EP4701484A1 - Schubladenseitenwand - Google Patents

Schubladenseitenwand

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EP4701484A1
EP4701484A1 EP24739394.5A EP24739394A EP4701484A1 EP 4701484 A1 EP4701484 A1 EP 4701484A1 EP 24739394 A EP24739394 A EP 24739394A EP 4701484 A1 EP4701484 A1 EP 4701484A1
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EP
European Patent Office
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drawer
side wall
drawer side
receiving channel
claw
Prior art date
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Pending
Application number
EP24739394.5A
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English (en)
French (fr)
Inventor
Claudio GMEINER
Benjamin VON DER WELLEN
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Julius Blum GmbH
Original Assignee
Julius Blum GmbH
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Publication date
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Abstract

Schubladenseitenwand (1) für eine Schublade (2), umfassend wenigstens einen zwischen zwei im Wesentlichen parallelen Stegen (3, 4) verlaufenden nutförmigen Aufnahmekanal (5), in welchen ein Rand (6) eines Schubladenbodens (7) einfügbar ist, wobei an dem wenigstens einen Auf nähme kanal (5) wenigstens eine Kralle (8) zur, vorzugsweise klemmenden, Befestigung des Rands (6) des Schubladenbodens (7) vorgesehen ist, wobei die wenigstens eine Kralle (8) gegenüber einem der Stege (3, 4) des Aufnahmekanals (5) geneigt ausgerichtet ist in einem Winkel (9) zwischen 45° und 85°, bevorzugt zwischen 50° und 80°, besonders bevorzugt zwischen 55° und 75°.

Description

Schubladenseitenwand
Die Erfindung betri f ft eine Schubladenseitenwand für eine Schublade gemäß dem Oberbegri f f des Anspruchs 1 . Die Erfindung betri f ft weiterhin eine Schublade mit wenigstens zwei derartigen Schubladenseitenwänden sowie ein Verfahren zur Montage eines Schubladenbodens an einer derartigen Schubladenseitenwand .
In der WO 2017 / 144521 Al ist eine Schubladenseitenwand of fenbart , bei welcher Adapter an der Schubladenseitenwand angeordnet werden, an denen ein Schubladenboden befestigbar ist .
Nachteilig daran ist , dass sich diese Lösung nicht dazu eignet , dünne Schubladenböden, d . h . Schubladenböden mit einer Dicke von weniger als 10 mm sicher an der Schubladenseitenwand zu befestigen . Außerdem ist die Schubladenseitenwand aufwendig in ihrer Herstellung, da mehrere Adapter an der Schubladenseitenwand befestigt und relativ zueinander ausgerichtet werden müssen .
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die aus dem Stand der Technik bekannten Nachteile zumindest teilweise zu beheben und eine gegenüber dem Stand der Technik verbesserte Schubladenseitenwand anzugeben, die sich insbesondere dadurch aus zeichnet , dass sich dünne Schubladenböden in einer einfachen und sicheren Weise an der Schubladenseitenwand befestigen lassen . Weiterhin sollen eine Schublade mit wenigstens zwei solchermaßen verbesserten Schubladenseitenwänden sowie ein Verfahren zur Montage eines Schubladenbodens an einer solchermaßen verbesserten Schubladenseitenwand angegeben werden .
Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale der Ansprüche 1 , 14 und 15 . Bei der erfindungsgemäßen Schubladenseitenwand für eine Schublade ist es vorgesehen, dass die Schubladenseitenwand wenigstens einen zwischen zwei im Wesentlichen parallelen Stegen verlaufenden nutförmigen Aufnahmekanal , in welchen ein Rand eines Schubladenbodens einfügbar ist , umfasst , wobei an dem wenigstens einen Aufnahmekanal wenigstens eine Kralle zur, vorzugsweise klemmenden, Befestigung des Rands des Schubladenbodens vorgesehen ist . Die wenigstens eine Kralle ist gegenüber einem der Stege des Aufnahmekanals geneigt ausgerichtet in einem Winkel 9 zwischen 45 ° und 85 ° , bevorzugt zwischen 50 ° und 80 ° , besonders bevorzugt zwischen 55 ° und 75 ° . Beispielsweise kann der Winkel 60 ° betragen .
Entgegen der Lehre der WO 2017 / 144521 Al weist die wenigstens eine Kralle einen relativ großen Winkel auf . Diese Größe hat sich als ideal zur sicheren Befestigung dünner Schubladenböden herausgestellt . Bei der WO 2017 / 144521 Al geht es im Kern darum, dass die Kralle des Adapters elastisch um eine Achse paral lel zur Längsachse des Aufnahmekanals ausgelenkt wird . Dieser Ef fekt spielt bei der vorliegenden Erfindung zwar auch aber nicht die alleinige Rolle . Ein weiterer wichtiger Ef fekt besteht darin, dass sich die wenigstens eine Kralle beim Einfügen des Rands des Schubladenbodens in den wenigstens einen Aufnahmekanal zumindest abschnittsweise in das Material der Schubladenbodens gräbt oder frisst , wodurch eine rückhaltende Wirkung entgegen der Fügerichtung erzielbar ist . Gleichzeitig darf der Rand der Schublade aber auch nicht zu stark eingeschnitten werden, was bei einem zu großen Winkel der wenigstens einen Kralle der Fall wäre . Ansonsten würde der Rand des Schubladenbodens brechen, was wiederum den Halt des Schubladenbodens im Aufnahmekanal verschlechtern würde . Außerdem wäre ein zu großer Winkel der wenigstens einen Kralle auch deshalb nachteilig, da hierdurch die Kraft , die ein Monteur zum Einfügen des Rands des Schubladenbodens aufwenden müsste , zu groß wäre .
Ausgehend von der Lehre des Stands der Technik war es für einen Fachmann nicht naheliegend, einen Winkelbereich zu finden, der sich zur sicheren Befestigung dünner Schubladenböden eignet , zumal dieser Schritt zunächst einmal die Erkenntnis voraussetzen würde , dass der Winkel der wenigstens einen Kralle gegenüber einem der Stege des Aufnahmekanals einen zur Lösung der Aufgabe entscheidenden Parameter darstellt .
Wie bereits ausgeführt , eignet sich die vorliegende Erfindung insbesondere zur sicheren Befestigung dünner Schubladenböden . In diesem Zusammenhang bietet es sich in vorteilhafter Weise an, dass die wenigstens eine Kralle endseitig mehrere Spit zen aufweist , wobei ein Minimalabstand der Spitzen zu einem gegenüberliegenden Steg des wenigstens einen Aufnahmekanals weniger als 10 mm, bevorzugt weniger als 8 mm, besonders bevorzugt weniger als 6 mm, beträgt . Beispielsweise kann der Minimalabstand 4 mm betragen .
Alternativ oder ergänzend kann es vorgesehen sein, dass ein Abstand der zwei Stege des wenigstens einen Aufnahmekanals weniger als 10 mm, bevorzugt weniger als 8 mm, besonders bevorzugt weniger als 6 mm, beträgt . Beispielsweise kann der Abstand 5 mm betragen .
Es besonders vorteilhaft für die sichere Befestigung dünner Schubladenböden hat es sich herausgestellt , dass die wenigstens eine Kralle endseitig wenigstens drei , vorzugsweise vier oder fünf , Spitzen aufweist , und/oder dass die wenigstens eine Kralle endseitig mehrere , vorzugsweise äquidistante , Spitzen aufweist , wobei ein Abstand zweier benachbarter Spitzen zwischen 2 mm und 5 mm groß ist . Beispielsweise kann der Abstand 4 mm betragen, und/oder die wenigstens eine Kralle endseitig mehrere Spitzen aufweist , wobei wenigstens eine der Spitzen von zwei Schenkeln begrenzt ist , die einen Winkel zwischen 80 ° und 120 ° , vorzugsweise zwischen 90 ° und 110 ° , einschließen, und/oder wobei wenigstens eine der Spitzen die Form eines gleichschenkligen Dreiecks aufweist . Beispielsweise kann der Winkel 100 ° betragen .
Aus dem Stand der Technik s ind Lösungen bekannt , bei denen Krallen unterhalb des wenigstens einen Aufnahmekanals angeordnet sind . Nach dem Einfügen des Schubladenbodens werden die Kral len durch Biegen z . B . in eine Nut im Schubladenboden versenkt . Dies erfordert allerdings einen weiteren Bearbeitungsschritt . Die Montage des Schubladenbodens kann im Vergleich zum Stand der Technik dadurch vereinfacht werden, dass die wenigstes eine
Kralle in den wenigstens einen Aufnahmekanal hervorsteht .
Als günstig hat es sich erwiesen, dass an dem wenigstens einen Aufnahmekanal mehrere voneinander in Längsrichtung des Aufnahmekanals beabstandete Krallen zur Befestigung des Rands des Schubladenbodens vorgesehen sind, vorzugsweise wobei die Krallen im Wesentlichen identisch ausgebildet sind .
Wie bereits ausgeführt , besteht ein Nachteil der Lehre der WO 2017 / 144521 darin, dass die dort of fenbarte Schubladenseitenwand aufwendig in ihrer Herstellung ist . Zur Vermeidung dieses Nachteils kann es bei der gegenständlichen Erfindung in vorteilhafter Weise vorgesehen sein, dass wenigstens eine Innenfläche der Schubladenseitenwand, vorzugsweise eine gesamte Außenhülle der Schubladenseitenwand, aus einem einzigen Blechstück gebildet ist und der wenigstens eine Aufnahmekanal und/oder die wenigstens eine Kralle einstückig in die Innenfläche eingeformt ist oder sind, vorzugsweise wobei die Schubladenseitenwand eine Außenfläche aufweist , welche im Wesentlichen parallel zur Innenfläche ausgerichtet ist . Weitere bevorzugte Aus führungs formen sind in den weiteren abhängigen Ansprüchen definiert .
Wie eingangs ausgeführt , wird Schutz auch begehrt für eine Schublade mit wenigstens zwei erfindungsgemäßen Schubladenseitenwänden und einem Schubladenboden, wobei Ränder des Schubladenbodens in die Aufnahmekanäle der wenigstens zwei Schubladenseitenwände eingefügt sind, vorzugsweise wobei eine Schubladenrückwand vorgesehen ist , welche gelenkig mit dem wenigstens einen Schubladenboden verbunden ist .
Und schließlich wird Schutz begehrt für ein Verfahren zur Montage eines Schubladenbodens an einer erfindungsgemäßen Schubladenseitenwand, wobei ein Rand des Schubladenbodens in eine Richtung quer zur Längsrichtung des Aufnahmekanals in den wenigstens einen Aufnahmekanal eingefügt wird, wobei sich die wenigstens eine Kralle zumindest abschnittsweise in das Material der Schubladenbodens gräbt , vorzugsweise wobei eine Schubladenrückwand vorgesehen ist , welche gelenkig mit dem wenigstens einen Schubladenboden verbunden ist , und die Schubladenrückwand beim Einfügen des Rands des Schubladenbodens in den wenigstens einen nutförmigen Aufnahmekanal zumindest abschnittsweise in wenigstens einen an der Schubladenseitenwand angeordneten Rückwandhalter eingefügt wird .
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im Folgenden näher erläutert . Darin zeigen :
Fig . 1 eine Schublade gemäß einem Aus führungsbeispiel in einer perspektivischen Ansicht , Fig . 2 eine Schubladenseitenwand gemäß einem
Aus führungsbeispiel in einer perspektivischen Ansicht ,
Fig . 3 eine Außenhülle der Schubladenseitenwand gemäß
Fig . 2 sowie einen vergrößerten Ausschnitt derselben,
Fig . 4 die Außenhülle der Schubladenseitenwand gemäß Fig .
2 in einer Querschnittsansicht zusammen mit einem vergrößerten Ausschnitt ,
Fig . 5 eine Seitenansicht des in der Fig . 4 dargestellten vergrößerten Ausschnitts , und
Fig . 6 exemplarisch ein Einfügen eines Schubladenbodens in den nutförmigen Aufnahmekanal einer Schubladenseitenwand zusammen mit einem vergrößerten Ausschnitt der Schubladenseitenwand aus dem Bereich des nutförmigen Aufnahmekanals .
Die Figur 1 zeigt eine Schublade 2 mit zwei voneinander beabstandeten und im Wesentlichen parallel zueinander angeordneten Schubladenseitenwänden 1 und einem Schubladenboden 7 , wobei Ränder 6 des Schubladenbodens 7 in Aufnahmekanäle 5 der Schubladenseitenwände 1 eingefügt sind .
Die Schublade 2 umfasst eine Schubladenrückwand 30 , welche gelenkig mit dem wenigstens einen Schubladenboden 7 verbunden sein kann . Alternativ kann es sich auch um eine vom Schubladenboden 7 separate Schubladenrückwand 30 handeln .
Im Wesentlichen parallel zur Schubladenrückwand 30 kann eine Schubladenfront 29 angeordnet sein .
Die Figur 2 zeigt eine Schubladenseitenwand 1 gemäß einem
Aus führungsbeispiel . In der Schubladenseitenwand 1 kann wenigstens ein, vorzugsweise wenigstens zwei voneinander in Längsrichtung 17 der Schubladenseitenwand 1 beabstandete , Profilkörper 25 , 26 , 27 , vorzugsweise aus Kunststof f , eingesetzt sein, welcher die Schubladenseitenwand 1 zumindest in eine Richtung 28 quer zur Längsrichtung 21 der Schubladenseitenwand 1 stabilisiert .
Dabei kann der wenigstens eine Profilkörper 25 , 26 , 27 eine der Innenform der Schubladenseitenwand 1 angepasste Form aufweisen, und/oder in einem vorderen Bereich der Schubladenseitenwand 1 angeordnet und dazu ausgebildet ist , eine Schubladenfrontblende 29 zu halten oder in einem hinteren Bereich der Schubladenseitenwand 1 angeordnet und dazu ausgebildet ist , eine Schubladenrückwand 30 zu halten oder in einem mittleren Bereich der Schubladenseitenwand 1 angeordnet ist .
Im konkret dargestellten Fall umfasst die Schubladenseitenwand 1 drei Profilkörper 25 , 26 , 27 , wobei ein erster Profilkörper 25 in einem vorderen Bereich der Schubladenseitenwand 1 angeordnet und dazu ausgebildet ist, eine Schubladenfrontblende 29 zu halten . Hierzu umfasst der Profilkörper 25 eine Befestigungsvorrichtung (nicht zu sehen) , mit welcher ein an der Schubladenfrontblende 29 zu montierender Blendenbeschlag arretierbar ist . Der Profilkörper 25 kann eine Öf fnung 37 aufweisen, in welche der Blendenbeschlag einführbar ist .
Am ersten Profilkörper 25 kann auch eine Kupplung 34 vorgesehen sein, über welche die Schubladenseitenwand 1 mit einer Aus ziehführung kuppelbar ist .
Die Schubladenseitenwand 1 umfasst einen zweiten Profilkörper 26 , welcher in einem mittleren Bereich angeordnet ist . In der Figur 2 ist er mittels gestrichelter Linien schematisch angedeutet . Die Schubladenseitenwand 1 umfasst einen dritten Profilkörper 27 , welcher in einem hinteren Bereich der Schubladenseitenwand 1 angeordnet und dazu ausgebildet ist , eine Schubladenrückwand 30 zu halten .
Das bedeutet , dass die Schubladenseitenwand 1 wenigstens einen Rückwandhalter 31 umfasst , mit welchem eine Schubladenrückwand 30 quer zur Schubladenseitenwand 1 haltbar ist , wobei der Rückwandhalter 31 wenigstens eine Klemmvorrichtung 32 aufweisen kann, mit welcher die Schubladenrückwand 30 klemmend haltbar ist . Die Klemmwirkung kann z . B . mittels eines drehbar gelagerten Hebels 33 erzielt werden, wobei der Hebel 33 bevorzugt wenigstens eine Schneide umfasst , welche in das Material der Schubladenrückwand 30 versenkbar ist .
Die Figur 3 zeigt eine Außenhülle 19 der Schubladenseitenwand 1 gemäß Figur 2 sowie einen vergrößerten Ausschnitt derselben .
An dem wenigstens einen Aufnahmekanal 5 sind mehrere voneinander in Längsrichtung 17 des Aufnahmekanals 5 beabstandete Krallen 8 zur Befestigung des Rands 6 des Schubladenbodens 7 vorgesehen, vorzugsweise wobei die Krallen 8 im Wesentlichen identisch ausgebildet sind . Beispielsweise können insgesamt vier Krallen 8 vorgesehen sein .
Der wenigstens eine nutförmige Aufnahmekanal 5 erstreckt sich in Längsrichtung 21 der Schubladenseitenwand 1 und/oder im Wesentlichen über die gesamte Länge 22 der Schubladenseitenwand 1 (vgl . auch die Figur 2 ) .
In den Figuren 4 und 5 sind weitere vorteilhafte Details dargestellt , die einzeln oder in Kombination miteinander verwirklicht sein können : Der nutförmige Aufnahmekanal 5 verläuft zwischen zwei im Wesentlichen parallelen Stegen 3 , 4 , in welchen ein Rand 6 eines Schubladenbodens 7 einfügbar ist , wobei an dem Aufnahmekanal 5 eine Kralle 8 zur, vorzugsweise klemmenden, Befestigung des Rands 6 des Schubladenbodens 7 vorgesehen ist , wobei die wenigstens eine Kralle 8 gegenüber einem der Stege 3 , 4 des Aufnahmekanals 5 geneigt ausgerichtet ist in einem Winkel 9 zwischen 45 ° und 85 ° , bevorzugt zwischen 50 ° und 80 ° , besonders bevorzugt zwischen 55 ° und 75 ° .
Der Aufnahmekanal 5 kann einen Kanalboden 35 aufweisen . Es bietet sich an, dass die wenigstens eine Kralle 8 in Richtung des Kanalbodens 35 geneigt ist .
Die wenigstens eine Kralle 8 kann mit einem Vertikalsteg 36 verbunden sein, welcher an einen der Stege 3 , 4 anschließt .
Die wenigstens eine Kralle 8 weist endseitig mehrere Spitzen 10 auf , wobei ein Minimalabstand 11 der Spitzen 10 zu einem gegenüberliegenden Steg 3 des wenigstens einen Aufnahmekanals 5 weniger als 10 mm, bevorzugt weniger als 8 mm, besonders bevorzugt weniger als 6 mm, beträgt .
Ein Abstand 12 der zwei Stege 3 , 4 des wenigstens einen
Aufnahmekanals 5 beträgt weniger als 10 mm, bevorzugt weniger als 8 mm, besonders bevorzugt weniger als 6 mm .
Die wenigstens eine Kralle 8 weist endseitig wenigstens drei , vorzugsweise vier oder fünf , Spitzen 10 auf .
Die wenigstens eine Kralle 8 weist endseitig mehrere , vorzugsweise äquidistante, Spitzen 10 auf , vorzugsweise wobei ein Abstand 13 zweier benachbarter Spitzen 10 zwischen 2 mm und 5 mm groß ist.
Eine Breite 39 der äußeren Spitzen 10 der Kralle 8 kann zwischen 10 mm und 20 mm, z.B. ca. 15 mm, betragen.
Die wenigstens eine Kralle 8 weist endseitig mehrere Spitzen 10 auf, wobei wenigstens eine der Spitzen 10 von zwei Schenkeln 14, 15 begrenzt ist, die einen Winkel 16 zwischen 80° und 120°, vorzugsweise zwischen 90° und 110°, einschließen, und/oder wobei wenigstens eine der Spitzen 10 die Form eines gleichschenkligen Dreiecks aufweist.
Die wenigstes eine Kralle 8 steht in den wenigstens einen Aufnahmekanal 5 hervor. In diesem Zusammenhang bietet es sich insbesondere an, dass die wenigstens eine Kralle 8 zwischen 0,5 mm und 2,0 mm, z.B. ca. 1,5 mm, in den Aufnahmekanal 5 hervorsteht. Die Höhe des hervorstehenden Abschnitts der Kralle 8 ist mit dem Bezugszeichen 38 versehen.
Wenigstens eine Innenfläche 18 der Schubladenseitenwand 1, vorzugsweise eine gesamte Außenhülle 19 der Schubladenseitenwand 1, ist aus einem einzigen Blechstück gebildet. Der wenigstens eine Aufnahmekanal 5 und/oder die wenigstens eine Kralle 8 ist oder sind einstückig in die Innenfläche 18 eingeformt, vorzugsweise wobei die Schubladenseitenwand 1 eine Außenfläche
20 aufweist, welche im Wesentlichen parallel zur Innenfläche 18 ausgerichtet ist.
Die Schubladenseitenwand 1 ist im Wesentlichen quaderförmig und/oder in einer Querschnittsebene senkrecht zur Längsrichtung
21 der Schubladenseitenwand 1 im Wesentlichen rechteckig ausgebildet . Die Schubladenseitenwand 1 weist im Bereich des nutförmigen Aufnahmekanals 5 eine reduzierte Dicke 23 auf , vorzugsweise wobei die Dicke 23 im Bereich des nutförmigen Aufnahmekanals 5 zwischen 50 % und 75 % einer Dicke 24 der Schubladenseitenwand 1 in einem Bereich außerhalb des nutförmigen Aufnahmekanals 5 entspricht
Die Schubladenseitenwand 1 weist in einem Bereich außerhalb des nutförmigen Aufnahmekanals 5 im Wesentlichen eine konstante Dicke 24 auf
Eine Außenhülle 19 der Schubladenseitenwand 1 ist durch ein Hohlprofil gebildet , vorzugsweise mit einem im Wesentlichen U- förmigen Querschnitt .
Die Figur 6 zeigt exemplarisch ein Einfügen eines
Schubladenbodens 7 in den nutförmigen Aufnahmekanal 5 einer Schubladenseitenwand 1 .
Zur Montage des Schubladenbodens 7 an der Schubladenseitenwand 1 wird ein Rand 6 des Schubladenbodens 7 in eine Richtung 28 quer zur Längsrichtung 17 des Aufnahmekanals 5 in den wenigstens einen Aufnahmekanal 5 eingefügt , wobei sich die wenigstens eine Kralle 8 zumindest abschnittsweise in das Material der Schubladenbodens 7 gräbt und/oder wobei die wenigstens eine Kralle 8 um eine Achse parallel zur Längsrichtung 17 des Aufnahmekanals 5 elastisch ausgelenkt wird .
Ideal ist eine Kombination der beiden Ef fekte , d . h . , dass sich die wenigstens eine Kralle 8 zumindest abschnittsweise in das Material der Schubladenbodens 7 gräbt und wobei die wenigstens eine Kralle 8 um eine Achse parallel zur Längsrichtung 17 des Aufnahmekanals 5 elastisch ausgelenkt wird . Durch die elastische Auslenkung kann ein spiel freier Halt des Schubladenbodens 7 erzielt werden . Durch das Einritzen des Schubladenbodens 7 kann zusätzlich ein Formschluss erzielt werden .
Eine besonders bevorzugte Aus führungs form dieses Verfahrens sieht vor, dass eine Schubladenrückwand 30 vorgesehen ist , welche gelenkig mit dem wenigstens einen Schubladenboden 7 verbunden ist , und die Schubladenrückwand 30 beim Einfügen des Rands 6 des Schubladenbodens 7 in den wenigstens einen nutförmigen Aufnahmekanal 5 zumindest abschnittsweise in wenigstens einen an der Schubladenseitenwand 1 angeordneten Rückwandhalter 31 eingefügt wird .
Auch der Schubladenboden 7 kann wenigstens eine gelenkige Verbindung 40 aufweisen, wobei im Auslieferungs zustand eine kleine Verpackungsgröße erzielbar ist .

Claims

Patentansprüche
1. Schubladenseitenwand (1) für eine Schublade (2) , umfassend wenigstens einen zwischen zwei im Wesentlichen parallelen Stegen (3, 4) verlaufenden nutförmigen Aufnahmekanal (5) , in welchen ein Rand (6) eines Schubladenbodens (7) einfügbar ist, wobei an dem wenigstens einen Aufnahmekanal (5) wenigstens eine Kralle (8) zur, vorzugsweise klemmenden, Befestigung des Rands (6) des Schubladenbodens (7) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Kralle (8) gegenüber einem der Stege (3, 4) des Aufnahmekanals (5) geneigt ausgerichtet ist in einem Winkel (9) zwischen 45° und 85°, bevorzugt zwischen 50° und 80°, besonders bevorzugt zwischen 55° und 75°.
2. Schubladenseitenwand (1) nach Anspruch 1, wobei die wenigstens eine Kralle (8) endseitig mehrere Spitzen (10) aufweist, wobei ein Minimalabstand (11) der Spitzen (10) zu einem gegenüberliegenden Steg (3) des wenigstens einen Aufnahmekanals (5) weniger als 10 mm, bevorzugt weniger als 8 mm, besonders bevorzugt weniger als 6 mm, beträgt.
3. Schubladenseitenwand (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei ein
Abstand (12) der zwei Stege (3, 4) des wenigstens einen
Aufnahmekanals (5) weniger als 10 mm, bevorzugt weniger als 8 mm, besonders bevorzugt weniger als 6 mm, beträgt.
4. Schubladenseitenwand (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die wenigstens eine Kralle (8) endseitig wenigstens drei, vorzugsweise vier oder fünf, Spitzen (10) aufweist .
5. Schubladenseitenwand (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die wenigstens eine Kralle (8) endseitig mehrere, vorzugsweise äquidistante, Spitzen (10) aufweist, wobei ein Abstand (13) zweier benachbarter Spitzen (10) zwischen 2 mm und 5 mm groß ist.
6. Schubladenseitenwand (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die wenigstens eine Kralle (8) endseitig mehrere Spitzen (10) aufweist, wobei wenigstens eine der Spitzen (10) von zwei Schenkeln (14, 15) begrenzt ist, die einen Winkel (16) zwischen 80° und 120°, vorzugsweise zwischen 90° und 110°, einschließen, und/oder wobei wenigstens eine der Spitzen (10) die Form eines gleichschenkligen Dreiecks aufweist.
7. Schubladenseitenwand (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die wenigstes eine Kralle (8) in den wenigstens einen Aufnahmekanal (5) hervorsteht, und/oder um eine Achse parallel zur Längsrichtung (17) des Aufnahmekanals (5) elastisch auslenkbar ist.
8. Schubladenseitenwand (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei an dem wenigstens einen Aufnahmekanal (5) mehrere voneinander in Längsrichtung (17) des Aufnahmekanals
(5) beabstandete Krallen (8) zur Befestigung des Rands (6) des Schubladenbodens (7) vorgesehen sind, vorzugsweise wobei die Krallen (8) im Wesentlichen identisch ausgebildet sind.
9. Schubladenseitenwand (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei wenigstens eine Innenfläche (18) der Schubladenseitenwand (1) , vorzugsweise eine gesamte Außenhülle (19) der Schubladenseitenwand (1) , aus einem einzigen Blechstück gebildet ist und der wenigstens eine Aufnahmekanal (5) und/oder die wenigstens eine Kralle (8) einstückig in die Innenfläche (18) eingeformt ist oder sind, vorzugsweise wobei die Schubladenseitenwand (1) eine Außenfläche (20) aufweist, welche im Wesentlichen parallel zur Innenfläche (18) ausgerichtet ist.
10. Schubladenseitenwand (1) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, wobei sich der wenigstens eine nutförmige Aufnahmekanal (5) in Längsrichtung (21) der Schubladenseitenwand (1) und/oder im Wesentlichen über die gesamte Länge (22) der Schubladenseitenwand (1) erstreckt, und/oder die Schubladenseitenwand (1) im Wesentlichen quaderförmig und/oder in einer Querschnittsebene senkrecht zur Längsrichtung (21) der
Schubladenseitenwand (1) im Wesentlichen rechteckig ausgebildet ist.
11. Schubladenseitenwand (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Schubladenseitenwand (1) im Bereich des nutförmigen Aufnahmekanals (5) eine reduzierte Dicke (23) aufweist, vorzugsweise wobei die Dicke (23) im Bereich des nutförmigen Aufnahmekanals (5) zwischen 50 % und 75 % einer Dicke (24) der Schubladenseitenwand (1) in einem Bereich außerhalb des nutförmigen Aufnahmekanals (5) entspricht, und/oder die Schubladenseitenwand (1) in einem Bereich außerhalb des nutförmigen Aufnahmekanals (5) im Wesentlichen eine konstante Dicke (24) aufweist, und/ oder eine Außenhülle (19) der Schubladenseitenwand (1) durch ein Hohlprofil gebildet ist, vorzugsweise mit einem im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt.
12. Schubladenseitenwand (1) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, wobei in der Schubladenseitenwand (1) wenigstens ein, vorzugsweise wenigstens zwei voneinander in Längsrichtung (17) der Schubladenseitenwand (1) beabstandete, Profilkörper (25, 26, 27) , vorzugsweise aus Kunststoff, eingesetzt ist, welcher die Schubladenseitenwand (1) zumindest in eine Richtung (28) quer zur Längsrichtung (21) der Schubladenseitenwand (1) stabilisiert, vorzugsweise wobei der wenigstens eine Profilkörper (25, 26, 27) eine der Innenform der Schubladenseitenwand (1) angepasste Form aufweist, und/oder in einem vorderen Bereich der Schubladenseitenwand (1) angeordnet und dazu ausgebildet ist, eine Schubladenfrontblende (29) zu halten oder in einem hinteren Bereich der Schubladenseitenwand (1) angeordnet und dazu ausgebildet ist, eine Schubladenrückwand (30) zu halten oder in einem mittleren Bereich der Schubladenseitenwand (1) angeordnet ist.
13. Schubladenseitenwand (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Schubladenseitenwand (1) wenigstens einen Rückwandhalter (31) , mit welchem eine Schubladenrückwand (30) quer zur Schubladenseitenwand (1) haltbar ist, umfasst, und wobei der Rückwandhalter (31) wenigstens eine Klemmvorrichtung (32) aufweist, mit welcher die Schubladenrückwand (30) klemmend haltbar ist.
14. Schublade (2) mit wenigstens zwei Schubladenseitenwänden (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche und einem Schubladenboden (7) , wobei Ränder (6) des Schubladenbodens (7) in die Aufnahmekanäle (5) der wenigstens zwei Schubladenseitenwände (1) eingefügt sind, vorzugsweise wobei eine Schubladenrückwand (30) vorgesehen ist, welche gelenkig mit dem wenigstens einen Schubladenboden (7) verbunden ist.
15. Verfahren zur Montage eines Schubladenbodens (7) an einer Schubladenseitenwand (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei ein Rand (6) des Schubladenbodens (7) in eine Richtung (28) quer zur Längsrichtung (17) des Aufnahmekanals (5) in den wenigstens einen Aufnahmekanal (5) eingefügt wird, wobei sich die wenigstens eine Kralle (8) zumindest abschnittsweise in das Material der Schubladenbodens (7) gräbt und/oder wobei die wenigstens eine Kralle (8) um eine Achse parallel zur Längsrichtung (17) des Aufnahmekanals (5) elastisch ausgelenkt wird, vorzugsweise wobei eine Schubladenrückwand
(30) vorgesehen ist, welche gelenkig mit dem wenigstens einen Schubladenboden (7) verbunden ist, und die Schubladenrückwand (30) beim Einfügen des Rands (6) des Schubladenbodens (7) in den wenigstens einen nutförmigen Aufnahmekanal (5) zumindest abschnittsweise in wenigstens einen an der
Schubladenseitenwand (1) angeordneten Rückwandhalter (31) eingefügt wird.
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