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Die Erfindung betrifft einen Einsatz für einen Duschablauf sowie einen Duschablauf mit einem solchen Einsatz.
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Duschabläufe werden typischerweise verwendet, um Wasser an der Unterseite einer Dusche aufzufangen. Dabei wird typischerweise ein Boden in der Dusche so vorgesehen, dass er zum Duschablauf hin ein gewisses Gefälle aufweist. Wasser kann sich somit im Duschablauf sammeln und von diesem aus abgeleitet werden. Bei Renovierung von Altbauten wird zunehmend gewünscht, Duschen barrierefrei auszuführen. Dies erlaubt auch Behinderten eine Nutzung der Dusche. Hierzu ist es typischerweise erforderlich, den Duschablauf an einer Stelle einzubauen, welche im Vergleich zu einer Situation vor der Renovierung tiefergesetzt ist. Dies erlaubt beispielsweise eine ebenerdige Ausführung der Dusche. Häufig ist dann jedoch nicht mehr genug Gefälle vorhanden, um die Dusche mittels des Gefälles zu entwässern. In diesem Fall können zusätzliche Mechanismen wie beispielsweise eine Pumpe vorgesehen sein, durch welche das in den Duschablauf fließende Wasser aktiv abgepumpt wird. Es kommt somit nicht mehr auf das Vorhandensein eines ausreichenden Gefälles an. Dies ermöglicht es, auch in dafür eigentlich nicht vorgesehenen Altbauten mit geringem Aufwand behindertengerechte Bäder einzubauen.
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Für derartige Pumpen können unterschiedliche Steuerungskonzepte verwendet werden. Ein solches Steuerungskonzept ist die Verwendung eines Sensors im Duschablauf.
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Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen Einsatz für einen Duschablauf zum Ableiten von Wasser aus einer Dusche bereitzustellen, welcher einen im Vergleich zu bekannten Ausführungen alternativen oder besseren Duschablauf ermöglicht. Es ist des Weiteren eine Aufgabe der Erfindung, einen zugehörigen Duschablauf vorzusehen.
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Dies wird erfindungsgemäß durch einen Einsatz und einen Duschablauf gemäß den jeweiligen Hauptansprüchen erreicht. Vorteilhafte Ausgestaltungen können beispielsweise den jeweiligen Unteransprüchen entnommen werden. Der Inhalt der Ansprüche wird durch ausdrückliche Inbezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht.
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Die Erfindung betrifft einen Einsatz für einen Duschablauf zum Ableiten von Wasser aus einer Dusche. Der Einsatz weist eine Einlassöffnung und eine Auslassöffnung auf. Der Einsatz weist einen Kanal auf, welcher innerhalb des Einsatzes die Einlassöffnung mit der Auslassöffnung fluidisch verbindet. Der Kanal hat eine untere Begrenzung, welche in einem Einbauzustand einen höchsten Punkt zwischen Einlassöffnung und Auslassöffnung aufweist. Der Einsatz weist einen Halteabschnitt auf, welcher zum Befestigen eines Sensors zum Erfassen von Wasser in dem Kanal ausgebildet ist.
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Mittels eines solchen Einsatzes kann ein Sensor am Einsatz und damit auch innerhalb des Duschablaufs befestigt werden. Der Einsatz sorgt dabei zum einen dafür, dass der Sensor an einer definierten Position relativ zum Kanal angeordnet ist, so dass der Sensor vorhandenes bzw. durchfließendes Wasser in gewünschter Weise korrekt detektieren kann. Des Weiteren ermöglicht der Einsatz einen einfachen Austausch des Sensors, da lediglich der Einsatz aus dem Duschablauf entfernt und durch einen anderen ersetzt zu werden braucht, wenn der Sensor eines Austausches bedarf. Dies erlaubt eine einfache Handhabung und geringe Kosten im Fall einer Wartung.
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Der Einsatz kann insbesondere so ausgeführt sein, dass er entfernbar in einem Duschablauf befestigt werden kann. Hierzu können geeignete Befestigungsmittel wie beispielsweise Schrauben, Clipverbindungen, formschlüssige Verbindungen oder kraftschlüssige Verbindungen verwendet werden. Wenn der Einsatz in den Duschablauf eingesetzt ist, kann er auch als Bestandteil des Duschablaufs betrachtet werden. Das Ableiten von Wasser aus einer Dusche bedeutet typischerweise, dass Wasser von oben in eine Kammer des Duschablaufs einläuft, und dass sich insbesondere die Einlassöffnung in diese Kammer erstreckt. Dann kann Wasser durch den Kanal zur Auslassöffnung und damit zu weiteren Anschlüssen wie beispielsweise einem Rohr gelangen, welches den Duschablauf mit einer Pumpe verbindet. Der Kanal verbindet dabei die Einlassöffnung und die Auslassöffnung, so dass Wasser von der Einlassöffnung zur Auslassöffnung fließen kann bzw. gepumpt oder gesaugt werden kann. Der Kanal kann beispielsweise so ausgeführt sein, dass in einem blockförmigen Einsatz innenseitig kein Material vorhanden ist und dort der Kanal ausgebildet ist. Die untere Begrenzung des Kanals kann sich beispielsweise entlang einer Linie oder entlang einer Fläche erstrecken. Typischerweise erstreckt sich die untere Begrenzung entlang einer Längserstreckung des Kanals. Dies kann bei typischer Einbauorientierung des Einsatzes eine Höhenänderung beinhalten. Es kann auch vorgesehen sein, dass der höchste Punkt die einzige Höhe der unteren Begrenzung des Kanals darstellt. Der Einbauzustand ist typischerweise derjenige Zustand, in welchem der Einsatz typischerweise verwendet wird. Dabei liegen typischerweise Befestigungspunkte und/oder eine Unterseite des Einsatzes auf komplementären Elementen des Duschablaufs auf. Der Duschablauf ist typischerweise in einer bestimmten Orientierung in einer Dusche eingebaut, so dass auch die Orientierung des Einsatzes vorgegeben ist. Dies entspricht dann typischerweise dem Einbauzustand. Somit ist typischerweise auch an einem Einsatz erkennbar, welcher Zustand der Einbauzustand ist. Insbesondere ist eine zugehörige Orientierung erkennbar. Grundsätzlich ist es aber ausreichend, wenn die beschriebenen Merkmale in einem Zustand vorhanden sind, in welchem der Einsatz wie vorgesehen in einem Duschablauf verwendet werden kann. Durch den höchsten Punkt der unteren Begrenzung im Einbauzustand wird insbesondere erreicht, dass Wasser von diesem höchsten Punkt aus sowohl zur Einlassöffnung wie auch zur Auslassöffnung hin nach unten fließen kann. Für den Fall, dass der Duschablauf leer ist bzw. sich entleert, wird somit sichergestellt, dass Wasser vom höchsten Punkt aus zuverlässig und automatisch abfließt. Dadurch wird verhindert, dass sich Wasser am höchsten Punkt ansammelt, obwohl umgebend dazu genügend Platz zur Aufnahme des Wassers vorhanden wäre. Dadurch wird insbesondere verhindert, dass der Sensor Wasser detektiert, obwohl der Duschablauf ansonsten eigentlich bereits leer ist. Dadurch wird die Zuverlässigkeit einer Steuerung, welche auf dem Sensor basiert, deutlich erhöht. Der Halteabschnitt ermöglicht eine Befestigung des Sensors an einer definierten Position. Der Halteabschnitt kann insbesondere Mittel zum Befestigen und/oder exakten Positionieren, d. h. insbesondere zum Vorgeben einer Position des Sensors, aufweisen. Dadurch kann bei mehreren Einsätzen in einfacher Weise sichergestellt werden, dass der Sensor jeweils am korrekten Ort oder an korrekten Orten angebracht wird.
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Insbesondere kann der Halteabschnitt eine Einkerbung zur Aufnahme des Sensors oder eines Teils des Sensors aufweisen. In eine solche Einkerbung kann der Sensor eingesetzt werden. Durch die Einkerbung kann insbesondere die Position des Sensors definiert werden. Insbesondere kann die Einkerbung so ausgebildet sein, dass sie eng umgrenzend am Sensor anliegt. Insbesondere kann die Einkerbung somit die Position des Sensors oder eines Teils davon exakt und spielfrei definieren.
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Insbesondere kann die Einkerbung im Einbauzustand horizontal und/oder seitlich neben dem Kanal angeordnet sein. Dadurch kann der Sensor in vorteilhafter Weise Wasser im Kanal erfassen. Insbesondere kann der Sensor durchstrahlend durch den Kanal ausgebildet sein, beispielsweise mittels Ultraschall.
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Insbesondere kann der Halteabschnitt eine weitere Einkerbung zur Aufnahme des Sensors oder eines Teils des Sensors aufweisen, welche insbesondere im Einbauzustand horizontal und/oder seitlich neben dem Kanal angeordnet ist. Bezüglich der weiteren Einkerbung sei auf die weiter oben bereits gegebene Beschreibung zur Einkerbung verwiesen. Dadurch können zwei Teile eines Sensors in einer jeweiligen Einkerbung aufgenommen werden, beispielsweise ein Ultraschallempfänger und ein Ultraschallsender.
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Insbesondere kann der Kanal zwischen der Einkerbung und der weiteren Einkerbung hindurchgehen. Dadurch kann ein in der Einkerbung und/oder der weiteren Einkerbung angeordneter Sensor Wasser in dem Kanal erfassen. Dies kann für Steuerungszwecke verwendet werden.
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Der Einsatz kann insbesondere einen Sensor aufweisen, welcher zum Erfassen von Wasser in dem Kanal ausgebildet ist. Insbesondere kann der Sensor in der Einkerbung angeordnet sein. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn der Sensor nur einen Teil aufweist. Beispielsweise können in einem solchen Fall in diesem einen Teil des Sensors ein Ultraschallempfänger und ein Ultraschallsender integriert sein.
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Insbesondere kann es sich bei dem Sensor um einen Sensor handeln, welcher nicht in Kontakt mit dem Wasser im Kanal kommt. Insbesondere ist der Sensor bevorzugt nicht als Schwimmer ausgebildet. Der Sensor kann insbesondere dazu ausgebildet sein, einen Wasserstand im Kanal und/oder einen Durchfluss und/oder eine geförderte Luftmenge durch den Kanal zu messen.
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Gemäß einer Ausführung weist der Sensor einen ersten Teil und einen zweiten Teil auf. Der erste Teil kann in der Einkerbung angeordnet sein. Der zweite Teil kann in der weiteren Einkerbung angeordnet sein. Dadurch kann die Funktionalität, welche für den Sensor benötigt wird, auf zwei Teile aufgeteilt werden, wobei diese Teile beidseitig des Kanals angeordnet werden können.
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Der Sensor kann insbesondere am Rest des Einsatzes angeklebt, angeschraubt, in eine Umhüllung eingebettet oder auf andere Art befestigt sein. Derartige Befestigungsmechanismen haben sich als vorteilhaft erwiesen. Bei einem Ankleben wird insbesondere ein Klebstoff zwischen einem Teil des Sensors oder dem Sensor und dem Einsatz verwendet. Zum Anschrauben können beispielsweise Schrauben verwendet werden, welche für eine kraftschlüssige Befestigung sorgen. Beim Einbetten in eine Umhüllung wird typischerweise ein Teil des Sensors oder der Sensor umspritzt und derart Teil des Einsatzes. Auch andere Befestigungsarten sind jedoch grundsätzlich möglich.
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Insbesondere kann der Sensor ein Ultraschallsensor sein, welcher den Kanal durchstrahlend ausgebildet sein kann. Der erste Teil des Sensors kann insbesondere ein Sender sein. Der zweite Teil des Sensors kann insbesondere ein Empfänger sein. Der Sender kann insbesondere Ultraschall emittieren und der Empfänger kann diese Ultraschallwellen nach Durchgang durch den Kanal empfangen. Damit gibt das empfangene Ultraschallsignal einen Hinweis auf im Kanal vorhandenes Wasser.
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Insbesondere kann der Sensor im Einbauzustand horizontal durchstrahlend ausgeführt sein. Dies kann insbesondere bedeuten, dass der Sender Ultraschallwellen horizontal abstrahlt und der Empfänger diese auf gleicher Höhe oder zumindest im Wesentlichen auf gleicher Höhe empfängt.
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Der Einsatz kann insbesondere eine Kabelführung zum Führen von einem oder mehreren Anschlusskabeln des Sensors aufweisen. Dadurch kann eine gezielte Führung der Kabel erreicht werden, so dass eine einfachere Handhabung möglich ist und die Sicherheit erhöht wird. Die Kabelführung kann insbesondere eine Kerbe und/oder einen Durchbruch im Einsatz aufweisen. Dies erlaubt eine zuverlässige Führung von Kabeln. Die Kabel können insbesondere auch befestigt sein. Insbesondere kann der Einsatz ein oder mehrere Anschlusskabel aufweisen, welche in der Kabelführung verlegt sein können. Derartige Anschlusskabel können insbesondere am Sensor bzw. an Teilen des Sensors befestigt sein. Sie können insbesondere ermöglichen, den Sensor mittels einer außerhalb des Einsatzes und/oder außerhalb des Duschablaufs angeordneten Einheit auszulesen.
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Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Einsatz eine ebene oder gebogene Bodenfläche zum Aufliegen auf einem Abschnitt des Duschablaufs aufweist, welcher im Einbauzustand untenseitig angeordnet ist. Diese Bodenfläche dient typischerweise als Auflagefläche, mittels welcher der Einsatz auf einem Abschnitt des Duschablaufs aufliegt. Dadurch definiert die Bodenfläche typischerweise auch die Orientierung im Einbauzustand. Die Bodenfläche kann eben sein, was insbesondere bedeuten kann, dass die Bodenfläche vollständig in einer Ebene liegt. Bei einer gebogenen Bodenfläche folgt die Bodenfläche einer gebogenen Kurve. Dies kann beispielsweise entlang einer Richtung identisch sein. Es können jedoch auch unterschiedliche Kurven zur Definition der Bodenfläche verwendet werden.
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Insbesondere kann vorgesehen sein, dass im Einbauzustand die Einlassöffnung nach unten weist. Dadurch saugt eine angeschlossene Pumpe zunächst vertikal nach oben an. Die Einlassöffnung befindet sich damit auch bei niedrigem Wasserstand typischerweise grundsätzlich unter Wasser, so dass keine Luft angesaugt wird oder erst zum letztmöglichen Zeitpunkt Luft angesaugt wird.
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Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass im Einbauzustand die Auslassöffnung zur Seite weist. Dies kann insbesondere bedeuten, dass eine Ebene der Einlassöffnung und eine Ebene der Auslassöffnung um 90° oder zumindest im Wesentlichen 90° zueinander versetzt sind. Die Auslassöffnung kann insbesondere in einer Ebene liegen, welche im Einbauzustand vertikal steht. Dies erlaubt einen einfachen Anschluss an eine typischerweise horizontal wegführende Leitung, welche insbesondere zu einer Pumpe führen kann.
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Insbesondere kann im Einbauzustand die Auslassöffnung quer zu einer Bodenfläche des Einsatzes ausgerichtet sein. Die Bodenfläche kann dabei typischerweise horizontal oder zumindest im Wesentlichen horizontal ausgerichtet sein, wohingegen die Auslassöffnung vertikal ausgerichtet sein kann. Dies bezieht sich insbesondere auf jeweilige Ebenen, in welchen die Öffnung bzw. die Fläche definiert ist.
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Insbesondere kann der Kanal zumindest überwiegend einen runden Querschnitt aufweisen. Dies erlaubt eine einfache Ausführung und einen gleichmäßigen Strömungsfluss.
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Insbesondere kann der Halteabschnitt und/oder der Sensor so angeordnet sein, dass der Sensor im Einbauzustand am höchsten Punkt oder unmittelbar über dem höchsten Punkt misst. Dadurch kann die Messstelle des Sensors so gewählt werden, dass die bereits weiter oben beschriebene Funktionalität der automatischen Entleerung an der höchsten Stelle zur Geltung kommt. Der Sensor misst also nur dann Wasser im Kanal, wenn der Duschablauf auch wirklich bis zu einem gewissen Pegel gefüllt ist. Ist dies nicht der Fall, läuft das Wasser vom höchsten Punkt aus automatisch ab, und der Sensor detektiert kein Wasser mehr.
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Insbesondere kann der Einsatz als Block ausgebildet sein. Dies kann insbesondere bedeuten, dass der Einsatz derart hergestellt wird, dass ein quaderförmiger oder zumindest im Wesentlichen quaderförmiger Block von Material als Ausgangsprodukt genommen wird und so bearbeitet wird, dass sich danach der Kanal sowie weitere Elemente darin bzw. daran ausbilden. Der Einsatz kann auch in mehrere Komponenten unterteilt sein, worauf weiter unten näher eingegangen werden wird.
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Insbesondere kann der Kanal in dem Block ausgebildet sein, so dass er ganz oder vollständig vom massiven Material des Blocks umgeben ist. Dies kann insbesondere bedeuten, dass der Kanal nicht von einer dünnen Wandung umgeben ist, wie dies beispielsweise bei einem Rohr der Fall ist, welches sich entlang der Außenkontur des Kanals verändert, sondern dass die Außenkontur des Blocks durch eine vom Kanal unabhängige Formgebung definiert ist. Insbesondere kann das massive Material des Blocks, welches den Kanal umgibt, entlang des Kanals und/oder an unterschiedlichen Umfangsstellen des Kanals unterschiedlich dick sein. Dadurch kann die Außenkontur des Blocks unabhängig vom Kanal gewählt werden, so dass die Außenkontur des Einsatzes entsprechend Bedürfnissen wie Stabilität und Befestigung gewählt werden kann.
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Insbesondere kann der höchste Punkt als Spitze ausgebildet sein. Alternativ kann der höchste Punkt auch als Plateau ausgebildet sein.
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Der Einsatz kann insbesondere in eine erste Komponente und eine zweite Komponente unterteilt sein, welche unabhängig voneinander hergestellt und zusammengefügt oder aneinander befestigt sind. In der ersten Komponente kann insbesondere die Einlassöffnung angeordnet sein. In der zweiten Komponente kann insbesondere die Auslassöffnung angeordnet sein. Dies kann insbesondere für eine einfachere Herstellung verwendet werden, da die beiden Komponenten unabhängig voneinander hergestellt werden können. Auf besonders aufwändige Bearbeitungsverfahren zum Einfräsen des Kanals kann dabei vorteilhaft verzichtet werden. In jeder der Komponenten wird nur ein Teil des Kanals ausgebildet, wodurch im Wesentlichen jeweils von einer Seite aus in die Komponente hineingefräst werden kann, so dass insgesamt trotzdem der Kanal mit der beschriebenen Kontur entsteht.
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Insbesondere kann in der zweiten Komponente der höchste Punkt und/oder der Halteabschnitt angeordnet sein. Diese können jedoch alternativ jeweils auch in der zweiten Komponente angeordnet sein. Auch Kombinationen sind möglich.
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Die beiden Komponenten können insbesondere mittels einer, zwei oder mehr Schrauben aneinander befestigt sein. Dies erlaubt eine einfache, zuverlässige und lösbare Befestigung.
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Der Einsatz kann insbesondere eine Entlüftungseinrichtung aufweisen. Die Entlüftungseinrichtung kann insbesondere dazu ausgebildet sein, einen Überdruck aus dem Kanal abzulassen. Die Entlüftungseinrichtung kann insbesondere im Einbauzustand an einer zur unteren Begrenzung des Kanals vertikal gegenüberliegenden oberen Begrenzung des Kanals angeordnet sein. Mittels einer solchen Entlüftungseinrichtung kann eventuell vorhandene Luft abgelassen werden, so dass der Kanal wieder vollständig mit Wasser gefüllt werden kann.
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Die Erfindung betrifft des Weiteren einen Duschablauf. Der Duschablauf weist ein Reservoir auf, welches in einem Einbauzustand nach oben zum Zulauf von Duschwasser geöffnet ist und einen Boden aufweist. Der Duschablauf weist einen Ablaufanschluss zum Anschließen eines Abwasserrohrs auf. Er weist einen Einsatz wie hierin beschrieben auf, wobei bezüglich des Einsatzes auf alle hierin beschriebenen Ausführungen und Varianten zurückgegriffen werden kann. Der Einsatz ist auf dem Boden des Reservoirs angeordnet. Vorzugsweise öffnet sich die Einlassöffnung des Einsatzes in das Reservoir. Die Auslassöffnung des Einsatzes ist vorzugsweise mit dem Ablaufanschluss fluidisch verbunden. Damit können die bereits weiter oben erwähnten Vorteile erreicht werden. Insbesondere kann der Einsatz aus dem Duschablauf entfernt werden, wenn er ausgetauscht werden soll. Dies erlaubt insbesondere ein besonders einfaches Austauschen des Sensors. Insbesondere kann der Einsatz in dem Reservoir lösbar befestigt sein. Hierzu können beispielsweise eine formschlüssige Befestigung, eine kraftschlüssige Befestigung, eine Befestigung mittels Schrauben, eine Befestigung mittels Clipsverbindern oder eine andere Art der Befestigung verwendet werden.
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Der Boden des Reservoirs kann insbesondere eine Mulde aufweisen. In diese kann der Einsatz eingesetzt werden. Die Mulde kann insbesondere derart ausgeführt sein, dass sie den Einsatz horizontal spielfrei oder zumindest weitgehend horizontal spielfrei umschließt. Dies definiert die Position des Einsatzes im Duschablauf. Beispielsweise kann nur ein Teil des Einsatzes in der Mulde aufgenommen werden, beispielsweise die zweite Komponente. Die erste Komponente kann beispielsweise derart an der zweiten Komponente befestigt sein, dass die erste Komponente über dem Boden gehalten wird, insbesondere ohne den Boden selbst zu berühren. Die Einlassöffnung kann insbesondere in der ersten Komponente ausgebildet sein und kann insbesondere dem Boden zugewandt sein. Die zweite Komponente bzw. der Einsatz kann insbesondere einen Vorsprung aufweisen, welcher den Ablaufanschluss bzw. ein dem Ablaufanschluss zugehöriges Rohr obenseitig übergreift. Dies ermöglicht eine Stabilisierung des Einsatzes. Der Einsatz kann auch an dem Vorsprung am Duschablauf bzw. am Ablaufanschluss befestigt sein, beispielsweise mittels Schrauben.
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Der Einsatz kann einen bodenseitigen Vorsprung aufweisen, welcher nach unten absteht. An diesem kann die Bodenfläche des Einsatzes ausgebildet sein. Der bodenseitige Vorsprung kann insbesondere in die eben erwähnte Mulde des Bodens des Reservoirs eingreifen. Der bodenseitige Vorsprung kann gemäß einer Ausführung ausschließlich an der zweiten Komponente ausgebildet sein.
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Es kann vorgesehen sein, dass der Kanal bis zum Boden des Reservoirs reicht. Mit anderen Worten kann dies bedeuten, dass der Kanal im Einsatz teilweise nicht untenseitig begrenzt ist. In diesem Fall bildet der Boden des Duschablaufs eine untere Begrenzung des Kanals. Sofern der Einsatz separat betrachtet wird, bildet dann typischerweise diejenige Stelle oder Fläche die untere Begrenzung des Kanals, wo im Einbauzustand der Boden des Duschablaufs wäre. Die untere Begrenzung des Kanals kann im Einbauzustand auch teilweise vertikal verlaufen und/oder kann eine Hinterschneidung aufweisen.
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Die bereits erwähnte Bodenfläche des Einsatzes kann beispielsweise einen Ausschnitt aufweisen, so dass der Kanal sich hindurch bis zum Boden des Reservoirs im Einbauzustand erstreckt. Die Bodenfläche kann sich beispielsweise U-förmig um diesen Ausschnitt herum erstrecken.
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Weitere Merkmale und Vorteile wird der Fachmann dem nachfolgend mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung beschriebenen Ausführungsbeispiel entnehmen. Dabei zeigen:
- Fig. 1: einen Duschablauf,
- Fig. 2: eine Draufsicht auf den Duschablauf,
- Fig. 3: einen Teil des Duschablaufs,
- Fig. 4: eine Draufsicht auf einen Teil des Duschablaufs,
- Fig. 5 bis 10: eine erste Komponente eines Einsatzes, und
- Fig. 11 bis 15: eine zweite Komponente eines Einsatzes.
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Fig. 1 zeigt einen Duschablauf 10 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung. Der Duschablauf 10 weist ein Reservoir 20 auf, welches von oben durch eine Einlauföffnung 22 mit Wasser befüllt werden kann. Wird der Duschablauf 10 wie üblich an der Unterseite einer Dusche verwendet, so läuft über die Einlauföffnung 22 Duschwasser in das Reservoir 20 ein, kann sich dort ansammeln und von dort abgesaugt werden. Hierzu dient ein Ablaufanschluss 30, welcher nach rechts weist und beispielsweise an einem Abwasserrohr angeschlossen werden kann, welches dann zu einer Pumpe führt.
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In dem Duschablauf 10 ist ein Einsatz 100 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung angeordnet. Der Einsatz 100 ist aufgeteilt in eine erste Komponente 101 und eine zweite Komponente 102. Dies bezieht sich jedoch nur auf den Fertigungszustand, d. h. die beiden Komponenten 101, 102 werden unabhängig voneinander gefertigt und dann so zusammengesetzt, dass der fertige Einsatz 100 entsteht. Dies kann beispielsweise durch eine stoffschlüssige Verbindung oder eine andere Verbindungstechnik wie beispielsweise eine Schraubverbindung erreicht werden.
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In dem Einsatz 100 ist untenseitig eine Einlassöffnung 110 angeordnet. Von dieser aus führt ein Kanal 130 zu einer Auslassöffnung 120. Die Auslassöffnung 120 ist an dem Ablaufanschluss 30 angeschlossen, so dass insgesamt der Kanal 130 eine fluidische Verbindung von der Einlassöffnung 110 zur Auslassöffnung 120 und weiter in den Ablaufanschluss 30 herstellt. Dies erlaubt ein Absaugen von in dem Reservoir 20 angesammeltem Duschwasser mittels einer nicht dargestellten Pumpe, welche am Ablaufanschluss 30 angeschlossen ist.
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Innerhalb des Kanals 130 ist eine untere Begrenzung 140 ausgebildet. Die untere Begrenzung 140 hat einen höchsten Punkt 145 an einer Stelle zwischen Einlassöffnung 110 und Auslassöffnung 120. Dies bedeutet insbesondere, dass Wasser von diesem höchsten Punkt 145 aus in beide Richtungen abfließen kann, so dass über dem höchsten Punkt 145 sich nur dann Wasser befindet, wenn das Reservoir 20 entsprechend gefüllt ist.
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Unmittelbar neben dem höchsten Punkt 145 befindet sich ein Halteabschnitt 150, an welchem ein Sensor angebracht werden kann. Der Halteabschnitt 150 ist hier nicht näher dargestellt, er ist als beidseitige Einkerbung in dem Einsatz 100 ausgebildet, so dass ein Ultraschallsender und ein Ultraschallempfänger eines Sensor angeordnet werden können, und zwar derart, dass sie den Kanal 130 durchstrahlen. Dies erlaubt eine Überwachung von Wasserstand und/oder Durchfluss im Kanal 130.
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Wie gezeigt, ist die Einlassöffnung 110 horizontal ausgerichtet. Dies erlaubt ein Ansaugen von unten nach oben. Die Auslassöffnung 120 ist demgegenüber vertikal ausgerichtet, so dass ein besonders einfacher Anschluss an den horizontal abgehenden Ablaufanschluss 30 möglich ist.
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Fig. 2 zeigt den Duschablauf 10 in einer Draufsicht. Dabei ist zu erkennen, dass sich der Einsatz 100 innerhalb des Reservoirs 20 befindet und einen Teil des Reservoirs 20 einnimmt.
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Die Fig. 3 und 4 zeigen Ansichten entsprechend der Fig. 1 und 2, jedoch mit herausgenommenem Einsatz 100. Dementsprechend ist das Volumen des Reservoirs 20 zur Aufnahme von Wasser entsprechend größer. Wie in Fig. 4 zu sehen ist, sind in einem Boden des Duschablaufs 10 bzw. des Reservoirs 20 Führungselemente angeordnet, welche den Einsatz horizontal stabilisieren. Dadurch ist festgelegt, wie der Einsatz 100 anzuordnen ist. Über vorhandene Löcher kann der Einsatz 100 durch eine einfache Schraubbefestigung befestigt werden.
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Die Fig. 5 bis 10 zeigen die erste Komponente 101 des Einsatzes 100.
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Die Fig. 5 zeigt dabei eine Vorderansicht, d.h. von der zweiten Komponente 102 aus gesehen. Dabei ist der Kanal 130 zu sehen, welcher teilweise in der ersten Komponente 101 ausgebildet ist. Darunter befinden sich zwei Durchgangsbohrungen 106, durch welche Schrauben zur Befestigung der ersten Komponente an der zweiten Komponente geführt werden können. Entsprechend der in Fig. 5 eingezeichneten Schnittlinie F-F zeigt Fig. 6 eine Schnittansicht. Dabei ist der Kanal 130 ausgehend von der Einlassöffnung 110 bis zum Übergang zur zweiten Komponente 102 sichtbar. Fig. 7 zeigt eine Draufsicht, wobei der Kanal 130 sowie die Durchgangsbohrungen 106 eigentlich nicht zu sehen sind, da sie sich im Inneren der ersten Komponente 101 befinden. Diese sind deshalb gestrichelt dargestellt. Fig. 8 zeigt eine Seitenansicht, wobei der Kanal 130 nur gestrichelt dargestellt ist. Entsprechend der eingezeichneten Schnittebene E-E zeigt Fig. 9 eine Schnittansicht. Fig. 10 zeigt eine Rückansicht auf eine Seite, welche derjenigen von Fig. 5 entgegengesetzt ist. Der Kanal 130 ist dabei nur gestrichelt dargestellt, da er in der Ansicht von Fig. 10 eigentlich nicht zu sehen ist. Die Durchgangsbohrungen 106 sind zu sehen, durch sie kann von der in Fig. 10 zu sehenden Rückseite aus je eine Schraube geführt werden, um die erste Komponente an der zweiten Komponente zu befestigen.
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Die Fig. 11 bis 15 zeigen die zweite Komponente 102. Fig. 11 zeigt dabei eine Draufsicht, so wie die zweite Komponente 102 von oben zu sehen ist. Fig. 12 zeigt eine Seitenansicht, wobei der Halteabschnitt 150 zu sehen ist. Dieser ist vorliegend unter anderem in Form einer Einkerbung 155 ausgebildet. Diese Einkerbung stellt eine runde Ausnehmung dar, in welcher ein Teil eines nicht dargestellten Sensors eingebracht werden kann. Von der Einkerbung 155 erstreckt sich eine Kabelführung 157, welche als Kerbe ausgebildet ist. Dadurch können Anschlussleitungen zu einem Teil des Sensors definiert geführt werden. Auf der Gegenseite weist der Einsatz 100 äquivalent eine Einkerbung auf, welche nicht dargestellt ist, welche jedoch insbesondere auf gleicher Höhe bzw. an gleicher Position entlang einer Seitenfläche der zweiten Komponente 102 angeordnet ist, so dass ein Ultraschallsensor verwendet werden kann, welcher in Sender und Empfänger aufgeteilt ist und welcher den Kanal 130 durchstrahlt. Des Weiteren ist in Fig. 12 eine Bodenfläche 105 des Einsatzes 100 zu sehen. Diese liegt im Einbauzustand auf einem Boden des Reservoirs 20 auf und definiert damit die Lage im Einbauzustand. In der gezeigten Ausführung ist die Auslassöffnung 120 quer zur Bodenfläche 105 ausgerichtet. Außerdem ist in der gezeigten Ausführung die Einlassöffnung 110 parallel zur Bodenfläche 105 ausgerichtet.
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Fig. 13 zeigt eine Ansicht entlang der in Fig. 12 eingezeichneten Schnittlinie C-C. Dabei sind die Einkerbung 155 sowie eine weitere Einkerbung 156 zu sehen, welche beidseitig des Kanals 130 angeordnet sind. In diesen können somit in geeigneter Weise ein Sender und ein Empfänger eines Sensors angeordnet werden. Durch die Ausführung als Einkerbungen wird die Position des jeweiligen Teils des Sensors exakt definiert. Dies erlaubt besonders zuverlässige Messungen und vermeidet, dass der Sensor in jedem einzelnen Fall neu kalibriert wird.
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Fig. 14 zeigt eine Ansicht von der ersten Komponente 101 aus, wobei der Übergang des Kanals 130 zur ersten Komponente 101 zu sehen ist. Dabei ist auch zu erkennen, dass die erste Komponente 101 an der zweiten Komponente mittels Schrauben befestigt wird. Hierfür sind zwei Sacklochbohrungen 107 vorgesehen. In diese können Schrauben, welche aus den Durchgangsbohrungen 106 der ersten Komponente 101 herausstehen, aufgenommen und befestigt werden. Entsprechend der in Fig. 14 angezeigten Schnittlinie D-D zeigt Fig. 15 eine seitliche Schnittansicht, wobei der Kanal 130 von der Auslassöffnung 120 bis zum Übergang zur ersten Komponente 101 zu sehen ist.
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Durch die gezeigte Ausführung wird ein einfach herzustellender Duschablauf 10 mit Einsatz 100 bereitgestellt, wobei der Einsatz 100 einen Sensor beinhaltet und leicht auszutauschen ist. Dies erlaubt eine besonders wartungsfreundliche Ausführung, da für den Fall eines Defekts am Sensor schlicht der Einsatz 100 entnommen und durch einen neuen ersetzt wird. Die vorhandenen Anschlüsse können ohne Problem weiterverwendet werden. Es ist lediglich das Lösen einer Verbindung wie beispielsweise einer Schraubverbindung erforderlich.
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Es sei ausdrücklich erwähnt, dass die in den Figuren dargestellten geometrischen Formen der gezeigten Teile von erfindungswesentlicher Relevanz sein können.
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Es sei darauf hingewiesen, dass in den Ansprüchen und in der Beschreibung Merkmale in Kombination beschrieben sein können, beispielsweise um das Verständnis zu erleichtern, obwohl diese auch separat voneinander verwendet werden können. Der Fachmann erkennt, dass solche Merkmale auch unabhängig voneinander mit anderen Merkmalen oder Merkmalskombinationen kombiniert werden können.
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Rückbezüge in Unteransprüchen können bevorzugte Kombinationen der jeweiligen Merkmale kennzeichnen, schließen jedoch andere Merkmalskombinationen nicht aus. Nachfolgend werden gewisse Merkmale strukturiert wiedergegeben. Diese Merkmale können beliebig untereinander sowie mit anderen hierin offenbarten Merkmalen kombiniert werden.
- 1. Einsatz (100) für einen Duschablauf (10) zum Ableiten von Wasser aus einer Dusche,
wobei der Einsatz (100) folgendes aufweist:
- eine Einlassöffnung (110),
- eine Auslassöffnung (120), und
- einen Kanal (130), welcher innerhalb des Einsatzes (100) die Einlassöffnung (110) mit der Auslassöffnung (120) fluidisch verbindet,
- wobei der Kanal (130) eine untere Begrenzung (140) hat, welche in einem Einbauzustand einen höchsten Punkt (145) zwischen Einlassöffnung (110) und Auslassöffnung (120) aufweist, und
- wobei der Einsatz (100) einen Halteabschnitt (150) aufweist, welcher zum Befestigen eines Sensors zum Erfassen von Wasser in dem Kanal (130) ausgebildet ist.
- 2. Einsatz (100) nach Merkmal 1,
- wobei der Halteabschnitt (150) eine Einkerbung (155) zur Aufnahme des Sensors oder eines Teils des Sensors aufweist.
- 3. Einsatz (100) nach Merkmal 2,
- wobei die Einkerbung (155) im Einbauzustand horizontal und/oder seitlich neben dem Kanal (130) angeordnet ist.
- 4. Einsatz (100) nach einem der Merkmale 2 oder 3,
- wobei der Halteabschnitt (150) eine weitere Einkerbung (156) zur Aufnahme des Sensors oder eines Teils des Sensors aufweist, welche vorzugsweise im Einbauzustand horizontal und/oder seitlich neben dem Kanal (130) angeordnet ist.
- 5. Einsatz (100) nach Merkmal 4,
- wobei der Kanal (130) zwischen der Einkerbung (155) und der weiteren Einkerbung (156) hindurchgeht.
- 6. Einsatz (100) nach einem der vorhergehenden Merkmale,
- welcher einen Sensor aufweist, welcher zum Erfassen von Wasser in dem Kanal (130) ausgebildet ist.
- 7. Einsatz (100) nach Merkmal 6 sowie nach einem der Merkmale 2 oder 3,
- wobei der Sensor in der Einkerbung (155) angeordnet ist.
- 8. Einsatz (100) nach Merkmal 6 sowie nach einem der Merkmale 4 oder 5
- wobei der Sensor einen ersten Teil und einen zweiten Teil aufweist,
- wobei der erste Teil in der Einkerbung (155) angeordnet ist, und
- wobei der zweite Teil in der weiteren Einkerbung (156) angeordnet ist.
- 9. Einsatz (100) nach einem der Merkmale 6 bis 8,
- wobei der Sensor am Rest des Einsatzes (100) angeklebt, angeschraubt, in eine Umhüllung eingebettet oder auf andere Art befestigt ist.
- 10. Einsatz (100) nach einem der Merkmale 6 bis 9,
- wobei der Sensor ein Ultraschallsensor ist, welcher den Kanal (130) durchstrahlend ausgebildet ist.
- 11. Einsatz (100) nach Merkmal 8 oder einem davon abhängigen Merkmal,
- wobei der erste Teil ein Sender ist und der zweite Teil ein Empfänger ist.
- 12. Einsatz (100) nach einem der Merkmale 6 bis 11,
- wobei der Sensor im Einbauzustand horizontal durchstrahlend ausgeführt ist.
- 13. Einsatz (100) nach einem der vorhergehenden Merkmale,
- welcher eine Kabelführung (157) zum Führen von einem oder mehreren Anschlusskabeln des Sensors aufweist.
- 14. Einsatz (100) nach Merkmal 13,
- wobei die Kabelführung (157) eine Kerbe und/oder eine Durchbohrung im Einsatz (100) aufweist.
- 15. Einsatz (100) nach einem der Merkmale 13 oder 14,
- welcher ein oder mehrere Anschlusskabel aufweist, welche in der Kabelführung (157) verlegt sind.
- 16. Einsatz (100) nach einem der vorhergehenden Merkmale,
- welcher eine ebene oder gebogene Bodenfläche (105) zum Aufliegen auf einem Abschnitt des Duschablaufs (10) aufweist, welcher im Einbauzustand untenseitig angeordnet ist.
- 17. Einsatz (100) nach einem der vorhergehenden Merkmale,
- wobei im Einbauzustand die Einlassöffnung (110) nach unten weist.
- 18. Einsatz (100) nach einem der vorhergehenden Merkmale,
- wobei im Einbauzustand die Einlassöffnung (110) parallel zu einer Bodenfläche (105) des Einsatzes (100) ausgerichtet ist.
- 19. Einsatz (100) nach einem der vorhergehenden Merkmale,
- wobei im Einbauzustand die Auslassöffnung (120) zur Seite weist.
- 20. Einsatz (100) nach einem der vorhergehenden Merkmale,
- wobei im Einbauzustand die Auslassöffnung (120) quer zu einer Bodenfläche (105) des Einsatzes (100) ausgerichtet ist.
- 21. Einsatz (100) nach einem der vorhergehenden Merkmale,
- wobei der Kanal (130) zumindest überwiegend einen runden Querschnitt aufweist.
- 22. Einsatz (100) nach einem der vorhergehenden Merkmale,
- wobei der Halteabschnitt (150) und/oder der Sensor so angeordnet sind, dass der Sensor im Einbauzustand am höchsten Punkt (145) oder unmittelbar über dem höchsten Punkt (145) misst.
- 23. Einsatz (100) nach einem der vorhergehenden Merkmale,
- wobei der Einsatz (100) als Block ausgebildet ist.
- 24. Einsatz (100) nach Merkmal 23,
- wobei der Kanal (130) in dem Block ausgebildet ist, so dass er ganz oder vollständig von massivem Material des Blocks umgeben ist.
- 25. Einsatz (100) nach Merkmal 24,
- wobei das massive Material des Blocks, welches den Kanal (130) umgibt, entlang des Kanals (130) und/oder an unterschiedlichen Umfangsstellen des Kanals (130) unterschiedlich dick ist.
- 26. Einsatz (100) nach einem der vorhergehenden Merkmale,
- wobei der höchste Punkt (145) als Spitze ausgebildet ist.
- 27. Einsatz (100) nach einem der Merkmale 1 bis 25,
- wobei der höchste Punkt (145) auf einem Plateau ausgebildet ist.
- 28. Einsatz (100) nach einem der vorhergehenden Merkmale,
- wobei der Einsatz (100) in eine erste Komponente (101) und eine zweite Komponente (102) unterteilt ist, welche unabhängig voneinander hergestellt und zusammengefügt oder aneinander befestigt sind,
- wobei in der ersten Komponente (101) die Einlassöffnung (110) angeordnet ist, und/oder
- wobei in der zweiten Komponente (102) die Auslassöffnung (120) angeordnet ist.
- 29. Einsatz (100) nach Merkmal 28,
- wobei in der zweiten Komponente (102) der höchste Punkt (145) und/oder der Halteabschnitt (150) angeordnet sind.
- 30. Einsatz (100) nach einem der vorhergehenden Merkmale,
- wobei der Einsatz (100) eine Entlüftungseinrichtung aufweist,
- wobei die Entlüftungseinrichtung dazu ausgebildet ist, einen Überdruck aus dem Kanal (130) abzulassen, und
- wobei die Entlüftungseinrichtung im Einbauzustand an einer zur unteren Begrenzung des Kanals (130) vertikal gegenüberliegenden oberen Begrenzung des Kanals (130) angeordnet ist.
- 31. Duschablauf (10), aufweisend
- ein Reservoir (20), welches in einem Einbauzustand nach oben zum Zulauf von Duschwasser geöffnet ist und einen Boden aufweist,
- einen Ablaufanschluss (30) zum Anschließen eines Abwasserrohrs, und
- einen Einsatz (100) nach einem der vorhergehenden Merkmale, welcher auf dem Boden des Reservoirs (20) angeordnet ist,
- wobei sich die Einlassöffnung (110) des Einsatzes (100) in das Reservoir (20) öffnet, und
- wobei die Auslassöffnung (120) des Einsatzes (100) mit dem Ablaufanschluss (30) fluidisch verbunden ist.
- 32. Duschablauf (10) nach Merkmal 31,
- wobei der Einsatz (100) in dem Reservoir (20) lösbar befestigt ist.
Bezugszeichenliste
-
- 10
- Duschablauf
- 20
- Reservoir
- 22
- Einlauföffnung
- 30
- Ablaufanschluss
- 100
- Einsatz
- 101
- erste Komponente
- 102
- zweite Komponente
- 105
- Bodenfläche
- 106
- Durchgangsbohrungen
- 107
- Sacklochbohrungen
- 110
- Einlassöffnung
- 120
- Auslassöffnung
- 130
- Kanal
- 140
- untere Begrenzung
- 145
- höchster Punkt
- 150
- Halteabschnitt
- 155
- Einkerbung
- 156
- Einkerbung
- 157
- Kabelführung