EP4697932A1 - Pick-up-vorsatzgerät für eine erntemaschine - Google Patents

Pick-up-vorsatzgerät für eine erntemaschine

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Publication number
EP4697932A1
EP4697932A1 EP24723472.7A EP24723472A EP4697932A1 EP 4697932 A1 EP4697932 A1 EP 4697932A1 EP 24723472 A EP24723472 A EP 24723472A EP 4697932 A1 EP4697932 A1 EP 4697932A1
Authority
EP
European Patent Office
Prior art keywords
pick
attachment
machine frame
rotor
pickup
Prior art date
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Pending
Application number
EP24723472.7A
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English (en)
French (fr)
Inventor
André HEMMESMANN
Holger STRUNK
Cristiano SCHWARTZ
Reimer Uwe Tiessen
Jonas SCHOLZ
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Geringhoff GmbH and Co KG
Original Assignee
Carl Geringhoff GmbH and Co KG
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Filing date
Publication date
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Publication of EP4697932A1 publication Critical patent/EP4697932A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D89/00Pick-ups for loaders, chaff-cutters, balers, field-threshers, or the like, i.e. attachments for picking-up hay or the like field crops
    • A01D89/004Mountings, e.g. height adjustment, wheels, lifting devices
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D75/00Accessories for harvesters or mowers
    • A01D75/28Control mechanisms for harvesters or mowers when moving on slopes; Devices preventing lateral pull
    • A01D75/285Control mechanisms for harvesters or mowers when moving on slopes; Devices preventing lateral pull with arrangements for holding the harvesting or mowing apparatus in a horizontal position
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D41/00Combines, i.e. harvesters or mowers combined with threshing devices
    • A01D41/10Field threshers with windrow pick-up apparatus
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D89/00Pick-ups for loaders, chaff-cutters, balers, field-threshers, or the like, i.e. attachments for picking-up hay or the like field crops
    • A01D89/006Accessories
    • A01D89/008Devices cooperating with the pick-up

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Pick-up-Vorsatzgerät (10) für eine Erntemaschine, wobei das Vorsatzgerät einen Maschinenrahmen (12), einen Aufnahmerotor (14) mit Aufnahmewerkzeugen (16) zur Aufnahme von Erntegut vom Boden (18), eine Niederhaltervorrichtung (20), einen Einzugsschneckenboden (22) und eine Einzugsschnecke (24) umfasst. Dabei sind an dem Maschinenrahmen (12) der Aufnahmerotor (14), die Niederhaltervorrichtung (20), der Einzugsschneckenboden (22) und die Einzugsschnecke (24) angebunden und bilden mit dem Maschinenrahmen (12) eine Maschinenrahmeneinheit, wobei einen Adapterrahmen (26) vorgesehen ist, an dessen in Fahrtrichtung (FR) gesehen nach vorne weisenden Seite der Maschinenrahmen (12) gelenkig angebunden ist und an dessen nach hinten weisenden Seite die Erntemaschine ankoppelbar ist. Dadurch wird eine sehr reaktive Bodenführung auch bei hohen Vorfahrtsgeschwindigkeiten gewährleistet, ohne dass die Rechqualität und der Erntegutfluss negativ beeinträchtigt werden.

Description

Pick-up-Vorsatzgerät für eine Erntemaschine
Die Erfindung betrifft ein Pick-up-Vorsatzgerät für eine vorzugsweise ein Vorpressgehäuse aufweisende Erntemaschine, vorzugsweise für einen Feldhäcksler, besonders bevorzugt für einen selbstfahrenden Feldhäcksler, umfassend einen Maschinenrahmen, einen Aufnahmerotor mit Aufnahmewerkzeugen zur Aufnahme von Erntegut vom Boden, eine Niederhaltervorrichtung, einen Einzugsschneckenboden und eine Einzugsschnecke.
Feldhäcksler sind Erntemaschinen, die für die Ernte und das Einsammeln von Ern- tegut, das Schneiden von Erntegut auf kurze parallele Längen und das Fördern des Häckselgutes in Container oder separate Fahrzeuge eingesetzt werden. Typisches Erntegut sind Gräser, halmartige Erntegüter, wie Luzerne oder Feldgras, Hülsenfrüchte, Mischungen und/oder Erntegut in Reihenkultur, wie Mais oder Hirse. Das Häckselgut kann entweder direkt als Futter an das Vieh verfüttert oder durch Silage oder Trocknung gelagert werden, um dieses später als Futter an das Vieh zu verfüttern. Der Feldhäcksler kann das Erntegut direkt durch Abschneiden in voller Breite oder aus Einzel- oder Mehrfachreihen oder durch Aufsammeln aus dem Schwad ernten. Feldhäcksler können am Traktor angebaut, von einem Traktor gezogen oder selbstfahrend sein.
Ein Erntevorsatz ist eine gewöhnlich abnehmbare Einrichtung zum Aufnehmen des Erntegutes in den Feldhäcksler. Bei einem Pick-up-Vorsatzgerät als Erntevorsatz handelt es sich speziell um eine Einrichtung zu Aufnahme von vorher geschnittenem Erntegut. Das Erntegut kann hierbei in Reihen oder Schwaden abgelegt sein.
Selbstfahrende Feldhäcksler haben mittlerweile eine Motorleistung von über 1000 PS erreicht. Parallel zu der Motorleistung hat sich auch die Durchsatzleistung der Feldhäcksler erhöht. Neben den zur Maissilage notwendigen hohen Motor- und Durchsatzleistungen ist die Erntekapazität auch in der Grassilage ein wichtiger Faktor für hohe Futterqualität. Nach der Mahd müssen die Wiesen und Felder innerhalb eines kurzen Zeitfensters geräumt sein, um so z. B. das Grünfutter mit optimalen Trockensubstanzgehalt silieren zu können.
Um die hohe Durchsatzleistung einer Erntemaschine, insbesondere eines Feldhäckslers, ausnutzen zu können, ist es unter anderem notwendig, die Vorfahrtsgeschwindigkeit der Erntemaschine deutlich zu erhöhen.
Die Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit bzw. der Vorfahrtsgeschwindigkeit der Erntemaschine, insbesondere des Feldhäckslers, als quasi investitionsneutrale Schlagkrafterhöhung bzw. Erhöhung der Erntekapazität, geht mit negativen Nebenwirkungen einher, die nachfolgend näher beschrieben werden.
Die Fahrer von Feldhäckslern und Überladefahrzeugen benötigen bei höheren Vorfahrtsgeschwindigkeiten ein deutlich höheres Maß an Konzentration, so dass die Erschöpfungsgrenze viel früher erreicht wird. Dadurch werden Veränderungen der Kontur des Bodens, hervorgerufen beispielsweise durch Grüppen, also durch schmale, der Entwässerung dienende Gräben zwischen einzelnen Feldern, durch nasse Stellen oder durch andere Hindernisse erst spät erkannt, wodurch eine rechtzeitige, manuelle Anpassung der Vorfahrtsgeschwindigkeit sowie der Höhe des Pick-up-Vorsatzgerätes erschwert wird.
Bekannte Pick-up-Vorsatzgeräte umfassen einen starren walzenartigen Aufnahmerotor mit Aufnahmewerkzeugen, beispielsweise eine starre Zinkentrommel, zur Aufnahme von Erntegut vom Boden. Der starre Aufnahmerotor ist hierbei entweder starr oder als Einheit mit dem Schneckenboden schwingend mit dem jeweiligen Maschinenrahmen des Pick-up-Vorsatzgerätes verbunden bzw. an diesem angebunden oder angeschlossen. Solche Aufnahmerotoren können sich nicht separat, also getrennt vom Maschinenrahmen des Pick-up-Vorsatzgerätes, an die Kontur des Bodens anpassen. Bekannt sind außerdem Pick-up-Vorsatzgeräte, die als solche starr mit dem Maschinenrahmen der Erntemaschine, insbesondere des Feldhäckslers, verbunden bzw. an diesem angeschlossen sind. Starr an der Erntemaschine angebundene Pick-up-Vorsatzgeräte oder Pick-up-Vorsatzgeräte mit starr angebundenen Aufnahmerotor weisen in kupierten Gegenden üblicherweise eine schlechte Bodenführung auf. Aus dem Stand der Technik bekannte Auflagedrucksteuerungen zur Höhenführung reagieren bei hohen Vorfahrtsgeschwindigkeiten zu träge. Die Folgen der schlechten Bodenanpassung des Pick-up-Vorsatz- gerätes sind Ernteverluste, massive Futterverschmutzung und erhöhter Maschinenverschleiß.
Bekannt sind auch Pick-up-Vorsatzgeräte oder insbesondere starre Aufnahmerotoren, die zusammen mit dem Einzugsschneckenboden, der auch als Schneckenboden bezeichnet werden kann, jeweils als Einheit schwingend an dem Maschinenrahmen des Pick-up-Vorsatzgerätes oder jeweils als Einheit schwingend zur Einzugsschnecke aufgehängt sind, wobei diese bei hohen Vorfahrtsgeschwindigkeiten des Pick-Up-Vorsatzgerätes eine deutlich bessere Anpassung an die Bodenkontur und so eine annähernd exakte Einhaltung der Rechhöhe gewährleisten. Ein Pick-Up-Vorsatzgerät, bei dem der Aufnahmerotor mit dem Schneckenboden als eine Einheit über zwei Arme, in Fahrrichtung gesehen über einen linken und einen rechten Arm, relativ zum Maschinenrahmen des Pick-Up-Vorsatzgerät auf- und abschwingend angebunden ist, ist von der Firma CLAAS KGaA mbH bekannt. Der Aufnahmerotor bzw. die Einheit aus Aufnahmerotor und Schneckenboden kann sich schnell ändernden Bodenkonturen anpassen. Diese Art der Anbindung hat eine Drehachse bzw. einen Drehpunkt, welche relativ niedrig zum Boden, der ein Ackerboden sein kann, angeordnet ist, um so einen möglichst flachen Schubvektor zu generieren.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass der wesentliche Nachteil dieser Aufhängung die resultierende, insbesondere große und überwiegend horizontale Relativbewegung zwischen Aufnahmerotor und Einzugsschnecke ist, welche den Erntegutfluss stört und sogar Maschinenschäden hervorrufen kann. Das ist dem Umstand geschuldet, dass die Schneckengänge der Einzugsschnecke einen annähernd gleichbleibenden Abstand zum Schneckenboden aufweisen müssen und dass der Drehpunkt der Einzugsschnecke weiter oben, also beabstandet zum Drehpunkt der Einheit aus Aufnahmerotor und Schneckenboden, angeordnet sein muss.
Schwingt bzw. bewegt sich Einheit bzw. das System nach oben, nähert sich die Einzugsschnecke, überwiegend horizontal, dem Aufnahmerotor. Dadurch wird der Abstand zwischen Aufnahmewerkzeugen, insbesondere den Aufnahmezinken, und Schneckengang sehr gering, so dass die Querförderung des Erntegutflusses durch die Aufnahmewerkzeugen, insbesondere durch die Aufnahmezinken, behindert wird. Es kann sogar zu vermehrten Zinkenbrüchen kommen. Schwingt bzw. bewegt sich die Einheit nach unten, entfernt sich die Einzugsschnecke vom Aufnahmerotor. Dadurch wird der Abstand zwischen Aufnahmewerkzeugen, insbesondere Aufnahmezinken, und Schneckengang sehr groß, so dass die Übergabe des Erntegutes vom Aufnahmerotor zur Einzugsschnecke behindert wird. Dadurch kann der Erntegutfluss stocken, was wiederum zu einer ungleichmäßigen Beschickung der Erntemaschine, insbesondere des Feldhäckslers, führt, wodurch die Häckselleistung und Häckselqualität verringert wird.
Es ist bekannt, dass Erntemaschinen, beispielsweise Feldhäcksler, für die Höhenführung oder Bodenanpassung des Pick-up-Vorsatzgerätes üblicherweise eine Auflagedrucksteuerung sowie ein Pendelschild aufweisen. Das Pendelschild ist üblicherweise ein rahmenförmiges Element, das mit einer Seite an der Erntemaschine, beispielsweise in Fahrtrichtung gesehen am vorderen Ende des Feldhäckslers, um eine Pendelachse schwenkbar angelenkt ist und mit der anderen Seite am Pick-up-Vorsatzgerät befestigt ist bzw. sich am Maschinenrahmen des Pick-up-Vorsatzgeräts abstützt. Das Pendelschild ermöglicht somit eine Schwenkbewegung des Pick-up-Vorsatzgeräts gegenüber der Erntemaschine, insbesondere des Feldhäckslers, um eine horizontale Pendelachse, also eine Pendelbewegung quer zur Fahrtrichtung, also ein Querpendeln. Die Verschwenkung des Pick- up-Vorsatzgeräts und des Pendelschilds um die Pendelachse kann durch Schwerkraft erfolgen, oder es sind fremdkraftbetätigte Aktoren vorgesehen, die den Schwenkwinkel um die Pendelachse selbsttätig basierend auf Signalen von über die Breite des Pick-up-Vorsatzgeräts verteilten Sensoren zur Erfassung der Höhe über dem Boden und/oder des Auflagedrucks variieren bzw. steuern. Nachteilig an einer Auflagedrucksteuerung ist allerdings, dass diese träge reagiert, so dass diese bei höheren Vorfahrtsgeschwindigkeiten nicht mehr effektiv und reaktiv arbeiten kann. Die Folge daraus ist eine schlechte Bodenanpassung des Pick-up- Vorsatzgerätes, was - wie nachfolgend näher erläutert - wiederum zu Ernteverlusten, massiver Futterverschmutzung und erhöhtem Maschinenverschleiß führt.
Fährt die Erntemaschine, insbesondere der Feldhäcksler, mit hoher Vorfahrtsgeschwindigkeit über eine Kuppe, kann die Auflagedrucksteuerung das Pick-up-Vor- satzgerät und damit den Aufnahmerotor nicht rechtzeitig absenken, so dass dieses für eine gewisse Zeit und Strecke zu hoch geführt wird, wobei die Aufnahmewerkzeuge, insbesondere Rechzinken, des Aufnahmerotors nicht mehr bis an die Grasnarbe reichen, was zu Ernteverlusten führt, da Erntematerial nicht aufgesammelt wird. Das Resultat sind also Ernteverluste, die auf dem Feld Zurückbleiben, da die optimale Rechhöhe nicht eingehalten werden konnte.
Fährt die Erntemaschine, insbesondere der Feldhäcksler, mit erhöhter Vorfahrtsgeschwindigkeit durch eine Senke, kann die Auflagedrucksteuerung das Pick-up- Vorsatzgerät und damit den Aufnahmerotor nicht rechtzeitig anheben, so dass dieses für eine gewisse Zeit und Strecke zu tief geführt wird. Dadurch kämmen die Aufnahmewerkzeuge, insbesondere Rechzinken, des Aufnahmerotors aggressiv durch den Boden bzw. durch die Grasnarbe, was zu massiver Verschmutzung des Erntegutes und damit zur Futterverschmutzung und mithin zur Minderung der Futterqualität, Schädigung der Grasnarbe und zu erhöhten Verschleiß sowohl am Pick-up-Vorsatzgerät als auch an der Erntemaschine, beispielsweise am Feldhäcksler, führt, da sehr viel Dreck, insbesondere Sand und Boden, mit aufgenommen wird. Auch ein Bruch der Aufnahmewerkzeuge, insbesondere der Rechzinken, und andere Schäden sind möglich.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Pick-up-Vorsatzgerät zu verbessern. Insbesondere liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Pick-up-Vorsatzgerät für eine Erntemaschine, insbesondere für einen Feldhäcksler, bereitzustellen, welches sich auch bei hohen Fahrgeschwindigkeiten reaktiv den Bodenkonturen anpasst.
Diese Aufgabe wird bei einem Pick-up-Vorsatzgerät mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfin-dung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Das erfindungsgemäße Pick-up-Vorsatzgerät für eine vorzugsweise ein Vorpressgehäuse aufweisende Erntemaschine, vorzugsweise für einen Feldhäcksler, besonders bevorzugt für einen selbstfahrenden Feldhäcksler, umfassend einen Maschinenrahmen, einen Aufnahmerotor mit Aufnahmewerkzeugen zur Aufnahme von Erntegut vom Boden, eine Niederhaltervorrichtung, einen Einzugsschneckenboden und eine Einzugsschnecke, und ist dadurch gekennzeichnet, dass an dem Maschinenrahmen der Aufnahmerotor, die Niederhaltervorrichtung, der Einzugsschneckenboden und die Einzugsschnecke angebunden sind und diese mit dem Maschinenrahmen eine Maschinenrahmeneinheit bilden, wobei einen Adapterrahmen vorgesehen ist, an dessen in Fahrtrichtung gesehen nach vorne weisenden Seite der Maschinenrahmen gelenkig auf- und abschwingbar angebunden ist und an dessen nach hinten weisenden Seite die Erntemaschine, insbesondere das Vorpressgehäuse der Erntemaschine, ankoppelbar, vorzugsweise auf- und ab- schwingbar aufhängbar ist ist.
Mit anderen Worten: Erfindungsgemäß ist der Aufnahmerotor mit allen verfahrenstechnisch relevanten Komponenten an einem gemeinsamen Maschinenrahmen angebunden, wobei der Maschinenrahmen gelenkig mit einem Adapterrahmen gekoppelt ist.
Dadurch wird erreicht, dass sich der Aufnahmerotor infolge der gelenkigen Anbindung des Maschinenrahmens am Adapterrahmen reaktiv der Bodenkontur anpasst. Alle verfahrenstechnisch relevanten Komponenten, die insbesondere den Aufnahmerotor mit Aufnahmewerkzeugen zur Aufnahme von Erntegut vom Boden, die Niederhaltervorrichtung, den Einzugsschneckenboden und die Einzugsschnecke umfassen, sind an einem einzigen Maschinenrahmen angeordnet, so dass - betreffend die Übergabe von Erntegut -die Übergabegeometrien zwischen den verschiedenen verfahrenstechnischen relevanten Komponenten bzw. Modulen des Pick-up-Vorsatzgerätes konstant und optimal zueinander, also annähernd ortsfest und in einer optimalen Position zueinander gehalten werden. Dadurch wird neben einer sehr reaktiven Bodenführung auch bei hohen Vorfahrtsgeschwindigkeiten die Rechqualität konstant hoch gehalten und gleichzeitig ein optimaler Erntegutfluss gewährleistet.
Der Erfindung liegt weiterhin die Erkenntnis zugrunde, dass bei einer auf- und abschwingenden Aufhängung nur des Aufnahmerotors relativ zum Maschinenrahmen des Pick-up-Vorsatzgerätes, sich eine große, überwiegend vertikale Relativbewegung zwischen dem Aufnahmerotor und dem Maschinenrahmen und mithin der Einzugsschnecke des Pick-up-Vorsatzgerätes ergibt. Dies hätte zur Folge, dass sich keine konstante optimale Übergabegeometrie zwischen Aufnahmerotor und Einzugsschnecke einstellen könnte. Außerdem hätte eine auf- und abschwingende Aufhängung nur des Aufnahmerotors relativ zum Maschinenrahmen des Pick-up-Vorsatzgerätes zur Folge, dass die Aufnahmewerkzeuge und damit der Aufnahmerotor grundsätzlich mit einem größeren Abstand zur Einzugsschnecke positioniert werden müssten, da beim ansonsten Auf- bzw. Abschwingen des Aufnahmerotors eine Kollision mit der Einzugsschnecke zu befürchten wäre. Des Weiteren würde sich die auf- und abschwingende Bewegung nur des Aufnahmerotors relativ zum Maschinenrahmen des Pick-up-Vorsatzgerätes und damit relativ zur Einzugsschnecke negativ auf die Erntegutübergabe zwischen diesen beiden Komponenten, also Aufnahmerotor und Einzugsschnecke, und so auf den Erntegutfluss auswirken, da sich die verfahrenstechnischen Abstände ständig ändern würden.
Der Erfindung liegt die weitere Erkenntnis zugrunde, dass sich bei einer auf- und abschwingenden Aufhängung von Aufnahmerotor und Schneckenboden zusammen als eine Einheit relativ zum Maschinenrahmen des Pick-up-Vorsatzgerätes, sich beim Auf- und Abschwingen der Einheit aus Aufnahmerotor und Schneckenboden auch die Einzugsschnecke annähernd synchron mit dem Schneckenboden bewegen müsste, um immer einen gleichbleibenden Abstand der Einzugsschnecke zum Schneckenboden zu wahren. So wäre ein gleichmäßiger Ernteguteinzug und somit Erntegutfluss gewährleistet. Der Drehpunkt der Einheit aus Aufnahmerotor und Schneckenboden sollte dabei möglichst weit unten bzw. nah zum Boden, insbesondere Ackerboden, angeordnet sein, um einen möglichst günstigen Schubvektor zu generieren. Der Drehpunkt der Einzugsschnecke sollte dagegen weiter oben angeordnet, um bei dem Auf- und Abschwingen der Einzugsschnecke einen gleichbleibenden Abstand der Schneckengänge zu den Abstreifen zu wahren. Durch die daraus resultierende Beabstandung der beiden Drehpunkte sowie dem Umstand, dass der Abstand zwischen Schneckengang und Schneckenboden zueinander annähernd gleichbleibend sein muss, ergibt sich eine große, überwiegend horizontale Relativbewegung zwischen Aufnahmerotor und Einzugsschnecke. Schwingt bzw. bewegt sich das System nach oben, nähert sich die Einzugsschnecke dem Aufnahmerotor. Dadurch wird der Abstand zwischen den Aufnahmewerkzeugen, insbesondere den Aufnahmezinken, des Aufnahmerotors und dem Schneckengang sehr gering, so dass die Querförderung des Erntegutflusses durch die Aufnahmewerkzeuge, insbesondere den Ausfnah- mezinken, behindert wird. Es kann sogar zu vermehrten Aufnahmewerkzeugbrüchen, insbesondere Aufnahmezinkenbrüchen, kommen. Schwingt bzw. bewegt sich das System nach unten, entfernt sich die Einzugsschnecke vom Aufnahmerotor. Dadurch wird der Abstand zwischen Aufnahmezinken und Schneckengang sehr groß, so dass die Übergabe des Ernteguts von Aufnahmerotor zur Einzugsschnecke behindert wird. Dadurch kann der Erntegutfluss stocken, was wiederum zu einer ungleichmäßigen Beschickung der Erntemaschine, insbesondere des Feldhäckslers, führt, wodurch sich bei einem Feldhäcksler die Häckselleistung und Häckselqualität verringert.
Da der Maschinenrahmen erfindungsgemäß gelenkig am Adapterrahmen angebunden ist, schwingen vorteilhaft alle vorgenannten verfahrenstechnischen Komponenten des Pick-up-Vorsatzgerätes mit, also auf und ab bzw. nach oben und nach unten. Es kann von Vorteil sein, wenn der Maschinenrahmen relativ zum Adapterrahmen um eine im unteren Bereich des Maschinenrahmens und des Adapterrahmens angeordnete quer zur Fahrtrichtung angeordnete Drehachse bzw. um wenigstens einen entsprechend angeordneten Drehpunkt nach unten und nach oben schwingbar bzw. auf- und abschwingend aufgehängt ist.
Dadurch wird erreicht, dass sich das Pick-up-Vorsatzgerät auch bei hohen Fahrgeschwindigkeiten reaktiv den Bodenkonturen anpasst und gleichzeitig die Übergabegeometrien zwischen den verschiedenen verfahrenstechnischen Modulen des Pick-up-Vorsatzgerätes, nämlich Aufnahmerotor, Niederhaltervorrichtung, Einzugsschnecke und Einzugsschneckenboden, konstant optimal zueinander, also annähernd ortsfest und in einer optimalen Position zueinander halten. Erfindungsgemäß wird gleichzeitig eine optimale und sichere Bodenführung des Aufnahmerotors und damit eine hohe Rechgenauigkeit auch bei hohen Vorschubgeschwindigkeiten der Erntemaschine, insbesondere des Feldhäckslers, erreicht. Zudem wird ein optimaler Erntegutfluss sowie eine gleichmäßige Kompression der Erntegutmatte und damit ein hohe Häckselleistung und Häckselqualität gewährleistet.
Es kann von Vorteil sein, wenn der am Adapterrahmen gelenkig angebundene Maschinenrahmen derart um die Drehachse oder den Drehpunkt schwingt, dass bei der auf- und abschwingenden Bewegung keine oder nur geringe Veränderungen der Übergabegeometrie zwischen Pick-up-Vorsatzgerät und Erntemaschine entstehen.
Es kann hierbei von Vorteil sein, wenn die Drehachse oder der Drehpunkt zwischen Maschinenrahmen und Adapterrahmen in Höhe des Übergabebodens bzw. Einzugsschneckenboden bzw. Schneckenbodens positioniert ist, so dass bei der auf- und abschwingenden Bewegung keine ungewollten Relativbewegungen oder keine oder nur geringe Veränderungen der Übergabegeometrie zwischen Pick-up- Vorsatzgerät und der Erntemaschine, insbesondere des Vorpressgehäuses der Erntemaschine, insbesondere des Feldhäckslers, entstehen. Dadurch wird eine optimale und sichere Bodenführung des Aufnahmerotors und damit eine hohe Rechgenauigkeit auch bei hohen Vorschubgeschwindigkeiten der Erntemaschine, insbesondere des Feldhäckslers, erreicht. Zudem wird ein optimaler Erntegutfluss sowie eine gleichmäßige Kompression der Erntegutmatte und damit ein hohe Häckselleistung und Häckselqualität gewährleistet. Das erfindungsgemäße Pick- up-Vorsatzgerät kann sich also reaktiv den stetig ändernden Bodenkonturen auch bei hoher Vorfahrtsgeschwindigkeit anpassen, was mit einem herkömmlichen, fest zum Vorpressgehäuse des Feldhäckslers angeordneten und nur per Auflagedruckregelung des Feldhäckslers gesteuerten Pick-up-Vorsatzgerät nicht möglich ist.
Es kann von Vorteil sein, wenn die Drehachse in einer neutralen Position waagerecht zum Boden ausgerichtet ist.
Aufgrund der erfindungsgemäßen Merkmale schwingt das Pick-up-Vorsatzgerät bzw. der Maschinenrahmen samt Aufnahmerotor beim Überfahren einer Kuppe auch bei hohen Vorfahrtsgeschwindigkeiten relativ zum Adapterrahmen bzw. zur Erntemaschine bzw. zum Vorpressgehäuse der Erntemaschine reaktiv nach unten und hält so die eingestellte Rechhöhe konstant, so dass kein Erntegut auf dem Boden zurückbleibt und keine Futterverluste eintreten.
Das Pick-up-Vorsatzgerät bzw. der Maschinenrahmen samt Aufnahmerotor schwingt beim Durchfahren einer Senke auch bei hohen Vorfahrtsgeschwindigkeiten, relativ zum Adapterrahmen bzw. zur Erntemaschine bzw. zum Vorpressgehäuse der Erntemaschine reaktiv nach oben und hält so die eingestellte Rechhöhe konstant, so dass keine Verschmutzungen ins Erntegut und mithin ins Futter gelangen und die Grasnarbe geschont wird.
So wird unter allen Bedingungen eine sehr gute Bodenführung und dadurch eine verlustarme und verschmutzungsarme Aufnahme des Ernteguts bzw. Futters gewährleistet. Gleichzeitig mit dem stetig homogenen Erntegutfluss wird so die Futterqualität, die Häckselqualität und die Erntekapazität gesteigert.
Es kann von Vorteil sein, wenn zwei Führungselemente, die vorzugsweise als Tasträder ausgebildet sind, in Fahrtrichtung gesehen links und rechts, seitlich neben dem Aufnahmerotor, vorzugsweise in Fahrtrichtung gesehen in etwa auf Höhe des Aufnahmerotors angeordnet sind. Mit den Führungselementen wird der Aufnahmerotor damit der Maschinenrahmen des Pick-up-Vorsatzgerätes zum Boden geführt.
Es kann von Vorteil sein, wenn der Kontaktpunkt der zwei Führungselemente, vorzugsweise der Tasträder, mit dem Boden in Fahrtrichtung gesehen in etwa neben dem Kontaktpunkt der Aufnahmewerkzeuge, insbesondere Aufnahme-zinken bzw. Rechzinken, des Aufnahmerotors mit dem Boden, dem sogenannten Rechpunkt, angeordnet ist.
Dadurch wird unabhängig der Position bzw. des Winkels des Aufnahmerotors oder des Maschinenrahmens relativ zur Erntemschine bzw. zum Vorpressgehäuse der Erntemaschine oder des Ackerbodens die eingestellte Rechhöhe des Aufnahmerotors bzw. der Aufnahmewerkzeuge, insbesondere der Aufnahmezinken, immer exakt eingehalten.
Es kann von Vorteil sein, wenn der Abstand der Aufnahmewerkzeuge, insbesondere der Aufnahmezinken bzw. Rechzinken, des Aufnahmerotors zum Boden bzw. die Rechhöhe über die seitlich, neben dem Aufnahmerotor angeordneten Führungselemente, vorzugsweise Tasträder, einstellbar ist.
Es kann von Vorteil sein, wenn die Führungselemente, vorzugsweise Tasträder, mechanisch, hydraulisch und/oder elektrisch in ihrer Höhe zur Einstellung des Abstandes der Aufnahmewerkzeuge, insbesondere der Aufnahmezinken bzw. Rechzinken, des Aufnahmerotors zum Boden verfahrbar sind. Es kann von Vorteil sein, wenn die Einstellung des Abstandes der Aufnahmewerkzeuge, insbesondere der Aufnahmezinken bzw. Rechzinken, des Aufnahmerotors zum Boden dezentral am jeweiligen Führungselement, vorzugsweise Tastrad, oder zentral aus der Fahrerkabine der Erntemaschine und vorzugsweise für alle Führungselemente gleichzeitig durchführbar ist.
Es kann vorteilhaft sein, wenn die Führungselemente, vorzugsweise Tasträder, um vorzugsweise 360° um eine im Wesentlichen vertikale Achse drehbar sind. Dadurch wird eine bodenschonende Kurvenfahrt auch bei engen Kurven sowie ein Rückwärtsfahren ohne vorherigen Aushub des Pick-up-Vorsatzgerätes gewährleistet.
Es kann von Vorteil sein, wenn die in Fahrtrichtung gesehen links und rechts, seitlich neben dem Aufnahmerotor angeordneten Führungselemente, vorzugsweise Tasträder, für den Straßentransport des Pick-Up-Vorsatzgerätes in Fahrtrichtung gesehen vor den Aufnahmerotor verschwenkbar sind. Dadurch lässt sich vorteilhaft die Transportbreite des Pick-Up-Vorsatzgerätes bzw. der Erntemaschine zu reduzieren.
Es kann vorteilhaft sein, wenn ein oder mehr als ein Federelement, vorzugsweise eine Zugfeder, vorgesehen ist, welches in einem vorgegebenen Abstand zur Drehachse bzw. zum Drehpunkt mit dem einen Ende am Maschinenrahmen und mit dem anderen Ende am Adapterrahmen angebunden ist, derart das der Maschinenrahmen entlastet wird. Dadurch wird zum einen ein ruhigeres Bewegungsverhalten des Aufnahmerotors bzw. des gesamten Pick-up-Vorsatzgerätes erreicht und zum anderen auch ein geringerer Bodendruck der Führungselemente auf den Boden, insbesondere Ackerboden, ausgeübt, was wiederum maßgeblich die Laufruhe des Aufnahmerotors bzw. des gesamten Pick-up-Vorsatzgerätes und Bodenschonung erhöht.
Es kann von Vorteil sein, wenn ein oder mehr als ein Federelement mit einem oder mehr als einem Aktor, vorzugsweise mit einem Hydraulikzylinder, kombinierbar ist, durch dessen Betätigung der Schwingwinkel bzw. die Schwingbewegung übersteuerbar ist, wobei der Maschinenrahmen entweder in eine obere Endlage oder in eine untere Endlage verfahrbar ist, wobei die Betätigung vorzugsweise von der Fahrerkabine der Erntemaschine aus durchführbar ist.
So kann der Maschinenrahmen, beispielsweise für den Straßentransport des Pick- up-Vorsatzgerätes, relativ zum Adapterrahmen in die obere Endlage verfahren und so mehr Bodenfreiheit generiert werden. Bei klappbaren Pick-Up-Vorsatzgerä- tes kann der Aktor dazu genutzt werden, den Maschinenrahmen für den Klappvorgang relativ zum Adapterrahmen, in seine untere Endlage zu verfahren, um so mehr Platz zum Klappen bzw. Verschieben des Maschinenrahmens zwischen Vor- pressgehäuse oder Kabinendach der Erntemaschine, insbesondere des Feldhäckslers, und dem Pick-Up-Vorsatzgerät zu schaffen.
Es kann von Vorteil sein, wenn der Adapterrahmen zusätzlich mit einem Pendelrahmen versehen ist, welcher ein Pendeln des Pick-up-Vorsatzgerätes quer zur Fahrtrichtung zulässt. Dadurch kann die Bodenführung und damit die Rech- und Futterqualität, vor allem bei Feldhäckslern mit starren Vorpressgehäuse, also einem Vorpressgehäuse ohne eigenen Pendelrahmen, deutlich verbessert werden.
Es kann vorteilhaft sein, wenn eine oder mehr als eine Stützrolle vorgesehen ist, die vorzugsweise zusammen mit den seitlich, neben dem Aufnahmerotor angeordneten Führungselementen eine Art Tandemfahrwerk bildet.
Es kann vorteilhaft sein, wenn wenigstens eine Stützrolle am Adapterrahmen angeordnet ist.
Es kann vorteilhaft sein, wenn die Stützrollen innerhalb der Arbeitsbreite des Pick- Up-Vorsatzgerätes angeordnet sind.
Es kann vorteilhaft sein, wenn die Stützrollen in ihrer Höhe derart einstellbar sind, dass die Stützrollen auf den Boden stehen, wenn sich der Aufnahmerotor bzw. der Maschinenrahmen in mittlerer Position bzw. Schwingstellung relativ zum Adapterrahmen oder zum Vorpressgehäuse befindet, und wenn die Auflagedrucksteuerung der Erntemaschine das Pick-Up-Vorsatzgerät auf den Stützrollen zum Boden führt.
In Kombination mit einer Auflagedrucksteuerung einer Erntemaschine, insbesondere eines Feldhäckslers, wie einen Maishäcksler, ergeben sich folgende Vorteile.
Die Auflagedrucksteuerung einer Erntemaschine, beispielsweise eines Maishäckslers, führt das Pick-up-Vorsatzgerät auf diesen hinteren Rollen bzw. Stützrollen zum Boden. Es kommt zu einer Überlagerung von zwei Bewegungen, nämlich einerseits infolge der Höhenführung des gesamten Pick-up-Vorsatzgerätes durch die Auflagedrucksteuerung der Erntemaschine, insbesondere des Feldhäckslers, und andererseits infolge der Schwingbewegung des Aufnahmerotors bzw. des Maschinenrahmens relativ zum Adapterrahmen bzw. zur Erntemaschine, insbesondere zum Vorpressgehäuse des Feldhäckslers, nämlich wie folgt:
Der schwingende Aufnahmerotor bzw. Maschinenrahmen passt sich direkt und reaktiv den Bodenkonturen an und hält so auch bei höheren Vorfahrtsgeschwindigkeiten die Rechhöhe konstant. Die Erntemaschine, insbesondere der Feldhäcksler, führt das Pick-up-Vorsatzgeräte per Auflagedrucksteuerung auf den Stützrollen langsamer nach, da das System träger reagiert.
So ergibt es sich, dass die Auflagedrucksteuerung die Höhe des Pick-up-Vorsatz- gerätes so nachregelt, dass der schwingende Aufnahmerotor bzw. Maschinenrahmen immer wieder in seine Mittelstellung bzw. Ausgangslage zurückfindet.
Es kann vorteilhaft sein, wenn zur elektronischen Höhenführung ein oder mehr als ein Sensor, vorzugsweise Winkelsensor, vorgesehen ist, welcher aufgrund der schwingenden Aufhängung des Maschinenrahmens relativ zum Adapterrahmen die Relativbewegung zwischen Maschinenrahmen des Pick-up-Vorsatzgerätes und Adapterrahmen des Pick-up-Vorsatzgerätes erfasst und in ein elektrisches Signal umformt, wobei das Signal dann zur Erkennung der Position des Aufnahmerotors oder des Maschinenrahmens des Pick-up-Vorsatzgerätes relativ zum Adapterrahmens des Pick-up-Vorsatzgerätes nutzbar ist, welches vorzugsweise zur Steuerung eines am Pick-up-Vorsatzgerät angeordneten Vorpressgehäuses nutzbar ist, das so nachführbar ist, dass der schwingende Maschinenrahmen in eine Ausgangslage, in der sich der Maschinenrahmen in einer mittleren Position befindet, zurückfindet. Der schwingende Aufnahmerotor oder Maschinenrahmen passt sich direkt und reaktiv den Bodenkonturen an und hält so auch bei höheren Vorfahrtsgeschwindigkeiten die Rechhöhe konstant. Die optional zusätzlichen Stützrollen am Adapterrahmen, wie oben beschrieben, sind für dieses erfindungsgemäße System bzw. Pick-up-Vorsatzgerät nicht zwingend notwendig, können die Bodenführung in schwierigen Bedingungen aber unterstützen.
Es kann von Vorteil sein, wenn das mit der Erntemaschine verbundene Pick-up- Vorsatzgerät manuell an der Erntemaschine auf eine konstante vorgegebene Höhe über den Boden einstellbar ist. Dadurch kann sich der schwingende Aufnahmerotor bzw. Maschinenrahmen auch ohne eine an der Erntemaschine bzw. am Feldhäcksler vorgesehene auflagedruckgesteuerte oder elektronisch gesteuerte gesteuerte Höhenführung des Pick-up-Vorsatzgerätes den Bodenkonturen anpassen. Dies ist beispielsweise bei älteren Erntemaschinen- bzw. Feldhäckslermodellen vorteilhaft. Der Aufnahmerotor bzw. Maschinenrahmen kann sich so innerhalb seines Schwingweges den Bodenkonturen anpassen. Bei extremeren Bodenunebenheiten muss die Höhenführung des Pick-up-Vorsatzgerätes aus der Fahrerkabine der Erntemaschine, insbesondere des Feldhäckslers, manuell nachgesteuert werden. Daher ist diese Weiterbildung der Erfindung vorteilhaft eher in ebenen Geländen einsetzbar.
In kupierteren und/oder alpinen Gegenden sollte das vorgenannte System nur in Kombination mit einer entsprechenden wie oben beschriebenen auflagedruckgesteuerten oder elektronisch gesteuerten Höhenführung genutzt werden. Es kann vorteilhaft sein, wenn der Aufnahmerotor zur Anpassung an die Konturen des Bodens aus mehreren zumindest teilweise gelenkig miteinander verbundenen Segmenten zusammengesetzt ist. Dadurch, dass der Aufnahmerotor des Pick-up- Vorsatzgerätes aus mehreren zumindest teilweise gelenkig miteinander verbundenen Segmenten zusammengesetzt ist, wird erreicht, dass der Aufnahmerotor auch quer zur Fahrtrichtung flexibel ist, wodurch sich dieser der Bodenkontur besser anpassen kann. So ist es möglich, dass sich der Aufnahmerotor beim Überfahren einer Senke der Kontur der Senke oder umgekehrt bei Überfahren einer Kuppe der Kontur der Kuppe zumindest teilweise angleicht. Dabei hängt der Aufnahmerotor quasi an der betreffenden Stelle nach unten durch oder umgekehrt wölbt sich an der betreffenden Stelle nach oben. Dadurch, dass sich der Aufnahmerotor der Kontur des Geländes anpasst, können der Aufnahmerotor und damit die Aufnahmewerkzeuge, insbesondere Rechzinken, in einem optimalen Abstand zur Grasnarbe zur Aufnahme des Ernteguts geführt werden. Somit kommt es zu keinen Ernteverlusten, da selbst in Senken des Geländes das Erntematerial zuverlässig aufgesammelt wird. Zudem wird verhindert, dass die Aufnahmewerkzeuge, insbesondere Rechzinken, aggressiv durch die Grasnarbe kämmen. Da dadurch die Grasnarbe geschützt und kein Dreck, wie Sand oder Boden, aufgenommen wird, wird eine Futterverschmutzung vermieden und die Futterqualität gesteigert. Die Flexibilität des Aufnahmerotors gewährleistet also eine hohe Futterqualität bei geringen Ernteverlusten. Zudem wird ein erhöhter Maschinenverschleiß sowohl am Pick-up-Vorsatzgerät als auch an der Erntemaschine vermieden.
Durch die Kombination der erfindungsgemäßen schwingenden Aufhängung des Aufnahmerotors bzw. des Maschinenrahmes relativ zum Adapterrahmen bzw. zur Erntemaschine, insbesondere zum Vorpressgehäuse der Erntemaschine, mit der Flexibilität des Aufnahmerotors wird erreicht, dass sich der flexible Aufnahmerotor zusätzlich zur schwingenden Aufhängung auch quer zur Fahrtrichtung den Bodenkonturen anpassen kann. Dadurch wird eine optimale Rechgenauigkeit hergestellt, wodurch der Boden wiederum geschont und die Erntegut- bzw. Futterqualität weiter erhöht wird. Diese erfindungsgemäße Art der Aufhängung bzw. Anbindung des Aufnahmerotors bzw. Maschinenrahmens an den Adapterrahmen ist auch auf alle anderen Maschinen mit Pick-up-Vorsatzgeräten anwendbar. Es kann vorteilhaft sein, wenn die Erntemaschine eine Ballenpresse, ein Ladewagen, ein Bandschwader oder dergleichen ist. In Frage kommen grundsätzlich alle Landmaschinen, die üblicherweise mit einem Pick-up-Vorsatzgerät als Erntevorsatz bestückbar sind.
Nach alledem sind folgende Vorteile eines erfindungsgemäßen Pick-Up-Vorsatz- gerät für einen Feldhäcksler gegenüber dem Stand der Technik gegeben:
- bessere Bodenanpassung, vor allem bei größeren Arbeitsbreiten und höheren Vorfahrtsgeschwindigkeiten
- hohe Laufruhe des Aufnahmerotors bzw. des gesamten Pick-up-Vor- satzgerätes
- keine Einleitung von Lastspitzen in das Vorpressgehäuse der Erntemaschine; Ausweichen des Pick-up-Vorsatzgerätes nach oben bei sich schnell ändernden Bodenkonturen
- geringer Bodendruck an den Führungselementen
- Schonung der Grasnarbe und Einhaltung der Rechhöhe, vor allem in nassen, stark konturierten und anmoorigen Gegenden
- höhere Futterqualität; weniger Schmutzeintrag ins Futter
- geringerer Verschleiß im gesamten Pick-up-Vorsatzgerät und in der gesamten Erntemaschine
- dadurch auch geringere Gefahr von Zinkenbrüchen
- geringere Ernteverluste bei der Aufnahme des Erntegutes vom Boden; verbesserte Rechqualität
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der darin enthaltenden Figurenbeschreibung. Alle vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie die in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren allein gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder aber in Alleinstellung verwendbar.
Die Erfindung wird nun anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen sowie unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Pick- up-Vorsatzgerätes von schräg vorne,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des in Fig. 1 dargestellten erfindungsgemäßen Pick-up-Vorsatzgerätes von schräg hinten,
Fig. 3 eine Seitenansicht des in Fig. 1 dargestellten erfindungsgemäßen Pick-up-Vorsatzgerätes,
Fig. 4 eine Seitenansicht des in Fig. 3 dargestellten erfindungsgemäßen Pick-up-Vorsatzgerätes mit einem Maschinenrahmen relativ zum Adapterrahmen in oberster Position,
Fig. 5 eine Seitenansicht des in Fig. 3 dargestellten erfindungsgemäßen Pick-up-Vorsatzgerätes mit einem Maschinenrahmen relativ zum Adapterrahmen in mittlerer Position,
Fig. 6 eine Seitenansicht des in Fig. 3 dargestellten erfindungsgemäßen Pick-up-Vorsatzgerätes mit einem Maschinenrahmen relativ zum Adapterrahmen in unterster Position,
Fig. 7 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Pick-up-Vorsatz- gerätes mit elektronischer Winkel-ZPositionserfassung des relativ zum Adapterrahmen schwingbaren Maschinenrahmens, Fig. 8 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Pick-up-Vorsatz- gerätes mit einem Maschinenrahmen relativ zum Adapterrahmen und einer Stützrolle am Adapterrahmen,
Fig. 9 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Pick-up-Vorsatz- gerätes mit einem Maschinenrahmen relativ zum Adapterrahmen und seitlichen Führungselementen in Form von Tasträdern und
Fig. 10 eine Vorderseitenansicht eines erfindungsgemäßen Pick-up- Vorsatzgerätes mit einem Maschinenrahmen relativ zum Adapterrahmen und seitlichen Führungselementen in Form von Tasträdern.
Werden in den Fig. 1 bis 10 gleiche Bezugsziffern verwendet, so bezeichnen diese auch gleiche Teile oder Bereiche.
Das erfindungsgemäße Pick-up-Vorsatzgerät 10 für hier nicht dargestellte Erntemaschine, umfasst einen Maschinenrahmen 12, einen Aufnahmerotor 14 mit Aufnahmewerkzeugen 16 zur Aufnahme von Erntegut vom Boden 18. Bei den Aufnahmewerkzeugen 16 handelt es sich um degressiv angeordnete Zinken. Die Fahrtrichtung FR bzw. die Vorwärtsfahrtrichtung des Pick-up-Vorsatzgerätes 10 ist in den Figuren mit einem Pfeil dargestellt. Der Aufnahmerotor 12 ist zur Anpassung an die Konturen des Bodens 18 aus mehreren zumindest teilweise gelenkig miteinander verbundenen Segmenten - wie in Fig. 1 gut zu erkennen - zusammengesetzt.
Das Pick-up-Vorsatzgerät 10 umfasst weiterhin wenigstens mehre auf dem Boden 18 aufliegende Führungselemente in Form von Gleitteller 42. Die Gleitteller 42 sind hierbei, wie in den Figuren gezeigt, unmittelbar hinter dem Aufnahmerotor 14 und innerhalb der effektiven Arbeitsbreite des Aufnahmerotors 14 angeordnet. Das Pick-up-Vorsatzgerät 10 umfasst weiterhin eine Einzugsschnecke 24, um das aufgenommene Erntegut einzuziehen und in Richtung der hier nicht dargestellten Erntemaschine zu transportieren, und einen Maschinenrahmen 12, an dem der Aufnahmerotor 14 und die Einzugsschnecke 24 angebunden sind, und eine Niederhaltereinheit 20, die ebenfalls erfindungsgemäß am Maschinenrahmen 12 angebunden ist und die Richtung des Erntegutflusses vorgibt, wenn das Erntegut aufgrund der sich drehenden Aufnahmewerkzeuge 14 mit großer Beschleunigung nach oben befördert wird. Die Niederhaltervorrichtung 20 weist eine vorderes Niederhalterelement in Form einer drehbaren oder drehenden Schwadrolle und ein hinteres Niederhalterelement in Form einer drehbaren oder drehenden Schwadrolle auf. Weiterhin ist noch ein Einzugsschneckenboden 22 vorgesehen, der ebenfalls an dem Maschinenrahmen 12 angebunden ist. Der Einzugsschneckenboden 22 ist in den in den Figuren gezeigten Seitenansichten des Pick-up- Vorsatzgerätes 10 schematisch zu Darstellung der Lage als Strich eingezeichnet.
Erfindungsgemäß sind an dem Maschinenrahmen 12 der Aufnahmerotor 14, die Niederhaltervorrichtung 20, der Einzugsschneckenboden 22 und die Einzugsschnecke 24 angebunden und diese bilden mit dem Maschinenrahmen 12 eine Maschinenrahmeneinheit, wobei ein Adapterrahmen 26 vorgesehen ist, an dessen in Fahrtrichtung FR gesehen nach vorne weisenden Seite der Maschinenrahmen 12 gelenkig angebunden ist und an dessen nach hinten weisenden Seite die Erntemaschine auf und abschwingend ankoppelbar ist.
Der Maschinenrahmen 12 ist relativ zum Adapterrahmen 26 um eine im unteren Bereich des Maschinenrahmens 12 und des Adapterrahmens 26 quer zur Fahrtrichtung FR angeordnete Drehachse 28 bzw. um wenigstens einen entsprechend angeordneten Drehpunkt nach unten und nach oben schwingbar bzw. auf- und abschwingend aufgehängt ist. Die Schwingbewegung ist in den Fig. 7 - 9 als Doppelpfeil 44 dargstellt.
Der am Adapterrahmen 26 gelenkig angebundene Maschinenrahmen 12 schwingt derart um die Drehachse (28) oder den Drehpunkt, dass bei der auf- und abschwingenden Bewegung keine oder nur geringe Veränderungen der Übergabegeometrie zwischen Pick-up-Vorsatzgerät 10 und Erntemaschine entstehen.
Weiterhin können - wie in Fig. 9 und 10 gezeigt - zwei Führungselemente 30, die als Tasträder 30a, 30b ausgebildet sind, in Fahrtrichtung FR gesehen links und rechts, seitlich neben dem Aufnahmerotor 14, vorzugsweise in Fahrtrichtung FR gesehen in etwa auf Höhe des Aufnahmerotors 14 angeordnet sind. Die Tasträder 30a, 30b übernehmen die Führung des Aufnahmerotors 14 und führen diesen zum Boden 18.
Wie in Fig. 9 dargestellt, ist der Kontaktpunkt 38 der zwei Führungselemente 30, nämlich der Tasträder 30a, 30b, mit dem Boden 18 in Fahrtrichtung (FR) gesehen in etwa neben dem Kontaktpunkt der Aufnahmewerkzeuge 16, insbesondere Aufnahmezinken bzw. Rechzinken, des Aufnahmerotors 14 mit dem Boden 18, dem sogenannten Rechpunkt, angeordnet.
Der Abstand der Aufnahmewerkzeuge 16, insbesondere der Aufnahmezinken bzw. Rechzinken, des Aufnahmerotors 14 zum Boden 18 bzw. die Rechhöhe ist über die seitlich, neben dem Aufnahmerotor 14 angeordneten Führungselemente 30, vorliegend Tasträder 30a, 30b, einstellbar.
Die in Fahrtrichtung FR gesehen links und rechts, seitlich neben dem Aufnahmerotor 14 angeordneten Führungselemente 30, vorliegend Tasträder 30a, 30b, sind für den Straßentransport des Pick-Up-Vorsatzgerätes 10 in Fahrtrichtung FR gesehen vor den Aufnahmerotor 14 verschwenkbar. Dadurch verringert sich die Transportbreite mit Blick auf Fig. 10.
Wie in den Fig. 4 bis 6 schematisch gezeigt ist ein Federelement 32, vorzugsweise eine Zugfeder, vorgesehen, welches in einem vorgegebenen Abstand zur Drehachse 28 bzw. zum Drehpunkt mit dem einen Ende am Maschinenrahmen 12 und mit dem anderen Ende am Adapterrahmen 26 angebunden ist, derart das der Maschinenrahmen 12 entlastet wird. Der Maschinenrahmen 12 und der Adapterrahmen 26 sind über die Drehachse 28 und das Federelement 32 gekoppelt, wobei sich beim Schwingen des Maschinenrahmens 12 um die Drehachse 28 nach unten, insbesondere beim Einfahren des Pick-up-Vorsatzgerätes 10 in eine Senke, wie in Fig. 6 gezeigt, das Federelement 32 auseinanderzieht und dessen Federkraft entsprechend vergrößert wird, und umgekehrt, dass sich beim Schwingen des Maschinenrahmens 12 um die Drehachse 28 nach oben, insbesondere beim Auffahren des Pick-up-Vorsatzgerätes 10 auf eine Kuppe, wie in Fig. 4 dargestellt, das Federelement 32 zusammenzieht und dessen Federkraft entsprechend verringert wird. Dies führt zu einer Entlastung des Maschinenrahmens 12.
Wie in Fig. 8 dargestellt ist eine oder mehr als eine Stützrolle 36 vorgesehen, die vorzugsweise zusammen mit den seitlich, neben dem Aufnahmerotor 14 angeordneten in den Fig. 9 und 10 dargestellten Führungselementen 30 eine Art Tandemfahrwerk bildet. Die Stützrolle 36 ist am Adapterrahmen 26 innerhalb der Arbeitsbreite des Pick-Up-Vorsatzgerätes 10 angeordnet.
Wie in Fig. 7 gezeigt, ist zur elektronischen Höhenführung ein oder mehr als ein Sensor 40, vorliegend ein Winkelsensor, vorgesehen, welcher aufgrund der schwingenden Aufhängung des Maschinenrahmens 12 relativ zum Adapterrahmen 26 die Relativbewegung zwischen Maschinenrahmen 12 des Pick-up-Vor- satzgerätes 10 und Adapterrahmen 26 des Pick-up-Vorsatzgerätes 12 erfasst und in ein elektrisches Signal umformt, wobei das Signal dann zur Erkennung der Position des Aufnahmerotors 14 oder des Maschinenrahmens 12 des Pick-up-Vor- satzgerätes 10 relativ zum Adapterrahmens 26 des Pick-up-Vorsatzgerätes 10 nutzbar ist, welches vorzugsweise zur Steuerung eines am Pick-up-Vorsatzgerät 10 angeordneten Vorpressgehäuses nutzbar ist, das so nachführbar ist, dass der schwingende Maschinenrahmen 12 in eine Ausgangslage, in der sich der Maschinenrahmen 10 in einer mittleren Position befindet, wie in Fig. 5 dargestellt, zurückfindet. Bezugsziffernliste
10 Pick-up-Vorsatzgerät
12 Maschinenrahmen
14 Aufnahmerotor
16 Aufnahmewerkzeuge
18 Boden
20 Niederhaltervorrichtung
22 Einzugsschneckenboden
24 Einzugsschnecke
26 Adapterrahmen
28 Drehachse
30 Führungselement
30a Tastrad
30b Tastrad
32 Federelement
34 Schwingbewegung
36 Stützrolle
38 Kontaktpunkt
40 Winkelsensor
42 Gleitteller
44 Drehpunkt Einzugsschnecke zum Maschinenrahmen
46 Beabstandung zwischen Federelement und Drechachse
FR Fahrtrichtung

Claims

P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Pick-up-Vorsatzgerät (10) für eine vorzugsweise ein Vorpressgehäuse aufweisende Erntemaschine, vorzugsweise für einen Feldhäcksler, besonders bevorzugt für einen selbstfahrenden Feldhäcksler, umfassend einen Maschinenrahmen (12), einen Aufnahmerotor (14) mit Aufnahmewerkzeugen (16) zur Aufnahme von Erntegut vom Boden (18), eine Niederhaltervorrichtung (20), einen Einzugsschneckenboden (22) und eine Einzugsschnecke (24), dadurch gekennzeichnet, dass an dem Maschinenrahmen (12) der Aufnahmerotor (14), die Niederhaltervorrichtung (20), der Einzugsschneckenboden (22) und die Einzugsschnecke (24) angebunden sind und diese mit dem Maschinenrahmen (12) eine Maschinenrahmeneinheit bilden, wobei einen Adapterrahmen (26) vorgesehen ist, an dessen in Fahrtrichtung (FR) gesehen nach vorne weisenden Seite der Maschinenrahmen (12) gelenkig angebunden ist und an dessen nach hinten weisenden Seite die Erntemaschine ankoppelbar ist.
2. Pick-up-Vorsatzgerät (10) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Maschinenrahmen (12) relativ zum Adapterrahmen (26) um eine im unteren Bereich des Maschinenrahmens (12) und des Adapterrahmens (26) angeordnete quer zur Fahrtrichtung (FR) angeordnete Drehachse (28) bzw. um wenigstens einen entsprechend angeordneten Drehpunkt nach unten und nach oben schwingbar bzw. auf- und abschwingend aufgehängt ist.
3. Pick-up-Vorsatzgerät (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (28) in einer neutralen Position waagerecht zum Boden (18) ausgerichtet ist.
4. Pick-up-Vorsatzgerät (10) nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der am Adapterrahmen (26) gelenkig angebundene Maschinenrahmen (12) derart um die Drehachse (28) oder den Drehpunkt schwingt, dass bei der auf- und abschwingenden Bewegung keine oder nur geringe Veränderungen der Übergabegeometrie zwischen Pick-up-Vorsatzgerät (10) und Erntemaschine entstehen.
5. Pick-up-Vorsatzgerät (10) nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Führungselemente (30), die vorzugsweise als Tasträder (30a, 30b) ausgebildet sind, in Fahrtrichtung (FR) gesehen links und rechts, seitlich neben dem Aufnahmerotor (14), vorzugsweise in Fahrtrichtung (FR) gesehen in etwa auf Höhe des Aufnahmerotors (14) angeordnet sind.
6. Pick-Up-Vorsatzgerät (10) nach Anspruch 45, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktpunkt (38) der zwei Führungselemente (30), vorzugsweise der Tasträder (30a, 30b), mit dem Boden (18) in Fahrtrichtung (FR) gesehen in etwa neben dem Kontaktpunkt der Aufnahmewerkzeuge (16), insbesondere Aufnahmezinken bzw. Rechzinken, des Aufnahmerotors (14) mit dem Boden, dem sogenannten Rechpunkt, angeordnet ist.
7. Pick-Up-Vorsatzgerät (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Aufnahmewerkzeuge (16), insbesondere der Aufnahmezinken bzw. Rechzinken, des Aufnahmerotors (14) zum Boden (18) bzw. die Rechhöhe über die seitlich, neben dem Aufnahmerotor (14) angeordneten Führungselemente (30), vorzugsweise Tasträder (30a, 30b), einstellbar ist.
8. Pick-Up-Vorsatzgerät (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungselemente (30), vorzugsweise Tasträder (30a, 30b), mechanisch, hydraulisch und/oder elektrisch in ihrer Höhe zur Einstellung des Abstandes der Aufnahmewerkzeuge (16), insbesondere der Aufnahmezinken bzw. Rechzinken, des Aufnahmerotors (14) zum Boden (18) verfahrbar sind.
9. Pick-Up-Vorsatzgerät (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungselemente (30), vorzugsweise Tasträder (30a, 30b), um vorzugsweise 360° um eine im Wesentlichen vertikale Achse drehbar sind.
10. Pick-Up-Vorsatzgerät (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die in Fahrtrichtung (FR) gesehen links und rechts, seitlich neben dem Aufnahmerotor (14) angeordneten Führungselemente (30), vorzugsweise Tasträder (30a, 30b), für den Straßentransport des Pick-Up-Vorsatzgerätes in Fahrtrichtung (FR) gesehen vor den Aufnahmerotor (14) verschwenkbar sind.
11 . Pick-Up-Vorsatzgerät (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehr als ein Federelement (32), vorzugsweise eine Zugfeder, vorgesehen ist, welches in einem vorgegebenen Abstand zur Drehachse (28) bzw. zum Drehpunkt mit dem einen Ende am Maschinenrahmen (12) und mit dem anderen Ende am Adapterrahmen (26) angebunden ist, derart das der Maschinenrahmen (12) entlastet wird.
12. Pick-Up-Vorsatzgerät (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehr als ein Federelement (32) mit einem oder mehr als einem Aktor, vorzugsweise mit einem Hydraulikzylinder, kombinierbar ist, durch dessen Betätigung der Schwingwinkel bzw. die Schwingbewegung (34) übersteuerbar ist, wobei der Maschinenrahmen (12) entweder in eine obere Endlage oder in eine untere Endlage verfahrbar ist, wobei die Betätigung vorzugsweise von der Fahrerkabine der Erntemaschine aus durchführbar ist.
13. Pick-Up-Vorsatzgerät (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapterrahmen (26) zusätzlich mit einem Pendelrahmen versehen ist, weicher ein Pendeln des Pick-up-Vorsatzgerätes (10) quer zur Fahrtrichtung (FR) zulässt.
14. Pick-Up-Vorsatzgerät (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehr als eine Stützrolle (36) vorgesehen ist, die vorzugsweise zusammen mit den seitlich, neben dem Aufnahmerotor (14) angeordneten Führungselementen (30) eine Art Tandemfahrwerk bildet.
15. Pick-Up-Vorsatzgerät (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Stützrolle (36) am Adapterrahmen (26) angeordnet ist.
16. Pick-Up-Vorsatzgerät (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützrollen (36) innerhalb der Arbeitsbreite des Pick- Up-Vorsatzgerätes (10) angeordnet sind.
17. Pick-Up-Vorsatzgerät (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützrollen (36) in ihrer Höhe derart einstellbar sind, dass die Stützrollen (36) auf den Boden (18) stehen, wenn sich der Aufnahmerotor (14) bzw. der Maschinenrahmen (12) in mittlerer Position bzw. Schwingstellung relativ zum Adapterrahmen (26) oder zum Vorpressgehäuse befindet, und dass die Auflagedrucksteuerung der Erntemaschine das Pick-Up-Vorsatzgerät (10) auf den Stützrollen (36) zum Boden (18) führt.
18. Pick-Up-Vorsatzgerät (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur elektronischen Höhenführung ein oder mehr als ein Sensor (40), vorzugsweise Winkelsensor, vorgesehen ist, welcher aufgrund der schwingenden Aufhängung des Maschinenrahmens (12) relativ zum Adapterrahmen (26) die Relativbewegung zwischen Maschinenrahmen (12) des Pick-up-Vor- satzgerätes (10) und Adapterrahmen (26) des Pick-up-Vorsatzgerätes (12) erfasst und in ein elektrisches Signal umformt, wobei das Signal dann zur Erkennung der Position des Aufnahmerotors (14) oder des Maschinenrahmens (12) des Pick-up- Vorsatzgerätes (10) relativ zum Adapterrahmens (26) des Pick-up-Vorsatzgerätes (10) nutzbar ist, welches vorzugsweise zur Steuerung eines am Pick-up-Vorsatz- gerät (10) angeordneten Vorpressgehäuses nutzbar ist, das so nachführbar ist, dass der schwingende Maschinenrahmen (12) in eine Ausgangslage, in der sich der Maschinenrahmen (10) in einer mittleren Position befindet, zurückfindet.
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