EP4698380A1 - Druckwalze für einen drucker mit beschichtetem transportabschnitt - Google Patents

Druckwalze für einen drucker mit beschichtetem transportabschnitt

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EP4698380A1
EP4698380A1 EP24714210.2A EP24714210A EP4698380A1 EP 4698380 A1 EP4698380 A1 EP 4698380A1 EP 24714210 A EP24714210 A EP 24714210A EP 4698380 A1 EP4698380 A1 EP 4698380A1
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EP
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shaft
printing roller
marking
printing
transport section
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Application number
EP24714210.2A
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English (en)
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Inventor
Kilian Klages
Albrecht Schierholz
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Phoenix Contact GmbH and Co KG
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Phoenix Contact GmbH and Co KG
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    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
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Abstract

Eine Druckwalze (1; T) für einen Drucker (2) zum Bedrucken von Markierprofilen (3; 3') umfasst: eine Welle (10), zumindest einen an der Welle (10) gelagerten Stützabschnitt (11A, 11 B) und einen benachbart zum zumindest einen Stützabschnitt (11A, 11 B) angeordneten und drehfest mit der Welle (10) verbundenen Transportabschnitt (12; 12') zum Vorschub der Markierprofile (3; 3') durch eine Rotation der Welle (10), wobei der Transportabschnitt (12; 12') gegenüber dem zumindest einen Stützabschnitt (11A, 11B) in Bezug auf eine durch die Welle (10) definierte Drehachse (D) radial zurückversetzt ist, sodass eine Aufnahme (A; A') für das Markierprofil gebildet ist. Dabei ist vorgesehen, dass der Transportabschnitt (12; 12') durch einen Grundkörper (120; 120') gebildet wird, auf welchem eine reibungserhöhende Beschichtung (121; 12T) aufgebracht ist.

Description

Druckwalze für einen Drucker mit beschichtetem Transportabschnitt
Die Erfindung betrifft eine Druckwalze für einen Drucker zum Bedrucken von Markierprofilen, einen Drucker mit einer solchen Druckwalze, eine Anordnung mit einem solchen Drucker und ein Verfahren zur Herstellung einer Druckwalze.
Zum Bedrucken von Druckmedien werden regelmäßig Druckwalzen eingesetzt, welche das Druckmedium, z.B. Papier, zu einem Druckkopf transportieren und es optional auch gegen den Druckkopf drücken. Bei Druckmedien wie Papier ist ein Vorschub relativ einfach durch eine Gummierung der Druckwalze möglich.
Ein Drucker mit einer Druckwalze für Papier ist in der US 2008 / 089 732 A1 beschrieben. Die Druckwalze weist feine Partikel auf, um den Transport des Papiers zu verbessern.
Sollen räumlich ausgedehnte und/oder im Vergleich zu Papier starre Druckmedien transportiert werden, ist der Transport in der Regel aufwändiger und die Druckwalzen sind verschleißanfälliger.
In der WO 2018/189066 A1 ist ein Drucker zum Bedrucken von Markiererstreifen beschrieben, wobei der Drucker eine durch einen Motor antreibbare, drehbar gelagerte Vorschubwelle und einen Druckkopf aufweist. Dabei ist vorgesehen, dass die drehbar gelagerte Vorschubwelle wenigstens einen mit einer sägezahnartigen Verzahnung versehenen Abschnitt aufweist, der beim Drehen der Vorschubwelle direkt an dem Markiererstreifen anliegt, so dass die Vortriebsgeschwindigkeit des Markiererstreifens mit der Umfangsgeschwindigkeit der Vorschubwelle synchronisiert ist. Dieser Drucker ist allerdings aufwändig in der Herstellung und bedarf einen hohen Anpressdruck, um einen zufriedenstellenden Transport zu bewirken. Bei einem zu hohen Druck können jedoch bleibende, sichtbare Impressionen in den Markiererstreifen verbleiben, was die Qualität des Endergebnisses vermindert. Die Einstellung eines Drucks mit zufriedenstellenden Ergebnissen kann mitunter schwierig für den Anwender sein, dies kann allerdings z.B. zum Wechsel eines Farbbandes öfters nötig sein. So kann es im Ergebnis auch zu nicht zufriedenstellenden Druckergebnissen kommen.
Weitere Drucker sind in der US 4,780,729 A und der WO 2019 / 238 492 A1 beschrieben.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, den Transport von Markierprofilen zum Bedrucken der Markierprofile zu verbessern. Diese Aufgabe wird durch einen Gegenstand mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Demnach umfasst eine Druckwalze für einen Drucker zum Bedrucken von Markierprofilen eine Welle, zumindest einen an der Welle gelagerten Stützabschnitt und einen benachbart zum zumindest einen Stützabschnitt angeordneten und drehfest mit der Welle verbundenen Transportabschnitt zum Vorschub der Markierprofile durch eine Rotation der Welle, wobei der Transportabschnitt gegenüber dem zumindest einen Stützabschnitt in Bezug auf eine durch die Welle definierte Drehachse radial zurückversetzt ist, sodass eine Aufnahme für das Markierprofil gebildet ist, wobei der Transportabschnitt durch einen Grundkörper gebildet wird, auf welchem eine reibungserhöhende Beschichtung aufgebracht ist.
Das basiert auf dem Gedanken, dass besonders die Materialien, welche dem Transportabschnitt eine hohe Langlebigkeit ermöglichen, z.B. Stahl oder Aluminium, eine sehr niedrige Reibung mit dem Material, aus welchem Markiererstreifen typischerweise hergestellt sind, aufweisen, z.B. Kunststoff wie z.B. PA, PC oder PE. So kann selbst eine Verzahnung nur mit einem ausreichenden Druck einen verlässlichen Vorschub bewirken. Eine gegenüber dem Material des Grundkörpers mit dem Material der Markierprofile reibungserhöhende Beschichtung löst diese Problematik in einfacher Weise, sodass ein besonders verlässlicher und leicht einstellbarer Transport ermöglicht wird, weil für die Struktur des Bauteils und für die Berührung der Markierprofile verschiedene Eigenschaften bereitgestellt werden. Eine solche Druckwalze erlaubt zudem eine besonders robuste und langlebige Ausführung. So wird der Transport von Markierprofilen zum Bedrucken der Markierprofile verbessert.
Die Beschichtung umfasst optional Korund, ein Carbid, insbesondere Wolframcarbid, und/oder Diamant oder besteht daraus. Diese Materialien sind besonders langlebig und erlauben besonders gute Transportergebnisse.
Optional weist das (oder ein) Material der Beschichtung eine Mohshärte von 6 oder mehr, von 7 oder mehr, insbesondere von 8 oder mehr, insbesondere von 9 oder mehr auf. Auch so können besonders gute Transportresultate erzielt werden.
Beispielsweise weist die Beschichtung eine Körnung von 0,1 mm bis 0,5 oder 0,7 mm, insbesondere von 0,1 mm bis 0,25 mm auf. So werden sichtbare Impressionen besonders effektiv vermieden und es wird zugleich eine besonders gute Reibung mit den Markierprofilen erzielt.
Optional ist die Beschichtung auf den Grundkörper z.B. mit einem Harz oder dergleichen aufgeklebt. Alternativ oder zusätzlich kann die Beschichtung in das Material des Grundkörpers eingebracht und z.B. so damit verankert sein. Eine besonders effektive Verankerung ist möglich, indem die Beschichtung galvanisch aufgebracht wird. Hierbei wird optional Nickel abgeschieden. Körner der Beschichtung können dabei eingenickelt werden. Ferner kann die Beschichtung mittels Flammspritzen aufgebracht werden. Des Weiteren kann die Beschichtung mittels chemischem Abscheiden aus der Gasphase (CVD) aufgebracht werden. Hier lagern sich z.B. Kohlenstoffatome des Gases als Diamantkristallite auf der Werkzeugoberfläche ab.
Der zumindest eine Stützabschnitt kann einen Träger und einen den Träger umgebenden Ring aufweisen. Der Träger ist z.B. drehbar auf der Welle gelagert und/oder der Ring ist drehbar auf dem Träger gelagert. So kann der Druckkopf vor Beschädigungen geschützt werden.
Der Ring umfasst optional ein elastisches Material, insbesondere Gummi, oder besteht daraus. So wird ein besonders guter Schutz des Druckkopfs ermöglicht, selbst wenn kein Markierprofil in den Drucker eingelegt ist und der Druckkopf geschlossen wird.
Optional weist der Ring eine Stärke von 0,5 mm bis 3,0 mm auf. Dies erlaubt eine gute Federung und einen guten Ausgleich von Ungenauigkeiten.
Der zumindest eine Stützabschnitt, oder mindestens ein Teil davon, wie etwa der Träger und/oder Ring, kann wie schon erwähnt drehbar an der Welle gelagert sein. So kann der Druckkopf vor Beschädigungen geschützt werden.
Beispielsweise sind zwei Stützabschnitte vorgesehen. Zwischen den beiden Stützabschnitten kann der Transportabschnitt angeordnet sein. So kann das Markierprofil beiderseits seitlich abgestützt werden.
Es kann vorgesehen sein, dass der Grundkörper des Transportabschnitts durch eine drehfest mit der Welle in Eingriff stehende Hülse gebildet wird, hierdurch kann eine auswechselbare Anordnung geschaffen werden, z.B. mit mehreren verschiedenen Transportabschnitten für verschieden geformte Markierprofile. Alternativ dazu ist der Grundkörper z.B. durch einen Teil der Welle ausgebildet und/oder einstückig damit ausgebildet, was eine besonders robuste Ausführung gestattet.
Optional weist die Welle zumindest abschnittsweise ein Formschlussprofil, insbesondere ein D-Profil, auf. So kann in einfacher Weise eine drehfeste Halterung ermöglicht werden.
Beispielsweise sind der zumindest eine Stützabschnitt und/oder der T ransportabschnitt auf die Welle aufgesteckt und, optional, beiderseits mittels jeweils eines lösbar an der Welle fixierbaren Stoppers axial an der Welle gesichert. So kann eine leicht auswechselbare Einheit geschaffen werden.
Es kann vorgesehen sein, dass die Welle einen Eingriff zum Antrieb durch einen Motor des Druckers aufweist. So kann die Welle einfach entnommen und wieder eingesetzt werden. Zudem kann ein verlässlicher Antrieb gewährleistet werden. Beispielsweise weist der Eingriff ein Formschlussprofil auf, etwa ein Sechskantprofil.
Gemäß einem Aspekt wird eine Druckwalze für einen Drucker zum Bedrucken von Markierprofilen angegeben, insbesondere nach einer der vorhergehenden Ausgestaltungen, umfassend: eine Welle, zwei an der Welle gelagerte Stützabschnitte, einen zwischen den beiden Stützabschnitten angeordneten und drehfest auf die Welle gesteckten Transportabschnitt zum Vorschub der Markierprofile durch eine Rotation der Welle, wobei der Transportabschnitt durch einen Grundkörper gebildet wird, auf welchem eine (z.B. körnige) Beschichtung aufgebracht ist, und zwei lösbar an der Welle fixierbare Stopper zur axialen Sicherung der Stützabschnitte und des Transportabschnitts auf der Welle.
Gemäß einem Aspekt wird Drucker zum Bedrucken von Markierprofilen angegeben, umfassend eine Druckwalze nach einer beliebigen, hierin beschriebenen Ausgestaltung und einen benachbart zur Druckwalze angeordneten oder anordbaren Druckkopf. Die Druckwalze ist insbesondere so angeordnet, dass sie ein Markierprofil gegen den Druckkopf drücken kann.
Gemäß einem Aspekt wird eine Anordnung angegeben, umfassend einen Drucker nach einer beliebigen, hierin beschriebenen Ausgestaltung und ein Markierprofil, wobei die Aufnahme der Druckwalze des Druckers optional eine zu einer Unterseite des Markierprofils passende Form aufweist. Bei der Anordnung kann vorgesehen sein, dass das Markierprofil an einer von der Unterseite abgewandten Oberseite eine durch den Druckkopf bedruckbare Bedruckungsfläche aufweist.
Optional weist das Markierprofil an der Unterseite zumindest ein Rastelement auf. Das Markierprofil kann z.B. zu mehreren Markierelementen zerteilt werden. So kann ein Markierelement einfach z.B. an einer elektrischen Klemme eingerastet werden, um die Klemme zu markieren.
Gemäß einem Aspekt wird ein Verfahren zur Herstellung einer Druckwalze nach einer beliebigen, hierin beschriebenen Ausgestaltung angegeben, umfassend die folgenden Schritte: Herstellen oder Bereitstellen des Grundkörpers für den Transportabschnitt und Aufbringen einer (insbesondere reibungserhöhenden) Beschichtung auf den Grundkörper zur Herstellung des Transportabschnitts.
Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke soll nachfolgend anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines Druckers zum Bedrucken von
Markierprofilen;
Fig. 2 eine Ansicht einer Druckwalze für den Drucker gemäß Fig. 1 ;
Fig. 3 eine Ansicht der Druckwalze des Druckers gemäß Fig. 1 ;
Fig. 4 eine vergrößerte Ansicht eines Teils der Druckwalze gemäß Fig. 3;
Fig. 5 bis 7 Ansichten von Teilen der Druckwalze gemäß Fig. 3 mit einem Markierprofil;
Fig. 8 eine Schnittansicht gemäß der in Fig. 6 eingezeichneten Schnittebene
A-A;
Fig. 9 eine Schnittansicht gemäß der in Fig. 6 eingezeichneten Schnittebene
B-B; Fig. 10A und 10B Ansichten eines hülsenförmigen Transportabschnitts der Druckwalze gemäß Fig. 3;
Fig. 11A und 11 B Ansichten eines hülsenförmigen Transportabschnitts der Druckwalze gemäß Fig. 2;
Fig. 12 und 13 Ansichten von Markierprofilen; und
Fig. 14 eine Ansicht einer elektrischen Klemme, welche mit einem
Markierelement aus einem der Markierprofile gemäß Fig. 12 oder 13 markierbar ist.
Fig. 1 zeigt einen Drucker 2 zum Bedrucken von Markierprofilen 3 in einer Anordnung mit einem in den Drucker 2 eingelegten Markierprofil 3. Das Markierprofil 3 ist hier an der Stirnseite gezeigt und ist längserstreckt. Beispielsweise wird das Markierprofil 3 von einer Rolle abgerollt. Das Markierprofil 3 kann länger als 10 cm, insbesondere länger als 1 m sein. Das Markierprofil besteht aus einem (insbesondere thermoplastischen) Kunststoff, z.B. aus Polyamid oder Polycarbonat. Beispielhafte Formgebungen von Markierprofilen werden weiter unten im Zusammenhang mit Fig. 12 und 13 erläutert werden.
Der Drucker 2 umfasst ferner eine Druckwalze 1 , welche durch einen Motor 21 des Druckers 2 angetrieben wird. Die Druckwalze 1 ist um eine Drehachse D relativ zu einem Gehäuse 22 des Druckers 2 drehbar gelagert. Die Druckwalze 1 umfasst eine Welle 10. Vorliegend ist ein Ende der Welle 10 der Druckwalze 1 in einem Drehlager 24 gelagert. Das Drehlager 24 ist hier am Gehäuse 22 montiert. Bei dem Drehlager 24 handelt es sich beispielhaft um ein Gleitlager, wobei auch ein Kugellager, Walzenlager oder dergleichen denkbar ist. Die Druckwalze 1 ist in dem Gehäuse 22 drehbar relativ zum Gehäuse 22 angeordnet. Das andere Ende der Welle 10 steht formschlüssig in Eingriff mit einer Motorausgangswelle eines durch den Motor 21 angetriebenen Getriebes, welches mit dem Motor 21 eine Motor-Getriebe-Einheit bildet.
Die Druckwalze 1 umfasst ferner zumindest einen an der Welle gelagerten Stützabschnitt 11A, 11 B, im gezeigten Beispiel zwei solcher Stützabschnitte 11 A, 11 B, und einen benachbart zum zumindest einen Stützabschnitt 11A, 11 B (nämlich hier zwischen den beiden Stützabschnitten 11A, 11 B) angeordneten und drehfest mit der Welle 10 verbundenen Transportabschnitt 12 zum Vorschub des Markierprofils 3 durch eine durch den Motor 21 bewirkte Rotation der Welle 10 um die Drehachse D. Der Transportabschnitt 12 ist gegenüber den Stützabschnitten 11A, 11 B in Bezug auf die durch die Welle 10 definierte Drehachse D radial zurückversetzt, sodass eine Aufnahme A für das Markierprofil gebildet ist Die Stützabschnitte 11A, 11 B weisen einen größeren Durchmesser (senkrecht zur Drehachse D) auf als der Transportabschnitt 12. Die Stützabschnitte 11A, 11B weisen eine kreiszylindrische äußere Form auf. Wie weiter unten noch näher erläutert, wird der Transportabschnitt 12 durch einen Grundkörper 120 gebildet, auf welchem eine reibungserhöhende Beschichtung aufgebracht ist. Im gezeigten Beispiel weist der Transportabschnitt 12 eine kreiszylindrische Form auf.
Benachbart zur Druckwalze 1 ist ein Druckkopf 20 des Druckers 2 angeordnet. Im gezeigten Beispiel ist der Drucker 2 als Thermotransferdrucker ausgebildet. Thermotransferdrucker sind besonders gut geeignet, um Markierprofile 3, z.B. zum Herstellen von Etiketten, zu bedrucken. Eine Transferfolie 23 (z.B. in Form einer Trägerfolie mit einer Farbschicht) wird durch das Markierprofil 3 unter dem (im Gehäuse 22) feststehenden Druckkopf 20 (hier beispielhaft in Form einer Thermozeile) transportiert. Hierbei werden (kleine) elektrische Widerstände in dem Druckkopf 20 mittels Stromimpulsen erhitzt, sodass dabei unter der entstehenden Hitzewirkung in Verbindung mit dem Druck des Druckkopfes 20 auf die Transferfolie 23 Farbpunkte von der Transferfolie 23 abgelöst und auf das Markierprofil (z.B. auf Etiketten des Markierprofils 3) (dauerhaft) aufgebracht werden. So wird ein Druckbild erzeugt. Der Transport des Markierprofils 3 erfolgt mittels der Druckwalze 1 .
Der Drucker 2 umfasst optional eine Schneidvorrichtung zum Zerschneiden des bedruckten Markierprofils 3, um einzelne Markierelemente, z.B. Etiketten, zu bilden.
Die Fig. 2-4 zeigen zwei Druckwalzen 1 , T mit verschiedenen Transportabschnitten 12, 12‘. Bei der Druckwalze 1 gemäß Fig. 3 und 4 handelt es sich um die Druckwalze 1 aus Fig. 1. Die Druckwalzen 1 , T der Fig. 2 und 3-4 können abgesehen von den Transportabschnitten 12, 12‘ identisch sein. Optional handelt es sich hierbei um einen Bausatz mit einer einzigen Welle 10, auf welche die unterschiedlichen Transportabschnitte 12, 12' aufgesteckt werden können, um die verschiedenen Druckwalzen 1 , T zu bilden. Ein Bausatz oder Set umfasst z.B. einzige Welle 10, zwei Stützabschnitte 11 A, 11 B (und optional zwei nachfolgend beschriebene Stopper 13) und zwei oder mehr unterschiedliche, austauschbare Transportabschnitte 12, 12‘. Die jeweilige Druckwalze 1 , 1 ' umfasst zusätzlich zur Welle 10 die Stützabschnitte 11A, 11 B und zwei Stopper 13. Da diese Bauteile für beide Druckwalzen 1 , 1* identisch sind, werden nun deren Funktion und Aufbau anhand der Druckwalze 1 der Fig. 3-4 erläutert, was jedoch analog für die Druckwalze 1* gemäß Fig. 2 gilt.
Die Welle 10 weist einen längserstreckten Schaft auf, welcher mit einem Formschlussprofil versehen ist. Das Formschlussprofil erlaub das gegen eine Drehung relativ zur Welle 10 um die Drehachse D gesicherte Aufstecken entsprechend geformter Bauteile. Vorliegend weist die Welle 10 einseitig entlang ihrer Längserstreckung eine Abflachung 101 auf. Während der Schaft im übrigen kreiszylindrisch ausgebildet ist, weist die Abflachung 101 eine ebene Fläche auf. Im Querschnitt ergibt sich die Form eines D, sodass das Formschlussprofil vorliegend als D-Profil ausgeführt ist. Es sei aber angemerkt, dass auch andere Formschlussprofile denkbar sind, z.B. mit einem polygonalen Querschnitt.
An einem Ende weist die Welle 10 einen Stift 102 auf, welcher in das Drehlager 24 eingebracht werden kann, um darin drehbar gelagert zu werden. Am gegenüberliegenden Ende weist die Welle 10 einen Eingriff 100 auf, welcher z.B. mit einer Sechskantkontur oder sonstigen Formschlusskontur versehen ist. Der Eingriff kann auf eine entsprechende, durch den Motor 21 angetriebene Welle aufgesteckt werden. Es sei erwähnt, dass das motorseitige Ende der Welle 10 alternativ auch als Stift oder dergleichen ausgebildet sein kann (und/oder das lagerseitige Ende als Eingriff). Motorseitig ist die Welle (an einem Kopplungsabschnitt, wie z.B. dem Eingriff 100) derart mit dem Motor 21 koppelbar, dass der Motor 21 ein Drehmoment auf die Welle 10 übertragen kann. Lagerseitig ist die Welle 10 (mit einem Kopplungsabschnitt, wie z.B. dem Stift) drehbar gelagert.
Der Transportabschnitt 12, die Stützabschnitte 11A, 11 B und die Stopper 13 sind jeweils hülsenförmig und auf die Welle 10 aufsteckbar und im montierten Zustand aufgesteckt. Wie insbesondere anhand von Fig. 7, 9 und 10B erkennbar, weist der Transportabschnitt 12 eine innere Kontur auf, welche zur Formschlusskontur der Welle 10 passend ausgebildet ist. Vorliegend ist die innere Durchgangsöffnung des Transportabschnitts 12 mit einer Drehsicherung 122 versehen, welche im gezeigten Beispiel durch eine ebene Fläche in der im Übrigen kreisförmigen inneren Kontur gebildet wird. Der Transportabschnitt 12 weist somit ein inneres D-Profil auf. Der Transportabschnitt 12 ist axial (in Bezug auf die Drehachse D) auf der Welle 10 aufgesteckt entlang der Welle 10 verschiebbar und zugleich durch den in Bezug auf eine relative Drehung zwischen dem Transportabschnitt 12 und der Welle 10 formschlüssigen Eingriff der Formschlusskonturen gegen eine solche Drehung gesichert. Eine Drehung der Welle 10 bewirkt somit eine Drehung des Transportabschnitts 12.
Die Stützabschnitte 11A, 11 B weisen eine kreisförmige innere Kontur auf, wie insbesondere anhand der Fig. 5 und 8 ersichtlich. Dadurch können die Stützabschnitte 11 A, 11 B auf der Welle 10 aufgesteckt relativ zur Welle 10 um die Drehachse D gedreht werden. Die Stützabschnitte 11 A, 11 B bilden mit der Welle 10 ein Gleitlager. Die Stützabschnitte 11A, 11 B sind vorliegend untereinander gleich ausgebildet.
Gelangen die Stützabschnitte 11 A, 11 B in Berührung mit dem Druckkopf 20, so können sie am Druckkopf ruhen, während die Welle 10 in den Stützabschnitten 11A, 11 B rotiert wird. So kann der Druckkopf geschont werden. Wie insbesondere anhand von Fig. 8 veranschaulicht, weisen die Stützabschnitte 11A, 11 B zudem jeweils einen Träger 110 auf, welcher die innere Öffnung für die Welle 10 aufweist, und einen den Träger 110 umgebenden Ring 111. Der Träger ist im vorliegenden Beispiel aus einem metallischen Werkstoff hergestellt, z.B. aus Aluminium oder Stahl. Der Ring 111 ist vorliegend aus Gummi hergestellt. Hierdurch können Unebenheiten ausgeglichen werden und der Schutz des Druckkopfs 20 weiter verbessert werden. Der Ring 111 weist in radialer Richtung in Bezug auf die Drehachse D eine Stärke auf, die im Bereich von 0,5 mm bis 3,0 mm liegt.
Der Druckkopf 20 ist relativ zur Welle 10 bewegbar zwischen einer geöffneten Position und einer geschlossenen Position. In der geöffneten Position kann ein Markierprofil 3 eingelegt werden und z.B. kann die Transferfolie 23 gewechselt werden. Ferner kann die Druckwalze 1 ausgewechselt werden. Auch wenn der Druckkopf 20 in die geschlossene Position gebracht wird, wenn kein Markierprofil 3 eingelegt ist (oder wenn ein Markierprofil eingelegt ist, welches nicht über die Stützabschnitte 11A, 11 B ragt), schützen die die Ringe 111 aufweisenden Stützabschnitte 11 A, 11 B den Druckkopf 20.
Die Stopper 13 sind ebenfalls auf die Welle 10 aufsteckbar und weisen jeweils ein Befestigungselement 130 zur Fixierung des jeweiligen Stoppers 13 an der Welle 10 auf. Im gezeigten Beispiel sind die Befestigungselemente 130 jeweils in Form einer Schraube ausgebildet. So können die Stopper 13 leicht an der Welle 10 festgeschraubt werden. Die Stopper 13 erlauben somit eine axiale Sicherung an der Welle 10.
Im montierten Zustand, siehe insbesondere Fig. 4, ist der Transportabschnitt 12 zwischen den beiden Stützabschnitten 11A, 11 B angeordnet und der Transportabschnitt 12 und die Stützabschnitte 11A, 11 B sind zusammen zwischen den beiden Stoppern 13 angeordnet. So sind der Transportabschnitt 12 und die Stützabschnitte 11A, 11 B axial an der Welle 10 fixiert, wobei die Stützabschnitte 11A, 11 B drehbar sind.
Die Stützabschnitte 11A, 11 B weisen einen größeren Durchmesser auf als der Transportabschnitt 12. So wird eine Aufnahme A für das Markierprofil 3 gebildet. Im Beispiel der Fig. 3-4 (siehe auch Fig. 5 und 6) ist die Aufnahme A kreiszylindrisch. Eine Mantelfläche M (siehe z.B. Fig. 10A) des Transportabschnitts 12 ist kreiszylindrisch. Die Mantelfläche M erstreckt sich im Wesentlichen vom einen Stützabschnitt 11 A zum anderen Stützabschnitt 11 B.
Der T ransportabschnitt 12 weist beiderseits der Mantelfläche M jeweils einen Anschlag 123 auf, siehe z.B. Fig. 7, 10A und 10B. Im gezeigten Beispiel sind die Anschläge 123 jeweils in Form eines Flansches ausgebildet. Die Anschläge 123 bewirken eine klemmfreie Anlage an den Stützabschnitten 11 A, 11 B. Die Anschläge 123 und die Mantelfläche M werden durch den Grundkörper 120 des Transportabschnitts 12 gebildet.
Der Grundkörper 120 weist an der Mantelfläche M die bereits erwähnte, reibungserhöhende Beschichtung 121 auf. Die Beschichtung 121 weist ein Material mit einer Mohshärte von 7 oder mehr, von 8 oder mehr (optional von 9 oder mehr) auf und umfasst hier beispielhaft Korund, alternativ oder zusätzlich ein Carbid, insbesondere Wolframcarbid, und/oder Diamant. Die Beschichtung 121 umfasst Körner dieses Materials. Die Körner weisen eine Körnung von 0,1 mm bis 0,25 mm auf, hier 0,25 mm. Die Körner sind auf den Grundkörper 120 galvanisch aufgebracht, alternativ dazu aufgeklebt (oder in sonstiger Weise daran befestigt oder darauf abgeschieden, z.B. mittels CVD). Die Beschichtung 121 des Transportabschnitts 12 ist in den Fig. 3 und 4 durch eine Punktierung veranschaulicht und in den Fig. 5-1 OB lediglich aus Gründen der vereinfachten Darstellung nicht gezeigt. Die Beschichtung 12T des Transportabschnitts 12' ist in Fig. 2 durch eine Schraffur veranschaulicht und ebenfalls in den Fig. 11A-11 B lediglich aus Gründen der vereinfachten Darstellung nicht gezeigt.
Die Beschichtung 121 erlaubt einen besonders guten Antrieb des Kunststoff-Markierprofils 3, gewährleistet einen besonders geringen und, wenn überhaupt vorhanden, auch besonders konstanten Schlupf des Markierprofils 3 beim Transport (Bedrucken) und verfügt über eine lange Lebensdauer. Im Ergebnis werden sehr gute Bedruckungsergebnisse ermöglicht. Die bereits beschriebene Auswechselbarkeit des Transportabschnitts 12, 12‘ ermöglicht zudem die Verarbeitung unterschiedlicher Profilgeometrien mit der Druckwalze 1 (indem der Transportabschnitt 12, 12‘ z.B. in Form einer tauschbaren Hülse ausgebildet ist). Für alternative Markierprofile 3 ist der Transportabschnitt 12, 12‘ zudem vom Anwender leicht austauschbar. Nach dem Austausch von austauschbaren Teilen ist darüber hinaus keine zwingende neue Einstellung an der Druckwalze 1 erforderlich. Einer der Stopper 13 (hier der motorseitige Stopper 13) kann an der Druckwalze 1 belassen werden. Zudem ist die Druckwalze 1 bei Bedarf seitlich für eine optimale Positionierung am Materiallauf des Druckers 2 einstellbar.
Die Fig. 5-9 veranschaulichen den Transport des Markierprofils 3 durch die Druckwalze 1 gemäß Fig. 3-4. Das Markierprofil 3 ist zudem in Fig. 12 gezeigt. Das Markierprofil 3 weist eine Bedruckungsfläche 30 auf, sowie einen Fuß. Die Bedruckungsfläche 30 und der Fuß sind über einen (vorliegend asymmetrisch, nämlich einseitig am Fuß angeordneten) Steg miteinander verbunden. Die (in diesem Beispiel konvexe) Bedruckungsfläche 30 ist an einer Oberseite O des Markierprofils 3 ausgebildet, der Fuß an einer Unterseite U. Der Fuß wird in die Aufnahme A der Druckwalze 1 eingelegt, sodass die Unterseite U auf der Beschichtung 121 aufliegt. Das Markierprofil 3 wird also an der Unterseite U angetrieben, während die Oberseite O dem Druckkopf 20 zugewandt ist. Der die Bedruckungsfläche 30 bildende Materialabschnitt liegt mit seitlichen Endabschnitten auf den beiden Stützabschnitten 11 A, 11 B auf, siehe z.B. Fig. 1 , 5 und 6. So wird die Bedruckungsfläche 30 zusätzlich abgestützt, während der Fuß seitlich an den Stützabschnitten 11 A, 11 B anliegt und dadurch gegen ein seitliches Verrutschen (parallel zur Drehachse D) gesichert ist.
Am Fuß weist das Markierprofil 3 Rastelemente 31 auf. Ein bedruckter Abschnitt des Markierprofils 3 kann zur Kennzeichnung eines Geräts verwendet werden, z.B. zur Kennzeichnung einer Klemme 4, wie sie in Fig. 14 gezeugt ist. Die Klemme 4, hier in Form einer Reihenklemme, weist hier beispielhaft mehrere elektrische Anschlüsse 40 für elektrische Leiter auf. An der Klemme 4 ist eine Aufnahme 41 für einen Abschnitt des Markierprofils 3 ausgebildet. An der Aufnahme 41 sind Rastelemente 410 ausgebildet, mit welchen die Rastelemente 31 des Markierprofils 3 verrasten können. So kann ein bedruckter Abschnitt des Markierprofils 3 in einfacher Weise in eine oder mehrere solcher Klemmen (oder andere Geräte) eingerastet werden.
Fig. 13 zeigt ein im Vergleich zu Fig. 12 anders geformtes Markierprofil 3‘. Das Markierprofil 3‘ gemäß Fig. 13 weist einen Flächenabschnitt auf, welcher eine Oberseite O‘ und eine Unterseite U‘ aufweist und an der Oberseite 0‘ eine (in diesem Beispiel ebene) Bedruckungsfläche 30' ausbildet. An der Unterseite U‘ sind Rastelemente 31 ausgebildet zum Verrasten z.B. mit der Aufnahme 41 der Klemme 4 oder eines anderen Geräts.
Zum Transport des Markierprofils 3‘ kann die Druckwalze T gemäß Fig. 2 eingesetzt werden. Hierzu kann z.B. die Druckwalze 1 aus dem Drucker 2 entnommen werden, falls diese darin angeordnet ist, und die Druckwalze T gemäß Fig. 2 wird eingesetzt. Dabei kann auch einfach der Transportabschnitt 12, 12‘ ausgetauscht werden.
Der Transportabschnitt 12‘ ist in den Fig. 2, 11A und 11 B veranschaulicht. Eine äußere Umfangsfläche des Grundkörpers 120‘ des Transportabschnitts 12‘ weist eine zur Unterseite U‘ des Markierprofils 3‘ passende Form auf. Im gezeigten Beispiel weist die äußere Umfangsfläche zwei umlaufende Nuten und in axialer Richtung dazwischen einen kreiszylindrischen Bereich auf. Die Beschichtung 12T ist sowohl an den Nuten als auch am kreiszylindrischen Bereich ausgebildet, wobei es auch denkbar wäre, die Beschichtung 121’nur an den Nuten oder nur am kreiszylindrischen Bereich auszubilden. Die ringförmige Aufnahme A‘ ist zum Transport des Markierprofils 3‘ ausgebildet. Das darin eingelegte Markierprofil 3‘ grenzt mit seiner Bedruckungsfläche 30‘ an den Druckkopf 20 an. Wie schon beschrieben weist auch der Grundkörper 120‘ eine Drehsicherung 122 an der inneren Öffnung für die Welle 10 auf, siehe Fig. 11 B.
Ein Verfahren zur Herstellung einer der beschriebenen Druckwalzen 1 ; T umfasst das Herstellen oder Bereitstellen des Grundkörpers 120; 120‘ für den Transportabschnitt 12; 12‘ und das Aufbringen der Beschichtung auf den Grundkörper 120; 120‘ zur Herstellung des Transportabschnitts 12; 12.
Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke ist nicht auf die vorangehend geschilderten Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern lässt sich grundsätzlich auch in gänzlich andersgearteter Weise verwirklichen. Bezugszeichenliste
1; T Druckwalze
10 Welle
100 Eingriff
101 Abflachung
102 Stift
11A, 11B Stützabschnitt
110 Träger
111 Ring
12; 12‘ T ransportabschnitt
120; 120‘ Grundkörper
121; 12T Beschichtung
122 Drehsicherung
123 Anschlag
13 Stopper
130 Befestigungselement
2 Drucker
20 Druckkopf
21 Motor
22 Gehäuse
23 Transferfolie
24 Drehlager
3; 3‘ Markierprofil
30; 30‘ Bedruckungsfläche
31 Rastelement
4 Klemme
40 Anschluss
41 Aufnahme
410 Rastelement
A; A‘ Aufnahme
D Drehachse
M Mantelfläche
O; O‘ Oberseite
U; U‘ Unterseite

Claims

Patentansprüche
1. Druckwalze (1 ; T) für einen Drucker (2) zum Bedrucken von Markierprofilen (3; 3‘), umfassend: eine Welle (10), zumindest einen an der Welle (10) gelagerten Stützabschnitt (11A, 11 B) und einen benachbart zum zumindest einen Stützabschnitt (11 A, 11 B) angeordneten und drehfest mit der Welle (10) verbundenen Transportabschnitt (12; 12‘) zum Vorschub der Markierprofile (3; 3‘) durch eine Rotation der Welle (10), wobei der Transportabschnitt (12; 12‘) gegenüber dem zumindest einen Stützabschnitt (11 A, 11 B) in Bezug auf eine durch die Welle (10) definierte Drehachse (D) radial zurückversetzt ist, sodass eine Aufnahme (A; A‘) für das Markierprofil gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Transportabschnitt (12; 12‘) durch einen Grundkörper (120; 120‘) gebildet wird, auf welchem eine reibungserhöhende Beschichtung (121 ; 12T) aufgebracht ist.
2. Druckwalze (1 ; T) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung (121 ; 12T) Korund, ein Carbid, insbesondere Wolframcarbid, und/oder Diamant umfasst oder daraus besteht.
3. Druckwalze (1 ; T) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Material der Beschichtung (121 ; 12T) eine Mohshärte von 6 oder mehr, von 8 oder mehr, insbesondere von 9 oder mehr aufweist.
4. Druckwalze (1 ; T) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung (121 ; 12T) eine Körnung von 0,1 mm bis 0,7 mm, insbesondere von 0,1 bis 0,25 mm aufweist.
5. Druckwalze (1 ; T) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung (121 ; 12T) auf den Grundkörper (120; 120‘) aufgeklebt oder galvanisch aufgebracht ist.
6. Druckwalze (1 ; T) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Stützabschnitt (11A, 11 B) einen Träger
(110) und einen den T räger (110) umgebenden Ring (111 ) aufweist.
7. Druckwalze (1 ; T) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (111 ) ein elastisches Material, insbesondere Gummi, umfasst oder daraus besteht.
8. Druckwalze (1 ; T) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring
(111) eine Stärke von 0,5 mm bis 3,0 mm aufweist.
9. Druckwalze (1 ; T) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Stützabschnitt (11A, 11 B), oder mindestens ein Teil davon, drehbar an der Welle (10) gelagert ist.
10. Druckwalze (1 ; T) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Stützabschnitte (11A, 11 B) vorgesehen sind, zwischen welchen der Transportabschnitt (12; 12‘) angeordnet ist.
11. Druckwalze (1 ; T) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (120; 120‘) des Transportabschnitts (12; 12‘) durch eine drehfest mit der Welle (10) in Eingriff stehende Hülse gebildet wird.
12. Druckwalze (1 ; T) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (10) zumindest abschnittsweise ein Formschlussprofil, insbesondere ein D-Profil, aufweist.
13. Druckwalze (1 ; T) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Stützabschnitt (11A, 11 B) und der Transportabschnitt auf die Welle (10) aufgesteckt und beiderseits mittels jeweils eines lösbar an der Welle (10) fixierbaren Stoppers (13) axial an der Welle (10) gesichert sind.
14. Druckwalze (1 ; 1‘) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (10) einen Eingriff (100) zum Antrieb durch einen Motor (21) des Druckers (2) aufweist.
15. Druckwalze (1 ; T) für einen Drucker (2) zum Bedrucken von Markierprofilen (3; 3‘), insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend: eine Welle (10), zwei an der Welle (10) gelagerte Stützabschnitte (11A, 11 B), einen zwischen den beiden Stützabschnitten (11A, 11 B) angeordneten und drehfest auf die Welle (10) gesteckten Transportabschnitt (12; 12‘) zum Vorschub der Markierprofile (3; 3‘) durch eine Rotation der Welle (10), wobei der Transportabschnitt (12; 12‘) durch einen Grundkörper (120; 120‘) gebildet wird, auf welchem eine körnige Beschichtung (121 ; 12T) aufgebracht ist, und zwei lösbar an der Welle (10) fixierbare Stopper (13) zur axialen Sicherung der Stützabschnitte (11A, 11 B) und des Transportabschnitts (12; 12‘) auf der Welle (10).
16. Drucker (2) zum Bedrucken von Markierprofilen (3; 3‘), umfassend: eine Druckwalze (1 ; T) nach einem der vorhergehenden Ansprüche und einen benachbart zur Druckwalze (1 ; T) angeordneten oder anordbaren Druckkopf (20).
17. Anordnung, umfassend einen Drucker (2) nach Anspruch 16 und ein Markierprofil (3; 3‘), wobei die Aufnahme (A; A‘) der Druckwalze (1 ; T) des Druckers (2) eine zu einer Unterseite (U; U‘) des Markierprofils (3; 3‘) passende Form aufweist.
18. Anordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Markierprofil (3; 3‘) an einer von der Unterseite (U; U‘) abgewandten Oberseite (O; O‘) eine durch den Druckkopf (20) bedruckbare Bedruckungsfläche (30; 30‘) aufweist.
19. Anordnung, nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Markierprofil (3; 3‘) an der Unterseite (U; U‘) zumindest ein Rastelement (31) aufweist.
20. Verfahren zur Herstellung einer Druckwalze (1 ; T) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, umfassend die folgenden Schritte:
Herstellen oder Bereitstellen des Grundkörpers (120; 120‘) für den
Transportabschnitt (12; 12‘); und Aufbringen einer Beschichtung auf den Grundkörper (120; 120‘) zur Herstellung des Transportabschnitts (12; 12').
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