EP4702279A1 - Längliches leuchtentragschienensystem - Google Patents

Längliches leuchtentragschienensystem

Info

Publication number
EP4702279A1
EP4702279A1 EP24720018.1A EP24720018A EP4702279A1 EP 4702279 A1 EP4702279 A1 EP 4702279A1 EP 24720018 A EP24720018 A EP 24720018A EP 4702279 A1 EP4702279 A1 EP 4702279A1
Authority
EP
European Patent Office
Prior art keywords
cover
rail system
support profile
end cap
longitudinal axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
EP24720018.1A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Gerald Ladstätter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zumtobel Lighting GmbH Austria
Original Assignee
Zumtobel Lighting GmbH Austria
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zumtobel Lighting GmbH Austria filed Critical Zumtobel Lighting GmbH Austria
Publication of EP4702279A1 publication Critical patent/EP4702279A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/005Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips for several lighting devices in an end-to-end arrangement, i.e. light tracks
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V15/00Protecting lighting devices from damage
    • F21V15/01Housings, e.g. material or assembling of housing parts
    • F21V15/015Devices for covering joints between adjacent lighting devices; End coverings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V17/00Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages
    • F21V17/002Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages with provision for interchangeability, i.e. component parts being especially adapted to be replaced by another part with the same or a different function
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/02Wall, ceiling, or floor bases; Fixing pendants or arms to the bases
    • F21V21/025Elongated bases having a U-shaped cross section
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V3/00Globes; Bowls; Cover glasses
    • F21V3/02Globes; Bowls; Cover glasses characterised by the shape
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V31/00Gas-tight or water-tight arrangements
    • F21V31/005Sealing arrangements therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein längliches Leuchtentragschienensystem (1) aufweisend eine sich entlang einer Längsachse (X) länglich erstreckende Tragprofilschiene (2), welche einen Anschlussraum (A) begrenzt, ein elektrisches Anschlusselement (3), welches in dem Anschlussraum (A) vorgesehen ist, ein Abdeckelement (4), und eine Endkappe (5). Die Endkappe (5) ist derart ausgebildet, um in einer Abdeckposition eine bezüglich der Längsachse (X) axiale Stirnseitenöffnung (21) der Tragprofilschiene (2) stirnseitig abzudecken. Die Endkappe (5) weist einen Erweiterungsabschnitt (8) auf, der einen Erweiterungsraum (V) begrenzt, welcher in der Abdeckposition nur einen Einführöffnungs-seitigen Aufnahmeraum (R) des Anschlussraums (A) axial fortführt und radial nach außen offen ist, so dass bei an der Tragprofilschiene (2) gekoppeltem Abdeckelement (4) ein axial über die Tragprofilschiene (2) vorragender Teil eines Abschnitts (46) des Abdeckelements (4) radial in den Erweiterungsraum (V) hineinragen kann.

Description

Längliches Leuchtentragschienensystem
Beschreibung:
Die vorliegende Erfindung betrifft ein längliches Leuchtentragschienensystem mit einer länglichen Tragprofilschiene, einem in der Tragprofilschiene aufgenommenen elektrischen Anschlusselement, einem Abdeckelement zum wenigstens teilweise Abdecken einer länglichen Einführöffnung der Tragprofilschiene, sowie einer Endkappe zum Abdecken von offenen Stirnseiten der Tragprofilschiene.
Längliche Tragschienensystem, häufig auch als Lichtbandsystem bezeichnet, sind aus dem Stand der Technik bekannt. An deren Tragprofilschiene können unterschiedliche Arten von Abdeckelementen lösbar angebracht werden, um eine individuell gestaltete Leuchtenanordnung zu bilden. Einige oder alle der Abdeckelemente sind dabei als elektrisch betriebene Komponenten - also als elektrische oder elektronische Bauteile - ausgebildet, welche über die Einführöffnung elektrisch mit dem elektrischen Anschlusselement koppelbar sind, um so wahlweise betrieben zu werden. Als Abdeckelemente kommen dabei unterschiedliche Komponenten zum Einsatz, wie beispielsweise Lichtbalken, Strahler, Sensoren, Lautsprecher und dgl. mehr, sowie auch einfache Abdeckungen, wie Blenden.
Aufgrund der hohen Variabilität derartiger Lichtbandsysteme sind eine Vielzahl von Komponenten verfügbar, welche in der Regel in beliebiger Weise miteinander kombiniert werden können. Insbesondere werden in der Regel mehrere der Abdeckelemente in Reihe entlang der Längserstreckung der Tragprofilschiene an der Tragprofilschiene vorgesehen. Auch können mehrere der Tragprofilschienen in Reihe vorgesehen werden.
Im fertigmontierten Zustand sollten die Abdeckelemente bevorzugt die Tragprofilschiene bzw. die aneinandergereihten Tragprofilschienen über die gesamte Länge abdecken. Aufgrund von Fertigungstoleranzen und Betriebstemperatur-bedingten Längenänderungen, der Verwendung unterschiedlicher und unterschiedlich langer Abdeckelemente sowie das optionale Einfügen von axialen Dichtelementen ist es denkbar, dass die Gesamtlängen der Tragprofilschiene(n) einerseits sowie der in Reihe angeordneten Abdeckelemente andererseits teils abweichen können. Passen die Längen nicht zusammen, so wird üblicherweise ein leicht abzulängender Abdeckstreifen - beispielsweise aus Kunststoff - verwendet, um etwaig offen verbliebene Bereiche der Einführöffnung abzudecken. Alternativ ist es denkbar, dass die Tragprofilschiene auf ein gewünschtes Maß entsprechend abgelängt wird. Auch dann ist es weiterhin denkbar, dass aufgrund fertigungsbedingter Längentoleranzen einerseits und eventuell ungenauer Montagearbeiten bzw. Kürzungsarbeiten andererseits die Gesamtlängen von Tragprofilschiene(n) einerseits und (aneinandergereihten) Abdeckelementen andererseits nicht zueinander passen, so dass ggf. Überstände oder zum Inneren des Systems hin offene Bereiche vorliegen können. Ist dabei die Länge der Tragprofilschiene(n) größer als diejenige der Abdeckelemente, so kann beispielsweise die Einführöffnung teils unverdeckt sein, was zum einen das ästhetische Erscheinungsbild der Leuchte stört und zum anderen das Eindringen wenigstens von Staub und ggf. Feuchtigkeit ermöglicht. Auch kann so die Gefahr einer ungewünschten Berührung des Inneren des Leuchtentragschienensystems durch einen Bediener gegeben sein. Ist die Länge der Tragprofilschiene(n) kürzer als diejenige der Abdeckelemente, so kann dies wenigstens aufgrund ästhetischer Aspekte nachteilig sein und ggf. das Abschließen des Tragschienensystems mit gegebenen Endkappen verhindern oder wenigstens erschweren. Endkappen müssten dann ggf. individuell nachgearbeitet werden, um die Stirnseiten des Systems zu verschließen.
Es ist somit eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein längliches Leuchtentragschienensystem der eingangs genannten Art bereitzustellen, welches neben einer hohen Bauteilvariabilität einen funktionalen und bevorzugt auch ästhetisch ansprechenden Abschluss in einem axialen Endbereich des Leuchtentragschienensystems auch bei gegebenen Längentoleranzen ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs gelöst. Die abhängigen Ansprüche bilden den zentralen Gedanken der vorliegenden Erfindung in besonders vorteilhafter Weise weiter.
Gemäß einem Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung ein längliches Leuchtentragschienensystem. Dieses weist eine sich entlang einer Längsachse länglich erstreckende Tragprofilschiene auf, welche einen Anschlussraum begrenzt. Das Leuchtentragschienensystem weist des Weiteren ein elektrisches Anschlusselement auf, welches in dem Anschlussraum vorgesehen ist. Das Leuchtentragschienensystem weist des Weiteren ein Abdeckelement sowie eine Endkappe auf. Die Tragprofilschiene wiederum weist zwei bezüglich der Längsachse gegenüberliegende Seitenwandschenkel auf, welche sich bezüglich der Längsachse axial längs (bspw. parallel zur Längsachse) erstrecken, um dazwischen den Anschlussraum zu begrenzen. Die Tragprofilschiene weist des Weiteren eine sich axial längs (bspw. parallel zur Längsachse) erstreckende Einführöffnung auf, über die ein elektrisches oder elektronisches Bauteil von außen wenigstens teilweise in den Anschlussraum einsetzbar ist, um mit dem elektrischen Anschlusselement elektrisch gekoppelt zu werden. Jeder der Seitenwandschenkel weist einen sich axial längs (bspw. parallel zur Längsachse) erstreckenden Längskantenabschnitt auf, welche dazwischen die Einführöffnung sowie einen Einführöffnungs- seitigen Aufnahmeraum des Anschlussraums begrenzen. Das Abdeckelement ist derart ausgebildet, dass es lösbar mit der Tragprofilschiene koppelbar ist, so dass es die Einführöffnung quer zur Längsachse abdeckend überspannt und ein Abschnitt des so gekoppelten Abdeckelements über die Einführöffnung in den Aufnahmeraum (mithin also bezüglich der Längsachse radial) hineinragt. Die Endkappe ist derart ausgebildet, um in einer Abdeckposition eine bezüglich der Längsachse axiale Stirnseitenöffnung der Tragprofilschiene, welche bevorzugt zur Einführöffnung offen ist, stirnseitig abzudecken. Die die Endkappe weist einen Erweiterungsabschnitt auf, der einen Erweiterungsraum begrenzt, welcher in der Abdeckposition nur den Aufnahmeraum des Anschlussraums axial fortführt und radial nach außen offen ist, so dass bei an der Tragprofilschiene gekoppeltem Abdeckelement ein axial über die Tragprofilschiene vorragender Teil des Abschnitts des Abdeckelements radial in den Erweiterungsraum hineinragen kann.
Mittels der entsprechend gestalteten Endkappe ist es möglich, dass aufgrund des Fortführens des Aufnahmeraumes in den Erweiterungsraum ein in den Aufnahmeraum ragender Abschnitt des Abdeckelements auch bei axial über die Tragprofilschiene hinausragendem Abdeckelement aufgenommen werden kann. Somit können Längentoleranzen zwischen Tragprofilschiene einerseits und Abdeckelement andererseits sicher aufgenommen werden. Je nach Länge des Erweiterungsraumes können so Längentoleranzen in beide axiale Richtungen mit bzw. in der Endkappe sicher aufgenommen werden. Der Erweiterungsraum führt nur den Aufnahmeraum fort und bildet somit eine räumliche Begrenzung zum Inneren der Endkappe bzw. Tragprofilschiene. Somit kann ein Zugriff auf das Innere des Leuchtentragschienensystems unabhängig von etwaigen Längentoleranzen sicher vermieden werden. Eine etwaige Fortführung des Restes des Anschlussraumes (also Anschlussraum ohne Aufnahmeraum) in die Endkappe hinein ist denkbar, ist dann aber ebenso von dem Erweiterungsraum räumlich durch den Erweiterungsabschnitt abgegrenzt. Somit wird ein ästhetisch ansprechendes Erscheinungsbild bei sicherem Abdecken des Leuchtentragschienensystems nach außen ermöglicht. Durch Vorsehen einer entsprechenden Endkappe kann somit in einem definierten und beliebig festlegbaren Toleranzbereich zwischen den Gesamtlängen der Tragprofilschiene einerseits und des Abdeckelements andererseits eine funktionale Abdeckung auch im Stirnbereich des Leuchtentragschienensystems erzielt werden. Folglich kann ein Montageaufwand gegenüber herkömmlichen Systemen reduziert werden, während gleichzeitig fertigungsbedingte oder montagebedingte Längentoleranzen sicher aufgenommen werden können, welche somit keinen Einfluss auf die Sicherheit bzw. das ästhetische Erscheinungsbild des Leuchtentragschienensystems haben.
Die Tragprofilschiene kann einen die Seitenwandschenkel verbindenden Verbindungsschenkel aufweisen, welcher bevorzugt zusammen mit den Seitenwandschenkeln den Anschlussraum begrenzt. Der Verbindungsschenkel kann dabei bevorzugt an einem von den Längskantenabschnitten oder der Einführöffnung abgewandten Ende der Seitenwandschenkel vorgesehen sein bzw. sich zwischen den Seitenwandschenkeln erstrecken. Das Leuchtentragschienensystem kann so in Richtung der Längsachse gesehen bevorzugt einen U- förmigen oder V-förmigen oder C-förmigen Querschnitt aufweisen. Somit kann eine stabile und bevorzugt verwindungssteife Tragprofilschiene bereitgestellt werden. Zudem ist so der Anschlussraum bzgl. der Längsachse - mit Ausnahme der Einführöffnung - umfangsseitig geschlossen.
Die Endkappe weist bevorzugt einen Wandabschnitt auf, welcher sich in der Abdeckposition von der Tragprofilschiene axial weg erstreckt. Die Endkappe kann so die Tragprofilschiene effektiv stirnseitig abdecken. Zudem ermöglicht der sich so erstreckende Wandabschnitt einen einfachen Aufbau, um die Endkappe beliebig weit vorstehen zu lassen, wodurch wiederum ein beliebig großer Toleranzbereich zur Aufnahme von Längentoleranzen im Erweiterungsraum geschaffen werden kann.
Auch kann durch die axiale Fortführung der Tragprofilschiene durch die Endkappe ein ästhetisch ansprechendes Erscheinungsbild des Systems geschaffen werden.
Der Wandabschnitt führt bevorzugt die Kontur der Seitenwandschenkel und, wenn vorhanden, vorzugsweise auch die Kontur des Verbindungsschenkels, axial (bspw. parallel zur Längsachse) wenigstens teilweise fortführt. Somit kann das ästhetische Erscheinungsbild des Leuchtentragschienensystems weiter erhöht werden. Auch kann so eine sichere Verbindung der Endkappe gegenüber der Tragprofilschiene in einfacher Weise hergestellt werden.
Der Wandabschnitt kann bevorzugt derart ausgebildet sein, so dass er sich in der Abdeckposition der Endkappe von der Stirnseitenöffnung aus axial wenigstens 5mm oder wenigstens 10mm oder wenigstens 12mm oder wenigstens 15mm oder wenigstens 20mm von der Tragprofilschiene weg erstreckt. Je nach Erstreckung des Wandabschnitts kann so ein gewünschter Toleranzbereich zur Aufnahme etwaiger Längentoleranzen im Erweiterungsraum von axial über die Tragprofilschiene vorragenden Abdeckelementen bereitgestellt werden.
Die Endkappe weist bevorzugt eine stirnseitige Abdeckwand auf, um in der Abdeckposition der Endkappe die Stirnseitenöffnung axial abzudecken. Somit kann eine einfache und wirkungsvolle Konstruktion zum stirnseitigen Abdecken des Leuchtentragschienensystems bereitgestellt werden.
Die Abdeckwand kann bevorzugt an einer der Tragprofilschiene abgewandten Seite des Wandabschnitts an dem Wandabschnitt vorgesehen sein. Somit kann ein einfacher Aufbau der Endkappe ermöglicht werden.
Ein Teil des Wandabschnitts und vorzugsweise ferner ein Teil der Abdeckwand, wenn vorhanden, kann bevorzugt einen Teil des Erweiterungsabschnitts bilden. Somit kann der Erweiterungsabschnitt in einfacher Weise bereitgestellt werden. Da der Erweiterungsabschnitt teils mit in der Regel die Endkappe außen begrenzenden Abschnitten derselben begrenzt wird, kann so ein Volumen des Erweiterungsraums maximiert werden.
Der Erweiterungsabschnitt kann bevorzugt einen Blendabschnitt aufweisen, welcher derart ausgebildet ist, so dass er sich in der Abdeckposition der Endkappe axial längs erstreckt, um den Erweiterungsraum zur Längsachse hin abzudecken. Der Blendabschnitt kann dabei beispielsweise plattenartig ausgebildet sein. Der Blendabschnitt ermöglicht es, den Erweiterungsraum einfach aber wirkungsvoll zu begrenzen.
Der Blendabschnitt kann bevorzugt derart ausgebildet sein, so dass er sich in der Abdeckposition der Endkappe über die Stirnseitenöffnung in den Anschlussraum hinein erstreckt, um den Aufnahmeraum zur Längsachse hin wenigstens teilweise und bevorzugt die beiden Seitenwandschenkel bzw. den Aufnahmeraum in Richtung quer zur Längsachse überspannend abzudecken.
Da der Blendabschnitt in den Anschlussraum hineinragt und den Aufnahmeraum oben (also bzgl. der Tragprofilschiene nach innen hin) abdeckt, kann auch bei nicht ganz bis zum stirnseitigen Ende der Tragprofilschiene ragendem Abdeckelement das Leuchtentragschienensystem durch die Endkappe sicher abgedeckt werden. Somit können ungewünschte Öffnungen auch bei einer Unterlänge des Abdeckelements bzw. Überlänge der Tragprofilschiene sicher vermieden werden. Da der Blendabschnitt zudem bevorzugt den Aufnahmeraum zum Inneren der Tragprofilschiene hin überspannt, wird neben der sicheren Vermeidung eines Zugriffs ins Innere des Systems ferner ein ästhetisch ansprechendes Erscheinungsbild auch bei Überhang der Tragschiene gegenüber dem Abdeckelement geschaffen.
Der Blendabschnitt kann bevorzugt derart ausgebildet sein, so dass er sich in der Abdeckposition der Endkappe von der Stirnseitenöffnung aus axial wenigstens 5mm oder wenigstens 10mm oder wenigstens 12mm oder wenigstens 15mm in den Anschlussraum hinein (und über den Aufnahmeraum hinweg) erstreckt. Somit können beliebige Längentoleranzen hinsichtlich einer Unterlänge der Abdeckelemente gegenüber der Tragprofilschiene sicher aufgenommen werden.
Der Erweiterungsabschnitt oder, wenn vorhanden, dessen Blendabschnitt kann bevorzugt derart ausgebildet sein, so dass er sich in der Abdeckposition der Endkappe von der Stirnseitenöffnung aus axial wenigstens 5mm oder wenigstens 10mm oder wenigstens 12mm oder wenigstens 15mm von der Tragprofilschiene weg erstreckt. Bevorzugt erstreckt sich dann der Erweiterungsraum um den gleichen Betrag von der Tragprofilschiene weg bzw. führt den Aufnahmeraum um eben diesen Betrag in die Endkappe hinein fort. Somit können beliebige Längentoleranzen hinsichtlich einer Überlänge der Abdeckelemente gegenüber der Tragprofilschiene sicher aufgenommen werden.
Die Längskantenabschnitte weisen bevorzugt in Richtung der Längsachse gesehen jeweils ein die Einführöffnung seitlich begrenzendes Koppelprofil auf, über die vorzugsweise das Abdeckelement und/oder die Endkappe lösbar mit der Tragprofilschiene koppelbar sind. Somit wird ein einfacher Strukturabschnitt bereitgestellt, welcher beispielsweise die mechanische Kopplung von Komponenten (wie bspw. die Abdeckelemente oder auch die Endkappe) ermöglicht.
Die Koppelprofile stehen bevorzugt jeweils zum Anschlussraum hin erstreckend vor; dies bevorzugt aufeinander zu. Auf diese Weise kann das Koppelprofil einerseits effektiv und andererseits im zusammengebauten Zustand des Leuchtentragschienensystems bevorzugt durch das Abdeckelement verdeckt bereitgestellt werden, wodurch das ästhetische Erscheinungsbild des Leuchtentragschienensystems weiter erhöht wird. Die Koppelprofile können bevorzugt den Aufnahmeraum wenigstens teilweise (seitlich bzw. zwischen sich) begrenzen. Somit wird ein großer und wirkungsvoller Aufnahmeraum einfach bereitgestellt.
Die Koppelprofile erstrecken sich bevorzugt jeweils axial längs (bspw. parallel zur Längsachse) durchgehend oder intermittierend; dies besonders bevorzugt über die gesamte Länge der Tragprofilschiene. Eine durchgehende Erstreckung des jeweiligen Koppelprofils ermöglicht eine stabile und sichere Bereitstellung dieses Koppelprofils bevorzugt zur Anlage oder gar zur mechanischen Kopplung daran für Abdeckelemente und dgl. mehr. Eine intermittierende Erstreckung des jeweiligen Koppelprofils ermöglicht einerseits eine Einsparung von Material und kann zudem für andere Zwecke, wie beispielsweise als definierte Längenmarkierung, genutzt werden. Auch kann eine intermittierende Erstreckung beispielsweise zum Durchführen von Bauteilabschnitten (beispielsweise der Abdeckelemente) oder von Kabeln und dergleichen mehr genutzt werden.
Die Endkappe weist bevorzugt Profilkonturen auf, welche in der Abdeckposition die jeweiligen Koppelprofile axial fortführen. Mittels der entsprechend gestalteten Endkappe ist es möglich, dass aufgrund des Fortführens der Koppelprofile in die Profilkonturen ein axial über die Tragprofilschiene hinausragendes Abdeckelement entsprechend dem funktionalen Zusammenspiel mit den Koppelprofilen dieses Zusammenspiel auch in der Endkappe fortführen kann. Somit kann die Endkappe effektiv funktional in das Gesamtsystem eingebunden werden.
Die Profilkonturen begrenzen bevorzugt den Erweiterungsraum wenigstens teilweise. Somit können die Profilkonturen effektiv bereitgestellt und somit auch der Erweiterungsraum effektiv genutzt werden.
Die Längskantenabschnitte, vorzugsweise die Koppelprofile oder ein Teil der jeweiligen Koppelprofile, weisen/weist bevorzugt jeweils entlang der Längsachse in regelmäßigen Abständen eine Unterbrechung auf; dies vorzugsweise alle 250mm entlang der Längsachse. Diese Unterbrechungen können beispielsweise derart vorgesehen sein, dass das bspw. entsprechende Koppelprofil, wie zuvor beschrieben, sich axial längs (bspw. parallel zur Längsachse) intermittierend erstreckt. Auch können die jeweiligen Unterbrechungen nur partiell in dem entsprechenden Koppelprofil vorgesehen sein. Die Unterbrechungen in regelmäßigen Abständen können in jedem Fall bevorzugt als visuelle Markierung bspw. zum vereinfachten Vorsehen von Abdeckelementen genutzt werden. Insbesondere kann so für einen Monteur ersichtlich sein, ob gerade mit Über- oder Unterlänge montiert wird. Da diese Markierung integral in der Tragprofilschiene vorgesehen ist, kann diese in einfacher Weise direkt bei der Herstellung der Tragprofilschiene vorgesehen werden, wodurch diese im Wesentlichen kostenneutral bereitgestellt werden können.
Die Tragprofilschiene ist bevorzugt aus einem Metall bzw. einem Blech hergestellt.
Die Endkappe ist bevorzugt aus einem Kunststoff hergestellt; beispielsweise in einem Spritzgussverfahren.
Bevorzugt können beide gegenüberliegenden Stirnseitenöffnungen bzw. alle nach außen exponierten Stirnseitenöffnungen des Leuchtentragschienensystems mit einer entsprechenden Endkappe abgedeckt sein.
Der Anschlussraum ist bevorzugt nach außen gemäß einer definierten Schutzart geschlossen abgedichtet; bevorzugt wenigstens gemäß IP54. Das Leuchtentragschienensystem kann somit gut geschützt auch in staubreicherer oder feuchterer Umgebung eingesetzt werden.
In einem axialen Stoßbereich zwischen der Endkappe (in der Abdeckposition) und der Tragprofilschiene kann bevorzugt eine Dichtung zur Abdichtung zum Anschlussraum hin vorgesehen sein. Somit kann im Bereich der Endkappe eine Dichtung wirkungsvoll bereitgestellt werden, da sie bevorzugt in Einsetzrichtung der Endkappe definiert zwischen dieser und der Tragprofilschiene eingeklemmt und somit eine definierte Dichtwirkung eingestellt werden kann.
Das Abdeckelement weist bevorzugt an wenigstens einer oder beiden bezüglich der Längsachse gegenüberliegenden Stirnseiten eine Abdeckkappe auf. Mittels dieser Abdeckkappe können stirnseitige Endbereiche der Abdeckelemente in beliebiger Weise ausgebildet werden. Dies beispielsweise zur Erzielung eines ästhetisch ansprechenden Stirnbereichs. Auch ist es denkbar, dass auf diese Weise das Abdeckelement stirnseitig verschlossen und bevorzugt abgedichtet wird.
Die Abdeckkappe kann bevorzugt derart vorgesehen sein, so dass sie bei an der Tragprofilschiene gekoppeltem Abdeckelemente radial bezüglich der Längsachse mit dem Erweiterungsabschnitt oder, wenn vorhanden, dessen Blendabschnitt in Anlage steht; dies vorzugsweise in zum Anschlussraum hin dichtender Anlage. Somit kann das Abdeckelement in einfacher Weise eine Dichtung zur Endkappe hin bewerkstelligen, so dass der Anschlussraum gut vor Eindringen von Staub und/oder Feuchtigkeit geschützt ist.
Ungeachtet einer möglichen Abdeckkappe ist es alternativ oder ergänzend auch denkbar, dass in einem Bereich zwischen dem gekoppeltem Abdeckelement und der Endkappe (insbesondere dessen Erweiterungsabschnitt bzw. Blendabschnitt) in der Abdeckposition und/oder zwischen dem gekoppeltem Abdeckelement und der Tragprofilschiene ebenso eine Dichtung zur Abdichtung zum Anschlussraum hin vorgesehen ist. Somit kann ein Leuchtentragschienensystem mit insgesamt definierter und bevorzugt hoher Schutzart, wie IP54 und höher, besonders einfach und individuell einstellbar bereitgestellt werden. Dies umso mehr, wenn die jeweiligen Dichtungen als separate Teile bereitgestellt sind. Diese lassen sich bspw. bei Versprödung einfach austauschen. Zudem kann so das Leuchtentragschienensystem nach Bedarf und Kundenwunsch gemäß unterschiedlich hoher Schutzart variabel eingestellt werden.
Das Abdeckelement kann wenigstens eine Abdeckung, wie eine Blende, aufweisen. Dabei kann es sich bevorzugt um eine ästhetische Abdeckung und/oder eine optische Abdeckung und/oder eine bevorzugt lichtdurchlässige Abdeckung und/oder eine funktionale und bevorzugt lichtundurchlässige oder lichtdurchlässige Abdeckung und dgl. mehr handeln. Auch kann das Abdeckelement wenigstens das elektrische und/oder elektronische Bauteil aufweisen. Dieses Bauteil kann bspw. eine Leuchte (beispielsweise ein Lichtmodul, ein Lichtbalken, eine Spotleuchte, eine Notleuchte, eine Wegführungsleuchte, und dgl.), einen Sensor, ein Funkmodul, einen Lautsprecher, und dgl. mehr aufweisen bzw. sein. Aus den vorgenannten Abdeckelementen kann das Leuchtentragschienensystem in beliebiger Weise mit einem oder mehreren dieser Abdeckelemente bzw. mit einer oder mehreren Arten dieser Abdeckelemente ausgestattet werden. So können beispielsweise gewünschte Bereiche mit Lichtbalken ausgestattet werden, um eine Raumbeleuchtung bereitzustellen. An definierten Stellen können zudem Spotleuchten vorgesehen werden, um dort eine gerichtete Lichtabgabe zu ermöglichen. Ferner können beispielsweise Sensoren, wie Lichtsensoren oder Bewegungssensoren, an weiteren definierten Stellen vorgesehen werden, um eine Steuerung des Leuchtentragschienensystems zu ermöglichen. Von den vorgenannten elektrischen oder elektronischen Bauteilen nicht abgedeckte Bereiche können mit Abdeckung / Blenden versehen werden, welche nach Belieben lichtdurchlässig oder lichtundurchlässig ausgebildet sein können.
Das (elektrische oder elektronische) Bauteil kann bevorzugt ein elektrisches Koppelelement zum Einsetzen in den Anschlussraum und dort zum elektrischen Koppeln mit dem elektrischen Anschlusselement sowie vorzugsweise ferner zum mechanischen Koppeln mit der Tragprofilschiene aufweisen. Das elektrische Koppelelement kann dabei beispielsweise als sogenannter Drehknebel ausgebildet sein, welcher durch Rotation um seine Hochachse elektrische Kontakte in elektrischen Kontakt mit dem elektrischen Anschlusselement bringt. Dabei fahren bevorzugt die elektrischen Kontakte des Drehknebels seitlich aus und so in eine sogenannte Stromschiene ein, in der in Längsnuten verlegte elektrische Leiter vorgesehen sind, über die dann Strom und/oder Daten und dgl. mehr bereitgestellt werden können. Der Drehknebel kann dabei des Weiteren mechanische Koppelstrukturen aufweisen, welche bei Rotation um dessen Hochachse ebenso seitlich ausgefahren und so beispielsweise mit den Koppelstrukturen in Eingriff gebracht werden, um eine formschlüssige Verbindung zum Tragen des Abdeckelements an der Tragprofilschiene zu erzielen.
Das längliche Leuchtentragschienensystem kann bevorzugt mehrere der Abdeckelemente aufweisen, welche bevorzugt stirnseitig in Richtung der Längsachse aneinandergereiht angeordnet sind. Somit kann, wie bereits beschrieben, die Leuchtentragschiene in beliebiger Weise konfiguriert werden.
Das elektrische Anschlusselement kann bevorzugt wenigstens eine längliche Stromschiene aufweisen, welche sich bevorzugt axial längs (bspw. parallel zur Längsachse) und weiter bevorzugt entlang wenigstens einem der Seitenwandschenkel und/oder wenn vorhanden, entlang dem Verbindungsschenkel erstreckt. Somit kann eine einfache Kontaktierungsmöglichkeit zur elektrischen Kontaktierung entsprechender Abdeckelemente (beispielsweise elektrische oder elektronische Bauteile) bereitgestellt werden. Ist das elektrische Anschlusselement zudem an den entsprechenden Schenkeln der Tragprofilschiene vorgesehen, können diese einfach und stabil in der Tragprofilschiene getragen werden. Je nach gewünschter Kontaktierungsmöglichkeit können so einseitig, beidseitig und/oder rückseitig der Tragprofilschiene entsprechende elektrische Anschlusselemente bzw. Stromschienen bereitgestellt werden.
Das längliche Leuchtentragschienensystem kann des Weiteren bevorzugt ferner mehrere der Tragprofilschienen aufweisen, welche bevorzugt stirnseitig in Richtung der Längsachse aneinandergereiht angeordnet sind. Somit kann ein beliebig langes und beliebig verzweigtes Leuchtentragschienensystem bereitgestellt werden. Je mehr dieser Tragprofilschienen aneinandergereiht werden, desto höher kann eine Längentoleranz ausfallen, und umso io wirkungsvoller ergibt sich die Kaschierung dieser Längentoleranzen mittels der erfindungsgemäßen Endkappe.
Die Anschlussräume benachbarter Tragprofilschienen können bevorzugt miteinander verbunden sein. Die länglichen Einführöffnungen benachbarter Tragprofilschienen können sich ineinander erstrecken; dies besonders bevorzugt bündig. Die elektrischen Anschlusselemente benachbarter Tragprofilschienen sind bevorzugt elektrisch und weiter bevorzugt ferner mechanisch miteinander verbunden und erstrecken sich weiter bevorzugt bündig zueinander. Alternativ oder ergänzend ist es auch denkbar, dass sich ein elektrisches Anschlusselement über mehrere benachbarte Tragprofilschienen erstreckt. Die Bildung eines gemeinsamen, durchgehenden Anschlussraums ermöglicht eine besonders flexible Anordnung von Abdeckelementen sowie die Nutzung des dadurch bereitgestellten Aufnahmeraums. Die Bereitstellung einer durchgehenden länglichen Einführöffnung ermöglicht das Vorsehen von Abdeckelementen über die gesamte Länge des Leuchtentragschienensystems auch bei Aneinanderreihung mehrerer Tragprofilschienen. Die Verbindung der elektrischen Anschlusselemente ermöglicht eine besonders einfache elektrische Versorgung insbesondere elektrischer oder elektronischer Bauteile (vorzugsweise in Form von Abdeckelementen) unabhängige von deren Positionierung entlang der (gesamten) Längserstreckung des Leuchtentragschienensystems. Erstrecken sich elektrische Anschlusselemente auch über mehrere benachbarte Tragprofilschienen, so kann die Anzahl an Bauteilen sowie der Montageaufwand verringert werden.
Weitere Merkmale, Ausgestaltungen und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden nunmehr anhand der Figuren der begleitenden Zeichnungen im Folgenden beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Längsschnittansicht eines länglichen Leuchtentragschienensystems gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des länglichen Leuchtentragschienensystems gemäß Fig. 1 bei axial bündiger Anordnung von Abdeckelement und Tragprofilschiene,
Fig. 3 eine seitliche Schnittansicht des länglichen Leuchtentragschienensystems gemäß Fig. 2,
Fig. 4 eine Seitenansicht des länglichen Leuchtentragschienensystems gemäß Fig. 3, Fig. 5 eine perspektivische Ansicht des länglichen Leuchtentragschienensystems gemäß Fig. 1 mit bezüglich dem Abdeckelement axial vorstehender Tragprofilschiene,
Fig. 6 eine seitliche Schnittansicht des länglichen Leuchtentragschienensystems gemäß Fig. 5,
Fig. 7 eine Seitenansicht des länglichen Leuchtentragschienensystems gemäß Fig. 6,
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht des länglichen Leuchtentragschienensystems gemäß Fig. 1 mit axial über die Tragprofilschiene hinausragendem Abdeckelement,
Fig. 9 eine seitliche Schnittansicht des länglichen Leuchtentragschienensystems gemäß Fig. 8,
Fig. 10 eine Seitenansicht des länglichen Leuchtentragschienensystems gemäß Fig. 9,
Fig. 11 eine Detailansicht einer Tragprofilschiene eines erfindungsgemäßen länglichen Leuchtentragschienensystems,
Fig. 12 eine schematische Seitenansicht eines länglichen Leuchtentragschienensystems gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, und
Fig. 13 eine perspektivische Ansicht eines länglichen Leuchtentragschienensystems gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
Die Figuren zeigen unterschiedliche Ausführungsbeispiele, Komponenten und Einbausituationen eines erfindungsgemäßen länglichen Leuchtentragschienensystems 1. Das Leuchtentragschienensystem 1 weist dabei eine sich entlang einer Längsachse X (vgl. insbesondere Fig. 1, 3, 6, 9 und 13) länglich erstreckende Tragprofilschiene 2, welche einen Anschlussraum A begrenzt. Das Leuchtentragschienensystem 1 kann auch mehrere der Tragprofilschienen 2 aufweisen, welche dann bevorzugt stirnseitig in Richtung der Längsachse X aneinandergereiht angeordnet sind (vgl. bspw. Fig. 12). Grundsätzlich können sich die Tragprofilschienen 2 auch in beliebiger Weise verzweigend zueinander angeordnet sein. Bevorzugt sind dabei die Anschlussräume A benachbarter Tragprofilschienen 2 miteinander verbunden, um einen zusammenhängenden Systeminnenraum zu bilden. Die Tragprofilschiene 2 weist zwei bezüglich der Längsachse X gegenüberliegende Seitenwandschenkel 6 auf, welche sich bezüglich der Längsachse X axial längs - hier bevorzugt parallel zur Längsachse X - erstrecken, um dazwischen den Anschlussraum A zu begrenzen.
Das Leuchtentragschienensystem 1 weist des Weiteren ein elektrisches Anschlusselement 3 auf, welches in dem Anschlussraum A vorgesehen ist. Das elektrische Anschlusselement 3 kann dabei bevorzugt eine längliche Stromschiene aufweisen, welche sich besonders bevorzugt axial längs - hier bevorzugt parallel zur Längsachse X - in dem Anschlussraum A erstreckt, wie dies beispielsweise in Fig. 1 angedeutet ist. Die Stromschiene 3 kann mehrere sich axial längs erstreckende Leiter 30 aufweisen.
Die Tragprofilschiene 2 weist eine sich axial längs - hier bevorzugt parallel zur Längsachse X - erstreckende Einführöffnung 20 auf, über die ein elektrisches oder elektronisches Bauteil 40 von außen wenigstens teilweise in den Anschlussraum A einsetzbar ist, um mit dem elektrischen Anschlusselement 3 elektrisch gekoppelt zu werden, wie dies ebenfalls in Fig. 1 angedeutet ist.
Jeder der Seitenwandschenkel 6 weist einen sich axial längs - hier bevorzugt parallel zur Längsachse X - erstreckenden Längskantenabschnitt 7 auf, welche dazwischen die Einführöffnung 20 sowie einen Einführöffnungs-seitigen Aufnahmeraum R des Anschlussraums A begrenzen, wie das ebenso aus der Fig. 1 ersichtlich sowie auch den Fig. 3, 5 und 13 zu entnehmen ist.
Sind mehrere Tragprofilschienen 2 vorgesehen, so können sich die Einführöffnungen 20 benachbarter Tragprofilschienen 2 ineinander erstrecken; dies bevorzugt bündig.
Die Tragprofilschiene 2 kann einen die Seitenwandschenkel 6 verbindenden Verbindungsschenkel 9 aufweisen. Dieser kann, wie beispielsweise aus den Fig. 1, 3, 6 und 9 ersichtliche ist, beispielsweise an einem von den Längskantenabschnitten 7 oder der Einführöffnung 20 abgewandten Ende der Seitenwandschenkel 6 vorgesehen sein. Vorzugsweise begrenzen dann der Verbindungsschenkel 9 zusammen mit den Seitenwandschenkeln 6 den Anschlussraum A, wie dies beispielsweise aus der Fig. 1 ersichtlich ist. Die Tragprofilschiene 2 kann dabei, wie in den dargestellten Ausführungsbeispielen gezeigt, beispielsweise einen U- förmigen Querschnitt bei Blick in Richtung der Längsachse X gesehen aufweisen. Auch eine andere Querschnittsform ist denkbar, wie beispielsweise eine V-Form, eine C-Form, eine A- Form und dgl. mehr. Das elektrische Anschlusselement 3 bzw. die längliche Stromschiene kann sich bevorzugt axial längs - hier bevorzugt parallel zur Längsachse X - entlang wenigstens einem der Seitenwandschenkel 6 und/oder, wenn vorhanden, entlang dem Verbindungsschenkel 9 erstrecken, wie dies beispielsweise in Fig. 1 angedeutet ist. Weist das Leuchtentragschienensystem 1 mehrere der Tragprofilschienen 2 auf, so können die elektrischen Anschlusselemente 3 benachbarter Tragprofilschienen 2 elektrisch und bevorzugt ferner mechanisch miteinander verbunden sein und sich weiter bevorzugt bündig zueinander erstrecken. Alternativ oder ergänzend ist es denkbar, dass sich ein elektrisches Anschlusselement 3 auch über mehrere benachbarte Tragprofilschienen 2 erstreckt.
Das Leuchtentragschienensystem 1 weist des Weiteren ein Abdeckelement 4 auf, wie dies in den Fig. 1-10, 12 und 13 gezeigt ist.
Bei dem Abdeckelement 4 kann es sich beispielsweise um eine einfache Abdeckung handeln, wie bspw. eine Blende und/oder eine ästhetische und/oder eine optische und/oder eine funktionale Abdeckung. Alternativ oder ergänzend kann es sich bei dem Abdeckelement 4, wie in Fig. 1 schematisch und in Fig. 13 gezeigt, auch um das elektrische oder elektronische Bauteil 40 handeln. Dieses Bauteil 40 kann dann beispielsweise eine Leuchte, wie beispielsweise ein Lichtmodul, ein Lichtbalken (vgl. Fig. 13), eine Spotleuchte, eine Notleuchte und/oder eine Wegführungsleuchte sein. Auch kann das Bauteil 40 beispielsweise ein Sensor, ein Funkmodul oder ein Lautsprecher und dgl. mehr sein bzw. diese aufweisen.
Das Bauteil 40 kann bevorzugt ein elektrisches Koppelelement 43 zum Einsetzen in den Anschlussraum A und dort zum elektrischen Koppeln mit dem elektrischen Anschlusselement 3 sowie vorzugsweise ferner zum mechanischen Koppeln mit der Tragprofilschiene 2 aufweisen. Ein solches elektrisches Koppelelement 43 ist beispielsweise als sogenannter Drehknebel ausgebildet, wie er schematisch in Fig. 1 dargestellt ist. Der Drehknebel 43 lässt sich in der Regel um eine Hochachse H drehen, um so seitlich elektrische Kontaktierungselemente 44 und ggf. auch mechanische Koppelelemente 45 auszufahren und so in Wirkverbindung mit dem elektrischen Anschlusselement 3 zum elektrischen Koppeln bzw. der Tragprofilschiene 2 zum mechanischen Koppeln zu bringen.
Wie beispielsweise der Fig. 12 zu entnehmen ist, kann das Leuchtentragschienensystem 1 bevorzugt auch mehrere der Abdeckelemente 4 aufweisen, welche dann bevorzugt stirnseitig in Richtung der Längsachse X aneinandergereiht angeordnet sind. Dabei können in beliebiger Weise unterschiedliche oder auch gleiche Arten von Abdeckelementen 4, wie sie beispielhaft zuvor beschreiben wurden, kombiniert werden.
Das Abdeckelement 4 ist derart ausgebildet, dass es lösbar mit der Tragprofilschiene 2 koppelbar ist, so dass es die Einführöffnung 20 quer zur Längsachse X abdeckend überspannt und ein Abschnitt 46 des so gekoppelten Abdeckelements 4 über die Einführöffnung 20 in den Aufnahmeraum R hineinragt. Dies ist beispielhaft in den Fig. 1, 2, 5, 8 und 13 gezeigt.
Das Leuchtentragschienensystem 1 weist des Weiteren eine Endkappe 5 auf, wie diese in den Fig. 1-10, 12 und 13 gezeigt ist.
Die Endkappe 5 ist derart ausgebildet, um in einer Abdeckposition eine bezüglich der Längsachse X axiale Stirnseitenöffnung 21 der Tragprofilschiene 2, welche bevorzugt zur Einführöffnung 20 hin offen ist, stirnseitig abzudecken, wie dies insbesondere den Fig. 1 bis 10 und 13 zu entnehmen ist.
Die Endkappe 5 kann bevorzugt einen - hier beispielsweise bezüglich der Längsachse X wenigstens teilweise umlaufenden - Wandabschnitt 10 aufweisen, welcher sich in der Abdeckposition der Endkappe 5 von der Tragprofilschiene 2 axial weg erstreckt, wie dies aus den Fig. 1 bis 10 und 13 ersichtlich ist.
Der Wandabschnitt führt bevorzugt die Kontur der Seitenwandschenkel 6 und, wenn vorhanden, vorzugsweise auch die Kontur des Verbindungsschenkels 9, axial (hier bevorzugt parallel zur Längsachse X) wenigstens teilweise fort, wie dies beispielsweise aus den Ansichten der Fig. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 10 und 13 ersichtlich ist.
Der Wandabschnitt 10 ist bevorzugt derart ausgebildet, so dass er sich in der Abdeckposition der Endkappe 5 von der Stirnseitenöffnung 21 aus axial wenigstens 5mm oder wenigstens 10mm oder wenigstens 12mm oder wenigstens 15mm oder wenigstens 20mm von der Tragprofilschiene 2 weg erstreckt.
Die Endkappe 5 weist bevorzugt eine stirnseitige Abdeckwand 11 auf, um in der Abdeckposition der Endkappe 5 die Stirnseitenöffnung 21 einfach axial abzudecken, wie dies insbesondere aus den Fig. 1, 3, 6, 9 und 13 ersichtliche ist. Die Abdeckwand 11 kann bevorzugt an einer der Tragprofilschiene 2 abgewandten Seite des Wandabschnitts 10 an dem Wandabschnitt 10 vorgesehen sein, wie dies insbesondere aus Fig. 1 und 13 ersichtlich ist.
Insgesamt kann die Endkappe 5 als integrales einstückiges Bauteil bereitgestellt sein. Die Endkappe 5 kann dabei beispielsweise aus einem Kunststoff hergestellt sein. Bevorzugt ist die
Endkappe 5 dabei in einem Kunststoff-Spritzgussverfahren hergestellt.
Die Endkappe 5 weist einen Erweiterungsabschnitt 8 auf, der einen Erweiterungsraum V begrenzt, welcher in der Abdeckposition der Endkappe 5 nur den Aufnahmeraum R des Anschlussraums A axial fortführt und radial nach außen (in den Figuren jeweils nach unten) offen ist, so dass bei an der Tragprofilschiene 2 gekoppeltem Abdeckelement 4 ein axial über die Tragprofilschiene 2 vorragender Teil des Abschnitts 46 des Abdeckelements 4 radial in den Erweiterungsraum V hineinragen kann. Dies ist insbesondere in den Fig. 8 bis 10 gezeigt und aus den Fig. 1 bis 7 und 13 ersichtlich. Der Aufnahmeraum R wird somit in die Endkappe 5 - dort in Form des Erweiterungsraums V - erweitert, und ermöglicht so eine Aufnahme von axial über die Tragprofilschiene 2 vorragenden Bereichen eines gekoppelten Abdeckelements 4 auch in eben diesem Erweiterungsraum V; vergleichbar dem Aufnahmeraum R.
Wie insbesondere den Fig. 1, 2, 5, 8 und 13 zu entnehmen ist, kann bevorzugt ein Teil des Wandabschnitts 10 und vorzugsweise ferner ein Teil der Abdeckwand 11, wenn vorhanden, einen Teil des Erweiterungsabschnitts 8 bilden.
Der Erweiterungsabschnitt 8 weist bevorzugt einen Blendabschnitt 80 auf, welcher derart ausgebildet ist, so dass er sich, in der Abdeckposition der Endkappe 5, axial längs erstreckt, um den Erweiterungsraum V zur Längsachse X hin abzudecken. Dies ist insbesondere aus den Schnittdarstellungen der Fig. 3, 6 und 9 sowie auch aus den Fig. 1, 2, 5, 8 und 13 ersichtlich. Der Blendabschnitt 80 begrenzt mithin den Erweiterungsraum V hier nach oben.
Wie insbesondere aus den Fig. 1, 3, 5, 6, 9 und 13 ersichtlich ist, kann der Blendabschnitt 80 bevorzugt derart ausgebildet sein, so dass er sich in der Abdeckposition der Endkappe 5 über die Stirnseitenöffnung 21 in den Anschlussraum A hinein erstreckt, um den Aufnahmeraum R zur Längsachse X hin wenigstens teilweise und bevorzugt die beiden Seitenwandschenkel 6 überspannend abzudecken. Der Blendabschnitt 80 kann bevorzugt derart ausgebildet sein, so dass er sich in der Abdeckposition der Endkappe 5 von der Stirnseitenöffnung 21 aus axial wenigstens 5mm oder wenigstens 10mm oder wenigstens 12mm oder wenigstens 15mm in den Anschlussraum A hinein erstreckt. Dies ist in Fig. 3 beispielhaft mit der Länge Li bezeichnet.
Der Erweiterungsabschnitt 8 oder, wenn vorhanden, dessen Blendabschnitt 80 ist bevorzugt derart ausgebildet, so dass er sich in der Abdeckposition der Endkappe 5 von der Stirnseitenöffnung 21 aus axial wenigstens 5mm oder wenigstens 10mm oder wenigstens 12mm oder wenigstens 15mm von der Tragprofilschiene 2 weg erstreckt. Dies ist beispielhaft ebenso in der Fig. 3 mit der Länge L2 bezeichnet.
Durch die Längen Li, L2 kann so nach Belieben ein definierter Längentoleranzausgleich ermöglicht werden.
Die Längs kantenabschnitte 7 weisen in Richtung der Längsachse X gesehen jeweils ein die Einführöffnung 20 seitlich begrenzendes Koppelprofil 70 auf. Über die Koppelprofile 70 können bevorzugt das Abdeckelement 4 und/oder die Endkappe 5 lösbar mit der Tragprofilschiene 2 koppelbar sein. Hierzu kann bspw. das Abdeckelement 4 entsprechende Koppelabschnitte 47 aufweisen, wie sie beispielhaft in den Fig. 1 und 13 gezeigt sind. Die Endkappe 5 kann beispielsweise hier nicht näher gezeigt Steckvorsprünge aufweisen, welche beispielsweise axial in die Koppelprofile 70 eingesteckt werden können.
Die Koppelprofile 70 können, wie beispielsweise aus der Fig. 1 und 13 ersichtlich, jeweils zum Anschlussraum A hin erstreckend vorstehen; vorzugsweise aufeinander zu. Die Koppelprofile 70 können dabei bevorzugt den Aufnahmeraum R wenigstens teilweise seitlich bzw. Zwischen sich begrenzen, wie beispielhaft aus Fig. 13 abgeleitet warden kann. Ferner können die Koppelprofile 70, wie beispielsweise aus den Fig. 1, 3, 6 und 9 ersichtlich, sich jeweils axial längs (hier bevorzugt parallel zur Längsachse X) durchgehend erstrecken; dies vorzugsweise über die gesamte Länge der Tragprofilschiene 2. Alternativ ist es auch denkbar, dass sich die Koppelprofile 70 jeweils axial längs (hier bevorzugt parallel zur Längsachse X) intermittierend erstrecken; dies vorzugsweise über die gesamte Länge der Tragprofilschiene 2.
Die Endkappe 5 kann bevorzugt Profilkonturen 50 aufweisen, welche in der Abdeckposition die jeweiligen Koppelprofile 70 axial (hier bevorzugt parallel zur Längsachse X) wenigstens teilweise oder abschnittsweise oder auch kontinuierlich fortführen, wie dies beispielhaft in Fig. 13 gezeigt ist. Somit kann bei an der Tragprofilschiene 2 gekoppeltem Abdeckelement 4 ein axial (mithin also längs) über die Tragprofilschiene 2 hinaus vorstehender Teile des Abdeckelements 4 die Profilkonturen 50 in gleicher Weise wie die Koppelstrukturen 70 nutzen.
Wie ebenso der Fig. 13 zu entnehmen ist, können die Profilkonturen 50 den Erweiterungsraum V wenigstens teilweise begrenzen, und stehen somit effektiv für einen axial von der Tragprofilschiene vorstehenden Bereich eines Abdeckelements 4 zur Verfügung.
Die Längskantenabschnitte 7, vorzugsweise die Koppelprofile 70 oder, wie in Fig. 11 gezeigt, ein Teil der jeweiligen Koppelprofile 70, können/kann bevorzugt jeweils entlang der Längsachse X in regelmäßigen Abständen eine Unterbrechung 71 aufweisen. Diese Unterbrechungen 71 können dann beispielsweise als visuelle Markierungen für definierte Montagepositionen dienen. Die Unterbrechungen 71 können dazu beispielsweise alle 250 mm entlang der Längsachse X vorgesehen sein. Weist das jeweilige Koppelprofil 70 die entsprechenden Unterbrechungen 71 auf, so ergibt sich die zuvor bereits beschriebene intermittierende Erstreckung des Koppelprofils 70.
Der Anschlussraum A ist bevorzugt nach außen gemäß einer definierten Schutzart geschlossen abgedichtet. Denkbar ist dabei beispielsweise eine Schutzart gemäß IP54 oder höher.
In einem axialen Stoßbereich S zwischen der Endkappe 5 in der Abdeckposition und der Tragprofilschiene 2 kann bevorzugt eine Dichtung (nicht gezeigt) zur Abdichtung zum Anschlussraum A hin vorgesehen sein. Somit kann im Bereich der Endkappe 5 eine definierte Dichtfunktion bereitgestellt werden.
Das Abdeckelement 4 kann bevorzugt an wenigstens einer oder beiden bezüglich der Längsachse X gegenüberliegenden Stirnseiten 41 eine Abdeckkappe 42 aufweisen, wie sie beispielhaft in den Fig. 1 bis 10 und 13 gezeigt ist. Die Abdeckkappe 42 kann dabei bevorzugt derart vorgesehen sein, so dass sie bei an der Tragprofilschiene 2 gekoppeltem Abdeckelement 4 radial bezüglich der Längsachse X mit dem Erweiterungsabschnitt 8 oder, wenn vorhanden, dessen Blendabschnitt 80 in Anlage steht; dies vorzugsweise in zum Anschlussraum A hin dichtender Anlage.
Grundsätzlich ist es denkbar, dass in einem Bereich zwischen dem Abdeckelement 4 einerseits und der Endkappe 5 (beispielsweise dessen Erweiterungsabschnitt 8 bzw. Blendabschnitt 80) andererseits eine Dichtung vorgesehen ist. Ebenso ist es denkbar, dass in einem Bereich zwischen dem Abdeckelement 4 einerseits und der Tragprofilschiene 2 (beispielsweise den Längskantenabschnitten 7 bzw. den Koppelprofilen 70) andererseits eine Dichtung vorgesehen ist. Bei den vorgenannten Dichtungen kann es sich jeweils beispielsweise um separate Dichtelemente oder auch integral mit einem oder beiden oder mehreren der abzudichtenden Komponenten bereitgestellte Dichtelemente handeln.
Die Erfindung ist auf die vorbeschriebenen Ausführungsbeispiele nicht beschränkt, sofern sie vom Gegenstand der folgenden Ansprüche umfasst ist.

Claims

Ansprüche:
1. Längliches Leuchtentragschienensystem (1) aufweisend:
• eine sich entlang einer Längsachse (X) länglich erstreckende Tragprofilschiene (2), welche einen Anschlussraum (A) begrenzt,
• ein elektrisches Anschlusselement (3), welches in dem Anschlussraum (A) vorgesehen ist,
• ein Abdeckelement (4), und
• eine Endkappe (5), wobei die Tragprofilschiene (2) zwei bezüglich der Längsachse (X) gegenüberliegende Seitenwandschenkel (6) aufweist, welche sich bezüglich der Längsachse (X) axial längs erstrecken, um dazwischen den Anschlussraum (A) zu begrenzen, wobei die Tragprofilschiene (2) eine sich axial längs erstreckende Einführöffnung (20) aufweist, über die ein elektrisches oder elektronisches Bauteil (40) von außen wenigstens teilweise in den Anschlussraum (A) einsetzbar ist, um mit dem elektrischen Anschlusselement (3) elektrisch gekoppelt zu werden, wobei jeder der Seitenwandschenkel (6) einen sich axial längs erstreckenden Längskantenabschnitt (7) aufweist, welche dazwischen die Einführöffnung (20) sowie einen Einführöffnungs-seitigen Aufnahmeraum (R) des Anschlussraums (A) begrenzen, wobei das Abdeckelement (4) derart ausgebildet ist, dass es lösbar mit der Tragprofilschiene (2) koppelbar ist, so dass es die Einführöffnung (20) quer zur Längsachse (X) abdeckend überspannt und ein Abschnitt (46) des so gekoppelten Abdeckelements (4) über die Einführöffnung (20) in den Aufnahmeraum (R) hineinragt, wobei die Endkappe (5) derart ausgebildet ist, um in einer Abdeckposition eine bezüglich der Längsachse (X) axiale Stirnseitenöffnung (21) der Tragprofilschiene (2) stirnseitig abzudecken, und wobei die Endkappe (5) einen Erweiterungsabschnitt (8) aufweist, der einen Erweiterungsraum (V) begrenzt, welcher in der Abdeckposition nur den Aufnahmeraum (R) des Anschlussraums (A) axial fortführt und radial nach außen offen ist, so dass bei an der Tragprofilschiene (2) gekoppeltem Abdeckelement (4) ein axial über die Tragprofilschiene (2) vorragender Teil des Abschnitts (46) des Abdeckelements (4) radial in den Erweiterungsraum (V) hineinragen kann.
2. Längliches Leuchtentragschienensystem (1) nach Anspruch 1, wobei die Tragprofilschiene (2), vorzugsweise an einem von den Längskantenabschnitte (7) oder der Einführöffnung (20) abgewandten Ende der Seitenwandschenkel (6), einen die Seitenwandschenkel (6) verbindenden Verbindungsschenkel (9) aufweist, welcher bevorzugt zusammen mit den Seitenwandschenkeln (6) den Anschlussraum (A) begrenzt.
3. Längliches Leuchtentragschienensystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Endkappe (5) einen Wandabschnitt (10) aufweist, welcher sich in der Abdeckposition von der Tragprofilschiene (2) axial weg erstreckt.
4. Längliches Leuchtentragschienensystem (1) nach Anspruch 3, wobei der Wandabschnitt (10) die Kontur der Seitenwandschenkel (6), und wenn vorhanden vorzugsweise auch die Kontur des Verbindungsschenkels (9), axial wenigstens teilweise fortführt.
5. Längliches Leuchtentragschienensystem (1) nach Anspruch 3 oder 4, wobei der Wandabschnitt (10) derart ausgebildet ist, so dass er sich in der Abdeckposition der Endkappe (5) von der Stirnseitenöffnung (21) aus axial wenigstens 5mm oder wenigstens 10mm oder wenigstens 12mm oder wenigstens 15mm oder wenigstens 20mm von der Tragprofilschiene (2) weg erstreckt.
6. Längliches Leuchtentragschienensystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Endkappe (5) eine stirnseitige Abdeckwand (11) aufweist, um in der Abdeckposition die Stirnseitenöffnung (21) axial abzudecken.
7- Längliches Leuchtentragschienensystem (1) nach Anspruch 3 und 6, wobei die Abdeckwand (11) an einer der Tragprofilschiene (2) abgewandten Seite des Wandabschnitts (10) an dem Wandabschnitt (10) vorgesehen ist.
8. Längliches Leuchtentragschienensystem (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 7, wobei ein Teil des Wandabschnitts (10) und vorzugsweise ferner ein Teil der Abdeckwand (11), wenn vorhanden, einen Teil des Erweiterungsabschnitts (8) bilden.
9. Längliches Leuchtentragschienensystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Erweiterungsabschnitt (8) einen Blendabschnitt (80) aufweist, welcher derart ausgebildet ist, so dass er sich, in der Abdeckposition der Endkappe (5), axial längs erstreckt, um den Erweiterungsraum (V) zur Längsachse (X) hin abzudecken.
10. Längliches Leuchtentragschienensystem (1) nach Anspruch 9, wobei der Blendabschnitt (80) derart ausgebildet ist, so dass er sich in der Abdeckposition der Endkappe (5) über die Stirnseitenöffnung (21) in den Anschlussraum (A) hinein erstreckt, um den Aufnahmeraum (R) zur Längsachse (X) hin wenigstens teilweise und bevorzugt die beiden Seitenwandschenkel (6) überspannend abzudecken.
11. Längliches Leuchtentragschienensystem (1) nach Anspruch 9 oder 10, wobei der Blendabschnitt (80) derart ausgebildet ist, so dass er sich in der Abdeckposition der Endkappe (5) von der Stirnseitenöffnung (21) aus axial wenigstens 5mm oder wenigstens 10mm oder wenigstens 12mm oder wenigstens 15mm in den Anschlussraum (A) hinein erstreckt.
12. Längliches Leuchtentragschienensystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Erweiterungsabschnitt (8) oder, wenn vorhanden, dessen Blendabschnitt (80) derart ausgebildet ist, so dass er sich in der Abdeckposition der Endkappe (5) von der Stirnseitenöffnung (21) aus axial wenigstens 5mm oder wenigstens 10mm oder wenigstens 12mm oder wenigstens 15mm von der Tragprofilschiene (2) weg erstreckt.
13- Längliches Leuchtentragschienensystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Längskantenabschnitte (7) in Richtung der Längsachse (X) gesehen jeweils ein die Einführöffnung (20) seitlich begrenzendes Koppelprofil (70) aufweisen, über die vorzugsweise das Abdeckelement (4) und/oder die Endkappe (5) lösbar mit der Tragprofilschiene (2) koppelbar ist.
14. Längliches Leuchtentragschienensystem (1) nach Anspruch 13, wobei die Koppelprofile (70) jeweils zum Anschlussraum (A) hin erstreckend vorstehen, vorzugsweise aufeinander zu.
15. Längliches Leuchtentragschienensystem (1) nach Anspruch 13 oder 14, wobei die Koppelprofile (70) den Aufnahmeraum (R) wenigstens teilweise begrenzen.
16. Längliches Leuchtentragschienensystem (1) nach einem der Ansprüche 13 bis 15, wobei die Koppelprofile (70) sich jeweils axial längs durchgehend oder intermittierend erstrecken, vorzugsweise über die gesamte Länge der Tragprofilschiene (2).
17. Längliches Leuchtentragschienensystem (1) nach einem der Ansprüche 13 bis 16, wobei die Endkappe (5) Profilkonturen (50) aufweist, welche in der Abdeckposition die jeweiligen Koppelprofile (70) axial fortführen.
18. Längliches Leuchtentragschienensystem (1) nach Anspruch 17, wobei die Profilkonturen (50) den Erweiterungsraum (V) wenigstens teilweise begrenzen.
19. Längliches Leuchtentragschienensystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Längskantenabschnitte (7), vorzugsweise die Koppelprofile (70) oder ein Teil der jeweiligen Koppelprofile (70), jeweils entlang der Längsachse (X) in regelmäßigen Abständen eine Unterbrechung (71) aufweist, vorzugsweise alle 250mm entlang der Längsachse (X).
20. Längliches Leuchtentragschienensystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Anschlussraum (A) nach außen gemäß einer definierten Schutzart, vorzugsweise wenigstens gemäß IP54, geschlossen abgedichtet ist.
21. Längliches Leuchtentragschienensystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei in einem axialen Stoßbereich (S) zwischen der Endkappe (5) in der Abdeckposition und der Tragprofilschiene (2) eine Dichtung zur Abdichtung zum Anschlussraum (A) hin vorgesehen ist.
22. Längliches Leuchtentragschienensystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Abdeckelement (4) an wenigstens einer oder beiden bezüglich der Längsachse (X) gegenüberliegenden Stirnseiten (41) eine Abdeckkappe (42) aufweist, wobei die Abdeckkappe (42) bevorzugt derart vorgesehen ist, so dass sie bei an der Tragprofilschiene (2) gekoppeltem Abdeckelement (4) radial bezüglich der Längsachse (X) mit dem Erweiterungsabschnitt (8) oder, wenn vorhanden, dessen Blendabschnitt (80) in Anlage steht, vorzugsweise in zum Anschlussraum (A) hin dichtender Anlage.
23. Längliches Leuchtentragschienensystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Abdeckelement (4) wenigstens eines der folgenden aufweist:
• eine Abdeckung, wie eine Blende; eine ästhetische und/oder eine optische und/oder eine funktionale Abdeckung, und/oder
• das elektrische oder elektronische Bauteil (40), wie eine Leuchte, vorzugsweise ein Lichtmodul, ein Lichtbalken, eine Spotleuchte, eine Notleuchte und/oder eine Wegführungsleuchte; einen Sensor; ein Funkmodul; einen Lautsprecher, wobei das Bauteil (40) bevorzugt ein elektrisches Koppelelement zum Einsetzen in den Anschlussraum (A) und dort zum elektrischen Koppeln mit dem elektrischen Anschlusselement (3) sowie vorzugsweise ferner zum mechanischen Koppeln mit der Tragprofilschiene (2) aufweist.
24- Längliches Leuchtentragschienensystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche und aufweisend mehrere der Abdeckelemente (4), welche bevorzugt stirnseitig in Richtung der Längsachse (X) aneinandergereiht angeordnet sind.
25. Längliches Leuchtentragschienensystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das elektrische Anschlusselement (3) wenigstens eine längliche Stromschiene aufweist, welche sich bevorzugt axial längs und weiter bevorzugt entlang wenigstens einem der Seitenwandschenkel (6) und/oder, wenn vorhanden, dem Verbindungsschenkel (9) erstreckt.
26. Längliches Leuchtentragschienensystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche und aufweisend mehrere der Tragprofilschienen (2), welche bevorzugt stirnseitig in Richtung der Längsachse (X) aneinandergereiht angeordnet sind.
27. Längliches Leuchtentragschienensystem (1) nach Anspruch 26, wobei die Anschlussräume (A) benachbarter Tragprofilschienen (2) miteinander verbunden sind, und/oder wobei die Einführöffnungen (20) benachbarter Tragprofilschienen (2) sich bevorzugt bündig ineinander erstrecken, und/oder wobei die elektrischen Anschlusselemente (3) benachbarter Tragprofilschienen (2) elektrisch und bevorzugt ferner mechanisch miteinander verbunden sind und sich bevorzugt bündig zueinander erstrecken und/oder wobei sich ein elektrisches Anschlusselement (3) über mehrere benachbarte Tragprofilschienen (2) erstreckt.
EP24720018.1A 2023-04-26 2024-04-04 Längliches leuchtentragschienensystem Pending EP4702279A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102023110641.4A DE102023110641A1 (de) 2023-04-26 2023-04-26 Längliches Leuchtentragschienensystem
PCT/EP2024/059137 WO2024223251A1 (de) 2023-04-26 2024-04-04 Längliches leuchtentragschienensystem

Publications (1)

Publication Number Publication Date
EP4702279A1 true EP4702279A1 (de) 2026-03-04

Family

ID=90810011

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
EP24720018.1A Pending EP4702279A1 (de) 2023-04-26 2024-04-04 Längliches leuchtentragschienensystem

Country Status (3)

Country Link
EP (1) EP4702279A1 (de)
DE (1) DE102023110641A1 (de)
WO (1) WO2024223251A1 (de)

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202008007211U1 (de) * 2008-05-29 2009-10-08 Ledon Lighting Gmbh Leuchtengehäuse, insbesondere für eine LED-Leuchte, mit Dichtungselement
DE102015121473A1 (de) * 2015-12-09 2017-06-14 Trilux Gmbh & Co. Kg Schutzart-Lichtband
DE102020128640A1 (de) * 2020-10-30 2022-05-05 Zumtobel Lighting Gmbh Längliches Leuchtentragschienensystem, Kit zum Zusammenbau desselben und längliches Abdeckelement dafür
DE102021126172A1 (de) * 2021-10-08 2023-04-13 Trilux Gmbh & Co. Kg Leuchte mit Schutzabdeckung

Also Published As

Publication number Publication date
DE102023110641A1 (de) 2024-10-31
WO2024223251A1 (de) 2024-10-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0171463B1 (de) Gehäuse für die Aufnahme elektrischer Bauelemente
DE4324913C1 (de) Gehäuse für einen elektrischen Stellantrieb, insbesondere für Heizungs-, Lüftungs-, oder Klimaklappen in Kraftfahrzeugen
EP2678909B1 (de) Dichtelement und dichtungssystem für hohlprofile
DE29610947U1 (de) Kabelkanalprofil
EP0872000B1 (de) Schienenkanalsystem einer niederspannungs-schaltanlage
EP3480898A1 (de) Modularer halterahmen für steckverbinder
WO2021170175A1 (de) Kabeleinlassvorrichtung für einen schaltschrank sowie anordnung und verfahren zum betrieb derselben
EP2400209A2 (de) Lichtband
EP2559120A1 (de) Gehäuseteil für einen schaltschrank
EP1376795B1 (de) Vorrichtung zum Installieren von Energieleitungen
EP3619780B1 (de) Gerätegehäuse für ein elektrisches gerät, system mit einem solchen gerätegehäuse und verfahren zur verwendung eines solchen gerätegehäuses
DE102016124609A1 (de) Verteilerkasten zum Einbau in eine Wandöffnung
AT391228B (de) Schalttafel nach dem baukastensystem
WO2024223251A1 (de) Längliches leuchtentragschienensystem
EP3993197A1 (de) Längliches leuchtentragschienensystem, kit zum zusammenbau desselben und längliches abdeckelement dafür
EP2284953B1 (de) Elektroinstallationsgerät und Verfahren zur Montage eines solchen
EP0340444B1 (de) Gehäuse für elektrisch-elektronische Baugruppen
DE29823870U1 (de) Kasten-Gehäuse zur Aufnahme mindestens einer Elektronikplatine
EP1353415B1 (de) Endstück für eine Stromschiene eines Stromschienensystems
DE10216430C1 (de) Befestigungsanordnung zur Verbindung von Gehäuse- und Verkleidungsteilen
EP1794857B1 (de) Kabeleinführungsvorrichtung für eine gehäusewand
DE102013202909B4 (de) Leuchtengehäuse mit Ausstanzung für Schnellanschlusssystem
DE102011012433A1 (de) Dichtelement und Dichtungssystem für Hohlprofile
DE10328402B4 (de) Schaltschrank
EP3346183A1 (de) Stromschienensystem

Legal Events

Date Code Title Description
STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: UNKNOWN

STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: THE INTERNATIONAL PUBLICATION HAS BEEN MADE

PUAI Public reference made under article 153(3) epc to a published international application that has entered the european phase

Free format text: ORIGINAL CODE: 0009012

STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: REQUEST FOR EXAMINATION WAS MADE

17P Request for examination filed

Effective date: 20250926

AK Designated contracting states

Kind code of ref document: A1

Designated state(s): AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC ME MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR