EP4704581A1 - Vorrichtung und verfahren zur bearbeitung von lebensmittelprodukten - Google Patents

Vorrichtung und verfahren zur bearbeitung von lebensmittelprodukten

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EP4704581A1
EP4704581A1 EP23724779.6A EP23724779A EP4704581A1 EP 4704581 A1 EP4704581 A1 EP 4704581A1 EP 23724779 A EP23724779 A EP 23724779A EP 4704581 A1 EP4704581 A1 EP 4704581A1
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EP
European Patent Office
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processing
detected
transport element
food product
identification
Prior art date
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Pending
Application number
EP23724779.6A
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English (en)
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Inventor
Alexander Steffens
Hendrik HANSEN
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Nordischer Maschinenbau Rud Baader GmbH and Co KG
Original Assignee
Nordischer Maschinenbau Rud Baader GmbH and Co KG
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C25/00Processing fish ; Curing of fish; Stunning of fish by electric current; Investigating fish by optical means
    • A22C25/18Cutting fish into portions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G43/00Control devices, e.g. for safety, warning or fault-correcting

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  • Food Science & Technology (AREA)
  • General Preparation And Processing Of Foods (AREA)
  • Control Of Conveyors (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung (10) zur Bearbeitung von Lebensmittelprodukten (11) umfassend, eine Transporteinrichtung (12) mit mindestens einem Transportelement (14), wobei das mindestens eine Transportelement (14) mindestens ein Identifikationsmerkmal (15) aufweist, insbesondere in, an, unter und/oder auf dem Transportelement (14), mindestens eine Bearbeitungsstation (13), die zum Bearbeiten von auf dem Transportelement (14) angeordneten Lebensmittelprodukten (11) ausgebildet und eingerichtet ist, mindestens eine Erfassungseinheit (20), die zum Erfassen und/oder Detektieren mindestens eines der Identifikationsmerkmale (15) und/oder eines Lebensmittelproduktes (11) ausgebildet und eingerichtet ist, wobei bei einem Erfassen und/oder Detektieren mindestens eines der Identifikationsmerkmale (15) ein Bereich des mindestens einen Transportelements (14) zur Ausbildung eines Bearbeitungsbereichs (22) zuordenbar ist, wobei die mindestens eine Bearbeitungsstation (13) in Abhängigkeit des mindestens einen erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmals (15) zur Bearbeitung eines Lebensmittelproduktes (11) zumindest in dem Bearbeitungsbereich (22) des Transportelements (14) ausgebildet und eingerichtet ist. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Bearbeitung von Lebensmittelprodukten (11).

Description

Nordischer Maschinenbau Rud. Baader GmbH + Co. KG, Geniner Str. 249, 23560
Lübeck
Vorrichtung und Verfahren zur Bearbeitung von Lebensmittelprodukten
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bearbeitung von Lebensmittelprodukten umfassend eine Transporteinrichtung mit mindestens einem Transportelement zum zumindest bereichsweisen Transportieren von Lebensmittelprodukten, wobei das mindestens eine Transportelement mindestens ein Identifikationsmerkmal aufweist, insbesondere in, an, unter und/oder auf dem Transportelement, wobei bei einer Mehrzahl an Identifikationsmerkmalen diese mit einem Abstand zueinander angeordnet sind, mindestens ein Antriebselement zum Antreiben und/oder Führen des mindestens einen Transportelements in eine Transportrichtung mit einer Transportgeschwindigkeit, mindestens eine Bearbeitungsstation, die zum Bearbeiten von auf dem Transportelement angeordneten Lebensmittelprodukten ausgebildet und eingerichtet ist, mindestens eine Erfassungseinheit, die zum Erfassen und/oder Detektieren mindestens eines der Identifikationsmerkmale des mindestens einen Transportelements und/oder eines Lebensmittelproduktes ausgebildet und eingerichtet ist.
Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Bearbeitung von Lebensmittelprodukten umfassend die Schritte Transportieren von Lebensmittelprodukten mittels einer Transporteinrichtung mit mindestens einem Transportelement, wobei das mindestens eine Transportelement mindestens ein Identifikationsmerkmal aufweist, insbesondere in, an, unter und/oder auf dem Transportelement, Antreiben und/oder Führen des mindestens einen Transportelements in eine Transportrichtung mit einer Transportgeschwindigkeit mittels mindestens einem Antriebselement, Erfassen und/ oder Detektieren mindestens eines der Identifikationsmerkmale des mindestens einen Transportelements und/oder eines Lebensmittelproduktes mittels mindestens einer Erfassungseinheit, Bearbeiten von auf dem mindestens einen Transportelement angeordneten Lebensmittelprodukten mittels mindestens einer Bearbeitungsstation.
Vorrichtungen und Verfahren zur Bearbeitung von Lebensmittelprodukten sind seit vielen Jahren aus dem Stand der Technik bekannt und dienen insbesondere zur effizienten maschinellen Bearbeitung von Lebensmittelprodukten, um diese schnell, sauber sowie zuverlässig zu bearbeiten. Derartige Vorrichtungen benötigen in der Regel zum Transport der Lebensmittelprodukte eine Transporteinrichtung, um diese durch die Vorrichtung zu transportieren sowie um die Lebensmittelprodukte an die entsprechende Bearbeitungsstation zu transportieren. In der jüngeren Vergangenheit wurde an die maschinelle Bearbeitung von Lebensmittelprodukten und eine daraus resultierende Produktgewinnung erhöhte Anforderungen gestellt, was insbesondere durch den Einsatz von genaueren sowie schnelleren Vorrichtungen umgesetzt werden soll. Darüber hinaus werden in den Bearbeitungsstationen vermehrt automatisierte Systeme eingesetzt, wie beispielsweise roboterbasierte Bearbeitungseinrichtungen, wobei eine Abstimmung zwischen der Transporteinrichtung und der Bearbeitungsstation sichergestellt sein muss, um die Bearbeitung zum richtigen Zeitpunkt und/oder an der vorgesehenen Stelle auszuführen. Durch die gestiegenen Transportgeschwindigkeiten und die erhöhten Anforderungen an Genauigkeiten bei dem Einsatz der Bearbeitungsstationen treten beispielsweise bei Ungenauigkeiten oder Verzögerungen Fehler bei der Bearbeitung der Lebensmittelprodukte auf, was zu Ausschuss oder zeit- und kostenaufwändigen Nachbearbeitungen führen kann.
Die Transporteinrichtungen zum Transport der Lebensmittelprodukte weisen regelmäßig umlaufende Transportelemente auf, die auch als Transportbänder, Förderbänder, Bandförderer, Transportgurte, Wabengurte etc. ausgeprägt sein können. Um beispielsweise den Transportfortschritt eines Objektes auf der Transporteinrichtung zu bestimmen, können aus einem Drehwertgeber mit Zahnrad bestehende Messsysteme vorgesehen sein, welche mit dem Transportband verbunden sind. Ein solches Messsystem befindet sich beispielsweise am Zufuhr- und Ausfuhrende des Transportbandes. Die Zeitpunkte, an denen sich ein Objekt auf dem Transportband befindet, werden über den Fortschritt an diesen Drehwertgebern geschätzt. Mit dem bestehenden Messsystem ist es allerdings nicht möglich, eine präzise Bestimmung eines Lebensmittelproduktes auf dem Transportband vorzunehmen, um eine zuverlässige Bearbeitung in einer Bearbeitungsstation auszubilden.
Transportbänder erfahren über die Lebensdauer oder aufgrund von Temperaturschwankungen häufig Längenänderungen, wodurch sich die Durchlaufzeiten und Positionierungen der Objekte auf den Transportbändern verändern können. Mit den bekannten Vorrichtungen wird daher der geschätzte Transportfortschritt des entsprechenden Objektes zu einem gegebenen Zeitpunkt ungenauer, wenn das Transportband im Verlauf des Transports unterschiedliche Transportgeschwindigkeiten oder Längenänderungen aufweist. Durch Veränderungen der Transportgeschwindigkeiten oder der Länge der Transportbänder wird die Bestimmung des Zeitpunktes, zu welchem sich ein bestimmtes Objekt an einer bestimmten Position in der Vorrichtung befindet, ungenauer. Insbesondere bei längeren Transportbändern reduziert sich die erreichbare Genauigkeit mit den bekannten Messsystemen weiter. Sofern die Bearbeitung der Lebensmittelprodukte z. B. ein Wasserstrahlschneiden umfasst, ist als Transportband in der Regel ein widerstandsfähiges und dauerhaftes Material erforderlich, was beispielsweise durch Transportbänder aus Metallgliedern erreichbar ist. Bei den für Wasserstrahlschneiden üblichen Metallgliedergurten ist jedoch eine ungleichmäßige Transportgeschwindigkeit festzustellen, welche sich durch die Flexibilität der Gurte einerseits und die hohe Masse bzw. den hohen Transportwiderstand andererseits ergibt. Dabei können ungleichmäßige Wellenbewegungen auftreten sowie ortsbezogene ungleichmäßige Transportgeschwindigkeiten bereitgestellt werden, wodurch unter anderem unsaubere und unpräzise Schnittfolgen ausgeführt werden.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum Bearbeiten von Lebensmittelprodukten bereitzustellen, bei der die Lebensmittelprodukte auf einem Transportelement zuverlässig und möglichst genau bestimmbar sind, um diese in einer Bearbeitungsstation entsprechend möglichst positionsgenau zu bearbeiten. Die Aufgabe besteht weiterhin darin, ein entsprechendes Verfahren vorzuschlagen.
Diese Aufgabe wird durch die eingangs genannte Vorrichtung dadurch gelöst, dass bei einem Erfassen und/oder Detektieren mindestens eines der Identifikationsmerkmale und/oder eines Lebensmittelproduktes ein Bereich des mindestens einen Transportelements zur Ausbildung eines Bearbeitungsbereichs zuordenbar ist, wobei die mindestens eine Bearbeitungsstation in Abhängigkeit des mindestens einen erfassten und/ oder detektierten Identifikationsmerkmals zur Bearbeitung des Lebensmittelproduktes zumindest in dem Bearbeitungsbereich des Transportelements ausgebildet und eingerichtet ist.
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung wird die Genauigkeit bei der Bearbeitung der Lebensmittelprodukte verbessert, indem eine konkrete Zuordnung des entsprechenden zur Bearbeitung vorgesehenen Lebensmittelproduktes in Verbindung mit dem mindestens einen Transportelement gegeben ist, um eine entsprechende Bearbeitung in der mindestens einen Bearbeitungsstation auszubilden und einzurichten. Die vorgesehene Bearbeitung durch die Bearbeitungsstation ist auf diese Weise mit dem auf dem Transportelement angeordneten Lebensmittelprodukt synchronisierbar, wodurch eine präzise und zuverlässige Bearbeitung der Lebensmittelprodukte bereitstellbar ist. Bei einem Erfassen und/oder Detektieren mindestens eines der Identifikationsmerkmale ist unabhängig von der mindestens einen Bearbeitungsstation der Fortschritt des mindestens einen Transportelements messbar, da eine konkrete Zuordnung zwischen dem mindestens einen Identifikationsmerkmal und dem Transportelement gegeben ist. Durch die Bestimmung und/oder Erfassung des mindestens einen Identifikationsmerkmals und/oder eines Lebensmittelproduktes in Verbindung mit der Zuordnung eines Bearbeitungsbereiches ist eine positionsbezogene Bearbeitung der Lebensmittelprodukte durch die Bearbeitungsstation in dem Bearbeitungsbereich ausführbar. Die Erfassung und/oder Detektion des mindestens einen Identifikationsmerkmals ermöglicht die Bestimmung einer Bezugsgröße, um den Bearbeitungsbereich, das heißt den Bereich zur Bearbeitung der Lebensmittelprodukte durch die Bearbeitungswerkzeuge, des Transportelements zuzuordnen und eine vorgesehene Bearbeitung des Lebensmittelproduktes mit der Bearbeitungsstation auszuführen. Das mindestens eine Identifikationsmerkmal weist dem Transportelement vorzugsweise eine eindeutige Kennung zu, welche sich an verschiedenen Positionen (z. B. an den "Bearbeitungsstationen") der Vorrichtung unabhängig voneinander identifizieren lassen. Der Bearbeitungsbereich wird auf dem Transportelement in Transportrichtung relativ zu dem mindestens einen Identifikationsmerkmal bei der mindestens einen Bearbeitungsstation erfasst und/oder detektiert bzw. anders ausgedrückt, eingemessen oder wiedergefunden, insbesondere unter Berücksichtigung mindestens eines erfassten und/oder detektierten Lebensmittelproduktes. Vorzugsweise ist der Bearbeitungsbereich virtuell bestimmbar, das heißt, es ist ein Bereich auf dem mindestens einen Transportelement vorgesehen, um die anschließende Bearbeitung der Lebensmittelprodukte in der mindestens einen Bearbeitungsstation auszubilden und einzurichten. Der virtuelle Bearbeitungsbereich ist weiter bevorzugt nur in einer dafür vorgesehenen Steuer- und/ oder Rechnereinheit bereitstellbar, wobei auf Basis dieser Informationen des Bearbeitungsbereiches die anschließende Bearbeitung ausführbar ist. Auf diese Weise kann jede Bearbeitungsstation unabhängig voneinander ermitteln, welches Identifikationsmerkmal des Transportelements sich aktuell in ihrem entsprechenden Bearbeitungsradius befindet, um eine entsprechende Bearbeitung des jeweiligen Lebensmittelproduktes auszubilden und einzurichten. Damit werden Identifikationsmerkmale und/oder Bearbeitungsbereiche auf dem Transportelement zu dem Zeitpunkt wiedergefunden und/oder zugeordnet, wenn diese eine Bearbeitungsstation passieren oder sich zu einem Zeitpunkt dort befinden sollen. Der Bearbeitungsbereich, insbesondere der virtuelle Bearbeitungsbereich, ist weiter bevorzugt mittels mindestens einer Rechnereinheit bestimmbar.
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung ist eine präzise und zielgerichtete Bearbeitung des Lebensmittelproduktes sichergestellt. Bevorzugt wird auf diese Weise mittels der oder einer weiteren der mindestens einen Erfassungseinheit zunächst eine Erfassung eines Lebensmittelproduktes auf dem mindestens einen Transportelement ausgebildet und eingerichtet. Daraus resultiert der Bearbeitungsbereich mit dem Bereich des mindestens einen Transportelements mit dem mindestens einen darauf angeordneten Lebensmittelprodukt. Der Bearbeitungsbereich ist dabei bevorzugt ausgehend von einem der Identifikationsmerkmale bestimmbar, wobei sich der Bearbeitungsbereich ausgehend von einem der Identifikationsmerkmale mit einer Distanz entlang des Transportelements in Transportrichtung T erstreckt. Die Distanz zwischen einem der Identifikationsmerkmale und dem Bearbeitungsbereich kann dabei auch „0“ sein, das heißt, der Bearbeitungsbereich beginnt mit dem entsprechenden Identifikationsmerkmal, was bedeutet, dass das zu bearbeitende Lebensmittelprodukt hierzu im Wesentlichen distanzlos angeordnet ist. Die Distanz zwischen dem Lebensmittelprodukt, bzw. dem durch das Lebensmittelprodukt definierten Bearbeitungsbereich, und dem mindestens einen Identifikationsmerkmal kann auch als „Offset“ oder „Delta“ (A) bezeichnet werden. Die Distanz kann dabei beispielsweise ein zeitlicher und/oder räumlicher Abstand sein.
Selbst bei nicht ausgelösten Erfassungen und/oder Detektionen von Identifikationsmerkmalen können diese verpassten Identifikationsmerkmale vorzugsweise „virtuell“ mitgezählt werden, wodurch die Vorrichtung eine höhere Genauigkeit erfährt und sich die Einsatzzwecke vergrößern. Die Genauigkeit der Vorrichtung ist unabhängig von der Längung des Transportelements, insbesondere sofern das Delta (bzw. Offset) einbezogen wird. Durch die erfassten Identifikationsmerkmale während der Umläufe des Transportelements können bei einer eindeutigen Identifizierung beispielsweise Rückschlüsse zu der konkreten Reihenfolge mehrerer Identifikationsmerkmale auf dem Transportelement gewonnen werden, wobei der entsprechende Bearbeitungsbereich vorzugsweise dynamisch hinsichtlich eines Lebensmittelproduktes angepasst werden kann. Die Erfassung von Identifikationsmerkmalen erfolgt weiter bevorzugt, indem die Außenkante und/oder die Oberseite und/oder Unterseite des mindestens einem Transportelements nach einem spezifischen Merkmal (Punkte, Erhebungen, Einkerbungen etc.) erfasst wird. Die „Lebensmittelprodukte“ sind Produkte, die mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung bearbeitbar sind. Die Bearbeitungsstationen können entsprechende Bearbeitungen an den Lebensmittelprodukten oder an vorgesehenen Bereichen der Lebensmittelprodukte ausführen, die in Verbindung mit den Identifikationsmerkmalen ermittelbar sind. Die Lebensmittelprodukte können unter anderem Rohprodukte, bereits bearbeitete Produkte oder weiterverarbeitete Produkte darstellen. Besonders bevorzugt handelt es sich bei den Lebensmittelprodukten um Fleisch beinhaltende Rohprodukte wie Fische oder Geflügel.
Unter „Transporteinrichtungen“ im Sinne der Erfindung sind sämtliche Transporteinrichtungen zu verstehen, die zum zumindest bereichsweisen Transportieren von Lebensmittelprodukten ausgebildet und eingerichtet sind. Die Transporteinrichtungen weisen mindestens ein Transportelement auf, um die Lebensmittelprodukte damit zu transportieren. Die Transporteinrichtung der erfindungsgemäßen Vorrichtung weist bevorzugt ein einziges Transportelement auf, das als Endlosband ausgebildet und eingerichtet ist und alternativ auch als Transportband, Förderband, Bandförderer, Transportgurt etc. bezeichnet werden kann. Das Transportelement kann wiederum aus einer Mehr- oder Vielzahl an Bestandteilen, beispielsweise Stegen bestehen, die das Transportelement bilden. Das Material des Transportelements ist nicht erfindungsrelevant, kann in bevorzugten Ausführungsformen allerdings aus Metall, Kunststoff, Gummi oder einer Kombination daraus bestehen.
Unter „Identifikationsmerkmale“ fallen grundsätzlich jegliche Merkmale des mindestens einen Transportelements, die eine Erfassbarkeit durch die Erfassungseinheit ermöglichen. Ein Identifikationsmerkmal kann beispielsweise ein optisch erfassbares Merkmal wie zum Beispiel eine Einkerbung, eine Wölbung, eine Verdickung, eine Verfärbung, eine Ausnehmung, eine grafische Gestaltung (Code), ein Punkt etc. sein. Alternativ oder ergänzend können die Identifikationsmerkmale elektrische oder elektronische Bauteile beinhalten, um eine Erfassung/Detektion sowie eine entsprechende Ausbildung eines Bearbeitungsbereichs in Verbindung mit dem Lebensmittelprodukt bereitzustellen oder zu unterstützen. Die Identifikationsmerkmale können insbesondere z. B. Magnetspulen, RFID-Chips, mechanische Erfassungsmerkmale etc. umfassen. Weiter bevorzugt können die Identifikationsmerkmale derart ausgebildet und eingerichtet sein, damit diese taktil/magnetisch abgetastet werden können. Vorzugsweise ist hierzu die Erfassungseinheit entsprechend ausgebildet und eingerichtet, um die Identifikations- merkmale und/oder die Lebensmittelprodukte entsprechend zu erfassen und/oder zu detektieren, so dass eine mechanische oder magnetische Zählung (bspw. mittels eines magnetisierbaren Bandes), eine taktile Abtastung und/oder Höhenabtastung bereitstellbar ist.
Als „Erfassungseinheit“ kann ebenfalls grundsätzlich jede Erfassungseinheit vorgesehen sein, die eine Erfassung von Identifikationsmerkmalen und/oder Lebensmittelprodukten ermöglicht, wozu beispielsweise Kameras, insbesondere Zeilenkameras, Sensoren, insbesondere Infrarotsensoren, Röntgengeräte, Lichtschranken etc. vorgesehen sein können, was bevorzugt jeweils mindestens ein Erfassungselement der Erfassungseinheit ist. Weiter bevorzugt kann die Erfassungseinheit zur Erfassung von Magnetspulen, RFID-Chips und/oder mechanischen Komponenten ausgebildet und eingerichtet sein oder um eine taktile, magnetische und/oder Höhenabtastung bereitzustellen. Vorzugsweise ist die Erfassungseinheit als bildgebende Erfassungseinheit ausgebildet und eingerichtet. Die Erfassungseinheit ist nicht darauf beschränkt, aus einem einzigen Bauteil zu bestehen. Die Erfassungseinheit umfasst insbesondere mindestens zwei Erfassungselemente, beispielsweise Sensoren und/oder Kameras, um eine Erfassung des mindestens einen Identifikationsmerkmals sowie eine Erfassung eines Lebensmittelproduktes auszubilden und einzurichten. Besonders bevorzugt umfasst die mindestens eine Erfassungseinheit mindestens eine Durchgangslichtschranke, mindestens eine Reflexionslichtschranke und/oder mindestens einen induktiven bzw. kapazitiven Sensor. Die mindestens eine Erfassungseinheit ist bevorzugt ortsfest im Bereich der Transporteinrichtung angeordnet. Weiter bevorzugt befindet sich mindestens ein Erfassungselement bei einer der Bearbeitungsstation vorgelagerten Position, um eine erste Erfassung der Identifikationsmerkmale und/oder von Lebensmittelprodukten vorzunehmen, während mindestens ein weiteres Erfassungselement der Erfassungseinheit vor, in und/oder hinter der mindestens einen Bearbeitungsstation angeordnet ist, um ein erneutes Erfassen der jeweiligen Identifikationsmerkmale und/oder von Lebensmittelprodukten auszubilden und einzurichten.
Die „Bearbeitungsstation“ kann im Sinne der Erfindung jede Station sein, die eine Bearbeitung der Lebensmittelprodukte ausbildet und einrichtet. Eine derartige Bearbeitung ist insbesondere ein Zuschneiden, Zerteilen, Abtrennen etc. der Lebensmittelprodukte oder Teilen davon, was mittels geeigneter Einrichtungen erfolgt. Eine Bearbeitung der Lebensmittelprodukte kann allerdings auch einen Weiterverarbeitungsschritt umfassen, um beispielsweise eine Weitergabe, einen Weitertransport, ein Greifen, ein Wiegen, ein Sortieren etc. der Lebensmittelprodukte vorzunehmen. Derartige Bearbeitungsstationen sind auch unter den Begriffen Schneideeinrichtungen, Entweideeinrichtun- gen, Abtrenneinrichtungen, Verteileinrichtungen, Übergabeeinrichtungen etc. bekannt. Die Bearbeitungsstationen umfassen dabei mindestens ein Mittel, das in Eingriff und/oder Interaktion mit den Lebensmittelprodukten bringbar ist.
Eine bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Erfassungseinheit vor, in und/oder hinter der mindestens einen Bearbeitungsstation angeordnet ist, um vor, während und/oder nach der Bearbeitung der Lebensmittelprodukte eine Bestimmung des Bearbeitungsbereichs in Verbindung mit der Erfassung und/oder dem Detektieren von Identifikationsmerkmalen auszubilden und einzurichten. Durch die entsprechende Anordnung der mindestens einen Erfassungseinheit kann eine Erfassung des Identifikationsmerkmales in Abhängigkeit der vorgesehenen Bearbeitung oder Konfiguration der Vorrichtung erfolgen. Vorzugsweise ist mindestens eine Erfassungseinheit vor der Bearbeitungsstation angeordnet, um den Bearbeitungsbereich in Abhängigkeit des oder der erfassten ldentifikationsmerkmale/s zuzuordnen. Eine bevorzugte Positionierung mindestens einer der Erfassungseinheiten bzw. eines Erfassungselements der Erfassungseinheit, beispielsweise ein Sensor, ist eine Stelle, an dem das Identifikationsmerkmal im Wesentlichen genau dann erfasst und ausgewertet worden ist, sobald sich das Identifikationsmerkmal unter bzw. in der Bearbeitungsstation befindet. In einer bevorzugten Ausführungsform findet zunächst die Erfassung, z. B. mittels einer Hardware-Timer-Baugruppe, und dann die Auswertung, z. B. mittels eines Software-Steuerungsprogramms, statt. Aufgrund von Verzögerungen der Signalerfassung von Identifikationsmerkmalen und einer Zeit beanspruchenden Auswertung der erfassten Identifikationsmerkmale ist in der Praxis eine der Bearbeitungsstation vorgelagerten Anordnung der mindestens einen Erfassungseinheit bzw. eines Erfassungselements präferiert. Die Erfassungseinheit bzw. das Erfassungselement ist weiter bevorzugt in einen bekannten Abstand vor der Bearbeitungsstation positionierbar, was bei der Zuordnung des Bearbeitungsbereichs entsprechend zu berücksichtigen ist.
Die Erfassung eines Identifikationsmerkmales hinter einer Bearbeitungsstation kann beispielsweise dann relevant sein, wenn es bautechnisch Vorteile generiert, wie eine einfachere Zugänglichkeit oder Reinigbarkeit. Alternativ kann auch mindestens eine Erfassungseinheit für mehr als eine Bearbeitungsstation eingesetzt werden, wobei mindestens eine der Erfassungseinheiten dann vorzugsweise zwischen zwei Bearbei- tungsstationen angeordnet ist. Vorzugsweise ist die mindestens eine Erfassungseinheit mit einem definierten oder bekannten Abstand zu der Bearbeitungsstation angeordnet. Es liegt somit eine bekannte Position vor, an der das mindestens eine Identifikationsmerkmal erfasst wird und eine bekannte Position an der die mindestens eine Bearbeitungsstation angeordnet ist, woraus die entsprechende Distanz bestimmbar ist. Diese Distanz kann sowohl positiv, null als auch negativ sein. Bei einem Erfassen des mindestens einen Identifikationsmerkmales ist mittels der Transportgeschwindigkeit ermittelbar, wann sich das mindestens eine Identifikationsmerkmal direkt unter der Bearbeitungsstation befindet, um die entsprechende Bearbeitung an dem Lebensmittelprodukt durch die Bearbeitungsstation auszubilden und einzurichten. Dieses zu erkennende Identifikationsmerkmal stellt somit optimaler Weise den Bearbeitungsanfang an dem Lebensmittelprodukt dar. Mittels der Erfassungseinheit kann der Bearbeitungsanfang weiter bevorzugt eine Distanz zu dem zu erkennenden Identifikationsmerkmal berücksichtigen, insbesondere falls der Bearbeitungsanfang hinter der Bearbeitungsstation liegt.
Eine vorteilhafte Weiterbildung zeichnet sich dadurch aus, dass vor und/oder in der mindestens einen Bearbeitungsstation mindestens eine Produkterfassungseinheit angeordnet ist, um ein Lebensmittelprodukt auf dem mindestens einen Transportelement zu erfassen und/oder zu detektieren, wobei das erfasste und/oder detektierte Lebensmittelprodukt mindestens einem erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmal zuordenbar ist, um eine Bestimmung des Bearbeitungsbereichs auf dem mindestens einen Transportelement zur Bearbeitung des Lebensmittelproduktes durch die mindestens eine Bearbeitungsstation auszubilden und einzurichten. Auf diese Weise ist eine Zuordnung des Lebensmittelproduktes mit dem mindestens einen Identifikationsmerkmal ausbildbar, um bei einer anschließenden erneuten Erfassung des mindestens einen Identifikationsmerkmales das entsprechende Lebensmittelprodukt zu identifizieren, um eine Bearbeitung daran auszubilden und einzurichten. Vorzugsweise ist die mindestens eine Produkterfassungseinheit ein Bestandteil der Erfassungseinheit, um eine Erfassung des Lebensmittelproduktes in Verbindung mit dem mindestens einen Identifikationsmerkmal bereitzustellen und um bei der Bearbeitungsstation eine erneute Erfassung des Identifikationsmerkmales auszubilden und einzurichten. In vorteilhaften Ausführungen kann die Produkterfassungseinheit in der Erfassungseinheit integriert sein, wobei durch die Erfassungseinheit zumindest eine Erfassung eines Lebensmittelproduktes sowie eines Identifikationsmerkmales erfolgt. Die Erfassungseinheit umfasst weiter bevorzugt beispielsweise einen Sensor, um das mindestens eine Identifikationsmerkmal zu erfassen und die Produkterfassungseinheit umfasst beispielsweise eine Kamera, wobei eine Verknüpfung des Lebensmittelproduktes mit dem mindestens einen Identifikationsmerkmal gegeben ist, um den Bearbeitungsbereich und die Bearbeitung durch die Bearbeitungsstation auszubilden und einzurichten.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ordnet die mindestens eine Erfassungseinheit und/oder die mindestens eine Produkterfassungseinheit ein Lebensmittelprodukt und/oder einen spezifischen Bereich eines Lebensmittelproduktes mit mindestens einem der Identifikationsmerkmale zu, wobei die mindestens eine Bearbeitungsstation eine Bearbeitung des Lebensmittelproduktes in dem Bearbeitungsbereich ausbildet und einrichtet. Eine Zuordnung eines spezifischen Bereichs eines Lebensmittelproduktes ist insbesondere dann zweckdienlich, wenn eine Bearbeitung des Lebensmittelproduktes in einem vorgegebenen Bereich vorgesehen ist und/oder wenn sich mehrere Identifikationsmerkmale über die Länge des Lebensmittelproduktes auf dem Transportelement befinden. Bei einer entsprechenden Zuordnung eines Lebensmittelproduktes und/oder eines spezifischen Bereiches des Lebensmittelproduktes ist eine zielgerichtete Bearbeitung durch Bearbeitungsstationen in dem Bearbeitungsbereich ausführbar. Vorzugsweise kann ein Lebensmittelprodukt mehrere Bearbeitungsbereiche aufweisen, denn jedes der Identifikationsmerkmale kann bevorzugt einen eigenen Bearbeitungsbereich ausbilden, was dem Lebensmittelprodukt zuordenbar ist, insbesondere wenn das Lebensmittelprodukt auf mindestens einem Transportelement mit mehreren Identifikationsmerkmalen (z. B. Stegen) liegt, sind theoretisch mehrere Bearbeitungsbereiche möglich.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Erfassungseinheit ausgehend von einem ersten erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmal zur Bestimmung einer Abfolge zwischen mindestens einem weiteren erfassten Identifikationsmerkmal ausgebildet und eingerichtet ist. Vorzugsweise umfasst die Vorrichtung eine Mehr- oder Vielzahl an Identifikationsmerkmalen. Durch die erfasste Abfolge von mehreren Identifikationsmerkmalen ist eine Positionsbestimmung eines zugeordneten Lebensmittelproduktes ausgehend von einer ersten Erfassung eines Identifikationsmerkmales zu einer weiteren Erfassung eines entsprechenden Identifikationsmerkmales gegeben. Sofern Identifikationsmerkmale auf dem mindestens einen Transportelement beabstandet zueinander angeordnet sind, lässt sich weiter bevorzugt darüber, unter Berücksichtigung des entsprechenden Versatzes, der Abstand zwischen mindestens einem dazwischen angeordneten Lebensmittelprodukt und mindestens einem der Identifikationsmerkmale bestimmen, um eine entsprechende Bearbeitung durch die mindestens eine Bearbeitungsstation auszubilden und einzurichten.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die Bestimmung der Abfolge zwischen zwei oder mehreren Identifikationsmerkmalen unter Einbeziehung der erwarteten Transportgeschwindigkeit des Transportelements und/oder der Zeitspanne zwischen der Erfassung und/ oder dem Detektieren von zwei oder mehreren Identifikationsmerkmalen und/oder der Anzahl der erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmale ausgebildet und eingerichtet ist. Die erwartete Transportgeschwindigkeit stellt insbesondere die vorgegebene Transportgeschwindigkeit des Transportelements dar, wobei aufgrund der mechanischen Beanspruchung des Transportelements eine geringfügige Abweichung auftreten kann. Durch die Erfassung von unterschiedlichen Identifikationsmerkmalen durch die mindestens eine Erfassungseinheit ist darüber hinaus bei einer Berücksichtigung der dazwischenliegenden Zeitspanne, der Abfolge und/oder des Abstandes ein Rückschluss auf die Transportgeschwindigkeit des Transportelements herleitbar. Alternativ kann die erwartete Transportgeschwindigkeit beispielsweise auch mit der Bezeichnung virtuelle, errechnete oder voraussichtliche Transportgeschwindigkeit bezeichnet werden. Die erwartete Transportgeschwindigkeit ist insbesondere bei einer der Bearbeitungsstation vorgelagerten Erfassungseinheit zur Erfassung der Identifikationsmerkmale vorteilhaft, um den Bearbeitungsbereich für die Bearbeitung des Lebensmittelproduktes in Abhängigkeit der erwarteten Transportgeschwindigkeit zu bestimmen. Die erwartete Transportgeschwindigkeit ist weiter bevorzugt beispielsweise durch die Transporteinrichtung vorgegeben und für die Steuerung der Vorrichtung bereitstellbar und/oder mittels Transportgeschwindigkeitssensoren erfassbar.
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass ausgehend von einem erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmal weitere Identifikationsmerkmale erfassbar und/oder detektierbar sind, wobei bei einem Erfassen und/oder Detektieren der oder des weiteren ldentifikationsmerkmale/s durch die Erfassungseinheit deren Abstand und/oder deren Abfolge bestimmbar ist. Durch die erfassten Identifikationsmerkmale ist der Bearbeitungsbereich der Lebensmittelprodukte auf dem Transportelement bestimmbar. Durch die Erfassung von unterschiedlichen Identifikationsmerkmalen durch die mindestens eine Erfassungseinheit ist darüber hinaus bei einer Berücksichtigung der dazwischenliegenden Zeitspanne ein Rückschluss auf die Transportgeschwindigkeit des Transportelements herleitbar. Weiter bevorzugt ist durch die Zeitspanne, die Abfolge und/oder die Zählung (sogenannte Counter-Identifikationsmerkmalszuordnung) zwischen den erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmalen in Verbindung mit dem erfassten und/oder delektierten Lebensmittelprodukt unter Berücksichtigung der ungefähren Transportgeschwindigkeit die tatsächliche Objektposition des Lebensmittelproduktes auf dem Transportelement herleitbar/bestimmbar. Die Differenz der tatsächlichen Objektposition eines Lebensmittelproduktes und der Position des sich darauf beziehenden Identifikationsmerkmales kann beispielsweise als „Delta“ (A) oder „Offset“ bezeichnet werden. Vorzugsweise umfasst die Vorrichtung eine Mehr- oder Vielzahl an Identifikationsmerkmalen, die durch die mindestens eine Erfassungseinheit erfassbar sind, um deren Abstand und/oder Abfolge zu bestimmen. Auf diese Weise ist der Bearbeitungsbereich und/oder die Position eines Lebensmittelproduktes hinsichtlich mindestens eines der Identifikationsmerkmale bestimmbar, um eine präzise Bearbeitung des Lebensmittelproduktes in der Bearbeitungsstation auszubilden und einzurichten.
Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die Vorrichtung, insbesondere die mindestens eine Erfassungseinheit und/oder die mindestens eine Produkterfassungseinheit, weiter mindestens eine Rechnereinheit und/oder mindestens eine Steuereinheit umfasst, die zum Zuordnen des Bearbeitungsbereichs des Transportelements mit den erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmalen und/oder den Lebensmittelprodukten ausgebildet und eingerichtet ist. Hierzu ist die mindestens eine Rechnereinheit und/oder die mindestens eine Steuereinheit weiter bevorzugt dazu ausgebildet und eingerichtet, den Offset auf Basis der Position mindestens eines Identifikationsmerkmales und des Lebensmittelproduktes auf dem Transportelement zu ermitteln. Die mindestens eine Rechnereinheit und/oder die mindestens eine Steuereinheit stellt/stellen eine Möglichkeit dar, um beispielsweise die auftretenden Rechen- und/oder Steueroperationen bei der Bestimmung des Bearbeitungsbereichs, bei der Ermittlung der erwarteten Transportgeschwindigkeit sowie bei der Erfassung der Identifikationsmerkmale und/ oder der Lebensmittelprodukte auf die Bearbeitung durch die Bearbeitungsstation abzustimmen. Darüber hinaus ist bevorzugt mittels der mindestens einen Rechnereinheit und/oder mittels der mindestens einen Steuereinheit eine Steuerung der Bearbeitungsstation gegeben. Vorzugsweise umfasst die Vorrichtung eine zentrale Rechnereinheit und/oder Steuereinheit, die eine Berechnung und/oder Steuerung der einzelnen Vorrichtungsbestandteile ausbildet und ein- richtet. In einer weiteren bevorzugten Ausführung kann mindestens eine Rechnereinheit und/oder mindestens eine Steuereinheit in mindestens einer der Erfassungseinheiten, in mindestens einer der Produkterfassungseinheiten oder in mindestens einer der Bearbeitungsstationen angeordnet sein oder jeweils damit verbunden sein.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Rechnereinheit und/oder die mindestens eine Steuereinheit zur Bestimmung des Bearbeitungsbereiches auf dem mindestens einen Transportelement ausgebildet und eingerichtet ist, wobei die Abfolge der erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmale ermittelbar ist, um eine Bearbeitung des Lebensmittelproduktes mittels der mindestens einen Bearbeitungsstation in dem Bearbeitungsbereich auszubilden und einzurichten. Die mindestens eine Rechnereinheit und/oder die mindestens eine Steuereinheit stellt/ stellen eine Möglichkeit dar, um beispielsweise die auftretenden Rechen- und/oder Steueroperationen bei der Bestimmung des Bearbeitungsbereichs effizient auszubilden und einzurichten. Durch die mindestens eine Rechnereinheit und/oder die mindestens eine Steuereinheit ist beispielsweise zunächst die Erfassung der Identifikationsmerkmale bereitstellbar, um anschließend die Auswertung der erfassten Identifikationsmerkmale auszuführen, um z. B. die Abfolge, die Transportgeschwindigkeit oder den Abstand zwischen mindestens zwei Identifikationsmerkmalen zu ermitteln oder zu errechnen. Die mindestens eine Erfassungseinheit und/oder die mindestens eine Rechner- und/oder Steuereinheit können weiter bevorzugt einen Impulszähler (Pulscounter) umfassen, um jedem der erkannten Identifikationsmerkmale zu einem spezifischen Zeitpunkt einen aktuellen Impuls (Pulscounter) zuzuweisen, um diese in einer Datenbank zu speichern. Auf Basis dieser Datenbank ist unter Berücksichtigung des jeweiligen Identifikationsmerkmales in Verbindung mit dem gezählten Impuls (Pulscounter) eine Möglichkeit gegeben, diese Werte in eine Distanz umzurechnen, wodurch unter Berücksichtigung der erfassten und/oder detektierten Lebensmittelprodukte der Bearbeitungsbereich für die Lebensmittelprodukte ermittelbar ist.
Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Rechnereinheit mit der Erfassungseinheit derart verbunden, dass diese zum Empfangen und Auswerten der von der Erfassungseinheit erfassten Identifikationsmerkmale ausgebildet und eingerichtet ist/sind, wobei die erfassten Identifikationsmerkmale einen Datensatz bilden. Die Steuer- und/oder Rechnereinheit ist in einer bevorzugten Ausführung als Bestandteil der Erfassungseinheit ausgebildet und eingerichtet oder in der Erfassungseinheit integriert. Die Steuer- und/oder Rechnereinheit ist weiter bevorzugt zur Verarbeitung von durch die Erfassungseinheit bereitgestellten Datensätzen ausgebildet und eingerichtet, um den Abgleich der erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmale sowie eine anschließende Bearbeitung des Lebensmittelproduktes durch die Bearbeitungsstation bereitzustellen.
Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass der Bearbeitungsbereich mittels der mindestens einen Rechnereinheit und/oder der mindestens einen Steuereinheit durch eine vorgelagerte Erfassung eines Lebensmittelproduktes und mindestens eines Identifikationsmerkmales berechenbar ist, wobei eine Synchronisation zwischen dem mindestens einen Identifikationsmerkmal und dem Lebensmittelprodukt derart ausgebildet und eingerichtet ist, dass ein Offset (A) zwischen dem Lebensmittelprodukt und dem mindestens einen Identifikationsmerkmal ermittelbar ist, wobei bei einer nachgelagerten, insbesondere einer zeitlichen bzw. räumlichen, Erfassung des Lebensmittelproduktes die Position auf dem mindestens einen Transportelement unter Berücksichtigung des Offsets (A) zu dem mindestens einen Identifikationsmerkmal zuordenbar ist. Um die Bearbeitung eines Lebensmittelproduktes in dem Bearbeitungsbereich durch die Bearbeitungsstation der Vorrichtung auszubilden und einzurichten, erfolgt weiter bevorzugt eine vorgelagerte Erfassung eines Lebensmittelproduktes sowie eines Identifikationsmerkmales, um eine „Synchronisation“ zwischen dem Identifikationsmerkmal und dem Lebensmittelprodukt auszubilden, was in der ermittelten Distanz bzw. dem Offset bezüglich dem Bearbeitungsbereich resultiert. Dadurch ist die Lage des Lebensmittelproduktes auf dem Transportelement mit dem Identifikationsmerkmal unter Berücksichtigung des Offsets bekannt. Das heißt sobald die Erfassungseinheit, die sich vorzugsweise in einem bekannten Abstand vor der Bearbeitungsstation befindet, den Bereich des Transportelements, auf dem sich das Lebensmittelprodukt befindet, mittels des Identifikationsmerkmals detektiert und/oder erfasst, ist eine Bearbeitung des Lebensmittelproduktes in dem mit Hilfe des Offsets ergebenden Bearbeitungsbereich durch die Bearbeitungsstation ausführbar. Vereinfacht ausgedrückt erfolgt die Bearbeitung des Lebensmittelproduktes durch die Bearbeitungsstation der Vorrichtung nach einer Erfassung und/oder Detektion des entsprechenden Identifikationsmerkmals (Position) unter Berücksichtigung des Offsets (Distanz) zwischen dem Identifikationsmerkmal und dem Bearbeitungsbereich (bzw. Lebensmittelprodukt) sowie der (erwarteten) Transportgeschwindigkeit. In bevorzugten Ausführungsformen sind eine Mehr- oder Vielzahl (mindestens zwei) an Erfassungseinheiten (Lichtschran- ken/Sensoren/etc.) an verschiedenen bekannten Positionen im Bereich des Transport- elements angebracht, so dass dadurch, da die Lage der Lebensmittelprodukte auf dem Transportelement mit dem Offset bekannt ist, ein zuverlässiger Rückschluss gegeben ist, wo sich das entsprechende Lebensmittelprodukt zur Bearbeitung durch die Bearbeitungsstation befindet. Auf diese Weise ist eine entsprechend präzise Bearbeitung durch die Bearbeitungsstation bereitstellbar. Weiter ist mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung somit eine Alterung/Längung des Transportelements abfangbar und die Vorrichtung ist robust gegenüber einer Veränderung der Länge des Transportelements; Die Genauigkeit bleibt unverändert, insbesondere sofern das Offset (bzw. Delta) mindestens eines Lebensmittelproduktes zu mindestens einem Identifikationsmerkmal einbezogen wird. Vorzugsweise ist das Offset zur Ausbildung des Bearbeitungsbereiches automatisch durch die mindestens eine Erfassungseinheit ermittelbar, wobei hierzu Rechen- und/oder Steueroperationen durchgeführt werden.
Eine vorteilhafte Weiterbildung zeichnet sich dadurch aus, dass die Reihenfolge, die Anzahl und/oder die Position an Identifikationsmerkmalen in, an, unter und/oder auf dem mindestens einem Transportelement vorbekannt ist, wobei bei einem Ausbleiben einer Erfassung und/oder Detektion eines Identifikationsmerkmals eine geschätzte Erfassung und/oder Detektion aufgrund der erwarteten Transportgeschwindigkeit des mindestens einen Transportelements gegeben ist. Auf diese Weise kann auch bei einem Nichterfassen mindestens eines der Identifikationsmerkmale eine erwartete Berücksichtigung bzw. Erfassung mindestens eines Identifikationsmerkmales ausgebildet und eingerichtet werden. Eine Berücksichtigung ist vorzugsweise dann vorgesehen, wenn nach einem definierten Zeitintervall kein Identifikationsmerkmal erfasst wurde und/oder wenn eine definierte Anzahl an Identifikationsmerkmalen und/oder eine definierte Abfolge an Identifikationsmerkmalen von einem Istwert abweicht/abweichen. Sofern beispielsweise ein Identifikationsmerkmal bei der Erfassung „übersprungen“ wurde, d. h., wenn eine Erfassung unterbleibt, erfolgt bevorzugt eine virtuelle/geschätz- te/erwartete Erfassung des entsprechenden Identifikationsmerkmales. Durch die virtuelle Erfassung des mindestens einen Identifikationsmerkmales ist weiter eine Zuordnung des Bearbeitungsbereichs auf dem mindestens einen Transportelement gegeben, um eine Bearbeitung des Lebensmittelproduktes durch die Bearbeitungsstation auszubilden und einzurichten. Weiter bevorzugt ist es vorgesehen, dass bei einer virtuellen Erfassung mindestens eines der Identifikationsmerkmale ein Hinweis bereitstellbar ist, der beispielsweise eine Warnmeldung beinhalten kann. Durch die Warnmeldung kann z. B. auf eine Verschmutzung, Verlust oder Fehlerkennung des entsprechenden Identifikationsmerkmales hingewiesen werden. Die Vorrichtung ist somit genauer und die Fehleranfälligkeit wird durch das Vorbeugen von ungenauen Messungen sowie das Einwirken auf fehlerhafte Identifikationsmerkmale verringert. Es sind keine zeitaufwändigen Nachbearbeitungen bei den Lebensmittelprodukten erforderlich, da eine kontinuierliche Bearbeitung der Lebensmittelprodukte gewährleistet ist und Ausfallzeiten verringert werden.
In einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist mindestens eines der Identifikationsmerkmale derart erfassbar und/oder detektierbar, um einen Referenzwert für die Bestimmung des Bearbeitungsbereiches des mindestens einen Transportelements auszubilden und einzurichten. Auf diese Weise wird eine Möglichkeit bereitgestellt, mindestens eines der Identifikationsmerkmale spezifisch bzw. eindeutig zu erfassen und/oder mindestens einem der Identifikationsmerkmale einen spezifischen Wert zuzuordnen. Weiter bevorzugt können sämtliche der vorliegenden Identifikationsmerkmale spezifisch erfassbar sein, wodurch beispielsweise jedem der Identifikationsmerkmale ein vorgesehener Wert, eine Position oder eine Stellung zuordenbar ist. Vorzugsweise ist das mindestens eine Identifikationsmerkmal zur Ausbildung eines spezifischen Referenzwerts („Nullwert/Referenzidentifikationsmerkmal“) speziell präpariert, so dass es sich eindeutig von den anderen der Identifikationsmerkmale unterscheidet (z. B. breiter, schmaler, entfernt, codiert, visuell gekennzeichnet etc.), und an jeder der Erfassungseinheiten bzw. an jeder der Bearbeitungsstationen als Referenzwert „“erfassbar und/oder detektierbar ist.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind ausgehend von dem Referenzwert die weiteren Identifikationsmerkmale mittels der mindestens einen Erfassungseinheit erfassbar und/oder detektierbar, wobei der Abstand und/oder die Abfolge zwischen den Identifikationsmerkmalen bestimmbar und/oder ermittelbar ist. Aufgrund derartiger Referenzwerte können etwaige Fehler bei der Erfassung, insbesondere verpasste Identifikationsmerkmale, mit dem nächsten Umlauf des Transportelements kompensiert oder nivelliert werden. Weiter bevorzugt kann die mindestens eine Erfassungseinheit bzw. die mindestens eine Bearbeitungsstation einfacher (z. B. durch Vergleichen der Gesamtanzahl an Identifikationsmerkmalen pro Umlauf des Transportelements) systematische Fehler feststellen, wie beispielsweise eine defekte Erfassungseinheit (Erfassungselement), eine fehlerhaft angeordnete oder eingestellte Erfassungseinheit (Erfassungselement) und/oder defekte, verschmutzte und/oder anzupassende Identifikationsmerkmale. Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der mindestens einen Bearbeitungsstation als Schneidestation zur Bearbeitung von Fischen oder Teilen davon ausgebildet und eingerichtet ist, insbesondere als eine Wasserstrahlschneidestation zum Schneiden oder Zerteilen von Fischen und/oder zum Herausschneiden von in den Fischen befindlichen Gräten. Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung ist beim Wasserstrahlschneiden eine Möglichkeit gegeben, die Zeitpunkte, zu welchen sich Identifikationsmerkmale auf dem mindestens einen Transportelement (z.B. die Lage der Gräten/Pinbones in einem Fischfilet) an einer bestimmten Position befinden (z.B. an der Position der Bearbeitungsstation/ Schneidestation), möglichst genau zu bestimmen, um eine positionsbezogene Aktion (z.B. das Schneiden) auszuführen. Somit ist eine automatische und dabei dennoch positionsgenaue Bearbeitung von Fischen mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung gegeben, wodurch eine ressourcenschonende und effiziente Bearbeitung gegeben ist.
Die Aufgabe wird auch durch das eingangs genannte Verfahren dadurch gelöst, dass mindestens eines der Identifikationsmerkmale und/oder ein Lebensmittelprodukt bei einem Transport durch das mindestens eine Transportelement erfasst und/oder detektiert wird, wobei ein Bereich des mindestens einen Transportelements als ein Bearbeitungsbereich zugeordnet wird, um mittels der mindestens einen Bearbeitungsstation in Abhängigkeit des mindestens einen erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmals das Lebensmittelprodukt in dem Bearbeitungsbereich des Transportelements zu bearbeiten. Auf diese Weise wird ein Verfahren bereitgestellt, um eine genaue und zuverlässige Bearbeitung von Lebensmittelprodukten zu gewährleisten, was vorzugsweise mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgebildet und eingerichtet ist. Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird dem mindestens einen Transportelement ein spezifischer Bearbeitungsbereich zugeordnet. Vorzugsweise wird somit ein auf dem mindestens einen Transportelement angeordnetes Lebensmittelprodukt für eine Bearbeitung durch die mindestens eine Bearbeitungsstation erfasst, um eine vorgegebene Bearbeitung auszuführen. Der Bearbeitungsbereich wird durch das Lebensmittelprodukt in Verbindung mit dem mindestens einen Identifikationsmerkmal bestimmt, um daran die Bearbeitung auszuführen. Einer der Vorteile des vorgeschlagenen Verfahrens ist darin zu sehen, dass der Transport der Lebensmittelprodukte kontinuierlich und störungsfrei erfolgt, während eine Bereitstellung des Bearbeitungsbereichs für eine Bearbeitung durch die mindestens eine Bearbeitungsstation ermöglicht wird. Für die vorgesehene Bearbeitung der Lebensmittelprodukte sind somit Bearbeitungsbereiche auf dem mindestens einen Transportelement zuordenbar, wodurch einerseits genaue und dynamische Bestimmungen der vorgesehenen Bearbeitungen, d. h. insbesondere abhängig von der Positionierung des Lebensmittelproduktes auf dem mindestens einen Transportelement, möglich sind. Der Transport der Lebensmittelprodukte findet in der Regel bei hohen Geschwindigkeiten statt, weshalb einheitliche und reproduzierbare Herstellungsweisen für hohe Qualitätsansprüche essentiell sind, was durch die Zuordnung des Bearbeitungsbereiches in Verbindung mit der Erfassung des mindestens einen Identifikationsmerkmales und/oder eines Lebensmittelproduktes gewährleistet wird.
Zur Vermeidung von Wiederholungen wird im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Verfahren insbesondere auch auf die bereits im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Detail geschilderten Vorzüge verwiesen. Diese gelten in analoger Weise auch für das im Folgenden angegebene erfindungsgemäße Verfahren.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die Identifikationsmerkmale mittels der mindestens einen Erfassungseinheit vor, während und/oder nach der Bearbeitung der Lebensmittelprodukte erkannt und/oder detektiert werden, um eine Bestimmung des Bearbeitungsbereichs in Verbindung mit dem mindestens einen Identifikationsmerkmal auszubilden und einzurichten, wobei die mindestens eine Erfassungseinheit vor, in und/oder hinter der mindestens einen Bearbeitungsstation angeordnet ist.
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Lebensmittelprodukt auf dem mindestens einen Transportelement mittels mindestens einer vor und/oder in der mindestens einen Bearbeitungsstation angeordneten Produkterfassungseinheit erfasst und/oder detektiert wird, wobei das erfasste und/oder detektierte Lebensmittelprodukt mindestens einem erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmal zugeordnet wird, um eine Bestimmung des Bearbeitungsbereichs auf dem mindestens einen Transportelement zur Bearbeitung des Lebensmittelproduktes durch die mindestens eine Bearbeitungsstation auszubilden und einzurichten.
Eine Weiterbildung ist dadurch gekennzeichnet, dass mittels der mindestens einen Erfassungseinheit mindestens ein Lebensmittelprodukt und/oder ein spezifischer Bereich eines Lebensmittelproduktes mit mindestens einem der Identifikationsmerkmale verknüpft wird/werden, wobei das mindestens eine Lebensmittelprodukt und/oder der spezifische Bereich eines Lebensmittelproduktes mit der mindestens einen Bearbeitungsstation in dem Bearbeitungsbereich bearbeitet wird/werden.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird mittels der mindestens einen Erfassungseinheit ausgehend von einem ersten erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmal ein Abstand und/oder eine Abfolge zu mindestens einem weiteren erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmal bestimmt.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand und/oder die Abfolge zwischen zwei oder mehreren Identifikationsmerkmalen unter Einbeziehung der erwarteten Transportgeschwindigkeit des Transportelements und/oder der Zeitspanne zwischen der Erfassung und/oder dem Detektieren von zwei oder mehreren Identifikationsmerkmalen und/oder der Anzahl der erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmale bestimmt wird.
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass ausgehend von einem erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmal weitere Identifikationsmerkmale erfasst und/oder detektiert werden, wobei bei einem Erfassen und/oder Detektieren der oder des weiteren ldentifikationsmerkmale/s durch die Erfassungseinheit deren Abstand und/oder deren Abfolge bestimmt wird.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass mittels mindestens einer Rechnereinheit und/oder mittels mindestens einer Steuereinheit der Bearbeitungsbereich des Transportelements mit den erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmalen und/oder den Lebensmittelprodukten zugeordnet wird.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass mittels der mindestens einen Rechnereinheit und/oder der mindestens einen Steuereinheit der Bearbeitungsbereich eines Lebensmittelproduktes auf dem mindestens einen Transportelement bestimmt wird/werden, wobei der Abstand und/oder die Abfolge der erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmale ermittelt und/oder zugeordnet wird, um eine Bearbeitung des Lebensmittelproduktes mittels der mindestens einen Bearbeitungsstation in dem Bearbeitungsbereich auszubilden und einzurichten. Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass bei einem Ausbleiben einer Erfassung und/oder einer Detektion mindestens eines Identifikationsmerkmals die Reihenfolge, der Abstand und/oder die Abfolge des ausgebliebenen Identifikationsmerkmals geschätzt wird, insbesondere anhand der erwarteten Transportgeschwindigkeit des mindestens einen Transportelements.
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Identifikationsmerkmale derart erfasst und/oder detektiert wird, um einen Referenzwert bei der Bestimmung des Bearbeitungsbereichs des mindestens einen Transportelements auszubilden und einzurichten.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden ausgehend von dem Referenzwert die weiteren Identifikationsmerkmale mittels der mindestens einen Erfassungseinheit erfasst und/oder detektiert, wobei der Abstand und/oder die Abfolge zwischen den Identifikationsmerkmalen bestimmt und/oder ermittelt wird.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist mindestens eine der mindestens einen Bearbeitungsstation als Schneidestation zur Bearbeitung von Fischen oder Teilen davon ausgebildet und eingerichtet, insbesondere als eine Wasserstrahlschneidestation zum Schneiden oder Zerteilen von Fischen und/oder zum Herausschneiden von in den Fischen befindlichen Gräten.
Weitere zweckmäßige und/oder vorteilhafte Merkmale und Weiterbildungen sowie bevorzugte Vorrichtungsgegenstände ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Beschreibung. Besonders bevorzugte Ausführungsformen der Vorrichtung sowie des Verfahrens werden anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in der Seitenansicht,
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines Abschnitts eines Transportelements der erfindungsgemäßen Vorrichtung in der Draufsicht,
Fig. 3a eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in der Seitenansicht und Fig. 3b eine weitere schematische Darstellung der in Fig. 3a gezeigten erfindungsgemäßen Vorrichtung in der Seitenansicht.
Anhand der vorgenannten Figuren werden die erfindungsgemäße Vorrichtung sowie das erfindungsgemäße Verfahren näher beschrieben.
Die in den Zeichnungen dargestellten Vorrichtungen 10 sind exemplarisch als eigenständige und separate Vorrichtungen 10 beschrieben. Die Erfindung bezieht sich jedoch in gleicher Weise auf eine vergleichbare Vorrichtung 10, die in einer komplexeren Anlage mit mehreren Baugruppen oder vor- und/oder nachgelagerten weiteren Vorrichtungs- oder Maschinenbestandteilen integriert ist. Die erfindungsgemäße Vorrichtung 10 ist insbesondere regelmäßig Bestandteil einer Maschine/Anlage zur Verarbeitung von Lebensmittelprodukten 11 wie z. B. Fische 11 , indem die Transporteinrichtung 12 der Vorrichtung 10 eine Bearbeitung von Lebensmittelprodukten 11 oder Ausgangsprodukten davon ausbildet und einrichtet. Derartige Vorrichtungen 10 können insbesondere in der (Maschinen-)Breite und/oder in der Länge variabel ausgebildet und eingerichtet sein, so dass mehrere Lebensmittelprodukte 11 parallel und/oder aufeinanderfolgend mit der Vorrichtung 10 transportiert und mittels der Bearbeitungsstation 13 bearbeitet werden können. Hierzu sind die vorgesehenen Einrichtungen und die jeweiligen Mittel korrespondierend anzupassen, um eine entsprechende Skalierbarkeit bereitzustellen.
Die vorgesehenen Lebensmittelprodukte 11 werden vorzugsweise mittels einer Anlage be- und/oder verarbeitet, die eine erfindungsgemäße Vorrichtung 10 umfassen kann und/ oder der eine erfindungsgemäße Vorrichtung 10 nachgelagert angeordnet ist. Eine derartige - in den Figuren nicht dargestellte - Anlage umfasst vorzugsweise unterschiedliche Anlagenbestandteile, um die entsprechenden Lebensmittelprodukte 11 mit den vorgesehenen Eigenschaften zu be- und/oder verarbeiten.
Fig. 1 bis Fig. 3 zeigen jeweils schematisch eine Ausführungsform bzw. eine Detailansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung 10 zur Bearbeitung von Lebensmittelprodukten 11, umfassend eine Transporteinrichtung 12 mit mindestens einem Transportelement 14 zum zumindest bereichsweisen Transportieren von Lebensmittelprodukten 11 , wobei das mindestens eine Transportelement 14 mindestens ein Identifikationsmerkmal 15 bzw. eine Kennung I, II, III, IV, n aufweist, insbesondere in, an, unter und/ oder auf dem Transportelement 14, wobei bei einer Mehrzahl an Identifikationsmerkmalen 15 diese mit einem Abstand zueinander angeordnet sind. In den Seitenansichten der Fig. 3a und Fig. 3b ist das Lebensmittelprodukt perspektivisch auf dem Transportelement 14 dargestellt. In der Ausführungsform der Fig. 3a und Fig. 3b sind mehrere Identifikationsmerkmale 15 dargestellt, die jeweils eine eigene Kennung I, II, III, IV aufweisen. Die Anzahl der Identifikationsmerkmale 15 sind nicht abschließend, weshalb die Kennung „n“ für eine beliebige weitere Anzahl oder ein einzelnes Identifikationsmerkmal 15 steht. Die Transporteinrichtung 12 weist vorzugsweise ein Transportelement 14 auf, das zum Transport der Lebensmittelprodukte 11 vorgesehen ist. Das Transportelement 14 kann aus einer Mehr- oder Vielzahl an Segmenten oder Einzelteilen aufgebaut sein, die beispielsweise Stege 16 genannt werden. Die Stege 16 stellen vorzugsweise Identifikationsmerkmale 15 dar, die mittels der mindestens einen Erfassungseinheit 20 erfassbar und/oder detektierbar sind.
In der Fig. 2 ist ein Ausschnitt eines Transportelements 14 einer Transporteinrichtung 12 gezeigt, das aus einer Vielzahl an Stegen 16 besteht. Ein Beispiel für ein derartiges Transportelement 14 sind Transportbandelemente 17, die beispielsweise unter der Bezeichnung Wabengurt bekannt sind. Die in der Fig. 2 gezeigten Stege 16 können beispielsweise aus Metall oder aus einem dauerhaften Kunststoff gefertigt sein, um insbesondere eine Bearbeitung mittels Wasserstrahlschneiden zu vereinfachen. Weiter weist der Ausschnitt der Vorrichtung 10 der Fig. 2 eine Erfassungseinheit 20 auf, die insbesondere zur Erfassung von Identifikationsmerkmalen 15 ausgebildet und eingerichtet ist. In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 können die Identifikationsmerkmale 15 beispielsweise einzelne Stege 16 oder Bereiche des Transportelementes 14 sein, die ggf. besonders gekennzeichnet oder modifiziert sind.
Das mindestens eine Transportelement 14 ist bevorzugt ein Transportbandelement 17, insbesondere ein endloses Transportbandelement 17, das bei dem Betrieb der Vorrichtung 10 zur Ausbildung mehrerer Umläufe ausgebildet und eingerichtet ist. Zum Antreiben und/oder Führen des mindestens einen Transportelements 14 in eine Transportrichtung T mit einer Transportgeschwindigkeit umfasst die Vorrichtung 10 weiter mindestens ein Antriebselement 18. Bevorzugt sind mindestens zwei Antriebselemente 18 vorgesehen. Weiter umfasst die Vorrichtung 10 mindestens eine Bearbeitungsstation 13, die zum Bearbeiten von auf dem Transportelement 14 angeordneten Lebensmittelprodukten 11 ausgebildet und eingerichtet ist sowie mindestens eine Erfassungseinheit 20, die zum Erfassen und/oder Detektieren mindestens eines der Identifikationsmerk- male 15 (I, II, III, IV, n) des mindestens einen Transportelements 14 ausgebildet und eingerichtet ist. In den Fig. 1 , Fig. 3a und Fig. 3b sind die Bearbeitungsstationen 13 exemplarisch als Fischbearbeitungsstationen ausgebildet und eingerichtet, welches jeweils ein Bearbeitungsmittel 21 aufweisen. In den Figuren ist das Bearbeitungsmittel
21 eine Einrichtung zum Wasserstrahlschneiden der entsprechenden Lebensmittelprodukte 11 , insbesondere von Fischen oder T eilen von Fischen. Grundsätzlich ist die Art der Bearbeitungsstation 13 jedoch nicht unmittelbar erfindungsrelevant, sofern eine spezifische Bearbeitung der Lebensmittelprodukten 11 mittels der Bearbeitungsstationen 13 ausführbar ist.
Die Vorrichtung 10 zeichnet sich erfindungsgemäß dadurch aus, dass bei einem Erfassen und/oder Detektieren mindestens eines der Identifikationsmerkmale 15 und/oder eines Lebensmittelproduktes 11 ein Bereich des mindestens einen Transportelements 14 zur Ausbildung eines Bearbeitungsbereichs 22 zuordenbar ist, wobei die mindestens eine Bearbeitungsstation 13 in Abhängigkeit des mindestens einen erfassten und/oder delektierten Identifikationsmerkmals 15 zur Bearbeitung des Lebensmittelproduktes 11 zumindest in dem Bearbeitungsbereich 22 des Transportelements 14 ausgebildet und eingerichtet ist. In den Fig. 3a und Fig. 3b liegt der Bearbeitungsbereich 22 des Transportelements 14 im Bereich der erfassbaren Identifikationsmerkmale 15, die die exemplarische Kennung I, II, III, IV, n aufweisen. In der Fig. 3a befindet sich das Lebensmittelprodukt 11 auf dem mindestens einen Transportelement 14, wobei das Lebensmittelprodukt 11 zur vereinfachten Darstellung, wie auch in der Fig. 3b, perspektivisch gezeigt ist. In der Ausführungsform der Fig. 3a ist der Bearbeitungsbereich
22 auf dem Transportelement 14 durch die Identifikationsmerkmale 15 bestimmbar, indem sich das Lebensmittelprodukt 11 in dem entsprechenden Bereich befindet. Der Bearbeitungsbereich 22 ist insbesondere unter Berücksichtigung des Offsets (Delta „A“) bzw. der Distanz zwischen dem erfassten und/oder delektierten Identifikationsmerkmal 15 (I, II, III, IV, n) und dem auf dem Transportelement 14 angeordneten Lebensmittelprodukt 11 bestimmbar. In der Fig. 3a ist exemplarisch der Offset A ausgehend von der Kennung I eines Identifikationsmerkmals 15 und dem auf dem Transportelement 14 angeordneten Lebensmittelprodukt 11 eingezeichnet. Der Offset A ist je nach Anordnung des Lebensmittelproduktes 11 auf dem Transportelement 14 unterschiedlich, wobei der Offset A geringer ist, je näher das Lebensmittelprodukt 11 an dem entsprechenden Identifikationsmerkmal 15 (I, II, III, IV, n) angeordnet ist. Der sich daran anschließende Bearbeitungsbereich 22 erstreckt sich ausgehend von dem jeweiligen Identifikationsmerkmal 15 (I, II, III, IV, n), unter Berücksichtigung des Offsets A, sowie der Geometrie bzw. der Erstreckung des Lebensmittelproduktes 11 . Das Lebensmittelprodukt 11 erstreckt sich in dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3a über mehrere Identifikationsmerkmale 15 (I, II, III, IV, n), wobei die Identifikationsmerkmale 15 (I, II, III, IV, n) in weiteren - nicht gezeigten - Ausführungsformen ebenfalls weiter auseinander oder näher zueinander angeordnet sein können. In der Fig. 3a und Fig. 3b ist das Offset A vor dem Lebensmittelprodukt 11 eingezeichnet, theoretisch ist auch eine Bestimmung des Offsets A in Transportrichtung T hinter dem Lebensmittelprodukt 11 möglich.
Wie in den Fig. 1 sowie den Fig. 3a und 3b gezeigt ist, ist in bevorzugten Ausführungsformen mindestens eine Erfassungseinheit 20 vor, in und/oder hinter der mindestens einen Bearbeitungsstation 13 angeordnet, um vor, während und/oder nach der Bearbeitung der Lebensmittelprodukte 11 eine Bestimmung des Bearbeitungsbereichs 22 in Verbindung mit der Erfassung und/oder dem Detektieren von Identifikationsmerkmalen 15 und/oder Lebensmittelprodukten 11 auszubilden und einzurichten. Die Position der Erfassungseinheit 20 ist dabei maßgeblich abhängig von der Transportrichtung T. In den Fig. 1 sowie den Fig. 3a und 3b befinden sich die Erfassungseinheiten 20 vorzugsweise jeweils vor der Bearbeitungsstation 13 bzw. vor dem entsprechenden Bearbeitungsmittel 21.
In bevorzugten Ausführungsformen ist mindestens eine Erfassungseinheit 20 als Produkterfassungseinheit 23 zur Erfassung und/oder Detektion von Lebensmittelprodukten 11 ausgebildet und eingerichtet. In weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist vor und/oder in der mindestens einen Bearbeitungsstation 13 mindestens eine Produkterfassungseinheit 23 angeordnet, um ein Lebensmittelprodukt 11 auf dem mindestens einen Transportelement 14 zu erfassen und/oder zu detektieren, wobei das erfasste und/oder detektierte Lebensmittelprodukt 11 mindestens einem erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmal 15 zuordenbar ist, um eine Bestimmung des Bearbeitungsbereichs 22 auf dem mindestens einen Transportelement 14 zur Bearbeitung des Lebensmittelproduktes 11 durch die mindestens eine Bearbeitungsstation 13 auszubilden und einzurichten. In den Fig. 3a und Fig. 3b sind die Produkterfassungseinheit 23 und die Erfassungseinheit 20 in Transportrichtung T vor der Bearbeitungsstation 13 angeordnet, um eine Erfassung des Lebensmittelproduktes 11 sowie eine Erfassung des mindestens einen Identifikationsmerkmales 15 vor der eigentlichen Bearbeitung auszubilden und einzurichten. In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Erfassungseinheit 20 sowohl zur Erfassung der Identifikationsmerkmale 15 als auch zur Erfassung der Lebensmittelprodukte 11 ausgebildet und eingerichtet sein. Eine Erfassung der Lebensmittelprodukte 11 zielt insbesondere auf eine Erfassung der Länge, der Lage, vorbestimmter spezifischer Merkmale (beispielsweise Gräten) etc. ab, wobei besonders bevorzugt die Anordnung des Lebensmittelproduktes 11 auf dem mindestens einen Transportelement 14 erfassbar ist. Die Erfassungseinheit 20 und/oder die Produkterfassungseinheit 23 umfasst/umfassen vorzugsweise mindestens ein Erfassungselement 24 bzw. Produkterfassungselement 25, das beispielsweise mindestens einen Sensor zur Erfassung der Identifikationsmerkmale 15 und/oder der Lebensmittelprodukte 11 aufweist. Weiter bevorzugt ordnet die mindestens eine Erfassungseinheit 20 und/oder die mindestens eine Produkterfassungseinheit 23 ein Lebensmittelprodukt 11 und/oder einen spezifischen Bereich eines Lebensmittelproduktes 11 mit mindestens einem der Identifikationsmerkmale 15 zu, wobei die mindestens eine Bearbeitungsstation 13 eine Bearbeitung des Lebensmittelproduktes 11 in dem Bearbeitungsbereich 22 ausbildet und einrichtet. In der Fig. 3a ist eine schematisierte Zuordnung des Bearbeitungsbereiches 22 dargestellt, während in der Fig. 3b die entsprechende Bearbeitung des Lebensmittelproduktes 11 in dem Bearbeitungsbereich 22 aufgezeigt ist.
In einer vorteilhaften, in den Fig. 3a und Fig. 3b dargestellten Ausführungsform ist die mindestens eine Erfassungseinheit 20 ausgehend von einem ersten erfassten und/ oder detektierten Identifikationsmerkmal 15 zur Bestimmung des Abstandes und/oder einer Abfolge zwischen mindestens einem weiteren erfassten Identifikationsmerkmal 15 ausgebildet und eingerichtet. Sofern beispielsweise die Bearbeitung des Lebensmittelproduktes 11 bei der Kennung IV zu erfolgen hat, wie es beispielhaft in der Fig. 3b dargestellt ist, ist in einer vorteilhaften Ausführungsform ausgehend von einem ersten erfassten Identifikationsmerkmal 15, beispielsweise mit der Kennung I, wie es in der Fig. 3a gezeigt ist, die Abfolge und/oder der Abstand zu der Kennung IV bestimmbar. Der Abstand kann beispielsweise durch ein Zählen der nachfolgenden Identifikationsmerkmale 15, hier beispielhaft mit den Kennungen II und III, erfolgen. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die Bestimmung des Abstandes und/oder der Abfolge zwischen zwei oder mehreren Identifikationsmerkmalen 15 (I, II, III, IV, n) unter Einbeziehung der erwarteten Transportgeschwindigkeit des mindestens einen Transportelements 14 und/oder der Zeitspanne zwischen der Erfassung und/oder dem Detektieren von zwei oder mehreren Identifikationsmerkmalen 15 (I, II, III, IV, n) und/ oder der Anzahl der erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmale 15 (I, II, III, IV, n) ausgebildet und eingerichtet. Vorzugsweise sind ausgehend von einem erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmal 15 (I, II, III, IV, n) weitere Identifikationsmerkmale 15 (I, II, III, IV, n) erfassbar und/oder detektierbar, wobei bei einem Erfassen und/oder Detektieren der oder des weiteren ldentifikationsmerkmale/s 15 (I, II, III, IV, n) durch die Erfassungseinheit 20 deren Abstand und/oder deren Abfolge bestimmbar ist. In den schematischen Fig. 3a und Fig. 3b ist ein derartiger Abstand zwischen Identifikationsmerkmalen 15 (I, II, III, IV, n) gezeigt, der bei einer Erfassung mehrerer Identifikationsmerkmale 15 (I, II, III, IV, n) bestimmbar ist.
Eine vorteilhafte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die Vorrichtung 10, insbesondere die mindestens eine Erfassungseinheit 20 und/oder die mindestens eine Produkterfassungseinheit 23, weiter mindestens eine Rechnereinheit 26 und/oder mindestens eine Steuereinheit 26 umfasst, die zum Zuordnen des Bearbeitungsbereichs 22 des Transportelements 14 mit den erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmalen 15 (I, II, III, IV, n) und/oder den Lebensmittelprodukten 11 ausgebildet und eingerichtet ist. In den Fig. 1 bis Fig. 3 ist die mindestens eine Rechnereinheit 26 und/ oder die mindestens eine Steuereinheit 26 exemplarisch in der Erfassungseinheit 20 und der Produkterfassungseinheit 23 als ein einziges Bauteil gezeigt. In weiteren - in den Figuren nicht im Detail gezeigten - Ausführungsformen kann die mindestens eine Rechnereinheit 26 und/oder die mindestens eine Steuereinheit 26 alternativ oder ergänzend eine separate Einheit sein. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann die Bearbeitungsstation 13 ebenfalls mindestens eine Rechnereinheit 26 und/ oder mindestens eine Steuereinheit 26 umfassen, die zur Ausbildung von Rechen- und/oder Steuerungsoperationen ausgebildet ist, insbesondere zum Zuordnen des Bearbeitungsbereichs 22 des Transportelements 14 mit den erfassten Identifikationsmerkmalen 15 (I, II, III, IV, n) und/oder den Lebensmittelprodukten 11 , um die vorgesehene Bearbeitung zu berechnen und/oder auszuführen. Weiter bevorzugt ist die mindestens eine Rechnereinheit 26 und/oder die mindestens eine Steuereinheit 26 zur Bestimmung des Bearbeitungsbereiches 22 auf dem mindestens einen Transportelement 14 ausgebildet und eingerichtet, wobei der Abstand und/oder die Abfolge der erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmale 15 (I, II, III, IV, n) ermittelbar ist, um eine Bearbeitung des Lebensmittelproduktes 11 mittels der mindestens einen Bearbeitungsstation 13 in dem Bearbeitungsbereich 22 auszubilden und einzurichten.
Vorzugsweise ist die Reihenfolge, Anzahl und/oder die Position an Identifikationsmerkmalen 15 (I, II, III, IV, n) in, an, unter und/oder auf dem mindestens einem Transportelement 14 vorbekannt, wobei bei einem Ausbleiben einer Erfassung und/oder Detek- tion eines Identifikationsmerkmals 15 eine geschätzte Erfassung und/oder Detektion aufgrund der erwarteten Transportgeschwindigkeit des mindestens einen Transportelements 14 gegeben ist. In den Fig. 3a und Fig. 3b sind beispielhaft Identifikationsmerkmale 15 (I, II, III, IV, n) kenntlich gemacht, wobei insbesondere deren Reihenfolge, Anzahl und/oder Position auf dem Transportelement 14 vorbekannt ist. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist mindestens eines der Identifikationsmerkmale 15 (I, II, III, IV, n) derart erfassbar und/oder detektierbar, um einen Referenzwert für die Bestimmung des Bearbeitungsbereiches 22 des mindestens einen Transportelements 14 auszubilden und einzurichten. Es ist beispielsweise das Identifikationsmerkmal 15 mit der Kennung „I“ als Referenzwert bestimmbar, indem sich z.B. das Identifikationsmerkmal 15 von den weiteren Identifikationsmerkmalen 15 (II, III, IV, n) unterscheidet, wodurch eine spezifische Erfassung und Zuordnung als Referenzwert gegeben ist. weiter bevorzugt sind ausgehend von dem Referenzwert, z. B. „I“, die weiteren Identifikationsmerkmale 15 (II, III, IV, n) mittels der mindestens einen Erfassungseinheit 20 erfassbar und/oder detektierbar, wobei der Abstand und/oder die Abfolge zwischen den Identifikationsmerkmalen 15 (I, II, III, IV, n) bestimmbar und/oder ermittelbar ist.
Wie in der Fig. 1 exemplarisch gezeigt ist, ist weiter bevorzugt mindestens eine der mindestens einen Bearbeitungsstation 13 als Schneidestation 27 zur Bearbeitung von Fischen 11 oder Teilen davon ausgebildet und eingerichtet, insbesondere als eine Wasserstrahlschneidestation 27 zum Schneiden oder Zerteilen von Fischen und/oder zum Herausschneiden von in den Fischen 11 befindlichen Gräten. Zur Bearbeitung der Fische 11 sind diese mittels der Transporteinrichtung 12 in Transportrichtung T auf dem Transportelement 14 transportierbar, wobei das Transportelement 14 mindestens ein Identifikationsmerkmal 15 umfasst. Bevorzugt ist zunächst der Fisch 11 mittels der mindestens einen Erfassungseinheit 20 und/oder mittels der mindestens Produkterfassungseinheit 25 erfassbar. Vor oder in der Schneidestation 27 ist die mindestens eine Erfassungseinheit 20 angeordnet, die eine Erfassung des mindestens einen Identifikationsmerkmales 15 (I, II, III, IV, n) ausbildet und einrichtet, um den Bearbeitungsbereich 22 für das (Wasserstrahl-)Schneiden zuzuordnen. In der Fig. 1 ist dazu eine erfindungsgemäße Vorrichtung 10 bzw. ein Ausschnitt einer Anlage oder Maschine gezeigt, die zum Schneiden von Fischen 11 ausgebildet und eingerichtet ist. Die Fische 11 werden dazu in der Fig. 1 durch die Vorrichtung 10 von einer Eingangsseite 28 zu einer Ausgangsseite 29 mittels der Transporteinrichtung 12 in die Transportrichtung T transportiert. Zunächst erfolgt eine Erfassung der Lebensmittelprodukte 11 , was in dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis Fig. 3 vorzugsweise Fische 11 sind, mittels der Erfassungseinheit 20 bzw. Produkterfassungseinheit 23. Der Vorgang der Erfassung ist in der Fig. 1 und Fig. 3 beispielhaft durch ausgesendete „Strahlen“ 31 dargestellt, wobei diese in der Regel nicht sichtbar sind. Bei den „Strahlen“ muss es sich nicht um Strahlungen im physikalischen Sinne, bzw. um sichtbares Spektrum, handeln. Eine Erfassung der Identifikationsmerkmale 15 (I, II, III, IV, n) und/oder der Lebensmittelprodukte 11 kann beispielsweise auch durch Kameras, magnetisch, per RFID-Technolo- gie, durch taktiles Abtasten etc. erfolgen.
Die Identifikationsmerkmale 15 sind in dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 im Bereich des Transportelementes 14 angeordnet, um eine Erfassung auszubilden und einzurichten. Weiter bevorzugt ist mindestens eine Erfassungseinheit 20 zur Erfassung der Identifikationsmerkmale 15 und mindestens eine weitere Erfassungseinheit 20 bzw. eine Produkterfassungseinheit 23 zur Erfassung der Lebensmittelprodukte 11 ausgebildet und eingerichtet. Vorzugsweise sind die jeweiligen Erfassungseinheiten 20 übereinanderliegend, das heißt im Wesentlichen in derselben Ebene, angeordnet, um eine entsprechende Zuordnung zwischen dem erfassten Identifikationsmerkmal 15 und dem Lebensmittelprodukt 11 auszubilden. Anschließend befindet sich weiter in Transportrichtung T in Verlauf der Ausgangsseite 29 der Vorrichtung 10 mindestens eine Bearbeitungsstation 13, in der Fig. 3 sind drei Bearbeitungsstationen 13 angeordnet, wobei mindestens eine der Bearbeitungsstationen 13 als Schneidestation 27, insbesondere zum Schneiden von Fischen 11 ausgebildet und eingerichtet. Wie in der Fig. 1 gezeigt, befinden sich bevorzugt vor jeder der Bearbeitungsstationen 13 jeweils mindestens eine Erfassungseinheit 20, um eine Erfassung des mit dem Lebensmittelprodukt 11 erfassten Identifikationsmerkmales 15 (I, II, III, IV, n) auszubilden und einzurichten und um die entsprechende Bearbeitung an der vorgesehenen Stelle mittels der Bearbeitungsstation 13 auszuführen.
Die Vorrichtung 10 der Fig. 1 weist in einer bevorzugten Ausführung zwei Teilvorrichtungen 33, 34 auf, wobei bereits die eingangsseitig 28 erste Teilvorrichtung 33 als eigenständige Vorrichtung 10 angesehen werden kann. Die mehreren Bearbeitungsstationen 13 in der Fig. 1 können vorzugsweise zur Ausbildung unterschiedlicher Schnitte an den Lebensmittelprodukten 11 bzw. Fischen vorgesehen sein. Zwischen der ersten Teilvorrichtung 33 und der zweiten Teilvorrichtung 34 ist weiter bevorzugt ein Übergangsbereich 32 bzw. eine Schleuseneinheit vorgesehen, um einen Übergang oder eine Übergabe der Lebensmittelprodukte 11 zwischen den zwei Teilvorrichtungen 33, 34 bereitzustellen. Die in Transportrichtung T letzte Bearbeitungsstation 13 der Vorrichtung 10 in Fig. 1 ist weiter bevorzugt als Roboterschneidestation 30 ausgebildet, um ein flexibles (Wasserstrahl-)Schneiden an vorgesehenen Stellen des Lebensmittelproduktes 11 auszuführen.
Im Folgenden wird das Verfahren anhand der Figuren näher erläutert. Das Verfahren dient zur Bearbeitung von Lebensmittelprodukten 11 umfassend die Schritte Transportieren von Lebensmittelprodukten 11 mittels einer Transporteinrichtung 12 mit mindestens einem Transportelement 14, wobei das mindestens eine Transportelement 14 mindestens ein Identifikationsmerkmal 15 (I, II, III, IV, n) aufweist, insbesondere in, an, unter und/oder auf dem Transportelement 14, Antreiben und/oder Führen des mindestens einen Transportelements 14 in eine Transportrichtung T mit einer Transportgeschwindigkeit mittels mindestens einem Antriebselement 18, Erfassen und/oder Detek- tieren mindestens eines der Identifikationsmerkmale 15 des mindestens einen Transportelements 14 und/oder eines Lebensmittelproduktes 11 mittels mindestens einer Erfassungseinheit 20, Bearbeiten von auf dem mindestens einen Transportelement 14 angeordneten Lebensmittelprodukten 11 mittels mindestens einer Bearbeitungsstation 13.
Dieses Verfahren zeichnet sich erfindungsgemäß dadurch aus, dass mindestens eines der Identifikationsmerkmale 15 (I, II, III, IV, n) und/oder ein Lebensmittelprodukt 11 bei einem Transport durch das mindestens eine Transportelement 14 erfasst und/oder detektiert wird, wobei ein Bereich des mindestens einen Transportelements 14 als ein Bearbeitungsbereich 22 zugeordnet wird, um mittels der mindestens einen Bearbeitungsstation 13 in Abhängigkeit des mindestens einen erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmals 15 (I, II, III, IV, n) ein Lebensmittelprodukt 11 in dem Bearbeitungsbereich 22 des Transportelements 14 zu bearbeiten. Das Verfahren wir vorzugsweise mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung 10 ausgeführt.
Zur Vermeidung von Wiederholungen finden die im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung 10 getätigten Ausführungen ebenfalls - sofern zutreffend - auch auf das erfindungsgemäße Verfahren Anwendung.
In einer vorteilhaften Ausführungsform werden die Identifikationsmerkmale 15 (I, II, III, IV, n) und/oder ein Lebensmittelprodukt 11 mittels der mindestens einen Erfassungseinheit 20 vor, während und/oder nach der Bearbeitung der Lebensmittelprodukte 11 erkannt und/oder detektiert, um eine Bestimmung des Bearbeitungsbereichs 22 in Ver- bindung mit dem mindestens einen Identifikationsmerkmal 15 (I, II, III, IV, n) auszubilden und einzurichten, wobei die mindestens eine Erfassungseinheit 20 vor, in und/oder hinter der mindestens einen Bearbeitungsstation 13 angeordnet ist. Eine Verknüpfung von Identifikationsmerkmalen 15 (I, II, III, IV, n) mit dem Lebensmittelprodukt 11 führt zu einer positionsgenauen Bearbeitung. Zunächst ist dazu in einer bevorzugten Ausführungsform eine Erfassung des Lebensmittelproduktes 11 mittels einer Erfassungseinheit 20 (Produkterfassungseinheit 23) sowie eine Zuordnung zu einem entsprechenden mindestens einen Identifikationsmerkmal 15 (I, II, III, IV, n) des mindestens einen Transportelementes 14 durchführbar. Dadurch ist ein Offset A zwischen dem Lebensmittelprodukt 11 und dem mindestens einen Identifikationsmerkmal 15 (I, II, III, IV, n) ermittelbar. Eine Bearbeitung, d.h. beispielsweise ein Schneiden, des Lebensmittelprodukts 11 durch die mindestens eine Bearbeitungsstation 13 erfolgt durch eine erneute Erfassung des Lebensmittelprodukts 11 mittels einer insbesondere vor der Bearbeitungsstation 13 angeordneten Erfassungseinheit 20 (Produkterfassungseinheit 23), wobei das zuvor ermittelte Offset A zwischen Lebensmittelprodukt 11 und dem mindestens einen Identifikationsmerkmal 15 (I, II, III, IV, n) bei einer Erfassung/Er- mittlung des entsprechenden Identifikationsmerkmals 15 (I, II, III, IV, n) zur Ausführung der Bearbeitung durch die Bearbeitungsstation 13 berücksichtigbar ist. Somit ist der entsprechende Abstand ermittelbar, um eine positionsgenaue Bearbeitung auszubilden und einzurichten. In den Fig. 1 bis Fig. 3 sind exemplarisch die Erfassungseinheiten 20 vor den Bearbeitungsstationen 13 angeordnet, damit die Identifikationsmerkmale 15 (I, II, III, IV, n) und die in diesem Bereich angeordneten Lebensmittelprodukte 11 vor Durchlaufen der Bearbeitungsstation 13 erfasst und/oder detektiert werden. Weiter bevorzugt wird ein Lebensmittelprodukt 11 auf dem mindestens einen Transportelement 14 mittels mindestens einer vor und/ oder in der mindestens einen Bearbeitungsstation 13 angeordneten Produkterfassungseinheit 23 erfasst und/oder detektiert, wobei das erfasste und/oder detektierte Lebensmittelprodukt 11 mindestens einem erfassten und/ oder detektierten Identifikationsmerkmal 15 (I, II, III, IV, n) zugeordnet wird, um eine Bestimmung des Bearbeitungsbereichs 22 auf dem mindestens einen Transportelement 14 zur Bearbeitung des Lebensmittelproduktes 11 durch die mindestens eine Bearbeitungsstation 13 auszubilden und einzurichten.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform wird/werden mittels der mindestens einen Erfassungseinheit 20 mindestens ein Lebensmittelprodukt 11 und/oder ein spezifischer Bereich eines Lebensmittelproduktes 11 mit mindestens einem der Identifikationsmerkmale 15 (I, II, III, IV, n) verknüpft, wobei das mindestens eine Lebensmittel- Produkt 11 und/oder der spezifische Bereich eines Lebensmittelproduktes 11 mit der mindestens einen Bearbeitungsstation 13 in dem Bearbeitungsbereich 22 bearbeitet wird/werden. Vorzugsweise wird mittels der mindestens einen Erfassungseinheit 20 ausgehend von einem ersten erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmal 15 (I) ein Abstand und/oder eine Abfolge zu mindestens einem weiteren erfassten und/ oder detektierten Identifikationsmerkmal 15 (II, III, IV, n) bestimmt. Weiter bevorzugt wird der Abstand und/oder die Abfolge zwischen zwei oder mehreren Identifikationsmerkmalen 15 (I, II, III, IV, n) unter Einbeziehung der erwarteten Transportgeschwindigkeit des Transportelements 14 und/oder der Zeitspanne zwischen der Erfassung und/oder dem Detektieren von zwei oder mehreren Identifikationsmerkmalen 15 (I, II, III, IV, n) und/oder der Anzahl der erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmale 15 (I, II, III, IV, n) bestimmt. Eine weitere bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass ausgehend von einem erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmal 15 (I) weitere Identifikationsmerkmale 15 (I, II, III, IV, n) erfasst und/ oder detektiert werden, wobei bei einem Erfassen und/oder Detektieren der oder des weiteren ldentifikationsmerkmale/s 15 (I, II, III, IV, n) durch die Erfassungseinheit 20 deren Abstand und/oder deren Abfolge bestimmt wird.
In einer weiteren Ausführungsform wird mittels mindestens einer Rechnereinheit 26 und/oder mittels mindestens einer Steuereinheit 26 der Bearbeitungsbereich 22 des Transportelements 14 mit den erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmalen 15 (I, II, III, IV, n) und/oder den Lebensmittelprodukten 11 zugeordnet. Dazu wird vorzugsweise zunächst das Lebensmittelprodukt 11 erfasst und mit mindestens einem Identifikationsmerkmal 15 (I, II, III, IV, n) verknüpft, um anschließend den entsprechenden Bearbeitungsbereich 22 auf dem Transportelement zuzuordnen. Der zugeordnete Bearbeitungsbereich 22 bzw. das darauf befindliche Lebensmittelprodukt 11 kann anschließend in der Bearbeitungsstation 13 bearbeitet werden, indem das mindestens eine entsprechende Identifikationsmerkmal 15 (I, II, III, IV, n) erfasst wird. Je nach Anordnung des mindestens einen Identifikationsmerkmals 15 (I, II, III, IV, n) im Verhältnis zu der Bearbeitungsstation 13 muss, beispielsweise unter Berücksichtigung der Transportgeschwindigkeit, der Offset A bzw. die Verzögerung hinzugezogen werden, um eine präzise Bearbeitung vorzunehmen. Weiter bevorzugt wird/werden mittels der mindestens einen Rechnereinheit 26 und/oder der mindestens einen Steuereinheit 26 der Bearbeitungsbereich 22 eines Lebensmittelproduktes 11 auf dem mindestens einen Transportelement 14 bestimmt, wobei der Abstand und/oder die Abfolge der erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmale 15 (I, II, III, IV, n) ermittelt und/oder zugeordnet wird/werden, um eine Bearbeitung des Lebensmittelproduktes 11 mittels der mindestens einen Bearbeitungsstation 13 in dem Bearbeitungsbereich 22 auszubilden und einzurichten. Der Offset A ist dabei weiter bevorzugt durch die mindestens eine Rechnereinheit 26 und/oder durch die mindestens eine Steuereinheit 26 aufgrund der erfassten Daten durch die Erfassungseinheit 20 und/oder der Produkterfassungseinheit 23 ermittelbar bzw. errechenbar.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird bei einem Ausbleiben einer Erfassung und/oder einer Detektion mindestens eines Identifikationsmerkmals 15 (I, II, III, IV, n) die Reihenfolge, der Abstand und/oder die Abfolge des ausgebliebenen Identifikationsmerkmals 15 (I, II, III, IV, n) geschätzt, insbesondere anhand der erwarteten Transportgeschwindigkeit des mindestens einen Transportelements 14. Für die Schätzung wird bei einem Nicht-Erfassen eines der Identifikationsmerkmale 15 (I, II, III, IV, n), wie in den Ausführungsformen der Fig. 3a oder Fig. 3b gezeigt, bei einem nachträglich erfassten Identifikationsmerkmal 15 (I, II, III, IV, n) die ausgelassene Kennung virtuell erfasst, beispielsweise mitgezählt. Das virtuelle Erfassen wird beispielsweise dann eingesetzt, wenn der Abstand oder die Dauer zwischen zwei Identifikationsmerkmalen 15 (I, II, III, IV, n) zu groß war, was beispielsweise unter Zuhilfenahme der tatsächlich erfassten Anzahl und/oder Abfolge der Identifikationsmerkmale 15 (I, II, III, IV, n) und/oder anhand der tatsächlichen oder geschätzten Transportgeschwindigkeit berechnet bzw. ermittelt werden kann.
Vorzugsweise wird mindestens eines der Identifikationsmerkmale 15 (I, II, III, IV, n) derart erfasst und/oder detektiert, um einen Referenzwert bei der Bestimmung des Bearbeitungsbereichs 22 des mindestens einen Transportelements 14 auszubilden und einzurichten. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform werden ausgehend von dem Referenzwert die weiteren Identifikationsmerkmale 15 (I, II, III, IV, n) mittels der mindestens einen Erfassungseinheit 20 erfasst und/oder detektiert, wobei der Abstand und/oder die Abfolge zwischen den Identifikationsmerkmalen 15 (I, II, III, IV, n) bestimmt und/oder ermittelt werden.
Wie in der Ausführungsformen der Fig.1 sowie den Fig. 3a und Fig. 3b gezeigt ist, ist mindestens eine der mindestens einen Bearbeitungsstation 13 als Schneidestation 27 zur Bearbeitung von Fischen 11 oder Teilen davon ausgebildet und eingerichtet, insbesondere als eine Wasserstrahlschneidestation 27 zum Schneiden oder Zerteilen von Fischen 11 und/oder zum Herausschneiden von in den Fischen befindlichen Gräten. Hierzu wird der Fisch 11 einer entsprechenden Vorrichtung 10 zur Ausbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens zugeführt, um eine entsprechende Zerkleinerung und oder spezifische Bearbeitung mittels der Schneidestation 27 auszuführen.
In einer bevorzugten - in den Figuren nicht im Detail dargestellten - Ausführungsform ist ein Pulscounter vorgesehen, der sowohl auf der Steuer- und/oder Rechnereinheit 26 als auch auf der mindestens einen Erfassungseinheit 20, insbesondere einer Zeilenkamera, läuft und einen Trigger für eine Zeile der mindestens einen Erfassungseinheit 20, insbesondere der Zeilenkamera, darstellt. Dieser Counter ist synchronisiert (z.B. über eine Geberschnittstelle) und abhängig von der virtuellen, d.h. quasi der erwarteten Transportgeschwindigkeit des mindestens einen Transportelements 14. Auf diese Weise sind x Impulse pro mm generierbar. Die mindestens eine Erfassungseinheit 20, insbesondere die Zeilenkamera, erzeugt einen Schnitt innerhalb des Lebensmittelprodukts 11 , so dass dieser als Startwert an den Pulscounter übertragbar ist. Weiter bevorzugt sind an der Steuer- und/oder Rechnereinheit 26 weitere spezielle Timer- Baugruppen vorgesehen, die jedem von der mindestens einen Erfassungseinheit 20 erkannten Identifikationsmerkmal 15 (I, II, III, IV, n) den zu diesem Zeitpunkt aktuellen Pulscounter zuordnen und diesen Datensatz (Steg - Counter) in eine Tabelle schreiben. Nachfolgend ist eine beispielhafte Tabelle aufgeführt:
Wenn das Lebensmittelprodukt 11 bei Counterwert 6003 anfängt, ist auf diese Weise ableitbar, dass dies Identifikationsmerkmal Nr. 3 + 1002 Counterwerte entspricht. Diese Counterwerte sind dann wieder in eine Distanz, beispielsweise in mm, umrechenbar (z. B.: 100 Pulse pro mm). Dies ist dann die Sub-Position des Identifikationsmerkmals 15 (I, II, III, IV, n), also z. B.: Startpunkt = Identifikationsmerkmal Nr. 3 + 10,02mm. Theoretisch kann hier auch ein Identifikationsmerkmal 15 (I, II, III, IV, n) als Dezimalzahl angegeben werden, also z. B. Identifikationsmerkmal Nr. 3,5. Dies hätte nur den Nachteil, dass das Identifikationsmerkmal Nr. 4 bereits erfasst und/oder ermittelt worden sein müsste.
Eine bevorzugte Position für die Erfassungseinheit 20 zur Erfassung/Ermittlung des mindestens einen Identifikationsmerkmals 15 (I, II, III, IV, n) und/oder eines Lebensmittelproduktes 11 befindet sich an einer Stelle, an dem das mindestens eine Identifikationsmerkmal 15 (I, II, III, IV, n) genau dann in der Rechner- und/oder Steuereinheit 26 ausgewertet worden ist, sobald sich dies in dem Bearbeitungsbereich 22 befindet. Hierbei findet zunächst die Erfassung (Hardware Timer Baugruppe) und dann die Auswertung (Software Steuerungsprogramm) statt.
Die Anordnung der mindestens einen Erfassungseinheit 20 erfolgt dabei weiter bevorzugt in einen bekannten Abstand (z.B. 50 mm) vor der Bearbeitungsstation 13. Somit berechnet sich die Startposition für eine Bearbeitung durch die Bearbeitungsstation 13, z. B. ein Schnitt, nach dem obigen Beispiel als: Identifikationsmerkmal (Nr.) + Substegoffset + Distanz Erfassungseinheit, also Steg 3 + 7 mm + 50 mm. Je weiter die Anordnung der mindestens einen Erfassungseinheit 20 vor der Bearbeitungsstation 13 liegt, desto mehr Abweichung hat die vorhergesagte Position von der tatsächlichen, da nicht eindeutig bekannt ist, wann das Identifikationsmerkmal 50 mm zurückgelegt hat, was beispielsweise über die erwartete Transportgeschwindigkeit ermittelbar ist.
Eine Erkennung hinter der Bearbeitungsstation 13 (z.B. um - 30 mm) würde dazu führen, dass das Start-Identifikationsmerkmal zur Bearbeitung erst erkannt wird, wenn dieser hinter der Bearbeitungsstation 13 ist, also zu spät. Ist dies jedoch bekannt, kann mithilfe der Tabelle (Identifikationsmerkmal - Counter) ein entsprechend früheres Identifikationsmerkmal 15 (I, II, III, IV, n) gesucht/ermittelt werden. Beispiel: Schnittanfang ist bei Counter 6003. Mit 100 Impulsen pro mm sind 30 mm Abstand also 3000 Pulse. Es ist somit das entsprechende Identifikationsmerkmal 15 (I, II, III, IV, n) zu Counter 6003 - 3000 = 3003 ermittelbar/identifizierbar. Das ist entsprechend der Tabelle Identifikationsmerkmal Nr. 2 (Counterwert 2998) + 5 Counterwerten, also liegt der Startwert dann bei Identifikationsmerkmal Nr. 2 + 0,05mm. Derartige Ermittlungen/Bearbeitungen erfolgen vorzugsweise automatisiert, insbesondere unter Zuhilfenahme von geeigneten Rechnereinheiten und/oder Computerprogrammen (z. B. algorithmische Verarbeitungsprogramme), um eine Bearbeitung der Lebensmittelprodukte 11 auszubilden und einzurichten.

Claims

1. Vorrichtung (10) zur Bearbeitung von Lebensmittelprodukten (11) umfassend,
- eine Transporteinrichtung (12) mit mindestens einem Transportelement (14) zum zumindest bereichsweisen Transportieren von Lebensmittelprodukten (11), wobei das mindestens eine Transportelement (14) mindestens ein Identifikationsmerkmal (15) aufweist, insbesondere in, an, unter und/oder auf dem Transportelement (14), wobei bei einer Mehrzahl an Identifikationsmerkmalen (15) diese mit einem Abstand zueinander angeordnet sind,
- mindestens ein Antriebselement (18) zum Antreiben und/oder Führen des mindestens einen Transportelements (14) in eine Transportrichtung (T) mit einer T ransportgeschwindigkeit,
- mindestens eine Bearbeitungsstation (13), die zum Bearbeiten von auf dem Transportelement (14) angeordneten Lebensmittelprodukten (11) ausgebildet und eingerichtet ist,
- mindestens eine Erfassungseinheit (20), die zum Erfassen und/oder Detektieren mindestens eines der Identifikationsmerkmale (15) des mindestens einen Transportelements (14) und/oder eines Lebensmittelproduktes (11) ausgebildet und eingerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Erfassen und/oder Detektieren mindestens eines der Identifikationsmerkmale (15) und/oder eines Lebensmittelproduktes (11) ein Bereich des mindestens einen Transportelements (14) zur Ausbildung eines Bearbeitungsbereichs (22) zuordenbar ist, wobei die mindestens eine Bearbeitungsstation (13) in Abhängigkeit des mindestens einen erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmals (15) zur Bearbeitung des Lebensmittelproduktes (11) zumindest in dem Bearbeitungsbereich (22) des Transportelements (14) ausgebildet und eingerichtet ist.
2. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Erfassungseinheit (20) vor, in und/oder hinter der mindestens einen Bearbeitungsstation (13) angeordnet ist, um vor, während und/oder nach der Bearbeitung der Lebensmittelprodukte (11) eine Bestimmung des Bearbeitungsbereichs (22) in Verbindung mit der Erfassung und/oder dem Detektieren von Identifikationsmerkmalen (15) und/oder Lebensmittelprodukten (11) auszubilden und einzurichten.
3. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass vor und/oder in der mindestens einen Bearbeitungsstation (13) mindestens eine Produkterfassungseinheit (23) angeordnet ist, um ein Lebensmittelprodukt (11) auf dem mindestens einen Transportelement (14) zu erfassen und/oder zu detektieren, wobei das erfasste und/oder detektierte Lebensmittelprodukt (11) mindestens einem erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmal (15) zuordenbar ist, um eine Bestimmung des Bearbeitungsbereichs (22) auf dem mindestens einen Transportelement (14) zur Bearbeitung des Lebensmittelproduktes (11) durch die mindestens eine Bearbeitungsstation (13) auszubilden und einzurichten.
4. Vorrichtung (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Erfassungseinheit (20) und/oder die mindestens eine Produkterfassungseinheit (23) ein Lebensmittelprodukt (11) und/oder einen spezifischen Bereich eines Lebensmittelproduktes (11) mit mindestens einem der Identifikationsmerkmale (15) zuordnet, wobei die mindestens eine Bearbeitungsstation (13) eine Bearbeitung des Lebensmittelproduktes (11) in dem Bearbeitungsbereich (22) ausbildet und einrichtet.
5. Vorrichtung (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Erfassungseinheit (20) ausgehend von einem ersten erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmal (15) zur Bestimmung einer Abfolge zwischen mindestens einem weiteren erfassten Identifikationsmerkmal (15) ausgebildet und eingerichtet ist.
6. Vorrichtung (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bestimmung der Abfolge zwischen zwei oder mehreren Identifikationsmerkmalen (15) unter Einbeziehung der erwarteten Transportgeschwindigkeit des Transportelements (14) und/oder der Zeitspanne zwischen der Erfassung und/oder dem Detektieren von zwei oder mehreren Identifikationsmerkmalen (15) und/oder der Anzahl der erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmale (15) ausgebildet und eingerichtet ist.
7. Vorrichtung (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung, insbesondere die mindestens eine Erfassungseinheit (20) und/oder die mindestens eine Produkterfassungseinheit (23), weiter mindestens eine Rechnereinheit (26) und/oder mindestens eine Steuereinheit (26) umfasst, die zum Zuordnen des Bearbeitungsbereichs (22) des Transportelements (14) mit den erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmalen (15) und/oder den Lebensmittelprodukten (11) ausgebildet und eingerichtet ist.
8. Vorrichtung (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Rechnereinheit (26) und/oder die mindestens eine Steuereinheit (26) zur Bestimmung des Bearbeitungsbereiches (22) auf dem mindestens einen Transportelement (14) ausgebildet und eingerichtet ist, wobei die Position des Lebensmittelproduktes (11) in Abhängigkeit des mindestens einen erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmales (15) bestimmbar ist, um eine Bearbeitung des Lebensmittelproduktes (11) mittels der mindestens einen Bearbeitungsstation (13) in dem Bearbeitungsbereich (22) auszubilden und einzurichten.
9. Vorrichtung (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Bearbeitungsbereich (22) mittels der mindestens einen Rechnereinheit (26) und/oder der mindestens einen Steuereinheit (26) durch eine vorgelagerte Erfassung eines Lebensmittelproduktes (11) und mindestens eines Identifikationsmerkmales (15) berechenbar ist, wobei eine Synchronisation zwischen dem mindestens einen Identifikationsmerkmal (15) und dem Lebensmittelprodukt (11) derart ausgebildet und eingerichtet ist, dass ein Offset (A) zwischen dem Lebensmittelprodukt (11) und dem mindestens einen Identifikationsmerkmal (15) ermittelbar ist, wobei bei einer nachgelagerten Erfassung des Lebensmittelproduktes (11) die Position auf dem mindestens einen Transportelement (14) unter Berücksichtigung des Offsets (A) zu dem mindestens einen Identifikationsmerkmal (15) zuordenbar ist.
10. Vorrichtung (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Reihenfolge, Anzahl und/oder die Position an Identifikationsmerkmalen (15) in, an, unter und/oder auf dem mindestens einem Transportelement (14) vorbekannt ist, wobei bei einem Ausbleiben einer Erfassung und/oder Detektion eines Identifikationsmerkmals (15) eine geschätzte Erfassung und/oder Detektion aufgrund der erwarteten Transportgeschwindigkeit des mindestens einen Transportelements (14) gegeben ist.
11. Vorrichtung (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Identifikationsmerkmale (15) derart erfassbar und/oder detektierbar ist, um einen Referenzwert für die Bestimmung des Bearbeitungsbereiches (22) des mindestens einen Transportelements (14) auszubilden und einzurichten.
12. Vorrichtung (10) nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass ausgehend von dem Referenzwert die weiteren Identifikationsmerkmale (15) mittels der mindestens einen Erfassungseinheit (20) erfassbar und/oder detektierbar sind, wobei die Abfolge von Identifikationsmerkmalen (15) bestimmbar und/oder ermittelbar ist.
13. Vorrichtung (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der mindestens einen Bearbeitungsstation (13) als Schneidestation (27) zur Bearbeitung von Fischen (11) oder Teilen davon ausgebildet und eingerichtet ist, insbesondere als eine Wasserstrahlschneidestation (27) zum Schneiden oder Zerteilen von Fischen (11) und/oder zum Herausschneiden von in den Fischen (11) befindlichen Gräten.
14. Verfahren zur Bearbeitung von Lebensmittelprodukten (11) umfassend die Schritte:
- Transportieren von Lebensmittelprodukten (11) mittels einer Transporteinrichtung (12) mit mindestens einem Transportelement (14), wobei das mindestens eine Transportelement (14) mindestens ein Identifikationsmerkmal (15) aufweist, insbesondere in, an, unter und/oder auf dem Transportelement (14),
- Antreiben und/oder Führen des mindestens einen Transportelements (14) in eine Transportrichtung (T) mit einer Transportgeschwindigkeit mittels mindestens einem Antriebselement (18),
- Erfassen und/oder Detektieren mindestens eines der Identifikationsmerkmale (15) des mindestens einen Transportelements (14) und/oder eines Lebensmittelproduktes (11) mittels mindestens einer Erfassungseinheit (20),
- Bearbeiten von auf dem mindestens einen Transportelement (14) angeordneten Lebensmittelprodukten (11) mittels mindestens einer Bearbeitungsstation (13), dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Identifikationsmerkmale (15) und/oder ein Lebensmittelprodukt (11) bei einem Transport durch das mindestens eine Transportelement (14) erfasst und/oder detektiert wird, wobei ein Bereich des mindestens einen Transportelements (14) als ein Bearbeitungsbereich (22) zugeordnet wird, um mittels der mindestens einen Bearbeitungsstation (13) in Abhängigkeit des mindestens einen erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmals (15) das Lebensmittelprodukt (11) in dem Bearbeitungsbereich (22) des Transportelements (14) zu bearbeiten.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Identifikationsmerkmale (15) und/oder Lebensmittelprodukte (11) mittels der mindestens einen Erfassungseinheit (20) vor, während und/oder nach der Bearbeitung der Lebensmittelprodukte (11) erkannt und/oder detektiert werden, um eine Bestimmung des Bearbeitungsbereichs (22) in Verbindung mit dem mindestens einen Identifikationsmerkmal (15) auszubilden und einzurichten, wobei die mindestens eine Erfassungseinheit (20) vor, in und/oder hinter der mindestens einen Bearbeitungsstation (13) angeordnet ist.
16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein Lebensmittelprodukt (11) auf dem mindestens einen Transportelement (14) mittels mindestens einer vor und/oder in der mindestens einen Bearbeitungsstation (13) angeordneten Produkterfassungseinheit (23) erfasst und/oder detektiert wird, wobei das erfasste und/oder detektierte Lebensmittelprodukt (11) mindestens einem erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmal (15) zugeordnet wird, um eine Bestimmung des Bearbeitungsbereichs (22) auf dem mindestens einen Transportelement (14) zur Bearbeitung des Lebensmittelproduktes (11) durch die mindestens eine Bearbeitungsstation (13) auszubilden und einzurichten.
17. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der mindestens einen Erfassungseinheit (20) mindestens ein Lebensmittelprodukt (11) und/oder ein spezifischer Bereich eines Lebensmittelproduktes (11) mit mindestens einem der Identifikationsmerkmale (15) verknüpft wird/werden, wobei das mindestens eine Lebensmittelprodukt (11) und/oder der spezifische Bereich eines Lebensmittelproduktes (11) mit der mindestens einen Bearbeitungsstation (13) in dem Bearbeitungsbereich (22) bearbeitet wird/werden.
18. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der mindestens einen Erfassungseinheit (20) ausgehend von einem ersten erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmal (15) eine Abfolge von mindestens einem weiteren erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmal (15) bestimmt wird.
19. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Abfolge zwischen zwei oder mehreren Identifikationsmerkmalen (15) unter Einbeziehung der erwarteten Transportgeschwindigkeit des Transportelements (14) und/oder der Zeitspanne zwischen der Erfassung und/oder dem Detektieren von zwei oder mehreren Identifikationsmerkmalen (15) und/oder der Anzahl der erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmale (15) bestimmt wird.
20. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass mittels mindestens einer Rechnereinheit (26) und/oder mittels mindestens einer Steuereinheit (26) der Bearbeitungsbereich (22) des Transportelements (14) mit den erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmalen (15) und/oder den Lebensmittelprodukten (11) zugeordnet wird.
21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der mindestens einen Rechnereinheit (26) und/oder der mindestens einen Steuereinheit (26) der Bearbeitungsbereich (22) eines Lebensmittelproduktes (11) auf dem mindestens einen Transportelement (14) bestimmt wird/werden, wobei die Abfolge der erfassten und/oder detektierten Identifikationsmerkmale (15) ermittelt und/oder zugeordnet wird, um eine Bearbeitung des Lebensmittelproduktes (11) mittels der mindestens einen Bearbeitungsstation (13) in dem Bearbeitungsbereich (22) auszubilden und einzurichten.
22. Verfahren nach Anspruch 20 oder 21 , dadurch gekennzeichnet, dass der Bearbeitungsbereich (22) mittels der mindestens einen Rechnereinheit (26) und/oder der mindestens einen Steuereinheit (26) durch eine vorgelagerte Erfassung eines Lebensmittelproduktes (11) und mindestens eines Identifikationsmerkmales (15) berechnet wird, wobei eine Synchronisation zwischen dem mindestens einen Identifikationsmerkmal (15) und dem Lebensmittelprodukt (11) derart ausgebildet und eingerichtet ist, dass ein Offset (A) zwischen dem Lebensmittelprodukt (11) und dem mindestens einen Identifikationsmerkmal (15) ermittelt wird, wobei bei einer nachgelagerten Erfassung des Lebensmittelproduktes (11) die Position auf dem mindestens einen Transportelement (14) unter Berücksichtigung des Offsets (A) zu dem mindestens einen Identifikationsmerkmal (15) zugeordnet wird.
23. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Ausbleiben einer Erfassung und/oder einer Detektion mindestens eines Identifikationsmerkmals (15) die Reihenfolge, der Abstand und/oder die Abfolge des ausgebliebenen Identifikationsmerkmals (15) geschätzt wird, insbesondere anhand der erwarteten Transportgeschwindigkeit des mindestens einen Transportelements (14).
24. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Identifikationsmerkmale (15) derart erfasst und/oder detektiert wird, um einen Referenzwert bei der Bestimmung des Bearbeitungsbereichs (22) des mindestens einen Transportelements (14) auszubilden und einzurichten.
25. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass ausgehend von dem Referenzwert die weiteren Identifikationsmerkmale (15) mittels der mindestens einen Erfassungseinheit (20) erfasst und/oder detektiert werden, wobei die Abfolge zwischen den Identifikationsmerkmalen (15) bestimmt und/oder ermittelt werden.
26. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der mindestens einen Bearbeitungsstation (13) als Schneidestation (27) zur Bearbeitung von Fischen (11) oder Teilen davon ausgebildet und eingerichtet ist, insbesondere als eine Wasserstrahlschneidestation (27) zum Schneiden oder Zerteilen von Fischen (11) und/oder zum Herausschneiden von in den Fischen (11) befindlichen Gräten.
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