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Die Erfindung betrifft einen Heizkörper, ein Heizkörpersystem und ein Verfahren zum Installieren eines Heizkörpers.
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Der im Bereich Wärmeerzeuger seit längerem anhaltende Trend hin zu Wärmepumpen erfordert zunehmend, Heizkörper in Wohn- und Gewerbegebäuden zu verwenden, welche besonders bei niedrigen Vorlauftemperaturen effizient sind und einen geforderten Wärmebedarf decken können.
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Neben Flächenheizungen werden hier in der Regel Fancoils oder sog. Wärmepumpenheizkörper verwendet. Beide Produkte ermöglichen eine Wandmontage ähnlich zu einem herkömmlichen Heizkörper. Durch die in diesen Geräten verbauten Gebläse, insbesondere Lüfter, kann die Konvektion innerhalb des Wärmeübertragers erhöht und somit eine Leistung bei niedrigen Betriebstemperaturen erhöht werden. Im Rahmen von Renovierungen oder Sanierungen von Gebäuden werden ältere Heizkörper oft gegen neue Heizkörper der vorgenannten Art ausgetauscht.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Heizkörper und ein Verfahren zum Installieren eines Heizkörpers zu verbessern.
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Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Heizkörper mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1, ein Heizkörpersystem mit den Merkmalen des Patentanspruchs 10 und ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 11 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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Insbesondere wird ein Heizkörper geschaffen, umfassend ein Gehäuse, wobei an einer Gehäuserückwand des Gehäuses Halteeinrichtungen mit jeweils einer Haltelasche angeordnet sind, wobei die Halteeinrichtungen dazu eingerichtet sind, dass der Heizkörper über die Haltelaschen auf an einer Wand montierte Konsolen gehängt werden kann, wobei die Halteeinrichtungen ferner dazu eingerichtet sind, dass ein Abstand der Haltelaschen zur Gehäuserückwand eingestellt werden kann.
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Ferner wird insbesondere ein Verfahren zum Installieren eines Heizkörpers zur Verfügung gestellt, wobei der Heizkörper gemäß einer der in dieser Offenbarung beschriebenen Ausführungsformen ausgebildet ist, umfassend: Anordnen des Heizkörpers auf an der Wand befestigten Konsolen, indem der Heizkörper über die Haltelaschen auf die Konsolen gehängt wird, Einstellen eines gewünschten Abstands des Heizkörpers zur Wand durch Verändern des jeweiligen Abstands der Haltelaschen zur Gehäuserückwand.
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Der vorgeschlagene Heizkörper und das vorgeschlagene Verfahren ermöglichen es, den Heizkörper mit einem (innerhalb eines definierten Bereichs) beliebigen Abstand zur Wand zu montieren, wobei der Heizkörper hierzu auf bereits vorhandene oder neu montierte (Wand-)Konsolen gehängt wird. Dies wird erreicht, indem ein Abstand von Haltelaschen, über welche der Heizkörper auf die Konsolen gehängt wird, zu einer Gehäuserückwand eingestellt werden kann. Mit einer Änderung des Abstands der Haltelaschen zur Gehäuserückwand ändert sich auch ein Abstand zur Gehäuserückwand und somit des Heizkörpers zur Wand. Hierdurch kann ein Abstand zur Gehäuserückwand nahezu beliebig eingestellt werden. Es ist insbesondere auch möglich, einen Abstand von (nahezu) Null zu wählen, sodass die Gehäuserückwand an der Wand anliegt. Ebenfalls ist es bei Renovierungen oder Sanierungen möglich, bereits vorhandene Konsolen von einem ersetzten älteren Heizkörper weiterzuverwenden, gleichzeitig aber den Abstand des neu installierten Heizkörpers beliebig zu wählen.
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Die Haltelaschen sind insbesondere auf einer Innenseite der Gehäuserückwand angeordnet. Die Haltelaschen sind insbesondere innerhalb des Gehäuses angeordnet. Der Abstand zur Gehäuserückwand erstreckt sich insbesondere innerhalb des Gehäuses. Die Haltelaschen sind insbesondere parallel zu der Gehäuserückwand angeordnet und/oder erstrecken sich parallel zur Gehäuserückwand. Der Abstand erstreckt sich insbesondere senkrecht von der Gehäuserückwand. Die Konsolen greifen insbesondere durch hierfür vorgesehene Öffnungen (Aussparungen) in der Gehäuserückwand hindurch. Die Gehäuserückwand weist hierzu, zumindest im montierten Zustand, entsprechende Öffnungen auf.
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Üblicherweise werden Heizkörper auf zwei Konsolen gehängt. Es ist daher insbesondere vorgesehen, dass der Heizkörper zwei Halteeinrichtungen aufweist. Die Halteinrichtungen sind insbesondere in einem jeweiligen Endbereich der Gehäuserückwand angeordnet. Die Halteeinrichtungen (zwei oder mehr) sind insbesondere im oberen Bereich der Gehäuserückwand angeordnet.
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Es kann vorgesehen sein, dass in der Gehäuserückwand zusätzlich Bohrungen vorhanden sind, über die der Heizkörper alternativ direkt an die Wand geschraubt werden kann. Die Bohrungen haben vorteilhafterweise eine Schlüssellochform.
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Der Heizkörper umfasst insbesondere ferner einen Wärmeübertrager und ein Gebläse, wobei das Gebläse derart in dem Heizkörper angeordnet und dazu eingerichtet ist, einen Luftstrom durch den Wärmeübertrager hindurch zu erzeugen. Das Gehäuse enthält und/oder umfasst den Wärmeübertrager und das Gebläse.
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Der Wärmeübertrager umfasst insbesondere ein Register oder mindestens ein Konvektionsblech. Das Register umfasst beispielsweise eine oder mehrere Rohrleitungen, durch die ein Wärme- oder Kühlmedium hindurch geleitet wird. An dieser oder diesen Rohrleitungen sind beispielsweise flächenförmige Lamellen angeordnet, an denen Luft entlanggeleitet wird und an denen ein Wärmeaustausch in Richtung der Luft (Heizbetrieb) oder in Richtung der Lamellen (Kühlbetrieb) erfolgt. Das mindestens eine Konvektionsblech ist beispielsweise an einer Heizplatte angeordnet. An dem mindestens einen Konvektionsblech wird Luft entlanggeleitet und es erfolgt ein Wärmeaustausch in Richtung der Luft (Heizbetrieb) oder in Richtung des mindestens einen Konvektionsbleches (Kühlbetrieb).
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Das Gebläse ist insbesondere dazu eingerichtet, einen Luftstrom zu erzeugen. Hierzu wird dem Gebläse insbesondere eine elektrische Versorgungsspannung bereitgestellt. Das Gebläse kann beispielsweise einen oder mehrere Lüfter umfassen. Ein Lüfter kann beispielsweise ein Axiallüfter, ein Querstromlüfter oder ein Radiallüfter (Radialventilator) sein. Das Gebläse, insbesondere eine Drehzahl des Gebläses, wird insbesondere von einer Steuereinrichtung angesteuert und/oder geregelt. Das Gebläse ist insbesondere unterhalb des Wärmeübertragers, insbesondere in einem vorgegebenen Abstand unterhalb des Wärmeübertragers, angeordnet. Grundsätzlich kann das Gebläse aber auch oberhalb des Wärmeübertragers angeordnet sein.
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Der Heizkörper ist insbesondere ein Gebläsekonvektor. Der Heizkörper ist insbesondere ein gebläseunterstützter Wärmetauscher. Der Heizkörper ermöglicht insbesondere einen Heizbetrieb und einen Kühlbetrieb. Der Heizkörper ist insbesondere bodennah an einer Wand montiert. Der Heizkörper ist insbesondere ein Wärmepumpenheizkörper. Der Heizkörper kann ferner auch eine Steuereinrichtung und/oder eine Bedieneinrichtung umfassen. Die Steuereinrichtung ist insbesondere dazu eingerichtet, je nach Betriebszustand (Heizbetrieb oder Kühlbetrieb) den Heizkörper derart anzusteuern, dass eine Strömungsrichtung des Luftstroms jeweils dem Betriebszustand entspricht. Die Steuereinrichtung fragt hierzu beispielsweise einen Betriebszustand ab und/oder erhält einen solchen Betriebszustand übermittelt und erzeugt hierzu beispielsweise entsprechende Steuersignale. Ferner kann der Heizkörper eine Schnittstelle zur Fernsteuerung und/oder zur Anbindung an ein Gebäudeleitsystem umfassen.
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Der Heizkörper umfasst ein (Heizkörper-)Gehäuse. Das Gehäuse umfasst insbesondere eine Vorderseite (Gehäusevorderwand), eine Rückseite (Gehäuserückwand), eine (insbesondere zumindest teilweise offene) Oberseite und eine (zumindest teilweise offene) Unterseite sowie eine rechte Seite und eine linke Seite (Seitenwände). Die Gehäuserückwand bedeckt insbesondere eine gesamte Rückseite und/oder ist insbesondere vollflächig ausgebildet.
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Die Halteeinrichtung oder Teile der Halteeinrichtung können insbesondere aus Blech bestehen oder Blech umfassen. Die Halteeinrichtung oder Teile der Halteeinrichtung können beispielsweise mittels Stanzverfahren und/oder Biege- und/oder anderen Umformungsverfahren hergestellt werden oder hergestellt sein.
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In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Halteeinrichtungen jeweils ein Trägerelement für jede der Haltelaschen aufweisen, wobei das Trägerelement fest mit der Gehäuserückwand verbunden ist, wobei die jeweilige Haltelasche beweglich und fixierbar in dem Trägerelement angeordnet ist. Hierdurch kann eine einfach herzustellende Lagerung der Haltelasche bereitgestellt werden. Das Trägerelement kann insbesondere einen (Träger-)Rahmen bilden bzw. als solcher ausgebildet sein, in dem die Haltelasche angeordnet ist.
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In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Trägerelement zumindest abschnittsweise die Form eines Doppelwinkels aufweist, dessen offene Enden mit der Gehäuserückwand verbunden sind. Hierdurch kann eine besonders einfach herzustellende Ausführungsform bereitgestellt werden. Die offenen Enden des Doppelwinkels sind mit der Gehäuserückwand verbunden. Beispielsweise können an den offenen Enden des Doppelwinkels senkrecht abgewinkelte Bereiche vorgesehen sein, die an der Gehäuserückwand anliegen und mit der Gehäuserückwand mechanisch verbunden sind (z.B. durch Schweißen, Nieten oder Verschrauben). Die Haltelasche ist insbesondere parallel zur Gehäuserückwand und zu einer Seite des Doppelwinkels angeordnet und senkrecht zu den zwei parallel zueinander verlaufenden Seiten des Doppelwinkels. Die Haltelasche ist insbesondere zwischen der Gehäuserückwand und der Seite des Doppelwinkels angeordnet. Enden der Haltelasche lassen sich entlang der zwei parallel zueinander verlaufenden Seiten des Doppelwinkels verschieben und können insbesondere mit diesen Seiten mechanisch verbunden werden, um eine Fixierung des Abstand zu schaffen. Es kann hierzu vorgesehen sein, dass in den parallel zueinander verlaufenden Seiten des Doppelwinkels jeweils mindestens ein Langloch ausgebildet ist, durch das eine Schraubverbindung hergestellt werden kann.
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In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Haltelaschen abgewinkelte Endbereiche aufweisen, welche parallel zu Seiten des jeweiligen Trägerelements angeordnet sind. Über diese abgewinkelten Endbereiche kann beispielsweise eine Schraubverbindung mit den Seiten des Trägerelements, insbesondere mit den parallel zueinander verlaufenden Seiten des Doppelwinkels, ausgebildet werden oder ausgebildet sind.
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In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Halteeinrichtung Führungsmittel aufweist, welche dazu eingerichtet sind, eine Bewegung der Haltelaschen in einer Richtung senkrecht zur Gehäuserückwand zum Einstellen des Abstands zu führen. Insbesondere erlaubt dies eine geführte Bewegung der Haltelaschen, wenn diese noch nicht endgültig fixiert sind. Insbesondere sollen die Führungsmittel ein Herausfallen der Haltelaschen verhindern, wenn diese noch nicht fixiert sind. Ferner erlauben die Führungsmittel, dass die Haltelaschen im Lieferzustand bereits in der Halteeinrichtung angeordnet sind, das heißt, nicht gesondert dort eingebracht oder angeordnet werden müssen, sodass eine Endmontage des Heizkörpers an der Wand erleichtert wird, insbesondere mit weniger Aufwand und frustfrei (kein Herausfallen der Haltelaschen) erfolgen kann.
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In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Haltelaschen als Führungsmittel Überstände aufweisen, welche oberhalb über das jeweilige Trägerelement übergreifen und/oder unterhalb unter das jeweilige Trägerelement untergreifen. Hierdurch können besonders einfach herzustellende Führungsmittel bereitgestellt werden. Die Überstände können aus demselben Stück Werkstoff hergestellt werden, aus denen die Haltelasche hergestellt ist. Insbesondere können die Überstände im selben Schritt aus einem Blech ausgestanzt werden, der auch zur Ausbildung der Form der Haltelaschen dient. Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass die Überstände eine abgerundete Zungenform aufweisen, wodurch sich scharfe Kanten und Ecken vermeiden lassen.
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In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Halteeinrichtung Schrauben aufweist, mittels derer der Abstand der Haltelaschen zur Gehäuserückwand fixiert werden kann. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Schrauben durch hierfür vorgesehene Löcher, insbesondere Langlöcher, des Trägerelements hindurchgreifen und mit einem Gewinde an der Haltelasche oder einem Gewinde einer hinter einem hierfür vorgesehenen Bereich der Haltelasche angeordneten Mutter zusammenwirken, um die Schraubverbindung auszubilden und den Abstand durch Fixieren der Position der Haltelasche an dem Trägerelement zu fixieren.
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In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass im Bereich der Halteeinrichtungen in der Gehäuserückwand jeweils eine Ausbrechöffnung vorgesehen ist, durch die bei Bedarf eine Aussparung in der Gehäuserückwand für die Konsolen geschaffen werden kann. Hierdurch kann eine notwendige Aussparung in der Gehäuserückwand nur bei Bedarf geschaffen werden. Erfolgt das Montieren des Heizkörpers an der Wand hingegen auf andere Weise (z.B. durch direktes Anschrauben), so können die Ausbrechöffnungen geschlossen bleiben. Es kann vorgesehen sein, dass die Ausbrechöffnung Abschnitte aufweist, die einzeln und separat voneinander herausgebrochen werden können. Hierdurch können verschiedene Arten und Formen von Konsolen verwendet werden, an die eine Form der Aussparung jeweils angepasst werden kann.
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In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Heizkörper Aushebesicherungen aufweist, die dazu eingerichtet sind, ein Ausheben des auf Konsolen angeordneten Heizkörpers zu verhindern. Hierdurch kann nach der Montage ein Schutz vor einer Demontage des Heizkörper bereitgestellt werden. Eine Aushebesicherung untergreift insbesondere denjenigen Konsolenteil, auf den die Haltelasche angeordnet ist, um derart eine Bewegung der Haltelasche nach oben zu verhindern bzw. zu blockieren. Insbesondere ist für jede Halteeinrichtung eine Aushebesicherung vorgesehen. Es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass eine Aushebesicherung durch einen Stecker oder Clip gebildet wird, der nach dem Aufhängen des Heizkörpers auf die Haltelasche aufgesteckt wird und dann die Haltelasche von oben übergreift und den Konsolenteil von unten untergreift, sodass der Konsolenteil und die Haltelasche aneinander fixiert sind und/oder zumindest ein Abstand zwischen Konsolenteil und Haltelasche nicht über einen vorgegebenen Wert hinaus vergrößert werden kann. Zum Fixieren an der Haltelasche kann der Stecker oder Clip beispielsweise Rastnasen aufweisen, welche an der Haltelasche verrasten.
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Weitere Merkmale zur Ausgestaltung des Verfahrens ergeben sich aus der Beschreibung von Ausgestaltungen des Heizkörpers. Die Vorteile des Verfahrens sind hierbei jeweils die gleichen wie bei den Ausgestaltungen des Heizkörpers.
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Es wird ferner auch ein Heizkörpersystem geschaffen, umfassend einen Heizkörper gemäß einer der beschriebenen Ausführungsformen und Konsolen zur Befestigung des Heizkörpers an einer Wand.
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Nachfolgend wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Figuren näher erläutert. Hierbei zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer Ausführungsform des Heizkörpers (Perspektive von oben);
- Fig. 2
- eine vergrößerte schematische Darstellung der Ausführungsform des Heizkörpers (Perspektive oben);
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform der Halteeinrichtung (Perspektive von oben);
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung der weiteren Ausführungsform der Halteeinrichtung (Perspektive von unten);
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform der Halteeinrichtung (Perspektive von oben);
- Fig. 6
- ein schematisches Ablaufdiagramm einer Ausführungsform des Verfahrens zum Installieren eines Heizkörpers.
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Die Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Ausführungsform des Heizkörpers 1. Der Heizkörper 1 umfasst ein Gehäuse 2. An einer Gehäuserückwand 3 des Gehäuses 2 sind jeweils Halteeinrichtungen 4 mit jeweils einer Haltelasche 5 angeordnet. Die Halteeinrichtungen 4 sind dazu eingerichtet, dass der Heizkörper 1 über die Haltelaschen 5 auf an einer Wand montierte Konsolen gehängt werden kann, wobei die Halteeinrichtungen 4 ferner dazu eingerichtet sind, dass ein Abstand D (Fig. 2) der Haltelaschen 5 zur Gehäuserückwand 3 eingestellt werden kann. Der Heizkörper 1 umfasst insbesondere ferner einen Wärmeübertrager und ein Gebläse (beide nicht gezeigt).
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Die Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung einer Vergrößerung der in der Fig. 1 gezeigten Ausführungsform der Halteeinrichtung 4, wobei der Übersichtlichkeit halber einige Teile des Heizkörpers 1 weggelassen wurden. In der gezeigten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Halteeinrichtung 4 ein Trägerelement 6 für die Haltelasche 5 aufweist. Das Trägerelement 6 ist fest mit der Gehäuserückwand 3 verbunden, wobei die Haltelasche 5 beweglich und fixierbar in dem Trägerelement 6 angeordnet ist. Die Verbindung des Trägerelements 6 mit der Gehäuserückwand 3 kann beispielsweise mittels einer Schweiß-, Niet- oder Schraubverbindung erfolgen.
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Es ist bei der gezeigten Ausführungsform vorgesehen, dass das Trägerelement 6 zumindest abschnittsweise die Form eines Doppelwinkels 7 aufweist, dessen offene Enden 8 mit der Gehäuserückwand 3 verbunden sind. Hierzu sind die offenen Enden 8 des Doppelwinkels 7 (insbesondere nach außen) rechtwinklig abgewinkelt, wobei die abgewinkelten Bereiche an der Gehäuserückwand 3 anliegen und die Verbindung mit der Gehäuserückwand 3 in diesen Bereichen ausgebildet ist.
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Es kann ferner vorgesehen sein, wie in der in der Fig. 2 gezeigten Ausführungsform, dass die Haltelaschen 5 (insbesondere rechtwinklig) abgewinkelte Endbereiche 9 aufweisen, welche parallel zu Seiten 10 des jeweiligen Trägerelements 6 angeordnet sind. Insbesondere sind die abgewinkelten Endbereiche 9 parallel zu parallel zueinander verlaufenden Seiten 10 des Doppelwinkels 7 angeordnet. Insbesondere liegen die abgewinkelten Endbereiche 9 an den Seiten 10 an.
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Es kann vorgesehen sein, wie in der in der Fig. 2 gezeigten Ausführungsform, dass die Halteeinrichtungen 4 Führungsmittel 11 aufweisen, welche dazu eingerichtet sind, eine Bewegung der Haltelaschen 5 in einer Richtung senkrecht zur Gehäuserückwand 3 zum Einstellen des Abstands D zu führen.
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Insbesondere kann vorgesehen sein, wie in der in der Fig. 2 gezeigten Ausführungsform, dass die Haltelasche 5 als Führungsmittel 11 Überstände 12 aufweist, welche oberhalb über das Trägerelement 6 übergreifen und/oder unterhalb unter das Trägerelement 6 untergreifen.
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Es kann ferner vorgesehen sein, wie in der in der Fig. 2 gezeigten Ausführungsform, dass die Halteeinrichtung 4 Schrauben 13 aufweist, mittels derer der Abstand D der Haltelaschen 5 zur Gehäuserückwand 3 fixiert werden kann. In der gezeigten Ausführungsform weist das Trägerelement 6, insbesondere der Doppelwinkel 7, an den Seiten 10 jeweils ein Langloch 14 auf, durch das die jeweilige Schraube 13 hindurchgreift. Entlang des Langloches 14 kann die Haltelasche 5 dann bewegt und mittels der Schraube 13 fixiert werden. Die Schraube 13 greift entweder in ein an oder in dem abgewinkelten Endbereich 9 ausgebildetes Gewinde oder in eine dahinter angeordnete Mutter ein.
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Es kann vorgesehen sein, wie in der in der Fig. 2 gezeigten Ausführungsform, dass im Bereich der Halteeinrichtungen 4 in der Gehäuserückwand 3 jeweils eine Ausbrechöffnung 15 vorgesehen ist, durch die bei Bedarf eine Aussparung in der Gehäuserückwand 3 für die Konsolen geschaffen werden kann. In der gezeigten Ausführungsform ist die Ausbrechöffnung 15 in einzelne und separate Abschnitte unterteilt, welche jeweils einzeln und unabhängig voneinander herausgebrochen werden können. Hierdurch ist eine Anpassung der Aussparung an eine vorliegende Konsolenform möglich.
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In der Fig. 3 ist eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform des Heizkörpers und der Halteeinrichtung 4 gezeigt (perspektivische Darstellung von oben). Die weitere Ausführungsform ist grundsätzlich wie die in der Fig. 2 gezeigte Ausführungsform ausgestaltet, gleiche Bezugszeichen bezeichnen gleiche Merkmale und Begriffe. Bei der weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Trägerelement 6, insbesondere der Doppelwinkel 7, zusätzlich mit einem vertikal im Heizkörper angeordneten Strukturelement 16 verbunden ist. Dies hat aber für die Funktionsweise der Halteeinrichtung 4 keinerlei Auswirkungen, stellt aber eine mögliche Ausgestaltungsvariante dar. In der gezeigten Darstellung ist ferner der Konsolenteil 20, auf dem die Haltelasche 5 angeordnet ist, teilweise zu sehen.
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Die Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung der weiteren Ausführungsform, die in der Fig. 3 gezeigt ist, aus einer Perspektive von unten. In dieser Darstellung ist das Zusammenwirken der Haltelasche 5 mit dem Konsolenteil 20 der Konsole 21 besser zu sehen. Die Haltelasche 5 liegt mit einer schmalen Unterseite auf dem Konsolenteil 20 auf. Vermittelt über das Trägerelement 6 wird auf diese Weise der Heizkörper auf dem Konsolenteil 20 und somit an der Wand gehalten.
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Die Fig. 5 zeigt eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform des Heizkörpers und der Halteeinrichtung 4. Die Ausführungsform ist grundsätzlich wie die in den Figuren 3 und 4 gezeigte Ausführungsform ausgestaltet, gleiche Bezugszeichen bezeichnen gleiche Merkmale und Begriffe. Bei dieser weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Halteeinrichtungen 4 Aushebesicherungen 17 aufweisen, die dazu eingerichtet sind, ein Ausheben des auf Konsolen angeordneten Heizkörpers zu verhindern. Die Aushebesicherung 17 umfasst einen aufsteckbaren Stecker oder Clip, der seitlich auf die Haltelasche 5 und das Konsolenteil 20 (Fig. 4) aufgesteckt wird und die Haltelasche 5 und den Konsolenteil 20 hierdurch aneinander fixiert bzw. zusammenhält, sodass ein Ausheben des Heizkörpers von den Konsolen nicht mehr möglich ist. Das Aufstehen kann bereits erfolgen, wenn der Abstand der Haltelasche 5 noch nicht endgültig fixiert ist. Der Stecker oder Clip kann beispielsweise ein aus einem Kunststoff hergestelltes Spritzgussteil sein.
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Die Fig. 6 zeigt ein schematisches Ablaufdiagramm einer Ausführungsform des Verfahrens zum Installieren eines Heizkörpers. Der Heizkörper ist ein Heizkörper gemäß einer der in dieser Offenbarung beschriebenen Ausführungsformen.
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In einem Verfahrensschritt 100 wird der Heizkörper auf an der Wand befestigten Konsolen angeordnet, indem der Heizkörper über die Haltelaschen auf die Konsolen gehängt wird.
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In einem Verfahrensschritt 101 wird ein gewünschter Abstand des Heizkörpers zur Wand durch Verändern des jeweiligen Abstands der Haltelaschen zur Gehäuserückwand eingestellt. Dies erfolgt insbesondere solange, bis ein gewünschter Abstand eingestellt ist.
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In einem Verfahrensschritt 102 kann vorgesehen sein, dass die Haltelaschen im jeweils eingestellten Abstand fixiert werden. Dies kann beispielsweise durch Ausbilden und Festziehen einer Schraubverbindung erfolgen.
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Ein Anordnen und Befestigen der Konsolen an der Wand kann Teil des Verfahrens sein und erfolgt dann insbesondere als Verfahrensschritt 99.
Bezugszeichenliste
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- 1
- Heizkörper
- 2
- Gehäuse
- 3
- Gehäuserückwand
- 4
- Halteeinrichtung
- 5
- Haltelasche
- 6
- Trägerelement
- 7
- Doppelwinkel
- 8
- offenes Ende (Doppelwinkel)
- 9
- abgewinkelter Endbereich
- 10
- Seite (Trägerelement)
- 11
- Führungsmittel
- 12
- Überstand
- 13
- Schraube
- 14
- Langloch
- 15
- Ausbrechöffnung
- 16
- Strukturelement
- 17
- Aushebesicherung
- 20
- Konsolenteil
- 21
- (Wand-)Konsole
- 99-102
- Verfahrensschritte
- D
- Abstand