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Die Erfindung betrifft ein Absaugmodul zur Absaugung von Luft aus einer Toilettenschüssel nach den Oberbegriffen von Anspruch 1 und 6.
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Es sind Absaugvorrichtungen bekannt, bei denen unangenehme Gerüche aus der Spülschüssel der Toilette abgesaugt werden. Wenn diese Abluft wieder dem Sanitärraum zugeführt werden soll, werden Filtersysteme verwendet, mit denen die Abluft gereinigt wird. Diese Filtersysteme sind oft im Spülkasten integriert, wodurch eine Nachrüstbarkeit ohne Abrissarbeiten unmöglich ist. Es sind ebenfalls Absaugvorrichtungen bekannt, bei denen die Abluft ergänzend zur Filterung ionisiert wird oder mit chemischen Duftstoffen behandelt wird. Auch diese Absaugvorrichtungen sind aufwändig zu betreiben und nicht als Nachrüstlösung geeignet.
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Darüber hinaus sind Absaugvorrichtungen bekannt, die aus einem speziellen Unterputz Spülkasten mit besonderer Rohrführung bestehen. Hier werden Gerüche über das Spülrohrsystem abgesaugt und über eine aufwändige Rohrführung in das Abwasserrohrnetz eingeblasen. Diese Systeme werden aufgrund ihres hohen benötigten Bauraums hinter einer Wand, der s.g. Vorwand, verborgen. Auch diese Systeme lassen sich nur in Verbindung mit umfangreichen Abrissarbeiten mit anschließendem Neuaufbau der Vorwand einbauen und sind somit für eine Nachrüstlösung ebenfalls nicht geeignet.
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Die
EP 3983617 A1 offenbart eine Absaugvorrichtung, die zwischen Spülrohr und Abwasserrohr angeordnet ist und vollständig gasdicht ausgebildet ist. Da zwar die Anschlusspunkte der Toilettenschüssel genormt sind, aber nicht der Aufbau der Toilettenschüssel, passt die hier offenbarte Absaugvorrichtung nicht in jeden Keramikhohlraum der Toilettenschüssel. Bei den verschiedenen Herstellern variiert der verfügbare Einbauraum in der Tiefe des Keramikhohlraumes, was eine universelle Nachrüstlösung erschwert. In einem ungünstigen Fall beträgt die nutzbare Tiefe des Keramikhohlraumes nur 15mm bis zum Fliesenspiegel oder zur Wand. Auch die auf dem Boden und vor dem Fliesenspiegel angeordneten Spülkästen mit Verkleidung, die beispielsweise als Ersatz für die bisherigen in Unterputz angeordneten Spülkästen verwendet werden, lassen oft keinen größeren Einbauraum zu.
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Die
EP1235038A2 und
GB2237825A offenbaren eine Absaugvorrichtung für ein Toilettenbecken, bei dem die Abluft über ein separates Rohr abgeführt wird.
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In der
DE 10052433 A1 und der
DE 10354540 A1 wird eine Absaugvorrichtung mit einer Pumpe zwischen dem Spülrohr und dem Abwasserrohr installiert. Eine Ventilklappe verhindert das Einlaufen von Wasser in das Absaugrohr der Vorrichtung.
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Die
US 1,351,854 offenbart ausschließlich eine Ventilklappe, die zwischen einer Geschlossenstellung der Spülleitung und einer Geschlossenstellung der Abflussleitung verschwenkt wird. Auf der Oberseite der Ventilklappe ist ein gebogenes Strömungselement angeordnet, mit dem bei Betätigung der Spülung die Abflussleitung zwangsweise verschlossen wird. Abfluss und Spülleitung sind y-förmig miteinander verbunden und weisen große Querschnitte auf.
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CN101476344 A zeigt ein Absaugmodul, bei dem eine zusätzliche Leitung in die Toilettenschüssel installiert wird. Die Abluft wird neben der Abflussleitung in den Abfluss geführt.
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Entsprechend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Absaugmodul dahingehend auszubilden, dass es ohne Filter als Nachrüstlösung für nahezu jede Toilettenschüssel verwendet werden kann und entweder im Keramikhohlraum der Toilettenschüssel oder in dem zugeordneten Abdeckkasten integriert werden kann. Dabei soll gleichzeitig vermieden werden, dass bei der Absaugung von feuchter oder geruchsbelasteter Luft aus der Toilettenschüssel nicht gleichzeitig Luft aus dem Spülkasten abgesaugt wird, was eine Fehlfunktion auslösen kann, z.B. eine Verringerung der Saugleistung.
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Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe durch eine Vorrichtung mit den in Anspruch 1 und Anspruch 6 angegebenen Merkmalen. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
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Das Absaugmodul der vorliegenden Erfindung dient zur Absaugung von Luft aus einer Toilettenschüssel, die mit einem Spülrohr mit einer Wasserspeisung verbunden ist und mit einem Abwasserrohr zur Entsorgung von Abwasser.
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Die Absaugung der Luft erfolgt über eine Öffnung, die vorzugsweise im oberen Umfang des Spülrohrs oder eines Adapters Spülrohr angeordnet ist und in eine Öffnung des Abwasserrohrs oder Adapter Abwasserrohr abgeleitet wird.
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Das Absaugmodul umfasst mindestens ein Saugrohr, mindestens eine Saugvorrichtung und mindestens ein Ausblasrohr, mit denen die zuvor genannten Öffnungen verbunden werden. Bei Betätigung einer Spülung zur Reinigung der Toilettenschüssel ist ein in dem Spülrohr oder Adapter Spülrohr angeordneter Verschluss ausgebildet, die Öffnung des Spülrohr oder Adapter Spülrohr zu verschließen.
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Damit wird ein Einlaufen von fließendem oder stehendem Wasser in das Ausblasrohr und in das Saugrohr vermieden, und damit ein Verlust von Wasser aus dem Spülkasten oder eine Fehlfunktion des Absaugmoduls verhindert. Es ergibt sich eine platzsparende Lösung, mit der das Absaugmodul auch in enge Keramikhohlräume nachträglich eingebaut werden kann.
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Es muss keine Luftabsaugung mit Filter im Wasserkasten installiert werden. Die Installation des erfindungsgemäßen Absaugmoduls erfolgt mit den wesentlichen Komponenten fast ausschließlich zwischen Spülrohr und Abwasserrohr im Keramikhohlraum der Toilettenschüssel. Die für die Saugvorrichtung notwendige Energiequelle und der Auslöser zur Betätigung kann separat vom Absaugmodul ebenfalls im Keramikhohlraum oder im Bereich der Toilettenschüssel installiert werden. Alternativ kann die notwendige Energiequelle und der Auslöser zur Betätigung auch außerhalb der Toilettenschüssel angeordnet werden. Der Spülkasten oder der Fliesenspiegel müssen nicht demontiert werden.
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Als Saugvorrichtung kann ein Ventilator, ein Druckverstärker oder ein Kompressor verwendet werden, die ausgebildet sind, eine ausreichend große Luftströmung zu erzeugen, um Luft aus der Toilettenschüssel über das Spülrohr in das Abwasserrohr zu leiten. Auch wenn nachfolgend nur ein Ventilator in den Ausführungsbeispielen dargestellt wird, kann jede andere geeignete Saugvorrichtung verwendet werden, die eine ausreichende Luftströmung und die notwendige Kompaktheit für den zumindest teilweisen Einbau in den Keramikhohlraum der Toilettenschüssel aufweist.
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Das mindestens eine Saugrohr kann sich zumindest teilweise schneckenförmig um das Spülrohr oder den Adapter Spülrohr erstrecken. Die schneckenförmige Kontur ermöglicht eine platzsparende Ausführung, bei der beide Öffnungen, die vorzugsweise jeweils am oberen Umfang der Rohre angeordnet sind, miteinander verbunden werden. Als oberer Umfang wird die obere Hälfte der Rohre oder Adapter von Spülrohr und Abwasserrohr definiert. Von der oberen Öffnung des Spülrohres bzw. des Adapters Spülrohres bis zum Gehäuse kann sich der Querschnitt des mindestens einen Saugrohres erst kontinuierlich, dann sprungartig erweitern, um die Luftströmung energieeffizient und möglichst geräuscharm zu führen.
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Die mindestens eine Saugvorrichtung des Absaugmoduls kann in oder an einem Gehäuse angeordnet sein, der das mindestens eine Absaugrohr mit dem mindestens einen Ausblasrohr verbindet oder an dem Absaugrohr bzw. dem Auslaufrohr seitlich angeschlossen bzw. angeflanscht ist. Hier kann auch die Verbindung der beiden Komponenten erfolgen, die zumindest aus dem Absaugrohr einerseits und dem Ausblasrohr besteht, wobei die Saugvorrichtung dazwischen oder seitlich angeordnet sein kann.
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Ein elastisches und dichtendes Ausgleichselement, dass zwischen dem Ausblasrohr und dem Gehäuse oder dem Absaugrohr angeordnet ist, ermöglicht bei der Montage eine radiale und axiale Kompensation von Spiel zwischen den Komponenten. Gleichzeitig können ein Winkelversatz und Fertigungstoleranzen damit kompensiert werden.
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Dadurch, dass das mindestens eine Saugrohr eine Aufweitung aufweisen kann, die das Saugrohr auf den Querschnitt der Saugvorrichtung oder dessen Gehäuse vergrößert bzw. angleicht, kann das Absaugmodul geräuscharm ausgebildet werden.
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Dabei ist das Absaugmodul ausgebildet, vollständig in den Keramikhohlraum der Toilettenschüssel montiert zu werden, da die Querschnittsveränderung der Aufweitung mit dem Gehäuse ausschließlich in den Keramikhohlraum der Toilettenschüssel hineinragt. Die Anschlussrohrstücke ragen mit dem Adapter Spühlrohr bzw. Adapter Anschlussrohr in oder hinter den Fliesenspiegel bzw. in die Wand hinein. Dabei befindet sich die Lagerung der Ventilklappe ebenfalls im Bereich des Fliesenspiegels bzw. im Bereich der Wand. Das Absaugmodul weist zum Fliesenspiegel bzw. zur Wand eine durchgehend fast ebene Außenkontur auf.
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Werden für das Absaugmodul Adapter für das Spülrohr und das Ausblasrohr verwendet, weisen diese jeweils einen Außendurchmesser auf, die mit dem Innendurchmesser von Spülrohr bzw. Abwasserrohr korrespondieren und damit eingeschoben werden können. Alternativ kann das Absaugmodul auch mit dem verlängerten Spülrohr und dem Abwasserrohr verbunden werden. Damit lässt sich das Absaugmodul nicht nur im Keramikhohlraum der Toilettenschüssel einbauen, sondern auch im Bereich des Fliesenspiegels oder der Wand, und hinter dem Fliesenspiegel oder der Wand in einer Vorwand bzw. einem Abdeckkasten, oder auch bei einer klassischen Standtoilette, die keinen Keramikhohlraum aufweist. Als Keramikhohlraum der Toilettenschüssel wird die offene hintere Seite der Toilettenschüssel definiert, die durch die Wand oder den Fliesenspiegel oder Abdeckkasten abgeschlossen wird.
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Die Ausbildung des mindestens einen Saugrohrs mit dem Spülrohr oder dem Adapter Spülrohr kann einstückig im 3D-Druck oder mehrteilig durch ein Spritzgußteil erzeugt werden. Ebenfalls kann das mindestens eine Ausblasrohr einstückig mit dem Abwasserrohr oder dem Adapter Abwasserrohr im 3D-Druck oder mehrteilig als Spritzgußteil erzeugt werden.
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Der Verschluss für die Öffnung im Spülrohr oder Adapter Spülrohr kann als Membran, Schieber, drehbare Ventilklappe oder als verschwenkbare Ventilklappe ausgebildet sein. Die Membran kann ebenfalls einstückig mit dem Spülrohr oder dem Adapter Spülrohr hergestellt werden. Die Membran kann wie die Ventilklappe aber auch als separates Bauteil ausgebildet sein. Der Verschluss kann alternativ aus zwei Ventilen oder als verschwenkbare Ventilklappe ausgebildet sein, die ausgebildet sind, wahlweise das Spülrohr oder den Adapter Spülrohr und das Absaugrohr zu öffnen oder zu verschließen.
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Das erfindungsgemäße Absaugmodul zur Absaugung von Luft aus einer Toilettenschüssel ist mittels eines Spülrohres mit einer Wasserspeisung verbunden und mit einem Abwasserrohr zur Entsorgung von Abwasser, Fäkalien, Toilettenpapier und ähnlichem und Luft. Die Absaugung der Luft erfolgt durch das Absaugmodul über eine Öffnung, die im Spülrohr oder in einem Adapter Spülrohr angeordnet ist und in eine Öffnung des Abwasserrohrs oder Adapter Abwasserrohr abgeleitet wird.
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Hierzu ist in dem Spülrohr oder Adapter Spülrohr eine Ventilklappe angeordnet, die ausgebildet ist, bei Betätigung der Wasserspeisung die Öffnung im Spülrohr oder Adapter Spülrohr zu verschließen oder freizugeben. Bei einer Betätigung des Absaugmoduls wird vorzugsweise das Spülrohr oder der Adapter Spülrohr durch die Ventilklappe nahezu dicht zum Spülkasten hin abgedichtet. Es wird damit ein Absaugen von Luft aus dem Spülkasten vermieden, was zu unerwünschten Geräuschen führt und Fehlfunktionen ermöglicht. Durch eine mögliche Falschluftansaugung aus dem Spülkasten kann eventuell die Leistung der mindestens einen Saugvorrichtung nicht ausreichen, die Luft aus der Toilettenschüssel zu saugen.
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Dabei ist die Ventilklappe ausgebildet, zwischen einer Offenstellung und einer Geschlossenstellung der Öffnung im Adapter Spülrohr oder im Spülrohr zu verschwenken, wobei der Drehpunkt zum Verschwenken der Ventilklappe in Strömungsrichtung des Spülwassers vorzugsweise vor der Öffnung angeordnet ist. Der Druck des Spülwassers kann damit genutzt werden, die Ventilklappe in Geschlossenstellung zu bewegen und damit die Öffnung des Spülrohrs bzw. des Adapters Spülrohr zu verschließen, wodurch die Saugvorrichtung vor Wasser geschützt wird. Wird die Spülung nicht mehr betätigt, kann die Ventilklappe durch ihr Eigengewicht die Öffnung wieder freigeben und dichtet das Spülrohr oder den Adapter Spülrohr zum Wasserkasten mit dem vorderen Teil der Unterseite ab.
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Vorzugsweise kann ein manuelles oder automatisches Betätigungselement oder Steuerungsmodul ausgebildet sein, die Ventilklappe von einer Offenstellung in eine Geschlossenstellung zu bewegen oder von einer Geschlossenstellung in eine Offenstellung. Damit kann je nach Funktionsweise das Absaugmodul betätigt oder abgeschaltet werden, wobei auch das Absaugrohr aktiv geöffnet oder verschlossen werden kann.
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Das Betätigungselement oder Steuerungsmodul ist damit ausgebildet, die mindestens eine Saugvorrichtung an- oder auszuschalten.
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Zwischen dem Steuerungsmodul und dem Absaugmodul ist vorzugsweise ein Anschlusselement angeordnet, wobei das Anschlusselement Mittel aufweist, die ausgebildet sind, die Ventilklappe bei einer Demontage oder einem Ausfall der Steuerung oder des Steuerungsmoduls in Geschlossenstellung zu verfahren und zu halten.
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Vorzugsweise ist das manuelle oder automatische Betätigungselement oder Steuerungsmodul direkt oder indirekt mittels eines Zugelementes oder eines Zug-/Druckelementes mit der Ventilklappe verbunden. Alternativ kann auch die verschwenkbare Achse angetrieben sein, die Ventilklappe zu verschwenken.
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Die Oberseite der Ventilklappe kann ein Dichtelement aufweisen, das ausgebildet ist, mit der Öffnung des Spülrohrs oder des Adapters Spülrohr zu korrespondieren und diese zu verschließen.
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Die Unterseite der Ventilklappe kann im Bereich des Gelenks eine konkave Kontur aufweisen, um den Strömungsquerschnitt des Spülrohrs in Geschlossenstellung des Absaugmoduls möglichst offen zu gestalten. Damit geht die konkave Kontur der Unterseite in eine konvexe Kontur im Bereich der unteren Vorderseite über und kann dabei durch eine spoilerähnliche Kontur unterbrochen werden.
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Zur Abdichtung des Adapters Spülrohr oder des Spülrohrs kann die Vorderseite der Ventilklappe eine konvexe Form aufweisen, deren Radius oder Kontur in Offenstellung mit dem Innenradius bzw. der Kontur des Adapters Spülrohr oder dem Spülrohr korrespondiert. Hierdurch wird auf dem unteren Umfang des Adapters Spülrohr oder dem Spülrohr eine Abdichtung von Wasser und Luft zurück zum Spülkasten erzielt.
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Im Adapter Spülrohr oder im Spülrohr ist in Strömungsrichtung des Spülwassers hinter der Öffnung an der inneren Oberseite ein Anschlag angeordnet, der mit dem vorderen Teil der Oberseite der Ventilklappe zusammenwirkt. Hiermit wird einerseits das elastische Dichtelement an der Öffnung nicht überlastet, gleichzeitig ein wirksamer flächiger Anschlag für die Begrenzung der Schwenkbewegung der Ventilklappe erzeugt. Darüber hinaus wird die Luft besser an den Ventilsitz herangeführt.
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Weitere, die Erfindung verbessernde Maßnahmen werden nachstehend gemeinsam mit der Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt.
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Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung auf den Keramikhohlraum einer Toilettenschüssel mit dem Absaugmodul;
- Figur 2a
- eine perspektivische Darstellung des Absaugmoduls;
- Figur 2b
- eine aufgeschnittene Darstellung des Absaugmoduls;
- Figur 3a
- einen Teilschnitt durch eine Toilettenschüssel mit dem Absaugmodul;
- Figur 3b
- eine weitere Schnittdarstellung durch die Toilettenschüssel mit einem Wandvorbau;
- Figur 4
- einen Teilschnitt durch eine Toilettenschüssel mit dem Absaugmodul und der Ventilklappe im Adapter Spülrohr;
- Figur 4a
- eine vergrößerte Darstellung mit der Ventilklappe im Adapter Spülrohr;
- Figur 5
- eine vergrößerte perspektivische Darstellung mit der Ventilklappe im Adapter Spülrohr;
- Figur 6a
- die Ventilklappe im Adapter Spülrohr in geöffneter Position;
- Figur 6b
- die Ventilklappe im Adapter Spülrohr in geschlossener Position durch das Spülwasser;
- Figur 6c
- die Ventilklappe im Adapter Spülrohr in geschlossener Position durch das Betätigungselement;
- Figur 6d
- die Ventilklappe mit verschiedenen Strömungselementen;
- Figur 6e
- die Ventilklappe perspektivisch von der Vorder- und Rückseite;
- Figur 7
- eine Darstellung des Betätigungselementes;
- Figuren 8a - 8e
- eine Montagereihenfolge für das Absaugmodul;
- Figur 9
- eine Darstellung des Absaugmoduls mit zwei Saugrohren;
- Figur 10
- eine Darstellung auf eine Toilettenschüssel mit einem weiteren Steuerungsmodul;
- Figur 11a
- das Steuerungsmodul mit dem Anschlusselement;
- Figur 11b
- ein Detaildarstellung auf das Anschlusselement;
- Figur 12
- eine Detaildarstellung eines Aktors des Steuerungsmoduls mit der Ventilklappe.
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Figur 1 zeigt eine Toilettenschüssel 20 mit einem auf der Rückseite angeordneten Keramikhohlraum 21, der an eine nicht dargestellte Wand, Fliesenspiegel oder Zwischenkasten montiert wird. Als Keramikhohlraum 21 der Toilettenschüssel 20 wird die offene hintere Seite der Toilettenschüssel 20 definiert, die durch die Wand oder den Fliesenspiegel 24 oder Abdeckkasten 29 abgeschlossen wird. Innerhalb des Keramikhohlraumes 21 ist das erfindungsgemäße Absaugmodul 1 montiert, das zumindest ein Saugrohr 4, mindestens eine Saugvorrichtung und ein Ausblasrohr 8 umfasst. Zusätzlich umfasst das Absaugmodul 1 noch eine hier nicht dargestellte Ventilklappe 3, die innerhalb eines Spülrohrs 23 oder einem Adapter 2 für das Spülrohr angeordnet ist und mit dem Saugrohr 4 zusammenwirkt. Das Gelenk 3a für die Ventilklappe 3 muss nicht innerhalb des Keramikhohlraums 21 angeordnet sein, sondern kann auch im Abdeckkasten 29, hinter dem Fliesenspiegel bzw. der Wand 24 oder in der Vorwand angeordnet sein. Als Saugvorrichtung kann ein Ventilator 6, ein Druckverstärker oder ein Kompressor verwendet werden, die ausgebildet sind, eine ausreichend große Luftströmung zu erzeugen, um Luft aus der Toilettenschüssel über das Spülrohr in das Abwasserrohr zu leiten. Auch wenn nachfolgend nur ein Ventilator 6 in den Ausführungsbeispielen dargestellt wird, kann jede andere geeignete Saugvorrichtung verwendet werden, die eine ausreichende Luftströmung und die notwendige Kompaktheit für den Einbau in den Keramikhohlraum 21 der Toilettenschüssel 20 aufweist. Der Ventilator kann mit einem bürstenlösen Direktantrieb mit elektrischer Kommutierung direkt im oder mit dem Gehäuse vergossen werden. Durch den bürstenlosen Direktantrieb wird eine Funkenbildung verhindert. Durch das Vergießen der elektrischen Kommutierung mit dem Gehäuse wird diese wasserdicht.
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In diesem Ausführungsbeispiel sind der Adapter 2 für das Spülrohr und das Saugrohr 4 als ein zusammengehöriges Bauteil ausgeführt, das einstückig oder mehrteilig ausgebildet sein kann. An das Saugrohr 4 schließt sich eine Aufnahme bzw. ein Gehäuse 5 für einen Ventilator 6 an, der ausgebildet ist, Luft aus dem Spülrohr 23 bzw. aus dem Adapter des Spülrohrs 2 abzusaugen.
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Dem Gehäuse 5 schließt sich ein Ausblasrohr 8 an, durch das die abgesaugte Luft L in das Abwasserrohr 22 bzw. in den Adapter Abwasserrohr 9 geblasen wird. Mittels des Absaugmoduls 1 kann eine geruchsbelastete Luft aus der Toilettenschüssel 20 über das Spülrohr 23 abgesaugt und in das Abwasserrohr 22 eingeleitet werden. Statt eines zwischen dem Ausblasrohr 8 und dem Saugrohr 4 angeordneten Gehäuses kann die Saugvorrichtung auch seitlich am Ausblasrohr 8 oder Saugrohr 4 angeordnet sein. Ausblasrohr 8 und Saugrohr 4 sind dann miteinander verbunden.
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Alternativ zur Absaugung von geruchsbelasteter Luft kann das Absaugmodul 1 auch feuchte, verbrauchte Luft aus dem Sanitärraum über den Adapter Spülrohr 2 absaugen. Die Darstellung der Figur 1 zeigt insbesondere die kompakte Bauweise und Anordnung des Absaugmoduls 1 im Keramikhohlraum 21, dessen Tiefe zur Wand bzw. Fliesenspiegel 24 in einem ungünstigen Fall nur 15 mm betragen kann. Da die Tiefe zur Wand bzw. Fliesenspiegel 24 oft nur im oberen Bereich des Keramikhohlraumes 21 derart eingeschränkt ist, weist das Saugrohr 4 im oberen Bereich, an dem es zumindest teilweise am Spülrohr 23 oder Adapter Spülrohr 2 anliegt, eine maximale Breite von 15mm auf.
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Ebenfalls dargestellt ist ein optionales Betätigungselement 30 in einer ersten Ausführungsform, mit dem das Absaugmodul 1 betätigt werden kann. Dieses Betätigungselement 30 wird in Figur 7 im Detail beschrieben und kann zumindest teilweise zwischen der Toilettenschüssel 20 und dem Fliesenspiegel bzw. der Wand 24 angeordnet werden, so dass ein manuell zu betätigender Schalter oder Hebel 31 seitlich aus der Toilettenschüssel 20 herausragt. Das hier dargestellte Betätigungselement 30 ist für die manuelle Betätigung des Absaugmoduls 1 ausgebildet und kann optional verwendet werden oder alternativ durch eine automatische Betätigung ersetzt werden. Innerhalb des Keramikhohlraumes kann eine nicht dargestellte Energiequelle, beispielsweise eine Powerbank oder ein Akkumulator, angeordnet sein, über die der mindestens eine Ventilator die notwendige Energie bekommt.
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In Figur 2a und 2b ist das Absaugmodul 1 dargestellt, wobei auf den Adaptern Spülrohr 2 und Abwasserrohr 9 jeweils eine Dichtung 25, 26 montiert ist, die in die Anschlüsse der Toilettenschüssel 20 montiert werden. Figur 2b zeigt eine aufgeschnittene Darstellung des Absaugmoduls 1, bei der die Luftführung zu erkennen ist.
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Der Adapter Spülrohr 2 weist eine durch einen Verschluss verschließbare Öffnung 2a auf (Darstellung in Fig 2b und 3), die vorzugsweise im oberen Umfangsbereichs angeordnet sein kann, so dass bei einer Betätigung der Spülung der Toilette diese möglichst kein Wasser aufnehmen kann. Die Öffnung 2a kann in das Spülrohr 23 bzw. in den Adapter Spülrohr 2 hineinragen und kann einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt aufweisen, die sich zumindest in Ansaugrichtung zur Toilettenschüssel 20 bzw. zum Abwasserrohr 22 bzw. Adapter Abwasserrohr 9 hin trichterförmig verengt. Innerhalb des Adapters Spülrohr 2 ist eine Ventilklappe 3 als Verschluss für die verschließbare Öffnung 2a angeordnet, die in dieser Darstellung die Öffnung 2a zum Saugrohr 4 freigibt. Damit kann bei einer Betätigung des mindestens einen Ventilators 6 beispielsweise eine geruchsbelastete oder mit Feuchtigkeit beladene Luft oder auch Luft aus der Toilettenschüssel 20 in das Abwasserrohr 22 befördert werden. Das Saugrohr 4 erstreckt sich in diesem Ausführungsbeispiel schneckenförmig bzw. spiralförmig um den Adapter Spühlrohr 2, wobei sich der rechteckige Querschnitt kontinuierlich zum Gehäuse 5 vergrößern kann. Vorzugsweise liegt das Saugrohr 4 ausgehend von der Öffnung 2a ca. 90° am Umfang des Spülrohres 23 oder Adapter Spülrohr 2 an. In diesem Bereich weist das Saugrohr 4 vorzugsweise eine maximale Breite B von 15mm auf, um in einen Keramikhohlraum 21 eingesetzt zu werden (Fig. 4a), der im oberen Bereich sehr eng sein kann.
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Der Querschnitt des Saugrohres 4 könnte auch eine andere Querschnittsform wie rund oder oval aufweisen. Der Übergang des Saugrohres 4 zum Gehäuse 5 kann mittels einer Aufweitung 4a erfolgen, womit eine Vergrößerung des hier rechteckigen Querschnittes auf den Querschnitt des Gehäuses 5 realisiert wird. Im Ausführungsbeispiel der Figur 2b ist nur ein Ventilator 6 dargestellt. Es können auch mehrere Ventilatoren 6 hintereinander oder parallel zueinander verwendet werden. Die Anordnung und Anzahl der Ventilatoren 6 hängt dabei vom abzusaugenden Luftvolumen und den vorhandenen Platzverhältnissen ab.
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Damit wird bei Betätigung des mindestens einen Ventilators 6 ein kontinuierlicher Luftstrom erzeugt, der auf den gesamten Ventilatorquerschnitt wirkt. Vibrationen und störende Geräusche können damit reduziert werden.
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Die geruchsbelastete oder feuchte Luft wird vom Ventilator 6 in ein Ausblasrohr 8 gefördert, das direkt oder indirekt (über den Adapter Abwasserrohr 9) mit dem Abwasserrohr 22 verbunden ist, und damit über das Abwasserrohr 22 entsorgt wird. Eine weitere indirekte Verbindung kann auch über den Umweg des Spülkastens 28 im Vorwandelement erfolgen.
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Auch hier weist der Adapter Abwasserrohr 9 eine hier nicht dargestellte Öffnung 9a auf, die vorzugsweise im oberen Umfangsbereich des Adapters Abwasserrohr 9 angeordnet ist. Damit wird ein Einlaufen von fließendem oder stehendem Wasser in das Ausblasrohr 8 vermieden. Eine Rückströmung der abgesaugten Luft in die Toilettenschüssel 20 ist durch den wassergefüllten Siphon ausgeschlossen.
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Zwischen dem Gehäuse 5 und dem Ausblasrohr 8 kann noch ein dichtendes Ausgleichselement 7 angeordnet sein, mit der ein radialer oder axialer Ausgleich bei der Montage erfolgen kann. Die bevorzugte Anordnung der Öffnungen 2a und 9a gilt sowohl für die Verwendung der Adapter Spülrohr 2 und Adapter Abwasserrohr 9, wie auch für die Verwendung des Absaugmoduls 1 direkt zwischen dem Spülrohr und Abwasserrohr. Das Ausgleichselement 7 kann auch zwischen dem Saugrohr 4 und dem Ausblasrohr 8 angeordnet sein, wenn die Saugvorrichtung seitlich an einem der beiden Rohre angeflanscht ist.
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Das erfindungsgemäße Absaugmodul 1 kann sowohl für die Verwendung der Adapter Spülrohr und Abwasserrohr 2, 9 verwendet werden, die in die bereits montierten Spül- und Abwasserrohre 22, 23 eingesetzt werden. Alternativ kann das Absaugmodul 1 auch mit einem kompletten und damit verlängerten Spül- und Abwasserrohr 22, 23 montiert werden. Ein Anschlusselement 32, auf das bei der Montage das Betätigungselement 30 gesteckt wird, ist in dieser Ansicht hinter dem Saugrohr 4 erkennbar. Hierüber kann eine Betätigung der Ventilklappe 3 erfolgen.
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Die Figur 3a zeigt die perspektivische Einbauposition von Figur 1 in einer seitlichen Schnittdarstellung, wobei hier das Abwasserrohr 22 und das Spülrohr 23 hinter der Wand bzw. dem Fliesenspiegel 24 dargestellt sind. Die Adapter Spülrohr 2 und Abwasserrohr 9 sind ausgebildet, in die in der Wand eingelassenen Abwasser- und Spülrohre 22, 23 eingesetzt bzw. eingeschoben zu werden. Diese Darstellung zeigt, dass das Absaugmodul 1 nicht nur im Keramikhohlraum 21 der Toilettenschüssel 20 eingesetzt werden kann, sondern auch hinter dem Fliesenspiegel 24 bzw. der Wand, sofern im Anschlussbereich von Abwasserrohr 22 und Spülrohr 23 ein offener Bauraum zugänglich ist.
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In dieser Darstellung ist auch noch die Dichtung Abwasserrohr 25 zu erkennen, die zwischen dem Adapter Abwasserrohr 9 und der Toilettenschüssel 20 angeordnet ist. In dieser Darstellung ist die Ventilklappe 3 in einer unteren geöffneten Stellung angeordnet und dichtet den Adapter Spülrohr 2 zum nicht dargestellten Spülkasten 28 ab, damit daraus keine Luft abgesaugt wird und in Folge Leistungsverluste möglich sind.
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Die Öffnung 2a des Adapter Spülrohr 2 ist damit geöffnet und die Luft L aus der Toilettenschüssel 20 kann über das Absaugmodul 1 abgesaugt werden. Die Luft L gelangt über das Saugrohr 4 durch den Ventilator 6 in das Ausblasrohr 8 und wird durch die Öffnung 9a in den Adapter Abwasserrohr 9 geblasen. Durch den Wasserstand im Siphon der Toilettenschüssel 20 kann die abgesaugte Luft L nicht mehr in die Toilettenschüssel 20 gelangen.
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Bei einer Betätigung der Spülung kann das Spülwasser S in Pfeilrichtung in die Toilettenschüssel 20 strömen. Dabei wird durch die Wasserströmung die Ventilklappe 3 angehoben und die Öffnung 2a des Adapter Spülrohr 2 verschlossen. In dem Moment ist eine Absaugung der Luft L durch das Absaugmodul 1 nicht möglich. Strömt kein Spülwasser S in die Toilettenschüssel 20, wird der Luftstrom zur Absaugung durch das Absaugmodul 1 automatisch und kontinuierlich wieder freigegeben und saugt die Luft L in Pfeilrichtung aus der Toilettenschüssel 20 in das Abwasserrohr 22. Statt des Adapters Spülrohres 2 und des Adapters Abwasserrohres 9 können die Komponenten des Absaugmoduls 1 auch direkt mit dem Spülrohr 23 und Abwasserrohr 22 verbunden sein.
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Figur 3b zeigt die Anordnung einer Toilettenschüssel 20 mit einem Spülkasten 28, bei der der Spülkasten 28 mit dem Abwasserrohr 22 und dem Spülrohr 23 vor einer Wand 24 in einem Abdeckkasten 29 angeordnet sind. Das Absaugmodul 1 ist wie bei den anderen Figuren im Keramikhohlraum 21 der Toilettenschüssel 20 angeordnet, kann aber auch innerhalb des Abdeckkastens 29 angeordnet sein.
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Figur 4 zeigt in einer seitlichen Schnittdarstellung den Verschluss der oberen Öffnung 2a des Adapters Spülrohr 2, der hier als Ventilklappe 3 ausgebildet ist. Figur 4a zeigt dies in einer vergrößerten Darstellung. Figur 4a zeigt die im oberen Umfangsbereich des Adapter Spülrohr 2 angeordnete Öffnung 2a, auf die das Saugrohr 4 aufgesetzt ist. Aufgrund der oft beengten Bauweise im oberen Bereich des Keramikhohlraumes 21 kann die Breite B des Saugrohrs 4, ausgehend von der Öffnung 2a, bei der das Saugrohr 4 am Spülrohr 23 oder Adapter Spülrohr 2 anliegt, vorzugsweise maximal 15mm betragen. In dem weiterführenden Bereich zum Gehäuse 5 hin kann die Breite des Saugrohrs 4 weiter zunehmen. Die Öffnung 2a ragt dabei in den Adapter Spülrohr 2 hinein und kann zumindest in Ansaugrichtung zur Toilettenschüssel 20 ein trichterförmiges Ende aufweisen. Im oder am Adapter Spülrohr 2 ist eine Ventilklappe 3 angeordnet, die über ein Gelenk 3a innerhalb des Adapter Spülrohrs 2 verschwenkbar ausgebildet ist. Die Ventilklappe 3 ist in diesem Ausführungsbeispiel als eigenständiges Bauteil ausgeführt, das über das Gelenk 3a in eine Offen- und Geschlossenstellung zu betätigen ist. Die Ventilklappe 3 könnte auch innerhalb der Öffnung 2a des Adapters Saugrohres 2 angeordnet sein und ausschließlich vertikal bewegbar sein. Alternativ kann die Ventilklappe 3 auch als Membran ausgebildet sein, die im Bereich des hier dargestellten Gelenks 3a einstückig, aber beweglich mit dem Adapter Saugrohr 2 verbunden ist.
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Die hier dargestellte Ventilklappe 3 ist in einer Offenstellung für das Saugrohr 4 dargestellt. Damit kann die geruchsbelastete oder feuchte Luft aus der Toilettenschüssel 20 über den Adapter Spülrohr 2 in das Saugrohr 4 zum Ventilator 6 und von diesem über das Ausblasrohr 8 in den Adapter Abwasserrohr 9 abströmen. Bei entsprechender Ausgestaltung der Ventilklappe 3 kann diese ausschließlich aufgrund des Eigengewichtes in diese Position verfahren und verbleiben. Dies kann durch die Anordnung einer Feder oder durch ein Gewicht für die Offenstellung unterstützt werden. Damit ist aber noch nicht die Betätigung des Absaugmoduls 1 und insbesondere des Ventilators 6 verbunden. Bei einer Betätigung der Spülung der Toilette kann durch das Spülwasser aus dem Spülkastenkasten 28 die Ventilklappe 3 in eine Geschlossenstellung gebracht werden, wodurch die Öffnung 2a im Adapter Spülrohr 2 wasserdicht verschlossen wird. In Strömungsrichtung des Spülwassers in die Toilettenschüssel ist das Gelenk 3a vor der Öffnung 2a des Adapter Spülrohr 2 angeordnet. Die Ventilklappe 3 weist eine Unterseite 3b auf, die als eine zum Adapter Spülrohr 2 hin konvexe und strömungsgünstige Kontur ausgebildet ist, so dass die Ventilklappe 3 auch bei geringer Strömung des Spülwassers in die Geschlossenstellung schwenkt. Durch Auslösen der Wasserspülung wird die Ventilklappe3 fluiddynamisch umgeschaltet und solange das Spülwasser fließt, wird diese Schaltstellung beibehalten. Mit fallendem Wasserpegel im Spülrohr 23 senkt sich die Ventilklappe 3 durch die Schwerkraft stufenlos ab und gibt den Weg für die Absaugung unmittelbar wieder frei. Neben der Eigenschaft mit der Oberseite 3c die Öffnung 2a im Adapter Spülrohr 2 wasserdicht zu verschließen, ist die Ventilklappe 3 ausgebildet, mit der Unterseite 3b das Spülrohr zu verschließen.
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Eine alternative Ausführungsform der Ventilklappe 3 sieht vor, diese aktiv mittels Stellelement zwischen der Offen- und Geschlossenstellung zu bewegen. Bei sehr kalkhaltigem Wasser kann die selbsttätige Schwenkbewegung durch Ablagerung von Kalk oder anderen Rückständen behindert werden, insbesondere dann, wenn das Absaugmodul 1 beispielsweise nach einer längeren Abwesenheit der Benutzer nicht betätigt wurde. Zusätzlich ist damit ein Bedarfsbetrieb möglich, mit dem das Absaugmodul für eine vorbestimmte Zeit betrieben werden soll. Das Stellelement kann beispielsweise als federunterstützter Aktor ausgebildet sein, der ausschließlich bei Geschlossenstellung - also, wenn die Spülung betätigt wird - aktiviert wird. Die Offenstellung kann nicht nur durch das Eigengewicht, sondern auch durch eine Federkraft oder einen Aktuator erreicht werden. Eine weitere Ausführungsform zur Betätigung der Ventilklappe 3 kann durch das Betätigungselement 30 erfolgen, indem einerseits die Ventilklappe 3 betätigt wird, und in Abhängigkeit davon auch der Ventilator 6 ein- oder ausgeschaltet wird. Dies wird im Detail in Figur 7 beschrieben.
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Figur 5 zeigt in einer perspektivischen Darstellung das Zusammenwirken der Ventilklappe 3 mit dem Adapter Spülrohr 2 im Bereich der Öffnung 2a. Das Gelenk 3a der Ventilklappe 3 ist in Strömungsrichtung des Spülwassers S vor der Öffnung 2a angeordnet. Die Ventilklappe 3 weist eine Unterseite 3b mit einer strömungsgünstigen Kontur auf, die im Querschnitt konkav ausgebildet ist, in Längsrichtung aber konvex. Die Oberseite 3c ist hingegen im Wesentlichen konkav ausgebildet, so dass durch die Form der Ventilklappe 3 bei einer Strömung der Luft L diese in die Öffnung 2a leitet. Auf der Oberseite 3c der Ventilklappe 3 kann weiterhin ein Dichtelement 3e angeordnet sein, das ausgebildet ist, die Öffnung 2a zum Saugrohr 4 luft- und wasserdicht abzudichten. Innerhalb des Adapters Spülrohr 2 ist in Strömungsrichtung des Spülwassers S hinter der Öffnung 2a an der inneren Oberseite ein Anschlag 2b angeordnet, der mit dem vorderen Teil der Oberseite 3c der Ventilklappe 3 zusammenwirkt. Die Vorderseite 3d der Ventilklappe 3 ist mit einem nach unten ausgebildetem konvexem Radius versehen, der mit der Kurven- oder Rohrform des Adapters Spülrohr 2 so korrespondiert, dass dieser in Offenstellung der Ventilklappe 3 dichtend verschlossen wird. Damit wird bei der Betätigung des Absaugmoduls 1 verhindert, dass Luft aus dem Spülkasten 28 abgesaugt wird und durch den im Spülkasten 28 entstehenden Unterdruck eine Fehlfunktion erzeugt wird. Bei einer Betätigung des Absaugmoduls 1 erfolgt eine Strömung der geruchsbelasteten Luft L von der hier nicht dargestellten Toilettenschüssel 20 entlang der Oberseite 3c der Ventilklappe 3 durch die Öffnung 2a in das Saugrohr 4 zum Ventilator 6. Die Ventilklappe 3 kann als Hohlkörper ausgebildet sein, der aufgrund seines geringen Gewichtes durch das Spülwasser S ohne weitere Unterstützung in die Geschlossenstellung verschwenkt wird. Zur Realisierung eines Bedarfsbetriebes, bei dem das Absaugmodul für eine vorbestimmte Zeit betrieben wird, kann die Ventilklappe auch federbelastet, manuell oder aktorisch in Offen- und/oder in Geschlossenstellung betätigbar ausgebildet sein, wodurch die Funktion des Absaugmoduls 1 jederzeit gewährleistet ist. In dieser Darstellung ist auch die strömungsoptimierte Form des Saugrohrs 4 erkennbar, das sich schneckenförmig um den Adapter Spülrohr 2 erstreckt und zum Gehäuse 5 hin im Querschnitt aufweitet, um eine optimale Luftströmung mit geringem Widerstand und Geräuschen zu gewährleisten. Die Aufweitung des Saugrohrs 4 auf den Querschnitt des Ventilgehäuses 5 erfolgt dabei in Richtung der hier nicht dargestellten Toilettenschüssel 20, um das Absaugmodul 1 mit möglichst geringem Einbauvolumen, also mit einer maximalen Breite des Saugrohrs im oberen Teil von 15mm, auch in engen Keramikhohlräumen 21 mit geringstem Abstand zum Fliesenspiegel/Wand 24 montieren zu können. In dieser Darstellung ist auch das Anschlusselement 32 des optionalen Betätigungselementes 30 sichtbar, sowie ein erstes Kontaktelement 33, das als Magnet ausgebildet ist. Wenn das erste Kontaktelement 33 mit dem zweiten Kontaktelement 34 (Figur 7) verbunden wird und das Betätigungselement 30 manuell oder automatisch betätigt wird, kann die Ventilklappe 3 über das Zugelement 35, das beispielsweise als Seil, Draht oder Blechstreifen ausgeführt sein kann, in die Geschlossenstellung überführt werden. Dann wird die Öffnung 2a des Adapter Spülrohr 2 verschlossen. Eine Steuerung 40 kann ausgebildet sein, aufgrund eines Signals eines Sensors oder einer elektromechanischen Auslösung den Ventilator 6 zu stoppen bzw. abzuschalten. Sensorisch kann sowohl die Offen- wie auch Geschlossenstellung der Ventilklappe 3 detektiert werden, damit eine Steuerung 40 einen zugehörigen Aktor einschaltet und/oder der Ventilator 6 aktiviert oder ausgeschaltet wird. Das Zugelement 35 kann die Geschlossenstellung der Ventilklappe 3 absichern, wenn die auf die Unterseite 3b der Ventilklappe 3 wirkende Strömung aus Luft L und Spülwasser S nicht ausreicht, die Öffnung zu verschließen. Beispielsweise bei sehr kalkhaltigem Wasser mit den dazugehörigen Ablagerungen kann die fluidbetätigte Schließfunktion der Ventilklappe beeinträchtigt sein. Zusätzlich kann ein Bedarfsbetrieb realisiert werden, mit dem das Absaugmodul für eine vorbestimmte Zeit betrieben werden soll.
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Figur 6a zeigt die Ventilklappe 3 bei Betätigung des Absaugmoduls 1 in Offenstellung, so dass die geruchsbelastete Luft L aus der Toilettenschüssel 20 durch den Adapter Spülrohr 2 durch die Öffnung 2a in das Saugrohr 4 abgesaugt und weiter über den Ventilator 6 in das Abwasserrohr 25. Die Öffnung 2a des Adapters Spülrohr 2 kann viereckig oder rechteckig ausgebildet sein und kann sich vorteilhafterweise zumindest in Richtung der Toilettenschüssel und zu den beiden Seiten trichterförmig aufweiten bzw. öffnen, was die Luftströmung bei der Absaugung verbessert.
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In dieser Darstellung sind Dichtlippen 2c im Adapter Spülrohr 2 zu erkennen, auf die die Unterseite 3b der Ventilklappe 3 im Seitenbereich des Adapters Spülrohr 2 aufliegen kann. Die Dichtlippen 2c sind zur Abdichtung des Spülrohres 23 oder Adapters Spülrohr 2 nicht notwendig, verbessern aber langfristig die Abdichtung durch die Unterseite 3b der Ventilklappe 3, da Ablagerungen im Spülrohr 23 die Dichtwirkung beeinträchtigen können. In dieser Offenstellung ist die Ventilklappe 3 mit ihrer gesamten Außenkontur ausgebildet, den Adapter Spülrohr 2 nahezu dicht zum Spülkasten 28 hin abzudichten. Dabei wirkt unter anderem die Unterseite 3b der Ventilklappe 3 mit ihren äußeren Kanten mit den Dichtlippen 2c in dem Adapter Spülrohr 2 zusammen. Weiterhin dichtet die Vorderseite 3d der Ventilklappe 3 durch ihre konvexe Form den unteren Umfangsbereich des Adapter Spülrohr 2 ab.
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Die vertikale Strichpunktlinie zeigt die Außenfläche des Abdeckkastens 29 oder die Außenfläche des Fliesenspiegels bzw. der Wand 24, in die der Adapter Spülrohr 2 zumindest teilweise eingeschoben werden kann. Das Saugrohr 4 kann an dieser Außenfläche anliegen. Innerhalb des Abdeckkastens 29 oder innerhalb des Fliesenspiegels oder der Wand 24 kann der Drehpunkt bzw. das Gelenk 3a der Ventilklappe 3 angeordnet sein. Die vertikale Position des Drehpunktes bzw. des Gelenks 3a der Ventilklappe 3 liegt zumindest auf der Höhe der Unterkante der hier dargestellten trichterförmigen Öffnung 2a, bzw. leicht drüber. Durch diese Anordnung des Gelenks 3a ergibt sich für das Dichtelement 3e der Ventilklappe 3 nur eine geringe horizontale Bewegung beim Öffnen und Schließen, was den Dichtungsverschleiß reduziert.
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In Offenstellung weist die Vorderseite 3d der Ventilklappe 3 einen Radius auf, der mit dem Innenradius des Adapters Spülrohr 2 oder dem Spülrohr 23 korrespondiert. Auch im Bereich des Gelenks 3a ist die äußere Kontur der Ventilklappe 3 ausgebildet, den vorzugsweise oberen Umfangsbereich des Adapter Spülrohr 2 abzudichten. Bei der Absaugung der Luft aus der Toilettenschüssel 20 dienen der Anschlag 2b des Adapter Spülrohr 2 und die Oberseite 3c der Ventilklappe 3 als Strömungsleitelement. Ebenso kann kurz vor dem Gelenk 3a auf der Oberseite der Ventilklappe ein nicht bezeichneter kleiner Absatz angeordnet sein, mit dem die Luft L in die trichterförmige Öffnung 2a des Adapters Spülrohr 2 geleitet wird.
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Auf der Unterseite 3b der Ventilklappe 3 ist ein weiteres Strömungselement 3f in Form eines Steges angeordnet, der die Funktion eines Spoilers oder mit einem Doppelsteg die Funktion eines Hydrofoil aufweist, wie dies beim Kitesurfen oder beim Segeln bekannt ist. Damit wird bei einer Betätigung der Spülung der Auftrieb der Ventilklappe 3 weiter verstärkt, um in Geschlossenstellung zu verfahren, wie dies in Figur 6b erkennbar ist. Bei aktiver Absaugung der geruchsbelasteten Luft L kann eine automatische Umschaltung auf den Spülbetrieb erfolgen. Durch Auslösung der Wasserspülung wird die Ventilklappe 3 hydrodynamisch umgeschaltet und die Ventilklappe 3 verbleibt in Geschlossenstellung, so dass die Öffnung 2a des Adapter Spülrohr 2 verschlossen ist. Bei einer motorischen Unterstützung durch ein manuell oder automatisch ausgelöstes Betätigungselement 30 kann ein erstes Zugelement 35 die Ventilklappe 3 in Geschlossenstellung bewegen. Der Staudruck der Luft, die vor dem Spülwasser S bewegt wird und der Staudruck des Spülwassers S erzeugen eine Druckdifferenz unter und über der Ventilklappe 3, die diese auch nur fluiddynamisch in Geschlossenstellung verschwenken lässt. Dies wird durch den Auftrieb der als Hohlkörper ausgebildeten Ventilklappe 3 verstärkt. Solange das Spülwasser S fließt, wird die Geschlossenstellung beibehalten. Mit fallendem Wasserpegel im Spülrohr 23 oder Adapter Spülrohr 2 kann sich die Ventilklappe 3 durch die Schwerkraft stufenlos absenken und gibt den Weg für die Absaugung durch das Absaugmodul 1 wieder frei. Dieser hier hydrodynamisch-mechanische Vorgang zur Verschwenkung der Ventilkappe 3 in Offen- oder Geschlossenstellung kann manuell oder mittels Aktoren unterstützt werden, was, beispielsweise zu Wartungszwecken, sinnvoll sein kann, oder wenn mit starken Kalkablagerungen im Spülrohr 23 oder im Adapter Spülrohr 2 zu rechnen ist.
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In den Figuren 6b und 6c ist die Ventilklappe 3 in Geschlossenstellung dargestellt, die nur durch die Strömung des Spülwassers S, oder manuell oder durch Aktoren unterstützt, die Öffnung 2a des Adapters Spülrohr 2 verschließt. Die Ventilklappe 3 verschwenkt dabei um den Drehpunkt des Gelenks 3a, so dass der vordere Teil der Oberseite 3c am Anschlag 2b anliegt und dabei das Dichtelement 3e die Öffnung 2a luft- und flüssigkeitsdicht verschließt. Das in Fließrichtung des Spülwassers S vor dem Gelenk 3a angeordnete Leitelement 2d ist ausgebildet, das Spülwasser S auf die Rückseite der Ventilklappe 3 zu leiten, so dass durch das aufprallende Spülwasser S ein zusätzliches Drehmoment in Geschlossenstellung auf die Ventilklappe 3 wirkt. In dieser Darstellung wurde das Zugelement 35 nicht durch das Betätigungselement 30 aktiviert. Das erste Zugelement 35 liegt in einer Schlaufe auf dem Dichtelement 3e der Ventilklappe 3 auf. In der Darstellung 6c ist die Ventilklappe 3 in Geschlossenstellung und verschließt die Öffnung 2a des Adapter Spülrohr 2, so dass die Ausbreitung von Kanalgerüchen aus dem Abwasserrohr 22 verhindert wird, was zwangsläufig erfolgen kann, sobald der mindestens eine Ventilator 6 ausgeschaltet ist. Die Geschlossenstellung der Ventilklappe 3 zum Verschließen der Öffnung 2a des Adapters Spülrohr 2 kann vorzugsweise immer dann erfolgen, wenn die manuelle oder aktorische Betätigung ausgefallen oder nicht in Funktion ist, um die Ausbreitung von Kanalgerüchen aus dem Abwasserrohr 22 zu verhindem.
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In Figur 6d wird die Ventilklappe 3 mit verschiedenen Varianten von fluidhydraulischen Strömungselementen 3f dargestellt, beispielsweise in der linken Darstellung ein Ruder, in der mittleren Darstellung ein Hydrofoil und in der rechten Darstellung ein Spoiler. Solange das Spülwasser S fließt, wird die Geschlossenstellung beibehalten. Mit fallendem Wasserpegel im Spülrohr 23 oder Adapter Spülrohr 2 kann sich die Ventilklappe 3 durch die Schwerkraft stufenlos absenken und gibt den Weg für die Absaugung durch das Absaugmodul 1 wieder frei.
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In Figur 6e wird noch einmal die Kontur der Ventilklappe 3 verdeutlicht. Die Vorderseite 3d weist auf der Unterseite 3b eine konvexe Kontur auf, die ausgebildet ist, den Adapter Spülrohr 2 in Offenstellung abzudichten. Dabei entspricht die Krümmung der Unterseite 3b an der Vorderseite 3d dem Innenradius des Adapters Spülrohr 2a und wirkt in Offenstellung im Adapter Spülrohr 2 zentrierend. Die verbleibende Unterseite 3b der Ventilklappe 3, also rückseitig vom Drehgelenk 3a bis zum nach oben gebogenen Teil der Vorderseite 3d ist konkav ausgebildet, um den Durchfluss des Spülwassers S in Geschlossenstellung nicht zu behindern. In Geschlossenstellung ist die Kontur der Unterseite 3b der Ventilklappe 3 am besten erkennbar. Die Unterseite 3b weist eine konkave Kontur auf, dem sich ein nach oben gebogener konvexer Abschnitt an der Vorderseite 3d anschließt, mit dem in Offenstellung der Adapter Spülrohr 2 abgedichtet wird.
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Ein manuell auslösbares Betätigungselement 30 wird in Figur 7 beschrieben. Das Betätigungselement 30 ist ausgebildet, auf ein Anschlusselement 32 aufgesteckt oder mit diesem verbunden zu werden. Vorzugsweise kann das Anschlusselement 32 eine nicht weiter bezeichnete Führung und eine lösbare Befestigung aufweisen.
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Ein erstes Kontaktelement 33 des Anschlusselementes 32, das als magnetisches Gleitstück ausgebildet sein kann, weist an einer dem Absaugmodul 1 zugeordneten Seite eine Verbindung zu dem ersten Zugelement 35 auf, mit dem die Ventilklappe 3 in Geschlossenstellung bewegt werden kann. Bei einem Aufstecken des Betätigungselementes 30 auf das Anschlusselement 32 wird eine Verbindung zwischen beiden Bauteilen durch die Führung und das lösbare Befestigungselement, das als federnde Rastnase ausgebildet sein kann, hergestellt.
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Das erste magnetische Kontaktelement 33 verbindet sich mit einem zweiten magnetischen Kontaktelement 34 des Betätigungselementes 30, die dann beide zusammen gleitend in oder entlang einer Führung 36 beweglich angeordnet sind.
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Am Betätigungselement 30 ist in diesem Ausführungsbeispiel ein Hebel 31 angeordnet, der aus einer mittleren Betätigungsstellung, bei der die Ventilklappe 3 in Offenstellung ist und der Ventilator 6 läuft, in eine untere Ruhestellung manuell gedrückt oder bewegt wird. Dabei werden über ein zweites Zugselement 38 die Kontaktelemente 33, 34 in oder entlang der Führung 36 in Richtung Hebel 31 gezogen, wodurch ein Schalter 37 aktiviert wird, der ein Signal an eine Steuerung 40 leitet oder den mindestens einen Ventilator 6 schaltet. Die Steuerung 40 kann optional sein.
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Mit der Bewegung der Kontaktelemente 33, 34 in Richtung Hebel 31 wird gleichzeitig das erste Zugelement 35 (Fig. 6a, 6b), das mit dem ersten Kontaktelement 33 verbunden ist, gespannt und überführt die Ventilklappe 3 in Geschlossenstellung. Die durch den Schalter 37 aktivierte Steuerung 40 schaltet dabei den Ventilator 6 ab.
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In einer oberen Stellung, bei der das zweite Zugelement 38 entspannt ist, kann die Ventilklappe 3 aktiv gelöst werden und in Offenstellung bewegt werden. Die Stellung des Hebels 31 kann mittels Rastvorrichtung vorgegeben und durch einen mechanischen Anschlag gegen Beschädigung gesichert werden. Die Steuerung 40 kann ausgebildet sein, LED's zur Statusanzeige zu aktivieren. Weiterhin kann über die Steuerung 40 die Leistung des Ventilator 6 gesteuert und variiert werden. Mittels einer drahtlosen Verbindung über beispielsweise eine Bluetooth- oder WLAN-Schnittstelle zur Haussteuerung, zu einem Smartphone oder eine App lässt sich das Absaugmodul durch die Steuerung 40 ansteuern, programmieren und in den täglichen Ablauf integrieren. Die Steuerung 40 kann beispielsweise Eingänge für die Spannungsversorgung des Absaugmoduls aufweisen, die über eine interne oder externe Energiequelle (z.B. Akkumulator oder Powerbank) versorgt wird. Ein Batteriemanagementsystem oder ein Wandler zur Spannungsänderung können ebenfalls Bestandteil der Steuerung 40 sein, so dass über ein klassisches Netzteil, über eine Solaranlage oder über den Akkumulator oder die Powerbank das Absaugmodul 1 mit Strom versorgt wird.
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Das Betätigungselement 30 kann eine Abflachung 39 aufweisen, die zwischen dem Rand des Keramikhohlraums 21 und dem Fliesenspiegel eingeklemmt wird, wie dies in Figur 1 dargestellt ist. In der Regel liegt eine Hängetoilette nicht direkt an der Fliese an, sondern wird durch eine sogenannte Schallschutzmatte von der Fliese getrennt. Die Schallschutzmatte wird dabei in einem ausgewählten Bereich von ca. 4mm auf ca. 1mm komprimiert.
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In der Darstellung der Figur 7 ist dann der Bereich links der Abflachung 39 im Keramikhohlraum 21 angeordnet, und der Bereich rechts der Abflachung 39 außerhalb des Keramikhohlraums angeordnet. Im frei liegenden Teil des Betätigungselementes 30 außerhalb des Keramikhohlraums 21 kann ein USB-Anschluss 41 angeordnet sein, mit dem einerseits der im Keramikhohlraum 21 angeordnete Akkumulator oder die Powerbank geladen wird, andererseits die Steuerung direkt programmiert oder upgedatet wird. Darüber hinaus kann der als USB-Anschluss 41 ausgeführte Stecker das System direkt mit Energie versorgen.
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Statt der manuellen Betätigung durch den Hebel 31 kann das Betätigungselement 30 auch sensorisch ausgelöst und betätigt werden, indem beispielsweise ein Sensor die Belegung der Toilettenschüssel 20 erkennt oder ein Bewegungssensor die Anwesenheit einer Person im Sanitärraum erkennt. Weitere Alternativen sind denkbar. Über diesen Sensor kann unter Verzicht auf das zweite Zugelement 38 und unter Verzicht auf den Hebel 31 die Steuerung 40 angesteuert und der Ventiltor 6 betätigt oder abgeschaltet werden.
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Die Ventilklappe 3 kann parallel oder zeitversetzt mittels eines Aktors geöffnet oder geschlossen werden, indem der Aktor das erste Zugelement 35 löst oder anzieht. Auch die beschriebenen Sensoren zur Erfassung der Offen- und Geschlossenstellung der Ventilklappe 3 sind ausgebildet, ihre Signale an die Steuerung 40 zur Ansteuerung des Ventilators 6 zu senden. Der aus dem Betätigungselement 30 herausragende Abschnitt weist zumindest einen Ladeanschluss auf, der als USB-Anschluss 41 ausgebildet sein kann, und kann noch zusätzlich LED's zur Statusanzeige aufweisen.
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Die Ventilklappe 3 hat damit drei Funktionsstellungen. In einer ersten freien Funktionsstellung verschwenkt die Ventilklappe 3 hydraulisch-mechanisch zwischen einer Offen- und Geschlossenstellung im Spülrohr 23 oder Adapter Spülrohr 2. Wird die Spülung der Toilette betätigt, verschwenkt die Ventilklappe in Geschlossenstellung, womit die Absaugung geruchsbelasteter Luft verhindert wird. Läuft kein Wasser durch das Spülrohr 23, verschwenkt die Ventilklappe 3 durch Eigengewicht in eine Offenstellung, so dass der Ventilator 6 die geruchsbelastete Luft absaugen kann. Gleichzeitig wird die Verbindung zum Spülkasten nahezu dicht verschlossen. Über einen Sensor kann der Ventilator 6 aus- oder angeschaltet werden.
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In einer zweiten Funktionsstellung wird die Ventilklappe 3 manuell oder aktorisch in Geschlossenstellung gefahren, so dass die Absaugung von geruchsbelasteter Luft verhindert wird. Gleichzeitig wird der Ventilator 6 deaktiviert.
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In einer dritten Funktionsstellung wird die Ventilklappe 3 manuell oder aktorisch in Offenstellung gefahren, so dass die Absaugung von geruchsbelasteter Luft ermöglicht wird. Gleichzeitig wird die Verbindung zum Spülkasten nahezu dicht verschlossen und der Ventilator 6 aktiviert.
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Die Klappe verfügt über einen freien ungehinderten Schwenkbereich und ist über eine Kupplung mit einem Aktuator (oder Hebel) verbunden, die gewährleistet, dass der freie Schwenkbereich im Bedarfsfall durch verfahrbare Anschläge soweit eingeschränkt wird, dass die Klappe in zwei Schaltstellungen verfahren werden kann.
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Der Aktuator (oder manueller Hebel) ermöglicht über 3 Positionen 3 Schaltstellungen:
- 1. Klappe oben
- 2. Klappe frei verschwenkbar
- 3. Klappe unten
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Hierzu wird die Schwenkbewegung der Ventilklappe zunächst in eine lineare Bewegung gewandelt, was über ein Zugelement 35 oder Zug-/Druckelement 42 erfolgen kann. Die Bewegung des Zugelementes 38 oder Zug-/Druckelementes 42 wird durch einen Spalt aus der Keramik herausgeführt und direkt oder indirekt an einen Hebel 31 oder in ein erstes Kontaktelement 33 innerhalb einer Führung 36 übertragen. Dieses erste Kontaktelement 33 bewegt sich innerhalb einer Führung 36 und kann sich mit einem zweiten Kontaktelement 34 ankoppeln oder verbinden. Innerhalb der Führung 36 sind Anschläge angeordnet, zwischen denen das erste Kontaktelement frei verfahren kann, so dass die Ventilklappe 3 frei zwischen einer Offen- und Geschlossenstellung verschwenken kann. Das zweite Kontaktelement 34 kann aktuatorisch oder manuell verfahren werden und bildet somit die verfahrbaren Anschläge für das erste Kontaktelement 33. Das erste Kontaktelement 33 korrespondiert mit einem Schalter 37 oder Sensor, der eine Positionserfassung für die Ventilklappe 3 ermöglicht.
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Figur 8a zeigt einen Fliesenspiegel 24 bzw. eine Wand, in der zwei Befestigungselemente 27 beispielsweise in Form von Stiftschrauben befestigt sind. Die obere Öffnung ist das Spülrohr 23, in die untere Öffnung - in dem Abwasserrohr 22 - ist bereits der Adapter Abwasserrohr 9 mit der zugehörigen Dichtung 25 eingesteckt und montiert. Auf dem Adapter Abwasserrohr 9 mit seiner Öffnung 9a, die vorzugsweise im oberen Umfangsbereich angeordnet ist, sitzt das Ausblasrohr 8 mit dem dichtenden Ausgleichselement 7 und dem Gehäuse 5, in das bereits der Ventilator 6 eingesetzt wurde. Der Adapter Abwasserrohr 9 mit dem Ausblasrohr 8 kann einstückig oder zweiteilig hergestellt werden. Es ist auch möglich, das Abwasserrohr 22, das als Kunststoffrohr ausgebildet ist und bei einer Montage der Toilettenschüssel 20 üblicherweise neu installiert wird, mit dem Ausblasrohr 8 zu montieren oder zu kombinieren. Dann können das Abwasserrohr 22 mit dem Ausblasrohr 8 einstückig oder zweiteilig hergestellt werden.
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Nach Figur 8b wird in das Spülrohr 23 der Adapter Spülrohr 2 eingesetzt, an dem das Saugrohr 4 mit der Aufweitung 4a montiert ist. Auch hier ist die Öffnung 2a im Adapter Spülrohr 2 vorzugsweise am oberen Umfangsbereich angeordnet. Der Adapter Spülrohr 2 mit dem Saugrohr 4 kann einstückig oder zweiteilig hergestellt werden. Es ist auch möglich, das Spülrohr 23, das als Kunststoffrohr ausgebildet ist und bei einer Montage der Toilettenschüssel 20 üblicherweise neu installiert wird, mit dem Saugrohr 4 zu montieren oder zu kombinieren. Dann können das Spülrohr 22 mit dem Saugrohr 4 einstückig oder zweiteilig hergestellt werden. Durch Verdrehen des Adapters Abwasserrohr 9 mit dem Ausblasrohr 8, dem Ausgleichselement 7 und dem Gehäuse 5, und Verdrehen des Adapters Spülrohr 2 mit dem Saugrohr 4 wird die Aufweitung 4a des Saugrohres 4 auf das Gehäuse 5 zueinander angepasst und miteinander verbunden (Fig. 8c). Das dichtende Ausgleichselement 7 ist dabei ausgebildet, einen geringen radialen und axialen Abstand, sowie eine Winkelversatz und Bauteiltoleranzen zwischen dem Gehäuse 5 und der Aufweitung 4a zu kompensieren.
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In Figur 8d und 8e wird auf das fertigmontierte Absaugmodul 1, an dem das Anschlusselement 32 angeordnet ist, das Betätigungselement 30 aufgesteckt und mit diesem verbunden oder verrastet. Das erste und zweite Kontaktelement 33, 34 verbinden sich miteinander und können zur Betätigung der Ventilklappe 3 in der Führung 36 verschoben werden. Das Absaugmodul 1 ist jetzt montiert und die Toilettenschüssel 20 kann auf die Befestigungselemente 27 gesetzt und die Dichtungen 25, 26 in die zugehörigen Öffnungen des Keramikhohlraumes 21 eingeschoben werden. Nur die Abflachung 39 des Betätigungselementes 30 wird zwischen der Toilettenschüssel 20 und dem Fliesenspiegel 24 verklemmt. Bis auf den Hebel 31 mit dem USB-Anschluss 41, das Gelenk 3a der Ventilklappe 3 sowie die Rohranschlüsse können alle anderen Bauelemente des Absaugmoduls 1 und des Betätigungselementes 30 im Keramikhohlraum 21 angeordnet sein.
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Eine zugehörige Energiequelle für die Betätigung des mindestens einen Ventilators 6 kann als separates Bauelement vorher in den Keramikhohlraum 21 eingesetzt und an der Rückwand beispielsweise befestigt oder verklebt werden. Die elektrische Verbindung zwischen dem Akkumulator und dem Absaugmodul kann über die Steuerung 40 kabelgebunden erfolgen. Ein Aufladen der Batterie kann beispielsweise induktiv erfolgen oder kabelgebunden durch den USB-Anschluss 41. Eine Betätigung des Absaugmoduls 1 kann durch einen Sensor erfolgen, der am oder in der Toilettenschüssel 20 installiert ist und auf Druck, Licht oder Berührung oder Bewegung ein Signal auslöst, das durch einen Benutzer der Toilette ausgelöst wird. Selbst wenn der Benutzer noch die Toilette benutzt und die Spülung betätigt, wird die Ventilklappe 3 durch die Wasserströmung in Geschlossenstellung verschwenkt und damit die Absaugung der geruchsbelasteten Luft L nur so kurz wie möglich zu unterbrechen.
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Das Absaugmodul ist damit sehr montagefreundlich, das aus zwei bis drei Bauteilen mit einem elastischen Längen- und Winkelausgleich herstellbar ist. Ein erstes Bauteil kann der Adapter Spülrohr 2 mit dem Saugrohr 4 und der integrierten Ventilklappe 3 sein. An dem Saugrohr 4 ist damit auch das Anschlusselement 32 angeordnet. Als zweites Bauteil kann die Saugvorrichtung, die hier als Gehäuse 5 mit dem Ventilator 6 dargestellt ist, und dem Ausgleichselement 7 mit dem Ausblasrohr 8 zusammengefasst werden. Hiermit lässt sich entsprechend den Montageschritten der Figuren 8a bis 8e das Absaugmodul einfach montieren. Als drittes Bauteil dient das Betätigungselement 30, das mit dem Anschlusselement 32 verbunden wird bzw. aufgesteckt werden kann. Alternativ kann das erste und zweite Bauteil zu einem Bauteil zusammengefasst werden.
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Figur 9 zeigt ein Absaugmodul 1 mit zwei Saugrohren 4, die sich von der Öffnung 2a des Adapter Spülrohr 2 beidseitig zu jeweils einem Gehäuse 5 erstrecken. Von den zwei dargestellten Gehäusen 5 erstreckt sich jeweils ein Ausblasrohr 8 in die Öffnung 9a des Adapter Abwasserrohr 9. Die Saugrohre 4 sind hier symmetrisch zum Adapter Spülrohr 2 angeordnet und jedes Saugrohr 4 weist eine Aufweitung 4a auf, die in jeweils ein Gehäuse 5 mündet. Diese Anordnung mit zwei Saugrohren 4 hat ebenfalls den Vorteil, dass das Absaugmodul flach gebaut werden kann und damit in sehr kleine Keramikhohlräume 21 einsetzbar ist, die eine maximale Tiefe von 15mm aufweisen. Der Querschnitt der einzelnen Saugrohre kann kleiner gehalten werden, als nach den Ausführungsformen der Figuren 1 bis 8, und es können auch kleinere Ventilatoren 6 verwendet werden, die zusammen die Luft aus der Toilettenschüssel 20 absaugen können. In dieser Darstellung sind die Ventilatoren 6 in Parallelschaltung angeordnet. Sie können auch in Reihenschaltung angeordnet werden. Eine unsymmetrische Anordnung der Saugrohre 4 mit oder ohne unterschiedlichem Querschnitt kann ebenfalls möglich und sinnvoll sein, um strömungstechnische Effekte aus dem Spülkasten 28 zu kompensieren. Die Darstellung ist nicht auf zwei Saugrohre 4 mit jeweils einem Ventilator 6 und einem Ausblasrohr 8 beschränkt. Es sind auch Kombinationen denkbar, bei denen mehrere Saugrohre 4 mit kleinem Querschnitt mit einem einzigen Ventilator 6 zusammenwirken. Ebenso kann ein Saugrohr 4 zwei Ventilatoren 6 zusammenwirken, die hintereinander angeordnet sind.
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Figur 10 zeigt eine weitere Darstellung einer Toilettenschüssel 20 mit einem Steuerungsmodul 50, das auf dem hinteren Rand der Toilettenschüssel 20 anliegend an dem Fliesenspiegel 24 angeordnet ist. Zwischen dem Fliesenspiegel 24 und der Toilettenschüssel 20 wird ein Anschlusselement 32 mit einem Zug-/Druckelement 42 angeordnet, wobei das Zug-/Druckelement 42 in seiner Längsachse frei beweglich ist und ausgebildet ist, die Ventilklappe 3 zu öffnen oder zu schließen. Das Steuerungsmodul 50 ist ausgebildet, das Absaugmodul 1 in Betrieb zu setzen, also den Ventilator 6 an- oder abzuschalten und die Ventilklappe 3 zu öffnen oder zu schließen. In der Regel liegt eine Hängetoilette nicht direkt an der Fliese an, sondern wird durch eine sogenannte Schallschutzmatte von der Fliese getrennt. Die Schallschutzmatte wird dabei in einem ausgewählten Bereich von ca. 4mm auf ca. 1mm komprimiert.
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Ein manuell oder automatisch auslösbares Steuerungsmodul 50 wird in den Figuren 11a bis 12 beschrieben. Das Steuerungsmodul 50 ist ausgebildet, auf ein Anschlusselement 32 aufgesteckt oder mit diesem verbunden zu werden. Vorzugsweise kann das Anschlusselement 32 eine nicht weiter bezeichnete Führung und eine lösbare Befestigung aufweisen, die am Saugrohr 4 angeordnet ist. Ein Steg 32a teilt das Anschlusselement 32 in einen unteren Teil, der teilweise hinter der Toilettenschüssel 20 bzw. im Keramikhohlraum 21 angeordnet ist. Ein oberer Teil des Anschlusselementes 32 wird in das Steuerungsmodul 50 eingesteckt. Im Steuerungsmodul 50 kann ein Akkumulator oder eine Spannungsversorgung für den Ventilator 6 angeordnet sein. Eine Anzeige 52 kann mittels LED's den Spannungszustand des Akkumulators anzeigen. Ein Taster 51 kann ausgebildet sein, das Absaugmodul 1 in Betrieb zu setzen, so dass der Ventilator 6 in Betrieb ist und die Ventilklappe 6 in Offenstellung eine Absaugung der geruchsbelasteten Luft ermöglicht. Alternativ zum Taster 51 kann ein Sensor angeordnet sein, der die Belegung der Toilettenschüssel 20 erkennt und das Absaugmodul 1 in Betrieb setzt.
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Ein erstes Kontaktelement 33 des Anschlusselementes 32, das als magnetisches Gleitstück ausgebildet sein kann, weist an einer dem Absaugmodul 1 zugeordneten Seite eine Verbindung zu dem Zug-/Druckelement 42 auf, mit dem die Ventilklappe 3 in Offen- oder Geschlossenstellung bewegt werden kann. Bei einem Aufstecken des Anschlusselementes 32 in das Steuerungsmodul 50 wird eine Verbindung zu einem Aktor 53 hergestellt, indem das erste Kontaktelement 33 mittels eines zweiten Kontaktelementes 34 mit einem Anschluss des Aktors 53 verbunden wird. In diesem Ausführungsbeispiel wird die Verbindung magnetisch hergestellt, wobei Alternativen möglich sind. Das erste und zweite Kontaktelement 33, 34 sind innerhalb einer Führung 36 angeordnet. Mit dem Öffnen und Schließen der Ventilklappe 3 bewegt sich sowohl das Zug-/Druckelement 42, wie auch das erste Kontaktelement 33 innerhalb der Führung 36 und damit innerhalb des Anschlusselementes 32 bzw. innerhalb des Steuerungsmoduls 50. Innerhalb der Führung 36 ist ein Schalter 37 angeordnet, mit dem die Position der Ventilklappe 3 detektiert werden kann.
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Ohne eine Betätigung des Aktors 53 kann das erste Kontaktelement 33 entlang der Führung 36 hoch und runter verfahren, wobei dies von der Ventilklappe 3 ausgelöst wird. Ohne einen Spülbetrieb ist die Ventilklappe 3 aufgrund des Eigengewichtes in einer Offenstellung zum Absaugen der geruchsbelasteten Luft. Das erste Kontaktelement 33 wird dann in der Führung 36 durch das Zug-Druckelement 42 in eine untere Position gezogen. Im Spülbetrieb ist die Ventilklappe 3 durch die Wasserströmung geschlossen. Das erste Kontaktelement 33 wird dann durch das Zug-/Druckelement 42 in eine obere Position gedrückt. Die durch den Schalter 37 aktivierte Steuerung 40 schaltet dabei den Ventilator 6 ab.
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Die Steuerung 40 innerhalb des Steuerungsmoduls 50 ist ausgebildet, den Aktor 53 zum Öffnen oder Schließen der Ventilklappe 3 anzusteuern. Damit kann auch der Ventilator 6 in oder außer Betrieb gesetzt werden.
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Die Steuerung 40 kann ausgebildet sein, die Leistung des Ventilator 6 zu steuern und zu variieren. Mittels einer drahtlosen Verbindung über beispielsweise eine Bluetooth- oder WLAN-Schnittstelle zur Haussteuerung, zu einem Smartphone oder eine App lässt sich das Absaugmodul durch die Steuerung 40 ansteuern, programmieren und in den täglichen Ablauf integrieren. Das Steuerungsmodul 50 kann beispielsweise Eingänge für die Spannungsversorgung des Absaugmoduls aufweisen, oder einen eigenen Akkumulator, der über einen USB- oder Spannungsanschluss aufzuladen ist. Ein Batteriemanagementsystem oder ein Wandler zur Spannungsänderung können ebenfalls Bestandteil des Steuerungsmoduls 50 sein, so dass über ein klassisches Netzteil, über eine Solaranlage oder über den Akkumulator oder die Powerbank das Absaugmodul 1 mit Strom versorgt wird.
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Über das Anschlusselement 32 erfolgt die Energieversorgung des Ventilators 6 aus dem Steuerungsmodul 50. Das Steuerungsmodul 50 ist ausgebildet, von dem fest zwischen der Toilettenschüssel 20 und dem Fliesenspiegel 24 angeordneten Anschlusselement 32 abgezogen zu werden. Dabei wird eine Steckverbindung zwischen dem Anschlusselement 32 und dem Steuerungsmodul 50 gelöst und der magnetische Kontakt zwischen dem Kontaktelement 33 und dem Aktor 53 gelöst. Damit kann der Akkumulator des Steuerungsmodul 50 extern geladen werden oder die Steuerung 40 neu programmiert werden. In diesem Fall erfolgt eine nicht weiter dargestellte Zwangsverrastung des ersten Kontaktelementes 33 in einer oberen Position, mit der die Ventilklappe 3 in Geschlossenstellung verbleibt. Ebenso bei einem Stromausfall durch einen entladenen Akkumulator erfolgt eine Zwangsverrastung des ersten Kontaktelementes 33 in einer oberen Position, mit der die Ventilklappe 3 in Geschlossenstellung verbleibt. Am Anschlusselement 32 erfolgt ebenfalls die Führung des Zug-/Druckelementes 42.
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Die Ventilklappe 3 kann parallel oder zeitversetzt mittels eines Aktors 53 geöffnet oder geschlossen werden, indem der Aktor 53 das Zug-/Druckelement 42 löst oder anzieht. Auch der beschriebene Schalter 37 zur Erfassung der Offen- und Geschlossenstellung der Ventilklappe 3 ist ausgebildet, seine Signale an die Steuerung 40 zur Ansteuerung des Ventilators 6 zu senden.
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Die Ventilklappe 3 hat damit drei Funktionsstellungen. In einer ersten freien Funktionsstellung verschwenkt die Ventilklappe 3 hydraulisch-mechanisch zwischen einer Offen- und Geschlossenstellung im Spülrohr 23 oder Adapter Spülrohr 2. Wird die Spülung der Toilette betätigt, verschwenkt die Ventilklappe in Geschlossenstellung, womit die Absaugung geruchsbelasteter Luft verhindert wird. Läuft kein Wasser durch das Spülrohr 23, verschwenkt die Ventilklappe 3 durch Eigengewicht in eine Offenstellung, so dass der Ventilator 6 die geruchsbelastete Luft absaugen kann. Gleichzeitig wird die Verbindung zum Spülkasten nahezu dicht verschlossen. Über einen Sensor kann der Ventilator 6 aus- oder angeschaltet werden.
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In einer zweiten Funktionsstellung wird die Ventilklappe 3 manuell oder aktorisch in Geschlossenstellung gefahren, so dass die Absaugung von geruchsbelasteter Luft verhindert wird. Gleichzeitig wird der Ventilator 6 deaktiviert.
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In einer dritten Funktionsstellung wird die Ventilklappe 3 manuell oder aktorisch in Offenstellung gefahren, so dass die Absaugung von geruchsbelasteter Luft ermöglicht wird. Gleichzeitig wird die Verbindung zum Spülkasten nahezu dicht verschlossen und der Ventilator 6 aktiviert.
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Die Klappe verfügt über einen freien ungehinderten Schwenkbereich und ist über eine Kupplung mit einem Aktuator (oder Hebel) verbunden, die gewährleistet, dass der freie Schwenkbereich im Bedarfsfall durch verfahrbare Anschläge soweit eingeschränkt wird, dass die Klappe in zwei Schaltstellungen verfahren werden kann.
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Der Aktuator (oder manueller Hebel) ermöglicht über 3 Positionen 3 Schaltstellungen:
- 1. Klappe oben
- 2. Klappe frei verschwenkbar
- 3. Klappe unten
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Hierzu wird die Schwenkbewegung der Ventilklappe zunächst in eine lineare Bewegung gewandelt, was über ein Zugelement 35 oder Zug-/Druckelement 42 erfolgen kann. Die Bewegung des Zugelementes 38 oder Zug-/Druckelementes 42 wird durch einen Spalt aus der Keramik herausgeführt und direkt oder indirekt an einen Hebel 31 oder in ein erstes Kontaktelement 33 innerhalb einer Führung 36 übertragen. Dieses erste Kontaktelement 33 bewegt sich innerhalb einer Führung 36 und kann sich mit einem zweiten Kontaktelement 34 ankoppeln oder verbinden. Innerhalb der Führung 36 sind Anschläge angeordnet, zwischen denen das erste Kontaktelement frei verfahren kann, so dass die Ventilklappe 3 frei zwischen einer Offen- und Geschlossenstellung verschwenken kann. Das zweite Kontaktelement 34 kann aktuatorisch oder manuell verfahren werden und bildet somit die verfahrbaren Anschläge für das erste Kontaktelement 33. Das erste Kontaktelement 33 korrespondiert mit einem Schalter 37 oder Sensor, der eine Positionserfassung für die Ventilklappe 3 ermöglicht.
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Erfindungsgemäß wird Luft L mittels des Absaugmoduls 1 aus der Toilettenschüssel 20 über das Spülrohr 23 bzw. den Adapter Spülrohr 2 abgesaugt und in das Abwasserrohr 22 bzw. den Adapter Abwasserrohr 9 eingeleitet.
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Vorteilhafterweise sind die Öffnungen 2a, 9a im Adapter Spülrohr 2 und Abwasserrohr 9 im oberen Umfangsbereich des Adapters Abwasserrohr 9 angeordnet. Als oberer Umfang wird die obere Hälfte der Rohre oder Adapter von Spülrohr 23, 2 und Abwasserrohr 22, 9 definiert. Damit wird ein Einlaufen von fließendem oder stehendem Wasser in das Saugrohr 4 oder Ausblasrohr 8 vermieden. Ein Leistungsverlust wird damit vermieden.
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Die schneckenförmige Ausbildung des Saugrohrs 4 ermöglicht eine platzsparende Verbindung der beiden Öffnungen 2a, 9a, wodurch das Absaugmodul 1 auch in sehr schmale Keramikhohlräume 21 nachträglich eingesetzt werden kann. Vorzugsweise weist das mindestens eine Saugrohr 4 eine Aufweitung 4a auf, die das mindestens eine Saugrohr 4 auf den Querschnitt der Saugvorrichtung bzw. dessen Gehäuse 5 vergrößert. Auch die Aufweitung 4a der Querschnitte des Saugrohrs 4 vor dem mindestens einen Ventilator 6 und des Ausblasrohres 8 nach dem mindestens einen Ventilator 6, die in den Keramikhohlraum 21 hineinragt, ermöglicht einerseits eine optimale Strömung der Luft zum und vom mindestens einen Ventilator 6, wodurch dieser effizienter und leiser betrieben werden kann. Dadurch, dass die Aufweitung 4a der Querschnitte des Saugrohrs 4 und des Ausblasrohrs 8 nur in den Keramikhohlraum 21 hineinragt, ist eine nachträgliche Installation des Absaugmoduls 1 für in der Tiefe sehr schmale Keramikhohlräume möglich.
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Vorzugsweise ist zwischen dem mindestens einen Ausblasrohr 8 und dem zugehörigen Gehäuse 5 ein elastisches Ausgleichselement 7 angeordnet. Die Verwendung eines dichtenden Ausgleichselementes 7 zwischen dem Gehäuse 5 und dem Ausblasrohr 8 ermöglicht einen radialen und axialen Ausgleich bei der Montage des Absaugmoduls 1. Das Ausgleichselement 7 kann auch zwischen dem Saugrohr 4 und dem Ausblasrohr 8 angeordnet sein, wenn die Saugvorrichtung seitlich an einem der beiden Rohre angeflanscht ist.
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Die im Adapter Spülrohr 2 angeordnete Ventilklappe 3 kann in einer Offenstellung die Öffnung 2a des Adapters Spülrohr 2 freigeben, oder in einer Geschlossenstellung die Öffnung 2a verschließen. Mit ihrer äußeren Kontur ist die Ventilklappe 3 vorzugsweise ausgebildet, bei der Absaugung der geruchsbelasteten Luft L den Adapter Spülrohr 2 oder das Spülrohr 23 zum nicht dargestellten Wasserkasten nahezu luftdicht abzudichten.
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Vorzugsweise weist der Adapter Spülrohr (2) oder das Spülrohr (23) Dichtlippen (2c) auf, die in Offenstellung der Ventilklappe (3) beidseitig mit den äußeren Kanten der Unterseite (3b) der Ventilklappe (3) zusammenwirken. Vorzugsweise kann die Ventilklappe 3 mit einem Schwenkpunkt oder Gelenk 3a schwenkbar im Adapter Spülrohr 2 angeordnet sein. Alternativ kann die Ventilklappe 3 auch als Membran ausgebildet sein, die zwischen einer Geschlossen- und Offenstellung mit der Öffnung 2a zusammenwirkt. Die Ventilklappe 3 weist eine strömungsgünstige Kontur auf, die ausgebildet ist, durch Auslösung der Wasserspülung in die Geschlossenstellung zu verschwenken. Der Staudruck der Luft, die vor dem Spülwasser S bewegt wird und der Staudruck des Spülwassers S erzeugen eine Druckdifferenz vor und hinter der Ventilklappe 3, die diese in Geschlossenstellung verschwenken lässt. Dies wird durch den Auftrieb der als Hohlkörper ausgebildeten Ventilklappe 3 oder durch Varianten von fluidhydraulischen Strömungselementen 3f, beispielsweise ein Ruder, Hydrofoil oder Spoiler, verstärkt. Solange das Spülwasser S fließt, wird die Geschlossenstellung beibehalten. Mit fallendem Wasserpegel im Spülrohr 23 oder Adapter Spülrohr 2 kann sich die Ventilklappe 3 durch die Schwerkraft stufenlos absenken und gibt den Weg für die Absaugung durch das Absaugmodul 1 wieder frei. Dieser hydrodynamisch-mechanische Vorgang zur Verschwenkung der Ventilkappe 3 in Offen- oder Geschlossenstellung kann manuell oder mittels Aktoren unterstützt werden, was sinnvoll sein kann, wenn ein Bedarfsbetrieb realisiert werden soll, mit dem das Absaugmodul für eine vorbestimmte Zeit betrieben werden soll. Die Offen- und Geschlossenstellung wird dabei für den Akkubetrieb benötigt.
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Vorzugsweise weist der Adapter Spülrohr 2 oder das Spülrohr 23 in Strömungsrichtung des Spülwassers S vor dem Gelenk 3a ein Leitelement 2d auf, das ausgebildet ist, das Spülwasser S auf die Rückseite der Ventilklappe 3 zu leiten, die unterhalb des Gelenkes 3a der Ventilklappe 3 liegt.
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Vorzugsweise kann auf der Oberseite 3c der Ventilklappe 3 ein Dichtelement 3e angeordnet sein, das ausgebildet ist, die Öffnung 2a zu verschließen.
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Vorzugsweise kann die Unterseite 3b der Ventilklappe 3 ein Strömungselement 3f in Form eines Steges oder eines Doppelsteges aufweisen.
Bezugszeichen
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- 1
- Absaugmodul
- 2
- Adapter Spülrohr
- 2a
- Öffnung
- 2b
- Anschlag
- 2c
- Dichtlippen
- 2d
- Leitelement
- 3
- Ventilklappe
- 3a
- Gelenk
- 3b
- Unterseite
- 3c
- Oberseite
- 3d
- Vorderseite
- 3e
- Dichtelement
- 3f
- Strömungselement
- 4
- Saugrohr
- 4a
- Aufweitung
- 5
- Gehäuse
- 6
- Ventilator
- 7
- Ausgleichselement
- 8
- Ausblasrohr
- 9
- Adapter Abwasserrohr
- 9a
- Öffnung
- 20
- Toilettenschüssel
- 21
- Keramikhohlraum
- 22
- Abwasserrohr
- 23
- Spülrohr
- 24
- Fliesenspiegel/Wand
- 25
- Dichtung Abwasserrohr
- 26
- Dichtung Spülrohr
- 27
- Befestigungselement
- 28
- Spülkasten
- 29
- Abdeckkasten
- 30
- Betätigungselement
- 31
- Hebel
- 32
- Anschlusselement
- 32a
- Steg
- 33
- erstes Kontaktelement
- 34
- zweites Kontaktelement
- 35
- erstes Zugelement
- 36
- Führung
- 37
- Schalter
- 38
- zweites Zugelement
- 39
- Abflachung
- 40
- Steuerung
- 41
- USB-Anschluss
- 42
- Zug-/Druckelement
- 50
- Steuerungsmodul
- 51
- Taster
- 52
- Anzeige
- 53
- Aktor
- B
- Breite
- S
- Spülwasser
- L
- Luft