Verbundscheibe für eine Projektionsanordnung
Die Erfindung betrifft eine Verbundscheibe für eine Projektionsanordnung und eine Projektionsanordnung.
Kraftfahrzeuge verfügen im Innenraum über Head-UP-Displays (HUD), welche Fahrzeug- und Verkehrsinformationen auf eine Windschutzscheibe projizieren. Diese Informationen können vom Fahrzeugführer, ohne den fließenden Verkehr außer Acht zu lassen, gelesen werden. Üblicherweise bestehen Fahrzeug-Windschutzscheiben aus zwei Glasscheiben, welche über mindestens eine thermoplastische Folie miteinander laminiert sind. Dabei ist die Strahlung eines HUD-Projektors typischerweise im Wesentlichen s-polarisiert. Dies hat mit der besseren Reflexionscharakteristik der Windschutzscheibe für s-polarisiertes Licht im Vergleich zu p- polarisiertem Licht zu tun. Trägt der Fahrer jedoch eine polarisationsselektive Sonnenbrille, welche lediglich p-polarisiertes Licht transmittiert, so kann er das HUD-Bild kaum oder gar nicht wahrnehmen. Es besteht daher Bedarf an HUD-Projektionsanordnungen, welche mit polarisationsselektiven Sonnenbrillen kompatibel sind. Eine Lösung des Problems in diesem Zusammenhang ist daher die Anwendung von Projektionsanordnungen, welche p-polarisiertes Licht einsetzen.
Die DE 102014220189A1 offenbart eine HUD-Projektionsanordnung, welche mit p- polarisierter Strahlung betrieben wird, um ein HUD-Bild zu erzeugen. Da der Einstrahlwinkel typischerweise nahe dem Brewsterwinkel liegt und p-polarisierte Strahlung daher nur in geringem Maße von den Glasoberflächen reflektiert wird, weist die Windschutzscheibe eine reflektierende Struktur auf, die p-polarisierte Strahlung in Richtung des Fahrers reflektieren kann. Als reflektierende Struktur wird eine einzelne metallische Schicht vorgeschlagen mit einer Dicke von 5 nm bis 9 nm, beispielsweise aus Silber oder Aluminium, die auf der dem Innenraum des PKWs abgewandten Außenseite der Innenscheibe aufgebracht ist.
Bei der Auslegung einer Projektionsanordnung, welche auf der HUD-Technologie basiert, muss weiterhin dafür Sorge getragen werden, dass das projizierte Bild vom Betrachter gut erkennbar ist. Eine ausreichende visuelle Wahrnehmbarkeit von insbesondere sicherheitsrelevanten Informationen wie beispielsweise Fahrspur-Hilfen, Geschwindigkeitsanzeige oder Drehzahl des Motors sollte bei allen Wetter- und Lichtverhältnissen gewährleistet sein. So wäre es wünschenswert, über eine Projektionsanordnung zu verfügen, die auf der Head-Up-Display-Technologie basiert und bei der keine unerwünschten Nebenbilder auftreten und deren Anordnung bei guter Erkennbarkeit
mit ausreichender Helligkeit und Kontrast der angezeigten Bildinformationen relativ einfach zu bewerkstelligen ist. Des Weiteren soll die Projektionsanordnung einfach und kostengünstig herstellbar sein.
Aus der DE 10 2006 006 690 B4 ist eine als Sonnenblende ausgebildete Blendschutzvorrichtung bekannt, welche bewegbar an einem Objekt in einem Innenraum eines Fahrzeugs angeordnet ist. Die Blendschutzvorrichtung weist einen lichtdurchlässigen Teilbereich mit einer in der Lichtdurchlässigkeit veränderbaren Funktionsschicht auf.
Die WO 2021/139995 A1 offenbart eine Fahrzeugverglasung und Anzeigesystem innerhalb eines Busses zur Projektion von Bildern auf ein Trennfenster des Busses.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine verbesserte Verbundscheibe für eine Projektionsanordnung bereitzustellen.
Diese Aufgabe wird durch die in den unabhängigen Ansprüchen angegebene Erfindung gelöst. Bevorzugte Ausführungen gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Die erfindungsgemäße Verbundscheibe für eine Projektionsanordnung, umfasst mindestens eine erste Scheibe, eine zweite Scheibe, eine thermoplastische Zwischenschicht, wobei die erste Scheibe über die Zwischenschicht mit der zweiten Scheibe zu einer Verbundscheibe verbunden ist. Die erste Scheibe weist eine erste, von der thermoplastischen Zwischenschicht abgewandte Oberfläche (IV) und eine zweite, der thermoplastischen Zwischenschicht zugewandte Oberfläche (III) auf. Ebenso weist die zweite Scheibe eine erste, der thermoplastischen Zwischenschicht zugewandte Oberfläche (II) und eine zweite, von der thermoplastischen Zwischenschicht abgewandte Oberfläche (I) auf. Weiterhin umfasst die Verbundscheibe eine Spiegelstruktur mit elektrisch schaltbaren optischen Eigenschaften. Insbesondere weist die Spiegelstruktur reflektierende Eigenschaften auf, die elektrisch schaltbar sind. Dazu kann die Spiegelstruktur zwei flächige Steuerelektroden aufweisen. Dadurch, dass die Verbundscheibe eine Spiegelstruktur aufweist, wird eine gute Bilddarstellung mit hohem Kontrast von auf die Verbundscheibe geworfenen Bildern erreicht. Die von der Spiegelstruktur reflektierten Bilder erscheinen hell und somit sehr gut erkennbar.
Die Spiegelstruktur kann an der ersten Scheibe angeordnet sein. Dabei kann die Spiegelstruktur zwischen der ersten Scheibe und der thermoplastischen Zwischenschicht angebracht sein. Alternativ kann die Spiegelstruktur an der ersten Oberfläche (IV) der ersten
Scheibe angebracht sein, was eine besonders einfache Herstellung ermöglicht. Unter der Anordnung wird dabei sowohl die unmittelbare Anordnung der Spiegelstruktur an die Scheibe als auch eine mittelbare Anordnung an die Scheibe verstanden. Beispielsweise kann zwischen der Scheibe und der Spiegelstruktur zumindest eine weitere Schicht angeordnet sein. Durch die Anordnung der Spiegelstruktur an der ersten Scheibe kann das Licht einer Bildanzeigeeinrichtung, die auf die erste Scheibe gerichtet ist, sehr gut reflektiert werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Spiegelstruktur in einem Randbereich der Verbundscheibe angeordnet sein. Ist die Spiegelstruktur in einem Randbereich angeordnet, dann vorzugsweise in der Nähe einer Kante, insbesondere der Unterkante, der Verbundscheibe. Ein Abstand der Spiegelstruktur zu der Kante der ersten Scheibe beträgt bevorzugt von 0,1 cm bis 30 cm, besonders bevorzugt von 1 cm bis 15 cm und insbesondere von 5 cm bis 10 cm. Die Anordnung der Spiegelstruktur in einem Randbereich bietet sich besonders an, da sich der Durchsichtbereich bei vielen Verwendungsmöglichkeiten von Verbundscheiben meistens in einem mittleren Bereich der Verbundscheibe befindet. Somit ist auch bei einer eingeschalteten Spiegelstruktur in semitransparentem (teilweise reflektierend) oder vollständig reflektierendem Zustand die Durchsicht nicht beeinträchtigt.
Die Spiegelstruktur ist in Durchsichtrichtung durch die Verbundscheibe ausgehenden von der ersten Scheibe vor einem opaken Maskierungsstreifen angeordnet, wobei der opake Maskierungsstreifen als opaker Hintergrund fungiert und bereichsweise mindestens auf einer der Oberflächen (III, IV) der ersten Scheibe und/oder der Oberflächen (I, II) der zweiten Scheibe angeordnet ist. Dadurch wird eine gute kontrastreiche Bilddarstellung von auf die Verbundscheibe geworfenen Bildern erreicht. Die von der Spiegelstruktur reflektierten Bilder werden besonders hell reflektiert und sind somit sehr gut erkennbar.
Die Spiegelstruktur und der opaker Maskierungsstreifen können durch die Zwischenschicht und/oder durch die erste Scheibe voneinander getrennt sein. Dabei kann der Abstand zwischen Spiegelstruktur und Maskierungsstreifen weniger als 3 Millimeter betragen. Bei einem Abstand von weniger als 3 Millimetern werden sehr deutliche Reflexionsbilder erzielt.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Spiegelstruktur eine schützende Schutzschicht auf. Mit anderen Worten ist mindestens auf der der ersten Oberfläche (IV) der ersten Scheibe ein hydrophober Film als Schutzschicht angeordnet und versiegelt die hiermit beschichtete Oberfläche der Spiegelstruktur zur umgebenden Atmosphäre. Die vorgesehene Schutzschicht bildet somit, mindestens im Bereich der Spiegelstruktur, die in Einbaulage zu
einem Innenraum gerichtete erste, äußere Oberfläche der Verbundscheibe und schützt diese, insbesondere die Spiegelstruktur, vorteilhaft vor äußeren Einflüssen, insbesondere Verschmutzung. Die Schutzschicht als hydrophober Film ist eine Beschichtung mit guter Widerstandsfähigkeit gegen Ablagerungen beispielsweise von Flüssigkeiten, Salzen, Fetten und Schmutz und ist vorteilhafterweise besonders leicht zu reinigen. Beispielsweise kann bei Berührung durch einen Insassen/Nutzer das Entstehen von Fingerabdrücken vermieden werden. Erfindungsgemäß geeignete, hydrophobe Filme, sowie deren Ausgestaltung und Herstellung, sind beispielsweise in der W02005/084943, der W02007/012779 oder der WO2010/079299 beschrieben. Solche hydrophoben Beschichtungen werden bereits angewendet und beispielsweise auf der Außenseite der Außenscheibe von Fahrzeugen eingesetzt. Solche hydrophoben Filme weisen in dieser Verwendung eine gute Haltbarkeit von zwei oder mehr Jahren auf. Durch die hydrophobe Beschichtung gleiten Wassertropfen auf der Verglasung einfach ab, was einem Fahrer bei Regen eine bessere Sicht durch eine Windschutzscheibe bieten kann. Vorteilhafterweise führt der erfindungsgemäße Einsatz der hydrophoben Beschichtung auf der Spiegelstruktur der Verbundscheibe dazu, dass die Spiegelstruktur nicht direkt der Witterung oder der Reibung durch Scheibenwischer ausgesetzt ist und so eine verlängerte Haltbarkeit aufweist. Die erfindungsgemäße Beschichtung ist vorteilhafterweise aber zusätzlich auch einfach zu erneuern.
In einer weiteren Ausführungsform ist die Spiegelstruktur flächig zusammenhängend ausgebildet. Dies hat den Vorteil, dass die damit verbundenen wasser- und schmutzabweisenden Eigenschaften des hydrophoben Films ebenfalls ganzflächig bereitgestellt werden können. Zudem ist auch die Herstellung einer solchen ganzflächigen Versiegelung zu einem Innenraum hin einfach, effizient und kostengünstig zu bewerkstelligen.
Bevorzugt weist die Spiegelstruktur eine veränderbare Reflektion auf. Das Reflexionsvermögen der Spiegelstruktur kann im eingeschalteten Zustand dem eines Metall/Glas-Spiegels entsprechen und im ausgeschalteten Zustand erfolgt nahezu keine Reflexion. Die erfindungsgemäße Spiegelstruktur kann von einem, insbesondere optisch, transparenten Zustand (also einem „nicht-spiegelnden“ Zustand), in einen semitransparenten Zustand oder reflektierenden Zustand (spiegelnder Zustand) geschaltet werden. Der semitransparente Zustand ist ein Zwischenzustand zwischen dem transparenten und dem reflektierenden Zustand, sodass die Spiegelstruktur dimmbar ist. Damit ist die Helligkeit der reflektierten Bilder veränderbar. Dazu wird eine elektrische Spannung an zwei Anschlussstellen der Spiegelstruktur angelegt. Die Spiegelstruktur eignet sich daher besonders als Spiegel, dessen Reflexionsvermögen veränderbar sein sollte, wie beispielsweise bei einem Fahrzeugspiegel oder einer Bauverglasung.
Vorzugsweise kann die Wahl des Zustands der Spiegelstruktur durch einen Benutzer (beispielsweise einen Fahrzeuginsassen) je nach Wunsch oder Anforderung selbst vorgenommen werden. Es kann dabei ein Schalter oder ein Dimmer verwendet werden. Die Spiegelstruktur kann aber auch automatisch schaltbar sein.
Die Spiegelstruktur ist bevorzugt als eine Spiegelfolie ausgebildet. Dies hat den Vorteil, dass die Spiegelfolie in einem Herstellungsprozess der Verbundscheibe besonders gut verwendbar und handhabbar ist.
Der opake Maskierungsstreifen, welcher bereichsweise mindestens auf einer der Oberflächen (I, II, III, IV) der ersten Scheibe angeordnet ist, kann grundsätzlich auf jeder Scheibenseite der ersten oder zweiten Scheibe angeordnet sein. Bei der erfindungsgemäßen Verbundscheibe ist dieser bevorzugt auf der ersten Oberfläche (II) der zweiten Scheibe aufgebracht, wo er vor äußeren Einflüssen geschützt ist. Alternativ oder zusätzlich kann bevorzugt ein Markierungsstreifen auf der ersten Oberfläche (IV) der ersten Scheibe vorgesehen sein.
Der Maskierungsstreifen ist bevorzugt eine Beschichtung aus einer oder mehreren Schichten. Alternativ kann er aber auch ein in die Verbundscheibe eingelegtes, opakes Element sein, beispielsweise eine Folie.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Verbundscheibe besteht der Maskierungsstreifen aus einer Einzelschicht. Dies hat den Vorteil einer besonders einfachen und kostengünstigen Fertigung der Verbundscheibe, da nur eine einzige Schicht für den Maskierungsstreifen ausgebildet werden muss.
Insbesondere bei einer Windschutzscheibe dient der Maskierungsstreifen zum Maskieren einer Kleberaupe zum Einkleben der Windschutzscheibe in eine Fahrzeugkarosserie. Das bedeutet, er verhindert die Sicht auf die in aller Regel unregelmäßig aufgetragene Kleberaupe nach außen, so dass ein harmonischer Gesamteindruck der Windschutzscheibe entsteht. Andererseits dient der Maskierungsstreifen als UV-Schutz für das verwendete Klebematerial. Dauernde Bestrahlung mit UV-Licht schadet dem Klebematerial und würde die Verbindung der Scheibe mit der Fahrzeugkarossiere im Laufe der Zeit lösen. Bei Scheiben mit einer elektrisch steuerbaren Spiegelstruktur kann der Maskierungsstreifen beispielsweise auch zum Abdecken von Sammelleitern und/oder Anschlusselementen dienen.
Der Maskierungsstreifen wird insbesondere im Siebdruckverfahren auf die zweite Scheibe und/oder erste Scheibe aufgedruckt. Dabei wird die Druckfarbe durch ein feinmaschiges Gewebe hindurch auf die Glasscheibe gedruckt. Die Druckfarbe wird dabei beispielsweise mit einer Gummirakel durch das Gewebe hindurchgepresst. Das Gewebe weist Bereiche auf, welche für die Druckfarbe durchlässig sind, neben Bereichen, welche für die Druckfarbe undurchlässig sind, wodurch die geometrische Form des Drucks festgelegt wird. Das Gewebe fungiert somit als Schablone für den Druck. Die Druckfarbe enthält mindestens ein Pigment und Glasfritten, suspendiert in einer flüssigen Phase (Lösungsmittel), beispielsweise Wasser oder organische Lösungsmittel wie Alkohole. Das Pigment ist typischerweise ein Schwarzpigment, beispielsweise Pigmentruß (Carbon Black), Anilinschwarz, Beinschwarz, Eisenoxidschwarz, Spinellschwarz und/oder Graphit.
Nach dem Aufdrucken der Druckfarbe wird die Glasscheibe einer Temperaturbehandlung unterzogen, wobei die flüssige Phase durch Verdampfen ausgetrieben wird und die Glasfritten aufgeschmolzen werden und sich dauerhaft mit der Glasoberfläche verbinden. Die Temperaturbehandlung wird typischerweise bei Temperaturen im Bereich von 450°C bis 700°C durchgeführt. Als Maskierungsstreifen verbleibt das Pigment in der durch die aufgeschmolzene Glasfritte gebildeten Glasmatrix. Der Maskierungsstreifen weist bevorzugt eine Dicke von 5 pm bis 50 pm auf, besonders bevorzugt von 8 pm bis 25 pm.
Der Maskierungsstreifen kann, wie bereits beschrieben, grundsätzlich auf jeder Scheibenseite der ersten Scheibe oder der zweiten Scheibe angeordnet sein. Bei einer erfindungsgemäßen Verbundscheibe ist dieser bevorzugt in Einbaulage auf der ersten Oberfläche (Innenseite) II der zweiten Scheibe (Außenscheibe) aufgebracht, wo er vor äußeren Einflüssen geschützt ist.
Eine andere Ausgestaltung sieht vor, dass alternativ oder zusätzlich ein Maskierungsstreifen als keramischer Schwarzdruck auf der ersten Oberfläche (IV) der ersten Scheibe angeordnet ist, der insbesondere die Auftragung von Klebeschichten und die Qualität von Verklebungen, insbesondere beim Einbau der erfindungsgemäßen Verbundscheibe, beispielsweise in ein Fahrzeug, verbessern kann. Mit anderen Worten ist der opake Maskierungsstreifen bevorzugt als keramischer Schwarzdruck auf der ersten Oberfläche (IV) der ersten Scheibe mindestens in einem Randbereich, beispielsweise als umlaufender Randbereich, der Verbundscheibe angeordnet.
Alternativ ist der Maskierungsstreifen eine gefärbte oder pigmentierte, bevorzugt schwarzpigmentierte, thermoplastische Verbundfolie, die vorzugsweise auf Basis von Polyvinylbutyral (PVB), Ethylvinylacetat (EVA) oder Polyethylenterephthalat (PET), bevorzugt PVB,
ausgebildet ist. Die Färbung oder Pigmentierung der Verbundfolie ist dabei frei wählbar, bevorzugt aber schwarz. Die gefärbte oder pigmentierte Verbundfolie ist vorzugsweise zwischen der ersten Scheibe und der zweiten Scheibe angeordnet. Die gefärbte oder pigmentierte thermoplastische Verbundfolie weist bevorzugt eine Dicke von 0,25 mm bis 1 mm auf. Vorzugsweise erstreckt sich die gefärbte oder pigmentierte Verbundfolie über maximal 50 % und besonders bevorzugt maximal 30 % der Fläche der Verbundscheibe. Um Dickenunterschiede in der Verbundscheibe zu vermeiden, ist vorzugsweise eine transparente weitere thermoplastische Verbundfolie zwischen der ersten Scheibe (beispielsweise einer Innenscheibe) und der zweiten Scheibe (beispielsweise einer Außenscheibe) angeordnet, welche sich über mindestens 50 %, bevorzugt mindestens 70 % der Fläche der Verbundscheibe erstreckt. Die gefärbte oder pigmentierte Verbundfolie ist in der Flächenebene der Verbundscheibe von der transparenten thermoplastischen Verbundscheibe versetzt angeordnet, sodass sich diese nicht überlappen oder decken.
Der Maskierungsstreifen kann auch durch eine bereichsweise pigmentierte oder gefärbte thermoplastische Verbundfolie bereitgestellt werden. In diesem Fall ist die Spiegelstruktur räumlich in Durchsichtrichtung durch die Verbundscheibe vor dem pigmentierten oder gefärbten Bereich der thermoplastischen Verbundfolie angeordnet. Die Pigmentierung oder Färbung der Verbundfolie erstreckt sich vorzugsweise über einen Bereich von maximal 50 % und besonders bevorzugt maximal 30 % der Fläche der Verbundscheibe. Der restliche Teil der bereichsweise pigmentierten oder gefärbten thermoplastischen Verbundfolie ist transparent, also ohne Pigmentierung oder Färbung ausgebildet. Die bereichsweise pigmentierte oder gefärbte thermoplastische Verbundfolie erstreckt sich vorzugsweise über die gesamte Fläche der Verbundscheibe. Die Ausführung des Maskierungsstreifens als pigmentierte oder gefärbte thermoplastische Verbundfolie oder als bereichsweise pigmentierte oder gefärbte thermoplastische Verbundfolie vereinfacht die Herstellung der Verbundscheibe und verbessert ihre Stabilität. Es ist sehr vorteilhaft, wenn die erste Scheibe (Innenscheibe) oder die zweite Scheibe (Außenscheibe) zuvor nicht beschichtet werden müssen, um einen opaken Hintergrund zu erzeugen. Dies erhöht zum einen die Stabilität der Verbundscheibe und verbessert weiterhin die Prozesseffizienz.
Die Begriffe „erste Scheibe“ und „zweite Scheibe“ sind zur Unterscheidung der beiden Scheiben bei einer erfindungsgemäßen Verbundscheibe gewählt. Mit den Begriffen ist keine Aussage über die geometrische Anordnung verbunden. Ist die erfindungsgemäße Verbundscheibe beispielsweise dafür vorgesehen, in einer Öffnung, beispielsweise eines Fahrzeugs oder eines Gebäudes, den Innenraum gegenüber der äußeren Umgebung
abzutrennen, so kann die erste Scheibe dem Innenraum oder der äußeren Umgebung zugewandt sein.
Die erste Scheibe und zweite Scheibe enthalten oder bestehen bevorzugt aus Glas, besonders bevorzugt Flachglas, Floatglas, Quarzglas, Borosilikatglas, Kalk-Natron-Glas, Alumino-Silikat- Glas, oder klaren Kunststoffen, vorzugsweise starre klare Kunststoffe, insbesondere Polyethylen, Polypropylen, Polycarbonat, Polymethylmethacrylat, Polystyrol, Polyamid, Polyester, Polyvinylchlorid und/oder Gemische davon.
Die erste Scheibe und zweite Scheibe können weitere geeignete, an sich bekannte Beschichtungen aufweisen, beispielsweise Antireflexbeschichtungen, Antihaftbeschichtungen, Antikratzbeschichtungen, photokatalytische Beschichtungen, elektrisch leitfähige Beschichtungen, oder Sonnenschutzbeschichtungen oder Low-E- Beschichtungen.
Die Dicke der einzelnen Scheiben (erste Scheibe und zweite Scheibe) kann breit variieren und den Erfordernissen des Einzelfalls angepasst werden. Vorzugsweise werden Scheiben mit den Standardstärken von 0,5 mm bis 5 mm und bevorzugt von 1 ,0 mm bis 2,5 mm verwendet. Die Größe der Scheiben kann breit variieren und richtet sich nach der Verwendung. Die Verbundscheibe kann eine beliebige dreidimensionale Form aufweisen. Vorzugsweise haben die erste Scheibe und zweite Scheibe keine Schattenzonen, so dass sie beispielsweise durch Kathodenzerstäubung beschichtet werden können. Bevorzugt sind die erste Scheibe und zweite Scheibe plan oder leicht oder stark in eine Richtung oder in mehrere Richtungen des Raumes gebogen.
Die erste Scheibe und die zweite Scheibe sind erfindungsgemäß bevorzugt transparent. Im Sinne der vorliegenden Erfindung bedeutet "transparent", dass die Gesamttransmission der Verbundscheibe den gesetzlichen Bestimmungen beispielsweise für Windschutzscheiben (beispielsweise den Richtlinien der europäischen Union ECE-R43) entspricht und für sichtbares Licht bevorzugt eine Durchlässigkeit von mehr als 50% und insbesondere von mehr als 60%, beispielsweise mehr als 70%, aufweist. Mit „transparenter Scheibe“ ist somit gemeint, dass die erste Scheibe und die zweite Scheibe derart transparent sind, dass die Durchsicht durch einen Durchsichtbereich der Verbundscheibe die gesetzlichen Bestimmungen für die gewünschte Verwendung, beispielsweise für Windschutzscheiben, erfüllt sind. Entsprechend bedeutet "opak" eine Lichttransmission von weniger als 10 %, bevorzugt weniger als 5 % und insbesondere 0%.
Ist eine Schicht auf Basis eines Materials ausgebildet, so besteht die Schicht mehrheitlich aus diesem Material, insbesondere im Wesentlichen aus diesem Material neben etwaigen Verunreinigungen oder Dotierungen.
Die thermoplastische Zwischenschicht (Haftschicht) enthält oder besteht aus mindestens einem thermoplastischen Kunststoff, bevorzugt Polyvinylbutyral (PVB), Ethylenvinylacetat (EVA) und/oder Polyurethan (PU) oder Copolymere oder Derivate davon, gegebenenfalls in Kombination mit Polyethylenterephthalat (PET). Die thermoplastische Zwischenschicht kann aber auch beispielsweise Polypropylen (PP), Polyacrylat, Polyethylen (PE), Polycarbonat (PC), Polymethylmetacrylat, Polyvinylchlorid, Polyacetatharz, Gießharz, Acrylat, fluorinierte Ethylen-Propylen, Polyvinylfluorid und/oder Ethylen-Tetrafluorethylen, oder ein Copolymer oder Gemisch davon enthalten.
Die thermoplastische Zwischenschicht ist bevorzugt als mindestens eine thermoplastische Verbundfolie ausgebildet und enthält oder besteht aus Polyvinylbutyral (PVB), besonders bevorzugt aus Polyvinylbutyral (PVB) und dem Fachmann bekannte Additive, wie beispielsweise Weichmacher. Bevorzugt enthält die thermoplastische Zwischenschicht mindestens einen Weichmacher. Weichmacher sind chemische Verbindungen, die Kunststoffe weicher, flexibler, geschmeidiger und/oder elastischer machen. Sie verschieben den thermoelastischen Bereich von Kunststoffen hin zu niedrigeren Temperaturen, so dass die Kunststoffe im Bereich der Einsatz-Temperatur die gewünschten elastischeren Eigenschaften aufweisen. Bevorzugte Weichmacher sind beispielsweise Carbonsäureester, insbesondere schwerflüchtige Carbonsäureester, Fette, Öle, Weichharze und Campher.
Bevorzugt enthält die thermoplastische Zwischenschicht auf Basis von PVB mindestens 3 Gew.-%, bevorzugt mindestens 5 Gew.-%, besonders bevorzugt mindestens 20 Gew.-%, noch mehr bevorzugt mindestens 30 Gew.-% und insbesondere mindestens 35 Gew.-% eines Weichmachers. Der Weichmacher enthält oder besteht beispielsweise aus Triethylenglykol- bis-(2-ethylhexanoat).
Die thermoplastische Zwischenschicht kann durch eine einzelne Folie ausgebildet sein oder auch durch mehr als eine Folie. Die thermoplastische Zwischenschicht kann durch eine oder mehrere flächig übereinander angeordnete thermoplastische Folien ausgebildet werden, wobei die Dicke der thermoplastischen Zwischenschicht bevorzugt von 0,25 mm bis 1 mm beträgt, typischerweise 0,38 mm oder 0,76 mm.
Die thermoplastische Zwischenschicht kann auch eine funktionale thermoplastische Zwischenschicht sein, insbesondere eine Zwischenschicht mit akustisch dämpfenden Eigenschaften, eine Infrarotstrahlung reflektierende Zwischenschicht, eine Infrarotstrahlung absorbierende Zwischenschicht und/oder eine UV-Strahlung absorbierende Zwischenschicht. So kann die thermoplastische Zwischenschicht beispielsweise auch eine Bandfilterfolie sein, die schmale Bänder des sichtbaren Lichts ausblendet.
Die Erfindung umfasst weiterhin eine Projektionsanordnung, umfassend eine erfindungsgemäße Verbundscheibe wie vorstehend in verschiedenen Ausführungsformen beschrieben, wobei die Verbundscheibe eine Spiegelstruktur mit elektrisch schaltbaren optischen Eigenschaften aufweist. Die Projektionseinrichtung umfasst weiterhin eine der Verbundscheibe zugeordnete Bildanzeigevorrichtung mit einer auf die Verbundscheibe gerichteten Bildanzeige, wobei die Bildanzeigevorrichtung auf die Verbundscheibe gerichtet ist und diese mit Licht, insbesondere p-polarisiertem Licht, bestrahlt, und wobei zumindest der Bereich der Verbundscheibe von der Bildanzeigevorrichtung bestrahlt wird, der zumindest teilweise die Spiegelstruktur umfasst.
Die Angabe der Polarisationsrichtung bezieht sich dabei auf die Einfallsebene der Strahlung auf der Verbundscheibe. Mit p-polarisierter Strahlung wird eine Strahlung bezeichnet, deren elektrisches Feld in der Einfallsebene schwingt. Mit s-polarisierter Strahlung wird eine Strahlung bezeichnet, deren elektrisches Feld senkrecht zur Einfallsebene schwingt. Die Einfallsebene wird durch den Einfallsvektor und die Flächennormale der Verbundscheibe im geometrischen Zentrum des bestrahlten Bereichs aufgespannt.
Bevorzugt reflektiert die Spiegelstruktur erfindungsgemäß mehr als 10%, bevorzugt mindestens 30% oder mehr, bevorzugt 50% oder mehr und insbesondere 70 % oder mehr, von dem auf die Spiegelstruktur auftreffenden Licht, insbesondere p-polarisiertem Licht, bevorzugt in einem Wellenlängenbereich von 450 nm bis 650 nm und Einstrahlwinkeln von 50 bis 80°, beispielsweise von 55° bis 75°. Dies ist vorteilhaft, um eine möglichst große Helligkeit eines von der Bildanzeigevorrichtung ausgestrahlten und an der Spiegelstruktur reflektierten Bildes zu erreichen.
Mit dem Begriff p-polarisiertes Licht ist Licht aus dem sichtbaren Spektralbereich gemeint, das mehrheitlich aus Licht besteht, welches eine p-Polarisation aufweist. Das p-polarisierte Licht hat vorzugsweise einen Lichtanteil mit p-Polarisation von > 50 %, bevorzugt von > 70 % und besonders bevorzugt von > 90 % und insbesondere von etwa 100%.
Die Bildanzeigevorrichtung als Lichtquelle dient der Ausstrahlung eines Bildes. Als Bildanzeigevorrichtung kann ein Projektor, ein Display oder auch eine andere dem Fachmann bekannte Vorrichtung verwendet werden. Bevorzugt ist die Bildanzeigevorrichtung ein Display, besonders bevorzugt ein LCD, LED-Display, OLED-Display oder elektrolumineszentes Display, insbesondere ein LCD. Displays weisen eine geringe Einbauhöhe auf und sind so einfach und platzsparend in das Armaturenbrett eines Fahrzeugs zu integrieren. Darüber hinaus sind Displays im Vergleich zu Projektoren wesentlich energiesparender zu betreiben. Die vergleichsweise geringere Helligkeit von Displays ist dabei in Kombination mit der erfindungsgemäßen Spiegelstruktur und der dahinterliegenden opaken Abdeckschicht völlig ausreichend. Die Strahlung der Bildanzeigevorrichtung trifft vorzugsweise mit einem Einfallswinkel von 55° bis 80° auf die Verbundscheibe, bevorzugt von 62° bis 77° auf die Verbundscheibe im Bereich der Spiegelstruktur. Der Einfallswinkel ist der Winkel zwischen dem Einfallsvektor der Strahlung der Bildanzeigevorrichtung und der Flächennormale im geometrischen Zentrum der Reflexionsschicht.
Die Erfindung umfasst auch ein Fahrzeug, insbesondere Personenkraftwagen, mit einer erfindungsgemäßen Verbundscheibe.
Des Weiteren kann die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Verbundscheibe umfassen. Das Verfahren umfasst zumindest die Schritte: das Bereitstellen der ersten Scheibe, der thermoplastischen Zwischenschicht, der Spiegelstruktur und der zweiten Scheibe, das Anordnen der ersten Scheibe, der thermoplastischen Zwischenschicht, der Spiegelstruktur und der zweiten Scheibe, wobei die thermoplastische Zwischenschicht zwischen der ersten Scheibe und der zweiten Scheibe angeordnet wird und die Spiegelstruktur an der ersten, der thermoplastischen Zwischenschicht abgewandten Oberfläche (IV) der ersten Scheibe oder zwischen der ersten Scheibe und der zweiten Scheibe angeordnet wird, die Laminierung des Schichtstapels zu einer Verbundscheibe.
Die Laminierung des Schichtstapels erfolgt unter Einwirkung von Hitze, Vakuum und/oder Druck, wobei die einzelnen Schichten durch mindestens eine thermoplastische Zwischenschicht miteinander verbunden (laminiert) werden. Es können an sich bekannte Verfahren zur Herstellung einer Verbundscheibe verwendet werden. Es können beispielsweise sogenannte Autoklav-Verfahren bei einem erhöhten Druck von etwa 10 bar bis
15 bar und Temperaturen von 130 °C bis 145 °C über etwa 2 Stunden durchgeführt werden. An sich bekannte Vakuumsack- oder Vakuumringverfahren arbeiten beispielsweise bei etwa 200 mbar und 130 °C bis 145 °C. Die erste Scheibe, die zweite Scheibe und die thermoplastische Zwischenschicht können auch in einem Kalander zwischen mindestens einem Walzenpaar zu einer Verbundscheibe verpresst werden. Anlagen dieser Art sind zur Herstellung von Verbundscheiben bekannt und verfügen normalerweise über mindestens einen Heiztunnel vor einem Presswerk. Die Temperatur während des Pressvorgangs beträgt beispielsweise von 40 °C bis 150 °C. Kombinationen von Kalander- und Autoklavverfahren haben sich in der Praxis besonders bewährt. Alternativ können Vakuumlaminatoren eingesetzt werden. Diese bestehen aus einer oder mehreren beheizbaren und evakuierbaren Kammern, in denen die Außenscheibe und die Innenscheibe innerhalb von beispielsweise etwa 60 Minuten bei verminderten Drücken von 0,01 mbar bis 800 mbar und Temperaturen von 80°C bis 170°C laminiert werden können.
In einer vorteilhaften Ausführungsform des Verfahrens erfolgt nach der Laminierung des Schichtstapels das Aufträgen einer Schutzschicht in Form eines hydrophoben Films, beispielsweise durch flüssigen Auftrag, beispielsweise durch Sprühen, Tauchen, Fluten oder auch durch Aufträgen mit einem Tuch. Das Aufträgen des hydrophoben Films kann alternativ beispielsweise auch als Nanoschichtsystem, mittels chemischer oder physikalischer Gasabscheideverfahren erfolgen. Der hydrophobe Film bildet erfindungsgemäß mindestens im Bereich der Spiegelstruktur die äußere, exponierte Oberfläche der Verbundscheibe zum Innenraum.
Weiterhin umfasst die vorliegende Erfindung eine Verwendung der erfindungsgemäßen Verbundscheibe in Fortbewegungsmitteln für den Verkehr auf dem Lande, in der Luft oder zu Wasser, insbesondere in Zügen, Schiffen und Kraftfahrzeugen beispielsweise als Windschutzscheibe, Dachscheibe, Heckscheibe und/oder Seitenscheibe. Bevorzugt ist die Verwendung der Verbundscheibe als Fahrzeug-Windschutzscheibe. Die erfindungsgemäße Verbundscheibe kann auch als funktionales und/oder dekoratives Einzelstück und als Einbauteil in Möbeln, Geräten und Gebäuden verwendet werden.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung können alle Ausführungsformen, die für einzelne Merkmale genannt sind, auch frei miteinander kombiniert werden, sofern diese nicht widersprüchlich sind.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Figuren und Ausführungsbeispielen näher erläutert. Die Figuren sind eine schematische Darstellung und nicht maßstabsgetreu. Die Figuren schränken die Erfindung in keiner Weise ein.
Es zeigen:
Figur 1 eine Querschnittansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Projektionsanordnung,
Figur 2 eine Draufsicht auf eine Verbundscheibe von Fig. 1 ,
Figur 3 eine Querschnittansicht einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verbundscheibe im Bereich einer Spiegelstruktur,
Figur 4 eine Querschnittansicht einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verbundscheibe,
Figur 5 eine Querschnittansicht einer dritten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verbundscheibe,
Figur 6 eine Querschnittansicht einer vierten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verbundscheibe,
Figur 7 eine vergrößerte Querschnittansicht der ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verbundscheibe im Bereich Z, und
Figur 8 eine vergrößerte Querschnittansicht einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verbundscheibe.
Angaben mit Zahlenwerten sind in aller Regel nicht als exakte Werte zu verstehen, sondern beinhalten auch eine Toleranz von +/- 1 % bis zu +/- 10 %.
Figur 1 zeigt eine Querschnittansicht auf eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Projektionsanordnung 100 in einem Fahrzeug. Die schematische Darstellung ist stark vereinfacht. Die Querschnittansicht von Figur 1 entspricht der Schnittlinie A-A‘ der Verbundscheibe 10 aus Figur 2.
Eine Draufsicht der Verbundscheibe 10 ist in Figur 2 dargestellt. Unterschiedliche Ausführungsformen der Verbundscheibe 10 sind in Figuren 3 bis 8 dargestellt. Die Verbundscheibe 10 umfasst eine erste Scheibe 1 und eine zweite Scheibe 2 mit einer thermoplastischen Zwischenschicht 3. Die thermoplastische Zwischenschicht 3 verbindet die erste Scheibe 1 mit der zweiten Scheibe 2. In eingebautem Zustand ist die Verbundscheibe 10 eine Verglasungseinheit eines Fahrzeugs oder Gebäudes. Die Verbundscheibe 10 trennt
einen Innenraum 12 von einer äußeren Umgebung 13 ab. Beispielsweise ist die Verbundscheibe 10 die Windschutzscheibe eines Kraftfahrzeugs.
Die erste Scheibe 1 und die zweite Scheibe 2 bestehen jeweils aus Glas, vorzugsweise thermisch vorgespanntem Kalk-Natron-Glas und sind für sichtbares Licht transparent. Die thermoplastische Zwischenschicht 3 besteht aus einem thermoplastischen Kunststoff, vorzugsweise Polyvinylbutyral (PVB), Ethylenvinylacetat (EVA) und/oder Polyethylenterephthalat (PET).
Die erste Scheibe 1 weist eine erste, von der thermoplastischen Zwischenschicht abgewandte Oberfläche IV und eine zweite, der thermoplastischen Zwischenschicht zugewandte Oberfläche III auf. Ebenso weist die zweite Scheibe 2 eine erste, der thermoplastischen Zwischenschicht zugewandte Oberfläche II und eine zweite, von der thermoplastischen Zwischenschicht abgewandte Oberfläche I auf. Die erste Oberfläche II der zweiten Scheibe 2 und die zweite Oberfläche III der ersten Scheibe 1 sind also jeweils der Zwischenschicht 3 zugewandt. Die zweite Oberfläche I der zweiten Scheibe 2 ist die Außenraumfläche der Verbundscheibe 10. Die erste Oberfläche IV der ersten Scheibe 1 ist die Innenraumfläche der Verbundscheibe 10.
Weiterhin weist die Verbundscheibe 10 an der zweiten Scheibe 2 einen rahmenförmig umlaufenden Maskierungsstreifen 7, 7‘ auf. Der Maskierungsstreifen 7 ,7‘ ist opak, vorzugsweise schwarz, ausgebildet. Der Maskierungsstreifen 7, 7‘ ist zur Abdeckung der auf der innenseitig der Verbundscheibe 10 angeordneten Verklebungen und Anschlussstrukturen. Der Maskierungsstreifen 7, 7‘ kann im unteren (beispielsweise motorseitigen) Abschnitt des Randbereichs 11 auch verbreitet ausgebildet sein. Dazu weist der Abschnitt des Randbereichs 11 eine größere Breite als im oberen (beispielsweise dachseitigen) Abschnitt des Randbereichs 11 der Verbundscheibe 10 auf. Als Breite wird die Abmessung des Maskierungsstreifens 7, 7‘ senkrecht zu dessen Erstreckung verstanden.
Die Verbundscheibe 10 umfasst eine Spiegelstruktur 4, die sich an der ersten Scheibe 1 und räumlich vor dem Maskierungsstreifen 7, 7‘ befindet. Der opake Maskierungsstreifen 7, 7‘ fungiert als opaker Hintergrund. Die Spiegelstruktur 4 ist beispielsweise eine Spiegelfolie, wobei der Maskierungsstreifen 7,7‘ die Spiegelfolie vollständig überdeckt. Die Spiegelstruktur 4 ist elektrisch schaltbar. Insbesondere weist die Spiegelstruktur 4 reflektierende Eigenschaften auf, die elektrisch schaltbar sind. Dazu kann die Spiegelstruktur 4 zwei flächige Steuerelektroden aufweisen. Mit anderen Worten kann die Reflektivität der Speigelstruktur 4 in einem ersten Betriebsmodus anders sein als in einem zweiten Betriebsmodus. Die
Spiegelstruktur 4 kann von einem, insbesondere optisch, transparenten Zustand (also einem „nicht-spiegelnden“ Zustand), in einen semitransparenten Zustand oder reflektierenden Zustand (spiegelnder Zustand) geschaltet werden. Der semitransparente Zustand ist ein Zwischenzustand zwischen dem transparenten und dem reflektierenden Zustand, sodass die Spiegelstruktur 4 dimmbar ist. Wenn die Verbundscheibe 10 im Bereich der Spiegelstruktur 4 mit Bildern bestrahlt wird, werden diese Bilder reflektiert. Vor dem opaken Maskierungsstreifen 7, 7‘ erscheinen die von der Spiegelstruktur 4 reflektierten Bilder hell und gut erkennbar.
Die Spiegelstruktur 4 ist an der ersten Scheibe 1 angeordnet. Dabei kann die Spiegelstruktur 4 zwischen der ersten Scheibe 1 und der thermoplastischen Zwischenschicht 3 angeordnet sein. Alternativ kann die Spiegelstruktur 4 an der ersten Oberfläche (IV) der ersten Scheibe 1 angebracht sein.
Die Spiegelstruktur 4 ist in einem Randbereich 11 in der Nähe der Unterkante der Verbundscheibe 10 angeordnet. Ein Abstand der Spiegelstruktur 4 zu einer Kante der ersten Scheibe 1 kann 6 cm, 8 cm oder 10 cm betragen. Alternativ oder zusätzlich kann die Spiegelstruktur 4 im oberen Abschnitt des Randbereichs 11 oder an einem seitlichen Abschnitt des Randbereichs 11 angeordnet sein. Eine randseitige Anordnung ist natürlich in einer Verwendung und Ausgestaltung der Verbundscheibe 10 als Windschutzscheibe vorteilhaft und zweckmäßig, um die geforderten Auflagen für das Sichtfeld des Fahrers zu erfüllen. Die Spiegelstruktur 4 kann flächig zusammenhängend, insbesondere einteilig, ausgebildet sein. Die Spiegelstruktur 4 kann sich entlang einer, insbesondere unteren Kante der Verbundscheibe 10 erstrecken, so dass ein umlaufendes (von einer Seitenkante zu einer gegenüberliegenden Seitenkante) Bild erzeugt werden kann. Ober die Spiegelstruktur 4 erstreckt sich in mehreren, beispielsweise drei oder vier, Abschnitten, die im unteren (beispielsweise motorseitigen) Randbereich 11 angeordnet sind.
Die Projektionsanordnung 100 umfasst weiterhin eine Bildanzeigevorrichtung 9 als Bildgeber. Die Bildanzeigevorrichtung 9 kann in einem Armaturenbrett eines Fahrzeugs angeordnet sein und die Verbundscheibe 10 mit Bildern bestrahlen. Sie dient zur Generierung von Licht, insbesondere p-polarisiertem Licht 10, das auf die Verbundscheibe 10 und die Spiegelstruktur 4 gerichtet ist. Die Spiegelstruktur 4 reflektiert das Licht 10‘ beispielsweise in den Fahrzeuginnenraum, wo es von einem Betrachter (z.B. Fahrer) gesehen werden kann. Dadurch können wichtige Fahrzeugdaten (Geschwindigkeit, Drehzahl, Wegleitinformationen) dem Fahrer besonders kontrastreich eingeblendet werden.
Das Licht 10 der Bildanzeigevorrichtung 9 trifft bevorzugt mit einem Einfallswinkel von 50° bis 80°, insbesondere von 55° bis 75°, beispielsweise von 60° bis 70°, typischerweise etwa 65° auf die Verbundscheibe 10. Die Bildanzeigevorrichtung 9 kann alternativ oder zusätzlich in der A-Säule eines Kraftfahrzeugs oder am Dach im Fahrzeuginnenraum angeordnet sein. Wenn mehrere Spiegelstrukturen 4 vorgesehen sind, kann jede Spiegelstruktur 4 eine separate Bildanzeigevorrichtung 9 zugeordnet sein, d.h. es können mehrere Bildanzeigevorrichtungen 9 angeordnet sein. Die Bildanzeigevorrichtung 9 ist beispielsweise ein Display, wie ein LCD, OLED-Display, EL-Display oder pLED-Display. Möglich wäre beispielsweise auch, dass es sich bei der Verbundscheibe 10 um eine Dachscheibe, Seiten- oder Heckscheibe eines Fahrzeugs handelt.
Figur 2 zeigt eine Draufsicht auf eine Verbundscheibe 10 von Figur 1. In der Draufsicht von Figur 2 ist die Spiegelstruktur 4 in Erstreckung entlang des unteren Abschnitts des Randbereichs 11 der Verbundscheibe 10 angeordnet.
Die Spiegelstruktur 4 ist in dieser gezeigten Ausgestaltung in unmittelbarem Kontakt mit der zweiten Oberfläche (III) der ersten Scheibe 1. Die Spiegelstruktur 4 ist einteilig ausgebildet. Alternativ kann die Spiegelstruktur 4 in mehrere Abschnitte unterteilt sein. Die Anzahl der Abschnitt kann breit variieren. Die Spiegelstruktur 4 kann in 2, 4, 6 oder 8 Abschnitte unterteilt sein.
Figur 3 zeigt eine Querschnittansicht einer ersten Ausführungsform der Verbundscheibe 10 im Bereich der Spiegelstruktur 4. Die Querschnittansicht der Figur 3 entspricht der Schnittlinie A- A‘ (Figur 2) im Bereich der Spiegelstruktur 4. Der Maskierungsstreifen 7 ist auf der ersten Oberfläche II der zweiten Scheibe 2 bevorzugt als keramischer Schwarzdruck aufgebracht. Der Maskierungsstreifen 7 besteht in der ersten Ausführungsform aus einer Beschichtung, enthaltend ein opakes, elektrisch nichtleitendes Material, beispielsweise eine schwarz eingefärbte Siebdruckfarbe, die eingebrannt ist.
Die Spiegelstruktur 4 und der Maskierungsstreifen 7 sind in dieser Ausführungsform durch die thermoplastische Zwischenschicht 3 voneinander getrennt sind. Dabei kann der Abstand zwischen Spiegelstruktur 4 und Maskierungsstreifen 7 weniger als 3 Millimeter, beispielsweise 0,76 Millimeter oder 0,38 Millimeter, betragen. Bei einem Abstand von weniger als 3 Millimetern werden sehr deutliche Reflexionsbilder erzielt.
Figur 4 zeigt eine zweite Ausführungsform der Verbundscheibe 10. Die Querschnittansicht der
Figur 4 entspricht der Schnittlinie A-A‘ (Figur 2) im Bereich der Spiegelstruktur 4. Im
Unterschied zu der Ausgestaltung in Figur 3 wird der Maskierungsstreifen 7‘ (opake Hintergrund der Spiegelstruktur 4) nicht durch einen Schwarzdruck auf der ersten Oberfläche (II) der zweiten Scheibe 2 ausgebildet, sondern durch eine gefärbte thermoplastische Zwischenschicht 3, beispielsweise eine gefärbte oder getönte PVB-Folie realisiert. Ein oder mehrere Schwarzdrucke können als weitere zusätzliche Schichten vorteilhaft als Maskierung für Verklebungen dienen (hier nicht gezeigt).
Figur 5 zeigt eine dritte Ausführungsform der Verbundscheibe 10. Die Querschnittansicht der Figur 5 entspricht der Schnittlinie A-A‘ (Figur 2) im Bereich der Spiegelstruktur 4. Im Unterschied zu der Ausgestaltung in Figur 3 befindet sich die Spiegelstruktur 4 nicht zwischen der ersten Scheibe 1 und der thermoplastischen Zwischenschicht 3, sondern an der ersten Oberfläche IV der ersten Scheibe 1. Weiterhin ist die Spiegelstruktur 4 räumlich vor dem Maskierungsstreifen 7 angeordnet. Auf der dem Innenraum 12 zugewandten Oberfläche der Spiegelstruktur 4 ist eine Schutzschicht 5 angeordnet. Die Schutzschicht 5 versiegelt die Oberfläche der Spiegelstruktur 4 zur umgebenden Atmosphäre. Die vorgesehene Schutzschicht 5 bildet somit, mindestens im Bereich der Spiegelstruktur 4, die in Einbaulage zu dem Innenraum gerichtete erste, äußere Oberfläche der Verbundscheibe 10 und schützt diese sowie die Spiegelstruktur 4 vorteilhaft vor äußeren Einflüssen und Verschmutzung. Die Schutzschicht 5 kann als hydrophober Film ausgebildet sein, der eine Beschichtung mit guter Widerstandsfähigkeit gegen Ablagerungen beispielsweise von Flüssigkeiten, Salzen, Fetten und Schmutz ist. Beispielsweise kann bei Berührung durch einen Nutzer das Entstehen von Fingerabdrücken vermieden werden.
Figur 6 zeigt eine vierte Ausführungsform der Verbundscheibe 10. Die Querschnittansicht der Figur 6 entspricht der Schnittlinie A-A‘ (Figur 2) im Bereich der Spiegelstruktur 4. Im Unterschied zu der Ausgestaltung in Figur 4 befindet sich die Spiegelstruktur 4 nicht zwischen der ersten Scheibe 1 und der thermoplastischen Zwischenschicht 3, sondern an der ersten Oberfläche (IV) der ersten Scheibe 1. Der Maskierungsstreifen 7‘ (opaker Hintergrund der Spiegelstruktur 4) ist in diesem Beispiel nicht durch einen Schwarzdruck auf der ersten Oberfläche (II) der zweiten Scheibe 2 ausgebildet, sondern durch eine gefärbte thermoplastische Zwischenschicht 3, beispielsweise eine gefärbte oder getönte PVB-Folie realisiert. Ein oder mehrere Schwarzdrucke können als weitere zusätzliche Schichten vorteilhaft als Maskierung für Verklebungen dienen (hier nicht gezeigt).
Die Spiegelstruktur 4 und der Maskierungsstreifen T sind in dieser Ausführungsform durch die erste Scheibe 1 voneinander getrennt.
Figur 7 zeigt eine vergrößerte Querschnittansicht der ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verbundscheibe 10 im Bereich Z. Die an der zweiten Oberfläche III der ersten Scheibe 1 (beispielsweise Innenscheibe) vorgesehene Spiegelstruktur 4 sowie der in diesem Bereich als opaker Hintergrund angebrachte Maskierungstreifen 7 sind in dieser Ausgestaltung bevorzugt nur lokal auf den unteren Randbereich 11 der Verbundscheibe 10 begrenzt und beeinflussen den Durchsichtbereich der Verbundscheibe 10 nicht. Der Maskierungsstreifen 7 ist auf der ersten Oberfläche II der zweiten Scheibe 2 bevorzugt als keramischer Schwarzdruck aufgebracht. Dadurch, dass die Spiegelstruktur 4 an auf der zweiten Oberfläche III der ersten Scheibe 1 positioniert ist, ist dort vor Umwelteinflüssen und Verschmutzung geschützt.
Figur 8 zeigt eine vergrößerte Querschnittansicht einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verbundscheibe 10 im Bereich Z. Eine erste thermoplastischen Zwischenschicht 3 verbindet fest die erste Scheibe 1 mit der zweiten Scheibe 2. Die an der zweiten Oberfläche III der ersten Scheibe 1 (beispielsweise Innenscheibe) vorgesehene Spiegelstruktur 4 ist über eine weitere, zweite thermoplastische Zwischenschicht 3‘ mit der ersten Scheibe 1 verbunden. Im Randbereich 11 ist die zweite Scheibe 2 über den Maskierungsstreifen 7 und über eine weitere, dritte thermoplastische Zwischenschicht 3‘ mit der Spiegelstruktur 4 verbunden. Die thermoplastische Zwischenschichten 3 und 3‘ bestehen aus einem thermoplastischen Kunststoff, vorzugsweise Polyvinylbutyral (PVB), Ethylenvinylacetat (EVA) und/oder Polyethylenterephthalat (PET).
Die Spiegelstruktur 4 ist in die zwei thermoplastische Zwischenschichten 3‘ zwischen den beiden Einzelscheiben 1 und 2 einlaminiert, wodurch die Spiegelschicht 4 gut vor äußeren Einflüssen geschützt ist. Die Einlaminierung der Spiegelstruktur 4 kann mit dem Laminieren der Einzelscheiben einer Verbundscheibe erfolgen. Die elektrische Kontaktierung, ebenso wie der Anschluss an die Energiequelle der Spiegelstruktur 4, ist durch geeignete Verbindungskabel, beispielsweise Flachleiter oder Folienleiter realisiert. Die elektrischen Anschlussstellen der Spiegelstruktur 4 können mit einer Steuereinheit (ECU) außerhalb der Verbundscheibe 10 elektrisch leitend verbunden werden. Die Steuereinheit ist dann zum Anlegen einer elektrischen Spannung zur Steuerung der Spiegelstruktur 4 ausgebildet.
Der Maskierungsstreifen 7 ist auf der ersten Oberfläche II der zweiten Scheibe 2 bevorzugt als keramischer Schwarzdruck aufgebracht. Der Maskierungsstreifen 7 besteht in dieser Ausführungsform (analog zu Figur 3) aus einer Beschichtung enthaltend ein opakes Material, beispielsweise eine schwarz eingefärbte Siebdruckfarbe, die eingebrannt ist. Der in diesem Bereich als opaker Hintergrund angebrachte Maskierungstreifen 7 ist in dieser Ausgestaltung
der Verbundscheibe 10 begrenzt, sodass die Spiegelstruktur 4 über den Bereich des Maskierungsstreifens 7 hinausragt.
An der erfindungsgemäßen Verbundscheibe 10 als Verlasungseinheit reflektierte Bilder und Darstellungen heben sich kontrastreich von dieser ab, wodurch die Lesebarkeit der Betriebsdaten und Bilder verbessert und somit die Verkehrssicherheit erhöht wird.
Bezugszeichenliste
1 erste Scheibe
2 zweite Scheibe
3, 3‘ thermoplastische Zwischenschicht
4 Spiegelstruktur
5 Schutzschicht
7, 7‘ Maskierungsstreifen
10 Verbundscheibe
11 Randbereich
12 Innenraum
13 äußere Umgebung
100 Projektionsanordnung
I zweite Oberfläche (Außenseite) der zweiten Scheibe 2
II erste Oberfläche (Innenseite) der zweiten Scheibe 2
III zweite Oberfläche (Außenseite) der ersten Scheibe 1
IV erste Oberfläche (Innenseite) der ersten Scheibe 1
A-A’ Schnittlinie
Z vergrößerter Bereich