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Ein Aspekt der Erfindung betrifft eine Trägereinrichtung für ein Haushaltskältegerät, mit einer Trägerplatte und mit einem dazu separaten Adapterteil, welches mit zumindest einer Schnappverbindung an der Trägerplatte befestigbar ist. Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren.
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Ein Lebensmittel-Aufnahmebehälter ist beispielsweise aus der
WO 2004/038312 A1 bekannt. Dort sind in einem Deckel des Lebensmittel-Aufnahmebehälters Aussparungen gebildet, in denen plattenartige und ebene Klappen schwenkbar gelagert sind.
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Aus der
WO 2016/037 857 A1 ist ein Kältegerät mit einem Auszugskasten bekannt. Dort ist vorgesehen, dass auf einer Platte eine Führungsschiene angeordnet ist. Die Führungsschiene ist nur auf einer Oberseite der Platte positioniert. An dieser Führungsschiene kann ein dazu separates Adapterelement aufgeschnappt werden. An diesem leistförmigen Adapterelement kann eine Schale angebracht werden beziehungsweise aufgesetzt werden. Die Schale kann dann in Tiefenrichtung entlang dieses Adapterelements verschoben werden.
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Aus der
DE 10 2020 202 045 A1 ist eine Trägereinrichtung mit aufgeschnappter Führungsschiene bekannt. Die formsteifen Schnappelemente führen zu einer relativ harten Verschnappung, wodurch auch das Lösen der Führungsschiene erschwert ist.
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Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Trägereinrichtung zu schaffen, bei welcher das Verschnappen der Führungsschiene daran verbessert ist, so dass ein einfacheres Lösen ermöglicht ist.
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Diese Aufgabe wird durch eine Trägereinrichtung sowie ein Verfahren gemäß den unabhängigen Ansprüchen gelöst.
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Ein Aspekt der Erfindung betrifft eine Trägereinrichtung für ein Haushaltskältegerät. Die Trägereinrichtung weist eine Trägerplatte auf. Die Trägereinrichtung zumindest ein zur Trägerplatte separates Adapterteil auf. Dieses Adapterteil ist mit zumindest einer Schnappverbindung an der Trägerplatte befestigbar. Das Adapterteil ist insbesondere als Stütz- und/oder Führungseinrichtung für eine Zusatzkomponente ausgebildet. Das Adapterteil weist ein Umgreifteil auf und mit dem Umgreifteil ist eine Randkante der Trägerplatte umgriffen. Das Umgreifteil ist mit zumindest einer Schnappverbindung mit der Trägerplatte verschnappt. Das Adapterteil weist mehrere elastisch verformbare Halteelemente auf, welche mit Halteelementaufnahmen der Trägerplatte reversibel lösbar und darin vorgespannt gekoppelt sind.
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Das Adapterteil ist mit zumindest einer zerstörungsfrei lösbaren und, insbesondere nur, mechanischen Halteverbindung an der Trägerplatte befestigbar beziehungsweise ist daran befestigt. Dies bedeutet, dass im montierten Endzustand das Adaptereil dieses Umgreifteil dieser Randkante der Trägerplatte umgreift. Die Randkante ist daher insbesondere von oben, von der Seite und von unten umgriffen. Das Adapterteil ist mit dem Umgreifteil mit zumindest einer lösbaren Halteverbindung mit der Trägerplatte elastisch gekoppelt.
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Damit ist das Montieren und Demontieren vereinfacht. Insbesondere der Kraftaufwand ist reduziert und abrupte Kraftspitzen sind vermeidbar. Damit ist auch der Verschleiß und eine Beschädigung einer der Komponenten beim Montieren und Demontieren reduziert oder vermieden.
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Dadurch ist eine verbesserte koppelnde und entkoppelnde Verbindung ermöglicht. Insbesondere ist das Lösen vereinfacht. Der Kraftaufwand zum Lösen des Adapterteils ist reduziert. Dadurch ist eine besonders nutzerfreundliche Handhabung, insbesondere Demontage, des Adapterteils erreicht. Auch ist dadurch eine potenzielle Beschädigung und schnellere Abnutzung der aneinander liegenden Bereiche zwischen dem Adapterteil und der Trägereinheit reduziert, insbesondere beim wiederholten Montieren und Demontieren.
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Dennoch ist auch eine positionssichere und mechanisch stabile Befestigung des Adapterteils an der Trägerplatte erreicht. Es ist auch eine dauerhaft lagegenauere Positionierung des Adapterteils an der Trägerplatte ermöglicht. Auch dann, wenn durch den aufgesetzten Behälter Gewichtskräfte und Verschiebekräfte auf das Adapterteil einwirken, ist diese positionsfixiert an der Trägerplatte angeordnet. Ein unerwünschtes Verschieben des Adapterteils relativ zur Trägerplatte ist dann vermieden.
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Das Adapterteil kann eine Führungsschiene für die Zusatzkomponenten sein. Das Adapterteil kann eine Stütze zum Halten von Ablagen, wie Backbleche, Pizzableche, etc. sein. Zudem kann das Adapterteil ausgebildet sein, dass daran ein Teleskopauszug montiert/befestigt wird. Auch könnte an dem Adapterteil eine Flaschenablage gekoppelt werden. Auch das sind Beispiele für Zusatzkomponenten.
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Das Adapterteil ist insbesondere eine längliche Schiene beziehungsweise Leiste. Gerade durch diese Längserstreckung kann durch das Umgreifteil und/oder das Eingriffselement eine Versteifung geschaffen werden. Das Umgreifteil und/oder das Eingriffselement sind somit auch Versteifungselemente der Führungsschiene.
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In einer vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass das Umgreifteil im Querschnitt U-förmig ausgebildet ist. Dieser Querschnitt ist senkrecht zu einer Längsachse des Adapterteils betrachtet. Im montierten Zustand des Adapterteils an der Trägerplatte und bei bestimmungsgemäßer Anordnung der Trägereinrichtung erstreckt sich diese Längsachse des Adapterteils in Tiefenrichtung. Durch diese U-Form ist eine besonders steife Ausgestaltung erreicht. Darüber hinaus ist durch diese U-Form ein vollständiges Umgreifen der Randkante der Trägerplatte ermöglicht. Dies bedeutet, dass durch diese spezifische Querschnittgeometrie das Umgreifteil eine Nut aufweist, in welche die Randkante der Trägerplatte eingeführt ist. Die Randkante und somit ein Randbereich der Trägerplatte, der die Randkante aufweist, ist somit von drei Seiten, nämlich von der Oberseite, der vertikalen Randseite und der Unterseite umgriffen. Eine besonders stabile Aufnahmehalterung ist dadurch ermöglicht. Nicht zuletzt ist durch diese Ausgestaltung somit auch ein Kantenschutz für die Randkante der Trägerplatte durch das Adapterteil gebildet.
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In einer vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass das Umgreifteil eine obere Begrenzungswand aufweist.
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In einer Ausführungsform weist das Adapterteil eine erste Art von elastisch verformbaren Halteelementen auf. Das Adapterteil weist zumindest ein erstes elastisch verformbares Halteelement dieser ersten Art auf. Das Adapterteil weist insbesondere eine dazu unterschiedliche zweite Art von elastisch verformbaren Halteelementen auf. Sie weist zumindest ein zweites elastisch verformbares Halteelement dieser zweiten Art auf.
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In einer Ausführungsform sind eine erste Art von elastisch verformbaren Halteelementen Schnappelemente und zumindest ein erstes Schnappelement ist als elastisch verformbares Halteelement ausgebildet ist. Eine Halteelementaufnahme ist als Schnappelementaufnahme ausgebildet. Dies ist eine sehr vorteilhafte Ausführungsform, da somit unterschiedliche, insbesondere reversibel lösbare und verbindbare, Halteverbindungen mit unterschiedlichen Halteelementen realisiert werden können. Im Hinblick auf positionelle Spezifikationen und/oder Bauraumspezifikationen lässt sich dadurch sehr bedarfsgerecht eine besonders vorteilhafte mechanisch lösbare Verbindung des Adapterteils an der Trägereinrichtung erreichen, und dennoch ist in dem Zusammenhang eine einfache Montage und insbesondere auch eine kraftreduzierte Abnahme des Adapterteils von der Trägerplatte ermöglicht. Insbesondere ist jedoch durch diese multiplen Halteverbindungen mit unterschiedlichen elastischen Halteelementen auch eine sehr sichere und positionsfixierte Anordnung des Adapterteils an der Trägerplatte erreicht. Die zumindest zwei unterschiedlichen Arten von elastischen Halteelementen unterscheiden sich insbesondere in der Geometrie der Halteelemente und/oder in der Wirkrichtung der Halterung und/oder darin, wie sich die Halteelemente in sich selbst elastisch verformen.
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In einer Ausführungsform ist durch die erste Art von Halteelementen eine Positionshalterung des Adapterteils an der Trägerplatte in eine erste Raumrichtung ausgebildet. Insbesondere ist diese erste Raumrichtung die Breitenrichtung.
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In einer Ausführungsform ist durch die zweite Art der Halteelemente eine Positionshalterung der Führungsschiene an der Trägerplatte in eine zur ersten Raumrichtung unterschiedliche zweite Raumrichtung ausgebildet. Insbesondere ist diese zweite Raumrichtung eine Höhenrichtung.
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Zumindest eine Art von Halteelementen kann auch in mehreren Raumrichtungen eine Positionshalterung des Adapterteils bereitstellen.
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In einer Ausführungsform weist das erste elastisch verformbare Halteelement der ersten Art ein U-förmiges Element auf beziehungsweise ist ein derartiges U-förmiges Element. Dieses weist einen in Höhenrichtung der Trägereinrichtung betrachtet unteren U-Schenkel und einen oberen U-Schenkel auf. Dadurch ist eine elastische Verformung dieses geometrisch spezifizierten und individuell orientierten Halteelements in Höhenrichtung ermöglicht. Somit ist die U-Form als liegendes U und somit um 90° zur Grundorientierung einer U-Form angeordnete U-Form.
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In einer Ausführungsform ist der untere U-Schenkel frei kragend angeordnet. Damit ist die elastische Federwirkung dieses örtlich spezifizierten U-Schenkels besonders vorteilhaft gegeben. Die Kopplung mit einer entsprechenden Halteelementaufnahme ist dadurch sehr einfach ermöglicht und dennoch ein sicherer mechanischer Sitz erreicht. Insbesondere ist durch diese Geometrie und Orientierung dieses ersten Halteelements auch ein einfacheres und kraftreduzierteres Lösen der Halteverbindung erreicht, sodass auch das Adapterteil diesbezüglich kraftreduzierter von der Trägerplatte abgenommen werden kann.
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In einer Ausführungsform ist das erste elastisch verformbare Haltelement ein Schnappelement, Dies ist in eine Schnappelementaufnahme, die ein Beispiel für eine erste Haltelementaufnahme ist, verschnappbar beziehungsweise ist darin verschnappt.
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Eine Schnappverbindung ist eine mechanisch stabile und sicher haltende Verbindung, die auch montagefreundlich ist.
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In einer Ausführungsform ist der obere U-Schenkel dieses ersten Halteelements, insbesondere des Schnappelements, an einer Dachwand des Umgreifteils angeformt. Insbesondere endet dieser U-Schenkel an dieser Dachwand. Er ist insbesondere einstückig mit dieser Dachwand ausgebildet. Damit ist eine mechanisch örtlich spezifizierte Anbindung dieses U-förmigen Elements an der Führungsschiene ermöglicht, nämlich an dem spezifischen Umgreifteil. Indem gerade dieser U-Schenkel an dieser Dachwand angebunden ist, ist auch eine entsprechende mechanische Stabilität des gesamten ersten Haltelements, insbesondere des Schnappelements, an dieser Stelle unterstützt. Gerade diesbezüglich werden dann entsprechende Kräfte aufgenommen, wenn sich die U-Form in Höhenrichtung zusammendrückt. Diesbezüglich ist dann gerade dieser obere U-Schenkel elastisch steifer beziehungsweise im Vergleich zum unteren U-Schenkel positionsstabiler, sodass die erwünschte elastische Verformung des unteren U-Schenkels auch dadurch besonders präzise und bedarfsgerecht erfolgt. Auch dadurch sind insbesondere das Montieren und das Demontieren des Adapterteils von der Trägerplatte in kraftreduzierender Weise ermöglicht.
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In einer Ausführungsform weist der untere U-Schenkel einen integrierten Koppelhaken auf. Insbesondere ist dieser an einer dem oberen U-Schenkel in Höhenrichtung abgewandten Unterseite dieses unteren U-Schenkels einstückig damit ausgebildet. Dieser Koppelhaken ragt somit in vorteilhafter Weise frei kragend in Höhenrichtung nach unten von diesem unteren U-Schenkel weg. Dieser Koppelhaken ist im verschnappten Zustand des ersten Haltelements, insbesondere des Schnappelements, der ersten Art in einer Schnappelementaufnahme in eine nach oben offene Aussparung der Schnappelementaufnahme von oben her eingeschnappt. Ein besonders vorteilhaftes Wirkkonzept zur Erzeugung der verschnappenden Verbindung und zur positionssicheren Halterung ist dadurch ermöglicht. Insbesondere ist dadurch auch in einfacher und nutzerfreundlicher Weise das Lösen dieser Schnappverbindung ermöglicht. Der untere U-Schenkel mit dem Koppelhaken kann nämlich bei einer Demontage entsprechend einfach betätigt werden beziehungsweise elastisch verformt werden, sodass sich das Lösen des Koppelhakens aus der Schnappelementaufnahme montagetechnisch und bezüglich vom Kraftaufwand einfach realisieren lässt.
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Im montierten Zustand des ersten Schnappelements in der Schnappelementaufnahme ist diese U-Form in Höhenrichtung zusammengedrückt, sodass der untere U-Schenkel auf die Aussparung der Schnappelementaufnahme gedrückt ist und der Koppelhaken vorgespannt in diese Aussparung gedrückt ist.
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In einer Ausführungsform ist das erste Halteelement, insbesondere das Schnappelement, der ersten Art in einem mittleren Längendrittel der, insbesondere in Tiefenrichtung der Trägereinrichtung bemessenen, Länge des Adapterteils ausgebildet. Insbesondere ist dieses erste Halteelement, insbesondere das Schnappelement, in einem mittleren Längenfünftel der Länge des Adapterteils ausgebildet. Diese entlang der Längsrichtung betrachtete relativ zentrale, insbesondere mittige Position des ersten Halteelements unterstützt die Halterung des Adapterteils an der Trägerplatte besonders. Durch diese zentrale mechanische Koppelstelle ist auch das Aufnehmen von entsprechenden Kräften gleichmäßig ermöglicht und Verkippungen und Verspreizungen der Trägerschiene lassen sich besser vermeiden. Darüber hinaus ist durch diese spezifische Position des ersten Halteeelements auch ermöglicht, dass nur ein einziges derartiges Halteelement an der Führungsschiene vorgesehen ist. Dadurch ist die Anzahl dieser spezifischen ersten Halteelemente, insbesondere der Schnappelemente, der ersten Art auch minimiert.
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In einer Ausführungsform sind eine zweite Art von elastisch verformbaren Halteelementen elastisch verformbare Klemmelemente. Es ist zumindest ein elastisch verformbares Klemmelement als zweites Halteelement ausgebildet. Eine Halteelementaufnahme ist als Klemmelementaufnahme ausgebildet.
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In einer Ausführungsform ist das zweite Halteelement der zweiten Art ein U-förmiges Element, welches einen in Höhenrichtung betrachtet unteren U-Schenkel und einen in Höhenrichtung betrachtet oberen U-Schenkel aufweist, sodass eine elastische Verformung in Höhenrichtung ermöglicht ist. Insbesondere ist hier auch wiederum die Orientierung der U-Form realisiert.
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In einer Ausführungsform ist der untere U-Schenkel dieses zweiten, elastisch verformbaren Halteelements an einer Bodenwand des Umgreifteils angeformt. Insbesondere ist er einstückig damit ausgebildet. Insbesondere ist der obere U-Schenkel dieses zweiten Haltelements, insbesondere des Klemmelements, frei kragend. Dieser obere U-Schenkel ist im geklemmten Zustand des zweiten Halteelements der zweiten Art in einer seitlich offenen und als Tasche ausgebildeten Halteelementaufnahme, insbesondere der Klemmelementaufnahme, mit beiden Schenkeln an Wänden der Halteelementaufnahme angeordnet, insbesondere durch das elastische Zusammendrücken in Höhenrichtung vorgespannt daran anliegend. Diese spezifische geometrische Ausgestaltung und individuelle Orientierung dieses zweiten Halteelements, insbesondere auch der örtlichen Anordnung eines frei kragenden U-Schenkels und eines andererseits endseitig angebundenen und somit nicht frei kragenden U-Schenkels, ermöglicht auch wiederum eine sehr individuelle Verformung und Kopplung mit einer sehr spezifischen Halteelementaufnahme. Dadurch wird die bereits oben genannte vorteilhafte Halterung in der zweiten Raumrichtung besonders vorteilhaft unterstützt. Dennoch ist dann auch durch diese Konfiguration ein kraftreduzierteres Lösen des Adapterteils von der Trägerplatte ermöglicht. Durch diese U-Form und die entsprechende elastische Verformung in Höhenrichtung lässt sich nämlich dann ein einfacheres Herausführen dieses zusammengedrückten U-Elements aus dieser individuell geformten Halteelementaufnahme, insbesondere der Klemmelementaufnahme, erreichen.
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In einer Ausführungsform sind mehrere, insbesondere zumindest zwei, insbesondere vier, zweite, elastisch verformbare Halteelemente, insbesondere Klemmelemente, der zweiten Art an dem Adapterteil ausgebildet. Sie sind insbesondere in das Adapterteil integriert. Dies bedeutet, dass sie einstückig mit dem Adapterteil ausgebildet, insbesondere hergestellt, sind. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn das Adapterteil aus Kunststoff ausgebildet ist. Sie kann in dem Zusammenhang ein Spritzgussbauteil sein.
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In Tiefenrichtung der Trägereinrichtung betrachtet ist ein zweites, elastisch verformbares Halteelement vor dem ersten, elastisch verformbaren Halteelement der ersten Art angeordnet. Zumindest ein weiteres zweites Halteelement ist in dieser Tiefenrichtung betrachtet hinter dem ersten Halteelement angeordnet. Damit weist das Adapterteil in dieser Tiefenrichtung betrachtet eine ganz spezifische Reihenanordnung von unterschiedlichen elastisch verformbaren Halteelementen auf. Es ist quasi das erste Halteelement in dieser Reihe von zumindest zwei zweiten Halteelementen eingefasst beziehungsweise nach vorne und nach hinten ergänzt. Dadurch ist ein sehr individuelles Halteelementsystem geschaffen.
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Insbesondere ist es vorgesehen, dass ein erstes, elastisch verformbares Halteelement nach vorne hin durch zwei zweite, elastisch verformbare Halteelemente ergänzt ist und durch zwei zweite Halteelemente nach hinten ergänzt ist. In der Reihe dieser dann insbesondere fünf Halteelemente ist dann dieses eine erste Halteelement mittig zwischen jeweils zwei Halteelementen angeordnet. In Tiefenrichtung sind diese genannten Halteelemente jedoch jeweils beabstandet zueinander an dem Adapterteil ausgebildet.
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In einer Ausführungsform weist das Adapterteil eine zu der ersten Art und/oder zu der zweiten Art unterschiedliche weitere Art, insbesondere eine dritte Art, von elastisch verformbaren Halteelementen auf. Diese dritte Art von elastisch verformbaren Halteelementen weist zumindest ein drittes, elastisch verformbares Halteelement, insbesondere ein Verformungselement, dieser dritten Art auf. Insbesondere sind zwei dritte Halteelemente an dem Adapterteil ausgebildet. Die dritte Art des Halteelements unterscheidet sich in Formgebung des Halteelements und/oder in Orientierung des Halteelements und/oder in Funktionalität der Haltewirkung von der ersten Art von Halteelementen und von der zweiten Art von Halteelementen.
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Vorzugsweise ist das dritte, elastisch verformbare Halteelement ein in Breitenrichtung elastisch verformbarer Bogen, der an den Enden des Bogens jeweils in eine Bodenwand des Umgreifteils mündet. Durch diese spezifische Geometrie und diese individuelle Anbindung ergibt sich ein sowohl in Richtung und Art sehr individuelles elastisches Verformungsverhalten. Auch dadurch kann für die Montage und insbesondere für die Demontage der Führungsschiene ein vorteilhaftes Szenario erreicht werden. Insbesondere ist auch dadurch das Lösen kraftreduzierter ermöglicht. Dennoch ist im montierten Zustand ein besonders lagegenauer Sitz der Führungsschiene unterstützt und eine Positionsveränderung in zumindest einer Raumrichtung, insbesondere einer dritten Raumrichtung, besonders vorteilhaft vermieden.
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In einer Ausführungsform weist das Umgreifteil eine Bodenwand auf, an der zumindest eine seitlich offene und formsteife Nische ausgebildet ist. Im montierten Zustand des Adapterteils an der Trägerplatte greift in diese Nische ein, insbesondere formsteifer, Fixierblock ein, der an der Trägerplatte ausgebildet ist. Insbesondere ist dieser Eingriff in Breitenrichtung realisiert. Damit ist eine weitere Positionsfixierung beziehungsweise deren Unterstützung für die Führungsschiene an der Trägerplatte zusätzlich zu den unterschiedlichen Halteelementen ermöglicht. Gerade durch die vorzugsweise relativ mittige, insbesondere mittige Anordnung, des ersten Halteelements der ersten Art entlang des Adapterteils wird quasi eine Zentrum-Halteverbindung, insbesondere eine Zentrum-Schnappverbindung, geschaffen. Dadurch können besonders vorteilhaft Kräfte, die in Breitenrichtung an einem vorderen Ende oder einem hinteren Ende auf das Adapterteil wirken, verbessert aufgenommen werden. Allenfalls ist dann in Bezug zu diesem ersten Haltelement, insbesondere dem ersten Schnappelement, und dessen Position eine leichte Verdrehung der Führungsschiene ermöglicht, was jedoch wiederum durch zumindest ein anderes Halteelement der zweiten Art und/oder der dritten Art vermieden wird.
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Durch diese weiteren Halteelemente wird dann die entsprechende Rotation des Adapterteils um eine in Höhenrichtung orientierte Achse verhindert. Insbesondere ist auch durch die genannte Nische und den Fixierblock eine Positionsfixierung in Tiefenrichtung der Führungsschiene an der Trägerplatte unterstützt.
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In einer vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass der Randbereich der Trägerplatte durch ein separates Randteil gebildet ist. Die Trägerplatte kann in dem Zusammenhang ein Plattenteil aufweisen. Dieses Plattenteil kann beispielsweise aus Glas oder einem transparenten Kunststoff ausgebildet sein. Dieses Randteil ist randseitig an diesem Plattenteil angeordnet. Es kann beispielsweise angeklebt oder aufgesteckt sein. Auch anderweitige Verbindungen können vorgesehen sein. Das Randteil kann Bestandteil eines zumindest bereichsweise umlaufenden Rahmens sein, der das Plattenteil zumindest bereichsweise umlaufend einfasst. Das Randteil kann einstückig ausgebildet sein. Es kann aus Kunststoff ausgebildet sein. Das Randteil erstreckt sich über die gesamte Länge einer Randkante des Plattenteils.
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Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Adapterteil einstückig ausgebildet ist. Es kann aus Kunststoff ausgebildet sein.
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In einer Ausführungsform kann das Adapterteil eine Aufnahme zum Halten einer als separater Deckel ausgebildeten Zusatzkomponente aufweisen. Insbesondere ist der in Höhenrichtung betrachtet unterhalb der Trägereinrichtung angeordnet und zum Schließen einer Schale, die Bestandteil einer Zusatzkomponenten sein kann, vorgesehen. Der Deckel ist auf die Schale aufsetzbar und die Schale ist in Höhenrichtung unterhalb des Deckels angeordnet.
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Ein Aspekt der Erfindung betrifft ein System mit zumindest einer Zusatzkomponente und einer Trägereinrichtung, wie sie gemäß dem oben genannten Aspekt ausgebildet ist oder gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung davon ausgebildet ist.
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Ein Aspekt der Erfindung betrifft einen Lebensmittel-Aufnahmebehälter für ein Haushaltskältegerät. Dieser kann als Ganzes eine Zusatzkomponente sein oder ein Bestandteil des Lebensmittel-Aufnahmebehälters ist eine Zusatzkomponente. Dieser Lebensmittel-Aufnahmebehälter weist als Zusatzkomponente eine Schale zur Aufnahme der Lebensmittel auf. Darüber hinaus weist der Lebensmittel-Aufnahmebehälter vorzugsweise einen zur Schale separaten Deckel auf. Dieser ist zum Schließen der Schale auf die Schale aufsetzbar. Insbesondere weist der Lebensmittel-Aufnahmebehälter eine Trägereinrichtung auf, wie sie gemäß dem oben genannten Aspekt ausgebildet ist oder gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung davon ausgebildet ist. Damit kann der Lebensmittel-Aufnahmebehälter zum Lagern spezifischer Lebensmittel bereitgestellt werden und dient zusätzlich als Träger für einen darauf positionierbaren weiteren Behälter. Dieser Behälter kann eine einfache Schale sein. Der Behälter kann in einer vorteilhaften Ausführung jedoch ebenfalls als Lebensmittel-Aufnahmebehälter mit einer Schale und einem dazu separaten Deckel ausgebildet sein.
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Darüber hinaus weist der Lebensmittel-Aufnahmebehälter in einem Ausführungsbeispiel eine Lüftungsvorrichtung auf, mit welcher ein Luftaustausch zwischen der Umgebung und dem Inneren des Lebensmittel-Aufnahmebehälters durchführbar ist.
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Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Haushaltskältegerät mit zumindest einer Trägereinrichtung nach einem oben genannten Aspekt oder einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel davon und/oder einem System, gemäß dem oben genannten Aspekt.
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Das Haushaltskältegerät kann ein Kühlgerät oder ein Gefriergerät oder ein Kühl-Gefrier-Kombigerät sein. Das Haushaltskältegerät weist ein Gehäuse auf, in dem zumindest ein Aufnahmeraum für Lebensmittel ausgebildet ist.
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Der Lebensmittel-Aufnahmebehälter kann in dem Aufnahmeraum angeordnet sein und bildet, insbesondere im geschlossenen Zustand des Deckels auf der Schale, einen eigenen abgeschlossenen Lagerbereich. Der Lebensmittel-Aufnahmebehälter kann insbesondere ein Frischhaltebehälter sein, in dem eine individuelle Lagerbedingung, insbesondere eine individuelle Temperatur und/oder Luftfeuchte, eingestellt werden kann.
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Damit ist es ermöglicht, eine zu dem restlichen Bereich des Aufnahmeraums unterschiedliche Lagerbedingung einzustellen. Dies ist insbesondere vorteilhaft zur Lagerung von spezifischen Lebensmitteln wie beispielsweise Obst oder Gemüse oder Fleisch, wie beispielsweise Fisch.
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Mit den Angaben "oben", "unten", "vorne", "hinten, "horizontal", "vertikal", "Tiefenrichtung", "Breitenrichtung", "Höhenrichtung" sind die bei bestimmungsgemäßen Gebrauch und bestimmungsgemäßen Anordnen der Trägereinrichtung beziehungsweise des Behälters beziehungsweise des Geräts gegebenen Positionen und Orientierungen angegeben.
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Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen, sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es sind somit auch Ausführungen von der Erfindung als umfasst und offenbart anzusehen, die in den Figuren nicht explizit gezeigt und erläutert sind, jedoch durch separierte Merkmalskombinationen aus den erläuterten Ausführungen hervorgehen und erzeugbar sind. Es sind auch Ausführungen und Merkmalskombinationen als offenbart anzusehen, die somit nicht alle Merkmale eines ursprünglich formulierten unabhängigen Anspruchs aufweisen.
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Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Haushaltskältegeräts;
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung eines Teilbereichs des Haushaltskältegeräts gemäß Fig. 1, in welchem ein Lebensmittel-Aufnahmebehälter dargestellt ist und eine Klappe einer Lüftungsvorrichtung geschlossen ist;
- Fig. 3
- eine Darstellung gemäß Fig. 2, bei welcher die Klappe in der geöffneten Stellung gezeigt ist;
- Fig. 4
- eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Lüftungsvorrichtung des Lebensmittel-Aufnahmebehälters;
- Fig. 5
- eine perspektivische Darstellung einer Anordnung eines Lebensmittel-Aufnahmebehälters mit einer Trägereinrichtung und einem auf der Trägereinrichtung angeordneten zusätzlichen Behälter;
- Fig. 6
- eine perspektivische Darstellung einer Trägerplatte einer Trägereinrichtung mit einem zusätzlichen Modul einer Lüftungsvorrichtung, die an der Trägerplatte angeordnet ist;
- Fig. 7
- die Darstellung gemäß Fig. 6, wobei Adapterteile an der Trägerplatte angeordnet sind;
- Fig. 8
- eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Adapterteils der Trägereinrichtung;
- Fig. 9
- eine Ansicht von unten auf das Adapterteil gemäß Fig. 8;
- Fig. 10
- eine perspektivische Teildarstellung der Trägerplatte der Trägereinrichtung;
- Fig. 11
- eine Ansicht von unten auf eine Trägereinheit, bei welcher eine Führungsschiene im verschnappten Endzustand an der Trägerplatte angeordnet ist;
- Fig. 12
- eine Vertikalschnittdarstellung durch die Anordnung gemäß Fig. 11 im Bereich eines ersten Halteelements einer ersten Art; und
- Fig. 13
- eine Vertikalschnittdarstellung durch die Anordnung gemäß Fig. 11 im Bereich eines ersten Halteelements einer ersten Art.
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In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
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In Fig. 1 ist in einer beispielhaften Darstellung ein Haushaltskältegerät 1 gezeigt, welches hier als Kühl-Gefrier-Kombigerät ausgebildet ist. Es kann auch ein Gerät sein, welches nur als Kühlgerät oder nur als Gefriergerät ausgebildet ist. Das Haushaltskältegerät 1 weist ein Gehäuse auf, das auch als einen Korpus 2 bezeichnet werden kann. Das Haushaltskältegerät 1 weist auch einen Innenbehälter 3 auf. Der Innenbehälter 3 begrenzt mit seinen Wänden einen ersten Innenraum beziehungsweise Aufnahmeraum 4, der ein Kühlraum ist, und einen beispielhaft darunter angeordneten, davon separierten zweiten Innenraum beziehungsweise zweiten Aufnahmeraum 5, der ein Gefrierraum ist. Der Aufnahmeraum 4 dient im Allgemeinen zum frostfreien Kühlen von Kühlgut, vorzugsweise bei Temperaturen zwischen +4 °C und +8 °C. Der Aufnahmeraum 4 kann jedoch auch als Null-Grad-Fach, insbesondere zum Frischhalten von Obst oder Gemüse, ausgebildet sein. Der erste Aufnahmeraum 4 ist bei geöffneter Tür 6, die frontseitig den ersten Aufnahmeraum 4 verschließt, zugänglich.
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Der weitere, zweite Aufnahmeraum 5 dient im Allgemeinen zum Tiefgefrieren von Gefriergut, bei beispielsweise -18 °C. Der zweite Aufnahmeraum 5 ist bei geöffneter Gefrierraumtür 7 zugänglich.
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In dem ersten Aufnahmeraum 4 ist hier in einem Beispiel ein Kühlgut- beziehungsweise Frischhaltebehälter, der ein Beispiel für eine Zusatzkomponente ist, ausziehbar gelagert, der einen Deckel 9 und eine Schublade beziehungsweise Schale 10 aufweist. Über dem Deckel 9 kann, wie dargestellt, eine zusätzliche, separate Abdeckung 11 beispielsweise in Form einer Trennwand, beispielsweise eines Glasfachbodens, angeordnet sein. Der Frischhaltebehälter stellt einen ersten Lebensmittel-Aufnahmebehälter 8 dar.
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Der Innenbehälter 3 weist, unter anderem, zwei gegenüberliegende vertikale Seitenwände 3a und 3b auf.
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Zumindest durch die Abdeckung 11 ist der erste Lebensmittel-Aufnahmebehälter 8 von dem verbleibenden restlichen Teilvolumen des ersten Aufnahmeraums 4 separiert.
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Der erste Lebensmittel-Aufnahmebehälter 8 kann zerstörungsfrei lösbar aus dem ersten Aufnahmeraum 4 entnommen werden. Auch im eingebrachten Zustand in dem ersten Aufnahmeraum 4 ist vorgesehen, dass die Schale 10 in Tiefenrichtung und somit in z-Richtung im noch im ersten Aufnahmeraum 4 gelagerten Zustand hin- und hergeschoben werden kann, um in das Innere der Schale 10 gelangen zu können.
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Der erste Lebensmittel-Aufnahmebehälter 8 ist in Höhenrichtung (x-Richtung) betrachtet direkt oberhalb einem vorzugsweise vorhandenen weiteren, zweiten Behälter 8' angeordnet. Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass der erste Lebensmittel-Aufnahmebehälter 8 an der Position des zweiten Behälters 8' angeordnet ist. Der zweite Behälter 8' kann zusätzlich zum ersten Lebensmittel-Aufnahmebehälter 8 oder anstatt dazu auch ein erster Lebensmittel-Aufnahmebehälter 8 sein. Vorzugsweise erstreckt sich der erste Lebensmittel-Aufnahmebehälter 8 dann, wenn er an der Position des zweiten Behälters 8' gebildet ist, in Tiefenrichtung weiter nach vorne, als der dann direkt darüber angeordnete weitere Behälter. Bei der Ausführung, bei welcher oberhalb dem zweiten Behälter 8' ein weiterer Behälter angeordnet ist, kann dieser weitere Behälter in Tiefenrichtung linear verschiebbar an einer Trägereinrichtung des zweiten Behälters 8' gelagert sein.
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In Fig. 2 ist in einer perspektivischen Darstellung ein Teilbereich des Haushaltskältegeräts 1 gezeigt, in dem der erste Lebensmittel-Aufnahmebehälter 8 angeordnet ist. Der vollständig aus dem ersten Aufnahmeraum 4 herausnehmbare erste Lebensmittel-Aufnahmebehälter 8 weist vorzugsweise eine Lüftungsvorrichtung 12 auf. Mit dieser Lüftungsvorrichtung 12 ist ein Luftaustausch zwischen der Umgebung und einem Volumenraum beziehungsweise einem Inneren 13 (Fig. 2) des ersten Lebensmittel-Aufnahmebehälters 8 ermöglicht. Die Lüftungsvorrichtung 12 ist insbesondere ein separates Modul. Es kann an den Deckel 9 angeordnet werden.
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Die Lüftungsvorrichtung 12 weist eine Klappe 14 auf, die um eine in Breitenrichtung (x-Richtung) orientierte Schwenkachse A verschwenkbar ist. Die Klappe 14 erstreckt sich, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist, im Wesentlichen über die gesamte Breite des ersten Lebensmittel-Aufnahmebehälters 8.
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Diese schwenkbare Klappe 14 gibt in einer geöffneten Stellung eine Lüftungsöffnung frei und verschließt in der geschlossenen Stellung diese Lüftungsöffnung. Dadurch kann Luft aus einem Inneren 13 des ersten Lebensmittel-Aufnahmebehälters 8 entweichen.
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Die Lüftungsvorrichtung 12 weist einen Trägerkörper 15 auf. Der Trägerkörper 15 erstreckt sich in Breitenrichtung (x-Richtung) über die gesamte Breite des Deckels 9. Es ist als balkenartiges Element ausgebildet. Insbesondere ist der Trägerkörper 15 einstückig, insbesondere aus Kunststoff, ausgebildet.
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Die plattenartige Klappe 14 ist in Fig. 2 in der geschlossenen Stellung gezeigt. Der Trägerkörper 15 ist eine zum Deckel 9 separate Einheit. Der Trägerkörper 15 ist in Tiefenrichtung betrachtet frontseitig an dem Deckel 9 angeordnet, insbesondere direkt angeordnet. Durch den Deckel 9 und die Lüftungsvorrichtung 12 ist somit ein Deckelmodul 16 gebildet. Durch dieses Deckelmodul 16 ist die Beschickungsöffnung von der Schale 10 von oben abdeckbar.
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Darüber hinaus weist die Lüftungsvorrichtung 12 ein Betätigungselement 17 auf. Dieses Betätigungselement 17 ist in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ein mechanischer Schieber. Er ist linear in Breitenrichtung verschiebbar. Das Betätigungselement 17 ist auf einer Auflage 18 der Lüftungsvorrichtung 12 verschiebbar gelagert angeordnet. Die Auflage 18 ist eine ebene Fläche. Sie ist insbesondere ein Teilbereich einer Oberseite 19 der Lüftungsvorrichtung 12. Die Auflage 18 ist insbesondere eine Oberseite einer separaten Trägerschiene der Lüftungsvorrichtung 12. Die Auflage 18 begrenzt in Tiefenrichtung betrachtet nach vorne hin eine Oberseitenöffnung 20 des Trägerkörpers 15. Diese Oberseitenöffnung 20 ist umlaufend vollständig umrandet. Die Oberseitenöffnung 20 stellt eine Lüftungsöffnung 21 eines Lüftungskanals 22 (Fig. 3) der Lüftungsvorrichtung 12 dar. Diese Oberseitenöffnung 20 ist somit auch eine obere Lüftungsöffnung 21 (Fig. 3), wie jeweils oben angesprochen wurde.
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Bei dem in Fig. 2 und Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel ist eine Schwenkachse A, um welche die Klappe 14 verschwenkt werden kann, in Breitenrichtung orientiert.
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Bei dem in Fig. 2 und Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Lüftungsöffnung 12 durch einen umlaufend geschlossenen Rand 24 begrenzt
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In Fig. 3 ist die Darstellung gemäß Fig. 2 gezeigt, jedoch mit der Klappe 14 in der geöffneten Stellung. Die Klappe 14 ist dazu um die Schwenkachse A nach unten verschwenkt.
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Die Schale 10 weist eine Frontwand 25 auf. Diese weist einen Schalenflansch beziehungsweise einen oberen Frontflansch 26 auf. Wie zu erkennen ist, ist der Trägerkörper 15 an einem vorderen Rand 27 des Deckels 9 angeordnet. Insbesondere ist hier ein Aufstecken vorgesehen. Dazu weist der Trägerkörper 15 an seinem hinteren Ende eine Nut 28 (Fig. 4) auf. In diese Nut 28 ist der vordere Rand 27 des Deckels 9 eingesteckt. Insbesondere ein vorderer Rand einer Abdeckplatte des Deckels 9. Die Abdeckplatte kann aus Glas sein. In Fig. 4 ist die Lüftungsvorrichtung 12 in einer weiteren Perspektive gezeigt.
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In Fig. 5 ist in einer perspektivischen Darstellung System beziehungsweise eine Anordnung 29 als Ausführungsbeispiel gezeigt. Die Anordnung 29 weist den zweiten Lebensmittel-Aufnahmebehälter 8' als Beispiel für eine Zusatzkomponente auf. Sie weist darüber hinaus eine Trägereinrichtung 30 auf. Von dieser Trägereinrichtung 30 kann ein zusätzlicher, dritter Behälter 8", auch als Beispiel für eine Zusatzkomponente, aufgenommen werden und in Tiefenrichtung verschoben werden. Der dritte Behälter 8" sitzt hier direkt auf der Trägereinrichtung 30 von oben auf.
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In Fig. 6 ist in einer perspektivischen Darstellung das Deckelmodul 16 gezeigt. Dieses Deckelmodul 16 weist den Deckel 9 und hier vorzugsweise die Lüftungsvorrichtung 12 auf. Der Deckel 16 kann in einem anderen Ausführungsbeispiel auch ohne die Lüftungsvorrichtung 12 oder mit einer andern Lüftungsvorrichtung 12 ausgebildet sein.
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Der Deckel 9 stellt in einem Ausführungsbeispiel ein Beispiel für eine Trägerplatte 31 dar. Der Deckel 9 kann in einem Beispiel auch eine Zusatzkomponenten sein. Die Trägerplatte 31 kann Bestandteil einer Trägereinrichtung 30 sein.
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Die Lüftungsvorrichtung 12 kann auch Bestandteil dieser Trägereinrichtung 30 sein. Sie muss jedoch nicht Bestandteil dieser Trägereinrichtung 30 sein.
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Die Trägerplatte 31 weist ein Plattenteil 32 auf. Dieses Plattenteil 32 kann aus Glas sein. Es kann auch aus einem zumindest bereichsweise transparenten Kunststoff sein.
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Die Trägerplatte 31 weist im Ausführungsbeispiel auch ein leistenförmiges, erstes Randteil 33 auf. Das erste Randteil 33 ist separat zum Plattenteil 32. Das erste Randteil 33 kann aus Kunststoff ausgebildet sein. Es kann einstückig ausgebildet sein. Das erste Randteil 33 kann ein länglicher Balken beziehungsweise eine längliche Schiene sein. Dieses ist an einem in Tiefenrichtung orientierten ersten Rand 32a des Plattenteils 32 angeordnet. An einem gegenüberliegenden, zweiten Rand 32b des Plattenteils 32 kann ein weiteres, zweites Randteil 34 ausgebildet und angeordnet sein. Dieses zweite Randteil 34 ist vorzugsweise entsprechend wie das erste Randteil 33 ausgebildet. Die beiden Randteile 33 und 34 können Bestandteil eines Rahmens 35 sein. Dieser Rahmen 35 umgibt das Plattenteil 32 randseitig, insbesondere vollständig. Der erste Rand 32a kann eine Randkante sein. Der zweite Rand 32b kann eine Randkante sein. Die Ränder 32a, 32b können seitliche Ränder sein.
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In Fig. 7 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Trägereinheit 30 gezeigt. Die Trägerplatte 31 ist hier unterschiedlich zu Fig. 6. Insbesondere ist hier keine Lüftungsvorrichtung 12 gezeigt. Sie kann jedoch auch vorhanden sein.
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In Fig. 7 sind Beispiele für erste und zweite Adapterteile 36 und 37 gezeigt. Diese Adapterteile sind Stütz- und/oder Führungseinrichtungen. Insbesondre sind sie hier Führungsschienen. Diese Adapterteile 36 und 37 sind zur Trägerplatte 31 separate Bauteile. Sie sind an den gegenüberliegenden Randseiten 32a und 32b an der Trägerplatte 31 befestigt. Insbesondere sind sie zerstörungsfrei lösbar befestigt. Es kann auch eine unlösbare Verbindung vorgesehen sein. Im Ausführungsbeispiel sind sie nicht direkt an dem Plattenteil 32 befestigt. Vielmehr sind sie an den Randteilen 33 und 34 direkt befestigt.
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Die Adapterteile 36 und 37 sind längliche Schienen. Sie erstrecken sich mit ihren Längsachsen B in Tiefenrichtung. Sie erstrecken sich über zumindest 50 %, insbesondere zumindest 60 % der Länge der Randseiten 32a und 32b.
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Auf diesen Adapterteilen 36 und 37 ist der Behälter 8" direkt aufgesetzt.
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Die Adapterteile 36, 37 können auch bei dem Beispiel in Fig. 6 an den entsprechenden Stellen, wie in Fig. 7 an der Trägerplatte 31 angeordnet sein.
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In Fig. 8 ist in einer perspektivischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel des Adapterteils 37 gezeigt.
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Das zweite Adapterteil 37 ist einstückig ausgebildet. Es ist insbesondere aus Kunststoff ausgebildet. Das zweite Adapterteil 37 weist, wie in Fig. 7 und Fig. 8 sowie in Fig. 9 zu erkennen ist, ein Umgreifteil 38 auf. Dieses Umgreifteil 38 ist in einer vorteilhaften Ausführung in einer Schnittebene, die senkrecht zur Längsachse B des Adapterteils 37 orientiert ist, U-förmig ausgebildet. Mit dem Umgreifteil 38 wird ein Rand 32a des Plattenteils 32 umgriffen. Insbesondere wird damit im gezeigten Ausführungsbeispiel das Rahmenteil 34 umgriffen.
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Darüber hinaus ist vorgesehen, dass das zweite Adapterteil 37 eine Führungskufe 39 aufweist. Die Führungskufe 39 ist auf dem Umgreifteil 38 ausgebildet. Die Führungskufe 39 ist im Querschnitt senkrecht zur Längsachse B L-förmig ausgebildet. Die L-Form ist hier um 180° gedreht. Dadurch ist ein Basisschenkel der L-Form als Horizontalschenkel 40 ausgebildet. Ein Vertikalschenkel 41 grenzt nach unten hin an. Durch diese Anordnung der Führungskufe 39 ist eine Auflagefläche 40a gebildet. Auf dieser sitzt der Behälter 8" auf.
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Darüber hinaus ist vorgesehen, dass das Umgreifteil 38 elastisch verformbare Halteelemente aufweist. Insbesondere ist das Umgreifteil 38 mit einer oberen Begrenzungswand 42 ausgebildet. Darüber hinaus ist eine untere Begrenzungswand 43 Bestandteil dieses Umgreifteils 38.
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Das zweite Adapterteil 37 weist, wie dies in Fig. 8 gezeigt ist, mehrere elastisch verformbare Halteelemente auf. Diese sind in Halteelementaufnahmen der Trägerplatte 31 reversibel lösbar mechanisch verbindbar beziehungsweise haltend koppelbar. Im gekoppelten Endzustand sind diese verschiedenen mehreren elastisch verformbaren Halteelemente in diese Halteelementaufnahmen der Trägerplatte 31 reversibel lösbar eingeschnappt und eingeklemmt und angedrückt.
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Dazu weist das Adapterteil 37 eine erste Art von elastisch verformbaren Halteelementen auf. Im Ausführungsbeispiel ist nur ein erstes Halteelement 44 dieser ersten Art von Halteelementen ausgebildet. Dieses Halteelement erster Art 44 ist ein U-förmiges Element. Es weist einen in Höhenrichtung (y-Richtung) betrachtet unteren U-Schenkel 45 auf. Darüber hinaus weist es einen in Höhenrichtung betrachtet oberen U-Schenkel 46 auf. Dieses Halteelement erster Art 44 ist somit quasi ein liegendes U. Es ist definiert in Höhenrichtung elastisch verformbar. Insbesondere ist hier der untere U-Schenkel 45 frei kragend. An einer Unterseite 47 des unteren U-Schenkels 45 ist ein Koppelhaken 48 ausgebildet. Er ist insbesondere einstückig damit ausgebildet.
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Der obere U-Schenkel 46 ist an einer vertikalen Seitenwand 49 (Fig. 12) des Umgreifteils 38 endend. Er ist insbesondere einstückig daran angeformt. Wie darüber hinaus zu erkennen ist, ist dieses hier nur einzige Halteelement erster Art 44 in Richtung einer Längsachse B des Adapterteils 37 in einem mittleren Längendrittel, insbesondere in einem mittleren Längenfünftel, insbesondere zentral mittig, angeordnet.
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Das Adapterteil 37 weist darüber hinaus eine zur ersten Art unterschiedliche zweite Art von elastisch verformbaren Halteelementen auf. Im Ausführungsbeispiel sind hier mehrere zweite Halteelemente dieser zweiten Art von Halteelementen ausgebildet. Insbesondere sind hier zumindest zwei, insbesondere vier, elastisch verformbare Halteelemente zweiter Art 49, 50, 51 und 52 ausgebildet. Das Halteelement 49 ist ein erstes Halteelement zweiter Art. Das Halteelement 50 ist ein zweites Halteelement zweiter Art. Das Halteelement 51 ist ein drittes Halteelement zweiter Art. Das Halteelement 52 ist ein viertes Halteelement zweiter Art. Diese Halteelemente zweiter Art 49 bis 52 sind Klemmelemente, Sie sind daher keine verschnappenden Schnappelemente. Sie halten nur durch die beim Verformen erzeugten Klemmkräfte. Diese Halteelemente zweiter Art 49 bis 52 sind als U-förmige Elemente ausgebildet. Sie sind als liegendes U angeordnet. Das erste Halteelement zweiter Art 49 weist einen unteren U-Schenkel 53 auf. Darüber hinaus weist es einen oberen U-Schenkel 54 auf. Die Orientierung ist auch hier so, dass eine elastische Verformung des ersten Halteelements zweiter Art 49 in Höhenrichtung bestimmungsgemäß ermöglicht ist. Der Übersichtlichkeit dienend sind die weiteren Halteelemente zweiter Art 50 bis 52 nicht weiter mit Bezugszeichen versehen, da sie hier gleich zum zweiten Schnappelement 49 ausgebildet sind.
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Wie zu erkennen ist, ist der obere U-Schenkel 54 frei kragend. Der untere U-Schenkel 53 ist hier an der Bodenwand 43 des Umgreifteils 38 angebunden, insbesondere einstückig angeformt.
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Wie zu erkennen ist, sind in Richtung der Längsachse B betrachtet symmetrisch zu diesem Halteelement erster Art 44, insbesondere dem ersten Schnappelement, nach vorne und nach hinten jeweils zwei Halteelemente zweiter Art 49 und 50 sowie 51 und 52 angeordnet. Alle Halteelemente 44 sowie 49 bis 52 befinden sich in Höhenrichtung unterhalb der Dachwand 42 des Umgreifteils 38.
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Darüber hinaus ist im Ausführungsbeispiel vorgesehen, dass das Adapterteil 37 eine dritte Art von elastisch verformbaren Halteelementen aufweist. Diesbezüglich sind hier mehrere Halteelemente dritter Art 55 ausgebildet. Diese sind hier als elastisch verformbare Bögen ausgebildet. Sie sind insbesondere in Breitenrichtung, insbesondere nur in Breitenrichtung, elastisch verformbar. Wie anhand des Halteelements dritter Art 55 zu erkennen ist, ist ein erster elastischer Bogen 57 an seinen Enden 57a und 57b jeweils fest angebunden, insbesondere an entsprechenden Stellen der Bodenwand 43. Der erste Bogen 57 ist insbesondere konvex gekrümmt. Ein weiteres Halteelement dritter Art 55 bildet ein zweiter Bogen 56. Das Haltelement dritter Art 55 ist ein elastisches Verformungselement. Es ist ein Andrückelement.
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Es wirkt hier nicht verschnappend oder zwischen zwei Wänden verklemmend, sondern nur an eine Wand andrückend.
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In Längsrichtung und somit in Richtung der Längsachse B sind die hier vorzugsweise vorgesehenen Halteelemente dritter Art 55 in der Reihe der mehreren verschiedenen Halteelemente 44, 49 bis 52 sowie 55 die vorderen beziehungsweise hinteren Halteelemente. Die Halteelemente dritter Art 55 können hier auch elastisch verformbare Anlageelemente bezeichnet werden und müssen nicht tatsächlich eine verschnappende Verbindung eingehen. Sie können in dem Zusammenhang daher in eine entsprechende Aufnahme eingreifen und mit den elastisch verformbaren Bögen 56, 57 eine Wand einer derartigen Aufnahme kontaktieren und daran abhängig von einer Krafteinwirkung elastisch verformbar positioniert werden. Insbesondere kann somit hier auch eine elastisch verformbare Steckverbindung realisiert sein. Daher können hier diese Halteelemente dritter Art 55 auch als elastisch verformbare Formelementebezeichnet werden.
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Darüber hinaus ist in Fig. 8 auch zu erkennen, dass das Adapterteil 37 in Breitenrichtung zur Seite hin offene Nischen, insbesondere eine erste Nische 58 und eine zweite Nische 59 aufweist. Diese sind hier formsteife Nischen 58 und 59. Sie sind dazu vorgesehen, dass im montierten Zustand des Adapterteils 37 an der Trägerplatte 31 ein an der Trägerplatte 31 ausgebildeter, insbesondere formsteifer, Fixierblock, insbesondere ein erster Fixierblock 60 und ein zweiter Fixierblock 61 (Fig. 10) in Breitenrichtung eingreift.
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In Fig. 9 ist das Adapterteil 37 in einer Ansicht von unten gezeigt.
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Das erste Adapterteil 36 ist insbesondere entsprechend dem zweiten Adapterteil 37 aufgebaut. Vorzugsweise sind beide Adapterteile 36 und 37 symmetrisch aufgebaut, sodass sie als Gleichbauteile sowohl an dem linken Rand der Trägerplatte 31 als auch an dem rechten Rand der Trägerplatte 31 verschnappt und geklemmt und elastisch angedrückt werden können.
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In der Darstellung in Fig. 9 ist auch zu erkennen, dass die Verformungselemente beziehungsweise die Haltelemente dritter Art 55, die elastisch verformbar sind, in einer Raumrichtung, hier in Breitenrichtung, elastisch verformbar sind. Diesbezüglich sind die Halteelemente zweiter Art 49 bis 52 und das erste Halteelement 44 in Höhenrichtung definiert elastisch verformbar. Darüber hinaus ergeben sich durch die unterschiedlichen Orientierungen, insbesondere der unterschiedlichen frei kragenden und anbindenden U-Schenkel dieser Halteelemente erster Art 44 einerseits und zweiter Art 49 bis 52 andererseits, unterschiedliche Halteszenarien, insbesondere auch das Einschnappen des nur bei dem Halteelement erster Art 44 vorgesehenen Koppelhakens 48. Dadurch ist eine Lagesicherung in Breitenrichtung ermöglicht, wohingegen durch die Halteelemente zweiter Art 49 und 52 insbesondere die Lagefixierung in Höhenrichtung unterstützt ist. Dies insbesondere durch die vorspannende Verklemmung dieser Halteelemente zweitr Art 49 und 52 in Höhenrichtung.
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In Fig. 10 ist in einer perspektivischen Teildarstellung die Trägereinheit 30 mit der Trägerplatte 31 gezeigt. Das Randteil 33 ist ebenfalls dargestellt. Dieses ist vorzugsweise einstückig, beispielsweise aus Kunststoff ausgebildet. In dem Randteil 33 sind hier mehrere Halteelementaufnahmen für Halteelemente vorgesehen. Insbesondere sind hier erste, zweite, dritte, vierte Halteelementaufnahmen zweiter Art 62, 63, 64 und 65 ausgebildet. Diese sind hier als taschenartige und in Breitenrichtung seitlich offene Halteelementaufnahmen 62 bis 65 vorgesehen. In diese tauchen die Halteelemente zweiter Art 49 bis 52 ein. Die Halteelementaufnahmen zweiter Art er bis 65 weisen jeweils eine in Höhenrichtung angeordnete untere Begrenzungswand 62a und eine obere Begrenzungswand 62b auf. Der Übersichtlichkeit dienend sind die entsprechenden Wände der weiteren Halteelementaufnahmen 63 bis 65 nicht mit entsprechenden Bezugszeichen versehen. An diesen Begrenzungswänden 62a und 62b liegen die jeweiligen unteren U-Schenkel 53 und oberen U-Schenkel 54 vorgespannt an, was bedeutet, dass sie in Höhenrichtung zusammengedrückt sind und daher eine entsprechende lineare Haltekraft in Höhenrichtung erzeugen, mit der sie vorgespannt an diesen Begrenzungswänden 62a und 62b anliegen.
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Darüber hinaus ist eine weitere Halteelementaufnahme erster Art 66 in diesem Randteil 33 gebildet. Diese auch hier in Längenrichtung in einem mittleren Längendrittel, insbesondere in einem mittleren Längenfünftel, ausgebildete Halteelementaufnahme 66 ist bestimmungsgemäß zur Aufnahme, insbesondere nur zur verschnappenden Aufnahme, für das Halteelement erster Art 44, insbesondere das erste Schnappelement, vorgesehen. Dazu ist auch diese, in Breitenrichtung seitlich offene Schnappelementaufnahme, in einer Bodenwand 66a mit einer Vertiefung 66b ausgebildet, die ein Beispiel für eine Aussparung sein kann. Die Aussparung 66b kann ein Sackloch oder ein durchgängiges Loch sein. Beim Montieren gleitet der Koppelhaken 48 in Breitenrichtung über eine Begrenzungskante 66c nach innen über und verschnappt dann in dieser Aussparung 66b. Durch das in Höhenrichtung Zusammendrücken der beiden U-Schenkel 45 und 46 wird durch den unteren U-Schenkel 45, der frei kragend ist, eine entsprechenden Vorspannkraft nach unten erzeugt, sodass der Koppelhaken 48 auch in diese Aussparung 66b nach unten eingedrückt ist.
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Darüber hinaus weist das Randteil 33 Gegenlager auf, die hier als ortsfeste Seitenwände, insbesondere erste Seitenwand 67 und zweite Seitenwand 68 gebildet sind. An diesen liegen in Breitenrichtung betrachtet dann das erste und zweite Haltelemente dritter Art 55 und 56, insbesondere die Verformungselemente, angedrückt an.
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Das Randteil 34 ist entsprechend wie das Randteil 33 ausgebildet.
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In Fig. 11 ist der montierte Zustand des Adapterteils 36, die entsprechend dem Adapterteil 37 ausgebildet ist, an dem Randteil 33 von unten gezeigt, sodass dieser Teilausschnitt eine Betrachtung von unten der Anordnung gemäß Fig. 7 zeigt.
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Wie hier zu erkennen ist, und vorteilhaft vorgesehen ist, ist das Adapterteil 36 symmetrisch zu einer Achse S ausgebildet. Diese Achse ist in Breitenrichtung orientiert. Daher kann da angedeutet. Die Darstellung in Fig. 11 gilt insbesondere auch für den Verbau des Adapterteils 37 an dem Randteil 34, wobei dass das gezeigte Koordinatensystem anderweitig orientiert wäre.
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In Fig. 12 ist in einer Vertikalschnittdarstellung ein Teilbereich der Trägereinheit 30 gezeigt. Die Schnittebene ist hier vertikal durch das erste Schnappelement 44 gebildet. Der Schnitt ist hier mit der Führungsschiene 36 gezeigt.
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In Fig. 13 ist eine Darstellung entsprechend in Fig. 12 gezeigt, jedoch die Schnittebene durch ein zweites Halteelement, hier das Halteelement 49, gebildet. Der in Höhenrichtung zusammengedrückte Zustand des U-förmigen Elements ist zu erkennen. Der obere U-Schenkel 54 liegt an der oberen Begrenzungswand 62 vorgespannt an
Bezugszeichenliste
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- 1
- Haushaltskältegerät
- 2
- Korpus
- 3
- Innenbehälter
- 3a
- erste vertikale Seitenwand
- 3b
- zweite vertikale Seitenwand
- 4
- erster Aufnahmeraum
- 5
- zweiter Aufnahmeraum
- 6
- Tür
- 7
- Gefrierraumtür
- 8
- erster Lebensmittel-Aufnahmebehälter
- 8'
- zweiter Lebensmittel-Aufnahmebehälter
- 8"
- dritter Behälter
- 9
- Deckel
- 10
- Schale
- 11
- Abdeckung
- 12
- Lüftungsvorrichtung
- 13
- Inneres
- 14
- Klappe
- 15
- Trägerkörper
- 16
- Deckelmodul
- 17
- Betätigungselement
- 18
- Auflage
- 19
- Lüftungsvorrichtung-Oberseite
- 20
- Oberseitenöffnung
- 21
- Lüftungsöffnung
- 22
- Lüftungskanal
- 23
- Freiraum
- 24
- Lüftungsöffnung -Rand
- 25
- Frontwand
- 26
- Frontflansch
- 27
- vorderer Rand
- 28
- Nut
- 29
- Anordnung
- 30
- Trägereinrichtung
- 31
- Trägerplatte
- 32
- Plattenteil
- 32a
- erster, seitlicher Rand
- 32b
- zweiter, seitlicher Rand
- 33
- erstes Randteil
- 34
- zweites Randteil
- 35
- Rahmen
- 36
- erstes Adapterteil
- 37
- zweites Adapterteil
- 38
- Umgreifteil
- 39
- Führungskufe
- 40
- Horizontalschenkel
- 40a
- Auflagefläche
- 41
- Vertikalschenkel
- 42
- Dachwand
- 43
- Bodenwand
- 44
- Halteelement erster Art
- 45
- unterer U-Schenkel des Halteelements erster Art
- 46
- oberer U-Schenkel des Halteelements erster Art
- 47
- Unterseite
- 48
- Koppelhaken
- 49
- erstes Halteelement zweiter Art
- 50
- zweites Halteelement zweiter Art
- 51
- drittes Halteelement zweiter Art
- 52
- viertes Halteelement zweiter Art
- 53
- unterer U-Schenkel des Halteelements zweiter Art
- 54
- oberer U-Schenkel des Halteelements zweiter Art
- 55
- Halteelement dritter Art
- 56
- erster Bogen
- 57
- zweiter Bogen
- 58
- erste Nische
- 59
- zweite Nische
- 60
- erster Fixierblock
- 61
- zweiter Fixierblock
- 62
- erste Haltelementaufnahme zweiter Art
- 62a
- untere Begrenzungswand
- 62b
- obere Begrenzungswand
- 63
- zweite Haltelementaufnahme zweiter Art
- 64
- dritte Haltelementaufnahme zweiter Art
- 65
- vierte Haltelementaufnahme zweiter Art
- 66
- Haltelementaufnahme erster Art
- 66a
- Bodenwand
- 66b
- Vertiefung
- 66c
- Begrenzungskante
- 67
- erste Seitenwand
- 68
- zweite Seitenwand
- A
- Schwenkachse
- B
- Längsachse
- x
- Breitenrichtung
- y
- Höhenrichtung
- z
- Tiefenrichtung
- S
- Achse