindest teilweise zwischen dem ersten Transportrad 16 und dem zweiten Transportrad 18 angeordnet werden. Öffnungen oder Schlitze zwischen den Schottelementen 20, 21 , wie sie im Stand der Technik verbleiben können, werden damit vermieden. Aus Figur 1 b ist dazu ersichtlich, dass das erste Schottelement 20 eine nach unten weisende Kante aufweist, die in der Schließstellung an einer nach oben weisende Kante des zweiten Schottelements 21 anliegt.
An den Positionen der Ringführungen 28, 32 kann das mindestens eine Schottelement 20 je eine Aussparung 36, 38 aufweisen. Eine erste Aussparung 36 kann der ersten Ringführung 28 und eine zweite Aussparung 38 der zweiten Ringführung 32 zugeordnet sein. Die Aussparungen 36, 38 können in der Schließstellung an der jeweiligen Ringführung 28, 32 angeordnet sein und anliegen.
Das weitere Schottelement 21 kann entsprechend eine dritte Aussparung 36' und eine vierte Aussparung 38' aufweisen. Die dritte Aussparung 36' kann ebenfalls der
ersten Ringführung 28 zugeordnet sein und in der Schließstellung in ihr anliegen. Die vierte Aussparung 38' kann der zweiten Ringführung 32 zugeordnet sein und in der Schließstellung an ihr anliegen.
Die Aussparungen 36, 36', 38, 38' können dabei dichtend an den jeweiligen Ringführungen 28, 32 anliegen, sodass keine Öffnung zwischen den Aussparungen 36, 36', 38, 38' und den Ringführungen 28, 32 verbleibt.
Das Schottelement 20 kann an der Wand 12 entlanggeführt werden, um in die Schließstellung bewegt zu werden. Da in diesem Beispiel das erste Transportrad 16 zumindest teilweise durch die Öffnung 14 durchragt, kann das Schottelement 20 in radialer Richtung zu den Transporträdern 16, 18 eine gestufte Kontur aufweisen. Die Kontur ist derart ausgebildet, dass das Schottelement ausgehend von der Wand 12 in etwa einem Abschnitt des Transportpfads 24 folgt, der sich zumindest teilweise zwischen den Transporträdern 16, 18 erstreckt.
Beim Übergang des Schottelements 20 in die Schließstellung kann das Schottelement 20 daher zumindest in den Abschnitt des Transportpfads 24 angeordnet werden, der sich zwischen den Transporträdern 16, 18 erstreckt, und vorzugsweise den Transportpfad 24 zumindest teilweise blockieren.
Die Transporträder 16, 18 verbleiben beim Übergang des mindestens einen Schottelements 20 in die Schließstellung an der Öffnung 14. Sie können dazu beispielsweise fest positionierte Drehachsen aufweisen, die kein Verschwenken des gesamten Transportrads 16, 18 aus der Öffnung erlauben. Eine Bewegung der Transporträder 16, 18 von der Öffnung 14 weg, um die Öffnung 14 vollständig schließen zu können, ist daher nicht notwendig.
In den Figuren 2a und 2b ist eine Frontansicht der Vorrichtung 10 dargestellt. Dabei erfolgt die Ansicht auf die Seite der Wand 12, an der das mindestens eine Schottelement 20 angeordnet ist. Weiter ist in den Figuren 3a und 3b eine Rückansicht der Vorrichtung 10 dargestellt, wobei hier die Ansicht auf der gegenüberliegenden Seite der Wand 12 dargestellt ist.
Gemäß den Figuren 2a und 3a kann das erste Transportrad 16 auf einem ersten Sockel 40 drehbar gelagert sein. Weiter kann das zweite Transportrad 18 auf einem zweiten Sockel 42 drehbar gelagert sein. Die Sockel 40, 42 können die Drehachsen der Transporträder 16, 18 aufweisen.
In den Figuren 2a und 3a ist das Schottelement 20 in einer Öffnungsstellung dargestellt, in der die Öffnung 14 von dem Schottelement 20 nicht bedeckt sein kann. Es ist weiter eine Öffnungsstellung denkbar, in der die Öffnung 14 zumindest teilweise von dem Schottelement 20 bedeckt sein kann. Das weitere Schottelement 21 kann am gegenüberliegenden Rand der Öffnung 14 angeordnet sein und in der Öffnungsstellung die Öffnung 14 nicht oder lediglich teilweise bedecken.
Beim Übergang von der Öffnungsstellung in die Schließstellung, die in den Figuren 2b und 3b dargestellt ist, wurden die Schottelemente 20, 21 aufeinander zu bewegt und zumindest teilweise zwischen die Transporträder 16, 18 angeordnet. Die Öffnung 14 ist mit der gestrichelt dargestellten Linie angedeutet und wird vollständig durch die Kombination beider Schottelemente 20, 21 bedeckt. Beide Schottelemente 20, 21 weisen in diesem Beispiel weiter mindestens ein sich in radialer Richtung erstreckendes ein horizontal orientiertes Wandelement 23, 25 auf, dass sich ausgehend von der Wand 12 zu der oben erläuterten gestuften Form des jeweiligen Schottelements 20, 21 erstreckt. Damit kann in diesem Beispiel in der Schließstellung mit den Schottelementen 20, 21 ein vollständiger Verschluss der Öffnung 14 bewirkt werden.
In den Figuren 4a, 4b und 4c ist ein zweites Ausführungsbeispiel der Vorrichtung 10 dargestellt. In diesem Beispiel ragt keines der beiden Transporträder 16, 18 durch die Öffnung 14. Die Transporträder 16, 18 sind daher jeweils vollständig auf verschiedenen Seiten der Öffnung 14 und der Wand 12 angeordnet. Dabei sein nicht ausgeschlossen, dass in einem anderen Beispiel eines des Transporträder 16, 18 zumindest teilweise in die Öffnung 14 hineinragen kann, ohne auf der anderen Seite der Wand 12 hervorzustehen, d. h. dass das Transportrad 16, 18 dann nicht durch die Öffnung 14 durch die Wand 12 ragt.
Lediglich die Ringführungen 28, 32 ragen in diesem Beispiel durch die Öffnung 14 durch die Wand 12 auf die jeweils andere Seite der Wand 12.
Figur 4a zeigt eine Frontansicht der Vorrichtung 10 in der Schließstellung der Schottelemente 20, 21. Figur 4b zeigt eine Rückansicht der Vorrichtung 10 in der Schließstellung.
Die Schottelemente 20, 21 sind in diesem Beispiel plan ausgebildet und weisen im Gegensatz zu dem Beispiel nach den Figuren 1a bis 3b keine gestufte Form auf. Dies kann die Herstellung der Schottelemente 20, 21 vereinfachen.
Um die Dichtwirkung zwischen den Ringführungen 28, 32 und dem mindestens einen Schottelement 20 zu erhöhen, können die Ringführungen 28, 32 jeweils eine Nut 29 aufweisen. Die Nut 29 kann sich beispielsweise in vertikaler Richtung an den Ringführungen 28, 32 erstrecken und eine rechtwinklige Form aufweisen, an die in der Schließstellung ein Randbereich der jeweiligen Aussparungen 36, 38 und ein Abschnitt des Schottelements 20 angelegt werden können. Die Aussparungen 36, 38 müssen dann nicht an eine gebogene Form der Ringführungen 28, 32 angepasst werden, wodurch die Herstellung des Schottelements 20 weiter vereinfacht werden kann. Die Nut 29 kann in allen in dieser Beschreibung erläuterten Ausführungsbeispielen bereitgestellt werden.
Weiter erstreckt sich in diesem Beispiel das erste Schottelement 20 in der Schließstellung in axialer Richtung vollständig an den Transporträdern 16, 18 vorbei. Das zweite Schottelement 21 weist damit keine Aussparungen auf und erstreckt sich in der Schließstellung nicht zwischen den Transporträdern 16, 18. Damit sei jedoch nicht ausgeschlossen, dass sich das zweite Schottelement 21 in einem anderen Beispiel ebenfalls zwischen die Transporträder 16, 18 erstrecken kann. Dies kann beispielsweise erfolgen, wenn die Ringführungen 28, 32 eine weitere Nut aufweisen, in die das zweite Schottelement 21 beim Übergang in die Schließstellung hineinbewegt werden kann.
Daher kann das weitere Schottelement 21 eine gerade Kante 27 aufweisen, die an das mindestens eine Schottelement 20 stößt, wenn die Schottelemente 20, 21 in der Schließstellung sind. Damit kann die Herstellung zumindest des weiteren Schottelements 21 weiter vereinfacht werden.
Figur 4c zeigt dabei das zweite Beispiel in der Öffnungsstellung. In diesem Beispiel ist das mindestens eine Schottelement 20 derart ausgebildet, dass es in der Öffnungsstellung zumindest teilweise die Öffnung 14 bedecken kann. Mindestens ein Teilbereich des mindestens einen Schottelements 20 kann dabei die Öffnung 14 teilweise bedecken. Damit sei jedoch nicht ausgeschlossen, dass das mindestens eine Schottelement 20 in der Öffnungsstellung die Öffnung 14 vollständig frei lässt.
Weiter ist aus Figur 4c ersichtlich, dass das weitere Schottelement 21 beim Übergang von der Öffnungsstellung in die Schließstellung in vertikaler Richtung bewegt werden kann.
In Figur 5 ist ein drittes Beispiel dargestellt, das eine Öffnungsstellung der Vorrichtung 10 zeigt. Das weitere Schottelement 21 ist hierbei seitlich von der Öffnung 14 angeordnet. Beim Übergang von der Öffnungsstellung in die Schließstellung kann das erste Schottelement 20 dabei in vertikaler Richtung und das zweite Schottelement 21 in horizontaler Richtung bewegt werden. Dies kann die Herstellung der Vorrichtung 10 ebenfalls weiter vereinfachen, da insbesondere bei Öffnungen 14 die sich bis in die Nähe eines Hallenbodens erstrecken, für das weitere Schottelement 21 keine Aufnahme im Hallenboden vorgesehen werden muss, um das Schottelement 21 in die Öffnungsstellung zu bringen. Gemäß dem dritten Beispiel muss lediglich genügend Platz seitlich der Öffnung 14 bereitgestellt werden, was deutlich weniger Aufwand als das Herstellen einer Aufnahme in einem Hallenboden benötigt.
Die Schottelemente 20, 21 können durch Schienen mit der Wand 12 verbunden sein. Die Schienen können die Schottelemente 20, 21 entlang der Wand 12 führen. Alternativ oder zusätzlich können die Schienen an einem Hallenboden oder an einer Gehäusedecke befestigt sein. Neben linearen Bewegungen der Schottelemente 20, 21 , z. B. im Rahmen einer vertikalen oder horizontalen Verschiebung, kann auch eine
Schwenk- oder Drehbewegung für die Bewegung der Schottelemente 20 ,21 vorgesehen werden.
Figur 6 zeigt eine Anlage 50 zum Herstellen und/oder Behandeln von Behältern. Die Anlage 50 weist mindestens eine oben erläuterte Vorrichtung 10 auf. Das erste Transportrad 16 kann in einem ersten Bereich 46 der Anlage angeordnet sein. Das zweite Transportrad 18 kann einem zweiten Bereich 48 der Anlage angeordnet sein. Die Bereiche 46, 48 sind durch die Wand 12 voneinander getrennt. Behälter können von dem ersten Transportrad 16 zum zweiten Transportrad 18 bzw. umgekehrt durch die Öffnung 14 der Wand 12 zwischen den Bereichen 46, 48 transportiert werden.
In einem der Bereiche 46, 48 kann beispielsweise eine Reinigungs- bzw. Sterilisationsvorrichtung 44 angeordnet sein. Der entsprechende Bereich kann damit als Nassbereich bzw. Sterilisationsbereich ausgebildet sein. Die Wand 12 kann Teil eines Gehäuses 52 sein, das den jeweiligen Bereich 46, 48, in dem die Reinigungs- bzw. Sterilisationsvorrichtung 44 angeordnet ist, umschließen kann. Die Wand 12 bzw. das Gehäuse 52 kann das Reinigungs- bzw. Sterilisationsmittel in dem jeweiligen Bereich 46, 48 einschließen, wobei während der Reinigung bzw. Sterilisation das mindestens eine Schottelement 20 in der Schließstellung ist und die Öffnung 14 verschließt.
In dem Gehäuse 52 kann eine Füllmaschine 45 angeordnet sein, die durch die Reinigungsvorrichtung 44 nass gereinigt werden kann. Die Transporträder 16, 18, die rechts in der Figur angeordnet sind, können Behälter beispielsweise von einer Blasmaschine (nicht dargestellt) erhalten und der Füllmaschine 45 zuführen. Die Blasmaschine kann unmittelbar an das rechte erste Transportrad 16 angrenzen oder durch weitere Transporträder mit diesem Transportrad verbunden sein.
Ein Flussdiagramm des Verfahrens 100 zum Trennen von Bereichen eine Anlage zum Herstellen und/oder Behandeln von Behältern ist in Figur 7 dargestellt.
Gemäß einem ersten Schritt 102 kann gemäß dem Verfahren 100 das mindestens eine Schottelement 20 über die Öffnung 14 einer Wand 12 bewegt werden. Die Wand 12 ist dabei zwischen dem ersten Transportrad 16 und dem zweiten
Transportrad 18 angeordnet. Das erste Transportrad 16 ist weiter in einem ersten Bereich 46 der Anlage 50 angeordnet und das zweite Transportrad 18 in einem zweiten Bereich 48 der Anlage 50.
Nachdem das mindestens eine Schottelement 20 so weit über die Öffnung 14 bewegt wurde, dass es auf Höhe der Transporträder 16, 18 angeordnet ist, wird das mindestens eine Schottelement 20 gemäß einem weiteren Schritt 104 zwischen das erste Transportrad 16 und das zweite Transportrad 18 bewegt. Dabei kann das mindestens ein Schottelement 20 weiter zwischen Ausnehmungen 22 zum Halten von Behältern bewegt, wobei die Ausnehmungen 22 sowohl am Umfang 17 des ersten Transportrads 16 als auch am Umfang 19 des zweiten Transportrads 18 angeordnet sein können.
D. h., dass das mindestens eine Schottelement 20 in radialer Richtung hinsichtlich der Transporträder 16, 18 zwischen den beiden Transporträdern 16, 18 angeordnet wird.
Damit können der erste Bereich 46 und der zweite Bereich 48, die vorher über die Öffnung 14 fluidkommunizierend verbunden waren, voneinander getrennt werden.
Optional kann das Verfahren mit einem weiteren Schottelement 21 durchgeführt werden, wobei dann beide Schottelemente 20, 21 gleichzeitig oder nacheinander gemäß Schritt 102 über die Öffnung 14 bewegt werden können. Die Bewegung der beiden Schottelemente 20, 21 kann beispielsweise gegenläufig oder senkrecht zueinander erfolgen. Weiter können die Bewegungsrichtungen der beiden Schottelemente 20, 21 beim Übergang in die Schließstellung auch jeden anderen Winkel zueinander aufweisen. Weiter ist denkbar, dass die Bewegung der Schottelemente 20, 21 auf einer gebogenen Bahn erfolgen kann.
Weiter optional können dann beide Schottelemente 20, 21 gleichzeitig oder nacheinander gemäß Schritt 104 zwischen die beiden Transporträder 16, 18 bewegt werden.
Alternativ kann das weitere Schottelement 21 den Schritt 104 auslassen und nicht zwischen die Transporträder 16, 18 bewegt werden. Dann wird das mindestens eine Schottelement 20 so weit zwischen die Transporträder 16, 18 bewegt, dass es an den beiden Transporträdern 16, 18 vorbei bewegt wird und auf der zum weiteren Schottelement 21 weisenden Seite zumindest teilweise herausragen oder mit einer Seite der Transporträder 16, 18 fluchtet. Wenn zum Beispiel das mindestens eine Schottelement 20 von oben an den Transporträdern 16, 18 vorbei bewegt wird, kann es in der Schließstellung beispielsweise mit der Unterseite der Transporträder 16,18 fluchten.
Das weiter Schottelement 21 kann in der Schließstellung dann an das erste Schottelement 20 angelegt werden, um einen vollständigen Verschluss der Öffnung 14 bereitzustellen.
Das Verfahren 100 kann weiter mit mehr als zwei Schottelementen 20, 21 durchgeführt werden. Zumindest eines der Schottelemente 20, 21 führt dann den Schritt 104 aus.
Das oben beschriebene Beispiel dient in keiner Weise einer Beschränkung der Erfindung. Vielmehr kann die Erfindung in vielfältiger Weise abgewandelt werden. Alle oben beschriebenen Merkmale der Erfindung können allein oder in Kombination miteinander wesentlich für die Erfindung sein.
Bezugszeichenliste
10 Vorrichtung
11 Haltekragen
12 Wand
14 Öffnung
16 erstes Transportrad
17 Umfang
18 zweites Transportrad
19 Umfang
20 erstes Schottelement
21 zweites Schottelement
22 Ausnehmung
23 senkrechtes Wandelement
24 Transportpfad
25 senkrechtes Wandelement
26 Schlitz
27 Kante
28 erste Ringführung
29 Nut
30 Anweiserelement
32 zweite Ringführung
34 Anweiserelement
36 erste Aussparungen
38 zweite Aussparungen
40 erster Sockel
42 zweiter Sockel
44 Reinigungs- oder Sterilisationsvorrichtung
46 erster Bereich
48 zweiter Bereich
50 Anlage
52 Gehäuse
Claims
1. Vorrichtung (10) zum Trennen von Bereichen (46, 48) einer Anlage (50) zum Herstellen und/oder Behandeln von Behältern, umfassend eine Wand (12) mit einer Öffnung (14), ein drehbar gelagertes erstes Transportrad (16), ein drehbar gelagertes zweites Transportrad (18), und mindestens ein Schottelement (20, 21 ) für die Öffnung (14), wobei das erste Transportrad (16) und das zweite Transportrad (18) im Wesentlichen auf verschiedenen Seiten der Wand (12) an der Öffnung (14) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Transportrad (16) und das zweite Transportrad (18) jeweils eine Vielzahl von an einem Umfang (17, 19) des jeweiligen Transportrads (16, 18) angeordnete Ausnehmungen (22) zum Halten von Behältern aufweisen und das Schottelement (20, 21 ) in einer Schließstellung, in der das mindestens eine Schottelement (20, 21 ) die Öffnung (14) zumindest teilweise verschließt, zumindest teilweise zwischen dem ersten Transportrad (16) und dem zweiten Transportrad (18) angeordnet ist.
2. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Schottelement (20, 21 ) in der Schließstellung in einem Transportpfad (24) der Behälter, der sich zwischen dem ersten Transportrad (16) und dem zweiten Transportrad (18) erstreckt, angeordnet ist und den Transportpfad (24) vorzugsweise blockiert.
3. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Umfang (17, 19) des ersten Transportrads (16) und dem Umfang (17, 19) zweiten Transportrads (18) ein fester Abstand, vorzugsweise ein Schlitz (26), ausgebildet ist, in dem das Schottelement (20, 21 ) in der Schließstellung angeordnet ist.
4. Vorrichtung (10) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (14) zwischen dem ersten Transportrad (16) und dem zweiten Transportrad (18) angeordnet ist.
5. Vorrichtung (10) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem ersten Transportrad (16) eine erste Ringführung (28) für die Behälter und an dem zweiten Transportrad (18) eine zweite Ringführung (32) für die Behälter angeordnet ist, wobei vorzugsweise das mindestens eine Schottelement (20, 21 ) in der Schließstellung an mindestens einer der Ringführungen (28, 32) anliegt.
6. Vorrichtung (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und/oder zweite Ringführung (32) eine Nut (29) aufweisen, in der das mindestens eine Schottelement (20, 21 ) in der Schließstellung zumindest teilweise angeordnet ist
7. Vorrichtung (10) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Schottelement (20, 21 ) mindestens eine Aussparung (36, 38) aufweist, in der die erste und/oder zweite Ringführung (32) in der Schließstellung angeordnet sind.
8. Vorrichtung (10) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (10) mindestens zwei Schottelemente (20, 21 ) aufweist, wobei zumindest ein erstes Schottelement (20, 21 ) der mindestens zwei Schottelemente (20, 21 ) in der Schließstellung zumindest teilweise zwischen Ausnehmungen (22) des ersten Transportrads (16) und des zweiten Transportrads (18) angeordnet ist.
9. Vorrichtung (10) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schottelement (20, 21 ) in axialer Richtung in die Schließstellung und aus der Schließstellung bewegbar ist.
10. Anlage (50) zum Herstellen und/oder Behandeln von Behältern, umfassend einen ersten Bereich (46) und einen zweiten Bereich (48) und mindestens eine Vorrichtung (10) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei das erste Transportrad (16) in dem ersten Bereich (46) angeordnet ist und das zweite Transportrad (18) in dem zweiten Bereich (48) angeordnet ist und wobei die Wand (12) die Bereiche (46, 48) voneinander trennt.
11 . Verfahren (100) zum Trennen von Bereichen einer Anlage zum Herstellen und/oder Behandeln von Behältern, umfassend zumindest die folgenden Schritte:
Bewegen (102) mindestens eines Schottelements über eine Öffnung einer Wand zwischen einem ersten Transportrad in einem ersten Bereich der Anlage und einem zweiten Transportrad in einem zweiten Bereich der Anlage;
Bewegen (104) des mindestens einen Schottelements zwischen das erste Transportrad das zweite Transportrad zum Trennen der Bereiche.
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