EP4586798A1 - Auffangvorrichtung für die bestimmung einer verteilung von landwirtschaftlichem streugut - Google Patents

Auffangvorrichtung für die bestimmung einer verteilung von landwirtschaftlichem streugut

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EP4586798A1
EP4586798A1 EP23745126.5A EP23745126A EP4586798A1 EP 4586798 A1 EP4586798 A1 EP 4586798A1 EP 23745126 A EP23745126 A EP 23745126A EP 4586798 A1 EP4586798 A1 EP 4586798A1
Authority
EP
European Patent Office
Prior art keywords
collecting device
receiving element
collecting
edge
area
Prior art date
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Pending
Application number
EP23745126.5A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Justus Dreyer
André GROSSE BRINKHAUS
Per-Christian Heisel
Arnd Kielhorn
Florian Rahe
Markus Ströbel-Fröschle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Original Assignee
Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG filed Critical Amazonen Werke H Dreyer SE and Co KG
Publication of EP4586798A1 publication Critical patent/EP4586798A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • A01C7/10Devices for adjusting the seed-box ; Regulation of machines for depositing quantities at intervals
    • A01C7/107Calibration of the seed rate
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C17/00Fertilisers or seeders with centrifugal wheels
    • A01C17/006Regulating or dosing devices
    • A01C17/008Devices controlling the quantity or the distribution pattern
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors

Definitions

  • Collection device for determining the distribution of agricultural grit
  • the invention relates to a collecting device for determining the distribution of agricultural grit and the use of such a collecting device for determining the distribution of agricultural grit.
  • the spreading pattern depends on the flow and flight behavior of the grit. This depends on the grain size, grain shape, pure density, bulk density and grain strength. It can also depend on other parameters. Basically, there are recommended setting values for different grit and different application situations, which can be retrieved from databases or read from so-called spreading tables, taking the respective grit into account. However, there may be deviations from the expected spreading pattern, for example if there are deviations in the quality of the spreading material. Consequently, the distribution of agricultural grit needs to be checked in practice. To determine the distribution of agricultural grit, it is known to use a collecting device to collect the grit and then determine its distribution.
  • adhesive mats for this purpose are known from EP 3 576 515 B1 and measuring bowls from DE 10 2004 017 075 A1.
  • An application example is known, for example, from EP 2 923 546 B1.
  • the invention is based on the object of specifying an improved collecting device.
  • the invention includes a collecting device according to claims 1, 5, 10 and 14, and a use of such a collecting device according to claim 15. Further examples are given in the dependent claims.
  • the collecting device for determining the distribution of agricultural grit comprises an edge element and a receiving element.
  • the edge element comprises an edge region which is designed to at least partially limit the receiving element on at least one side, in particular during use of the same.
  • the edge region can be designed to limit the receiving element on one, two, three, four or more sides, especially during use.
  • the receiving element includes a collection area for collecting and optionally holding on to agricultural grit.
  • the collecting area can have a large number of knob-like elevations, which are arranged in a grid in the collecting area. Such elevations can be used to form a large number of collection spaces, in particular equally large ones, in which the grains of the grit can be retained at the points where they hit the collection area.

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Sorting Of Articles (AREA)

Abstract

Auffangvorrichtung (1) für die Bestimmung einer Verteilung von landwirtschaftlichem Streugut, umfassend ein Randelement (2, 4, 11) und ein Aufnahmeelement (3, 5, 6, 7, 9, 10c), wobei das Randelement einen Randbereich (2a, 4a, 8a, 10a, 11a, 14a) umfasst, der dazu ausgebildet ist, das Aufnahmeelement an mindestens einer Seite zumindest teilweise zu begrenzen, und das Aufnahmeelement einen Auffangbereich (3a, 3b, 5a, 6a, 7a, 7b, 8b, 9c, 10c, 14b) zum Auffangen von landwirtschaftlichem Streugut umfasst, und Verwendung wenigstens einer solchen Auffangvorrichtung.

Description

Auffangvorrichtung für die Bestimmung einer Verteilung von landwirtschaftlichem Streugut
Die Erfindung betrifft eine Auffangvorrichtung zur Bestimmung der Verteilung von landwirtschaftlichem Streugut sowie die Verwendung einer solchen Auffangvorrichtung für die Bestimmung einer Verteilung von landwirtschaftlichem Streugut.
Beim Ausstreuen von landwirtschaftlichem Streugut, insbesondere beispielsweise Düngerkörnern, ist das Streubild abhängig vom Fließ- und Flugverhalten des Streuguts. Dieses hängt ab von Korngröße, Kornform, Reindichte, Schüttdichte und Kornfestigkeit. Es kann auch noch von weiteren Parametern abhängen. Grundsätzlich gibt es für unterschiedliches Streugut und unterschiedliche Ausbringsituationen empfohlene Einstellwerte, die sich unter der Berücksichtigung des jeweiligen Streuguts aus Datenbanken abrufen oder aus sogenannten Streutabellen ablesen lassen. Allerdings kann es, beispielsweise bei Abweichungen der Qualität des Streuguts, Abweichungen vom erwarteten Streubild geben. Folglich muss die Verteilung von landwirtschaftlichem Streugut in der Praxis überprüft werden. Zur Bestimmung der Verteilung von landwirtschaftlichem Streugut ist es bekannt, eine Auffangvorrichtung zu verwenden, um das Streugut aufzufangen und dann dessen Verteilung zu bestimmen.
Hierzu ist es bekannt, eine Auffangvorrichtung zum Auffangen und Festhalten von ausgestreuten Streugut auszulegen und die Verteilung des ausgestreuten Streugutes darauf zu bestimmen. Beispielsweise sind Haftmatten für diesen Zweck bekannt aus EP 3 576 515 B1 und Messschalen aus DE 10 2004 017 075 A1. Ein Anwendungsbeispiel ist beispielsweise bekannt aus EP 2 923 546 B1.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zu Grunde, eine verbesserte Auffangvorrichtung anzugeben. Die Erfindung umfasst eine Auffangvorrichtung nach den Ansprüchen 1 , 5, 10 und 14, sowie eine Verwendung einer solchen Auffangvorrichtung nach Anspruch 15. Weitere Beispiele sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Die Auffangvorrichtung für die Bestimmung einer Verteilung von landwirtschaftlichem Streugut umfasst ein Randelement und ein Aufnahmeelement.
Das Randelement umfasst einen Randbereich, der dazu ausgebildet ist, das Aufnahmeelement, insbesondere während der Verwendung desselben, an mindestens einer Seite zumindest teilweise zu begrenzen. Insbesondere kann der Randbereich dazu ausgebildet sein, das Aufnahmeelement, insbesondere während der Verwendung desselben, an einer, zwei, drei, vier oder mehr Seiten zu begrenzen. Das Aufnahmeelement umfasst einen Auffangbereich zum Auffangen und optional zum Festhalten von landwirtschaftlichem Streugut. Insbesondere kann der Auffangbereich eine Vielzahl von noppenartigen Erhebungen aufweisen, welche in einem Raster im Auffangbereich angeordnet sind. Durch solche Erhebungen können eine Vielzahl, insbesondere gleich große, Auffangräume gebildet werden, in denen die Körner des Streuguts an den Stellen zurückgehalten werden können, an denen sie auf den Auffangbereich auftreffen. Die noppenartigen Erhebungen können beispielsweise die Form von Stäbchen, Zungen, Haken oder dergleichen haben, die sich senkrecht zur Oberfläche des Aufnahmeelementes erstrecken. Alternativ oder zusätzlich kann das Aufnahmeelement andere Auffangräume umfassen, beispielsweise durch andere Wandbegrenzungen als noppenartige Erhebungen, z.B. Trennwände, die in einem Raster angeordnet sind, oder ähnliches. Ein Auffangbereich kann aus einem anderen oder dem gleichen Material wie der Rest oder ein weiterer Teil des Aufnahmeelements ausgebildet sein, wobei die beiden Materialien typischerweise fest miteinander verbunden sind. Die noppenartigen Erhebungen und/oder andere Wandbegrenzungen, z.B. Trennwände, eines Aufnahmeelementes können aus dem gleichen o- der einem (oder mehreren) anderen Material bestehen als der Rest des Aufnahmeelementes. Insbesondere kann das Aufnahmeelement also eines oder mehrere Materialien umfassen oder aus diesen ausgebildet sein.
Für ein bestimmtes Streugut geeignete Auffangräume können, insbesondere an der Stelle mit dem geringsten Durchmesser parallel zur Oberfläche des Aufnahmeelementes, einen Durchmesser haben, der zwischen dem 2-fachen und dem 50-fachen liegt, insbesondere zwischen dem 2- fachen und dem 10-fachen, der durchschnittlich längsten Ausdehnung eines Streugutteilchens oder der längsten vorkommenden Ausdehnung eines Streugutteilchens. Zur Bestimmung der durchschnittlich längsten Ausdehnung eines Streugutteilchens kann insbesondere von mehreren Streugutteilchen jeweils die längste Ausdehnung gemessen und daraus ein Durchschnitt ermittelt werden. Die durchschnittlich längste Ausdehnung eines Streugutteilchens kann, ebenso wie die mittlere Größe oder Größenverteilung, bekannt sein oder ermittelt werden, insbesondere um ein Aufnahmeelement mit einem für die Größe der Streugutteilchen geeignete Auffangräume wählen zu können.
Die Auffangvorrichtung kann für zwei unterschiedliche Anwendungssituationen ausgebildet sein. Beispielsweise kann sie für die Anwendung mit verschiedenen Düngern, insbesondere verschiedenen Düngerfarben und oder verschiedenen Düngerkorngrößen, ausgebildet sein. Sie kann alternativ oder zusätzlich für die Anwendung mit verschiedenen Lichtverhältnissen und/oder in verschieden hohem Bestand und/oder in verschiedenen anderen Situationen, beispielsweise für verschiedene Streusituationen mit Angabe von verschiedenen Zusatzinformationen oder für verschiedene Zusatzinformationen ausgebildet sein. Die Auffangvorrichtung kann flach ausgebildet sein. Das Aufnahmeelement und/oder das Randelement kann ebenfalls flach ausgebildet sein.
Ein Gegenstand (z.B. die Auffangvorrichtung oder das Aufnahmeelement) ist „flach ausgebildet“ kann insbesondere bedeuten, dass die Abmessungen des Gegenstandes in zwei, insbesondere zueinander senkrechten, Richtungen (z.B. Länge und Breite) deutlich größer sind als in eine dritte Richtung (z.B. Höhe), die insbesondere senkrecht zu den beiden anderen Richtungen sein kann. Die Abmessungen in die zwei Richtungen können insbesondere beispielsweise mindestens einen Faktor 3, 4, 10, 20, 30 oder 50 größer sein. Die dritte Richtung kann dabei die Richtung sein, in der der Gegenstand die kleinste Ausdehnung hat. Beim Bestimmen der Ausdehnung können Aussparungen und/oder Löcher im Gegenstand unberücksichtigt bleiben. Ebenso beim Bestimmen der Ausdehnung unberücksichtigt bleiben können hervorstehende Bereiche, insbesondere Aufstellhilfen, wie z.B. Ständer, Beinchen, insbesondere, wenn sie ausklappbar oder ausziehbar sind; alternativ können solche, insbesondere einklappbaren oder ausziehbaren, hervorstehende Bereiche nur im eingeklappten und/oder nicht-ausgezogenem Zustand berücksichtigt werden.
Die kleinste Ausdehnung kann daher beispielsweise dem kleinsten Abstand zwischen zwei imaginären, zueinander parallelen Ebenen entsprechen, zwischen die der Gegenstand (optional ohne hervorstehende Bereiche oder mit eingeklappten und/oder nicht herausgezogenem hervorstehenden Bereichen, aber optional einschließlich des Auffangbereiches, wenn das Aufnahmeelement umfasst ist) noch geschoben werden könnte. Die senkrechte Projektion des Gegenstandes auf eine Ebene, die senkrecht zur Richtung der kleinsten Ausdehnung des Gegenstandes liegt, kann insbesondere als „Fläche des Gegenstandes“ bezeichnet werden.
Als „Oberflächen“ eines Gegenstandes können zwei einander gegenüberliegende obere Begrenzungen des Gegenstandes bezeichnet werden, die typischerweise (im Wesentlichen) parallel zur Fläche des Gegenstandes liegen. Der Auffangbereich kann innerhalb dieser Begrenzungen umfasst sein. Als Oberflächen können somit insbesondere zwei (im Wesentlichen) zueinander parallele Flächen in Größe der Fläche des Gegenstandes im Abstand der kleinsten Ausdehnung des Gegenstandes betrachtet bezeichnet werden, die man erhält, wenn man den Gegenstand senkrecht auf zwei imaginären parallelen Ebenen im Abstand der kleinsten Ausdehnung projiziert, zwischen die der Gegenstand (optional ohne hervorstehende Bereiche oder mit eingeklappten und/oder nicht herausgezogenem hervorstehenden Bereichen, aber einschließlich des Auffangbereiches, wenn das Aufnahmeelement umfasst ist) noch geschoben werden kann.
Der Auffangbereich kann flach ausgebildet sein. Er kann entlang der Oberfläche des Aufnahmeelementes oder entlang einem Teil der Oberfläche des Aufnahmeelementes ausgebildet sein. Er kann (im Wesentlichen) senkrecht zur Richtung der kleinsten Ausdehnung des Aufnahmeelementes verlaufen, insbesondere z.B. kann die Richtung seiner kleinsten Ausdehnung (im Wesentlichen) parallel zur Richtung der kleinsten Ausdehnung des Aufnahmeelementes verlaufen. Der Auffangbereich, insbesondere seine senkrechte Projektion auf die Ebene, die senkrecht zur Richtung der kleinsten Ausdehnung des Gegenstandes liegt, kann sich über einen großen Teil, beispielsweise mindestens 50 %, beispielsweise mindestens 75 %, beispielsweise mindestens 80 %, oder mindestens 90 %, z.B. 100 %, der Fläche des Aufnahmeelementes erstrecken.
Eine Auffangvorrichtung kann eine Höhe (Richtung der kleinsten Ausdehnung) von zwischen 0,2 cm und 5 cm, insbesondere zwischen 0,5 cm und 2,5 cm, insbesondere zwischen 0,8 cm und 1 ,2 cm haben. Die Breite und Länge der Auffangvorrichtung (senkrecht zueinander und beide senkrecht zur Höhe) können jeweils zwischen 20 cm und 80 cm liegen. Insbesondere kann die Länge beispielsweise zwischen 40 cm und 80 cm und die Breite zwischen 20 cm und 50 cm liegen.
Die Breite und Länge des Auffangbereichs (senkrecht zueinander und beide senkrecht zur Richtung des Auffangbereichs mit der kleinsten Ausdehnung des Auffangbereichs und/oder der Auffangvorrichtung) können insbesondere jeweils zwischen 20 cm und 70 cm liegen. Insbesondere kann die Länge beispielsweise zwischen 40 cm und 65 cm und die Breite zwischen 20 cm und 50 cm liegen.
Die Auffangvorrichtung kann einteilig, zweiteilig, oder mehrteilig ausgebildet sein.
Beispielsweise kann eine einteilig ausgebildete Auffangvorrichtung ein Randelement und ein Aufnahmeelement umfassen, die als ein zusammenhängendes Teil ausgebildet sind, insbesondere aus einem Material hergestellt sind, und/oder aus zwei oder mehreren, fest verbundenen Teilen bestehen, die optional aus verschiedenen Materialien sind. „Fest verbunden“ kann insbesondere umfassen, dass zwei oder mehr Elemente, z.B. Randelement und Aufnahmeelement, als getrennte Teile hergestellt wurden, die mittels eines Befestigungsmittels miteinander verbunden sind, so dass sie ohne Hilfsmittel (wobei Hände nicht als Hilfsmittel zählen) und/oder zerstörungsfrei nicht mehr voneinander lösbar sind. Beispielsweise können Randelement und Aufnahmeelement mittels eines Klebers, einer Verbindung mittels Lösungsmittelbindung, einer mechanischen Verbindung wie z.B. durch Schrauben und/oder Schweißen miteinander fest verbunden sein.
In einer zwei- oder mehrteilig ausgebildeten Auffangvorrichtung können zwei oder mehr Teile, z.B. Randelement und Aufnahmeelement, als zwei oder mehr separate Teile ausgebildet sein, die dazu ausgebildet sind, bei Verwendung miteinander in Kontakt zu stehen. Zwei oder mehr separate Teile können insbesondere bei Verwendung ohne Verbindungsmittel miteinander in Kontakt stehen oder über ein oder mehrere lösbare Verbindungsmittel miteinander verbunden sein, insbesondere zerstörungsfrei voneinander lösbar miteinander verbunden sein.
Die Auffangvorrichtung kann zwei fest verbundene oder zerstörungsfrei voneinander lösbare Teile aus verschiedenen Materialien umfassen.
Randelement und Aufnahmeelement können als zwei separate Teile ausgebildet sein. Eine Auffangvorrichtung, bei der Randelement und Aufnahmeelement als zwei separate Teile ausgebildet sind, kann ermöglichen, für Randelement und Aufnahmeelement verschiedene Materialien zu verwenden, z.B. ein weicheres Material für das Aufnahmeelement als für das Randelement.
Bei einer mehrteiligen, z.B. dreiteiligen, Auffangvorrichtung können mehrere, insbesondere auch alternative, Teile von der Auffangvorrichtung umfasst sein, beispielsweise bei einer dreiteiligen Auffangvorrichtung ein Randelement und zwei Aufnahmeelemente.
Beispielsweise können das Aufnahmeelement und das Randelement zerstörungsfrei voneinander lösbar und/oder miteinander verbindbar sein. Beispielsweise können das Aufnahmeelement und das Randelement aufeinandergelegt, ineinander eingehängt oder mittels Verbindungsmitteln aneinander befestigbar sein. Das Randelement kann neben dem Randbereich, der dazu ausgebildet ist, das Aufnahmeelement an mindestens einer Seite zumindest teilweise zu begrenzen, weitere Bereiche oder Strukturen umfassen, beispielsweise eine Öffnung, Aussparung oder netz- oder gitterartige Struktur, in die das Aufnahmeelement aufgelegt, eingehängt oder anderweitig befestigt oder eingelegt werden kann.
Alternativ oder zusätzlich kann ein Aufnahmeelement eine transparente Oberfläche, insbesondere mit Noppen oder Fächern umfassen, und ein tauschbares Eigenschaftselement in das Aufnahmeelement einschiebbar sein, um die Farbe, Fluoreszenz oder weitere Eigenschaften des Aufnahmeelementes zu ändern, insbesondere für verschiedene Anwendungssituationen.
Das Randelement und das Aufnahmeelement können zueinander passende Verbindungsmittel umfassen, mit denen sie miteinander verbunden werden können. Beispielsweise kann das Randelement Haken, Klettverschlüsse, Ösen, Öffnungen, Laschen oder ähnliches umfassen, die mit entsprechenden Gegenstücken am Aufnahmeelement, z.B. Ösen, Klettverschlüssen, Haken, Laschen oder ähnlichem, verbunden werden können. Aufnahmeelement und Randelement können miteinander durch Verbindungsmittel verbindbar sein, beispielsweise formschlüssig, kraftschlüssig, über Klettverschlüsse und/oder andere Verbindungsmittel. Sie können so miteinander verbindbar sein, dass sie in verbundenen Zustand in mindestens eine, z.B. mindestens zwei, drei, vier oder mehr Richtungen gegeneinander nicht bewegt werden können. „Zerstörungsfrei lösbar“ kann insbesondere umfassen, dass Randelement und Aufnahmeelement zerstörungsfrei und optional ohne weitere Hilfsmittel (wobei Hände nicht als Hilfsmittel zählen) wieder voneinander getrennt werden können.
Das Randelement kann, beispielsweise in Form einer Matte oder eines flachen Quaders, mit einem Randbereich und einem Mittelbereich ausgebildet sein. Der Mittelbereich kann zur Aufnahme des Aufnahmeelementes ausgebildet sein, also insbesondere so ausgebildet sein, dass das Aufnahmeelement eingelegt werden kann. Beispielsweise kann er die gleiche Form wie die Fläche des Aufnahmeelementes haben, aber um mehr als 1 % insbesondere mehr als 2 % größer sein. Der Mittelbereich kann als zu einer Seite des Randelementes offene Aussparung im Randelement ausgebildet sein. Beispielsweise kann ein Randelement, insbesondere z.B. eine Matte oder ein flacher Quader, im Mittelbereich dünner ausgestaltet sein als im Randbereich oder im Mittelbereich durchbrochen sein, z.B. eine Öffnung, umfassen.
In einigen Beispielen kann der Mittelbereich eine gitter- oder siebartige Struktur oder ähnliches statt der Aussparung umfassen, in die das Aufnahmeelement eingelegt werden kann. Optional kann dabei beispielsweise das Aufnahmeelement zur gitterartigen Struktur passende Gegenstrukturen, z.B. Aussparungen umfassen, in die die gitterartige Struktur eingreifen oder eingefügt werden können.
Die Auffangvorrichtung kann zwei Auffangbereiche umfassen. Die Auffangbereiche können nebeneinander, insbesondere als nebeneinander oder in der Nähe voneinander angeordnete (z.B. gleichgroße oder verschieden große) Teilflächen auf einem Aufnahmeelement, ausgebildet sein und/oder entlang, insbesondere einander gegenüberliegenden, Oberflächen des Aufnahmeelementes angeordnet sein. Alternativ können zwei Auffangbereiche von verschiedenen Aufnahmeelementen umfasst sein.
Die zwei Auffangbereiche können verschiedene Eigenschaften aufweisen. Sie können beispielsweise verschiedene Farben (z.B. Komplementärfarben) oder verschiedene Helligkeiten (z.B. schwarz und weiß) aufweisen und/oder für verschiedene Korngrößen ausgebildet sein. Für verschiedene Korngrößen ausgebildet kann insbesondere umfassen, dass sie noppenartige Erhebungen mit verschiedenen Abständen umfassen, so dass sich Auffangräume verschiedener Größen auf den verschiedenen Auffangbereichen ergeben, oder anderweitig die Größe der Auffangräume in den verschiedenen Auffangbereichen verschieden sind.
Das Aufnahmeelement kann beispielsweise wendbar ausgebildet sein. „Wendbar“ kann insbesondere umfassen, dass es zwei einander gegenüberliegende Oberflächen umfasst, die jeweils einen Auffangbereich umfassen, wobei die an den einander gegenüberliegenden Oberflächen umfassten Auffangbereiche insbesondere verschiedene Eigenschaften aufweisen können. Somit kann insbesondere im Fall von einer einteilig ausgebildeten Auffangvorrichtung, die Auffangvorrichtung als ganze gewendet werden, um einen Auffangbereich mit einer anderen Eigenschaft verwenden zu können. Im Fall von einer Aufnahmevorrichtung, wo Aufnahmeelement und Randelement separate Teile sind, kann ein wendbares Aufnahmeelement gewendet werden, wenn es nicht mit dem Randelement verbunden oder darin eingelegt ist. Es kann dann mit dem für die Verwendung gewählten Auffangbereich nach oben gerichtet in ein am Boden liegendes Randelement eingelegt werden.
In anderen Beispielen, insbesondere bei dreiteiligen Beispielen, von Auffangvorrichtungen, kann das Aufnahmeelement austauschbar sein, so dass mit verschiedenen Aufnahmeelementen der Auffangvorrichtung die Auffangvorrichtung für verschiedene Anwendungssituationen geeignet ist.
Die Auffangvorrichtung, insbesondere ein Randbereich, ein Auffangbereich und/oder die beiden (oder mehr) Auffangbereiche, können optional eine oder mehrere Zusatzinformationen und/oder eine Aufnahme für Zusatzinformation(en) umfassen, und insbesondere damit für zwei unterschiedliche Anwendungssituationen ausgebildet sein.
Eine solche Zusatzinformation kann beispielsweise eine Markierung umfassen. Eine Markierung kann insbesondere eine Farbmarkierung, ein Muster, einen QR-Code, Farbcodierung und/oder eine andere Form der optischen Kennzeichnung umfassen. Sie kann beispielsweise eine Erkennung erlauben, welche Auffangvorrichtung, z.B. welcher Randbereich und/oder welche/r Auffang- bereich(e) gerade sichtbar sind, insbesondere gerade verwendet werden können. In der Zusatzinformation bzw. der Aufnahme für Zusatzinformation(en) kann insbesondere auch eine Information über die Farbe der Auffangvorrichtung oder eines Teiles davon umfasst sein. Diese Information über die Farbe der Auffangvorrichtung oder eines Teiles davon kann dann beispielsweise für einen Abgleich auf die erwartete Farbe verwendet werden.
Zusatzinformation(en) können auf dem Aufnahmeelement oder Aufnahmeelementen, insbesondere auf den Auffangbereich oder den Auffangbereichen umfasst sein, um diese voneinander zu unterscheiden. Wenn ein Auffangbereich noppenartige Strukturen umfasst, können beispielsweise eine oder mehrere Zusatzinformationen als Aussparungen in den noppenartigen Strukturen, als Markierung der noppenartigen Strukturen umfasst sein. Alternativ oder zusätzlich kann eine Zusatzinformation im Randelement umfasst sein, z.B. in Form einer Markierung.
Eine Aufnahme für Zusatzinformation kann im Randelement und/oder Aufnahmeelement umfasst sein. Sie kann insbesondere als Display, z.B. zur Anzeige eines QR-Codes, Seriennummer bei Versuchen, Aufstellposition, insbesondere GPS-Position, und/oder anderer Schrift, als eine oder mehrere Lampen, insbesondere LED-Lampen, oder als Aufnahme oder Aussparung für eine Markierung, z.B. Farbtafeln, QR-Codes oder Schrift, ausgebildet sein oder eine solche umfassen.
Die Auffangvorrichtung kann zur Verwendung in hohem Bestand ausgebildet sein. Ein „hoher Bestand“ kann hier insbesondere ein Bestand (z.B. in einem Feld), der höher ist als 5 cm, beispielsweise höher als 10 cm, beispielsweise höher als 20 cm, insbesondere höher als 50 cm, umfassen. Hierbei bezieht sich die Höhenangabe immer auf die durchschnittliche Höhe des Bestandes auf dem Feld oder auf einem Teilbereich des Feldes, insbesondere des Teilbereichs, in dem die Bestimmung der Verteilung des landwirtschaftlichen Streuguts durchgeführt werden soll.
Die Auffangvorrichtung kann insbesondere so ausgebildet sein, dass sie, insbesondere am Randelement und/oder Aufnahmeelement, eine oder mehrere Aufstellhilfen umfasst. Eine solche Aufstellhilfe kann einen oder mehrerer Ständer und/oder ausklappbare und/oder ausziehbare Stehhilfen umfassen oder als solche ausgebildet sein.
Ein Ständer kann beispielsweise ein, zwei oder mehrere fest angebrachte Standbeine umfassen oder als solche ausgebildet sein oder einen ausziehbaren Ständer umfassen oder als solcher ausgebildet sein, der beispielsweise so wie ein Ständer eines Bügelbrettes ausziehbar ist, also indem zwei Standbeine über ein mittig angeordnetes Gelenk miteinander verbunden sind, eines der Standbeine über ein ortsfestes Gelenk und das andere Standbein über ein bewegliches Gelenk mit der Unterseite der Auffangvorrichtung verbunden sind, und wobei das bewegliche Gelenk parallel zur Unterseite der Auffangvorrichtung verschiebbar ausgebildet ist. Ausklappbare Stehhilfen können beispielsweise mehrere, z.B. zwei, vier oder mehr, Stehhilfen umfassen. Beispielsweise können zwei ausklappbare Stehhilfen wie die Ständer eines Biertisches ausgebildet sein, also zwei ausklappbare Ständer umfassen, die in einer Position parallel zur Auffangvorrichtung befestigbar sind und, nach Lösen der Befestigung und Bewegen der Ständer in eine ausgeklappte Position in dieser, insbesondere senkrecht zur Auffangvorrichtung, befestigt werden können.
Alternativ oder zusätzlich können ausklappbare Stehhilfen z.B. vier oder mehr ausklappbare Beine umfassen, die in der eingeklappten Position entlang dem Randelement und/oder dem Aufnahmeelement liegen und in der ausgeklappten Position einen Winkel, z.B. von etwa 90° mit der Fläche des Aufnahmeelementes einschließen können, z.B. zwischen 45° und 135° oder zwischen 75° und 105°. Ausziehbare Stehhilfen können insbesondere beispielsweise wie ein Teleskop ausziehbar sein und optional so ausgebildet sein, dass sie auf verschiedene Längen, z.B. zwei, drei oder mehr Längen, gebracht werden können und bei diesen fixiert werden können, also insbesondere bei diesen Längen ausreichend stabil sind, um die Auffangvorrichtung bei der Verwendung zu stabilisieren. Beispielsweise können ausziehbare Stehhilfen optional auch ausklappbar sein, also z.B. wie ein Teleskop ausziehbar und einklappbar sein.
Ausziehbare Ständer und/oder ausklappbare und/oder ausziehbare Stehhilfen können beispielsweise so angeordnet sein, dass die Auffangvorrichtung mit ausgezogenem und nicht ausgezogenem Ständer und/oder ausgeklappten und eingeklappten und/oder ausgezogener und eingeklappter Stehhilfen, also insbesondere in verschiedenen Situationen, eingesetzt werden kann. Typischerweise sind die Aufstellhilfen in einer Länge ausgebildet oder können auf eine Länge ausgezogen oder ausgeklappt werden, dass sie durch den Bestand hindurch auf die Feldoberfläche gestellt werden können und/oder lang genug sind, dass sie durch den Bestand stabilisiert werden (auch ohne dass sie Kontakt mit der Feldoberfläche haben).
Die Auffangvorrichtung kann eine Anzeige zum waagrechten Ausrichten der Auffangvorrichtung umfassen, die insbesondere zum waagrechten Ausrichten der Auffangvorrichtung in hohem Bestand geeignet sein kann. Die Anzeige kann im Randbereich und/oder Aufnahmebereich angeordnet sein. Sie kann beispielsweise als Wasserwaagenanzeige, insbesondere als eine runde Wasserwaage oder zwei, optional zueinander senkrechte, längliche Wasserwaagen, als elektronische Anzeige und/oder ähnliches ausgebildet sein.
Die Auffangvorrichtung kann eine große Auflagefläche bei kleinem Gewicht haben, so dass sie insbesondere zur Verwendung im hohem Bestand ausgebildet ist. Insbesondere kann die Auffangvorrichtung ein Gewicht pro Fläche von weniger als 50 kg/m2, z.B. weniger als 25 kg/m2, z.B. weniger als 10 kg/m2, insbesondere weniger als 5 kg/m2, z.B. weniger als 1 kg/m2 haben.
Die Auffangvorrichtung, insbesondere das Randelement und/oder das Aufnahmeelement, können eine Einrichtung zur Beeinflussung der Lichtverhältnisse, insbesondere der Lichtverhältnisse beim Fotografieren der Auffangvorrichtung, umfassen. Durch eine Einrichtung zur Beeinflussung der Lichtverhältnisse kann die Auffangvorrichtung insbesondere für zwei unterschiedliche Anwendungssituationen ausgebildet sein, z.B. bei mehr oder weniger Licht.
Beispielsweise kann die Einrichtung zur Beeinflussung der Lichtverhältnisse eine Beleuchtung umfassen, die insbesondere zur Beleuchtung von mindestens einem Teil des Aufnahmeelementes, z.B. von mindestens einem Teil des Auffangbereichs, insbesondere dem ganzen Auffangbereich, ausgebildet sein kann. Somit kann die Beleuchtung eine Verwendung der Auffangvorrichtung auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen erlauben. So eine Beleuchtung kann beispielsweise eine oder mehrere LEDs, LED-Bänder, LED-Streifen und/oder andere Lampen umfassen. Die Beleuchtung kann ansteuerbar sein, so dass ihre Helligkeit angepasst werden kann. Beispielsweise kann sie in bestimmten Stufen oder stufenlos verstellbar sein. Beispielsweise kann die Beleuchtung über einen oder mehrere Schalter oder Knöpfe an der Auffangvorrichtung gesteuert werden oder über eine kabellose Verbindung, z. B. über Bluetooth, Wifi oder eine andere Verbindung, kabellos steuerbar sein. So kann beispielsweise eine Steuerung über ein mobiles Endgerät, z.B. ein Smartphone, ermöglicht werden. Insbesondere kann die Beleuchtung so steuerbar sein, dass nur Teile der Beleuchtung einzeln angesteuert werden. Die Beleuchtung kann alternativ oder zusätzlich durch eine interne Regelschleife in der Auffangvorrichtung, z.B. abhängig von einer erkannten Umgebungsbeleuchtung, gesteuert werden. Dazu kann die Auffangvorrichtung beispielsweise einen Helligkeitssensor oder Lichtsensor umfassen. Durch die Steuerung der Beleuchtung, insbesondere eine Steuerung, so dass bei der Bildaufnahme die Lichtverhältnisse vorherbestimmte Bedingungen erfüllen, können insbesondere, wenn mehrere Bildaufnahmen erfolgen, bei diesen vergleichbaren Lichtbedingungen hergestellt werden.
Die Beleuchtung kann eine Beleuchtung an mindestens einer Seite der Auffangvorrichtung umfassen.
Beispielsweise kann eine Beleuchtung an mindesten einer Seite der Auffangvorrichtung eine Beleuchtung an mindestens einer Seite des Randelementes und/oder des Aufnahmeelementes umfassen.
„Beleuchtung an mindestens einer Seite eines Gegenstandes“, z.B. der Auffangvorrichtung, des Randelementes und/oder des Aufnahmeelementes kann insbesondere umfassen oder bedeuten, dass eine Beleuchtung entfernt vom Schwerpunkt der Fläche des Gegenstandes angeordnet ist. Beispielsweise kann eine oder mehrere punktförmige, linienförmige oder andere Beleuchtung(en) entlang einer imaginären, insbesondere geraden, Linie oder einer anderen geometrischen Figur, z.B. eines Halbkreises oder Kreisbogens, an mindesten einer Seite des Gegenstandes umfasst sein.
Insbesondere kann eine Beleuchtung an mindestens einer Seite eines Gegenstandes umfassen, dass eine Beleuchtung an einer Seite, insbesondere punktförmig oder entlang einer geraden Linie, angeordnet und/oder ansteuerbar ist, und zwar insbesondere nur an einer Seite, insbesondere punktförmig oder entlang einer geraden Linie angeordnet und/oder ansteuerbar ist. So kann, beispielsweise durch Einschalten der Beleuchtung, das auf der Auffangvorrichtung liegende Streugut von einer Seite beleuchtet werden, und die Schlagschatten durch eine Kamera aufgenommen werden. Die Schlagschatten, optional zusammen mit weiteren Informationen über die Auffangvorrichtung wie z.B. die Fläche, Abmessungen oder aktive Fläche des Auffangbereichs, d.h. Fläche des Auffangbereichs, in der Streugut aufgefangen wird, können somit eine Auswertung des Streubildes des Streugutes ermöglichen. Insbesondere können durch die Schlagschatten die Korngrößen, insbesondere eine Korngrößenverteilung, ermittelt werden, insbesondere, wenn weitere Informationen über die Auffangvorrichtung, z.B. die Abmessungen, bekannt sind.
Die Auffangvorrichtung kann eine Beleuchtung um den Auffangbereich eines Aufnahmeelementes herum umfassen. Insbesondere kann die Beleuchtung an mehreren Seiten des Auffangbereichs, insbesondere linienförmig oder gebogen, z.B. kreisförmig, um den Auffangbereich des Aufnahmeelementes, umfasst sein. Beispielsweise kann bei einer rechteckigen Fläche des Aufnahmeelementes, insbesondere des Auffangbereichs, die Beleuchtung beispielsweise an zwei, drei oder insbesondere vier Seiten des Aufnahmeelementes, insbesondere des Auffangbereiches, angeordnet sein, und zwar insbesondere auf dem Aufnahmeelement und/oder dem Randbereich des Randelementes. Eine solche Verteilung der Beleuchtung, insbesondere um den Auffangbereich des Aufnahmeelements herum, kann eine möglichst gleichmäßige Ausleuchtung des Auffangbereichs erlauben.
Die Auffangvorrichtung, kann in mindestens einem Teilbereich fluoreszierend und/oder reflektierend ausgebildet sein und/oder ein flächiges Leuchtmittel, z.B. LED- oder OLED-Panel, umfassen. Beispielsweise kann ein Auffangbereich fluoreszierend und/oder reflektierend ausgebildet sein, was bei Aufnahme eines Bildes, z.B. mittels einer Kamera mit Blitz, zu einer guten Ausleuchtung des Bildes führen kann und/oder dazu, dass auf dem Auffangbereich befindliches Streugut als dunkle Bereiche in dem Bild erkennbar ist. Mit einem flächigen Leuchtmittel, das insbesondere entlang der Auffangbereiches umfasst sein kann, kann das auf dem Auffangbereich befindliche Streugut ebenfalls als dunkler Bereich im Bild erkennbar sein, und zwar insbesondere unabhängig von einer Verdunklung. Ein flächiges Leuchtmittel kann, ebenso wie ein fluoreszierender Auffangbereich, eine bestimmte Farbe oder einen bestimmten Farbbereich aufweisen, die insbesondere eine gute Erkennbarkeit von Streugut bestimmter Farben, insbesondere beispielsweise der Komplementärfarbe, ermöglichen kann.
Eine Auffangvorrichtung, die fluoreszierend und/oder reflektierend ausgebildet ist und/oder ein flächiges Leuchtmittel umfasst kann insbesondere auch ermöglichen, störende Objekte, wie Fremdkörper, leichter zu erkennen. Die Auffangvorrichtung kann außerdem eine oder mehrere Solarzellen zur Energieversorgung der Einrichtung zur Beeinflussung der Lichtverhältnisse umfassen. Alternativ oder zusätzlich können eine oder mehrere Batterien, insbesondere Sekundärbatterien, zur Energieversorgung vorgesehen sein. Auch ein Anschluss für eine externe Spannungsquelle wäre alternativ oder zusätzlich möglich.
Die Erfindung umfasst des Weiteren eine Verwendung einer oben beschriebenen Auffangvorrichtung zur Bestimmung einer Verteilung von landwirtschaftlichem Streugut.
Die Verwendung kann, beispielsweise bei einer wendbaren Ausführungsform des Auffangbereiches und/oder drei oder mehrteiligen Ausführungsformen der Auffangvorrichtung, einen Schritt des Auswählens des gewünschten Auffangbereichs umfassen. Optional kann die Verwendung des Weiteren ein Anbringen des Aufnahmeelementes mit dem Auffangbereich an dem Randelement umfassen, so dass der gewünschte Auffangbereich nach oben zur Verwendung orientiert ist. Optional kann davor ein Schritt des Entfernens eines vorhandenen Aufnahmeelementes und/oder ein Wenden eines Aufnahmeelementes umfasst sein.
Eine solche Verwendung kann umfassen, eine Auffangvorrichtung auszulegen. Ein Auslegen der Auffangvorrichtung kann insbesondere ein Ausbringen der Auffangvorrichtung in hohem Bestand, z.B. durch waagrechtes Auslegen unter Verwendung von einer Anzeige zum waagrechten Ausrichten der Auffangvorrichtung umfassen.
Optional können dabei ein oder mehrere Ständer und/oder Stehhilfen verwendet werden, insbesondere beispielsweise ausgeklappt und/oder ausgezogen, insbesondere auf die richtige Länge ausgezogen, werden.
Anschließend kann die Auffangvorrichtung, z.B. bei Überfahrt über das Feld, mit landwirtschaftlichem Streugut bestreut werden.
Die Verwendung kann umfassen, eine Beleuchtung der Auffangvorrichtung anzusteuern, beispielsweise durch ein mobiles Endgerät, z.B. Handy. Die Verwendung kann alternativ eine automatische Regelung der Beleuchtung aufgrund von (gemessenen) Lichtverhältnissen umfassen, z.B. mit einem in der Auffangvorrichtung umfassten (Helligkeits-)Sensor oder einem mobilen Endgerät.
Die Verwendung kann alternativ oder zusätzlich umfassen, ein Bild der mit landwirtschaftlichem Streugut bestreuten Auffangvorrichtung aufzunehmen und daraus eine Verteilung von landwirtschaftlichem Streugut zu bestimmen. Beim Aufnehmen des Bildes der Auffangvorrichtung können zur Positionierung der Kamera und/oder zur Auswertung des Bildes eine oder mehrere Zusatzinformationen, z.B. Markierungen, der Auffangvorrichtung verwendet werden. Die Verwendung kann alternativ oder zusätzlich umfassen, das landwirtschaftliche Streugut von der Auffangvorrichtung, insbesondere dem Aufnahmeelement, zu entfernen und zu sammeln, z.B. in einen Trichter, und volumetrisch oder gewichtsmäßig zu vermessen um daraus eine Verteilung von landwirtschaftlichem Streugut zu bestimmen.
Weitere Details und Aspekte der Erfindung sind in den folgenden (nicht maßstabsgetreuen) Figuren beschrieben. Hierbei zeigen
Figuren 1a, 1 b eine beispielhafte Auffangvorrichtung;
Figuren 2a - 2f beispielhafte Rand- und Aufnahmeelemente;
Figuren 3a - 3c Auffangvorrichtungen und Aufnahmeelement mit Zusatzinformation;
Figuren 4a, 4b eine beispielhafte Auffangvorrichtung zur Verwendung in hohem Bestand;
Figur 5 eine Auffangvorrichtung mit einer Einrichtung zur Beeinflussung der Lichtverhältnisse.
Figur 1a zeigt eine Draufsicht auf eine beispielhafte Auffangvorrichtung 1. Die Auffangvorrichtung umfasst ein Randelement 2 und ein Aufnahmeelement 3. In dem gezeigten Beispiel erstreckt sich der Auffangbereich beispielhaft über die gesamte Fläche des Aufnahmeelementes 3.
Beispielhaft ist die Auffangvorrichtung einteilig, insbesondere aus einem Material, ausgebildet gezeigt. In anderen Beispielen (hier nicht gezeigt) kann die Auffangvorrichtung insbesondere einteilig aus zwei oder mehr als zwei, fest verbundenen Teilen ausgebildet sein, beispielsweise kann das Aufnahmeelement 3, insbesondere z.B. Auffangbereich 3a (und/oder ein oder mehrere weitere Auffangbereiche, z.B ein optional auf der Rückseite angeordneter Auffangbereich 3b) aus einem anderen, insbesondere weicherem, Material ausgebildet sein als das Randelement 2, insbesondere der Randbereich 2a des Randelementes 2.
Randbereich 2a ist dazu ausgebildet, das Aufnahmeelement 3 an mindestens einer Seite, in Figur 1a insbesondere an beispielhaft vier seitlichen Seiten, die beispielsweise als gedankliche Verbindung der Linien ai, a2, as, a4 (und optional auf der Rückseite beispielsweise als gedankliche Verbindung von Linien bi , b2, b3, b4) ausgebildet sein können, zu begrenzen. Die Seiten des Aufnahmeelementes 3 können, wie in diesem Beispiel, mit den Seiten des Auffangbereichs 3a zusammenfallen, müssen dies aber nicht. Eingezeichnet sind ebenfalls optional vorhandene Öffnungen 2b, die beispielsweise einen Transport, z.B. ein Hochheben, und/oder eine Lagerung, z.B. Aufhängen, der Auffangvorrichtung erleichtern oder ermöglichen können. In anderen Beispielen (nicht gezeigt), kann die die Auffangvorrichtung auch keine, eine oder mehr als zwei Öffnungen 2b umfassen.
Figur 1b zeigt einen Querschnitt durch Linie A der Auffangvorrichtung 1 aus Figur 1a. Eingezeichnet sind beispielhaft Randbereiche 2a des Randelementes auf zwei einander gegenüberliegenden Seiten der Auffangvorrichtung 1 , sowie Auffangbereiche 3a und 3b des Aufnahmeelementes 3. Im gezeigten Beispiel umfasst das Aufnahmeelement 3 zwei Auffangbereiche 3a, 3b, die auf einander gegenüberliegenden Seiten des Aufnahmeelementes 3 angeordnet sind. Das Aufnahmeelement 3 ist somit wendbar ausgebildet. Die beiden Auffangbereiche 3a, 3b können verschiedene Eigenschaften haben. Insbesondere können sie, wie in diesem Beispiel, Auffangräume verschiedener Größen umfassen, und können somit insbesondere für die Aufnahme von Streugut mit verschiedenen Größen ausgebildet sein.
Figur 2a zeigt ein beispielhaftes Randelement 4, umfassend einen Randbereich 4a, eine optionale Öffnung 4b, einen Mittelbereich 4c mit optionalen Verbindungsmitteln 4d.
Mittelbereich 4c ist hier in Form einer Aussparung im Randelement ausgebildet. Beispielhaft sind hier vier Verbindungsmittel 4d eingezeichnet, die jeweils entfernt vom Schwerpunkt der Fläche des Mittelbereiches 4c in Richtung der vier Ecken des Mittelbereiches 4c angeordnet sind. Die Verbindungsmittel 4d können dazu geeignet sein, eine Verbindung mit einem Auffangelement durch Kleben, magnetische Verbindung, Stecken, Formschluss, Klipsen, oder andere Verbindungsmöglichkeiten herzustellen. Die Verbindungsmittel 4d können beispielsweise als eine Hälfte eines Klettverschlusses ausgebildet sein. In anderen Ausführungsformen können mehr oder weniger als vier Verbindungsmittel optional an anderen Stellen des Mittelbereichs 4c angeordnet sein.
Figur 2b zeigt einen Schnitt durch Randelement 4 aus Figur 2a entlang der Linie B mit Randbereich 4a, optionaler Öffnung 4b und Mittelbereich 4c in Form einer Aussparung, in die ein Aufnahmeelement eingelegt werden kann.
Figur 2c zeigt eine schematische Draufsicht auf ein beispielhaftes Aufnahmeelement 5. Das Aufnahmeelement 5 umfasst in diesem Beispiel einen Auffangbereich 5a mit mehreren Auffangräumen, wobei der Auffangbereich optional auf der gesamten Fläche des Aufnahmeelementes angeordnet sein kann. Das Aufnahmeelement 5 ist dafür ausgebildet, mit einem Randelement, insbesondere Randelement 4, zusammen verwendet zu werden, z.B. in einen Mittelbereich, insbe- sondere eine Aussparung, wie in Figur 2a, 2b gezeigt, eingelegt zu werden. Im eingelegten Zustand wird das Aufnahmeelement in dem gezeigten Beispiel an den vier seitlichen Seiten von dem Randelement 4 begrenzt.
Figur 2d zeigt einen Querschnitt durch Aufnahmeelement 5 mit einem Auffangbereich 5a mit, insbesondere gleichgroßen, Auffangräumen, wobei der Auffangbereich optional entlang der gesamten Fläche des Aufnahmeelementes angeordnet sein kann, und Befestigungsmitteln 5c, die insbesondere als Gegenstücke zu Befestigungsmitteln 4d ausgebildet sein können.
Figur 2e zeigt einen Querschnitt durch ein weiteres Aufnahmeelement 6 mit einem Auffangbereich 6a mit, insbesondere gleichgroßen, Auffangräumen und Befestigungsmitteln 6c, die insbesondere als Gegenstücke zu Befestigungsmitteln 4d ausgebildet sein können.
Die in Figur 2d und 2e gezeigten Aufnahmeelemente können sich in ihren Eigenschaften, z.B. Material, Farbe oder ähnlichem unterscheiden, so dass sie für verschiedene Anwendungssituationen ausgebildet sein können. Sie können sich insbesondere in der Größe ihrer Auffangräume unterscheiden, so dass sie für Streugut verschiedener Größen, insbesondere also für zwei unterschiedliche Anwendungssituationen, ausgebildet sein können.
Zwei verschiedene Aufnahmeelemente, z.B. wie in Figuren 2d und 2e gezeigt, können in einer Auffangvorrichtung umfasst sein, insbesondere austauschbar sein. Die Auffangvorrichtung kann des Weiteren ein Randelement, z.B. wie in Fig. 2a gezeigt, umfassen, so dass die drei- oder mehrteilige Auffangvorrichtung für zwei unterschiedliche Anwendungssituationen ausgebildet sein kann.
Figur 2f zeigt ein beispielhaftes wendbares Aufnahmeelement 7 mit Auffangbereichen 7a und 7b. Die gezeigten Auffangräume in Auffangbereichen 7a und 7b unterscheiden sich in ihren Eigenschaften, insbesondere in ihrer Größe, so dass das Aufnahmeelement 7 für verschiede Anwendungssituationen ausgebildet ist. Das Aufnahmeelement 7 ist dafür ausgebildet, mit einem Randelement, insbesondere Randelement 4 aus Fig. 2a, zusammen verwendet zu werden. Es kann z.B. in einen Mittelbereich, insbesondere in eine Aussparung, wie in Figur 2a, 2b gezeigt, eingelegt werden. Je nach Anwendungssituation kann es wendbar mit Auffangbereichen 7a oder 7b zum Mittelbereich des Randelementes hin orientiert eingelegt werden, so dass Auffangräume der Auffangbereiche 7b oder 7a für die Anwendung zu Verfügung stehen. Die Auffangbereiche mit den Auffangräumen können jeweils optional auf der gesamten Fläche des Aufnahmeelementes angeordnet sein, oder alternativ nur auf einem Teilbereich der Fläche des Aufnahmeelementes (nicht gezeigt). In anderen Ausführungsformen (hier nicht gezeigt), können die beiden einander gegenüberliegenden Seiten eines Aufnahmeelementes andere verschiedene Eigenschaften als die Größe der Auffangräume, z.B. verschiedene Farben, Materialen oder ähnliches umfassen.
Eine beispielhafte Vorrichtung kann beispielsweise zwei- oder mehrteilig ausgebildet sein und Randelement 4 zusammen mit einem wendbaren Aufnahmeelement 7 umfassen, und somit für zwei verschiedene Anwendungssituationen ausgebildet sein.
Figur 3a zeigt eine Auffangvorrichtung 8 mit einem Aufnahmeelement, das Auffangbereich 8b umfasst, und einem Randelement 8a. Die Auffangvorrichtung 8 kann beispielsweise einteilig oder zweiteilig ausgebildet sein.
Die Auffangvorrichtung umfasst beispielhaft eine Zusatzinformation, die beispielsweise in der Form und Länge der seitlichen Begrenzungen ai - as des Auffangbereiches 8b umfasst sein kann. Hierbei können die seitlichen Seiten, die das Aufnahmeelement begrenzen, durch die in der Figur als ai - as eingezeichneten Linien, insbesondere senkrecht zur Fläche der Auffangvorrichtung, verlaufen. Der Auffangbereich 8b kann daher insbesondere durch den Randbereich des Randelementes 8a seitlich von ai - as begrenzt werden.
Die Auffangvorrichtung umfasst des Weiteren eine optionale Aufnahme für eine Zusatzinformation 8c, die beispielhaft im Randbereich 8a des Randelementes angeordnet ist. In anderen Beispielen (hier nicht gezeigt) kann eine solche optionale Aufnahme für eine Zusatzinformation auch im Aufnahmeelement angeordnet sein.
Figur 3b zeigt ein beispielhaftes Aufnahmeelemente 9, das in ein Randelement, beispielsweise wie in Figur 2a, eingelegt werden kann oder mit einem Randelement, z.B. einem Randelement wie in Figur 2a gezeigt, fest verbunden sein kann.
Das Aufnahmeelement 9 umfasst eine Zusatzinformation, die beispielsweise in Form und Länge der seitlichen Begrenzungen ai - as des Auffangbereiches 9c, den daraus resultierenden Aussparungen in den Auffangräumen des Aufnahmeelementes 9a und/oder der Form und Lage von einer optionalen Aufnahme für eine Zusatzinformation 9b umfasst sein kann. Aufnahmeelemente mit verschiedenen Eigenschaften können jeweils eine verschiedene Zusatzinformation umfassen. Somit kann durch die Zusatzinformation beispielsweise eine Erkennung ermöglicht werden, welche Eigenschaften das Aufnahmeelement hat, z.B. welche Größe der Auffangräume, welche Farbe und/oder welche anderen Eigenschaften, und somit eine gezielte Auswahl des Aufnahmeelementes für die Verwendung ermöglichen und/oder eine gezielte Auswahl eines Aufnahme- und/oder Auswertalgorithmus ermöglichen. Figur 3c zeigt eine, beispielsweise einteilig, ausgebildete Auffangvorrichtung 10, wobei ein Randelement mit Randbereichen 10a das Aufnahmeelement 10c an mindestens einer Seite, hier insbesondere den Seiten, die den Begrenzungen a2, a4, ae und as entsprechen, begrenzt. Die Auffangvorrichtung 10 kann eine Zusatzinformation 10b umfassen, die beispielsweise in Form und Länge der seitlichen Begrenzungen ai - as des Aufnahmeelementes 10c, der Form des Randbereichs 10a und/oder der Form und Lage von einer optionalen Aufnahme für eine Zusatzinformation 10b umfasst sein kann. Die Auffangvorrichtung 10 kann optional zwei fest verbundene Teile aus verschiedenen Materialien umfassen, wobei beispielsweise der Auffangbereich 10c des Aufnahmeelementes aus einem weicheren Material ausgebildet sein kann als das Randelement mit Randbereichen 10a.
Figur 4a zeigt ein beispielhaftes Randelement 11 einer Auffangvorrichtung zur Verwendung im hohen Bestand. Das Randelement 11 umfasst einen Randbereich 11a und ein Aussparung 11 b für ein Aufnahmeelement. Optional kann in der Aussparung ein Aufnahmeelement umfasst sein, das mit dem Randelement optional fest oder lose verbunden sein kann (nicht gezeigt).
Das Randelement kann eine optionale Öffnung 11c umfassen. Es umfasst eine Anzeige 12 zum waagrechten Ausrichten der Auffangvorrichtung, die hier beispielhaft eine runde Wasserwaage umfasst.
Figur 4b zeigt einen Querschnitt durch Linie D in Figur 4a mit Randbereich 11a, Aussparung 11b und Optionaler öffnung 11c. Das Randelement 11 umfasst Aufstellhilfen 13, die in diesem Fall insbesondere zwei ausklappbare Stehhilfen umfassen. Mit diesem Ständer kann die Auffangvorrichtung in hohem Bestand verwendet werden.
Figur 5 zeigt eine Auffangvorrichtung 14 mit einem Randelement mit Randbereich 14a und einem Aufnahmeelement mit Auffangbereich 14b. Die Auffangvorrichtung umfasst eine Einrichtung zur Beeinflussung der Lichtverhältnisse, welche insbesondere hier eine Beleuchtung 15 umfasst. Beleuchtung 15 ist, insbesondere linienförmig, um den Auffangbereich 14b des Aufnahmeelementes herum angeordnet. Diese Verteilung der Beleuchtung 15 um den Auffangbereich herum erlaubt eine möglichst gleichmäßige Ausleuchtung des Auffangbereichs.

Claims

Ansprüche Auffangvorrichtung (1) für die Bestimmung einer Verteilung von landwirtschaftlichem Streugut, umfassend ein Randelement (2, 4, 8a, 14a) und ein Aufnahmeelement (3, 5, 6, 7, 9, 10c), wobei das Randelement einen Randbereich (2a) umfasst, der dazu ausgebildet ist, das Aufnahmeelement an mindestens einer Seite zumindest teilweise zu begrenzen, und das Aufnahmeelement (3, 5, 6, 7) einen Auffangbereich (3a, 3b, 5a, 6a, 7a, 7b) zum Auffangen von landwirtschaftlichem Streugut umfasst, wobei die Auffangvorrichtung (1) für zwei unterschiedliche Anwendungssituationen ausgebildet ist. Auffangvorrichtung (1) nach Anspruch 1 , wobei die Auffangvorrichtung zwei Auffangbereiche (3a, 3b, 7a, 7b) für jeweils eine der unterschiedlichen Anwendungssituationen umfasst, die optional an einander gegenüberliegenden Oberflächen des Aufnahmeelementes angeordnet sind. Auffangvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Randelement (4) und das Aufnahmeelement (5, 6, 7) zerstörungsfrei voneinander lösbar sind und/oder miteinander verbindbar sind. Auffangvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Auffangvorrichtung eine Zusatzinformation und/oder eine Aufnahme (8, 9b, 10b) für eine Zusatzinformation umfasst. Auffangvorrichtung (1) für die Bestimmung einer Verteilung von landwirtschaftlichem Streugut, umfassend ein Randelement und ein Aufnahmeelement, wobei das Randelement einen Randbereich (11a) umfasst, der das Aufnahmeelement an mindestens einer Seite zumindest teilweise begrenzt, und das Aufnahmeelement einen Auffangbereich zum Auffangen von landwirtschaftlichem Streugut umfasst, wobei die Auffangvorrichtung zur Verwendung in hohem Bestand ausgebildet ist. Auffangvorrichtung nach Anspruch 5, wobei die Auffangvorrichtung, insbesondere das Randelement und/oder das Aufnahmeelement, eine oder mehrere Aufstellhilfen (13) umfasst. Auffangvorrichtung (1) nach Anspruch 6, wobei die Aufstellhilfen einen Ständer und/oder ausklappbare und/oder ausziehbare Stehhilfen umfasst. Auffangvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 - 7, wobei die Aufstellhilfe eine Anzeige (12) zum waagrechten Ausrichten der Auffangvorrichtung umfasst. Auffangvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 8, wobei die Auffangvorrichtung eine große Auflagefläche bei kleinem Gewicht hat, insbesondere ein Gewicht pro Fläche von weniger als 50 kg/m2, insbesondere weniger als 10 kg/m2, hat. Auffangvorrichtung (14) für die Bestimmung einer Verteilung von landwirtschaftlichem Streugut, umfassend ein Randelement und ein Aufnahmeelement, wobei das Randelement einen Randbereich (14a) umfasst, der das Aufnahmeelement an mindestens einer Seite zumindest teilweise begrenzt, und das Aufnahmeelement einen Auffangbereich zum Auffangen von landwirtschaftlichem Streugut umfasst, wobei die Auffangvorrichtung eine Einrichtung zur Beeinflussung der Lichtverhältnisse umfasst. Auffangvorrichtung (1) nach Anspruch 10, wobei die Auffangvorrichtung (14) eine Beleuchtung umfasst. Auffangvorrichtung (1) nach Anspruch 11, wobei die Auffangvorrichtung (1) eine Beleuchtung an mindestens einer Seite der Auffangvorrichtung umfasst und/oder wobei die Auffangvorrichtung eine Beleuchtung (15) um einen Auffangbereich des Aufnahmeelements herum umfasst. Auffangvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 - 12, wobei die Auffangvorrichtung in mindestens einem Teilbereich reflektierend und/oder fluoreszierend ausgebildet ist. Auffangvorrichtung für die Bestimmung einer Verteilung von landwirtschaftlichem Streugut, umfassend ein Randelement (2, 4, 8a, 14a) und ein Aufnahmeelement (3, 5, 6, 7, 9, 10c), wobei das Randelement einen Randbereich umfasst, der das Aufnahmeelement an mindestens einer Seite zumindest teilweise begrenzt, und das Aufnahmeelement einen Auffangbereich zum Auffangen von landwirtschaftlichem Streugut umfasst, wobei die Auffangvorrichtung zwei fest verbundene Teile aus verschiedenen Materialien umfasst und/oder Randelement und Aufnahmeelement als zwei separate Teile ausgebildet sind. Verwendung wenigstens einer Auffangvorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche zur Bestimmung einer Verteilung von landwirtschaftlichem Streugut.
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