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Die Erfindung betrifft einen Tisch nach dem Oberbegriff von Schutzanspruch 1.
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Um die nutzbare Tischfläche eines Tisches im Bedarfsfall vergrößern zu können, weisen diese mitunter eine Tischplattenerweiterung auf. Im einfachsten Fall handelt es sich hierbei um wenigstens ein an dem Untergestell des Tisches verschieblich geführtes Erweiterungsteil, welches zumeist an einer Kopfseite des Tisches unterhalb seiner Tischplatte verstaut ist. Durch ein Hervorziehen des Erweiterungsteils lässt sich die Tischplatte verlängern. Auf diese Weise ist deren Tischfläche durch eine Erweiterungsfläche des Erweiterungsteils entsprechend ergänzbar. Weitere Ausgestaltungen umfassen zwei gelenkig miteinander verbundene Erweiterungsteile, durch deren relative Beweglichkeit zueinander und/ oder gegenüber der Tischplatte die Erweiterungsteile von einer Verstaulage in eine die Tischfläche vergrößernde Gebrauchslage und zurück verlagerbar sind. Dadurch können die Erweiterungsteile der Tischplattenerweiterung bei Einnahme ihrer Gebrauchslage in die Ebene der wenigstens einen Tischplatte verbracht werden, während sie in Verstaulage unterhalb der Tischplattenebene verbleiben. Je nach Ausführung wird der Zugriff auf die Tischplattenerweiterung erreicht, indem diese entweder unterhalb der Tischplatte hervorgezogen wird oder erst dann zum Vorschein kommt, wenn der Tisch zwei Tischplatten besitzt und wenigstens eine der Tischplatten relativ zu der anderen Tischplatte verschoben wird. In jedem Fall ist so sichergestellt, dass im Nichtgebrauch der Tischplattenerweiterung deren Erweiterungsteile bei Nutzung des Tisches nicht sichtbar sind.
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Aus
DE 20 2007 006 234 U1 ist ein Tisch bekannt, welcher eine Tischplatte sowie eine Tischplattenerweiterung umfasst. Die Tischplattenerweiterung besitzt ein erstes Erweiterungsteil und ein zweites Erweiterungsteil, durch deren relative Beweglichkeit zueinander und/oder gegenüber der Tischplatte die Erweiterungsteile von einer Verstaulage in ihre jeweilige Gebrauchslage und zurück verlagerbar sind. Hierdurch ist die Tischfläche der Tischplatte durch in Gebrauchslage nutzbare Erweiterungsflächen der Erweiterungsteile entsprechend ergänzbar. Die Erweiterungsteile weisen in ihrer Verstaulage eine relative Anordnung zueinander auf, in welcher deren Erweiterungsflächen einander zugewandt, insbesondere zumindest bereichsweise aufeinander gelegen sind.
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In der Umsetzung sind die beiden Erweiterungsteile der Tischplattenerweiterung gelenkig miteinander verbunden und so zwangsgeführt, dass deren Verlagerung aus ihrer Verstaulage heraus in Richtung ihrer Gebrauchslage und zurück grundsätzlich auf Basis einer kombinierten gleichzeitigen Bewegung erfolgt. Dabei wird das erste Erweiterungsteil von dem zweiten Erweiterungsteil angehoben, wobei an den beiden Erweiterungsteilen angeordnete Umlenkungen dafür sorgen, dass mit zunehmendem Schwenken des ersten Erweiterungsteils beide Erweiterungsteile horizontal verlagerbar sind. Dabei läuft ein dem ersten Erweiterungsteil abgewandter Endabschnitt des zweiten Erweiterungsteils auf eine Rampe auf, während sein dem ersten Erweiterungsteil zugewandter Endabschnitt durch eine Aufstellvorrichtung angehoben wird.
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Die bisherige Ausgestaltung derartiger Tische bietet eine elegante Möglichkeit zum Hervorholen und Verstauen der Tischplattenerweiterung. Gleichwohl sind Herstellung und Einbau der hierfür eingesetzten Einrichtungen mit einem hohen Aufwand und entsprechenden Kosten verbunden. Auch kann die kinematische Abfolge in der Bewegung der Erweiterungsteile während deren Verlagerung aus der Verstaulage in die Gebrauchslage und zurück im Gebrauch mitunter verwirrend sein, da die händische Bewegung eines Erweiterungsteils eine kombinierte Schwenk- und Verlagerungsbewegung des anderen Erweiterungsteils bewirkt. Der Einsatz einer solchen Tischplattenerweiterung basiert folglich auf mehreren Bauteilen und Bewegungsabläufen, wobei insbesondere bei Letztgenanntem ein Bedarf nach einer möglichst einfachen Handhabung besteht.
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Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Tisch dahingehend weiterzuentwickeln, dass dessen Handhabung möglichst intuitiv durchführbar ist.
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Diese Aufgabe wird durch einen Tisch mit den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, die Tischplattenerweiterung mit einer Umsetzeinrichtung zu koppeln. Die Umsetzeinrichtung ist dazu ausgebildet, die Erweiterungsteile aus ihrer Verstaulage heraus gemeinsam und unter Beibehaltung ihrer in Verstaulage vorgesehenen relativen Anordnung zueinander so weit zu verlagern, bis der zweite Erweiterungsteil seine Gebrauchslage erreicht hat. Somit werden die in ihrer Verstaulage mit ihren Erweiterungsflächen einander zugewandten und/oder zumindest bereichsweise aufeinanderliegenden Erweiterungsteile zunächst im Sinne eines "Pakets" zusammen aus ihrer Verstaulage heraus verlagert, ohne dass diese dabei eine Veränderung ihrer relativen Anordnung zueinander erfahren.
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Der Vorteil dieser Maßnahme liegt vor allem in der einfachen Ausgestaltung der Umsetzeinrichtung, welche keinerlei Vorrichtungen dahingehend benötigt, die beiden Erweiterungsteile bereits bei Verlagerung aus ihrer Verstaulage durch eine entsprechende Zwangsführung relativ zueinander zu bewegen. Tatsächlich ist die Umsetzeinrichtung darauf reduziert, die beiden Erweiterungsteile im quasi aufeinanderliegenden Zustand zunächst zusammen aus ihrer Verstaulage heraus so weit zu verlagern, bis das zweite Erweiterungsteil seine Gebrauchslage erreicht hat. Für eine den Tisch nutzende Person ergibt sich so eine schnell verständliche und im Detail nachvollziehbare und durchführbare Bewegungsabfolge.
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Nach einer vorteilhaften Weiterbildung des grundsätzlichen Erfindungsgedankens kann das zweite Erweiterungsteil durch die Umsetzeinrichtung sowohl in Verstaulage und Gebrauchslage als auch während seiner Verlagerbarkeit zwischen Verstaulage und Gebrauchslage stets gleich ausrichtbar sein. Dies meint, dass lediglich die örtliche Lage des zweiten Erweiterungsteils veränderbar ist, wobei dessen Neigung während seiner Verlagerung unverändert und insofern gleich bleibt. Sofern das erste Erweiterungsteil dabei zumindest bereichsweise auf dem zweiten Erweiterungsteil liegt, gilt das Vorgenannte dann auch für das erste Erweiterungsteil. Vorzugsweise kann zumindest das zweite Erweiterungsteil dabei stets parallel zur Tischplatte ausgerichtet sein.
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In besonders bevorzugter Weise kann die Umsetzeinrichtung wenigstens eine Führungseinheit aufweisen. Die Führungseinheit besitzt zwei sowohl mit dem zweiten Erweiterungsteil als auch mit einem Untergestell des Tisches gelenkig verbundene Lenker. Dabei können die Lenker zusammen mit dem zweiten Erweiterungsteil und wenigstens einem Teil des Untergestells in vorteilhafter Weise ein Gelenkviereck miteinander bilden. Hierdurch wird auf einfache Weise eine stabile gelenkige Verbindung zwischen den beteiligten Komponenten ermöglicht.
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Insbesondere durch zwei derartige Führungseinheiten, welche vorzugsweise jeweils im Bereich einer von zwei sich gegenüberliegenden Schmalseiten des zweiten Erweiterungsteils angeordnet und insofern voneinander beabstandet sein können, lässt sich die Stabilität in Bezug auf die gelenkige Führung der Tischplattenerweiterung nochmals verbessern.
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In jedem Fall sieht die Erfindung vor, dass die Lenker der Führungseinheit in vorteilhafter Weise jeweils um eine erste Drehachse herum schwenkbar an dem Untergestell des Tisches abgestützt sein können. Weiter können die Lenker der Führungseinheit um eine zweite Drehachse herum schwenkbar an dem zweiten Erweiterungsteil angeordnet sein. Die in Bezug auf eine senkrecht zu den Drehachsen verlaufende Richtung voneinander beabstandeten Lenker der - oder der jeweiligen - Führungseinheit können entweder in einer gemeinsamen geometrischen Ebene oder in parallel zueinander verlaufenden geometrischen Ebenen schwenkbar sein.
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Insbesondere mit Blick auf eine bevorzugt parallel zu der wenigstens einen Tischplatte möglichen Ausrichtung des zweiten Erweiterungsteils sowohl in Verstaulage und Gebrauchslage als auch während seiner Verlagerbarkeit zwischen Verstaulage und Gebrauchslage können die Lenker der, insbesondere jeder, Führungseinheit eine gleiche Länge aufweisen.
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Nach einer bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Tisches ist vorgesehen, dass die Lenker der Führungseinheit sich in Richtung ihrer jeweiligen Längsachse erstrecken, wobei die Längsachsen der Lenker stets parallel zueinander ausgerichtet sein können.
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Vorzugsweise können die Lenker der Führungseinheit jeweils einen sich in Richtung der ersten Drehachse erstreckenden ersten Achsabschnitt aufweisen. Hierauf aufbauend ist vorgesehen, dass dieser erste Achsabschnitt eines Lenkers in oder an einem am Untergestell angeordneten Stützbock beweglich gelagert sein kann. Diese Ausgestaltung ermöglicht eine einfache Ausgestaltung für eine schwenkbare Lagerung des jeweiligen Lenkers am Untergestell.
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Alternativ oder vorzugsweise ergänzend können die Lenker der Führungseinheit jeweils einen sich in Richtung der zweiten Drehachse erstreckenden zweiten Achsabschnitt aufweisen. Dieser kann dann in vorteilhafter Weise in oder an wenigstens einem an dem zweiten Erweiterungsteil angeordneten Drehsitz beweglich gelagert sein. Diese Ausgestaltung ermöglicht eine einfache Ausgestaltung für eine schwenkbare Lagerung des jeweiligen Lenkers am zweiten Erweiterungsteil.
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Gemäß einer besonders bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemäßen Tisches können die Lenker der - oder wenigstens einer - Führungseinheit jeweils einen um die erste Drehachse herum schwenkbaren Arm besitzen. Der jeweilige Arm ist dabei mit dem ihm zugehörigen Lenker verdrehfest verbunden, so dass eine Schwenkbewegung eines Lenkers um die erste Drehachse eine gleichzeitige Schwenkbewegung des ihm zugehörigen Arms bewirkt. Vorteilhafterweise können die Lenker dabei jeweils durch ihren Achsabschnitt mit dem ihnen zugehörigen Arm verbunden sein.
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Weiterhin bevorzugt können die Arme jeweils einen freien Endabschnitt aufweisen. Die Endabschnitte sind dazu ausgebildet, um die Arme der Lenker der Führungseinheit durch ein Koppelelement zumindest indirekt miteinander zu verbinden. Auf diese Weise ist die Schwenkbarkeit der den so miteinander verbundenen Armen zugehörigen Lenker durch das Koppelelement entsprechend synchronisiert, so dass die Schwenkbewegung eines Lenkers der Führungseinheit durch das Koppelelement auf den Arm des anderen Lenkers der Führungseinheit übertragbar ist. Dabei sieht die Erfindung vor, dass an den freien Endabschnitten der Arme der - oder wenigstens einer - Führungseinheit jeweils ein sich parallel zum Achsabschnitt des zugehörigen Lenkers erstreckender Verbindungsabschnitt angeordnet sein kann. Der jeweilige Verbindungsabschnitt kann dabei drehbar in oder an dem Koppelelement gelagert sein.
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Vorzugsweise kann jeder Arm der - oder wenigstens einer - Führungseinheit und die Längsachse des dem jeweiligen Arm zugehörigen Lenkers einen Winkel zwischen sich einschließen. Das Koppelelement oder mindestens ein Arm der - oder wenigstens einer - Führungseinheit kann zumindest indirekt mit einem Federelement verbunden sein. Über den Wert des möglichen, zwischen der Längsachse des jeweiligen Lenkers und dem ihm zugehörigen Arm eingeschlossenen Winkels ist der gewünschte, beispielsweise unterstützende und/oder bremsende, Einfluss des Federelements einstellbar. So kann die Umsetzeinrichtung - oder wenigstens eine ihrer Führungseinheiten - so durch das wenigstens eine Federelement belastbar sein, dass das Verlagern, vorzugsweise Anheben, der Erweiterungsteile aus deren Verstaulage heraus zumindest teilweise unterstützbar ist. Alternativ oder vorzugsweise ergänzend kann auf diese Weise, insbesondere auch, das Verlagern, vorzugsweise Absenken, der Erweiterungsteile in die Gebrauchslage des zweiten Erweiterungsteil zumindest teilweise abbremsbar sein. Weiterhin alternativ oder vorzugsweise ergänzend kann auf diese Weise, insbesondere auch, das Verlagern, vorzugsweise Anheben, des zweiten Erweiterungsteils aus seiner Gebrauchslage heraus, insbesondere zusammen mit dem ersten Erweiterungsteil, zumindest teilweise unterstützbar sein.
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Grundsätzlich kann es sich bei den mit dem jeweiligen Lenker direkt verbundenen Bestandteilen um separate Teile handeln. Alternativ können der einem Lenker zugehörige erste Achsabschnitt sowie der demselben Lenker zugehörige Arm jeweils ein materialeinheitlich einstückiger Teil dieses Lenkers sein. Weiter alternativ können in bevorzugter Weise der einem Lenker zugehörige erste Achsabschnitt sowie der demselben Lenker zugehörige Arm und der an dessen freiem Endabschnitt angeordnete Verbindungsabschnitt jeweils ein materialeinheitlich einstückiger Teil dieses Lenkers sein. Die materialeinheitlich einstückige Ausgestaltung der einzelnen Teile ermöglicht eine einfache Herstellung. So kann der jeweilige Lenker vorzugsweise aus einem Stück bestehen, wobei dessen Achsabschnitt nebst Arm durch entsprechende Abbiegungen gebildet sein kann. Selbiges kann für dessen Verbindungsabschnitt gelten.
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Nach einer besonders bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Tisches kann dessen Umsetzeinrichtung zwei Führungseinheiten aufweisen, welche in Bezug auf die Richtung der parallel zueinander verlaufenden Drehachsen ihrer Lenker voneinander beabstandet sind. Alle zuvor aufgeführten möglichen Ausgestaltungsmerkmale des erfindungsgemäßen Tisches gelten dann jeweils entsprechend für die Lenker jeder dieser beiden Führungseinheiten.
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Ergänzend kann dann der zweite Achsabschnitt wenigstens eines Lenkers einer Führungseinheit mit dem zweiten Achsabschnitt eines Lenkers der anderen Führungseinheit verbunden sein. Weiter ergänzend können dabei die zweiten Achsabschnitte der beiden Führungseinheiten materialeinheitlich einstückig miteinander verbunden sein. Vorzugsweise kann es sich dann um ein einzelnes materialeinheitlich einstückiges Bauteil handeln, welches zwei Lenker mit ihren jeweiligen ersten Achsabschnitten und den daran angeordneten Armen und einen dann durchgehenden zweiten Achsabschnitt besitzt.
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Grundsätzlich ist vorgesehen, dass das erste Erweiterungsteil und das zweite Erweiterungsteil in überaus vorteilhafter Weise gelenkig miteinander verbunden sein können. Die gelenkige Verbindung ist dabei derart ausgestaltet, dass das erste Erweiterungsteil in seine Gebrauchslage hinein und aus seiner Gebrauchslage heraus gegenüber dem zweiten Erweiterungsteil schwenkbar ist. Vorzugsweise befindet sich das zweite Erweiterungsteil dabei bereits in seiner Gebrauchslage, so dass das erste Erweiterungsteil dann im Anschluss ebenfalls in seine Gebrauchslage überführbar ist. Umgekehrt ist das erste Erweiterungsteil durch seine gelenkige Verbindung mit dem zweiten Erweiterungsteil dann wieder aus seiner Gebrauchslage heraus zurück schwenkbar, so dass es auf das zweite Erweiterungsteil zurückgeklappt werden kann, woraufhin beide Erweiterungsteile zusammen wieder in ihre Verstaulage verlagerbar sind.
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Vorzugsweise kann das erste Erweiterungsteil eine Handhabe besitzen, an welcher das erste Erweiterungsteil zum Zwecke der Verlagerung der Tischplattenerweiterung greifbar ist. Alternativ oder bevorzugt ergänzend hierzu kann die Handhabe dergestalt sein, dass das erste Erweiterungsteil durch Ergreifen der Handhabe gegenüber dem zweiten Erweiterungsteil in Richtung seiner Gebrauchslage verschwenkbar ist, insbesondere dann, wenn sich das zweite Erweiterungsteil bereits in seiner Gebrauchslage befindet.
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Erfindungsgemäß kann die wenigstens eine Tischplatte oder die Tischplattenerweiterung in oder/und an einem Rahmen angeordnet sein. Der Rahmen ist dabei zumindest teilweise in sich und/ oder gegenüber dem Untergestell relativ verschieblich. Dabei kann ferner wenigstens eine Arretiervorrichtung vorgesehen sein, durch deren Manipulation die relative Verschieblichkeit des Rahmens in sich und/oder gegenüber dem Untergestell entweder blockierbar oder lösbar ist.
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Der nunmehr vorgestellte erfindungsgemäße Tisch bietet eine überaus intuitiv durchführbare Handhabung in Bezug auf dessen Tischplattenerweiterung. Die gemeinsame Verlagerbarkeit der beiden Erweiterungsteile mit Hilfe der Umsetzeinrichtung stellt eine leicht verständliche und einfach nachvollziehbare Bewegungsabfolge dar. Überdies werden nur wenige bewegliche Bauteile benötigt, die zudem entsprechend dimensionierbar sind, um einen langen und verschleißarmen Betrieb zu ermöglichen.
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Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich im Zusammenhang mit dem schematisch dargestellten und nachfolgend näher beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen erfindungsgemäßen Tisch in einer perspektivischen Ansicht mit in Verstaulage befindliche Tischplattenerweiterung,
- Fig. 2
- einen zweiten Zustand der beweglichen Tischplattenerweiterung des Tisches aus Fig. 1 in ansonsten unveränderter Darstellungsweise,
- Fig. 3
- einen dritten Zustand der beweglichen Tischplattenerweiterung des Tisches aus Fig. 1 in ansonsten unveränderter Darstellungsweise,
- Fig. 4
- einen vierten Zustand der beweglichen Tischplattenerweiterung des Tisches aus Fig. 1 in ansonsten unveränderter Darstellungsweise,
- Fig. 5
- den erfindungsgemäßen Tisch in einer perspektivischen Ansicht mit in Gebrauchslage befindlicher Tischplattenerweiterung,
- Fig. 6
- einen Schnitt durch den erfindungsgemäßen Tisch mit in Verstaulage befindlicher Tischplattenerweiterung,
- Fig. 7
- einen zweiten Zustand der beweglichen Tischplattenerweiterung des Tisches in einer zu Fig. 6 ansonsten unveränderter Darstellungsweise,
- Fig. 8
- einen dritten Zustand der beweglichen Tischplattenerweiterung des Tisches in ansonsten unveränderter Darstellungsweise,
- Fig. 9
- einen vierten Zustand der beweglichen Tischplattenerweiterung des Tisches in ansonsten unveränderter Darstellungsweise,
- Fig. 10
- einen fünften Zustand der beweglichen Tischplattenerweiterung des Tisches in ansonsten unveränderter Darstellungsweise sowie
- Fig. 11
- den Schnitt durch den erfindungsgemäßen Tisch mit in Gebrauchslage befindlicher Tischplattenerweiterung.
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Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Tisches 1. Die gezeigte mögliche Ausführungsform des Tisches 1 ist hierbei auf die zur Erläuterung der Erfindung relevanten Teile reduziert und weist erkennbar kein oder keine Tischbein/e auf. So umfasst der Tisch 1 ferner rein beispielhaft insgesamt zwei Tischplatten 2a, 2b, welche auf einem Untergestell 3 beweglich angeordnet sind. Hierzu weist das Untergestell 3 einen Rahmen 4 mit zwei parallel zueinander verlaufenden Längsträgern 5, 6 auf, welche jeweils in Bezug auf eine Bewegungsrichtung X teleskopierbar und insofern längenveränderlich sind. Hierzu kann jeder Längsträger 5, 6 zwei gegeneinander linear verschiebliche Schienenprofile 5a, 5b; 6a, 6b besitzen, von denen beispielsweise jeweils ein erstes Schienenprofil 5a, 6a ortsfest an dem Untergestell 3 angeordnet sein kann, während das jeweils andere zweite Schienenprofil 5b, 6b an dem zugehörigen ersten Schienenprofil 5a, 6a längsverschieblich geführt ist. Alternativ können beide Schienenprofile 5a, 5b; 6a, 6b eines jeden Längsträgers 5, 6 relativ zueinander und gegenüber dem Untergestell 3 längsverschieblich angeordnet sein, so dass - beispielsweise durch eine entsprechende Umlenkung - eine jeweils entgegengesetzte Bewegung der Schienenprofile 5a, 5b; 6a, 6b eines Längsträgers 5, 6 erfolgt, sobald eines von ihnen bewegt wird. In jedem Fall sind in dem vorliegenden Beispiel die beiden Tischplatten 2a, 2b so mit den Längsträgern 5, 6 verbunden, dass diese in Bezug auf die Bewegungsrichtung X voneinander entfernbar und wieder aufeinander zu verschieblich sind.
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Vorliegend sind beide Tischplatten 2a, 2b in Bezug auf die Bewegungsrichtung X so weit voneinander weg verschoben, dass eine im oder am Untergestell 3 angeordnete Tischplattenerweiterung 7 des Tisches 1 erkennbar ist. Hierbei fällt der Blick auf ein erstes Erweiterungsteil 7a der Tischplattenerweiterung 7, welches über Scharnieranordnungen 8a, 8b mit einem zweiten Erweiterungsteil 7b der Tischplattenerweiterung 7 gelenkig verbunden ist. In der hier gezeigten möglichen Ausführungsform sind rein beispielhaft insgesamt zwei Scharnieranordnungen 8a, 8b ersichtlich. Durch die so bewegliche Verbindung der beiden Erweiterungsteile 7a, 7b miteinander ist das erste Erweiterungsteil 7a so weit gegenüber dem zweiten Erweiterungsteil 7b verschwenkt, dass das - mit Bezug auf die Darstellung in Fig. 1 - oben gelegene erste Erweiterungsteil 7a zumindest bereichsweise auf dem - mit Bezug auf die Darstellung in Fig. 1 - unten gelegenen zweiten Erweiterungsteil 7b aufliegt. Die hier gezeigte Anordnung der beiden Erweiterungsteile 7a, 7b stellt deren jeweilige Verstaulage V1, V2 dar, in der die beiden Tischplatten 2a, 2b in Bezug auf die Bewegungsrichtung X mit ihren einander zugewandten Schmalseiten so weit angenähert werden können, bis die Tischplattenerweiterung 7 durch diese überdeckt ist und somit nicht sichtbar unterhalb der Tischplatten 2a, 2b verbleibt. An einer dem zweiten Erweiterungsteil 7b abgewandten Seite des ersten Erweiterungsteils 7a ist eine Handhabe 9 angeordnet, an welcher das erste Erweiterungsteil 7a greifbar ist. Hierdurch kann die Tischplattenerweiterung 7 in einer nachfolgend noch näher beschriebenen Weise insgesamt aus seiner in Fig. 1 ersichtlichen Anordnung heraus verlagert werden. Zudem dient die Handhabe 9 dazu, das erste Erweiterungsteil 7a gegenüber dem zweiten Erweiterungsteil 7b zu verschwenken, wie ebenfalls im weiteren Verlauf noch näher beschrieben.
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Fig. 2 bis Fig. 5 zeigen zunächst die notwendigen Bewegungsabfolgen der Tischplattenerweiterung 7, um deren Erweiterungsteile 7a, 7b aus ihrer jeweiligen - in Fig. 1 ersichtlichen - Verstaulage V1, V2 heraus in ihre jeweilige - in Fig. 5 ersichtlichen - Gebrauchslage G1, G2 zu verlagern, in welcher durch die Tischplatten 2a, 2b zur Verfügung stehende Tischflächen F1, F2 der Tischplatte (2a, 2b) um durch in Gebrauchslage G1, G2 nutzbare Erweiterungsflächen E1, E2 der Erweiterungsteile 7a, 7b ergänzbar sind; hierzu im Einzelnen:
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Fig. 2 ist zu entnehmen, dass die Tischplattenerweiterung 7 mit einer ab Fig. 6 noch näher beschriebenen Umsetzeinrichtung 10 gekoppelt ist. Die Umsetzeinrichtung 10 ist dazu ausgebildet, die beiden Erweiterungsteile 7a, 7b aus ihrer Verstaulage V1, V2 heraus gemeinsam und unter Beibehaltung ihrer relativen Anordnung zueinander so weit zu verlagern, bis das zweite Erweiterungsteil 7b seine - in Fig. 3 erkennbare - Gebrauchslage G2 erreicht. Hierzu umfasst die Umsetzeinrichtung 10 in dem gezeigten Ausführungsbeispiel insgesamt zwei Führungseinheiten 10a, 10b, welche mit Bezug auf die Bewegungsrichtung X voneinander beabstandet sowie jeweils im Bereich der voneinander abgewandten und dabei den Tischplatten 2a, 2b zugewandten Schmalseiten der Erweiterungsteile 7a, 7b gelegen sind.
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Ersichtlich werden zunächst die beiden Erweiterungsteile 7a, 7b gemeinsam aus ihrer jeweiligen, in Fig. 1 noch eingenommenen Verstaulage V1, V2 heraus durch eine Schwenkbewegung verlagert, so wie in Fig. 2 durch einen weißen Pfeil angedeutet. Die relative Anordnung der in Verstaulage V1, V2 zumindest bereichsweise aufeinanderliegenden Erweiterungsteile 7a, 7b wurde dabei unverändert beibehalten.
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Fig. 3 zeigt ein erstes Zwischenergebnis der gemeinsamen Verlagerung der Tischplattenerweiterung 7. Erkennbar wurden die beiden Erweiterungsteile 7a, 7b so weit verlagert, dass das zweite Erweiterungsteil 7b bereits seine Gebrauchslage G2 erreicht hat. Die hierzu weiter notwendig gewesene Schwenkbewegung der Tischplattenerweiterung 7 ist ebenfalls durch einen weißen Pfeil angedeutet. In der Gebrauchslage G2 des zweiten Erweiterungsteils 7b liegt dieses zumindest bereichsweise auf einem Teil des Rahmens 4, insbesondere auf einem Längsträger 5 des Rahmens 4, auf.
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Fig. 4 verdeutlicht den Weg des ersten Erweiterungsteils 7a in Richtung seiner Gebrauchslage G1, indem dieses von dem bereits in seiner Gebrauchslage G2 befindlichen zweiten Erweiterungsteil 7b angehoben und gegenüber diesem - in nunmehr quasi entgegengesetzte Richtung - verschwenkt wird. Die hierzu notwendige Richtung der Schwenkbewegung ist erneut mit einem weißen Pfeil angedeutet.
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Fig. 5 zeigt das Ergebnis des Bewegungsablaufs der Tischplattenerweiterung 7, in dem nun auch das erste Erweiterungsteil 7a durch Fortführung der zuvor begonnenen - hier weiter mit einem weißen Pfeil angedeuteten - Schwenkbewegung seine Gebrauchslage G1 erreicht hat, so dass sich nun beide Erweiterungsteile 7a, 7b in ihrer jeweiligen Gebrauchslage G1, G2 befinden. In der Gebrauchslage G1 liegt nun auch das erste Erweiterungsteil 7a zumindest bereichsweise auf einem Teil des Rahmens 4, insbesondere auf einem Längsträger 6 des Rahmens 4, auf (vgl. Fig. 4). Abschließend können die beiden Tischplatten 2a, 2b in Bezug auf die Bewegungsrichtung X in nicht weiter dargestellter Weise zueinander verschoben werden, bis sie in einen Kontakt mit den nun zwischen ihnen eingegliederten Erweiterungsteilen 7a, 7b der Tischplattenerweiterung 7 gelangen, um eine möglichst geschlossene Oberfläche des Tisches 1 zu erhalten, welche sich aus den beiden Tischflächen F1, F2 und den beiden Erweiterungsflächen E1, E2 zusammensetzt. In dieser Darstellung wird deutlich, dass die beiden Erweiterungsteile 7a, 7b in ihrer in Fig. 1 gezeigten Verstaulage V1, V2 eine relative Anordnung zueinander aufweisen, in welcher deren Erweiterungsflächen E1, E2 einander zugewandt, insbesondere zumindest bereichsweise aufeinander gelegen, sind. Durch deren zuvor beschriebene relative Beweglichkeit zueinander und/oder gegenüber der Tischplatten 2a, 2b sind die Erweiterungsteile 7a, 7b somit von ihrer jeweiligen Verstaulage V1, V2 in ihre jeweilige Gebrauchslage G1, G2 und zurück verlagerbar, wodurch die Tischflächen F1, F2 der Tischplatten 2a, 2b durch die in Gebrauchslage G1, G2 der beiden Erweiterungsteile 7a, 7b nutzbare Erweiterungsflächen E1, E2 der Erweiterungsteile 7a, 7b ergänzbar sind.
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Die Tischplatten 2a, 2b und/oder Erweiterungsteile 7a, 7b können beispielsweise an ihren jeweils einander zugewandten Schmalseiten angeordnete Zentrierkörper besitzen, welche mit Ausnehmungen an den Schmalseiten der jeweils anderen Tischplatte 2a, 2b und/oder des jeweils anderen Erweiterungsteils 7a, 7b korrespondieren, so dass eine Kraftverteilung und damit ein Zusammenwirken der Tischplatten 2a, 2b und der Erweiterungsteile 7a, 7b bei Belastung erreichbar ist.
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Fig. 6 bis Fig. 11 ist die zuvor beschriebene Bewegungsabfolge der Tischplattenerweiterung 7 anhand eines durch das Untergestell 3 geführten Schnittes des Tisches 1 zu entnehmen, bei dem der Blick insbesondere auf die der ersten Tischplatte 2a zugewandten Schmalseiten der beiden Erweiterungsteile 7a, 7b und die Schmalseite der dahinterliegenden zweiten Tischplatte 2b fällt. In dieser Ansicht ist die Umsetzeinrichtung 10 auf die Darstellung einer ihrer beiden Führungseinheiten 10a, 10b reduziert (siehe Fig. 2), welche jeweils im Wesentlichen ein Gelenkviereck bilden. Für eine bessere Übersicht ist eine sich zwischen den beiden Längsträgern 5, 6 im Bereich der - mit Bezug auf die Darstellung in Fig. 1 bis Fig. 5 - links gelegenen Führungseinheit 10a erstreckende und in den Darstellungen regelmäßig durch die erste Tischplatte 2a verdeckte Querwand 3a des Untergestells 3 ausgeblendet, während die im Bereich der - mit Bezug auf die Darstellung in Fig. 1 bis Fig. 5 - rechts gelegenen Führungseinheit 10a gelegene Querwand 3b des Untergestells 3 im Hintergrund erkennbar ist. Die nachfolgende Beschreibung anhand der - mit Bezug auf die Darstellung in Fig. 1 bis Fig. 5 - links gelegenen Führungseinheit 10a der Umsetzeinrichtung 10 gilt für die andere Führungseinheit 10b entsprechend.
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Fig. 6 entspricht in Bezug auf die Verstaulage V1, V2 der beiden Erweiterungsteile 7a, 7b der Tischplattenerweiterung 7 der Darstellung in Fig. 1. Die hier zu sehende Führungseinheit 10a der Umsetzeinrichtung 10 umfasst zwei Lenker 11, 12, welche jeweils sowohl mit dem Untergestell 3 als auch mit dem zweiten Erweiterungsteil 7b gelenkig verbunden sind. Hierzu ist jeder Lenker 11, 12 durch einen ihm zugehörigen Stützbock 13, 14 am Untergestell 3 beweglich gelagert. Konkret weisen die Lenker 11, 12 jeweils einen sich in Richtung einer ersten Drehachse Y1, Y2 erstreckenden - hier aber nicht näher erkennbaren - ersten Achsabschnitt auf, welcher in oder an dem zugehörigen Stützbock 13, 14 beweglich gelagert ist. Auf diese Weise sind die Lenker 11, 12 jeweils um ihre erste Drehachse Y1, Y2 herum schwenkbar am Untergestell 3 abgestützt. Zudem weist jeder Lenker 11, 12 einen sich jeweils in eine zweite Drehachse Y3, Y4 erstreckenden - hier ebenfalls nicht näher erkennbaren - zweiten Achsabschnitt auf, die jeweils in oder an wenigstens einem am zweiten Erweiterungsteil 7b angeordneten Drehsitz 15, 16 beweglich gelagert sind. Damit sind die Lenker 11, 12 auch jeweils um ihre zweite Drehachse Y3, Y4 herum schwenkbar am zweiten Erweiterungsteil 7b angeordnet. Vorliegend versteht sich von selbst, dass die jeweiligen Drehachsen Y1 - Y4 sich aufgrund der Darstellung in Fig. 6 bis Fig. 11 jeweils in und/oder aus der jeweiligen Blattebene hinein und/oder heraus erstrecken. Jedenfalls sind die in Bezug auf eine senkrecht zu den Drehachsen Y1 - Y4 verlaufende Richtung voneinander beabstandeten Lenker 11, 12 entweder in einer gemeinsamen geometrischen Ebene oder in parallel zueinander verlaufenden geometrischen Ebenen schwenkbar. Die Lenker 11, 12 bilden zusammen mit dem zweiten Erweiterungsteil 7b und wenigstens einem Teil des Untergestells 3 ein Gelenkviereck.
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Jeder Lenker 11, 12 besitzt zudem einen um die zugehörige erste Drehachse Y1, Y2 herum schwenkbaren Arm 11a, 12a, welcher verdrehfest mit dem zugehörigen Lenker 11, 12 verbunden ist. Dabei sind die Lenker 11, 12 jeweils durch ihren ersten Achsabschnitt mit dem ihnen zugehörigen Arm 11a, 12a verbunden. Jeder Arm 11a, 12a weist einen hier nicht näher erkennbaren Verbindungsabschnitt auf, welcher an einem freien Endabschnitt des jeweiligen Arms 11a, 12a gelegen ist und sich parallel zum ersten Achsabschnitt des zugehörigen Lenkers 11, 12 erstreckt. Die freien Endabschnitte der Arme 11a, 12a sind indirekt durch ein zur Synchronisierung der Schwenkbarkeit der den Armen 11a, 12a zugehörigen Lenker 11, 12 vorgesehenes Koppelelement 17 miteinander verbunden. Hierzu ist der jeweilige Verbindungsabschnitt der Arme 11a, 12a drehbar in oder an dem Koppelelement 17 gelagert. In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Koppelelement 17 mit einem Federelement 18 verbunden. Konkret ist dabei ein Ende des Federelements 18 an dem Koppelelement 17 befestigt, während das andere Ende des Federelements 18 an der hier ausgeblendeten Querwand 3a des Untergestells 3 festgelegt ist.
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Vorzugsweise kann es sich bei dem einem Lenker 11, 12 zugehörigen ersten Achsabschnitt sowie dem demselben Lenker 11, 12 zugehörigen Arm 11a, 12a und dem an dessen freiem Endabschnitt angeordneten Verbindungsabschnitt jeweils um einen materialeinheitlich einstückigen Teil dieses Lenkers 11, 12 handeln. Auf diese Weise ist der jeweilige Lenker 11, 12 einteilig ausgebildet, beispielsweise als Biegeform.
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Fig. 7 zeigt den Beginn der Bewegungsabfolge, um die Tischplattenerweiterung 7 nutzen zu können. Erkennbar wurden hierzu die beiden Erweiterungsteile 7a, 7b gemeinsam aus ihrer Verstaulage V1, V2 heraus angehoben, wie durch den weißen Pfeil angedeutet. Dabei bleibt die relative Anordnung der beiden Erweiterungsteile 7a, 7b zueinander bestehen, während sie gemeinsam um die ersten Drehachsen Y1, Y2 der Lenker 11, 12 herum verschwenkt werden. Aufgrund der Ausgestaltung der Führungseinheit 10a der Umsetzeinrichtung 10 als Viergelenk behalten die nach wie vor zumindest bereichsweise aufeinanderliegenden Erweiterungsteile 7a, 7b ihre Ausrichtung bei, wobei zumindest das zweite Erweiterungsteil 7b durchgehend parallel zu den Tischplatten 2a, 2b ausrichtbar ist. Erkennbar weisen die beiden sich in Richtung ihrer jeweiligen Längsachse X1, X2 erstreckenden Lenker 11, 12 hierzu die gleiche Länge a, b auf. Zudem sind die Längsachsen X1, X2 der Lenker 11, 12 stets parallel zueinander ausgerichtet. Im direkten Vergleich zwischen Fig. 6 und Fig. 7 ist ersichtlich, dass das Federelement 18 im nunmehr angehobenen Zustand der Erweiterungsteile 7a, 7b leicht verkürzt ist. Dies liegt daran, dass die Umsetzeinrichtung 10 durch das Federelement 18 belastet ist. Mit anderen Worten ist das Federelement 18 in Verstaulage V1, V2 der Erweiterungsteile 7a, 7b gestreckt, so dass die Rückstellkraft des Federelements 18 - im Sinne einer Zugkraft - nunmehr die Schwenkbewegung erleichtert. Hierdurch ist das Verlagern bzw. Anheben der Erweiterungsteile 7a, 7b aus deren Verstaulage V1, V2 heraus zumindest teilweise durch das Federelement 18 unterstützbar.
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Fig. 8 verdeutlicht das Verhalten der beiden Erweiterungsteile 7a, 7b der Tischplattenerweiterung 7 während deren weitergehendem Schwenken um die beiden ersten Drehachsen Y1, Y2 der Lenker 11, 12, wie auch weiter mit einem weißen Pfeil angedeutet. Das Federelement 18 hat in der gezeigten Lage der Erweiterungsteile 7a, 7b zumindest ungefähr seine kürzeste Längung erreicht, was bedeutet, dass dessen die Schwenkbewegung bisher erleichternde Rückstellkraft nun nicht mehr auf die Tischplattenerweiterung 7 einwirkt. Hierbei erstrecken sich das Federelement 18 und die beiden Arme 11a, 12a parallel zueinander. Gleichzeitig haben die beiden Erweiterungsteile 7a, 7b ihren während ihrer Verlagerung höchsten erreichbaren Punkt über den Tischplatten 2a, 2b überschritten, so dass die jeweilige Längsachse X1, X2 der beiden Lenker 11, 12 ihre im Verlauf eingenommene senkrechte Ausrichtung verlassen haben, so dass die beiden Erweiterungsteile 7a, 7b in eine Absenkbewegung übergehen. In dieser Stellung der Lenker 11, 12 ist gut zu erkennen, dass deren jeweilige Längsachse X1, X2 und deren zugehöriger Arm 11a, 12a einen Winkel W zwischen sich einschließen. Der Winkel W kann beispielsweise einen Wert von 30° bis 40° betragen.
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Fig. 9 zeigt das Ende der mit einem weißen Pfeil angedeuteten Schwenkbewegung der beiden Erweiterungsteile 7a, 7b um die jeweils erste Drehachsen Y1, Y2 der Lenker 11, 12 herum. Ersichtlich hat das zweite Erweiterungsteil 7b nun seine Gebrauchslage G2 erreicht, während das erste Erweiterungsteil 7a weiterhin unverändert, insbesondere zumindest bereichsweise, auf diesem aufliegt. In der Gebrauchslage G2 des zweiten Erweiterungsteils 7b liegt dieses zumindest bereichsweise auf dem - mit Bezug auf die Darstellung von Fig. 10 - linken Längsträger 5 auf. Das hierfür notwendige Absenken der beiden Erweiterungsteile 7a, 7b wurde dabei durch das Federelement 18 zumindest teilweise abgebremst, wie an dem nun wieder - gegenüber seinem in Fig. 8 erkennbaren Zustand - stärker gelängten Federelement 18 ersichtlich. Da die Längung des Federelements 18 gegen dessen Rückstellkraft erfolgte, steht diese nunmehr wieder bereit, um das spätere Verlagern bzw. Anheben des zweiten Erweiterungsteils 7b aus seiner Gebrauchslage G2 heraus, insbesondere zusammen mit dem ersten Erweiterungsteil 7a, wieder zumindest teilweise zu unterstützen.
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Fig. 10 ist der Beginn der Verlagerung des ersten Erweiterungsteils 7a in Richtung seiner Gebrauchslage G1 zu entnehmen. Hierfür verbleibt das zweite Erweiterungsteil 7b in seiner bereits erreichten Gebrauchslage G2, während das erste Erweiterungsteil 7a in die durch den weißen Pfeil angedeutete Richtung gegenüber dem zweiten Erweiterungsteil 7b verschwenkt wird. Etwaige Bewegungen der Umsetzeinrichtung 10 bzw. ihrer Führungseinheiten 10a, 10b finden dabei nicht statt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist nur ein Abschnitt des ersten Erweiterungsteils 7a dargestellt. Das Schwenken des ersten Erweiterungsteils 7a gegenüber dem zweiten Erweiterungsteil 7b erfolgt auf Basis der zwischen ihnen bestehenden gelenkigen Verbindung über die hier nicht ersichtlichen Scharnieranordnungen 8a, 8b (siehe Fig. 1 bis Fig. 4).
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Fig. 11 stellt die nunmehr vollständig nutzbare Tischplattenerweiterung 7 dar. Erkennbar wurde das erste Erweiterungsteil 7a hierfür weiter in die durch den weißen Pfeil angedeutete Richtung relativ zum zweiten Erweiterungsteil 7b verschwenkt, bis dieses seine Gebrauchslage G1 erreicht hat. In der Gebrauchslage G1 des ersten Erweiterungsteils 7a liegt dieses zumindest bereichsweise auf dem - mit Bezug auf die Darstellung von Fig. 11 - rechten Längsträger 6 auf. Die Erweiterungsflächen E1, E2 der beiden Erweiterungsteile 7a, 7b erstrecken sich nunmehr in derselben Ebene sowie in Ebene der Tischflächen F1, F2 der beiden Tischplatten 2a, 2b. Sofern die Tischplattenerweiterung 7 nicht mehr benötigt wird, kann diese durch Umkehr der zuvor beschriebenen Bewegungsabfolgen wieder verstaut werden, indem zunächst das erste Erweiterungsteil 7a aus seiner Gebrauchslage G1 heraus verschwenkt und auf das zweite Erweiterungsteil 7b geklappt wird, woraufhin dann beide Erweiterungsteile 7a, 7b gemeinsam um die jeweils erste Drehachse Y1, Y2 der Lenker 11, 12 herum so weit zurück verschwenkt werden, bis diese wieder ihre jeweilige Verstaulage V1, V2 erreichen.
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Durch wenigstens eine an den Längsträgern 5, 6 angeordnete Arretiervorrichtung 19a, 19b kann die Verschieblichkeit der Längsträger 5, 6 in sich, also deren Teleskopierbarkeit beeinflusst werden. Über eine entsprechende Manipulation der Arretiervorrichtung 19a, 19b kann diese entsprechend blockierbar oder lösbar sein.
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In hier nicht näher gezeigter Weise kann der zweite Achsabschnitt wenigstens eines Lenkers 11, 12 einer Führungseinheit 10a, 10b mit dem zweiten Achsabschnitt eines Lenkers 11, 12 der anderen Führungseinheit 10a, 10b verbunden sein. Vorzugsweise kann es sich dann um ein vollständig materialeinheitlich einstückiges Bauteil handeln. Grundsätzlich ist vorstellbar, dass der Rahmen 4 in sich, insbesondere durch die beiden teleskopierbaren Längsträger 5, 6, und/oder gegenüber dem Untergestell 3 relativ verschieblich ist. So kann der Tisch 1 beispielsweise nur eine Tischplatte 2a, 2b und eine Tischplattenerweiterung 7 aufweisen, welche dann seitlich unterhalb der Tischplatte 2a, 2b über den Rahmen 4 ausziehbar ist, woraufhin dann die zuvor näher beschriebenen Bewegungsabfolgen durchgeführt werden, um deren Erweiterungsteile 7a, 7b von deren Verstaulage V1, V2 in deren Gebrauchslage G1, G2 und zurück zu verlagern.
Bezugszeichenliste:
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- 1
- Tisch
- 2a
- Tischplatte von 1
- 2b
- Tischplatte von 1
- 3
- Untergestell von 1
- 3a
- Querwand von 3
- 3b
- Querwand von 3
- 4
- Rahmen von 3
- 5
- Längsträger von 4
- 6
- Längsträger von 4
- 7
- Tischplattenerweiterung von 1
- 7a
- erstes Erweiterungsteil von 7
- 7b
- zweites Erweiterungsteil von 7
- 8a
- Scharnieranordnung von 7
- 8b
- Scharnieranordnung von 7
- 9
- Handhabe an 7a
- 10
- Umsetzeinrichtung von 1
- 10a
- erste Führungseinheit von 10
- 10b
- zweite Führungseinheit von 10
- 11
- erster Lenker von 10 bzw. 10a und 10b
- 11a
- Arm von 11
- 12
- zweiter Lenker von 10 bzw. 10a und 10b
- 12a
- Arm von 12
- 13
- Stützbock von 10 bzw. 10a und 10b
- 14
- Stützbock von 10 bzw. 10a und 10b
- 15
- Drehsitz von 10 bzw. 10a und 10b
- 16
- Drehsitz von 10 bzw. 10a und 10b
- 17
- Koppelelement von 10 bzw. 10a und 10b
- 18
- Federelement von 10 bzw. 10a und 10b
- 19a
- Arretiervorrichtung von 1
- 19b
- Arretiervorrichtung von 1
- E1
- Erweiterungsfläche von 7a
- E2
- Erweiterungsfläche von 7b
- F1
- Tischfläche von 2a
- F2
- Tischfläche von 2b
- G1
- Gebrauchslage von 7a
- G2
- Gebrauchslage von 7b
- V1
- Verstaulage von 7a
- V2
- Verstaulage von 7b
- X
- Bewegungsrichtung
- Y1
- erste Drehachse von 11
- Y2
- erste Drehachse von 12
- Y3
- zweite Drehachse von 11
- Y4
- zweite Drehachse von 12