EP4701903A1 - Verfahren zum betreiben einer projektoranordnung an einem fahrzeug - Google Patents
Verfahren zum betreiben einer projektoranordnung an einem fahrzeugInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Projektoranordnung (3) an einem Fahrzeug (1), wobei die Projektoranordnung (3) zumindest einen beweglichen Projektor (4) an einem verstellbaren Zugang (2) des Fahrzeugs (1) und einen am Fahrzeug (1) statischen Projektor (5) aufweist. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, zumindest eine der Projektoren (4, 5) abhängig von einem Öffnungswinkel des Zugangs (2) zu betreiben, indem zumindest eine Einzelprojektion (10) wenigstens einer der Projektoren (4, 5) abhängig vom Öffnungswinkel geändert wird. Die Erfindung betrifft des Weiteren ein Fahrzeug (1) mit einer derart betriebenen Projektoranordnung (3).
Description
Verfahren zum Betreiben einer Projektoranordnung an einem Fahrzeug
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Projektoranordnung an einem Fahrzeug, welche einen an einem Zugang angebrachten Projektor und einen statisch am Fahrzeug angebrachten Projektor umfasst. Die Erfindung betrifft des Weiteren ein Fahrzeug mit einer solchen Projektoranordnung.
Der Einsatz von Projektoren an Fahrzeugen zur Projektion eines Lichtbilds auf die Umgebung des Fahrzeugs, in der Regel auf einen Untergrund, ist bekannt.
Aus der DE 102021 003 558 A1 ist ein Verfahren zum Betreiben eines Projektors an einem Fahrzeug bekannt, bei welchem mit dem Projektor ein Navigationshinweis zum Erreichen eines Navigationsziels außerhalb des Fahrzeugs angezeigt wird. Der Projektor ist an einer Zugangstür angebracht, wobei der Öffnungswinkel der Zugangstür bei der Ausrichtung der Projektion berücksichtigt wird.
Die DE 10 2018 120 330 A1 beschreibt ein Verfahren zum Betreiben einer Projektoranordnung an einem Fahrzeug. Die Projektoranordnung weist einen an einer Zugangstür angebrachten Projektor und einen am Fahrzeug statischen Projektor auf. Während der Fahrt des Fahrzeugs wird mittels der Projektoranordnung eine Gesamtprojektion auf einen Untergrund projiziert. Diese Gesamtprojektion wird abhängig von der bevorstehenden Trajektorie des Fahrzeugs angepasst.
Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit der Aufgabe, für ein Verfahren zum Betreiben einer Projektoranordnung an einem Fahrzeug sowie für ein Fahrzeug mit einer solchen Projektoranordnung verbesserte oder zumindest andere Ausführungsformen anzugeben.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Gegenstände der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Die vorliegende Erfindung beruht demnach auf dem Grundgedanken, mit an einem Fahrzeug angebrachten Projektoren eine Gesamtprojektion auf die Umgebung des Fahrzeugs zu projizieren, wobei eine der Projektoren an einem Zugang des Fahrzeugs angebracht ist, und wobei der Zustand des Zugangs, das heißt ein Öffnungswinkel des Zugangs, bei der Gesamtprojektion berücksichtigt wird. Somit ist es möglich, unabhängig vom jeweiligen Öffnungswinkel und somit unabhängig von der jeweiligen Position des am Zugang angebrachten Projektors beliebige und vorgegebene Gesamtprojektionen zu erzeugen. Somit werden also aufgrund des Öffnungswinkels bedingte Verzerrungen, Verdrehungen, Vergrößerungen oder Verkleinerungen in der Gesamtprojektion ausgeglichen. Dies führt zu einer kontrollierten Darstellung und Wahrnehmung der Gesamtprojektion und eröffnet neue Möglichkeiten zum Einsatz der Gesamtprojektion. Somit sind also sowohl eine erhöhte Qualität als auch ein variablerer Einsatz des Projektoranordnung erreicht.
Dem Erfindungsgedanken entsprechend umfasst die Projektoranordnung zumindest einen an einem Zugang des Fahrzeugs angebrachten Projektor. Der Zugang ist in unterschiedlichen Öffnungswinkeln verstellbar, sodass der zumindest eine am Zugang angebrachte Projektor gemeinsam mit dem Zugang bewegt wird. Der Projektor wird nachfolgend auch als beweglicher Projektor bezeichnet. Die Projektoranordnung umfasst ferner zumindest einen am Fahrzeug angebrachten weiteren Projektor auf, welcher im Gegensatz zum beweglichen Projektor am Fahrzeug statisch ist und nachfolgend auch als statischer Projektor bezeichnet wird. Der jeweilige Projektor kann bei Bedarf eine zugehörige Projektion erzeugen, welche nachfolgend auch als Einzelprojektion bezeichnet wird. Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird mit der Projektoranordnung eine Gesamtprojektion auf eine Umgebung des Fahrzeugs projiziert. Die Gesamtprojektion setzt sich aus Einzelprojektionen zumindest eines beweglichen Projektors und zumindest eines statischen Projektors zusammen. Ferner wird der Öffnungswinkel des dem beweglichen Projektor zugehörigen Zugangs überwacht und die Einzelprojektion zumindest eines Projektors abhängig vom Öffnungswinkel des Zugangs geändert.
Zur Überwachung des Öffnungswinkels kann das zugehörige Fahrzeug entsprechende Sensorik, beispielsweise einen Drehwinkelgeber am zugehörigen Zugang, umfassen.
Bei dem jeweiligen Zugang kann es sich um einen solchen beliebiger Art handeln. Der Zugang kann beispielsweise ein solcher eines Stauraums des Fahrzeugs sein, also
beispielsweise ein Kofferraumdeckel, eine Motorhaube, eine Heckklappe, ein Frunk und dergleichen.
Der Zugang kann ebenfalls eine Zugangstür, insbesondere eine vordere Zugangstür, sein, welche Insassen einen Einstieg und Ausstieg in das Fahrzeug bzw. aus dem Fahrzeug ermöglicht.
Ist der Zugang eine Zugangstür, kann der bewegliche Projektor beispielsweise an einem Gehäuse eines an der Zugangstür angebrachten Außenspiegels angebracht sein.
Der jeweilige statische Projektor kann an einer beliebigen Stelle und an einer beliebigen Komponente des Fahrzeugs vorgesehen sein, sofern der statische Projektor die zugehörige Einzelprojektion auf die Umgebung des Fahrzeugs projizieren kann. Beispielsweise kann zumindest ein Projektor an einem Scheinwerfer des Fahrzeugs, an einen Schweller des Fahrzeugs, an einer Heckleuchte des Fahrzeugs und dergleichen angebracht sein.
Vorstellbar ist es, dass der bewegliche Projektor bei einem ersten Öffnungswinkel des zugehörigen Zugangs eine Einzelprojektion in einem zum Fahrzeug fixen Projektionsabschnitt der Gesamtprojektion projiziert. Der erste Öffnungswinkel kann beispielsweise einer geschlossenen Stellung des Zugangs entsprechen. Vorteilhaft wird die Einzelprojektion zumindest eines Projektors abhängig vom Öffnungswinkel des Zugangs derart geändert, dass die Gesamtprojektion im Projektionsabschnitt unverändert erhalten bleibt. Das heißt, dass von außen die Gesamtprojektion zumindest im Projektionsabschnitt unabhängig vom Öffnungswinkel des Zugangs unverändert wahrnehmbar ist. Im Projektionsabschnitt kann ein Zeichen, beispielsweise ein Logo, dargestellt werden, welches sich für einen Außenstehenden nicht ändert, auch wenn der Zugang bewegt wird. Denkbar ist es beispielsweise, ein Logo des Fahrzeugherstellers im Projektionsabschnitt darzustellen, wobei das Logo unabhängig von der Position des Zugangs, insbesondere der Zugangstür, erhalten bleibt und wahrnehmbar ist.
Bei dieser Variante ist es vorstellbar, die Gesamtprojektion außerhalb des Projektionsabschnitts abhängig vom Öffnungswinkel zu ändern. Bevorzugt wird dabei außerhalb des Projektionsabschnitts ein den Öffnungswinkel repräsentierendes Muster dargestellt. Vorteilhaft handelt es sich bei dem Muster um ein solches zur Zugangsunterstützung zum Fahrzeug. Das Muster kann also beispielsweise abhängig
vom Öffnungswinkel den Weg zum Zugang und/oder die Position des Zugangs repräsentieren und insbesondere hervorheben.
Bei einer alternativen Variante kann die Einzelprojektion zumindest eines Projektors abhängig vom Öffnungswinkel derart geändert werden, dass die Gesamtprojektion insgesamt unabhängig vom Öffnungswinkel erhalten bleibt.
Die beschriebenen Änderungen können durch eine entsprechende Änderung der Einzelprojektion des mit dem Zugang bewegten beweglichen Projektors und/oder durch eine Änderung der Einzelprojektion eines anderen Projektors, insbesondere eines statischen Projektors, erfolgen. Vorstellbar ist es ebenso, abhängig vom Öffnungswinkel zumindest einen der Projektoren, insbesondere zumindest einen statischen Projektor, zu aktivieren oder zu deaktivieren.
Bei vorteilhaften Varianten wird mit der Gesamtprojektion, insbesondere im Projektionsabschnitt, ein Hindernis in der Umgebung des Fahrzeugs markiert. Somit wird ein Nutzer optisch darauf hingewiesen, dass sich in der Umgebung des Fahrzeugs ein Hindernis befindet, welches beim Bewegen zum Fahrzeug, beispielsweise beim Einsteigen in das Fahrzeug, und/oder beim Bewegen weg vom Fahrzeug, beispielsweise beim Aussteigen aus dem Fahrzeug, berücksichtigt werden soll. Da solche Hindernisse in der Regel zum Fahrzeug eine starre Position aufweisen, werden mit der erfindungsgemäßen Lösung eine zuverlässige Markierung des Hindernisses und somit ein erhöhter Komfort und eine erhöhte Sicherheit erreicht.
Die Markierung des Hindernisses erfolgt zweckmäßig durch eine zuvor erfolgte Erkennung des Hindernisses. Die Erkennung kann beispielsweise optisch, insbesondere mittels zumindest einer Kamera, erfolgen. Entsprechend ist das Kraftfahrzeug ausgestaltet, weist also beispielsweise zumindest eine Kamera auf.
Beim Hindernis kann es sich beispielsweise um eine Stolperstelle, eine glatte Oberfläche, eine Pfütze und dergleichen handeln.
Es versteht sich, dass neben dem Verfahren auch das Fahrzeug mit der Projektoranordnung zum Umfang dieser Erfindung gehört, welche gemäß dem Verfahren betrieben wird.
Das Fahrzeug weist zur Umsetzung/Ausführung des Verfahrens vorzugsweise eine entsprechend ausgestaltete Steuereinrichtung auf.
Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Bauteile beziehen.
Dabei zeigen, jeweils schematisch:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Fahrzeug mit einer Gesamtprojektion in einer ersten Stellung eines Zugangs,
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Fahrzeug mit der Gesamtprojektion in einer anderen Stellung des Zugangs,
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Fahrzeug mit der Gesamtprojektion in der ersten Stellung bei einem anderen Ausführungsbeispiel
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Fahrzeug mit der Gesamtprojektion in einer anderen Stellung des Zugangs.
Ein Fahrzeug 1 , wie es beispielhaft in den Figuren 1 bis 4 gezeigt ist, weist gewöhnlich zumindest einen Zugang 2 auf. Der Zugang 2 ist, wie ein Vergleich zwischen den Figuren 1 und 2 bzw. 3 und 4 zeigt, zwischen unterschiedlichen Öffnungswinkeln und somit Stellungen verstellbar. Das Fahrzeug 1 weist eine Projektoranordnung 3 mit zumindest zwei Projektoren 4, 5 auf, welche in den Figuren nicht sichtbar und lediglich angedeutet sind. Zumindest einer Projektoren 4 ist an einem zugehörigen der Zugänge 2 angebracht und somit mit dem Zugang 2 beweglich. Der Projektor 4 wird nachfolgend auch als
beweglicher Projektor 4 bezeichnet. Zudem ist zumindest einer der Projektoren 5 im Gegensatz zum beweglichen Projektor 4 am Fahrzeug 1 statisch angebracht und wird nachfolgend auch als statischer Projektor 5 bezeichnet. In den gezeigten Ausführungsbeispielen wird der Einfachheit halber und rein beispielhaft davon ausgegangen, dass die Projektoranordnung 3 einen einzigen solchen beweglichen Projektor 4 aufweist. Zudem ist in den gezeigten Ausführungsbeispielen beispielhaft davon ausgegangen, dass der Zugang 2 an welchem der bewegliche Projektor 4 angebracht ist, eine Zugangstür 6 im vorderen Bereich des Fahrzeugs 1 ist, wobei der bewegliche Projektor 4 an einem Außenspiegel 21 der Zugangstür 6 angebracht ist.
Im Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2 weist die Projektoranordnung 3 rein beispielhaft drei statische Projektoren 5 auf, wobei einer der statischen Projektoren 5, 5a an einem Scheinwerfer 7, einer der statischen Projektoren 5, 5b an einer Heckleuchte 8 und einer der Projektoren 5, 5c an einem Schweller 9 des Fahrzeugs 1 angebracht ist. Im in den Figuren 3 und 4 gezeigten Ausführungsbeispiel ist beispielhaft davon ausgegangen, dass die Projektoranordnung 3 einen einzigen statischen Projektor 5 aufweist, welcher am Scheinwerfer 7 angebracht ist. Die Projektoren 4, 5 sind dazu eingerichtet, jeweils eine zugehörige Projektion 10 zu erzeugen, welche nachfolgend auch als Einzelprojektion 10 bezeichnet werden. Mit den Einzelprojektionen 10 erzeugt die Anordnung 3 eine Gesamtprojektion 11 , welche auf die Umgebung des Fahrzeugs 1 , in den gezeigten Ausführungsbeispielen auf einen Untergrund im seitlichen Bereich des Fahrzeugs 1, projiziert wird. Das heißt, dass mit der Projektoranordnung 3 eine Gesamtprojektion 11 auf die Umgebung des Fahrzeugs 1 projiziert wird, welche sich aus Einzelprojektionen 10 zumindest eines beweglichen Projektors 4 und zumindest eines statischen Projektors 5 zusammensetzt. Wie einer Zusammenschau der Figuren 1 und 2 sowie 3 und 4 zeigt, wird der Öffnungswinkel des dem beweglichen Projektor 4 zugehörigen Zugangs 2, beispielsweise mittels eines nicht gezeigten Drehwinkelgebers, überwacht und die Einzelprojektion 10 zumindest eines Projektors 4, 5 abhängig vom Öffnungswinkel des Zugangs 2 geändert.
Das Fahrzeug 1 kann zum Ausführen des Verfahrens eine lediglich in Figur 1 angedeutete und entsprechend ausgestaltete Steuereinrichtung 12 aufweisen. Die Steuereinrichtung 12 ist zweckmäßig kommunizierend mit der Projektoranordnung 3 verbunden.
Die Änderung abhängig vom Öffnungswinkel des Zugangs 2 kann, wie nachfolgend erläutert wird, durch eine entsprechende Änderung der Einzelprojektion 10 des
beweglichen Projektors 4 und/oder durch eine Änderung der Einzelprojektion 10 zumindest eines statischen Projektors 5 erfolgen. Die Änderung kann auch ein Aktiveren und Deaktivieren zumindest eines Projektors 4, 5 umfassen, wobei der Projektor 4, 5 im aktivierten Zustand eine Einzelprojektion 10 und im deaktivierten Zustand keine Einzelprojektion 10 erzeugt.
In den gezeigten Ausführungsbeispielen wird mit dem beweglichen Projektor 4 bei einem ersten Öffnungswinkel des Zugangs 2, welcher einem geschlossenen Zustand des Zugangs 2 entspricht, eine Einzelprojektion 10 in einem Projektionsabschnitt 13 der Gesamtprojektion 11 projiziert. Der Projektionsabschnitt 13 umfasst also beim ersten Öffnungswinkel die Einzelprojektion 10 des beweglichen Projektors 4. In den gezeigten Ausführungsbeispielen besteht der Projektionsabschnitt 13 beim ersten Öffnungswinkel aus der Einzelprojektion 10 des beweglichen Projektors 4 bzw. bildet die Einzelprojektion 10 des beweglichen Projektors 10 den Projektionsabschnitt 13. Im in den Figuren 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel wird im Projektionsabschnitt 13 ein Logo 14 als Zeichen 15 dargestellt. Im in den Figuren 3 und 4 gezeigten Ausführungsbeispielen wird mit dem Projektionsabschnitt 13 ein in den Figuren angedeutetes Hindernis 16, beispielsweise eine Pfütze, eine Stolperstelle, eine glatte Oberfläche und dergleichen, in der Umgebung des Fahrzeugs 1 markiert, ist also der Projektionsabschnitt 13 eine Markierung 17 des Hindernisses 16.
Wie eine Zusammenschau der Figuren 1 und 2 ebenso wie der Figuren 3 und 4 zeigt, erfolgen die beschriebenen Änderungen abhängig vom Öffnungswinkel derart, dass die Gesamtprojektion 11 im Projektionsabschnitt 13 unverändert erhalten bleibt. Im Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2 heißt das, dass das dargestellte Zeichen 15 unabhängig vom Öffnungswinkel an Ort und Stelle erhalten bleibt und zudem die Orientierung beibehält. Im Ausführungsbeispiel der Figuren 3 und 4 Markierung 16 heißt es, dass die Markierung 17 unabhängig von Öffnungswinkel an Ort und Stelle erhalten bleibt. Zu diesem Zweck wird die Einzelprojektion 10 zumindest eines Projektors 4, 5 abhängig vom Öffnungswinkel des Zugangs 2 entsprechend geändert.
In den gezeigten Ausführungsbeispielen erfolgt dies dadurch, dass der Projektionsabschnitt 13 beim Überschreiten eines vorgegebenen Öffnungswinkels nicht mehr durch die Einzelprojektion 10 des beweglichen Projektors 4, sondern durch die Einzelprojektion 10 eines der statischen Projektoren 5, in den gezeigten Ausführungsbeispielen rein beispielhaft des im Scheinwerfer 7 angebrachten statischen Projektors 5, 5 a, gebildet ist. In den gezeigten Ausführungsbeispielen kann also beim
Überschreiten des vorgegebenen Öffnungswinkels der bewegliche Projektor 4 deaktiviert werden.
Wie in den Ausführungsbeispielen der Figuren 1 und 2 gezeigt, kann die Gesamtprojektion 11 außerhalb des Projektionsabschnitts 13 demgegenüber abhängig vom Öffnungswinkel des Zugangs 2 geändert werden. Das heißt, dass sich die Gesamtprojektion 11 außerhalb des Projektionsabschnitts 13 abhängig vom Öffnungswinkel ändert. Beim in Figur 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel wird dabei ein Muster 18 dargestellt, welches zur Zugangsmarkierung zum Zugang 2, vorliegend also zur Zugangstür ,5 eingesetzt wird. Das Muster 18 umrahmt in der geschlossenen Stellung des Zugangs 2, welche dem ersten Öffnungswinkel entspricht, im Wesentlichen den Bereich des Zugangs 2, vorliegend rein beispielhaft mittels gleichmäßig gebogener Linien. Wird der Zugang 2, wie in Figur 2 gezeigt, demgegenüber geöffnet, ändert sich besagtes Muster 18, um einem Nutzer 19, beispielsweise einem Fahrzeugführer 20, den Einstieg in das Fahrzeug 1 aufzuzeigen und somit zu vereinfachen. Eine analoge Gesamtprojektion 11 kann beim Aussteigen aus dem Fahrzeug 1 unterstützen. Wie Figur 2 entnommen werden kann, erfolgt dies im gezeigten Beispiel, indem mittels des statischen Projektors 5, 5c am Schweller 9 sich strahlenartig gerade erstreckende Linien dargestellt werden.
Zudem werden mittels des an der Heckleuchte 8 angebrachten statischen Projektors 5, 5b und mittels des am Schweller 9 angebrachten statischen Projektors 5, 5c gebogene Linien dargestellt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel wird also außerhalb des Projektionsabschnitts 13 ein den Öffnungswinkel repräsentierendes Muster 18 zur Zugangsunterstützung projiziert und somit dargestellt.
Demgegenüber wird beim in den Figuren 3 und 4 gezeigten Ausführungsbeispiel die vom Öffnungswinkel abhängige Änderung derart vorgenommen, dass die Gesamtprojektion 13 unabhängig vom Öffnungswinkel erhalten bleibt.
Claims
Patentansprüche
1. Verfahren zum Betreiben einer zumindest zwei Projektoren (4, 5) umfassenden Projektoranordnung (3) an einem Fahrzeug (1), wobei die Projektoranordnung (3) zumindest einen an einem Zugang (2) des Fahrzeugs (1) angebrachten und mit dem Zugang (2) beweglichen Projektor (4) aufweist, welcher Zugang (2) in unterschiedlichen Öffnungswinkeln verstellbar ist, und wobei die Projektoranordnung (3) zumindest einen am Fahrzeug (1) statischen Projektor (5) aufweist,
- wobei mit der Projektoranordnung (3) eine Gesamtprojektion (11) auf eine Umgebung des Fahrzeugs (1) projiziert wird, welche sich aus Einzelprojektionen
(10) zumindest eines beweglichen Projektors (4) und zumindest eines statischen Projektors (5) zusammensetzt,
- wobei der Öffnungswinkel des dem beweglichen Projektor (4) zugehörigen Zugangs (2) überwacht wird,
- wobei die Einzelprojektion (10) zumindest eines Projektors (4, 5) abhängig vom Öffnungswinkel des Zugangs (2) geändert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet,
- dass der bewegliche Projektor (4) bei einem ersten Öffnungswinkel des zugehörigen Zugangs (2) eine Einzelprojektion (10) in einem zum Fahrzeug (2) fixen Projektionsabschnitt (13) der Gesamtprojektion (11) projiziert,
- dass die Einzelprojektion (10) zumindest eines Projektors (4, 5) abhängig vom Öffnungswinkel des Zugangs (2) derart geändert wird, dass die Gesamtprojektion
(11) im Projektionsabschnitt (13) unverändert erhalten bleibt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Gesamtprojektion (11) außerhalb des Projektionsabschnitts (13)
abhängig vom Öffnungswinkel ändert.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Projektionsabschnitt (13) ein Zeichen (15), insbesondere ein Logo (14), dargestellt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Gesamtprojektion (11) außerhalb des Projektionsabschnitts (13) ein den Öffnungswinkel repräsentierendes Muster (18), insbesondere ein Muster (18) zur Zugangsunterstützung zum Fahrzeug (1), dargestellt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelprojektion (10) zumindest eines Projektors (4, 6) abhängig vom Öffnungswinkel derart geändert wird, dass die Gesamtprojektion (11) unabhängig vom Öffnungswinkel erhalten bleibt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelprojektion (10) zumindest eines der wenigstens einen statischen Projektoren (5) abhängig vom Öffnungswinkel des Zugangs (2) geändert wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Gesamtprojektion (11) ein Hindernis (16) in der Umgebung des Fahrzeugs (1) markiert wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8 und einem der Ansprüche 2 bis 8 dadurch gekennzeichnet, dass das Hindernis (16) im Projektionsabschnitt (13) markiert wird.
10. Fahrzeug (1) mit zumindest einem Zugang (2), insbesondere zumindest einer Zugangstür (6), welche in unterschiedlichen Öffnungswinkeln verstellbar ist, und mit einer zumindest einen Projektor (4, 5) umfassenden Projektoranordnung (3), welche an zumindest einem Zugang (2) einen mit dem Zugang beweglichen Projektor (4)
und einen am Fahrzeug statischen Projektor (5) aufweist, und mit einer Steuereinrichtung (12), welche derart ausgestaltet ist, dass sie die Projektoranordnung (3) gemäß dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9 betreibt.
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